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DE102006050054A1 - Wärmepumpe und Verfahren zum Regulieren von Druckverhältnissen in der Wärmepumpe - Google Patents

Wärmepumpe und Verfahren zum Regulieren von Druckverhältnissen in der Wärmepumpe Download PDF

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DE102006050054A1
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gap
heat pump
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heat
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DE102006050054A
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English (en)
Inventor
Klaus Grunert
Günter Steffens
Andreas Dr. Stolze
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BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
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Publication date
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    • F25B21/00Machines, plants or systems, using electric or magnetic effects
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F58/00Domestic laundry dryers
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Wärmepumpe mit einem ersten 1 und einem zweiten Wärmetauscher 2 und zumindest einem in einem Zwischenraum 3 zwischen den Wärmetauschern 1, 2 angeordneten aktiven, insbesondere thermoelektrischen Modul 4, welcher Zwischenraum 3 abgedichtet ist, und mit einer Druckausgleichsvorrichtung 6, welche mit dem Zwischenraum 3 verbunden ist und zum Ausgleich der im Zwischenraum 3 der Wärmepumpe auftretenden Druckverhältnisse ausgebildet ist. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Regulieren von Druckverhältnissen in einem abgedichteten Zwischenraum 3 zwischen zwei Wärmetauschern 1, 2 einer Wärmepumpe. Die Wärmepumpe ist insbesondere bestimmt für ein Hausgerät, besonders für einen Wäschetrockner.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Wärmepumpe mit einem ersten und einem zweiten Wärmetauscher und zumindest einem in einem Zwischenraum zwischen den Wärmetauschern angeordneten aktiven Modul, welcher Zwischenraum abgedichtet ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Hausgerät mit einer derartigen Wärmepumpe. Darüber hinaus betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum Regulieren von Druckverhältnissen in einem abgedichteten Zwischenraum zwischen zwei Wärmetauschern einer Wärmepumpe, in welchem zumindest ein thermoelektrisches Modul angeordnet ist.
  • Bei bekannten Wärmepumpen, welche nach der Peltier-Technik arbeiten, und in Hausgeräten zur Pflege von Wäschestücken, insbesondere Wäschetrocknern oder Waschtrocknern, angeordnet sind, sind Peltier-Elemente zwischen zwei Wärmetauscherflächen verspannt. Bei jeder Wärmetauscheranordnung, welche nach der Peltier-Technik arbeitet, ist es wesentlich, dass die Peltier-Elemente vor Feuchtigkeit geschützt sind. Möglich ist dabei eine Peltier-Baugruppe (Wärmetauscher und Peltier-Elemente), bei der durch mehrere unabhängig voneinander wirkende Dichtungssysteme ein zwischen den Wärmetauschern befindliches aktives Modul umfassend die Peltier-Elemente, Halte- und Verbindungselemente gegen Feuchtigkeit geschützt werden. Dazu werden die Peltier-Elemente selbst mit einem Kleber oder Dichtungsmittel abgedichtet. Die Ausbildung eines solchen Dichtungssystems ist relativ aufwendig, und, da die Dichtungen zum Teil manuell aufgetragen werden, sehr fehlerbehaftet. Die Dichtfunktion ist dadurch nur sehr unzureichend gewährleistet. Ein mögliches Eindringen von Wasser in einen Zwischenraum der Peltier-Baugruppe muss jedoch vermieden werden, da die Feuchtigkeit und die an den Peltier-Elementen anliegende elektrische Spannung eine elektrolytische Reaktion mit entsprechenden Korrosionserscheinungen zur Folge haben können. Dadurch wird die Funktion der Peltier-Elemente unter Umständen erheblich beeinträchtigt bzw. kann vollkommen außer Kraft gesetzt werden.
  • Bei Konstellationen mit mehr als zwei Peltier-Elementen ist das Dichtungssystem über die Lebensdauer so prozesssicher auszulegen, dass durch die Erwärmung des Zwischenraums und der damit verbundenen Ausdehnung der Luft im Zwischenraum diese nicht nach außen entweichen kann, und damit später ein Unterdruck in diesem Zwischenraum entsteht, über den dann feuchte Luft in den Zwischenraum gelangen kann. Dies ist relativ material- und kostenintensiv und gewährleistet nur bedingt einen zuverlässigen Schutz vor Feuchte im Zwischenraum.
  • Diese Überlegungen gelten nicht nur für Wärmepumpen, die nach der einen oder anderen Weise einen thermoelektrischen Effekt ausnutzen, sondern für alle Wärmepumpen, bei denen jeweils zwischen zwei Wärmetauschern ein aktives Modul, welches die funktionell wesentlichen Komponenten der Wärmepumpe enthält, angeordnet ist. Solche Bauarten sind insbesondere zur Anwendung bei beengten Platzverhältnissen, insbesondere in Hausgeräten wie Wäschetrocknern, bekannt.
  • Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Wärmepumpe sowie ein Verfahren zum Regulieren von Druckverhältnissen in einem Zwischenraum einer Wärmepumpe zu schaffen, mit welcher bzw. mit welchem das Eindringen von Feuchtigkeit in den Zwischenraum auch bei im Betrieb entstehenden unterschiedlichen Druckverhältnissen verhindern zu können.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Wärmepumpe, welche die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, und ein Hausgerät, welches die Merkmale nach Patentanspruch 7 aufweist, gelöst. Darüber hinaus wird die Erfindung auch durch ein Verfahren, welches die Merkmale nach Patentanspruch 8 aufweist gelöst.
  • Eine erfindungsgemäße Wärmepumpe umfasst einen ersten und einen zweiten Wärmetauscher und zumindest ein aktives Modul, insbesondere ein Peltier-Element, welches in einem Zwischenraum zwischen den Wärmetauschern angeordnet ist. Der Zwischenraum ist vollständig durch ein oder mehrere Dichtelemente abgedichtet. Die Wärmepumpe umfasst eine Druckausgleichsvorrichtung, welche mit dem Zwischenraum verbunden ist und zum Ausgleich der im Betrieb der Wärmepumpe auftretenden Druckverhältnisse ausgebildet ist. Durch die Druckausgleichsvorrichtung kann eine Kommunikation mit dem Zwischenraum dahingehend erzielt werden, dass auch unterschiedlichste Drücke, Überdruck und Unterdruck, zuverlässig so reguliert und ausgeglichen werden können, dass das Eintreten von Feuchtigkeit in den Zwischenraum verhindert werden kann.
  • Bevorzugt ist die Druckausgleichsvorrichtung außerhalb des Zwischenraums angeordnet. Es kann vorgesehen sein, dass die Druckausgleichsvorrichtung durch eine Aussparung in einem Dichtelement, welches zum Abdichten des Zwischenraums vorgesehen ist, mit dem Zwischenraum in Verbindung steht. Dadurch kann eine einfache und aufwandsarm auszubildende Verbindung erreicht werden. Darüber hinaus kann durch dieses Hindurchführen und Herstellen der Verbindung zwischen der Druckausgleichsvorrichtung und dem Zwischenraum auch eine zuverlässige Abdichtung an der Schnittstelle gewährleistet werden.
  • Durch die Anordnung der Druckausgleichsvorrichtung außerhalb des Zwischenraums kann auch eine relativ einfache Zugänglichkeit für Montage, Wartung und dergleichen ermöglicht werden. Darüber hinaus kann dadurch der Zwischenraum relativ klein ausgebildet werden und die thermoelektrischen Module im Zwischenraum werden nicht durch eine weitere Komponente beeinträchtigt.
  • Die Druckausgleichsvorrichtung umfasst in bevorzugter Weise ein Ausgleichsgefäß, in welchem eine luftundurchlässige Wand derart angeordnet ist, dass der Innenraum des Ausgleichsgefäßes in zumindest zwei Teilbereiche aufgeteilt ist.
  • Bevorzugt ist die Wand so ausgebildet, dass sie abhängig von den Druckverhältnissen im Zwischenraum im Ausgleichsgefäß verschiebbar ist. Sowohl bei Überdruck als auch bei Unterdruck im Zwischenraum kann dadurch eine Bewegung dieser Wand dahingehend durchgeführt werden, dass die Regulierung der Druckverhältnisse im Zwischenraum zuverlässig erfolgen kann. Darüber hinaus ist durch eine derartige Ausgestaltung der Druckausgleichsvorrichtung ein relativ einfacher Aufbau gewährleistet, welcher eine kostengünstige Realisierung ermöglicht. Darüber hinaus kann durch eine bauteilarme Ausgestaltung auch die Fehleranfälligkeit deutlich reduziert werden.
  • Bevorzugt ist die Wand als flexible Membran ausgebildet, welche an der Innenseite des Ausgleichsgefäßes befestigt ist. Ebenso kann auch vorgesehen sein, dass die Wand als in sich starres Element ausgebildet ist, welches im Innenraum des Ausgleichsgefäßes hin- und hergeschoben werden kann. Beispielsweise kann hier ein entsprechender Druckzylinder vorgesehen sein.
  • Das aktive Modul der Wärmepumpe ist bevorzugt als thermoelektrisches Modul, und besonders bevorzugt als Peltier-Element ausgebildet, wobei die Wärmepumpe vorteilhafterweise als Peltier-Wärmepumpe konzipiert ist. Durch das Anbringen eines Druckausgleichsgefäßes, welches mit dem Zwischenraum der Wärmepumpe kommunizieren kann, wird der sich bei Erwärmung aufbauende Überdruck im Zwischenraum gezielt in das Druckausgleichsgefäß geleitet und belastet so nicht die Dichtungselemente. Das Ausgleichsgefäß verhindert so auch, dass sich Unterdruck bei Abkühlung zwischen den Aluminiumprofilen aufbaut und somit Luft von außen über die Dichtelemente in das System und insbesondere in den Zwischenraum gezogen wird. In der Mitte dieses Ausgleichsgefäßes ist vorzugsweise eine luftundurchlässige Membran angebracht, die sich zu beiden Seiten innerhalb des Ausgleichsgefäßes ausbreiten kann.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Hausgerät zur Pflege von Wäschestücken, insbesondere einen Wäschetrockner mit einer erfindungsgemäßen Wärmepumpe oder einer vorteilhaften Ausgestaltung davon.
  • Beim erfindungsgemäßen Verfahren zum Regulieren von Druckverhältnissen in einem abgedichteten Zwischenraum zwischen zwei Wärmetauschern einer Wärmepumpe, in welchem zumindest ein aktives Modul angeordnet ist, wird der Druck im Zwischenraum mit einer mit dem Zwischenraum verbundenen Druckausgleichsvorrichtung reguliert.
  • Bevorzugt wird eine einen Innenraum eines Ausgleichsgefäßes der Druckausgleichsvorrichtung in zumindest zwei Teilbereiche unterteilende, luftundurchlässige Membran so bewegt, dass der Druck im Zwischenraum reguliert wird. Im gesamten Betrieb der Wärmepumpe wird dadurch erreicht, dass das Eindringen von Feuchtigkeit in den Zwischenraum verhindert werden kann, und somit die Betriebsfunktion der Peltier-Elemente nicht beeinträchtigt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines Teilausschnitts einer Wärmepumpe mit einer Dichtungsvorrichtung;
  • 2 eine schematische Schnittdarstellung eines Teilbereichs gemäß 1 mit einer Druckausgleichsvorrichtung; und
  • 3 eine schematische Schnittdarstellung einer Druckausgleichsvorrichtung gemäß 2 in unterschiedlichen Betriebszuständen.
  • In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die schematische Darstellung in 1 zeigt eine Wärmepumpe, welche als Peltier-Wärmepumpe ausgebildet ist und in einem Wäschetrockner angeordnet ist. Die Wärmepumpe umfasst einen ersten Wärmetauscher 1 und einen zweiten Wärmetauscher 2. Der erste Wärmetauscher 1 weist ein Basiselement 11 mit daran angrenzenden Umströmungselementen 12 auf. Die beiden Wärmetauscher 1 und 2 sind beabstandet zueinander angeordnet, wobei in einem Zwischenraum 3 zwischen diesen Wärmetauschern 1 und 2 zumindest ein als Peltier-Element 4 ausgebildetes aktives, insbesondere thermoelektrisches Modul 4 angeordnet ist. Im Ausführungsbeispiel ist der erste Wärmetauscher 1 als "warmer" Wärmetauscher 1 oder Heizer 1 ausgebildet; werden Peltier-Elemente 4 in der Anordnung mit einer vorbestimmten elektrischen Gleichspannung betrieben, so heizen sie sich jeweils an einer mit dem ersten Wärmetauscher 1 kontaktierten Seite auf. Der zweite Wärmetauscher 2 weist ebenfalls ein Basis-Element 21 und daran angrenzende Kühlrippen 22 auf. Dieser Wärmetauscher 2 ist im Ausführungsbeispiel als "kalter" Wärmetauscher ausgebildet; werden Peltier-Elemente 4 mit der erwähnten vorbestimmten elektrischen Gleichspannung betrieben, so kühlen sie sich jeweils an einer mit dem zweiten Wärmetauscher 2 kontaktierten Seite ab.
  • Der Zwischenraum 3 ist im Ausführungsbeispiel durch ein einstückig ausgebildetes Dichtelement 5 abgedichtet, welches vollständig umlaufend um die Wärmetauscher 1 und 2 angeordnet ist. Das Dichtelement 5 kann Epoxidharz-Kleber, Epoxid- oder Silikonharzdichtungsmasse enthalten; zusätzlich kann ein äußerer Rand des Zwischenraums mit Silikonharz abgedichtet sein. Auch zusätzliche Beschichtungen von Dichtflächen der Bauteile mit Silikon- oder Parylene-Materialien sind denkbar Wie in der Darstellung gemäß 1 zu erkennen ist, ist das Dichtelement 5 an Randbereichen 11a und 21a der Basiselemente 11 und 21 befestigt. Das Dichtelement 5 weist im Querschnitt eine U-Form auf. In jedem Schenkel der U-Form ist eine Aussparung ausgebildet, wobei in der einen Aussparung der Randbereich 11a und in der anderen Aussparung der Randbereich 21a angeordnet ist. Sowohl die Anordnung als auch die Ausgestaltung des Dichtelements 5 ist lediglich beispielhaft.
  • In 2 ist eine schematische Schnittdarstellung gezeigt, in der eine skizzenhafte Druckausgleichsvorrichtung 6 dargestellt ist, welche mit dem Zwischenraum 3 so verbunden ist, dass ein Druckausgleich, der im Zwischenraum 3 im Betrieb der Wärmepumpe auftretenden Druckverhältnisse gewährleistet ist. In der gezeigten Ausführung umfasst die Druckausgleichsvorrichtung 6 einen Anschlussbereich 61, welcher durch das nicht dargestellte Dichtelement 5 hindurch in den Zwischenraum 3 ragt. An den Anschlussbereich 61 ist ein Ausgleichsgefäß 62 der Druckausgleichsvorrichtung 6 angebunden, welches Ausgleichsgefäß 62 eine etwa mittig im Innenraum dieses Ausgleichsgefäßen 62 angebrachte luftundurchlässige Membran 63 aufweist. Durch diese Membran 63 wird der Innenraum des Ausgleichsgefäßes 62 in zwei etwa gleich große Teilbereiche 64 und 65 unterteilt. Die Druckausgleichsvorrichtung 6 und insbesondere das Ausgleichsgefäß 62 sind außerhalb des Zwischenraums 3 angeordnet.
  • In 3 ist eine schematische Schnittdarstellung der Druckausgleichsvorrichtung 6 gezeigt, in der die Membran 63 in einer Stellung 63' in einem Zustand gezeigt ist, in dem Überdruck im Zwischenraum 3 vorherrscht. Dieser sich aufgrund der im Betrieb auftretenden Erwärmung aufbauende Überdruck im Zwischenraum 3 wird dann gezielt in die Druckausgleichsvorrichtung 6 und insbesondere in das Ausgleichsgefäß 62 geleitet, wodurch sich die Membran 63 gemäß der gezeigten Formgebung in die Stellung 63' auswölbt. Durch diesen Druckausgleich kann auch im Zwischenraum 3 eine Situation geschaffen werden, welche das Dichtelement 5 nicht dahingehend belastet, dass an den Abdichtungsstellen und somit am Übergang zu den Randbereichen 11a und 21a der Wärmetauscher 1 und 2 Luft nach außen gedrückt wird.
  • Das Ausgleichsgefäß 62 verhindert auch, dass sich Unterdruck beim Abkühlen zwischen den Aluminiumprofilen der Wärmetauscher 1 und 2 aufbaut und somit Luft von außen durch diese Übergangsbereiche zwischen den Wärmetauschern 1 und 2, insbesondere den Randbereichen 11a und 21a, und dem Dichtelement 5, in den Zwischenraum 3 gezogen wird. Tritt ein Druckverhältnis im Zwischenraum 3 im Sinne eines Unterdrucks auf, so wird die Membran 63 in die gemäß 3 gezeigte, nach vorne gewölbte Stellung 63'' verformt.

Claims (10)

  1. Wärmepumpe mit einem ersten (1) und einem zweiten Wärmetauscher (2) und zumindest einem in einem Zwischenraum (3) zwischen den Wärmetauschern (1, 2) angeordneten aktiven Modul (4), welcher Zwischenraum (3) abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckausgleichsvorrichtung (6) mit dem Zwischenraum (3) verbunden ist und zum Ausgleich der im Zwischenraum (3) der Wärmepumpe auftretenden Druckverhältnisse ausgebildet ist.
  2. Wärmepumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckausgleichsvorrichtung (6) außerhalb des Zwischenraums (3) angeordnet ist.
  3. Wärmepumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckausgleichsvorrichtung (6) ein Ausgleichsgefäß (62) umfasst, in welchem eine luftundurchlässige Wand (63) derart angeordnet ist, dass der Innenraum des Ausgleichsgefäßes (62) in zumindest zwei Teilbereiche (64, 65) aufgeteilt ist.
  4. Wärmepumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (63) abhängig von den Druckverhältnissen im Zwischenraum (3) im Ausgleichsgefäß (62) verschiebbar ist.
  5. Wärmepumpe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (63) als flexible Membran (63) ausgebildet ist.
  6. Wärmepumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das aktive Modul (4) ein thermoelektrisches Modul (4) ist.
  7. Wärmepumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine thermoelektrische Modul (4) als Peltier-Element (4) ausgebildet ist.
  8. Hausgerät zur Pflege von Wäschestücken, insbesondere Wäschetrockner, mit einer Wärmepumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  9. Verfahren zum Regulieren von Druckverhältnissen in einem abgedichteten Zwischenraum (3) zwischen zwei Wärmetauschern (1, 2) einer Wärmepumpe, in welchem zumindest ein aktives Modul (4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck im Zwischenraum (3) mit einer mit dem Zwischenraum (3) verbundenen Druckausgleichsvorrichtung (6) reguliert wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine einen Innenraum eines Ausgleichsgefäßes (62) der Druckausgleichsvorrichtung (6) in zumindest zwei Teilbereiche (64, 65) unterteilende, luftundurchlässige Membran (63) so bewegt wird, dass der Druck im Zwischenraum (3) reguliert wird.
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