DE10017781A1 - Befestigungssystem für sanitäre Gebrauchsgegenstände - Google Patents
Befestigungssystem für sanitäre GebrauchsgegenständeInfo
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Abstract
Befestigungssystem für sanitäre Gebrauchsgegenstände. Wenigstens zwei Haltestangen sind zur Anbringung an einer Wand parallel zueinander sowie in einem vorbestimmten Abstand voneinander vorgesehen. Wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand besitzt zumindest ein Einspannelement, ein Einhängelement, ein Klammerelement, ein Fixierelement und/oder ein Abschlußelement.
Description
Die Erfindung betrifft ein Befestigungssystem für sanitäre Gebrauchsge
genstände. Bekanntlich werden sanitäre Gebrauchsgegenstände, wie bei
spielsweise Handtuchhaken, Seifenschalen oder Toilettenpapierhalter, je
weils separat an einer Wand befestigt, insbesondere durch Verschrauben
an eigens erzeugten Bohrungen. Diese Befestigungsweise erfordert für
mehrere sanitäre Gebrauchsgegenstände einen hohen Montageaufwand
und erweist sich als unflexibel, falls später bei der täglichen Benutzung
eine andere Lage eines bereits befestigten Gebrauchsgegenstandes ge
wünscht wird.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Befestigungssystem zu schaffen,
mit dem unter geringem Montageaufwand unterschiedliche sanitäre Ge
brauchsgegenstände alternativ oder gemeinsam, an einer Wand befestigt
werden können, und das eine einfache nachträgliche Änderung der Befe
stigungsposition der Gebrauchsgegenstände ermöglicht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß wenigstens ein sanitärer Ge
brauchsgegenstand zumindest ein Einspannelement zum werkzeugfrei
lösbaren Einspannen an den Haltestangen aufweist, und/oder wenigstens
ein sanitärer Gebrauchsgegenstand ein Einhängelement zum werkzeugfrei
lösbaren Einhängen an wenigstens einer Haltestange aufweist, und/oder
wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand zumindest ein Klammer
element zum werkzeugfrei lösbaren offenen Umgreifen von Haltestangen
aufweist, und/oder wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand ein
Fixierelement zum werkzeugfrei lösbaren Fixieren zwischen einer der Hal
testangen und der Wand aufweist, und/oder wenigstens ein sanitärer Ge
brauchsgegenstand zumindest ein Abschlußelement zum insbesondere
werkzeugfrei lösbaren Einsetzen oder Aufsetzen an einem Ende wenig
stens einer Haltestange aufweist.
Das erfindungsgemäße Befestigungssystem besitzt also mehrere Halte
stangen, die in paralleler Anordnung an der Wand befestigt werden und
als Träger für unterschiedliche sanitäre Gebrauchsgegenstände dienen.
An den Gebrauchsgegenständen sind unterschiedliche Arten von Befesti
gungselementen vorgesehen, mit denen die Gebrauchsgegenstände an den
Haltestangen angebracht werden können. Sowohl dieses Anbringen als
auch ein nachfolgendes Lösen der Gebrauchsgegenstände von den Hal
testangen ist grundsätzlich problemlos ohne die Verwendung eines Werk
zeugs möglich. Hierfür stehen unterschiedliche Arten von Befestigungse
lementen zur Auswahl, nämlich Einspannelemente, Einhängelemente,
Klammerelemente, Fixierelemente oder Abschlußelemente.
Diesen verschiedenen Befestigungselementen liegen unterschiedliche Be
festigungsprinzipien zugrunde. Die Art des für einen bestimmten sanitä
ren Gebrauchsgegenstand zu wählenden Befestigungselements kann also
je nach Form und Verwendungszweck des Gebrauchsgegenstandes ge
wählt werden.
Der Montageaufwand für das Befestigungssystem ist selbst bei einer Viel
zahl von sanitären Gebrauchsgegenständen äußerst gering, da lediglich
die Haltestangen fest an der Wand montiert werden müssen. Die Ge
brauchsgegenstände dagegen können grundsätzlich ohne Werkzeug an
den Haltestangen angebracht und wieder gelöst werden. Dies ermöglicht
im täglichen Gebrauch eine besonders flexible Handhabung der Gegen
stände. Beispielsweise kann eine Seifenschale mit Seife oder ein Seifen
spender ohne weiteres von Haltestangen, die im Bereich eines Waschbec
kens angebracht sind, abgenommen und in eine Duschkabine mitgenom
men werden, in der die Seife verwendet werden soll und in der ebenfalls
Haltestangen zur Aufnahme der Seifenschale bzw. des Seifenspenders
montiert sind.
Der erfindungsgemäßen werkzeugfreien Lösbarkeit der vorgesehenen Ele
mente von den Haltestangen steht nicht entgegen, daß die Elemente oder
die Gebrauchsgegenstände mit einer Diebstahlsicherung, beispielsweise
einer abschließbaren oder nur mit Spezialwerkzeug betätigbaren Sperrein
richtung, versehen sind. Eine derartige Diebstahlsicherung kann vorteil
haft sein, wenn das Befestigungssystem in öffentlichen oder stark fre
quentierten Räumlichkeiten montiert ist und wenn ein unbefugtes Loslö
sen der Gebrauchsgegenstände verhindert werden soll. In diesem Fall ist
es erforderlich, die Diebstahlsicherung beispielsweise mittels eines spezi
ellen Schlüssels erst zu entsichern, bevor das betreffende Element bzw.
der betreffende Gebrauchsgegenstand in der erläuterten vorteilhaften Wei
se werkzeugfrei gelöst werden kann.
Jeder sanitäre Gebrauchsgegenstand - ausgenommen der Abschlußele
mente - kann grundsätzlich an einer beliebigen Stelle entlang der Hal
testangen befestigt werden. Da die Haltestangen parallel zueinander ver
laufen, müssen diese Gebrauchsgegenstände zur Änderung ihrer Lage
entlang der Längsrichtung der Haltestangen nicht von den Haltestangen
gelöst werden, sondern können entlang derselben verschoben werden.
Dies gilt unabhängig davon, ob die Haltestangen geradlinig oder kurven
förmig parallel zueinander verlaufen.
Bei besonders einfachen sanitären Gebrauchsgegenständen, wie beispiels
weise einem Handtuchhaken, kann das betreffende Befestigungselement
integraler Teil des Gebrauchsgegenstands oder durch diesen selbst gebil
det sein.
Im übrigen sind bei dem erfindungsgemäßen Befestigungssystem beliebige
Kombinationen der genannten unterschiedlichen Befestigungselemente
möglich. Beispielsweise können lediglich Gebrauchsgegenstände mit Ein
spannelement oder Einhängelement, oder lediglich Gebrauchsgegenstände
mit Einspannelement oder Abschlußelement vorgesehen sein.
Vorzugsweise wird das Einspannelement an zwei Haltestangen befestigt,
indem es kurzzeitig elastisch gestaucht wird, oder indem die beiden Hal
testangen kurzzeitig auseinandergedrückt werden. Das Einspannelement
kann zwei Kontaktflächen besitzen, die im montierten Zustand an jeweils
einer der beiden Haltestangen anliegen.
Bei dem das Einspannelement aufweisenden Gebrauchsgegenstand kann
es sich beispielsweise um einen Handtuchhaken (oder Kleiderhaken) oder
um ein Aufbewahrungsbehältnis, insbesondere eine Seifenschale handeln.
Falls als Befestigungselement ein Einhängelement vorgesehen ist, kann
der betreffende Gebrauchsgegenstand im montierten Zustand frei an einer
der Haltestangen hängen, oder er kann sich zusätzlich an der Wand oder
an einer anderen Haltestange abstützen. Beispielsweise kann der das Ein
hängelement aufweisende Gebrauchsgegenstand in der Art eines Keils in
den Zwischenraum zwischen der obersten der Haltestangen und der Wand
eingehängt werden.
Bei dem das Einhängelement aufweisenden Gebrauchsgegenstand kann
es sich beispielsweise um ein Schubladenfach, ein Aufbewahrungsfach,
ein Aufbewahrungsbehältnis, eine Ablageplatte, ein Kleiderhorn, einen
Utensilienbecher, einen Toilettenpapierhalter, einen Wäschesack, einen
Seifenspender, einen Toilettenbürstenhalter oder einen Handtuchhaken
handeln.
Das genannte Klammerelement umgreift eine oder mehrere Haltestangen
in einem bezüglich des Umfangs der Haltestangen offenen Klammergriff.
Das Klammerelement kann unter kurzzeitiger elastischer Aufweitung auf
eine einzelne Haltestange aufzusetzen sein. Alternativ hierzu kann das
Klammerelement auf zwei Haltestangen aufgesetzt werden, wobei das
Klammerelement kurzzeitig elastisch aufgeweitet wird oder die betreffen
den Haltestangen kurzzeitig elastisch zusammengedrückt werden.
Der das Klammerelement aufweisende sanitäre Gebrauchsgegenstand
kann beispielsweise durch eine Handtuchklammer, einen Handtuchha
ken, einen Utensilienbecher, einen Seifenspender oder eine Seifenschale
gebildet sein.
Bei dem das Fixierelement aufweisenden Gebrauchsgegenstand kann es
sich, ähnlich dem genannten Einhängelement, um ein Aufbewahrungs
fach oder ein Aufbewahrungsbehältnis handeln, das von oben in den Zwi
schenraum zwischen der Wand und der obersten der Haltestangen einge
setzt und dort verklemmt wird, indem das Fixierelement bzw. der Ge
brauchsgegenstand kurzzeitig elastisch gestaucht oder die Haltestange
kurzzeitig elastisch verformt wird.
Das Abschlußelement wird vorzugsweise an gleichgerichteten Enden meh
rerer, insbesondere zweier benachbarter Haltestangen ein- oder aufge
steckt. Hierfür ist es von Vorteil, wenn die betreffenden gleichgerichteten
Enden der Haltestangen auf gleicher Höhe abschließen. Alternativ können
gleichgerichtete Enden der Haltestangen auf verschiedener Höhe abschlie
ßen. Insbesondere können die Haltestangen unterschiedlich lang sein.
Um ein besonders einfaches Anbringen und Lösen des Abschlußelements
an bzw. von den Haltestangen zu gewährleisten, kann für die Befestigung
des Abschlußelements ein reiner Reibungsschluß vorgesehen sein. Alter
nativ hierzu können das Abschlußelement und/oder die Haltestangen eine
zusätzliche Sicherungseinrichtung aufweisen, beispielsweise eine Rastver
bindung, eine Sicherungsschraube oder einen Sicherungsstift.
Bei dem das Abschlußelement aufweisenden Gebrauchsgegenstand kann
es sich beispielsweise um einen C-förmigen Verbindungsbügel, einen
Haltegriff, einen Utensilienbecher, ein Aufbewahrungsbehältnis, ein Auf
bewahrungsfach, eine Ablageplatte, einen Handtuchhaken oder einen
Toilettenbürstenhalter handeln.
Als weiteres mögliches Befestigungselement kann ein Mantelelement vor
gesehen sein, das eine der Haltestangen mit geschlossenem Umfang um
greift und zu diesem Zweck auf die Haltestange aufgeschoben wird. Bei
spielsweise kann als entsprechender Gebrauchsgegenstand ein Greif
mantel vorgesehen sein.
Es ist bevorzugt, wenn die montierten Haltestangen nicht nur in einem
vorbestimmten Abtand zueinander, sondern auch in einem vorbestimmten
Abstand zu der Wand verlaufen. Dies gilt insbesondere bei der Verwen
dung derjenigen Befestigungselemente, die nach ihrer Montage an der
Wand anliegen.
Die dauerhafte Befestigung der Haltestangen an der Wand erfolgt vor
zugsweise über wenigstens eine Trägereinrichtung, die zum einen an der
Wand befestigt wird und zum anderen die Haltestangen trägt. Der Monta
geaufwand für das gesamte Befestigungssystem wird noch weiter verrin
gert, wenn eine Trägereinrichtung für die mehreren Haltestangen lediglich
eine einzige wandseitige Befestigungsstelle aufweist.
Das Einhalten des vorbestimmten Abstands zwischen den Haltestangen
kann besonders sicher dadurch gewährleistet werden, daß dieser Abstand
durch die Trägereinrichtung vorgegeben ist und somit nicht von der kor
rekten Verwendung einer Bohrschablone durch den Monteur abhängt.
Weitere Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen genannt.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beispielhaft erläutert; in diesen zeigen:
Fig. 1a-1f ein Befestigungssystem mit einem Einspannelement in
einer Perspektivansicht, einer Vorderansicht, einer Quer
schnittansicht entlang der Ebene Ic-Ic, einer Seitenan
sicht, einer Draufsicht bzw. einer Rückansicht,
Fig. 2a-2f ein Befestigungssystem mit zwei Einhängelementen in
einer Perspektivansicht, einer Vorderansicht, einer Quer
schnittansicht entlang der Ebene IIc-IIc, einer Seitenan
sicht, einer Draufsicht bzw. einer Rückansicht,
Fig. 2g eine der Fig. 2c entsprechende Querschnittansicht eines
Fixierelements,
Fig. 3a-3e ein Befestigungssystem mit einem Mantelelement und
einem Abschlußelement in einer Perspektivansicht, einer
Vorderansicht, einer Seitenansicht, einer Draufsicht bzw.
einer Rückansicht,
Fig. 4a-4e ein Befestigungssystem mit zwei Abschlußelementen in
einer Perspektivansicht, einer Vorderansicht, einer Sei
tenansicht, einer Draufsicht bzw. einer Rückansicht,
Fig. 5a-5e ein Befestigungssystem mit einem Einspannelement, zwei
Einhängelementen und zwei Abschlußelementen in einer
Perspektivansicht, einer Vorderansicht, einer Quer
schnittsansicht entlang der Ebene Vc-Vc, einer Quer
schnittansicht entlang der Ebene Vd-Vd bzw. einer Quer
schnittsansicht entlang der Ebene Ve-Ve,
Fig. 5f eine der Fig. 5e entsprechende Querschnittsansicht eines
weiteren Einhängelements,
Fig. 6a-6c ein Befestigungssystem mit zwei Abschlußelementen und
einem Einhängelement in einer Perspektivansicht, einer
Vorderansicht bzw. einer Querschnittsansicht entlang
der Ebene VIc-VIc,
Fig. 6d-6e das Befestigungssystem gemäß Fig. 6a-6c mit einer an
deren Ausführungsform eines Toilettenbürstenhalters in
einer Vorderansicht bzw. einer Querschnittsansicht ent
lang der Ebene VIe-VIe, und
Fig. 7a-7e ein Befestigungssystem mit einem Einhängelement, ei
nem Klammerelement und einem Abschlußelement in ei
ner Perspektivansicht, einer Vorderansicht, einer Quer
schnittsansicht entlang der Ebene VIIc-VIIc, einer Quer
schnittsansicht entlang der Ebene VIId-VIId bzw. einer
Querschnittsansicht entlang der Ebene VIIe-VIIe.
Gleiche oder gleichartige Teile der verschiedenen Befestigungssysteme
sind in dem Figuren mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.
Fig. 1a bis 1f zeigen ein Befestigungssystem mit zwei parallelen Haltestan
gen 11 von rundem Querschnitt (Fig. 1c). Bezüglich der Längsrichtung der
Haltestangen 11 schließen diese an beiden Seiten auf derselben Höhe ab.
Zwei gleichgerichtete Enden der beiden Haltestangen 11 sind beispielhaft
mit einer Abschlußkappe 13 bzw. einem Abschlußstopfen 15 versehen.
Die beiden Haltestangen 11 sind über zwei gemeinsame Trägereinrichtun
gen 17 in horizontaler Anordnung an einer Wand 19 befestigt (Fig. 1d).
Jede Trägereinrichtung 17 besitzt zwei Trägerarme 21, die jeweils mit ei
ner Haltestange 11 verbunden sind. Die Trägerarme 21 einer Trägerein
richtung 17 sind über eine einzige wandseitige Befestigungsstelle 23 an
der Wand 19 angebracht.
Die Trägereinrichtungen 17 gewährleisten somit, daß die Haltestangen 11
in einem vorbestimmten Abstand voneinander parallel zueinander verlau
fen und daß die Haltestangen 11 einen vorbestimmten - und zwar jeweils
denselben vorbestimmten - Abstand zu der Wand 19 einnehmen. Außer
dem sind zur Anbringung des Befestigungssystems an der Wand 19 ledig
lich zwei Befestigungsstellen 23 erforderlich, und somit lediglich zwei Boh
rungen bzw. Verschraubungen an der Wand 19.
Zwischen den Haltestangen 11 ist als Einspannelement ein Handtuchha
ken 25 eingesetzt. Dieser besitzt die Form einer Ringhälfte (C-Form) mit
zwei einander abgewandten Kontaktflächen 27 an der Außenmantelfläche
(Fig. 1c) sowie mit einem überstehenden, von der Wand 19 wegragenden
Hakenabschnitt 29 (Fig. 1d). Die Kontaktflächen 27 sind durch runde
Einbuchtungen gebildet, die an den Haltestangen 11 anliegen.
Um den Handtuchhaken 25 an den Haltestangen 11 einzuspannen, wird
die C-Form des Handtuchhakens (25) kurzzeitig elastisch gestaucht, und
der Handtuchhaken 25 wird in Richtung der Wand 19 zwischen die beiden
Haltestangen 11 gedrückt. In der in den Fig. 1a bis 1f gezeigten montier
ten Lage ist der Handtuchhaken 25 bezüglich der zwischenzeitigen Stau
chung wieder entspannt; er kann jedoch auch weiterhin unter einer Vor
spannung stehen, mit der die Kontaktflächen 27 permanent gegen die
Haltestangen 11 gedrückt werden. Alternativ oder zusätzlich kann das
Einführen des Handtuchhakens 25 zwischen die Haltestangen 11 auch
unter kurzzeitigem elastischem Auseinanderdrücken der Haltestangen 11
erfolgen.
Der Handtuchhaken 25 kann zur Aufnahme von Handtüchern, Kleidungs
stücken oder sonstigen Gegenständen dienen. Er kann anstelle eines
Einfachhakens auch als Doppelhaken ausgebildet sein, indem der Haken
abschnitt 29 in zwei separate Haken geteilt ist.
Fig. 2a bis 2f zeigen ein weiteres Befestigungssystem mit einem offenen
Aufbewahrungsfach 31 und einem Aufbewahrungsbehältnis 33 mit Dec
kel. Das Aufbewahrungsfach 31 und das Aufbewahrungsbehältnis 33 be
sitzen jeweils ein Einhängelement, das durch einen umlaufenden Rahmen
gebildet ist mit einer vorderseitigen konkaven Kontaktfläche 35 und mit
jeweils zwei rückseitigen ebenen Abstützflächen 37.
Das Aufbewahrungsfach 31 und das Aufbewahrungsbehältnis 33 werden
in den Zwischenraum zwischen der Wand 19 und der von den Haltestan
gen 11 aufgespannten Ebene eingehängt. Indem zum einen die jeweilige
Kontaktfläche 35 an der oberen der beiden Haltestangen 11 an- und auf
liegt und zum anderen die Abstützflächen 37 ein weiteres Zurückweichen
in Richtung der Wand 19 verhindern, ist das Aufbewahrungsfach 31 bzw.
das Aufbewahrungsbehältnis 33 in der Art eines Keils gegen ein Abrut
schen nach unten gesichert (Fig. 2c).
Alternativ hierzu kann der Rahmen des Aufbewahrungsfachs 31 bzw. des
Aufbewahrungsbehältnisses 33 auch als Fixierelement gebildet sein. Bei
spielsweise kann, wie in Fig. 2g gezeigt, die vorderseitige Kontaktfläche 35
eine Einbuchtung bilden, die - bezüglich der Kontaktfläche 35 gemäß Fig.
2c - an einem größeren Teil des Umfangs der oberen Haltestange 11 an
liegt. Wenn in diesem Fall das Aufbewahrungsfach 31 von oben in dem
Zwischenraum zwischen der Wand 19 und den Haltestangen 11 hineinge
drückt wird, wird das Aufbewahrungsfach 31 kurzzeitig gestaucht, und
die obere Haltestange 11 schnappt schließlich in die von der Kontaktflä
che 35 gebildete Einbuchtung ein.
Fig. 3a bis 3e zeigen ein Befestigungssystem mit einem Greifmantel 39 als
Mantelelement und einer Ablageplatte 41 als Abschlußelement. Der
Greifmantel 39 wird vor der Befestigung der betreffenden Haltestange 11
an der Trägereinrichtung 17 auf die Haltestange 11 aufgeschoben, und er
umgibt die Haltestange 11 mit geschlossenem Umfang. Der Greifmantel 39
besitzt vorzugsweise eine nicht dargestellte Sicherungseinrichtung, mittels
derer er an einer gewünschten Position entlang der Haltestange 11 gegen
eine nachfolgend unerwünschte Rotationsbewegung und/oder axiale Be
wegung gesichert werden kann.
Die Ablageplatte 41 besitzt einen Stangenansatz 43 mit einem Zapfenab
schnitt (nicht gezeigt), der in das offene Ende der oberen Haltestange 11
eingesetzt ist. Die Ablageplatte 41 ist somit über einen Reibschluß an der
oberen Haltestange 11 befestigt. Ein an dem Zapfenabschnitt angeordne
tes Rastorgan, beispielsweise ein Federbolzen (nicht gezeigt), kann dabei
in eine rückseitige Rastöffnung 45 der Haltestange 11 eingreifen, so daß
die Ablageplatte 41 zusätzlich gegen ein unbeabsichtigtes Verdrehen oder
Herausziehen aus der Haltestange 11 gesichert ist.
Bei dem Befestigungssystem gemäß Fig. 4a bis 4e ist als gemeinsames Ab
schlußelement der gleichgerichteten Enden der Haltestangen 11 jeweils
ein nach oben offenes Aufbewahrungsbehältnis 47 vorgesehen. An jedem
Aufbewahrungsbehältnis 46 sind zwei Verbindungszapfen 49 angeformt,
die in die betreffenden Enden der Haltestangen 11 hineingesteckt sind.
Das bezüglich der Draufsicht gemäß Fig. 4d rechte Aufbewahrungsbehält
nis 47 besitzt einen herausnehmbaren Bechereinsatz 51.
Fig. 5a bis 5e zeigen ein Befestigungssystem mit einer Seifenschale 53, ei
nem Utensilienbecher 55, einem Schubladenfach 57 sowie mit zwei Ab
schlußbrücken 59.
Die Seifenschale 53 ist als ein Einspannelement ausgebildet, das zwischen
den beiden Haltestangen 11 eingespannt ist. Hierfür besitzt die Seifen
schale 53 in Längsrichtung der Haltestangen 11 betrachtet ein im wesent
lichen kreissegmentförmiges Profil mit einer unteren Kontaktfläche 61 an
dem Außenumfang und einer oberen Kontaktfläche 63 an der Sekante der
Kreissegmentform (Fig. 5c). Die Seifenschale 53 wird, während die obere
Kontaktfläche 63 bereits an der oberen Haltestange 11 anliegt, in den Zwi
schenraum zwischen den beiden Haltestangen 11 hineingeschwenkt, wo
durch die Haltestangen 11 kurzzeitig auseinandergedrückt werden. Sobald
die untere Kontaktfläche 61 in dem Zwischenraum angelangt ist, kann die
untere Haltestange 11 zurückfedern und sich an diese Kontaktfläche 61
anlegen.
Wie aus der Querschnittsansicht gemäß Fig. 5d ersichtlich, besitzt der
Utensilienbecher 55 einen Einhänghaken 65 (Henkel), mit dem er an der
oberen Haltestange 11 eingehängt ist. Ein unterer Abschnitt der äußeren
Mantelfläche des Utensilienbechers 55 liegt dabei an der unteren Hal
testange 11 an.
Das Schubladenfach 57 besitzt eine zur Unterseite hin offene Längsein
buchtung 67, die sich zwischen den beiden Seitenflächen des Schubla
denfachs 57 erstreckt und in Längsrichtung der Haltestangen 11 be
trachtet durch eine U-Form begrenzt ist. Die Begrenzung der Längsein
buchtung 67 umgibt die beiden Haltestangen 11 jeweils auf einer wandzu
gewandten und auf einer wandabgewandten Seite, und sie verläuft außer
dem entlang der Oberseite der oberen Haltestange 11. Ferner liegt die
Rückseite des Schubladenfachs 57 an der Wand 19 an (Fig. 5e). Das
Schubladenfach 57 ist somit gegen ein Abkippen seiner Vorderseite sowie
gegenüber einer horizontalen Bewegung in Richtung der Wand 19 oder
von der Wand 19 weg gesichert.
Jede Abschlußbrücke 59 ist in zwei gleichgerichtete Enden der beiden
Haltestangen 11 eingesteckt, wodurch eine zusätzliche Stabilisierung der
Anordnung der Haltestangen 11 erzielt wird.
Schließlich ist zu den Fig. 5a bis 5e anzumerken, daß die Seifenschale 53,
der Utensilienbecher 55 und das Schubladenfach 57 im eingespannten
bzw. eingehängten Zustand entlang der Haltestangen 11 verschoben wer
den können, so daß die Anordnung dieser Gebrauchsgegenstände 53, 55,
57 sogar ohne Loslösen von den Haltestangen 11 geändert werden kann.
Diese freie Verschiebbarkeit ist grundsätzlich bei allen im Zusammenhang
mit der Erfindung genannten Einspannelementen, Klammerelementen,
Einhängelementen und Fixierelementen möglich.
Fig. 5f zeigt eine Ablageplatte 69, die entsprechend dem Schubladenfach
57 gemäß Fig. 5e zwei Umgreifungsflügel 71 besitzt, welche eine Längs
einbuchtung 67 begrenzen. Die Ablageplatte 69 wird als Einhängelement
auf die beiden Haltestangen 11 aufgesetzt, wobei die Haltestangen 11 in
nerhalb der Längseinbuchtung 67 verlaufen und die Rückseite der Abla
geplatte 69 außerdem an der Wand 19 anliegt. Sowohl die Ablageplatte 69
als auch die Umgreifungsflügel 71 erstrecken sich hinsichtlich der Dar
stellung gemäß Fig. 5f flächig entlang der Betrachtungsrichtung.
Fig. 6a bis 6c zeigen ein weiteres Befestigungssystem mit einem Toiletten
bürstenhalter 73, einem Toilettenpapierhalter 75 und einem Haltegriff 77.
Der Toilettenbürstenhalter 73 ist über einen Verbindungssteg 79 mit einer
Abschlußbrücke 81 verbunden, die in zwei gleichgerichtete Enden der
beiden Haltestangen 11 eingesteckt ist.
Der Toilettenpapierhalter 75 besitzt als Einhängelement einen Einhäng
haken 83, der das freie Ende eines Verbindungsabschnitts 85 bildet. Der
Verbindungsabschnitt 85 ist mit einer Rollenachse 87 verbunden und be
sitzt gegenüber deren Längsachse einen zunächst senkrecht, und nachfol
gend schräg abgewinkelten Verlauf (Fig. 6c).
Der Haltegriff 77 besitzt eine C-förmige Grundform, und er ist über zwei
Zapfenabschnitte, die sich an die freien Enden der C-Form anschließen
und in den Figuren nicht gezeigt sind, mit den Haltestangen 11 über einen
Reibschluß verbunden. Zusätzlich kann der Haltegriff 77 mittels in den
Figuren nicht dargestellter Sicherungsstifte, die zumindest teilweise durch
die Haltestangen 11 und die genannten Zapfenabschnitte verlaufen, an
den Haltestangen 11 gesichert sein.
Fig. 6d und 6e zeigen das Befestigungssystem gemäß Fig. 6a bis 6c mit
einer anderen Ausführungsform eines Toilettenbürstenhalters 73'. Dieser
besitzt einen oberen Einhänghaken 74', einen Brückenabschnitt 76' und
einen daran anschließenden Verbindungssteg 79'. An der Rückseite des
Brückenabschnitts 76' befindet sich ein Schieber 78', der von einer einge
rasteten Kappe 80' verschiebbar gehalten ist.
Der Toilettenbürstenhalter 73' wird mit dem Einhänghaken 74' an der
oberen Haltestange 11 eingehängt. Nachfolgend wird der Schieber 78' der
art hinuntergeschoben, daß er die untere Haltestange 11 hintergreift. Da
bei liegt der untere Teil des Toilettenbürstenhalters 73' unter leichtem
Druck an der Wand 19 an, so daß ein unerwünschtes Spiel bzw. Wackeln
verhindert wird. Der Toilettenbürstenhalter 73' ist somit durch den als Fi
xiereinrichtung dienenden Schieber 78' an den Haltestangen 11 gesichert.
Ein nachfolgendes Lösen dieser Sicherung ist mit geringen Betätigungs
kräften durch Zurückziehen des Schiebers 78' möglich (vgl. Pfeil).
Fig. 7a bis 7e zeigen ein Befestigungssystem mit einem Kleiderhorn 89,
einer Handtuchklammer 91 und einem nach vorne offenen Aufbewah
rungsbehältnis 93.
Das Kleiderhorn 89 besitzt eine rechteckige Grundform mit einem vorder
seitigen Hakenabschnitt 95 als Einhängelement. Mit dem Hakenabschnitt
95 ist das Kleiderhorn 89 an der oberen Haltestange 11 eingehängt, wobei
der Schwerpunkt des Kleiderhorns 89 bezüglich der von den Haltestangen
11 aufgespannten Ebene jenseits der Wand 19 liegt. Da das Kleiderhorn
89 mit einer an seiner unteren Rückseite befindlichen Abstützstelle 97
unterhalb der oberen Haltestange 11 an der Wand 19 anliegt, wird ein
Umkippen des Kleiderhorn 89 verhindert (Fig. 7c).
Alternativ zu der gezeigten Anordnung des Kleiderhorns 89 kann dieses
sich an der unteren Haltestange 11 abstützen oder an der unteren Hal
testange 11 befestigt werden. Außerdem ist eine bezüglich der Längsrich
tung um 180° gedrehte Anordnung des Kleiderhorns 89 möglich.
Die Handtuchklammer 91 ist als Klammerelement über ein Handtuch 99
aufgesetzt, das über der unteren Haltestange 11 hängt. Dadurch ist das
Handtuch 99 in seiner Lage an der Haltestange 11 fixiert. Mit dem Aufset
zen der Handtuchklammer 91 auf das Handtuch 99 bzw. die untere Hal
testange 11 wird die Handtuchklammer 91 kurzzeitig elastisch gespreizt.
Das Aufbewahrungsbehältnis 93 ist als ein Abschlußelement in zwei
gleichgerichtete Enden der beiden Haltestangen 11 seitlich eingesetzt.
Schließlich ist noch anzumerken, daß die Haltestangen 11 aus Metall,
Holz oder Kunststoff bestehen können, uns sie können statt identischer
auch unterschiedliche Durchmesser besitzen oder von nicht rundem, bei
spielsweise quadratischem Querschnitt sein. Die genannten sanitären Ge
brauchsgegenstände bzw. die entsprechenden Befestigungselemente be
stehen vorzugsweise aus einem elastischen Kunststoff, beispielsweise Ny
lon, oder zumindest teilweise aus Holz, Metall, Glas oder Textilien.
11
Haltestange
13
Abschlußkappe
15
Abschlußstopfen
17
Trägereinrichtung
19
Wand
21
Trägerarm
23
Befestigungsstelle
25
Handtuchhaken
27
Kontaktfläche
29
Hakenabschnitt
31
Aufbewahrungsfach
33
Aufbewahrungsbehältnis
35
Kontaktfläche
37
Abstützfläche
39
Greifmantel
41
Ablageplatte
43
Stangenansatz
45
Rastöffnung
47
Aufbewahrungsbehältnis
49
Verbindungszapfen
51
Bechereinsatz
53
Seifenschale
55
Utensilienbecher
57
Schubladenfach
59
Abschlußbrücke
61
untere Kontaktfläche
63
obere Kontaktfläche
65
Einhänghaken
67
Längseinbuchtung
69
Ablageplatte
71
Umgreifungsflügel
73
Toilettenbürstenhalter
73
' Toilettenbürstenhalter
74
' Einhänghaken
75
Toilettenpapierhalter
76
' Brückenabschnitt
77
Haltegriff
78
' Schieber
79
Verbindungssteg
79
' Verbindungssteg
80
' Kappe
81
Abschlußbrücke
83
Einhänghaken
85
Verbindungsabschnitt
87
Rollenachse
89
Kleiderhorn
91
Handtuchklammer
93
Aufbewahrungsbehältnis
95
Hakenabschnitt
97
Abstützfläche
99
Handtuch
Claims (26)
1. Befestigungssystem für sanitäre Gebrauchsgegenstände,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwei Haltestangen (11) zur Anbringung an einer
Wand (19) parallel zueinander sowie in einem vorbestimmten Ab
stand voneinander vorgesehen sind, und daß
wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand (25, 53) zumindest ein Einspannelement zum werkzeugfrei lösbaren Einspannen an den Haltestangen (11) aufweist, und/oder
wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand (31, 33, 55, 57, 69, 75, 89) zumindest ein Einhängelement zum werkzeugfrei lösbaren Einhängen an wenigstens einer Haltestange (11) aufweist, und/oder
wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand (91) zumindest ein Klammerelement zum werkzeugfrei lösbaren offenen Umgreifen von Haltestangen (11) aufweist, und/oder
wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand (31) zumindest ein Fixierelement zum werkzeugfrei lösbaren Fixieren zwischen einer der Haltestangen (11) und der Wand (19) aufweist, und/oder
wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand (41, 47, 73, 77, 93) zumindest ein Abschlußelement zum insbesondere werkzeugfrei lösbaren Einsetzen oder Aufsetzen an einem Ende wenigstens einer Haltestange (11) aufweist.
wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand (25, 53) zumindest ein Einspannelement zum werkzeugfrei lösbaren Einspannen an den Haltestangen (11) aufweist, und/oder
wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand (31, 33, 55, 57, 69, 75, 89) zumindest ein Einhängelement zum werkzeugfrei lösbaren Einhängen an wenigstens einer Haltestange (11) aufweist, und/oder
wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand (91) zumindest ein Klammerelement zum werkzeugfrei lösbaren offenen Umgreifen von Haltestangen (11) aufweist, und/oder
wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand (31) zumindest ein Fixierelement zum werkzeugfrei lösbaren Fixieren zwischen einer der Haltestangen (11) und der Wand (19) aufweist, und/oder
wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand (41, 47, 73, 77, 93) zumindest ein Abschlußelement zum insbesondere werkzeugfrei lösbaren Einsetzen oder Aufsetzen an einem Ende wenigstens einer Haltestange (11) aufweist.
2. Befestigungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einspannelement (25, 53) unter elastischer Stauchung des
Einspannelements (25, 53) und/oder unter elastischem Spreizen der
Haltestangen (11) zwischen zwei Haltestangen (11) einspannbar ist.
3. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einspannelement (25, 53) wenigstens zwei Kontaktflächen
(27, 61, 63) zur Anlage an jeweils einer Haltestange (11) besitzt, die
insbesondere durch Einbuchtungen gebildet sind.
4. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Einspannelement aufweisende Gebrauchsgegenstand
durch einen Handtuchhaken (25) gebildet ist, der vorzugsweise im
wesentlichen C-förmig ist mit zwei Kontaktflächen (27) an der Au
ßenmantelfläche der C-Form sowie mit einem Hakenabschnitt (29),
der bei montiertem Handtuchhaken (25) vorzugsweise über die von
den Haltestangen (11) aufgespannte Ebene übersteht (Fig. 1c).
5. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Einspannelement aufweisende Gebrauchsgegenstand
durch ein Aufbewahrungsbehältnis, insbesondere eine Seifenschale
(53) gebildet ist, das vorzugsweise ein im wesentlichen kreisseg
mentförmiges Profil besitzt mit einer unteren Kontaktfläche (61) an
dem Außenumfang und einer oberen Kontaktfläche (63) an der Se
kante der Kreissegmentform (Fig. 5c).
6. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Einhängelement aufweisende Gebrauchsgegenstand
(31, 33, 55, 57, 69, 75, 89) im montierten Zustand frei an einer
Haltestange (11) hängt oder sich zusätzlich an der Wand (19)
und/oder an einer anderen Haltestange (11) abstützt.
7. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Einhängelement aufweisende Gebrauchsgegenstand
durch zumindest ein Schubladenfach (57), ein Aufbewahrungsfach,
ein Aufbewahrungsbehältnis oder eine Ablageplatte (69) gebildet ist,
dessen bzw. deren Profil eine Längseinbuchtung (67) zum Einhän
gen an wenigstens zwei Haltestangen (11) besitzt, wobei die Längs
einbuchtung (67) im eingehängten Zustand diese Haltestangen (11)
jeweils auf einer wandzugewandten und auf einer wandabgewandten
Seite umgibt (Fig. 5e, 5f).
8. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Einhängelement aufweisende Gebrauchsgegenstand
durch ein Aufbewahrungsfach (31) oder ein Aufbewahrungsbehält
nis (33) gebildet ist mit einer vorderseitigen Kontaktfläche (35) und
einer rückseitigen Abstützfläche (37), wobei das Aufbewahrungsfach
(31) bzw. -behältnis (33) zum Einhängen in den Zwischenraum zwi
schen der Wand (19) und der obersten Haltestange (11) vorgesehen
ist und im eingehängten Zustand die Kontaktfläche (35) an der
obersten Haltestange (11) anliegt und die Abstützfläche (37) an der
Wand (19) anliegt (Fig. 2c).
9. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Einhängelement aufweisende Gebrauchsgegenstand
durch ein Kleiderhorn (89) mit einer Längsform gebildet ist, das ei
nen Hakenabschnitt (95) zum Einhängen in eine Haltestange (11)
besitzt und an einem Ende der Längsform eine Abstützstelle (97)
aufweist, wobei vorzugsweise im eingehängten, unbelasteten Zu
stand des Kleiderhorns (89) dessen Schwerpunkt bezüglich der von
den Haltestangen (11) aufgespannten Ebene jenseits der Wand (19)
liegt und die Abstützstelle (97) an einer Stelle der Wand (19) anliegt,
die unterhalb der betreffenden Haltestange (11) liegt (Fig. 7c).
10. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Einhängelement aufweisende Gebrauchsgegenstand
durch einen Utensilienbecher (55) gebildet ist, der einen Einhäng
haken (65) aufweist, mit dem der Utensilienbecher (55) an einer der
Haltestangen (11) einhängbar ist (Fig. 5a).
11. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Einhängelement aufweisende Gebrauchsgegenstand
durch einen Toilettenpapierhalter (75) gebildet ist, der eine Rol
lenachse (87) und einen hiermit verbundenen Verbindungsabschnitt
(85) besitzt, wobei das freie Ende des Verbindungsabschnitts (85)
einen Einhänghaken (83) zum Einhängen des Toilettenpapierhalters
(75) in eine Haltestange (11) aufweist und die Stirnseite des freien
Endes der Rollenachse (87) als Abstützfläche zum abstützenden An
liegen an der Wand (19) vorgesehen ist (Fig. 6c).
12. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Einhängelement aufweisende Gebrauchsgegenstand
durch einen Wäschesack, einen Seifenspender, einen Toilettenbür
stenhalter oder einen Handtuchhaken gebildet ist.
13. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Klammerelement (91) unter elastischem Spreizen auf eine
Haltestange (11) diese umgreifend aufsetzbar ist (Fig. 7a), oder
daß das Klammerelement unter elastischem Spreizen des Klammer
elements und/oder unter elastischem Zusammendrücken zweier
Haltestangen auf zwei Haltestangen diese umgreifend aufsetzbar ist.
14. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Klammerelement aufweisende Gebrauchsgegenstand
durch eine Handtuchklammer (91), einen Handtuchhaken, einen
Utensilienbecher oder ein Aufbewahrungsbehältnis gebildet ist.
15. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Fixierelement aufweisende Gebrauchsgegenstand durch
ein Aufbewahrungsfach (31) oder ein Aufbewahrungsbehältnis ge
bildet ist mit einer vorderseitigen Kontaktfläche (35) und einer rück
seitigen Abstützfläche (37), wobei das Aufbewahrungsfach (31) bzw.
behältnis in dem Zwischenraum zwischen der Wand (19) und der
obersten Haltestange (11) fixierbar ist und im fixierten Zustand die
Kontaktfläche (35) an der obersten Haltestange (11) anliegt und die
Abstützfläche (37) an der Wand (19) anliegt (Fig. 2g).
16. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einspannelement (25, 53), das Klammerelement (91), das
Einhängelement (31, 33, 55, 57, 69, 75, 89) und/oder das Fixiere
lement (31) im montierten Zustand entlang der Haltestangen (11)
verschiebbar sind.
17. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß gleichgerichtete Enden wenigstens zweier insbesondere benach
barter Haltestangen (11) auf gleicher Höhe abschließen.
18. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abschlußelement (47, 73, 77, 93) an gleichgerichteten En
den mehrerer, insbesondere zweier Haltestangen (11) einsetzbar
oder aufsetzbar ist.
19. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der das Abschlußelement aufweisende Gebrauchsgegenstand
durch einen insbesondere C-förmigen Haltegriff (77), einen Utensili
enbecher, ein Aufbewahrungsbehältnis (47, 93), ein Aufbewah
rungsfach, eine Ablageplatte (41), einen Handtuchhaken oder einen
Toilettenbürstenhalter (73), der insbesondere über einen Verbin
dungssteg (79) mit einer Abschlußbrücke (81) verbunden ist, gebil
det ist.
20. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abschlußelement (41, 47, 73, 77, 93) in eingesetzter bzw.
aufgesetzter Position gegen eine unbeabsichtigte axiale Bewegung
oder eine Drehbewegung sicherbar ist, insbesondere durch eine
Rastverbindung (45), eine Sicherungsschraube oder einen Siche
rungsstift.
21. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein weiterer sanitärer Gebrauchsgegenstand ein Mantelelement (39) zum geschlossen umgreifenden Aufschieben auf eine Haltestange (11) aufweist,
wobei der das Mantelelement aufweisende Gebrauchsgegenstand insbesondere durch einen Greifmantel (39) gebildet ist.
daß wenigstens ein weiterer sanitärer Gebrauchsgegenstand ein Mantelelement (39) zum geschlossen umgreifenden Aufschieben auf eine Haltestange (11) aufweist,
wobei der das Mantelelement aufweisende Gebrauchsgegenstand insbesondere durch einen Greifmantel (39) gebildet ist.
22. Befestigungssystemen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand (73') zusätzlich
zu einem Befestigungselement (74') eine Fixiereinrichtung (78') auf
weist, durch die die Befestigung des Gebrauchsgegenstands (73') an
den Haltestangen (11) sicherbar ist und die werkzeugfrei oder nur
mit einem Werkzeug betätigbar ist.
23. Befestigungssystemen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein sanitärer Gebrauchsgegenstand eine Diebstahl
sicherung aufweist, die in einen Sicherungszustand gebracht wer
den kann, um ein werkzeugfreies Lösen des Befestigungselements
des Gebrauchsgegenstands zu verhindern, und die in einen Entsi
cherungszustand gebracht werden kann, um das werkzeugfreie Lö
sen des Befestigungselements des Gebrauchsgegenstands zu er
möglichen.
24. Befestigungssystemen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltestangen (11) zur Anbringung in einem vorbestimmten
Abstand von der Wand (19) vorgesehen sind, insbesondere in jeweils
demselben vorbestimmten Abstand.
25. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß genau zwei Haltestangen (11) vorgesehen sind, und/oder
daß die Haltestangen (11) einen runden, viereckigen oder mehrecki
gen Querschnitt besitzen.
26. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Trägereinrichtung (17) zur Anbringung der Haltestangen (11) an der Wand (19) vorgesehen ist,
wobei die Trägereinrichtung (17) für die wenigstens zwei Haltestan gen (11) vorzugsweise eine einzige wandseitige Befestigungsstelle (23) aufweist; und/oder
wobei der vorbestimmte Abstand der Haltestangen (11) voneinander vorzugsweise durch die Trägereinrichtung (17) vorgegeben ist.
daß wenigstens eine Trägereinrichtung (17) zur Anbringung der Haltestangen (11) an der Wand (19) vorgesehen ist,
wobei die Trägereinrichtung (17) für die wenigstens zwei Haltestan gen (11) vorzugsweise eine einzige wandseitige Befestigungsstelle (23) aufweist; und/oder
wobei der vorbestimmte Abstand der Haltestangen (11) voneinander vorzugsweise durch die Trägereinrichtung (17) vorgegeben ist.
Priority Applications (2)
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| DE2000117781 DE10017781A1 (de) | 2000-04-10 | 2000-04-10 | Befestigungssystem für sanitäre Gebrauchsgegenstände |
| EP01106689A EP1145675A1 (de) | 2000-04-10 | 2001-03-16 | Befestigungssystem für sanitäre Gebrauchsgegenstände |
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| DE2000117781 DE10017781A1 (de) | 2000-04-10 | 2000-04-10 | Befestigungssystem für sanitäre Gebrauchsgegenstände |
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