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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Halbleiterbauelement.
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Für ein schnelles
und verlustarmes Schaltverhalten soll das Verhalten von Halbleiterstrukturen möglichst "soft" ablaufen.
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Es
sollte daher ein Halbleiterbauelement bereitgestellt werden, mit
einem soften Diodenverhalten.
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Hierzu
ist ein Halbleiterbauelement mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche vorgesehen.
Weiterbildungen dieses Halbleiterbauelements sind in den Unteransprüchen angegeben.
Das Halbleiterbauelement kann ein IGBT mit Rückwärtsdiode sein.
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Die
Beschreibung erfolgt anhand eines IGBT's, was jedoch keine Beschränkung bedeutet.
Vielmehr kann unter einem "Halbleiterbauelement" auch beispielsweise
eine Kombination aus einem IGBT mit einem MOSFET oder einer Schottkydiode
verstanden werden.
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Für einen
IGBT, der in einem Diodenbetrieb und in einem IGBT-Betrieb betrieben
werden kann, kann ein Diodenbetrieb üblicher Weise in umgekerter Polung
zu dem eigentlichen IGBT-Betrieb stattfinden.
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Derart
gestaltete IGBTs mit RC-IGBT-Strukturen (Rückwärtsleitende IGBT-Strukturen)
arbeiten beim Einschalten zunächst
in einem MOSFET-Betrieb, also in einem unipolaren Betrieb, bei dem
keine Löcherinjektion
von der Rückseite
des Halbleiterkör pers
her erfolgt. Erst bei höheren
Strömen
schaltet das rückseitige
p-leitende Emittergebiet ein, so dass Löcher in die Driftstrecke injiziert
werden und das Halbleiterbauelement dann im IGBT-Betrieb, also einem
bipolaren Betrieb, arbeitet.
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Das
Umschalten vom unipolaren Betrieb in den bipolaren Betrieb erfolgt
dann, wenn die Elektronen, die im unipolaren Betrieb in der Driftstrecke
die alleinigen Ladungsträger
des Stromes sind und die vor den p-leitenden Emittergebieten quer
zum nächsten
n-leitenden Gebiet abfließen,
vor diesen p-leitenden Emittergebieten einen ohmschen Spannungsabfall
erzeugen, der die p-leitenden Emittergebiete zu einer Löcherinjektion
anregt. Dieser Spannungsabfall muss bei Raumtemperatur etwa 0,7
V betragen.
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Dies
kann bedeuten, dass der Strom, bei dem das Umschalten vom unipolaren
Betrieb in den bipolaren Betrieb erfolgt, von der Dotierung der
rückseitigen
n-leitenden Emittergebiete innerhalb der p-Emittergebiete und außerdem ebenso
empfindlich von der geometrischen Anordnung der p-leitenden bzw.
der n-leitenden
Emittergebiete abhängen
kann: Je größer der
Abstand von einem n-leitenden Gebiet zum nächsten n-leitenden Gebiet auf
der Rückseite des
Halbleiterkörpers
ist, desto geringer wird möglicherweise
der Strom, der benötigt
wird, um den Spannungsabfall von etwa 0,7 V zu erzeugen.
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Daraus
kann folgen, dass für
gute Durchlasseigenschaften des Halbleiterbauelements möglichst breite
p-leitende Emittergebiete sinnvoll sein können.
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Eine
bloße
Vergrößerung der
p-Gebiete kann allerdings zu weit verteilten n-Gebieten führen. Es
kann wünschenswert
sein, dass diese möglichst nahe
beieinander liegen, um das entsprechende Volumen des Zellbereichs
des Halbleiterkörpers
bzw. dessen entsprechenden Querschnittsbereich für den Diodenbetrieb nutzen
zu können.
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Die
Anforderung guter Durchlasseigenschaften des Halbleiterbauelements
infolge breiter p-leitender Gebiete und nahe beieinander liegende
n-leitende Gebiete für
einen hohen Stromfluss im Diodenbetrieb lässt sich scheinbar nicht ohne
Weiteres gleichzeitig mit den Anforderungen an eine hohe Diodensoftness
bzw. eine niedrige Schaltverlustleistung erfüllen.
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Eine
Möglichkeit
zur Erzielung eines soften Diodenverhaltens kann die Absenkung der
lokalen Ladungsträgerlebensdauer
nahe der vorderseitigen Anode der integrierten Diode sein. Dadurch
kann die anodenseitige Trägerüberschwemmung
verringert werden, was in einer erhöhten Diodensoftness resultiert.
Darüber
hinaus verringern sich die Rückstromspitze
und die gesamte Speicherladung. Jedoch führt diese Methode dazu, dass
die Kollektor-Emitter-Sättigungsspannung
VCESat sich mit steigender Absenkung der Ladungsträgerlebensdauer
erhöht.
Dadurch ist der Grad der Ladungsträgerlebensdauerabsenkung begrenzt,
da mit dem Anstieg von VCESat auch die Durchlassverlusste steigen,
was zu einer zu starken Erwärmung
des Halbleiterbauelements führen
kann.
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Ein
weiterer Ansatz der Verbesserung der Diodensoftness kann eine Erhöhung der
Dotierungskonzentration des rückseitigen
n-Emittergebiets
sein. Die rückseitige
Trägerüberschwemmung
steigt dadurch an, was die Softness erhöht. Allerdings kann dies wiederum
in einem Anstieg der Speicherladung und somit in steigenden Schaltverlusten
der Diode und in steigenden Einschaltverlusten des IGBT resultieren.
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Unter
dem "einen Leitungstyp" soll im Folgenden
der n-Leitungstyp verstanden werden, in dem n-Ladungsträger Majo ritätsladungsträger sind. Es
wird jedoch ausdrücklich
betont, dass der eine Leitungstyp gegebenenfalls auch der p-Leitungstyp sein
kann, in dem p-Ladungsträger
Majoritätsladungsträger sind.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
eines Halbleiterbauelements ist die Rückseite so strukturiert, dass
die Driftzone im Zellbereich mindestens einen Bereich enthält, der
im Diodenbetrieb des Halbleiterbauelements nicht von Ladungsträgern durchströmt ist,
der aber im IGBT-Betrieb von Ladungsträgern durchströmt sein
kann. Mindestens ein weiterer Bereich innerhalb der Driftzone kann
sowohl im Diodenbetrieb als auch im IGBT-Betrieb von Ladungsträgern durchströmt sein.
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Eine
derartige Strukturierung der Rückseite des
Halbleiterbauelements führt
zu einer effektiven Diodenfläche,
die kleiner als die Fläche
des Zellbereiches bzw. kleiner als die IGBT-Fläche
ist. Dadurch kann Diodensoftness durch eine erhöhte Dotierung der n-Dioden-Emittergebiete
erreicht werden, ohne dass die Speicherladung ansteigt.
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Es
ist somit möglich,
dass innerhalb der effektiven Diodengebiete die p- und n-Gebiete
so strukturiert sind, dass ein Umschalten von einem unipolaren auf
einen bipolaren Betrieb bereits bei geringen Strömen erfolgt.
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Eine
geeignete Strukturierung, kann dadurch erreicht werden, dass wenigstens
eines der Gebiete des anderen Leitungstyps einen Bereich enthält, der so
gestaltet ist, dass der Mindestabstand von der Mitte dieses Bereichs
bis zu dem hierzu nächstgelegenen
Gebiet des einen Leitungstyps wesentlich größer ist als der entsprechende
Mindestabstand bei den übrigen
Gebieten bzw. Bereiche des anderen Leitungstyps.
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Um
diesen als "wesentlich
größer" eingestellten Mindestabstand
zu verwirklichen, ist es möglich,
dass die Gebiete des einen Leitungstyps nahezu über die gesamte Rückseite
des Halbleiterbauelementes und insbesondere auch im Zellbereich
verteilt sind. Gleichzeitig werden hier durch die infolge des größeren Mindestabstandes
verbreiterten p-leitenden Emittergebiete Zündbereiche geschaffen, die das
Umschalten vom unipolaren auf den bipolaren Betrieb herbeiführen können.
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Die
Rückseite
des Halbleiterbauelements kann in verschiedene Regionen unterteilt
werden. Eine Region umfasst rückseitige
Gebiete sowohl des einen als auch des anderen Leitungstyps, während eine
zweite Region ausschließlich
rückseitige
Gebiete des anderen Leitungstyps umfasst. Es können auch mehrere erste und/oder
mehrere zweite Regionen vorliegen.
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Die
Rückseite
des Halbleiterbauelements kann so gestaltet sein, dass der Mindestabstand
von der Mitte des wenigstens einen vorzugsweise p-leitenden Gebietes
bis zu dem hierzu nächstgelegenen n-leitenden
Gebiet oder bis zum Randabschluss des Bauelements wesentlich größer ist
als der entsprechende Mindestabstand bei den übrigen p-leitenden Gebieten. "Wesentlich größer" kann bedeuten, dass dieser
Abstand um wenigstens einen Faktor 1,5 bis 5 oder mehr größer ist
als die übrigen
Abstände.
Es liegt also unter Umständen
keine gleichmäßige Verteilung
der jeweiligen Gebiete vor.
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Durch
die Verwendung unterschiedlicher Abmessungen (Breiten) für die p-leitenden
Gebiete auf der Rückseite
des Halbleiterkörpers,
können
eine eingeschränkte
Durchströmung
der Driftzone mit Ladungsträgern
im Diodenbetrieb gute IGBT-Eigenschaften,
nämlich
ein Zünden
der p-leitenden Gebiete bei hinreichend kleinen Strömen, und
gleichzeitig auch besonders gute Diodeneigenschaften, nämlich ein
hoher Stromfluss durch n-leitende Emitterflächen, erreicht werden.
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Zusammenhängende Gebiete
mit gleichen Abständen
der n-Emittergebiete
zueinander mit angrenzenden oder dazwischenliegenden Gebieten ohne
n-Emittergebiete können
die gewünschte
Gewährleistung
bzw. Einschränkung
der Ladungsträgerüberschwemmung
in unterschiedlichen Betriebsmodi des Halbleiterbauelements herbeiführen.
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Mindestens
ein im Diodenbetrieb nicht von Ladungsträgern durchströmter Bereich
des Driftgebietes kann erreicht werden, indem die effektive Diodenfläche kleiner
ist als die Fläche
des Zellbereiches bzw. die IGBT-Fläche.
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Aus
der oben beschriebenen Anordnungsweise der p- und n-Gebiete gehen die
tatsächliche Diodenfläche und
die effektive Diodenfläche
folgendermaßen
hervor. Die tatsächliche
Fläche
der Diode kann der Fläche
der rückseitigen
n-Emittergebiete entsprechen. Die effektive Diodenfläche ist
beispielsweise diese tatsächliche
Diodenfläche
zusammen mit der im Diodenbetrieb von Ladungsträgern überschwemmten Fläche der
Driftzone außerhalb
der tatsächlichen
Diodenfläche.
Dies entspricht also der maximalen Querschnittsfläche in der
Ebene des Halbleiterkörpers
des im Diodenbetrieb von Ladungsträgern durchströmten Volumens
in der Driftzone. Diese effektive Diodenfläche kann aufgrund der beschriebenen
Anordnung der rückseitigen
Emittergebiete kleiner sein als der Zellbereich, also kleiner als
die im bipolaren Betrieb des IGBT aktive Fläche – oben auch als IGBT-Fläche bezeichnet – die der Deckfläche der
Driftzone entspricht.
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Anschaulich
dargestellt kann die Rückseite des
Halbleiterkörpers
mindestens eine erste Region mit Gebieten sowohl des ei nen als auch
des anderen Leitungstyps sowie mindestens eine zweite Region mit
Gebieten des anderen Leitungstyps enthalten. Dabei kann die mindestens
eine zweite Region eine Teilfläche
besitzten, die mindestens eine Kreisfläche einschließt, die
so groß ist,
dass innerhalb der mindestens einen zweiten Region Unterregionen
liegen, die so weit von benachbarten Emittergebieten des einen Leitungstyps
bzw. von einem Randgebiet des Halbleiterkörpers entfernt sind, dass innerhalb
der Unterregionen in der mindestens einen zweiten Region kein Ladungsträgerdurchfluss
im Diodenbetrieb stattfindet. Durch diese Anordnungen kann unter Umständen sichergestellt
werden, dass der Halbleiterkörper
innerhalb der Driftzone Bereiche aufweist, die in einem Vorwärtsbetrieb
und in einem Rückwärtsbetrieb
des Halbleiterbauelements von Ladungsträgern durchströmt sind
und dass er andere Bereiche aufweist, die nur in einer Betriebsrichtung von
Ladungsträgern
durchströmt
sind. Letzterer Bereich tritt zum Beispiel dann auf, wenn nur ein
Bereich innerhalb der Driftzone vorliegt, der in beiden Betriebsmodi
von Ladungsträgern
durchstömt
ist. Dies entspricht also dem Vorliegen nur einer Region mit Gebieten
sowohl des einen als auch den anderen Leitungstyps.
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In
einer Ausführungsform
des Halbleiterbauelements liegt die Größe der effektiven Diodenfläche zwischen
25 und 75 Prozent der Fläche
des Zellbereiches.
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In
einer anderen Ausführungsform
des Halbleiterbauelements ist es möglich, dass es keinen Bereich
gibt, in dem sich die effektive Diodenfläche mit einer Randabschlussstruktur
des Zellbereiches überschneidet,
wodurch im Diodenbetrieb eine Ausbildung eines Elektronen-Loch-Plasmas
unter diesem Rand verhindert ist. Dies kann zur Folge haben, dass eine
Ansammlung von p-Ladungsträgern
(Löchern) unterhalb
der Randstruktur verhindert wird. Somit tritt möglicherweise bei hohen Schaltge schwindigkeiten keine
Beschränkung
des sicheren Arbeitsbereiches der Diode auf.
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In
einer weiteren Ausführungsform
kann über
die Dotierungskonzentration des einen Ladungstyps im zugehörigen rückseitigen
Emittergebiet die Softness der Diode eingestellt werden. Durch zunehmende
Dotierungshöhe
der rückseitigen
n-Emittergebiete kann die Diodensoftness verbessert werden.
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Schaltverluste,
welche auf eine erhöhte
Dotierung des n-Emittergebiets
zurückgehen,
können unter
Umständen
durch die oben beschriebene reduzierte effektive Diodenfläche gegenüber der
Fläche des
Zellbereichs bzw. die Oberfläche
der Driftzone minimiert werden, da im Diodenbetrieb ein oder mehrere
Bereiche innerhalb der Driftzone existieren, die im Diodenbetrieb
nicht von Ladungsträgern
durchströmt
werden. Hierbei kann unter Umständen
die Diodensoftness durch die erhöhte
Dotierungskonzentration im n-Emittergebiet aber verbessert werden,
so dass nun der scheinbare Widerspruch zwischen minimaler Schaltverlustleistung
und maximaler Diodensoftness gelöst
werden kann.
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In
einer weiteren Ausführungsform
wird die Diodensoftness durch eine erhöhte Dotierung der n-Emittergebiete
durch Dosen zwischen 1015 1/cm2 und
1016 1/cm2 gesteigert.
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Eine
weitergehende Vereinbarung der Kriterien bzw. der Zielkonflikte
wird in einer weiteren Ausführungsform
dadurch erreicht, dass direkt vor den n-Emittergebieten weitere
p-Gebiete vorgelagert sind,
die lateral begrenzt sind. Diese p-Gebiete können dabei die gleiche Breite
besitzen wie die angrenzenden n-Gebiete, aber auch wesentlich kleiner
oder größer sein
als diese. Die vertikale Ausdehnung dieser p-Gebiete kann dabei
so groß gewählt werden, dass
sie genau bis zum Übergang einer
Feldstoppzone zur Driftzone reichen, darüber hinausragen, oder nicht
darüber
hinausragen. Über
die Dotierungshöhe der
n-Emittergebiete kann die Diodensoftness nur bis zu einem gewissen
Maße verbessert
werden. Durch diese vorgelagerten p-Gebiete können weitere Dioden mit hochdotierten
p- und n-Gebieten
gebildet werden, deren Felddurchgriff im Falle eines Abreißens des
Stromes durch zu wenig Restplasma in der Halbleiterstruktur die
Diodensoftness erhöht
bzw. wiederherstellt.
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Bei
einem starken Anstieg des elektrischen Feldes am pn-Übergang zwischen n-Emittergebieten und
den vorgelagerten p-Gebieten
kann eine lawinenmultiplikative Erzeugung von Elektronen-Loch-Paaren
stattfinden, wodurch ein kontinuierlicher Stromfluss bzw. ein weiches
Kommutierverhalten gewährleistet
sein kann, während
es ansonsten in diesem Fall durch das Ausräumen der Speicherladung zu
einem Stromabriss kommen könnte.
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Dadurch
kann ein zusätzlicher
Freiheitsgrad für
die Steigerung der Diodensoftness unabhängig von der Dotierungskonzentration
entstehen.
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Eine
Vereinbarung der oben genannten Kriterien kann bei einer weiteren
Ausführungsform
auch dadurch erreicht werden, dass die Driftzone eine lokale Ladungsträgerlebensdauer-Zone
mit einer gegenüber
der Ladungsträgerlebensdauer
in der übrigen
Driftzone starkt reduzierten Ladungsträgerlebensdauer aufweist. Diese
Zone muss sich nicht über die
gesamte Dicke der Driftzone erstrecken, sondern kann dünner sein.
Dies kann zu einer Reduzierung der Speicherladung in der Diode führen. Dadurch kann
unter Umständen,
wie oben beschrieben, die Schaltverlustleistung vermindert werden,
ohne eine zu starke unerwünschte
Veränderung
der Sättigungsspannung
des IGBTs.
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Es
kann auch eine weitere Ladungsträgerlebensdauer-Zone
mit einer dritten Ladungsträgerlebensdauer
direkt unter der dünnen
Ladungsträgerlebensdauer-Zone
mit stark reduzierter Ladungsträgerlebensdauer,
die eine schwach reduzierte Ladungsträgerlebensdauer besitzt, in
der Driftzone angeordnet sein.
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Die
Ladungsträgerlebensdauer-Zone
mit stark reduzierter Ladungsträgerlebensdauer
und die weitere Ladungsträger-Zone
mit schwach reduzierter Ladungsträgerlebensdauer können sich über die
gesamte Fläche
der Driftzone erstrecken, oder auch nur über die entsprechende effektive
Diodenfläche.
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Diese
lokale Ladungsträgerlebensdauerzone
kann auf den Bereich der effektiven Diodenfläche begrenzt sein.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
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1 eine
Schnittdarstellung durch einen IGBT in Planarausführung,
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2A eine
Schnittdarstellung durch einen IGBT in Trenchausführung nach
nach einer Ausführungsform
der Erfindung,
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2B eine
Schnittdarstellung durch den IGBT aus 2A im
Diodenbetrieb,
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3 Kennlinien
von Ladungsträgerkonzentrationen
im Verlauf zwischen Vorder- und Rückseite eines IGBT nach der
Ausführungsform
von 2A bzw. 2B,
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4A eine
Schnittdarstellung durch einen IGBT in Trenchausführung nach
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung,
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4B eine
Schnittdarstellung durch den IGBT aus 4A im
Diodenbetrieb,
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5 eine
Schnittdarstellung durch einen IGBT nach einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung im Diodenbetrieb,
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6A eine
Schnittdarstellung durch einen IGBT nach einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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6B die
Kennlinie der elektrischen Feldverteilung zwischen Vorder- und Rückseite
eines IGBT nach einer Ausführungsform
nach 6A,
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7A eine
Schnittdarstellung durch einen IGBT nach einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung im Diodenbetrieb,
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7B eine
Schnittdarstellung durch einen IGBT nach einem sechsten Ausführungsbeispiel
der Erfindung im Diodenbetrieb,
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8A eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
einer Halbleiteranordnung,
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8B eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung,
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8C eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung,
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8D eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung,
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9A eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung,
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9B eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung,
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9C eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung,
-
9D eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung,
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9E eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung,
-
9F eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung,
-
9G eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung,
-
9H eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung,
-
9I eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung und
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9J eine
Draufsicht auf Strukturen von n-leitenden Gebieten im Zellbereich
der Halbleiteranordnung.
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In
den Figuren werden für
einander entsprechende Bauteile die gleichen Bezugszeichen verwendet.
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1 zeigt
eine Schnittdarstellung eines IGBTs mit einem Halbleiterkörper 1,
aus Silizium. Anstelle von Silizium können auch andere Materialien, wie
beispielsweise Siliziumcarbid, AIII-BV-Halbleiter usw. gewählt werden.
Der Halbleiterkörper 1 weist auf
seiner Vorderseite Vo – eingelagert
in eine n-leitende Driftzone 2 – in einem Zellbereich 3 p-leitende Bodybereiche 4 auf,
in denen jeweils n-leitende Sourcezonen 5 vorgesehen sind.
Auf der Oberfläche
der Vorderseite des Halbleiterkörpers 1 sind
eine Isolierschicht 6 aus beispielsweise Siliziumdioxid
und eine Metallisierung 7 aus beispielsweise Aluminium
vorgesehen, welche den Bodybereich 4 und die Sourcezonen 5 kontaktiert.
Eingelagert in die Isolierschicht 6 sind noch Gateelektroden 8 aus
beispielsweise polykristallinem Silizium, die bei Anlegen einer
Spannung zwischen der Sourcezone 5 und der Driftzone 2 einen Kanal 9 erzeugen.
Die Metallisie rung 7 erstreckt sich bis zu einem Randbereich 10,
der beispielsweise einen oder mehrere p-leitende Ringe 11 enthält. Im Randbereich 10 befindet
sich auf der Isolierschicht 6 noch ein nicht näher bezeichnetes
Dickoxid.
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In
der Rückseite
Rü dieses
IGBTs sind p-leitende Gebiete 12 und n-leitende Gebiete 13 vorgesehen,
die im Wesentlichen gleiche Abmessungen aufweisen können und
die mit einer Rückseiten-Metallisierung 14 versehen
sind.
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2A zeigt
eine Ausführungsform
des Halbleiterbauelements in seinem Zellbereich mit einem Halbleiterkörper 1 aus
beispielsweise Silizium, einer Driftzone 2, Bodybereichen 4,
Sourcezonen 5, Isolierungsschichten 6 aus beispielsweise
Siliziumdioxid, Metallisierungen 7 aus beispielsweise Aluminium,
Gateelektroden 8, p-leitenden Gebieten 12, 15 und
n-leitenden Gebieten 13. Bei diesem Trench-IGBT sind die
Gebiete 13 mit einer n-Dotierung versehen. Zusätzlich befindet
sich eine Feldstoppzone 17 vor den p- bzw. n-Gebieten 10 bzw. 11,
die aber auch entfallen kann. Die p-leitenden Gebiete und n-leitenden Gebiete
weisen unterschiedliche Dimensionierungen auf. Hier ist ein erstes
rückseitiges
Gebiet 18 gezeigt, das p-leitende Gebiete 12, 15 und
n-leitende Gebiete 13 aufweist. Eine zweite rückseitige
Region 19 weist lediglich p-leitende Gebiete ohne n-leitende Gebiete
auf.
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Die
Trench-Ausführung
ist aber nicht zwingend, das heißt alle im Folgenden beschriebenen Ausführungsformen
und Prinzipien sind auch bei der Planar-Ausführung von 1 anwendbar,
wo ebenfalls eine Feldstoppzone vorgesehen werden kann.
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Die
n-leitenden Gebiete 13 sind beispielsweise Punkt- bzw.
kreisförmig
gestaltet und bilden Strukturen, so dass die ein zelnen Punkte dieser Strukturen
beispielsweise Rechtecke oder Vielecke darstellen.
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Zum
besseren Verständnis
der Figuren wird darauf hingewiesen, dass die Größenverhältnisse nicht zwangsläufig der
Realität
entsprechen. Die Abstände
der Gebiete 12, 13 und der Gateelektroden 8 sind
unter Umständen
nicht maßstabsgetreu.
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Das
Halbleiterbauelement aus 2A im
Diodenbetrieb ist in 2B dargestellt. Es entstehen zwei
Bereiche 2a, 2b, wobei in dem Bereich 2a im
Diodenbetrieb keine Ladungsträgerüberschwemmung innerhalb
der Driftzone stattfindet, während
der Bereich 2b von Ladungsträgern durchströmt ist.
Zumindest der Bereich 2b kann auch in einem IGBT-Betrieb des
Halbleiterbauelements vollständig
von Ladungsträgern
durchströmt
sein. Eine erste 18 Region mit p-Gebieten 12, 15 und
n-Gebieten 13, sowie eine zweite Region 19 mit
p-Gebieten 15 und ohne n-Gebiete 13 sind dargestellt.
Die zweite Region 19 ist so groß ist, dass in ihr eine Unterregion 33 liegt,
die so weit von benachbarten Emittergebieten 13 des einen Leitungstyps
entfernt ist, dass innerhalb der Unterregion 33 kein Ladungsträgerdurchfluss
im Diodenbetrieb stattfindet.
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3 zeigt
mehrere Ladungsträgerprofile
für Diodenbetriebe
von möglichen
Halbleiterbauelementen, um die Beziehung verschiedenener Maßnahmen und
ihrer Effekte zu veranschaulichen. Über dem Gebiet zwischen Vorderseite
Vo ("Anode") und Rückseite
Rü ("Kathode") des Halbleiterbauelements
ist die Ladungsträgerkonzentration
LK aufgetragen. Eine Kurve 20 zeigt das Verhalten einer
als soft zu bezeichnenden Diode, bei dem die Trägerkonzentration zur Rückseite
Rü hin
ohne Sprünge
zunimmt. Eine Kurve 21 zeigt im Vergleich dazu den Verlauf
einer gewöhnlichen
RC-Diode. Eine Kurve 22 verdeutlicht die Auswirkung einer
lokalen Trägerlebensdauerabsenkung.
Es kommt hier zu ei ner örtlich
betrachtet raschen Abnahme der Trägerkonzentration (Pfeil P) nahe
der Vorderseite Vo und einem gleichmäßigen Wiederanstieg zur Rückseite
Rü hin.
Eine Kurve 23 zeigt weiter die Auswirkung einer Erhöhung der
Dotierungskonzentration der Rückseiten-n-Emitter.
Die Ladungsträgerkonzentration
an der Rückseite
Rü ist dadurch
erhöht
(Pfeil P').
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Das
Halbleiterbauelement gemäß 4A weist
im Wesentlichen die gleichen Gebiete und Regionen wie in den Ausführungsbeispielen
der 2A und 2B auf.
Es unterscheidet sich jedoch von diesen Ausführungsbeispielen darin, dass
die rückseitigen
n-leitenden Gebiete 13 flächendeckend sind, jedoch gleichzeitig
nicht gleichmäßig verteilt:
n-leitende Gebiete 13 sind so in eine p-leitende Umgebung
(12, 15) eingelagert, dass p-leitende Gebiete (12, 15)
entstehen, wobei die Gebiete 15 so ausgeführt sind,
dass der Mindestabstand 25 von ihrer Mitte zu dem nächstgelegenen
n-leitenden Gebiet 13 wesentlich größer ist als der entsprechende
zweite Mindestabstand 25a bei den übrigen Gebieten des p-Leitungstyps 12.
Es entstehen also mindestens zwei über die Rückseite Rü des Zellbereiches des Halbleiterbauelements
verteilte erste Regionen 18 mit gruppierten bzw. gleichmäßig verteilten
p-leitenden Gebieten 12 und n-leitenden Gebieten 13 sowie mindestens
eine zweite Region 19 mit einem oder mehreren zusammenhängenden
p-leitenden Gebieten 15 ohne n-leitende Gebiete 13.
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In 4B ist
dargestellt, wie im Diodenbetrieb eines Halbleiterbauelements aus 4A die Driftzone
in mindestens einen Bereich 2a und mindestens einen weiteren
Bereich 2b aufgeteilt ist. Im Diodenbetrieb ist der mindestens
eine Bereich 2b mit Majoritätsladungsträgern durchflossenen, wohingegen
im weiteren Bereich 2a kein Ladungsträgerdurchfluss stattfindet.
Die Bereiche 2b sind aber im IGBT-Betrieb des Halbleiterbauelements
vollständig von
Ladungsträgern
durchflutet. Die Be reiche 2a sind im IGBT-Betrieb nahezu
vollständig
oder vollständig von
Ladungsträgern
durchflutet.
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5 zeigt
ein Halbleiterbauelement nach 2A bzw. 2B im
Diodenbetrieb. Abgebildet ist hier auch der Randbereich 10,
um zu veranschaulichen, dass sich der Bereich 2b mit Ladungsträgerdurchflutung
im Diodenbetrieb nicht bis unter den Randbereich 10 bzw.
bis über
den Zellbereich 3 hinaus erstrecken muss. Ebenso wird hier
deutlich, dass mindestens ein Bereich 2a, der bis unter
den Randbereich 10 reicht, in einem Diodenbetrieb der Halbleiteranordnung
insbesondere unter dem Randbereich nicht vollständig von Ladungsträgern durchströmt sein
muss.
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In 6A sind
für ein
Halbleiterbauelement nach 2A bzw. 2B den
n-Emittergebieten 13 vorgelagerte p-Gebiete 28a–d in möglichen
Ausführungsformen
dargestellt. Diese vorgelagerten p-Gebiete 28a–d weisen
eine hohe Dotierungskonzentration auf und können breiter (vgl. Gebiete 28b, 28c) oder
schmaler (vgl. Gebiete 28a, 28d) als das angrenzende
n-Emittergebiet 13 sein. Sie können innerhalb (vgl. Gebiete 28a, 28b)
der Feldstoppzone 17 liegen oder über diese hinausragen (vgl.
Gebiete 28c, 28d). Durch diese vorgelagerten p-Gebiete 28a–d werden
zusätzliche
Dioden mit hochdotierten p- und n-Gebieten in der Halbleiteranordnung
gebildet. Sie bewirken eine Erhöhung
der Diodensoftness und stellen im Falle eines Abreißens des
Stromes durch zu wenig Restplasma in der Halbleiterstruktur die
Wiederherstellung eines Stromes sicher.
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6B zeigt
eine Verteilung der elektrischen Feldstärke zwischen Vorderseite Vo
und Rückseite Rü des Halbleiterbauelements
in einem Schnitt durch ein vorderseitiges p-Gebiet, einen Driftbereich,
ein vorgelagertes p-Gebiet wie in 6A und
ein rückseitiges
n-Emittergebiet während
des Abschaltens bzw. Ausräumens
der Diode, zum Zeitpunkt, wenn die Ladungsträger im Gebiet zwischen dem
Bodybereich 4 und einem vorgelagerten p-Gebiet 28d ausgeräumt sind.
Der Schnittverlauf zwischen Vorderseite Vo und Rückseite Rü ist in der Abbildung rechts oben
dargestellt. Der Kurvenverlauf zeigt ein Einsetzen und einen Anstieg
des elektrischen Feldes innerhalb des vorderseitigen p-Gebietes
bis zum angrenzenden Driftbereich, in dem die Feldstärke bis
zum wiederum angrenzenden vorgelagerten p-Gebiet relativ abnimmt, ohne jedoch
völlig
zu erlöschen.
Innerhalb des vorgelagerten p-Gebietes steigt die Feldstärke zum
rückseitigen
n-Emittergebiet erneut an und kann größere Werte erreichen, als innerhalb
des vorderseitigen p-Gebietes bzw. der Driftzone. Innerhalb des
rückseitigen
n-Emittergebietes nimmt die Feldstärke schließlich ab und wird zu null.
Falls ein Stromfluss innerhalb der Driftzone abzureißen droht, stellt
das vorgelagerte p-Gebiet durch mindestens eine durch ein vorgelagertes
p-Gebiet und ein rückseitiges
n-Emittergebiet
gebildete Diode sicher, dass ein Stromfluss aufrecht erhalten wird,
weil bei Erreichen einer kritischen Feldstärke von 2·105 V/cm
bis 5·105 V/cm zusätzliche Ladungsträger durch
Avalanche-Generation erzeugt werden.
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7A zeigt
den Diodenbetrieb eines Halbleiterbauelements nach den 2A bzw. 2B im Diodenbetrieb,
wobei mindestens eine zusätzliche Zone 29 in
der Driftzone 2 angeordnet sein kann. Diese mindestens
eine Zone 29 kann eine stark reduzierte Ladungsträgerlebensdauer
besitzen. Ihre Fläche
erstreckt sich in diesem Beispiel über den Bereich der Ladungsträgerüberschwemmung
im Diodenbetrieb, also über
die effektive Diodenfläche.
Aufgrund einer annähernd
kegelstumpfförmigen
Ausbreitungscharakteristik der Ladungsträgerüberschwemmung innerhalb der
Driftzone 2 kann die Flächenausdehnung
der Zone 29 je nach ihrer Lage innerhalb der Driftzone 2 variieren.
Eine Größe der mindestens
einen zusätzlichen
Zone 29 kann so gewählt
sein, dass sie den Bereich der Ladungsträgerdurchflutung im Diodenbetrieb
vollständig
abdeckt. Die Zone 29 kann im Diodenbetrieb die Ladungsträgerüberschwemmung
einschränken.
Dadurch kann die Schaltverlustleistung des Halbleiterbauelements vermindert
werden. Die Bereiche 2a und 2b oder/und 3b können im
Gegensatz zu der Zone 29 eine nicht reduzierte bzw. eine
schwach reduzierte Ladungsträgerlebensdauer
besitzen, wobei die Bereiche 2b im Gegensatz zu den Bereichen 2a im
Diodenbetrieb von Ladungsträgern
durchströmt
sind.
-
Eine
andere Ausführungsform
der mindestens einen Zone 29 mit reduzierter Ladungsträgerlebensdauer
ist in 7B dargestellt. Hier ist die
Zone 29 innerhalb der Driftzone 2 durchgehend
angeordnet und kann dem selben Zweck wie in 7A dienen.
Es können
die Bereiche 2a und 2b ebenfalls eine schwach
reduzierte Ladungsträgerlebensdauer oder
eine nicht reduzierte Ladungsträgerlebensdauer besitzen,
während
die Bereiche 3a und 3b keine reduzierte Ladungsträgerlebensdauer
besitzen.
-
8A mit 8D zeigen
Draufsichten auf Zellbereiche von Halbleiterstrukturen nach 2A bzw. 2B mit
den darunter liegenden n-Emittergebieten 13. Dabei deckt
die mindestens eine effektive Diodenfläche 30 in 8A einen
Anteil des Zellbereichs 3 ab. Diese Anteile werden in den 8B bis 8C immer
kleiner. In 8D sind zwei Gruppierungen der
n-Emittergebiete 13 dargestellt.
-
9A mit 9J zeigen
ebenfalls Draufsichten auf Zellbereiche von Halbleiterstrukturen nach 2A bzw. 2B mit
darunter liegenden n-Emittergebieten 13. Es sind jeweils
die Randbereiche 10, die Zellbereiche 3 und die
n-Emittergebiete 13 dargestellt. 9A veranschaulicht
eine zweite Region 19 ohne enthaltene n-Gebiete 13,
während 9B die
entsprechende Un terregion 33 zeigt, in der keine ladungsträgerdurchstömung im
Diodenbetrieb stattfindet. Analog hierzu zeigen die 9C bzw. 9D, 9E bzw. 9F und 9G bzw. 9H die
zweiten Regionen 19 ohne n-Emittergebiete 13 bzw.
die Unterregionen 33 ohne Ladungsträgerdurchströmung im Diodenbetrieb. Zur
Veranschaulichung sind als Teilflächen Kreisflächen eingezeichnet,
die die Oberfläche
bzw. Oberflächen
der mindestens einen zweiten Region 19 einschließt bzw.
einschließen,
die die Unterregionen 33 bilden. 9I zeigt
zweite Regionen 19 und ein über eine Länge des Zellbereichs 3 langgestrecktes
n-Emittergebiet. 9J zeigt eine erste Region 18,
in der ein langgestrecktes n-Emittergebiet
wie in 9I liegen kann, oder auch mehrere
verteilte n-Emittergebiete. Außerdem
sind zwei zweite Regionen 19 sowie darin enthaltene Kreisflächen zum
Veranschaulichen möglicher
Unterregionen 33 dargestellt.
-
- 1
- Halbleiterkörper
- 2
- Driftzone
- 2a
- Bereich
ohne Ladungsträgerdurchflutung
im Diodenbetrieb
- 3
- Zellbereich
- 3a
- Bereich
ohne Ladungsträgerdurchflutung
im Diodenbetrieb
- 3b
- Bereich
mit Ladungsträgerdurchflutung
im Diodenbetrieb
- 4
- Bodybereiche
- 5
- Sourcezonen
- 6
- Isolierschicht
- 7
- Metallisierung
- 8
- Gateelektroden
- 9
- Kanal
- 10
- Randbereich
- 11
- p-leitende
Ringe
- 12
- p-leitende
Gebiete
- 13
- n-leitende
Gebiete (n-Emittergebiete)
- 14
- rückseitiges
Metall
- 15
- p-leitende
Gebiete
- 16
- Mindestabstand
- 17
- Feldstoppzone
- 18
- erste
rückseitige
Region mit p-leitenden Gebieten und n-leitenden Gebieten
- 19
- zweite
rückseitige
Region mit p-leitenden Gebieten ohne n-leitende Gebiete
- 20
- erste
Kurve
- 21
- zweite
Kurve
- 22
- dritte
Kurve
- 23
- vierte
Kurve
- 24
- fünfte Kurve
- 25
- erster
Mindestabstand
- 25a
- zweiter
Mindestabstand
- 26
- Ladungsträgerüberschwemmungsgebiet
- 27
- Gebiet
ohne Ladungsträgerüberschwemmung
- 28a
- vorgelagerte
p-Gebiete
- 28b
- vorgelagerte
p-Gebiete
- 28c
- vorgelagerte
p-Gebiete
- 28d
- vorgelagerte
p-Gebiete
- 29
- Zone
mit stark reduzierter Ladungsträgerlebensdauer
- 30
- effektive
Diodenfläche
- 31
- Streifenstruktur
- 32
- Zone
mit nicht reduzierter oder schwach reduzierter Ladungsträgerlebensdauer
- 33
- Unterregion
ohne Ladungsträgerdruchströmung im
Diodenbetrieb