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DE10200567C2 - Gepäckstück mit einer Transportvorrichtung - Google Patents

Gepäckstück mit einer Transportvorrichtung

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Publication number
DE10200567C2
DE10200567C2 DE2002100567 DE10200567A DE10200567C2 DE 10200567 C2 DE10200567 C2 DE 10200567C2 DE 2002100567 DE2002100567 DE 2002100567 DE 10200567 A DE10200567 A DE 10200567A DE 10200567 C2 DE10200567 C2 DE 10200567C2
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DE
Germany
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luggage
piece
transport device
linkage
rear wall
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Application number
DE2002100567
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English (en)
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DE10200567A1 (de
Inventor
Haene Jozef D
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BRINGTON IND Ltd
Original Assignee
BRINGTON IND Ltd
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Publication date
Application filed by BRINGTON IND Ltd filed Critical BRINGTON IND Ltd
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Publication of DE10200567A1 publication Critical patent/DE10200567A1/de
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Publication of DE10200567C2 publication Critical patent/DE10200567C2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/26Special adaptations of handles
    • A45C13/262Special adaptations of handles for wheeled luggage
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/14Rigid or semi-rigid luggage with built-in rolling means
    • A45C5/143Rigid or semi-rigid luggage with built-in rolling means detachable

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gepäckstück, das auf eine Schmalseite aufstellbar und mit einer Transportvorrichtung versehen ist, die auf einer im unteren Bereich ei­ ner Rückwand befindlichen Achse angeordnete Rollen sowie ein teleskopartiges Gestänge mit einem relativ zum Gepäckstück festen Stück und einem dazu in Längsrichtung bewegbaren Stück mit einem Griff aufweist, und dazu vorgesehen ist, nach Kippen des Gepäckstücks auf den Rollen laufend gezogen zu werden.
Derartige Gepäckstücke weisen im Allgemeinen eine im Wesentlichen rechtwink­ lige, kubische Form auf, wobei das Gepäckstück vorzugsweise auf schmalen und kurzen Seiten steht und die Achse mit den Rollen sich in der Höhe der Rückwand am unteren Ende, also im Bereich der Standfläche befindet. Derartige Gepäck­ stücke sind als Koffertrolleys bekannt geworden und haben sich wegen ihrer sta­ bilen Rollbarkeit bewährt. Die stabile Rollbarkeit ergibt sich aus einem relativ großen Abstand der Rollen auf der Achse, da sich die Breite der Achse aus der Breite der größten Kofferseite ergibt. Kofferrollsysteme einer anderer Art weisen Rollen an der Unterseite des Koffers an einer Achse auf, die sich entlang einer kurzen Seite erstreckt, sodass ein nur geringer Rollenabstand realisiert wird, der den Transport dieser, häufig als Schalenkoffer ausgebildeten Koffer erschwert und häufig unstabil werden lässt.
Allerdings ist es wegen der großen Breite der die Rollen aufweisenden Achse kaum möglich, das Gepäckstück neben sich zu ziehen. Die Koffertrolleys der gat­ tungsgemäßen Art werden daher regelmäßig von der Person hinter sich her ge­ zogen. Insbesondere bei größeren Personen ergibt sich das Problem, dass auf­ grund der begrenzten Länge des teleskopartigen Gestänges, also aufgrund der begrenzten Höhe des ausziehbaren Griffes, der Koffer relativ steil hinter der Per­ son hergezogen wird, wodurch die freie Schrittweite der ziehenden Person einge­ schränkt wird. In der bei Reisenden häufig anzutreffenden Eile kommt es daher nicht selten zu Kollisionen zwischen den Füßen der ziehenden Person und dem Gepäckstück, wodurch einerseits das stabile Ziehen gestört und andererseits die Gefahr einer Beeinträchtigung des Aussehens des Gepäckstücks oder der Schuhe der ziehenden Person besteht.
Eine Lösungsmöglichkeit könnte in der Verlängerung des teleskopartigen Gestän­ ges bestehen. Das teleskopartige Gestänge besteht aber regelmäßig nur aus zwei Rohrstücken, sodass die maximale Höhe des Griffes unter der doppelten Höhe des Gepäckstücks liegt, wenn die Transportvorrichtung in das Gepäckstück und insbesondere der eingeschobene Griff in das Gepäckstück integriert ist. Das Vor­ sehen eines dritten Rohrstücks würde erhebliche Platz-, Stabilitäts- und Kosten­ probleme aufwerfen.
Durch die DE 197 48 846 A1 ist ein Gepäckstück bekannt, das auf Rollen auch in Situationen transportierbar sein soll, in denen der Transport einen eingangs erwähnten, als Koffertrolley ausgebildeten Gepäckstücks erschwert ist, beispielsweise im Innern einer Flugzeugkabine oder in überfüllten Bereichen. Hierzu ist das Gepäckstück an der Unterseite mit vier Laufrollen versehen. Das Schieben oder Ziehen eines derartigen Gepäckstücks erfolgt ohne ein Kippen, wobei ein teleskopartig ausziehbarer Griff sich etwa in der Koffermitte befinden sollte. Durch die Führung des Griffes mittig im Innern des Gepäckstücks wird der nutz­ bare Innenraum beeinträchtigt. Vorgesehen ist daher eine Führung in einer Sei­ tenwand des Gepäckstücks, wobei die ausziehbaren Stangen des Griffes so ge­ krümmt sind, dass der Griff oberhalb einer Mittenebene des Gepäckstücks liegt.
Durch die WO 97/18726 A1 ist ein aufrecht stehender Koffer bekannt, der eben­ falls auf vier Laufrollen läuft und somit im aufrecht stehenden, nicht gekippten Zustand verfahrbar ist. Vorgesehen ist insbesondere ein Schieben des Koffers. Hierzu ist an einer Rückwand des Koffers ein Gestänge aus Führungsrohren aus­ ziehbar, das mit einem Gelenk versehen ist und nach dem Ausziehen von dem Gepäckstück weg gekippt werden kann, sodass der Koffer auf seinen vier Lauf­ rollen durch eine hinter der Rückwand gehenden Person geschoben werden kann. Auch dieser Koffer stellt ausdrücklich eine Alternative zu den bekannten Koffer­ trolleys mit Rollen auf nur einer Achse dar, die erst nach einem Kippen des Kof­ fers rollbar sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Gepäckstück der eingangs erwähnten Art so auszubilden, dass die Ziehbarkeit des Gepäckstücks mittels der Transportvorrichtung verbessert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß das Gepäckstück der eingangs erwähnten Art dadurch gekennzeichnet, dass die Stücke des teleskopartigen Ge­ stänges bezüglich des Gepäckstücks mit einem konstanten Radius von dem Ge­ päckstück wegzeigend gekrümmt ausgebildet sind.
Die erfindungsgemäße Krümmung der Stücke des teleskopartigen Gestänges mit einem konstanten Radius ermöglicht weiterhin das Ausziehen des bewegbaren Stücks mit dem Griff, wobei jedoch beim Ausziehen wegen der Krümmung ein Abstand des Griffes zur Rückwand des Gepäckstücks bezüglich der horizontalen Richtung erzielt wird, sodass das Gepäckstück bei im Wesentlichen gleicher Hö­ he des Griffes einen deutlich größeren Abstand zur ziehenden Person aufweist als mit den bisherigen geraden teleskopartigen Gestängen.
Die Krümmung des teleskopartigen Gestänges wird im Allgemeinen nur so stark sein, dass für den ausgezogenen Griff ein zusätzlicher Abstand von dem Gepäck­ stück von 10 bis 30 cm erzielt wird. Der Krümmungsradius wird somit beispiels­ weise zwischen 2 und 3 m betragen. Bei Gepäckstücken üblicher Höhe (etwa 50 cm) führt ein Krümmungsradius von ca. 2,50 m zu einem horizontalen Abstands­ gewinn im Bereich des Griffes von ca. 20 cm.
Die vorliegende Erfindung lässt sich mit einem Gepäckstück realisieren, bei dem die Transportvorrichtung die Rollen aufweist und als separates Teil mit dem Ge­ päckstück kombinierbar ist. Bevorzugt ist jedoch die Ausbildung der in das Ge­ päckstück integrierten Transportvorrichtung, bei der das Gepäckstück vorzugs­ weise selbst die Rollen aufweist. Dabei kann das Gestänge der Transportvorrich­ tung vorzugsweise mit der Rückwand des Gepäckstücks verbunden sein.
Zur Vermeidung von Raumverlusten im Innenraum des Gepäckstücks kann es zweckmäßig sein, wenn die Rückwand zumindest teilweise die Krümmung des Gestänges aufweist.
Der Vermeidung eines Nutzraumverlusts im Innenraum des Gepäckstücks dient auch eine Ausführungsform, bei der ein oberes Ende des festen Stücks des Ge­ stänges außerhalb des Querschnitts des Gepäckstücks an seinem oberen Rand angeordnet ist, d. h., dass das bewegbare Stück des Gestänges außerhalb der eigentlichen Rückwand des Gepäckstücks in das fest mit dem Gepäckstück ver­ bundene Stück des Gestänges hinein ragt.
Die Erfindung soll im Folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitendarstellung eines erfindungsgemäßen Ge­ päckstücks
Fig. 2 eine Seitenansicht einer praktischen Ausführungsform eines erfin­ dungsgemäßen Gepäckstücks
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht von schräg hinten auf das Gepäckstück gemäß Fig. 2.
Die schematische Darstellung der Fig. 1 lässt ein Gepäckstück 1 erkennen, das durch einen auf einer Schmalseite aufgestellten Koffer gebildet ist. Im Be­ reich seiner Rückwand 2 ist das Gepäckstück 1 mit einem Teleskopgestänge versehen, dass aus einem fest mit dem Gepäckstück 1 im Bereich der Rück­ wand 2 verbundenen festen Rohrstück 3 und einem relativ dazu in Längsrich­ tung ausziehbaren Rohrstück 4 besteht, an dessen oberem freien Ende sich ein Griff 5 befindet. Die Verbindung der beiden Rohrstücke 3, 4 ist durch einen Anschlag 6 gesichert, der in Fig. 1 schematisch angedeutet ist.
Das Gepäckstück 1 weist am unteren Ende in der Höhe der Rückwand 2 eine Achse mit Rollen 7 auf, sodass das Gepäckstück 1 durch Kippen am Griff 5 nach hinten um die Rollen 7 herum auf den Rollen 7 rollbar ist.
Fig. 2 und 3 verdeutlichen eine praktische Ausführungsform der Erfindung, bei der das feste Rohrstück 3 in dem Gepäckstück 2 integriert und gekrümmt ausgebildet ist. Eine nach oben offene Mündung des festen Rohrstücks 3 zur Aufnahme des bewegbaren Rohrstücks 4 befinden sich unterhalb einer Ober­ seite 8 des Gepäckstücks 1 und somit außerhalb des Querschnitts des Gepäckstücks 1 im Bereich der Oberseite 8. Durch einen schräg seitlich nach au­ ßen gerichteten Ausgang 9 des festen Rohrstücks 3, wie er insbesondere in Fig. 3 gut erkennbar ist, wird eine übergroße Krümmung der Rückwand 2 des Gepäckstücks 1 vermieden.
Fig. 3 lässt auch erkennen, dass das teleskopartige Gestänge vorzugsweise aus zwei parallelen festen Stücken 3 und zwei parallelen ausziehbaren Stücken 4 besteht, die am oberen Ende mit dem Griff 5 miteinander verbunden sind.
Wie Fig. 3 auch verdeutlicht, besteht keine zwangsläufige Verbindung zwi­ schen der Achse der Rollen 7 und dem teleskopartigen Gestänge 3, 4 der Transportvorrichtung.

Claims (6)

1. Gepäckstück, das auf eine Schmalseite aufstellbar und mit einer Transportvor­ richtung versehen ist, die auf einer im unteren Bereich einer Rückwand (2) be­ findlichen Achse angeordnete Rollen (7) sowie ein teleskopartiges Gestänge mit einem relativ zum Gepäckstück (1) festen Stück (3) und einem dazu in Längsrich­ tung bewegbaren Stück (4) mit einem Griff (5) aufweist, und dazu vorgesehen ist, nach Kippen des Gepäckstücks (1) auf den Rollen (7) laufend gezogen zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Stücke (3, 4) des teleskopartigen Ge­ stänges bezüglich des Gepäckstücks (1) mit einem konstanten Radius von dem Gepäckstück (1) wegzeigend gekrümmt ausgebildet sind.
2. Gepäckstück mit einer Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die Transportvorrichtung als separates Teil mit dem Gepäckstück (1) kombinierbar ist.
3. Gepäckstück mit einer Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die Transportvorrichtung in das Gepäckstück (1) inte­ griert ist.
4. Gepäckstück mit einer Transportvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge­ kennzeichnet, dass ein oberes Ende (9) des festen Stücks (3) des Gestän­ ges außerhalb des Querschnitts des Gepäckstücks (1) an seinem oberen Rand (8) angeordnet ist.
5. Gepäckstück mit einer Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge (3, 4) mit einer Rück­ wand (2) des Gepäckstücks (1) verbunden ist.
6. Gepäckstück mit einer Transportvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die Rückwand (2) zumindest teilweise die Krümmung des Gestänges (3, 4) aufweist.
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