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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Difluorbenzophenon
und seiner Isomeren. 4,4'-Difluorobenzophenon
(4,4'-DFBP) ist
der zentrale Ausgangsstoff zur Herstellung von aromatischen Polyetherketonen.
Diese sind Hochleistungskunststoffe mit stetig wachsenden jährlichen
Produktionsmengen, sodass auch die jährlich weltweit produzierte
Menge 4,4'-DFBP
im Wachstum begriffen ist. Die wichtigsten Polyetherketone sind
die Polyetheretherketone (PEEK) und Polyrtherketone (PEK). Diese
zeichnen sich durch Schmelzpunkte von über 330 °C sowie hohe Chemikalienbeständigkeit
aus. Kleine Mengen werden zur Herstellung von Medikamenten und Agrarchemikalien
verwendet.
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Zur
Zeit wird 4,4'-DFBP
fast ausschließlich
in folgender Zweistufensynthese nach
US
2,606,183 (1952) und
US
2,705,730 (1955), beide Head et. al erzeugt:
- 1. 4,4'-Diamino-Diphenylmethan
(MDA für
Methylen-Dianilin) wird mit NaNO2 in HF-saurer Lösung diazotiert
und mit HBF4 nach Balz-Schiemann unter N2-Entwicklung das Fluorid-Ion in den Aromaten
eingeführt. (siehe
Beyer, Walter, Lehrbuch der organischen Chemie, Hirzel, 24. Auflage,
2004, Seite 626, und Balz, Schiemann, Berichte, Vol 60, p1186 (1927)
- 2. Das entstandenen 4,4'-Difluordiphenylmethan
(DFDPM) wird nach Reinigung mit HNO3 oxidiert.
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Nach
EP 4710 , Staniland et. Al.
(1979) und
US 2,563,796 ,
Shenk et.al. kann auch direkt das in Flusssäure gelöste Diazoniumfluorid durch
Erhitzen zersetzt werden.
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Ein
zweiter Weg zur Synthese von Benzophenonen ist die Friedl-Crafts
Acylierung. Entweder direkt aus Fluorbenzol und Phosgen nach
US 4,618,762 , Desbois (1986)
in Flusssäure
und Bortrifluorid als Katalysator oder, nach
US 4,814,508 , Gors et.al. (1989) aus
Fluorbenzol und 4-Fluoro-benzoesäurechlorid
mit Aluminiumchlorid und Lithiumchlorid als Katalysator.
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Eine
dritte Möglichkeit
der Synthese ist nukleophile Substitution am Aromaten (SNAr). Dabei
wird entweder eine Nitro-Gruppe (
US
6,274,770 , Clarc et.al., 2001) mit dem Phasentransferkatalysator
Tetramethylammonium-Fluorid oder ein Halogenid (
JP 57169441 ) mit Kaliumfluorid bei
erhöhter
Temperatur (150°C
bis 200°C)
gegen ein Fluoratom ausgetauscht.
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Eine
weitere Möglichkeit,
4,4'-Difluorbenzophenon
zu erzeugen, ist in
JP 61221146 ,
(Fukuoka et.al. 1986) beschrieben. Fluorbenzol wird mit Kohlenmonoxid
und Sauerstoff im Autoklaven mit Edelmetall-Katalysator zur Reaktion
gebracht.
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DE 698 15 082 beschreibt
die Synthese aus 4,4'-Dinitrodiphenylmethan,
es wird mit Luft in DMAc oxidiert und mit Tetramethylammoniumfluorid
als PTC nach SNAr substituiert. Die Ausbeute beträgt etwa
70 %. Durchgeführt
wird die Reaktion mit 60 mg Ausgangssubstanz in 10 ml Lösemittel,
dies ist kein technisch nutzbarer Prozeß.
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US-PS
4,978,798 beschreibt einen mehrstufigen, aufwendigen Prozeß.
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Nachteile
des Standes der Technik
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Die über mehrere
Jahrzehnte erfolgte Suche nach verschiedenen Synthesen zur Herstellung
von Difluorbenzophenon zeigt auf, dass keine davon ohne gravierende
Nachteile ist.
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Bei
der Route über
Friedl-Crafts Acylierung ist es vor allem der große Bedarf
an Katalysatoren und deren Entsorgung. Bei der Balz-Schiemann Reaktion
ist vor allem das Lösemittel
Flusssäure
problematisch und die Aufbereitung der Tetrafluoroborsäure aufwändig. Zudem
fallen auch hier große
Mengen anorganischer Salze an.
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Die
nukleophile Substitution zur Erzeugung von Difluorbenzophenon hat
bislang noch keine technische Bedeutung erlangt. 4,4'-Dichorbenzophenon
ist als Ausgangssubstanz nicht billig und verlagert eigentlich nur
die Problematik zur Herstellung eines doppelt para substituierten
Benzophenon. Frei gesetzte Nitrogruppen aus dem 4,4'-Dinitrobenzophenon
bilden Nitrite, die bei den verwendeten Temperaturen und wirtschaftlichen
Konzentrationen durchaus Nebenreaktionen initiieren können.
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Angesichts
des oben diskutierten Standes der Technik bestand die Aufgabe der
Erfindung darin, ein weiteres, einfaches Verfahren zur Synthese
von 4,4'-Difluorobenzophenon
zu schaffen.
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Diese
Aufgabe wurde gelöst,
indem Fluorbenzol mit Paraformaldehyd unter Säurekatalyse zu einem Isomerengemisch
von 2,4' und 4,4'-DFDPM gekoppelt
und dieses anschließend
mit molekularem Sauerstoff zu Benzophenonen oxidiert wird. Die Isomeren
werden durch Umkristallisieren getrennt.
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Dieses
Verfahren bietet folgende Vorteile:
- 1. Sowohl
bei der Kopplung als auch bei der Oxidation bildet sich, abgesehen
von Nebenprodukten, nur Wasser und kein anderes, in stöchiometrischer
Menge anfallendes Nebenprodukt.
- 2. Beide Reaktionen laufen bei Normaldruck und Temperaturen
zwischen 20°C
und 80°C
ab, was den apparativen Aufwand deutlich reduziert.
- 3. Der saure Katalysator kann durch Erhitzen im Vakuum regeneriert
werden.
- 4. Die Isomerentrennung erfolgt durch Umkristallisieren aus
einem Gemisch von Essigsäure
und Wasser, was sowohl ökonomisch
als auch ökologisch
als Vorteil zu werten ist.
- 5. Es wird neben der Essigsäure
kein zusätzliches
Lösungsmittel
benötigt.
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Beschreibung
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Fluorbenzol
wird großtechnisch
hergestellt, ist mittlerweile einigermaßen preisgünstig und daher eine gute Ausgangssubstanz
für Fluor
enthaltende organische Verbindungen.
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Im
folgenden wird ein Verfahren beschrieben, bei dem Fluorbenzol mit
Formaldehyd unter Katalyse von organischen Sulfonsäuren zu
einem Gemisch von etwa 95%-Difluordiphenylmethan-Isomeren
(DFDPM) und 5% höher
kondensierten Produkten als Rest umgesetzt wird.
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Das
Difluordiphenylmethan, erhältlich
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren,
besteht aus etwa 77% 4,4'-DFDPM
und 23% aus 2,4'-DFDPM.
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Das
Isomerengemisch lässt
sich durch Vakuumdestillation von den Nebenprodukten ab-, nicht
jedoch in seine Isomeren auftrennen.
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Dieses
DFDPM-Isomerengemisch wird mit Salpetersäure oxidiert und das gebildete
4,4'-DFBP durch Umkristallisieren
isomerenrein isoliert.
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Das
Verfahren beinhaltet folgende Schritte:
- 1.
Reaktion von Fluorbenzol mit Formaldehyd und Fluorbenzolsulfonsäure (FBSA)
- 2. Abtrennen und Wiederaufbereitung der FBSA
- 3. Abtrennen des überschüssigen Fluorbenzol
und Vakuumdestillation von DFDPM
- 4. Oxidation mit Salpetersäure
- 5. Umkristallisieren
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1.1 Reaktion von Fluorbenzol
mit Formaldehyd
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In
Fluorbenzol wird bei wasserfreie FBSA gelöst und Paraformaldehyd in Pulverform
zugesetzt und mehrere Stunden unter Abfuhr der Reaktionswärme gerührt: Es
findet folgende Reaktion statt:
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Fluorbenzol
wird im Überschuss
verwendet und ist zugleich Lösemittel.
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Je
verdünnter
die Lösung
ist, umso weniger höher
kondensierte Nebenprodukte, gemessen an DFDPM, werden gebildet.
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Das
Molverhältnis
Fluorbenzol zu Formaldehyd liegt zwischen 5:1 bis 30:1, bevorzugt
zwischen 8:1 und 12:1.
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Die
FBSA ist ein Isomerengemisch von 4-Fluorbenzolsulfonsäure und
2-Fluorbenzolsulfonsäure
Das bei der Reaktion abgespaltene Wasser bildet mit der FBSA ein
unlösliches
Monohydrat. Dieses beginnt bereits nach wenigen Minuten Reaktionszeit
auszukristallisieren.
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FBSA
muss daher equimolar mit Paraformaldehyd, besser mit einem leichten Überschuss,
eingesetzt werden.
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Je
kälter
die Lösung
ist, desto vorteilhafter ist das Verhältnis von 4,4'-DFDPM zu 2,4'-DFDPM. 2,2'-DFDPM bildet sich
nicht. Die Temperatur beträgt
zwischen –15 °C und +45 °C, bevorzugt
zwischen 20°C
und 30°C.
Die erste Zeit der Reaktion wird vorteilhafterweise bei niedriger
Temperatur durchgeführt,
gegen Ende kann zur schnelleren Vervollständigung der Reaktion die Temperatur
erhöht
werden.
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Diese
Reaktion wird nicht nur durch FBSA katalysiert, sondern von jeder
organischen Sulfonsäure,
wie beispielsweise Methansulfonsäure,
Ethansulfonsäure,
Trifluormethansulfonsäure,
Benzolsulfonsäure,
m-Benzoldisulfonsäure,
Benzol-1,3,5-trisulfonsäure, 2,4-Dinitrobezolsulfonsäure oder
p-Toluolsulfonsäure.
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So
kann auch Methansulfonsäure
eingesetzt werden. Diese löst
sich nicht in Fluorbenzol. Es ist vielmehr so, das sich Paraformaldehyd
und kleine Mengen Fluorbenzol in der Methansulfonsäure lösen, dort
reagieren und die Reaktionsprodukte im Fluorbenzol rückextrahiert
werden. In Methansulfonsäure
verläuft
die Reaktion erst über
45°C innerhalb
eines Tages. Durch diese höhere
Temperatur wird das Isomerenverhältnis ungünstig verschoben
(etwa 72% 4,4'-DFDPM).
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Es
kann auch p-Toluolsulfonsäure
als Säure
verwendet werden. Deren Monohydrat kristallisiert aber schlecht
und das Reaktionsgemisch wird eine pastöse Masse.
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1.2 Abtrennen und Wiederaufbereitung
der FBSA
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Am
Ende der Reaktion wird eine kleine Menge Wasser (ca. 1 g je 4 g
eingesetzte FBSA) zugesetzt.
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Die
Kristalle verflüssigen
sich. Die saure Phase setzt sich unten ab. Sie wird abgetrennt und
nochmals mit reinem Fluorbenzol gewaschen.
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Die
Aufarbeitung der FBSA kann auf zwei Arten erfolgen:
- • im
Vakuum bis zu 140°C
erhitzen. Nahezu alles Wasser wird dabei entfernt.
- • Im
Vakuum kurz bis 120°C
erhitzen, die noch wasserhältige
Lösung
mit Fluorbenzol extrahieren und den nicht in Fluorbenzol löslichen
Anteil erneut erhitzen.
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FBSA
wird technisch durch Sulfonierung von Fluorbenzol mit konzentrierter
Schwefelsäure
gebildet.
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Die
Sulfonierung ist eine reversible Reaktion. Daher wird beim Erhitzen
der wasserhältigen
FBSA etwas Fluorbenzol, das sofort verdampft, und Schwefelsäure gebildet.
Diese muss abgetrennt werden, da sie in wasserfreiem Zustand den
Paraformaldehyd durch Wasserentzug verkohlt. Diese Rückreaktion
ist umso stärker,
je höher
die Temperatur ist. Dabei abgespaltenes Fluorbenzol muss nicht aus
der Anlage entfernt werden.
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Dies
ist der wesentliche Vorteil von FBSA im Vergleich zu p-Toluolsulfonsäure. Dabei
abgespaltenes Toluol muss penibel aus dem System entfernt werden,
da es ansonsten mit Paraformaldehyd und Fluorbenzol zu 4-Methyl-4'-Fluorodiphenylmethan
reagieren würde.
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1.3 Abtrennen des Fluorbenzol
und Vakuumdestillation von DFDPM
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Die
organische Phase des letzten Schrittes wird bei Raumtemperatur zuerst
mit etwas Wasser und dann mit einer Sodalösung gewaschen und die Hauptmenge
Fluorbenzol bei Normaldruck und der Rest dann im Vakuum von ca.
25 mbar bei ca. 90°C
abgezogen. Eventuell gebildete Kristalle durch Rückstände der Sodalösung werden
abfiltriert. Das Filtrat besteht aus DFDPM-Isomeren und höher kondensierten Produkten.
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Erstere
destillieren bei 25 mbar Absolutdruck im Bereich zwischen 130°C und 140°C ohne Trennung der
Isomeren über.
Bei diesen Temperaturen destillieren noch keine der höher kondensierten
Nebenbestandteile über.
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Beim
Steigern der Temperatur bis 200°C
im Sumpf finden sich diese Nebenbestandteile aber zunehmend auch
im Destillat wieder. Diese kleine Fraktion muss doppelt destilliert
werden. Der Sumpf besteht aus den Nebenbestandteilen und noch etwa
25%-35% DFDPM.
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1.4 Oxidation mit Salpetersäure
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Das
DFDPM-Isomerengemisch lässt
sich zwischen 65°C
und 75°C
mit HNO3 oxidieren.
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Erwärmt man
eine Mischung von 102 g (0.50 mol) DFDPM mit 500 ml 65%-iger HNO3 (2.5 mol) unter Rühren auf 75°C 15 Stunden lang, verläuft die
Oxidation unter Bildung von nitrosen Gasen quantitativ. Beim Abkühlen verfestigt
sich die organische Phase beim Unterschreiten von 50°C zu einer
wachsartigen Masse, die durch kleine Kristalle von 4,4'-DFBP zusammen gehalten
wird. Diese Masse wird von der wässrigen
Phase getrennt und umkristallisiert. Zu Beginn der Reaktion hat
die wässrige
Phase eine größere, am
Ende eine kleinere Dichte als die organische Phase.
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Der
hohe Bedarf an Salpetersäure
einerseits und eine aufwändige
Abgasreinigung andererseits lässt sich
gegebenenfalls durch Nachschaltung einer Absorbereinheit vermeiden,
wie folgender Laborversuch zeigt:
Ein Dreihalskolben mit Thermometer,
Rührung
und Heizung wird als Oxidationsreaktor benutzt. Ein zweiter gleich
großer
Dreihalskolben mit Rührwerk,
Kühlung
und Anschluss an einen mit Sauerstoff gefüllten Gasballon fungiert als
Absorber. Die Gasräume
beider Kolben sind miteinander verbunden und bilden mit dem Gasballon
ein geschlossenes System. Weiters werden zwei Pumpen installiert.
Die erste pumpt Salpetersäure
vom Reaktionskolben in den Absorber, die andere Salpetersäure vom
Absorber in den Reaktionskolben.
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DFDPM
wird im Reaktionskolben mit etwa einem Drittel des Volumens 25%-iger
Salpetersäure überschichtet
und leicht gerührt.
Bei dieser niederen Konzentration schwimmt die Salpetersäure oben
auf. In den Absorber kommt die gleiche Menge Salpetersäure mit
der gleichen Konzentration. Zu Beginn wird der gesamte Gasraum beider
Kolben mit reinem Sauerstoff geflutet. Der Reaktionskolben wird
auf ca. 65°C,
nach 3 Stunden auf ca. 75°C
erwärmt.
Im auf ca. 25°C
gekühlten
Absorber wird kräftig
gerührt,
um die Oberfläche
zwischen Gasraum und Flüssigkeit
durch spritzende Tropfen zu vergrößern. Die im Reaktionskolben
entstandenen nitrosen Gase gelangen in den Absorber. In der Kälte werden
sie vom Sauerstoff oxidiert und unter Bildung von Salpetersäure in der
Flüssigkeit
gelöst.
Dies ist völlig
in Analogie zur Herstellung von Salpetersäure nach dem Ostwald-Verfahren.
Die angereicherte Salpetersäure
wird in den Reaktionskolben gepumpt und mit gleicher Förderleistung
verarmte Säure
aus diesem in den Absorber.
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Bei
diesem Reaktionssystem wird Sauerstoff verbraucht und, brutto gesehen,
kein anderes Gas erzeugt. In einer luftdicht abgeschlossenen Apparatur
würde ein
Unterdruck entstehen. Deshalb wird Sauerstoff so lange aus dem angeschlossenen
Ballon angesaugt, bis die Reaktion zum Stillstand kommt. Nach Ende
der Oxidation steht die gesamte Salpetersäure wieder zur Verfügung für einen
nächsten
Batch, abgesehen von minimalen Verlusten durch Nitrierung von DFDPM.
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Die
Salpetersäure
wird lediglich verdünnt
durch das bei der Oxidation entstandene Wasser.
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Sie
wirkt solcherart nur als Katalysator der Oxidation, die de facto
mit molekularem Sauerstoff durchgeführt wird.
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Beim
Abkühlen
verfestigt sich die organische Phase zu einer wachsartigen Masse.
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1.5 Umkristallisieren
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Aus
der nach der Oxidation erhaltenen wachsartigen Masse lässt sich
mit einer Mischung aus Eisessig und Wasser (9:1) als Lösemittel
durch mehrmaliges Umkristallisieren 4,4'-DFDPM in nahezu beliebiger Reinheit
gewinnen. Dazu wird das Oxidationsprodukt mit der eineinhalb fachen
Menge Lösemittel
vermengt und erhitzt. Bei etwa 80°C-90°C wird die
Lösung
homogen. Beim Abkühlen
bildet sich ein Kristallbrei, aus dem durch Abnutschen ein etwa
95% reines Rohprodukt abfiltriert werden kann. Durch insgesamt dreimaliges
Umkristallisieren in immer der gleichen Lösemittelmenge kann eine Reinheit
von mindestens 99.5% erzielt werden. Die abgenutschten Kristalle
werden im Vakuum bei 90°C
getrocknet.
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Die
Mutterlauge nach dem ersten Umkristallisierschritt wird im Vakuum
eingedampft zur Lösemittelrückgewinnung.