[go: up one dir, main page]

DE102007001270A1 - Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut Download PDF

Info

Publication number
DE102007001270A1
DE102007001270A1 DE102007001270A DE102007001270A DE102007001270A1 DE 102007001270 A1 DE102007001270 A1 DE 102007001270A1 DE 102007001270 A DE102007001270 A DE 102007001270A DE 102007001270 A DE102007001270 A DE 102007001270A DE 102007001270 A1 DE102007001270 A1 DE 102007001270A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
webs
frozen food
displaceable
frozen
size
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007001270A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Willi Lutz
Martin Hauenstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wenko Wenselaar GmbH and Co KG
Original Assignee
Wenko Wenselaar GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wenko Wenselaar GmbH and Co KG filed Critical Wenko Wenselaar GmbH and Co KG
Priority to DE102007001270A priority Critical patent/DE102007001270A1/de
Publication of DE102007001270A1 publication Critical patent/DE102007001270A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/80Freezing; Subsequent thawing; Cooling
    • A23B2/805Materials not being transported through or in the apparatus with or without shaping, e.g. in the form of powders, granules or flakes
    • A23B2/8055Materials not being transported through or in the apparatus with or without shaping, e.g. in the form of powders, granules or flakes with packages or with shaping in the form of blocks or portions
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23PSHAPING OR WORKING OF FOODSTUFFS, NOT FULLY COVERED BY A SINGLE OTHER SUBCLASS
    • A23P30/00Shaping or working of foodstuffs characterised by the process or apparatus
    • A23P30/10Moulding
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/22Construction of moulds; Filling devices for moulds
    • F25C1/24Construction of moulds; Filling devices for moulds for refrigerators, e.g. freezing trays
    • F25C1/246Moulds with separate grid structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Freezing, Cooling And Drying Of Foods (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut aus flüssigen oder pastösen Lebensmitteln, umfassend einen das Gesamtvolumen des Lebensmittels in flüssigem oder pastösem Zustand aufnehmenden Behälter sowie Mittel zur Unterteilung des durch Gefrieren aus dem flüssigen oder pastösen Lebensmittel zu erzeugenden Gefrierguts in eine Anzahl von Portionen definierter Größe (Mittel zum Portionieren), wobei die Mittel zur Unterteilung relativ zueinander beweglich sind. Um es zu ermöglichen, bedarfsgerechte Portionen von Gefriergut unterschiedlicher Größe herzustellen, schlägt die vorliegende Erfindung vor, dass die Mittel zur Unterteilung des Gefrierguts zur Änderung der Größe der Gefriergutportion mindestens teilweise verschiebbar angeordnet sind. Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst eine Klemmvorrichtung, in die der Gefrierbeutel (12) einschiebbar ist. Diese Klemmvorrichtung hat zwei Einheiten (11a, 11b) mit jeweils Querstegen (13) und verschiebbaren Längsstegen (10).

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut aus flüssigen oder pastösen Lebensmitteln, umfassend einen das Gesamtvolumen des Lebensmittels in flüssigem oder pastösem Zustand aufnehmenden Behälter sowie Mittel zur Unterteilung des durch Gefrieren aus dem flüssigen oder pastösen Lebensmittel zu erzeugenden Gefrierguts in eine Anzahl von Portionen definierter Größe (Mittel zum Portionieren), wobei die Mittel zur Unterteilung relativ zueinander beweglich sind.
  • Aus der DE 2005 001 465 U1 ist ein Beutel zur Herstellung von Eiswürfeln bekannt, mit zwei Lagen aus Kunststofffolie, die über Nahtstellen zur Bildung eines Beutels an drei Seiten miteinander verbunden sind. An der vierten Seite ist ein Einfüllkanal gebildet, über den Wasser in das Innere des Beutels eingefüllt wird. Der Innenraum des Beutels ist über mittlere Nahtstellen in mehrere miteinander verbundene Abteile unterteilt. Nach dem Gefrieren bilden sich in diesen Abteilen einzelne Eiswürfel. Die beiden Lagen der Kunststofffolie des Gefrierbeutels sind zumindest an einem Teil der Nahtstellen voneinander lösbar, so dass die Eiswürfel aus einem geöffneten Bereich des Beutels mit getrennten Lagen entnehmbar sind. Bei dieser bekannten Lösung erfolgt also der Vorgang der Portionierung des Gefrierguts durch die vorgegebene Unterteilung des Gefrierbeutels selbst in Abteile. Die gewählte Größe dieser Abteile bestimmt auch die Größe der nach dem Gefrieren zu entnehmenden einzelnen Portionen, in diesem Fall Eisstücke in Kugel- oder Würfelform. Der Größe der mittels dieser bekannten Vorrichtung herstellbaren Portionen des Gefrierguts ist also nicht variabel.
  • Die Offenlegungsschrift DE 196 18 859 A1 beschreibt einen Soßenportionierer umfassend einen Gefrierbeutel aus Kunststoff mit Kammern definierter Größe. Die Kammern sind unter sich miteinander verbunden und bilden definierte Sollbruchstellen. Zwischen den Soßenbeuteln ist durch eine Perforation eine Trennstelle gebildet. Ziel dieser Vorrichtung ist es, zu ermöglichen, nach dem Einfrieren personengerechte Soßenportionen abzutrennen. Die Größe dieser Portionen ist auch hier durch die Größe der Kammern festgelegt und bei der gleichen Vorrichtung nicht variierbar.
  • In der EP 1 536 194 A1 ist eine Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut der eingangs genannten Gattung beschrieben, umfassend einen mit Wasser befüllbaren Behälter innerhalb dessen mehrere zueinander bewegliche Trennwände angeordnet sind. Die Vorrichtung dient zur Erzeugung von kleinen Eisstücken. Die genannten Trennwände sind an einem deckelförmigen Griffelement befestigt. Jede Trennwand weist eine Vielzahl von Vertiefungen auf, durch die Zwischenräume gebildet sind, in denen sich kleine Eisstückchen ausbilden können. Behälter und Trennwände sind aus einem elastischen Material hergestellt. Nach dem Gefrieren des Wassers können die Trennwände mit den Eisstückchen aus dem Behälter entnommen werden. Die Möglichkeit der Verformung der Trennwände und deren Beweglichkeit relativ zueinander dient nur dazu, die in den Vertiefungen der Trennwände gebildeten Eisstücke zu entformen. Die Größe der einzelnen Portionen des Gefrierguts ist daher auch hier durch die Größe der Vertiefungen in den Trennwänden von vornherein festgelegt.
  • Ausgehend von dem zuvor beschriebenen Stand der Technik besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, die es ermöglicht, die Größe der einzelnen Portion des Gefrierguts zu variieren.
  • Die Lösung dieser Aufgabe liefert eine Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut der eingangs genannten Gattung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Mittel zur Unterteilung des Gefrierguts zur Änderung der Größe der Gefriergutportion mindestens teilweise verschiebbar angeordnet sind.
  • Eine bevorzugte Variante der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung sieht vor, dass die Mittel zur Unterteilung des Gefrierguts Stege umfassen, die mindestens teilweise verschiebbar gelagert sind. Diese Stege können beispielsweise in Längsrichtung der Vorrichtung verlaufend angeordnet sein oder auch in Querrichtung. Vorzugsweise sind zwei oder mehrere jeweils zueinander beabstandete solcher verschiebbaren Stege vorgesehen. Diese verschiebbaren Stege können beispielsweise in quer zu diesen verlaufenden feststehenden weiteren Stegen verschieblich gelagert sein. Dies bietet die Möglichkeit, in den feststehenden Stegen Führungsmittel vorzusehen, die für eine geführte Bewegung beim Verschieben der verschiebbaren Stege dienen. Man kann beispielsweise eine Anzahl jeweils zueinander beabstandeter feststehender Stege in Querrichtung verlaufend anordnen und ebenfalls eine Anzahl jeweils verschiebbarer Stege vorsehen, die quer zu den feststehenden Stegen und somit in Längsrichtung verlaufen. Dadurch erhält man eine Anzahl von etwa rechteckigen Feldern, deren Größe sich beim Verschieben der verschiebbaren Stege verändert. Ebenso gut können umgekehrt die verschiebbaren Stege in Querrichtung verlaufen. Es kann auch vorgesehen sein, dass sowohl die in Querrichtung als auch die in Längsrichtung verlaufenden Stege jeweils verschiebbar sind. In diesem Fall kann man rechteckige Felder mit in Querrichtung und in Längsrichtung veränderlicher Größe schaffen, die die jeweilige Größe der herzustellenden Portion des Gefrierguts definieren.
  • Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung liegt darin, dass mit nur einer einzigen Vorrichtung dieser Art Gefriergut-Portionen sehr unterschiedlicher Größe geschaffen werden können.
  • Eine bevorzugte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung sieht vor, dass die Vorrichtung eine Klemmvorrichtung für das Gefriergutbehältnis umfasst und sich die Mittel zur Unterteilung des Gefrierguts an dieser Klemmvorrichtung befinden. Als Gefriergutbehältnis kann beispielsweise ein Gefriergutbeutel verwendet werden, der mit dem zu gefrierenden Lebensmittel, welches in flüssiger oder pastöser Form vorliegt, befüllt und beispielsweise mit einer geeigneten Klammer verschlossen wird. Anschließend kann nach Öffnen der Klemmvorrichtung der Gefriergutbeutel in diese hinein geschoben und die Klemmvorrichtung geschlossen werden, nachdem durch Verschieben der verschiebbaren Stege die gewünschte Größe der Portionen des Gefrierguts eingestellt wurde. Beim Schließen drücken sich die Stege in das noch nicht gefrorene Lebensmittel ein, verdrängen dieses und schaffen die Unterteilung, so dass nach dem Gefrieren entsprechend portioniertes Gefriergut erhalten wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung ist es so, dass die erste der beiden gelenkig miteinander verbindbaren Einheiten mit den Gelenken verbundene Außenleisten aufweist, die in Längsrichtung verlaufen und zwischen denen in Querrichtung angeordnete feststehende Stege verlaufen. Über diese Außenleisten können die beiden Einheiten der Vorrichtung gelenkig miteinander verbunden werden. Zumindest die jeweils äußeren verschiebbaren Stege kann man vorzugsweise bis an die Außenleisten heran nach außen schieben. Vorzugsweise kann man alle verschiebbaren Stege soweit verschieben, dass dann sie außen aneinander liegen, so dass dann zwischen den Außenleisten keine trennenden Stege mehr verlaufen und dadurch die maximale Größe der die Portionen definierenden etwa rechteckigen Felder gegeben ist.
  • Die erfindungsgemäße Lösung eignet sich zur Anwendung für alle flüssigen und pastösen Lebensmittel. Hierunter werden Flüssigkeiten jeglicher Art verstanden, die verzehrbar sind, einschließlich Wasser. Dies können beispielsweise Suppen oder Saucen sein, die eingefroren und bei Verwendung der erfindungsgemäßen Lösung portionsweise wieder aufgetaut werden können. Eingeschlossen sind ebenso dickflüssige, zähflüssige oder cremige (pastöse) Lebensmittel, gegebenenfalls auch mit Feststoffanteilen. Dies sind alle Lebensmittel, die eine geeignete Konsistenz aufweisen, um sich in ein flexibles Behältnis wie zum Beispiel einen Gefrierbeutel einfüllen und anschließend durch die Stege der erfindungsgemäßen Vorrichtung so verformen zu lassen, dass einzelne Portionen gewünschter Größe entstehen.
  • Die in den Unteransprüchen genannten Merkmale betreffen bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Detailbeschreibung.
  • Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben.
  • Dabei zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im geschlossenen Zustand;
  • 2 eine entsprechende Ansicht der Vorrichtung im geöffneten Zustand;
  • 3 eine weitere Ansicht von oben auf die Vorrichtung, wobei hier die verschiebbaren Längsstege nach außen geschoben sind;
  • 4 eine perspektivische Detailansicht nur der oberen Einheit ohne die Längsstege;
  • 5 eine perspektivische Detailansicht eines einzelnen Längsstegs;
  • 6 eine perspektivische vergrößerte Detailansicht eines Ausschnitts der Vorrichtung.
  • Nachfolgend wird zunächst auf die 1 und 2 Bezug genommen und anhand dieser wird der grundsätzliche Aufbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung erläutert. 1 zeigt die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung 11 im geschlossenen Zustand. Diese Klemmvorrichtung umfasst zwei ähnlich gestaltete Einheiten, nämlich eine erste in der Zeichnung obe re Einheit 11a und eine zweite in der Zeichnung untere Einheit 11b. Beide Einheiten sind an einer Seite über die beiden Gelenke 14, 15 miteinander gelenkig verbunden, so dass die Klemmvorrichtung in einer Schwenkbewegung geöffnet werden kann, wie die Darstellung gemäß 2 zeigt. In dieser geöffneten Stellung kann man an der offenen den Gelenken 14, 15 gegenüberliegenden Seite ein Behältnis wie zum Beispiel einen Gefrierbeutel 12 zwischen die beiden Einheiten 11a, 11b der Klemmvorrichtung einschieben. In der Zeichnung 2 ist dieser Gefrierbeutel 12 aus zeichnerischen Gründen leer dargestellt. Tatsächlich enthält dieser Gefrierbeutel 12 das flüssige oder pastöse Gefriergut. Nach dem befüllen mit dem Gefriergut wird der Beutel in an sich bekannter Weise an seiner offenen Seite mit einer geeigneten Klammer verschlossen. Derartige Klammern sind bekannt und werden hier daher nicht näher erläutert. Nachdem der befüllte Gefrierbeutel 12 mittels der Klammer dicht verschlossen und in die in 2 gezeigte Klemmvorrichtung eingeschoben wurde, kann man die Vorrichtung durch Verschieben der Stege 10 so einstellen, dass die gewünschte Portionsgröße nach dem Einfrieren erhalten wird.
  • Jede der beiden gitterartigen Einheiten 11a, 11b der Klemmvorrichtung 11 umfasst im vorliegenden Ausführungsbeispiel mehrere parallele beabstandete feststehende Querstege 13, die in Querrichtung verlaufen und mehrere parallele beabstandete Längsstege 10, die in Längsrichtung der Vorrichtung verlaufen und sich mit den Querstegen kreuzen. In der Darstellung gemäß 2 sind die verschiebbaren Längsstege 10 so eingestellt, dass sie einen gleichmäßigen Abstand zueinander haben, wodurch sich jeweils zwischen zwei benachbarten Längsstegen 10 und zwei benachbarten Querstegen 13 gleich große rechteckige Felder ergeben. Jedoch sind die Längsstege 10 innerhalb der beiden mit den Gelenken 14 bzw. 15 verbundenen Außenleisten 16, 18 der jeweiligen Einheit beliebig verschiebbar, beispielsweise bis in eine maximale äußere Position, wie sie in 3 dargestellt ist. In dieser Position liegen die Längsstege aneinander und der äußerste Längssteg 10 liegt jeweils an der Außenleiste 16 bzw. 17 an. Diese in 3 dargestellte extreme Position soll die Funktionsweise der Vorrichtung erläutern. In der Praxis wird es in der Regel so sein, dass die Längsstege 10 Zwischenpositionen einnehmen, die zwischen den beiden in den 2 und 3 gezeigten Extremen liegen, so dass man mittels entsprechender Einstellung der Längsstege 10 mit unterschiedlichen Abständen zueinander unterschiedlich große rechteckige Felder 19 zwischen diesen und den Querstegen schaffen kann und folglich verschieden große Portionen des Gefrierguts erhalten werden.
  • Wie in 2 angedeutet ist, ist die dort untere Einheit 11b im Prinzip ähnlich aufgebaut wie die zuvor erläuterte obere Einheit 11a, mit feststehenden Querstegen und verschiebbaren Längsstegen, die sich in eine analoge Position zu den entsprechenden Längsstegen 10 der oberen Einheit 11a bringen lassen, so dass nach dem Einschieben des Gefrierbeutels 12 und vor dem Schließen der Klemmvorrichtung 11 die jeweiligen Längsstege beider Einheiten so eingestellt werden, dass sie nach dem Schließen der Klemmvorrichtung 11 übereinander liegen und das verformbare bzw. verdrängbare Lebensmittel von der Ober- und von der Unterseite beaufschlagt wird. Im Regelfall liegen bei geschlossener Klemmvorrichtung 11 die jeweiligen Stege der beiden Einheiten 11a, 11b der Klemmvorrichtung 11 aufeinander, derart, dass zwischen diesen nur die beiden Lagen des Gefriergutbeutels 12 liegen, während das Lebensmittel verdrängt wurde und dann den Raum in den jeweils rechteckigen Feldern 19 zwischen den Längs- und Querstegen einnimmt.
  • Danach kann die gesamte Vorrichtung mit dem befüllten Gefriergutbeutel 12 bei geschlossener Klemmvorrichtung 11 in eine Gefriereinrichtung gelegt und eingefroren werden. Man erhält so Gefriergut in einzelnen durch die rechteckigen Felder 19 definierten Portionen, die je nach Einstellung der Längsstege bedarfsgerecht mal größer und mal kleiner sein können. Die Entnahme einzelner Portionen kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass der Gefriergutbeutel 12 entsprechende Sollbruchstellen wie Perforationen oder dergleichen aufweist (hier nicht dargestellt), so dass sich die jeweiligen Portionen enthaltende Teilbereiche des Gefriergutbeutels abtrennen lassen, ohne den übrigen Teil des Gefriergutbeutels zu beeinträchtigen. Es kann auch alternativ vorgesehen sein, dass die jeweils gewünschte Portion aus dem Gefrierbeutel durch Bildung einer Öffnung an der entsprechenden Stelle herausgelöst werden kann.
  • Alternativ zu der zuvor beispielhaft beschriebenen Ausführungsvariante kann man auch beispielsweise nur die Querstege 13 oder sowohl die Querstege 13 als auch die Längsstege 10 verschiebbar ausbilden, so dass man im letzteren Fall die Größe der gewünschten Portionen in zwei verschiedenen Dimensionen einstellen kann.
  • Nachfolgend wird auf die 4 bis 6 Bezug genommen und anhand dieser werden die Details betreffend die Funktion der verschiebbaren Längsstege 10 näher erläutert. Die 6 lässt erkennen, dass die verschiebbaren Längsstege 10 durch die Querstege 13 hindurch geführt und an diesen verschiebbar geführt sind. Dies ist dadurch möglich, dass die Querstege 13 als Doppelstege ausgebildet sind mit jeweils einem oberen Halbsteg 13a und einem unteren Halbsteg 13b, zwischen denen jeweils ein Freiraum 13c gegeben ist, so dass der Quersteg 13 insgesamt wie eine Art Schiene ausgebildet ist. Dies kann man in der Detailansicht gemäß 4 gut erkennen, die die obere Einheit 11a der Klemmvorrichtung 11 zeigt, wobei die verschiebbaren Längsstege 10 hier aus der oberen Einheit 11a herausgenommen wurden.
  • Ein einzelner Längssteg 10 ist für sich in der 5 im Detail dargestellt. Man erkennt, dass der Längssteg 10 an beiden Seiten ein etwa hammerkopfartig ausgebildetes Ende 10a aufweist, welches in der in die Querstege eingeschobenen montierten Position gemäß 6 über den äußersten Quersteg 13 hinausragt. 5 zeigt weiterhin, dass jeweils oben und unten in regelmäßigen Abständen an den Längsstegen 10 Einkerbungen 10b ausgebildet sind, so dass die Längsstege 10 dort in der Höhe schmaler ausgebildet sind. In diese Einkerbungen 10b greifen von oben und unten jeweils die Doppelstege 13a, 13b ein, wodurch sich eine schienenartige Führung für die entlang der Querstege 13 verschiebbaren Längsstege bei deren Verschieben ergibt. Die Längsstege können auch so ausgeführt sein, dass man sie aus den Querstegen 13 vollständig herausnehmen kann. Eine entsprechende Ansicht ohne Längsstege zeigt 4. Dieses Entnehmen kann aber auch nur für die herstellerseitige Montage vorgesehen sein. Der Anwender kann jedoch die Längsstege 10 in der Regel ganz nach außen schieben, in eine in 3 dargestellte Position, so dass dann zwischen den Querstegen 13 langgestreckte rechteckige Felder maximaler Größe liegen, die die Größe der Portionen des einzufrierenden Gefrierguts bestimmen.
  • 10
    Längsstege
    10a
    hammerkopfartige Enden
    10b
    Einkerbungen
    11
    Klemmvorrichtung
    11a
    obere Einheit
    11b
    untere Einheit
    12
    Gefrierbeutel
    13
    Querstege
    13a
    oberer Halbsteg
    13b
    unterer Halbsteg
    13c
    Freiraum (Schiene)
    14
    Gelenk
    15
    Gelenk
    16
    Außenleiste
    17
    Außenleiste
    18
    Außenleiste
    19
    rechteckige Felder
    20
    Querstege
    21
    Längsstege
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 2005001465 U1 [0002]
    • - DE 19618859 A1 [0003]
    • - EP 1536194 A1 [0004]

Claims (12)

  1. Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut aus flüssigen oder pastösen Lebensmitteln, umfassend einen das Gesamtvolumen des Lebensmittels in flüssigem oder pastösem Zustand aufnehmenden Behälter sowie Mittel zur Unterteilung des durch Gefrieren aus dem flüssigen oder pastösen Lebensmittel zu erzeugenden Gefrierguts in eine Anzahl von Portionen definierter Größe (Mittel zum Portionieren), wobei die Mittel zur Unterteilung relativ zueinander beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Unterteilung des Gefrierguts zur Änderung der Größe der Gefriergutportion mindestens teilweise verschiebbar angeordnet sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Unterteilung des Gefrierguts Stege (10) umfassen, die mindestens teilweise verschiebbar gelagert sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Klemmvorrichtung (11) für das Gefriergutbehältnis (12) umfasst und sich die Mittel zur Unterteilung des Gefrierguts an dieser Klemmvorrichtung (11) befinden.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (11) zwei gelenkig miteinander verbundene Einheiten (11a, 11b) umfasst, die in einer geschlossenen Stellung das Gefriergutbehältnis (12) zwischen sich verklemmen und die in einer geöffneten Stellung die Entnahme des Gefriergutbehältnisses ermöglichen.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Einheiten mindestens einen in Querrichtung oder in Längsrichtung verlaufenden feststehenden Steg (13) aufweist und mindestens einen in Längsrichtung oder in Querrichtung verlaufenden verschiebbaren Steg (10).
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine verschiebbare Steg (10) in einem oder mehreren der feststehenden Stege (13) verschiebbar geführt ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste der beiden gelenkig miteinander verbindbaren Einheiten mit den Gelenken (14, 15) verbundene Außenleisten (16, 18) aufweist, die in Längsrichtung verlaufen und zwischen denen in Querrichtung angeordnete feststehende Stege (13) verlaufen.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein, zwei oder mehrere verschiebbare in Längsrichtung verlaufende Stege (10) innerhalb des durch den Abstand der beiden Außenleisten (16, 18) vorgegebenen Bereichs quer zu ihrer Längsausrichtung verschiebbar angeordnet sind.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch sich etwa im rechten Winkel kreuzende Querstege (13) und verschiebbare Längsstege (10) rechteckige Felder (19) variabler Größe definiert werden, die die Größe der Gefriergutportion bestimmen.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite der gelenkig miteinander verbundenen Einheiten ebenfalls mindestens einen in Querrichtung oder in Längsrichtung verlaufenden feststehenden Steg (20) und mindestens einen in Längsrichtung oder in Querrichtung verlaufenden verschiebbaren Steg (21) aufweist, sowie vorzugsweise beabstandete Außenleisten (17), zwischen denen die verschiebbaren Stege (21) verschiebbar angeordnet sind.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den feststehenden Stegen (13) und an den verschiebbaren Stegen (10) jeweils einander zugeordnete Führungsmittel (13a–c, 10b) vorgesehen sind, die die Führung beim Verschieben der verschiebbaren Stege gewährleisten.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehenden Stege (13) als Doppelstege ausgeführt sind und zwischen diesen die mit Einkerbungen (10b) versehenen verschiebbaren Stege (10) schienenartig geführt sind.
DE102007001270A 2007-01-08 2007-01-08 Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut Withdrawn DE102007001270A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007001270A DE102007001270A1 (de) 2007-01-08 2007-01-08 Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007001270A DE102007001270A1 (de) 2007-01-08 2007-01-08 Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007001270A1 true DE102007001270A1 (de) 2008-07-17

Family

ID=39509692

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102007001270A Withdrawn DE102007001270A1 (de) 2007-01-08 2007-01-08 Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102007001270A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK201670150A1 (en) * 2016-03-15 2017-09-25 Pia Klitgaard Poulsen Freezing Mould
WO2019023721A1 (en) * 2017-07-27 2019-01-31 Johannes Nell MOLD
CN110406802A (zh) * 2019-08-05 2019-11-05 中国医学科学院北京协和医院 一种糊剂的分装装置和分装方法

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1161864A (en) * 1967-05-19 1969-08-20 Gen Motors Corp Freezer Tray and Receiver Bin Combination.
WO1985001340A1 (en) * 1983-09-14 1985-03-28 BERG, Philip (heir of Berg, Marie-Louise (deceased An ice tray
DE19618859A1 (de) 1996-05-10 1997-11-20 Juergen Mozer Soßenportionierer
EP1536194A1 (de) 2003-11-19 2005-06-01 Kai Parthy Vorrichtung zur Erzeugung von Eis
DE202005001465U1 (de) 2005-01-28 2006-06-08 Cofresco Frischhalteprodukte Gmbh & Co. Kg Beutel zur Herstellung von Eiswürfeln

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1161864A (en) * 1967-05-19 1969-08-20 Gen Motors Corp Freezer Tray and Receiver Bin Combination.
WO1985001340A1 (en) * 1983-09-14 1985-03-28 BERG, Philip (heir of Berg, Marie-Louise (deceased An ice tray
DE19618859A1 (de) 1996-05-10 1997-11-20 Juergen Mozer Soßenportionierer
EP1536194A1 (de) 2003-11-19 2005-06-01 Kai Parthy Vorrichtung zur Erzeugung von Eis
DE202005001465U1 (de) 2005-01-28 2006-06-08 Cofresco Frischhalteprodukte Gmbh & Co. Kg Beutel zur Herstellung von Eiswürfeln

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK201670150A1 (en) * 2016-03-15 2017-09-25 Pia Klitgaard Poulsen Freezing Mould
WO2019023721A1 (en) * 2017-07-27 2019-01-31 Johannes Nell MOLD
CN111094878A (zh) * 2017-07-27 2020-05-01 约翰内斯·内尔 模具
CN110406802A (zh) * 2019-08-05 2019-11-05 中国医学科学院北京协和医院 一种糊剂的分装装置和分装方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2720048A1 (de) Sandwich-toaster
DE202013105163U1 (de) Förderband zur Aufnahme und/oder Übergabe von Lebensmitteln, insbesondere von Teigrohlingen oder Teigfertigprodukten und Fördervorrichtung für Gärkästen und Backbleche
EP3796778B1 (de) Temperiervorrichtung und temperierverfahren
DE102007001270A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut
DE3345473A1 (de) Vorrichtung zum konditionieren von waffeln
DE60214630T2 (de) Plateau zur Formgebung von Nahrungsprodukten
DE202008001979U1 (de) System zur Handhabung offener Behälter
DE202007000239U1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von portioniertem Gefriergut
EP1735214B1 (de) Vorrichtung zum einschnüren eines mit füllgut gefüllten schlauchs
DE202013104300U1 (de) Ziehharmonika-Applikator
DE102006051733B4 (de) Blattgutspender
EP2746705A2 (de) Haushaltskältegerät mit im Kühlfach innenliegenden Gefrierfach und längenveränderlichem Schieber
EP0770554B1 (de) Verpackungsmittel für längliche Gegenstände und Verfahren zu dessen Füllung
EP1671546B1 (de) Formvorrichtung und Formverfahren zum Formen von Kuppen an Wurstenden
WO2005045336A1 (de) Eierablage für ein kältegerät
DE102004022716B4 (de) Vorrichtung zum Herstellen von gefüllten, verschlossenen Schlauchbeutelpackungen
DE10327106A1 (de) Aus einer Kunststofffolie gefertigter Kordelzugbeutel
DE3020962A1 (de) Verfahren zur herstellung von backwaren
EP1536194B1 (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Eis
DE3335182C2 (de)
AT3039U1 (de) Trennstück zum unterteilen von schubladen
DE3201301A1 (de) Spritzbeutel fuer formbare nahrungsmittelmassen
DE102005008225B4 (de) Faltbare Raumabsperrvorrichtung
EP0917948A1 (de) Vorrichtung zum Herstellen von wieder verschliessbaren Beuteln
DE202005013806U1 (de) Flexibles Fachsystem

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee