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DE2458358C2 - Oszillator-Anordnung - Google Patents

Oszillator-Anordnung

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DE2458358C2
DE2458358C2 DE2458358A DE2458358A DE2458358C2 DE 2458358 C2 DE2458358 C2 DE 2458358C2 DE 2458358 A DE2458358 A DE 2458358A DE 2458358 A DE2458358 A DE 2458358A DE 2458358 C2 DE2458358 C2 DE 2458358C2
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DE
Germany
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oscillator
ring
projections
arrangement
quartz crystal
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DE2458358A
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DE2458358A1 (de
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Hiroshi Sayama Saitama Hishida
Isao Kodaira Tokio/Tokyo Koyama
Toshihiko Tokorozawa Saitama Nakayama
Hisao Higashikurume Tokio/Tokyo Wakabayashi
Hisao Tokorozawa Saitama Yoshikawa
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Citizen Watch Co Ltd
Original Assignee
Citizen Watch Co Ltd
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Publication date
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Priority claimed from JP1973141162U external-priority patent/JPS5318287Y2/ja
Priority claimed from JP1974117501U external-priority patent/JPS5641378Y2/ja
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    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F5/00Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards
    • G04F5/04Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards using oscillators with electromechanical resonators producing electric oscillations or timing pulses
    • G04F5/06Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards using oscillators with electromechanical resonators producing electric oscillations or timing pulses using piezoelectric resonators
    • G04F5/063Constructional details
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H9/00Networks comprising electromechanical or electro-acoustic elements; Electromechanical resonators
    • H03H9/02Details
    • H03H9/05Holders or supports
    • H03H9/09Elastic or damping supports

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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Piezo-Electric Or Mechanical Vibrators, Or Delay Or Filter Circuits (AREA)

Description

a) die Anwendung einer Ringanordnung (5 in Fig.2; 10 in Fig.3; 12, 13 in Fig.4) als rahmenförmigen Bestandteil der Halterung, bei welcher die nach innen gerichteten Vorsprünge (5a, 56 in Fig.2a; 10a, 10i> in Fig.3, 12a, 13a, 120,136 in F i g. 4) den im Innenraum der Ringanordnung befindlicher. Schwinger (4 in F i g. 2; 9 in F i g. 3; 14 in F i g. 4) durch Klemmwirkung halten und bei welcher die Ebene, welche die Ringanordnung in zwei Hälften gleichen Durchmessers und gleicher Dicke aufteilt und die den linsenförmigen Schwinger in zwei plankonvexe Hälften zerlegende Symmetrieebene sich decken,
b) die Anwendung einer Ringanordnung, bei welcher die elastischen Vorsprünge (5a, 56 in Fig.2a: 10a, 10i> ind Fig.3, 12a Ub, \3b in Fig.4) an der oberen und der unteren Hauptfläche des Schwingers 4 in Fig. 2;9in Fig.3; 14 in F i g. 4) anliegen,
40
mit der Maßgabe,
daß im Fall der Wahl einer Ringanordnung, bei welcher der ringförmige Teil und die elastischen Vorsprünge aus einem Stück bestehen, entweder
der Ring (5 in F i g. 2) in zwei Ebenen, die parallel zu der den Ring in zwei Hälften gleicher Dicke teilenden Ebene verlaufen, nach innen ragende Vorsprünge (5a, 5b in Fi g. 2) aufweist, die über den Umfang des Ringes gleichmäßig verteilt und darüber hinaus bezüglich der beiden Ebenen gegenseitig versetzt angeordnet sind und dabei der Abstand dieser beiden Ebenen in Abhängigkeit von der Dicke des Schwingers (5b in F i g. 2) an den Berührpunkten der Vorsprünge (5a, 56 in Fi g. 2) mit den oberen und unteren Hauptflächen des Schwingers bemessen ist oder
die Vorsprünge (10a, 106 in Fig.3) mit einer Rille (10cin Fig.3) versehen sind,die einen rechteckförmigen Querschnitt aufweist und dabei die durch die bo Rille gebildeten Flansche der Vorsprünge (10a, 106 in Fig.3)die oberen und unteren Hauplflächcn des Schwingers (9 in F i g. 3) berühren, und
daß im Fall der Wahl einer mehrteiligen Ringanord- w> nung diese aus zwei Ringen (12 und 13 in Fig.4) besteht, von welchen der eine (12 in Fig.4) Vorsprünge (12a, 126) aufweisi. deren DickenmaO mit der Dicke dieses Ringes (12 in Fig.4) übereinstimmt, während der andere, mit einer gleichen Anzahl von Vorsprüngen (Oa, 136 in F i g. 4) versehene Ring {13 in F i g. 4) dessen Vorsprünge beim Zusammenbau der beiden Ringe mit den Vorsprüngen des anderen Ringes (12 in F i g. 4) decken, mit einer Dikke ausgeführt ist, die sich nach dem Dickenmaß der Vorsprünge (13a, 136 in F i g. 4) und nach dei Dicke des Schwingers (14 in F i g. 4) an den Berührpunkten der Vorsprünge (12a, 13a; 126,136) mit den oberen und unteren Hautpflächen des Schwingers (14 in Fig.4)bcmißL
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Haltering (5; 10; 12, 13) mit einem darin elastisch abgestützten Schwinger (4; 9; 14) durch eine Abdeckhaube (18; 16; 17) und eine Bodenscheibe (7; 11; 15) zu einer kompakter Einheit ergänzt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bodenscheibe (7; 11; 15) zwei Anschlußstifte befestigt sind, deren in das Gehäuseinnere hineinreichende Endabschnitte (7a; 11a; 15a) in entsprechend ausgebildete, in den Vorsprüngen vorgesehene Bohrungen (5c-, 10a', 106'; 13a' 12a' 136', 1260 eingreifen.
4. Anordnung .ach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenscheibe (11; 15), die Abdeckhaube (16; 17) und der Ring (10; 12, 13) als unmittelbar eng aneinander anschließende Abschnitte (116, lic, 16a,} Bestandteile der Anordnung bilden.
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an einem Quarzkristalloszillator vom Dicken-Scherungstyp, der insbesondere für Uhrwerke verwendet wird.
Eine übliche bekannte Ausführungsform der Halterung für einen Quarzkristallos^iiiator vom Dicken-Scherungstyp weist, wie noch ausführlich erläutert wird, ein Paar ziemlich langer Drahthalter auf, welche das Quarzkrislallclcmcnt in Gestalt einer Konvexlinse starr an zwei diametral gegenüberliegenden Umfangspunkten halten. Die Fußenden der Drahthalter werden starr in einer Grundplatte aus Keramik oder dergleichen befestigt, auf die eine gehiiuseartige Haube aufgehoben wird, so daß eine schützende Geäuseanordnung entsteht, in welcher das Osziallatorelement vom Linsentyp in einer elastischen, aber geschützten Weise gehalten .vird.
Diese Art üblicher Quiirzkristallhalterungen neigt dazu, unter dem Einfluß äußerer Schwingungen und/oder mechanischer Stöße instabil zu werden; das führt zu merklichen Änderungen in der Kristall-Impedanz und der Arbeitsfrequenz.
Außerdem wird, wenn derartige bekannte Anordnungen für elektronische Uhren verwendet werden sollen, häufig im Uhrwerk ein verhältnismäßig großer Raum zur Unterbringung dieser Anordnung benötigt.
Aus der GB-PS 8 33 930 ist ein Halter für einen piezoelektrischen Kristall bekannt, bei dem das Problem des Springcns der SchwinglVcqucn/. des Kristalls durch eine elastische Lagerung der Krislallschcibc vermieden wird.
Verschiedene AusfUhrungsfonncn von Halterungen von piezoelektrischen Kristallen sind auch den DIi-AS 42 259. US-PS 27 OS 760, DE PS 8 55 729, DE OS 39 020 und US-PS 37 46 898 zu entnehmen. Die be-
kannten Anordnungen beanspruchen relativ großen Platz und sind daher für die Zwecke des Einsatzes bei Uhren ungeeignet
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Oszillator-Anordnung zu schaffen, in der insbesondere die Halterung des Quarzkristaüschwingers äußerst stabil gegenüber äußeren mechanischen Schwingungen und Stoßen ist, wobei deren Halterungsteilc so gedrängt ausgeführt sind, Jaß die gesamte Anordnung unter Beanspruchtung von erheblich weniger Raum als in den bisher bekannten Flällen in einer elektronischen Uhr oder dei gleichen untergebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst Weitergehende spezielle Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen die Erfindung ausführlich erläutert und dargestellt ist Es zeigt F i g. 1 eine auseinandergezogene schaubildliche An-
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sehen dem Kristall und dem Schutzgehäuse vorhanden. Dadurch benötigt die Gesamtanordnung verhältnismäßig viel Raum.
Anhand der F i g. 2 wird die Erfindung beschrieben, die im Hinblick auf die Verwendung in Uhren oder dergleichen beträchtliche Verbesserungen ermöglicht
In der erfindungsgemäßen Oszillatoranordnung wird ein Quarzkristallozillalorelement 4 vom Dicken-Scherungstyp und in Linsenform verwendet Ein Haltering 5 ist aus einem elastischen und isolierenden Material, wie z. B. Hartgummi, halbhartem Kunststoff oder dergleichen geformt oder ausgestanzt so daß er zum Abstützen der Osziliatorelemente 4 in der nachfolgend beschriebenen Weise geeignet ist
Vom inneren Umfang des elastischen Ringes 5 gehen mehrere elastische Vorsprünge 5a und 5b aus, die sich radial nach innen erstrecken, siehe F i g. 2a. Diese radialen Vorspränge 5a und 5b liegen in regelmäßigen Winkelabständen konzentrisch zueinander und abwech-
sicht einer Oszillator-Anordnung nach dem Stand der 20 selnd. Jeder der Vorsprünge 5a ist mit *iner nach unten Technik, ""-d radial nach inner, sich öffnenden Winkelrinne oder
F i g. 2 eine auseinandergezogene schaubild':che An- Ausnehmung 5a'versehen, die in Umfangsrichtung konsicht einer erfindungsgemäßen Oszillator-Anordnung, zentrisch verläuft und einen elastischen Druckkontakt
F i g. 2a zwei gesonderte Querschnitte durch einen mit der oberen Umfangsfläche des Linsenelemenves 4 elastischen Trägerring, der Teil der Anordnung nach 25 nach geringer elatischer Verformung herstellen kann, F j g. 2 ist, siehe in f- ί g. 2a die vergrößerte Darstellung. In gleicher
F i g. 3 eine F i g. 2 entsprechende Darstellung einer Weise ist jeder der Vorsprünge 5b mit einer nach oben zweiten Ausführungsform der Anordnung nach F i g. 2 und radial nach innen sich öffnenden Winkelrinne 5b' uncj versehen, die konzentrisch verläuft und einen elasti-
F i g. 4 eine F i g. 2 entsprechende Darstellung eines 30 sehen Druckkontakt mit der unteren Umfangsfläche des dritten Ausführungsbeispiels der Anordnung nach Linsenelementes 4 nach geringfügiger elastischer Verformung herstellt, siehe hierzu den unteren Teil der F i g. 2a. Das Linsenelement 4 wird dadurch fest, jedoch etwas elastisch durch die Vorsprünge 5a und 5b an seiner Ober- und Unterseite abgestützt, so daß dadurch das Element in seine vorgesehene Anordnung gebracht und darin gehalten wird. Der Stützring 5 kann z. B. aus »Teflon«, Polyamid oder einem ähnlichen elastischen
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Material hergestellt sein. Die abstützenden Vorsprünge
Fig. 2.
Ein Oszillator vom Dicken-Scherungstyp ist in einer bekannten Anordnung, siehe F i g. 1, in Form einer Konvexlinse ausgebildet. Zur Halterung des Oszillatorelementes sind zwei stützende und leitende Metalldrähte 1, 1' vorgesehen, deren obere Enden 2, 2' spulenförmig sind. Jedes Ende weist zwei oder vier Windungen auf, mit denen diametral gegenüberliegende Punkte, die im
Randberejch des Quarzkristallelementes 3 ausgewählt 40 5a und 5b überlappen sich nicht mit ihren Linseneinstellsind, von dessen Ober- und Unterseite her eingespannt ausnehmungen 5a' und 5b'. sondern deren Offnungswerden. Um die Befestigung an dieser Stelle su sichern, richtungen sind, in axialer Richtung des Ringes 5 gesewerden die aufgewickelten Enden 2, 2" vorzugsweise hen, einander entgegengesetzt mit Klebemittel versehen, wie Epoxy-Harz. Um das linsenförmige Kristallelement 4 mit dem
Die Drahtträger 1, 1' sind durch ihre Fußenden fest 45 Stützring 5 so zusammenzusetzen, daß das Element 4 mit den oberen Enden der Anschlußstecker 21, 2V ver- richtig und elwas elastisch gehalten wird, werden zubunden. z. B. durch Löten, Schweißen oder eine andere nächst die beiden Teile provisorisch in eine konzentribekannte Befestigungsart. Die Anschlüsse 21, 21' sind sehe Lage zueinander gebracht, in der sie bereits in fest in einer Grundplatte 20 angeordnet, die aus Kera- Berührung miteinander stehen, worauf der Ring durch
50
mik oder einem ähnlichen, nicht leitenden Material bestehen, und leiten einen Pulsstrom zur pulsierenden Erregung eines Paares piezoelektrischer Elektrodcnelemente, von denen eines bei 22 gezeigt ist und die auf die beiden Flächen des Quarzkristalloszillatorelementes 3
Einwirkung von Hand etwas gebogen und auf die Anordnung insgesamt ein axialer Druck ausgeübt wird. Dadurch wird der Umfangsbereich des Linsenelementes 4 von '.!en Halterungsvorsprüngen 5a und 5b nacheinander aufgenommen und zwischen den Vorsprüngen ge
aufgeklebt sind. Ein Metallgehäuse 23, das an seinem 55 fangen. Durch Losing der verbiegenden Hi.ndkraft tritt
nicht gezeigten oberen Ende vozugsweise abgeschlos- der gebogene Ring 5 in seine normale ebene Form zu-
sen ist, wird mit der Grundplatte 20 zu einer starren rück und hält dann das Linsenelement 4 in der vorgese-
Anordnung verbunden, welche die Quar/kristallclektro- henen Weise elastisch, siehe den Mitteilteil der F i g. 2.
deneinheit schützt. Das Linsenelcment 4 ist fest und konzentrisch an sei-
Eine derartige bekannte Quarzkristallanordnung ist bo nen beiden Flächen mit zwei piezoelektrischen Erreger-
z. B. für die Nachrichtentechnik an sich gut verwendbar. elektroden 6 verbunden.
Falis jedoch eine solche Anordnung in entsprechend Eine luftdichte Deckscheibe 7 ist aus einem harten,
miniaturisierter Form in Uhren verwendet werden soll, nicht leitenden Material, vorzugsweise Keramik, herge-
kann der Oszillator in seiner Kristallimpedan/ und der stellt und enthält ein Paar fest darin angeordneter lei-
Frequenzstabilität abträglich durch äußere Schwingun- b5 tender Anschlußstifte 7a, die diametral einander gegen-
gen, Stöße und ähnSiche mechanische und körperliche überliegen. Die oberen Kopfabschnitte dieser Stifte ge-
Wirkungen beeinflußt werden. Außerdem ist bei den hen luftdicht durch das Material der Deckscheibe 7, und
üblichen Anordnungen ein übermäßiger Leerraum zwi- wenn diese mit dem Ring 5 von dessen Bodenseite her
zusammengesetzt worden ist, durch entsprechende Aufnahmeöffnungen 5c, die in einem entsprechend liegenden Paar von Vorsprüngen 5a ausgebildet sind. Die Anschlußköpfe können etwas aus den entsprechenden Aufnahmeöffnungen 5c vorspringen und sind an ihren äußeren Enden fest mit feinen Leitungen 8,8' verbunden, die zu den einander gegenüberliegenden Teilen der Elektroden 6 gehen. Die Befestigung kann in üblicher Weise, wie durch Punktschweißung, Löten, Heißpressen oder dergleichen vorgenommen worden sein.
Für die Anordnung ist eine Abdeckhaube oder ein Deckel 18 vorgesehen, dessen Oberseite geschlossen und Unterseite offen ist. siehe F i g. 2. Diese Haube 18 kann aus Metall oder einem isolierenden Material, wie Keramik, Kunststoff oder dergleichen, hergestellt sein. Die Haube 18 kann mit dem zylindrischen Umfang des Stützringes 5 oder statt dessen mit der Umfangskante der Abdeckscheibe 7 oder mit beiden zusammengesetzt werden, je nach den Durchmesser- und Umfangsgrößen der Haube 18 und der Scheibe 7. Falls der Durchmesser der Scheibe 7 geringfügig größer als der des Ringes 5 ist. wird die Scheibe fest und abdichtend an der Bodenfläche des Ringes 5 befestigt, wobei die beiden Teile unier Benutzung von Epoxy-Harz oder einem anderen üblichen Klebemittel aneinander festgeklebt werden. Sodann kann die Haube auf die Scheibe aufgesetzt und an dieser abdichtend befestigt werden, wobei die Scheibe an ihrer Umfangskante mit Epoxy-Harz oder einem anderen Klebstoff versehen worden ist. Falls der Durchmesser der Scheibe 7 gleich dem des Ringes 5 ist, kann die Haube 18 an den beiden Teilen 5 und 7 gemeinsam befestigt werden. Falls der Durchmesser der Scheibe kleiner als der des Ringes 5 ist, wird die Haube 18 nur an dem Ring 5 befestigt. Auch hierfür können Klebeverfahren, wie oben erwähnt, benutzt werden. Um den mechanischen Oszillator S, 6 gegen abträgiiehe Einflüsse der Luftfeuchtigkeit und/oder irgendwelcher Fremdkörper zu schützen, können jedoch auch Teile der Klcbearbeiten dadurch überflüssig gemacht werden, indem die Hauptteile der Anordnung 5,7,18 besonders maßgenau hergestellt werden.
Eine weitere Ausführungsform der Anordnung nach F i g. 2 wird anhand der F i g. 3 erläutert.
In diesem Fall ist ein Quarzkristalloszillatorelement 9 vorgesehen, das die Form einer Konvexünsc hat und zum Dicken-Scherungstyp gehört. Das Element 9 ist mit einem Paar entgegengesetzt angeordneter, piezoelektrischer Erregerelektroden wie in dem ersten Beispiel versehen, wobei auf eine ausführliche Erläuterung der Einfachheit halber verzichtet wird. Ferner ist ein Stützring 10 vorgesehen, der aus einem isolierenden elastischen Material hergestellt und an seinem inneren Umfang mit einem Paar diametral gegenüberliegenden, nach innen gerichteten Stützvorsprüngen 10a und 106 ausgebildet ist Jeder dieser Vorspränge 10a. 106 ist an seinem inneren unteren Kantenabschnitt mit einer konzentrischen, winkligen Ausnehmung 10c verschen, die einen Umfangsabschnitt des Linsenele.nentes 10 aufnimmt und in seiner Lage hält und ähnlich der Ausnehmung 5a'wirkt Diese Vorsprünge ICa, 106 sind ferner jeweils mit einem Loch 10a', 10b'ausgebildet in das eng passend der obere freiliegende Kopf eines Anschlußsliftes Wa eingreift, entsprechend der Anordnung des Stiftendes 7a.
Eine luftdichte Abdeckscheibe 11 entspricht in ihrer Ausbildung und Wirkung der .Scheibe 7 des ersten Beispiels; die Abwandlung diesem gegenüber besieht d;irin, daß eine kreisförmige Hauptscheibe 11b und ein abgesiuftcr konzentrischer Flanschabschnitt lic zusammen anstelle einer glatten ebenen Scheibe verwendet werden. Weiter umfaßt die Anordnung eine Abdeckhaube 16, die einteilig mit einem abgestuften Ringflansch 16a ausgebildet ist. Der Hauptteil 116 der Scheibe 11 dient dazu, das Linsenelement 9 von unten her in die Aufnahmecinschnittc 10c der Stützvorsprünge 10a und 106 zu drücken. Nach dem Zusammenbau der Scheibe 11 und der Haube 16 umschließen diese die Teile 9, 10, wobei
in die beiden Flanschen 11a, 16a dicht aufeinanderlegen und durch Bolzen, Sehrauben. Punktschweißung, Löten oder Kleben an ihren aufeinander passenden Flächen verbunden sind. Am einfachsten werden die Teile dadurch zusammengebaut, daß die drei Hauptbestandteils Ic, siehe F i g. 3, unter Druck zusammengesetzt werden, so daß der Oszillator in einem einwandfrei luftdicht angeschlossenen Raum eingeschlossen ist.
in der driuen Ausiünrürigsforrn, Siehe Fig.'!, sst der Kristallhaltering in zwei Ringe 12 und 13 aufgeteilt worden. Der erste Ring 12 ist mit einem Paar ebener konzentrischer Vorsprünge 12a, 126 ausgebildet, von denen jeder eine Öffnung 12a' bzw. 126' zur Aufnahme des Kopfes des Anschlußstiftes aufweist. Der zweite Ring 13 ist mit zwei entsprechenden konzentrischen Vorsprüngen 13a und 136 versehen, die konzentrische Ausnehmungen 13c und entsprechende Löcher 13a' und 136' zur Au.ftahrne der Anschlußstiftc aufweisen, wobei die Löcher nach dem Zusammenbau in Flucht mit den öffnungen 12a', 126'liegen. Jede der Ausnehmungen 13cist
jo nach oben und innen, wie bei ISc im vorhergehenden Fall geöffnet. Die Ausnehmungen 10c können jedoch auch einen U-förmigen Querschnitt haben.
Die luftdichte Abschlußscheibe 15 entspricht in ihrer Form und Wirkung der Scheibe 7 in Fi g. 2. Durch die
j5 Scheibe 15 gehen die Anschlußstifte 15Λ hindurch.
Ein Quarzkristaüoszülaiorclement 14 entspricht den Elementen 3,4 oder 9. Dieses Element 14 wird zwischen dem ersten und dem zweiten Haltering 12, 13 eingespannt, so daß es fest, jedoch etwas elastisch in seiner Lage gehalten wird.
Die drei Teile 12, 13 und 14 werden zunächst zusammengesetzt, um eine Bautcilgruppe zu schaffen, an die von unten die Abdeckscheibe 15 angesetzt wird, indem die freiliegenden oberen Kopfabschnitte der Anschlußstifte 15a eng passend in die öffnungen 13a', 12a', 136' und 126'eingeführt werden. Die Anschlußleitungen 33, 33' werden mit ihren äußeren Enden an den Köpfen der derart eingesetzten Anschlußstifte 15a befestigt.
Eine Abdeckhaube 17 ist als eine nach oben geschlossenc, nach unten offene Schale ausgeführt uno. mit einem kleinen, abgestuften konzentrischen Ringflansch 17a versehen. Die Haube ist so ausgebildet, daß sie beim Aufsetzen auf die Abdeckscheibe 15 eng und dicht passen anschließt. Diese durch Aufsetzen zu erreichende eng passende Anordnung kann verzugsweise auch für die beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsformen verwendet werden.
Besonders empfiehlt es sich, die Haube 17 und/oder die Abschlußscheibe 15 aus Quarzkristallmaterial her-
bo zustellen. In dieser Form können auch die entsprechenden Teile der vorstehenden Beispiele in einer bevorzugten Ausführungsform hergestellt werden.
Durch Anwendung der hier erläuterten Merkmale wird eine neuartige Quar/krisiaühaherung geschaffen,
hi bei welcher die Verbindungslcitungen an den entsprechenden piezoelektrischen Elektroden ohne Verwendung !eilenden Klcbciiialcrials oder nur mit einer kleinen Menge dieses Materials befestigt werden können.
um dadurch die erforderliche l.citungsvcrbiinlung mil den Elektroden herzustellen. Die elastische Halterung und Abstützung des Quarzkristalloszillators in der endgültigen Anordnung macht dies möglich, da die Anordnung in einem geringeren Ausmaß als bisher durch äu- % ßcre mechanische Stöße usw. gefährdet ist. Die Leitungsverbindung kann natürlich durch eine unter Wärmeeinwirkung ausgeführte Bindung, durch Ultraschallschweißung oder durch ähnliche, hochwirksame Befestigungsverfahren hergestellt sein. in
Auf diese Weise können die Kristallimpeoan/. und die Dauerfrequenz besonderes bei der Massenherstellung von Uhren äußerst stabil gehalten bzw. reproduziert werden. Praktische Erfahrungen haben gezeigt, daß mit erfindungsgemäßen Anordnungen elektronische Digital-Uhren in hohem Maße verbessert werden können. So sind z. B. Fallversuche mit einer Fallhöhe von 1 m ausgeführt worden. Dabei ergaben sich Schwankungen in der Arbeitsfrequenz von weniger als t ppm. Das ist auf jeden Fall eine bemerkenswerte Verbesserung.
Der Stützring kann aus Kunststoff oder metallischem Material hergestellt werden. Im ersteren Fall ist eine Massenproduktion im großen Umfange unter Anwendung von Formgießverfahren möglich. Im zweiten Fall könnnen die Ringe im wesentlichen oder vollständig >5 durch Pressen hergestellt werden. Die Hersiellungsleistung wird demnach wesentlich verbessert.
Die Erfindung gestattet außerdem aufgrund der gedrängten Ausführung der Quarzkristallabstützung und Halterung eine besonders gute und sparsame Raumaus- jo nutzung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
45
60

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Oszillator-Anordnung, bei welcher ein linsenförmiger QuarzkristaHschwinger und eine Halterung für den Schwinger vorgesehen ist, der Dickenscherschwiwgungen ausführt, und bei welcher ferner die elastischen Vorsprünge des eines rahmenförmigen Bestandteils der Halterung den QuarzkristaHschwinger in hinsichtlich des Schwingermittelpunktes konzentrische, mit dem Schwinger unter Druck in Berührung stehenden rillenförmigen Ausnehmungen halten und bei welcher der Schwinger und der lahmenförmige Bestandteil der Halterung in einem aus mindestens zwei weiteren Teilen bestehenden, mit Leitungsdurchführungen versehenen Gehäuse eingeschlossen sind, insbesondere für Uhrwerke, gekennzeichnet durch
DE2458358A 1971-09-16 1974-12-07 Oszillator-Anordnung Expired DE2458358C2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

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JP46072019A JPS5141517B2 (de) 1971-09-16 1971-09-16
JP1973141162U JPS5318287Y2 (de) 1973-12-10 1973-12-10
JP1974117501U JPS5641378Y2 (de) 1974-09-28 1974-09-28

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2458358A1 DE2458358A1 (de) 1975-06-12
DE2458358C2 true DE2458358C2 (de) 1984-10-18

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ID=27300834

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DE2458358A Expired DE2458358C2 (de) 1971-09-16 1974-12-07 Oszillator-Anordnung

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US (1) US3988621A (de)
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