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DE102006009470A1 - Erstellung und Nutzung von Wissenfunktionen im Internet - Google Patents

Erstellung und Nutzung von Wissenfunktionen im Internet Download PDF

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DE102006009470A1
DE102006009470A1 DE102006009470A DE102006009470A DE102006009470A1 DE 102006009470 A1 DE102006009470 A1 DE 102006009470A1 DE 102006009470 A DE102006009470 A DE 102006009470A DE 102006009470 A DE102006009470 A DE 102006009470A DE 102006009470 A1 DE102006009470 A1 DE 102006009470A1
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Hans-Diedrich Kreft
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HumaticsWeb GmbH
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Abstract

Es wird ein Verfahren beschrieben, mit dem Kompetenzfunktionen auf Grundlage bestimmter, einheitlicher Datenkriterien darzustellen und im Internet zu nutzen sind. Es wird ferner beschrieben, wie von Menschen zu nutzende Geräte in der Lage sind, rechnergestützt die Datensätze für Kompetenzfunktionen zu ergänzen bzw. zu verändern.

Description

  • Technisch-wirtschaftliches Gebiet:
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur einheitlichen Erstellung und Nutzung von Kompetenzfunktionen mit den technischen Mitteln des Internet.
  • Stand der Technik:
  • Aus den Dokumenten DE 101 29 826 A1 , PCT/EP01 /07777, DE 103 49 271 , DE 103 53 898 , PCT/BP2004/011864, DE 10358958 , PCT/EP2004/014197 sind Balkendiagramme bekannt, die Produkten, Leistungen oder auch menschlichen Kenntnissen, Fähigkeiten Geldwerte (auch Geldflüsse als Geldmengen pro Zeit) zuordnen. Aus diesen Dokumenten ist auch zu entnehmen, wie durch Anwendung mathematischer Methoden Kennzahlen aus den Balkendiagrammen gewonnen werden können.
  • Werden menschliche Kenntnisse und/oder Fähigkeiten durch Geldwert bzw. Geldflüsse bewertet, wird im Folgenden von einer Kompetenz gesprochen. Geldwerte sind in ökonomisch gebräuchlichen Währungseinheiten wie z.B. EUR oder US$ angegeben. Werden Kompetenzen zu Balkendiagrammen zusammengestellt, werden diese hier Kompetenzfunktionen genannt, sofern sie mit den Mitteln des Internet in einheitlicher, vergleichbarer Weise darzustellen sind. Eine Kompetenzfunktion ist symbolisch in 1 dargestellt.
  • Aufgabenstellung:
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, Kompetenzfunktionen auf Grundlage bestimmter, einheitlicher Kriterien mit Hilfe der technischen Mittel des Internet für Menschen, Firmen und Interessierte in einer vergleichbaren Form nutzbar zu machen.
  • Zu Anspruch 1: Die Lösung der Aufgabe ist in Anspruch 1 enthalten, der die Grundlage der Erfindung wiedergibt. Es handelt sich um ein Verfahren zur Nutzung von Programmen, Software und Daten auf lokalisierbaren Rechnern, der ü ber das Internet mit entfernt stehenden Rechnern zwecks Datenaustauschs verbunden sind, wobei
    • 1. auf dem lokalisierbaren Rechner Daten in einer bestimmten, rechnerunabhängigen Anordnung als Datensatz in protokollierter Form vorliegen,
    • 2. dass dieser Datensatz eine besondere Datenkennung erhält, die ihn als Datensatz einer Kompetenzfunktion kennzeichnet,
    • 3. dass ein Programm aus dem Datensatz eine Kompetenzfunktion grafisch erstellen kann,
    • 4. wobei der Datensatz durch von Menschen eingegebene und/oder im Rechner vorliegende und/oder per Internet zugreifbare Daten mit Hilfe eines Programms auf dem Rechner verändert oder ergänzt werden kann,
    • 5. so dass nach Internet-Übertragung des Datensatzes zu entfernt stehenden Rechnern dort Kompetenzfunktionen ebenfalls per Programm grafisch erstellt und verändert werden können.
  • Das in Anspruch 1 beschriebene Verfahren nutzt lokalisierbare Rechner. Das sind solche, die für Menschen an einem momentanen Aufenthaltsort zur Nutzung zur Verfügung stehen. Solche Rechner sind vorzugsweise als Personal Computer bekannt geworden, können aber auch als tragbare Geräte wie Notebooks, mobile Telefone (Handys), "hand held computer" (Palmtop) ausgeführt sein oder sich an Plätzen wie Flughäfen, Internetcafes etc. befinden. Diese Rechner sind mit anderen, entfernt stehenden Rechnern über das Internet zwecks Datenaustauschs verbunden, wobei dies drahtgebunden (Festnetz) oder auch drahtlos (Antennen, Satelliten) erfolgen kann. Der Datenaustausch erfolgt mit definierten Datenformaten über das Internet nach den bekannten, international genutzten technischen Normen und Regeln. Die entfernt stehenden Rechner sind für Nutzer von lokalen Rechnern zumeist nicht lokalisierbar. So kann der lokale Rechner im Wohnzimmer stehen, der entfernte an einem unbekannten Ort.
  • Die Datensätze für Kompetenzfunktionen stehen in einer bestimmten, rechnerunabhängigen, protokollierten Form zur Verfügung (1, 2), so dass sie auf verschiedenen Rechnern per Programm genutzt werden könne. Indem die auf einem lokalen Rechner erstellten Kompetenzfunktionen auf einem entfernten und mit einer dort verwendeten Software (Programm) in gleicher Weise nutzbar sind, wie auf dem lokalen, müssen Programme auf unterschiedlichen Rechnern erkennen, dass es sich um Daten von Kompetenzfunktionen handelt. Zu diesem Zweck enthalten die strukturierten Datensätze von Kompetenzfunktionen an einer bestimmten Stelle eine Kennung, die sie als Daten einer Kompetenzfunktion ausweisen. Letztlich werden mit dieser Kennung eine Vielzahl von Datensätzen charakterisiert, die sämtlich geeignet sind, Kompetenzfunktionen grafisch darzustellen, wie sie in 1 beispielhaft angegeben sind. Ein protokollierter Datensatz ist gegeben (siehe auch Erläuterung zu 2), wenn die Daten in einer bestimmten, logischen Struktur vorliegen. Zu diesem Zweck werden Gruppen aus binär darstellbaren Zeichen in einer bestimmten Folge (Sequenz oder auch Matrix) zusammengestellt, so dass bestimmte Daten jeweils in einem definierten Abschnitt des Datensatzes (der Datenfolge) auftreten. Jeder Abschnitt (Datensatzgruppe) charakterisiert derart ein besonderes Merkmal. Die Beschreibung der Zusammenstellung von Datenfolgen wird häufig als deren Protokoll (Datenprotokoll) bezeichnet. Solche Protokolle liegen insbesondere für Daten (Datenfolgen, Datensätze) vor, die im Internet zur rechnerunabhängigen Übertragung und Nutzung von Informationen dienen. Sie sind vielfach international standardisiert. In vergleichbarer Weise sind Datensätze von Kompetenzfunktionen im Internet von einem lokalen Rechner zu entfernten zu übertragen und dort in gleicher Weise zu nutzen, wie es auf dem lokalen der Fall ist.
  • Programme zur grafischen Darstellung von Kompetenzfunktionen und ähnlichen grafischen Gebilden (Kurven etc.) sind vielfach bekannt. Deren grafische Erstellung oder Änderung kann ohne Dazutun eines Nutzers allein vom Programm gesteuert erfolgen, indem z.B. neue, aus dem Internet vorliegende Daten vom Programm verwendet werden. Es kann auch eine Bedienperson das Programm nutzen, um vom Programm geführt, Daten so einzugeben, dass Kompetenzfunktionen erstellt werden. Das Programm kann beispielsweise auch zeitgesteuert gestartet werden und derart selbsttätig Kompetenzfunktionen grafisch erstellen.
  • Als Internet-Übertragung wird hier eine Datenübertragung zwischen Rechnern verstanden, wie sie heute vielfach in einer international abgestimmten, vorzugsweise genormten Form vorliegen und den technischen Anforderungen entsprechend, fortentwickelt werden.
  • Mit Anspruch 1 ist es somit möglich, Daten von Kompetenzfunktionen mit Hilfe des Internet auf verschiedenen, lokalisierbaren Rechnern in vergleichbarer Weise zu nutzen.
  • Zu Anspruch 2: Ergänzend zu Anspruch 1 ist Anspruch 2 als Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass
    • 1. Datensätze zur Erstellung einer Kompetenzfunktion um Daten ergänzt sind, die nicht zur grafischen Erstellung der Kompetenzfunktion dienen,
    • 2. wobei die ergänzten Daten es ermöglichen, eine bestimmte Kompetenzfunktion ausschließlich einem bestimmten Menschen zuzuordnen.
  • Eine Kompetenzfunktion kann um bestimmter Datensätze ergänzt werden, die nicht zu ihrer grafischen Erstellung erforderlich sind (in 2 z.B. xx1, xx2, xx3). Solche Daten können genutzt werden, um die Kompetenzfunktion ausschließlich einem bestimmten Menschen zuzuordnen. Es könnte sich dabei z.B. um die Personalausweis- oder Passnummer eines Menschen handeln. Auch können biometrische Merkmale des Menschen (z.B. der Datensatz eines Passbildes, Daten des Fingerabdruckes, Stimmmerkmale etc) hier einbezogen werden. Derart ist gewährleistet, dass zwei grafisch identisch aussehende Kompetenzfunktionen eindeutig unterschiedlichen Menschen zugeordnet werden können.
  • Zu Anspruch 3: Gemäß vorstehender Ansprüche ist Anspruch 3 als Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass
    • 1. ein Teil der ergänzten Daten einer Kompetenzfunktion eine Zertifizierung darstellt, mit der Kompetenzen als Leistungsmerkmale von Menschen bestätigt werden.
  • Die durch Kompetenzen repräsentierten Kenntnisse, Fähigkeiten von Menschen können in Datensätzen einer Kompetenzfunktion willkürlich eingestellt sein. Zu unterscheiden wäre hiervon eine Kompetenzfunktion, die nachweisbar vorhandene oder zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhanden gewesene Kompetenzen eines Menschen wiedergibt. Dies kann durch ergänzende Daten im Datensatz erfolgen, die als Zertifizierungsdaten hier bezeichnet werden. Es gibt verschiedenste, bei Fachleuten bekannte Verfahren, die genutzt werden können, um die Echtheit der Daten zu prüfen. So können die Zertifizierungsdaten einen Teil eines Zahlenschlüssels darstellen, dessen anderer Teil gesichert auf einem Rechner liegt. Auch könnte eine zertifizierte Kompetenzfunktion gesichert auf einem zentralen Rechner hinterlegt werden, so dass geprüft werden kann, ob eine lokal genutzte mit der hinterlegten übereinstimmt. Details der sicheren Nutzung von Daten und ihrer sicher Übertragung im Internet sind nicht Gegenstand des Patentes.
  • Zu Anspruch 4: Gemäß vorstehender Ansprüche ist Anspruch 4 als Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass
    • 1. bestimmte Kompetenzfunktionen nur lokal oder im Internet nutzbar sind, nachdem die Übereinstimmung eines bestimmten Zahlen- und/oder Buchstabencodes mit Daten im Datensatz der Kompetenzfunktion vorliegt.
  • Die Daten aus Kompetenzfunktionen sollten u. U. nur besonderen Personen zur Verfügung stehen. Das kann dadurch geschehen, dass der lokale Rechner über eine Eingabetastatur verfügt und erst nach Eingabe einer bestimmten Kennung (z.B. Zahlenkombination als PIN) die Kompetenzfunktion nutzen kann, bei der die gleiche Kennung vorliegt. Es kann auch eine Lesestation vorhanden sein, so dass längere Codes z.B. von Chipkarten oder anderen Trägern eingelesen werden können. Die Kennung kann auch eine fotografische Aufnahme des Nutzers sein, aus der Daten abgeleitet werden, die zu denen passen, die in Kompetenzfunktionen vorliegen. Es kann sich somit bei diesem Datenvergleich um eine komplette oder teilweise Übereinstimmung von biometrischen Merkmalen handeln.
  • Zu Anspruch 5: Gemäß vorstehender Ansprüche ist Anspruch 5 als Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass
    • 1. Rechner genutzt werden, um Kompetenzen von Menschen zu erfassen,
    • 2. und die dazugehörigen Identifizierer im Datensatz einer Kompetenzfunktion abgelegt werden.
  • Üblicherweise wird das Vorliegen von Kenntnissen, Fähigkeiten (Kompetenzen) bei individuellen Menschen durch Lehrer, Prüfer (geeignete Personen) geprüft. Viele dieser Prüfungen können an geeignete Rechner übertragen werden. Ist derart computergestützt das Vorliegen einer Kompetenz bei einem Menschen nachgewiesen, kann der dazugehörige Identifizierer im Datensatz einer Kompetenz abgelegt werden. So kann z.B. die Fähigkeit, in einer bestimmten Qualifikation Schach zu spielen, per Computer getestet werden. Ist gesichert, dass eine bestimmte Person vor einem Computer sitzt, können eine Reihe von Schachspielen einer bestimmten vorgegebenen Schwierigkeitsstufe zwischen Mensch und Computer ausgetragen werden. Gewinnt der Mensch mit einer bestimmten Quote, ist nachgewiesen, dass er eine, gemäß Schwierigkeitsstufe qualifizierte Fähigkeit hat, Schach zu spielen. Es ist auch denkbar, dass Personen sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Raum treffen, dort eine Aufsichtsperson die Spieler identifiziert und den ordnungsgemäßen Ablauf des Spiels überwacht.
  • Selbst kompliziert zu erlernende Kenntnisse, Fähigkeiten wie z.B. Flugzeug fliegen, Controllingtabellen aufstellen oder Musikstücke nach Noten spielen, können vorbereitend per Computer getestet werden. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der lokale Rechner mit geeigneten Geräten verbunden ist, wie es z.B. bei Flugsimulatoren gegeben ist. So ist denkbar, dass es zukünftig eine Vielzahl von unterschiedlichen computerunterstützten Geräten zum Test von Kenntnissen, Fähigkeiten geben wird. Als Beispiel soll hier ein Sportgerät angeführt werden, mit dem die Präzision und Leistung eines Ruderers ermittelt wird. Das Simulationsgerät ist dabei so praxisnah aufgebaut, dass es dem Sitz in einem realen Sportruderboot nahe kommt. Es werden in dem Simulationsgerät verschiedene Messwerte ermittelt, die feststellen, welche Leistung eine Person erbringt, wie präzise sie die Ruder führt etc. Aus den Messdaten ist z.B. ein summarischer Wert für die Leistung und Aktionspräzision (zeitliche Ruderblattdrehung und Führung) der Testperson zu ermitteln. Diese Daten können als Beschreibungsdaten für eine Kompetenz gelten und in eine Kompetenzfunktion eingehen. Mit diesen Daten kann sich die Person z.B. bei einer Ausschreibung eines Sportvereins melden, die einen geeigneten Ruderer in ihrem "Achter" suchen. In diesem Sinne können heutige Fitness-Studios als Vorläufer von "Kompetenzstudios" gesehen werden. Letztere werden durch die Einbeziehung von geistigen, musischen Leistungsmerkmalen von Menschen in einem wesentlich umfassenderen Sinne für die Gesundheit und Leistungskraft von Menschen stehen. Dies ist sofort ersichtlich, wenn statt des Rudersimulators ein elektronisches Klavier verwendet wird, womit die Klavierspielfähigkeiten einer Person zu testen sind.
  • Da die Art des Testes im Datensatz der Kompetenz enthalten sein kann, gibt es keine Probleme, die von Menschen getesteten von den computergetesteten zu unterscheiden.
  • Diese Art (Teil) von Kompetenztests hat den großen Vorteil, dass viele Menschen, denen nicht die herkömmlichen Bildungswege zur Verfügung stehen (Entwicklungsländer) oder die nicht in der Lage sind, die entsprechende fest vorgegebene Zeit dafür bereit zu stellen (Hausfrauen), sich an lokalen Rechnern Kenntnisse, Fähigkeiten erwerben können.
  • Um die vorstehend, beispielhaft beschriebene, patentgemäße neue Art der Erfassung menschlicher Kenntnisse, Fähigkeiten computergestützt so zu nutzen, dass auch Kenntnisse, Fähigkeiten tatsächlich erfasst werden, sind verschiedenste, einzuhaltende Regeln für Lernwillige wie Bereitstellung genormter, reproduzierbarer Geräte und geeignete Umfelder (z.B. Übungsräume) erforderlich. Die Details sind nicht Gegenstand des Patentes. Hier geht es darum, dass Kompetenzen computerunterstützt (also mit technischen Mitteln) so zu erfassen sind, dass sie im Datensatz der Kompetenzfunktion eines Menschen zertifiziert abgelegt werden können.
  • Zu Anspruch 6: Gemäß vorstehender Ansprüche ist Anspruch 6 als Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass
    • 1. Daten zu einer Vielzahl einzelner Kompetenzen in einer Datenbank gespeichert sind,
    • 2. so dass diese von lokalen Rechnern für ihre Datensätze von Kompetenzfunktionen genutzt werden können.
  • Sollen Kompetenzfunktionen miteinander vergleichbar sein, müssen drei Kriterien erfüllt sein. Zu jeder Kompetenz muss erstens eine eindeutige Beschreibung ihrer Merkmale wie ihrer Prüfkriterien vorliegen. Zweitens muss die Kompetenz mit einem unverwechselbaren Identifizierer versehen sein. Drittens muss zu jeder Kompetenz ein Geldwert vorliegen. Sind diese drei Bedingungen so erfüllt, dass sie in Form von Daten in einer zentralen Datenbank vorliegen, können lokale Rechner bei Kenntnis der Identifizierer einer Kompetenz deren Beschreibung und/oder zugeordnete Geldwerte z.B. über das Internet abrufen und nutzen.
  • Zentral hinterlegte und allgemein per Internet zugängliche Beschreibungen von Kompetenzen sind von besonderer Bedeutung, da sie als Referenz für die Qualifikation von Kompetenzen dienen können. So kann z.B. durch Anklicken eines Balkens (Kompetenz) einer Kompetenzfunktion die dazugehörige, qualifizierende Beschreibung der Kenntnisse, Fähigkeiten erscheinen.
  • Zu Anspruch 7: Gemäß vorstehender Ansprüche ist Anspruch 7 als Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass
    • 1. Daten zur Bewertung von Kompetenzen in unterschiedlichen Firmen erfasst und fortlaufend in einer zentralen Datenbank gespeichert werden,
    • 2. so dass diese von lokalen Rechnern für ihre Datensätze von Kompetenzfunktionen genutzt werden können.
  • Soll der Geldwert von Kompetenzen eine ökonomische Relevanz haben, können interne Kompetenzbewertungen von Firmen ermittelt (erfasst) werden, woraus Werte für bestimmte Kompetenzen abzuleiten sind. Dies bietet sich an, da Firmen, die sich über längere Zeiträume im Wettbewerb des Marktes bewähren, die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter richtig bewertet haben müssen. Letztlich entlohnen viele Firmen Mitarbeiter gemäß deren Kompetenzen. Die Geldwerte von Kompetenzen können derart z.B. in Relation zum Gehalt stehen. Die Kompetenzwerte können von Firmen unabhängig von schützenswerten Daten von Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Von lokalen Rechnern können die Kompetenzwerte abgerufen und in Datensätzen von Kompetenzfunktionen genutzt werden. Derart ist es möglich, Kompetenzfunktionen für eine große Gruppe von Menschen in vergleichbarer Weise zur Verfügung zu stellen, wie sie in Firmen genutzt werden. Werte von Kompetenzen können auch auf Grund von Angebots- und Nachfragedaten bestimmt werden, ähnlich wie sich Börsenwerte aus Angebot und Nachfrage ergeben.
  • Zu Anspruch 8: Gemäß vorstehender Ansprüche ist Anspruch 8 als Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass
    • 1. im Datensatz von Kompetenzfunktionen Daten gespeichert sind, welche die gespeicherten Geldwerte ihrer Kompetenzen in ihrer Höhe bestimmen.
  • Aus der Fachliteratur ist der so genannte Perspektivenwechsel bekannt geworden (siehe z.B. Zeitschrift "Personal", 7/8 2005, Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf, Artikel "Controlling im Human Resource Management"; Kreft, van Gisteren). Damit ist bekannt, dass die Werte von Kompetenzen von bestimmten Bedingungen abhängen, unter denen sie genutzt werden. Derart wird beispielsweise erfasst, dass hoch zu bewertende Kenntnisse, Fähigkeiten z.B. zum Überleben in der Kalahari für das Überleben im Verkehr einer modernen Großstadt wertlos sein können und umgekehrt. Auch werden Kompetenzen in den unterschiedlichen Abteilungen von Firmen unterschiedlich bewertet. So ist die Fähigkeit Spanisch sprechen in einer bestimmten Exportabteilung u. U. hoch zu bewerten, in der Entwicklungsabteilung aber geringer etc.
  • Zu Anspruch 9: Gemäß vorstehender Ansprüche ist Anspruch 9 als Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass
    • 1. Datensätze gemäß denen von Kompetenzfunktionen nach Anforderungen zusammengestellt werden, wie sie zur Lösung von Aufgaben zweckmäßig sind,
    • 2. und diese Datensätze auf einem zentralen Rechner gespeichert werden,
    • 3. so dass sie mit denen von Kompetenzfunktionen verglichen werden können.
  • Es können Datensätze in Struktur und Aufbau so zusammengestellt werden, dass sie weitestgehend zu Kompetenzfunktionen vergleichbar sind, wobei die einzelnen Kompetenzen und ihre Bewertungen nicht unmittelbar einem Menschen zugeordnet sind, sondern sich aus den Anforderungen von Aufgabenstellungen ableiten. Für diesen Fall wird hier von "Kompetenzskala" gesprochen. So könnten in einer Kompetenzskala beispielsweise solche Kompetenzen zusammengestellt werden, wie sie für den Umzug der Bewohner eines Hauses nötig werden. Liegt eine solche Kompetenzskala auf einem Rechner vor, können Menschen mit ihren individuellen Kompetenzfunktionen auf dem Rechner einen Vergleich mit den Daten einer Kompetenzskala durchführen, um z.B. zu ermitteln, in wie vielen Kompetenzen sie die Anforderungen des Projektes erfüllen. Derart könnten Firmen geeignete Mitarbeiter finden und Mitarbeiter könnten Jobs finden.
  • Beschreibung der 1: Es ist eine grafische Ausgestaltung einer Kompetenzfunktion angegeben. Mit a1, a2, a3 ... ak sind Identifizierer angegeben, die jeweils für eine bestimmte Kompetenz (Kenntnis oder Fähigkeit) eines Menschen stehen. Es handelt sich um eine eindeutige Zuordnung. Ist also z.B. a1 durch eine ausreichend umfangreiche Buchstaben- und/oder Zahlenkombination festgelegt, kann jeder erdenklichen, menschlichen Kenntnis, Fähigkeit eindeutig ein bestimmter Identifizierer zugeordnet werden. Hier steht a1 z.B. für die Fähigkeit Englisch gemäß erfolgreichem Abschluss einer Kursprüfung B4 zu sprechen. Dieser Identifizierer kann somit in unterschiedlichen Kompetenzfunktionen auftauchen und kennzeichnet dort die gleiche Fähigkeit (oder Kenntnis). Den einzelnen Identifizierern ist ein bestimmter Geldbetrag (hier in EUR) zugeordnet. Werden Identifizierer und Geldfunktion in einem Balkendiagramm dargestellt, ergibt sich die Figur in 1 als eine von vielen möglichen grafische Darstellung einer Kompetenzfunktion. In einer anderen könnten die Balken nach Größe geordnet sein, die Achsen könnten vertauscht sein etc.
  • Beschreibung der 2: Im oberen Teil ist symbolisch ein Datensatz für eine Kompetenzfunktion dargestellt, der z.B. mit den Datenpaaren a1, X EUR; a2, Y EUR usw. Identifizierer mit Geldmengen in einer geordneten Struktur verknüpft. Ersichtlich kennzeichnet das jeweilige Datenpaar einen Balken in einer Kompetenzfunktion. Am Anfang des Datensatzes ist hier beispielhaft die Kennung aufgeführt, mit der der Datensatz für Programme als der für Kompetenzfunktionen erkennbar ist. Mit xx1, xx2, xx3 sind Ergänzungen des Datensatzes angegeben, die nicht für die Darstellung einer Kompetenzfunktion benötigt werden und für verschiedenste andere Zwecke zur Verfügung stehen. Sequenzielle Anordnung und Unterbringung der Datengruppen ist weitgehend frei gestellt. Sollen die Daten einheitlich von Programmen verarbeitet werden, ist eine Festlegung der Struktur erforderlich, d. h. es ist ein Datenprotokoll zu erstellen, das z.B. international genormt werden kann. Das Datenprotokoll legt fest, an welcher Stelle in einem Datensatz welches Merkmal steht, mit welchen Zeichen es charakterisiert ist usw. Zu einem Protokoll gibt es auch eine Beschreibung in natürlicher Sprache, mit der die Beziehung der Daten (Merkmale) zu Objekten der realen Welt angegeben ist. In diesem Sinne kann z.B. für jeden Identifizierer eine genaue Beschreibung der durch ihn charakterisier ten Kompetenz so beschrieben werden, dass sie für einen Menschen einsichtig und nachvollziehbar ist.

Claims (9)

  1. Verfahren zur Nutzung von Programmen auf einem lokalisierbaren Rechner, der über das Internet mit entfernt stehenden Rechnern zwecks Datenaustauschs verbunden ist, wobei 1. auf dem lokalisierbaren Rechner Daten in einer bestimmten, rechnerunabhängigen Anordnung als Datensatz in protokollierter Form vorliegen, 2. dass dieser Datensatz eine besondere Datenkennung erhält, die ihn als Datensatz einer Kompetenzfunktion kennzeichnet, 3. dass ein Programm aus dem Datensatz eine Kompetenzfunktion grafisch erstellen kann, 4. wobei der Datensatz durch von Menschen eingegebene und/oder im Rechner vorliegende und/oder per Internet zugreifbare Daten mit Hilfe eines Programms auf dem Rechner verändert oder ergänzt werden kann, 5. so dass nach Internet-Übertragung des Datensatzes zu entfernt stehenden Rechnern dort Kompetenzfunktionen ebenfalls per Programm grafisch erstellt und verändert werden können.
  2. Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass 1. Daten zur Erstellung einer Kompetenzfunktion um Daten ergänzt sind, die nicht zur grafischen Erstellung der Kompetenzfunktion dienen, 2. wobei die ergänzten Daten es ermöglichen, eine bestimmte Kompetenzfunktion ausschließlich einem bestimmten Menschen zuzuordnen.
  3. Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass 1. ein Teil der ergänzten Daten einer Kompetenzfunktion eine Zertifizierung darstellt, mit der Kompetenzen als Leistungsmerkmale von Menschen bestätigt werden.
  4. Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass 1. bestimmte Kompetenzfunktionen nur lokal oder im Internet nutzbar sind, nachdem die Übereinstimmung eines bestimmten Zahlen- und/oder Buchstabencodes mit Daten im Datensatz der Kompetenzfunktion vorliegt.
  5. Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass 1. Rechner genutzt werden, um Kompetenzen von Menschen zu erfassen, 2. und die dazugehörigen Identifizierer im Datensatz einer Kompetenzfunktion abgelegt werden.
  6. Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass 1. Daten zu einer Vielzahl einzelner Kompetenzen in einer Datenbank gespeichert sind, 2. so dass diese von lokalen Rechnern für ihre Datensätze von Kompetenzfunktionen genutzt werden können.
  7. Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass 1. Daten zur Bewertung von Kompetenzen in unterschiedlichen Firmen erfasst und fortlaufend in einer zentralen Datenbank gespeichert werden, 2. so dass diese von lokalen Rechnern für ihre Datensätze von Kompetenzfunktionen genutzt werden können.
  8. Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass 1. im Datensatz von Kompetenzfunktionen Daten gespeichert sind, welche die gespeicherten Geldwerte ihrer Kompetenzen in ihrer Höhe bestimmen.
  9. Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass 1. Datensätze gemäß denen von Kompetenzfunktionen nach Anforderungen zusammengestellt werden, wie sie zur Lösung von Aufgaben zweckmäßig sind, 2. und diese Datensätze auf einem zentralen Rechner gespeichert werden, 3. so dass sie mit denen von Kompetenzfunktionen verglichen werden können.
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