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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Funkuhr, die einen Sekundenrad-Aufnahmestift
als wesentlichen Bestandteil einer Zeigerbefestigungskonstruktion
aufweist.
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Bei
einer tragbaren elektronischen Uhr des Standes der Technik wird
bei einem Uhrwerk, das eine Räderwerksbrücke aus
einem Kunststoffelement verwendet, bei der Anbringung eines Sekundenzeigers
an diesem eine Metallplatte mit einer Unterseite eines Sekundenrad-Schafts
in Berührung
gebracht, um dadurch zu verhindern, dass ein Sekundenrad beim Anbringen
des Zeigers durch die Räderwerksbrücke verbogen
wird. Wenn in Anbetracht der Konstruktion des Uhrwerks ein Teil
mit einer größeren Höhe als der
der Räderwerksbrücke vorhanden ist
und der Sekundenrad-Schaft nicht aufgenommen werden kann, wird ferner
eine Konstruktion aufgegriffen, bei der ein Metallteil, wie z.B.
ein Sekundenrad-Aufnahmestift aus Metall, an dem unteren Bereich
des Sekundenrad-Schafts vorgesehen wird. Zum Beispiel offenbart
die JP-A-2001-162333 eine tragbare elektronische Uhr, bei der ein
Sekundenrad-Aufnahmestift aus Metall an einem Batterierahmen angebracht
ist, indem eine gewisse Distanz von einem Sekundenrad-Schaft des
Sekundenrads vorgesehen ist. Eine Last beim Anbringen eines Zeigers wird
auf das Sekundenrad aufgebracht und auf eine aus einem Kunststoffelement
gebildete Räderwerksbrücke des
Uhrwerks übertragen.
Bis zu einer konstanten Last wird ein Sekundenrad-Halterungsbereich
der Räderwerksbrücke elastisch
verformt, wobei sich der Sekundenrad- Schaft allmählich an eine Aufnahmefläche des
Sekundenrad-Aufnahmestifts annähert,
wobei dann, wenn der Sekundenrad-Schaft die Aufnahmefläche des
Sekundenrad-Aufnahmestifts
erreicht, der Sekundenrad-Aufnahmestift die Last aufnimmt. Die Last,
die von einem mit Flansch versehenden Aufnahmebereich des Sekundenrad-Aufnahmestifts
auf einen Batterierahmen ausgeübt
wird, wird auf einen Gehäuserücken-Hochdrückvorsprung
bzw. -Abstandshalte-Vorsprung des Batterierahmens sowie einen Basisaufnahmebereich des
Sekundenrad-Aufnahmestifts aufgebracht sowie gleichmäßig auf
eine Basis ausgeübt,
auf der das Uhrwerk angeordnet ist. Auf diese Weise können die jeweiligen
Zeiger aus einem Stundenzeiger, einem Minutenzeiger sowie dem Sekundenzeiger
in einem bestimmten Zustand des Uhrwerks angebracht werden.
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Mittlerweile
ist eine tragbare elektronische Uhr mit einer Antenne entwickelt
worden, bei der ein Antennenteil neu zu einem Uhrwerk einer herkömmlichen
Uhr hinzugekommen ist, so dass sozusagen eine tragbare Funkuhr entstanden
ist; dabei handelt es sich bei dem Antennenteil um das größte der
das Uhrwerk bildenden Teile, und aus diesem Grund ergibt sich bei
einer Zeiger-Aufschiebekonstruktion ein Problem, wie es im Folgenden
erläutert
wird.
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Wie
in 4 in einer Draufsicht
auf eine Rückseite
eines Uhrwerks sowie in 5 in
einer Schnittdarstellung, in der sich die Rückseite des Werks unten befindet,
dargestellt ist, ist die tragbare Funkuhr mit dem Sekundenrad-Aufnahmestift
aus Metall, wie diese in der JP-A-2000-162333 offenbart ist, gebildet
aus einer Hauptplatte 4 mit kreisförmiger Formgebung, die in ihrem
Außenumfangsbereich
mit sechs Hochdrückvorsprüngen bzw.
Abstandshalte-Vorsprüngen 9 ausgebildet
ist, aus einer an der Hauptplatte 4 angebrachten Schaltungsplatte 6,
aus einem Räderwerk,
das von einer Räderwerksbrücke 5 in
Form eines Kunststoffelements gehalten ist, aus einer Antenne 8,
die in einem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a der
Hauptplatte 4 enthalten ist, aus einem Batterierahmen 20,
der eine Batterie 10 enthält, sowie aus einem an dem
Batterierahmen 20 angebrachten Metallstift 12.
Bei dem Metallstift 12 handelt es sich um ein Teil, das
als Sekundenrad-Aufnahmestift
aus Metall wirkt.
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Der
Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a ist mit einer kreisbogenartigen
Formgebung über
nahezu den halben Umfang an einer Innenseite des Außenumfangsbereichs
der mit den Abstandshalte-Vorsprüngen 9 ausgebildeten
Hauptplatte 4 ausgebildet. Eine Stelle zum Ausbilden des
Antennenaufnahme-Aussparungsbereichs 4a befindet sich relativ
zu einem Zentrum der kreisförmigen
Hauptplatte 4 auf einer Seite gegenüber von dem Batterieaufnahme-Aussparungsbereich
der Batterie 10. Die in dem Antennenaufnahme- Aussparungsbereich 4a enthaltene
Antenne 8 ist durch Wickeln eines Drahts um einen Antennenkern 8a in
einer Kreisbogenform gebildet, die im Querschnitt im Wesentlichen
quadratisch ausgebildet ist.
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Bei
dem Batterierahmen 20 handelt es sich um ein Kunststoffplattenelement
mit im Wesentlichen dreieckiger Formgebung, die im Wesentlichen
die Hälfte
der Kreisform der Hauptplatte 4 einnimmt. Bei einer rechten
Seite davon handelt es sich um einen Bereich, in dem der Batterieaufnahme-Aussparungsbereich
gebildet ist, während
es sich bei einer linken Seite um einen Bereich mit Kreisbogenform
in der Nähe
des Antennenaufnahme-Aussparungsbereichs 4a handelt.
Der Batterierahmen 20 ist derart angeordnet, dass er mit
einer Rückseite
der Schaltungsplatte 6 teilweise in Berührung gebracht ist. Somit ist die
als Kunststoffelement ausgebildete Räderwerksbrücke 5 unter Zwischenanordnung
der Schaltungsplatte 8 zwischen der Hauptplatte 4 und
dem Batterierahmen 20 angeordnet.
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Bei
der Antenne 8 handelt es sich um ein großes Teil,
das im Querschnitt von der Oberseite bis nahezu zu der Rückseite
des Uhrwerks reicht. Daher ragt eine Rückseite der Antenne 8 von
einer Rückseite
der Schaltungsplatte 6 hervor. Das Ausmaß des Überstands
der Antenne 8 von der Rückseite
der Schaltungsplatte 6 beträgt in etwa das Dreifache der Dicke
der Schaltungsplatte 6.
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Bei
dem Metallstift 12 handelt es sich um einen mit Flansch
versehenen Metallstift, wobei sich der Flansch an dem einen Ende
von diesem befindet. Ferner ist der Batterierahmen 20 mit
einer stufigen Durchgangsöffnung 13 ausgebildet,
in die der Metallstift 12 von der Oberseite her einzusetzen
ist. Das andere Ende des Metallstifts 12 ragt von der Rückseite des
Batterierahmens 20 weg. Das Ausmaß des Überstands des Metallstifts 12 von
der Rückseite
des Batterierahmens 20 beträgt etwa die Hälfte der
Dicke des Batterierahmens 20.
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Die
Abstandshalte-Vorsprünge 9,
die in integraler Weise mit der Hauptplatte 4 ausgebildet
sind, sind im Wesentlichen symmetrisch in Richtung nach links sowie
in Richtung nach rechts durch 3 Stücke auf der rechten Seite sowie
3 Stücke
auf der linken Seite an dem Außenumfangsbereich
der kreisförmigen
Hauptplatte 4 in voneinander beabstandeter Weise angeordnet.
Bei den Abstandshalte-Vorsprüngen 9 handelt
es sich jeweils um einen Vorsprung mit der Formgebung eines kleinen
kreisförmigen
Zylinders, der einen vorderen Endbereich mit konischer Formgebung
aufweist. Ein Ausmaß des Überstands der
Abstandshalte-Vorsprünge
von der Rückseite des
Batterierahmens 20 und somit ein Ausmaß des Überstands der Abstandshalte-Vorsprünge 9 von
der Rückseite
des Uhrwerks ist geringfügig
größer ausgeführt als
das Ausmaß des Überstands
des Metallstifts von der Rückseite
des Batterierahmens 20. Insgesamt steht ein vorderes Ende
der Abstandshalte-Vorsprünge 9 weiter
hervor als die Rückseite
der Antenne sowie weiter hervor als das vordere bzw. hervorstehende
Ende des Metallstifts 12.
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Bei
dem vorstehend beschriebenen Uhrwerk wird ein Montagevorgang zum
Anbringen eines Stundenzeigers 16 an einem vorderen Ende
eines Stundenrads, zum Anbringen eines Minutenzeigers 15 an einem
vorderen Ende einer Tragachse eines Minutenrads in Form eines Zylinders
sowie zum Anbringen eines Sekundenzeigers 14 an einem vorderen Ende
einer Tragachse eines Sekundenrads jeweils von einem Monteur unter
Verwendung einer auf einer Arbeitsbasis angeordneten Metallplatte 17 zum
Anbringen der Zeiger ausgeführt.
D.h., wie in 5 gezeigt
ist, wird das Uhrwerk, das in einem Zustand bis unmittelbar vor
der Anbringung der Zeiger montiert ist, auf der Metallplatte 17 angebracht.
Dabei werden die vorderen Endbereiche der in etwa gleichen winkelmäßigen Abständen an
dem Außenumfangsbereich
der kreisförmigen
Hauptplatte 4 ausgebildeten Abstandshalte-Vorsprünge 9 in
vorbestimmte flache Montageöffnungen
gesetzt, die in einer Oberfläche der
Zeigerbefestigungs-Metallplatte 17 ausgebildet sind. Gleichzeitig
wird das vordere bzw. hervorstehende Ende des in der stufigen Durchgangsöffnung 13 des
Batterierahmens 20 angeordneten Metallstifts 12 mit
der Oberfläche
der Zeigerbefestigungs-Metallplatte 17 in
Berührung
gebracht. Auf diese Weise kann der Monteur den Vorgang zum Befestigen
der Zeiger der Funkuhr ohne Knicken bzw. Beschädigen oder Zerstören der
als Kunststoffelement ausgebildeten Räderwerksbrücke 5 und somit auch
ohne Beschädigung
der Antenne 8 ausführen.
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Ferner
zeigt 6 eine Zeiger-Befestigungskonstruktion,
bei der ein Gehäuserücken 3 einer
Außenseite
der Funkuhr derart ausgebildet ist, dass dieser gleichzeitig auch
die Funktion der vorstehend beschriebenen Metallplatte erfüllt. In 6 entspricht die Ausbildung
der Antenne 8 und des Uhrwerks der vorstehend beschriebenen
Ausbildung gemäß 4 und 5. Augrund dieser Konstruktion kann der
Monteur den Vorgang zum Anbringen der Zeiger der Funkuhr ohne Beschädigung oder
Zerstörung
der durch ein Kunststoffelement gebildeten Räderwerksbrücke und somit ohne Beschädigung oder
Zerstörung
der Antenne durchführen.
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Bei
der vorstehend beschriebenen Zeiger-Befestigungskonstruktion gemäß dem Stand
der Technik, d.h. der Zeiger-Befestigungskonstruktion, bei der der
Sekundenrad-Aufnahmestift
aus Metall an dem aus Kunststoff gebildeten Batterierahmen vorgesehen
ist und die mehreren Abstandshalte-Vorsprünge an dem Außenumfangsbereich
der kreis förmigen
Hauptplatte in im Wesentlichen gleichen winkelmäßigen Intervallen vorgesehen
sind, besteht jedoch ein Problem dahingehend, dass die planare Größe groß wird,
da zusätzlicher
Raum für
die Bereitstellung der mehreren Abstandshalte-Vorsprünge in im
Wesentlichen gleichen winkelmäßigen Intervallen an
dem Außenumfangsbereich
der kreisförmigen Hauptplatte
erforderlich ist. Wenn im Gegensatz dazu die planare Größe der Funkuhr
nicht groß sein soll,
lässt sich
wiederum die Antenne nicht groß ausführen, so
dass ein Problem dahingehend entsteht, dass eine erforderliche Empfangs-Ansprechempfindlichkeit
nicht gewährleistet
werden kann.
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Obwohl
bei der Funkuhr mit der vorstehend beschriebenen Zeiger-Befestigungskonstruktion
des Standes der Technik, bei der der aus Metall gebildete Sekundenrad-Aufnahmestift
an dem Batterierahmen aus Kunststoffmaterial vorgesehen ist und
die mehreren Abstandshalte-Vorsprünge an dem Außenumfangsbereich
der kreisförmigen
Hauptplatte in im Wesentlichen gleichen winkelmäßigen Intervallen vorgesehen
sind, wird ein in Form eines Kunststoffelements ausgebildeter Batterierahmen
mit im Wesentlichen dreieckiger Formgebung aufgegriffen, der die Hälfte der
kreisförmigen
Hauptplatte überdeckt,
wobei ein äußerer Rand
eines Bereichs auf einer Seite, die einem mit dem Batterieaufnahme-Aussparungsbereich
ausgebildeten Bereich gegenüberliegt,
sich in der Nähe
des Antennenaufnahme-Aussparungsbereichs befindet. Dadurch entsteht
das Problem, dass die Antenne an der Rückseite des Uhrwerks freiliegt.
Daraus ergibt sich wiederum ein Problem dahingehend, dass der Monteur
unbeabsichtigterweise mit der Antenne in Berührung kommt.
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Die
von der vorliegenden Erfindung zu lösende Aufgabe besteht darin,
die planare Größe bzw. Flächengröße einer
Funkuhr klein auszubilden sowie zu verhindern, dass eine Antenne
von einem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich in der Funkuhr freiliegt,
die einen aus Metall hergestellten Sekundenrad-Aufnahmestift als
wesentlichen Bestandteil einer Zeiger-Befestigungskonstruktion aufweist.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Zum
Lösen der
vorstehend geschilderten Aufgabe weist eine Funkuhr gemäß der vorliegenden Erfindung
Folgendes auf: ein Uhrwerk mit einer Hauptplatte in Kreisform sowie
mit einer Räderwerksbrücke in Form
eines Kunststoffelements; und eine Antenne, die in einem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich
der Hauptplatte aufgenommen ist; wobei sich die Funkuhr erfindungsgemäß dadurch
auszeichnet, dass der Antennenaufnahme-Aussparungsbereich in einem äußeren Randbereich
bzw. Außenumfangsbereich
der Hauptplatte nahe einem äußeren Rand
von dieser ausgebildet ist, dass ein Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz
in Form eines Kunststoffelements an der Rückseite des Uhrwerks angeordnet
ist, dass ein Sekundenrad-Aufnahmestift an dem in Form eines Kunststoffelements
ausgebildeten Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz unter Schaffung einer
bestimmen konstanten Distanz von einem Sekundenrad-Schaft des Sekundenrads
angebracht ist, und dass eine Vielzahl von Abstandshalte-Vorsprüngen an
dem Außenumfangsbereich
der Hauptplatte an von der Anordnung der Antenne nicht beeinflussten
Stellen angeordnet ist.
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Bevorzugte
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
wird unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen erläutert; darin
zeigen:
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1 eine
Draufsicht auf eine Rückseite
eines Uhrwerks gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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2 eine
Schnittdarstellung, in der die Rückseite
des Uhrwerks des ersten Ausführungsbeispiels
unten angeordnet ist;
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3 eine
Schnittdarstellung, in der die Rückseite
des Uhrwerks einer Modifizierung des ersten Ausführungsbeispiels unten angeordnet
ist;
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4 eine
Draufsicht auf eine Rückseite
eines Uhrwerks gemäß dem Stand
der Technik;
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5 eine
Schnittdarstellung, in der die Rückseite
des Uhrwerks gemäß dem Stand
der Technik unten angeordnet ist;
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6 eine
Schnittdarstellung, in der die Rückseite
des Uhrwerks eines modifizierten Beispiels der Funkuhr des Standes
der Technik unten angeordnet ist.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Bei
einer erfindungsgemäßen Funkuhr,
die ein Uhrwerk mit einer Hauptplatte in Kreisform sowie mit einer
durch ein Kunststoffelement gebildeten Räderwerksbrücke aufweist und die eine Antenne
in einem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich der Hauptplatte enthält, ist
der Antennenaufnahme-Aussparungsbereich in einem äußeren Randbereich bzw.
Außenumfangsbereich
der Hauptplatte nahe einem äußeren Rand
von dieser ausgebildet. Ferner ist ein Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz
aus einem Kunststoffelement rückseitig
von dem Uhrwerk angeordnet, und ein Sekundenrad-Aufnahmestift ist
an dem Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz aus Kunststoffmaterial unter
Schaffung einer bestimmten konstanten Distanz von einem Sekundenrad-Schaft
des Sekundenrads angebracht. Ferner sind mehrere Abstandshalte-Vorsprünge an dem
Außenumfangsbereich
der Hauptplatte in einer derartigen Weise vorgesehen, dass dies
von der Anordnung einer Antenne nicht beeinflusst wird.
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Wie
in 1 in einer Draufsicht auf die Rückseite
eines Uhrwerks und in 2 in einer Schnittdarstellung,
in der die Rückseite
des Uhrwerks unten angeordnet ist, dargestellt ist, ist eine tragbare
Funkuhr gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung gebildet aus einer kreisförmigen Hauptplatte 4,
die an einem Außenumfangsbereich
mit fünf
Abstandshalte-Vorsprüngen 9 ausgebildet
ist, einer an der Hauptplatte 4 angebrachten Schaltungsplatte 6, einem
Räderwerk,
das durch eine Räderwerksbrücke 5 in
Form eines Kunststoffelements gehalten ist, einer Antenne 8,
die in einem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a der
Hauptplatte 4 enthalten ist, einer Antennenabdeckung 18,
die aus einem Kunststoffelement gebildet ist und die Funktion eines
Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitzes
hat, einem Metallstift 12, der an der Antennenabdeckung 18 angebracht ist,
sowie aus einer Batterie, die in einem Batterieaufnahme-Aussparungsbereich
aufgenommen ist. Bei dem Metallstift 12 handelt es sich
um ein Teil mit der Funktion eines Sekundenrad-Aufnahmestifts aus Metall.
Dabei muss der Metallstift 12 nicht unbedingt aus Metall
hergestellt sein, sofern er eine Funktion ähnlich der des Metallstifts
hat, so dass auch ein Stift aus Kunststoff anstatt des Metallstifts 12 verwendet werden
kann.
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Ein
Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a ist kreisbogenförmig an
der Hauptplatte 4 bis nahezu über im Wesentlichen den halben
Umfang von dieser ausgebildet, indem er teilweise in einem Außenumfangsbereich
der mit den Abstandshalte-Vorsprüngen 9 ausgebildeten
Hauptplatte 4 ausgebildet ist. D.h., der Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a ist
an dem Außenumfangsbereich der
kreisförmigen
Hauptplatte 4 nahe einem äußeren Rand von dieser ausgebildet.
Eine Stelle zum Ausbilden des Antennenaufnahme-Aussparungsbereichs 4a befindet
sich relativ zu einem Zentrum der kreisförmigen Hauptplatte 4 auf
einer Seite gegenüber von
einem Batterieaufnahme-Aussparungsbereich einer
Batterie 10. Die in dem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a enthaltene
Antenne 8 ist durch Wickeln eines Drahts um einen Ferritkern 8a in einer
Kreisbogenform gebildet und im Querschnitt im Wesentlichen quadratisch
ausgebildet.
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Bei
der Antennenabdeckung 18 handelt es sich um ein Kunststoffplattenelement,
das im Wesentlichen Kreisbogenform hat und im Wesentlichen ca. 3/4
der kreisförmigen
Hauptplatte 4 einnimmt sowie derart angeordnet ist, dass
sie mit einer Rückseite
der Schaltungsplatte 6 teilweise in Berührung gebracht ist. Die Räderwerksbrücke 5 in
Form eines Kunststoffelements ist somit unter Zwischenanordnung
der Schaltungsplatte 6 zwischen der Hauptplatte 4 und
der Antennenabdeckung 8 angeordnet. Ein Außenumfangsbereich
der Antennenabdeckung 8, d.h. ein Antennenabdeckungsbereich 18b überdeckt die
in dem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a auf der Rückseite
des Uhrwerks enthaltene, gekrümmte
Antenne 8 in vollständiger
Weise.
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Bei
der Antenne 8 handelt es sich um ein großes Teil,
das im Querschnitt von der Oberseite bis nahezu zu der Rückseite
des Uhrwerks reicht. Daher ragt eine Rückseite der Antenne 8 von
einer Rückseite
der Schaltungsplatte 6 hervor. Das Ausmaß des Überstands
der Antenne 8 von der Rückseite
der Schaltungsplatte 6 beträgt in etwa das Dreifache der Dicke
der Schaltungsplatte 6.
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Bei
dem Metallstift 12 handelt es sich um einen mit Flansch
versehenen Metallstift, wobei sich der Flansch an dem einen Ende
von diesem befindet. Ferner ist die als Kunststoffelement ausgebildete
Antennenabdeckung 18, die als Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz
wirkt, mit einer stufigen Durchgangsöffnung 13 ausgebildet,
wobei dieses Element durch Einsetzen eines mit Flansch versehenen
Metallstifts in einen Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitzbereich 18a von
der Oberseite her gebildet ist. Das andere Ende des Metallstifts 12 ragt
von einer Rückseite
der Antennenabdeckung 18 weg. Das Ausmaß des Überstands des Metallstifts 12 von
der Rückseite
der Antennenabdeckung 18 entspricht in etwa der Dicke des
Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitzbereichs 18a der Antennenabdeckung 18.
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Die
Abstandshalte-Vorsprünge 9,
die in integraler Weise mit der Hauptplatte 4 ausgebildet
sind, sind an dem Außenumfangsbereich
der kreisförmigen
Hauptplatte angeordnet, wobei 3 Stücke davon auf der rechten Seite
sowie 2 Stücke
davon auf der linken Seite vorhanden sind. Ferner ist auch die Antennenabdeckung 18 mit
einem Stück
eines Abstandshalte-Vorsprungs 19 versehen. Eine Stelle zum
Ausbilden des Abstandshalte-Vorsprungs 19 befindet
sich im Zentrum der Kreisbogenform des Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitzbereichs 18a im
Anschluss an den Antennenabdeckungsbereich 18b. Bei den
Abstandshalte-Vorsprüngen 9 und 19 handelt
es sich jeweils um einen Vorsprung mit der Formgebung eines kleinen
kreisförmigen
Zylinders, der einen vorderen Endbereich mit konischer Formgebung aufweist.
Ein Ausmaß des Überstands
der Abstandshalte-Vorsprünge 9 und 19 von
der Rückseite
der Antennenabdeckung 18 ist geringfügig größer ausgeführt als das Ausmaß des Überstands
des Metallstifts 12 von der Rückseite der Antennenabdeckung 18. Insgesamt
ragen vordere bzw. hervorstehende Enden der Abstandshalte-Vorsprünge 9 und 19 weiter hervor
als die Rückseite
der Antenne 8 sowie weiter hervor als das vordere bzw.
hervorstehende Ende des Metallstifts 12.
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Bei
dem vorstehend beschriebenen Uhrwerk wird ein Montagevorgang zum
Anbringen eines Stundenzeigers 16 an einem vorderen Ende
eines Stundenrads, zum Anbringen eines Minutenzeigers 15 an einem
vorderen Ende einer Tragachse eines Minutenrads in Form eines Zylinders
sowie zum Anbringen eines Sekundenzeigers 14 an einem vorderen Ende
einer Tragachse eines Sekundenrads jeweils von einem Monteur unter
Verwendung einer auf einer Arbeitsbasis angeordneten Zeigerbefestigungs-Metallplatte 17 ausgeführt. D.h.,
wie in 2 gezeigt ist, wird das Uhrwerk, das in einem
Zustand bis unmittelbar vor der Anbringung der Zeiger montiert ist,
auf der Metallplatte 17 angebracht. Dabei werden die vorderen
Endbereiche der in etwa gleichen winkelmäßigen Intervallen an dein Außenumfangsbereich der
kreisförmigen
Hauptplatte 4 ausgebildeten Abstandshalte-Vorsprünge 9 sowie
ein vorderer Endbereich des an der Antennenabdeckung 18 ausgebildeten
Abstandshalte-Vorsprungs 19 in vorbestimmte flache Montageöffnungen
gesetzt, die in einer Oberfläche
der Zeigerbefestigungs-Metallplatte 17 ausgebildet sind.
Gleichzeitig wird das vordere Ende des in der stufigen Durchgangsöffnung 13 der
Antennenabdeckung 18 angeordneten Metallstifts 12 mit
der Oberfläche
der Zeigerbefestigungs-Metallplatte 17 in Berührung gebracht.
Auf diese Weise kann der Monteur den Vorgang zum Befestigen der
Zeiger der Funkuhr ohne Knicken bzw. Beschädigen oder Zerstören der
als Kunststoffelement ausgebildeten Räderwerksbrücke 5 und somit auch
ohne Beschädigung der
Antenne 8 ausführen.
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3 zeigt
eine Schnittdarstellung, bei der eine Rückseite des Uhrwerks eines
modifizierten Beispiels des ersten Ausführungsbeispiels unten liegend angeordnet
ist. D.h. die Funkuhr gemäß dem modifizierten
Beispiel des ersten Ausführungsbeispiels zeichnet
sich dadurch aus, dass ein Gehäuserücken 3 gleichzeitig
auch die Funktion der Metallplatte 17 des ersten Ausführungsbeispiels
in der Funkuhr erfüllt,
die gebildet ist aus der kreisförmigen
Hauptplatte 4, die an ihrem Außenumfangsbereich mit fünf Abstandshalte-Vorsprüngen ausgebildet
ist, der an der Hauptplatte 4 angebrachten Schaltungsplatte 6,
dem Räderwerk,
das von der als Kunststoffelement ausgebildeten Räderwerksbrücke gehalten
ist, der in dem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich 4a der
Hauptplatte 4 aufgenommenen Antenne 8, der Antennenabdeckung 18,
bei der es sich um ein Element mit der Funktion als Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz
in Form eines Kunststoffelements handelt und die mit einem Stück eines
Abstandshalte-Vorsprungs 19 ausgebildet ist, dem an der
Antennenabdeckung 18 angebrachten Metallstift 12 sowie
der Batterie 10, die in dem Batterieaufnahme-Aussparungsbereich enthalten
ist. Aufgrund dieser Konstruktion kann der Monteur den Vorgang zum
Anbringen der Zeiger der Funkuhr ohne Beschädigung oder Zerstörung der durch
ein Kunststoffelement gebildeten Räderwerksbrücke 5 und somit ohne
Beschädigung
oder Zerstörung
der Antenne durchführen.
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Aufgrund
der vorliegenden Erfindung kann bei der Funkuhr, die den Sekundenrad-Aufnahmestift als
wesentlichen Bestandteil einer Zeigerbefestigungskonstruktion aufweist,
eine planare Größe der Funkuhr
klein ausgeführt
werden, und ferner kann verhindert werden, dass die Antenne aus
dem Antennenaufnahme-Aussparungsbereich freiliegt. Weiterhin hat
der aus einem Kunststoffelement gebildete Zeigeraufschiebe-Aufnahmesitz,
der an dem Sekundenrad-Aufnahmestift angebracht ist, gleichzeitig
die Funktion einer Antennenabdeckung, so dass auch eine Erhöhung der
Anzahl der einzelnen Teile vermieden werden kann.