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Die
Erfindung betrifft einen Antennenhalter mit einer Montagebasis nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Antennenhalter
zur Montage von Satellitenantennen sind bekannt. Diese umfassen üblicherweise
eine Montagebasis und eine Masthalterung, welche den Antennenmast
trägt. Üblicherweise
wird ein Dachziegel durch ein Isolierelement ersetzt, durch das
der Antennenmast ins Freie austreten kann. Die Montagebasis befindet
sich unterhalb der Ziegel. Es gibt Antennenhalter, bei denen die
Montagebasis zwischen benachbarten Dachsparren oder Dachlatten montiert
wird, wozu die Dachhaut unterhalb der Dachziegel geöffnet werden
muss. Solche Antennenhalter erlauben eine relativ große Bauhöhe des Antennenhalters.
Ein solcher Antennenhalter ist beispielsweise aus dem Gebrauchsmuster
DE 297 14 098 U1 bekannt.
Die Montagebasis umfasst zwei ineinandergreifende Rohre und kann
durch ihre Teleskopierbarkeit auf einfache Weise unterschiedliche Abstände zwischen
benachbarten Dachsparren ausgleichen. Eine Masthalterung ist lateral
auf den Rohren verschiebbar. Eine Anpassung an die Dachneigung wird
durch Langlöcher
in den Befestigungselementen erreicht, die an den Stirnseiten der
teleskopierbaren Rohre angeschweißt sind, die eine mehr oder
weniger starke Schrägstellung
der Montagebasis erlauben.
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Seit
Mitte der neunziger Jahre ist ein Antennenhalter des Anmelders mit
teleskopierbarer Montagebasis auf dem Markt bekannt, bei dem zwei
Rundstahlbügel
mit einer ebenen Platte verschraubt sind. Die Montagebasis wird
zwischen den Dachsparren eingesetzt. Der Antennenmast ist mit der
Platte verbunden, z. B. verschweißt oder verschraubt. Die Rundstahlbügel ragen
mit ihren freien Enden durch Bohrungen in der Platte, so dass auf
die Enden Muttern aufgesetzt werden können. Ein Rohr ist zwischen
den Rundstahlbügeln
und Platte angeordnet, wobei die Platte auf einer Seite des Rohrumfangs und
die Rundstahlbügel
auf der gegenüberliegenden Seite
angeordnet sind. Das Festschrauben der Muttern erfolgt mit einem
Anzugsdrehmoment, das ausreicht, um das umschlossene Rohr mit der
Platte zu deformieren. Die Masthalterung dient demnach gleichzeitig
als Werkzeug zur Deformation des Rohrs. Das Rohr wird von der Platte
flach gedrückt und
nimmt dabei die Form eines Tunnel-Rohres an. Die durch die Platte
verursachte Abflachung sichert den Antennenmast gegen ein Verdrehen
bei starker Windlast.
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Um
das Aufschneiden der Dachhaut zu vermeiden, sind Antennenhalter,
auch mit teleskopierbarer Montagebasis bekannt, deren Montagebasis
geodätisch
auf den Dachsparren oder Dachlatten montiert wird. Diese Antennenhalter
verlangen eine möglichst
geringe Bauhöhe.
Eine solcher Antennenhalter ist beispielsweise aus dem Gebrauchsmuster
DE 202 19 274 U1 bekannt.
Dort wird ein Antennenmast an eine bügelförmige Schelle geschweißt, die
mit einer komplementären
bügelförmigen Schelle
verschraubt ist. Die beiden Schellen liegen kraftschlüssig mit
ihren Schelleninnenseiten am Umfang eines Rohrs der Montagebasis
an. Um eine höhere
Haltekraft gegen ein Durchdrehen zu erreichen, wird vorgeschlagen,
eine Riffelung in den Schelleninnenseiten und in dem Rohr vorzusehen.
Zum Befestigen weisen die beiden Schellen seitliche Laschen auf,
die mit Befestigungsschrauben zusammengeschraubt werden können. Typisch
für solche
Schellen ist, dass diese mit einer Zugkraft zusammengezogen werden müssen, damit
eine ausreichende Klemmkraft zum Fixieren des umschlossenen Rohrs
aufgebracht werden kann. Bauartbedingt liegt im Montagezustand eine
Lasche vor der Montagebasis und eine dahinter, und zwischen den
Laschen befindet sich der Antennenmast.
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Aus
der
DE 20 2004
011 852 U1 ist ein Antennenhalter mit einer teleskopierbaren
Montagebasis bekannt, bei dem eine Gleithülse über ein Rohr der Montagebasis
geschoben ist. Die Gleithülse
kann zur Montageerleichterung mit Klemmschrauben von oben leicht
auf dem Rohr fixiert werden. Zum endgültigen Arretieren des in seiner
Neigung ausgerichteten Antennenmasts an der Montagebasis wird ein
Sicherungsstift durch die Gleithülse
und das Rohr geschlagen. Dazu wird eine Bohrung durch Gleithülse und Rohr
gebohrt.
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Aus
der
DE 10 2005
007 11 14 A1 ist ein Antennenhalter mit einer Montagebasis
mit einem längenverstellbaren
rechteckigen Rahmen bekannt, auf dem ein Schlitten montiert ist.
Der Schlitten ist auf den längenverstellbaren
Schenkeln des Rahmens montiert und nimmt zwischen zwei Querstreben
den Antennenmast auf. Der Antennenmast weist an seinem unteren Ende
eine Hülse
quer zur Mastachse auf, durch die eines der Rohre des Rahmens führt und
um welches der Antennenmast kippbar ist. Am gegenüberliegenden
Ende des Schlittens kann der Antennenmast mit einem Stützarm in
verkippter Stellung befestigt werden.
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Die
bekannten Antennenhalter werden allerdings häufig nicht von Dachdeckern,
sondern von Elektrikern oder im Extremfall sogar von Privatpersonen
auf dem Dach montiert. Daher ist es wünschenswert, die Verweildauer
des Monteurs auf dem Dach so kurz wie möglich und die Montage so einfach
wie möglich
zu gestalten. Gerade bei großen
Dachneigungen kann die Zugänglichkeit
der Schrauben zum Anziehen der Schellen oder der Muttern an den Rundstahlbügeln erschwert
sein.
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, einen einfach zu montierenden Antennenhalter
zu schaffen, der auch bei steiler Dachneigung leicht montierbar
ist.
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Die
Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen sind Gegenstand der weiteren Ansprüche.
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Der
erfindungsgemäße Antennenhalter
für eine
Antenne, insbesondere eine Satellitenantenne, umfasst eine Montagebasis
und eine Masthalterung, wobei die Montagebasis Rohre umfasst, die
an jeweils einem ihrer freien Enden mit Befestigungselementen an
benachbarten Dachsparren oder Dachlatten befestigbar sind, und wobei
die Masthalterung um eine Schwenkachse rotatorisch in verschiedene
Winkelstellungen schwenkbar und zur Endmontage an der Montagebasis
fixierbar ist. Die Masthalterung umfasst einen Hüllkörper, der ein in den Hüllkörper eingreifendes
Rohr der Montagebasis wenigstens in Umfangsrichtung mehr als hälftig umschließt, wobei sich
am Hüllkörper abstützende Mittel
vorgesehen sind, das in den Hüllkörper eingreifende
Rohr durch Wirkung einer einseitig angreifenden Druckkraft, die auf
einen in Umfangsrichtung begrenzten Abschnitt des eingreifenden
Rohrs wirkt, auf dem eingreifenden Rohr zu fixieren. Bevorzugt sind
die Mittel so vorgesehen, dass das eingreifende Rohr lokal auf einer Seite
deformiert wird, insbesondere wird der Querschnitt des Rohrs verformt.
Besonders günstig
für einen
Einsatz mit dynamischer Belastung des Antennenhalters ist, wenn
das eingreifende Rohr an zwei diametral gegenüberliegenden Seiten verformt
wird oder an einer Seite verformt und an der anderen Seite eingeklemmt
oder festgekrallt wird. Bei der bekannten Schellenverbindung mit
zwei verschraubbaren Schellenhälften
wirkt eine Klemmkraft durch die Schellenhälften allseitig auf das umschlossene
Rohr. Die Klemmkraft entsteht, indem auf die Schellenhälften beim
Verschrauben eine Zugkraft wirkt und deren Innenseiten an dem Rohr
zur Anlage kommen. Im Gegensatz dazu dient der Hüllkörper als Träger der Mastaufnahme und zum
Tragen der Mittel, welche die Druckkraft auf das in den Hüllkörper eingreifende Rohr
ausüben.
Ferner trägt
die Masthalterung einen Antennenmast, der mittelbar, etwa über eine
an der Masthalterung befestigte Mastaufnahme, oder unmittelbar mit
der Masthalterung befestigt sein kann. Bei der mittelbaren Anbringung
des Antennenmasts über eine
Masthalterung können
unterschiedliche Materialpaarungen von Antennenmast und Masthalterung verwendet
werden, die beispielsweise nicht direkt verschweißbar sind.
Die Rohre mit den Befestigungselementen können um die Schwenkachse angeordnet
sein oder parallel dazu.
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Zum
Festlegen der Masthalterung kann vorteilhaft in einer gewünschten
Winkelstellung ein Stempel vorgesehen sein, der beim Festlegen der Masthalterung
an der Montagebasis von einem Abschnitt des Hüllkörpers weg gegen das eingreifende Rohr
gedrückt
wird. Der Stempel dient als Mittel zur Verformung, etwa in Form
einer Schraube oder einer Platte. Mit dem Stempel kann eine Druckkraft
direkt auf das in den Hüllkörper eingreifende
Rohr ausgeübt und
dieses gegen ein diametral gegenüberliegendes Gegenlager,
z. B. einen Keil oder Zähne,
die sich in das Rohr eingraben, gedrückt werden. Das Gegenlager
kann ein separates in den Hüllkörper eingebrachtes
Element sein. Ebenso kann die Mastaufnahme oder sogar der Antennenmast
als Gegenlager verwendet werden. Die Schraube kann beispielsweise unmittelbar
auf das Rohr Druck ausüben,
wobei ihr freies Ende als Stempel wirkt. Dazu weist das freie Ende
der Schraube vorzugsweise einen großen Durchmesser auf. Alternativ
kann eine vorzugsweise metallische Platte zwischen Rohr und Schraube
angeordnet sein, die gegen bzw. in das Rohr gedrückt wird. Die Schraube kann
mittig zum Rohr angeordnet sein, so dass die Schraubenachse die
Rohrachse schneidet. Es können
auch zwei Schrauben vorgesehen sein, die außermittig angeordnet sind und
die vorzugsweise eine Platte gemeinsam gegen das Rohr drücken. Dadurch
muss weniger Kraft pro Schraube zur Verformung des Rohrs aufgewendet werden.
Es kann auch eine der Schrauben durch einen Lagerkörper ersetzt werden,
etwa einen Metallblock, so dass die Platte sich gegen den Lagerkörper abstützt, wenn
sie von der außermittig
sitzenden Schraube gegen das Rohr gedrückt wird.
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Durch
die Deformation des Rohrs wird vorteilhaft eine hohe Stabilität des in
den Hüllkörper eingreifenden
Rohrs der Montagebasis gegen dynamische Belastungen erreicht, wie
sie bei Windlast typisch ist. Im Gegensatz dazu kann bei der bekannten Schellenverbindung
bauartbedingt lediglich die statische Last, jedoch nicht die dynamische
Last abgefangen werden. Vorteilhaft ist, dass die Deformation nicht
nur zu einer Abplattung des Rohrs führt, gegen die sich der Stempel
abstützen
kann, sondern die Deformation auch zu eine Aufweitung des Rohrs
führt, das
sich mit dem Hüllkörper verkeilen
kann.
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Der
Stempel kann als Druckstempel ausgebildet sein, der das in den Hüllkörper eingreifende Rohr
flachdrückt.
Zusätzlich
oder alternativ kann der Stempel als Krallenkörper ausgebildet sein, der
sich bei der Montage in einen Mantel des in das in den Hüllkörper eingreifenden
Rohrs eingräbt.
Durch eine der Maßnahmen
oder beide in Kombination kann bei kompaktem Aufbau eine hohe Stabilität gegen
ein ungewolltes Verdrehen des Antennenmasts um die Schwenkachse
gewährleistet
werden, wenn dieser bzw. die Satellitenantenne, mit einer hohen
Windlast beaufschlagt wird.
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Vorteilhaft
kann der Hüllkörper um
die Schwenkachse drehbar sein. Der Hüllkörper bewirkt auf einfache Weise,
dass der Monteur nicht zwei Teile, etwa eine obere Schelle und eine
untere Schelle, einer Masthalterung oder eine Platte und Rundstahlbügel, zusammenschrauben
muss, um eine Zugkraft zwischen den Schellen zu bewirken, mit der
eine Klemmkraft für
das von den Schellen umschlossene Rohr aufgebracht wird, um den
Antennenmast in einer gewünschten
Winkelstellung und auf die gewünschte
laterale Position auf der Montagebasis auf dem Dach einzurichten.
Eine Fixierung der Masthalterung durch Festziehen von Schrauben
oder Muttern muss daher nicht wie im Stand der Technik im Montagezustand
vertikal erfolgen. Vorteilhaft kann eine Fixierung des Hüllkörpers in
einer gewünschten Winkelstellung
horizontal, insbesondere von vorne, erfolgen. Dies kann zweckmäßigerweise
sogar mit einer einzigen Schraube erfolgen.
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Wenn
in Montageposition vorne an der Masthalterung zum Festlegen der
Masthalterung wenigstens eine Schraube vorgesehen ist, die beim
Einschrauben in den Hüllkörper das
wenigstens eine eingreifende Rohr gegen ein Gegenlager drückt, kann
die Verformung besonders einfach bewerkstelligt werden. Zum einen
kann eine Schraube oder mehrere Schrauben in den Rohrumfang eingepresst und
eine formschlüssige
Verbindung hergestellt werden, zum anderen kann das Gegenlager ebenfalls
in den Rohrumfang eingepresst werden und so eine flache Anlagefläche im Rohrumfang
ausbilden, die ein Durchrutschen des Hüllkörpers gegenüber dem Rohr verhindert, auch
wenn der Antennenhalter eine dynamische Last erfährt. Es kann für zwei oder
mehr Schrauben ein Gegenlager vorgesehen sein oder auch für jede Schraube
ein Gegenlager oder auch für eine
Schraube mehrere Gegenlager. Dies kann für die jeweilig verwendeten
Rohrdurchmesser und Rohrwandstärken
geeignet ausgewählt
werden.
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Eine
besonders einfache Geometrie ergibt sich, wenn das Gegenlager der
Schraube bzw. dem Stempel in dem Hüllkörper diametral gegenüberliegt.
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Die
Mastaufnahme kann außermittig
an dem Hüllkörper angesetzt
sein. Bevorzugt ist die Mastaufnahme auf der der Schraube gegenüber liegenden Seite
des Hüllkörpers angeordnet.
Die Mastachse schneidet nicht die Schwenkachse, bei einem Verdrehen
des Hüllkörpers um
die Schwenkachse bewegt sich der Antennenmast bzw. die Mastaufnahme auf
einem Kreis, der konzentrisch um die Schwenkachse verläuft. Die
Mastaufnahme kann maximal von der Schraube entfernt sein und behindert
den Monteur bei der Montage auf dem Dach nicht.
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Vorteilhaft
kann die Mastaufnahme als Maststummel ausgebildet sein, auf den
der Antennenmast aufgesteckt werden kann. Zweckmäßigerweise ist der Maststummel
an seinem freien Ende im Durchmesser aufgeweitet, um einen guten
Sitz des Antennenmasts zu gewährleisten.
Der Mast kann nach dem Aufschieben festgeschraubt oder angeschweißt werden.
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Der
Hüllkörper kann
vorteilhaft dazu ausgebildet sein, in seinem Inneren Anschlusskabel
einer am Antennenmast angeordneten Antenne aufzunehmen. Dadurch
kann die Antennenhalterung mit montierter Antenne besonders gut
gegen Witterungseinflüsse
isoliert werden.
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Bevorzugt
können
die Befestigungselemente an die Rohre außermittig so angesetzt sein,
dass deren Rohrquerschnitt bezüglich
einer Auflagefläche der
Befestigungselemente auf Dachsparren oder Dachlatten unsymmetrisch
aufgeteilt ist. Dadurch kann wahlweise eine reine Aufdachmontage
erfolgen, ohne dass die Dachhaut geöffnet werden muss, oder auch
eine Befestigung der Montagebasis zwischen den Dachsparren oder
Dachlatten erfolgen, wobei die Montagebasis im Wesentlichen zwischen die
Dachsparren oder Dachlatten eintaucht. Die Auflagefläche der
Befestigungselemente wird zweckmäßigerweise
so gewählt,
dass passend zur Länge
der Montagebasis und zum Antennenmast eine ausreichend stabile Befestigung
möglich
ist.
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Der
Hüllkörper kann
in einer günstigen
und besonders einfachen Ausgestaltung ein umfänglich geschlossenes Profil
aufweisen. Denkbar ist auch, dass der Hüllkörper ein C-förmiges Profil
aufweisen kann. Bei einem C-Profil ist es zweckmäßig, dass mehr als der halbe
Umfang des umschlossenen Rohres von dem C-Profil umschlossen ist,
damit z. B. Schraube und Gegenlager sich diametral gegenüber liegen
können.
Eine besonders günstige
Ausgestaltung des Hüllkörpers ist
eine Würfelform,
bei der das eingreifende Rohr durch zwei Seitenwände des Würfelkörpers durchgeführt ist.
Der Hüllkörper kann
auch aus einer Platte und fest damit verbundenen, insbesondere angeschweißten Rundstahlbügeln gebildet sein.
Ebenso ist es möglich,
dass der Hüllkörper aus zwei
oder mehr entlang ihres Umfangs zusammengesetzten Schaltenteilen
gebildet sein kann. Diese werden zweckmäßigerweise vor dem Anbringen
des Hüllkörpers an
der Montagebasis miteinander verbunden, um den Monteur auf dem Dach
zu entlasten. Der Hüllkörper kann
an sich beliebige Profile aufweisen, als Rohr ausgebildet sein oder
sogar als Stanzteil gefertigt sein. Ebenso können die Rohre der Montagebasis
beliebige Profile aufweisen; es können sogar Rohre mit verschiedenen
Profilen in einer Montagebasis kombiniert sein. Der Fachmann wird
für die konkrete
Auslegung des Antennenhalters eine geeignete Auswahl für Rohre
und Hüllkörper treffen.
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Der
Hüllkörper kann
günstigerweise
als Vierkantrohr ausgebildet sein. Bevorzugt kann der Hüllkörper an
einer Vorderseite wenigstens eine Schraube aufweisen, die in ein
Gewinde im Inneren des Hüllkörpers einschraubbar
ist und gegenüberliegend wenigstens
einen Keil eingesetzt ist. Beim Anziehen der Schraube wird das Rohr
gegen den Keil gedrückt und
deformiert, während
sich die Schraube und der Keil in die Rohroberfläche eindrücken. Der Keil lässt sich
einfach in dem Hüllkörper montieren,
indem ein Einschnitt in den Hüllkörper erfolgt,
der Keil eingesetzt und mit dem Hüllkörper verbunden, z. B. verschweißt, wird.
Bevorzugt weist die Schraube einen großen Durchmesser auf, so dass
eine relativ große Kontaktfläche mit
der Rohroberfläche
erzielt werden kann. Bei einer spitzen Schraube würde diese
das Rohr perforieren. Dadurch entsteht jedoch ein unerwünschtes
Spiel zwischen Schraube und Rohr, was für die dynamische Stabilität des Antennenhalters weniger
günstig
ist. Der Vorteil gegenüber
einer spitzen Schraube ist, dass eine Perforation vermieden werden
kann und eine dynamisch hoch belastbare Fixierung des Hüllkörpers auf
der Montagebasis erreicht werden kann. Der Keil kann z. B. als Quader ausgebildet
sein. Denkbar sind statt eines Keils auch Zähne, denen diametral gegenüber der
Stempel angeordnet ist.
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Bei
den verschiedenen Ausgestaltungen der Montagebasis können deren
Rohre in ihrer Länge symmetrisch
ausgebildet sein. Alternativ kann ein Rohr der jeweiligen Montagebasis
deutlich kürzer ausgebildet
sein als das andere. Ebenso können
die Rohre der jeweiligen Montagebasis als Rundrohre ausgebildet
sein. Denkbar ist auch, dass wenigstens ein Rohr der Montagebasis
als Vierkantrohr ausgebildet ist. Denkbar ist auch, dass die teleskopierbare Montagebasis
aus einem Vierkantrohr und einem Rundrohr gebildet ist.
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Besonders
vorteilhaft ist, wenn der die Mastaufnahme tragende Hüllkörper auf
einem Rundrohr angeordnet ist. Dann kann auf einfache Weise eine beliebige
Winkelstellung der Mastaufnahme und damit des Antennenmasts eingestellt
und fixiert werden.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausgestaltung kann die Masthalterung zwischen zwei Rohren
der Montagebasis angeordnet sein und diese verbinden. Vorteilhaft
bilden die Rohre der Montagebasis Drehzapfen des Hüllkörpers. Durch
Verschieben entlang der Schwenkachse kann die Position der Masthalterung
zwischen den Dachsparren oder Dachlatten gewählt werden und durch Drehen
des Hüllkörpers um die
Schwenkachse die geeignete Winkelstellung des Antennenmasts eingestellt
werden.
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Ein
besonders niedrig bauender Antennenhalter kann erreicht werden,
wenn der die Mastaufnahme tragenden Hüllkörper um einen zweiten Hüllkörper, insbesondere
eine Hülse,
angeordnet ist, welcher die Rohre der Montagebasis verbindet. Bevorzugt
kann der zweite Hüllkörper Mittel
umfassen, um in den zweiten Hüllkörper eingreifende
Rohre der Montagebasis zu deformieren. Damit kann der zweite Hüllkörper ebenso
sicher an der Montagebasis festgelegt werden wie der erste Hüllkörper an
dem zweiten Hüllkörper. Der
erste Hüllkörper kann
in axialer Richtung sehr kurz ausgebildet sein, da er die beiden Rohre
der Montagebasis nicht verbinden muss, da dies durch den zweiten
Hüllkörper erfolgt.
Der erste, außen
angeordnete Hüllkörper kann
als Vierkant ausgebildet sein, der besonders günstig für den Monteur zu handhaben
ist und der im Inneren ausreichend Raum für eine Kabelführung bietet.
Der erste Hüllkörper kann
so schmal ausgebildet werden, dass er unter den einen Ziegel passt,
der durch ein Isolierelement, etwa einen Lochziegel, auf dem Dach
ersetzt wird, bei dem der Antennenmast z. B. mit einer Bleischürze abgedichtet
wird. Der zweite Hüllkörper kann
als Rundrohr ausgebildet sein, das im Durchmesser besonders Platz sparend
unter den benachbarten Ziegeln bis zu den Dachsparren geführt sein kann.
Grundsätzlich
könnte
der zweite Hüllkörper sogar
durch eine Stange ersetzt werden, welche in die beiden seitlichen
Rohre der Montagebasis eingreifen kann. In diesem Fall wären Schrauben
zum Fixieren durch die Rohre der Montagebasis zu führen, um
die Stange zuverlässig
zu fixieren.
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Eine
bevorzugte alternative Ausgestaltung sieht vor, dass die Masthalterung
um ineinandergreifende Rohre der Montagebasis angeordnet ist. Bevorzugt
können
die ineinandergreifenden Rohre mit Fixierschrauben versehen sein,
welche eine Gesamtlänge
der ineinandergreifenden Rohre fixieren. Dazu ist zweckmäßigerweise
an dem äußeren der
ineinandergreifenden Rohre eine oder mehrere Muttern aufgesetzt,
in welche die Fixierschrauben eingedreht werden können.
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Die
teleskopierbare Montagebasis kann zweckmäßigerweise eine Vorzugsrichtung
bei der Montage aufweisen, so dass eine Oberseite von einer Unterseite
unterschieden werden kann. An der Unterseite sind günstigerweise
in den Rohren Ablauföffnungen
für Schwitzwasser
vorgesehen, so dass sich ansammelndes Wasser aus der Montagebasis abgeleitet
werden kann. Vorzugsweise sind die Fixierschrauben oben an der Montagebasis
angeordnet. Dadurch sind diese bei der Montage besonders gut zugänglich,
entsprechend der Dachneigung für den
Monteur von oben oder von der Seite. Weiterhin wird das Innenrohr
durch die Fixierschrauben nach unten gedrückt. Im Einbauzustand wird
der Hüllkörper entsprechend
der Dachneigung nach hinten gedreht, so dass die Schrauben des Hüllkörpers in
einen Bereich des umschlossenen Rohrs hineingedrückt werden können, bei
dem das Innenrohr durch die Fixierschrauben auf Abstand gehalten
ist.
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Die
beschriebenen bevorzugten Antennenhalter sind einfach montierbar
und nicht nur gegen statische, sondern besonders auch gegen dynamische
Belastungen stabil, denen ein Antennenmast mit einer montierten
Satellitenschüssel
im Wind ausgesetzt ist.
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Weitere
Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die
Ansprüche
enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch
einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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1a-f
eine erste bevorzugten Ausgestaltung eines Antennenhalters mit einer
Montagebasis mit beidseitig je einem Befestigungselement mit angesetztem
Rohrstummel in Draufsicht (1a), von vorne
gesehen mit Draufsicht auf Schrauben zum Festlegen an der Montagebasis
(1b), von hinten gesehen (1c), eine
Ansicht mit fixiertem Hüllkörper und
deformiertem Innenrohr (1d),
von der Seite gesehen (1e) und
eine Variante mit Maststummel als Keil zur Verformung des Antennenmasts (1f);
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2a,
b eine Variante der Ausgestaltung des Antennenhalters in 1 in Draufsicht (2a) und
als Seitenansicht (2b);
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3a-c
eine weitere bevorzugte Ausgestaltung eines Antennenhalters mit
teleskopierbarer Montagebasis in Draufsicht (3a), als
Vorderansicht (3b) und in Seitenansicht (3c);
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4a,
b eine Seitenansicht (4a) und eine schräge Draufsicht
(4b) mit einem weiteren bevorzugten Hüllkörper, der
eine Platte und Rundstahlbügel
umfasst;
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5a,
b, c verschiedene Ansichten einem weiteren bevorzugten Hüllkörper in
Form eines würfelförmigen Vierkants;
und
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6 schematisch
einen montierten Antennenhalter mit Antennenmast und Satellitenschüssel.
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Zur
Erläuterung
der Erfindung zeigen die 1a-1f einen
Antennenhalter in einer bevorzugten Ausgestaltung mit einer ersten
Variante einer Montagebasis 10.
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Die
Montagebasis 10 besteht aus zwei Teilen in Form eines als
Rohrstummel ausgebildeten ersten Rohrs 24 mit einem Befestigungselement 20 und
eines zweiten als Rohrstummel ausgebildeten Rohrs 34 mit
einem Befestigungselement 30. Das Befestigungselement 20, 30 dient
zur Auflage auf einen Dachsparren, so dass die Montagebasis 10 auf
zwei benachbarten Dachsparren oder Dachlatten aufgelegt werden kann.
Wird die Montagebasis 10 auf Dachsparren aufgelegt, ist
die verfügbare
Bauhöhe der
Montagebasis 10 zweckmäßigerweise
die Höhe der
auf den Dachsparren aufliegenden Dachlatten, etwa 2,5 bis 3 cm.
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Das
Befestigungselement 20, 30 ist vorzugsweise als
Blechstreifen mit Bohrungen 22, 32 ausgebildet.
Grundsätzlich
könnten
auch Winkelprofile, T-Profile oder dergleichen verwendet werden.
Die Befestigungselemente 20, 30 dienen in der
gezeigten Ausgestaltung zum Auflegen auf benachbarte Dachsparren
(oder auch Dachlatten). Selbstverständlich können die Befestigungselemente 20, 30 auch
senkrecht an den Rohren 24, 34 angeordnet sein,
um zwischen die Dachsparren oder Dachlatten gesetzt und an deren
abfallende Flanken montiert zu werden, oder als Winkelprofil oder
T-Profil oder dergleichen ausgebildet sein. Je nach Montageposition
bildet die gemäß der Figur
als Unterseite oder Oberseite erkennbare Fläche der Befestigungselemente 20, 30 eine
Auflagefläche
auf benachbarten Dachsparren oder Dachlatten.
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Das
an dem jeweiligen Befestigungselement 20, 30 befestigte
Rohr 24, 34 weist an seinem befestigungselementseitigen
Ende 26, 36 einen Einschnitt auf, in den das Befestigungselement 20, 30 eingesteckt
und in dem es fixiert ist, z. B. angeschweißt. Die Befestigungselemente 20, 30 sind
außermittig
an den Rohren 24, 34 befestigt, so dass die Rohre 24, 34 mit
einem kleinen Überstand
ihrer Querschnittsfläche
auf der einen Seite des Befestigungselements 20, 30 und
mit einem großen Überstand
ihrer Querschnittsfläche
auf der gegenüberliegenden
Seite des Befestigungselements 20, 30 überstehen.
Dadurch kann mit ein und derselben Montagebasis 10 eine
reine Aufdachmontage vorgenommen werden, wenn die Seite mit dem
kleinen Überstand
im Montagezustand zum Dach weist oder wahlweise eine Zwischensparrenmontage,
wenn die Seite mit dem größeren Überstand
im Montagezustand zum Dach weist. Je nach konkreter Einbausituation
kann die jeweils günstige
Einbaurichtung gewählt
werden.
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Die
beiden Rohre 24, 34 greifen nicht ineinander ein.
Vielmehr ist eine Masthalterung 60 vorgesehen, welche beide
Rohre 24, 34 in axialer Richtung verbindet. Die
Masthalterung 60 umfasst einen umfänglich geschlossenen, als Hülse ausgebildeten Hüllkörper 40 mit
einer Mastaufnahme 42. Das erste Rohr 24 greift
mit seinem freien Ende 28 in die eine Seite des Hüllkörpers 40 ein,
das zweite Rohr 34 greift mit seinem freien Ende 38 in
die gegenüberliegende
Seite des Hüllkörpers 40 ein
(1a). Die Rohre 24, 34 und der
Hüllkörper 40 bzw.
die Masthalterung 60 sind um eine gemeinsame Achse, welche die
Schwenkachse 50 der Montagebasis 10 darstellt, angeordnet.
Die Rohre 24, 34 bilden Drehzapfen für den Hüllkörper 40.
Um die gemeinsame Schwenkachse 50 kann der Hüllkörper 40 gedreht
werden, um den Antennenmast mit seiner Mastachse 52 in
eine gewünschte
Winkelstellung zu bringen.
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Der
nicht dargestellte, mit der Masthalterung 60 verbundene
Antennenmast kann weiterhin mittels des Hüllkörpers 40 translatorisch
entlang der Schwenkachse 50 verschoben werden, um diesen passend
zu den Ziegeln auf dem Dach auf der Montagebasis 10 zu
positionieren. Üblicherweise
wird ein Dachziegel durch einen speziellen Lochziegel ersetzt, durch
den der Antennenmast nach außen
tritt. Durch Drehen des Hüllkörpers 40 um
die Schenkachse 50 kann eine beliebige Winkelstellung der Mastachse 52 eingestellt
werden. Die Masthalterung 60 muss vor der Montage der Montagebasis 10 mit dieser
verbunden werden. Der Antennenmast kann gegebenenfalls nach Montage
der Montagebasis 10 auf dem Dach auf die Masthalterung 60 aufgesetzt werden.
Es ist jedoch besonders zweckmäßig, den Antennenmast
bereits vor der Montage auf dem Dach mit der Masthalterung 60 zu
verbinden. Ein endgültiges
Festlegen der Winkelstellung und der lateralen Position kann dann
bei der Montage auf dem Dach erfolgen.
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An
dem Hüllkörper 40 ist
eine Mastaufnahme 42 angeordnet. Bevorzugt ist ein Rohrzapfen,
der außermittig
angebracht, z. B. angeschweißt
ist. Der Rohrzapfen kann an seinem äußeren Ende aufgeweitet sein,
damit ein darauf aufgeschobener Antennenmast (nicht dargestellt)
möglichst
stabil gehalten werden kann. Der Antennenmast kann dann mit der Mastaufnahme 42 verschraubt
oder in sonstiger geeigneter Weise fixiert, etwa verschweißt oder
verpresst, werden. Unter der Mastaufnahme 42 ist vorteilhaft
zum Inneren des Hüllkörpers 40 ein
nicht explizit dargestellter Durchgang angeordnet, der zur Durchführung von
Antennenkabeln dient. Damit kann eine Kabelführung von der Antenne zum Empfänger des
Antennensignals vereinfacht werden.
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Die
Rohre 24, 34 sind vorzugsweise als Rundrohre ausgebildet.
Beide oder eines davon kann jedoch auch als Vierkantrohr ausgebildet
sein oder einen beliebigen anderen Querschnitt aufweisen. Der Hüllkörper 40 ist
bevorzugt ein Vierkantrohr. Wegen der besseren Einstellbarkeit der
Winkelposition des Antennenmasts ist es günstig, den Hüllkörper 40 auf einem
Rundrohr zu fixieren.
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Wie
den Ansichten der 1b bis 1f zu entnehmen
ist, sind Mittel zum Fixieren des Hüllkörpers 40 so vorgesehen,
dass die in den Hüllkörper eingreifenden
Rohrenden 28, 38 der Rohre 24, 34 deformiert
werden (1d). Dazu sind an einer Fläche des
Hüllkörpers 40,
welche im Montagezustand dem Monteur zugewandt ist, jeweils zwei
Schrauben 44 an jedem Hüllkörperende
vorgesehen. Entsprechende, nicht dargestellte Gewinde befinden sich
am Hüllkörper 40,
z. B. im Innern, so dass beim Anziehen der Schrauben 44 diese
in das Innere des Hüllkörpers 40 hineingezogen
werden. Diametral entgegengesetzt sind jeder Schraube 44 als
Keile ausgebildete Gegenlager 48 zugeordnet, gegen die
die Rohrenden 28, 38 gedrückt werden, wenn die Schrauben 44 gegen
diese drücken.
Dabei bilden die Gegenlager 48 und die Schrauben 44 mit
ihren Enden, die als Stempel 46 wirken, Vertiefungen in
Abschnitten 12 der Rohroberfläche. Eine Verformung des Rohrquerschnitts
an den Abschnitten 12 und die damit verbundene Aufweitung
der Rohre sorgt noch für
eine weitergehende Fixierung des Hüllkörpers 40 auf der Montagebasis 10.
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1f zeigt
eine Variante der Masthalterung 60 des Antennenhalters,
bei der die als Rohrstummel ausgebildete Mastaufnahme 42 selbst
als Gegenlager 48 zur Verformung des in den als Hülse ausgebildeten
Hüllkörper 40 eingreifenden
Rohrs 24 ausgebildet ist. Dazu ist in dem Hüllkörper 40 eine
Bohrung angeordnet, in welche die als Rohrstummel ausgebildete Mastaufnahme 42 eingesteckt
ist. Wie bei der vorherigen Variante ist die Mastaufnahme 42 außermittig
angebracht und zwar auf der der Seite der Schraube 44 gegenüberliegenden
Seite des Hüllkörpers 40.
Dabei kann ein erster Teil des Umfangs der als Rohrstummel ausgebildeten
Mastaufnahme 42 in den Hüllkörper 40 ragen und
der andere Teil aus dem Hüllkörper 40 herausstehen.
Die Mastaufnahme 42 kann durch den Hüllkörper 40 durchgesteckt
sein, so dass sie auf der gegenüberliegenden
Seite des Hüllkörpers 40 wieder
austritt. Die Mastaufnahme 42 bildet mit ihrem in den Hüllkörper 40 ragenden
Teil nunmehr selbst das Gegenlager 48, gegen das die Schraube 44 das
eingreifende Rohr 24 drückt
und verformt.
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Eine
günstige
Variante der Ausgestaltung aus 1a-1f ist
in den 2a und 2b dargestellt.
Gleiche oder gleichartige Elemente sind mit denselben Bezugszeichen
beziffert. Die Anordnung entspricht weitestgehend der aus den vorangegangenen
Figuren, auf die zur näheren
Beschreibung verwiesen wird. Der Hüllkörper 40 der Masthalterung 60 ist
jetzt kürzer
ausgebildet. Bevorzugt ist der Hüllkörper 40 so
schmal, dass dieser unter einen einzigen Ziegel passt. Die Rohre 24, 34 der
Montagebasis 10 greifen nunmehr nicht in den Hüllkörper 40 mit
der Mastaufnahme 42 ein, sondern in einen als Zwischenhülse ausgebildeten
zweiten Hüllkörper 54,
um den der erste Hüllkörper 40 angeordnet
ist. Die Bereiche des Antennenhalters beidseits der Masthalterung 60 bzw.
des Hüllkörpers 40 verschwinden
vorteilhaft vollständig
unter den Dachziegeln. Diese Bereiche weisen, bei einer Montage
auf den Dachsparren, eine Höhe über den
Dachsparren auf, die diejenige der Dachlatten auf den Dachsparren
nicht übersteigt.
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Der
als Zwischenhülse
ausgebildete zweite Hüllkörper 54 kann
ebenfalls mit Schrauben 44a und als Keile ausgebildeten
Gegenlagern 48a an der Montagebasis 10 fixiert
sein, vorzugsweise in der gleichen Art, wie der Hüllkörper 40 auf
der als Zwischenhülse
ausgebildeten Hüllkörper 54 mit
Schrauben 44 und als Keilen ausgebildeten Gegenlagern 48 fixiert
ist. Die Halterung mittels Rohrdeformation entspricht der Beschreibung
in 1a-1e. Die Rohre 24, 34,
der Hüllkörper 40 und
der als Zwischenhülse
ausgebildete zweite Hüllkörper 54 sind
um dieselbe gemeinsame Schwenkachse 50 angeordnet, um die
der Hüllkörper 40 gedreht
werden kann, um den Antennenmast mit seiner Mastachse 52 in
eine gewünschte
Winkelstellung zu bringen. Beim Fixieren des Hüllkörpers 40 wird der
Abschnitt 12 des zweiten Hüllkörpers 54 von den als
Stempel 46 wirkenden Enden der Schrauben 44 deformiert.
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2b zeigt
eine Seitenansicht der Montagebasis 10 mit einem flachen
Blech als Befestigungselement 20, bei der die Anordnung
von Schrauben 44, Gegenlagern 48 und der koaxialen
Anordnung von Rohr 24, als Zwischenhülse ausgebildetem zweiten Hüllkörper 54 und
erstem Hüllkörper 40 um
die Schwenkachse 50 erkennbar ist. Die Schrauben 44 und
Gegenlager 48 sind an in der Figur senkrechten Flächen des
als Vierkant ausgebildeten Hüllkörpers 40 angeordnet,
während
die Mastaufnahme 42 an der Oberseite des Hüllkörpers 40 angeordnet
ist. Durch die außermittige
Anordnung der Mastaufnahme 42 schneidet die Mastachse 52 nicht
die Schwenkachse 50. Der Hüllkörper 40 ist vorzugsweise
als Vierkant ausgebildet, dessen Längsachse mit der Schwenkachse 50 zusammenfällt. Beim
Verdrehen des vorzugsweise als Vierkant ausgebildeten Hüllkörpers 40 bewegt
sich die Mastachse 52 auf einem konzentrischen Kreis um
die Schwenkachse 50. Beim Festziehen der Schrauben 44 wird
das als Stempel 46 wirkende Ende der Schraube von dem Abschnitt
des Hüllkörpers 40,
der das Gewinde für die
Schraube 44 trägt,
wegbewegt und zum Rohr 54 hingedrückt.
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Eine
alternative Ausgestaltung einer bevorzugten Montagebasis 100 eines
bevorzugten Antennenhalters ist in den 3a bis 3c dargestellt. Zur
Mastbefestigung dient wiederum ein bezogen auf ein Rohr 134 der
Montagebasis 100 umfänglich
geschlossener, als Hülse
ausgebildeter Hüllkörper 140, der
bevorzugt als Vierkantrohr ausgebildet ist und der eine außermittig
angesetzte Mastaufnahme 142 aufweist. Die Fixierung mit
Schrauben 144 und als Keile ausgebildete Gegenlager 148 auf
einem in den Hüllkörper 140 eingreifenden
Rohr 134 entspricht der vorher beschriebenen Rohrdeformation
in der ersten bevorzugten Montagebasis 10. Im Unterschied
zur bereits beschriebenen Montagebasis 10 weist die Montagebasis 100 ineinandergreifende
teleskopierbare Rohre 124, 134 auf. Die sonstigen
weiteren Elemente und Funktionen entsprechen denen in den vorangegangenen
Figuren. Zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen
wird diesbezüglich
auf die vorstehenden Bildbeschreibungen verwiesen.
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Die
Montagebasis 100 weist zwei ineinander greifende Rohre 124, 134 auf,
die an ihren äußeren freien
Enden jeweils mit einem Befestigungselement 120 bzw. 130 verbunden
sind. Die Befestigungselemente 120, 30 sind hier
beispielhaft als Winkelelemente mit im Montagezustand waagrecht
und nach unten weisenden Schenkeln ausgebildet. Es können jedoch
auch Flachbleche wie bei der Montagebasis 10 verwendet
werden oder auch senkrechte Bleche zur Montage zwischen Sparren.
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Ebenso
wie in den Ausgestaltungen der 1 und 2 sind die Befestigungselemente 120, 130 außermittig
an die befestigungsseitigen Enden 26, 36 der Rohre 124, 134 angesetzt,
so dass mit einer einzigen Montagebasis 100 wahlweise eine
reine Aufdachmontage oder eine Zwischensparrenmontage erfolgen kann.
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Die
Masthalterung 160 ist um die ineinandergreifenden, teleskopierbaren
Rohre 124, 134 der Montagebasis 100 angeordnet
und wird vor der Montage der Montagebasis 100 auf das Dach
mit dieser verbunden. Die laterale Position und die Winkelstellung
kann dann auf dem Dach eingestellt werden. Der Antennenmast ist
zweckmäßigerweise
bereits vor der Montage der Montagebasis 100 auf dem Dach
auf der Masthalterung 160 angeordnet. Die ineinandergreifenden
Rohre 124, 134 mit sind Fixierschrauben 128 versehen,
welche eine Gesamtlänge der
ineinandergreifenden Rohre 124, 134 fixieren. Die Masthalterung 160 kann
besonders schmal ausgebildet sein, etwa entsprechend einer Ziegelbreite, so
dass die Bereiche des Antennenhalters beidseits der Masthalterung 160 vollständig unter
den Dachziegeln verschwinden. Diese Bereiche weisen eine Höhe über den
Dachsparren auf, die diejenige der Dachlatten auf den Dachsparren
nicht übersteigt.
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Die
Fixierschrauben 128 sind im Montagezustand geodätisch oben
an der Montagebasis 100 angeordnet. An der unteren Seite
sind Ablauföffnungen (nicht
dargestellt) zum Entfernen von Schwitzwasser in jedem Rohr 124, 134 angeordnet.
Die Rohre 124, 134 der Montagebasis 100 sind
beispielhaft als Rundrohre ausgebildet. Der die Mastaufnahme 142 tragende
Hüllkörper 140 ist
um die Rohre 124, 134 angeordnet. Je nach Position
der Ziegel auf dem Dach kann der Hüllkörper 140 entlang der
Schwenkachse 50 verschoben werden und auf dem Außenrohr 134 oder
dem das Innenrohr bildende Rohr 124 angeordnet sein. Durch
die Schrauben 144 und vorzugsweise als Keile ausgebildete
Gegenlager 148 kann der Unterschied in den Rohrdurchmessern leicht
ausgeglichen werden. Die Fixierschrauben 128 sind klein
genug, dass beim Zusammenbau der Montagebasis 100 der Hüllkörper 140 leicht über die
Fixierschrauben geschoben werden kann. Diese können zweckmäßigerweise verliersicher an
dem Rohr 134 festgemacht sein oder wenigstens schon teilweise
eingeschraubt sein.
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Die 4a und 4b zeigen
eine weitere günstige
Variante einer Masthalterung 260 mit einem günstigen
Hüllkörper 240 mit
guter Stabilität
bei dynamischer Belastung. Der Hüllkörper 240 weist
einen als Platte ausgebildeten Abschnitt 262 mit einer Schraube 244 auf,
die in ein am Abschnitt 262 angeordnetes Gewinde 254 eingesetzt
ist. Von dem als Platte ausgebildeten Abschnitt 262 weg
erstrecken sich zwei mit dem Abschnitt 262 fest verbundene Rundstahlbügel 264,
in denen ein in den Hüllkörper 240 eingreifendes
Rohr 134 liegt (z. B. Rohr 134 einer Montagebasis 100 entsprechend
den 3a-3c). Der Hüllkörper 240 ist einteilig
in dem Sinn ausgebildet, dass er sich nicht zerstörungsfrei
in Einzelteile zerlegen lässt.
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Zwischen
dem als Platte ausgebildeten Abschnitt 262 und dem Rohr 134 ist
ein als Druckstempel ausgebildeter Stempel 246 angeordnet,
der beim Einschrauben der Schraube 244 den Stempel 246 vom
Abschnitt 262 wegbewegt und in das Rohr 134 drückt und
dieses im Bereich 212 flachdrückt. Dies ermöglicht bereits
eins gute Stabilität
gegen dynamische Belastung des Antennenhalters. Die diametral gegenüberliegenden
Scheitel der Rundstahlbügel 264 bilden
in diesem Ausführungsbeispiel
die Gegenlager 248. Die Stabilität kann noch erhöht werden,
wenn die Rundstahlbügel 264 in
ihrem Scheitelbereich sich eng an den Außenumfang des Rohrs 134 anschmiegen.
Durch den Druck der Schraube 244 wird das Rohr fest in
den Scheitelbereich hineingedrückt.
Weiterhin weitet sich das Rohr im Abschnitt 212 auf, welcher
die Abflachung erfährt,
und zeigt eine Ausbauchung, die eine laterale Verschiebung des Hüllkörpers 240 auf
dem Rohr 134 verhindert und einen besonders festen Halt
bewirkt.
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Eine
Mastaufnahme 242 der Masthalterung 260 ist mit
seiner Längsachse
parallel zu dem als Platte ausgebildeten Abschnitt 262 angeordnet.
Der Abschnitt 262 weist in Montageposition nach vorne und
ist dem Monteur leicht zugänglich,
was die Befestigung der einen Schraube 244 sehr erleichtert. Diese
Variante der Masthalterung ist besonders kompakt. Die Masthalterung 260 mit
dem nicht dargestellten Mast kann mit der Montagebasis 100 verbunden werden
und dann auf das Dach transportiert werden. Es fallen weniger Einzelteile
an, die störenderweise bei
der Montage auf dem Dach herunterfallen können. Der Antennenhalter kann
mit relativ wenigen Handgriffen auf dem Dach befestigt werden und zeichnet
sich durch seine Stabilität
gegen dynamische Belastung aus.
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Die 5a, 5b, 5c zeigen
verschiedene Ansichten einer weiteren bevorzugten Masthalterung 360 mit
einem Hüllkörper 340 um
ein Rohr 134 eines Antennenhalters, der beispielsweise eine
teleskopierbare Montagebasis 100 (3a-3c)
aufweisen kann. Auch diese Masthalterung 360 weist eine
besonders hohe Stabilität gegen
dynamische Belastungen auf.
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Der
Hüllkörper 340 ist
in der Form eines Würfels
gebildet und kann beispielsweise aus einem Vierkant gebildet sein,
bei dem die nicht dargestellte Längsachse
des Vierkants senkrecht zur Schwenkachse 150 des Rohrs 134 angeordnet
ist. Der Hüllkörper 340 weist
einen Abschnitt 362 auf, der als Platte ausgebildet ist
und in Montageposition die Vorderseite der Masthalterung 360 bildet.
Dort ist ein Gewinde 354 vorgesehen, in das eine Schraube 344 eingedreht
werden kann. Die Schraube 344 drückt gegen einen Stempel 346,
der als Platte durch den Hüllkörper 340 gesteckt
ist. Das Rohr 134 ist durch konzentrisch zur Schwenkachse 150 ausgebildete Öffnungen 370 in
zwei Seitenwänden
des Hüllkörpers 340 geführt. Die Öffnungen 370 weisen
an einer Stelle eine Erweiterung 372 auf, die zur Durchführung der
Muttern zur Befestigung der Fixierschrauben beim Aufschieben der
Masthalterung 360 auf das Rohr 134 dienen.
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In
den Öffnungen 370 ist
auf einer diametral gegenüber
der Schraube 344 bzw. dem Stempel 346 ein beispielsweise
als Zähne
ausgebildetes Gegenlager 348 ausgebildet. Es können weniger
oder auch mehr Zähne
ausgebildet sein. Die Zähne
graben sich in das Rohr 134 ein, wenn dieses durch den
Stempel 346 flachgedrückt
und gegen den jeweiligen Rand der Öffnungen 370 wird.
Das Gegenlager 348 bildet eine zusätzliche Stabilisierung gegen
ein Verdrehen der Masthalterung 360, die vorteilhaft mit
der Deformation des Rohrs 134 durch den Stempel 346 zusammenwirkt.
Der Stempel 346 kann über
den Hüllkörper 340 überstehen
und z. B. zu Befestigung einer Erdungsschraube dienen. Die Zähne weisen
den zusätzlichen
Vorteil auf, dass beim Eindrehen der Schraube 344 weniger
Kraft beim Einleiten der Deformation aufgewendet werden muss.
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Bei
der Deformation des Rohrs 134 weitet sich dieses auf und
legt sich gegen die Seitenwände des
Hüllkörpers 340 an,
welche die Öffnungen 370 aufweisen,
was eine weitere vorteilhafte Stabilisierung gegen dynamische Belastung
bringt.
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Der
Stempel 346 kann auch als Krallenkörper ausgebildet sein (nicht
dargestellt), der z. B. ein U-Profil aufweist, dessen beide freien
Schenkel sich zum Rohr 134 erstrecken und die an der dem
Rohr 134 zugewandten Flächen
gezahnt ausgebildet sind. Die die beiden Schenkel verbindende Fläche wird von
der Schraube 344 beaufschlagt. In diesem Fall graben sich
die Zähne
des Krallenkörpers
in das Rohr 134, wenn die Schraube 344 in den
Hüllkörper 340 eingedreht
wird. Ebenso ist es möglich,
dass ein flacher Stempel 346 an seiner dem Rohr zugewandten
Seite zusätzlich
strukturiert ist, beispielsweise gezahnt, was die Einleitung der
Deformation des Rohrs 134 erleichtert.
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Statt
der eine Schraube 344 können
auch zwei Schrauben vorgesehen sein, die außermittig angeordnet sind und
die vorzugsweise gemeinsam den Stempel 246 gegen das Rohr 134 drücken. Dadurch muss
weniger Kraft pro Schraube zur Verformung des Rohrs 134 aufgewendet
werden. Es kann auch eine der Schrauben durch einen nicht dargestellten Lagerkörper ersetzt
werden, etwa einen Metallblock, so dass der Stempel 346 sich
gegen den Lagerkörper in
der Art einer Wippe abstützen
kann, wenn sie von der außermittig
sitzenden Schraube gegen das Rohr 134 gedrückt wird.
Auch dies erleichtert das Anziehen der Schraube.
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Die 6 zeigt
in Seitenansicht einen bevorzugten Antennenhalter nach 1 im montierten Zustand. Der Antennenhalter
weist eine Montagebasis 10 mit einer Masthalterung 60 auf.
Die Masthalterung 60 umfasst einen als Hülse ausgebildeten
Hüllkörper 40 mit
Mastaufnahme 42 sowie Schrauben 44 und als Keile
ausgebildete Gegenlager 48, wie in den 1a bis 1e beschrieben
wurde. Die Montagebasis 10 liegt mit ihrem Befestigungselement 20 auf einem
Dachsparren 180 auf. Das nicht dargestellte Befestigungselement 30 liegt
entsprechend auf einem benachbarten Dachsparren auf.
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Auf
die Masthalterung 42 ist ein Antennenmast 170 mit
einer Mastachse 52 und mit montierter Satellitenschüssel 172 aufgesteckt.
Um eine vertikale Orientierung des Antennenmasts 170 auf
dem steilen Dach zu erreichen, muss der Hüllkörper 40 um die Schwenkachse 50 zum
Dach hin gedreht werden. Aus der Figur ist ersichtlich, dass die
Schrauben 44 in einer günstigen
Position bleiben und für
den Monteur auf dem Dach leicht erreichbar sind. Auf der vom Monteur
abgewandten Seite der Masthalterung 60 sind keine Schrauben
oder Befestigungsmittel vorgesehen, die der Monteur betätigen müsste und
die eine Montage wegen ihrer bauartbedingten schlechten Zugänglichkeit
erschweren würden.