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DE102006006889A1 - Brennstoffeinspritzventil - Google Patents

Brennstoffeinspritzventil Download PDF

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Publication number
DE102006006889A1
DE102006006889A1 DE200610006889 DE102006006889A DE102006006889A1 DE 102006006889 A1 DE102006006889 A1 DE 102006006889A1 DE 200610006889 DE200610006889 DE 200610006889 DE 102006006889 A DE102006006889 A DE 102006006889A DE 102006006889 A1 DE102006006889 A1 DE 102006006889A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
actuator
fuel injection
injection valve
support element
insulation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200610006889
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Boecking
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE200610006889 priority Critical patent/DE102006006889A1/de
Priority to DE200750005510 priority patent/DE502007005510D1/de
Priority to ES07100009T priority patent/ES2355077T3/es
Priority to EP20070100009 priority patent/EP1820960B1/de
Publication of DE102006006889A1 publication Critical patent/DE102006006889A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M51/00Fuel-injection apparatus characterised by being operated electrically
    • F02M51/06Injectors peculiar thereto with means directly operating the valve needle
    • F02M51/0603Injectors peculiar thereto with means directly operating the valve needle using piezoelectric or magnetostrictive operating means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2200/00Details of fuel-injection apparatus, not otherwise provided for
    • F02M2200/70Linkage between actuator and actuated element, e.g. between piezoelectric actuator and needle valve or pump plunger
    • F02M2200/703Linkage between actuator and actuated element, e.g. between piezoelectric actuator and needle valve or pump plunger hydraulic
    • F02M2200/707Linkage between actuator and actuated element, e.g. between piezoelectric actuator and needle valve or pump plunger hydraulic with means for avoiding fuel contact with actuators, e.g. isolating actuators by using bellows or diaphragms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Abstract

Ein Brennstoffeinspritzventil (1) dient als Injektor für Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen. Ein piezoelektrischer Aktor (2) des Brennstoffeinspritzventils (1) ist in einem Aktorraum (5) eines Ventilgehäuses (3) angeordnet. Dabei stützt sich der Aktor (2) über Stützelemente (38, 39, 40, 41) einer Isolierung (37) an einer Innenwand (49) des Aktorraums (5) des Ventilgehäuses (3) ab. Dadurch ist eine Zentrierung und eine Dämpfung des Aktors (2) gewährleistet, so dass eine hohe Zuverlässigkeit des Brennstoffeinspritzventils (1) über seine Lebensdauer gegeben ist.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft ein Brennstoffeinspritzventil für Brennstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen. Speziell betrifft die Erfindung einen Injektor für Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen.
  • Aus der DE 103 26 259 A1 ist ein Injektor für direkteinspritzende Dieselmotoren bekannt. Der bekannte Injektor weist einen Piezoaktor auf, der in einem Injektorkörper angeordnet ist und über ein Federmittel einerseits mit dem Injektor und andererseits mit einem hülsenartigen Übersetzerkolben in Anlage gehalten wird. Dabei ist der Piezoaktor an seiner Oberseite mittels eines konischen Bereichs gegen den Injektorkörper abgedichtet, wodurch ein elektrischer Anschluss durch eine Bohrung aus dem Injektorkörper herausgeführt werden kann.
  • Der aus der DE 103 26 259 A1 bekannte Injektor hat den Nachteil, dass eine Zentrierung des Aktors bei der Montage aufwändig ist und gegebenenfalls über die Lebensdauer des Injektors eine Lageänderung des Aktors aus seiner zentrierten Ausgangsstellung erfolgen kann.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Vorteile der Erfindung
  • Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, dass eine Abstützung des Aktors im Ventilgehäuse gewährleistet ist. Dies ermöglicht eine einfache Zentrierung des Aktors bei der Montage und im Betrieb des Brennstoffeinspritzventils.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen des im Anspruch 1 angegebenen Brennstoffeinspritzventils möglich.
  • Vorteilhaft ist es, dass das Stützelement zumindest abschnittsweise an der Innenwand des Ventilgehäuses anliegt. Dadurch wird außerdem eine Dämpfung des Aktors erreicht, wodurch ein zuverlässiger Betrieb des Brennstoffeinspritzventils besonders bei hohen Schaltfrequenzen ermöglicht ist. Dabei ist es ferner vorteilhaft, dass die elektrische Isolierung thermisch leitend ist, um eine Ableitung der in dem Aktor entstehenden Verlustwärme über das Stützelement auf das Gehäuse zu ermöglichen. Dabei kann das Stützelement einen oder mehrere bauchförmige Abschnitte aufweisen, an denen das Stützelement an der Innenwand des Ventilgehäuses anliegt. Dadurch ist eine vorteilhafte Führung des Aktors im Gehäuse ermöglicht, bei der während der Betätigung des Aktors auftretende Reibungsverluste minimiert sind.
  • Vorteilhaft ist es, dass an einer Stirnseite des Aktors ein Übergangsstück, insbesondere ein Aktorfuß oder ein Aktorkopf, an den Aktor angefügt ist, das zumindest eine umlaufende Nut aufweist, und dass die Isolierung eine Einführfase aufweist, die das Übergangsstück im Bereich der Nut umfänglich umhüllt. Dadurch ist eine zuverlässige Abdichtung des Aktors auch bei einem vorbeiströmenden Brennstoff gewährleistet. Ferner kann das Stützelement im Bereich der Einführfase einen bauchförmigen Abschnitt aufweisen, so dass eine Abstützung und Zentrierung im Bereich des Übergangsstücks ermöglicht ist. Diese Ausgestaltung kann auch sowohl am Aktorfuß als auch am Aktorkopf vorgesehen sein.
  • In vorteilhafter Weise ist ein in die Isolierung eingebetteter Zentrierring vorgesehen, der eine zuverlässige Zentrierung des Aktors zumindest innerhalb gewisser Grenzen ermöglicht. Durch den Zentrierring kann die Zentrierung des Aktors mittels eines oder mehrerer Stützelemente weiter verbessert werden.
  • Vorteilhaft ist es, dass das Stützelement zumindest ein in die Isolierung eingebettetes Stützgewebe aufweist. Das Stützgewebe erstreckt sich dabei zumindest in der radialen Richtung, um eine Versteifung des Stützelements zu erreichen. Außerdem kann durch das Stützgewebe die Form und Ausgestaltung des Stützelements vorgegeben werden.
  • Besonders vorteilhaft ist es, dass zumindest drei Stützelemente vorgesehen sind, so dass eine zuverlässige Zentrierung des Aktors erreicht ist, wobei Reibungsverluste verringert und gegebenenfalls ein Vorbeiströmen des Brennstoffs an dem Aktor gewährleistet ist.
  • Zeichnung
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungemäßen Brennstoffeinspritzventils in einer schematischen Schnittdarstellung;
  • 2 einen Schnitt durch das in 1 gezeigte Brennstoffeinspritzventil entlang der mit II bezeichneten Schnittlinie;
  • 3 den in 2 gezeigten Schnitt durch ein 8rennstoffeinspritzventil gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 4 den in 2 gezeigten Schnitt durch ein Brennstoffeinspritzventil gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 5 den in 2 mit V bezeichneten Ausschnitt gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung und
  • 6 den in 1 mit VI bezeichneten Ausschnitt aus dem gezeigten Brennstoffeinspritzventil gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Brennstoffeinspritzventils 1 der Erfindung. Das Brennstoffeinspritzventil 1 kann insbesondere als Injektor für Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen dienen. Speziell eignet sich das Brennstoffeinspritzventil 1 für Nutzkraftwagen oder Personenkraftwagen. Ein bevorzugter Einsatz des Brennstoffeinspritzventils 1 besteht für eine Brennstoffeinspritzanlage mit einem Common-Rail, das Dieselbrennstoff unter hohem Druck zu mehreren Brennstoffeinspritzventilen führt. Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil 1 eignet sich jedoch auch für andere Anwendungsfälle.
  • Das Brennstoffeinspritzventil 1 weist einen piezoelektrischen Aktor 2 auf, der in einem Ventilgehäuse 3 angeordnet ist. An einen mit dem Ventilgehäuse 3 verbundenen Brennstoffeinlassstutzen 4 ist eine Brennstoffleitung anschließbar, um Brennstoff in einen im Inneren des Ventilgehäuses 3 vorgesehenen Aktorraum 5 einzuleiten. Der Aktorraum 5 ist durch ein Gehäuseteil 6 von einem ebenfalls im Inneren des Ventilgehäuses 3 vorgesehenen Brennstoffraum 7 getrennt. Um den über den Brennstoffeinlassstutzen 4 zugeführten Brennstoff aus dem Aktorraum 5 in den Brennstoffraum 7 zu leiten, sind in dem Gehäuseteil 6 Durchlassöffnungen 8, 9 ausgebildet.
  • Ferner ist ein in das Ventilgehäuse 3 eingesetzter Ventilsitzkörper 15 vorgesehen, an dem eine Ventilsitzfläche 16 ausgebildet ist. Ein Ventilschließkörper 17, der einstückig mit einer Ventilnadel 18 ausgebildet ist, wirkt mit der Ventilsitzfläche 16 des Ventilsitzkörpers 15 zu einem Dichtsitz zusammen. Über die Ventilnadel 18 ist der Ventilschließkörper 17 mit einer im Aktorraum 5 angeordneten Druckplatte 19 verbunden, wobei die Ventilnadel 18 mittels der Druckplatte auf Grund der Vorspannung einer Ventilfeder 21 mit einer Schließkraft beaufschlagt ist, so dass der zwischen dem Ventilschließkörper 17 und der Ventilsitzfläche 16 ausgebildete Dichtsitz in dem in der 1 dargestellten Ausgangszustand geschlossen ist.
  • Zum Anschließen einer elektrischen Zuleitung an das Brennstoffeinspritzventil 1 ist ein Anschlusselement 25 an dem Ventilgehäuse 3 vorgesehen, wobei die elektrische Zuleitung an elektrische Leitungen 26, 27 anschließbar ist. Die elektrischen Leitungen 26, 27 sind durch eine Bohrung 28 und durch ein als Aktorfuß 29 ausgebildetes Übergangsstück 29 an den Aktor 2 geführt. Dabei weist das Übergangsstück 29 einen konischen Dichtabschnitt 30 auf, der mittels der Vorspannung der Ventilfeder 21 gegen das Ventilgehäuse 3 gepresst wird, um die Bohrung 28 gegenüber dem im Aktorraum 5 vorgesehenen Brennstoff abzudichten. Der Aktor 2 stützt sich über das Übergangsstück 29 an dem Ventilgehäuse 3 ab. Ferner ist ein als Aktorkopf 31 ausgestaltetes Übergangsstück 31 vorgesehen, über das der Aktor 2 auf die Druckplatte 19 einwirkt. Das Übergangsstück 29 ist an einer Stirnseite 32 des Aktors 2 an den Aktor 2 angefügt. Ferner ist das Übergangsstück 31 an einer Stirnseite 33 des Aktors 2 an den Aktor 2 angefügt.
  • Beim Anlegen einer Spannung zwischen die elektrischen Leitungen 26, 27 wird der Aktor 2 geladen, wobei sich dieser ausdehnt und den Ventilschließkörper 17 entgegen der Kraft der Ventilfeder 21 betätigt. Dadurch wird der zwischen der Ventilsitzfläche 16 und dem Ventilschließkörper 17 gebildete Dichtsitz geöffnet, so dass Brennstoff aus dem Brennstoffraum 7 über einen Ringspalt 35 und den geöffneten Dichtsitz in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine eingespritzt wird.
  • Nach der Betätigung des Aktors 2 wird der Aktor 2 entladen, wobei sich dieser zusammenzieht und auf Grund der Schließkraft der Ventilfeder 21 eine Rückstellung des Ventilschließkörpers 17 in die in der 1 dargestellte Ausgangsstellung erfolgt, in der der Dichtsitz wieder geschlossen ist.
  • Der Aktor 2 weist eine Außenseite 36 auf. Ferner ist eine elektrisch isolierende Isolierung 37 vorgesehen, die den Aktor 2 an der Außenseite 36 umfänglich umhüllt. Die Isolierung 37 weist Stützelemente 38, 39 auf, die sich in Bezug auf eine Achse 45 des Ventilgehäuses 3 in einer axialen Richtung, das heißt in Richtung der Achse 45, erstrecken. Das Stützelement 38 weist bauchförmige Abschnitte 46, 47, 48 auf, an denen das Stützelement 38 an einer Innenwand 49 des Aktorraums 5 des Ventilgehäuses 3 anliegt. Dadurch wird eine Abstützung des Aktors 2 in einer radialen Richtung, das heißt senkrecht zur Achse 45 des Ventilgehäuses 3, gegen die Innenwand 49 erreicht. Entsprechend weist auch das Stützelement 39 bauchförmige Abschnitte 50, 51, 52 auf, an denen das Stützelement 39 an der Innenwand 49 des Ventilgehäuses 3 anliegt, um eine Abstützung des Aktors 2 in einer radialen Richtung zu ermöglichen. Durch diese Ausgestaltung der Stützelemente 38, 39 ist eine vorteilhafte Abstützung des Aktors 2 in dem Ventilgehäuses 3 gegeben, die eine ausreichende Beweglichkeit des Aktors 2 in einer axialen Richtung gewährleistet. Die Isolierung 37 und insbesondere die Stützelemente 38, 39 der Isolierung 37 sind vorzugsweise thermisch leitend ausgeführt, so dass die beim Betätigen des Aktors 2 erzeugte Verlustwärme über die bauchförmigen Abschnitte 46, 47, 48 des Stützelements 38 und die bauchförmigen Abschnitte 50, 51, 52 des Stützelements 39 an das Ventilgehäuse 3 abgeführt werden kann. Ferner wird durch den Kontakt zwischen dem Aktor 2 und dem Ventilgehäuse 3 mittels der Stützelemente 38, 39 eine vorteilhafte Dämpfung des Aktors 2 erreicht. Dadurch ist eine hohe Zuverlässigkeit des Brennstoffeinspritzventils 1 auch bei einer Betätigung des Aktors 2 mit hoher Frequenz gegeben.
  • Das Übergangsstück 29 weist umlaufende Nuten 53 auf. Diese in Umfangsrichtung umlaufenden Nuten 53 sind von einer Einführfase 54 der Isolierung 37 umgeben, wobei die Einführfase 54 auch die umlaufenden Nuten 53 auffüllt, so dass eine zuverlässige Verbindung zwischen der Isolierung 37 und dem Übergangsstück 29 gewährleistet ist. Eine entsprechende Ausgestaltung ist auch bei dem Übergangsstück 31 vorgesehen. Die Einführfase 54 kann in Umfangsrichtung umfänglich ausgestaltet sein oder nur im Bereich der Stützelemente 38, 39 vorgesehen sein.
  • 2 zeigt einen Schnitt durch das in 1 gezeigte Brennstoffeinspritzventil 1 entlang der mit II bezeichneten Schnittlinie. In der 2 sind weitere Stützelemente 40, 41 dargestellt, die entsprechend den Stützelementen 38, 39 ausgestaltet sind. Die Stützelemente 38, 39, 40, 41 bilden einzelne Arme, um den Aktor 2 radial gegen das Ventilgehäuse 3 abzustützen. Durch die armförmige Ausgestaltung der Stützelemente 38, 39, 40, 41 wird außerdem ein Vorbeiströmen des Brennstoffs an dem mit der Isolierung 37 umgebenen Aktor 2 ermöglicht. Der Aktor 2 des ersten Ausführungsbeispiels weist einen rechteckigen, insbesondere quadratischen, Querschnitt auf, wobei an je einer Längsseite 55, 56, 57, 58 der Außenseite 36 des Aktors 2 eines der Stützelemente 38, 39, 40, 41 angeordnet ist. Dadurch ist der Aktor 2 im Ergebnis in allen radialen Richtungen gegen das Ventilgehäuse 3 abgestützt.
  • 3 zeigt den in 2 gezeigten Schnitt durch ein Brennstoffeinspritzventil 1 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung. In diesem Ausführungsbeispiel hat der Aktor 2 ebenfalls einen zumindest näherungsweise rechteckigen, insbesondere quadratischen, Querschnitt. Allerdings sind die Stützelemente 38, 39, 40, 41 im Bereich der zwischen den Längsseiten 55, 56, 57, 58 ausgebildeten Längskanten 60, 61, 62, 63 des Aktors 2 angeordnet. Dadurch ergibt sich ebenfalls eine Abstützung des Aktors 2 in jeder radialen Richtung.
  • 4 zeigt den in 2 gezeigten Schnitt durch das Brennstoffeinspritzventil 1 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung. In diesem Ausführungsbeispiel weist der Aktor 2 einen kreisförmigen Querschnitt auf. Die Außenseite 36 des Aktors ist daher zylindermantelförmig ausgestaltet. Um im Ergebnis eine Abstützung des Aktors 2 in jeder radialen Richtung zu erreichen, sind drei Stützelemente 38, 39, 40 vorgesehen, die so um den Umfang des Aktors 2 verteilt sind, dass ein Winkel zwischen jeweils zwei der Stützelemente 38, 39, 40 bezüglich der Achse 45 kleiner als 180° ist. Vorzugsweise sind die Stützelemente 38, 39, 40 äquidistant zueinander angeordnet.
  • 5 zeigt den in 2 mit V bezeichneten Ausschnitt gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung. In diesem Ausführungsbeispiel ist in das Stützelement 38 ein Stützgewebe 65 eingebracht, das sich in einer radialen Richtung erstreckt und bis zu der Innenwand 49 des Ventilgehäuses 3 reicht, wobei das Stützgewebe 65 etwas beabstandet zu der Außenseite 36 des Aktors 2 ist. Das Stützgewebe 65 kann sich allerdings auch bis zur Außenseite 36 des Aktors 2 erstrecken und etwas beabstandet von der Innenwand 49 sein. Ferner kann das Stützgewebe 65 auch sowohl an der Innenwand 49 des Ventilgehäuses 3 als auch an der Außenseite 36 des Aktors 2 anliegen. Sofern das Stützelement 38 bauchförmige Abschnitte 46, 47, 48 aufweist, wie es in 1 dargestellt ist, können auch mehrere einzelne Stützgewebe 65 vorgesehen sein, die jeweils in einem der bauchförmigen Abschnitte 46, 47, 48 angeordnet sind, oder das Stützgewebe 65 kann entsprechend der bauchförmigen Abschnitte 46, 47, 48 ausgestaltet sein. Ferner kann das Stützgewebe 65 auch die Ausgestaltung des Stützelementes 38 vorgeben. In diesem Fall kann das Stützgewebe 38 auch die Ausgestaltung der bauchförmigen Abschnitte 46, 47, 48 des Stützelements 38 vorgeben.
  • Das Stützgewebe 65 ist vorzugsweise in die Isolierung 37 eingebettet und versteift das Stützelement 38 sowohl in einer radialen Richtung als auch in einer axialen Richtung.
  • Es ist anzumerken, dass die Stützelemente 39, 40, 41 entsprechend dem anhand der 5 beschriebenen Stützelement 38 ebenfalls ein oder mehrere Stützgewebe aufweisen können.
  • 6 zeigt den in 1 mit VI bezeichneten Ausschnitt eines Brennstoffeinspritzventils 1 gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung. In diesem Ausführungsbeispiel sind umlaufende Nuten 53, 53' vorgesehen, wobei im Bereich der umlaufenden Nuten 53, 53' die Einführfase 54 über das Übergangsstück 29 reicht, so dass eine formschlüssige Verbindung zwischen der Isolierung 37 und dem Übergangsstück 29 gebildet ist. Ferner ist im Bereich der Einführfase 54 des Stützelements 38 ein Zentrierring 66 vorgesehen, der den Aktor 2 umfänglich umschließt und der einerseits an der Innenwand 49 des Ventilgehäuses 3 und andererseits an der Außenseite 36 des Aktors 2 anliegt. Der Zentrierring 36 weist mehrere durchgehende Aussparungen 67 auf, die mit dem Material der Isolierung 37 aufgefüllt sind, so dass eine zuverlässige Verbindung des Zentrierrings 66 mit der Isolierung 37 und dem Aktor 2 erreicht ist. Durch den Zentrierring 66 kann die Zentrierung des Aktors 2 im Ventilgehäuse 3 weiter verbessert werden. Insbesondere können Toleranzen bei der Ausbildung einer elastisch und/oder plastisch verformbaren Isolierung 37 ausgeglichen werden.
  • Es ist anzumerken, dass das in 5 dargestellte Stützgewebe 65 sowie der in 6 dargestellte Zentrierring 66 aus verschiedenen Materialien, insbesondere Metall oder Kunststoff, ausgebildet sein können.
  • Ferner ist anzumerken, dass die Stützelemente 38, 39, 40, 41 vorzugsweise als rippenförmige Stützelemente 38, 39, 40, 41 ausgestaltet sind, wobei eine oder mehrere Unterbrechungen in axialer Richtung vorgesehen sein können, die bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen zwischen den bauchförmigen Abschnitten 46, 47, 48, 50, 51, 52 ausgebildet sind und die die axiale Beweglichkeit verbessern. Dabei gewährleisten die rippenförmigen Stützelemente 38, 39, 40, 41 einen weitgehend ungehinderten Fluss des Brennstoffs von dem Brennstoffeinlassstutzen 4 an dem Aktor 2 vorbei zu dem Brennstoffraum 7.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.

Claims (13)

  1. Brennstoffeinspritzventil (1), insbesondere Injektor für Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen, mit einem in einem Ventilgehäuse (3) angeordneten Aktor (2) und einem von dem Aktor (2) mittels einer Ventilnadel (18) betätigbaren Ventilschließkörper (17), der mit einer Ventilsitzfläche (16) zu einem Dichtsitz zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Aktor (2) zumindest umfänglich umhüllende elektrisch isolierende Isolierung (37) vorgesehen ist, dass die Isolierung (37) zumindest ein Stützelement (38, 39) aufweist, das sich in Bezug auf eine Achse (45) des Ventilgehäuses (3) in einer axialen Richtung erstreckt, und dass das Stützelement (38, 39) den Aktor (2) in einer radialen Richtung gegen eine Innenwand (49) des Ventilgehäuses (3) abstützt.
  2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (38) zumindest abschnittsweise an der Innenwand (49) des Ventilgehäuses (3) anliegt.
  3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierung (37) als thermisch leitende Isolierung (37) ausgebildet ist.
  4. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (38) zumindest einen bauchförmigen Abschnitt (46, 47, 48) aufweist, an dem Stützelement (38) an der Innenwand (49) des Ventilgehäuses (3) anliegt.
  5. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, das an zumindest einer Stirnseite (32, 33) des Aktors (2) ein Übergangsstück (29, 31) an den Aktor (2) angefügt ist, dass das Übergangsstück (29, 31) zumindest eine zumindest abschnittsweise umlaufende Nut (53, 53') aufweist und dass die Isolierung (37) eine Einführfase (54) aufweist, die das Übergangsstück (29, 31) zumindest in einem Bereich der Nut (53, 53') umfänglich umhüllt.
  6. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Zentrierring (66) vorgesehen ist, der zumindest teilweise in die Isolierung (37) eingebettet ist.
  7. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierring (66) in einem Bereich einer Stirnseite (32, 33) des Aktors (2) angeordnet ist.
  8. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierring (66) den Aktor (2) umfänglich umschließt.
  9. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (38) zumindest ein Stützgewebe (65) aufweist, das in die Isolierung (37) eingebettet ist, und dass sich das Stützgewebe (65) zum Versteifen des Stützelements (38) in der radialen Richtung in dem Stützelement (38) erstreckt.
  10. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (38) als rippenförmiges Stützelement (38) ausgestaltet ist.
  11. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierung (37) zumindest drei Stützelemente (38, 39, 40, 41) aufweist, dass sich jedes Stützelement (38, 39, 40, 41) in einer axialen Richtung erstreckt und dass die Stützelemente (38, 39, 40, 41) in Bezug auf die Achse (45) des Ventilgehäuses (3) so angeordnet sind, dass der Aktor (2) durch die Stützelemente (38, 39, 40, 41) radial gegen die Innenwand (49) des Ventilgehäuses (3) abgestützt ist.
  12. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (2) einen zumindest näherungsweise rechteckigen Querschnitt aufweist, dass zumindest vier Stützelemente (38, 39, 40, 41) vorgesehen sind und dass an jeder Längsseite (55, 56, 57, 58) des Aktors (2) zumindest eines der Stützelemente (38, 39, 40, 41) vorgesehen ist.
  13. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (2) einen zumindest näherungsweise rechteckigen Querschnitt aufweist, dass zumindest vier Stützelemente (38, 39, 40, 41) vorgesehen sind und dass an jeder Längskante (60, 61, 62, 63) des Aktors (2) eines der Stützelemente (38, 39, 40, 41) vorgesehen ist.
DE200610006889 2006-02-15 2006-02-15 Brennstoffeinspritzventil Withdrawn DE102006006889A1 (de)

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