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HINTERGRUND
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1. Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Leiterplatte, genauer eine Leiterplatte
mit eingebetteten elektronischen Bauteilen und ein Herstellungsverfahren
derselben.
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2. Beschreibung der verwandten
Technik
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Als
Teil der multifunktionalen Miniaturgehäusetechnologie der nächsten Generation
wird die Aufmerksamkeit auf die Entwicklung einer Leiterplatte mit
eingebetteten elektronischen Bauteilen gerichtet. Zusammen mit den
Vorteilen der Multifunktionalität und
Miniaturisierung lässt
eine Leiterplatte mit eingebetteten elektronischen Bauteilen zudem
zu einem Grad entwickeltere Funktionalitäten zu, da der Verdrahtungsabstand
in einem Hochfrequenzbereich von 100 MHz oder höher verringert werden kann
und in einigen Fällen
Probleme bei der Zuverlässigkeit
für Anschlüsse bzw.
Verbindungen zwischen den Bauteilen unter Verwendung von Drahtanschlüssen oder Lotkugeln
in einer FC (Flip-Chip-Anordnung)
oder einer BGA (Kugelgitteranordnung) gelöst werden.
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Bei
einer herkömmlichen
Leiterplatte mit eingebetteten elektronischen Bauteilen besteht
jedoch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich Probleme bei der
Wärmefreisetzung
aufgrund des Einbettens elektronischer Bauteile, wie beispielsweise
integrierten Schaltungen mit einer hohen Dichte, oder Probleme,
wie Delaminierung, etc., auf den Ertrag auswirken und es Schwierigkeiten
im Gesamtprozess gibt, welche die Herstellungskosten erhöhen. Daher
wird eine Technologie erfordert, welche die Festigkeit zum Minimieren
der Wölbung
bei dünnen
Leiterplatten und die Verbesserungen in der Wärmefreisetzungseigenschaft
liefert.
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Der
Prozess des Einbettens elektronischer Bauteile hat bisher eine Struktur
involviert, bei welcher die elektronischen Bauteile in nur einer
Seite des Kernsubstrats oder nur einer Seite der Aufbauschicht eingebettet
sind, welche unweigerlich für
das Biegen in einer Umgebung mit thermischer Beanspruchung anfällig ist.
Es gibt folglich eine grundsätzliche
Grenze zum Erhöhen
der Anzahl an eingebetteten elektronischen Bauteilen.
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Beispiele
in der verwandten Technik der Leiterplatte mit eingebetteten elektronischen
Bauteilen enthalten zuerst ein Verfahren zum Verwenden eines Bands
und einer Pressmasse zum Einbetten der elektronischen Bauteile,
wie in 1 gezeigt. In dieser Erfindung wird flüssiges Epoxidmaterial
beim Einbetten der Bauteile nach dem Ätzen eines Isolationssubstrates
verwendet, um die thermische und mechanische Belastung zu verringern,
welche durch die Unterschiede der Wärmeausdehnungskoeffizienten und
Elastizitätskoeffizienten
zwischen den eingebetteten elektronischen Bauteilen, wie beispielsweise
integrierten Schaltungen, und dem Substrat verursacht werden. Es
ist jedoch dadurch beschränkt,
dass die Festigkeit und Wärmefreisetzungseigenschaft
des Substrates selbst unverändert
sind und, dass es eine asymmetrische Struktur involviert.
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Ein
zweites Beispiel enthält
eine Erfindung, bei welcher Kondensatoren auf beide Seiten eines Kernsubstrates
zum Stapeln mit einer höheren
Dichte gestapelt sind. Dies berücksichtigt
jedoch nur die Angelegenheit des Stapelns mit einer höheren Dichte,
und ist darin beschränkt,
dass es nicht die Wärmefreisetzungseigenschaft
des Substrates berücksichtig und
nicht die Biegefestigkeit durch das Bilden einer symmetrischen Struktur
ergänzt.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Aspekte
der vorliegenden Erfindung wollen eine Leiterplatte mit eingebetteten
Bauteilen und ein Herstellungsverfahren derselben liefern, welches
die Festigkeit selbst mit einer geringeren Stärke als der eines herkömmlichen
Kernsubstrates aufrechterhalten und die Anzahl an eingebetteten,
elektronischen Bauteilen durch das Verbessern der Wärmefreisetzung
erhöhen
kann.
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Ein
Aspekt der vorliegenden Erfindung liefert eine Leiterplatte mit
eingebetteten elektronischen Bauteilen, welche eine Kernlage, ein
auf einer Seite der Kernlage montiertes, erstes elektronisches Bauteil,
ein auf der anderen Seite der Kernlage montiertes, zweites elektronisches
Bauteil, welches das erste elektronische Bauteil überlappt,
eine erste Isolierschicht, welche auf eine Seite der Kernlage gestapelt ist
und das erste elektronische Bauteil bedeckt, eine zweite Isolierschicht,
welche auf die andere Seite der Kernlage gestapelt ist und das zweite
elektronische Bauteil bedeckt, und ein Schaltungsmuster enthält, welches
auf der Oberfläche
der ersten Isolierschicht oder zweiten Isolierschicht gebildet ist.
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Es
kann bevorzugt werden, dass die Kernlage ein Metallsubstrat sein
kann, welches Aluminium (Al), Kupfer (Cu) oder rostfreies Stahl
(SS) enthalten kann. Es kann bevorzugt werden, dass die Kernlage ein
kupferkaschierter Schichtstoff (CCL) ist.
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Es
kann bevorzugt werden, dass das erste elektronische Bauteil und
zweite elektronische Bauteil eine identische Größe und Form aufweisen. Es kann
auch bevorzugt werden, dass das erste elektronische Bauteil und
zweite elektronische Bauteil in Bezug auf die Kernlage symmetrisch
befestigt werden. Es kann bevorzugt werden, dass das erste elektronische
Bauteil oder zweite elektronische Bauteil auf der Kernlage mittels
eines dazwischen aufgetragenen Chipklebers befestigt ist.
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Die
erste oder zweite Isolierschicht kann mindestens ein Prepreg (PPG),
ein mit Gummi beschichtetes Kupfer (RCC) und einen Ajinomoto-Aufbaufilm
(ABF) enthalten.
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In
einer Ausführungsform
kann die Leiterplatte zudem eine IVH (interstitielle Durchkontaktierung)
enthalten, welche durch die erste Isolierschicht, zweite Isolierschicht
und Kernlage dringt, wobei es bevorzugt werden kann, dass eine Kernöffnung,
welche einen größeren Querschnitt
als den der IVH aufweist, in der Kernlage gebildet ist, um zuzulassen, dass
die IVH die Kernlage durchdringt. Eine Metallschicht kann vorzugsweise
auf dem Innenumfang der IVH gebildet sein und die Metallschicht
kann mit dem Schaltungsmuster elektrisch verbunden sein.
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Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung liefert ein Verfahren
zum Herstellen einer Leiterplatte mit eingebetteten elektronischen
Bauteilen, welches Folgendes aufweist: (a) das Montieren eines ersten
elektronischen Bauteils auf einer Seite einer Kernlage, (b) das
Stapeln einer ersten Isolierschicht auf eine Seite der Kernlage
derart, dass die erste Isolierschicht das erste elektronische Bauteil
bedeckt, (c) das Montieren eines zweiten elektronischen Bauteils
auf der anderen Seite der Kernlage derart, dass das zweite elektronische
Bauteil das erste elektronische Bauteil überlappt, (d) das Stapeln einer
zweiten Isolierschicht auf die andere Seite der Kernlage derart,
dass die zweite Isolierschicht das zweite elektronische Bauteil
bedeckt, und (e) das Bilden eines Schaltungsmusters auf einer Oberfläche der
ersten oder zweiten Isolierschicht.
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In
einer Ausführungsform
kann das Verfahren zum Herstellen einer Leiterplatte mit eingebetteten
elektronischen Bauteilen zudem zwischen der Operation (b) des Stapelns
der ersten Isolierschicht und der Operation (c) des Befestigens
des zweiten elektrischen Bauteils das Kippen der Kernlage derart, dass
die andere Seite der Kernlage gedreht wird zu einer Seite der Kernlage
zu weisen, enthalten.
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Das
Verfahren kann zudem das Perforieren von Abschnitten der Kernlage,
um Kernöffnungen
zu bilden, vor der Operation (d) des Stapelns der zweiten Isolierschicht
und das Bilden der IVHs, welche die erste Isolationsschicht, zweite
Isolationsschicht und Kernlage durchdringen, nach der Operation
(d) des Stapelns der zweiten Isolationsschicht enthalten.
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Das
Verfahren kann zudem das Bilden von ersten BVHs (blinden bzw. verdeckten
Durchkontaktierungen) in der ersten Isolationsschicht in Übereinstimmung
mit den Positionen der Elektroden des ersten elektronischen Bauteils
und Bilden von zweiten BVHs in der zweiten Isolierschicht in Übereinstimmung
mit den Positionen der Elektroden des zweiten elektronischen Bauteils
nach der Operation (d) des Stapelns der zweiten Isolierschicht enthalten.
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Noch
ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung liefert ein Verfahren
zum Herstellen einer Leiterplatte mit eingebetteten elektronischen
Bauteilen, welches (a) das Befestigen eines ersten elektronischen
Bauteils auf einer Seite einer Kernlage und Befestigen eines zweiten
elektrischen Bauteils auf der anderen Seite der Kernlage derart,
dass das zweite elektronische Bauteil das erste elektronische Bauteil überlappt,
(b) das Stapeln einer ersten Isolierschicht auf eine Seite der Kernlage
derart, dass die erste Isolierschicht das erste elektronische Bauteil bedeckt,
und Stapeln einer zweiten Isolierschicht auf die andere Seite der
Kernlage derart, dass die zweite Isolierschicht das zweite elektronische
Bauteil bedeckt, und (c) das Bilden eines Schaltungsmusters auf
einer Oberfläche
der ersten oder zweiten Isolierschicht enthält.
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In
einer Ausführungsform
kann das Verfahren zum Herstellen einer Leiterplatte mit eingebetteten
elektronischen Bauteilen zudem das Perforieren von Abschnitten der
Kernlage zum Bilden von Kernöffnungen
vor der Operation (b) des Stapelns der ersten Isolierschicht und
Stapelns der zweiten Isolierschicht und das Bilden von IVHs, welche
die erste Isolierschicht, zweite Isolierschicht und Kernlage durchdringen,
nach der Operation (b) des Stapelns der ersten Isolierschicht und
Stapelns der zweiten Isolierschicht enthalten.
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Das
Verfahren kann zudem das Bilden von ersten BVHs (verdeckten Durchkontaktierungen)
in der ersten Isolierschicht in Übereinstimmung
mit den Positionen der Elektroden des ersten elektronischen Bauteils
und das Bilden von zweiten BVHs in der zweiten Isolierschicht in Übereinstimmung
mit den Positionen der Elektroden des zweiten elektronischen Bauteils
nach der Operation (b) des Stapelns der ersten Isolierschicht und
Stapelns der zweiten Isolierschicht enthalten.
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Die
Kernlage kann ein Metallsubstrat sein, welches Aluminium (Al), Kupfer
(Cu) oder rostfreies Stahl (SS) enthalten kann. Es kann bevorzugt
werden, dass die Kernlage ein kupferkaschierter Schichtstoff (CCL)
ist.
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Es
kann bevorzugt werden, dass das erste und zweite elektronische Bauteil
eine identische Größe und Form
aufweisen. Es kann auch bevorzugt werden, dass das erste und zweite
elektronische Bauteil in Bezug auf die Kernlage symmetrisch befestigt
sind. Es kann bevorzugt werden, dass das erste oder zweite elektronische
Bauteil auf der Kernlage mittels eines dazwischen aufgetragenen
Chipklebers befestigt ist.
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Die
erste oder zweite Isolierschicht kann ein Prepreg (PPG) oder ein
Ajinomoto-Aufbaufilm (ABF) sein, wobei das Schaltungsmuster durch
das Stapeln einer Kupferfolienschicht auf die Oberfläche der
ersten oder zweiten Isolierschicht gebildet sein kann. Es kann bevorzugt
werden, dass die erste und zweite Isolierschicht ein RCC sind.
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Vorzugsweise
können
die Kernöffnungen größere Querschnitte
als die der IVHs aufweisen, um zuzulassen, dass die IVHs die Kernlage
durchdringen. Es kann bevorzugte werden, dass die Metallschicht
auf dem Innenumfang der IVH gebildet ist und, dass die Metallschicht
mit dem Schaltungsmuster elektrisch verbunden ist.
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Eine
Plattierungsschicht kann auf der Oberfläche der ersten BVHs und zweiten
BVHs gebildet sein. Das Verfahren kann zudem das Stapeln einer Isolierschicht
und Plattierungsschicht auf das Schaltungsmuster und das Bilden
einer Außenschichtschaltung
auf der Plattierungsschicht enthalten.
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Zusätzliche
Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden teilweise
in der folgenden Beschreibung dargelegt und teilweise aus der Beschreibung
offensichtlich sein oder können
durch die Praxis der vorliegenden Erfindung erfahren werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Querschnittsansicht einer Leiterplatte mit eingebetteten elektronischen
Bauteilen nach dem Stand der Technik.
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2 ist
eine Querschnittsansicht einer Leiterplatte mit eingebetteten elektronischen
Bauteilen basierend auf einer ersten offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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3 ist
eine Querschnittsansicht einer Leiterplatte mit eingebetteten elektronischen
Bauteilen basierend auf einer zweiten offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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4 ist
eine Querschnittsansicht einer Leiterplatte mit eingebetteten elektronischen
Bauteilen basierend auf einer dritten offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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5 ist
ein Ablaufplan, welcher ein Verfahren zum Herstellen einer Leiterplatte
mit eingebetteten elektronischen Bauteilen basierend auf der ersten
offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
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6 ist
ein Ablaufplan, welcher einen Prozess zum Herstellen einer Leiterplatte
mit eingebetteten elektronischen Bauteilen basierend auf der ersten
offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
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7 ist
ein Ablaufplan, welcher ein Verfahren zum Herstellen einer Leiterplatte
mit eingebetteten elektronischen Bauteilen basierend auf der zweiten
offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
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8 ist
ein Ablaufplan, welcher einen Prozess zum Herstellen einer Leiterplatte
mit eingebetteten elektronischen Bauteilen basierend auf der zweiten
offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
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Bestimmte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden unten in Bezug auf die beiliegenden
Zeichnungen detaillierter beschrieben werden. In der Beschreibung
werden in Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen gleichen Teilen
oder Teilen, welche in Übereinstimmung
sind, ungeachtet der Figurennummer die gleichen Bezugszahlen gegeben und
redundante Erläuterungen
derselben ausgelassen.
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2 ist
eine Querschnittsansicht einer Leiterplatte mit eingebetteten elektronischen
Bauteilen basierend auf einer ersten offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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In 2 sind
ein Kernsubstrat 1, eine Kernlage 10, Kernöffnungen 12,
ein erstes elektronisches Bauteil 20, ein zweites elektronisches
Bauteil 30, ein Chipkleber 22, 32, eine
erste Isolierschicht 40, IVHs 42, eine zweite
Isolierschicht 50, Schaltungsmuster 60, BVHs 62 und
Außenschichtschaltungen 70 veranschaulicht.
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Ein
Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Struktur des Kernsubstrates 1,
bei welcher mehrere elektronische Bauteile eingebettet sind, während die
Symmetrie in Bezug auf die Kernlage aufrechterhalten wird, um Komplikationen
beim Einführen
von Materialien zu verringern, welche zuvor im Herstellungsprozess
für eine
Leiterplatte mit eingebetteten Bauteilen nicht verwendet wurden,
die mechanische Festigkeit selbst mit einer Stärke gleich oder kleiner als
im Stand der Technik verwendeten Stärken aufrechtzuerhalten und
die Effizienz bei der Wärmefreisetzung
zu verbessern.
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Die
Struktur des Kernsubstrates weist basierend auf einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung einen Gesamtbetrag von drei Metallschichten
auf, welche durch Folgendes gebildet sind: Bilden von Öffnungen,
welche von den IVHs 42 isoliert sind, in der Kernalge 10,
welche aus einem Metallblech, wie beispielsweise Aluminium (Al),
Kupfer (Cu) oder rostfreien Stahl (SS), etc., oder einem dünnen, kupferkaschierten
Schichtstoff (CCL) besteht; Befestigen eines elektronischen Bauteils,
wie beispielsweise einem aktiven oder passiven Bauteil, in Form
eines Chips auf der Kernlage 10 und danach Stapeln eines Materials,
wie beispielsweise RCC, etc.; und wieder Befestigen eines elektronischen
Bauteils auf der gegenüberliegenden
Seite der Kernlage 10 und Stapeln von RCC, etc.
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Die
verbessert nicht nur die Wärmeleitfähigkeit
des Kernsubstrates 1, sondern lässt auch ein minimiertes Biegen
in einer Umgebung mit thermischer Beanspruchung und eine verbesserte
Strukturfestigkeit des dünnen
Substrates zu, da die elektronischen Bauteile in einer symmetrischen
Struktur in Bezug auf die Kernlage 10 befestigt sind.
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Die
Beschreibung, dass die elektronischen Bauteile aus einer symmetrischen
Struktur in Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung bestehen, bedeutet jedoch nicht nur,
dass identische elektronische Bauteile in einer perfekten, mathematischen Symmetrie
befestigt sind, sondern eher, dass es im Vergleich zu der Struktur
eines herkömmlichen
Kernsubstrates mehr Symmetrie gibt. Es sollte durch jemanden mit
technischen Fähigkeiten
eingesehen werden, dass die vorliegende Erfindung nicht auf den Fall
beschränkt
ist, in welchem zwei elektronischen Bauteile, welche auf beiden
Seiten der Kernlage 10 befestigt sind, eine identische
Größe aufweisen,
sondern eher jene Fälle
umfasst, in welchen die Bauteile überlappen, um die Strukturfestigkeit
zu demonstrieren.
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Eine
Leiterplatte basierend auf einer ersten offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung besteht aus einer Kernlage 10,
einem ersten elektronischen Bauteil 20 und einem zweiten
elektronischen Bauteil 30, welche auf beiden Seiten der Kernlage 10 befestigt
sind, Isolierschichten, welche gestapelt sind, um die elektronischen
Bauteile zu bedecken, und Schaltungsmustern 60, welche
auf den Oberflächen
der Isolierschichten gebildet sind, wobei das erste elektronische
Bauteil 20 und zweite elektronische Bauteil 30 befestigt
sind, um voneinander überlappt
zu werden.
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D.h.,
diese Ausführungsform
weist elektronische Bauteile auf, welche auf beiden Seiten der Kernlage 10 derart
befestigt sind, dass sie einander überlappen, um das Biegeereignis
asymmetrischer Strukturen zu minimieren und die Strukturfestigkeit zu
erhöhen.
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Um
folglich die Strukturfestigkeit des Substrates zu erhöhen, kann
erwünscht
werden ein Metallsubstrat für
die Kernlage 10 zu verwenden, auf dessen beiden Seiten
die elektronischen Bauteile zu befestigen sind, wobei ein Material,
wie beispielsweise Aluminium (Al), Kupfer (Cu) oder rostfreier Stahl (SS),
etc., verwendet werden kann. Es kann auch ein dünner, kupferkaschierter Schichtstoff
(CCL) innerhalb eines Bereiches verwendet werden, welcher Strukturfestigkeit
gewährleistet.
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Da
die Kernlage 10 Funktionen nicht nur zum Erhöhen der
Strukturfestigkeit des Substrates, sondern auch zum effektiven Freisetzen
von Wärme
aufweist, wird erwünscht
ein geeignetes Material in Anbetracht von sowohl Festigkeit als
auch Wärmeleitfähigkeit
auszuwählen.
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Theoretisch
ist es am besten, wenn das erste elektronische Bauteil 20 und
zweite elektronische Bauteil 30, welche auf beiden Seiten
der Kernlage 10 befestigt sind, eine identische Größe und Form
aufweisen und in Bezug auf die Kernlage 10 symmetrisch
befestigt sind. Da ein Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das
Biegeereignis einer asymmetrischen Struktur zu minimieren, welches
durch das Befestigen der elektronischen Bauteile auf nur einer Seite
des herkömmlichen
Kernsubstrates verursacht wird, ist die vorliegende Erfindung jedoch
nicht auf das symmetrische Befestigen von identischen elektronischen
Bauteilen in einem mathematischen Sinn beschränkt, und es ist offensichtlich,
dass diese Fälle des
Befestigens von elektronischen Bauteilen auf beiden Seiten einer
Kernlage 10 in einer im Wesentlichen symmetrischen Struktur
zum Demonstrieren von Festigkeit auch enthalten sind.
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Die
elektronischen Bauteile können
auf der Kernlage 10 mittels eines Chipklebers 22, 32 befestigt
werden, welcher dazwischen aufgetragen wird. Die vorliegende Erfindung
ist jedoch nicht auf das Verwenden eines Chipklebers 22, 32 zum
Befestigen der elektronischen Bauteile auf dem Substrat beschränkt und
andere Verfahren können
offensichtlich innerhalb eines Bereiches angewendet werden, welcher
jemanden mit technischen Fähigkeiten
offensichtlich ist.
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Ein
typischer Chipkleber 22, 32 verwendet ein auf
Epoxid basiertes Harz. Nach dem Verteilen des Chipklebers 22, 32 auf
der Kernlage 10 und dem Positionieren der elektronischen
Bauteile auf derselben, wird der Chipkleber 22, 32 durch
das Anwenden von Wärme
derart ausgehärtet,
dass die elektronischen Bauteile auf der Kernlage 10 befestigt
sind.
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Daher
wirkt sich die Thixotropie des Chipklebers 22, 32 auf
die Ausrichtung und Position der elektronischen Bauteile auf, welche
auf dem Chipkleber 22, 32 positioniert sind. In
Ausführungsformen
der Erfindung wird ein Chipkleber 22, 32 mit einer
hohen Thixotropie verwendet, damit die Stärke des zwischen dem elektronischen
Bauteil und Substrat positionierten Chipklebers 22, 32 gleichmäßig ist
und das elektronische Bauteil in einer erwünschten Position stabil ausgerichtet
ist.
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Wenn
das Material des Chipklebers 22, 32 etc., welcher
zum Befestigen der elektronischen Bauteile verwendet wird, nahe
einer Flüssigkeit
ist, kann zwar bevorzugt werden, dass ein Material mit Thixotropie
(hoch im Indexwert) verwendet wird, aber Vorsicht wird erfordert,
da die Oberflächenenergie
während
dem Montieren eine mechanische Belastung an den elektronischen Bauteilen
anlegen kann.
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Um
die Thixotropie zu erhöhen
kann SiO2 als Füllstoff bzw. Streckmittel zum
herkömmlichen
auf Epoxid basierenden Harz hinzugefügt werden, aber die vorliegende
Erfindung ist nicht auf das Verwenden von Chipkleber 22, 32 beschränkt, welcher
ein SiO2-Streckmittel enthält, und
es ist offensichtlich, dass jede Zusammensetzung innerhalb eines
jemanden mit technischen Fähigkeiten
offensichtlichen Bereiches verwendet werden kann, welche eine hohe Thixotropie
liefert.
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Nach
dem Verteilen des Chipklebers 22, 32 auf der Kernlage 10 und
Positionieren der elektronischen Bauteile wird Wärme am Chipkleber 22, 32 zum
Aushärten
angewendet, wodurch die elektronischen Bauteile an der Kernlage 10 befestigt
werden. Da in bestimmten Ausführungsformen
der Erfindung ein Metallsubstrat als Kernlage 10 verwendet
wird, welches eine bessere Wärmeleitfähigkeit
aufweist, kann der Chipkleber 22, 32 leichter
als im Stand der Technik durch das Anwenden von Wärme am Metallsubstrat
ausgehärtet
werden.
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D.h.,
das auf bestimmten Ausführungsformen
der Erfindung basierende Metallsubstrat kann beim Positionieren
der elektronischen Bauteile unter Verwendung des Chipklebers 22, 32 verwendet
werden. Da Wärme
leicht durch das Metallsubstrat nicht nur nach dem Positionieren
der elektronischen Bauteile auf dem Chipkleber 22, 32,
sondern auch bei Bedarf vor dem Verteilen des Chipklebers 22, 32 und Positionieren
der elektronischen Bauteile leicht übertragen werden kann, kann
insbesondere das Ausmaß,
zu welchem der Chipkleber 22, 32 ausgehärtet wird,
für eine
Wirkung des Verbesserns des Positionierens der elektronischen Bauteile
leicht eingestellt werden.
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Beim
Verwenden eines Chipklebers 22, 32 mit einer besseren
Thixotropie, wie oben beschrieben wurde, kann indessen ein Härtemittel
innerhalb eines Bereiches, welcher jemanden mit technischen Fähigkeiten
offensichtlich ist, zum Ermöglichen
des Aushärtens
durch Wärme
verwendet werden.
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Durch
folglich das Erhitzen des Metallsubstrates zum Aushärten des
Chipverbundklebers nach dem Positionieren der elektronischen Bauteile
unter Verwendung eines hoch thixotropen Chipklebers 22, 32,
wird der Positionierprozess für
die elektronischen Bauteile verbessert, welche auf der Leiterplatte
montiert sind.
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Nach
dem Montieren der elektronischen Bauteile werden die Isolationsschichten,
wie beispielsweise aus Prepreg (PPG), mit Gummi beschichteten Kupfer
(RCC) oder Ajinomoto-Aufbaufilm (ABF), etc., gestapelt. Nach dem
Stapeln der Isolationsschichten kann ein Additiv- oder Subtraktiv-Verfahren angewendet
werden, um Schaltungsmuster 60 zu bilden. Die oben erwähnten Verfahren
können wiederholt
werden, um eine vielschichtige Leiterplatte zu bilden.
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Wie
oben beschrieben wurde, werden Schaltungsmuster 60 auf
den Oberflächen
der Isolierschichten gebildet und zur elektrischen Verbindung zwischen
den Schaltungsmustern 60, welche auf beiden Seiten des
Kernsubstrates 1 gebildet sind, IVHs 42 gebildet,
welche die erste Isolierschicht 40, zweite Isolierschicht 50 und
Kernlage 10 durchdringen.
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Da
ein elektrisch leitfähiges
Element, wie beispielsweise ein Metallsubstrat oder CCL, etc., für die Kernlage 10 basierend
auf einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet wird, erzeugt das Bilden von
IVHs 42, welche die Kernlage 10 mittels Bohren,
etc., durchdringen, und das Bilden von Metallschichten, wie beispielsweise
Plattieren, etc., auf den Innenumfängen der IVHs 42 ein
Risiko des Kurzschließens
zwischen den IVHs 42 und der Kernlage 10. Um dies
zu verhindern, kann erwünscht werden
Kernöffnungen 12 im
Voraus zu bilden, welche derart größere Querschnitte als die der
IVHs 42 aufweisen, dass sie zulassen, dass die IVHs 42 die Kernlage 10 durchdringen.
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Die
Kernöffnungen 12 können in
der Kernlage 10 vor dem Befestigen der elektronischen Bauteile oder
nach dem Befestigen der elektronischen Bauteile und vor dem Stapeln
der Isolierschichten gebildet werden.
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An
sich wird in der ersten offenbarten Ausführungsform eine vielschichtige
BGA- (Kugelgitteranordnungs-) Platte durch das Montieren der elektronischen
Bauteile auf beiden Seiten der Kernlage 10 und Stapeln
der Isolierschichten zum Bilden des Kernsubstrates 1, Bilden
zusätzlicher
Außenschichtschaltungen 70 darauf
und danach Durchführen
der Prozesse des Beschichtens mit Lötabdecklack (SR), der Oberflächenbehandlung
und Lotkugelanbringung, etc., gebildet.
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Für eine Leiterplatte
mit eingebetteten elektronischen Bauteilen sind die Kosten der eingebetteten
elektronischen Bauteile im Allgemeinen viel höher als die Kosten des Substrates,
während
ein Fehler in einem eingebetteten Bauteil die gesamte Platte unbrauchbar
macht. Daher kann es bezüglich der Wirtschaftlichkeit
effizienter sein Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung an BGA-Platten, deren Fokus auf einer hohen
Dichte liegt, als an regulären, vielschichtigen
Leiterplatten anzuwenden.
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3 ist
eine Querschnittsansicht einer Leiterplatte mit eingebetteten elektronischen
Bauteilen basierend auf einer zweiten offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. In 3 sind ein
Kernsubstrat 1, eine Kernlage 10, Kernöffnungen 12,
ein erstes elektronisches Bauteil 20, ein zweites elektronisches
Bauteil 30, Chipkleber 22, 32, eine erste
Isolierschicht 40, IVHs 42, eine zweite Isolierschicht 50,
Schaltungsmuster 60 und BVHs 62 veranschaulicht.
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Im
Gegensatz zur ersten offenbarten Ausführungsform werden in der zweiten
offenbarten Ausführungsform
die Prozesse des Beschichtens mit Lötabdecklack (SR), der Oberflächenbehandlung
und Lotkugelanbringung, etc., sofort nach dem Bilden des Kernsubstrates 1 durchgeführt, um
eine BGA- (Kugelgitteranordnungs-)
Platte mit einem Gesamtbetrag von zwei Schaltungsmustern 60 zu
bilden.
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Solch
ein Fall des Durchführens
der Oberflächenbehandlung
direkt auf dem Kernsubstrat 1 ohne das Bilden mehrschichtiger
Schaltungen, kann am neusten Gebiet des PoP- (Package on Package- bzw.
Gehäuse
auf einem Gehäuse-)
Speichers angewendet werden, bei welchem eine hohe Dichte und Verringerung
der Stärke
erfordert werden. Mit einem herkömmlichen
PoP-Speicher bestand ein Problem einer erhöhten Stärke aufgrund des Stapelns,
und mit der Stärkenverringerung,
welche ein wichtiges Thema bei einem dünnen Mobiltelefon, etc., wird,
welches eines der Anwendungsgebiete von PoP ist, können Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung eine Lösung zum Verringern der Stärke während dem Einbetten
elektronischer Bauteile im Substrat liefern.
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4 ist
eine Querschnittsansicht einer Leiterplatte mit eingebetteten elektronischen
Bauteilen basierend auf einer dritten offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. In 4 sind ein Kernsubstrat 1,
eine Kernlage 11, Kernöffnungen 12, ein
erste elektronisches Bauteil 20, ein zweites elektronisches
Bauteil 30, ein Chipkleber 22, 32, eine
erste Isolierschicht 40, IVHs 42, eine zweite
Isolierschicht 50, Schaltungsmuster 60 und BVHs 62 veranschaulicht.
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Im
Gegensatz zur ersten und zweiten offenbarten Ausführungsform
wird in der dritten offenbarten Ausführungsform eine dünne Schicht
eines kupferkaschierten Schichtstoffes (CCL) für die Kernlage 11 verwendet.
Wie in 4 veranschaulicht, ist die vorliegende Erfindung
nicht auf das Verwenden eines Metallsubstrates für die Kernlage 11 beschränkt und andere
Substrate, wie beispielsweise ein kupferkaschierter Schichtstoff,
etc., welcher die Biegefestigkeit in einer Wärme freisetzenden Umgebung
und Umgebung mit thermischen Beanspruchungen aufrechterhält, können offensichtlich
innerhalb eines jemanden mit technischen Fähigkeiten offensichtlichen Bereiches
verwendet werden.
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5 ist
ein Ablaufplan, welcher ein Verfahren zum Herstellen einer Leiterplatte
mit eingebetteten elektronischen Bauteilen basierend auf der ersten
offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, und 6 ist
ein Ablaufplan, welcher einen Prozess zum Herstellen einer Leiterplatte
mit eingebetteten elektronischen Bauteilen basierend auf der ersten
offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. In 6 sind
eine Kernlage 10, Kernöffnungen 12,
ein erstes elektronisches Bauteil 20, ein zweites elektronisches
Bauteil 30, ein Chipkleber 22, 32, eine erste
Isolierschicht 40, IVHs 42, eine zweite Isolierschicht 50,
Schaltungsmuster 60, BVHs 62 und Außenschichtschaltungen 70 veranschaulicht.
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Zum
Herstellen einer Leiterplatte, welche durch das symmetrische Einbetten
elektronischer Bauteile auf beiden Seiten einer Kernlage 10,
wie oben beschrieben wurde, eine verbesserte Festigkeit gegen Biegen
aufweist und ein Stapeln mit einer höheren Dichte zulässt, wird
zuerst das erste elektronische Bauteil 20 auf einer Seite
der Kernlage 10 montiert (100), wie bei (a) in 6,
und eine erste Isolierschicht 40 zum Bedecken des ersten
elektronischen Bauteils 20 gestapelt (110), wie
bei (b) der 6.
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Ein
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Biegefestigkeit und Wärmefreisetzungseigenschaft einer
Leiterplatte mit eingebetteten Bauteilen zu verbessern, und, wie
oben beschrieben wurde, kann ein Metallsubstrat aus Aluminium (Al),
Kupfer (Cu) oder rostfreien Stahl (SS), etc., oder ein dünner, kupferkaschierter
Schichtstoff (CCL) für
die Kernlage 10 innerhalb eines Bereiches verwendet werden,
welcher Strukturfestigkeit gewährleistet.
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Da
ein elektronisches Bauteil montiert und eine Isolierschicht üblicherweise
gestapelt wird, wobei die Kernlage 10 auf einer Versteifung
platziert ist, wird das Stapeln der ersten Isolierschicht 40 durch
einen Prozess des Kippens der Kernlage 10 gefolgt (120),
wie bei (c) der 6, um das zweite elektronische
Bauteil 30 auf der anderen Seite der Kernlage 10 zu
montieren.
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Wenn
das elektronische Bauteil auf der anderen Seite der Kernlage 10 ohne
das Drehen der Kernlage 10 wie beispielsweise durch das
Verwenden einer Aufspannvorrichtung, etc., befestigt werden kann,
welche insbesondere für
diesen Zweck ausgebildet wurde, kann der Prozess des Kippens der
Kernlage 10 natürlich
ausgelassen werden. In diesem Fall kann das Befestigen der elektronischen Bauteile
und das Stapeln der Isolierschichten gleichzeitig auf beiden Seiten
der Kernlage 10 durchgeführt werden, wie unten erörtert werden
wird.
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Nach
dem Drehen der Kernlage 10, wird das zweite elektronische
Bauteil 30 auf der anderen Seite der Kernlage 10 befestigt
(130), wie bei (d) der 6, und die
zweite Isolierschicht 50 gestapelt (140), um das
zweite elektronische Bauteil 30 zu bedecken, wie bei (e)
der 6. Das zweite elektronische Bauteil 30 ist
montiert, um das erste elektronische Bauteil 20 zu überlappen
und folglich eine Struktur zu bilden, bei welcher die elektronischen
Bauteile symmetrisch angeordnet sind, wodurch die Festigkeit gegen
die Biegebeanspruchungen verbessert wird, wie oben beschrieben wurde.
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Zwar
kann es zum symmetrischen Einbetten der elektronischen Bauteile
in Bezug auf die Kernlage 10 am bevorzugtesten sein, dass
das erste elektronische Bauteil 20 und zweite elektronische
Bauteil 30 eine identische Größe und Form aufweisen, aber die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die Symmetrie eines mathematischen
Sinnes beschränkt,
wie oben erörtert
wurde.
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Die
elektronischen Bauteile werden mittels eines Chipklebers 22, 32 auf
der Kernlage 10 befestigt, welcher dazwischen aufgetragen
wird, wobei das Verwenden eines Produkts mit einer hohen Thixotropie
die elektronischen Bauteile stabil in den erwünschten Positionen zum verbesserten
Positionieren ausrichten kann.
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Folglich
lässt das
Einbetten der elektronischen Bauteile durch das Montieren der elektronischen
Bauteile auf der Kernlage 10 und Bedecken mit den Isolierschichten
im Vergleich zum herkömmlichen
Prozess des Perforierens von Abschnitten eines Kernsubstrates zum
Bilden von Hohlräumen
und danach Einbetten der elektronischen Bauteile in den Hohlräumen einen
verkürzten
Prozess zu. Schaltungsmuster 60 können auch auf Abschnitten ausgebildet
sein, an welchen Schaltungsmuster 60 wegen den Hohlräumen im
Stand der Technik nicht ausgebildet sein hätten können, damit die Verdrahtungsdichte erhöht ist.
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Materialien,
wie beispielsweise Prepreg (PPG), ABF, etc., können für die Isolierschichten verwendet
werden und Kupferfolienschichten werden durch Plattieren, etc.,
auf die Isolierschichten gestapelt, damit der anschließende Prozess
des Bildens der Schaltungsmuster 60 angewendet werden kann. Indessen
können
die Schaltungsmuster 60 mit einer höheren Effizienz beim Verwenden
von RCC für
die Isolierschichten gebildet werden, da der Prozess des Stapelns
der Kupferfolienschichten ausgelassen werden kann.
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Um
die auf den Oberflächen
der Isolierschichten gebildeten Schaltungsmuster 60 elektrisch zu
verbinden, sind IVHs 42 gebildet (150), welche
die erste Isolierschicht 40, zweite Isolierschicht 50 und Kernlage 10 durchdringen,
wie bei (f) der 6. Da Metallschichten auf den
Innenumfängen
der IVHs 42 gebildet sind, kann ein Risiko des elektrischen
Kurzschließens
zwischen der Kernlage 10, welche ein leitendes Element,
wie beispielsweise ein Metallsubstrat, etc., verwendet, und den
IVHs 42 bestehen.
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Folglich
sind Abschnitte der Kernlage 10 perforiert, wie bei (c)
der 6, und Kernöffnungen 12 im
Voraus gebildet (122), welche größere Querschnitte als die IVHs 42 aufweisen,
um die IVHs 42 durch die Kernlage 10 dringen zu
lassen.
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Die
Kernöffnungen 12 sind
in Übereinstimmung
mit den Positionen, an welchen die IVHs 42 zu bilden sind,
und mit Querschnitten gebildet, welche größer als die der IVHs 42 sind,
damit die IVHs 42 ohne Kontakt passieren können, wodurch
die IVHs 42 und die Kernlage 10 elektrisch isoliert
sind.
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Wie
bei (h) der 6, sind schließlich Schaltungsmuster 60 auf
den Oberflächen
der ersten Isolierschicht 40 und/oder zweiten Isolierschicht 50 gebildet
(170), um das Kernsubstrat 1 zu vollenden. Ein herkömmliches
Additiv-Verfahren oder Subtraktiv-Verfahren kann am Verfahren zum
Bilden eines Schaltungsmusters 60 auf der Oberfläche einer
Isolierschicht angewendet werden.
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Um
die Schaltungsmuster 60 und elektronischen Bauteile elektrisch
anzuschließen,
sind BVHs (verdeckte Durchkontaktierungen) 62 in den Isolierschichten
in Übereinstimmung
mit den Positionen der Elektroden der elektronischen Bauteile, wie
bei (g) der 6, vor dem Bilden der Schaltungsmuster 60 gebildet.
Die elektrische Verbindung zwischen den Elektroden der elektronischen
Bauteile und den Schaltungsmustern 60 wird durch das Durchführen des
Plattierens, etc., auf den Oberflächen der BVHs 62 während dem
Prozess des Bildens der Schaltungsmuster 60 implementiert.
D.h., erst werden BVHs 62 in der ersten Isolierschicht 40 in Übereinstimmung
mit der Position des ersten elektronischen Bauteils 20 und
zweite BVHs 62 in der zweiten Isolierschicht 50 in Übereinstimmung
mit der Position des zweiten elektronischen Bauteils 30 gebildet (160).
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Das
Kernsubstrat 1 bestimmter Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung wird durch das Montieren elektronischer Bauteile auf beiden Seiten
einer Kernlage 10, das Stapeln von Isolierschichten darauf
und dann das Bilden von Schaltungsmustern 60 auf den Oberflächen der
Isolierschichten vollendet, während
anschließende
Prozesse des weiteren Stapelns von Isolierschichten und Kupferfolienschichten
auf die Schaltungsmuster 60 und Bildens der Außenschichtschaltungen 70 auf den
Kupferfolienschichten durchgeführt
werden können,
um eine vielschichtige Leiterplatte herzustellen.
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7 ist
ein Ablaufplan, welcher ein Verfahren zum Herstellen einer Leiterplatte
mit eingebetteten elektronischen Bauteilen basierend auf der zweiten
offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, und 8 ist
ein Ablaufplan, welcher einen Prozess zum Herstellen einer Leiterplatte
mit eingebetteten elektronischen Bauteilen basierend auf der zweiten
offenbarten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. In 8 sind
eine Kernlage 10, Kernöffnungen 12,
ein erstes elektronisches Bauteil 20, ein zweites elektronisches
Bauteil 30, ein Chipkleber 22, 32, eine erste
Isolierschicht 40, IVHs 42, eine zweite Isolierschicht 50,
Schaltungsmuster 60 und BVHs 62 veranschaulicht.
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Im
Gegensatz zur ersten offenbarten Ausführungsform ist ein Merkmal
der zweiten offenbarten Ausführungsform,
dass die elektronischen Bauteile gleichzeitig auf beiden Seiten
der Kernlage 10 montiert werden. In Bezug auf die Kernlage 10 entspricht eine
Seite einer Oberseite und die andere Seite einer Unterseite, so
dass ein Verfahren zum Montieren elektronischer Bauteile auf die
Unterseite ohne Drehen der Kernlage 10 innerhalb eines
Bereiches, welcher jemandem mit technischen Fähigkeiten offensichtlich ist,
wie beispielsweise das Verwenden einer Aufspannvorrichtung erfordert
wird, welche speziell für
diesen Zweck ausgebildet wurde.
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Zum
Herstellen einer Leiterplatte basierend auf der zweiten offenbarten
Ausführungsform,
wird erst das erste elektronische Bauteil 20 auf einer
Seite der Kernlage 10 und dann das zweite elektronische Bauteil 300 auf
der anderen Seite der Kernlage 10 montiert, um das erste
elektronische Bauteil 20 zu überlappen (200), wie
bei (a) der 8.
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Um
die Strukturfestigkeit und Wärmefreisetzungseigenschaft
der Leiterplatte zu erhöhen,
wird ein Metallsubstrat, wie beispielsweise aus Aluminium (Al),
Kupfer (Cu) oder rostfreien Stahl (SS), etc., oder ein dünner, kupferkaschierter
Schichtstoff (CCL) für die
Kernlage 10 verwendet.
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Um
das Biegeereignis in der Umgebung mit thermischer Beanspruchung
zu minimieren, welche während
dem Herstellungsprozess einer Leiterplatte erzeugt wird, kann erwünscht werden,
dass das erste elektronische Bauteil 20 und zweite elektronische Bauteil 30 eine
identische Größe und Form
aufweisen und in Bezug auf die Kernlage 10 symmetrisch montiert
werden. Es ist für
jemanden mit technischen Fähigkeiten
jedoch offensichtlich, dass die Größen, Formen und Befestigungspositionen
der elektronischen Bauteile innerhalb eines Bereiches einer im Wesentlichen
symmetrischen Struktur variieren können, welche Strukturfestigkeit
gewährleistet.
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Die
elektronischen Bauteile werden auf der Kernlage 10 mittels
eines Chipklebers 22, 32 montiert, welcher dazwischen
aufgetragen wird, wobei ein Chipkleber 22, 32 mit
einer hohen Thixotropie zum Verbessern des Positionierens der montierten elektronischen
Bauteile erwünscht
sein kann.
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Wie
oben beschrieben wurde, werden zum Implementieren der elektrischen
Verbindung zwischen den IVHs 42 und der Kernlage 10 Abschnitte der
Kernlage 10 an Stellen perforiert, an welchen die IVHs 42 zu
bilden sind, um Kernöffnungen 12 mit Querschnitten
zu erzeugen, welche größer als
die der IVHs 42 sind.
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Als
nächstes
wird, wie bei (b) der 8 die erste Isolierschicht 40 auf
eine Seite der Kernlage 10 gestapelt, um das erste elektronische
Bauteil 20 bedecken, und die zweite Isolierschicht 50 auf
die andere Seite der Kernlage 10 gestapelt, um das zweite elektronische
Bauteil 30 bedecken (210).
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Materialien,
wie beispielsweise Prepreg (PPG), ABF, etc., können für die Isolierschichten verwendet
werden und Kupferfolienschichten werden auf den Isolierschichten
durch Plattieren, etc., gebildet, um das Bilden der Schaltungsmuster 60 zuzulassen.
Indessen können
die Schaltungsmuster 60 mit einer höheren Effizienz gebildet werden,
wenn RCC für
die Isolierschichten verwendet wird, da der Prozess des Stapelns
der Kupferfolienschichten ausgelassen werden kann.
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Wie
bei (c) der 8, werden als nächstes IVHs 42 gebildet,
welche die erste Isolierschicht 40, zweite Isolierschicht 50 und
Kernlage 10 durchdringen, und Metallschichten auf den Innenumfängen der IVHs 42 durch
Plattieren, etc., zur elektrischen Verbindung zwischen den Schaltungsmustern 60 gebildet
(220).
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Vor
dem Bilden der Schaltungsmuster 60 auf den Oberflächen der
Isolierschichten, werden erste BVHs (verdeckte Durchkontaktierungen) 62 in
der ersten Isolierschicht 40 in Übereinstimmung mit den Positionen
der Elektroden der ersten elektronischen Bauteile 20 und
zweite BVHs 62 in der zweiten Isolierschicht 50 in Übereinstimmung
mit den Positionen der Elektroden der zweiten elektronischen Bauteile 30 gebildet
(230), wie bei (d) der 8, um den
elektrischen Anschluss zwischen den Schaltungsmustern 60 und
eingebetteten elektrischen Bauteilen zu implementieren. Metallschichten
sind durch das Plattieren auf den Oberflächen der BVHs 62 gebildet, um die
elektronischen Bauteile und Schaltungsmuster 60 elektrisch
anzuschließen.
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Wie
bei (e) der 8, werden schließlich die Schaltungsmuster 60 auf
den Oberflächen
der Isolierschichten gebildet, um das Kernsubstrat 1 zu
vollenden (240). Wie oben beschrieben wurde, können zum
Herstellen einer vielschichtigen Leiterplatte zusätzliche
Isolierschichten und Kupferfolienschichten auf die Schaltungsmuster 60 gestapelt
werden, wobei Außenschichtschaltungen 70 auf
den Kupferfolienschichten gebildet sind.
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Nach
bestimmten Aspekten der Erfindung, die oben dargestellt wurde, wird
die Dichte der Leiterplatte mit den eingebetteten Bauteilen verbessert,
da eine Vielzahl an elektronischen Bauteilen gleichzeitig eingebettet
wird, und die Wärmefreisetzungseigenschaft
und mechanische Festigkeit einschließlich der erhöhten Biegefestigkeit
in einer Umgebung mit thermischer Beanspruchung verbessert, da die
elektronischen Bauteile auf beiden Seiten einer Kernlage montiert
werden, welche ein Metallsubstrat ist.
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Da
der Prozess zum Bilden von Hohlräumen beim
Prozess des Einbettens der elektronischen Bauteile ausgelassen wird,
wird der Prozess auch verkürzt
und die Schaltungsmuster können
in Abschnitten ausgebildet sein, in welchen es in Stand der Technik
Hohlräume
gab, um die Verdrahtungsdichte zu verbessern.
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Zudem
können
der entsprechende BVH-Prozess und Prozess, wie beispielsweise Plattieren,
für die
zwei elektronischen Bauteile, welche auf beiden Seiten der Kernlage
montiert sind, durch integrierte Prozesse durchgeführt werden,
um die Prozesseffizienz zu verbessern und Kosten zu verringern.
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Zwar
wurde die vorliegende Erfindung in Bezug auf bestimmte Ausführungsformen
beschrieben, aber es sollte eingesehen werden, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen durch jemanden mit technischen Fähigkeiten
erfolgen können,
ohne vom Wesen und Bereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen,
welche durch die beiliegenden Ansprüche und die Äquivalente
derselben definiert ist.