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Die Erfindung betrifft eine Abdeckung für einen Transportbehälter für Fahrräder mit einem steifen oberen Rand und sie betrifft weiterhin einen Transportbehälter für Fahrräder mit einer solchen Abdeckung. Die Erfindung betrifft zudem einen Transportbehälter für Fahrräder mit Befestigungsmitteln für den Transportbehälter für Fahrräder.
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Es gibt oben offene Transportbehälter für Fahrräder, deren oben angeordnete Eingriffsöffnung mit einem Deckel verschlossen ist. Ein solcher Behälter ist aus dem
DE 81 38 107 U1 bekannt. Der dort gezeigte Deckel wird im Wesentlichen von einer ebenen Platte gebildet, die den Behälter, der einen steifen oberen Rand aufweist, oben dicht abschließt. Der Deckel ist an der einen Seite des Behälters angelenkt und kann an der gegenüberliegenden Seite verriegelt oder sogar mit einem Schloss versehen werden. Der Behälter ist für eine Befestigung am Gepäckträger vorgesehen. Nachteilig bei dieser Lösung ist, dass ein Eingriff in den Behälter während der Fahrt offenbar nicht vorgesehen ist, und auch dass eine Einsichtnahme während der Fahrt nicht angedacht ist.
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Nachteilig bei dieser Lösung ist, dass die Beladung immer nur bis zum Behälterrand erfolgen kann. Der kleinste Überstand eines Packstücks verhindert ein Verschließen des Deckels.
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Die
JP 2005 -
119 393 A betrifft einen Transportbehälter mit Befestigung am Fahrradlenker. Der Transportbehälter hat oben eine Abdeckung, die an der lenkerseitigen Kante gelenkig befestigt ist und an der gegenüber liegenden Kante mit einem Schloss befestigt ist. Bei geöffnetem Schloss lässt sich der Deckel wie ein Faltdach zusammenschieben. Einsicht und Zugriff sind aus der Position des Fahrers schwierig, weil die aufgestellte Abdeckung beides behindert. Abnehmen lässt sich die Abdeckung nicht.
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Aus der
JP 2003 -
300 489 A ist ein Transportbehälter für Fahrräder bekannt, der ein sackartiges Behältnis aufweist, das oben mit einem gerahmten Deckel abschließt, der sich auf dem oberen Rand eines Drahtkorbs abstützt. Der Deckel ist an seinem oberen Ende in Fahrtrichtung geteilt und durch ein die Teile verbindendes Gelenk verbunden. An den beiden Deckelteilen hängt, mit einem Reißverschluss verbunden, das sackartig ausgebildete Behältnis. Die beiden Teildeckel sind eben. Zum Öffnen und Schließen des Transportbehälters dient der Reißverschluss.
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In der
JP 2003 -
154 980 A ist ein als Drahtkorb ausgebildeter Transportbehälter für Fahrräder beschrieben, der mit einem Deckel aus gummielastischem Material verschlossen wird. Der Deckel hat einen nach unten weisenden Kragen, mit dem er reibschlüssig auf dem Drahtkorb gehalten wird, Zur Sicherung des Deckels auf dem Drahtkorb sind Klettverschlüsse vorgesehen. Der Deckel ist sowohl in der geöffneten als auch in der verschlossenen Situation eben.
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Die JP H11- 348 861 A hat einen Transportbehälter zum Gegenstand, der als Drahtkorb ausgebildet ist und einen in gleicher Weise gefertigten Deckel aufweist. Der Deckel ist auf einer Seite unlösbar angelenkt und auf der gegenüberliegenden Seite verhakt. Bei Überladung des Drahtkorbes kann der Deckel in verschiedenen Positionen verhakt werden, so dass ein Spalt zwischen Deckel und Drahtkorb verbleibt. Zur Verringerung der Spaltöffnungsweite ist ein Deckel mit einem Knickgelenk gezeigt, bei dem der Deckel, wie ein Walmdach auf einem Haus, auf dem überstehenden Korbinhalt liegt.
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Aus der JP H08- 216 949 A geht ein flexibler Deckel für einen Transportbehälter für Motorräder in deren Lenkerbereich hervor. Auf dem Deckel ist ein Windabweiser nach Art eines Kinderwagendaches vorgesehen, Der Windabweiser kann nach vorne weggeklappt werden. In dem eigentlichen Transportbehälter werden Zeitungen transportiert, die vor Nässe geschützt werden sollen.
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Die
US 3 256 919 A betrifft ein Gepäckfach an einem Motorroller, bei dem zwei schwenkbare Deckel in überlappender Anordnung mit Anlenkung an ihren äußeren Enden nach vorne weisend und oberhalb des Vorderrades vorgesehen sind. Die beiden Deckel können zur Erweiterung des Gepäckfaches dachförmig nach außen aufgestellt werden. Sie sind bestimmungsgemäß nicht abnehmbar und bilden keinen tunnelförmigen Aufsatz.
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Aus der
JP 2005 -
186 787 A ist ein Transportbehälter für Fahrräder bekannt, der mit Befestigungsmitteln am Fahrrad ausgestattet ist. Der Transportbehälter weist einen die Behälteröffnung verschließenden Deckel auf. Der Deckel hat ein Gelenk, das ihn mit dem Transportbehälter dauerhaft verbindet. Der Deckel ist mehrgliedrig, trägt an seinem freien Ende einen Verschluss, so dass einerseits inliegende Gegenstände vor dem Herausspringen bei holpriger Fahrt geschützt sind und andererseits Blitzdiebstahl verhindert wird. Der Deckel des Transportbehälters ist in seiner Verschlussstellung eben - bis auf die nach unten abgewinkelten Enden, die der Befestigung des Deckels dienen - und beschränkt die Kapazität des Transportbehälters auf dessen Umrissvolumen.
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Aus der JP H10- 100 963 A ist ein Transportbehälter für Motorroller bekannt. Der Transportbehälter, der mehrere fächerartig ineinander schwenkbare Transportbehälterfächer in einem Gelenk miteinander vereint, umfasst eine Haube, die ebenfalls an das oben unter dem Lenker angeordnete, etwa parallel zu der Lenkstange verlaufende Gelenk angeschlossen ist, wie eine klassische Motorhaube bei einem PKW. Während der Fahrt ist der Transportbehälter nicht zugänglich, ebenso wenig wie ein PKW-Motor. Nachteilig dabei ist die schlechte Zugänglichkeit aus der Fahrer-Position, die dort gezeigte steife, ebene Deckelform, so wie die aufwendige Konstruktion.
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Aus der
JP 2000 -
211 570 A ist ein als Lenkerkorb ausgebildeter Transportbehälter für ein Fahrrad bekannt. Ein ebener Deckel ist an dem oberen Rand des Korbes, parallel zu dem Fahrradlenker und in dessen Nachbarschaft, angelenkt. Innerhalb des Transportbehälters sind randnah Niederhalter vorgesehen, die einen elastischen Ring bilden, der taillenartig den randnahen Inhalt des Transportbehälters am Herausspringen bei holpriger Fahrt hindert.
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In der
JP 2000 -
153 791 A ist ein Transportbehälter für Fahrrader und zur Anbringung im Lenkerbereich des Fahrrades gezeigt. Der Transportbehälter ist aus biegsamem Material, z.B. aus textilem Gewebe hergestellt. Der Transportbehälter hat ein variables Volumen. Zur Einstellung des Volumens wird der Transportbehälter -- vor der Befüllung - unten so zugebunden, wie ein Sack, auch ein Rucksack, oben zugebunden wird. Der Transportbehälter hat einen Deckel, der mit einem Reißverschluss angeschlossen ist. Der Deckel ist annähernd eben, so eben, wie das bei textilem Material zu erwarten ist.
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Aus dem
DE 29 815 870 U1 ist ein Transportbehälter für Fahrräder bekannt, der aus Draht gefertigt ist. Er weist eine einseitig angelenkte, steife Deckelklappe auf, die auf der dem Gelenk gegenüberliegenden Seite mit einem Schloss gegen Diebstahl und gegen das Herausspringen von Gegenständen aus dem Transportbehälter bei holpriger Fahrt gesichert ist. Der ebenfalls aus Drahtgitter gefertigte Deckel ist eben und bestimmungsgemäß nicht von dem kastenförmig gestalteten Transportbehälter demontierbar. Nachteilig dabei ist das große Volumen der Verkaufsverpackung und das umständliche Öffnen und Verschließen des Transportbehälters.
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Aus der
DE 40 08 211 A1 ist eine Schnellkupplung bekannt, mit der ein Transportbehälter am Lenker eines Fahrrades befestigt werden kann. Das am Transportbehälter verbleibende Kupplungselement ragt mit seiner U-Form von seinem verstärkten oberen Korbrand nach unten ab. Der Transportbehälter hat keine Abdeckung.
In der
FR 937 307 A ist ein Transportbehälter offenbart, der die Form einer Aktentasche hat. Die wesentlichen Elemente der Aktentasche sind einstückig aus Kunststoff gespritzt. Beim Zuklappen des Aktentaschendeckels bildet dieser ein Gewölbe. Aufgrund der Tatsache, dass der Aktentaschenform einstückig ist, steht die Klappe im entspannten Zustand ab und ist dann sperrig. Da der Korpus der Tasche dickwandig und deshalb steif ist, lässt sich der Transportbehälter nicht ökonomisch verpacken. Eine besondere Eignung des Transportbehälters für eine Verwendung am Fahrrad ist nicht erkennbar.
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Die
GB 2 180 737 A zeigt einen Transportbehälter an einem Fahrrad für den Transport von Gepäck. Der Transportbehälter hat eine Form eines auf den Kopf gestellten „U“. Der Transportbehälter besteht aus textilem, flächigem Material, das durch einige Bandstreifen gehalten, mit dem Fahrrad verbunden oder getragen wird. Das Trageband hat die Form eines Hosenträgers, der über die obere textile Ladeklappe gelegt ist und dessen Quersteg als Tragegriff genutzt wird. Die Ladeklappe ist nicht steif, sie hat nur die Aufgabe, die obere Ladeöffnung zu verschließen und eindringende Feuchtigkeit fernzuhalten.
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DE 29 813 870 U1 zeigt eine Lenkertasche mit einem steifen oberen Rahmen und einer kappenartigen Abdeckung mit Vergrößerung des Taschenvolumens. Im Oberteil dieser Tasche ist ein Reißverschluss vorgesehen, was auf eine textile Abdeckung ohne relevante Eigensteifigkeit hinweist. Der Deckel ist bis auf seinen herunter gezogenen Kragen von ebener Oberfläche. Über die Befestigung der Abdeckung gibt es keine Information.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Transportbehälter für Fahrräder zu zeigen, der eine platzsparende Abdeckung aufweist, die eine volle Beladung des Behälters erlaubt und die dennoch einen Schutz vor Regen und Schmutz bietet.
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Die Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 wiedergegeben. Die Aufgabe wird auch gelöst durch einen Transportbehälter für Fahrräder mit den Merkmalen des Anspruchs 10 und durch einen Transportbehälter für Fahrräder mit den Merkmalen des Anspruchs 11.
Bevorzugt ist an eine Befestigung des Transportbehälters für Fahrräder am Fahrradlenker gedacht. Bei geeigneter Vorbereitung von Sattelstütze oder Gepackträger können derartige Transportbehälter aber auch dort befestigt werden. Weiterhin sollen in erster Linie Transportbehälter für Fahrräder zum Einsatz kommen, die sackartig ausgebildet sind und die an ihrer Eingriffsöffnung oben ein Rahmenelement aufweisen, mit dem der sackartige Behälter aufgespannt wird und an dem er hängt. Diese Transportbehälter für Fahrräder können auch zusammengelegt transportiert werden. Insbesondere zum Verkauf sind diese Transportbehälter für Fahrräder zusammengelegt, um ein geringes Verpackungsvolumen zu erzielen.
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Die erfindungsgemäße Abdeckung ist haubenartig ausgebildet, hat deshalb eine gewisse Eigensteifigkeit, mit der sie sich selbst trägt und Witterungseinflüssen und leichten Berührungen standhält. Diese Eigensteifigkeit durch die Haubenform erhält sie weiterhin durch Abstützung mit ihren Randbereichen an dem Rahmenelement des Transportbehälters für Fahrräder an dessen oberem Rand. Die erfindungsgemäße Abdeckung ist aus einem ebenen Bauteil durch Biegen oder Umklappen hergestellt und bildet einen tunnelförmigen Aufbau auf den Transportbehälter, der von diesem bestimmungsgemäß abgenommen werden kann, um im abgenommenen Zustand in ihre flache Form zurückgeführt zu werden. Der Tunnel ist quer zur Fahrtrichtung ausgerichtet. Das Gewölbe wird vorzugsweise von der Eigensteifigkeit der Abdeckung gebildet. In der flachen Form, im abgenommenen Zustand und beim Übereinanderlegen von Transportbehälter und Abdeckung, überragt die Abdeckung den Grundriss des Transportbehälters für Fahrräder nicht oder nicht wesentlich.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass Material und Form der Abdeckung eine elastische Verformung zwischen der flachen Form und der aufgestellten, selbsttragenden Form dauerhaft zulassen. Dabei wird eine flache, ebene Abdeckung etwa halbkreisförmig gewölbt und in dieser Form quer zur Fahrtrichtung auf den Rahmen des Transportbehälters für Fahrräder am oberen Rand aufgesteckt. Die beiden Stirnseiten sind offen und erlauben einen Zugriff auf den Inhalt des Transportbehälters zu jeder Zeit. Die Abdeckung verhindert, dass der Transportbehälterinhalt bei Regen nass wird und hindert den Transportbehälterinhalt daran, beim Durchfahren eines Schlagloches herauszuspringen. Die Abdeckung des Transportbehälters für Fahrräder kann ergänzend auf ihrer in Fahrtrichtung weisenden Seite mit einer die Stirnseite des Transportbehälters überdeckenden Schürze ausgestattet sein. Die Schürze soll vorzugsweise als Lappen aus Gewebe oder Folie vor dem Transportbehälter hängen und an der Abdeckung oder am Transportbehälterrand befestigt sein.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist als Abdeckung ein Gerippe, das die Form der Abdeckung vorgibt und ein dieses überspannender Überzug vorgesehen. Dabei übernimmt das Gerippe die tragende Funktion und ist für die Haubenform der Abdeckung verantwortlich und der Überzug macht die Abdeckung regendicht.
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Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Überzug lösbar an dem Gerippe befestigt. Das Abnehmen des Überzuges erleichtert den Eingriff in den Transportbehälter und kommt in erster Linie in Betracht, wenn Witterungseinflüsse nicht schädlich sind oder eine gute Belüftung des Transportbehälters notwendig ist.
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Ein ergänzendes Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, dass die Abdeckung zumindest teilweise aus durchsichtigem Kunststoff besteht. Dieses Merkmal erlaubt den visuell kontrollierten Zugriff auf bestimmte Teile des Inhalts unterhalb der Abdeckung, auch während der Fahrt, da die Ablenkung durch Suchen auf ein Minimum reduziert ist. Dabei sind vorzugsweise einzelne Fenster aus transparentem Kunststoff vorgesehen.
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Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass das Gerippe mit seinen freien Enden zumindest teilweise an dem oberen Transportbehälterrand festgesteckt wird.
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Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung wird darin gesehen, dass das Gerippe wie ein Gitterstreifen ausgebildet ist. Dadurch wird eine ausreichende Steifigkeit der Abdeckung mit einem Minimum an Gewicht kombiniert.
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In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass auf der Oberseite der Abdeckung ein am Transportbehälter für Fahrräder befestigtes Tragegestell mit einem Tragegriff für den gesamten Transportbehälter vorgesehen ist. Das Tragegestell besteht aus einem hosenträgerartig die Abdeckung überspannenden System von Gurten, wobei an dem Quersteg des Hosenträgers, an der höchsten Stelle der Abdeckung, der Tragegriff angeordnet ist.
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Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der Überzug oder die ganze Abdeckung aus mehreren, separat befestigten und lösbaren Abschnitten besteht. Die Abschnitte können geöffnet oder gänzlich abgenommen werden. Alternativ zum Abnehmen einzelner Abschnitte können diese gefaltet oder aufgerollt werden, um so eine partielle Öffnung in der Abdeckung für den gezielten Zugriff auf einzelne Abschnitte des Transportbehältervolumens zu haben. Die aufgerollten Abschnitte des Überzuges können dazu in verschließbaren Taschen am Gerippe dauerhaft untergebracht werden.
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Eine weitere bevorzugte Ausbildung der Erfindung wird darin gesehen, dass die Abschnitte des Überzugs mindestens einen rechteckigen Streifen umfassen, der den mittleren Bereich des Transportbehälters für Fahrräder überdeckt und zusätzlich mindestens einen dreieckigen Abschnitt des Überzugs als linke oder rechte Absis über die seitlichen Ausbuchtungen des Transportbehälters für Fahrräder einschließen. Bei einer Anbringung des Transportbehälters für Fahrräder am Lenker ist vorgesehen, dass der rechteckige Streifen in Fahrtrichtung über den Transportbehälter aufgestellt ist und parallele Randabschnitte des Transportbehälters für Fahrräder miteinander verbindet.
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Die Erfindung offenbart sich weiterhin an einem Transportbehälter für Fahrräder, vorzugsweise an einem sackartig ausgebildeten Transportbehälter für Fahrräder mit einer rahmenartigen Verstärkung an seinem oberen Öffnungsrand und mit einer Abdeckung in einer der vorbeschriebenen Ausgestaltungen und zeichnet sich dabei insbesondere dadurch aus, dass Befestigungsmittel für die Abdeckung und ein die Abdeckung übergreifendes Gurtsystem für den Tragegriff am Transportbehälter für Fahrräder vorgesehen sind.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Transportbehälter Mittel zur Befestigung am Fahrrad aufweist. Neben einer einfachen Befestigung des Transportbehälters am Fahrrad durch die Klappe des Gepäckträgers werden damit Möglichkeiten zur Befestigung des Transportbehälters, insbesondere mit Hilfe seiner Verstärkung am Öffnungsrand an allen Fahrradteilen erfasst, insbesondere an rohrförmigen Fahrradteilen, wie dem Lenker und der Sattelstütze.
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Die Befestigungsmittel sind als solche aus der hiermit inhaltlich einbezogenen
DE 40 08 211 A1 bekannt und bestehen aus einer Schnellkupplung.
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Die Erfindung wird im Einzelnen anhand der Zeichnung näher erläutert.
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Dabei zeigen:
- 1: eine Abdeckung in gewölbter Form mit Befestigungsmitteln;
- 2: einen Drahttransportbehälter mit Befestigungsmitteln für den Lenker eines Fahrrades;
- 3: die Abdeckung aus 1 in flacher Form;
- 4: eine alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abdeckhaube auf einem dafür vorgesehenem Transportbehälter für Fahrräder;
- 5: eine Rückseitenansicht von 4 mit aufgesetztem Überzug;
- 6: eine Darstellung von Transportbehälter für Fahrräder und Abdeckung aus 5 mit Komplettabdeckung;
- 7: ein Transportbehälter für Fahrräder mit aufgesetztem Tragegestell ohne Abdeckung.
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In
1 ist eine gewölbte Abdeckung
1 für den in
2 gezeigten Transportbehälter für Fahrräder
2 gezeigt. Die Abdeckung
1 besteht im wesentlichen aus einer ebenen, zu einem Gewölbe gebogenen dünnen Platte aus durchsichtigem Kunststoff, die an den geraden Längskanten
36 Zungen
35 aufweist, die in der gezeigten, gewölbten Form zwischen die Gitterstäbe des darunter in
2 gezeigten Drahttransportbehälters
2 eingreifen. Durch leichte Ausbeulungen der Kante
36 zwischen den Zungen
35 steht die Abdeckung auf dem oberen Rand
29 des Transportbehälters
2 auf. Der Transportbehälter
2 aus Drahtgitter hat in der Nähe seines oberen Randes eine Kupplung
25, die zwei Schellen
26,
27 umfasst, die an einem nicht gezeigten Fahrradlenker befestigt werden. Bezüglich der Ausgestaltungsmöglichkeiten dieser Kupplung
25 wird auf die
DE 40 08 211 A1 verwiesen, die insoweit hiermit vollinhaltlich einbezogen wird. Der Transportbehälter
2 besteht im Wandbereich aus im Wesentlichen vertikalen Drahtbügeln
28 und aus horizontal angeordneten, zu einem geschlossenen Rechteck gebogenen Gurten
29,
30 aus Draht. Der Drahtgurt
29 bildet eine obere Randverstärkung des Transportbehälters
2. Zur Sicherung der Abdeckung auf dem Drahtkorb und an den geraden Kanten
36 der gewölbten Abdeckung sind Befestigungsmittel
31 vorgesehen, die einen am Abdeckungsrand mit Nieten oder Druckknöpfen
34 befestigten Gummizug
32 umfassen und einen an dessen freiem Ende vorgesehen Haken
33 aufweisen, der an dem horizontalen Gurt
30 angehängt wird, um ein Herausrutschen der Zungen
35 aus dem Fachwerk des Transportbehälters für Fahrräder
2 zu verhindern.
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In 3 ist die Abdeckung 1 in ihrer flachen Form gezeigt, bei der die Befestigungsmittel 31 eingeschwenkt sind und bei der die Abdeckung beim sonstigen Transport des Transportbehälters für Fahrräder, z.B. in der Verkaufsverpackung raumsparend untergebracht werden kann.
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Die in 4 gezeigte Ausführungsform besteht aus einem Transportbehälter für Fahrräder 3 und einem zur Abdeckung aufgesetzten Gerippe 5. Der Transportbehälter für Fahrräder 3 hat eine ovale Querschnittsform, die insbesondere am oberen Rand 46 ersichtlich wird.
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Der Transportbehälter 3 für Fahrräder besitzt zu seiner Befestigung am Fahrradlenker ein Kupplungselement 45 in der Nähe seines oberen Randes 46 mit einer bei dem Kupplungselement 45 ersichtlichen Randverstärkung aus Draht. Im Übrigen besteht der Transportbehälter 3 aus textilem Material 42, das sackartig an dem oberen Rand 46 hängt. Der Korb 3 ist deshalb faltbar. Das Gerippe 5 zur Abdeckung des Behälters 3 ist leiterplattenartig ausgebildet mit Spannbügeln 37, 39 und dazwischen angeordneten Sprossen 38 (Nr 38 ist nicht in der Zeichnung). Das in seiner entspannten Form flache Gerippe 5 ist in seiner gezeigten, von Hand gewölbten Form auf den oberen Rand des Transportbehälters 3 aufgesteckt und greift mit Zungen 40, 41 an seinen Endseiten in den Transportbehälter 3 an dessen oberem Rand ein. Die neben den Zungen 40, 41 ausgebildeten Endabschnitte des Gerippes 5 beulen als natürliche Reaktion auf die Wölbung des Gerippes leicht aus und stehen so auf dem oberen Transportbehälterrand. Der Transportbehälterrand 46 hält das Gerippe 5 in der gewölbten Form. Zusätzlich sind am Transportbehälter für Fahrräder 3 in Randnähe als Druckknöpfe ausgebildete Befestigungsmittel 22, 43 vorgesehen, die ein versehentliches Abheben des Gerippes 5 verhindern.
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5 zeigt ergänzend einen Abschnitt 13 eines transparenten Überzuges über das Gerippe 5, der dort mit Klettverschlüssen 44 befestigt ist. Zusätzlich ist ein Gurtesystem 11 gezeigt, das am Transportbehälter 3 am oberen Rand 46 befestigt ist und zwei Tragebänder 23, 24 umfasst, die die aus Gerippe 5 und Überzug 13 bestehende Abdeckung übergreifen können und durch einen Tragegriff 10 miteinander verbunden sind, so dass sich insgesamt eine hosenträgerförmige Ausbildung ergibt. Die Tragebänder 23, 24 sind jedes für sich durch je eine Steckverriegelung 47, 48 trennbar und zusammenfügbar.
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In der in 6 gezeigten komplettierten Darstellung des Transportbehälters für Fahrräder mit Abdeckung ist ein mittlerer streifenförmiger Abschnitt 19 des Überzuges 6 über dem Gerippe 5 gezeigt, der an seinen beiden Seiten durch Absis 17, 18 ergänzt ist. In dem Überzug 19 sind Fenster 16 vorgesehen, um bei einem seitlichen Eingriff von Hand in den Transportbehälter 3 eine visuelle Kontrolle zu haben. Die Absis 18 ist am Überzug 19 angenäht und durch einen Reißverschluss 49 geteilt und mit Druckknöpfen 52, 53 am Transportbehälterrand 46 befestigt, wobei die Überzugsabschnitte 14, 15 eine dreieckige Form erhalten und der kompletten Abdeckung aus Gerippe 5 und Überzug 14, 15, 17, 19 die Form eines Walmdaches verleihen. Die Überzugsabschnitte 14, 15 können aufgerollt oder gefaltet werden und in - nicht gezeigten - Taschen am Rand des zentralen Überzugs 19 eingelegt und gesichert werden.
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Der Überzugsabschnitt 19 verbindet etwa parallel verlaufende, einander gegenüberliegende Randabschnitte des mit einer ovalen Öffnung versehenen Transportbehälters 3, während die Absis 17, 18 an die stärker gekrümmten Ausbauchungen 50, 51 des Transportbehälterrandes 46 anschließen. Das Gerippe 5 und der Überzug 19 bilden einen Tunnel über dem Transportbehälter 3 mit quer zur Fahrtrichtung verlaufender Längsachse und mit Eingriffsmöglichkeiten von den beiden Stirnseiten dieses Tunnels.
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Die Darstellung in 7 zeigt insbesondere die betriebsbereite Anordnung des Gurtesystems 11 mit den Tragebändern 23, 24 und dem Tragegriff 10. Das Gurtesystem 11 befindet sich speziell mit seinem Tragegriff 10 bei aufgesetzter Abdeckung außerhalb und oberhalb der Abdeckung und insbesondere im Stützbereich des Gerippes 5.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Abdeckung
- 2
- Fahrrad-/Draht-. Transportbehälter
- 3
- (Fahrrad-)korb / (Transp-)Behälter
- 4
-
- 5
- Gerippe, Abdeckung
- 6
- Überzug
- 7
-
- 8
-
- 9
-
- 10
- Tragegriff
- 11
- Gurtesystem
- 12
-
- 13
- Überzug / Streifen / Abdeckung
- 14
- Abschnitt Überzug, Abdeckung
- 15
- Abschnitt Überzug, Abdeckung
- 16
- Fenster, Abdeckung
- 17
- Absis, Abdeckung
- 18
- Absis, Abdeckung
- 19
- Abschnitt / Streifen, Überzug Abdeckung
- 20
-
- 21
-
- 22
- Befestigungsmittel
- 23
- Trageband
- 24
- Trageband
- 25
- Kupplung
- 26
- Schelle
- 27
- Schelle
- 28
- Drahtbügel
- 29
- Rand v.2 / Gurt
- 30
- (Draht-) Gurt
- 31
- Befestigungsmittel
- 32
- Gummizug
- 33
- Haken
- 34
- Niete / Druckknöpfe
- 35
- Zunge Abdeckung
- 36
- Längskante, gerade Kante
- 37
- Spannbügel
- 38
- Sprossen
- 39
- Spannbügel
- 40
- Zunge
- 41
- Zunge
- 42
- Material / Textil
- 43
- Befestigungsmittel
- 44
- Klettverschluss
- 45
- Befestigungsmittel Kupplungselement
- 46
- oberer Rand v. 3
- 47
- Steckverriegelung
- 48
- Steckverriegelung
- 49
- Reißverschluss
- 50
- Ausbauchung
- 51
- Ausbauchung
- 52
- Druckknopf
- 53
- Druckknopf