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DE102006001411A1 - Verstellbare Hygienevorrichtung zur Aufnahme von Hundekot - Google Patents

Verstellbare Hygienevorrichtung zur Aufnahme von Hundekot Download PDF

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DE102006001411A1
DE102006001411A1 DE200610001411 DE102006001411A DE102006001411A1 DE 102006001411 A1 DE102006001411 A1 DE 102006001411A1 DE 200610001411 DE200610001411 DE 200610001411 DE 102006001411 A DE102006001411 A DE 102006001411A DE 102006001411 A1 DE102006001411 A1 DE 102006001411A1
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DE
Germany
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frame
dog
hygiene device
holding
clamping bracket
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DE200610001411
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English (en)
Inventor
Helmut K Eberle
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Individual
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K23/00Manure or urine pouches

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Abstract

Es wird eine Hygienevorrichtung zur Aufnahme von Hundekot vorgeschlagen, welche ein Geschirr mit einer am Hundekörper befestigbaren Haltevorrichtung (18, 44, 46) für austauschbare Auffangbeutel (42) für den Hundekot aufweist. Hierbei sind der Tragekomfort und die Akzeptanz der Hygienevorrichtung dadurch deutlich verbessert, dass die Haltevorrichtung für den Auffangbeutel auf die Körpergröße und/oder die Körperhaltung eines Hundes einstellbar sind (Figur 2).

Description

  • Die Erfindung geht aus von einer Hygienevorrichtung zur Aufnahme von Hundekot, wie sie aus der DE 103 15 952 A1 bekannt geworden ist. Diese Druckschrift zeigt eine gattungsgemäße Hygienevorrichtung mit einem Tragegeschirr, welches eine am Hundekörper befestigbaren Haltevorrichtung für einen austauschbaren Auffangbeutel für den Hundekot aufweist. Die bekannte, grundsätzlich zufriedenstellend funktionierende Vorrichtung besitzt einen Tragrahmen für den Auffangbeutel, welcher zwischen einer Trageposition und einer Kot-Aufnahmeposition verschwenkbar ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hygienevorrichtung zur Aufnahme von Hundekot der gattungsgemäßen Art dahingehend zu verbessern, dass einerseits der Tragekomfort der Vorrichtung für das Tier verbessert wird und andererseits bei einfacher und hygienischer Austauschbarkeit des Kot-Auffangbeutels dessen zweckmäßige Positionierung bei der Kotabgabe sichergestellt ist. Dies wird erreicht durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
  • Hinsichtlich der Gestaltung der Hygienevorrichtung ist es vorteilhaft, wenn die Haltevorrichtung für den Kot-Auffangbeutel einerseits einen am Körper des Hundes sicher befestigbaren Halterahmen und andererseits einen gegenüber dem Halterahmen auf einfache Weise in verschiedene, auf das einzelne Tier abgestellte Winkelpositionen verstellbaren Tragrahmen für den Auffangbeutel aufweist, wobei durch die gewählte Winkelposition sowohl der erwünschte Tragekomfort der Vorrichtung als auch eine zweckmäßige Kot-Aufnahmeposition des Auffangbeutels sichergestellt sind. Hierbei ist es in konstruktiver Hinsicht weiterhin zweckmäßig, wenn der Tragrahmen seinerseits wenigstens zweiteilig ausgebildet ist mit einem in verschiedenen Winkelpositionen zum Halterahmen arretierbaren Schwenkrahmen und weiterhin mit einem lösbar an dem Schwenkarm befestigbaren Wechselrahmen für den leichten und hygienischen Austausch des Auffangbeutels. Hierdurch kann mit geringem Aufwand einerseits eine geeignete Auffangposition für den Kot voreingestellt werden und andererseits ist der Auffangbeutel nach dem Lösen des Wechselrahmens von dem Schwenkrahmen gut zugänglich und einfach auswechselbar. Eine besonders zweckmäßige konstruktive Gestaltung ergibt sich somit, wenn die Haltevorrichtung insgesamt dreiteilig ausgebildet ist mit einem durch geeignete Befestigungsmittel an den Hundekörper anlegbaren Halterahmen, einem am Halterahmen in verschiedenen Winkelpositionen befestigbaren Schwenkrahmen und einem mit dem Schwenkrahmen verrastbaren, separat abklappbaren Wechselrahmen für den Auffangbeutel.
  • Hinsichtlich einer sicheren und in weiten Grenzen leicht einstellbaren Befestigung der Hygienevorrichtung an unterschiedlich großen und sich verschieden verhaltenden Tieren ist es zweckmäßig, wenn der Halterahmen durch einen biegsamen, im unteren Bereich am Bauch des Tieres offenen und durch einen vorzugsweise elastischen Riemen komplettierten Spannbügel und zusätzlich durch weitere elastische und/oder unelastische Riemen am Hundekörper befestigbar ist. Hierbei ist der Halterahmen vorteilhafterweise längsverstellbar und mit veränderlichem Anstellwinkel mit dem Spannbügel verbindbar.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, zur mittigen Arretierung der Hygienevorrichtung auf dem Hunderücken zwischen dem Spannbügel und dem Halterahmen eine vorzugsweise längsverschiebbare Arretiervorrichtung mit einem Schwanzriemen anzuordnen, welche eine der Größe und Körperhaltung des Hundes angepasste Positionierung des Schwanzriemens ermöglicht und somit den Tragekomfort der Hygienevorrichtung für den Hund weiter verbessert.
  • Eine einfache, schnelle und hygienisch einwandfreie Austauschbarkeit des Auffangbeutels für den Hundekot ergibt sich, wenn der Beutel am offenen Ende im Befestigungsbereich am Wechselrahmen eine flanschförmige Verbreiterung aus vorzugsweise elastischem Material besitzt, welche zur Sicherstellung einer exakten Positionierung an dem Wechselrahmen zusätzlich Löcher aufweist, in die korrespondierende Noppen am Ringflansch eingreifen. Diese flanschförmige Verbreiterung am offenen Ende des Auffangbeutels ist zweckmäßigerweise durch eine scharnierartige Einkerbung in zwei Hälften geteilt, welche zusammenklappbar und durch geeignete Gestaltung der dann einander gegenüberliegenden Randflächen zum Verschließen des Auffangbeutels dichtend miteinander verbindbar sind.
  • Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung.
  • Die Zeichnung zeigt in
  • 1 eine einem Hund angelegte erfindungsgemäße Hygienevorrichtung in vereinfachter Darstellung und in
  • 2 ein konstruktives Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen einstellbaren Hygienevorrichtung.
  • In 1 ist in schematischer Darstellung eine einem Hund angelegte Hygienevorrichtung der erfindungsgemäßen Art dargestellt mit einer Haltevorrichtung 10, welche einerseits durch zwei symmetrisch am Hunderücken verlaufende Lochschienen 12 und andererseits durch Riemen 14, 15, 16 an einem Spannbügel 18 befestigt und in ihrer korrekten Position gesichert wird. Der im unteren Bereich offene Spannbügel 18 ist elastisch ausgebildet und liegt mit leichtem Druck am Rücken und seitlich am Körper des Hundes an und ist zusätzlich durch einen elastischen Bauchriemen 20 unter dem Hundebauch hindurch geschlossen und gesichert. Der Bauchriemen 20 ist beidseitig durch Klappverschlüsse 40 mit dem Spannbügel 18 verbunden. Die Verschlüsse 40 sind, wie aus 2 ersichtlich, entweder einteilig an den Kunststoff-Spannbügel 18 angeformt oder getrennt hergestellt und am Spannbügel 18 befestigt, zum Beispiel angenietet. Der Bauchriemen 20 ist zumindest einseitig in einem Verschluss 40 verstellbar gehalten.
  • Zur Einstellung und Anpassung der Befestigungsmittel für die Haltevorrichtung 10 an die Körpergröße und/oder Körperhaltung eines Hundes sind die Riemen 14, 15 über Kreuz geführt, zumindest teilweise elastisch ausgebildet und durch Schnallen 22, 23, 24 in ihrer Länge verstellbar. Der Spannbügel 18 wird in verschiedenen Größen und Formen für unterschiedliche Hunde bereitgehalten, wobei die Passform des Spannbügels mit einer Leere am Hund gemessen und der Bügel aus einem vorhandenen Sortiment ausgewählt wird. Eine geeignete Leere kann beispielsweise als biegsames, in der Mitte nach dem Messen teilbares Bauteil ausgebildet sein.
  • Die Lochschienen 12 sind mittels Klemmen 26 verstellbar mit dem Spannbügel 18 verbunden, wobei die Klemmen entlang des Spannbügels 18 verschiebbar sind. Die Arretierung der Lochschienen 12 in den Klemmen 26 erfolgt durch Nocken 28 an elastischen Zungen 30, welche in Löcher 32 der Lochschienen 12 eingreifen (2).
  • Zwischen dem Spannbügel 18 und dem Halterahmen 10 ist eine weitere Arretiervorrichtung 34 mit einem Schwanzriemen 36 ebenfalls längsverschiebbar auf den Lochschienen 12 angeordnet. Die Arretiervorrichtung 34 mit dem Schwanzriemen 36 dient der Zentrierung und mittigen Befestigung der Haltevorrichtung 10 am Hunderücken, wobei die Arretiervorrichtung 34 auf dem Hunderücken aufliegt und der Schwanzriemen aus einem leicht verformbaren Material, vorzugsweise aus gummiartigem Rundmaterial, unter dem Schwanz des Hundes hindurchgeführt ist. Die in Längsrichtung verstellbare Befestigung der Arretiervorrichtung 34 an den Lochschienen 12 erfolgt mittels Klemmen 38, welche gleichartig gestaltet sind wie die Klemmen 26. Zusätzlich kann an dem Spannbügel 18 noch eine Tasche 19 für benutzte und/oder unbenutzte Auffangbeutel (42) für den Hundekot befestigt werden.
  • 2 zeigt die erfindungsgemäße Hygienevorrichtung in ihren konstruktiven Einzelheiten, welche beim Ausführungsbeispiel die Einstellbarkeit auf die Körpergröße und/oder die Körperhaltung eines Hundes in besonders zweckmäßiger Weise ermöglichen. Insbesondere die Gestaltung der Haltevorrichtung 10, welche die sichere und hygienisch einwandfreie Halterung eines austauschbaren Auffangbeutels 42 in besonders vorteilhafter Weise ermöglicht, ist in 2 detailliert dargestellt. Hierzu besitzt die Haltevorrichtung 10 einerseits einen am Hundekörper befestigbaren Halterahmen 44 und andererseits einen gegenüber dem Halterahmen in verschiedene Winkelpositionen α verstellbaren Tragrahmen 46 für den Auffangbeutel 42. Der Tragrahmen selbst ist wiederum zweiteilig ausgebildet mit einem in verschiedenen Winkelpositionen α zum Halterahmen 44 arretierbaren Schwenkrahmen 48 und einem lösbar an dem Schwenkrahmen 48 befestigten Wechselrahmen 50 für den Auffangbeutel 42.
  • Die Haltevorrichtung 10 ist somit dreiteilig gestaltet, wobei die einzelnen Teile entsprechend ihrer Funktion optimiert werden können. Hierbei erfüllt der an den Hundekörper anlegbare Halterahmen 44 im Wesentlichen die Aufgabe der sicheren Befestigung der Vorrichtung am Hundekörper. Die verschiedenen verwendeten Riemenbefestigungen sind aus 1 ersichtlich, in 2 sind sie zur Verbesserung der Übersichtlichkeit der Darstellung weggelassen. Zur Befestigung der Riemen 14, 15 und 16 am Halterahmen 10 dienen die Langlöcher 52. Korrespondierende Langlöcher 54 sind am Spannbügel 18 vorgesehen.
  • Eine gelenkige Verbindung des Spannbügels 18 mit dem Halterahmen 44 ist durch Kugelgelenke 56 und 58 realisiert. Diese verbinden den Halterahmen 44 über die Lochschienen 12 mit dem Spannbügel 18.
  • Der Schwenkrahmen 48 ist in verschiedenen Winkelpositionen α am Halterahmen 44 arretierbar, wobei nicht dargestellte Stifte oder Noppen am Schwenkrahmen 48 in Vertiefungen oder Löcher 60 am Halterahmen 44 einrasten oder andersartig eingreifen. Im Ausführungsbeispiel sind die Löcher 60 für die zugeordneten Stifte oder Noppen an innenliegenden Verbreiterungen 62 im oberen Teil des Halterahmens 44 angeordnet. Der Winkel α kennzeichnet die gewählte Winkelverstellung zwischen dem Halterahmen 44 und dem Schwenkrahmen 48, an dessen Rastvorsprüngen 66 wiederum der Wechselrahmen 50 durch Rastnasen 64 leicht lösbar, aber dennoch sicher arretiert ist. Die gegeneinander schwenkbare Befestigung des Halterahmens 44, des Tragrahmens 46 und des Schwenkrahmens 48 erfolgt über ein gemeinsames Scharnier 68, welches durchgehend oder zweiteilig gestaltet sein kann.
  • Der Auffangbeutel 42 für den Hundekot ist lösbar an dem Wechselrahmen 50 gehalten. Hierzu weist der verstärkte Rand am offenen Ende des Auffangbeutels 42 im Bereich der dem Scharnier 68 zugewandten Hälfte eine flanschförmige Verbreiterung 70 auf, welche durch Vorsprünge 72 am Wechselrahmen 50 gehalten sowie durch Löcher 74 in dem Flansch 70 und korrespondierende Noppen 76 am Wechselrahmen zusätzlich gesichert und positioniert ist. Die flanschförmige Verbreiterung 70 besteht aus elastischem Material und ist an den Auffangbeutel 42 angeklebt oder je nach Material der beiden Teile anderweitig daran befestigt. Durch die Verwendung von elastischem Material für die Verbreiterung 70 lässt sich diese einerseits leicht unter die Vorsprünge 72 am Wechselrahmen 52 einschieben, und andererseits kann die äußere Hälfte des Randes besonders weich und elastisch gestaltet werden, sodass der Hund beim Auflegen des Schwanzes auf diesen Teil des Auffangbeutels 42 nicht irritiert wird.
  • Die flanschförmige Verbreiterung 70 ist weiterhin durch je eine scharnierartige Einkerbung 78 in zwei Hälften geteilt, sodass die beiden Hälften zusammengeklappt und durch eine wulstförmige Gestaltung der einen Oberflächenhälfte und eine rinnenförmige Gestaltung der anderen Hälfte der Oberfläche des Flansches 70 zum Verschließen des Auffangbeutels dichtend miteinander verbindbar sind. In einer einfacheren Variante könnte der Auffangbeutel 42 zur Befestigung jedoch auch zwischen dem Wechselrahmen 50 und dem Schwenkrahmen 48 eingeklemmt und durch das Verrasten der beiden Rahmenteile gehalten werden.
  • Um den Auffangbeutel 42 im unbenutzten, zusammengefalteten Zustand in der Haltevorrichtung 10, beziehungsweise im Wechselrahmen 50 zu sichern ist eine leicht verformbare Rückhalteeinrichtung 80 in Form einer Mehrzahl, lösbar und austauschbar am Wechselrahmen 50 befestigter Kunststoffborsten vorgesehen. Zwischen diese Borsten oder zwischen die Borsten und den Schwenkrahmen 48 ist dann der zusammengefaltete Auffangbeutel 42 im unbenutzten Zustand eingeklemmt und in dieser Lage gesichert.
  • Die Gestaltung der in 1 nur angedeuteten Arretiervorrichtung 34 ist ebenfalls in 2 detailliert dargestellt. Sie besteht im Wesentlichen aus einem zwischen den Klemmen 38 verlaufenden Bügel 82, welcher zwei Rastvorrichtungen 84 für zwei Steckerteile 86 trägt, in denen die Enden des Schwanzriemens 36 längenverstellbar arretiert sind. Auf diese Weise kann der Schwanzriemen 36 einerseits zusammen mit dem Bügel 82 in die passende Position längsverschoben werden und zusätzlich ist die Länge des Schwanzriemens selbst einstellbar.
  • Die gesamte Haltevorrichtung 10, zumindest aber der Halterahmen 44, der Tragrahmen 46 mit dem Schwenkrahmen 48 und dem Wechselrahmen 50, die Arretiervorrichtung 34, der Spannbügel 18 und die Lochschienen 12 bestehen aus Kunststoff, vorzugsweise aus thermoplastischem oder duroplastischem Kunststoff, und sind durch Spritzgießen hergestellt. Für den Schwanzriemen 36 und den Rand der oberen Hälfte der flanschförmigen Verbreiterung 70 am Auffangbeutel 42 wird vorzugsweise eine gummiartige, hochelastische und leicht verformbare Stoffmischung verwendet, weil diese Teile den Hund beim Tragen der Hygienevorrichtung besonders irritieren können. Zur Verbesserung des Tragekomforts trägt in hohem Maße auch die hinsichtlich des Anstellwinkels α verstellbare Befestigung des Schwenkrahmens 48 und mit diesem des Wechselrahmens 50 bei, weil so einerseits der Tragekomfort der Hygienevorrichtung für den Hund deutlich erhöht und andererseits die Auffangposition für den Beutel 42 verbessert wird. Die Lochschienen 12 sind beim Ausführungsbeispiel gemäß 2 im Bereich der Klemmen 38 geteilt und die beiden Teile jeweils in einer Klemme gehalten. Mit gleicher Wirkung können die Lochschienen 12 jedoch auch einteilig ausgebildet sein.

Claims (27)

  1. Hygienevorrichtung zur Aufnahme von Hundekot, mit einem Geschirr mit einer am Hundekörper befestigbaren Haltevorrichtung für austauschbare Auffangbeutel für den Hundekot, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) auf die Körpergröße und/oder Körperhaltung eines Hundes einstellbar ist.
  2. Hygienevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) einen am Hundekörper befestigbaren Halterahmen (44) und einen gegenüber dem Halterahmen in verschiedene Winkelpositionen (α) verstellbaren Tragrahmen (46) für den Auffangbeutel (42) aufweist.
  3. Hygienevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen (46) wenigstens zweiteilig ausgebildet ist mit einem in verschiedenen Winkelpositionen (α) zum Halterahmen (44) arretierbaren Schwenkrahmen (48) und einem lösbar an dem Schwenkrahmen befestigbaren Wechselrahmen (50) für den Auffangbeutel (42).
  4. Hygienevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) dreiteilig ausgebildet ist mit einem an den Hundekörper anlegbaren Halterahmen (44), einem am Halterahmen in verschiedenen Winkelpositionen (α) befestigbaren Schwenkrahmen (48) und einem mit dem Schwenkrahmen verrastbaren Wechselrahmen (50) für den Auffangbeutel.
  5. Hygienevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkrahmen (48) und der Wechselrahmen (50) scharnierartig mit dem Halterahmen (44) verbunden sind.
  6. Hygienevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangbeutel () lösbar an dem Aufnahmerahmen () gehalten ist.
  7. Hygienevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangbeutel (42) zwischen dem Wechselrahmen (50) und dem Schwenkrahmen (48) einklemmbar ist.
  8. Hygienevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halterahmen (44) durch einen biegsamen, im unteren Bereich offenen Spannbügel (18) und durch elastische und/oder unelastische Riemen (14, 16) am Hundekörper befestigbar ist.
  9. Hygienevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbügel (18) längenverstellbar mit dem Halterahmen (44) verbunden ist.
  10. Hygienevorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbügel (18) über wenigstens zwei Lochschienen (12) und auf dem Spannbügel verschiebbare Klemmen (26) mit in die Löcher (32) der Schienen (12) einrastbaren Nocken (28) mit dem Halterahmen (44) verbunden ist.
  11. Hygienevorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbügel (18) gelenkig mit dem Halterahmen (44) verbunden ist, vorzugsweise durch ein Kugelgelenk (56) zwischen jeder Lochschiene (12) und dem Halterahmen (44).
  12. Hygienevorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Spannbügel (18) und dem Halterahmen (44) eine weitere Arretiervorrichtung (34) mit einem Schwanzriemen (36) angeordnet ist.
  13. Hygienevorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Arretiervorrichtung (34) zusammen mit dem Schwanzriemen (36) längsverschiebbar zwischen dem Spannbügel (18) und dem Halterahmen (44) angeordnet ist.
  14. Hygienevorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwanzriemen (36) aus leicht verformbarem Material, vorzugsweise aus gummiartigem Rundmaterial besteht.
  15. Hygienevorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwanzriemen (36) längenverstellbar und wenigstens einseitig lösbar in der Arretiervorrichtung (34) befestigt ist.
  16. Hygienevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangbeutel (42) für den Hundekot im unbenutzten Zustand durch eine leicht verformbare Rückhalteeinrichtung (80) zusammengefaltet an dem Wechselrahmen (50) gehalten ist.
  17. Hygienevorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhalteeinrichtung (80) für den Auffangbeutel (42) lösbar und austauschbar am Wechselrahmen (50) befestigt ist.
  18. Hygienevorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhalteeinrichtung (80) aus einer Mehrzahl von Kunststoffborsten besteht.
  19. Hygienevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der Halterahmen (44), der Schwenkrahmen (48), der Wechselrahmen (50) der Spannbügel (18) und/oder die weitere Arretiervorrichtung (34) aus Kunststoff hergestellt sind, vorzugsweise durch Spritzgießen.
  20. Hygienevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangbeutel (42) für den Hundekot am offenen Ende im Befestigungsbereich am Wechselrahmen (50) eine flanschförmige Verbreiterung (70) aus vorzugsweise elastischem Material besitzt.
  21. Hygienevorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die flanschförmige Verbreiterung (70) am offenen Ende des Auffangbeutels (42) durch eine scharnierartige Einkerbung (78) in zwei Hälften geteilt ist, welche zusammenklappbar und vorzugsweise durch eine wulstförmige, beziehungsweise rinnenförmige Gestaltung ihrer Ränder, zum Verschließen des Auffangbeutels (42) dichtend miteinander verbindbar sind.
  22. Hygienevorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass der obere, dem Hundeschwanz zugekehrte Teil des Flansches (70) leicht verformbar ist.
  23. Hygienevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbügel (18) und/oder der Halterahmen (44) Langlöcher (52, 54) zur Befestigung der Verbindungsriemen (14, 15, 16) zwischen dem Spannbügel (18) und dem Halterahmen (44) aufweist.
  24. Hygienevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig jeweils wenigstens zwei Verbindungsriemen (14, 15) über Kreuz zwischen dem Spannbügel (18) und dem Halterahmen (44) geführt sind.
  25. Hygienevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Bauchriemen (29) elastisch ausgebildet ist.
  26. Hygienevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlüsse (40) zwischen dem Spannbügel (18) und dem Bauchriemen (20) als Klappverschlüsse ausgebildet sind.
  27. Hygienevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Haltevorrichtung (10), vorzugsweise an dem Spannbügel (18), eine Tasche (19) für benutzte und/oder unbenutzte Auffangbeutel (42) befestigbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2964825A1 (fr) * 2010-09-16 2012-03-23 Kokou Nakpane Nadjombe Protection canine pour dejection
CN103385210A (zh) * 2013-07-02 2013-11-13 无锡天惠塑机有限公司 一种陆龟接便器

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