DE2458358C2 - Oszillator-Anordnung - Google Patents
Oszillator-AnordnungInfo
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Description
a) die Anwendung einer Ringanordnung (5 in Fig.2; 10 in Fig.3; 12, 13 in Fig.4) als rahmenförmigen
Bestandteil der Halterung, bei welcher die nach innen gerichteten Vorsprünge
(5a, 56 in Fig.2a; 10a, 10i> in Fig.3, 12a, 13a,
120,136 in F i g. 4) den im Innenraum der Ringanordnung
befindlicher. Schwinger (4 in F i g. 2; 9 in F i g. 3; 14 in F i g. 4) durch Klemmwirkung
halten und bei welcher die Ebene, welche die Ringanordnung in zwei Hälften gleichen
Durchmessers und gleicher Dicke aufteilt und die den linsenförmigen Schwinger in zwei plankonvexe
Hälften zerlegende Symmetrieebene sich decken,
b) die Anwendung einer Ringanordnung, bei welcher die elastischen Vorsprünge (5a, 56 in
Fig.2a: 10a, 10i>
ind Fig.3, 12a Ub, \3b in Fig.4) an der oberen und der unteren Hauptfläche
des Schwingers 4 in Fig. 2;9in Fig.3; 14
in F i g. 4) anliegen,
40
mit der Maßgabe,
daß im Fall der Wahl einer Ringanordnung, bei welcher der ringförmige Teil und die elastischen Vorsprünge
aus einem Stück bestehen, entweder
der Ring (5 in F i g. 2) in zwei Ebenen, die parallel zu der den Ring in zwei Hälften gleicher Dicke teilenden
Ebene verlaufen, nach innen ragende Vorsprünge (5a, 5b in Fi g. 2) aufweist, die über den Umfang
des Ringes gleichmäßig verteilt und darüber hinaus bezüglich der beiden Ebenen gegenseitig versetzt
angeordnet sind und dabei der Abstand dieser beiden Ebenen in Abhängigkeit von der Dicke des
Schwingers (5b in F i g. 2) an den Berührpunkten der Vorsprünge (5a, 56 in Fi g. 2) mit den oberen und
unteren Hauptflächen des Schwingers bemessen ist oder
die Vorsprünge (10a, 106 in Fig.3) mit einer Rille
(10cin Fig.3) versehen sind,die einen rechteckförmigen
Querschnitt aufweist und dabei die durch die bo Rille gebildeten Flansche der Vorsprünge (10a, 106
in Fig.3)die oberen und unteren Hauplflächcn des
Schwingers (9 in F i g. 3) berühren, und
daß im Fall der Wahl einer mehrteiligen Ringanord- w>
nung diese aus zwei Ringen (12 und 13 in Fig.4)
besteht, von welchen der eine (12 in Fig.4) Vorsprünge
(12a, 126) aufweisi. deren DickenmaO mit
der Dicke dieses Ringes (12 in Fig.4) übereinstimmt,
während der andere, mit einer gleichen Anzahl von Vorsprüngen (Oa, 136 in F i g. 4) versehene
Ring {13 in F i g. 4) dessen Vorsprünge beim Zusammenbau
der beiden Ringe mit den Vorsprüngen des anderen Ringes (12 in F i g. 4) decken, mit einer Dikke
ausgeführt ist, die sich nach dem Dickenmaß der Vorsprünge (13a, 136 in F i g. 4) und nach dei Dicke
des Schwingers (14 in F i g. 4) an den Berührpunkten der Vorsprünge (12a, 13a; 126,136) mit den oberen
und unteren Hautpflächen des Schwingers (14 in Fig.4)bcmißL
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der elastische Haltering (5; 10; 12, 13) mit einem darin elastisch abgestützten Schwinger (4;
9; 14) durch eine Abdeckhaube (18; 16; 17) und eine Bodenscheibe (7; 11; 15) zu einer kompakter Einheit
ergänzt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Bodenscheibe (7; 11; 15) zwei Anschlußstifte befestigt sind, deren in das Gehäuseinnere
hineinreichende Endabschnitte (7a; 11a; 15a) in entsprechend ausgebildete, in den Vorsprüngen
vorgesehene Bohrungen (5c-, 10a', 106'; 13a' 12a' 136', 1260 eingreifen.
4. Anordnung .ach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenscheibe (11; 15), die Abdeckhaube (16; 17) und der Ring (10; 12,
13) als unmittelbar eng aneinander anschließende Abschnitte (116, lic, 16a,} Bestandteile der Anordnung
bilden.
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an einem Quarzkristalloszillator vom Dicken-Scherungstyp,
der insbesondere für Uhrwerke verwendet wird.
Eine übliche bekannte Ausführungsform der Halterung für einen Quarzkristallos^iiiator vom Dicken-Scherungstyp
weist, wie noch ausführlich erläutert wird, ein Paar ziemlich langer Drahthalter auf, welche das
Quarzkrislallclcmcnt in Gestalt einer Konvexlinse starr an zwei diametral gegenüberliegenden Umfangspunkten
halten. Die Fußenden der Drahthalter werden starr in einer Grundplatte aus Keramik oder dergleichen befestigt,
auf die eine gehiiuseartige Haube aufgehoben
wird, so daß eine schützende Geäuseanordnung entsteht, in welcher das Osziallatorelement vom Linsentyp
in einer elastischen, aber geschützten Weise gehalten
.vird.
Diese Art üblicher Quiirzkristallhalterungen neigt dazu,
unter dem Einfluß äußerer Schwingungen und/oder mechanischer Stöße instabil zu werden; das führt zu
merklichen Änderungen in der Kristall-Impedanz und der Arbeitsfrequenz.
Außerdem wird, wenn derartige bekannte Anordnungen für elektronische Uhren verwendet werden sollen,
häufig im Uhrwerk ein verhältnismäßig großer Raum zur Unterbringung dieser Anordnung benötigt.
Aus der GB-PS 8 33 930 ist ein Halter für einen piezoelektrischen
Kristall bekannt, bei dem das Problem des Springcns der SchwinglVcqucn/. des Kristalls durch eine
elastische Lagerung der Krislallschcibc vermieden wird.
Verschiedene AusfUhrungsfonncn von Halterungen
von piezoelektrischen Kristallen sind auch den DIi-AS
42 259. US-PS 27 OS 760, DE PS 8 55 729, DE OS
39 020 und US-PS 37 46 898 zu entnehmen. Die be-
kannten Anordnungen beanspruchen relativ großen Platz und sind daher für die Zwecke des Einsatzes bei
Uhren ungeeignet
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Oszillator-Anordnung zu schaffen, in der insbesondere
die Halterung des Quarzkristaüschwingers äußerst stabil gegenüber äußeren mechanischen Schwingungen
und Stoßen ist, wobei deren Halterungsteilc so gedrängt
ausgeführt sind, Jaß die gesamte Anordnung unter Beanspruchtung
von erheblich weniger Raum als in den bisher bekannten Flällen in einer elektronischen Uhr
oder dei gleichen untergebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst Weitergehende spezielle Ausgestaltungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung und
den Zeichnungen, in denen die Erfindung ausführlich erläutert und dargestellt ist Es zeigt
F i g. 1 eine auseinandergezogene schaubildliche An-
10
sehen dem Kristall und dem Schutzgehäuse vorhanden.
Dadurch benötigt die Gesamtanordnung verhältnismäßig viel Raum.
Anhand der F i g. 2 wird die Erfindung beschrieben, die im Hinblick auf die Verwendung in Uhren oder dergleichen
beträchtliche Verbesserungen ermöglicht
In der erfindungsgemäßen Oszillatoranordnung wird ein Quarzkristallozillalorelement 4 vom Dicken-Scherungstyp
und in Linsenform verwendet Ein Haltering 5 ist aus einem elastischen und isolierenden Material, wie
z. B. Hartgummi, halbhartem Kunststoff oder dergleichen geformt oder ausgestanzt so daß er zum Abstützen
der Osziliatorelemente 4 in der nachfolgend beschriebenen Weise geeignet ist
Vom inneren Umfang des elastischen Ringes 5 gehen mehrere elastische Vorsprünge 5a und 5b aus, die sich
radial nach innen erstrecken, siehe F i g. 2a. Diese radialen Vorspränge 5a und 5b liegen in regelmäßigen Winkelabständen
konzentrisch zueinander und abwech-
sicht einer Oszillator-Anordnung nach dem Stand der 20 selnd. Jeder der Vorsprünge 5a ist mit *iner nach unten
Technik, ""-d radial nach inner, sich öffnenden Winkelrinne oder
F i g. 2 eine auseinandergezogene schaubild':che An- Ausnehmung 5a'versehen, die in Umfangsrichtung konsicht
einer erfindungsgemäßen Oszillator-Anordnung, zentrisch verläuft und einen elastischen Druckkontakt
F i g. 2a zwei gesonderte Querschnitte durch einen mit der oberen Umfangsfläche des Linsenelemenves 4
elastischen Trägerring, der Teil der Anordnung nach 25 nach geringer elatischer Verformung herstellen kann,
F j g. 2 ist, siehe in f- ί g. 2a die vergrößerte Darstellung. In gleicher
F i g. 3 eine F i g. 2 entsprechende Darstellung einer Weise ist jeder der Vorsprünge 5b mit einer nach oben
zweiten Ausführungsform der Anordnung nach F i g. 2 und radial nach innen sich öffnenden Winkelrinne 5b'
uncj versehen, die konzentrisch verläuft und einen elasti-
F i g. 4 eine F i g. 2 entsprechende Darstellung eines 30 sehen Druckkontakt mit der unteren Umfangsfläche des
dritten Ausführungsbeispiels der Anordnung nach Linsenelementes 4 nach geringfügiger elastischer Verformung
herstellt, siehe hierzu den unteren Teil der F i g. 2a. Das Linsenelement 4 wird dadurch fest, jedoch
etwas elastisch durch die Vorsprünge 5a und 5b an seiner Ober- und Unterseite abgestützt, so daß dadurch
das Element in seine vorgesehene Anordnung gebracht und darin gehalten wird. Der Stützring 5 kann z. B. aus
»Teflon«, Polyamid oder einem ähnlichen elastischen
35
Material hergestellt sein. Die abstützenden Vorsprünge
Fig. 2.
Ein Oszillator vom Dicken-Scherungstyp ist in einer bekannten Anordnung, siehe F i g. 1, in Form einer Konvexlinse
ausgebildet. Zur Halterung des Oszillatorelementes sind zwei stützende und leitende Metalldrähte 1,
1' vorgesehen, deren obere Enden 2, 2' spulenförmig sind. Jedes Ende weist zwei oder vier Windungen auf,
mit denen diametral gegenüberliegende Punkte, die im
Randberejch des Quarzkristallelementes 3 ausgewählt 40 5a und 5b überlappen sich nicht mit ihren Linseneinstellsind,
von dessen Ober- und Unterseite her eingespannt ausnehmungen 5a' und 5b'. sondern deren Offnungswerden.
Um die Befestigung an dieser Stelle su sichern, richtungen sind, in axialer Richtung des Ringes 5 gesewerden
die aufgewickelten Enden 2, 2" vorzugsweise hen, einander entgegengesetzt
mit Klebemittel versehen, wie Epoxy-Harz. Um das linsenförmige Kristallelement 4 mit dem
Die Drahtträger 1, 1' sind durch ihre Fußenden fest 45 Stützring 5 so zusammenzusetzen, daß das Element 4
mit den oberen Enden der Anschlußstecker 21, 2V ver- richtig und elwas elastisch gehalten wird, werden zubunden.
z. B. durch Löten, Schweißen oder eine andere nächst die beiden Teile provisorisch in eine konzentribekannte
Befestigungsart. Die Anschlüsse 21, 21' sind sehe Lage zueinander gebracht, in der sie bereits in
fest in einer Grundplatte 20 angeordnet, die aus Kera- Berührung miteinander stehen, worauf der Ring durch
50
mik oder einem ähnlichen, nicht leitenden Material bestehen, und leiten einen Pulsstrom zur pulsierenden Erregung
eines Paares piezoelektrischer Elektrodcnelemente, von denen eines bei 22 gezeigt ist und die auf die
beiden Flächen des Quarzkristalloszillatorelementes 3
Einwirkung von Hand etwas gebogen und auf die Anordnung insgesamt ein axialer Druck ausgeübt wird.
Dadurch wird der Umfangsbereich des Linsenelementes 4 von '.!en Halterungsvorsprüngen 5a und 5b nacheinander
aufgenommen und zwischen den Vorsprüngen ge
aufgeklebt sind. Ein Metallgehäuse 23, das an seinem 55 fangen. Durch Losing der verbiegenden Hi.ndkraft tritt
nicht gezeigten oberen Ende vozugsweise abgeschlos- der gebogene Ring 5 in seine normale ebene Form zu-
sen ist, wird mit der Grundplatte 20 zu einer starren rück und hält dann das Linsenelement 4 in der vorgese-
Anordnung verbunden, welche die Quar/kristallclektro- henen Weise elastisch, siehe den Mitteilteil der F i g. 2.
deneinheit schützt. Das Linsenelcment 4 ist fest und konzentrisch an sei-
Eine derartige bekannte Quarzkristallanordnung ist bo nen beiden Flächen mit zwei piezoelektrischen Erreger-
z. B. für die Nachrichtentechnik an sich gut verwendbar. elektroden 6 verbunden.
Falis jedoch eine solche Anordnung in entsprechend Eine luftdichte Deckscheibe 7 ist aus einem harten,
miniaturisierter Form in Uhren verwendet werden soll, nicht leitenden Material, vorzugsweise Keramik, herge-
kann der Oszillator in seiner Kristallimpedan/ und der stellt und enthält ein Paar fest darin angeordneter lei-
Frequenzstabilität abträglich durch äußere Schwingun- b5 tender Anschlußstifte 7a, die diametral einander gegen-
gen, Stöße und ähnSiche mechanische und körperliche überliegen. Die oberen Kopfabschnitte dieser Stifte ge-
Wirkungen beeinflußt werden. Außerdem ist bei den hen luftdicht durch das Material der Deckscheibe 7, und
üblichen Anordnungen ein übermäßiger Leerraum zwi- wenn diese mit dem Ring 5 von dessen Bodenseite her
zusammengesetzt worden ist, durch entsprechende Aufnahmeöffnungen
5c, die in einem entsprechend liegenden Paar von Vorsprüngen 5a ausgebildet sind. Die Anschlußköpfe
können etwas aus den entsprechenden Aufnahmeöffnungen 5c vorspringen und sind an ihren äußeren
Enden fest mit feinen Leitungen 8,8' verbunden, die zu den einander gegenüberliegenden Teilen der Elektroden
6 gehen. Die Befestigung kann in üblicher Weise, wie durch Punktschweißung, Löten, Heißpressen oder
dergleichen vorgenommen worden sein.
Für die Anordnung ist eine Abdeckhaube oder ein Deckel 18 vorgesehen, dessen Oberseite geschlossen
und Unterseite offen ist. siehe F i g. 2. Diese Haube 18 kann aus Metall oder einem isolierenden Material, wie
Keramik, Kunststoff oder dergleichen, hergestellt sein.
Die Haube 18 kann mit dem zylindrischen Umfang des Stützringes 5 oder statt dessen mit der Umfangskante
der Abdeckscheibe 7 oder mit beiden zusammengesetzt werden, je nach den Durchmesser- und Umfangsgrößen
der Haube 18 und der Scheibe 7. Falls der Durchmesser der Scheibe 7 geringfügig größer als der des Ringes 5 ist.
wird die Scheibe fest und abdichtend an der Bodenfläche des Ringes 5 befestigt, wobei die beiden Teile unier
Benutzung von Epoxy-Harz oder einem anderen üblichen Klebemittel aneinander festgeklebt werden. Sodann
kann die Haube auf die Scheibe aufgesetzt und an dieser abdichtend befestigt werden, wobei die Scheibe
an ihrer Umfangskante mit Epoxy-Harz oder einem anderen Klebstoff versehen worden ist. Falls der Durchmesser
der Scheibe 7 gleich dem des Ringes 5 ist, kann die Haube 18 an den beiden Teilen 5 und 7 gemeinsam
befestigt werden. Falls der Durchmesser der Scheibe kleiner als der des Ringes 5 ist, wird die Haube 18 nur an
dem Ring 5 befestigt. Auch hierfür können Klebeverfahren, wie oben erwähnt, benutzt werden. Um den mechanischen
Oszillator S, 6 gegen abträgiiehe Einflüsse der
Luftfeuchtigkeit und/oder irgendwelcher Fremdkörper zu schützen, können jedoch auch Teile der Klcbearbeiten
dadurch überflüssig gemacht werden, indem die Hauptteile der Anordnung 5,7,18 besonders maßgenau
hergestellt werden.
Eine weitere Ausführungsform der Anordnung nach F i g. 2 wird anhand der F i g. 3 erläutert.
In diesem Fall ist ein Quarzkristalloszillatorelement 9 vorgesehen, das die Form einer Konvexünsc hat und
zum Dicken-Scherungstyp gehört. Das Element 9 ist mit einem Paar entgegengesetzt angeordneter, piezoelektrischer
Erregerelektroden wie in dem ersten Beispiel versehen, wobei auf eine ausführliche Erläuterung der
Einfachheit halber verzichtet wird. Ferner ist ein Stützring
10 vorgesehen, der aus einem isolierenden elastischen Material hergestellt und an seinem inneren Umfang
mit einem Paar diametral gegenüberliegenden, nach innen gerichteten Stützvorsprüngen 10a und 106
ausgebildet ist Jeder dieser Vorspränge 10a. 106 ist an seinem inneren unteren Kantenabschnitt mit einer konzentrischen,
winkligen Ausnehmung 10c verschen, die einen Umfangsabschnitt des Linsenele.nentes 10 aufnimmt
und in seiner Lage hält und ähnlich der Ausnehmung 5a'wirkt Diese Vorsprünge ICa, 106 sind ferner
jeweils mit einem Loch 10a', 10b'ausgebildet in das eng
passend der obere freiliegende Kopf eines Anschlußsliftes Wa eingreift, entsprechend der Anordnung des Stiftendes
7a.
Eine luftdichte Abdeckscheibe 11 entspricht in ihrer Ausbildung und Wirkung der .Scheibe 7 des ersten Beispiels;
die Abwandlung diesem gegenüber besieht d;irin, daß eine kreisförmige Hauptscheibe 11b und ein abgesiuftcr
konzentrischer Flanschabschnitt lic zusammen anstelle einer glatten ebenen Scheibe verwendet werden.
Weiter umfaßt die Anordnung eine Abdeckhaube 16, die einteilig mit einem abgestuften Ringflansch 16a
ausgebildet ist. Der Hauptteil 116 der Scheibe 11 dient
dazu, das Linsenelement 9 von unten her in die Aufnahmecinschnittc 10c der Stützvorsprünge 10a und 106 zu
drücken. Nach dem Zusammenbau der Scheibe 11 und der Haube 16 umschließen diese die Teile 9, 10, wobei
in die beiden Flanschen 11a, 16a dicht aufeinanderlegen
und durch Bolzen, Sehrauben. Punktschweißung, Löten oder Kleben an ihren aufeinander passenden Flächen
verbunden sind. Am einfachsten werden die Teile dadurch zusammengebaut, daß die drei Hauptbestandteils
Ic, siehe F i g. 3, unter Druck zusammengesetzt werden,
so daß der Oszillator in einem einwandfrei luftdicht angeschlossenen Raum eingeschlossen ist.
in der driuen Ausiünrürigsforrn, Siehe Fig.'!, sst der
Kristallhaltering in zwei Ringe 12 und 13 aufgeteilt worden. Der erste Ring 12 ist mit einem Paar ebener konzentrischer
Vorsprünge 12a, 126 ausgebildet, von denen jeder eine Öffnung 12a' bzw. 126' zur Aufnahme des
Kopfes des Anschlußstiftes aufweist. Der zweite Ring 13 ist mit zwei entsprechenden konzentrischen Vorsprüngen
13a und 136 versehen, die konzentrische Ausnehmungen 13c und entsprechende Löcher 13a' und 136'
zur Au.ftahrne der Anschlußstiftc aufweisen, wobei die
Löcher nach dem Zusammenbau in Flucht mit den öffnungen 12a', 126'liegen. Jede der Ausnehmungen 13cist
jo nach oben und innen, wie bei ISc im vorhergehenden
Fall geöffnet. Die Ausnehmungen 10c können jedoch auch einen U-förmigen Querschnitt haben.
Die luftdichte Abschlußscheibe 15 entspricht in ihrer Form und Wirkung der Scheibe 7 in Fi g. 2. Durch die
j5 Scheibe 15 gehen die Anschlußstifte 15Λ hindurch.
Ein Quarzkristaüoszülaiorclement 14 entspricht den
Elementen 3,4 oder 9. Dieses Element 14 wird zwischen dem ersten und dem zweiten Haltering 12, 13 eingespannt,
so daß es fest, jedoch etwas elastisch in seiner Lage gehalten wird.
Die drei Teile 12, 13 und 14 werden zunächst zusammengesetzt,
um eine Bautcilgruppe zu schaffen, an die von unten die Abdeckscheibe 15 angesetzt wird, indem
die freiliegenden oberen Kopfabschnitte der Anschlußstifte 15a eng passend in die öffnungen 13a', 12a', 136'
und 126'eingeführt werden. Die Anschlußleitungen 33, 33' werden mit ihren äußeren Enden an den Köpfen der
derart eingesetzten Anschlußstifte 15a befestigt.
Eine Abdeckhaube 17 ist als eine nach oben geschlossenc,
nach unten offene Schale ausgeführt uno. mit einem kleinen, abgestuften konzentrischen Ringflansch
17a versehen. Die Haube ist so ausgebildet, daß sie beim
Aufsetzen auf die Abdeckscheibe 15 eng und dicht passen anschließt. Diese durch Aufsetzen zu erreichende
eng passende Anordnung kann verzugsweise auch für die beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
verwendet werden.
Besonders empfiehlt es sich, die Haube 17 und/oder die Abschlußscheibe 15 aus Quarzkristallmaterial her-
bo zustellen. In dieser Form können auch die entsprechenden
Teile der vorstehenden Beispiele in einer bevorzugten Ausführungsform hergestellt werden.
Durch Anwendung der hier erläuterten Merkmale wird eine neuartige Quar/krisiaühaherung geschaffen,
hi bei welcher die Verbindungslcitungen an den entsprechenden
piezoelektrischen Elektroden ohne Verwendung !eilenden Klcbciiialcrials oder nur mit einer kleinen
Menge dieses Materials befestigt werden können.
um dadurch die erforderliche l.citungsvcrbiinlung mil
den Elektroden herzustellen. Die elastische Halterung und Abstützung des Quarzkristalloszillators in der endgültigen
Anordnung macht dies möglich, da die Anordnung in einem geringeren Ausmaß als bisher durch äu- %
ßcre mechanische Stöße usw. gefährdet ist. Die Leitungsverbindung
kann natürlich durch eine unter Wärmeeinwirkung
ausgeführte Bindung, durch Ultraschallschweißung oder durch ähnliche, hochwirksame Befestigungsverfahren
hergestellt sein. in
Auf diese Weise können die Kristallimpeoan/. und die
Dauerfrequenz besonderes bei der Massenherstellung von Uhren äußerst stabil gehalten bzw. reproduziert
werden. Praktische Erfahrungen haben gezeigt, daß mit erfindungsgemäßen Anordnungen elektronische Digital-Uhren
in hohem Maße verbessert werden können. So sind z. B. Fallversuche mit einer Fallhöhe von 1 m
ausgeführt worden. Dabei ergaben sich Schwankungen in der Arbeitsfrequenz von weniger als t ppm. Das ist
auf jeden Fall eine bemerkenswerte Verbesserung.
Der Stützring kann aus Kunststoff oder metallischem Material hergestellt werden. Im ersteren Fall ist eine
Massenproduktion im großen Umfange unter Anwendung von Formgießverfahren möglich. Im zweiten Fall
könnnen die Ringe im wesentlichen oder vollständig >5 durch Pressen hergestellt werden. Die Hersiellungsleistung
wird demnach wesentlich verbessert.
Die Erfindung gestattet außerdem aufgrund der gedrängten Ausführung der Quarzkristallabstützung und
Halterung eine besonders gute und sparsame Raumaus- jo
nutzung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
45
60
Claims (1)
1. Oszillator-Anordnung, bei welcher ein linsenförmiger QuarzkristaHschwinger und eine Halterung
für den Schwinger vorgesehen ist, der Dickenscherschwiwgungen ausführt, und bei welcher ferner
die elastischen Vorsprünge des eines rahmenförmigen Bestandteils der Halterung den QuarzkristaHschwinger
in hinsichtlich des Schwingermittelpunktes konzentrische, mit dem Schwinger unter Druck
in Berührung stehenden rillenförmigen Ausnehmungen halten und bei welcher der Schwinger und der
lahmenförmige Bestandteil der Halterung in einem aus mindestens zwei weiteren Teilen bestehenden,
mit Leitungsdurchführungen versehenen Gehäuse eingeschlossen sind, insbesondere für Uhrwerke,
gekennzeichnet durch
Applications Claiming Priority (3)
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