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TECHNISCHES
GEBIET
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Diese
Erfindung betrifft ein Drucksteuerungssystem für einen Drehmomentübertragungsmechanismus,
der ein Steuerungssolenoid mit mehreren darin angebrachten, selektiv
ansteuerbaren Spulen aufweist und der in der Lage ist, dem Drehmomentübertragungsmechanismus
ein unter Druck stehendes Fluid mit mehreren Druckverstärkungseigenschaften
zur Verfügung
zu stellen.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Automatisch
schaltende Leistungsgetriebe umfassen mehrere Drehmomentübertragungsmechanismen,
wie zum Beispiel Kupplungen und Bremsen. Diese Kupplungen und Bremsen
sind allgemein fluidbetriebene Mechanismen, die eine Fluiddrucksteuerung
zum Ausführen
eines Einrückens
und Ausrückens
des Drehmomentübertragungsmechanismus
erfordern. Diese Mechanismen und deren Struktur sind ebenso wie
viele Drucksteuerungen zum Begründen
des Einrückens
und Ausrückens
des Drehmomentübertragungsmechanismus
in der Technik wohlbekannt.
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Bei
vielen automatischen Schaltgetrieben ist es wünschenswert, den Einrückungsdruck
eines Drehmomentübertragungsmechanismus
während des
Einrückens
des Drehmomentübertragungsmechanismus
mit einer steigenden Rate oder einer Rampenrate zu steuern und den
Druck auf einen Maximalwert zu erhöhen, sobald der Drehmomentübertragungsmechanismus
vollständig
eingerückt
worden ist. Die Rampensteuerung des Anwendungsdrucks ist insofern
wichtig, als sie die Reibungseinrückung bei niedrigen Niveaus
während Übersetzungswechseln
steuert, wenn der ankommende Drehmomentübertragungsmechanismus eingerückt wird
und der abgehende Drehmomentübertragungsmechanismus
ausgerückt
wird.
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Viele
der Steuerungen für
Drehmomentübertragungsmechanismen
aus dem Stand der Technik umfassen veränderbare Verstärkungsventile,
wobei eine erste Steuerungsrate während eines Abschnitts des
Einrückens
verwendet wird und eine zweite Steuerungsrate während des Rests des Steuerungsdruckeinrückens verwendet
wird. Viele dieser Ventile umfassen differentielle, auf einem Ventilkolben
ausgebildete Bereiche, um die verschiedenen Verstärkungsraten
zu schaffen, die zur Steuerung des Drehmomentübertragungsmechanismus nötig sind.
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Zusätzlich verwenden
viele Steuerungsmechanismen aus dem Stand der Technik ein Solenoidsignal,
das bei Druckniveaus gesteuert wird, um die benötigte Verstärkung bei dem Drehmomentübertragungsmechanismus
bereitzustellen. Diese Solenoide können ein verstellbares Ablasssolenoid
(VBS), ein pulsweitenmoduliertes Solenoid (PWM) oder ein zweistufiges
Solenoid sein, die alle denjenigen wohlbekannt sind, die mit der
Technik vertraut sind. Diese Solenoiddrucksteuerungen werden im
Wesentlichen durch ein programmierbares elektronisches Steuerungsmodul
gebildet, das die nötige
Information zur Steuerung des Drucks des Drehmomentübertragungsmechanismus
während
eines Gangwechsels oder eines Wechsels der Übersetzung und zur Steuerung
des Drucks nach Vollendung des Wechsels enthält. Oft wird der Steuerdruck
des Solenoidventils benutzt, um den gesamten Bereich des Drucks
des Drehmomentübertra gungsmechanismus
bereitzustellen, der für
die Regelung während
der Übersetzungswechsel
und bei vollständiger
Einrückung
benötigt
wird.
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In
vielen Fällen
sind zusätzliche
Druckverstärkungseigenschaften
gewünscht,
um abweichende Einrückungsdrücke für einen
Drehmomentübertragungsmechanismus
zu schaffen. Das trifft insbesondere dann zu, wenn ein Drehmomentübertragungsmechanismus
verwendet wird, um das Schalten von mehr als einem Gang zu bewirken.
In diesem Fall kann der Drehmomentübertragungsmechanismus mehrfache
Druckanforderungen aufweisen, um in jedem der Gänge ein volles Drehmoment zu
halten. In der Vergangenheit wurde für jede der Druckverstärkungseigenschaften
zusätzliche
Systemhardware benötigt.
Diese Hardware kann Verstärkungsventile,
Regler und/oder ein gemultiplextes System von Solenoiden und Reglern
umfassen, die in der Lage sind, dem Einstelldruckregelventil einen
Steuerdruck zu liefern.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung schafft ein Drucksteuerungssystem für einen
Drehmomentübertragungsmechanismus,
das ein Steuerungssolenoid mit mehreren darin angeordneten Spulen
umfasst und dazu dient, einem Drehmomentübertragungsmechanismus mehrere
Druckverstärkungseigenschaften zur
Verfügung
zu stellen. Durch selektives Ansteuern der einzelnen Spulen oder
einer Kombination davon können
mit einem Minimum an zusätzlicher
Systemhardware mehrfache Druckverstärkungen erreicht werden.
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Entsprechend
schafft die vorliegende Erfindung ein Drucksteuerungssystem für einen
Drehmomentübertragungsmechanismus,
das einen Steuerungsdurchgang, der geeignet ist, ein Steuerungsdrucksignal
zur Verfügung
zu stellen, und einen Leitungsdruckdurchgang aufweist der dazu dient,
ein Leitungsdrucksignal zur Verfügung
zu stellen. Ein Einstelldruckregelventilkörper ist mit Fluidverbindung zu
dem Steuerungsdurchgang und dem Leitungsdruckdurchgang vorgesehen.
Der Einstelldruckregelventilkörper
weist einen Einspeiseanschluss für
den Drehmomentübertragungsmechanismus
auf, der in Fluidverbindung mit einem Einspeisedurchgang des Drehmomentübertragungsmechanismus
steht und dazu dient, ein Anwendungsdrucksignal für einen Drehmomentübertragungsmechanismus
an den Drehmomentübertragungsmechanismus
zu richten. Auch ist ein innerhalb des Einstelldruckreglerventilkörpers verschiebbar
angeordneter Ventilkolben vorgesehen, welcher in Ansprechen auf
einen Druck von dem Steuerungsdurchgang einen Fluiddruck steuert, der
zwischen dem Leitungsdruckdurchgang und dem Drehmomentübertragungsmechanismus
herrscht. Zusätzlich
ein Steuerungssolenoid, das mehrere darin angeordnete, selektiv
ansteuerbare Spulen aufweist und dazu dient, den Steuerungsdurchgang
abhängig
davon, welche der mehreren der selektiv ansteuerbaren Spulen angesteuert
werden, selektiv mit unter Druck stehendem Fluid mit veränderlichen
Raten von Druckverstärkung
zu versorgen.
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Das
Steuerungssolenoid der vorliegenden Erfindung kann ein verstellbares
Ablass-, pulsweitenmoduliertes oder zweistufiges Solenoid sein.
Die Anzahl der selektiv ansteuerbaren Spulen des Steuerungssolenoids
kann zwei betragen, und die Spulen können durch ein elektronisches
Steuerungsmodul selektiv angesteuert werden.
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Das
Drucksteuerungssystem für
einen Drehmomentübertragungsmechanismus
der vorliegenden Erfindung kann auch einen Druckschalter umfassen,
der in Fluidverbindung mit dem Einstelldruckreglerventilkörper steht
und dazu dient, das Leitungsdrucksignal für Diagnosezwecke selektiv von
dem Leitungsdruckdurchgang zu empfangen.
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Eine
andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung schafft ein Drucksteuerungssystem für einen
selektiv ansteuerbaren Drehmomentübertragungsmechanismus, das
einen Leitungsdruckdurchgang, der zur Bereitstellung eines Leitungsdrucksignals
dient, und einen Einspeisedurchgang für den Drehmomentübertragungsmechanismus
aufweist. Ein Steuerungssolenoid ist vorgesehen, das in Fluidverbindung
mit dem Leitungsdruckdurchgang und dem Einspeisedurchgang für den Drehmomentübertragungsmechanismus
steht. Das Steuerungssolenoid weist mehrere darin angeordnete, selektiv
ansteuerbare Spulen auf und dient dazu, den Einspeisedurchgang für den Drehmomentübertragungsmechanismus
selektiv mit unter Druck stehendem Fluid mit verschiedenen Raten
von Druckverstärkung
abhängig
davon zu versorgen, welche der mehreren selektiv ansteuerbaren Spulen
angesteuert werden. Zusätzlich
ist ein Drehmomentübertragungsmechanismus
vorgesehen, der in Fluidverbindung mit dem Einspeisedurchgang für den Drehmomentübertragungsmechanismus
steht und durch das unter Druck stehende Fluid in dem Einspeisedurchgang
für den Drehmomentübertragungsmechanismus
selektiv einrückbar
ist.
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Das
Steuerungssolenoid der anderen Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung kann ein verstellbares Ablass-, pulsweitenmoduliertes
oder zweistufiges Solenoid sein. Die Anzahl der selektiv ansteuerbaren
Spulen des Steuerungssolenoids kann zwei betragen, und die Spulen
können
durch ein elektronisches Steuerungsmodul selektiv angesteuert werden.
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Die
obigen Merkmale und Vorteile und weitere Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung sind aus der folgenden genauen Beschreibung
der besten Arten zur Ausführung
der Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen leicht ersichtlich.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine diagrammartige und schematische Darstellung eines Abschnitts
eines Steuerungssystems für
einen Drehmomentübertragungsmechanismus
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung, wobei das Anwendungsdruckregelventil
in der durch Federvorspannung gesetzten Position gezeigt ist;
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2 ist
eine diagrammartige und schematische Darstellung eines Abschnitts
eines Steuerungssystems für
einen Drehmomentübertragungsmechanismus
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung, wobei das Anwendungsdruckregelventil
in der durch Druck gesetzten Position gezeigt ist;
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3 ist
eine grafische Darstellung der variablen Ausgangsdruckverstärkungscharakteristik
des Mehrfachspulensteuerungssolenoids;
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4 ist
eine grafische Darstellung der variablen Ausgangsverstärkungscharakteristik
des Anwendungsdruckregelventils, wenn es von dem Steuerungssolenoid
gesteuert wird; und
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5 ist
eine diagrammartige und schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform
für einen
Abschnitt eines Steuerungssystems für einen Drehmomentübertragungsmechanismus
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Bezug
nehmend auf die Zeichnungen, wobei gleiche Zeichen gleiche oder
entsprechende Teile in den mehreren Ansichten darstellen, ist in 1 und 2 ein
Abschnitt eines Drehmomentübertragungssteuerungs-
oder Drucksteuerungssystems 10 zur Steuerung des Ein- und
Ausrückens
eines Drehmomentübertragungsmechanismus
(TTM) 12 gezeigt. Der Drehmomentübertragungsmechanismus 12 ist
in der Technik als eine fluidbetriebene Reibungseinrichtung, wie
z.B. eine Kupplung oder eine Bremse, bekannt, deren Arbeitsweise
in der Technik wohlbekannt ist.
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Das
Steuerungssystem 10 für
den Drehmomentübertragungsmechanismus
umfasst ein Steuerungssolenoid 14, ein elektronisches Steuerungsmodul
(ECM) 16, und ein Anwendungs- oder Einstelldruckregelventil 18.
Ein Hauptdruck- oder Leitungsdruckdurchgang 20 enthält ein Übertragungsfluid, das
durch eine herkömmliche
Pumpe (nicht gezeigt) auf einen vorbestimmten Druck geregelt ist.
Der Leitungsdruckdurchgang 20 stellt unter Druck stehendes
Fluid an einem Einlassanschluss 22 des Anwendungs- oder
Einstelldruckregelventils 18 bereit. Ein Steuerungsdruckdurchgang 21 steht
in Fluidverbindung mit dem Steuerungssolenoid 14, um diesem
unter Druck stehendes Fluid zu liefern.
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Das
Steuerungssolenoid 14 der vorliegenden Erfindung ist ein
elektronisch gesteuerter Ventilmechanismus, der einen Ausgangssteuerungsdruck in
einem Steuerungsdurchgang 24 zur Verfügung stellt, welcher proportional
zu dem Steuerungssignal ist, das an das Steuerungssolenoid 14 gegeben
wird. In dem Steuerungssolenoid 14 sind mehrere selektiv und
unabhängig
ansteuerbare Spulen 30A und 30B angeordnet, die
dazu dienen, eine veränderbare elektromagnetische
Kraft in dem Steuerungssolenoid 14 zu schaffen. Der Einfachheit
und Klarheit halber wurden zwei Spulen 30A und 30B gewählt. Mit
der Technik vertraute Personen werden erkennen, dass eine zusätzliche
Anzahl von Spulen verwendet werden kann, um zusätzliche Druckverstärkungen
zu schaffen. Als ein Ergebnis des selektiven Ansteuerns der Spulen 30A und 30B kann
der Druck in dem Steuerungsdurchgang 24, wie in 3 dargestellt, mehrere
ausgeprägte
Ausgangsdruckverstärkungen 32, 34 und 36 aufweisen.
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3 ist
eine grafische Darstellung der veränderbaren Ausgangsdruckverstärkungscharakteristik
des Steuerungssolenoids 14. Die Kurve 32 stellt die
Druckverstärkung
in dem Steuerungsdurchgang 24 dar, wenn nur die Spule 30A angesteuert
wird. Die durch die Kurve 32 dargestellte niedrige Verstärkungscharakteristik
wird dem Steuerungssolenoid 14 eine zusätzliche Steuerungsauflösung bei
niedrigen Anwendungsdrücken
ermöglichen.
Die Kurve 34 stellt die Druckverstärkung in dem Steuerungsdurchgang 24 dar,
wenn nur die Spule 30B angesteuert wird. Die Kurve 36 stellt
die Druckverstärkung
in dem Steuerungsdurchgang 24 dar, wenn beide Spulen 30A und 30B angesteuert
werden. Der Punkt, an dem die elektromagnetische Kraft in dem Steuerungssolenoid 14 ausreicht,
um mit der Betätigung des
Steuerungssolenoids 14 zu beginnen, ist bei Punkt 40 gezeigt.
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Wieder
auf 1 Bezug nehmend können dem Drehmomentübertragungsmechanismus 12 durch
selektives Ansteuern einzelner Spulen 30A und 30B getrennt
oder in Kombination für
verbesserte Schaltgriffigkeit und Getriebehaltbarkeit verschiedene
Anwendungsdrücke
und Druckraten zur Verfügung
gestellt werden. Das Steuerungssolenoid 14 wird durch das
elektronische Steuerungsmodul 16 gesteuert, das ein Softwarepaket 26 umfasst,
welches Steuerungswerte in die Antriebselektronik 28 eingibt.
Die Antriebselektronik 28 wiederum stellt den Spulen 30A und/oder 30B des
Steuerungssolenoids 14 ein Steuersignal zur Verfügung. Solche
elekt ronischen Steuerungsmodule 16 sind in der Technik
der Getriebesteuerungen bekannt.
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Das
Steuerungssolenoid 14 der vorliegenden Erfindung kann ein
verstellbares Ablasssolenoid (VBS), ein pulsweitenmoduliertes Solenoid
(PWM) oder ein zweistufiges Solenoid sein.
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Das
Anwendungs- oder Einstelldruckregelventil 18 umfasst einen
Ventilkolben 42 mit drei Stegen 44,46 und 48 gleichen
Durchmessers und zwei Tälern 50 und 52,
die zwischen den Stegen 44 und 46 bzw. den Stegen 46 und 48 angeordnet
sind. Der Ventilkolben 42 weist auch einen Steg mit großem Durchmesser 54 auf.
Der Ventilkolben 42 ist verschiebbar in dem Ventilkörper 56 angeordnet,
der eine Ventilbohrung 58 mit zu den Ventilstegen 44, 46, 48 und 54 komplementären Abschnitten
aufweist.
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Der
Ventilkörper 56 umfasst
den Einlassanschluss 22, einen Feedback-Anschluss 60, zwei Auslassanschlüsse 62 und 64,
einen Einspeiseanschluss 66 für den Drehmomentübertragungsmechanismus und
einen Steuerungsanschluss 68. Der Ventilkolben 42 wirkt
mit der Ventilbohrung 58 zusammen, um eine Federkammer 70 zu
bilden, in der eine Feder 72 angeordnet ist. Die Feder
dient dazu, den Ventilkolben 42 in der Ventilbohrung 58 nach
links vorzuspannen, wie in den 1 und 2 gezeigt.
Der Steg 54 und die Ventilbohrung 58 wirken zusammen,
um eine Steuerungskammer 74 zu bilden, die in Fluidverbindung
mit dem Steuerungsanschluss 68 steht.
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1 stellt
ein Einstelldruckregelventil 18 in einer Stellung zum Ablassen
des Drucks aus dem Drehmomentübertragungsmechanismus 12 dar.
Der Einspeiseanschluss 66 für den Drehmomentübertragungsmechanismus
steht in Verbindung mit der Ventilbohrung 58 zwischen den
Stegen 46 und 48. Wenn sich der Ventilkolben 42 in
der von der Feder vorgegebenen Position befindet, ermöglicht das
Tal 52 eine Fluidverbindung zwischen dem Einspeiseanschluss 66 für den Drehmomentübertragungsmechanismus und
dem Auslassanschluss 64. Zusätzlich ermöglicht das Tal 50 eine
Verbindung von unter Druck stehendem Fluid zwischen dem Einlassanschluss 22 und dem
Druckschalteranschluss 63, wodurch dem Druckschalter (PS) 65 ein
Leitungsdrucksignal zu Diagnosezwecken bereitgestellt wird. Wie
in 4 am Punkt 76 gezeigt, wird jeglicher
latente Druck innerhalb des Drehmomentübertragungsmechanismus 12 durch
den Auslassanschluss 64 in 1 vollständig abgelassen. 4 stellt
die Druckverstärkungscharakteristik
des Einspeisedurchgangs 67 für den Drehmomentübertragungsmechanismus
dar, welcher mit dem Einstelldruckregelventil 18 am Einspeiseanschluss 66 und
dem Drehmomentübertragungsmechanismus 12 in
Fluidverbindung steht.
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2 stellt
das Einstelldruckregelventil 18 in der auf Druck geschalteten
Stellung dar. Wenn ein Einrücken
des Drehmomentübertragungsmechanismus 12 gewünscht ist,
wird der Fluiddruck in der Kammer 74, der durch das Steuerungssolenoid 14 bestimmt
ist, über
den Punkt 78 von 4 hinaus
erhöht,
um die Federvorspannkraft der Feder 72 zu überwinden.
Wenn sich der Fluiddruck innerhalb der Kammer 74 erhöht, wird
der Ventilkolben 42 nach rechts gegen die Feder 72 gedrückt. Diese
Bewegung wird es dem Steg 46 ermöglichen, für eine Fluidverbindung zwischen
dem Einspeiseanschluss 66 für den Drehmomentübertragungsmechanismus
und dem Leitungseinlassanschluss 22 zu sorgen, die einen
Anstieg des Fluiddrucks an dem Drehmomentübertragungsmechanismus 12 bewirkt.
Im Wesentlichen zur gleichen Zeit wird der Auslassanschluss 64 durch
den Steg 48 verschlossen oder gegen eine Fluidverbindung
mit dem Einspeiseanschluss 66 für den Drehmomentübertragungsmechanismus blockiert. Der
Druckschalteranschluss 63 wird anfangen, Druck durch den
Auslassanschluss 62 abzulassen.
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Der
Druck an dem Drehmomentübertragungsmechanismus 12 wird
entlang einer in 4 gezeigten Kurve 80 ansteigen.
Der Druck an dem Drehmomentübertragungsmechanismus 12 wird
bis zu dem Punkt 82 steigen, welcher der maximal erreichbare
Ausgangsdruck des Einstelldruckregelventils ist, wenn nur eine Spule 30A des
Steuerungssolenoids 14 angesteuert wird. Wenn ein Druckanstieg in
dem Einspeisedurchgang 67 für den Drehmomentübertragungsmechanismus
vom Drehmomentübertragungsmechanismus 12 benötigt wird,
kann die Spule 30A abgeschaltet werden, während die
Spule 30B angesteuert wird, wodurch es dem Druckausgang
des Einstelldruckreglerventils 18 ermöglicht wird, den Druck in dem
Durchgang 67 auf einen durch den Punkt 84 repräsentierten
Maximaldruck zu erhöhen.
Wenn in dem Drehmomentübertragungsmechanismus 12 ein
voller Anwendungsdruck gewünscht
wird, können
beide Spulen 30A und 30B angesteuert werden, wodurch
der am Punkt 86 gezeigte Maximaldruck in dem Durchgang 67 ermöglicht wird. Dieser
Maximaldruck ist im Wesentlichen gleich dem Leitungsdruck in dem
Leitungsdruckdurchgang 20. Durch selektives Ansteuern der
Spulen 30A und 30B in dem Steuerungssolenoid 14,
kann eine bessere Auflösung
bei niedrigen Anwendungsdrücken
erreicht werden.
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Wenn
es gewünscht
ist, den Drehmomentübertragungsmechanismus 12 auszurücken, wird
der Druck in der Kammer 74 durch das Steuerungssolenoid 14 vermindert,
wodurch es dem Anwendungsdruck an dem abgehenden Drehmomentübertragungsmechanismus 12 ermöglicht wird,
entlang der Kurve 80 durch einen durch das ECM 16 gesteuerten Plan
vermindert zu werden.
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5 stellt
eine andere Ausführungsform
eines Abschnitts eines Drehmomentübertragungsmechanismus-Steuerungssystems 10' dar, bei dem
das in 1 und 2 gezeigte Einstelldruckregelventil 18 weggelassen
werden kann, indem man dem Drehmomentübertragungsmechanismus 12' ein unter Druck
stehendes Öl
direkt über
ein Steuerungssolenoid mit hohem Durchfluss 14' zur Verfügung stellt, welches
mehrere darin angeordnete Spulen 30A' und 30B' aufweist.
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Bei
dieser Ausführungsform
wird der Leitungsdruckdurchgang 20' Fluid unter Leitungsdruck direkt
in das Steuerungssolenoid 14' einspeisen.
Das Steuerungssolenoid 14' wird
den Druck in dem Einspeisedurchgang 67' für den Drehmomentübertragungsmechanismus
direkt regeln, was im Ergebnis den Drehmomentübertragungsmechanismus 12' selektiv einrücken und
ausrücken
wird.
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Die
selektiv und unabhängig
ansteuerbaren Spulen 30A' und 30B' dienen dazu,
eine veränderbare
elektromagnetische Kraft in dem Steuerungssolenoid 14' bereitzustellen.
Als ein Ergebnis des selektiven Ansteuerns der Spulen 30A' und 30B' kann der Druck
in dem Einspeisedurchgang 67' für den Drehmomentübertragungsmechanismus,
wie in 3 gezeigt, mehrere unterschiedliche Druckverstärkungen aufweisen.
Zwei Spulen 30A und 30B wurden der Einfachheit
halber gewählt.
Fachleute werden erkennen, dass eine zusätzliche Anzahl von Spulen verwendet
werden kann, um zusätzliche
Druckverstärkungen
bereitzustellen. 3 ist eine grafische Darstellung
der veränderbaren
Ausgangsdruckverstärkungs-Charakteristik des
Mehrfachspulen-Steuerungssolenoids 14'. Die Kurve 32 stellt
die Druckverstärkung
in dem Einspeisedurchgang 67' für den Drehmomentübertragungsmechanismus
dar, wenn nur die Spule 30A' angesteuert
wird. Die niedrige Verstärkungscharakteristik
der Kurve 32 wird dem Steuerungssolenoid 14' eine zusätzliche
Steuerungsauflösung bei
niedrigen Anwendungsdrücken ermöglichen.
Die Kurve 42 stellt die Druckverstärkung in dem Einspeisedurchgang 67' für den Drehmomentübertragungsmechanismus
dar, wenn nur die Spule 30B' angesteuert
wird. Die Kurve 36 stellt die Druckverstärkung in
dem Einspeisedurchgang 67' für den Drehmomentübertragungsmechanismus dar,
wenn beide Spulen 30A' und 30B' angesteuert werden.
Der Punkt, bei dem die elektromagnetische Kraft in dem Steuerungssolenoid 14' groß genug
ist, um eine Betätigung
des Steuerungssolenoids zu beginnen, ist bei Punkt 40 gezeigt.
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Wieder
auf 5 Bezug nehmend, können dem Drehmomentübertragungsmechanismus 12' für eine verbesserte
Schaltgriffigkeit und Getriebehaltbarkeit durch selektives Ansteuern
einzelner Spulen 30A' und 30B' oder einer
Kombination verschiedene Anwendungsdrücke und Druckraten zur Verfügung gestellt
werden. Das Steuerungssolenoid 14' wird durch das elektronische Steuerungsmodul 16' gesteuert,
welches ein Softwarepaket 26' umfasst,
das Steuerwerte in die Antriebselektronik 28' eingibt, die wiederum ein Steuersignal
an das Steuerungssolenoid 14' liefert.
Solche elektronischen Steuerungsmodule 16' sind in der Technik der Getriebesteuerungen
wohlbekannt.
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Wenn
es gewünscht
ist, den Drehmomentübertragungsmechanismus 12' auszurücken, wird
der Druck in dem Einspeisedurchgang 67' für den Drehmomentübertragungsmechanismus
durch das Steuerungssolenoid 14' vermindert, wodurch es dem Anwendungsdruck
an dem ausgehenden Drehmomentübertragungsmechanismus 12' ermöglicht wird, durch
einen durch das ECM 16' gesteuerten
Plan vermindert zu werden.
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Das
Mehrfachspulen-Steuerungssolenoid 14' der vorliegenden Erfindung kann
ein verstellbares Ablasssolenoid (VBS), ein pulsweitenmoduliertes Solenoid
(PWM) oder ein zweistufiges Solenoid sein.
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Während die
besten Arten zur Ausführung der
Erfindung genau beschrieben worden sind, werden die Fachleute, die
diese Erfindung betrifft, verschiedene alternative Entwürfe und
Ausführungsformen
zur Umsetzung der Erfindung innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche erkennen.