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DE102006006810A1 - Funkuhr - Google Patents

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DE102006006810A1
DE102006006810A1 DE200610006810 DE102006006810A DE102006006810A1 DE 102006006810 A1 DE102006006810 A1 DE 102006006810A1 DE 200610006810 DE200610006810 DE 200610006810 DE 102006006810 A DE102006006810 A DE 102006006810A DE 102006006810 A1 DE102006006810 A1 DE 102006006810A1
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DE
Germany
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antenna
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wheel
pointer
movement
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Withdrawn
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DE200610006810
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English (en)
Inventor
Shoji Nirasawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seiko Instruments Inc
Original Assignee
Seiko Instruments Inc
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Publication date
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    • G04GELECTRONIC TIME-PIECES
    • G04G21/00Input or output devices integrated in time-pieces
    • G04G21/04Input or output devices integrated in time-pieces using radio waves
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04RRADIO-CONTROLLED TIME-PIECES
    • G04R60/00Constructional details
    • G04R60/06Antennas attached to or integrated in clock or watch bodies
    • G04R60/10Antennas attached to or integrated in clock or watch bodies inside cases

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Electric Clocks (AREA)

Abstract

Offenbart ist eine Funkuhr, die einen Sekundenrad-Aufnahmestift als wesentlichen Bestandteil einer Zeigerbefestigungskonstruktion aufweist, um eine planare Größe der Funkuhr klein auszubilden. Die Funkuhr beinhaltet ein Uhrwerk mit einer Hauptplatte (4) sowie mit einer Räderwerksbrücke (5) in Form eines Kunststoffelements. Die Hauptplatte (4) ist mit einem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich (4a) ausgebildet, der sich an einem Außenumfang eines Uhrengehäuses in gekrümmter Weise entlang erstreckt. In dem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich (4a) ist eine Ferritantenne (8) aufgenommen. Eine Rückseite des Uhrwerks ist mit einer Antennenabdeckung (18) versehen, die die Funktion eines Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitzes in Form eines Kunststoffelements hat. Ein Metallstift (12) ist an einer stufigen Durchgangsöffnung der Antennenabdeckung (18) unter Schaffung einer bestimmten konstanten Distanz von einem vorderen Ende eines Sekundenrad-Schafts eines Sekundenrads angebracht. Ferner ist eine Vielzahl von Abstandshalte-Vorsprüngen (9) an einem Außenumfangsbereich der Hauptplatte (4) an von der Anordnung der Ferritantenne (8) nicht beeinflussten Stellen angeordnet, und auch die Antennenabdeckung (18) ist mit einem solchen Abstandshalte-Vorsprung (19) versehen.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Funkuhr, die einen Sekundenrad-Aufnahmestift als wesentlichen Bestandteil einer Zeigerbefestigungskonstruktion aufweist.
  • Bei einer tragbaren elektronischen Uhr des Standes der Technik wird bei einem Uhrwerk, das eine Räderwerksbrücke aus einem Kunststoffelement verwendet, bei der Anbringung eines Sekundenzeigers an diesem eine Metallplatte mit einer Unterseite eines Sekundenrad-Schafts in Berührung gebracht, um dadurch zu verhindern, dass ein Sekundenrad beim Anbringen des Zeigers durch die Räderwerksbrücke verbogen wird. Wenn in Anbetracht der Konstruktion des Uhrwerks ein Teil mit einer größeren Höhe als der der Räderwerksbrücke vorhanden ist und der Sekundenrad-Schaft nicht aufgenommen werden kann, wird ferner eine Konstruktion aufgegriffen, bei der ein Metallteil, wie z.B. ein Sekundenrad-Aufnahmestift aus Metall, an dem unteren Bereich des Sekundenrad-Schafts vorgesehen wird. Zum Beispiel offenbart die JP-A-2001-162333 eine tragbare elektronische Uhr, bei der ein Sekundenrad-Aufnahmestift aus Metall an einem Batterierahmen angebracht ist, indem eine gewisse Distanz von einem Sekundenrad-Schaft des Sekundenrads vorgesehen ist. Eine Last beim Anbringen eines Zeigers wird auf das Sekundenrad aufgebracht und auf eine aus einem Kunststoffelement gebildete Räderwerksbrücke des Uhrwerks übertragen. Bis zu einer konstanten Last wird ein Sekundenrad-Halterungsbereich der Räderwerksbrücke elastisch verformt, wobei sich der Sekundenrad- Schaft allmählich an eine Aufnahmefläche des Sekundenrad-Aufnahmestifts annähert, wobei dann, wenn der Sekundenrad-Schaft die Aufnahmefläche des Sekundenrad-Aufnahmestifts erreicht, der Sekundenrad-Aufnahmestift die Last aufnimmt. Die Last, die von einem mit Flansch versehenden Aufnahmebereich des Sekundenrad-Aufnahmestifts auf einen Batterierahmen ausgeübt wird, wird auf einen Gehäuserücken-Hochdrückvorsprung bzw. -Abstandshalte-Vorsprung des Batterierahmens sowie einen Basisaufnahmebereich des Sekundenrad-Aufnahmestifts aufgebracht sowie gleichmäßig auf eine Basis ausgeübt, auf der das Uhrwerk angeordnet ist. Auf diese Weise können die jeweiligen Zeiger aus einem Stundenzeiger, einem Minutenzeiger sowie dem Sekundenzeiger in einem bestimmten Zustand des Uhrwerks angebracht werden.
  • Mittlerweile ist eine tragbare elektronische Uhr mit einer Antenne entwickelt worden, bei der ein Antennenteil neu zu einem Uhrwerk einer herkömmlichen Uhr hinzugekommen ist, so dass sozusagen eine tragbare Funkuhr entstanden ist; dabei handelt es sich bei dem Antennenteil um das größte der das Uhrwerk bildenden Teile, und aus diesem Grund ergibt sich bei einer Zeiger-Aufschiebekonstruktion ein Problem, wie es im Folgenden erläutert wird.
  • Wie in 4 in einer Draufsicht auf eine Rückseite eines Uhrwerks sowie in 5 in einer Schnittdarstellung, in der sich die Rückseite des Werks unten befindet, dargestellt ist, ist die tragbare Funkuhr mit dem Sekundenrad-Aufnahmestift aus Metall, wie diese in der JP-A-2000-162333 offenbart ist, gebildet aus einer Hauptplatte 4 mit kreisförmiger Formgebung, die in ihrem Außenumfangsbereich mit sechs Hochdrückvorsprüngen bzw. Abstandshalte-Vorsprüngen 9 ausgebildet ist, aus einer an der Hauptplatte 4 angebrachten Schaltungsplatte 6, aus einem Räderwerk, das von einer Räderwerksbrücke 5 in Form eines Kunststoffelements gehalten ist, aus einer Antenne 8, die in einem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a der Hauptplatte 4 enthalten ist, aus einem Batterierahmen 20, der eine Batterie 10 enthält, sowie aus einem an dem Batterierahmen 20 angebrachten Metallstift 12. Bei dem Metallstift 12 handelt es sich um ein Teil, das als Sekundenrad-Aufnahmestift aus Metall wirkt.
  • Der Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a ist mit einer kreisbogenartigen Formgebung über nahezu den halben Umfang an einer Innenseite des Außenumfangsbereichs der mit den Abstandshalte-Vorsprüngen 9 ausgebildeten Hauptplatte 4 ausgebildet. Eine Stelle zum Ausbilden des Antennenaufnahme-Aussparungsbereichs 4a befindet sich relativ zu einem Zentrum der kreisförmigen Hauptplatte 4 auf einer Seite gegenüber von dem Batterieaufnahme-Aussparungsbereich der Batterie 10. Die in dem Antennenaufnahme- Aussparungsbereich 4a enthaltene Antenne 8 ist durch Wickeln eines Drahts um einen Antennenkern 8a in einer Kreisbogenform gebildet, die im Querschnitt im Wesentlichen quadratisch ausgebildet ist.
  • Bei dem Batterierahmen 20 handelt es sich um ein Kunststoffplattenelement mit im Wesentlichen dreieckiger Formgebung, die im Wesentlichen die Hälfte der Kreisform der Hauptplatte 4 einnimmt. Bei einer rechten Seite davon handelt es sich um einen Bereich, in dem der Batterieaufnahme-Aussparungsbereich gebildet ist, während es sich bei einer linken Seite um einen Bereich mit Kreisbogenform in der Nähe des Antennenaufnahme-Aussparungsbereichs 4a handelt. Der Batterierahmen 20 ist derart angeordnet, dass er mit einer Rückseite der Schaltungsplatte 6 teilweise in Berührung gebracht ist. Somit ist die als Kunststoffelement ausgebildete Räderwerksbrücke 5 unter Zwischenanordnung der Schaltungsplatte 8 zwischen der Hauptplatte 4 und dem Batterierahmen 20 angeordnet.
  • Bei der Antenne 8 handelt es sich um ein großes Teil, das im Querschnitt von der Oberseite bis nahezu zu der Rückseite des Uhrwerks reicht. Daher ragt eine Rückseite der Antenne 8 von einer Rückseite der Schaltungsplatte 6 hervor. Das Ausmaß des Überstands der Antenne 8 von der Rückseite der Schaltungsplatte 6 beträgt in etwa das Dreifache der Dicke der Schaltungsplatte 6.
  • Bei dem Metallstift 12 handelt es sich um einen mit Flansch versehenen Metallstift, wobei sich der Flansch an dem einen Ende von diesem befindet. Ferner ist der Batterierahmen 20 mit einer stufigen Durchgangsöffnung 13 ausgebildet, in die der Metallstift 12 von der Oberseite her einzusetzen ist. Das andere Ende des Metallstifts 12 ragt von der Rückseite des Batterierahmens 20 weg. Das Ausmaß des Überstands des Metallstifts 12 von der Rückseite des Batterierahmens 20 beträgt etwa die Hälfte der Dicke des Batterierahmens 20.
  • Die Abstandshalte-Vorsprünge 9, die in integraler Weise mit der Hauptplatte 4 ausgebildet sind, sind im Wesentlichen symmetrisch in Richtung nach links sowie in Richtung nach rechts durch 3 Stücke auf der rechten Seite sowie 3 Stücke auf der linken Seite an dem Außenumfangsbereich der kreisförmigen Hauptplatte 4 in voneinander beabstandeter Weise angeordnet. Bei den Abstandshalte-Vorsprüngen 9 handelt es sich jeweils um einen Vorsprung mit der Formgebung eines kleinen kreisförmigen Zylinders, der einen vorderen Endbereich mit konischer Formgebung aufweist. Ein Ausmaß des Überstands der Abstandshalte-Vorsprünge von der Rückseite des Batterierahmens 20 und somit ein Ausmaß des Überstands der Abstandshalte-Vorsprünge 9 von der Rückseite des Uhrwerks ist geringfügig größer ausgeführt als das Ausmaß des Überstands des Metallstifts von der Rückseite des Batterierahmens 20. Insgesamt steht ein vorderes Ende der Abstandshalte-Vorsprünge 9 weiter hervor als die Rückseite der Antenne sowie weiter hervor als das vordere bzw. hervorstehende Ende des Metallstifts 12.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Uhrwerk wird ein Montagevorgang zum Anbringen eines Stundenzeigers 16 an einem vorderen Ende eines Stundenrads, zum Anbringen eines Minutenzeigers 15 an einem vorderen Ende einer Tragachse eines Minutenrads in Form eines Zylinders sowie zum Anbringen eines Sekundenzeigers 14 an einem vorderen Ende einer Tragachse eines Sekundenrads jeweils von einem Monteur unter Verwendung einer auf einer Arbeitsbasis angeordneten Metallplatte 17 zum Anbringen der Zeiger ausgeführt. D.h., wie in 5 gezeigt ist, wird das Uhrwerk, das in einem Zustand bis unmittelbar vor der Anbringung der Zeiger montiert ist, auf der Metallplatte 17 angebracht. Dabei werden die vorderen Endbereiche der in etwa gleichen winkelmäßigen Abständen an dem Außenumfangsbereich der kreisförmigen Hauptplatte 4 ausgebildeten Abstandshalte-Vorsprünge 9 in vorbestimmte flache Montageöffnungen gesetzt, die in einer Oberfläche der Zeigerbefestigungs-Metallplatte 17 ausgebildet sind. Gleichzeitig wird das vordere bzw. hervorstehende Ende des in der stufigen Durchgangsöffnung 13 des Batterierahmens 20 angeordneten Metallstifts 12 mit der Oberfläche der Zeigerbefestigungs-Metallplatte 17 in Berührung gebracht. Auf diese Weise kann der Monteur den Vorgang zum Befestigen der Zeiger der Funkuhr ohne Knicken bzw. Beschädigen oder Zerstören der als Kunststoffelement ausgebildeten Räderwerksbrücke 5 und somit auch ohne Beschädigung der Antenne 8 ausführen.
  • Ferner zeigt 6 eine Zeiger-Befestigungskonstruktion, bei der ein Gehäuserücken 3 einer Außenseite der Funkuhr derart ausgebildet ist, dass dieser gleichzeitig auch die Funktion der vorstehend beschriebenen Metallplatte erfüllt. In 6 entspricht die Ausbildung der Antenne 8 und des Uhrwerks der vorstehend beschriebenen Ausbildung gemäß 4 und 5. Augrund dieser Konstruktion kann der Monteur den Vorgang zum Anbringen der Zeiger der Funkuhr ohne Beschädigung oder Zerstörung der durch ein Kunststoffelement gebildeten Räderwerksbrücke und somit ohne Beschädigung oder Zerstörung der Antenne durchführen.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Zeiger-Befestigungskonstruktion gemäß dem Stand der Technik, d.h. der Zeiger-Befestigungskonstruktion, bei der der Sekundenrad-Aufnahmestift aus Metall an dem aus Kunststoff gebildeten Batterierahmen vorgesehen ist und die mehreren Abstandshalte-Vorsprünge an dem Außenumfangsbereich der kreis förmigen Hauptplatte in im Wesentlichen gleichen winkelmäßigen Intervallen vorgesehen sind, besteht jedoch ein Problem dahingehend, dass die planare Größe groß wird, da zusätzlicher Raum für die Bereitstellung der mehreren Abstandshalte-Vorsprünge in im Wesentlichen gleichen winkelmäßigen Intervallen an dem Außenumfangsbereich der kreisförmigen Hauptplatte erforderlich ist. Wenn im Gegensatz dazu die planare Größe der Funkuhr nicht groß sein soll, lässt sich wiederum die Antenne nicht groß ausführen, so dass ein Problem dahingehend entsteht, dass eine erforderliche Empfangs-Ansprechempfindlichkeit nicht gewährleistet werden kann.
  • Obwohl bei der Funkuhr mit der vorstehend beschriebenen Zeiger-Befestigungskonstruktion des Standes der Technik, bei der der aus Metall gebildete Sekundenrad-Aufnahmestift an dem Batterierahmen aus Kunststoffmaterial vorgesehen ist und die mehreren Abstandshalte-Vorsprünge an dem Außenumfangsbereich der kreisförmigen Hauptplatte in im Wesentlichen gleichen winkelmäßigen Intervallen vorgesehen sind, wird ein in Form eines Kunststoffelements ausgebildeter Batterierahmen mit im Wesentlichen dreieckiger Formgebung aufgegriffen, der die Hälfte der kreisförmigen Hauptplatte überdeckt, wobei ein äußerer Rand eines Bereichs auf einer Seite, die einem mit dem Batterieaufnahme-Aussparungsbereich ausgebildeten Bereich gegenüberliegt, sich in der Nähe des Antennenaufnahme-Aussparungsbereichs befindet. Dadurch entsteht das Problem, dass die Antenne an der Rückseite des Uhrwerks freiliegt. Daraus ergibt sich wiederum ein Problem dahingehend, dass der Monteur unbeabsichtigterweise mit der Antenne in Berührung kommt.
  • Die von der vorliegenden Erfindung zu lösende Aufgabe besteht darin, die planare Größe bzw. Flächengröße einer Funkuhr klein auszubilden sowie zu verhindern, dass eine Antenne von einem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich in der Funkuhr freiliegt, die einen aus Metall hergestellten Sekundenrad-Aufnahmestift als wesentlichen Bestandteil einer Zeiger-Befestigungskonstruktion aufweist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Zum Lösen der vorstehend geschilderten Aufgabe weist eine Funkuhr gemäß der vorliegenden Erfindung Folgendes auf: ein Uhrwerk mit einer Hauptplatte in Kreisform sowie mit einer Räderwerksbrücke in Form eines Kunststoffelements; und eine Antenne, die in einem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich der Hauptplatte aufgenommen ist; wobei sich die Funkuhr erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, dass der Antennenaufnahme-Aussparungsbereich in einem äußeren Randbereich bzw. Außenumfangsbereich der Hauptplatte nahe einem äußeren Rand von dieser ausgebildet ist, dass ein Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz in Form eines Kunststoffelements an der Rückseite des Uhrwerks angeordnet ist, dass ein Sekundenrad-Aufnahmestift an dem in Form eines Kunststoffelements ausgebildeten Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz unter Schaffung einer bestimmen konstanten Distanz von einem Sekundenrad-Schaft des Sekundenrads angebracht ist, und dass eine Vielzahl von Abstandshalte-Vorsprüngen an dem Außenumfangsbereich der Hauptplatte an von der Anordnung der Antenne nicht beeinflussten Stellen angeordnet ist.
  • Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Eine bevorzugte Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen erläutert; darin zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf eine Rückseite eines Uhrwerks gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 2 eine Schnittdarstellung, in der die Rückseite des Uhrwerks des ersten Ausführungsbeispiels unten angeordnet ist;
  • 3 eine Schnittdarstellung, in der die Rückseite des Uhrwerks einer Modifizierung des ersten Ausführungsbeispiels unten angeordnet ist;
  • 4 eine Draufsicht auf eine Rückseite eines Uhrwerks gemäß dem Stand der Technik;
  • 5 eine Schnittdarstellung, in der die Rückseite des Uhrwerks gemäß dem Stand der Technik unten angeordnet ist;
  • 6 eine Schnittdarstellung, in der die Rückseite des Uhrwerks eines modifizierten Beispiels der Funkuhr des Standes der Technik unten angeordnet ist.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Bei einer erfindungsgemäßen Funkuhr, die ein Uhrwerk mit einer Hauptplatte in Kreisform sowie mit einer durch ein Kunststoffelement gebildeten Räderwerksbrücke aufweist und die eine Antenne in einem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich der Hauptplatte enthält, ist der Antennenaufnahme-Aussparungsbereich in einem äußeren Randbereich bzw. Außenumfangsbereich der Hauptplatte nahe einem äußeren Rand von dieser ausgebildet. Ferner ist ein Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz aus einem Kunststoffelement rückseitig von dem Uhrwerk angeordnet, und ein Sekundenrad-Aufnahmestift ist an dem Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz aus Kunststoffmaterial unter Schaffung einer bestimmten konstanten Distanz von einem Sekundenrad-Schaft des Sekundenrads angebracht. Ferner sind mehrere Abstandshalte-Vorsprünge an dem Außenumfangsbereich der Hauptplatte in einer derartigen Weise vorgesehen, dass dies von der Anordnung einer Antenne nicht beeinflusst wird.
  • Wie in 1 in einer Draufsicht auf die Rückseite eines Uhrwerks und in 2 in einer Schnittdarstellung, in der die Rückseite des Uhrwerks unten angeordnet ist, dargestellt ist, ist eine tragbare Funkuhr gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung gebildet aus einer kreisförmigen Hauptplatte 4, die an einem Außenumfangsbereich mit fünf Abstandshalte-Vorsprüngen 9 ausgebildet ist, einer an der Hauptplatte 4 angebrachten Schaltungsplatte 6, einem Räderwerk, das durch eine Räderwerksbrücke 5 in Form eines Kunststoffelements gehalten ist, einer Antenne 8, die in einem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a der Hauptplatte 4 enthalten ist, einer Antennenabdeckung 18, die aus einem Kunststoffelement gebildet ist und die Funktion eines Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitzes hat, einem Metallstift 12, der an der Antennenabdeckung 18 angebracht ist, sowie aus einer Batterie, die in einem Batterieaufnahme-Aussparungsbereich aufgenommen ist. Bei dem Metallstift 12 handelt es sich um ein Teil mit der Funktion eines Sekundenrad-Aufnahmestifts aus Metall. Dabei muss der Metallstift 12 nicht unbedingt aus Metall hergestellt sein, sofern er eine Funktion ähnlich der des Metallstifts hat, so dass auch ein Stift aus Kunststoff anstatt des Metallstifts 12 verwendet werden kann.
  • Ein Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a ist kreisbogenförmig an der Hauptplatte 4 bis nahezu über im Wesentlichen den halben Umfang von dieser ausgebildet, indem er teilweise in einem Außenumfangsbereich der mit den Abstandshalte-Vorsprüngen 9 ausgebildeten Hauptplatte 4 ausgebildet ist. D.h., der Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a ist an dem Außenumfangsbereich der kreisförmigen Hauptplatte 4 nahe einem äußeren Rand von dieser ausgebildet. Eine Stelle zum Ausbilden des Antennenaufnahme-Aussparungsbereichs 4a befindet sich relativ zu einem Zentrum der kreisförmigen Hauptplatte 4 auf einer Seite gegenüber von einem Batterieaufnahme-Aussparungsbereich einer Batterie 10. Die in dem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a enthaltene Antenne 8 ist durch Wickeln eines Drahts um einen Ferritkern 8a in einer Kreisbogenform gebildet und im Querschnitt im Wesentlichen quadratisch ausgebildet.
  • Bei der Antennenabdeckung 18 handelt es sich um ein Kunststoffplattenelement, das im Wesentlichen Kreisbogenform hat und im Wesentlichen ca. 3/4 der kreisförmigen Hauptplatte 4 einnimmt sowie derart angeordnet ist, dass sie mit einer Rückseite der Schaltungsplatte 6 teilweise in Berührung gebracht ist. Die Räderwerksbrücke 5 in Form eines Kunststoffelements ist somit unter Zwischenanordnung der Schaltungsplatte 6 zwischen der Hauptplatte 4 und der Antennenabdeckung 8 angeordnet. Ein Außenumfangsbereich der Antennenabdeckung 8, d.h. ein Antennenabdeckungsbereich 18b überdeckt die in dem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a auf der Rückseite des Uhrwerks enthaltene, gekrümmte Antenne 8 in vollständiger Weise.
  • Bei der Antenne 8 handelt es sich um ein großes Teil, das im Querschnitt von der Oberseite bis nahezu zu der Rückseite des Uhrwerks reicht. Daher ragt eine Rückseite der Antenne 8 von einer Rückseite der Schaltungsplatte 6 hervor. Das Ausmaß des Überstands der Antenne 8 von der Rückseite der Schaltungsplatte 6 beträgt in etwa das Dreifache der Dicke der Schaltungsplatte 6.
  • Bei dem Metallstift 12 handelt es sich um einen mit Flansch versehenen Metallstift, wobei sich der Flansch an dem einen Ende von diesem befindet. Ferner ist die als Kunststoffelement ausgebildete Antennenabdeckung 18, die als Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz wirkt, mit einer stufigen Durchgangsöffnung 13 ausgebildet, wobei dieses Element durch Einsetzen eines mit Flansch versehenen Metallstifts in einen Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitzbereich 18a von der Oberseite her gebildet ist. Das andere Ende des Metallstifts 12 ragt von einer Rückseite der Antennenabdeckung 18 weg. Das Ausmaß des Überstands des Metallstifts 12 von der Rückseite der Antennenabdeckung 18 entspricht in etwa der Dicke des Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitzbereichs 18a der Antennenabdeckung 18.
  • Die Abstandshalte-Vorsprünge 9, die in integraler Weise mit der Hauptplatte 4 ausgebildet sind, sind an dem Außenumfangsbereich der kreisförmigen Hauptplatte angeordnet, wobei 3 Stücke davon auf der rechten Seite sowie 2 Stücke davon auf der linken Seite vorhanden sind. Ferner ist auch die Antennenabdeckung 18 mit einem Stück eines Abstandshalte-Vorsprungs 19 versehen. Eine Stelle zum Ausbilden des Abstandshalte-Vorsprungs 19 befindet sich im Zentrum der Kreisbogenform des Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitzbereichs 18a im Anschluss an den Antennenabdeckungsbereich 18b. Bei den Abstandshalte-Vorsprüngen 9 und 19 handelt es sich jeweils um einen Vorsprung mit der Formgebung eines kleinen kreisförmigen Zylinders, der einen vorderen Endbereich mit konischer Formgebung aufweist. Ein Ausmaß des Überstands der Abstandshalte-Vorsprünge 9 und 19 von der Rückseite der Antennenabdeckung 18 ist geringfügig größer ausgeführt als das Ausmaß des Überstands des Metallstifts 12 von der Rückseite der Antennenabdeckung 18. Insgesamt ragen vordere bzw. hervorstehende Enden der Abstandshalte-Vorsprünge 9 und 19 weiter hervor als die Rückseite der Antenne 8 sowie weiter hervor als das vordere bzw. hervorstehende Ende des Metallstifts 12.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Uhrwerk wird ein Montagevorgang zum Anbringen eines Stundenzeigers 16 an einem vorderen Ende eines Stundenrads, zum Anbringen eines Minutenzeigers 15 an einem vorderen Ende einer Tragachse eines Minutenrads in Form eines Zylinders sowie zum Anbringen eines Sekundenzeigers 14 an einem vorderen Ende einer Tragachse eines Sekundenrads jeweils von einem Monteur unter Verwendung einer auf einer Arbeitsbasis angeordneten Zeigerbefestigungs-Metallplatte 17 ausgeführt. D.h., wie in 2 gezeigt ist, wird das Uhrwerk, das in einem Zustand bis unmittelbar vor der Anbringung der Zeiger montiert ist, auf der Metallplatte 17 angebracht. Dabei werden die vorderen Endbereiche der in etwa gleichen winkelmäßigen Intervallen an dein Außenumfangsbereich der kreisförmigen Hauptplatte 4 ausgebildeten Abstandshalte-Vorsprünge 9 sowie ein vorderer Endbereich des an der Antennenabdeckung 18 ausgebildeten Abstandshalte-Vorsprungs 19 in vorbestimmte flache Montageöffnungen gesetzt, die in einer Oberfläche der Zeigerbefestigungs-Metallplatte 17 ausgebildet sind. Gleichzeitig wird das vordere Ende des in der stufigen Durchgangsöffnung 13 der Antennenabdeckung 18 angeordneten Metallstifts 12 mit der Oberfläche der Zeigerbefestigungs-Metallplatte 17 in Berührung gebracht. Auf diese Weise kann der Monteur den Vorgang zum Befestigen der Zeiger der Funkuhr ohne Knicken bzw. Beschädigen oder Zerstören der als Kunststoffelement ausgebildeten Räderwerksbrücke 5 und somit auch ohne Beschädigung der Antenne 8 ausführen.
  • 3 zeigt eine Schnittdarstellung, bei der eine Rückseite des Uhrwerks eines modifizierten Beispiels des ersten Ausführungsbeispiels unten liegend angeordnet ist. D.h. die Funkuhr gemäß dem modifizierten Beispiel des ersten Ausführungsbeispiels zeichnet sich dadurch aus, dass ein Gehäuserücken 3 gleichzeitig auch die Funktion der Metallplatte 17 des ersten Ausführungsbeispiels in der Funkuhr erfüllt, die gebildet ist aus der kreisförmigen Hauptplatte 4, die an ihrem Außenumfangsbereich mit fünf Abstandshalte-Vorsprüngen ausgebildet ist, der an der Hauptplatte 4 angebrachten Schaltungsplatte 6, dem Räderwerk, das von der als Kunststoffelement ausgebildeten Räderwerksbrücke gehalten ist, der in dem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a der Hauptplatte 4 aufgenommenen Antenne 8, der Antennenabdeckung 18, bei der es sich um ein Element mit der Funktion als Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz in Form eines Kunststoffelements handelt und die mit einem Stück eines Abstandshalte-Vorsprungs 19 ausgebildet ist, dem an der Antennenabdeckung 18 angebrachten Metallstift 12 sowie der Batterie 10, die in dem Batterieaufnahme-Aussparungsbereich enthalten ist. Aufgrund dieser Konstruktion kann der Monteur den Vorgang zum Anbringen der Zeiger der Funkuhr ohne Beschädigung oder Zerstörung der durch ein Kunststoffelement gebildeten Räderwerksbrücke 5 und somit ohne Beschädigung oder Zerstörung der Antenne durchführen.
  • Aufgrund der vorliegenden Erfindung kann bei der Funkuhr, die den Sekundenrad-Aufnahmestift als wesentlichen Bestandteil einer Zeigerbefestigungskonstruktion aufweist, eine planare Größe der Funkuhr klein ausgeführt werden, und ferner kann verhindert werden, dass die Antenne aus dem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich freiliegt. Weiterhin hat der aus einem Kunststoffelement gebildete Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz, der an dem Sekundenrad-Aufnahmestift angebracht ist, gleichzeitig die Funktion einer Antennenabdeckung, so dass auch eine Erhöhung der Anzahl der einzelnen Teile vermieden werden kann.

Claims (3)

  1. Funkuhr, die Folgendes aufweist: ein Uhrwerk mit einer Hauptplatte (4) in Kreisform sowie mit einer Räderwerksbrücke (5) in Form eines Kunststoffelements; und eine Antenne (8), die in einem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich (4a) der Hauptplatte (4) aufgenommen ist; dadurch gekennzeichnet, dass der Antennenaufnahme-Aussparungsbereich (4a) in einem Außenumfangsbereich der Hauptplatte (4) nahe einem äußeren Rand von dieser ausgebildet ist, dass ein Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz in Form eines Kunststoffelements an der Rückseite des Uhrwerks angeordnet ist, dass ein Sekundenrad-Aufnahmestift an dem in Form eines Kunststoffelements ausgebildeten Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz unter Schaffung einer bestimmen konstanten Distanz von einem Sekundenrad-Schaft des Sekundenrads angebracht ist, und dass eine Vielzahl von Abstandshalte-Vorsprüngen (9) an dem Außenumfangsbereich der Hauptplatte (4) an von der Anordnung der Antenne (8) nicht beeinflussten Stellen angeordnet ist.
  2. Funkuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstandshalte-Vorsprung (19) an dem in Form eines Kunststoffelements ausgebildeten Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz vorgesehen ist.
  3. Funkuhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Kunststoffmaterial ausgebildete Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz dazu ausgebildet ist, die Funktion einer Antennenabdeckung (18) zu erfüllen.
DE200610006810 2005-02-22 2006-02-14 Funkuhr Withdrawn DE102006006810A1 (de)

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