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DE102006057713A1 - Bezug für ein Cabriolet-Verdeck - Google Patents

Bezug für ein Cabriolet-Verdeck Download PDF

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DE102006057713A1
DE102006057713A1 DE200610057713 DE102006057713A DE102006057713A1 DE 102006057713 A1 DE102006057713 A1 DE 102006057713A1 DE 200610057713 DE200610057713 DE 200610057713 DE 102006057713 A DE102006057713 A DE 102006057713A DE 102006057713 A1 DE102006057713 A1 DE 102006057713A1
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DE
Germany
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section
seam
edge
cover
layers
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200610057713
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English (en)
Inventor
Xaver Wittenzellner
Alexander Reichelt
Hans-Joachim Bammann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Webasto Edscha Cabrio GmbH
Original Assignee
Edscha Cabrio Verdecksysteme GmbH
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Publication date
Application filed by Edscha Cabrio Verdecksysteme GmbH filed Critical Edscha Cabrio Verdecksysteme GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/08Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
    • B60J7/12Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
    • B60J7/1226Soft tops for convertible vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/18Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle rear
    • B60J1/1807Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle rear movable for vehicles with convertible top
    • B60J1/1815Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle rear movable for vehicles with convertible top non-adjustably mounted in and moving with the soft-top cover

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Bezug für ein Cabriolet-Verdeck, umfassend einen biegsamen Verdeckstoff aus einem mindestens zweilagigen Material, wobei das Material einen Umbug (2; 102; 202; 302; 402) des Verdeckstoffs unter Ausbildung einer Faltungskante (3; 103; 203; 303; 403) aufweist, wobei die Faltungskante (3; 103; 203; 303; 403) einen ersten Abschnitt (4; 104; 204; 304; 404) des Verdeckstoffs von einem zweiten Abschnitt (5; 105; 205; 305; 405) des Verdeckstoffs abgrenzt, wobei der erste Abschnitt (4; 104; 204; 304; 404) an dem zweiten Abschnitt (5; 105; 205; 305; 405) befestigt ist. Ein Bezug für ein Cabriolet-Verdeck bzw. ein Cabriolet-Verdeck mit einer verbesserten Lebensdauer wird erfindungsgemäß dadurch geschaffen, dass mindestens eine Naht (8; 108a, 108b; 209; 309a, 309b; 408a, 408b, 409a, 409b) vorgesehen ist, die mindestens einen von dem ersten Abschnitt (4; 104; 204; 304; 404) oder dem zweiten Abschnitt (5; 105; 205; 305; 405) vollständig durchsetzt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Bezug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 für ein Cabriolet-Verdeck sowie ein Cabriolet-Verdeck nach Anspruch 9.
  • Aus der Praxis sind Bezüge für Cabriolet-Verdecke bekannt, die einen biegsamen Verdeckstoff aus einem zwei- oder mehrlagigen Material umfassen, wobei die Lagen des Verdeckstoffs, eine Außenlage und einen Innenhimmel sowie ggf. noch Zwischenlangen, mittels einer Klebung flächig aneinander befestigt sind. Für Cabriolet-Verdecke ist ferner bekannt, eine Heckscheibe in einer Ausnehmung des Bezugs anzuordnen und an dem Verdeckstoff mittels einer Kleberlage zu befestigen, wozu an dem Bezug ein Umbug vorgesehen ist. Im Bereich des Umbugs ist das Material des Bezugs im wesentlichen um annähernd 180° gebogen, so daß sich eine Faltungskante ausbildet, die einen ersten Abschnitt des Verdeckstoffs von einem zweiten Abschnitt des Verdeckstoffs abgrenzt, wobei der erste Abschnitt im wesentlichen auf dem zweiten Abschnitt zu liegen kommt und an diesem durch eine Klebelage befestigt ist. Die Heckscheibe wird dann auf dem ersten, nach außen weisenden Abschnitt befestigt. Im Bereich der Faltungskante beschreibt der umgebogenen Verdeckstoff einen Krümmungskreis mit geringem Radius; dabei beschreibt der außenliegende erste Abschnitt einen etwas größeren Krümmungsradius als der innenliegende zweite Abschnitt. Aufgrund der Krümmung des Verdeckstoffs im Bereich der Faltungskante treten Spannungen auch zwischen den zwei oder mehr Lagen des Materials auf, die dazu tendieren, die Verbindung zwischen den Lagen zu trennen. Im Ergebnis bildet sich nahe der Faltungskante und von dieser ausgehend eine Delaminierung des zwei- oder mehrlagigen Verdeckstoffs aus, so daß Blasen entstehen, die nicht nur optisch unerwünscht sind, sondern auch die Festigkeit der an den Bezug angebrachten Heckscheibe herabsetzen, denn eine sichere Anbindung der Heckscheibe an den Bezug des Verdecks setzt voraus, daß im Bereich des Umbugs dort eine große ebene Fläche ausgebildet ist, auf der die Heckscheibe flächig angebracht ist. Die Delaminierung setzt die Ebenheit der Fläche des Umbugs, an dem die Heckscheibe befestigt ist, herab und beeinträchtigt damit die Sicherheit der Anbindung der Heckscheibe an den Bezug des Verdecks. Weiterhin treten während des Aufspannens bzw. des Ablegens des Verdecks insbesondere im Bereich der oberen bzw. unteren Kante der Heckscheibe Kräfte, speziell Zug- bzw. Scherkräfte auf, die dazu führen, daß sich die anfängliche gebildete Delaminierung des Verdeckstoffs schnell ausbreitet. Damit wird die Lebensdauer des Bezugs und damit des Verdecks insgesamt deutlich herabgesetzt.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Bezug für ein Cabriolet-Verdeck bzw. ein Cabriolet-Verdeck mit einer verbesserten Lebensdauer anzugeben.
  • Diese Aufgabe wird für den eingangs genannten Bezug erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. für das eingangs genannte Cabriolet-Verdeck gemäß Anspruch 9 gelöst.
  • Die mindestens einen von dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt vollständig durchsetzende Naht bietet den Vorteil, den Verdeckstoff in dem jeweiligen Abschnitt zusätzlich zu der Klebelage weiter zu verstärken. Bei auftretenden äußeren Kräften konzentrieren sich Spannungsspitzen im Bereich der Naht und entlasten damit die Klebelage. Damit setzt die Delaminierung des Verdeckstoffs nicht erst ein bzw. wird, sollte die Delaminierung auftreten, im Bereich der Naht aufgehalten. Die Naht ist leicht und schnell auszuführen, kann optisch unauffällig angebracht werden und verlängert die Lebensdauer des Bezugs und damit des Cabriolet-Verdecks deutlich. Die Naht hat den weiteren Vorteil, Inhomogenitäten im Bereich der Klebelage zwischen den Lagen des Verdeckstoffs auszugleichen und somit ein Einsetzen der Delaminierung zu unterdrücken. Der Bezug wird durch die Naht in dem Bereich des Umbugs zusätzlich zu der Klebelage verstärkt und versteift, so daß sich die Ebenheit im Bereich des Umbugs verbessert und die Heckscheibe besonders großen und ebenen Fläche an dem Umbug anzubringen ist.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, die Naht an dem ersten, nach außen weisenden Abschnitt des Verdeckstoffs anzubringen, wobei die mindestens eine Naht nur den ersten Abschnitt des Verdeckstoffs durchsetzt, so daß der nach innen weisende zweite Abschnitt des Verdeckstoffs die Naht optisch überdeckt und die Naht insgesamt für Benutzer des Cabriolets im innern unsichtbar bleibt.
  • Alternativ oder ergänzend hierzu ist vorzugsweise vorgesehen, daß die mindestens eine Naht den ersten und den zweiten Abschnitt des Verdeckstoffs durchsetzt, so daß die Naht nicht nur den Verdeckstoff beider Abschnitte, sondern auch die Befestigung der beiden Abschnitte aneinander verstärkt. Als vorteilhaft erweist sich hierbei weiter, daß durch eine spezielle Ausführung der Naht bzw. durch eine bestimmte Farbwahl ein zusätzlicher Ziereffekt einstellbar ist, der für den innensitzenden Benutzer des Cabriolets eine vorteilhafte optische Wirkung entfalten kann.
  • Vorzugsweise ist zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt eine textile Zwischenlage angeordnet, die die beiden Abschnitte auf Abstand hält und die im Bereich der Faltungskante auftretenden Spannungen herabsetzt.
  • Vorzugsweise weist der nach außen weisende erste Abschnitt des Verdeckstoffs Aussparungen auf, durch die Klebstoff treten kann, so daß die Anbindung der Heckscheibe an den Umbug weiter verbessert wird und der durch die Aussparungen getretene Klebstoff ein Ausbreiten einer Delaminierung des Verdeckstoffs aufhalten kann.
  • Vorzugsweise ist die mindestens eine Naht parallel zu der Faltungskante ausgeführt, wodurch sich eine gleichmäßige Aufnahme der auftretenden Spannungen in dem Verdeckstoff ergibt.
  • Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung sowie aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen näher beschrieben und erläutert.
  • 1 zeigt ausschnittsweise einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bezugs eines erfindungsgemäßen Cabriolet-Verdecks,
  • 2 zeigt ausschnittsweise einen Querschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bezugs eines erfindungsgemäßen Cabriolet-Verdecks,
  • 3 zeigt ausschnittsweise einen Querschnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bezugs eines erfindungsgemäßen Cabriolet-Verdecks,
  • 4 zeigt ausschnittsweise einen Querschnitt durch ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bezugs eines erfindungsgemäßen Cabriolet-Verdecks, und
  • 5 zeigt ausschnittsweise einen Querschnitt durch ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bezugs eines erfindungsgemäßen Cabriolet-Verdecks.
  • 1 zeigt einen Ausschnitt eines Bezugs 1 für ein Cabriolet-Verdeck, wobei der Bezug 1 aus einem biegsamen Verdeckstoff aus einem zweilagigen Material besteht. Das Material weist einen Umbug 2 auf, durch den eine Faltungskante 3 entsteht, die einen ersten Abschnitt 4 des Verdeckstoffs und einen zweiten Abschnitt 5 des Verdeckstoffs abgrenzt. Der erste Abschnitt 4 grenzt an eine Kante 6 des Verdeckstoffs an und ist um annähernd 180° auf den zweiten Abschnitt 5 gebogen und an dem Abschnitt 5 mittels einer Klebelage 7 befestigt. An eine nach außen weisende Fläche 4a des ersten Abschnitts 4 wird eine nicht dargestellte Heckscheibe mittels einer Kleberlage befestigt, wobei eine Scheibenkante der Heckscheibe mit der Kante 6 des Verdeckstoffs zur Deckung gebracht wird.
  • Der Bezug 1 weist weiter eine Naht 8 auf, die nur den nach außen weisenden ersten Abschnitt 4 durchsetzt, nicht jedoch die Klebelage 7 bzw. den nach innen weisenden zweiten Abschnitt 5. Die Naht 8 ist im wesentlichen senkrecht zu einer durch den ersten Abschnitt 4 und den zweiten Abschnitt 5 definierten Ebene ausgebildet und entlang einer durch die Faltungskante 3 und die Kante 6 gebildeten Strecke um ca. ein Viertel der Länge der Strecke in die Nähe der Kante 6 angeordnet.
  • 2 zeigt einen Bezug 101 mit einem Umbug 102 unter Ausbildung einer Faltungskante 103 und eines ersten Abschnitts 104 und eines zweiten Abschnitts 105 sowie einer Klebelage 107, wobei eine erste Naht 108a entlang eines ersten Viertels zwischen der Faltungskante 103 und einer Kante 106, zu der Kante 106 verschoben, angeordnet ist und eine zweite Naht 108b in der Mitte zwischen der Faltungskante 103 und der Kante 106 ausgebildet ist. Die erste Naht 108a und die zweite Naht 108b durchsetzen jeweils den Verdeckstoff des ersten Abschnitts 104 vollständig, nicht jedoch die Klebelage 107 und den zweiten Abschnitt 105.
  • 3 zeigt einen Bezug 201 mit einem Umbug 202 unter Ausbildung einer Faltungskante 203, eines ersten Abschnitts 204 und eines zweiten Abschnitts 205, wobei der erste Abschnitt 204 und der zweite Abschnitt 205 mittels einer Klebelage 207 aneinander befestigt sind. Eine Naht 209 ist als den ersten Abschnitt 204, die Klebelage 207 und den zweiten Abschnitt 205 durchgehende Naht ausgebildet und, bezogen auf eine durch die Faltungskante 203 und eine Kante 206 des Bezugs 201 definierte Strecke um ca. ein Viertel der Länge der Strecke in Richtung auf die Kante 206 verschoben ausgebildet.
  • 4 zeigt einen Bezug 301 mit einem Umbug 302 unter Ausbildung einer Faltungskante 303 und eines ersten Abschnitts 304, eines zweiten Abschnitts 305 und einer Klebelage 307, wobei eine erste Naht 309a und eine zweite Naht 309b vorgesehen sind, die jeweils den ersten Abschnitt 304, die Klebelage 307 und den zweiten Abschnitt 305 durchsetzen. Die erste Naht 309a ist entlang einer durch die Faltungskante 302 und einer Kante 306 des Verdeckstoffs definierten Strecke um ca. ein Viertel der Länge der Strecke in Richtung zu der Kante 306 verschoben ausgebildet, während die zweite Naht 309b im wesentlichen in der Mitte zwischen der Faltungskante 303 und der Kante 306 angeordnet ist.
  • 5 zeigt einen Bezug 401 mit einem Umbug 402 und einer Faltungskante 403, die einen ersten Abschnitt 404 des Verdeckstoffs von einem zweiten Abschnitt 405 des Verdeckstoffs abgrenzt, wobei der erste Abschnitt 404 mittels einer Klebelage 407 auf dem zweiten Abschnitt 405 des Verdeckstoffs befestigt ist. Der Bezug 401 weist vier Nähte auf, wobei eine erste Naht 408a und eine zweite Naht 408b nur den ersten Abschnitt 404 durchsetzen, und wobei eine dritte Naht 409a und eine vierte Naht 409b den ersten Abschnitt 404, die Klebelage 407 und den zweiten Abschnitt 405 durchsetzen.
  • Bezogen auf eine durch die Faltungskante 403 und eine Kante 406 des Verdeckstoffs gebildeten Strecke ist die erste Naht 408a auf ca. einem Drittel der Länge der Strecke, näher an die Faltungskante 403 gerückt, die zweite Naht 408b auf einem zweiten Drittel der Länge der Strecke, näher an die Kante 406 gerückt, ausgebildet, während die dritte Naht 409a im wesentlichen in der Mitte zwischen der Faltungskante 403 und der Kante 406 angeordnet ist, und die vierte Naht 409b am nächsten an der Kante 406, um ca. ein Viertel der vorgenannten Strecke von der Kante 406 beabstandet, ausgebildet ist.
  • Die Erfindung funktioniert nun wie folgt, wobei auf das fünfte Ausführungsbeispiel (5) Bezug genommen wird:
    Vor der Ausbildung des Umbugs 402 werden in einem ersten Schritt die Nähte 408a, 408b in dem ersten Abschnitt 404 angebracht, dann wird die Klebelage 407 aufgetragen, dann der erste Abschnitt 404 im wesentlichen um 180° umgebogen, bis er auf dem zweiten Abschnitt 405 zu liegen kommt und die Klebelage 407 zwischen dem ersten Abschnitt 404 und dem zweiten Abschnitt 405 zu liegen kommt. Die Klebelage 407 verbindet dann den ersten Abschnitt 404 und den zweiten Abschnitt 405 miteinander. In einem abschließenden Schritt werden die Nähte 409a, 409b angebracht, die den zuvor nur durch die Klebelage 407 vermittelten Verbund weiter verstärken.
  • In den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen war der Verdeckstoff jeweils zweilagig ausgebildet. Es versteht sich, daß auch eine Ausbildung des Verdeckstoffs mit drei und mehr Lagen vorgesehen sein kann.
  • Ebenso versteht es sich, daß anstelle der Heckscheibe ein anderes Element des Verdecks, beispielsweise ein Gestängeteil, an dem Umbug 2, 102, 202, 302, 402 befestigt sein kann.
  • In den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen waren die ersten Abschnitte 4, 104, 204, 304, 404 an den zweiten Abschnitten 5, 105, 205, 305, 405 jeweils mittels Klebelage 7, 107, 207, 307, 407 befestigt. Es versteht sich jedoch, daß alternativ oder ergänzend zu der Klebelage 7, 107, 207, 307, 407 eine andere Befestigung vorgesehen sein kann, beispielsweise mittels Nieten.

Claims (9)

  1. Bezug für ein Cabriolet-Verdeck, umfassend einen biegsamen Verdeckstoff aus einem mindestens zweilagigen Material, wobei das Material einen Umbug (2; 102; 202; 302; 402) des Verdeckstoffs unter Ausbildung einer Faltungskante (3; 103; 203; 303; 403) aufweist, wobei die Faltungskante (3; 103; 203; 303; 403) einen ersten Abschnitt (4; 104; 204; 304; 404) des Verdeckstoffs von einem zweiten Abschnitt (5; 105; 205; 305; 405) des Verdecksstoffs abgrenzt, wobei der erste Abschnitt (4; 104; 204; 304; 404) an dem zweiten Abschnitt (5; 105; 205; 305; 405) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Naht (8; 108a, 108b; 209; 309a, 309b; 408a, 408b, 409a, 409b) vorgesehen ist, die mindestens einen von dem ersten Abschnitt (4; 104; 204; 304; 404) oder dem zweiten Abschnitt (5; 105; 205; 305; 405) vollständig durchsetzt.
  2. Bezug nach Anspruch 1, dadurch gekenzeichnet, daß der erste Abschnitt (4; 104; 404) des Verdeckstoffs nach außen weist, und daß die mindestens eine Naht (8; 108a, 108b; 408a, 408b) nur den ersten Abschnitt (4; 104; 404) des Verdeckstoffs durchsetzt.
  3. Bezug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Naht (209; 309a, 309b; 409a, 409b) den ersten Abschnitt (204; 304; 404) und den zweiten Abschnitt (205; 305; 405) des Verdeckstoffs durchsetzt.
  4. Bezug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abschnitt (4; 104; 204; 304; 404) an dem zweiten Abschnitt (5; 105; 205; 305; 405) mittels einer Klebelage (7; 107; 207; 307; 407) befestigt ist.
  5. Bezug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt eine textile Zwischenlage angeordnet ist.
  6. Bezug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abschnitt (4; 104; 204; 304; 404) des Verdeckstoffs nach außen weist und Aussparungen aufweist, und daß die Aussparungen von Klebstoff durchsetzt sind.
  7. Bezug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abschnitt (4; 104; 204; 304; 404) des Verdeckstoffs an eine Kante (6; 106; 206; 306; 406) des Verdeckstoffs angrenzt.
  8. Bezug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Naht Naht (8; 108a, 108b; 209; 309a, 309b; 408a, 408b, 409a, 409b) parallel zu der Faltungskante (3; 103; 203; 303; 403) ausgeführt ist.
  9. Cabriolet-Verdeck, umfassend einen Bezug nach einem der Ansprüche 1 bis 8 sowie eine Heckscheibe, die in einer Ausnehmung des Bezugs an dem Umbug (2; 102; 202; 302; 402) des Verdeckstoffs mittels einer Kleberlage befestigt ist.
DE200610057713 2006-12-07 2006-12-07 Bezug für ein Cabriolet-Verdeck Withdrawn DE102006057713A1 (de)

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