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Die
Erfindung betrifft eine Windstopeinrichtung mit den im Oberbegriff
des Anspruchs 1 genannten Merkmalen.
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Ausgehend
von diesem Stand der Technik ist eine neue in ein besonders kleines
Package verwandelbare Windstopeinrichtung entwickelt worden, die in
der
DE 10 2004
061 758 A1 offenbart ist.
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In
der Praxis benutzen die Benutzer eines Cabriolets die Windstopeinrichtung
bei geringen Geschwindigkeiten oftmals nicht, da die entstehende Luftwalze
im Rückenbereich
der Benutzer kaum merklich ist. Erst bei höheren Geschwindigkeiten ab circa
40 bis 60 km/h besteht das Bedürfnis
das Windschottteil in Gebrauchsstellung zu bringen. Um das Windschottteil
aber entsprechend in Gebrauchsstellung klappen zu können muss
der Benutzer, ähnlich wie
beim Verdeck eines Cabriolets, anhalten und das Windschottteil in
Gebrauchsstellung bringen oder während
der Fahrt Handlungen zum Hochklappen des Windschottteiles vornehmen,
die unter Beachtung von Sicherheitsaspekten sehr riskant sind.
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Zur
Lösung
dieses Problems wurde bereits vorgeschlagen, die Windstopeinrichtungen
mit einem Antrieb zu versehen, so dass manuelle Bedienhandlungen
durch ansteuerbare, antriebseitige Bedienhandlungen ersetzt werden
können.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine gattungsgemäße Windstopeinrichtung
anzubieten, die einfach handhabbar ist und, welche vor allem während der
Fahrt ohne Sicherheitsrisiko bedienbar und von einer Nichtgebrauchsstellung
in eine Gebrauchsstellung überführbar ist.
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Dadurch,
dass eine Windstopeinrichtung in einer Abdeckposition – hier liegt
das Windschott bereits auf dem Abdeckschott – beidseitig über ein
in einer Karosserieöffnung
einer Karosserie steckendes Fixierelement befestigbar ist, wodurch
ein in der Karosserie angeordneter an mindestens einem der Fixierelemente
angreifender Antrieb eine Klappung des mindestens einteiligen Windschotts
von der Abdeckposition in die Gebrauchsstellung oder von der Abdeckposition
in die Gebrauchsstellung und zurück bewirkt,
ist eine Lösung
geschaffen, die ein Handhabung der Windstopeinrichtung, wie bisher
ermöglicht, wobei
bei der Fixierung der Windstopeinrichtung in der Karosserie die
Verbindung zu dem Antrieb hergestellt ist und das Windschott der
Windstopeinrichtung für
den Benutzer jederzeit risikolos bewegbar ist.
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Die
Anordnung des Antriebes in der Karosserie ist ein wesentlicher Unterschied
der erfindungsgemäßen Windstopeinrichtung
im Vergleich zu den Lösungen
der Offenlegungsschrift
DE
199 10 060 A1 und dem Gebrauchsmuster
DE 296 15 342 U1 .
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Besonders
vorteilhaft ist ferner, dass für
verschiedene Ausstattungsvarianten ein und das selbe Windschott
zum Einsatz kommen kann, da das Fahrzeug in einer Ausstattung mit
Antrieb oder ohne Antrieb bereitgestellt werden kann, wobei in einer
Komfortvariante in der Karosserie ein Antrieb vorgesehen sein kann
und in einer weniger komfortablen Variante kein Antrieb angeordnet
ist. Die Windstopeinrichtung und dessen Montage beziehungsweise
dessen Demontage ändert
sich für
die Varianten jedoch nicht.
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In
bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung kann die Klappung des Windschotts
von der Abdeckposition in die Gebrauchsstellung oder von der Abdeckposition
in die Gebrauchsstellung und zurück durch
einen manuellen oder motorischen Antrieb bewirkt werden.
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Bei
einer manuellen Handhabe ist eine manuelle Antriebslösung vorgesehen,
bei welcher der Fahrer durch eine im Fahrzeug vorgesehene während der
Fahrt leicht erreichbare Handhabe das Windschott von der Abdeckposition
in die Gebrauchsstellung oder von der Abdeckposition in die Gebrauchsstellung
und zurück
bewegen kann.
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Andererseits
ist bei der motorischen Antriebslösung zum Klappen des Windschotts
gegenüber
dem Abdeckschott die Betätigung
eines Tasters notwendig, um das Windschott von der Abdeckposition
in die Gebrauchsstellung oder von der Abdeckposition in die Gebrauchsstellung
und zurück
zu bewirken.
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In
beiden Ausführungsvarianten,
bei der die Windstopeinrichtung von der Abdeckposition in die Gebrauchsstellung
durch manuelle Handhabe oder motorische Betätigung überführbar ist, weist der manuelle
Antrieb beziehungsweise der motorische Antrieb oder das Windschott
selbst in einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante eine Art Freilauffunktion
auf, die durch ein außerhalb
der Karosserie angeordnetes Entriegelungselement des manuellen Antriebes
oder des motorischen Antriebes betätigbar ist, so dass die Zurückbewegung
von der Gebrauchsstellung in die Abdeckposition durch Herunterdrücken/Herunterschwenken
des Windschotts auf das Abdeckschott zu bewerkstelligen ist.
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Eine
solche Funktion ist vorteilhaft, da ein Fahrer, der sich bereits
außerhalb
des Fahrzeuges befindet nur das Entriegelungselement zu betätigen braucht,
wonach er das Windschott problemlos durch den Freilauf des Antriebes
in Abdeckposition bringen kann.
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Eine
bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht insbesondere darin,
dass in der mit einem motorischen Antrieb versehenen Ausführungsvariante
die Gebrauchsstellung aus der vorher bestehenden Abdeckposition
in Abhängigkeit
einer Geschwindigkeit des Fahrzeuges selbsttätig bewirkt wird, wobei die
Rückstellung
von der Gebrauchsstellung in die Abdeckposition durch Betätigung eines Tasters
motorisch bewirkbar ist. Selbstverständlich ist hier wiederum zur
Erreichung der Abdeckposition die oben beschriebene Freilauffunktion
des Antriebes oder des Windschotts selber realisierbar.
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Ausführbar ist
beispielsweise eine weitere Variante mit motorischem Antrieb, bei
dem durch Betätigung
eines Tasters die Gebrauchsstellung des Windschotts bewirkbar ist.
Ist jedoch diese Betätigung
beim Fahrbeginn nicht ausgelöst
worden, reagiert das Windschott geschwindigkeitsabhängig bei einer
vorgebbaren Geschwindigkeit beispielsweise einem Wert zwischen 40
bis 60 km/h in Abhängigkeit der
Geschwindigkeit und stellt das Windschott automatisch in Gebrauchsstellung.
Die Rückstellung
in die Abdeckposition erfolgt dann wiederum durch Betätigung des
Tasters oder über
Betätigung
des Entriegelungselementes durch Herunterdrücken/Herunterschwenken in der
oben beschriebenen Freilauffunktion des Antriebes oder des Windschotts
selber.
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Ausführbar ist
beispielsweise eine andere Variante mit manuellem Antrieb, bei dem
durch die Handhabe die Gebrauchsstellung des Windschotts bewirkbar
ist. Ist bei Fahrbeginn nicht das Windschott noch in Abdeckposition,
reagiert der Fahrer geschwindigkeitsabhängig bei einer Geschwindigkeit von
beispielsweise 40 bis 60 km/h in Abhängigkeit der Unannehmlichkeiten
der Windwalze an seinem Hinterkopf und stellt das Windschott durch
mechanische Handhabe des Antriebes in Gebrauchsstellung. Die Rückstellung
in die Abdeckposition erfolgt dann wiederum durch mechanische Handhabe
des Antriebes oder über
Betätigung
des Entriegelungselementes durch Herunterdrücken/Herunterschwenken mit Hilfe
oben beschriebener Freilauffunktion des Antriebes oder des Windschotts
selber.
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Zur
Fixierung der Windstopeinrichtung in der Abdeckposition des Windstopeinrichtung
ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung als Fixierelement an
der Windstopeinrichtung ein in Karosserierichtung beweglicher Verriegelungsbolzen – vorzugsweise beidseitig – vorgesehen,
der an seinem in der Karosserie steckenden Ende – mindestens einseitig – eine Kontur,
insbesondere eine Vierkantkontur aufweist, an dem korrespondierend
eine Bolzenaufnahme des manuellen oder motorischen Antriebes angreift.
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Erfindungsgemäß ist der
Antrieb in Achsrichtung des Verriegelungsbolzens oder orthogonal
zum Verriegelungsbolzen ausgerichtet.
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Beispielsweise
kann in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vor allem bei in
Achsrichtung ausgerichtetem Antrieb ein Rohrantrieb eingesetzt werden.
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Da
hinsichtlich des Bauraumes in der Karosserie zumeist enge Grenzen
gesetzt sind, sind wie in der Figurenbeschreibung näher dargestellt
vor allem orthogonal angeordnete Antrieb bevorzugt.
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Ferner
bevorzugt ist die Anordnung von Schneckenantrieben. Durch die zwischen
Bolzenaufnahme und Motor angeordneten Schneckengetriebe sind insbesondere
langsam klappende Windschotts realisierbar deren Drehmomente und
Verstellzeiten vorteilhaft auf die auf das Windschott wirkenden
Kräfte
auslegbar sind.
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Weitere
bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen,
in den Unteransprüchen
genannten Merkmalen.
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Die
Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen Zeichnungen
erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht schräg von
vorn auf eine Windstopeinrichtung in Gebrauchsstellung mit einem
rechten Verriegelungsbolzen;
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2 eine
schematische Darstellung des rechten Verrieglungsbolzens in einer
Karosserieöffnung
mit einem daran angeordneten Antrieb.
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1 und 2 zeigt
perspektivisch eine Windstopeinrichtung 10 in Gebrauchsstellung
C. Bei einer nicht dargestellten Abdeckposition liegt ein Windschottteil 12 [12A, 12C]
noch auf einem Abdeckschottteil 14 [14A, 14C]
auf.
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Im
Ausführungsbeispiel
sind linkes und rechtes Abdeckschottteil 14A, 14C und
ein Windschottteil 12 mit oder ohne Untergliederung des
Abdeckschottteiles in ein linkes und rechtes Abdeckschottteil 14A, 14C oder
wie mit Strichellinien dargestellt ein linkes und rechtes Windschottteil 12A, 12C über je einen seitlich
angeordneten Verriegelungsbolzen 20 (rechter Verriegelungsbolzen
sichtbar) relativ zueinander beweglich miteinander verbunden.
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Mit
und ohne Untergliederung ist das Windschottteil 14 [14A, 14C]
auf das Abdeckschottteil 12 [12A, 12C]
in die nicht näher
dargestellte Nichtgebrauchsstellung A klappbar, bei der das Windschottteil 14 auf
dem Abdeckschottteil 12 aufliegt.
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Mit
Untergliederung der Windstopeinrichtung
10 wird die Nichtgebrauchsstellung
A durch Klappen des Windschottteiles
14 auf das Abdeckschottteil
12 vorgenommen,
wonach die einzelnen Schottteile
12C,
14C auf
die Schottteile
12A,
14A klappbar sind. Diese
Ausführung
ist auch in der
DE
10 2004 061 758 A1 beschrieben, auf die hier ausdrücklich Bezug
genommen wird und deren detaillierte Offenbarung hinsichtlich der
Klappung der Windstopeinrichtung
10 in Zusammenhang mit
dem Gegenstand der hier vorliegenden Erfindung gleichermaßen angewendet
werden kann.
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Selbstverständlich kann
das Windschottteil 12 und das Abdeckschottteil 14 auch
ohne Unterteilung in linke und rechte Schottteile 12A, 12C beziehungsweise 14A, 14C ausgebildet
werden.
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Der
Verriegelungsbolzen 20 durchgreift eine am linken (nicht
sichtbar) beziehungsweise rechten Abdeckschott 14A, 14C angeordnete
Führung 22, die
hülsenartig
ausgeführt
ist. Das rechte und linke Abdeckschottteil 14C, 14A ist
beweglich, insbesondere verschieblich und drehbeweglich, in der
jeweiligen Führung 22 gehalten
und wird somit vom Verriegelungsbolzen 20 gehalten. Jede
Drehung des Verriegelungsbolzens 20 führt somit nicht zur Verstellung
des Abdeckschottteiles 14C beziehungsweise 14A (nicht
sichtbar).
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Der
Verriegelungsbolzen 20 durchgreift ferner ein am Windschottteil 12 beidseitig
angeordnetes Auge 26, welches auf dem Verriegelungsbolzen 20 mit
dem rechten Windschottteil 12C beziehungsweise mit dem
linken Windschottteil 12A (nicht sichtbar) drehbar fest
aber längsverschieblich
angeordnet ist.
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Jede
Drehung des Verriegelungsbolzens 20 führt somit automatisch zur Drehung
des Windschottteiles 12C beziehungsweise 12A (nicht
sichtbar).
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Der
Verriegelungsbolzen ist in dem Auge 26 und der Führung 22 so
angeordnet, dass eine Ver- und
Entriegelungsbewegung zur Fixierung der Windstopeinrichtung 10 in
der Karosserie 16 möglich
ist bei der sich der Verrieglungsbolzen innerhalb des Auges 26 und
der Führung 22,
gemäß den dargestellten Pfeilen
im Verrieglungsbolzen 20, hin und her verschieben lässt.
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Diese
Funktion ist ebenfalls notwendig, um die Windstopeinrichtung 10 wie
zuvor beschrieben in die Nichtgebrauchsstellung A zur verlagern,
bei der nicht nur das Windschott 12 auf das Abdeckschott 14 klappbar
ist, sondern die einzelnen Schottteile 12C, 14C auf
die Schottteile 12A, 14A klappbar sind. Bei dieser
Klappbewegung sind die Schottteile 14A, 14C und 12A, 12B relativ
zueinander auf dem Verrieglungsbolzen 20 angeordnet.
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Damit
wird erreicht, dass die linken und rechten Abdeckschott- und Windschottteile 14A, 12A beziehungsweise 14C, 12C bei
den gewünschten Klappbewegungen – beim Aufklappen
der Schottteile – um
die Schwenkachsen und entlang der Schwenkachsen auf dem jeweiligen
Verriegelungsbolzen 20 relativ zueinander beweglich angeordnet
sind, wodurch ausreichendes Spiel und die Beweglichkeit der Schottteile
bei der Klappung erreicht wird.
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Über diese
Konstruktion von Führungen 22 und
Auge 26 sind die jeweiligen linken und rechten Abdeckschott-
und Windschottteile 14A, 12A beziehungsweise 14C, 12C verschieblich
auf dem Verriegelungsbolzen 20 angeordnet, wobei eine Drehung des
Verrieglungsbolzens 20 zur Mitnahme des Windschottteiles 12 führt, da
das Auge 26 des Windschottteiles 12 drehfest auf
dem Verriegelungsbolzen 20 angeordnet ist.
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Die
Verriegelungsbolzen 20 nehmen in der in der 1 nicht
dargestellten Nichtgebrauchsstellung A normalerweise eine Position
ein, bei der die Verriegelungsbolzen 20 im Wesentlichen
vollständig
im rechten beziehungsweise linken Abdeckschott 14C, 14A eingeschoben
angeordnet sind.
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Der
Verriegelungsbolzen 20 ist zur Verdeutlichung der Erfindung
in 2 schematisch noch näher dargestellt.
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Die
eingeschobene Stellung der Verriegelungsbolzen 20 wird
erreicht, indem ein Betätigungselement 28,
welches in der 1 nur angedeutet ist, eine Verschiebung
des jeweiligen Bolzens 20 nach innen – zur Mitte der Windstopeinrichtung 10 hin – ermöglicht.
Dadurch ist die Windstopeinrichtung 10 vom Fahrzeug abnehmbar
und in die Nichtgebrauchsstellung bringbar. Die Entnehmbarkeit ist
unabhängig
davon, ob das Windschott 14 bereits auf dem Abdeckschott 12 liegt
oder nicht gewährleistet.
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Die
Montage der Windstopeinrichtung 10 verläuft folgendermaßen. Nachdem
die Windstopeinrichtung 10 vorzugsweise so hergerichtet
worden ist, dass das Windschottteil 12 auf dem Abdeckschottteil 14 liegt,
wird die Windstopeinrichtung 10 an die Karosserieöffnung 16A herangeführt und
das jeweilige Betätigungselement 28 relativ
zur Windstopeinrichtung 10 nach außen betätigt. Dadurch rastet das jeweilige
Betätigungselement 28 den
Verriegelungsbolzen 20 (rechts und links) durch Mitnahme
des jeweiligen Verriegelungsbolzens 20 in die jeweilige
Karosserieaufnahme, als Karosserieöffnung 16A dargestellt,
ein. Die Lage des Windschottteiles 12 relativ zum Abdeckschottteil 12 verändert sich
dadurch nicht.
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In
dieser jeweils erreichten Stellung des Verriegelungsbolzens 20 befindet
sich die Windstopeinrichtung 10, mit jeweils nach rechts
beziehungsweise links in der Karosserieaufnahme verrastetem Betätigungselement 28 in
Abdeckposition, bei der das Windschottteil 12 noch auf
dem Abdeckschottteil 14 liegt. Der jeweilige Verriegelungsbolzen 20 ragt über den
jeweiligen Rand des rechten beziehungsweise linken Abdeckschottteiles 14C, 14A hinaus
und greift in den Antrieb 100 ein.
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Wird
nun mindestens ein Verriegelungsbolzen 20 gedreht, bewegt
sich das Windschott 12 [12A, 12C] gegenüber dem
Abdeckschott 14 [14A, 14C], da das Abdeckschott 12 drehfest
in dem Auge 26 angeordnet ist, da hier eine drehfeste Verbindung
zum Abdeckschott 12 besteht [2].
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Das
Windschottteil 12 wird von einer nicht dargestellten Abdeckposition,
bei der das Windschott 12 noch auf dem Abdeckschott 14 liegt,
in die Gebrauchsstellung C – wie
in 1 dargestellt – geklappt. Das Abdeckschott 14 weist,
wie am rechten Abdeckschottteil 14C gezeigt, die Führung 22 auf,
in welcher der Verriegelungsbolzen 20 weiterhin frei drehbar
gelagert ist.
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In
der in 2 ebenfalls dargestellten Gebrauchsstellung C
greift der Verriegelungsbolzen 20 mit einer beispielhaft
dargestellten Vierkantkontur in den Bauraum einer Karosserie 16 ein,
in der ein Antrieb 100 angeordnet ist. Dieser Antrieb 100 weist
wie bereits vorne beschrieben die Bolzenaufnahme 100A auf
und ist über
ein Getriebe 100B mit einem Motor 100C verbunden.
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Durch
diese motorische Ausführung
ist das Windschott 12 von der Abdeckposition in die Gebrauchsstellung
C oder auch in beide Richtungen, von der Abdeckposition in die Gebrauchsstellung
O und zurück
motorisch antreibbar. Der Antrieb 100 kann die bereits
beschriebene Freilaufeinrichtung aufweisen, so dass durch ein nicht
dargestelltes Entriegelungselement eine Bewegung von der Gebrauchsstellung
C in die Abdeckposition – durch
Herunterdrücken/Herunterschwenken über einen
Freilauf des Antriebes 100 und umgekehrt durch Heraufdrücken/Heraufschwenken
ausführbar
ist.
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Das
bedeutet auch, dass ein motorisch angetriebenes Windschott 12 durch
ein Entriegelungselement entriegelbar ist und aus einer Abdeckposition in
die Gebrauchsstellung C durch Heraufdrücken/Heraufschwenken bewegbar
ist, während
die Rückstellung
nach Aufheben der Freilauffunktion motorisch erfolgt.
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Denkt
man sich den in 2 dargestellten motorischen
Antrieb 100 weg und realisiert den manuellen mechanischen
Antrieb, so ist auch eine manuelle Verstellung möglich, bei der eine Handhabe aus
der Karosserie 16 des Fahrzeuges herausgezogen ist, so
dass eine Bedienung des Windschotts 10 ohne Sicherheitsrisiko
an dieser Handhabe möglich ist.
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Diese
Handhabe ist beispielsweise in der Karosserie 16 auf der
Fahrerseite des Fahrzeuges in der B-Säule ausführbar oder kann über entsprechende
Umlenkung, beispielsweise eine Bowdenzugumlenkung oder dergleichen,
auch in der Mittelkonsole zwischen Fahrer und Beifahrersitz ausgeführt werden.
Somit existiert eine durch einen manuellen Antrieb ausführbare Verstellung,
die in beide Richtungen möglich
ist.
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Durch
ein entsprechendes Entriegelungselement ist auch hier antriebsseitig
eine Freilauffunktion in beide Richtungen realisierbar.
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Das
bedeutet wiederum, dass ein manuell angetriebenes Windschott 12 durch
ein Entriegelungselement entriegelbar ist und aus einer Abdeckposition
in die Gebrauchsstellung C und umgekehrt im Freilauf bewegbar ist,
während
die Rückstellung jeweils
nach Aufheben der Freilauffunktion aus der Gebrauchsstellung C in
die Abdeckposition und umgekehrt durch den manuellen Antrieb erfolgen
kann.
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Soll
die Windstopeinrichtung 10 nun von der in 1 dargestellt
Gebrauchsstellung C über
die [nicht dargestellte] Abdeckposition B wieder in Nichtgebrauchsstellung
A überführt [zusammengeklapptes
Package] werden, müssen
die Verriegelungsbolzen 20 aus der beschriebenen Position
zum Lösen der
Windstopeinrichtung 10 aus der Karosserieöffnung 16A in
ihre eingefahrene Stellung – zur
Mitte der Windstopeinrichtung 10 hin – in die entriegelte Stellung überführt werden.
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Der
Verriegelungsbolzen 20 wird mit seinem beispielsweise etwas
verstärkten
Bereich nahe des rechten dargestellten Abdeckschottteiles 14C in
diesen hinein verschoben. Die Lage der beidseitig angeordneten Führungen 22 und
der Augen 28 bleibt zunächst
unverändert.
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Beim
Bilden das Package – bei
mehrteiligem Abdeckschott 14 und Windschott 12 – verschieben sich
die Augen 26, wie in 2 anhand
der Pfeile dargestellt bei der Klappbewegung von der Gebrauchsstellung
C über
die Abdeckposition B in die Nichtgebrauchsstellung gemeinsam mit
dem jeweiligen linken beziehungsweise rechten Verriegelungsbolzen 20,
jeweils ausgehend von 1 und 2 nach links
von den Führungen 22 des
rechten Abdeckschottteiles 14C weg zur Mitte der Windstopeinrichtung 10.
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- 10
- Windstopeinrichtung
- 12
- Windschott
- 12A
- linkes
Windschottteil
- 12C
- rechtes
Windschottteil
- 14
- Abdeckschott
- 14A
- linkes
Abdeckschottteil
- 14C
- rechtes
Abdeckschottteil
- 16
- Karosserie
- 16A
- Karosserieöffnung
- 20
- Verriegelungsbolzen
- 22
- Führungen
- 26
- Auge
- 28
- Betätigungselement
- 100
- Antrieb
- 100A
- Bolzenaufnahme
- 100B
- Getriebe
- 100C
- Motor
- A
- Nichtgebrauchsstellung
- C
- Gebrauchsstellung