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DE102007007744B3 - Antennenhalter mit einer Montagebasis - Google Patents

Antennenhalter mit einer Montagebasis Download PDF

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DE102007007744B3
DE102007007744B3 DE102007007744A DE102007007744A DE102007007744B3 DE 102007007744 B3 DE102007007744 B3 DE 102007007744B3 DE 102007007744 A DE102007007744 A DE 102007007744A DE 102007007744 A DE102007007744 A DE 102007007744A DE 102007007744 B3 DE102007007744 B3 DE 102007007744B3
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antenna
mounting base
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antenna holder
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DE102007007744A
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Inventor
Udo Reichardt
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REICHARDT METALLVERARBEITUNG EK
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REICHARDT METALLVERARBEITUNG E
REICHARDT METALLVERARBEITUNG EK
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    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/12Supports; Mounting means
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    • HELECTRICITY
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    • H01Q1/12Supports; Mounting means
    • H01Q1/1242Rigid masts specially adapted for supporting an aerial

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  • Support Of Aerials (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Antennenhalter für eine Antenne (172), umfassend eine Montagebasis (10; 100) und eine Masthalterung (60, 160), wobei die Montagebasis (10; 100) Rohre (24, 34; 54; 124, 134) umfasst, die an jeweils einem ihrer freien Enden mit Befestigungselementen (20, 30; 120, 130) an benachbarten Dachsparren (180) oder Dachlatten befestigbar sind, und wobei die Masthalterung (60; 160) um eine Schwenkachse (50; 150) rotatorisch in verschiedene Winkelstellungen schwenkbar und zur Endmontage an der Montagebasis (10; 100) fixierbar ist. Es wird vorgeschlagen, dass die Masthalterung (60; 160) einen Hüllkörper (40; 140; 240; 340) umfasst, der ein in den Hüllkörper (40; 140; 240; 340) eingreifendes Rohr (24, 34; 54; 124, 134) der Montagebasis (10; 100) wenigstens in Umfangsrichtung mehr als hälftig umschließt, wobei sich am Hüllkörper (40; 140; 240; 340) abstützende Mittel (44, 46; 144, 146; 244, 246; 344, 346) vorgesehen sind, das in den Hüllkörper (40; 140) eingreifende Rohr (24, 34, 54; 124, 134) durch Wirkung einer einseitig angreifenden Druckkraft, die auf einen in Umfangsrichtung begrenzten Abschnitt 12; 112; 212; 312) des eingreifenden Rohrs (24, 34, 54; 124, 134) wirkt, auf dem eingreifenden Rohr (24, 34, 54; 124, 134) zu fixieren.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Antennenhalter mit einer Montagebasis nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Antennenhalter zur Montage von Satellitenantennen sind bekannt. Diese umfassen üblicherweise eine Montagebasis und eine Masthalterung, welche den Antennenmast trägt. Üblicherweise wird ein Dachziegel durch ein Isolierelement ersetzt, durch das der Antennenmast ins Freie austreten kann. Die Montagebasis befindet sich unterhalb der Ziegel. Es gibt Antennenhalter, bei denen die Montagebasis zwischen benachbarten Dachsparren oder Dachlatten montiert wird, wozu die Dachhaut unterhalb der Dachziegel geöffnet werden muss. Solche Antennenhalter erlauben eine relativ große Bauhöhe des Antennenhalters. Ein solcher Antennenhalter ist beispielsweise aus dem Gebrauchsmuster DE 297 14 098 U1 bekannt. Die Montagebasis umfasst zwei ineinandergreifende Rohre und kann durch ihre Teleskopierbarkeit auf einfache Weise unterschiedliche Abstände zwischen benachbarten Dachsparren ausgleichen. Eine Masthalterung ist lateral auf den Rohren verschiebbar. Eine Anpassung an die Dachneigung wird durch Langlöcher in den Befestigungselementen erreicht, die an den Stirnseiten der teleskopierbaren Rohre angeschweißt sind, die eine mehr oder weniger starke Schrägstellung der Montagebasis erlauben.
  • Seit Mitte der neunziger Jahre ist ein Antennenhalter des Anmelders mit teleskopierbarer Montagebasis auf dem Markt bekannt, bei dem zwei Rundstahlbügel mit einer ebenen Platte verschraubt sind. Die Montagebasis wird zwischen den Dachsparren eingesetzt. Der Antennenmast ist mit der Platte verbunden, z. B. verschweißt oder verschraubt. Die Rundstahlbügel ragen mit ihren freien Enden durch Bohrungen in der Platte, so dass auf die Enden Muttern aufgesetzt werden können. Ein Rohr ist zwischen den Rundstahlbügeln und Platte angeordnet, wobei die Platte auf einer Seite des Rohrumfangs und die Rundstahlbügel auf der gegenüberliegenden Seite angeordnet sind. Das Festschrauben der Muttern erfolgt mit einem Anzugsdrehmoment, das ausreicht, um das umschlossene Rohr mit der Platte zu deformieren. Die Masthalterung dient demnach gleichzeitig als Werkzeug zur Deformation des Rohrs. Das Rohr wird von der Platte flach gedrückt und nimmt dabei die Form eines Tunnel-Rohres an. Die durch die Platte verursachte Abflachung sichert den Antennenmast gegen ein Verdrehen bei starker Windlast.
  • Um das Aufschneiden der Dachhaut zu vermeiden, sind Antennenhalter, auch mit teleskopierbarer Montagebasis bekannt, deren Montagebasis geodätisch auf den Dachsparren oder Dachlatten montiert wird. Diese Antennenhalter verlangen eine möglichst geringe Bauhöhe. Eine solcher Antennenhalter ist beispielsweise aus dem Gebrauchsmuster DE 202 19 274 U1 bekannt. Dort wird ein Antennenmast an eine bügelförmige Schelle geschweißt, die mit einer komplementären bügelförmigen Schelle verschraubt ist. Die beiden Schellen liegen kraftschlüssig mit ihren Schelleninnenseiten am Umfang eines Rohrs der Montagebasis an. Um eine höhere Haltekraft gegen ein Durchdrehen zu erreichen, wird vorgeschlagen, eine Riffelung in den Schelleninnenseiten und in dem Rohr vorzusehen. Zum Befestigen weisen die beiden Schellen seitliche Laschen auf, die mit Befestigungsschrauben zusammengeschraubt werden können. Typisch für solche Schellen ist, dass diese mit einer Zugkraft zusammengezogen werden müssen, damit eine ausreichende Klemmkraft zum Fixieren des umschlossenen Rohrs aufgebracht werden kann. Bauartbedingt liegt im Montagezustand eine Lasche vor der Montagebasis und eine dahinter, und zwischen den Laschen befindet sich der Antennenmast.
  • Aus der DE 20 2004 011 852 U1 ist ein Antennenhalter mit einer teleskopierbaren Montagebasis bekannt, bei dem eine Gleithülse über ein Rohr der Montagebasis geschoben ist. Die Gleithülse kann zur Montageerleichterung mit Klemmschrauben von oben leicht auf dem Rohr fixiert werden. Zum endgültigen Arretieren des in seiner Neigung ausgerichteten Antennenmasts an der Montagebasis wird ein Sicherungsstift durch die Gleithülse und das Rohr geschlagen. Dazu wird eine Bohrung durch Gleithülse und Rohr gebohrt.
  • Aus der DE 10 2005 007 11 14 A1 ist ein Antennenhalter mit einer Montagebasis mit einem längenverstellbaren rechteckigen Rahmen bekannt, auf dem ein Schlitten montiert ist. Der Schlitten ist auf den längenverstellbaren Schenkeln des Rahmens montiert und nimmt zwischen zwei Querstreben den Antennenmast auf. Der Antennenmast weist an seinem unteren Ende eine Hülse quer zur Mastachse auf, durch die eines der Rohre des Rahmens führt und um welches der Antennenmast kippbar ist. Am gegenüberliegenden Ende des Schlittens kann der Antennenmast mit einem Stützarm in verkippter Stellung befestigt werden.
  • Die bekannten Antennenhalter werden allerdings häufig nicht von Dachdeckern, sondern von Elektrikern oder im Extremfall sogar von Privatpersonen auf dem Dach montiert. Daher ist es wünschenswert, die Verweildauer des Monteurs auf dem Dach so kurz wie möglich und die Montage so einfach wie möglich zu gestalten. Gerade bei großen Dachneigungen kann die Zugänglichkeit der Schrauben zum Anziehen der Schellen oder der Muttern an den Rundstahlbügeln erschwert sein.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen einfach zu montierenden Antennenhalter zu schaffen, der auch bei steiler Dachneigung leicht montierbar ist.
  • Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der weiteren Ansprüche.
  • Der erfindungsgemäße Antennenhalter für eine Antenne, insbesondere eine Satellitenantenne, umfasst eine Montagebasis und eine Masthalterung, wobei die Montagebasis Rohre umfasst, die an jeweils einem ihrer freien Enden mit Befestigungselementen an benachbarten Dachsparren oder Dachlatten befestigbar sind, und wobei die Masthalterung um eine Schwenkachse rotatorisch in verschiedene Winkelstellungen schwenkbar und zur Endmontage an der Montagebasis fixierbar ist. Die Masthalterung umfasst einen Hüllkörper, der ein in den Hüllkörper eingreifendes Rohr der Montagebasis wenigstens in Umfangsrichtung mehr als hälftig umschließt, wobei sich am Hüllkörper abstützende Mittel vorgesehen sind, das in den Hüllkörper eingreifende Rohr durch Wirkung einer einseitig angreifenden Druckkraft, die auf einen in Umfangsrichtung begrenzten Abschnitt des eingreifenden Rohrs wirkt, auf dem eingreifenden Rohr zu fixieren. Bevorzugt sind die Mittel so vorgesehen, dass das eingreifende Rohr lokal auf einer Seite deformiert wird, insbesondere wird der Querschnitt des Rohrs verformt. Besonders günstig für einen Einsatz mit dynamischer Belastung des Antennenhalters ist, wenn das eingreifende Rohr an zwei diametral gegenüberliegenden Seiten verformt wird oder an einer Seite verformt und an der anderen Seite eingeklemmt oder festgekrallt wird. Bei der bekannten Schellenverbindung mit zwei verschraubbaren Schellenhälften wirkt eine Klemmkraft durch die Schellenhälften allseitig auf das umschlossene Rohr. Die Klemmkraft entsteht, indem auf die Schellenhälften beim Verschrauben eine Zugkraft wirkt und deren Innenseiten an dem Rohr zur Anlage kommen. Im Gegensatz dazu dient der Hüllkörper als Träger der Mastaufnahme und zum Tragen der Mittel, welche die Druckkraft auf das in den Hüllkörper eingreifende Rohr ausüben. Ferner trägt die Masthalterung einen Antennenmast, der mittelbar, etwa über eine an der Masthalterung befestigte Mastaufnahme, oder unmittelbar mit der Masthalterung befestigt sein kann. Bei der mittelbaren Anbringung des Antennenmasts über eine Masthalterung können unterschiedliche Materialpaarungen von Antennenmast und Masthalterung verwendet werden, die beispielsweise nicht direkt verschweißbar sind. Die Rohre mit den Befestigungselementen können um die Schwenkachse angeordnet sein oder parallel dazu.
  • Zum Festlegen der Masthalterung kann vorteilhaft in einer gewünschten Winkelstellung ein Stempel vorgesehen sein, der beim Festlegen der Masthalterung an der Montagebasis von einem Abschnitt des Hüllkörpers weg gegen das eingreifende Rohr gedrückt wird. Der Stempel dient als Mittel zur Verformung, etwa in Form einer Schraube oder einer Platte. Mit dem Stempel kann eine Druckkraft direkt auf das in den Hüllkörper eingreifende Rohr ausgeübt und dieses gegen ein diametral gegenüberliegendes Gegenlager, z. B. einen Keil oder Zähne, die sich in das Rohr eingraben, gedrückt werden. Das Gegenlager kann ein separates in den Hüllkörper eingebrachtes Element sein. Ebenso kann die Mastaufnahme oder sogar der Antennenmast als Gegenlager verwendet werden. Die Schraube kann beispielsweise unmittelbar auf das Rohr Druck ausüben, wobei ihr freies Ende als Stempel wirkt. Dazu weist das freie Ende der Schraube vorzugsweise einen großen Durchmesser auf. Alternativ kann eine vorzugsweise metallische Platte zwischen Rohr und Schraube angeordnet sein, die gegen bzw. in das Rohr gedrückt wird. Die Schraube kann mittig zum Rohr angeordnet sein, so dass die Schraubenachse die Rohrachse schneidet. Es können auch zwei Schrauben vorgesehen sein, die außermittig angeordnet sind und die vorzugsweise eine Platte gemeinsam gegen das Rohr drücken. Dadurch muss weniger Kraft pro Schraube zur Verformung des Rohrs aufgewendet werden. Es kann auch eine der Schrauben durch einen Lagerkörper ersetzt werden, etwa einen Metallblock, so dass die Platte sich gegen den Lagerkörper abstützt, wenn sie von der außermittig sitzenden Schraube gegen das Rohr gedrückt wird.
  • Durch die Deformation des Rohrs wird vorteilhaft eine hohe Stabilität des in den Hüllkörper eingreifenden Rohrs der Montagebasis gegen dynamische Belastungen erreicht, wie sie bei Windlast typisch ist. Im Gegensatz dazu kann bei der bekannten Schellenverbindung bauartbedingt lediglich die statische Last, jedoch nicht die dynamische Last abgefangen werden. Vorteilhaft ist, dass die Deformation nicht nur zu einer Abplattung des Rohrs führt, gegen die sich der Stempel abstützen kann, sondern die Deformation auch zu eine Aufweitung des Rohrs führt, das sich mit dem Hüllkörper verkeilen kann.
  • Der Stempel kann als Druckstempel ausgebildet sein, der das in den Hüllkörper eingreifende Rohr flachdrückt. Zusätzlich oder alternativ kann der Stempel als Krallenkörper ausgebildet sein, der sich bei der Montage in einen Mantel des in das in den Hüllkörper eingreifenden Rohrs eingräbt. Durch eine der Maßnahmen oder beide in Kombination kann bei kompaktem Aufbau eine hohe Stabilität gegen ein ungewolltes Verdrehen des Antennenmasts um die Schwenkachse gewährleistet werden, wenn dieser bzw. die Satellitenantenne, mit einer hohen Windlast beaufschlagt wird.
  • Vorteilhaft kann der Hüllkörper um die Schwenkachse drehbar sein. Der Hüllkörper bewirkt auf einfache Weise, dass der Monteur nicht zwei Teile, etwa eine obere Schelle und eine untere Schelle, einer Masthalterung oder eine Platte und Rundstahlbügel, zusammenschrauben muss, um eine Zugkraft zwischen den Schellen zu bewirken, mit der eine Klemmkraft für das von den Schellen umschlossene Rohr aufgebracht wird, um den Antennenmast in einer gewünschten Winkelstellung und auf die gewünschte laterale Position auf der Montagebasis auf dem Dach einzurichten. Eine Fixierung der Masthalterung durch Festziehen von Schrauben oder Muttern muss daher nicht wie im Stand der Technik im Montagezustand vertikal erfolgen. Vorteilhaft kann eine Fixierung des Hüllkörpers in einer gewünschten Winkelstellung horizontal, insbesondere von vorne, erfolgen. Dies kann zweckmäßigerweise sogar mit einer einzigen Schraube erfolgen.
  • Wenn in Montageposition vorne an der Masthalterung zum Festlegen der Masthalterung wenigstens eine Schraube vorgesehen ist, die beim Einschrauben in den Hüllkörper das wenigstens eine eingreifende Rohr gegen ein Gegenlager drückt, kann die Verformung besonders einfach bewerkstelligt werden. Zum einen kann eine Schraube oder mehrere Schrauben in den Rohrumfang eingepresst und eine formschlüssige Verbindung hergestellt werden, zum anderen kann das Gegenlager ebenfalls in den Rohrumfang eingepresst werden und so eine flache Anlagefläche im Rohrumfang ausbilden, die ein Durchrutschen des Hüllkörpers gegenüber dem Rohr verhindert, auch wenn der Antennenhalter eine dynamische Last erfährt. Es kann für zwei oder mehr Schrauben ein Gegenlager vorgesehen sein oder auch für jede Schraube ein Gegenlager oder auch für eine Schraube mehrere Gegenlager. Dies kann für die jeweilig verwendeten Rohrdurchmesser und Rohrwandstärken geeignet ausgewählt werden.
  • Eine besonders einfache Geometrie ergibt sich, wenn das Gegenlager der Schraube bzw. dem Stempel in dem Hüllkörper diametral gegenüberliegt.
  • Die Mastaufnahme kann außermittig an dem Hüllkörper angesetzt sein. Bevorzugt ist die Mastaufnahme auf der der Schraube gegenüber liegenden Seite des Hüllkörpers angeordnet. Die Mastachse schneidet nicht die Schwenkachse, bei einem Verdrehen des Hüllkörpers um die Schwenkachse bewegt sich der Antennenmast bzw. die Mastaufnahme auf einem Kreis, der konzentrisch um die Schwenkachse verläuft. Die Mastaufnahme kann maximal von der Schraube entfernt sein und behindert den Monteur bei der Montage auf dem Dach nicht.
  • Vorteilhaft kann die Mastaufnahme als Maststummel ausgebildet sein, auf den der Antennenmast aufgesteckt werden kann. Zweckmäßigerweise ist der Maststummel an seinem freien Ende im Durchmesser aufgeweitet, um einen guten Sitz des Antennenmasts zu gewährleisten. Der Mast kann nach dem Aufschieben festgeschraubt oder angeschweißt werden.
  • Der Hüllkörper kann vorteilhaft dazu ausgebildet sein, in seinem Inneren Anschlusskabel einer am Antennenmast angeordneten Antenne aufzunehmen. Dadurch kann die Antennenhalterung mit montierter Antenne besonders gut gegen Witterungseinflüsse isoliert werden.
  • Bevorzugt können die Befestigungselemente an die Rohre außermittig so angesetzt sein, dass deren Rohrquerschnitt bezüglich einer Auflagefläche der Befestigungselemente auf Dachsparren oder Dachlatten unsymmetrisch aufgeteilt ist. Dadurch kann wahlweise eine reine Aufdachmontage erfolgen, ohne dass die Dachhaut geöffnet werden muss, oder auch eine Befestigung der Montagebasis zwischen den Dachsparren oder Dachlatten erfolgen, wobei die Montagebasis im Wesentlichen zwischen die Dachsparren oder Dachlatten eintaucht. Die Auflagefläche der Befestigungselemente wird zweckmäßigerweise so gewählt, dass passend zur Länge der Montagebasis und zum Antennenmast eine ausreichend stabile Befestigung möglich ist.
  • Der Hüllkörper kann in einer günstigen und besonders einfachen Ausgestaltung ein umfänglich geschlossenes Profil aufweisen. Denkbar ist auch, dass der Hüllkörper ein C-förmiges Profil aufweisen kann. Bei einem C-Profil ist es zweckmäßig, dass mehr als der halbe Umfang des umschlossenen Rohres von dem C-Profil umschlossen ist, damit z. B. Schraube und Gegenlager sich diametral gegenüber liegen können. Eine besonders günstige Ausgestaltung des Hüllkörpers ist eine Würfelform, bei der das eingreifende Rohr durch zwei Seitenwände des Würfelkörpers durchgeführt ist. Der Hüllkörper kann auch aus einer Platte und fest damit verbundenen, insbesondere angeschweißten Rundstahlbügeln gebildet sein. Ebenso ist es möglich, dass der Hüllkörper aus zwei oder mehr entlang ihres Umfangs zusammengesetzten Schaltenteilen gebildet sein kann. Diese werden zweckmäßigerweise vor dem Anbringen des Hüllkörpers an der Montagebasis miteinander verbunden, um den Monteur auf dem Dach zu entlasten. Der Hüllkörper kann an sich beliebige Profile aufweisen, als Rohr ausgebildet sein oder sogar als Stanzteil gefertigt sein. Ebenso können die Rohre der Montagebasis beliebige Profile aufweisen; es können sogar Rohre mit verschiedenen Profilen in einer Montagebasis kombiniert sein. Der Fachmann wird für die konkrete Auslegung des Antennenhalters eine geeignete Auswahl für Rohre und Hüllkörper treffen.
  • Der Hüllkörper kann günstigerweise als Vierkantrohr ausgebildet sein. Bevorzugt kann der Hüllkörper an einer Vorderseite wenigstens eine Schraube aufweisen, die in ein Gewinde im Inneren des Hüllkörpers einschraubbar ist und gegenüberliegend wenigstens einen Keil eingesetzt ist. Beim Anziehen der Schraube wird das Rohr gegen den Keil gedrückt und deformiert, während sich die Schraube und der Keil in die Rohroberfläche eindrücken. Der Keil lässt sich einfach in dem Hüllkörper montieren, indem ein Einschnitt in den Hüllkörper erfolgt, der Keil eingesetzt und mit dem Hüllkörper verbunden, z. B. verschweißt, wird. Bevorzugt weist die Schraube einen großen Durchmesser auf, so dass eine relativ große Kontaktfläche mit der Rohroberfläche erzielt werden kann. Bei einer spitzen Schraube würde diese das Rohr perforieren. Dadurch entsteht jedoch ein unerwünschtes Spiel zwischen Schraube und Rohr, was für die dynamische Stabilität des Antennenhalters weniger günstig ist. Der Vorteil gegenüber einer spitzen Schraube ist, dass eine Perforation vermieden werden kann und eine dynamisch hoch belastbare Fixierung des Hüllkörpers auf der Montagebasis erreicht werden kann. Der Keil kann z. B. als Quader ausgebildet sein. Denkbar sind statt eines Keils auch Zähne, denen diametral gegenüber der Stempel angeordnet ist.
  • Bei den verschiedenen Ausgestaltungen der Montagebasis können deren Rohre in ihrer Länge symmetrisch ausgebildet sein. Alternativ kann ein Rohr der jeweiligen Montagebasis deutlich kürzer ausgebildet sein als das andere. Ebenso können die Rohre der jeweiligen Montagebasis als Rundrohre ausgebildet sein. Denkbar ist auch, dass wenigstens ein Rohr der Montagebasis als Vierkantrohr ausgebildet ist. Denkbar ist auch, dass die teleskopierbare Montagebasis aus einem Vierkantrohr und einem Rundrohr gebildet ist.
  • Besonders vorteilhaft ist, wenn der die Mastaufnahme tragende Hüllkörper auf einem Rundrohr angeordnet ist. Dann kann auf einfache Weise eine beliebige Winkelstellung der Mastaufnahme und damit des Antennenmasts eingestellt und fixiert werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung kann die Masthalterung zwischen zwei Rohren der Montagebasis angeordnet sein und diese verbinden. Vorteilhaft bilden die Rohre der Montagebasis Drehzapfen des Hüllkörpers. Durch Verschieben entlang der Schwenkachse kann die Position der Masthalterung zwischen den Dachsparren oder Dachlatten gewählt werden und durch Drehen des Hüllkörpers um die Schwenkachse die geeignete Winkelstellung des Antennenmasts eingestellt werden.
  • Ein besonders niedrig bauender Antennenhalter kann erreicht werden, wenn der die Mastaufnahme tragenden Hüllkörper um einen zweiten Hüllkörper, insbesondere eine Hülse, angeordnet ist, welcher die Rohre der Montagebasis verbindet. Bevorzugt kann der zweite Hüllkörper Mittel umfassen, um in den zweiten Hüllkörper eingreifende Rohre der Montagebasis zu deformieren. Damit kann der zweite Hüllkörper ebenso sicher an der Montagebasis festgelegt werden wie der erste Hüllkörper an dem zweiten Hüllkörper. Der erste Hüllkörper kann in axialer Richtung sehr kurz ausgebildet sein, da er die beiden Rohre der Montagebasis nicht verbinden muss, da dies durch den zweiten Hüllkörper erfolgt. Der erste, außen angeordnete Hüllkörper kann als Vierkant ausgebildet sein, der besonders günstig für den Monteur zu handhaben ist und der im Inneren ausreichend Raum für eine Kabelführung bietet. Der erste Hüllkörper kann so schmal ausgebildet werden, dass er unter den einen Ziegel passt, der durch ein Isolierelement, etwa einen Lochziegel, auf dem Dach ersetzt wird, bei dem der Antennenmast z. B. mit einer Bleischürze abgedichtet wird. Der zweite Hüllkörper kann als Rundrohr ausgebildet sein, das im Durchmesser besonders Platz sparend unter den benachbarten Ziegeln bis zu den Dachsparren geführt sein kann. Grundsätzlich könnte der zweite Hüllkörper sogar durch eine Stange ersetzt werden, welche in die beiden seitlichen Rohre der Montagebasis eingreifen kann. In diesem Fall wären Schrauben zum Fixieren durch die Rohre der Montagebasis zu führen, um die Stange zuverlässig zu fixieren.
  • Eine bevorzugte alternative Ausgestaltung sieht vor, dass die Masthalterung um ineinandergreifende Rohre der Montagebasis angeordnet ist. Bevorzugt können die ineinandergreifenden Rohre mit Fixierschrauben versehen sein, welche eine Gesamtlänge der ineinandergreifenden Rohre fixieren. Dazu ist zweckmäßigerweise an dem äußeren der ineinandergreifenden Rohre eine oder mehrere Muttern aufgesetzt, in welche die Fixierschrauben eingedreht werden können.
  • Die teleskopierbare Montagebasis kann zweckmäßigerweise eine Vorzugsrichtung bei der Montage aufweisen, so dass eine Oberseite von einer Unterseite unterschieden werden kann. An der Unterseite sind günstigerweise in den Rohren Ablauföffnungen für Schwitzwasser vorgesehen, so dass sich ansammelndes Wasser aus der Montagebasis abgeleitet werden kann. Vorzugsweise sind die Fixierschrauben oben an der Montagebasis angeordnet. Dadurch sind diese bei der Montage besonders gut zugänglich, entsprechend der Dachneigung für den Monteur von oben oder von der Seite. Weiterhin wird das Innenrohr durch die Fixierschrauben nach unten gedrückt. Im Einbauzustand wird der Hüllkörper entsprechend der Dachneigung nach hinten gedreht, so dass die Schrauben des Hüllkörpers in einen Bereich des umschlossenen Rohrs hineingedrückt werden können, bei dem das Innenrohr durch die Fixierschrauben auf Abstand gehalten ist.
  • Die beschriebenen bevorzugten Antennenhalter sind einfach montierbar und nicht nur gegen statische, sondern besonders auch gegen dynamische Belastungen stabil, denen ein Antennenmast mit einer montierten Satellitenschüssel im Wind ausgesetzt ist.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • 1a-f eine erste bevorzugten Ausgestaltung eines Antennenhalters mit einer Montagebasis mit beidseitig je einem Befestigungselement mit angesetztem Rohrstummel in Draufsicht (1a), von vorne gesehen mit Draufsicht auf Schrauben zum Festlegen an der Montagebasis (1b), von hinten gesehen (1c), eine Ansicht mit fixiertem Hüllkörper und deformiertem Innenrohr (1d), von der Seite gesehen (1e) und eine Variante mit Maststummel als Keil zur Verformung des Antennenmasts (1f);
  • 2a, b eine Variante der Ausgestaltung des Antennenhalters in 1 in Draufsicht (2a) und als Seitenansicht (2b);
  • 3a-c eine weitere bevorzugte Ausgestaltung eines Antennenhalters mit teleskopierbarer Montagebasis in Draufsicht (3a), als Vorderansicht (3b) und in Seitenansicht (3c);
  • 4a, b eine Seitenansicht (4a) und eine schräge Draufsicht (4b) mit einem weiteren bevorzugten Hüllkörper, der eine Platte und Rundstahlbügel umfasst;
  • 5a, b, c verschiedene Ansichten einem weiteren bevorzugten Hüllkörper in Form eines würfelförmigen Vierkants; und
  • 6 schematisch einen montierten Antennenhalter mit Antennenmast und Satellitenschüssel.
  • Zur Erläuterung der Erfindung zeigen die 1a-1f einen Antennenhalter in einer bevorzugten Ausgestaltung mit einer ersten Variante einer Montagebasis 10.
  • Die Montagebasis 10 besteht aus zwei Teilen in Form eines als Rohrstummel ausgebildeten ersten Rohrs 24 mit einem Befestigungselement 20 und eines zweiten als Rohrstummel ausgebildeten Rohrs 34 mit einem Befestigungselement 30. Das Befestigungselement 20, 30 dient zur Auflage auf einen Dachsparren, so dass die Montagebasis 10 auf zwei benachbarten Dachsparren oder Dachlatten aufgelegt werden kann. Wird die Montagebasis 10 auf Dachsparren aufgelegt, ist die verfügbare Bauhöhe der Montagebasis 10 zweckmäßigerweise die Höhe der auf den Dachsparren aufliegenden Dachlatten, etwa 2,5 bis 3 cm.
  • Das Befestigungselement 20, 30 ist vorzugsweise als Blechstreifen mit Bohrungen 22, 32 ausgebildet. Grundsätzlich könnten auch Winkelprofile, T-Profile oder dergleichen verwendet werden. Die Befestigungselemente 20, 30 dienen in der gezeigten Ausgestaltung zum Auflegen auf benachbarte Dachsparren (oder auch Dachlatten). Selbstverständlich können die Befestigungselemente 20, 30 auch senkrecht an den Rohren 24, 34 angeordnet sein, um zwischen die Dachsparren oder Dachlatten gesetzt und an deren abfallende Flanken montiert zu werden, oder als Winkelprofil oder T-Profil oder dergleichen ausgebildet sein. Je nach Montageposition bildet die gemäß der Figur als Unterseite oder Oberseite erkennbare Fläche der Befestigungselemente 20, 30 eine Auflagefläche auf benachbarten Dachsparren oder Dachlatten.
  • Das an dem jeweiligen Befestigungselement 20, 30 befestigte Rohr 24, 34 weist an seinem befestigungselementseitigen Ende 26, 36 einen Einschnitt auf, in den das Befestigungselement 20, 30 eingesteckt und in dem es fixiert ist, z. B. angeschweißt. Die Befestigungselemente 20, 30 sind außermittig an den Rohren 24, 34 befestigt, so dass die Rohre 24, 34 mit einem kleinen Überstand ihrer Querschnittsfläche auf der einen Seite des Befestigungselements 20, 30 und mit einem großen Überstand ihrer Querschnittsfläche auf der gegenüberliegenden Seite des Befestigungselements 20, 30 überstehen. Dadurch kann mit ein und derselben Montagebasis 10 eine reine Aufdachmontage vorgenommen werden, wenn die Seite mit dem kleinen Überstand im Montagezustand zum Dach weist oder wahlweise eine Zwischensparrenmontage, wenn die Seite mit dem größeren Überstand im Montagezustand zum Dach weist. Je nach konkreter Einbausituation kann die jeweils günstige Einbaurichtung gewählt werden.
  • Die beiden Rohre 24, 34 greifen nicht ineinander ein. Vielmehr ist eine Masthalterung 60 vorgesehen, welche beide Rohre 24, 34 in axialer Richtung verbindet. Die Masthalterung 60 umfasst einen umfänglich geschlossenen, als Hülse ausgebildeten Hüllkörper 40 mit einer Mastaufnahme 42. Das erste Rohr 24 greift mit seinem freien Ende 28 in die eine Seite des Hüllkörpers 40 ein, das zweite Rohr 34 greift mit seinem freien Ende 38 in die gegenüberliegende Seite des Hüllkörpers 40 ein (1a). Die Rohre 24, 34 und der Hüllkörper 40 bzw. die Masthalterung 60 sind um eine gemeinsame Achse, welche die Schwenkachse 50 der Montagebasis 10 darstellt, angeordnet. Die Rohre 24, 34 bilden Drehzapfen für den Hüllkörper 40. Um die gemeinsame Schwenkachse 50 kann der Hüllkörper 40 gedreht werden, um den Antennenmast mit seiner Mastachse 52 in eine gewünschte Winkelstellung zu bringen.
  • Der nicht dargestellte, mit der Masthalterung 60 verbundene Antennenmast kann weiterhin mittels des Hüllkörpers 40 translatorisch entlang der Schwenkachse 50 verschoben werden, um diesen passend zu den Ziegeln auf dem Dach auf der Montagebasis 10 zu positionieren. Üblicherweise wird ein Dachziegel durch einen speziellen Lochziegel ersetzt, durch den der Antennenmast nach außen tritt. Durch Drehen des Hüllkörpers 40 um die Schenkachse 50 kann eine beliebige Winkelstellung der Mastachse 52 eingestellt werden. Die Masthalterung 60 muss vor der Montage der Montagebasis 10 mit dieser verbunden werden. Der Antennenmast kann gegebenenfalls nach Montage der Montagebasis 10 auf dem Dach auf die Masthalterung 60 aufgesetzt werden. Es ist jedoch besonders zweckmäßig, den Antennenmast bereits vor der Montage auf dem Dach mit der Masthalterung 60 zu verbinden. Ein endgültiges Festlegen der Winkelstellung und der lateralen Position kann dann bei der Montage auf dem Dach erfolgen.
  • An dem Hüllkörper 40 ist eine Mastaufnahme 42 angeordnet. Bevorzugt ist ein Rohrzapfen, der außermittig angebracht, z. B. angeschweißt ist. Der Rohrzapfen kann an seinem äußeren Ende aufgeweitet sein, damit ein darauf aufgeschobener Antennenmast (nicht dargestellt) möglichst stabil gehalten werden kann. Der Antennenmast kann dann mit der Mastaufnahme 42 verschraubt oder in sonstiger geeigneter Weise fixiert, etwa verschweißt oder verpresst, werden. Unter der Mastaufnahme 42 ist vorteilhaft zum Inneren des Hüllkörpers 40 ein nicht explizit dargestellter Durchgang angeordnet, der zur Durchführung von Antennenkabeln dient. Damit kann eine Kabelführung von der Antenne zum Empfänger des Antennensignals vereinfacht werden.
  • Die Rohre 24, 34 sind vorzugsweise als Rundrohre ausgebildet. Beide oder eines davon kann jedoch auch als Vierkantrohr ausgebildet sein oder einen beliebigen anderen Querschnitt aufweisen. Der Hüllkörper 40 ist bevorzugt ein Vierkantrohr. Wegen der besseren Einstellbarkeit der Winkelposition des Antennenmasts ist es günstig, den Hüllkörper 40 auf einem Rundrohr zu fixieren.
  • Wie den Ansichten der 1b bis 1f zu entnehmen ist, sind Mittel zum Fixieren des Hüllkörpers 40 so vorgesehen, dass die in den Hüllkörper eingreifenden Rohrenden 28, 38 der Rohre 24, 34 deformiert werden (1d). Dazu sind an einer Fläche des Hüllkörpers 40, welche im Montagezustand dem Monteur zugewandt ist, jeweils zwei Schrauben 44 an jedem Hüllkörperende vorgesehen. Entsprechende, nicht dargestellte Gewinde befinden sich am Hüllkörper 40, z. B. im Innern, so dass beim Anziehen der Schrauben 44 diese in das Innere des Hüllkörpers 40 hineingezogen werden. Diametral entgegengesetzt sind jeder Schraube 44 als Keile ausgebildete Gegenlager 48 zugeordnet, gegen die die Rohrenden 28, 38 gedrückt werden, wenn die Schrauben 44 gegen diese drücken. Dabei bilden die Gegenlager 48 und die Schrauben 44 mit ihren Enden, die als Stempel 46 wirken, Vertiefungen in Abschnitten 12 der Rohroberfläche. Eine Verformung des Rohrquerschnitts an den Abschnitten 12 und die damit verbundene Aufweitung der Rohre sorgt noch für eine weitergehende Fixierung des Hüllkörpers 40 auf der Montagebasis 10.
  • 1f zeigt eine Variante der Masthalterung 60 des Antennenhalters, bei der die als Rohrstummel ausgebildete Mastaufnahme 42 selbst als Gegenlager 48 zur Verformung des in den als Hülse ausgebildeten Hüllkörper 40 eingreifenden Rohrs 24 ausgebildet ist. Dazu ist in dem Hüllkörper 40 eine Bohrung angeordnet, in welche die als Rohrstummel ausgebildete Mastaufnahme 42 eingesteckt ist. Wie bei der vorherigen Variante ist die Mastaufnahme 42 außermittig angebracht und zwar auf der der Seite der Schraube 44 gegenüberliegenden Seite des Hüllkörpers 40. Dabei kann ein erster Teil des Umfangs der als Rohrstummel ausgebildeten Mastaufnahme 42 in den Hüllkörper 40 ragen und der andere Teil aus dem Hüllkörper 40 herausstehen. Die Mastaufnahme 42 kann durch den Hüllkörper 40 durchgesteckt sein, so dass sie auf der gegenüberliegenden Seite des Hüllkörpers 40 wieder austritt. Die Mastaufnahme 42 bildet mit ihrem in den Hüllkörper 40 ragenden Teil nunmehr selbst das Gegenlager 48, gegen das die Schraube 44 das eingreifende Rohr 24 drückt und verformt.
  • Eine günstige Variante der Ausgestaltung aus 1a-1f ist in den 2a und 2b dargestellt. Gleiche oder gleichartige Elemente sind mit denselben Bezugszeichen beziffert. Die Anordnung entspricht weitestgehend der aus den vorangegangenen Figuren, auf die zur näheren Beschreibung verwiesen wird. Der Hüllkörper 40 der Masthalterung 60 ist jetzt kürzer ausgebildet. Bevorzugt ist der Hüllkörper 40 so schmal, dass dieser unter einen einzigen Ziegel passt. Die Rohre 24, 34 der Montagebasis 10 greifen nunmehr nicht in den Hüllkörper 40 mit der Mastaufnahme 42 ein, sondern in einen als Zwischenhülse ausgebildeten zweiten Hüllkörper 54, um den der erste Hüllkörper 40 angeordnet ist. Die Bereiche des Antennenhalters beidseits der Masthalterung 60 bzw. des Hüllkörpers 40 verschwinden vorteilhaft vollständig unter den Dachziegeln. Diese Bereiche weisen, bei einer Montage auf den Dachsparren, eine Höhe über den Dachsparren auf, die diejenige der Dachlatten auf den Dachsparren nicht übersteigt.
  • Der als Zwischenhülse ausgebildete zweite Hüllkörper 54 kann ebenfalls mit Schrauben 44a und als Keile ausgebildeten Gegenlagern 48a an der Montagebasis 10 fixiert sein, vorzugsweise in der gleichen Art, wie der Hüllkörper 40 auf der als Zwischenhülse ausgebildeten Hüllkörper 54 mit Schrauben 44 und als Keilen ausgebildeten Gegenlagern 48 fixiert ist. Die Halterung mittels Rohrdeformation entspricht der Beschreibung in 1a-1e. Die Rohre 24, 34, der Hüllkörper 40 und der als Zwischenhülse ausgebildete zweite Hüllkörper 54 sind um dieselbe gemeinsame Schwenkachse 50 angeordnet, um die der Hüllkörper 40 gedreht werden kann, um den Antennenmast mit seiner Mastachse 52 in eine gewünschte Winkelstellung zu bringen. Beim Fixieren des Hüllkörpers 40 wird der Abschnitt 12 des zweiten Hüllkörpers 54 von den als Stempel 46 wirkenden Enden der Schrauben 44 deformiert.
  • 2b zeigt eine Seitenansicht der Montagebasis 10 mit einem flachen Blech als Befestigungselement 20, bei der die Anordnung von Schrauben 44, Gegenlagern 48 und der koaxialen Anordnung von Rohr 24, als Zwischenhülse ausgebildetem zweiten Hüllkörper 54 und erstem Hüllkörper 40 um die Schwenkachse 50 erkennbar ist. Die Schrauben 44 und Gegenlager 48 sind an in der Figur senkrechten Flächen des als Vierkant ausgebildeten Hüllkörpers 40 angeordnet, während die Mastaufnahme 42 an der Oberseite des Hüllkörpers 40 angeordnet ist. Durch die außermittige Anordnung der Mastaufnahme 42 schneidet die Mastachse 52 nicht die Schwenkachse 50. Der Hüllkörper 40 ist vorzugsweise als Vierkant ausgebildet, dessen Längsachse mit der Schwenkachse 50 zusammenfällt. Beim Verdrehen des vorzugsweise als Vierkant ausgebildeten Hüllkörpers 40 bewegt sich die Mastachse 52 auf einem konzentrischen Kreis um die Schwenkachse 50. Beim Festziehen der Schrauben 44 wird das als Stempel 46 wirkende Ende der Schraube von dem Abschnitt des Hüllkörpers 40, der das Gewinde für die Schraube 44 trägt, wegbewegt und zum Rohr 54 hingedrückt.
  • Eine alternative Ausgestaltung einer bevorzugten Montagebasis 100 eines bevorzugten Antennenhalters ist in den 3a bis 3c dargestellt. Zur Mastbefestigung dient wiederum ein bezogen auf ein Rohr 134 der Montagebasis 100 umfänglich geschlossener, als Hülse ausgebildeter Hüllkörper 140, der bevorzugt als Vierkantrohr ausgebildet ist und der eine außermittig angesetzte Mastaufnahme 142 aufweist. Die Fixierung mit Schrauben 144 und als Keile ausgebildete Gegenlager 148 auf einem in den Hüllkörper 140 eingreifenden Rohr 134 entspricht der vorher beschriebenen Rohrdeformation in der ersten bevorzugten Montagebasis 10. Im Unterschied zur bereits beschriebenen Montagebasis 10 weist die Montagebasis 100 ineinandergreifende teleskopierbare Rohre 124, 134 auf. Die sonstigen weiteren Elemente und Funktionen entsprechen denen in den vorangegangenen Figuren. Zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen wird diesbezüglich auf die vorstehenden Bildbeschreibungen verwiesen.
  • Die Montagebasis 100 weist zwei ineinander greifende Rohre 124, 134 auf, die an ihren äußeren freien Enden jeweils mit einem Befestigungselement 120 bzw. 130 verbunden sind. Die Befestigungselemente 120, 30 sind hier beispielhaft als Winkelelemente mit im Montagezustand waagrecht und nach unten weisenden Schenkeln ausgebildet. Es können jedoch auch Flachbleche wie bei der Montagebasis 10 verwendet werden oder auch senkrechte Bleche zur Montage zwischen Sparren.
  • Ebenso wie in den Ausgestaltungen der 1 und 2 sind die Befestigungselemente 120, 130 außermittig an die befestigungsseitigen Enden 26, 36 der Rohre 124, 134 angesetzt, so dass mit einer einzigen Montagebasis 100 wahlweise eine reine Aufdachmontage oder eine Zwischensparrenmontage erfolgen kann.
  • Die Masthalterung 160 ist um die ineinandergreifenden, teleskopierbaren Rohre 124, 134 der Montagebasis 100 angeordnet und wird vor der Montage der Montagebasis 100 auf das Dach mit dieser verbunden. Die laterale Position und die Winkelstellung kann dann auf dem Dach eingestellt werden. Der Antennenmast ist zweckmäßigerweise bereits vor der Montage der Montagebasis 100 auf dem Dach auf der Masthalterung 160 angeordnet. Die ineinandergreifenden Rohre 124, 134 mit sind Fixierschrauben 128 versehen, welche eine Gesamtlänge der ineinandergreifenden Rohre 124, 134 fixieren. Die Masthalterung 160 kann besonders schmal ausgebildet sein, etwa entsprechend einer Ziegelbreite, so dass die Bereiche des Antennenhalters beidseits der Masthalterung 160 vollständig unter den Dachziegeln verschwinden. Diese Bereiche weisen eine Höhe über den Dachsparren auf, die diejenige der Dachlatten auf den Dachsparren nicht übersteigt.
  • Die Fixierschrauben 128 sind im Montagezustand geodätisch oben an der Montagebasis 100 angeordnet. An der unteren Seite sind Ablauföffnungen (nicht dargestellt) zum Entfernen von Schwitzwasser in jedem Rohr 124, 134 angeordnet. Die Rohre 124, 134 der Montagebasis 100 sind beispielhaft als Rundrohre ausgebildet. Der die Mastaufnahme 142 tragende Hüllkörper 140 ist um die Rohre 124, 134 angeordnet. Je nach Position der Ziegel auf dem Dach kann der Hüllkörper 140 entlang der Schwenkachse 50 verschoben werden und auf dem Außenrohr 134 oder dem das Innenrohr bildende Rohr 124 angeordnet sein. Durch die Schrauben 144 und vorzugsweise als Keile ausgebildete Gegenlager 148 kann der Unterschied in den Rohrdurchmessern leicht ausgeglichen werden. Die Fixierschrauben 128 sind klein genug, dass beim Zusammenbau der Montagebasis 100 der Hüllkörper 140 leicht über die Fixierschrauben geschoben werden kann. Diese können zweckmäßigerweise verliersicher an dem Rohr 134 festgemacht sein oder wenigstens schon teilweise eingeschraubt sein.
  • Die 4a und 4b zeigen eine weitere günstige Variante einer Masthalterung 260 mit einem günstigen Hüllkörper 240 mit guter Stabilität bei dynamischer Belastung. Der Hüllkörper 240 weist einen als Platte ausgebildeten Abschnitt 262 mit einer Schraube 244 auf, die in ein am Abschnitt 262 angeordnetes Gewinde 254 eingesetzt ist. Von dem als Platte ausgebildeten Abschnitt 262 weg erstrecken sich zwei mit dem Abschnitt 262 fest verbundene Rundstahlbügel 264, in denen ein in den Hüllkörper 240 eingreifendes Rohr 134 liegt (z. B. Rohr 134 einer Montagebasis 100 entsprechend den 3a-3c). Der Hüllkörper 240 ist einteilig in dem Sinn ausgebildet, dass er sich nicht zerstörungsfrei in Einzelteile zerlegen lässt.
  • Zwischen dem als Platte ausgebildeten Abschnitt 262 und dem Rohr 134 ist ein als Druckstempel ausgebildeter Stempel 246 angeordnet, der beim Einschrauben der Schraube 244 den Stempel 246 vom Abschnitt 262 wegbewegt und in das Rohr 134 drückt und dieses im Bereich 212 flachdrückt. Dies ermöglicht bereits eins gute Stabilität gegen dynamische Belastung des Antennenhalters. Die diametral gegenüberliegenden Scheitel der Rundstahlbügel 264 bilden in diesem Ausführungsbeispiel die Gegenlager 248. Die Stabilität kann noch erhöht werden, wenn die Rundstahlbügel 264 in ihrem Scheitelbereich sich eng an den Außenumfang des Rohrs 134 anschmiegen. Durch den Druck der Schraube 244 wird das Rohr fest in den Scheitelbereich hineingedrückt. Weiterhin weitet sich das Rohr im Abschnitt 212 auf, welcher die Abflachung erfährt, und zeigt eine Ausbauchung, die eine laterale Verschiebung des Hüllkörpers 240 auf dem Rohr 134 verhindert und einen besonders festen Halt bewirkt.
  • Eine Mastaufnahme 242 der Masthalterung 260 ist mit seiner Längsachse parallel zu dem als Platte ausgebildeten Abschnitt 262 angeordnet. Der Abschnitt 262 weist in Montageposition nach vorne und ist dem Monteur leicht zugänglich, was die Befestigung der einen Schraube 244 sehr erleichtert. Diese Variante der Masthalterung ist besonders kompakt. Die Masthalterung 260 mit dem nicht dargestellten Mast kann mit der Montagebasis 100 verbunden werden und dann auf das Dach transportiert werden. Es fallen weniger Einzelteile an, die störenderweise bei der Montage auf dem Dach herunterfallen können. Der Antennenhalter kann mit relativ wenigen Handgriffen auf dem Dach befestigt werden und zeichnet sich durch seine Stabilität gegen dynamische Belastung aus.
  • Die 5a, 5b, 5c zeigen verschiedene Ansichten einer weiteren bevorzugten Masthalterung 360 mit einem Hüllkörper 340 um ein Rohr 134 eines Antennenhalters, der beispielsweise eine teleskopierbare Montagebasis 100 (3a-3c) aufweisen kann. Auch diese Masthalterung 360 weist eine besonders hohe Stabilität gegen dynamische Belastungen auf.
  • Der Hüllkörper 340 ist in der Form eines Würfels gebildet und kann beispielsweise aus einem Vierkant gebildet sein, bei dem die nicht dargestellte Längsachse des Vierkants senkrecht zur Schwenkachse 150 des Rohrs 134 angeordnet ist. Der Hüllkörper 340 weist einen Abschnitt 362 auf, der als Platte ausgebildet ist und in Montageposition die Vorderseite der Masthalterung 360 bildet. Dort ist ein Gewinde 354 vorgesehen, in das eine Schraube 344 eingedreht werden kann. Die Schraube 344 drückt gegen einen Stempel 346, der als Platte durch den Hüllkörper 340 gesteckt ist. Das Rohr 134 ist durch konzentrisch zur Schwenkachse 150 ausgebildete Öffnungen 370 in zwei Seitenwänden des Hüllkörpers 340 geführt. Die Öffnungen 370 weisen an einer Stelle eine Erweiterung 372 auf, die zur Durchführung der Muttern zur Befestigung der Fixierschrauben beim Aufschieben der Masthalterung 360 auf das Rohr 134 dienen.
  • In den Öffnungen 370 ist auf einer diametral gegenüber der Schraube 344 bzw. dem Stempel 346 ein beispielsweise als Zähne ausgebildetes Gegenlager 348 ausgebildet. Es können weniger oder auch mehr Zähne ausgebildet sein. Die Zähne graben sich in das Rohr 134 ein, wenn dieses durch den Stempel 346 flachgedrückt und gegen den jeweiligen Rand der Öffnungen 370 wird. Das Gegenlager 348 bildet eine zusätzliche Stabilisierung gegen ein Verdrehen der Masthalterung 360, die vorteilhaft mit der Deformation des Rohrs 134 durch den Stempel 346 zusammenwirkt. Der Stempel 346 kann über den Hüllkörper 340 überstehen und z. B. zu Befestigung einer Erdungsschraube dienen. Die Zähne weisen den zusätzlichen Vorteil auf, dass beim Eindrehen der Schraube 344 weniger Kraft beim Einleiten der Deformation aufgewendet werden muss.
  • Bei der Deformation des Rohrs 134 weitet sich dieses auf und legt sich gegen die Seitenwände des Hüllkörpers 340 an, welche die Öffnungen 370 aufweisen, was eine weitere vorteilhafte Stabilisierung gegen dynamische Belastung bringt.
  • Der Stempel 346 kann auch als Krallenkörper ausgebildet sein (nicht dargestellt), der z. B. ein U-Profil aufweist, dessen beide freien Schenkel sich zum Rohr 134 erstrecken und die an der dem Rohr 134 zugewandten Flächen gezahnt ausgebildet sind. Die die beiden Schenkel verbindende Fläche wird von der Schraube 344 beaufschlagt. In diesem Fall graben sich die Zähne des Krallenkörpers in das Rohr 134, wenn die Schraube 344 in den Hüllkörper 340 eingedreht wird. Ebenso ist es möglich, dass ein flacher Stempel 346 an seiner dem Rohr zugewandten Seite zusätzlich strukturiert ist, beispielsweise gezahnt, was die Einleitung der Deformation des Rohrs 134 erleichtert.
  • Statt der eine Schraube 344 können auch zwei Schrauben vorgesehen sein, die außermittig angeordnet sind und die vorzugsweise gemeinsam den Stempel 246 gegen das Rohr 134 drücken. Dadurch muss weniger Kraft pro Schraube zur Verformung des Rohrs 134 aufgewendet werden. Es kann auch eine der Schrauben durch einen nicht dargestellten Lagerkörper ersetzt werden, etwa einen Metallblock, so dass der Stempel 346 sich gegen den Lagerkörper in der Art einer Wippe abstützen kann, wenn sie von der außermittig sitzenden Schraube gegen das Rohr 134 gedrückt wird. Auch dies erleichtert das Anziehen der Schraube.
  • Die 6 zeigt in Seitenansicht einen bevorzugten Antennenhalter nach 1 im montierten Zustand. Der Antennenhalter weist eine Montagebasis 10 mit einer Masthalterung 60 auf. Die Masthalterung 60 umfasst einen als Hülse ausgebildeten Hüllkörper 40 mit Mastaufnahme 42 sowie Schrauben 44 und als Keile ausgebildete Gegenlager 48, wie in den 1a bis 1e beschrieben wurde. Die Montagebasis 10 liegt mit ihrem Befestigungselement 20 auf einem Dachsparren 180 auf. Das nicht dargestellte Befestigungselement 30 liegt entsprechend auf einem benachbarten Dachsparren auf.
  • Auf die Masthalterung 42 ist ein Antennenmast 170 mit einer Mastachse 52 und mit montierter Satellitenschüssel 172 aufgesteckt. Um eine vertikale Orientierung des Antennenmasts 170 auf dem steilen Dach zu erreichen, muss der Hüllkörper 40 um die Schwenkachse 50 zum Dach hin gedreht werden. Aus der Figur ist ersichtlich, dass die Schrauben 44 in einer günstigen Position bleiben und für den Monteur auf dem Dach leicht erreichbar sind. Auf der vom Monteur abgewandten Seite der Masthalterung 60 sind keine Schrauben oder Befestigungsmittel vorgesehen, die der Monteur betätigen müsste und die eine Montage wegen ihrer bauartbedingten schlechten Zugänglichkeit erschweren würden.

Claims (31)

  1. Antennenhalter für eine Antenne (172), umfassend eine Montagebasis (10; 100) und eine Masthalterung (60, 160), wobei die Montagebasis (10; 100) Rohre (24, 34; 54; 124, 134), umfasst, die an jeweils einem ihrer freien Enden mit Befestigungselementen (20, 30; 120, 130) an benachbarten Dachsparren (180) oder Dachlatten befestigbar sind, und wobei die Masthalterung (60; 160) um eine Schwenkachse (50; 150) rotatorisch in verschiedene Winkelstellungen schwenkbar und zur Endmontage an der Montagebasis (10; 100) fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Masthalterung (60; 160) einen Hüllkörper (40; 140; 240; 340) umfasst, der ein in den Hüllkörper (40; 140; 240; 340) eingreifendes Rohr (24, 34; 54; 124, 134) der Montagebasis (10; 100) wenigstens in Umfangsrichtung mehr als hälftig umschließt, wobei sich am Hüllkörper (40; 140; 240; 340) abstützende Mittel (44, 46; 144, 146; 244, 246; 344, 346) vorgesehen sind, das in den Hüllkörper (40; 140) eingreifende Rohr (24, 34, 54; 124, 134) durch Wirkung einer einseitig angreifenden Druckkraft, die auf einen in Umfangsrichtung begrenzten Abschnitt (12; 112; 212; 312) des eingreifenden Rohrs (24, 34, 54; 124, 134) wirkt, auf dem eingreifenden Rohr (24, 34, 54; 124, 134) zu fixieren, und dass ein Stempel (46; 146; 246; 346) vorgesehen ist, der beim Festlegen der Masthalterung (60; 160; 260; 360) an der Montagebasis (10; 100) von einem Abschnitt (62; 262; 362) des Hüllkörpers (40; 140; 240, 340) weg gegen das eingreifende Rohr (24, 34, 54; 124, 134) gedrückt wird; wobei auf einer diametral gegenüberliegend zum Stempel (46; 146; 246; 346) angeordneten Seite des eingreifenden Rohrs (24, 26; 54; 124, 134) ein Gegenlager (48; 148; 248; 348) angeordnet ist, gegen das das Rohr (24, 26; 54; 124, 134) bei Druckbeaufschlagung gedrückt ist.
  2. Antennenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (46; 146; 246; 346) als Druckstempel ausgebildet ist, der das in den Hüllkörper (40; 140; 240; 340) eingreifende Rohr (24, 26; 54; 124, 134) flachdrückt.
  3. Antennenhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (46; 146; 246; 346) als Krallenkörper ausgebildet ist, der sich bei der Montage in einen Mantel des in das in den Hüllkörper (40; 140; 240; 340) eingreifender Rohrs (24, 34; 54; 124, 134) eingräbt.
  4. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Montageposition vorne an der Masthalterung (60; 160) zum Festlegen der Masthalterung (60, 160) wenigstens eine Schraube (44, 144) vorgesehen ist, die beim Einschrauben in den Hüllkörper (40; 140; 240; 340) das wenigstens eine eingreifende Rohr (24, 34; 54; 124, 134) gegen ein Gegenlager (48; 148; 248; 348) drückt.
  5. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mastaufnahme (42; 142; 242; 342) außermittig an dem Hüllkörper (40; 140; 240; 340) angesetzt ist.
  6. Antennenhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mastaufnahme (42; 142; 242; 342) als Maststummel ausgebildet ist, auf den der Antennenmast (170) aufgesteckt werden kann.
  7. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper (40; 140; 240; 340) dazu ausgebildet ist, in seinem Inneren Anschlusskabel einer am Antennenmast (170) angeordneten Antenne (172) aufzunehmen.
  8. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (20, 30) an die Rohre (24, 34; 124, 134) außermittig so angesetzt sind, dass deren Rohrquerschnitt bezüglich einer Auflagefläche der Befestigungselemente (20, 30) auf Dachsparren oder Dachlatten unsymmetrisch aufgeteilt ist.
  9. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper (40; 140; 240; 340) ein umfänglich geschlossenes Profil aufweist.
  10. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper (40; 140; 240; 340) ein C-förmiges Profil aufweist.
  11. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper (40; 140; 240; 340) würfelförmig ausgebildet ist.
  12. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper (40; 140; 240; 340) aus zwei oder mehr entlang ihres Umfangs zusammengesetzten Schaltenteilen gebildet ist.
  13. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper (40; 140; 240; 340) als Vierkantrohr ausgebildet ist.
  14. Antennenhalter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Vierkantrohr mit seiner Rohrachse in Richtung der Schwenkachse (50) weist.
  15. Antennenhalter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Vierkantrohr mit seiner Rohrachse senkrecht zur Schwenkachse (50) weist.
  16. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper (40; 140; 240; 340) an einer Vorderseite wenigstens eine Schraube (44) aufweist, die in ein hüllkörperseitiges Gewinde (254; 354) einschraubbar ist und gegenüberliegend wenigstens ein Keil als Gegenlager (48) in den Hüllkörper (40; 140; 240; 340) eingesetzt ist.
  17. Antennenhalter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Antennenaufnahme (42) als Keil vorgesehen ist.
  18. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (124, 134) der Montagebasis (10, 100) in ihrer Länge symmetrisch sind.
  19. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper (40; 140; 240; 340) um die Schwenkachse (50; 150) drehbar ist.
  20. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohr (24, 34; 124, 134) der Montagebasis (10, 100) höchstens halb so lang ausgebildet ist als das andere.
  21. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (24, 34; 124, 134) der Montagebasis (10, 100) als Rundrohre ausgebildet sind.
  22. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Rohr (24, 34; 124, 134) der Montagebasis (10; 100) als Vierkantrohr ausgebildet ist.
  23. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der die Mastaufnahme (42; 142) tragende Hüllkörper (40; 140; 240; 340) auf einem Rundrohr angeordnet ist.
  24. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Masthalterung (60) zwischen zwei Rohren (24, 34) der Montagebasis (10) angeordnet ist und diese verbindet.
  25. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (24, 34) der Montagebasis (10) Drehzapfen des Hüllkörpers (40, 54) bilden.
  26. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper (40) um einen zweiten Hüllkörper (54) angeordnet ist, welcher die Rohre (24, 34) der Montagebasis (10) verbindet.
  27. Antennenhalter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Hüllkörper (54) Mittel (44a, 46a) umfasst, um in den zweiten Hüllkörper (54) eingreifende Rohre (24, 34) der Montagebasis (10) zu deformieren.
  28. Antennenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Masthalterung (160) um ineinandergreifende Rohre (124, 134) der Montagebasis (100) angeordnet ist.
  29. Antennenhalter nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die ineinandergreifenden Rohre (124, 134) mit Fixierschrauben (128) versehen sind, welche eine Gesamtlänge der ineinandergreifenden Rohre (124, 134) fixieren.
  30. Antennenhalter nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierschrauben (128) im Montagezustand geodätisch oben an der Montagebasis (100) angeordnet sind.
  31. Antennenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass geodätisch unten an der Montagebasis (100) wenigstens eine Ablauföffnung zum Entfernen von Schwitzwasser angeordnet ist.
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