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DE102006018101A1 - Aufbereitungseinheit zur Aufbereitung mindestens eines Filtertowstreifens sowie eine Vorrichtung mit mindestens zwei derartigen Aufbereitungseinheiten - Google Patents

Aufbereitungseinheit zur Aufbereitung mindestens eines Filtertowstreifens sowie eine Vorrichtung mit mindestens zwei derartigen Aufbereitungseinheiten Download PDF

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DE102006018101A1
DE102006018101A1 DE102006018101A DE102006018101A DE102006018101A1 DE 102006018101 A1 DE102006018101 A1 DE 102006018101A1 DE 102006018101 A DE102006018101 A DE 102006018101A DE 102006018101 A DE102006018101 A DE 102006018101A DE 102006018101 A1 DE102006018101 A1 DE 102006018101A1
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DE
Germany
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filter tow
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filter
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Withdrawn
Application number
DE102006018101A
Other languages
English (en)
Inventor
Stephan Wolff
Gerd Strohecker
Sönke Horn
Jan Peisker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerber Technologies GmbH
Original Assignee
Hauni Maschinenbau GmbH
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Publication date
Application filed by Hauni Maschinenbau GmbH filed Critical Hauni Maschinenbau GmbH
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Priority to EP07007595A priority patent/EP1847187B1/de
Priority to PL07007595T priority patent/PL1847187T3/pl
Priority to JP2007107841A priority patent/JP2007282635A/ja
Priority to US11/785,577 priority patent/US7775956B2/en
Priority to CNA2007100961884A priority patent/CN101057707A/zh
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A24D3/02Manufacture of tobacco smoke filters
    • A24D3/0204Preliminary operations before the filter rod forming process, e.g. crimping, blooming
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    • A24D3/027Multiple line manufacturing devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)

Abstract

Beschrieben wird eine Aufbereitungseinheit zur Aufbereitung mindestens eines Filtertowstreifens (8) für die Herstellung von Filtern für stabförmige Rauchartikel wie beispielsweise Zigaretten, mit mindestens einer Towführungsstrecke, entlang derer der Filtertowstreifen (8) in Richtung seiner Längserstreckung bewegbar ist, und mit der Towführungsstrecke zugeordneten Bearbeitungseinrichtungen (12, 14, 16, 24, 26) zum Bearbeiten des Filtertowstreifens. Das Besondere der Erfindung besteht darin, dass die Bearbeitungseinrichtungen (12, 14, 16, 24, 26) im Wesentlichen übereinander angeordnet sind, so dass zumindest der im Bereich der Bearbeitungseinrichtungen (12, 14, 16, 24, 26) verlaufende Abschnitt der Towführungsstrecke winklig zur Horizontalen, vorzugsweise etwa vertikal, gerichtet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Aufbereitungseinheit zur Aufbereitung mindestens eines Filtertowstreifens für die Herstellung von Filtern für stabförmige Rauchartikel wie beispielsweise Zigaretten, mit mindestens einer Towführungsstrecke, entlang derer der Filtertowstreifen in Richtung seiner Längserstreckung bewegbar ist, und mit der Towführungsstrecke zugeordneten Bearbeitungseinrichtungen zum Bearbeiten des Filtertowstreifens. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Aufbereitung von Filtertowmaterial für die Herstellung von Filtern für stabförmige Rauchartikel, wie beispielweise Zigaretten, mit Filtertowbereitstellungsmitteln zur Bereitstellung von mindestens zwei Filtertowstreifen sowie mit mindestens zwei Aufbereitungseinheiten.
  • Eine solche Aufbereitungseinheit und eine solche Vorrichtung sind beispielsweise aus der DE 42 09 789 A1 oder der DE 43 08 093 A1 bekannt. Mit diesen bekannten Vorrichtungen lassen sich Filterstäbe im Zweistrang-Verfahren herstellen. Dabei werden Filtertowstreifen (z.B. aus Zelluloseacetatfäden) von einem Ballen abgezogen, durch Strecken und Behandeln mit Weichmacher aufbereitet, rundgeformt und in einer dadurch gewünschten Form und Konsistenz zur Weiterver arbeitung an eine Filterstrangmaschine abgegeben, welche aus dem aufbereiteten Filtertowstreifen durch Umhüllung mit einem Hüllmaterialstreifen einen Filterstrang herstellt, der schließlich in Filterstäbe für Zigaretten oder andere stabförmige Rauchartikel zerschnitten wird.
  • Obwohl sich die zuvor beschriebenen Vorrichtungen und Anlagen in der Praxis gut gewährt haben, hat es sich gezeigt, dass in manchen Fällen der erforderliche Platzbedarf beim Aufstellen einer solchen Vorrichtung oder Anlage Schwierigkeiten bereitet. Ferner wächst der Bedarf nach einer höheren Flexibilität bei der Konfektionierung derartiger Vorrichtungen und Anlagen.
  • Im Hinblick auf diese Erkenntnisse liegt der Erfindung nun die Aufgabe zugrunde, eine Aufbereitungseinheit und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art weiter zu verbessern.
  • Gelöst wird diese Aufgabe gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung durch eine Aufbereitungseinheit zur Aufbereitung mindestens eines Filtertowstreifens für die Herstellung von Filtern für stabförmige Rauchartikel wie beispielsweise Zigaretten, mit mindestens einer Towführungsstrecke, entlang derer der Filtertowstreifen in Richtung seiner Längserstreckung bewegbar ist, und mit der Towführungsstrecke zugeordneten Bearbeitungseinrichtungen zum Bearbeiten des Filtertowstreifens, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungseinrichtungen im wesentlichen übereinander angeordnet sind, so dass zumindest der im Bereich der Bearbeitungseinrichtungen verlaufende Abschnitt der Towführungsstrecke winklig zur Horizontalen, vorzugsweise etwa vertikal, gerichtet ist.
  • Dadurch, dass die Bearbeitungseinrichtungen erfindungsgemäß im wesentlichen übereinander liegen, lässt sich der von der Aufbereitungseinheit benötigte Footprint deutlich verringern. Zwar erscheint es in bestimmten Ausführungen nicht ausgeschlossen, dass im Gegensatz zum Stand der Technik die erfindungsgemäße Aufbereitungseinheit eine größere Höhe in vertikaler Richtung beansprucht; jedoch ist dies ohne weiteres hinnehmbar im Hinblick auf den mit der erfindungsgemäßen Konstruktion erzielten Vorteil einer deutlichen Verringe rung des Platzbedarfes in horizontaler Richtung und stellt im übrigen erfahrungsgemäß ohnehin kein Problem dar. Die erfindungsgemäße Übereinanderanordnung der Bearbeitungseinrichtungen hat einen gegenüber der Horizontalen winkligen und vorzugsweise etwa vertikalen Towlauf zur Folge. Dies wiederum führt zu einer einfachen Zugänglichkeit zu den Bearbeitungseinrichtungen und der Towführungsstrecke, woraus sich als weiterer Vorteil eine einfache Bedienbarkeit und Wartung ergibt.
  • In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass unter dem Begriff „Towführungsstrecke" in erster Linie lediglich der Weg verstanden wird, entlang dessen sich der Filtertowstreifen durch die Aufbereitungseinheit bewegt. Selbstverständlich kann zumindest abschnittsweise die Towführungsstrecke mit einer Bahnführung versehen sein, die den Filtertowstreifen unterstützend führt. Eine solche Bahnführung ist jedoch zumindest nicht durchgängig zwingend notwendig. Denn gerade im Falle einer im wesentlichen vertikalen Ausrichtung zumindest des im Bereich der Bearbeitungseinrichtungen verlaufenden Abschnittes der Towführungsstrecke kann der Filtertowstreifen insbesondere zwischen jeweils zwei benachbarten Bearbeitungseinrichtungen ohne weiteres auch frei laufen.
  • Die erfindungsgemäße Konstruktion eignet sich insbesondere dazu, die Aufbereitungseinheit als Modul mit einer definierten Schnittstelle für die Verbindung mit mindestens einer weiteren Aufbereitungseinheit auszuführen. Dadurch erhält man eine Modulbauweise, die dem wachsenden Bedarf an höherer Flexibilität bei der Konfektionierung einer Filterstranganlage stärker gerecht wird. Insbesondere lässt sich durch die modulartige Zusammenstellung mehrerer Aufbereitungseinheiten auf besonders einfache Weise eine Mehrstrangfiltermaschine realisieren, deren Footprint von der gewählten Anzahl der verwendeten Aufbereitungseinheiten bestimmt wird und somit strangabhängig ist, jedoch gegenüber herkömmlichen Mehrstrangfiltermaschinen gleichwohl deutlich geringer ausfällt. In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise auch denkbar, mindestens eine der verwendeten Aufbereitungseinheiten mit zwei Towführungsstrecken zu versehen und somit als Zweistrangmodul auszuführen. Ferner führt die Modulbauweise zu einer höheren Anzahl von Gleichteilen und somit insgesamt zu einem geringeren Konstruktionsaufwand, was sich wiederum vorteilhaft in geringeren Herstellungs- und Wartungskosten auswirkt.
  • Vorzugsweise sollte die Aufbereitungseinheit mit einer Schnittstelle zur Verbindung mit einer nachgeschalteten Vorrichtung zur Weiterverarbeitung des Filtertowstreifens, insbesondere einer Strangmaschine, versehen sein.
  • Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Bearbeitungseinrichtungen in ihrer Reihenfolge so angeordnet sind, dass zumindest entlang des im Bereich der Bearbeitungseinrichtungen verlaufenden Abschnittes der Towführungsstrecke der Filtertowstreifen einer abwärts gerichteten Bewegung unterworfen ist. Diese Ausführung nutzt in bevorzugter Weise den Gravitationseinfluss, wodurch die Bewegung des Filtertowstreifens zumindest entlang des im Bereich der Bearbeitungseinrichtungen verlaufenden Abschnittes der Towführungsstrecke mindestens teilweise unterstützt wird. Außerdem trägt diese Ausführung dem Umstand Rechnung, dass der Filtertowstreifen von einem benachbart zur Aufbereitungseinheit aufzustellenden Ballen überwiegend nach oben abgezogen wird.
  • Um diesen Gravitationseinfluss besonders effektiv ausnutzten zu können, sollte ein den Anfang der Towführungsstrecke bildender Einlass nicht tiefer als die am höchsten gelegene Bearbeitungseinrichtung und zweckmäßigerweise oberhalb dieser angeordnet sein, um somit durch die Wirkung der Gravitation ein im wesentlichen automatisches Einfädeln des Filtertowstreifens in die Aufbereitungseinheit zu ermöglichen.
  • Zweckmäßigerweise ist mindestens ein Filtertowstreifenzuführungsmittel zum Zuführen eines Filtertowstreifens von einem Filtertowbereitstellungsmittel zu dem Einlass vorgesehen. Dabei enthält das Filtertowbereitstellungsmittel mindestens einen Filtertowballen und weist das Filtertowstreifenzuführungsmittel einen Arm auf, an dessen oberem freien Ende der vom Ballen über eine notwendige Höhe abzuziehende Filtertowstreifen in Richtung auf den Einlass zum Eintritt in die Aufbereitungseinheit umgelenkt wird. Ferner ist die Aufbereitungseinheit zweck mäßigerweise mit einem Auslass zum Austritt des aufbereiteten Filtertowstreifens in Richtung auf eine nachgeordnete Vorrichtung zur Weiterverarbeitung versehen. Hierzu kann bevorzugt das Filtertowstreifenzuführungsmittel so ausgebildet und angeordnet sein, dass es den Filtertowstreifen vom Filtertowbereitstellungsmittel zum Einlass etwa in Richtung entsprechend der oder winklig, vorzugsweise etwa quer, zu der Richtung des aufbereiteten Filtertowstreifens bei seinem Austritt aus dem Einlass führen. Mit diesen Ausführungen lässt sich das Filtertowbereitstellungsmittel wahlweise hinter oder neben der Aufbereitungseinheit platzieren.
  • Bei der zuvor beschriebenen Ausführung kann bei Bedarf stromabwärts von und benachbart zu dem Einlass ein Einfädelwalzenpaar angeordnet sein, um die Führung des unter Gravitationseinfluss in die Aufbereitungseinheit eintretenden Filtertowstreifens zur ersten Bearbeitungseinrichtung wirkungsvoll zu unterstützen.
  • Die Towführungsstrecke kann zwischen der letzten Bearbeitungseinrichtung und dem Auslass zum Austritt des aufbereiteten Filtertowstreifens in Richtung auf eine nachgeordnete Vorrichtung zur Weiterverarbeitung mindestens teilweise etwa horizontal verlaufen. Im Falle eines im wesentlichen vertikalen und nach unten gerichteten Towlaufes durch die Bearbeitungseinrichtungen kann bevorzugt die Towführungsstrecke zwischen der am tiefsten gelegenen Bearbeitungseinrichtung und dem Auslass zumindest teilweise etwa waagerecht verlaufen. Sofern erforderlich, ist es aber auch alternativ oder zusätzlich denkbar, nach der letzten Bearbeitungseinrichtung die Towführungsstrecke abschnittweise in vertikale Richtung umzulenken, um den Austritt des bearbeiteten Filtertowstreifens an die Höhe des Einlasses der nachgeschalteten Vorrichtung entsprechend anzupassen.
  • Gewöhnlich umfassen die Bearbeitungseinrichtungen Einrichtungen zum Ausbreiten, Recken, Behandeln und/oder Formen des Filtertowstreifens.
  • So kann beispielsweise eine Einrichtung zum Rundformen des Filtertowstreifens vorgesehen sein, welche vorzugsweise die in der Reihenfolge letzte Bearbeitungseinrichtung bildet. Dadurch ergibt sich als Vorteil, dass nach Verlassen dieser letzten Bearbeitungseinrichtung der nunmehr im Querschnitt im wesentlichen runde Filtertowstreifen grundsätzlich in jede beliebige Richtung umgelenkt werden kann, bevor er die Aufbereitungseinheit verlässt.
  • Üblicherweise ist ferner eine Einrichtung zum Behandeln des Filtertowstreifens durch Abgabe von Behandlungsflüssigkeit auf den Filtertowstreifen vorgesehen. Zweckmäßigerweise sollte die Einrichtung zum Behandeln des Filtertowstreifens für eine Abgabe von Behandlungsflüssigkeit winklig oder etwa quer zur Bewegungsrichtung des Filtertowstreifens, vorzugsweise in horizontaler Richtung, ausgebildet sein. Aufgrund des erfindungsgemäß gegenüber der Horizontalen winkligen und vorzugsweise etwa vertikalen Towlaufes wird auf einfache Weise ohne größeren Führungsaufwand eine Berührung des Filtertowstreifens mit der Behandlungseinrichtung und insbesondere deren Sprühkasten verhindert, was ansonsten zu Beschädigungen des Filtertowstreifens durch unerwünschtes Anhaften an der Behandlungseinrichtung und somit zu Betriebsunterbrechungen führen kann. Ein weiterer Vorteil der Besprühung winklig oder quer zur gegenüber der Horizontalen winkligen und vorzugsweise vertikalen Bewegungsrichtung des Filtertowstreifens und somit vorzugsweise in horizontaler Richtung besteht darin, dass im Falle einer eventuellen Tropfenbildung der Filtertowstreifen unberührt bleibt. Denn in diesem Fall sinken die Tropfen neben dem Filtertowstreifen nach unten, beispielsweise in eine hierfür vorgesehene Auffangschale. Somit ist eine eventuelle Tropfenbildung im wesentlichen unkritisch, was insbesondere bei einer Betriebsunterbrechung bzw. einem Maschinenstopp von Bedeutung ist.
  • Ferner erlaubt der gegenüber der Horizontalen winklige oder vorzugsweise etwa vertikale Towlauf wahlweise auch eine beidseitige Abgabe von Behandlungsflüssigkeit auf den Filtertowstreifen, wodurch sich eine effektivere Behandlung des Filtertowstreifens ergibt.
  • Ferner kann ebenfalls vorzugsweise eine der Bearbeitungseinrichtungen Mittel zur Injektion von partikelförmigen Zusatzstoffen, wie z.B. Aktivkohlepulver oder -granulat, in bzw. auf den Filtertowstreifen aufweisen.
  • Selbstverständlich sind auch noch andere Funktionen für die Bearbeitungseinrichtungen denkbar, auf deren Aufzählung hier verzichtet wird.
  • Insbesondere für den modularen Aufbau oder zumindest die Verwendung von mindestens zwei Aufbereitungseinheiten ist es zweckmäßig, die Aufbereitungseinheit mit mindestens einem weiteren Einlass und mindestens einem weiteren Auslass zu versehen, wobei durch einen solchen weiteren Einlass und einen solchen weiteren Auslass der von einer anderen Aufbereitungseinheit aufbereitete Filtertowstreifen durchgeleitet werden kann, so dass die von den Aufbereitungseinheiten aufbereiteten Filtertowstreifen im wesentlichen in gleicher Richtung zur selben nachgeordneten Vorrichtung laufen können.
  • Zur Lösung der oben angegebenen Aufgabe wird gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen eine Vorrichtung zur Aufbereitung von Filtertowmaterial für die Herstellung von Filtern für stabförmige Rauchartikel, wie beispielsweise Zigaretten, mit Filtertowbereitstellungsmitteln zur Bereitstellung von mindestens zwei Filtertowstreifen sowie mit mindestens zwei Aufbereitungseinheiten. Eine solche Vorrichtung weist demnach einen im wesentlichen modularen Aufbau aus mindestens zwei Aufbereitungseinheiten auf.
  • Zweckmäßigerweise sollte eine solche Vorrichtung ferner ein Übergangsmodul aufweisen, durch das die von den Aufbereitungseinheiten aufbereiteten Filtertowstreifen an eine nachgeschaltete Vorrichtung zur Weiterverarbeitung wie beispielsweise eine Strangmaschine überführt wird.
  • In einer solchen Vorrichtung können die Aufbereitungseinheiten in Bezug auf die Bewegungsrichtung der aufbereiteten Filtertowstreifen bei deren Austritt aus der Vorrichtung auf verschiedene Weise angeordnet sein. Beispielsweise ist es denkbar, die Aufbereitungseinheiten wahlweise im wesentlichen hintereinander und/oder im wesentlichen nebeneinander anzuordnen.
  • Ähnliches gilt auch für die Filtertowbereitstellungsmittel in Bezug auf die Bewegungsrichtung der aufbereiteten Filtertowstreifen bei deren Austritt aus der Vorrichtung. Auch diesbezüglich ist es insbesondere denkbar, die Filtertowbereitstellungsmittel wahlweise im wesentlichen neben und/oder vor den Aufbereitungseinheiten anzuordnen. Auch eine gruppenweise Zusammenfassung der Filtertowbereitstellungsmittel ist denkbar, indem beispielsweise die Filtertowbereitstellungsmittel in der Gruppe im wesentlichen nebeneinander angeordnet sind und die Gruppe im wesentlichen vor den Aufbereitungseinheiten platziert ist.
  • Der Aufbau der Vorrichtung kann zu einer Maschinenaufstellung wahlweise in Linie oder im Winkel führen. In letzterem Fall sind die Aufbereitungseinheiten im wesentlichen in einer winklig, vorzugsweise etwa rechtwinklig, zur Verarbeitungsrichtung einer nachgeordneten Vorrichtung liegenden Reihe angeordnet.
  • Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 schematisch im Querschnitt (1a) und im Längsschnitt (1b) den Aufbau eines Aufbereitungsmoduls gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung;
  • 2 schematisch im Querschnitt eine Kombination von vier Aufbereitungsmodulen in hintereinander liegender Anordnung mit einer Vierstrangmaschine;
  • 3 in schematischer Draufsicht die Anordnung von 2;
  • 4 in schematischer Draufsicht eine Kombination von vier Aufbereitungsmodulen in nebeneinander liegender Anordnung mit einer Vierstrangmaschine;
  • 5 in schematischer Draufsicht eine Kombination von zwei Aufbereitungsmodulen in hintereinander liegender Anordnung mit einer Mehrfachstrangmaschine, wobei jedem Aufbereitungsmodul ein neben diesem platzierter Towballen zugeordnet ist;
  • 6 in schematischer Draufsicht eine Kombination von zwei Aufbereitungsmodulen in hintereinander liegenden Anordnung mit einer Mehrfachstrangmaschine, wobei jedem Aufbereitungsmodul ein Towballen zugeordnet ist und die beiden Towballen in nebeneinander liegender Anordnung vor dem jeweiligen Aufbereitungsmodule platziert sind;
  • 7 schematisch im Längsschnitt eine Kombination eines sichtbaren ersten Einstrangaufbereitungsmoduls und eines dahinter liegenden, nicht sichtbaren weiteren Einstrangaufbereitungsmoduls mit einer Mehrfachstrangmaschine; und
  • 8 schematisch im Längsschnitt eine Kombination eines sichtbaren Zweistrangaufbereitungsmoduls gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung mit einer Mehrfachstrangmaschine.
  • In den Figuren sind nur schematisch und zum Teil in Einzelheiten Aufbereitungsmodule und eine diese enthaltende Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Aufbereiten von Filtertowstreifen für die Herstellung von Filtern für stabförmige Rauchartikel wie insbesondere Zigaretten im Strangverfahren dargestellt, wobei die Figuren jeweils nur im wesentlichen die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile und Komponenten zeigen. Im Maschinenbau übliche Bestandteile der Maschine wie beispielsweise Einzelheiten des Maschinengestells, Halterungen, Lagerungen und Verkleidungen sind in den Zeichnungen im Interesse ihrer besseren Überschaubarkeit im wesentlichen nicht dargestellt.
  • In 1 ist schematisch im Querschnitt (1a) und im Längsschnitt (1b) der Aufbau eines Aufbereitungsmoduls 2 dargestellt, das ein Gehäuse 4 aufweist.
  • An der Oberseite seines Gehäuses 4 ist das Aufbereitungsmodul 2 mit einem Einlass 6 versehen, durch den ein Filtertowstreifen 8 in das Gehäuse 4 eintritt. Der Filtertowstreifen 8 wird vor Eintritt in das Aufbereitungsmodul 2 von einem in 1 nicht dargestellten Filtertowballen abgezogen und über ein oberhalb des Aufbereitungsmoduls 2 befindliches und in den Figuren nicht dargestelltes Umlenk- und Towausbreitungsorgan, das am oberen Ende eines ebenfalls in den Figuren nicht dargestellten Stützarmes angeordnet ist, in Richtung auf den Einlass 6 gelenkt.
  • Wie 1 erkennen lässt, durchläuft der Filtertowstreifen 8 nach Eintritt durch den Einlass 6 das Aufbereitungsmodul 2 im dargestellten Ausführungsbeispiel entlang eines abwärts gerichteten vertikalen Abschnittes einer nicht näher bezeichneten Towführungsstrecke, wobei die Abwärtsbewegung des Filtertowstreifens 8 durch Gravitationseinfluss unterstützt wird. Insbesondere 1b lässt ferner erkennen, dass der Filtertowstreifen 8 bei Eintritt durch den Einlass 6 eine flächige Streifenform aufweist.
  • Das Einfädeln des Filtertowstreifens 8 in den Einlass 6 geschieht ebenfalls bereits mit Hilfe von Gravitationseinfluss. Um das Einfädeln zu unterstützen, weist das Aufbereitungsmodul 2 im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Einfädelwalzenpaar 10 auf, das direkt unterhalb des Einlasses 6 angeordnet ist.
  • Nach dem Einfädelwalzenpaar 10 durchläuft der Filtertowstreifen 8 verschiedene Bearbeitungseinrichtungen.
  • Nachdem der Filtertowstreifen 8 zunächst eine Vorreckung zwischen dem Einfädelwalzenpaar 10 und einem stromabwärts liegenden Walzenpaar 12 erfährt, durchläuft der Filtertowstreifen 8 eine an sich bekannte Streckeinrichtung, die durch das Walzenpaar 12 und einem weiteren stromabwärts gelegenen Walzenpaar 14 gebildet ist und eine Hauptreckung am Filtertowstreifen 8 vornimmt.
  • Stromabwärts des unteren Walzenpaares 14 durchläuft der Filtertowstreifen 8 eine Behandlungseinrichtung 16, die zwei voneinander beabstandete Sprühdü sen 17, 18 aufweist, zwischen denen sich der Filtertowstreifen 8 jeweils im Abstand von diesen vorbei bewegt. Auf diese Weise wird der Filtertowstreifen 8 in der Behandlungseinrichtung 16 beidseitig mit einem Behandlungsmittel besprüht, das in 1a in Form von Sprühstrahlen 20 erkennbar dargestellt ist. Durch den vertikalen Lauf des Filtertowstreifens 8 innerhalb der Behandlungseinrichtung 16 wird jegliche Berührung mit den beiderseits angeordneten Sprühdüsen 17, 18 vermieden. Auch eine eventuelle Tropfenbildung ist unkritisch und lässt den Filtertowstreifen 8 unberührt, was insbesondere für eine eventuelle Betriebsunterbrechung oder einen Maschinenstopp von Bedeutung ist. Denn in einem solchen Fall tropft das Behandlungsmittel 20 von den Sprühdüsen 17, 18 im Abstand zum Filtertowstreifen 8 vertikal nach unten und wird von einem schalenförmigen Bodenabschnitt 22 der Behandlungseinrichtung 16 aufgefangen.
  • Nach Austritt aus der Behandlungseinrichtung 16 durchläuft der Filtertowstreifen 8 ein weiteres Walzenpaar 24, bevor er in einer darunter liegenden Formungseinrichtung 26 rundgeformt wird. Der so rundgeformte Filtertowstreifen wird im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß 1 anschließend von einer unterhalb der Formungseinrichtung 26 gelagerten Umlenkrolle 28 in einen horizontal gerichteten Abschnitt der Towführungsstrecke zu einer weiteren Umlenkrolle 30 umgelenkt, von der wiederum der rundgeformte Filtertowstreifen 8 im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß 1 schräg nach oben zu einem im Gehäuse 4 ausgebildeten Auslass 32 geführt wird, wo der Filtertowstreifen 8 aus dem Aufbereitungsmodul 2 austritt.
  • Wie 1 erkennen lässt, liegen aufgrund des vertikalen Towlaufes die Bearbeitungseinrichtungen untereinander. Für eine einfache Zugänglichkeit zu diesen Bearbeitungseinrichtungen, beispielsweise zum Zwecke einer Wartung, lässt sich das Gehäuse 4 entsprechend öffnen, was in den Figuren im einzelnen jedoch nicht dargestellt ist.
  • Das in 1 gezeigte Aufbereitungsmodul kann selbstverständlich als einzelne Funktionseinheit mit einer nachgeordnete Strangmaschine verwendet werden. Da aber der Aufbau auf einem modularen Konzept mit im wesentlichen einheitli chen Schnittstellen und der Verwendung möglichst vieler Gleichteile beruht, lässt sich dieses Aufbereitungsmodul besonders einfach und ohne großen konstruktiven Aufwand mit mehreren gleichartigen Aufbereitungsmodulen in Kombination mit einer nachgeordneten Mehrstrangmaschine für eine Mehrstrangfilterherstellung verwenden. Beispiele solcher Kombinationen sind in den 2 bis 8 gezeigt, wobei die dort dargestellten Beispiele nicht abschließend sind.
  • 2 zeigt beispielsweise schematisch im Längsschnitt eine Kombination von vier hintereinander angeordneten Aufbereitungsmodulen 2 mit einer nachgeordneten Strangmaschine für eine Vierstrangfilterherstellung. Da in diesem Beispiel die vier Aufbereitungsmodule 2 in Produktionsrichtung hintereinander liegen und die von diesen aufbereiteten Filtertowstreifen 8 in dieselbe Richtung austreten, muss jedes Aufbereitungsmodul 2 mindestens einen weiteren Einlass 34 aufweisen, durch den der Filtertowstreifen 8 des jeweils benachbarten Aufbereitungsmoduls 2 eintritt und durch den Auslass 32 wieder austritt. Auf diese Weise wird eine Durchführung der Filtertowstreifen 8 nacheinander durch die Aufbereitungsmodule 2 gewährleistet. Wichtig hierbei ist, dass die Einlässe 34 und die Auslässe 32 zueinander ausgerichtet sind, um einheitliche Schnittstellen zu bilden. Ggf. können auch weitere Auslässe vorgesehen sein, wodurch der versetzten Anordnung der Filtertowstreifen 8 Rechnung getragen wird. Dementsprechend müssen auch die Einlässe 34 versetzt oder in entsprechende Anzahl vorgesehen sein. Alternativ ist es aber auch denkbar, die Einlässe 34 und Auslässe 32 als längliche Öffnungen vorzusehen, die die Filtertowstreifen 8 gemeinsam aufnehmen. Letztere Maßnahme ist im Hinblick auf eine konsequente Modularität zu bevorzugen. In diesem Zusammenhang sei der guten Vollständigkeit halber noch angemerkt, dass der Auslass 32 bei den in 2 dargestellten Aufbereitungsmodulen 2 niedriger als bei der in 1 dargestellten Ausführung angeordnet sind, und zwar nur kurz oberhalb des Bodens des Gehäuses der Aufbereitungsmodule 2. Dies belegt, dass insbesondere die Höhe des Auslasses 32 beliebig gewählt werden kann, sofern im Hinblick auf eine möglichst konsequente Modularität die Schnittstellen bei allen Aufbereitungsmodulen 2 entsprechend gleich sind und auch im Hinblick auf den Weitertransport zu der nachgeordneten Strangmaschine entsprechend angepasst sind.
  • Bei der in 2 dargestellten Anordnung ist ferner noch ein zusätzliches Übergangsmodul 36 vorgesehen, in dem die vier Filtertowstreifen 8, die im übrigen in 2 aus Vereinfachungsgründen nur als eine gemeinsame gestrichelte Linie dargestellt sind, so weitergeführt und zusammengefasst werden, dass sie in eine nachgeordnete Mehrstrangmaschine 40 eintreten können. Wie 2 erkennen lässt, werden in dem dort dargestellten Ausführungsbeispiel die Filtertowstreifen 8 gegenüber dem Auslass 32 auf ein höheres Niveau umgelenkt, wobei in 2 nur die hierfür vorgesehene obere Umlenkrolle 38 dargestellt ist.
  • In 3 ist die gleiche Vierstranganordnung schematisch in Draufsicht gezeigt. Ferner sind schematisch vier Towballen 44 erkennbar dargestellt, von denen jeder Towballen 44 einem Aufbereitungsmodul 2 zugeordnet ist. Bei der Anordnung gemäß 3 ist jeder Towballen 44 neben dem zugehörigen Aufbereitungsmodul 2 platziert, wodurch sich im Hinblick auf jedes Aufbereitungsmodul 2 die gleiche Weglänge zum Abziehen des entsprechenden Filtertowstreifens vom zugehörigen Towballen 44 realisieren lässt. Während des Abziehens von den Towballen 44 muss dafür gesorgt werden, dass der Filtertowstreifen etwa um 90° in sich verdreht wird, um dann in einer Ausrichtung quer zur Verarbeitungsrichtung in das Aufbereitungsmodul 2 einzutreten.
  • In 4 ist ebenfalls eine Vierstranganordnung dargestellt, die sich allerdings von der Anordnung gemäß den 2 und 3 dadurch unterscheidet, dass die vier Aufbereitungsmodule 2 nicht hintereinander, sondern nebeneinander liegen, so dass im Übergangsmodul 36 die vier (hier nicht dargestellten) Filtertowstreifen entsprechend winklig zusammengeführt werden müssen, bevor sie an die Mehrfachstrangmaschine 40 übergeben werden. Die relative Zuordnung der Towballen 44 zu den Aufbereitungsmodulen 4 entspricht der von 3, so dass gemäß 4 die Towballen 44 nun, in Verarbeitungsrichtung betrachtet, jeweils vor den Aufbereitungsmodulen 2 platziert sind.
  • Die Anordnung von 4 hat den Vorteil, dass eine Verdrehung der Filtertowstreifen nach Abziehen von den Towballen 44 und vor Eintritt in die Aufbereitungsmodule 2 entfallen kann.
  • In 5 ist die gleiche Anordnung wie in 3 gezeigt, allerdings mit dem Unterschied, dass nur zwei Aufbereitungsmodule 2 für eine Zweistrangfilterherstellung verwendet werden. Ähnliches gilt auch für 6 im Vergleich zu 3 und 4.
  • 7 lässt schematisch erkennen, dass die Aufbereitungsmodule 2 wahlweise auch in einer gegenüber 2 um 90° versetzten Anordnung aufgestellt werden können, indem nunmehr der durch die Aufbereitungsmodule 2 geführte Filtertowstreifen 8 in einer parallel zur Verarbeitungsrichtung der nachgeordneten Mehrstrangmaschine 40 liegenden Ebene läuft. Demnach muss bei dieser Ausführung der Filtertowstreifen 8 nach Austritt aus der Formungseinrichtung zur Seite umgelenkt werden, wie 7 schematisch erkennen lässt. In 7 ist aus Gründen einer einfacheren Darstellung nur das zum Betrachter liegende vordere Aufbereitungsmodul 2 erkennbar, während die dahinter liegenden weiteren Aufbereitungsmodule 2 nicht sichtbar sind. Insoweit entspricht die Anordnung der Aufbereitungsmodule 2 gemäß 7 derjenigen von 4, wobei allerdings die von den Towballen 44 abgezogenen Filtertowstreifen 8 vor ihrem Eintritt in die Aufbereitungsmodule 2 einer Verdrillung um 90° unterworfen werden müssen.
  • Die anhand der 1 bis 7 beschriebenen Aufbereitungsmodule 2 weisen jeweils nur eine einzige Towführungsstrecke auf und sind somit einsträngig ausgebildet. Grundsätzlich ist es aber auch denkbar, in einem einzigen Aufbereitungsmodul 2 mehr als einen Filtertowstreifen zu verarbeiten.
  • Als Beispiel hierfür ist in 8 ein Aufbereitungsmodul 2 gezeigt, in dem zwei im wesentlichen in derselben Ebene nebeneinander liegende Filtertowstreifen 8 aufbereitet werden, bevor sie dann gemeinsam seitlich in Richtung auf das Übergangsmodul 36 umgelenkt werden. Ferner lässt 8 in diesem Ausführungsbeispiel schematisch erkennen, dass jede der Bearbeitungseinrichtungen so ausgeführt ist, dass sie zur gleichzeitigen Bearbeitung beider Filtertowstreifen 8 in der Lage sind. Demnach werden beispielsweise jeweils nur gemeinsame Walzenpaare verwendet, durch die beide Filtertowstreifen 8 gemeinsam laufen.
  • Gleiches gilt auch für die Behandlungseinrichtung. Demgegenüber ist aber für jeden Filtertowstreifen 8 eine separate Formungseinrichtung vorzusehen.
  • Mit der in 8 dargestellten Anordnung lässt sich mindestens eine Zweistrangfilterherstellung realisieren. Bei Verwendung von mehreren entsprechenden Aufbereitungsmodulen 2, die in einer Reihe rechtwinklig zur Betrachtungsebene der 8 angeordnet sind, lässt sich dementsprechend eine Filterherstellung mit einer Anzahl von Strängen realisieren, die ein Vielfaches von zwei beträgt.
  • Grundsätzlich lassen sich auch Einstrangaufbereitungsmodule gemäß den 1 bis 7 mit Zwei- oder Mehrfachstrangaufbereitungsmodulen gemäß 8 miteinander kombinieren.

Claims (26)

  1. Aufbereitungseinheit zur Aufbereitung mindestens eines Filtertowstreifens (8) für die Herstellung von Filtern für stabförmige Rauchartikel wie beispielsweise Zigaretten, mit mindestens einer Towführungsstrecke, entlang derer der Filtertowstreifen (8) in Richtung seiner Längserstreckung bewegbar ist, und mit der Towführungsstrecke zugeordneten Bearbeitungseinrichtungen (12, 14, 16, 24, 26) zum Bearbeiten des Filtertowstreifens, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungseinrichtungen (12, 14, 16, 24, 26) im wesentlichen übereinander angeordnet sind, so dass zumindest der im Bereich der Bearbeitungseinrichtungen (12, 14, 16, 24, 26) verlaufende Abschnitt der Towführungsstrecke winklig zur Horizontalen, vorzugsweise etwa vertikal, gerichtet ist.
  2. Aufbereitungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbereitungseinheit (2) als Modul mit einer definierten Schnittstelle für die Verbindung mit mindestens einer weiteren Aufbereitungseinheit (2) ausgeführt ist.
  3. Aufbereitungseinheit nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Schnittstelle zur Verbindung mit einer nachgeschalteten Vorrichtung (40) zur Weiterverarbeitung des Filtertowstreifens (8), insbesondere einer Strangmaschine.
  4. Aufbereitungseinheit nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungseinrichtungen (12, 14, 16, 24, 26) in ihrer Reihenfolge so angeordnet sind, dass zumindest entlang des im Bereich der Bearbeitungseinrichtungen (12, 14, 16, 24, 26) verlaufenden Abschnittes der Towführungsstrecke der Filtertowstreifen (8) einer abwärts gerichteten Bewegung unterworfen wird.
  5. Aufbereitungseinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest entlang des im Bereich der Bearbeitungseinrichtungen (12, 14, 16, 24, 26) verlaufenden Abschnittes der Towführungsstrecke der Filtertowstreifen (8) mindestens teilweise durch Gravitationsunterstützung bewegbar ist.
  6. Aufbereitungseinheit nach Anspruch 4 oder 5, mit einem den Anfang der Towführungsstrecke bildenden Einlass (6), dadurch gekennzeichnet, dass der Einlass (6) nicht tiefer liegt als die am höchsten gelegene Bearbeitungseinrichtung (12, 14).
  7. Aufbereitungseinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlass (6) oberhalb der am höchsten gelegenen Bearbeitungseinrichtung (12, 14) angeordnet ist.
  8. Aufbereitungseinheit nach Anspruch 6 oder 7, mit mindestens einem Filtertowstreifenzuführungsmittel zum Zuführen eines Filtertowstreifens (8) von einem Filtertowbereitstellungsmittel (44) zu dem Einlass (6) sowie mit einem Auslass (32) zum Austritt des aufbereiteten Filtertowstreifens (8) in Richtung auf eine nachgeordnete Vorrichtung (40) zur Weiterverarbeitung, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtertowstreifenzuführungsmittel so ausgebildet und angeordnet ist, dass es den Filtertowstreifen (8) vom Filtertowbereitstellungsmittel (44) zum Einlass (6) etwa in Richtung entsprechend der Richtung des aufbereiteten Filtertowstreifens (8) bei seinem Austritt aus dem Auslass (32) führt.
  9. Aufbereitungseinheit nach Anspruch 6 oder 7, mit mindestens einem Filtertowstreifenzuführungsmittel zum Zuführen eines Filtertowstreifens (8) von einem Filtertowbereitstellungsmittel (44) zu dem Einlass (6) sowie mit einem Auslass (32) zum Austritt des aufbereiteten Filtertowstreifens (8) in Richtung auf eine nachgeordnete Vorrichtung (40) zur Weiterverarbeitung, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtertowstreifenzuführungsmittel so ausgebildet und angeordnet ist, dass es den Filtertowstreifen (8) vom Filtertowbereitstellungsmittel (44) zum Einlass (6) winklig, vorzugsweise etwa quer, zur Richtung des aufbereiteten Filtertowstreifens (8) bei seinem Austritt (32) aus dem Auslass führt.
  10. Aufbereitungseinheit nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass stromabwärts von und benachbart zu dem Einlass (6) ein Einfädelwalzenpaar (10) angeordnet ist.
  11. Aufbereitungseinheit nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einem Auslass (32) zum Austritt des aufbereiteten Filtertowstreifens (8) in Richtung auf eine nachgeordnete Vorrichtung (40) zur Weiterverarbeitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Towführungsstrecke zwischen der letzten Bearbeitungseinrichtung (26) und dem Auslass (32) mindestens teilweise etwa horizontal verläuft.
  12. Aufbereitungseinheit nach Anspruch 4 und Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Towführungsstrecke zwischen der am tiefsten gelegenen Bearbeitungseinrichtung (26) und dem Auslass (32) zumindest teilweise etwa wagerecht verläuft.
  13. Aufbereitungseinheit nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungseinrichtungen (12, 14, 16, 24, 26) Einrichtungen zum Ausbreiten, Recken, Behandeln und/oder Formen des Filtertowstreifens (8) umfassen.
  14. Aufbereitungseinheit nach Anspruch 13, mit einer Einrichtung (26) zum Rundformen des Filtertowstreifens, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (26) zum Rundformen des Filtertowstreifens die in der Reihenfolge letzte Bearbeitungseinrichtung bildet.
  15. Aufbereitungseinheit nach Anspruch 13 oder 14, mit einer Einrichtung (16) zum Behandeln des Filtertowstreifens (8) durch Abgabe von Behandlungsflüssigkeit (20) auf den Filtertowstreifen (8), dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (16) zum Behandeln des Filtertowstreifens (8) für eine Abgabe von Behandlungsflüssigkeit (20) winklig oder etwa quer zur Bewegungsrichtung des Filtertowstreifens (8), vorzugsweise in horizontaler Richtung, ausgebildet ist.
  16. Aufbereitungseinheit nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (16) zum Behandeln des Filtertowstreifens (8) zur beidseitigen Abgabe von Behandlungsflüssigkeit (20) auf den Filtertowstreifen (8) ausgebildet ist.
  17. Aufbereitungseinheit nach mindestens einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bearbeitungseinrichtung Mittel zur Injektion von Kohlenstoff in den Filtertowstreifen aufweist.
  18. Aufbereitungseinheit nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen weiteren Einlass (34) und mindestens einen weiteren Auslass (32) zur Durchführung mindestens eines von einer anderen Aufbereitungseinheit (2) aufbereiteten Filtertowstreifens (8).
  19. Vorrichtung zur Aufbereitung von Filtertowmaterial für die Herstellung von Filtern für stabförmige Rauchartikel, wie beispielsweise Zigaretten, mit Filtertowbereitstellungsmitteln (44) zur Bereitstellung von mindestens zwei Filtertowstreifen (8), gekennzeichnet durch mindestens zwei Aufbereitungseinheiten (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch ein Übergangsmodul (36) zur Überführung der von den Aufbereitungseinheiten (2) aufbereiteten Filtertowstreifen (8) an eine nachge schaltete Vorrichtung (40) zur Weiterverarbeitung, vorzugsweise eine Strangmaschine.
  21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbereitungseinheiten (2) in Bezug auf die Bewegungsrichtung der aufbereiteten Filtertowstreifen (8) bei deren Austritt aus der Vorrichtung im wesentlichen hintereinander angeordnet sind.
  22. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbereitungseinheiten (2) in Bezug auf die Bewegungsrichtung der aufbereiteten Filtertowstreifen (8) bei deren Austritt aus der Vorrichtung im wesentlichen nebeneinander angeordnet sind.
  23. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtertowbereitstellungsmittel (44) in Bezug auf die Bewegungsrichtung der aufbereiteten Filtertowstreifen (8) bei deren Austritt aus der Vorrichtung im wesentlichen neben den Aufbereitungseinheiten (2) angeordnet sind.
  24. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtertowbereitstellungsmittel (44) in Bezug auf die Bewegungsrichtung der aufbereiteten Filtertowstreifen (8) bei deren Austritt aus der Vorrichtung im wesentlichen vor den Aufbereitungseinheiten (2) angeordnet sind.
  25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtertowbereitstellungsmittel (44) in einer Gruppe in Bezug auf die Bewegungsrichtung der aufbereiteten Filtertowstreifen (8) bei deren Austritt aus der Vorrichtung im wesentlichen nebeneinander angeordnet sind.
  26. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbereitungseinheiten (2) im wesentlichen in einer winklig, vorzugsweise etwa rechtwinklig, zur Verarbeitungsrichtung einer nachgeordneten Vorrichtung (40) liegenden Reihe angeordnet sind.
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