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Die
Erfindung betrifft einen Luftausströmer für den Fahrgastraum eines Fahrzeuges,
mit dem die Richtung und Ausbreitungsdichte eines vom Fahrtwind
oder von einem Ventilator erzeugten und durch einen Luftströmungskanal
in den Fahrgastraum geleiteten Luftstromes reguliert werden kann
und der an der Austrittsstelle desselben in den Fahrgastraum angeordnet
ist.
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Um
den Luftstrom in vorbestimmten Grenzen in seiner Charakteristik
und Ausströmungsrichtung verändern zu
können,
werden Lamellensysteme eingesetzt, die den Luftstrom in horizontaler
und vertikaler Ebene beeinflussen. Beispielsweise kann ein solches
Lamellensystem aus hintereinander angeordneten und getrennt voneinander
betätigbaren
Lamellenpaketen von im wesentlichen parallel ausgerichteten Richtlamellen
(Lamellen) gebildet sein, von denen die Lamellen des einen Lamellenpaketes
jeweils um eine vertikale Achse und die des anderen Lamellenpaketes
jeweils um eine horizontale Achse schwenkbar sind. Üblicherweise
sind die um eine horizontale Achse schwenkbaren Lamellen am luftstromaustrittseitigen
Ende, also fahrgastraumseitig, übereinander
angeordnet und luftstromaustrittseitig schwenkbar gehaltert. Die
Lamellenpakete sind getrennt voneinander manuell mit einer Bedienungshandhabe
oder elektromotorisch betätigbar.
Luftausströmer
dieser Art sind in der
DE
27 018 16 A1 , der
DE
40 11 085 A1 , der
DE
196 16 965 C1 , der
DE 196 21 371 A1 , der
DE 198 07 290 A1 und der
DE 198 16 013 A1 beschrieben.
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Bei
diesen Luftausströmern
sind der Richtbarkeit des Luftstromes Grenzen gesetzt. Wenn eine der
beiden Randlamellen des fahrgastraumseitigen Lamellenpaketes in
Luftausströmrichtung
auf das diesen umgebende Gehäuse
oder einen diesen umgebenden Rahmen (Gehäuse) zu geschwenkt wird, wird
der durch den zwischen diesem und der Randlamelle gebildeten Strömungsschlitz
strömende
Luftteilstrom auf die Gehäusewandung
zu gerichtet und in Richtung auf die übrigen, durch die zwischen
den Lamellen ausgebildeten Strömungsschlitze
ausgerichteten Luftteilströme
abgelenkt, die dadurch in ihrer Ausrichtung beeinträchtigt werden,
mit dem Ergebnis, dass der gesamte Luftstrom in der vorbestimmten
und gewünschten
Richtung beeinträchtig und
auch geschwächt
ist. Zur Lösung
dieses Problems sind Luftausströmer
bekannt geworden, bei denen als Randlamelle eine sog. Schlepplamelle
angeordnet ist, die bei einer Schwenkung des Lamellenpaketes nicht
die gesamte Schwenkbewegung der übrigen
Lamellen mit vollzieht, oder, bei denen als Randlamelle eine sog.
Y-Sperrlamelle angeordnet ist, die in bestimmten Positionen des
Lamellenpaketes den Strömungsschlitz
sperrt. Diese Luftausströmer,
die zum Teil aufwändig
und/oder störanfällig (Schlepplamelle,
Sperrlamelle) sind, vermitteln dem Betrachter aus dem Fahrgastraum
ein optisch unausgewogenes Bild, da die Stirnkanten der Lamellen sichtbar
sind und zusammen mit den Gehäusekanten unterschiedliche
Abstände
aufweisen.
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In
der
DE 41 36 822 A1 ist
schließlich
ein Luftausströmer
mit einer mit lamellenartigen Luftleitelementen ausgerüsteten Belüftungsdüse beschrieben,
der fahrgastraumseitig eine Blende mit über Stege getrennten, schlitzarigen
Austrittsöffnungen
aufweist. Die Luftleitelemente sind auf der dem Fahrgastraum abgewandten
Seite der Blende an der um eine Drehachse bewegbaren Belüftungsdüse fest
angeordnet, die mit einem Schrittgetriebe einer Betätigungseinrichtung
derart in Antriebsverbindung steht, dass die Luftleitelemente in
jeder gewählten
Ausströmrichtung
mit benachbarten Stegen der Blende in dieser Richtung fluchten.
Bei diesem Luftausströmer
divergieren die durch die Luftleitelemente und die Austrittsöffnungen
gebildeten Luftteilströme,
so dass der jeweils randseitige Luftteilstrom den (Gesamt-) Luftstrom
in seiner Ausrichtung nicht beeinträchtigt. Als nachteilig wird
es allerdings angesehen, dass die schlitzartigen Austrittsöffnungen
in der Blende stets offen sind und die optische Anmutung beeinträchtigen.
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Ferner
sind Luftausströmer
bekannt, die in Abweichung von den vorstehend beschriebenen Luftausströmern durch
hintereinander angeordnete und gegeneinander verschiebbare Schlitzblenden gebildet
sind. Bei diesen sind die Luftaustrittsschlitze in der als Blende
dienenden fahrgastraumseitigen Schlitzblende ebenfalls stets offen
und beeinträchtigen
die optische Anmutung.
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, einen Luftausströmer für den Fahrgastraum eines Fahrzeugs
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so zu gestalten, dass dessen
optische Anmutung hochwertig ist und die Ausströmrichtung der den Luftstrom
bildenden Luftteilströme
im Wesentlichen gleich ist.
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Diese
Aufgabe wird bei einem Luftausströmer nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
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Die
Erfindung besteht darin, dass bei einem Luftausströmer mit
einer fahrgastraumseitigen Blende mit durch Blendenstege getrennten
schlitzförmigen
Ausströmöffnungen
und diesen zugeordneten und miteinander verbundenen Luftleitelementen
und einem Bedienelement für
diese, die Blendenstege im Querschnitt gehäuseinnenseitig luftstromaufwärts zur
Ausbildung von Luftleitflächen
verjüngt
sind und die Luftleitelemente gehäuseinnenseitig luftstromaufwärts im Wesentlichen
keilförmig
oder konvex gewölbt
ausgebildet und zwischen einer Schließstellung in der jeweiligen
Ausströmöffnung und
gehäuseinnenseitigen,
wählbaren
Offenstellungen im Abstand von der Schließstellung entlang eines vorbestimmten
Verschiebeweges verstellbar sind. Die Offenstellungen sind dabei
entweder durch die Anlage des jeweiligen Luftleitelementes an einem
der beiden die jeweilige Ausströmöffnung begrenzenden
Blendenstege oder durch einen Abstand des Luftleitelementes zu den
benachbarten Blendenstegen gegeben.
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Die
Luftleitelemente können
damit quer und parallel zu deren Anordnungsebene verstellt werden. Durch
eine Verstellung luftstromaufwärts öffnen sich zwei
Luftkanäle
beidseits des jeweiligen Luftleitelementes, deren Querschnitt mit
zunehmendem Verstellweg größer wird,
so dass der Luftstrom verstärkt oder
gedrosselt werden kann. Durch eine Verstellung quer zu dieser Richtung öffnen oder
schließen
sich die mit den Blendenstegen gebildeten Luftkanäle gegenläufig, so
dass der Luftstrom mehr oder weniger in die eine oder die andere
Richtung abgelenkt wird.
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Der
vorbeschriebene Luftausströmer
führt wegen
der neuartigen Öffnungsbewegung
der Luftleitelemente und dadurch, dass die Luftleitelemente in der
Schließstellung
die Ausströmöffnungen
vollständig
verschließen,
insbesondere fahrgastraumseitig auch vollständig ausfüllen, zu einer hochwertigen
optischen Anmutung. Diese kann durch neue gestalterische Möglichkeiten
noch verbessert werden. Insbesondere können die Luftleitelemente so
gestaltet sein, dass diese mit den Blendenstegen fahrgastraumseitig
oberflächenbündig abschließen. Dabei können die
Luftleitelemente und die Blende in ihrer Oberfläche gleich gestaltet sein,
so dass nur die Konturen der Ausströmöffnungen sichtbar sind. Sie
können
aber auch unterschiedlich beschichtet sein und ein Streifendesign
erzeugen. Die Luftleitelemente können
auch transparent und von der Gehäuseinnenseite
her beleuchtet sein. Denkbar ist auch eine Beleuchtung im Öffnungszustand
unabhängig
von der Öffnungsstellung. Überdies
gestattet der geöffnete
Luftausströmer
keinen tieferen Einblick in das Gehäuse, im Gegenteil, dieser wirkt
auch im Öffnungszustand
eher geschlossen.
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Ein
weiterer erheblicher Vorteil ist, dass die Ausströmrichtung
der den Luftstrom bildenden und durch den Luftausströmer erzeugten
Luftteilströme gleich
ist, so dass sich diese gegenseitig nicht beeinflussen können. Der
Luftausströmer
ist robust, wird durch eine nur geringe Anzahl von Bauteilen gebildet und
weist fahrgastraumseitig keine beweglichen Teile auf, was von sicherheitstechnischem
Vorteil ist.
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In
bevorzugter Ausführung
weisen die beidseits eine Ausströmöffnung begrenzenden
Blendenstege im Querschnitt die Gestalt eines gleichschenkligen
Dreiecks auf. Die die gleich langen Schenkel bzw. Flanken bildenden
Luftleitflächen
können
dabei auch leicht konkav gewölbt
sein. Die blendenrandseitigen Blendenstege weisen jeweils nur eine
Luftleitfläche
auf, die die jeweilige äußere bzw.
randseitige Ausströmöffnung in
der Luftausströmrichtung,
also luftstromabwärts,
verjüngt.
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In
ebenfalls bevorzugter Ausführung
sind die Luftleitelemente in einem einstückigen Verstellgitter zusammengefasst.
Dazu sind diese beidseits durch eine luftstromaufwärts vorstehende
Halterungsplatte miteinander verbunden und vermittels dieser an
der Gehäuseinnenseite
verstellbar gehaltert, wobei die Halterung und Verstellung auf verschiedene
Weise erfolgen kann. Zwei dieser Möglichkeiten werden im Folgenden
beschrieben.
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Eine
erste Halterungsvariante sieht vor, dass die Halterungsplatten jeweils
einen Gleitstift zum Eingriff in einen gehäuseseitigen und quer zur Anordnungsebene
ausgebildeten Führungsschlitz
aufweisen, der sowohl eine lineare Verschiebung des Gleitstiftes
als auch eine Schwenkung des Verstellgitters um den Gleitstift zulässt. Zudem
ist die jeweilige Halterungsplatte mit zwei weiteren Führungsstiften
versehen, die jeweils in eine separate Kulissenführung eingreifen, die den Verschiebeweg
des Verstellgitters bestimmen, wobei die an den beiden Halterungsplatten
angeordneten Kulissenführungen
miteinander korrespondieren und gemeinsam betätigbar sind. Vorzugsweise sind
die Kulissenführungen
für eine der
beiden Halterungsplatten an einem Bedienrad und die Kulissenführungen
für die
andere Halterungsplatte an einer Mitnehmerscheibe ausgebildet, die über eine
Koppelstange drehfest miteinander verbunden sind.
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Eine
zweite Halterungsvariante sieht vor, dass die Halterungsplatten
nur quer und parallel zur Anordnungsebene der Luftleitelemente verstellbar gehaltert
sind. Dazu weisen die Halterungsplatten jeweils eine quer zur Anordnungsebene
angeordnete Gleitschiene auf, die in eine gehäuseseitige Führung eingreifen.
Diese Führung
ist wiederum parallel zur Anordnungsebene verschiebbar am Gehäuse gehaltert.
Die Gleitschiene und die Führung
sind jeweils mit einer gehäuseseitig
angeordneten Kulissenführung
wirkverbunden, wobei die beidseits des Verstellgitters angeordneten
Kulissenführungen
miteinander korrespondieren und wie bei der ersten Ausführung angeordnet
und betätigbar
sind.
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Die
Erfindung wird nachstehend anhand zweier Ausführungsbeispiele beschrieben.
In den zugehörigen
Zeichnungen zeigen:
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1:
eine Ausführung
eines Luftausströmers
in der Art einer Explosionsdarstellung,
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2:
einen Querschnitt durch den geschlossenen Luftausströmer, schematisch,
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3:
einen Querschnitt durch den geöffneten
Luftausströmer,
schematisch,
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4a bis e: eine Ausströmöffnung im Querschnitt mit einer
Schließstellung
und verschiedenen Offenstellungen, schematisch, und
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5:
eine alternative Ausführung
eines Luftausströmers,
schematisch.
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Der
in 1 dargestellte Luftausströmer weist ein Gehäuse 1 zur
Anordnung an der fahrgastzellenseitigen Mündung eines Luftströmungskanals am
Armaturenbrett eines PKW's
auf. An der Luftaustrittseite ist das Gehäuse 1 mit einer Blende 2 verschlossen,
die durch Blendenstege 3 getrennte schlitzförmige Ausströmöffnungen 4 aufweist,
wobei der Querschnitt de Blendenstege 3 gehäuseinnenseitig
luftstromaufwärts
verjüngt
ist und dabei im Wesentlichen einem gleichschenkligen Dreieck entspricht.
Die gleich langen Schenkel sind Schnittlinien von Luftleitflächen 5 und 6,
die leicht konkav gewölbt ausbildet
sind. Die Darstellungen in 4 verdeutlichen
die Querschnittsform der Blendenstege 3. Die beiden blendenrandseitigen
Blendenstege 3 weisen jeweils nur eine Luftleitfläche 7 auf,
die die jeweilige Ausströmöffnung 4 luftstromabwärts verjüngt. Dieses ist
in den 2 und 3 deutlich zu erkennen.
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Im
Innern des Gehäuses 1 sind
den Blendenstegen 3 Luftleitelemente 8 zugeordnet.
Diese sind beidseits durch eine luftstromaufwärts vorstehende Halterungsplatte 9 zu
einem einstückigen
Verstellgitter 10 zusammengefasst, das im Gehäuse 1 verstellbar
gehaltert ist. Zur verstellbaren Halterung weisen die Halterungsplatten 9 zum
einen jeweils einen Gleitstift 11 auf, der nach außen vorstehend
und im Abstand zur Anordnungsebene der Luftleitelemente 8 angeordnet
ist und der in einen in der jeweiligen Seitenwand 12, 13 des
Gehäuses 1 quer
zur Anordnungsebene der Blendenstege 3 ausgebildeten Führungsschlitz 14 eingreift,
und zum anderen zwei Führungsstifte 15 und 16,
die durch Öffnungen 17 und 18 in
der jeweiligen Seitenwand 12, 13 nach außen ragen
und an der Außenseite
derselben jeweils in eine separate Kulissenführung 19 und 20 eingreifen.
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Die
auf der rechten Seite des Gehäuses 1 angeordneten
Kulissenführungen 19, 20 sind
an einem Bedienrad 21 ausgebildet, das in einer im Gehäuse 1 ausgebildeten
Tasche 22 drehbar gelagert ist, deren innere Begrenzungswandung
die mit dem Führungsschlitz 14 versehene
Seitenwand 12 ist. Das Bedienrad 21 ist mit einem
weichen Kunststoffbelag 23 versehen und ragt fahrgastraumseitig
zur Betätigung
in einen in der Blende 2 ausgebildeten Schlitz 24.
Die auf der linken Seite des Gehäuses 1 angeordneten
Kulissenführungen 19, 20 sind
an einer an der Außenseite
der Seitenwandung 13 drehbar angeordneten Mitnehmerscheibe 25 ausgebildet. Das
Bedienrad 21 und die Mitnehmerscheibe 25 sind mit
einer einen Sechskantquerschnitt aufweisenden Koppelstange 26 drehfest
verbunden ist, die zugleich Lagerzapfen zur Anordnung in Lageröffnungen 27 in der
Tasche 22 und der Seitenwand 13 ausbildet.
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In
der Gehäusegrundwandung 28 und
der Gehäusedeckwandung 29 befinden
sich Lageröffnungen 30,
in denen auf der der Blende 2 abgewandten Seite der Luftleitelemente 8 in
bekannter Weise mit Lagerzapfen 31 versehene Richtlamellen 32 drehbar
gehaltert sind. Diese sind im Abstand von deren Schwenkachse S über jeweils
einen Zapfen 33 an einer Verbindungsstange 34 angelenkt
und als Peket verschwenkbar, wozu an dieser (34) ein Zapfen 35 angeordnet
ist, der durch einen in der Gehäusegrundwandung 28 ausgebildeten
bogenförmigen Schlitz 36 in
ein an der Unterseite des Gehäuses 1 schwenkbar
angeordnetes Bedienradsegment 37 eingreift, das mit einem
weichen Kunststoffbelag 38 durch einen in der Blende 2 ausgebildeten
Schlitz 39 ragt. Die Richtlamellen 32 dienen dazu,
den dem Gehäuse
zugeführten
Luftstrom quer zu einer durch das Verstellgitter 10 veranlassten
Luftstromablenkung abzulenken.
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In
den 2 und 3 ist die Zuordnung der Luftleitelemente 8 zu
den Blendenstegen 3 in zwei Stellungen des Verstellgitters 10 zur
Blende 2 gezeigt, wobei auch deren Querschnittsform zu
erkennen ist. Die Blendenstege 3 haben die vorbeschriebene
Querschnittsform eines im Wesentlichen gleichschenkligen Dreiecks,
und die Luftleitelemente 8 sind luftstromauwärts konvex
gewölbt,
dazu im Wesentlichen halbzylinderförmig ausgebildet und sind hohl,
um Gewicht zu sparen. Beide Figuren lassen auch die Ausbildung der
blendenrandseitigen Blendenstege 3 gut erkennen.
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In 2 füllen die
Luftleitelemente 8 die Ausströmöffnungen 4 vollständig aus
und schließen
mit der Blende 2 fahrgastraumseitig oberflächenbündig ab.
Der Luftausströmer
ist in dieser Stellung der Luftleitelemente 8 geschlossen. 3 zeigt
eine Offenstellung, in der die Luftleitelemente 8 luftstromaufwärts in Stellung
gebracht und dabei im gleichen Abstand zu den benachbarten Blendenstegen 3 angeordnet
sind. Diese beiden Stellungen entsprechen den in 4a und 4c in schematischer Darstellung gezeigten
Stellungen.
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4 zeigt weitere mögliche Stellungen der Luftleitelemente 8 zu
den Blendenstegen 3 und dazu jeweils die Luftausströmrichtung,
die durch einen oder mehrere Pfeile gekennzeichnet ist, wobei jeweils
nur eine Ausströmöffnung 4 der
Blende 2 dargestellt ist. Die Stellung nach 4c bewirkt, dass der Luftstrom L quer
zur Blende 2 in den Fahrgastraum F gerichtet und nicht
nach oben oder unten abgelenkt ist, wobei auch eine in gestrichelten
Linien angedeutete, symmetrische Stellung der Luftleitelemente 8 mit
einem verringerten Strömungsquerschnitt
möglich
ist, durch den der Luftdurchsatz gedrosselt wird.
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Eine
weitere Offenstellung ist in 4e gezeigt.
Die Luftleitelemente 8 sind in eine asymmetrische Stellung
gebracht, so dass der gebildete Luftströmungsteilkanal 40 einen
größeren Querschnitt als
der Luftströmungsteilkanal 41 hat
und der die Ausströmöffnung 4 passierende
(Gesamt-) Luftstrom L nach dessen Seite (41) abgelenkt wird. In
gestrichelten Linien ist die Offenstellung gezeigt, mit der der
Luftstrom L in die andere Richtung abgelenkt werden würde.
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Die 4b und 4d zeigen
Offenstellungen der Luftleitelemente 8, die jeweils durch
die Anlage derselben an einem der die Ausströmöffnung 4 begrenzenden
Blendenstege 3 gekennzeichnet sind. Der Luftstrom wird
nach der Seite der Ausströmöffnung 4 abgelenkt,
auf der die Luftleitelemente 8 an den Blendenstegen 3 anliegen.
Dabei sind auch wieder den Luftdurchsatz drosselnde, gestrichelt
angedeutete Zwischenstellungen möglich.
Die beiden Figuren zeigen auch, dass die Luftleitelemente 8 in
der jeweils voll geöffneten
Stellung, in der diese an der stromaufwärts ausgebildeten Spitze der
Blendenstege 3 anliegen, in ihrer Gestalt mit den Flanken
der Blendenstege 3 korrespondieren und mit diesen jeweils
eine im Wesentlichen geschlossene Luftleitfläche bilden, wodurch Wirbelbildungen
weitestgehend verhindert sind.
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Eine
Betätigung
des Verstellgitters 10 erfolgt am Bedienrad 21.
Durch eine Drehung desselben werden die an diesem und der Mitnehmerscheibe 25 ausgebildeten
Kulissenführungen 19 und 20 vermittels
der Koppelstange 26 in gleichem Maße um die Achse der Koppelstange 26 verdreht,
wobei die Kulissenführung 19 schwingenförmig und
die Kulissenführung 20 spitzbogenförmig und
dabei symmetrisch ausgebildet sind. Eine Verdrehung der Kulissenführungen 19, 20 führt dazu,
dass das Verstellgitter 10 mit dem Gleitstift 11 im
Führungsschlitz 14 verschoben
und zugleich um den Gleitstift 11 in Abhängigkeit von
der Drehrichtung verschwenkt wird. Dabei durchlaufen die Luftleitelemente
die vorstehend beschriebenen Offenstellungen und Halboffenstellungen
stufenlos.
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Bei
der in 5 gezeigten Ausführung ist das Verstellgitter 10 vermittels
der Halterungsplatten 9 sowohl quer als auch parallel zur
Anordnungsebene der Luftleitelemente 8 verschiebbar an
einem nicht dargestellten Gehäuse
gehaltert. Dazu ist an den beiden Halterungsplatten 9 jeweils
eine Gleitschiene 42 quer zur Anordnungsebene fest angeordnet,
die jeweils in parallel zur Anordnungsebene verschiebbaren Gleitführungen 43 gehalten
ist. Dazu sind diese Gleitführungen 43 mit
einem Bügel 44 fest verbunden,
der in gehäusefesten
Gleitführungen 45 verschiebbar
gehaltert ist. Die Gleitschiene 42 und der Bügel 44 greifen
jeweils mit einem Gleitelement 46, 47 in eine
an einem Bedienrad 48 ausgebildete kreisbogenförmige Führungskulisse 49 und 50 ein, die
ihren Mittelpunkt in der dargestellten Schließstellung des Verstellgitters 10 auf
einer mit der Gleitschiene 42 korrespondierenden Linie
haben, wobei der Mittelpunkt M49 der im Durchmesser kleineren Führungskulisse 49 zwischen
der Drehachse A des Bedienrades 48 und den Luftleitelementen 8 und
der Mittelpunkt M50 der im Durchmesser größeren Führungskulisse 50 auf
der den Luftleitelementen 8 abgewandten Seite der Drehachse
A liegt.
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In
der dargestellten Schließstellung
greifen das Gleitelement 46 luftleitelementseitig in die
Führungskulisse 49 und
das Gleitelement 47 im oberen Scheitelpunkt der Führungskulisse 50 in
diese ein. Bei einer Drehung des Bedienrades 48 im Uhrzeigersinn
werden die Gleitschiene 42 in den Gleitführungen 43 und
der Bügel 44 mit
den Gleitführungen 43 in
den Gleitführungen 45 verschoben,
wodurch das Verstellgitter 10 in die Position I verbracht
wird. Bei einer Drehung des Bedienrades 48 im Gegenuhrzeigersinn
wird das Verstellgitter auf diese Weise in die Position II verbracht.
Diese Positionen entsprechen grundsätzlich den in den 4b und d gezeigten. In gestrichelten Linien
ist die Stellung der beiden Führungskulissen 49 und 50 bei
einer Drehung des Bedienrades 48 um 180° angedeutet. Da das Bedienrad 48 um
360° drehbar
ist, sind grundsätzlich
auch alle anderen in 4 gezeigten Positionen
stufenlos einstellbar.
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- 1
- Gehäuse
- 2
- Blende
- 3
- Blendensteg
- 4
- Ausströmöffnung
- 5
- Luftleitfläche
- 6
- Luftleitfläche
- 7
- Luftleitfläche
- 8
- Luftleitelement
- 9
- Halterungsplatte
- 10
- Verstellgitter
- 11
- Gleitstift
- 12
- Seitenwand
- 13
- Seitenwand
- 14
- Führungsschlitz
- 15
- Führungsstift
- 16
- Führungstift
- 17
- Öffnung
- 18
- Öffnung
- 19
- Kulissenführung
- 20
- Kulisenführung
- 21
- Bedienrad
- 22
- Tasche
- 23
- Kunststoffbelag
- 24
- Schlitz
- 25
- Mitnehmerscheibe
- 26
- Koppelstange
- 27
- Lageröffnung
- 28
- Gehäusegrundwandung
- 29
- Gehäusedeckwandung
- 30
- Lageröffnung
- 31
- Lagerzapfen
- 32
- Richtlamelle
- 33
- Zapfen
- 34
- Verbindungsstange
- 35
- Zapfen
- 36
- Schlitz
- 37
- Bedienradsegment
- 38
- Kunststoffbelag
- 39
- Schlitz
- 40
- Luftströmungsteilkanal
- 41
- Luftströmungsteilkanal
- 42
- Gleitschiene
- 43
- Gleitführung
- 44
- Bügel
- 45
- Gleitführung
- 46
- Gleitelement
- 47
- Gleitelement
- 48
- Bedienrad
- 49
- Führungskulisse
- 50
- Führungskulisse
- 0
- Position
- I
- Position
- II
- Position
- A
- Drehachse
- F
- Fahrgastraum
- L
- Luftstrom
- M49
- Mittelpunkt
- M50
- Mittelpunkt
- S
- Schwenkachse