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DE102007006528A1 - Abschliessbare Garderobenaufhängung - Google Patents

Abschliessbare Garderobenaufhängung Download PDF

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/14Clothing hangers, e.g. suit hangers
    • A47G25/28Hangers characterised by their shape
    • A47G25/32Hangers characterised by their shape involving details of the hook
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B69/00Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers
    • E05B69/006Lockable hangers or hanger racks

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  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Garderobenaufhängung mit einer Wandhalterung. Um die an der Garderobenhalterung hängende Garderobe auch in für die Allgemeinheit zugänglichen Räumen vor dem Herunterfallen oder vor Diebstahl sichern zu können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Garderobenaufhängung ein Verschlussteil umfasst, durch das die auf einem Garderobenbügel (15) hängende Garderobe durch Verpressung festgehalten wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine abschliessbare Garderobenaufhängung. Die Garderobenaufhängung besteht aus einer oder mehreren Wandkonsolen, in der ein kurzes Rohr steckt bzw. die durch ein Rohr verbunden sind. Auf diesem Rohr sind ein oder mehrere Verschlussteile aufgeschoben, auf denen ein Garderobenteil (z. B. Mantel oder Jacke) mittels eines Garderobenhalters hängt. Der Garderobenhalter mit der Garderobe werden durch das Verschlussteil, das fest an dem Konsolenrohr hängt, diebstahlsicher festgehalten.
  • Zum Aufhängen von Oberbekleidung (= Garderobe) wie Mäntel und Jacken von Besuchern in Räumen mit Publikumsverkehr (z. B. Gaststätten, Friseurläden und Arztpraxen) gibt es unzählige Arten von Garderobenständern, – haken, – bügel und Wandhalterungen. Diese Garderobenaufbewahrungsmöglichkeiten haben den Nachteil, nicht gegen Herunterfallen oder gegen den Zugriff Unbefugter gesichert zu sein.
  • Der angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, die Besucher- oder Kundengarderobe in öffentlichen Räumen so aufhängen zu können, dass sie vor dem Herunterfallen und vor Diebstahl geschützt ist. Gleichzeitig soll solch eine Garderobenaufbewahrungsart platzsparend installiert und vom Kunden oder Besucher schnell und bequem bedient werden können. Der Erfindung zur Sicherung der Garderobe liegt das Hauptmerkmal zugrunde, das Garderobenteil – z. B. Mantel oder Jacke – unterhalb seines Kragens auf dem Garderobenbügel zu verpressen und so durch die Konstruktion und eines Schlosses zu sichern, dass Unbefugte weder die Garderobe, den Garderobenbügel oder die gesamte Garderobenaufhängung entwenden können. Die prinzipielle Aufgabenstellung dieser Erfindung kann durch zwei Varianten gelöst werden. Trotzdem ist die Erfordernis der Einheitlichkeit der Erfindung erfüllt, da zwischen beiden Varianten ein technischer Zusammenhang besteht, der in mehreren gleichen technischen Merkmalen zum Ausdruck gebracht wird.
  • Dieses Problem wird mit der Erfindung der abschliessbaren Garderobenaufhängung gelöst. Die Erfindung besteht aus zwei Varianten, die sich jeweils aus drei konstruktiven Hauptteilen zusammensetzen und zusammen eine Einheit – nämlich die abschliessbare Garderobenaufhängung – ergeben:
  • Variante I
    • A Konsole mit Rohr (1a und 1b)
    • B Verschlussteil (2a und 2b)
    • C Garderobenbügel (3)
  • Die Konsole besteht aus einem in Kopfhöhe senkrecht an eine Wand zu schraubenden Flacheisen 1, an dem der waagrechte Rohrträger 2 aus einem Flacheisen hochkant fixiert ist. Der Rohrträger hat an seinem äussersten Ende eine Bohrung, durch welche das Rohr 3 geführt wird. Dabei kann es sich um ein kurzes Stück Rohr handeln, auf das nur ein Verschlussteil gesteckt wird, oder um ein längeres, das zwei oder mehrere Rohrträger verbindet. Das Rohr kann gerade, um eine Ecke oder im Kreis geführt werden. Die Rohrenden bzw. der Stossbereich zweier Rohre werden von einem Überwurfring mit Verschraubung gesichert bzw. miteinander verbunden.
  • Das Verschlussteil (2a und 2b) wird mit seiner obersten Bohrung 19 auf das Rohr 3 geschoben, bevor das Rohr in die Rohrträger 2 montiert wird. Das Verschlussteil kann nach der Verschraubung nicht mehr von dem Rohr 3 gezogen werden, es kann jedoch um das Rohr gedreht und auf dem Rohr innerhalb zweier Rohrträger 2 bewegt werden.
  • Der Verschlussteil besteht als statisches Element aus dem senkrechten Oberteil 4, das mit seiner Bohrung 19 auf dem Rohr 3 hängt, dem waagrechten Mittelteil 5, das rechtwinkelig mit dem Oberteil 4 und rechtwinkelig mit dem senkrechten Unterteil 6 starr verbunden ist. Das senkrechte Unterteil 6 ragt über das Mittelteil 5 nach oben hinaus, damit der einzuhängende Haken 17 des Garderobenbügels 10 nicht vom Mittelteil 5 herunterrutschen kann. An dem Scharnier 7 hängt schwingend unter der äusseren Seite des Mittelteils 5 das Pressteil 8. Das Pressteil 8 hängt parallel zu Unterteil 6 und in der exakten Flucht zu Oberteil 4. Das untere Ende des Pressteils 8 formt sich zu einem urgleichschenkeligen U, deren äusserer kurzer Schenkel parallel zu dem Unterteil 6 anliegt. An der inneren Seite des Pressteils 8 ist der Dorn 9 fixiert, der sich nach Aufhängen des Garderobenbügels 10 auf das Mittelteil 5 und nach Herunterschwingens von Pressteil 8 in die Bohrung 18 des Garderobenbügels 10 schiebt. Pressteil 8 schliesst mit seiner Länge und Breite mit denen des unteren Endes von Teil 6 als Widerlager ab.
  • Das Pressteil 8 ist von Teil 6 wegschwenkbar, um den Garderobenbügel 10 mit der Garderobe auf das Mittelteil 5 aufhängen zu können.
  • An dem Oberteil 4 ist der Bolzen 11 mit Aussengewinde fixiert, auf welchen ein Vierkantrohr als Reiber und Verschlusshebel 12 aufgedreht ist. Das Vierkantrohr 12 (= Reiber) hat mindestens eine Länge, um am unteren Ende des Pressteils 8 enden zu können. An der Stelle, an der der Reiber in senkrechter Schliessposition auf das Ende des Pressteils 8 trifft, ist an der Innenseite des Vierkantrohrs 12 der waagrechte Keil 13 ausgebildet. Damit übernimmt das Vierkantrohr 12 mit der Keilausbildung 13 die Funktion als Reiber gegen das Pressteil 8.
  • Der Reiber in waagrechter (= geöffneter) Position auf dem Gewindebolzen 11 liegt nur in wenigen Mil limetern Abstand parallel zu Oberteil 4 und dem Pressteil 8. Durch Drehen des Reibers 12 um 90° im Uhrzeigersinn drückt der Reiber auf das Pressteil 8 und verpresst dieses fest an das Unterteil 6. Der Druck des Reibers 12 ist durch die Keilstärke so bemessen, dass der Reiber nach dem Schliessen einerseits senkrecht steht, aber andererseits das Pressteil 8 so fest gegen das Unterteil 6 presst, dass sich das dazwischen befindliche Garderobenmaterial nur nach Überschreiten seiner Reissgrenze durch Unbefugte entfernen lässt. Alle Garderobenteile sind an ihren Rändern gesäumt und in diesem Bereich mindestens doppelt in ihrer Stärke als im Rückenbereich unter dem Kragen des Garderobenteils, wo die Verpressung zwischen Teil 8 und 6 erfolgt. Sollte wegen einer sehr geringen Materialstärke eines Garderobenteils die Garderobe mit Kraft aus dem Pressbereich durch Unbefugte hin und her gezogen werden, so könnte das Garderobenstück auf keinem Fall über irgendeinen Saumbereich des Garderobenteils gezogen werden und es würde im Verschlussteil der Garderobenaufhängung verbleiben.
  • Damit der Reiber nach seiner Verpressung nicht von Unbefugten geöffnet werden kann, ist in dem Vierkantrohr des Reibers 12 das Druckzylinderschloss 14 eingebaut. Wird der Reiber in die senkrechte Verpress- bzw. Verschlussposition gebracht, wird durch Drehen des Schlossschlüssels der Schliesszylinderstift 15 aus dem Schloss in die Bohrung 20 des gegenüberliegenden Oberteils 4 geschoben. Im abgeschlossenen Zustand lässt sich dann der Schlüssel abziehen.
  • Der Garderobenbügel (3) bedarf der erfindungsgemässen Gestaltung, um gemeinsam mit den vorbeschriebenen Elementen eine diebstahlsichere Einheit zu bilden.
  • Der Garderobenbügel 10 aus Holz oder Kunststoff muss eine Materialstärke von 18 bis 20 mm haben, um mit seinem Haken und der Garderobe auf das Mittelteil 5 gehängt werden zu können. Die beiden Garderobenbügelschenkel 16 müssen sich unter 119° spreizen, und wo beide Schenkel zusammenstossen, muss die Höhe des sich dabei bildenden Trapez 43 mm betragen. In dem Mittelpunkt des Trapez befindet sich die Bohrung 18, in die der Dorn 9 des Pressteils 8 eindringt, nachdem der Bügel mit der Garderobe auf das Mittelteil 5 aufgehängt wurde. Der Bügel hat eine Gesamtbreite von 40 cm.
  • Der Garderobenhaken 17 hat eine sichtbare Höhe von 45 mm und ist als ein offener Vierkant geformt, um auf dem Mittelteil 5 aufzuliegen.
  • Variante 2
    • D Garderobenstangnhalter mit Gewindestange (4a und 4b)
    • E Verschlussteil (5a und 5b)
    • F Garderobenbügel (6)
  • Der Garderobenstangenhalter (4a und 4b) besteht aus einem in Kopfhöhe an eine Wand zu befestigenden Winkeleisen 21. An dem oberen waagrechten Schenkel des Winkeleisens 21 ist an der Unterseite des Schenkelendes die Gewindeverbindungsmuffe 22 fixiert. Durch die Gewindemuffe 22 wird waagrecht eine Gewindestange 23 gedreht. Dabei kann es sich um ein kurzes Gewindestangenstück für nur ein Verschlussteil (5a und 5b) oder um ein längeres handeln, das zwei Garderobenstangenhalter verbindet, und auf der mehrere Verschlussteile hängen. Da in einer Gewindeverbindungsmuffe an dem Winkeleisen zwei Gewindestangen verbunden werden können, ist die Gesamtlänge der Garderobenstangenhalter mit Gewindestangen unendlich. An der Gewindemuffe wird jede Gewindestange gegen Herausdrehen durch Unbefugte gekontert. Bevor die Gewindestange in die Gewindemuffe gedreht wird, muss das Verschlussteil der Garderobenaufhängung auf die Gewindestange gedreht werden.
  • Der Verschlussteil (5a und 5b) besteht aus einem Flacheisen 24, das mit seinem Innengewinde 25 auf die Gewindestange gedreht wird. Sobald die Gewindestange mit dem Verschlussteil in die Gewindemuffen der Garderobenstarigenhalter gedreht ist, hängt das Flacheisen 24 des Verschlussteils senkrecht auf der Gewindestange.
  • An das Flacheisen 24 ist der Gewindebolzen 26 fixiert. Auf diesem Bolzen ist das Oberteil 27a des Pressteils mit einem Innengewinde aufgedreht. An dem starr auf den Bolzen 26 aufgedrehten Teil 27a hängt durch das Scharnier schwingend das Pressunterteil 27b. Das Teil 27a wird auf den Bolzen so wett aufgedreht, bis das daran hängende Pressteil 27b mit seinem u-förmig gestalteten Ende deckungsgleich an dem unteren Ende des Flacheisens 24 anlehnt. In der Soll-Position wird das Oberteil 27a durch Konterung auf dem Gewindebolzen 26 gesichert.
  • An der inneren Seite des Pressteils 27b ist der Dorn 31 fixiert, der sich nach Aufhängen des Garderobenbügels 36 auf den Bolzen 26 und des Herunterschwingens von Pressteil 27b in die Bohrung 32 des Garderobenbügels schiebt. Pressteil 27b schliesst mit seiner Länge und Breite mit denen des unteren Endes von Flacheisen 24 als Widerlager ab.
  • Das Pressteil 27b ist wegschwenkbar, um den Garderobenbügel 36 mit der Garderobe auf den Bolzen 26 aufhängen zu können.
  • Auf dem Gewindebolzen 26 ist ein Vierkantrohr als Reiber und Verschlusshebel 29 aufgedreht. Der Reiber 29 hat mindestens eine Länge, um am unteren Ende des Pressteils 27b enden zu können. An der Stelle, an der der Reiber in senkrechter Schliessposition auf das Pressteil 27b trifft, ist an der Innenseite des Vierkantrohrs 29 der waagrechte Keil 30 ausgebildet. Damit übernimmt das Vierkantrohr mit der Keilausbildung die Funktion als Reiber gegen das Pressteil 27b.
  • Der Reiber in waagrechter (= geöffneter) Position auf dem Gewindebolzen 26 liegt nur in wenigen Millimetern Abstand parallel zu Oberteil 27a und Pressteil 27b. Durch Drehen des Reibers um 90° im Uhrzeigersinn drückt der Reiber auf das Pressteil 27b und verpresst dieses fest an das Unterteil 24. Der Druck des Reibers 12 ist durch die Keilstärke so bemessen, dass der Reiber nach dem Schliessen einerseits senkrecht steht, aber andererseits das Pressteil 27b so fest gegen das Unterteil 6 presst, dass sich das dazwischen befindliche Garderobenmaterial nur nach Überschreiten seiner Reissgrenze durch Unbefugte entfernen lässt. Alle Garderobenteile sind an ihren Rändern gesäumt und in diesem Bereich mindestens doppelt in ihrer Stärke als im Rückenbereich unter dem Kragen des Garderobenteils, wo die Verpressung zwischen Teil 24 und 27b erfolgt. Sollte wegen einer sehr geringen Materialstärke eines Garderobenteils die Garderobe mit Kraft aus dem Pressbereich durch Unbefugte hin und her gezogen werden, so könnte das Garderobenstück auf keinen Fall über irgendeinen Saumbereich des Garderobenteils gezogen werden und es würde im Verschlussteil der Garderobenaufhängung verbleiben.
  • Damit der Reiber nach seiner Verpressung nicht von Unbefugten geöffnet werden kann, ist in dem Vierkantrohr des Reibers 29 das Druckzylinderschloss 33 eingebaut. Wird der Reiber in die senkrechte Verpress- bzw. Verschlussposition gebracht, wird durch Drehen des Schlossschlüssels der Schliesszylinderstift 34 aus dem Schloss in die Bohrung 35 des gegenüberliegenden Oberteils 27a geschoben. Im abgeschlossenen Zustand lässt sich dann der Schlüssel abziehen.
  • Der Garderobenbügel (3) bedarf der erfindungsgemässen Gestaltung, um gemeinsam mit den vorbeschriebenen Elementen eine diebstahlsichere Einheit zu bilden.
  • Der Garderobenbügel 36 aus Holz oder Kunststoff muss eine Materialstärke von 18 bis 20 mm haben, um eine Bohrung 32 einzubringen, in die zwecks Diebstahlsicherung der Dorn 31 eindringen kann. Die beiden Garderobenbügelschenkel 36 müssen sich unter 119° spreizen, und wo beide Schenkel zusammenstossen, muss die Höhe des sich dabei bildenden Trapez 43 mm betragen. In dem Mittelpunkt des Trapez befindet sich die Bohrung 32 zur Aufnahme des Dorns 31, nachdem der Bügel mit der Garderobe auf den Bolzen 26 gehängt wurde. Der Garderobenbügelhaken hat eine sichtbare Höhe von 45 mm und der Bügel eine Gesamtbreite von 40 cm.
  • Nur mit dieser Form und den Abmessungen für den Bügel ist es möglich, die Garderobe auf dem Bügel so zu plazieren und den Bügel so auf den Bolzen 26 aufzuhängen, dass das Pressteil 27b mit seinem U-Teil unter dem Garderobenbügel auf die Innenseite des Garderobenrückenteils unterhalb des Garderobenkragens trifft und dort gegen das Flacheisen 24 presst, sobald der Reiber 29 in die senkrechte Verpressposition gebracht wurde.
  • Als Option für beide vorgenannten Varianten gelten die zeichnerisch nicht dargestellten Ausstattungsmöglichkeiten:
    • 1. In das Vierkantrohr des Reibers ist unterhalb seiner Befestigung an dem Gewindebolzen ein 25 × 5 mm grosser Schlitz zum Einwurf von Cent-Münzen eingebracht. Durch diesen Schlitz können auf Aufforderung des Betreibers der Gardarobenaufhängung die Benutzer derselben Nutzungsentgeld in das Vierkantrohr einwerfen. Durch Öffnen eines Verschlusses an der Unterseite des verlängerbaren Vierkantrohres kann der Betreiber das Nutzungsentgeld mit einem speziellen Werkzeug entnehmen.
    • 2. Als zusätzliche oder alternative Sicherungsmassnahme zu der Sicherung durch das Druckzylinderschloss kann in das Vierkantrohr des Reibers eine Mini-Alarmanlage eingebaut werden. Auf der Vorderseite – auf der sich das Druckzylinderschloss befindet – ist ein elektrischer Mini-Schlüsselschalter und eine LED-Leuchte eingebaut. Diese sind mit einem Relais, Piezo-Signalgeber und einer Lithium-Knopfzelle verbunden. Sobald die Garderobe durch den dann senkrecht stehenden Reiber über das Pressteil verpresst ist und der Schlüssel vom Schlüsselschalter abgezogen ist, schliesst sich eine in dem Reiber und dem Pressteil installierte elektrische Kontaktbrücke. Dreht ein Unbefugter den Reiber ohne vorher den Schlüssel in den Schlüsselschalter gesteckt zu haben, erfolgt ein optisches Signal über die LED-Leuchte und ein akustisches von 80 dB durch den Signalgeber. Erst durch Einstecken und Drehen des Schlüssels im Schlüsselschalter können die Signale gelöscht werden. Die Batterie kann nach Abschrauben des Verschlusses an der Unterseite des Reibers mit einem speziellen Werkzeug ausgetauscht werden.
  • Die abschliessbare Garderobenaufhängung stellt gegenüber bestehenden Möglichkeiten der Garderobenaufbewahrung in öffentlichen Räumen den Vorteil dar, dass alle Einheiten der Garderobenaufhängung nach Verschluss des Bügels mit dem Garderobenteil diebstahlsicher fest untereinander verbunden sind, und die Benutzung einfach ist:
    • – Der Benutzer entnimmt aus dem geöffneten Verschussteil den Garderobenbügel und hängt seine Garderobe auf den Bügel.
    • – Der Garderobenbügel mit der Garderobe wird in den Verschlussteil der Garderobenaufhängung gegehängt.
    • – Der Reiber wird um 90° gedreht und der Schlüssel des Schlosses wird abgezogen.
  • Das Entnehmen der Garderobe erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Claims (1)

  1. Abschliessbare Garderobenaufhängung bestehend aus der Wandhalterung, dem Verschlussteil und dem Garderobenbügel mit folgenden Merkmalen: 1. in dem Verschlussteil, der auf der Wandhalterung hängt, wird der darin eingehängte Garderobenbügel fixiert und die auf dem Bügel hängende Garderobe (z. B. Mantel oder Jacke) durch Verpressung festgehalten, 2. der vorgenannte Patentanspruch 1. kann konstruktiv durch zwei Varianten erfolgen, 3. die erste Variante ist dadurch gekennzeichnet, dass 4. durch den Rohrträger 2 der Wandhalterung 1 das Rohr 3 geführt wird, das an seinen Enden jeweils mit einem Verschlussring gesichert wird bzw. in dem Verschlussring zwei Rohre zwischen drei Rohrträgern 2 verlängert werden, 5. das Rohr 3 vor seiner Montage auf den Rohrträger durch die Bohrung 19 des Oberteils 4 des Verschlussteils geführt wird, 6. die Teile 4, 5 und 6 des Verschlussteilträgers aus einem vorzugsweise 5 mm starken und 30 mm breiten Flachstahl bestehen, 7. auf dem Mittelteil 5 des Verschlussteilträgers der Garderobenbügel 10 zusammen mit der Garderobe hängt und wegen der Erhöhung des Unterteils 6 über das Mittelteil 5 hinaus nicht herunterrutschen kann, 8. das Pressteil 8 aus vorzugsweise 5 mm starken und 30 mm breiten Flachstahl schwenkbar an dem Scharnier 7 befestigt ist und mit dem inneren Teil seines u-förmig auslaufenden Endes im geöffneten Zustand an dem Unterteil 6 anlehnt, 9. im Pressteil 8 der Dorn 9 sitzt, der sich nach Aufhängen des Garderobenbügels 10 in die Bohrung 18 dieses Bügels schiebt, 10. der Reiber 12 – vorzugsweise aus einem 30 mm breiten Vierkantrohr – auf den Gewindebolzen 11 gedreht ist und sich um 90° im Uhrzeigersinn von der waagrechten Auf – Position in die senkrechte Zu – Position drehen lässt. 11. am unteren Ende des Reibers 12 der Keil 13 sich befindet, der waagrecht von 0 auf das Keil-Sollhöhenmass verläuft, 12. in das Vierkantrohr des Reibers 12 oberhalb der Drehachse das Druckzylinderschloss 14 eingebaut ist, 13. der Zylinderstift 15 des Schlosses 14 erst nach der Drehung des Reibers 12 von der waagrechten Auf – Position in die senkrechte Zu – Position und nach Drehen des Schlossschlüssels in die Bohrung 20 des Oberteils 4 geführt wird, 14. der Garderobenbügel 10 eine Breite von 40 cm und eine Stärke von 18/20 mm hat, die Garderobenbügelschenkel 16 sich unter 119° spreizen und der Bügel im Trapezbereich 43 mm hoch ist, 15. der Haken 17 des Gaderobenbügels 10 eine sichtbare Höhe von 45 mm und eine offene Vierkantform hat, 16. in dem Reiber 12 kurz unterhalb seiner Drehachse ein 25 × 5 mm grosser Schlitz für den Einwurf von Cent-Münzen eingelassen ist, 17. auf der Vorderseite des Reibers 12 ein Mini-Schlüsselschalter und eine LED-Leuchte und in dem Reiber ein Relais, ein Piezo-Signalgeber und eine Lithium-Knopfzelle eingebaut und zusammen mit Kontakten auf dem Reiber 12 und dem Pressteil 8 elektrisch als optische und akustische Mini-Alarmanlage verbunden sind, 18. am unteren Ende des Reibers eine im Durchmesser von 24 mm grosse Öffnung mit einer Verschraubung sitzt zum Entnehmen der Cent-Münzen und zum Austausch der Batterie. 19. unter Berücksichtigung des Anspruch 1. ist die zweite Variante nach einem der vorhergehenden Ansprüche und Merkmale dadurch gekennzeichnet, dass 20. unterhalb des abstehenden Schenkels des Winkeleisens 21 – vorzugsweise in der Breite 30 mm und der Stärke 5 mm – eine 30 mm lange M10 – Gewindemuffe 22 angebracht ist, 21. durch die Gewindemuffe ein kurzes Stück Gewindestange 23 als Aufhängung für den Verschlussteilträger 24 (vorzugsweise Flachstahl b = 30 und s = 5 mm) gedreht ist bzw. in der Gewindemuffe 22 zwei Gewindestangen als Verbindung zu drei Wandhalterungen sind, 22. durch das Innengewinde 25 des Verschlussteilträgers 24 die Gewindestange 23 gedreht und die eingedrehte Gewindestange an der Gewindemuffe mit einer Sicherungsmutter gekontert wird, 23. auf dem Träger 24 der Gewindebolzen 26 fixiert ist, auf dem das Oberteil 27a des Pressteils 27b und der Reiber 29 durch ihre Lochgewinde gedreht sind, 24. der Gewindebolzen 26 als Aufhänger für den Garderobenbügel 35 dient, 25. das Pressteil 27b (vorzugsweise aus Flacheisen b = 30 und s = 5 mm) schwenkbar an dem Scharnier 28 befestigt ist und mit dem inneren Teil seines u-förmig auslaufenden Endes im geöffneten Zustand an dem Unterteil des Trägers 24 anlehnt, 26. im Pressteil 27b der Dorn 31 sitzt, der sich nach Aufhängen des Garderobenbügels 35 in die Bohrung 32 dieses Bügels schiebt, 27. der Reiber 29 – vorzugsweise aus einem 30 × 30 mm breiten Vierkantrohr – auf den Gewindebolzen 26 gedreht ist und sich um 90° im Uhrzeigersinn von der waagrechten Auf – Position in die senkrechte Zu – Position drehen lässt. 28. am unteren Ende des Reibers 29 der Keil 13 sich befindet, der waagrecht von 0 auf das Keil-Sollhöhenmas verläuft. 29. in das Vierkantrohr des Reibers 29 oberhalb der Drehachse das Druckzylinderschloss 33 eingebaut ist, 30. der Zylinderstift 34 des Schlosses 14 erst nach der Drehung des Reibers 29 von der waagrechten Auf – Position in die senkrechte Zu – Position und nach Drehen des Schlossschlüssels in die Bohrung 35 des Teils 27a geführt wird. 31. der Garderobenbügel 35 eine Breite von 40 cm und eine Stärke von 18/20 mm hat, die Garderobenbügelschenkel 36 sich unter 119° spreizen und der Bügel im Trapezbereich 43 mm hoch ist, 32. der Rundhaken 37 des Garderobenbügels 35 eine sichtbare Höhe von 45 mm hat,
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