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DE202007011983U1 - Büstenhalter - Google Patents

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DE202007011983U1 DE202007011983U DE202007011983U DE202007011983U1 DE 202007011983 U1 DE202007011983 U1 DE 202007011983U1 DE 202007011983 U DE202007011983 U DE 202007011983U DE 202007011983 U DE202007011983 U DE 202007011983U DE 202007011983 U1 DE202007011983 U1 DE 202007011983U1
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Abstract

Büstenhalter mit einem zwei Büstenkörbchen (3) umfassenden Vorderteil (2), mit zwei den Oberkörper einer den Büstenhalter tragenden Person umgreifenden Seitenteilen (7), die in einem Rückenverschluss miteinander verbindbar sind und mit zwei Schulterträgern (13), die sich vom oberen Rand (15) der Büstenkörbchen (3) zum rückwärtigen Bereich (12) der Seitenteile (7) erstrecken, wobei das Grundmaterial des Büstenhalters an zumindest einem Teil seiner Ränder durch Aufbringen von Besatzbändern (18, 27) oder dergleichen verstärkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Randverstärkung jeweils ein Besatzband (18 bzw. 27) mit einem Längsrand an dem entsprechenden Rand des Zuschnitts des Grundmaterials des Büstenhalters linienförmig durch Ultraschallschweißung fixiert und weiterhin mit dem Grundmaterial (17 bzw. 25, 26) mittels einer Klebeschicht (20, 29) zumindest teilweise flächig verbunden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Büstenhalter mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Büstenhalter dieser Art sind bekannt und in vielfältigen Variationen weltweit verbreitet. Sie besitzen üblicherweise einen Aufbau aus einem Vorderteil, das im wesentlichen zwei Büstenkörbchen umfasst, die in den unterschiedlichsten Variationen geformt sein können und die über einen Mittelsteg miteinander verbunden sind. An den äußeren seitlichen Rändern des Vorderteils schließen sich Seitenteile an, deren freie Enden im Rückenbereich einer den Büstenhalter tragenden Person mittels eines Rückenverschlusses miteinander verbindbar sind. Die Seitenteile können am Vorderteil angenäht, aber auch mit diesem einteilig ausgebildet sein. Da solchen Büstenhaltern als wesentliche Funktion sowohl das Tragen und Stützen, aber auch das Formen der Büste zukommt, sind sie in der Regel mit Schulterträgern in Form von Trägerbändern versehen, welche die Büstenkörbchen mit den rückwärtigen Enden der Seitenteile verbinden. Selbstverständlich wird erwartet, dass derartige Büstenhalter neben hohem Tragekomfort ein ansprechendes äußeres Erscheinungsbild aufweisen.
  • Abgesehen davon, dass derartige Büstenhalter in der Regel aus mehreren Teilen bestehen, die durch Nähte mittels Nähfäden miteinander verbunden sind, weisen sie entlang ihrer Ränder als Randverstärkung oft Halte-, Einfass- oder Besatzbänder auf, die, da insbesondere die Seitenteile oft aus elastischen Materialien bestehen, zumeist mittels Zickzacknähten befestigt sind. Dabei hat sich in der Praxis gezeigt, dass sich solche Nähte oft unter der Oberbekleidung abzeichnen, was zu einer Beeinträchtigung des äußeren Erscheinungsbildes der Bekleidung führt.
  • Des weiteren gelangen die, schon aus optischen Gründen meist an der Innenseite des Büstenhalters angeordneten, durch Nähte fixierten Bänder in direkten Kontakt mit der Haut der Trägerin des Büstenhalters, was vor allem bei empfindlichen Personen zu Hautirritationen führen kann und den Tragekomfort erheblich beeinträchtigt. Die Verwendung von Besatzbändern mit zumindest einer weichen, plüschartigen Oberfläche führt zwar in der Regel dazu, dass die Nähfäden in dem plüschartigen Material versinken, hat aber wieder den Nachteil, dass diese infolge der plüschartigen Gestaltung dickeren Besatzbänder sich unter der Oberbekleidung abzeichnen. Hiervon sind in verstärktem Maße die Nähte im Bereich der Seitenteile eines Büstenhalters betroffen, da ein guter Sitz des Büstenhalters eine entsprechende Spannung der Seitenteile voraussetzt, wobei diese an den Oberkörper der Trägerin angepresst werden.
  • Die Nachteile auftragender und sich nach außen hin unter der Oberbekleidung abzeichnender bzw. nach innen zu Hautirritationen neigender Nähte zeigen sich vor allem bei Büstenhaltern, bei denen die Seitenteile aus zwei oder mehr Lagen eines textilen Materials bestehen, die entlang der freien Ränder gesäumt und im Hinblick auf die Elastizität des verwendeten Materials durch Zickzacknähte miteinander verbunden werden. Eine zusätzliche Verdickung der Randbereiche folgt oft auch aus der Notwendigkeit, den Saum des Grundmaterials umzulegen, um ein Ausfransen des Randes zu vermeiden.
  • Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen bekannten Büstenhalter im Hinblick auf seinen Tragekomfort und sein äußeres Erscheinungsbild zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch einen Büstenhalter mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die zur Randverstärkung, insbesondere der Seitenteile erforderlichen Besatzbänder durch innenliegende flächige Verbindungsmittel, insbesondere eine Klebeschicht, miteinander zu verbinden. Ein Ausfransen des Grundmaterials an dem freien Rand wird dadurch verhindert, dass dieses und das jeweilige Besatzband an den gemeinsamen Außenrändern durch eine Ultraschallschweißnaht miteinander verbunden werden. Dadurch ist es nicht mehr notwendig, den Saum des Grundmaterials umzulegen, so dass die dadurch verursachte Verdickung vermieden wird.
  • Das äußere Erscheinungsbild des Büstenhalters wird dadurch verbessert, dass das jeweilige Besatzband zunächst auf der Außenseite des Grundmaterials randbündig auf dessen Randbereich aufgelegt und entlang des Randes durch die Ultraschallschweißnaht mit diesem verbunden wird, während das Besatzband dann um den Rand herum zur Innenseite des Grundmaterials umgeschlagen und schließlich durch eine Klebeschicht flächig mit dem Grundmaterial verbunden wird. Dadurch wird erreicht, dass die Ultraschallschweißnaht lediglich von der Innenseite des jeweiligen Seitenteils als schwache, entlang des freien Randes verlaufende Linie erkennbar ist, aber aufgrund ihrer Struktur keinen Anlass zu Hautirritationen gibt.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung von Randverstärkungen, insbesondere an den Seitenteilen von Büstenhaltern, entfallen jegliche mit Hilfe von Nähfäden hergestellte Nähte; Voraussetzung ist allerdings, dass sowohl das Grundmaterial des Büstenhalters als auch die Besatzbänder, die zweckmäßigerweise elastisch sind, zumindest teilweise aus thermoplastischem Material bestehen, das durch Ultraschalleinwirkung punktuell zum Schmelzen gebracht werden kann.
  • Die Erfindung lässt sich nicht nur bei einlagig ausgebildeten Seitenteilen verwirklichen. Vielmehr ist es auch möglich, die Innenseite des Grundmaterials mit den als Randverstärkung aufgebrachten Besatzbändern noch durch eine weitere Lage Grundmaterial abzudecken, um die Trageeigenschaften eines solchen Büstenhalters noch weiter zu verbessern.
  • Weitere Merkmale der Erfindung und der dadurch erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt
  • 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Büstenhalters,
  • 2 die Innenansicht eines Büstenkörbchens mit dieses fortsetzendem Seitenteil,
  • 3 einen Querschnitt entlang der Linie III-III in 1,
  • 4 schematisch die Innenansicht eines Seitenteils einer anderen Ausführungsform eines Büstenhalters und
  • 5 einen Querschnitt entlang der Linie V-V in 4.
  • In 1 ist ein erfindungsgemäßer Büstenhalter 1 in einer Ansicht von vorne dargestellt. Der Büstenhalter 1 besitzt ein Vorderteil 2 mit zwei Büstenkörbchen 3 zur Aufnahme der Büste. Die Büstenkörbchen 3 können in an sich bekannter Weise ausgebildet sein, also zum Beispiel einen Schaumstoffkern umfassen, der sowohl außen als auch innen mit textilem Material bedeckt ist, oder auch am unteren und seitlichen Rand mit einem Versteifungsbügel versehen sein. Die Büstenkörbchen 3 sind durch einen im vorliegenden Beispiel etwa trapezförmig ausgebildeten Mittelsteg 4 miteinander verbunden.
  • Entlang des unteren Randes 5 und des seitlichen Randes 6 der Büstenkörbchen schließen sich die Seitenteile 7 an, von denen das in der Darstellung linke Seitenteil an seinem rückwärtigen Ende ein Ösenband 8 trägt, während das gegenüberliegende Seitenteil 7 am Ende mit einem Hakenband 9 versehen ist. Das Ösenband 8 und das Hakenband 9 wirken in an sich bekannter Weise zur Bildung eines Rückenverschlusses zusammen. Im übrigen werden die Seitenteile 7 durch einen unteren Rand 10, einen oberen Rand 11 und einen rückwärtigen Rand 12 begrenzt.
  • Wie 1 weiterhin erkennen lässt, weist der erfindungsgemäße Büstenhalter 1 Schulterträger 13 auf, die von einem Trägerbandansatz 14 am oberen Rand 15 der Büstenkörbchen 3 bis zum rückwärtigen Rand 12 der Seitenteile 7 und entlang dieses Randes bis zu den Teilen des Rückenverschlusses, also dem Ösenband 8 bzw. dem Hakenband 9 verlaufen.
  • Während 1 die Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Büstenhalters zeigt, ist in 2 eine Innenansicht lediglich eines Büstenkörbchens 3 mit daran anschließendem Seitenteil 7 gezeigt. Dabei ist auch angedeutet, wie das Büstenkörbchen 3 durch einen entlang des unteren Randes 5 und des seitlichen Randes 6 verlaufenden Versteifungsbügel 16 verstärkt sein kann.
  • Wie insbesondere 3, die einen Schnitt durch das Seitenteil 7 entlang der Linie III-III in 2 zeigt, erkennen lässt, besteht das Seitenteil 7 aus einer Lage 17 eines Grundmaterials. Es ist dies in der Regel ein textiles, meist elastisches Material, das zumindest teilweise aus thermoplastisch verformbaren Fasern gearbeitet ist. Wie 2 in Verbindung mit 3 erkennen lässt, sind sowohl der untere Rand 10 des Seitenteils 7 als auch dessen oberer Rand 11 jeweils durch ein Besatzband 18 verstärkt. Das Besatzband 18, das zweckmäßig ebenfalls aus einem elastischen Material besteht und thermoplastisch verformbare Fasern enthält, ist an seinem dem Außenrand des Grundmaterials 17 entsprechenden Außenrand mit dem Grundmaterial durch eine Ultraschallschweißnaht 19 verbunden, die von der Außenseite des Büstenhalters 1 her nicht wahrnehmbar ist (vgl. 1). Während diese Ultraschallschweißnaht 19 nur eine linienförmige Fixierung darstellt, besteht die eigentliche Verbindung zwischen dem Besatzband 18 und der – inneren – Fläche 22 des Grundmaterials 17 aus einer Klebeschicht 20, die entweder die gesamte Fläche des Besatzbandes 18 bedeckt oder die, wie in 3 erkennbar, nur streifenförmig entlang der Ränder des Besatzbandes 18 vorgesehen ist.
  • Die Herstellung dieser Verbindung der Teile vollzieht sich zweckmäßigerweise folgendermaßen. Das Besatzband 18 wird zunächst entlang der Ränder 10 und 11 auf die Außenfläche 21 des Grundmaterials 17 aufgelegt; sodann wird entlang der Ränder 10 bzw. 11 die Ultraschallschweißnaht 19 gelegt. Danach wird das Besatzband 18 mit der Schweißnaht 19 jeweils um die Ränder 10 bzw. 11 umgeschlagen und wird die flächige Verbindung zwischen dem Besatzband 18 und der Innenfläche 22 des Grundmaterials 7 durch die Klebeschicht 20 hergestellt.
  • Die Klebeschicht 20 besteht zweckmäßig aus einem thermosensitiven Kleber. Auf diese Weise kann durch Aufbringen von Druck und/oder Wärme eine intensive Verklebung der Teile miteinander erreicht werden. Dabei kann die Klebeschicht 20 in Form eines Klebebandes aufgebracht werden. Es ist aber auch möglich, entweder die miteinander zu verbindenden Flächen unmittelbar mit einem geeigneten Kleber zu beschichten, der in entsprechender Weise durch Anwendung von Druck und/oder Wärme aktivierbar ist, oder auch ein Besatzband 18 zu verwenden, das bereits von vornherein einseitig mit einem entsprechenden Kleber beschichtet ist. Kleber, die diesen Anforderungen entsprechen, sind bekannt.
  • In entsprechender Weise wie die Längsränder der Seitenteile 7 können auch die Ränder des Mittelstegs 4 gesichert werden, nämlich bei einem zweilagigen Material durch Ultraschallschweißung an den Rändern und anschließendes Verstürzen sowie die Schulterträger 13, bei denen die Ränder eines bandartigen Zuschnitts des Grundmaterials seitlich um ein Trägerband herumgelegt und mittels einer Klebeschicht mit diesem verbunden werden.
  • In den 4 und 5 ist noch angedeutet, wie verfahren werden kann, wenn die Seitenteile 7 des Büstenhalters 1 aus zwei Lagen des Grundmaterials bestehen, wobei die jeweils innere, dem Körper der Trägerin zugekehrten Lage die an den Rändern als Randverstärkungen angebrachten Besatzbänder vollständig abdeckt.
  • 4 zeigt schematisch die Innenansicht eines Seitenteils 7 und 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in 4. Dabei zeigen die 4 und 5 jeweils den Endzustand des betreffenden Seitenteils 7, also den Zustand, in dem dieses Seitenteil 7 mit den übrigen Teilen des Büstenhalters 1 verbunden wird, also mit dem Vorderteil mit den Büstenkörbchen, mit den Rückenverschlussteilen und mit den Trägerbändern.
  • Insbesondere 5 lässt erkennen, wie das Seitenteil 7 aus zwei Lagen eines Grundmaterials besteht, nämlich einer äußeren Lage 25 und einer inneren Lage 26. Besatzbänder 27 befinden sich hier sowohl am unteren Rand 10 als auch am oberen Rand 11 des Seitenteils 7 jeweils zwischen den beiden Lagen 25 und 26; sie sind mit den beiden Lagen 25 und 26 jeweils durch eine Ultraschallschweißnaht 28 fixiert und jeweils mittels einer Klebeschicht 29 mit der inneren Lage 26 des Grundmaterials verbunden.
  • Verfahrensmäßig kann die Konfektionierung dieser zweilagigen Seitenteile wie folgt beschrieben werden. Im ersten Verfahrensschritt werden auf die Ränder des Zuschnitts der inneren Lage 26 des Grundmaterials die Besatzbänder 27 aufgelegt, die zweckmäßig auf der der inneren Lage 26 zugewandten Seite schon mit der Klebeschicht 29 beschichtet sind. Dabei kann die Klebeschicht 29 unmittelbar auf das jeweilige Besatzband aufgetragen oder es kann ein entsprechend beschichtetes Klebeband zwischen das Besatzband und die Lage des Grundmaterials gelegt werden. Sodann wird diese innere Lage 26 des Grundmaterials mit den Besatzbändern 27 auf die äußere Lage 25 des Grundmaterials gelegt, und zwar in der Weise, dass jeweils die Seiten der beiden Lagen des Grundmaterials aufeinander liegen, die im Endzustand die Außenseiten des Seitenteils 7 bilden sollen. In diesem Zustand werden alle Teile mittels einer Ultraschallschweißnaht 28 gegeneinander fixiert. Diese Schweißnaht bewirkt nicht nur eine Verbindung der Teile, sondern auch eine saubere Trennlinie.
  • In einem nächsten Schritt wird das in dieser Weise vorbereitete Seitenteil 7 verstürzt, d. h. die Innenflächen werden nach außen gekehrt. Dies kann bei dem in 4 dargestellten Seitenteil 7 durch den offenen, inneren Rand 30 geschehen, der dazu bestimmt ist, das Seitenteil 7 an das Vorderteil 2 bzw. ein Büstenkörbchen 3 anzunähen. Durch dieses Verstürzen werden die zunächst gegeneinander liegenden Lagen 25 und 26 des Grundmaterials gewendet, so dass deren Außenseiten nach außen zu liegen kommen, während die Besatzbänder 27 innen zwischen den beiden Lagen 25 und 26 des Grundmaterials liegen.
  • Durch das Verstürzen der zweilagigen Seitenteile 7 kommen die Ultraschallschweißnähte 28 auf der Innenseite der Seitenteile 7 knapp neben die Ränder zu liegen, was das in der Innenansicht der 4 erkennbar ist.
  • In einem abschließenden Verfahrensschritt wird die Klebeschicht 29 zwischen den Besatzbändern 27 und der inneren Lage 26 des Grundmaterials durch Anwendung von Druck und/oder Wärme aktiviert und damit das Zusammenwirken der einzelnen Teile bei möglichst geringer Dickenentwicklung optimiert.

Claims (13)

  1. Büstenhalter mit einem zwei Büstenkörbchen (3) umfassenden Vorderteil (2), mit zwei den Oberkörper einer den Büstenhalter tragenden Person umgreifenden Seitenteilen (7), die in einem Rückenverschluss miteinander verbindbar sind und mit zwei Schulterträgern (13), die sich vom oberen Rand (15) der Büstenkörbchen (3) zum rückwärtigen Bereich (12) der Seitenteile (7) erstrecken, wobei das Grundmaterial des Büstenhalters an zumindest einem Teil seiner Ränder durch Aufbringen von Besatzbändern (18, 27) oder dergleichen verstärkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Randverstärkung jeweils ein Besatzband (18 bzw. 27) mit einem Längsrand an dem entsprechenden Rand des Zuschnitts des Grundmaterials des Büstenhalters linienförmig durch Ultraschallschweißung fixiert und weiterhin mit dem Grundmaterial (17 bzw. 25, 26) mittels einer Klebeschicht (20, 29) zumindest teilweise flächig verbunden ist.
  2. Büstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Besatzbänder (18, 27) sich entlang des oberen Randes (15) der Büstenkörbchen (3) und/oder der Längsränder (10, 11, 12) der Seitenteile (7) und/oder der Längsränder der Schulterträger (13) erstrecken.
  3. Büstenhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Besatzbänder (18, 27) aus elastischem Material besteht.
  4. Büstenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschicht (20, 29) aus einem thermosensitiven Material besteht.
  5. Büstenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Klebeschicht (20, 29) streifenförmig entlang der Längsränder der Besatzbänder (18, 27) erstreckt.
  6. Büstenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschicht (20, 29) unmittelbar auf die Randzonen des Grundmaterials des Büstenhalters (1) aufgebracht ist, vorzugsweise durch einen Sprüh-, Roll- oder Druckvorgang.
  7. Büstenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschicht (20, 29) unmittelbar auf das Besatzband (18 bzw. 27) aufgetragen ist.
  8. Büstenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschicht (20, 29) auf ein Klebeband aufgebracht ist, das zur Fixierung des jeweiligen Besatzbandes (18, 27) zwischen diesem und dem Grundmaterial des Büstenhalters angeordnet ist.
  9. Büstenhalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Klebeband elastische Eigenschaften besitzt.
  10. Büstenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschicht (20, 29) aus Polyurethan, Polyolephin oder einem thermoplastischen Elastomer besteht.
  11. Büstenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (7) aus einer Lage des Grundmaterials bestehen und die Klebeschicht (20) zwischen dem Besatzband (18) und dem Grundmaterial (17) angeordnet ist.
  12. Büstenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (7) aus zwei Lagen (25, 26) des Grundmaterials bestehen und die Klebeschicht (29) zwischen dem Besatzband (27) und jeweils einer Lage (25 bzw. 26) des Grundmaterials angeordnet ist.
  13. Büstenhalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschicht zwischen dem Besatzband (27) und der dem Körper der Trägerin des Büstenhalters (1) zugewandten inneren Lage (26) der Seitenteile (7) angeordnet ist.
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