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DE102006005744B4 - Werkstückgreiffutter und Steuerverfahren hierfür - Google Patents

Werkstückgreiffutter und Steuerverfahren hierfür Download PDF

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DE102006005744B4
DE102006005744B4 DE102006005744A DE102006005744A DE102006005744B4 DE 102006005744 B4 DE102006005744 B4 DE 102006005744B4 DE 102006005744 A DE102006005744 A DE 102006005744A DE 102006005744 A DE102006005744 A DE 102006005744A DE 102006005744 B4 DE102006005744 B4 DE 102006005744B4
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gripping
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piston
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Motohiro Sotome
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SMC Corp
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
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    • B25J15/026Gripping heads and other end effectors servo-actuated comprising parallel grippers actuated by gears
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Abstract

Werkstückgreiffutter (10) zum Ergreifen eines Werkstücks (22) mit Hilfe eines Paares von Greifelementen (118a, 118b) mit:
einem Grundkörper (12) mit einem Paar von Anschlüssen (32, 34), denen ein Druckfluid zugeführt wird, und Zylinderkammern (46a, 46b, 48a, 48b), in welche das Druckfluid eingeführt wird,
einem Antriebsabschnitt (16), der mit dem Grundkörper (12) verbunden ist, zum Antreiben und Drehen eines Zahnrades (50) entsprechend einem elektrischen Signal,
einem Paar von Kolben (36a, 36b), die in einer axialen Richtung in den Zylinderkammern (46a, 46b, 48a, 48b) verschiebbar sind, wobei eine Antriebskraft von dem Antriebsabschnitt (16) über Zahnstangen (100), die mit dem Zahnrad (50) in Eingriff stehen, auf die Kolben (36a, 36b) übertragen wird,
einem Greifabschnitt (24) mit dem Paar von Greifelementen (118a, 118b), der mit dem Paar von Kolben (36a, 36b) verbunden ist, wobei die Greifelemente (118a, 118b) durch eine Verschiebung der Kolben (36a, 36b) geöffnet und geschlossen werden...

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Werkstückgreiffutter, mit dem ein Werkstück durch Öffnen und Schließen eines Greifabschnitts ergriffen werden kann, sowie auf ein Steuerverfahren hierfür.
  • Werkstückgreiffutter sind bekannt und werden bspw. an einem vorderen Ende eines Maschinenwerkzeugs oder dgl. angebracht. Das Spannfutter ergreift ein Werkstück, bspw. verschiedene Arten von Teilen, indem eine Greifabschnitt eine Öffnungs-/Schließbewegung durchführt, die durch die Zufuhr eines Druckfluides zu dem Greifabschnitt ausgelöst wird.
  • Die vorliegende Anmelderin hat ein Werkstückgreiffutter vorgeschlagen, mit dem ein Werkstück durch Öffnen und Schließen eines Greifabschnittes mit Hilfe der Druckwirkung eines Druckfluides ergriffen werden kann (vgl. japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 7-328977 ).
  • Das Werkstückgreiffutter umfasst einen Grundkörper mit einem Paar von Anschlüssen für die Zufuhr des Druckfluides, wobei ein in dem Grundkörper vorgesehener Kolben durch den mittels des Druckfluides aufgebrachten Druck in einer axialen Richtung verschoben wird. Ein Wellenabschnitt des Kolbens dreht mit Hilfe einer Zahnstange, die an seiner Seitenfläche ausgebildet ist, ein Ritzel, welches drehbar an dem Grundkörper gehalten ist. Ein Paar von Greifelementen wird drehbar von der Drehwelle des Ritzels gehalten. Die Greifelemente werden durch die Drehung des Ritzels um das Zentrum der Drehwelle so verschoben, dass sie sich einander annähern oder voneinander entfernen. Dementsprechend werden die Greifelemente aufeinander zu verschoben, und das Werk stück wird zwischen den Greifelementen erfasst (vgl. bspw. die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 7-328977 ).
  • Ein pneumatisch betriebenes Werkstückgreiffutter, wie es in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 7-328977 beschrieben ist, bei welchem das Paar von Greifelementen durch den Druck des Druckfluides geöffnet/geschlossen wird, hat den Vorteil, dass durch die Verwendung des Druckfluides eine große Greifkraft erreichbar ist. Es ist jedoch schwierig, den Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente beliebig zu steuern. Mit anderen Worten kann das Werkstückgreiffutter nur Operationen ausführen, bei denen die Greifelemente vollständig geöffnet oder geschlossen werden.
  • In jüngerer Zeit besteht der Bedarf nach Werkstückgreiffuttern, die eine festgelegte Greifkraft aufbringen, wenn ein Werkstück ergriffen wird. Außerdem soll der Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente in Abhängigkeit von der Form des Werkstücks und/oder der Arbeitsumgebung frei steuerbar sein.
  • DE 23 55 971 A1 zeigt und beschreibt ein Handhabungsgerät mit einem bewegbaren Greifer zum Ausführen von Tätigkeiten. Das Handhabungsgerät arbeitet so, dass, wenn auf einen Greifer ein mechanischer Widerstand wirkt, ein Schaltelement betätigt wird, das eine entsprechende Reaktion des Handhabungsgeräts hervorruft. Das Handhabungsgerät ist hierdurch beispielsweise für Stapelaufgaben besser einsetzbar. Der Greifer weist mehrere Backen auf, von denen jeweils zwei Backen aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegbar sind. Zum Bewegen der Backen ist den Backen jeweils ein Kolben in Zylinderbohrungen zugeordnet. Bei einer Bewegung eines Kolben wird der jeweils diesem zugeordnete Backen mitgenommen. Jedes Backenpaar öffnet bzw. schließt bei Einführen eines Druckmittels in eine mit den Zylindern verbundene Druckleitung. Die Kolben sind nicht nur pneumatisch oder hydraulisch miteinander gekoppelt, sondern es besteht auch eine mechanische Verbindung zwischen den Kolben in der Art, dass die Wandung zwischen den beiden Zylinderbohrungen einen Durchbruch aufweist, in dem ein Zahnrad drehbar gelagert ist, das mit den beiden jeweils als Zahnstange ausgebildeten Mittelpartien der beiden Kolben in Eingriff steht. Diese mechanische Verbindung zwischen den beiden Kolben dient jedoch lediglich dazu, dass die beiden Kolben gleichmäßig aufeinander zu bewegt werden.
  • Das in DE 195 18 062 C2 beschriebene bewegbare Öffnungs- und Schließspannfutter weist einen Kolben auf, der sich in einer Zylinderöffnung hin- und herbewegt. Dieser Kolben ist mit einer Stange versehen, die an dem dem Kolben gegenüber liegenden Ende ein Paar von Zahnstangen aufweist. Bei Zufuhr von Druckluft in eine Öffnung einer ersten Druckkammer und Abfuhr von Luft aus einer zweiten Druckkammer über die Öffnung, werden der Kolben und die Stange nach oben bewegt und die mit den Zahnstangen in Eingriff stehenden Ritzel gedreht. Hierdurch werden die Finger zu einer Schließposition gedreht und ein Werkstück wird zwischen den Fingern ergriffen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Werkstückgreiffutter vorzuschlagen, bei dem der Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente beim Ergreifen eines Werkstücks beliebig steuerbar ist, und bei dem eine ausreichende Greifkraft erreichbar ist. Außerdem soll ein Verfahren zum Steuern des Öffnens und Schließens des Werkstückgreiffutters vorgeschlagen werden.
  • Diese Aufgabe wird mit der Erfindung im Wesentlichen durch die Merkmale der Ansprüche 1 bzw. 9 gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht eines Werkstückgreiffutters gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine Seitenansicht des Werkstückgreiffutters gemäß 1;
  • 3 ist ein Schnitt entlang der Linie III-III in 1;
  • 4 ist ein Schnitt entlang der Linie IV-IV in 2;
  • 5 ist eine schematische perspektivische Ansicht, die Fluiddurchgänge in einem Grundkörper dargestellt, durch welche das Druckfluid fließt;
  • 6 ist ein Teilschnitt durch eine modifizierte Ausführungsform eines Verschiebungsweg-Messmechanismus des Greiffutters;
  • 7 ist ein Flussdiagramm zur Steuerung, wobei die Antriebskraft, die durch eine Drehantriebsquelle aufgebracht wird, und die von dem Druckfluid aufgebrachte Druckkraft geschaltet oder in Kombination verwendet werden;
  • 8 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen einem Zustand, bei dem Druckfluid den Zylinderkammern zugeführt wird, und einem Zustand, bei dem ein Steuersignal auf die Drehantriebsquelle aufgebracht wird, darstellt, wenn nur die Positionssteuerung durch das Futter durchgeführt wird;
  • 9 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen einem Zustand, bei dem Druckfluid den Zylinderkammern zugeführt wird, und einem Zustand, bei dem ein Steuersignal auf die Drehantriebsquelle aufgebracht wird, darstellt, wenn die Positionssteuerung und ein Werkstückgreifvorgang mit dem Werkstückgreiffutter durchgeführt werden;
  • 10A–D sind schematische Vorderansichten, die einen Fall darstellen, bei dem ein im Wesentlichen C-förmiges Befestigungselement von dem Werkstückgreiffutter ergriffen wird, und bei dem das Befestigungselement in einer Ringnut eines zylindrischen Elementes angebracht ist;
  • 11 ist eine vergrößerte Vorderansicht, die einen Fall darstellt, bei dem ein Werkstück mit Hilfe des in 1 gezeigten Werkstückgreiffutters zu einem Raum zwischen benachbarten elektronischen Elementen bewegt wird, und wobei das Futter eine Öffnungsoperation zwischen den elektronischen Elementen zur Freigabe des Werkstücks durchführt;
  • 12A + B sind vergrößerte Vorderansichten, die einen Fall darstellen, bei dem eine Breite eines Werkstücks mit Hilfe des Werkstückgreiffutter gemessen wird, und wobei das Werkstück zu einer Installati onsöffnung bewegt wird, so dass das Werkstück in die Installationsöffnung eingesetzt werden kann; und
  • 13 ist ein Schnitt durch ein Werkstückgreiffutter gemäß einer modifizierten Ausführungsform.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • In 1 bezeichnet das Bezugszeichen 10 ein Werkstückgreiffutter gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Wie in den 1 und 2 dargestellt ist, umfasst das Werkstückgreiffutter 10 (nachfolgend kurz als "Greiffutter 10" bezeichnet) einen Grundkörper 12 mit im Wesentlichen rechteckigem Querschnitt, ein an dem Grundkörper 12 vorgesehenes Gehäuse 14, eine in dem Gehäuse 14 vorgesehene Drehantriebsquelle 16, einen Getriebeabschnitt 18, der eine Geschwindigkeitsänderung (Über- oder Untersetzung) der von der Drehantriebsquelle 16 zugeführten Antriebskraft bewirkt, einen Umwandlungsmechanismus 20, der die durch den Getriebeabschnitt 18 über-/untersetzte Antriebskraft in eine geradlinige Bewegung umwandelt, und einen Greifabschnitt 24, der unterhalb des Grundkörpers 12 vorgesehen ist und ein Werkstück 22 durch eine Öffnungs-/Schließbewegung ergreift.
  • Wie in 3 dargestellt ist, umfasst der Körper 12 ein Paar von ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28, die darin in axialer Richtung ausgebildet sind, eine Verbindungsöffnung 30, die an einem im Wesentlichen zentralen Bereich des Grundkörpers 12 zwischen den ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 ausgebildet ist, und erste und zweite Anschlussöffnungen 32, 34 (vgl. 1), über die ein Druckfluid in die ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 eingeführt wird. Die Verbindungsöffnung 30 erstreckt sich in einer vertikalen Richtung, so dass die Verbindungsöffnung 30 im Wesentlichen senkrecht zu den ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28, welche sich in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung erstrecken, verläuft.
  • Die ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 sind parallel an im Wesentlichen symmetrischen Positionen um ein axiales Zentrum des Grundkörpers 12 ausgebildet. Ein Paar erster und zweiter Kolben 36a, 36b, die in axialer Richtung verschiebbar sind, ist in den ersten bzw. zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 vorgesehen.
  • An ersten Enden der ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 greifen jeweils Kappen 38 über an den Öffnungen ausgebildete Stufen an. Befestigungselemente 40, die jeweils einen im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt aufweisen, werden angebracht, nachdem die Kappen 38 eingesetzt sind, wodurch die Kappen 38 in den ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 befestigt werden. Bei dieser Anordnung werden Dichtelemente 42 in Ringnuten an den inneren Umfangsflächen der Kappen 38 angebracht. Dadurch wird die Luftdichtigkeit der ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 zuverlässig gewährleistet.
  • Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 (bspw. Linearsensoren), die die Verschiebungswege der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in später beschriebener Weise erfassen, sind an zweiten Enden der ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 vorgesehen. Die ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 werden somit durch die Kappen 38 und die Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 verschlossen und fungieren dadurch als Zylinderkammer, in denen die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in jeweiligen axialen Richtungen verschiebbar sind (Richtungen der Pfeile X1, X2).
  • Insbesondere sind die ersten Zylinderkammern 46a, 46b zwischen den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b und den Kappen 38 in den ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 ausgebildet. Die zweiten Zylinderkammern 48a, 48b sind zwischen den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b und den Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 ausgebildet. Mit anderen Worten dienen die Kammern, die an den Seiten der Kappen 38 relativ zu den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b (in Richtung des Pfeils X1) angeordnet sind, als die ersten Zylinderkammern 46a, 46b. Die Kammern, die an den Seiten der Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 relativ zu den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in Richtung des Pfeils X2 angeordnet sind, dienen als zweite Zylinderkammern 48a, 48b.
  • Die Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 können auch an den ersten Endseiten der ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 vorgesehen sein, während die Kappen 38 an den zweiten Endseiten der ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 angeordnet werden können.
  • Ein Ritzelzahnrad 50 (später beschrieben) des Umwandlungsmechanismus 20 ist in der Verbindungsöffnung 30 des Grundkörpers 12 angeordnet. Die erste Durchgangsöffnung 26 und die zweite Durchgangsöffnung 28 kommunizieren miteinander über die Verbindungsöffnung 30. Durch diese Anordnung wird ein Zustand erreicht, in dem Teile äußerer Umfangsabschnitte des Zahnrades 50 etwas in die ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 vorstehen (vgl. 3).
  • Wie in den 1 und 3 dargestellt ist, sind die ersten und zweiten Anschlussöffnungen 32, 34 an einer Seitenfläche des Grundkörpers 12 ausgebildet, wobei sie zueinander einen festgelegten Abstand aufweisen. Die ersten und zweiten Anschlüsse 32, 34 kommunizieren mit den ersten Zylinderkammern 46a, 46b bzw. den zweiten Zylinderkammern 48a, 48b über Durchgänge 52, die in dem Grundkörper 12 ausgebildet sind (vgl. 5). Die ersten und zweiten Anschlüsse 32, 34 sind über nicht dargestellte Rohrleitungen mit einer Druck fluidzufuhrquelle verbunden. Ein Druckfluid, das von der Druckfluidzufuhrquelle zugeführt wird, wird von den ersten und zweiten Anschlüssen 32, 34 und über die Durchgänge 52 den ersten Zylinderkammern 46a, 46b und den zweiten Zylinderkammern 48a, 48b zugeführt.
  • Insbesondere kommuniziert, wie in 5 gezeigt, der erste Anschluss 32 über einen ersten Durchgang 54 mit der ersten Zylinderkammer 46a, die nahe dem ersten Anschluss 32 angeordnet ist. Außerdem kommuniziert der zweite Anschluss 34 über einen zweiten Durchgang 56 mit der zweiten Zylinderkammer 48a. Die erste Zylinderkammer 46a und die zweite Zylinderkammer 48b kommunizieren miteinander über einen dritten Durchgang 58, der zwischen der ersten Durchgangsöffnung 26 und der zweiten Durchgangsöffnung 28 ausgebildet ist. Außerdem kommunizieren die zweite Zylinderkammer 48a und die erste Zylinderkammer 46b miteinander über einen vierten Durchgang 60. Der vierte Durchgang 60 ist im Wesentlichen parallel zu dem dritten Durchgang 58 zwischen der ersten Durchgangsöffnung 26 und der zweiten Durchgangsöffnung 28 vorgesehen.
  • Das Druckfluid, das dem ersten Anschluss 32 zugeführt wird, wird über den ersten Durchgang 54 in die erste Zylinderkammer 46a der ersten Durchgangsöffnung 26 eingeführt, und das Druckfluid wird über den dritten Durchgang 58 in die zweite Zylinderkammer 48b der zweiten Durchgangsöffnung 28 eingeführt. Das Druckfluid, das dem zweiten Anschluss 34 zugeführt wird, wird dagegen über den zweiten Durchgang 56 in die zweite Zylinderkammer 48a der ersten Durchgangsöffnung 26 eingeführt, und das Druckfluid wird über den vierten Durchgang 60 in die erste Zylinderkammer 46b der zweiten Durchgangsöffnung 28 eingeführt. Auf diese Weise wird das Druckfluid von den ersten und zweiten Anschlüssen 32, 34 zu den ersten Zylinderkammern 46a, 46b und den zweiten Zylinderkammern 48a, 48b, die diagonal zu dem Zentrum der Verbindungsöffnung 30 des Grundkörpers 12 angeordnet sind, zugeführt (vgl. 3).
  • Dementsprechend werden die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in axialen Richtungen (in den Richtungen der Pfeile X1, X2) durch den Druck des Druckfluides verschoben, dass von den ersten und zweiten Anschlüssen 32, 34 in die ersten Zylinderkammern 46a, 46b und die zweiten Zylinderkammern 48a, 48b eingeführt wird.
  • Wenn bspw. das Druckfluid dem ersten Anschluss 32 zugeführt wird, so wird der erste Kolben 36a durch den über das Druckfluid, das in die erste Zylinderkammer 46a eingeführt wird, ausgeübten Druck zu dem Verschiebungsweg-Messmechanismus 44 (in Richtung des Pfeils X2) verschoben, während der zweite Kolben 36b der zweiten Durchgangsöffnung 28 durch den Druck des Druckfluides, das in die zweite Zylinderkammer 48b der zweiten Durchgangsöffnung 28 über den dritten Durchgang 58 eingeführt wurde, zu der Kappe 38 (in Richtung des Pfeils X1) verschoben wird. Somit werden der erste Kolben 36a und der zweite Kolben 36b immer in einander entgegengesetzten Richtungen verschoben.
  • Wenn das Druckfluid dem zweiten Anschluss 34 zugeführt wird, werden die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in den den oben beschriebenen Richtungen entgegengesetzten Richtungen verschoben.
  • Wie in 2 dargestellt ist, ist ein Aussparung 62, die um eine festgelegte Tiefe zurückgesetzt ist und sich in im Wesentlichen horizontaler Richtung erstreckt, an einem unteren Abschnitt des Grundkörpers 12 ausgebildet. Ein Paar verschiebbarer Verbindungselemente 114 ist jeweils für den Greifabschnitt 24 innerhalb der Aussparung 62 vorgesehen.
  • Eine Führungsschiene 64, die um eine festgelegte Länge nach unten vorsteht, ist in axialer Richtung an einem im Wesentlichen zentralen Abschnitt der Aus sparung 62 ausgebildet. Erste Blöcke 66 des Greifabschnitts 24, die mit den Verbindungselementen 114 verbunden sind, werden durch die Führungsschiene 64 verschiebbar getragen, wobei sie voneinander einen festgelegten Abstand in axialer Richtung des Grundkörpers 12 aufweisen.
  • Wie in den 1 und 2 dargestellt ist, hat das Gehäuse 14 eine im Wesentlichen rechteckige kastenförmige Gestalt und ist an einem oberen Abschnitt des Grundkörpers 12 mit Hilfe nicht dargestellter Bolzen befestigt. Innerhalb des Gehäuses 14 sind der Getriebeabschnitt 18, der an einem Ende an der Seite des Grundkörpers 12 vorgesehen ist, die Drehantriebsquelle (Antriebsabschnitt) 16, die an einem oberen Abschnitt des Getriebeabschnitts 18 vorgesehen ist, und ein erster Detektionsabschnitt 68, der an einem oberen Abschnitt der Drehantriebsquelle 16 vorgesehen ist und die Drehmenge oder den Drehwinkel der Drehantriebsquelle 16 erfasst, angeordnet.
  • Die Drehantriebsquelle 16 umfasst bspw. einen Schrittmotor, einen Gleichstrommotor mit Bürsten oder einen bürstenlosen Gleichstrommotor. Eine nicht dargestellte Antriebswelle der Drehantriebsquelle 16 ist mit dem Getriebeabschnitt 18 verbunden. Die Antriebskraft der Drehantriebsquelle 16 wird über die Antriebswelle auf den Getriebeabschnitt 18 übertragen.
  • Der erste Detektionsabschnitt 68 umfasst bspw. einen Drehgeber (Encoder). Die Drehmenge oder der Drehwinkel der Drehantriebsquelle 16, die von dem ersten Detektionsabschnitt 68 erfasst werden, wird als Detektionssignal an eine nicht dargestellte Steuerung ausgegeben. Ein Steuersignal (Pulssignal), das auf dem Erfassungssignal basiert, wird von der Steuerung an die Drehantriebsquelle 16 ausgegeben, um die Drehmenge oder den Drehwinkel der Drehantriebsquelle 16 zu steuern.
  • Der Getriebeabschnitt 18 umfasst eine Vielzahl von Zahnrädern (nicht dargestellt), die miteinander in Eingriff stehen. Eine Antriebskraft, die von der Drehantriebsquelle 16 ausgegeben wird, wird entsprechend dem Übersetzungsverhältnis der Zahnräder in festgelegter Weise über- oder untersetzt und dann wird die Antriebskraft auf eine Drehwelle 70 des Umwandlungsmechanismus 20 übertragen.
  • Ein Stromkabel 72 für die Zufuhr von Strom zu der Drehantriebsquelle 16 und ein Steuerkabel 74 für die Ausgabe der Drehmenge oder des Drehwinkels der Drehantriebsquelle 16, wie sie von dem ersten Detektionsabschnitt 68 erfasst werden, an eine nicht dargestellte Steuerung sind an obere Abschnitte des Gehäuses 14 angeschlossen.
  • Der Umwandlungsmechanismus 20 umfasst die Drehwelle 70, die über den Getriebeabschnitt 18 mit der Drehantriebsquelle 16 verbunden ist und relativ zu dem Grundkörper 12 drehbar gehalten wird, und das Paar erster und zweiter Kolben 36a, 36b (vgl. 3), die in axialer Richtung in den ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 des Grundkörpers 12 verschiebbar sind.
  • Ein Ende der Drehwelle 70 wird drehbar in einer Führungsöffnung 76 des Körpers 12 gehalten. Das andere Ende der Drehwelle 70 ist mit Hilfe eines Bundelementes 78 in eine Öffnung 80, die in der Bodenfläche des Grundkörpers 12 ausgebildet ist, eingesetzt. Das Zahnrad 50 in dessen äußerer Umfangsfläche Zähne 98 eingeschnitten sind, ist an einem im Wesentlichen zentralen Abschnitt der Drehwelle 70 in axialer Richtung ausgebildet und in der Verbindungsöffnung 30 des Grundkörpers 12 angeordnet.
  • Die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b sind jeweils aus einem magnetischen Material, bspw. Eisen, hergestellt. Wie in den 3 und 4 dargestellt ist, sind die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in den ersten bzw. zweiten Durch gangsöffnungen 26, 28 angeordnet. Erste Kopfelemente 82 sind über Bolzen 84 mit ersten Endseiten der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b, die an den Seiten der Kappe 38 (in Richtung des Pfeils X1) angeordnet sind, verbunden. Außerdem sind zweite Kopfelemente 86 über Bolzen 88 mit zweiten Endseiten, die an der Seite der Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 (in Richtung des Pfeils X2) angeordnet sind, verbunden.
  • O-Ringe 90 und Kolbendichtungen 92 sind in Ringnuten an den äußeren Umfangsflächen der ersten und zweiten Kopfelemente 82, 86 angebracht. Die O-Ringe 90 und Kolbendichtungen 92 liegen an den inneren Umfangsflächen der ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 an. Dementsprechend wird durch die ersten und zweiten Kopfelemente 82, 86 die Luftdichtigkeit in den ersten Zylinderkammern 46a, 46b und den zweiten Zylinderkammern 48a, 48b, die in den ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 ausgebildet sind, gewährleistet.
  • Stangenöffnungen 94, die in axialer Richtung zurückgesetzt sind, sind an zweiten Endseiten der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b ausgebildet. Die Stangenöffnungen 94. kommunizieren mit Öffnungen 96, die an im Wesentlichen zentralen Abschnitten der zweiten Kopfelemente 86 ausgebildet sind. Stangen 104 der Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 werden durch die Verschiebung der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in die Stangenöffnungen 94 und in die Öffnungen 96 eingesetzt.
  • Wie in 3 dargestellt ist, umfassen die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b Zahnstangenabschnitte 100, in die Zähne 98 eingeschnitten sind und die jeweils an Seitenflächen gegenüber dem Zahnrad 50 ausgebildet sind. Die Zahnstangenabschnitte 100 stehen in Eingriff mit dem Zahnrad 50, welches über die Verbindungsöffnung 30 in die ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 vorsteht. Der erste Kolben 36a und der zweite Kolben 36b sind über die Zahn stangenabschnitte 100 jeweils relativ zu dem Zentrum des Zahnrades 50 gegenüberliegend angeordnet. Die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b sind mit Hilfe des Zahnrades 50 und der Zahnstangenabschnitte 100 durch die Drehwirkung der Drehwelle 70 in axialer Richtung (in Richtung der Pfeils X1, X2) verschiebbar.
  • Die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b und die Drehwelle 70 sind somit so vorgesehen, dass ihre Achsen im Wesentlichen senkrecht zueinander angeordnet sind. Die Drehantriebskraft der Drehwelle 70 wird mit Hilfe des Zahnrades 50 und der Zahnstangenabschnitte 100 in eine geradlinige Verschiebung der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in im Wesentlichen horizontaler Richtung umgewandelt.
  • Bei dieser Anordnung sind die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b symmetrisch zu der Achse des Grundkörpers 12 um das Zentrum des Zahnrades 50 angeordnet. Dadurch werden der erste Kolben 36a und der zweite Kolben 36b in einander entgegengesetzten Richtungen verschoben. Wenn bspw. das Zahnrad 50 im Uhrzeigersinn (in Richtung des Pfeils A1) gedreht wird, so wird der erste Kolben 36a zu der Kappe 38 (in Richtung des Pfeils X1) verschoben, während der zweite Kolben 36b in entgegengesetzter Richtung zu dem Verschiebungsweg-Messmechanismus 44 (in Richtung des Pfeils X2) verschoben wird.
  • Wenn andererseits das Zahnrad 50 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird (in Richtung des Pfeils A2), so wird der erste Kolben 36a zu dem Verschiebungsweg-Messmechanismus 44 (in Richtung des Pfeils X2) verschoben, während der zweite Kolben 36b zu der Kappe 38 (in Richtung des Pfeils X1) verschoben wird, d. h. jeweils in entgegengesetzter Richtung zu der oben beschriebenen Betätigungsweise.
  • Die Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 umfassen Kappen 102, die die ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 des Grundkörpers 12 verschließen, die Stangen 104, die in den Kappen 102 angebracht sind und zu den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b (in Richtung des Pfeils X1) vorstehen, und Spulen 106, die um die äußeren Umfangsflächen der Stangen 104 gewickelt sind. Jede der Kappen 102 hat einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt. Die Kappen 102 stehen mit Hilfe von Krempen 108, die an ihren Umfangskanten ausgebildet sind, in Eingriff mit den zweiten Enden der ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28. Die Luftdichtigkeit in den ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 wird durch Dichtelemente 42 gewährleistet, die an den äußeren Umfangsflächen der Kappen 102 angebracht sind.
  • Die Erfindung ist nicht auf eine Anordnung beschränkt, bei der Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 sowohl für die ersten als auch die zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 vorgesehen sind, um die Verschiebungswege der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b zu erfassen. Der Verschiebungsweg-Messmechanismus 44 kann vielmehr auch lediglich in der ersten oder der zweiten Durchgangsöffnung 26, 28 vorgesehen sein, um den Verschiebungsweg des ersten oder des zweiten Kolbens 36a, 36b zu erfassen.
  • Die Spule 106 ist um die äußere Umfangsfläche der Stange 104 im Wesentlichen gleichmäßig in einer Schicht oder in mehreren Schichten in axialer Richtung (Richtung der Pfeils X1, X2) gewickelt.
  • Die Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 werden so betätigt, dass die Stangen 104, auf welche die Spulen 106 gewickelt sind, durch die Verschiebung der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in die Stangenöffnungen 94 und in die Öffnungen 96 verschoben werden. Dementsprechend ändert sich die Induktanz der Spule 106, und eine solche Induktanzänderung wird durch den zweiten Detektionsabschnitt 110, der mit dem Ende der Spule 106 verbunden ist, erfasst.
  • Andererseits kann bspw. auch ein Verschiebungsweg-Messmechanismus 44a anstelle des Verschiebungsweg-Messmechanismus 44, wie er oben beschrieben wurde, vorgesehen sein. So sind, wie in 6 dargestellt, entsprechende Spulen 106a, 106b um die Außenwandfläche des Grundkörpers 12 außerhalb der ersten und zweiten Zylinderkammern 46b, 48b, in denen der zweite Kolben 36b vorgesehen ist, gewickelt. Der Verschiebungsweg des zweiten Kolbens 36b kann durch eine Änderung der Ausgangsspannungen oder der Ausgangsfrequenzen, die durch das Paar von Spulen 106a, 106b erzeugt werden, erfasst werden.
  • Bei dem oben beschriebenen Verschiebungsweg-Messmechanismus 44a wurde eine Anordnung erläutert, bei welcher die Spulen 106a, 106b an dem Grundkörper 12 außerhalb der zweiten Durchgangsöffnung 28 vorgesehen sind, um den Verschiebungsweg des zweiten Kolbens 36b zu erfassen. Die Spulen 106a, 106b können jedoch auch außerhalb der ersten Durchgangsöffnung 26 vorgesehen sein, um den Verschiebungsweg des ersten Kolbens 36a zu erfassen. Alternativ können Abschnitte des Grundkörpers 12, die außerhalb der ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 angeordnet sind, zylindrisch ausgebildet sein, wobei Spulen 106a, 106b jeweils um sie herum gewickelt sind, um die Verschiebungswege sowohl des ersten als auch des zweiten Kolbens 36a, 36b zu erfassen.
  • Als weitere Alternative kann die Spule 106 lediglich um einen der Außenbereiche der ersten Zylinderkammern 46a, 46b oder der zweiten Zylinderkammern 48a, 48b gewickelt sein, um den Verschiebungsweg entweder des ersten Kolbens 36a oder des zweiten Kolbens 36b zu erfassen.
  • Wie in den 1 und 4 dargestellt ist, ist der zweite Detektionsabschnitt 110 an der Seitenfläche des Grundkörpers 12 angebracht, um mit Hilfe eines darin vorgesehenen nicht dargestellten Induktanzdetektors eine Induktanzänderung der Spule 106 zu erfassen. Ein Ausgangssignal, das auf einer Ausgangsspannung oder einer Ausgangsfrequenz des Induktanzdetektors basiert, wird über ein Steuerkabel 112, das an dem zweiten Detektionsabschnitt 110 angeschlossen ist, an eine nicht dargestellte Steuerung ausgegeben. Dementsprechend können die axialen Verschiebungswege der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b durch die Steuerung auf der Basis des Ausgangssignals errechnet werden.
  • Ein Greifabschnitt 24 ist unterhalb des Grundkörpers 12 vorgesehen. Der Greifabschnitt 24 umfasst ein Paar von Verbindungselementen 114, die durch Verschiebung der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b des Umwandlungsmechanismus 20 in einer axialen Richtung verschiebbar sind, ein Paar erster Blöcke 66, die mit den Verbindungselementen 114 verbunden sind und sich einander entlang der Führungsschiene 64 annähern oder voneinander entfernen, zweite Blöcke 116, die mit den ersten Blöcken 66 verbunden sind, und ein Paar von Greifelementen 118a, 118b, die mit den zweiten Blöcken 116 verbunden sind und das Werkstück 22 ergreifen.
  • Die Verbindungselemente 114 sind jeweils in einer Aussparung 62 angeordnet, die an dem unteren Abschnitt des Grundkörpers 12 ausgebildet ist. Vorsprünge 120 (vgl. 4), die zu den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in dem Grundkörper 12 vorstehen, sind an den Verbindungselementen 114 ausgebildet. Die Vorsprünge 120 werden in Eingriffsöffnungen 124 der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b über Einsetzöffnungen 122, welche durch die Aussparung 62 und die ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26, 28 des Grundkörpers 12 hindurchtreten, eingesetzt. Wenn die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in der axialen Richtung verschoben werden, werden dementsprechend die Verbin dungselemente 114 gemeinsam mit den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in der axialen Richtung entlang der Aussparung 62 verschoben.
  • Wie in 4 gezeigt ist, erstreckt sich die Einsetzöffnung 122 um eine festgelegte Länge in axialer Richtung des Grundkörpers 12. Wenn die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in der axialen Richtung verschoben werden, sind sie immer durch die äußeren Umfangsflächen der Einsatzöffnungen 122 abgedeckt. Somit können die Einsetzöffnungen 122 nicht mit den ersten Zylinderkammern 46a, 46b und den zweiten Zylinderkammern 48a, 48b in Verbindung treten. Das Druckfluid, das in den ersten Zylinderkammern 46a, 46b und den zweiten Zylinderkammern 48a, 48b enthalten ist, leckt dank der O-Ringe 90 und der Kolbendichtungen 92, die in den ersten und zweiten Kopfelementen 82, 86 angebracht sind, nicht über die Einsetzöffnungen 22 nach außen, so dass die Luftdichtigkeit gewährleistet ist.
  • Die ersten Blöcke 66 sind entlang der Führungsschiene 64 des Grundkörpers 12 verschiebbar vorgesehen und mit Hilfe von nicht dargestellten Bolzen mit unteren Seitenabschnitten der Verbindungselemente 114 verbunden. Wenn die Verbindungselemente 114 zusammen mit den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b verschoben werden, werden daher die ersten Blöcke 66 geführt durch die Führungsschiene 64 linear in axialer Richtung verschoben.
  • Wie in den 1 und 2 dargestellt ist, sind die Greifelemente 118a, 118b durch Öffnungen (nicht dargestellt) mit unteren Abschnitten der zweiten Blöcke 116 verbunden. Die Greifelemente 118a, 118b sind als Wellen ausgebildet, die sich um festgelegte Längen nach unten erstrecken. Die vorderen Enden der Greifelemente 118a, 118b sind um festgelegte Winkel in solchen Richtungen geneigt, dass sie sich einander annähern. Außerdem sind Stifte 126a, 126b, deren Durchmesser im Vergleich zu den Greifelementen 118a, 118b reduziert ist, jeweils an ihren vorderen Enden angebracht.
  • Ein Greifelement 118a ist mit Hilfe der ersten und zweiten Blöcke 66, 116 mit dem ersten Kolben 36a verbunden. Das andere Greifelement 118b ist mit Hilfe der ersten und zweiten Blöcke 66, 116 mit dem zweiten Kolben 36b verbunden. Die Greifelemente 118a, 118b werden durch die Verschiebung der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b integriert verschoben.
  • Das Werkstückgreiffutter 10 gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist im Wesentlichen wie oben beschrieben aufgebaut. Nachfolgend werden seine Betriebs-, Funktions- und Wirkungsweise erläutert.
  • Zunächst wird ein Fall erläutert, bei dem eine Positionssteuerung des Werkstücks 22 durch Steuerung eines Öffnungs-/Schließweges der Greifelemente 118a, 118b des Greiffutters 10 durchgeführt wird.
  • Wie in 7 gezeigt ist, wird in Schritt S1 zunächst überprüft, ob ein Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente 118a, 118b gesteuert werden soll oder nicht, um lediglich eine Positionssteuerung für das Werkstück 22 durchzuführen. Wenn lediglich eine Positionssteuerung mit Hilfe der Greifelemente 118a, 118b durchgeführt werden soll, geht die Routine zu dem Schritt S2 weiter.
  • In Schritt S2 wird ein Strom von einer nicht dargestellten Stromquelle als Steuersignal (Pulssignal) durch die Steuerung auf die Drehantriebsquelle 16 aufgebracht (s. den Bereich 8a in 8). Die Drehantriebsquelle 16 wird auf der Basis des Steuersignals angetrieben und um einen festgelegten Weg gedreht. In dieser Situation wird die Zufuhr von Druckluft von einer nicht dargestellten Druckluftzufuhrquelle zu den ersten und zweiten Anschlüssen 32, 34 des Grundkörpers 12 gestoppt (s. den Bereich 8a in 8). Mit anderen Worten wird lediglich der Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente 118a, 118b während dieses Schrittes gesteuert, um bspw. nur eine Positionierung des Werkstücks 22 vorzunehmen. Dementsprechend wird zu dieser Zeit eine Greifkraft, die zum Ergreifen des Werkstücks erforderlich ist, nicht benötigt. Außerdem ist die Zufuhr von Druckluft nicht notwendig.
  • Die von der Drehantriebsquelle 16 zugeführte Antriebskraft erfährt mit Hilfe des Getriebeabschnitts 18 eine festgelegte Geschwindigkeitsänderung (Über- oder Untersetzung) und wird auf die Drehwelle 70 übertragen. Die Drehwelle 70 wird im Uhrzeigersinn gedreht (in Richtung des Pfeils A1 in 3). Dementsprechend werden die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b, die mit dem Zahnrad 50 in Eingriff stehen, in Richtungen verschoben, in denen sie sich einander annähern. Insbesondere wird der erste Kolben 36a zu der Kappe 38 (in Richtung des Pfeils X1) verschoben, während der zweite Kolben 36b zu dem Verschiebungsweg-Messmechanismus 44 (in Richtung des Pfeils X2) verschoben wird.
  • Als Folge hiervon werden die Greifelemente 118a, 118b mit Hilfe der Verbindungselemente 114, die mit den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in Eingriff stehen, und den ersten und zweiten Blöcken 66, 116, die mit den Verbindungselementen 114 verbunden sind, in solchen Richtungen verschoben, dass sie sich einander annähern. Die Greifelemente 118a, 118b werden in einem Zustand angehalten, in dem das Werkstück 22 durch sie ergriffen wird (vgl. 1).
  • Wie oben beschrieben wurde, wird die Drehantriebsquelle 16 auf der Basis eines Steuersignals angetrieben, das vorab durch die Steuerung eingestellt wird. Eine Antriebskraft der Drehantriebsquelle 16 wird übertragen, wobei sie mit Hilfe des Zahnrades 50 in eine geradlinige Verschiebung des Paares von ersten und zweiten Kolben 36a, 36b umgewandelt wird. Dementsprechend können die Greifelemente 118a, 118b, die mit den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b verbunden sind, um einen festgelegten Öffnungs-/Schließweg geöffnet und geschlossen werden.
  • Während dieses Vorgangs werden die Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 dazu verwendet, Induktanzänderungen in den Spulen 106 zu erfassen, wenn die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b verschoben werden. Die Verschiebungswege der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b können auf der Basis von Ausgangsspannungen oder Ausgangsfrequenzen, die durch solche Induktanzänderungen hervorgerufen werden, erfasst werden. Als Folge hiervon ist es möglich, den Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente 118a, 118b auf der Basis der erfassten Verschiebungswege der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b genauer zu steuern.
  • Die Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 umfassen die Stangen 104, um welche die Spulen 106 entsprechend dem Paar erster und zweiter Kolben 36a, 36b gewickelt sind, um die jeweiligen Verschiebungswege der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b zu erfassen. Dadurch ist es möglich, die Auflösung gegenüber einem Fall zu verbessern, bei dem lediglich eine Stange 104 allein für einen Verschiebungsweg-Messmechanismus 44 vorgesehen ist, um einen Verschiebungsweg lediglich eines der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b zu erfassen. Als Folge hiervon ist es möglich, die Erfassungsgenauigkeit beim Erfassen der Verschiebungswege der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b mit Hilfe der Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 zu verbessern. Mit anderen Worten ist es möglich, eine Streuung der Detektionsgenauigkeit zu vermeiden, die andernfalls durch Änderungen der Umgebung, in der das Greiffutter 10 eingesetzt wird, bewirkt würde. Dadurch ist es immer möglich, die Verschiebungswege der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in stabiler Weise genau zu erfassen.
  • Dementsprechend können die Öffnungs-/Schließwege der Greifelemente 118a, 118b frei gesteuert werden, wenn der Öffnungs-/Schließvorgang des Paares von Greifelementen 118a, 118b relativ zu dem Werkstück 22 durchgeführt wird und wenn ein Drehweg oder ein Drehwinkel der Drehantriebsquelle entspre chend einem auf die Drehantriebsquelle 16 aufgebrachten Steuersignal gesteuert wird. Dadurch ist es möglich, eine sehr genaue Positionierung des Werkstücks 22 zu erreichen. Während dieses Vorgangs ist es auch möglich, die Öffnungs-/Schließgeschwindigkeit der Greifelemente 118a, 118b zu steuern.
  • Wenn die Greifelemente 118a, 118b des Greifabschnitts 24 den Öffnungs-/Schließvorgang durchführen, um einen vorgestellten Öffnungs-/Schließweg zu erreichen, wird in Schritt S3 beurteilt, ob die Positionierung des Werkstücks 22 abgeschlossen ist oder nicht. Wenn der Abschluss des Positionierungsvorgangs bestätigt wird, so endet der vorliegende Prozess auf der Basis des Flussdiagramms gemäß 7. Wenn der Positionierungsvorgang durch die Greifelemente 118a, 118b noch nicht abgeschlossen ist, so geht die Routine weiter zu Schritt S2, und der Öffnungs-/Schließvorgang wird erneut mit den Greifelementen 118a, 118b auf der Basis des auf die Drehantriebsquelle 16 aufgebrachten Steuersignals durchgeführt, um die Positionssteuerung des Werkstücks 22 weiterzuführen.
  • Nach Abschluss des Positionierungsvorgangs des Werkstücks 22 durch das Greiffutter 10 wird dagegen das Werkstück 22 aus dem durch die Greifelemente 118a, 118b bewirkten ergriffenen Zustand freigegeben. Während dieses Vorgangs wird, wie in 8 gezeigt, zunächst das Aufbringen eines Steuersignals auf die Drehantriebsquelle 16 gestoppt (vgl. den Bereich 8b in 8) und dann ein Steuersignal aufgebracht, so dass die Drehantriebsquelle 16 in entgegengesetzter Richtung angetrieben und gedreht wird (vgl. den Bereich 8c in 8). In dieser Situation ist die Zufuhr des Druckfluides zu dem Greiffutter 10 immer noch unterbrochen (vgl. die Bereiche 8b, 8c in 8).
  • Dementsprechend werden die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b durch den Antrieb der Drehantriebsquelle 16 in Richtungen entgegen den Richtungen bei der Positionssteuerung verschoben. Dadurch werden die Greifelemente 118a, 118b, die mit den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b verbunden sind, in Richtungen verschoben, in denen sie sich voneinander entfernen. Dementsprechend wird das Werkstück 22 aus dem ergriffenen Zustand durch die Greifelemente 118a, 118b freigegeben.
  • Als nächstes wird im Detail ein Fall erläutert, bei dem der Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente 118a, 118b in Abhängigkeit von der Form des Werkstücks 22 gesteuert wird und bei dem das Werkstück 22 ergriffen wird.
  • Zunächst wird in Schritt S1 in 7 beurteilt, ob ein Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente 118a, 118b des Greiffutters 10 derart gesteuert werden soll, dass lediglich eine Positionierung erfolgen soll, oder nicht. In diesem Fall geht die Routine weiter zu Schritt S4, da das Ergreifen des Werkstücks 22 gleichzeitig mit der oben beschriebenen Positionierungssteuerung durchgeführt werden soll.
  • Wenn die Routine zu Schritt S2 weitergeht, um lediglich die Positionssteuerung des Greiffutters 10 in Schritt S1 durchzuführen, wird das Greiffutter 10 mit anderen Worten in einen Positionssteuerungsmodus versetzt. Wenn die Routine zu Schritt S4 weitergeht, um zusätzlich zu der Positionssteuerung das Werkstück 22 mit dem Greiffutter 10 zu ergreifen, wird das Greiffutter 10 in einen Drehmomentsteuermodus versetzt, in dem eine festgelegte Greifkraft aufgebracht werden kann.
  • Anschließend wird in Schritt S4 von einer nicht dargestellten Stromquelle mit Hilfe der Steuerung ein Strom als Steuersignal (Pulssignal) auf die Drehantriebsquelle 16 aufgebracht (vgl. den Bereich 9a in 9). Die Drehantriebsquelle 16 wird auf der Basis des Steuersignals um eine festgelegte Menge gedreht. Dementsprechend werden die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b mit Hilfe des Zahnrades 50 und durch den Antrieb der Drehantriebsquelle 16 in axialen Richtungen verschoben. Die mit den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b verbundenen Greifelemente 118a, 118b werden in Richtungen verschoben, in denen sie sich einander annähern. Die Positionssteuerung des Werkstücks 22 wird durch die Greifelemente 118a, 118b durchgeführt. In dieser Situation wird die Zufuhr von Druckfluid von der Druckfluidzufuhrquelle zu den ersten und zweiten Anschlüssen 32, 34 des Grundkörpers 12 gestoppt (vgl. den Bereich 9a in 9).
  • Anschließend wird überprüft, ob eine festgelegte Zeit T1 (bspw. 100 bis 200 s) seit der Zufuhr des Steuersignals zu der Drehantriebsquelle 16 verstrichen ist oder nicht. Ist die verstrichene Zeit geringer als die festgelegte Zeit T1 (T1 > T), so wiederholt die Routine den Schritt S4. Ist die verstrichene Zeit nicht geringer als die festgelegte Zeit T1 (T1 ≤ T), so geht die Routine weiter zu Schritt S6.
  • In Schritt S6 wird, wie in 9 gezeigt, das Steuersignal kontinuierlich an die Drehantriebsquelle ausgegeben, während Druckfluid von einer nicht dargestellten Druckfluidzufuhrquelle dem zweiten Anschluss 34 zugeführt wird (vgl. den Bereich 9b in 9). In dieser Situation ist der erste Anschluss 32 in einem Zustand, in dem er zur Atmosphäre offen ist. Druckfluid wird von dem zweiten Anschluss 34 und über den zweiten Durchgang 56 in die zweite Zylinderkammer 48a der ersten Durchgangsöffnung 26 eingeführt. Dementsprechend wird der erste Kolben 36a zu der Kappe 38 gedrückt (in Richtung des Pfeils X1). Außerdem drückt Druckfluid, das von der zweiten Zylinderkammer 48a und über den vierten Durchgang 60 in die erste Zylinderkammer 46b der zweiten Durchgangsöffnung 28 eingeführt wird, den zweiten Kolben 36b zu dem Verschiebungsweg-Messmechanismus 44 (in Richtung des Pfeils X2).
  • Eine von der Drehantriebsquelle 16 zugeführte Drehantriebskraft wird durch das Ineinandergreifen des Zahnrades 50 und der Zahnstangenabschnitte 100 als Antriebskraft in axialen Richtungen auf die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b aufgebracht. Außerdem wird eine Presskraft, die durch das von dem zweiten Anschluss 34 zugeführte Druckfluid ausgeübt wird, auf die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b aufgebracht. In dieser Situation werden die Antriebskraft und die Druckkraft in gleicher Richtung (in Richtung des Pfeils X1) auf den ersten Kolben 36a aufgebracht, und die Antriebskraft und die Druckkraft werden in gleicher Richtung (in Richtung des Pfeils X2) auf den zweiten Kolben 36b aufgebracht.
  • Als Folge hiervon wird die durch das Druckfluid ausgeübte Druckkraft auf die Greifelemente 118a, 118b aufgebracht, die durch die Verschiebung der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b verschiebbar sind, in Kombination und zusätzlich zu der Antriebskraft, die durch die Drehantriebsquelle 16 ausgeübt wird. Dadurch kann eine große Greifkraft zum Ergreifen des Werkstücks 22 erreicht werden.
  • In Schritt S6 wird eine Steuerung derart durchgeführt, dass das Druckfluid nur zugeführt wird, nachdem eine festgelegte Zeit T1 nach Ausgabe des Steuersignals zu der Drehantriebsquelle 16 verstrichen ist. Wird das Druckfluid bspw. zugeführt, bevor das Steuersignal in die Drehantriebsquelle 16 eingegeben wurde, so werden die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b durch die durch das Druckfluid bewirkte Druckkraft in axialen Richtungen verschoben. Dadurch wird eine Last an den Eingriffsbereichen zwischen dem Zahnrad 50 der Drehwelle 70 und den Zahnstangenabschnitten 100 der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b aufgebracht, was die Haltbarkeit der Zahnstangenabschnitte 100 und des Zahnrades 50 verringert.
  • Daher wird, wie oben beschrieben, eine Steuerung durchgeführt, wonach das Druckfluid nur zugeführt wird, nachdem die festgelegte Zeit T1 nach Ausgabe des Steuersignals zu der Drehantriebsquelle 16 verstrichen ist. Dementsprechend wird keine übergroße Last zwischen dem Zahnrad 50 und den Zähnen 98 der Zahnstangenabschnitte 100 aufgebracht, so dass die Haltbarkeit der Zahnstangenabschnitte 100 und des Zahnrades 50 nicht verringert wird.
  • In Schritt S7 wird überprüft, ob das Werkstück zuverlässig von dem Paar von Greifelementen 118a, 118b ergriffen wurde oder nicht, und dann der Greifvorgang der Greifelemente 118a, 118b des Greifabschnitts 24 vervollständigt. Ist der Greifvorgang noch nicht abgeschlossen, geht die Routine weiter zu Schritt S6. Wenn der Greifvorgang abgeschlossen ist, endet der vorliegende Prozess auf der Basis des Flussdiagramms gemäß 7.
  • Wenn das Werkstück 22 dagegen aus dem von dem Greiffutter 10 bewirkten gegriffenen Zustand freigegeben wird, wird die Zufuhr des Druckfluides zu dem zweiten Anschluss 34 gestoppt, und das Steuersignal, das zu der Drehantriebsquelle 16 gesandt wurde, wird angehalten, wie es in 9 gezeigt ist (vgl. den Bereich 9c in 9). Dann wird ein Steuersignal aufgebracht, so dass die Drehantriebsquelle 16 in der entgegengesetzten Richtung angetrieben und gedreht wird (vgl. den Bereich 9d in 9). Druckfluid wird dem ersten Anschluss 32 zugeführt, nachdem eine festgelegte Zeit T2 im Anschluss an das Antreiben der Drehantriebsquelle 16 verstrichen ist (vgl. den Bereich 9e in 9). In dieser Situation ist der zweite Anschluss 34 zur Umgebung offen.
  • Entsprechend der Antriebskraft der Drehantriebsquelle 16 und der durch das Druckfluid ausgeübten Druckkraft werden die ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in Richtungen verschoben, die denen entgegengesetzt sind, wenn das Werkstück 22 ergriffen wird. Daher werden die Greifelemente 118a, 118b, die mit den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b verbunden sind, in Richtungen verschoben, in denen sie sich voneinander entfernen. Dementsprechend wird das Werkstück 22 aus dem durch die Greifelemente 118a, 118b ergriffenen Zustand freigegeben.
  • Wie oben beschrieben wurde, ist es bei der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung möglich, die Vorgänge in Abhängigkeit von der Einsatzsituation des Greiffutters 10 auszuwählen und zu schalten, so dass die Greifelemente 118a, 118b geöffnet und geschlossen werden können, wobei eine Antriebskraft lediglich durch die Drehantriebsquelle 16 aufgebracht wird. Alternativ können die Greifelemente 118a, 118b geöffnet und geschlossen werden, wobei zusätzlich zu der Antriebskraft der Drehantriebsquelle 16 eine Druckkraft durch das Druckfluid aufgebracht wird. Daher kann das Greiffutter 10 dazu verwendet werden, das Ergreifen und Positionieren des Werkstücks 22 sehr genau und zuverlässig durchzuführen, indem die Drehmenge oder der Drehwinkel der Drehantriebsquelle 16 gesteuert wird, um dadurch den Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente 118a, 118b frei und hochgenau zu steuern. Außerdem kann das Werkstück 22 durch den durch das Druckfluid aufgebrachten Druck zuverlässig mit einer ausreichenden Greifkraft ergriffen werden. Mit anderen Worten weist das Greiffutter 10 sowohl Positionierungs- als auch Greiffunktionen auf, die auf das Werkstück 22 angewandt werden können. Bei dieser Anordnung ist es auch möglich, die Öffnungs-/Schließgeschwindigkeit der Greifelemente 118a, 118b zu steuern.
  • Bspw. in dem Fall eines elektrischen Greiffutters, bei dem das Werkstück lediglich durch die Antriebskraft einer Drehantriebsquelle ergriffen wird, ist es notwendig eine sehr große Drehantriebsquelle zur Verfügung zu stellen, wenn eine Greifkraft gewünscht wird, die im Wesentlichen der eines herkömmlichen pneumatisch betriebenen Greiffutters entspricht. Außerdem tritt das Problem auf, dass das gesamte Greiffutter aufgrund der Größe der Drehantriebsquelle sehr groß wird. Dadurch steigen auch die Kosten.
  • Im Gegensatz dazu wird bei dem Greiffutter 10 gemäß der vorliegenden Erfindung die Positionssteuerung des Werkstücks 22, die sehr genau erfolgen soll, lediglich die Antriebskraft der Drehantriebsquelle 16 eingesetzt, um das Öffnen und Schließen der Greifelemente 118a, 118b zu bewirken. Wenn das Werkstück 22 ergriffen wird, kann eine festgelegte Greifkraft erhalten werden, indem eine Druckkraft, die durch ein Druckfluid bewirkt wird, zu der Antriebskraft der Drehantriebsquelle hinzugefügt wird. Als Folge hiervon ist es nicht notwendig, die Größe der Drehantriebsquelle zu erhöhen, um die Greifkraft zu erhöhen. Dementsprechend ist es möglich, das Greiffutter 10 einschließlich der Drehantriebsquelle 16 klein zu gestalten.
  • Außerdem sind Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 in dem Grundkörper 12 vorgesehen. Die Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 werden dazu eingesetzt, Verschiebungswege der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b in axialen Richtungen zu messen. Daher ist es möglich, den Öffnungs-/Schließweg des Paares von Greifelementen 118a, 118b, die mit den ersten und zweiten Kolben 36a, 36b verbunden sind, sehr genau zu erfassen. Dementsprechend ist es möglich, eine sehr genaue Steuerung bspw. dann durchzuführen, wenn die Positionierung des Werkstücks 22 mit den Greifelementen 118a, 118b durchgeführt wird.
  • Als nächstes wird ein Fall erläutert, wie er in den 10A bis 10D gezeigt ist, wobei ein im Wesentlichen C-förmiges Werkstück 22a mit dem oben beschriebenen Greiffutter 10 ergriffen wird und wobei das Werkstück 22a in einer ringförmigen Nut 130, die in einem zylindrischen Element 128 (vgl. 10C und 10D) ausgebildet ist, angebracht ist. Stiftöffnungen 132a, 132b sind jeweils an offenen Enden des Werkstücks 22a ausgebildet.
  • Zunächst wird mit Bezug auf 10A der Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente 118a, 118b gesteuert, um eine Positionssteuerung durchzuführen, um die Stifte 126a, 126b der Greifelemente 118a, 118b in die Stiftöffnungen 132a, 132b des Werkstücks 22a einzusetzen. In diesem Fall ist ein Abstand L1 zwischen den Stiftöffnungen 132a, 132b des Werkstücks 22a vorab in der Steuerung (nicht dargestellt) eingestellt. Ein Steuersignal wird von der Steuerung auf die Drehantriebsquelle 16 aufgebracht, um den Öffnungs-/Schließvorgang der Greifelemente 118a, 118b in Abhängigkeit von dem Abstand L1 durchzuführen.
  • Die Greifelemente 118a, 118b werden durch den Antrieb der Drehantriebsquelle 16 verschoben, um sich einander anzunähern oder voneinander zu entfernen. Der Öffnungs-/Schließvorgang der Greifelemente 118a, 118b wird gestoppt, wenn der Abstand 12 zwischen dem Stift 126a und dem Stift 126b dem Abstand L1 zwischen den Stiftöffnungen 132a, 132b entspricht (L1 = L2). In dieser Situation wird die Zufuhr von Druckfluid zu dem Greiffutter 10 gestoppt.
  • Anschließend wird das gesamte Greiffutter 10 bspw. mit Hilfe einer nicht dargestellten Bewegungseinheit nach unten verschoben. Die Stifte 126a, 126b der Greifelemente 118a, 118b werden in die Stiftöffnungen 132a, 132b des Werkstücks 122 eingesetzt. Anschließend wird ein Steuersignal von einer nicht dargestellten Steuerung auf die Drehantriebsquelle 16 aufgebracht. Gleichzeitig wird Druckfluid über den ersten oder zweiten Anschluss 32, 34 des Körpers 12 aufgebracht.
  • Dementsprechend werden die Greifelemente 118a, 118b durch die Verschiebung der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b, welche durch den Umwandlungsmechanismus 20 bewirkt wird, in Richtungen verschoben, in denen sie sich einander annähern. Beide offenen Enden des Werkstücks 22a werden in Richtungen verschoben, in denen sie sich einander annähern. Das Werkstück 22a wird entgegen einer Rückstellkraft radial nach innen deformiert, so dass sein Durchmesser verringert wird (vgl. 10B).
  • Anschließend wird, wie in 10C gezeigt, das Werkstück 22a durch das Greiffutter 10 in das zylindrische Element 128 in einem Zustand verschoben, in welchem der offene Abschnitt des Werkstücks 22a geschlossen ist. Das Werkstück 22a wird so verschoben, dass die äußere Umfangsfläche des Werkstücks 22a der ringförmigen Nut 130 des zylindrischen Elementes 128 gegenüberliegt.
  • Schließlich wird die Zufuhr von Druckfluid zu dem Greiffutter 10 angehalten und der erste oder zweite Anschluss 32, 34 zur Umgebung geöffnet. Außerdem wird ein Steuersignal so aufgebracht, dass die Drehantriebsquelle 16 in einer Richtung angetrieben und gedreht wird, die der oben beschriebenen entgegengesetzt ist. Dementsprechend werden die Greifelemente 118a, 118b durch den Antrieb der Drehantriebsquelle in Richtungen verschoben, in denen sie sich voneinander trennen. Als Folge hiervon wird das Werkstück 22a aus dem Zustand, in dem der offene Abschnitt des Werkstücks 22a durch die Greifelemente 118a, 118b verschlossen wird, freigegeben. Das Werkstück 22a expandiert durch die Rückstellkraft radial nach außen, so dass sein Durchmesser sich vergrößert, wodurch das Werkstück 22a in der ringförmigen Nut 140 angebracht wird (vgl. 10D).
  • Wie oben beschrieben wurde, kann in dem Fall des Greiffutters 10 der Öffnungs-/Schließweg des Paares von Greifelementen 118a, 118b entsprechend eines Steuersignals frei gesteuert werden, indem die Drehmenge oder der Drehwinkel der Drehantriebsquelle 16 gesteuert wird, wobei das Steuersignal von einer nicht dargestellten Steuerung zugeführt wird. Daher können bspw. die Stifte 126a, 126b der Greifelemente 118a, 118b einfach in das Paar von Stiftöffnungen 132a, 132b des Werkstücks 22a, die voneinander einen festgelegten Abstand haben, eingesetzt werden. Wenn das Werkstück 22a ergriffen wird, wird eine durch ein Druckfluid ausgeübte Druckkraft auf die Greifelemente 118a, 118b aufgebracht, zusätzlich zu der Antriebskraft, die durch die Drehantriebsquelle 16 ausgeübt wird. Dadurch ist es möglich, eine gewünschte Greifkraft für das Werkstück 22a zu erreichen.
  • Wenn andererseits wie in 11 gezeigt, ein Werkstück 22b, bspw. ein elektronisches Element, auf einem Substrat 136 installiert und zusammen mit einer Vielzahl weiterer elektronische Elemente 134a, 134b befestigt wird, so wird zunächst eine Steuersignal durch eine nicht dargestellte Steuerung auf die Drehantriebsquelle 16 ausgeübt. Außerdem wird das Werkstück 22b durch die Greifelemente 118a, 118b in einem Zustand ergriffen, in dem Druckfluid den Zylinderkammern des Grundkörpers 12 zugeführt wird. Das Greiffutter 10 wird nach unten verschoben, um das Werkstück 22b in den Raum zwischen den benachbarten elektronischen Elementen 134a, 134b zu verschieben.
  • Anschließend wird das Werkstück 22b auf dem Substrat 136 angebracht und dann die Zufuhr von Druckfluid unterbrochen, so dass das Innere der Zylinderkammern in einen Zustand versetzt wird, in dem sie zur Umgebung offen sind. Außerdem wird ein Steuersignal mit einer Polarität, die der des oben beschriebenen Steuersignals entgegengesetzt ist, auf die Drehantriebsquelle 16 aufgebracht. Dementsprechend wird die Drehantriebsquelle 16 in der entgegengesetzten Richtung angetrieben und gedreht, so dass die Greifelemente 118a, 118b in Richtungen verschoben werden, in denen sie sich voneinander entfernen. Dementsprechend wird das Werkstück 22b aus dem durch die Greifelemente 118a, 118b ergriffenen Zustand freigegeben (s. die zwei-Punkt-gestrichelten Linien in 11).
  • Bei dieser Prozedur wird der Abstand 13 zwischen den benachbarten elektronischen Elementen 134a, 134b, in welchen die Greifelemente 118a, 118b vorwärts bewegt werden, gemessen. Vorab wird in der Steuerung (nicht dargestellt) eine Einstellung vorgenommen, so dass der Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente 118a, 118b auf der Basis des zuvor gemessenen Abstands L3 festgelegt wird. Das Steuersignal wird von der Steuerung auf die Drehantriebsquelle 16 aufgebracht. Als Folge hiervon ist es möglich, die Verschiebungswege der Greifelemente 118a, 118b zu steuern, wenn die Greifelemente 118a, 118b in Richtungen geöffnet werden, in denen sie sich voneinander entfernen. Wenn das Werkstück 22b aus dem durch die Greifelemente 118a, 118b bewirkten ergriffenen Zustand freigegeben wird, treten die Greifelemente 118a, 118b daher nicht in Kontakt mit den angrenzenden elektronischen Elementen 134a, 134b. Dementsprechend ist es möglich, einen Öffnungsvorgang der Greifelemente 118a, 118b auch in einem sehr begrenzten Raum zuverlässig durchzuführen.
  • Mit anderen Worten können die Greifelemente 118a, 118b mit minimalem Verschiebungsweg, der erforderlich ist, um das Werkstück 22b aus dem ergriffenen Zustand freizugeben, geöffnet werden, indem die Drehmenge oder der Drehwinkel der Drehantriebsquelle 16 entsprechend dem auf die Drehantriebsquelle 16 aufgebrachten Steuersignal gesteuert wird.
  • Zusätzlich wird nun ein Fall erläutert, bei dem eines einer Vielzahl von Werkstücken 138a bis 138c mit unterschiedlichen Formen durch die Greifelemente 118a, 118b ausgewählt und ergriffen wird, um das ausgewählte Werkstück in eine einer Vielzahl von Installationsöffnungen 140a bis 140c, deren Form jeweils der der Werkstücke 138a bis 138c entspricht, zu bewegen und einzusetzen (vgl. 12A und 12B). Die Erläuterung soll den Fall beschreiben, bei dem das mittlere Werkstück 138b, das in der Vielzahl von Werkstücken 138a bis 138c enthalten ist, ergriffen und bewegt wird.
  • Zunächst wird das Greiffutter 10 in einem vollständig geöffneten Zustand, in dem die Greifelemente 118a, 118b in Richtungen verschoben sind, in denen sie sich voneinander trennen, nach unten bewegt, so dass das Werkstück 138b zwischen den Greifelementen 118a, 118b angeordnet ist. Wenn ein Steuersignal durch die Steuerung (nicht dargestellt) auf die Drehantriebsquelle 16 aufgebracht wird, werden die Greifelemente 118a, 118b in Richtungen verschoben, in denen sie sich einander annähern, wodurch die Greifelemente 118a, 18b an beiden Seitenflächen des Werkstücks 138b anlegen (vgl. 12A).
  • In dieser Situation werden die Verschiebungswege der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b des Umwandlungsmechanismus 20 durch die Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 erfasst. Die Breitendimension W1 des Werkstücks 138b wird durch die nicht dargestellte Steuerung auf der Basis der Verschiebungswege der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b berechnet. Während dieser Situation ist die Zufuhr von Druckfluid zu dem Greiffutter 10 angehalten.
  • Anschließend wird ein Steuersignal von der Steuerung an die Drehantriebsquelle 16 ausgegeben, während gleichzeitig Druckfluid über den zweiten Anschluss 34 den Zylinderkammern zugeführt wird. Dementsprechend werden die Greifelemente 118a, 118b durch die Verschiebung der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b des Umwandlungsmechanismus 20 in Richtungen verschoben, in denen sie sich einander annähern. Somit wird das Werkstück 138b durch die Greifelemente 118a, 118b ergriffen.
  • Die Position der Installationsöffnung 140b mit einer Breitendimension W2 entsprechend der Breitendimension W1 des Werkstücks 138b wird auf der Basis der Breitendimension W1 des Werkstücks 138b, die durch die Steuerung berechnet wurde, bestimmt. Das Werkstück 138b wird mit Hilfe des Greiffutters 10 in die Installationsöffnung 140b eingesetzt (vgl. 12B).
  • Schließlich wird die Zufuhr von Druckfluid zu dem Greiffutter 10 angehalten und dann Druckfluid dem ersten Anschluss 32, der dem oben angesprochenen zweiten Anschluss 34 gegenüberliegt, zugeführt. Außerdem wird die Drehantriebsquelle 16 in einer der oben angesprochenen Richtung entgegengesetzten Richtung angetrieben und gedreht. Dementsprechend werden die Greifelemente 118a, 118b in Richtungen verschoben, in denen sie sich voneinander entfernen, und das Werkstück 138b wird aus dem Zustand, in dem es durch die Greifelemente 118a, 118b ergriffen wurde, freigegeben.
  • Wenn jedes der Werkstücke 138a bis 138c von den Greifelementen 118a, 118b ergriffen wird, können, wie oben beschrieben, die Dimensionen der Werkstücke 138a bis 138c auf der Basis der Verschiebungswege der ersten und zweiten Kolben 36a, 36b, wie sie durch die Verschiebungsweg-Messmechanismen 44 gemessen werden, bestimmt werden. Jedes der gemessenen Werkstücke 138a bis 138c kann dann bspw. in eine geeignete Installationsöffnung 140a bis 140c, die der Außendimension des Werkstücks entspricht, bewegt und eingesetzt werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf einen Fall beschränkt, bei dem das Greiffutter 10 notwendigerweise an einem vorderen Ende einer Welle eines Maschinenwerkzeugs befestigt ist, wobei die Operationen zum Positionieren und Ergreifen der Werkstücke 22, 22a, 22b, 138a bis 138c automatisch durch die Zufuhr von Strom und Druckfluid zu dem Greiffutter 10 durchgeführt werden. Vielmehr kann auch eine andere Anordnung vorgesehen sein, bspw. die modifizierte Ausführungsform des Spannfutters 10 gemäß 13, wobei das Greiffutter durch eine Hand 154 eines Bedieners 152 ergriffen wird, um bspw. Vorgänge des Ergreifens, Bewegens oder Zusammensetzens des Werkstücks durchzuführen.
  • Das Greiffutter 150 gemäß der modifizierten Ausführungsform umfasst einen konkaven/konvexen Griff 158, der an dem äußeren Abschnitt eines Gehäuses 156, welches an dem oberen Abschnitt des Grundkörpers 12 befestigt ist, ausgebildet ist, so dass der Bediener 152 das Greiffutter 150 leicht mit einer Hand 154 ergreifen kann. Außerdem sind bspw. ein Öffnungs-/Schließschalter 160 zur Durchführung einer Öffnungs-/Schließoperation der Greifelemente 118a, 118b, ein Einstellknopf 162 zum Einstellen des Öffnungs-/Schließweges der Greifele mente 118a, 118b, ein Stromschalter 164 zum Ein- oder Ausschalten der Strom quelle des Greiffutters 150 und eine Vielzahl von Anzeigelampen 166 zur visuellen Anzeige eines Betriebszustandes des Öffnungs-/Schließschalters 160 oder dgl. an oberen Abschnitten des Gehäuses 156 vorgesehen. Die gleichen Aufbauelemente wie bei dem Greiffutter 10 gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Auf die obige Beschreibung kann daher verwiesen werden.
  • Im Falle des Greiffutters 150 schaltet ein Bediener 152 die Stromquelle des Greiffutters 150 durch Betätigung des Stromschalters 164 ein. Der Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente 118a, 118b wird mit Hilfe des Einstellknopfes 162 in Abhängigkeit von der Form eines nicht dargestellten Werkstücks eingestellt. Wenn anschließend der Öffnungs-/Schließschalter 160 niedergedrückt wird, werden die Greifelemente 118a, 118b geöffnet/geschlossen, wodurch es möglich ist, die Operation zum Positionierung oder Ergreifen des Werkstücks unabhängig von der Form des Werkstücks bequem durchzuführen.
  • Das Werkstück kann mit Hilfe des Greiffutters 150 mit im Vergleich zu einem herkömmlichen Fall, bei dem ein Bediener 152 Operationen zum Ergreifen oder Positionieren des Werkstückes oder Operationen zum Zusammensetzen des Werkstücks mit Hilfe eines Werkzeugs oder dgl. durchführen muss, zuverlässig mit stabiler Greifkraft ergriffen werden. Dadurch ist es möglich, die Produktivität zu verbessern, bspw. wenn Operationen zum Zusammensetzen von Werkstücken durchgeführt werden. Außerdem ist es möglich, Werkstücke genauer und gleichmäßig zu positionieren, wenn Positionierungsvorgänge durchgeführt werden.

Claims (10)

  1. Werkstückgreiffutter (10) zum Ergreifen eines Werkstücks (22) mit Hilfe eines Paares von Greifelementen (118a, 118b) mit: einem Grundkörper (12) mit einem Paar von Anschlüssen (32, 34), denen ein Druckfluid zugeführt wird, und Zylinderkammern (46a, 46b, 48a, 48b), in welche das Druckfluid eingeführt wird, einem Antriebsabschnitt (16), der mit dem Grundkörper (12) verbunden ist, zum Antreiben und Drehen eines Zahnrades (50) entsprechend einem elektrischen Signal, einem Paar von Kolben (36a, 36b), die in einer axialen Richtung in den Zylinderkammern (46a, 46b, 48a, 48b) verschiebbar sind, wobei eine Antriebskraft von dem Antriebsabschnitt (16) über Zahnstangen (100), die mit dem Zahnrad (50) in Eingriff stehen, auf die Kolben (36a, 36b) übertragen wird, einem Greifabschnitt (24) mit dem Paar von Greifelementen (118a, 118b), der mit dem Paar von Kolben (36a, 36b) verbunden ist, wobei die Greifelemente (118a, 118b) durch eine Verschiebung der Kolben (36a, 36b) geöffnet und geschlossen werden können, und einem Verschiebungsweg-Messmechanismus (44, 44a), der an einer ersten Endseite und/oder einer zweiten Endseite in axialer Richtung der Zylinderkammer (46a, 46b, 48a, 48b), in welcher der Kolben (36a, 36b) verschoben wird, vorgesehen ist, welcher einen Verschiebungsweg wenigstens eines des Paares von Kolben (36a, 36b) in der axialen Richtung durch Ermittlung einer Ausgangs spannung oder einer Ausgangsfrequenz, die von einer im Bereich der Zylinderkammer (46a, 46b, 48a, 48b) angeordneten Spule (106) zugeführt wird, erfasst, wobei die Kolben (36a, 36b) relativ zu einem Mittelpunkt des Zahnrades (50) gegenüberliegend angeordnet sind und wobei die Kolben (36a, 36b) in der axialen Richtung verschoben werden, indem die Antriebskraft von dem Antriebsabschnitt (16) und/oder eine Druckkraft, die durch das Druckfluid ausgeübt wird, aufgebracht wird.
  2. Greiffutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschiebungsweg-Messmechanismus (44) eine Stange (104) umfasst, die zu der Zylinderkammer (46a, 46b, 48a, 48b) vorsteht und in den Kolben (36a, 36b) eingesetzt ist, dass die Spule (106) um eine äußere Umfangsfläche der Stange (104) in der axialen Richtung gewickelt ist, und dass die Ausgangsspannung oder die Ausgangsfrequenz, die von der Spule (106) zugeführt wird, erfasst wird, wenn der Kolben (36a, 36b) in der axialen Richtung verschoben wird.
  3. Greiffutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule (106) radial außen um die Zylinderkammer (46a, 46b, 48a, 48b) in der axialen Richtung gewickelt ist, und dass die Ausgangsspannung oder die Ausgangsfrequenz, die von der Spule (106) zugeführt wird, erfasst wird, wenn der Kolben (36a, 36b) im Wesentlichen parallel zu der Spule (106) verschoben wird.
  4. Greiffutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Paar von Kolben (36a, 36b) einen Kolben (36a) und einen anderen Kolben (36b) umfasst, die durch das Ineinandergreifen mit dem Zahnrad (50) in einander entgegengesetzten Richtungen verschoben werden.
  5. Greifvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vordere Enden des Paares von Greifelementen (118a, 118b) so angeordnet und geneigt sind, dass sich die vorderen Enden einander annähern.
  6. Greifvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Stifte (126a, 126b), die jeweils einen Durchmesser aufweisen, der kleiner ist als ein Durchmesser jedes der Greifelemente (118a, 118b), an den vorderen Enden des Paares von Greifelementen (118a, 118b) vorgesehen sind.
  7. Greifvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsabschnitt (16) einen Detektionsabschnitt (68) zur Erfassung einer Drehantriebsmenge des Antriebsabschnitts (16) aufweist.
  8. Greifvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (12) eine Führungsstange (64) aufweist, die Blöcke (66, 116), mit welchen das Paar von Führungselementen (118a, 118b) verbunden ist, linear und verschieblich führt.
  9. Verfahren zur Steuerung eines Werkstück-Greiffutters (10) zur Positionierung eines Werkstücks (22) mit Hilfe eines Greifabschnitts (24) mit folgenden Schritten: Aufbringen eines elektrischen Signals auf einen Antriebsabschnitt (16), um Kolben (36a, 36b), die über Zahnstangenabschnitte (100) mit einem Zahnrad (50) in Eingriff stehen, in axialer Richtung zu verschieben, indem das mit dem Antriebsabschnitt (16) verbundene Zahnrad (50) angetrieben und gedreht wird, Erfassen eines Verschiebungsweges des Kolbens (36a, 36b) mit einem Verschiebungsweg-Messmechanismus (44) wenn ein Paar von Greifelementen (118a, 118b), die mit den Kolben 36a, 36b verbunden sind, geöffnet und geschlossen werden, Positionieren der Greifelemente (118a, 118b) für das Werkstück (22), indem ein Öffnungs-/Schließweg der Greifelemente (118a, 118b) nach Bedarf gesteuert wird, Antreiben des Antriebsabschnitts (16), um die Greifelemente (118a, 118b) zu schließen, um das Werkstück (22) durch eine durch den Antriebsabschnitt (16) ausgeübte Antriebskraft zu ergreifen, und Drücken der Kolben (36a, 36b) in der axialen Richtung durch Zufuhr eines Druckfluides zu den Zylinderkammern (46a, 46b, 48a, 48b) über Anschlussöffnungen (32, 34), die in einem Grundkörper (12) ausgebildet sind, wenn seit dem Antrieben des Antriebsabschnitts (16) eine festgelegte Zeit verstrichen ist, wobei das Werkstück sowohl durch die Antriebskraft, die durch den Antriebsabschnitt (16) ausgeübt wird, als auch die Druckkraft, die durch das Druckfluid ausgeübt wird, ergriffen wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebungsgeschwindigkeiten der Kolben (36a, 36b) und der Greifelemente (118a, 118b) gesteuert werden, indem das elektrische Signal, das auf den Antriebsabschnitt (16) aufgebracht wird, gesteuert wird.
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