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DE102009007037A1 - Ausströmdüse einer Belüftungsvorrichtung oder Klimaanlage für Fahrzeuge - Google Patents

Ausströmdüse einer Belüftungsvorrichtung oder Klimaanlage für Fahrzeuge Download PDF

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DE102009007037A1
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DE
Germany
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flow
horizontal
blades
exhaust nozzle
nozzle according
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Withdrawn
Application number
DE102009007037A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Lummitsch
Andreas Marutschke
Dietmar Finger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
GM Global Technology Operations LLC
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Filing date
Publication date
Application filed by GM Global Technology Operations LLC filed Critical GM Global Technology Operations LLC
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Publication of DE102009007037A1 publication Critical patent/DE102009007037A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
    • F24F13/06Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
    • F24F13/075Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser having parallel rods or lamellae directing the outflow, e.g. the rods or lamellae being individually adjustable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/34Nozzles; Air-diffusers
    • B60H1/3414Nozzles; Air-diffusers with means for adjusting the air stream direction
    • B60H1/3421Nozzles; Air-diffusers with means for adjusting the air stream direction using only pivoting shutters

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Ausströmdüse einer Belüftungsvorrichtung oder Klimaanlage insbesondere für Fahrzeuge. Die Ausströmdüse (1) weist eine Ausströmöffnung (5) zum Innenraum des Fahrzeugs hin mit rechteckigem Querschnitt (6) auf, wobei die Breite (b) der Ausströmöffnung (5) größer ist als deren Höhe (h). Stromaufwärts der Ausströmöffnung (5) sind horizontale Strömungslamellen (7, 8), die den Luftstrom (9) vertikal ablenken, und stromaufwärts der horizontalen Strömungslamellen (7, 8) sind vertikale Strömungslamellen (10), die den Luftstrom horizontal ablenken, angeordnet. Die Anzahl der horizontalen Strömungslamellen (7, 8) ist auf eine obere Strömungslamelle (7) und eine untere Strömungslamelle (8) begrenzt, wobei die horizontalen Strömungslamellen (7, 8) um eine obere bzw. untere horizontale Achse (11, 12) schwenkbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Ausströmdüse einer Belüftungsvorrichtung oder Klimaanlage insbesondere für Fahrzeuge. Die Ausströmdüse weist eine Ausströmöffnung zum Innenraum des Fahrzeugs hin mit rechteckigem Querschnitt auf, wobei die Breite der Ausströmöffnung größer ist als deren Höhe. Stromaufwärts der Ausströmöffnung sind horizontale Strömungslamellen, die den Luftstrom vertikal ablenken, und stromaufwärts der horizontalen Strömungslamellen sind vertikale Strömungslamellen, die den Luftstrom horizontal ablenken, angeordnet.
  • Eine derartige Ausströmdüse an Belüftungsvorrichtungen oder Klimaanlagen ist aus der Druckschrift DE 35 29 463 C2 bekannt. Diese bekannte Ausströmdüse weist jalousieartige, nebeneinander angeordnete und schwenkbare innere und äußere Richtungslamellen auf, wobei diese untereinander antriebsmäßig gekoppelt sind. In der bekannten Ausführungsform der Ausströmdüse sind die äußeren Richtlamellen mit einem bogen- bzw. winkelförmigen Profil ausgestattet, so dass die einander zugewandten Seiten der äußeren Richtlamellen einen Trichter bilden. Dabei sind die Wandbereiche der Ausströmdüse durch die äußeren Richtlamellen im Wesentlichen unabhängig von deren Schwenklage abgesperrt.
  • Eine derartige Ausströmdüse hat den Nachteil, dass sie aufgrund der Vielzahl von Richtlamellen, die aus inneren und äußeren Richtlamellen gebildet werden, um optimal den ausströmenden Luftstrom zu steuern und auszurichten, ein großes Bauvolumen für die Ausströmöffnung der Ausströmdüse beanspruchen. Ein großes Bauvolumen sowie ein großer Querschnitt der Ausströmöffnung stehen jedoch im Widerspruch zu dem Bestreben, den Platzbedarf für eine Ausströmöffnung einer Ausströmdüse beispielsweise auf einer Mittenkonsole des Armaturenbretts eines Fahrzeugs so gering wie möglich zu halten, um beispielsweise Platz für die zunehmenden Größen von Bildschirmdarstellungen, sei es zu Navigations- oder anderen Informationszwecken, zu schaffen. Somit besteht ein Bedürfnis, zumindest in der Höhe einer Ausströmöffnung einer Ausströmdüse eine möglichst geringe lichte Weite zu erreichen.
  • Aus der Druckschrift DE 40 07 416 C2 ist ein schlitzförmiger Luftauslass für eine raumtechnische Anlage bekannt. Dazu wird ein Luftaustrittskanal gebildet, der von zwei parallel laufenden Wänden begrenzt ist. In diesem Luftaustrittskanal sind verstellbare Luftleitelemente angeordnet, die an beiden Innenwänden des Luftaustrittskanals angeordnet und in Strömungsrichtung der ausströmenden Luft verschiebbar sind. Dazu weisen die Luftleitelemente einen winkelförmigen Querschnitt auf. Außerdem sind die Luftleitelemente in Einzelsegmente unterteilt, die unabhängig voneinander verstellbar sind. Ferner unterteilen Trennwände den Luftaustrittskanal, die zwischen den Einzelsegmenten angeordnet sind. Ein derartiger Aufbau für eine Luftaustrittsdüse kann zwar in der Höhe bis zu einer schlitzförmigen Düse begrenzt werden, jedoch ist sowohl die Kinematik der gegeneinander zu verschiebenden Luftleitelemente als auch der beweglichen Trennwände relativ komplex und erfordern einen sehr komplexen Antriebsmechanismus, der die Verschiebung der Luftleitelemente ermöglicht.
  • Aus der Druckschrift DE 92 14 863 ist ein Luftauslass zum Einblasen von Zuluft in einen Gebäuderaum bekannt, wobei hier die Luftauslassdüse aus zwei zueinander starr angeordneten Lamellen besteht, die synchron in der Auslassöffnung der Ausströmdüse gedreht werden und aufgrund ihres Krümmungsprofils unterschiedliche Ausströmrichtungen der Luft ermöglichen. Dabei werden beide Strömungslamellen gemeinsam um einen fiktiven Mittelpunkt gedreht, so dass die Kanten der Lamellen mit dem gekrümmten Profil zusammenwirken und unterschiedliche Ausströmrichtungen des Luftstroms bis hin zum Verschließen der Strömöffnung ermöglichen. Diese Ausströmdüse hat den Nachteil, dass trotz der Begrenzung der Auslassdüse auf zwei Strömungslamellen keine optimale Bauhöhenreduzierung erreichbar ist, zumal der Durchmesser eines fiktiven Drehzylinders um den gemeinsamen fiktiven Mittelpunkt größer ist als die Querschnittsbreite der zu verstellenden Strömungslamellen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Ausströmdüse für ein Fahrzeug, die mit Belüftungsvorrichtungen und/oder Klimaanlagen zusammenwirkt, zu schaffen, welche die Nachteile im Stand der Technik überwindet. Dabei sollen in Gruppen oder einzeln schwenkbare Luftleitelemente einen beträchtlichen Teil des Luftstroms ungehindert von den Seitenwänden der Auslassöffnung in unterschiedlichen Richtungen ausströmen lassen. Dabei soll die Bauhöhe deutlich gegenüber herkömmlichen Lösungen minimiert werden.
  • Gelöst wird diese Aufgabe mit dem Gegenstand des unabhängigen Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Erfindungsgemäß wird eine Ausströmdüse einer Belüftungsvorrichtung und/oder Klimaanlage insbesondere für Fahrzeuge geschaffen. Dabei weist die Ausströmdüse eine Ausströmöffnung zum Innenraum des Fahrzeugs hin mit rechteckigem Querschnitt auf, wobei die Breite der Ausströmöffnung größer ist als deren Höhe. Stromaufwärts der Ausströmöffnung sind horizontale Strömungslamellen, die den Luftstrom vertikal ablenken, und stromaufwärts der horizontalen Strömungslamellen sind vertikale Strömungslamellen, die den Luftstrom horizontal ablenken, angeordnet. Die Anzahl der horizontalen Strömungslamellen ist auf eine obere Strömungslamelle und eine untere Strömungslamelle begrenzt, wobei die horizontalen Strömungslamellen um eine obere bzw. untere horizontale Achse schwenkbar sind.
  • Unter dem Verhältnis Breite zu Höhe bzw. b:h ist in diesem Zusammenhang nicht die gravitationsspezifische Anordnung der Ausströmöffnung zu verstehen, sondern vielmehr das geometrische Verhältnis zwischen Breite und Höhe. Die Ausströmöffnung kann mit ihrer Breite sowohl horizontal als auch vertikal oder in einem beliebigen Winkel zur Horizontalen in dem Fahrzeug angeordnet sein. Vorzugsweise ist dieses Verhältnis b:h ≥ 4.
  • Damit weist die erfindungsgemäße Ausströmdüse für die beiden horizontalen Strömungslamellen keine gemeinsame imaginäre Achse auf, sondern vielmehr sind Schwenkachsen für jede der beiden horizontalen Strömungslamellen vorgesehen. Damit kann die Auslassöffnung in ihrer Höhe weiter vermindert werden, weil scheibenförmige Halterungen zur synchronen Drehung der horizontalen Lamellen um eine fiktive Achse eines fiktiven Zylinders, der von den Lamellenspitzen gebildet wird und deshalb einen erhöhten Raumbedarf erfordert, vermieden werden.
  • Somit ist es mit der erfindungsgemäßen Anordnung von einer oberen und einer unteren Strömungslamelle stromaufwärts der rechteckigen Ausströmöffnung möglich, die Höhe der Ausströmdüse deutlich gegenüber dem Stand der Technik zu vermindern. Außerdem hat die erfindungsgemäße Ausströmdüse gegenüber gleitverschieblichen Luftleitwinkelelementen den Vorteil, dass eine relativ einfache Kinematik zum Schwenken der horizontalen Lamellen um ihre horizontalen Achsen ein Verstellen der Strömungsrichtung des Luftstroms ermöglicht.
  • Dazu weisen vorzugsweise die untere Strömungslamelle und die obere Strömungslamelle entsprechende Krümmungsprofile auf, wobei die horizontalen Achsen die Strömungslamellen jeweils in einen vorderen und einen hinteren Flügel aufteilen und wobei der vordere und der hintere Flügel in einem Winkel zueinander angeordnet sind. Außerdem sind vorzugsweise die horizontalen Achsen der oberen und der unteren Strömungslamellen an einer oberen bzw. einer unteren Innenwand der Ausströmdüse angeordnet, so dass der Strömungsquerschnitt für die Auslassöffnung aufgrund dieser Anordnung der oberen und unteren horizontalen Achsen so geringfügig wie möglich beeinträchtigt wird.
  • In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung teilen die Achsen die horizontalen Strömungslamellen in einen vorderen und einen hinteren Schenkel auf, wobei die Schenkel in einem stumpfen Winkel zueinander angeordnet sind. Eine schenkelförmige Ausbildung der Strömungslamellen ermöglicht es, die horizontalen Achsen, welche die horizontalen Strömungsla mellen schwenken in einem minimalen Abstand zu den oberen und unteren Innenwänden der Ausströmöffnung anzuordnen.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die horizontalen Strömungslamellen synchron um ihre Achsen schwenkbar, so dass lediglich ein einziger Antriebsmechanismus erforderlich ist, um drei Hauptströmrichtungen durch die beiden horizontalen Strömungslamellen zu erreichen. Diese drei Hauptstromrichtungen werden in drei unterschiedlichen Positionen der horizontalen Strömungslamellen erreicht. In einer ersten Position liegt die obere Strömungslamelle zumindest mit ihrer äußeren vorderen Kante an der oberen Innenwand der Ausströmdüse an. In dieser ersten Position wird durch die untere Strömungslamelle der Luftstrom nach oben in eine erste Strömungsrichtung abgelenkt.
  • In einer zweiten Position liegt die untere Strömungslamelle zumindest mit ihrer äußeren vorderen Kante an der unteren Innenwand der Ausströmdüse an und eine zweite nach unten gerichtete Strömungsrichtung des Luftstroms wird durch die obere Strömungslamelle bewirkt. Schließlich können in einer dritten Position die beiden Strömungslamellen eine mittlere Position einnehmen, bei der sich eine dritte mittlere Strömungsrichtung ergibt. Bei einem Antrieb, der kontinuierlich die horizontalen Strömungslamellen synchron zueinander bewegt, kann praktisch jede beliebige Strömungsrichtung des Luftstroms zwischen der ersten und der zweiten Strömungsrichtung von Hand oder durch einen Stellmotor eingestellt werden.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die horizontalen Strömungslamellen unabhängig voneinander um ihre Achsen schwenkbar, wozu zwei getrennte Antriebskinematiken für das Schwenken der Strömungslamellen vorgesehen sind. In diesem Fall kann eine vierte Position von den Strömungslamellen eingenommen werden, bei der eine Schließstellung der Ausströmöffnung erreicht wird, wenn die hinteren inneren oder die vorderen äußeren Kanten der Strömungslamellen aufeinander gedrückt sind. Dabei ist es von Vorteil, wenn die vorderen und/oder die hinteren Kanten der Strömungslamellen elastische Spitzen eines gummielastisches Materials aufweisen, um das Schließen oder Absperren des Luftstroms zu verbessern.
  • Während als horizontale Strömungslamellen lediglich zwei Strömungslamellen vorgesehen sind, um eine Ausströmöffnung mit möglichst geringer Höhe bereitzustellen, können eine Mehrzahl von vertikalen Strömungslamellen stromaufwärts der horizontalen Strömungslamellen vorgesehen werden, die einen Betätigungsmechanismus aufweisen, der zur horizontalen Ablenkung der Strömungsrichtung die vertikalen Strömungslamellen synchron um ihre Achsen schwenkt und damit eine horizontale Ablenkung des Luftstroms erreicht.
  • Diese horizontale Ablenkung kann jedoch in den Randbereichen der Seitenwände der Ausströmdüse Verwirbelungen hervorrufen, so dass die stromabwärts angeordneten beiden horizontalen Strömungslamellen durch die Luftwirbel in ihrer Richtwirkung beeinträchtigt werden. Um die Wirbelbildung in den Randbereichen der Seitenwände der Ausströmdüse, verursacht durch die vertikalen Strömungslamellen, zu minimieren, weist die Ausströmdüse im Bereich der inneren Seitenwände Seitenblocklamellen auf, die den Luftstrom zu einer Seite hin derart blockieren, dass die Wirbelbildung an dieser Seite unterdrückt wird, während an der gegenüberliegenden Seite die Strömungsrichtung freigegeben ist.
  • Dazu weisen die vertikalen Strömungslamellen an den Seitenrändern Seitenblocklamellen auf, die einen L-förmigen Querschnitt besitzen und in ihrer Anzahl auf jeder Seite derart begrenzt sind, dass bei maximaler Schwenkung der senkrechten Strömungslamellen die Strömungsrichtung an der jeweils angeströmten Seitenwand wirbelfrei vorbei gleiten kann. Dieses wird in der nachfolgenden Figurenbeschreibung noch eingehender erörtert.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, stromaufwärts der vertikalen Strömungslamellen eine Drosselklappe anzuordnen, die den Luftstrom durch Schwenken um eine Drosselklappenachse vollständig abblocken kann. Diese Drosselklappe kann auch in einer Zuleitung zu der Ausströmdüse stromaufwärts der vertikalen Strömungslamellen angeordnet sein und ist damit nicht an den flachen rechteckigen Querschnitt der Ausströmdüse gebunden. Je nach Ausbildung der horizontalen Strömungslamellen und dem Schwenkantrieb derselben, kann auf eine derartige zusätzliche Drosselklappe auch verzichtet werden.
  • Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Figuren näher erläutert.
  • 1 zeigt einen schematischen vertikalen Querschnitt durch eine Ausströmdüse in einer ersten Position von horizontalen Strömungslamellen gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse gemäß 1 in einer mittleren Position der horizontalen Strömungslamellen;
  • 3 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse gemäß 1 in einer zweiten Position der horizontalen Strömungslamellen;
  • 4 zeigt einen schematischen vertikalen Querschnitt durch eine Ausströmdüse gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung in einer ersten Position der horizontalen Strömungslamellen;
  • 5 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse gemäß 4 in einer mittleren Position der horizontalen Strömungslamellen;
  • 6 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse gemäß 4 in einer zweiten Position der horizontalen Strömungslamellen;
  • 7 zeigt einen schematischen vertikalen Querschnitt durch eine Ausströmdüse gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
  • 8 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse gemäß 7 bei einer geschlossenen Drosselklappe;
  • 9 zeigt einen schematischen vertikalen Querschnitt durch eine Ausströmdüse gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung mit horizontalen Strömungslamellen in einer ersten Position;
  • 10 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse gemäß 9 mit den horizontalen Strömungslamellen in einer mittleren Position;
  • 11 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse gemäß 9 mit den horizontalen Strömungslamellen in einer vierten Position;
  • 12 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse gemäß 9 in einer zweiten Position der horizontalen Strömungslamellen;
  • 13 zeigt einen schematischen horizontalen Querschnitt durch die Ausströmdüse gemäß 1;
  • 14 zeigt einen schematischen horizontalen Querschnitt durch die Ausströmdüse gemäß 7;
  • 15 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht der Ausströmdüse gemäß 1.
  • 1 zeigt einen schematischen vertikalen Querschnitt durch eine Ausströmdüse 1 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, wobei die horizontalen Strömungslamellen 7, 8 in einer ersten Position 25 angeordnet sind. Diese Ausströmdüse 1 einer Belüftungsvorrichtung oder einer Klimaanlage eines Fahrzeugs wird von einem Luftstrom 9 durchströmt, der durch entsprechende vertikale Strömungslamellen 10 und die horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 unterschiedliche Strömungsrichtungen annehmen soll. In 1 erreicht der Luftstrom 9 eine Eintrittsseite 44 und durchströmt eine Mehrzahl vertikaler Strömungslamellen 10, die den Luftstrom 9 aus der Zeichenebene heraus oder in die Zeichenebene hinein ablenken können, wie es die späteren 13 und 14 zeigen.
  • Der Luftstrom 9 tritt aus der Ausströmdüse 1 durch eine Ausströmöffnung 5 aus, die eine möglichst minimale Höhe h aufweisen kann, wobei durch eine geeignete Formgebung und eine Begrenzung auf lediglich zwei horizontale Strömungslamellen 7 und 8 dennoch eine Ablenkung des Luftstroms in vertikaler Richtung erreicht werden kann. Bei der in 1 gezeigten ersten Position 25 der beiden horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 wird der Luftstrom 9 in eine erste Strömungsrichtung 20 nach oben abgelenkt. Dieses kann dadurch erreicht werden, dass die horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 zwei Schenkel 18 und 19 aufweisen, die zueinander in einem stumpfen Winkel β stehen und um eine horizontale Achse 11 bzw. 12 schwenkbar sind.
  • Die horizontalen Achsen 11 und 12 sind dabei möglichst eng an Innenwandungen 14 und 15 der rechteckförmigen Ausströmdüse 1 angeordnet. In dieser ersten Position liegt der äußere vordere Schenkel 18 der oberen Strömungslamelle 7 an der oberen Innenwand 14 der Ausströmdüse 1 an, während der äußere Schenkel 18 der unteren Strömungslamelle 8 maximal ausgeschwenkt ist und sich von der unteren Innenwand 15 abgehoben hat. Dadurch wird der Luftstrom 9 in der Ausströmöffnung 5 nach oben in einer ersten Strömungsrichtung 20 abgelenkt. Unterstützend kommt hinzu, dass die hinteren und inneren Kanten 30 und 31 der Strömungslamellen 7 und 8 lediglich einen unteren Bereich des Luftstroms 9 aufnehmen und zu einem oberen Bereich des Querschnitts der Ausströmöffnung 5 geleiten.
  • 2 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse 1 gemäß 1 in einer mittleren Position 27 der horizontalen Strömungslamellen 7 und 8. Dazu sind die horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 in eine mittlere Position gekippt worden, so dass der Luftstrom 9 nahezu gradlinig eine mittlere Strömungsrichtung 22 einnehmen kann und mit dieser Strömungsrichtung 22 aus der Ausströmöffnung 5 herausdrückt. In dieser Stellung zeigt sich der Vorteil, dass die horizontalen Achsen 11 und 12 an den Innenwandungen 14 und 15 angeordnet sind, so dass ein maximaler Schwenkbereich trotz verminderter Höhe h erreicht werden kann, was mit den Lösungen aus dem Stand der Technik bisher nicht möglich ist.
  • 3 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse 1 gemäß 1 in einer zweiten Position 26 der horizontalen Strömungslamellen 7 und 8. In dieser zweiten Position wird nun der Luftstrom 9 mit Hilfe der horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 in eine zweite Strömungsrichtung 21 gebracht, die nach unten gerichtet ist. Dabei liegt die vordere äußere Kante 24 des vorderen Schenkels 18 der unteren Strömungslamelle 8 an der unteren Innenwandung 15 an, während die vordere äußere Kante 23 der oberen Strömungslamelle 7 ihre größte Auslenkung aufweist und damit den Luftstrom 9 nach unten ablenkt. Diese Ablenkung wird zusätzlich durch die Stellung der hinteren Schenkel 19 mit den hinteren inneren Kanten 30 und 31 der oberen bzw. unteren Strömungslamellen 7 bzw. 8 zusätzlich unterstützt. Um diese Positionen 25 bis 27, wie sie die 1 bis 3 zeigen, zu erreichen, können die horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 synchron mit Hilfe eines einzigen Antriebs geschwenkt werden. Eine Schließstellung der horizontalen Strömungslamellen ist dabei nicht möglich.
  • 4 zeigt einen schematischen vertikalen Querschnitt durch eine Ausströmdüse 2 gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung mit einer ersten Position 25 der horizontalen Strömungslamellen 7 und 8. Komponenten mit gleichen Funktionen wie in den vorhergehenden Figuren werden mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und nicht extra erörtert. Der Un terschied zu der ersten Ausführungsform gemäß den 1 bis 3 besteht darin, dass das Krümmungsprofil 13 strömungsgünstig ausgebildet ist und keinen ausgeprägten stumpfen Winkel aufweist, sondern vielmehr ein gleichmäßig gekrümmtes Profil bildet, wobei die innere Kante 30 zur äußeren Kante 23 bezogen auf die horizontale Schwenkachse 11 der oberen Strömungslamelle 7 wiederum einen stumpfen Winkel α bilden kann.
  • Wenn auch diese kontinuierliche gleichmäßige Krümmung 13 eine strömungsgünstigere Variante darstellt, so besteht hier der Nachteil, dass die horizontalen Schwenkachsen 11 und 12 der horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 einen begrenzten Abstand von den Innenflächen 14 und 15 aufweisen müssen, um den vollen Schwenkbereich der horizontalen Lamellen 7 und 8 zu gewährleisten. Dabei kann die Höhe h der Ausströmöffnung 5 beibehalten bleiben. Der Luftstrom 9 wird in dieser ersten Position der horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 wiederum in einer ersten Strömungsrichtung 20 nach oben abgelenkt.
  • 5 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse 2 gemäß 4 in einer mittleren Position 27 der horizontalen Strömungslamellen 7 und 8. Diesmal kann der Luftstrom 9 praktisch gradlinig die Ausströmdüse 2 passieren. Lediglich die vertikalen Strömungslamellen 10 können den Luftstrom in die Zeichenebene hinein oder aus der Zeichenebene hinaus ablenken.
  • 6 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse 2 gemäß 4 in einer zweiten Position 26 der horizontalen Strömungslamellen 7 und 8. Durch eine synchrone Schwenkbewegung der beiden horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 kann diese zweite Position 26 eingenommen werden, wo durch der Luftstrom 9 in die zweite Strömungsrichtung 21 nach unten abgelenkt wird.
  • 7 zeigt einen schematischen vertikalen Querschnitt durch eine Ausströmdüse 3 gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung mit einer Drosselklappe 40 in Offenstellung, die stromaufwärts der vertikalen Strömungslamellen 10 in der Ausströmdüse 3 angeordnet ist. Diese Drosselklappe 40 kann auch in einer Zuleitung zu der Ausströmdüse 3 in einem anderen Querschnitt angeordnet sein. In dem in 7 gezeigten Beispiel ist sie jedoch an den Querschnitt der Ausströmdüse 3 angepasst. Durch Schwenken der Drosselklappe 40 um die Drosselachse 41 in Pfeilrichtung A kann die Drosselklappe 40 den Luftstrom 9 kontinuierlich drosseln bis hin zum Abblocken des Luftstroms 9.
  • Vorzugsweise weist dazu die Drosselklappe 40 elastische Spitzen 32 auf, die aus gummielastischem Material gefertigt sind oder eine gummielastische Beschichtung aufweisen. Die horizontalen und vertikalen Strömungslamellen 7 und 8 bzw. 10 können unabhängig von der Stellung der Drosselklappe 40 jede beliebige Stellung aufweisen. In 7 weisen die horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 eine mittlere Stellung auf. Somit kann der Luftstrom 9 an der Drosselklappe 40 vorbei durch die vertikalen Strömungslamellen 10 und zwischen den horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 hindurch gradlinig und/oder seitlich abgebogen aus der Ausströmdüse 3 mit der Ausströmöffnung 5 austreten.
  • 8 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse 3 gemäß 7 bei geschlossener Drosselklappe 40. Dabei werden die gummielastischen Spitzen 32 gegen die Innenwandungen 14 und 15 des Ausströmventils 3 gepresst und blo ckieren somit den Luftstrom 9. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist die Drosselklappe 40 rechteckförmig ausgebildet und um eine Drosselachse 41 schwenkbar. Allerdings kann eine Drosselklappe 40 beispielsweise in einer Zuleitung mit kreisförmigem Querschnitt angeordnet sein und somit scheibenförmig ausgebildet sein.
  • Auch ist es möglich, dass die Schwenkachse 41 der Drosselklappe 40 nicht im Mittelpunkt des Drosselklappenquerschnitts vorgesehen ist, sondern an einer der Enden der Drosselklappe angeordnet sein kann. In einem solchen Fall kann der Druck auf der Zuleitungsseite der Ausströmdüse 3 das Anpressen der gummielastischen Spitzen 32 an die untere Innenwand 15 der Ausströmdüse 3 unterstützen, wenn beispielsweise die Schwenkachse 41 höher als hier gezeigt angeordnet wird.
  • Während bei den in den vorhergehenden 1 bis 8 gezeigten Ausführungsformen die horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 synchron, beispielsweise durch einen einzigen Antrieb oder Verstellmechanismus, bewegt sind, folgt nun eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die horizontalen Strömungslamellen unabhängig voneinander geschwenkt werden können.
  • Dazu zeigt 9 einen schematischen vertikalen Querschnitt durch eine Ausströmdüse 4 gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung mit horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 in einer ersten Position 25. Komponenten mit gleichen Funktionen wie in den vorhergehenden Figuren werden mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und nicht extra erörtert. Der Unterschied der hier gezeigten Strömungslamellen 7 und 8 besteht darin, dass diese mindestens an ihren vorderen äußeren Kanten 23 und 24 gummielastische Spitzen 32 aufweisen, auf die entweder eine gummielastische Beschichtung mindestens auf die äußeren Schenkel 18 der oberen und unteren Strömungslamellen 7 und 8 aufgebracht ist oder die vollständig aus einem gummielastischen Material gefertigt sind. Eine weitere Position zeigt die 10, bei der die horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 in einer mittleren Position 27 angeordnet sind und den Luftstrom 9 gradlinig durch die horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 hindurch lassen.
  • 11 zeigt hingegen einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse 4 gemäß 9 mit den horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 in einer vierten Position 28, die praktisch eine Schließposition 29 bildet. Diese kann dadurch erreicht werden, dass die horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 um ihre Schwenkachsen 11 und 12 gegenläufig aufeinander zu geschwenkt werden, bis die gummielastischen Spitzen 32 die Schließstellung 29 erreichen. Mit einer derartigen Ausführungsform der Erfindung ist es möglich, auf eine Drosselklappe zu verzichten, da mit der unabhängigen Schwenkbewegung der beiden horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 unterschiedliche Drosselstufen erreicht werden können, wobei die 10 die größtmögliche Offenstellung und 11 die entsprechend mögliche Schließstellung 29 zeigt.
  • 12 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Ausströmdüse 4 gemäß 9 in einer zweiten Position 26 der horizontalen Strömungslamellen 7 und 8, die eine zweite Strömungsrichtung 21 ermöglichen, bei der der Luftstrom 9 nach unten ausgelenkt wird.
  • 13 zeigt einen schematischen horizontalen Querschnitt durch die Ausströmdüse 1 gemäß 1. Dieser horizontale Querschnitt unterscheidet sich von den vorhergehenden vertikalen Querschnitten dadurch, dass nun die Ablenkwirkung der vertikalen Strömungslamellen auf den Luftstrom 9 sichtbar wird. Dieses Prinzipbild zeigt zunächst eine Mehrzahl von vertikalen Strömungslamellen 10, die den Luftstrom im mittleren Bereich, in diesem Fall in Strömungsrichtung nach rechts ablenken, wobei die Strömung in Richtung auf die rechte Seitenwand 35 durch zwei speziell geformte Seitenblocklamellen 36 und 37 abgeblockt wird.
  • Der Querschnitt dieser Seitenblocklamellen 36 und 37 ist im Gegensatz zu den geraden Querschnitten der Strömungslamellen 10 im mittleren Bereich L-förmig abgewinkelt, so dass die abgewinkelten Schenkel den Luftstrom in der gezeigten Stellung blockieren können. Dadurch wird verhindert, dass der Luftstrom auf die Innenseite 35 der Ausströmdüse 1 auftrifft und dort Strömungswirbel bildet, welche die hier nicht gezeigte horizontale Ablenkung durch entsprechende horizontale Strömungslamellen stören könnten.
  • Diese L-förmig abgewinkelten Seitenblocklamellen sind auch auf der gegenüberliegenden Seite als Seitenblocklamellen 38 und 39 angeordnet, jedoch kann bei dieser Stellung der vertikalen Lamellen 10 dort der Luftstrom 9 ungehindert die Seitenblocklamellen 38 und 39 passieren. Werden jedoch die vertikalen Strömungslamellen 10 in die entgegen gesetzte Richtung geschwenkt, so geben die Seitenblocklamellen 36 und 37 den Luftstrom frei und die gegenüberliegenden Seitenblocklamellen 38 und 39 blockieren den Luftstrom, um eine Wirbelbildung im Bereich der Seitenwand 34 zu verhindern. Die Ausströmöffnung 5 hat in dieser Darstellung eine Breite b, die größer ist als die in den vorhergehenden Figuren gezeigte Höhe h, so dass die erfindungsgemäße Ausströmdüse 1 Raum sparend in ein Fahrzeug integriert werden kann.
  • 14 zeigt einen schematischen horizontalen Querschnitt durch die Ausströmdüse 3 gemäß 7. Auch hier sind eine Mehrzahl von vertikalen Strömungslamellen 10 in einem Mittenbereich der Ausströmdüse 3 angeordnet, wobei die vertikalen Strömungslamellen um ihre Achsen 33 schwenkbar sind. Diese vertikalen Strömungslamellen 10 sind stromaufwärts der horizontalen Strömungslamellen angeordnet, von denen hier aufgrund des horizontalen Querschnitts lediglich die untere horizontale Strömungslamelle 8 mit ihren Schenkeln 18 und 19 und der Schwenkachse 12 zu sehen ist. Stromaufwärts der vertikalen Strömungslamellen 10 ist gemäß der Ausführungsform 3 eine Drosselklappe 40 angeordnet, die um die Drosselachse 41 schwenkbar ist.
  • Durch die hier gezeigte Stellung der synchron bewegbaren vertikalen Strömungslamellen 10 wird der Luftstrom 9 in Pfeilrichtung B abgelenkt, wobei dieser abgelenkte Luftstrom keine Verwirbelungen an der Seitenwand 35 der Ausströmdüse 3 hervorruft, da wiederum Seitenblocklamellen 36 und 37 durch ihre L-Form den Luftstrom in diesem Bereich blockieren, während die gegenüberliegenden Seitenblocklamellen 38 und 39 den Luftstrom passieren lassen. Somit werden die horizontalen Strömungslamellen 10 optimal und störungsfrei angeströmt und können den Luftstrom, der hier in Pfeilrichtung B abgelenkt ist, zusätzlich aus der Zeichenebene heraus oder in die Zeichenebene hinein ablenken.
  • 15 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht der Ausströmdüse 1 gemäß 1. Diese Ausströmdüse 1 kann in einem Gehäuse 43 untergebracht sein, wobei in dieser Darstellung die Ausströmöffnung 5 eine Breite b und eine Höhe h aufweist, wobei die Höhe h deutlich kleiner ist als die Breite b. Außerdem sind in dieser perspektivischen Darstellung die horizontalen Strömungslamellen 7 und 8 zu sehen, die hier in einer mittleren Stellung angeordnet sind, so dass stromaufwärts die vertikalen Strömungslamellen 10 sowie die den Luftstrom blockierenden Seitenblocklamellen 36 und 37 zu sehen sind. Diese 15 zeigt auch deutlich, dass die Ausströmöffnung 5 einen rechteckigen Querschnitt 6 aufweist. Diese Rechteckform kann auch jedoch auch seitlich abgerundet und dem Design des Fahrzeugs angepasst sein, ohne die oben beschriebene Funktionalität zu beeinträchtigen.
  • 1
    Ausströmdüse (1. Ausführungsform)
    2
    Ausströmdüse (2. Ausführungsform)
    3
    Ausströmdüse (3. Ausführungsform)
    4
    Ausströmdüse (4. Ausführungsform)
    5
    Ausströmöffnung
    6
    rechteckiger Querschnitt
    7
    obere horizontale Strömungslamelle
    8
    untere horizontale Strömungslamelle
    9
    Luftstrom
    10
    Strömungslamellen vertikal
    11
    obere Achse der oberen Strömungslamelle
    12
    untere Achse der unteren Strömungslamelle
    13
    Profil
    14
    obere Innenwand
    15
    untere Innenwand
    16
    vorderer Flügel
    17
    hinterer Flügel
    18
    vorderer Schenkel
    19
    hinterer Schenkel
    20
    erste Strömungsrichtung (nach oben)
    21
    zweite Strömungsrichtung (nach unten)
    22
    dritte Strömungsrichtung (in der Mitte)
    23
    äußere vordere Kante der oberen Lamelle
    24
    vordere äußere Kante der unteren Lamelle
    25
    erste Position (der horizontalen Strömungslamellen)
    26
    zweite Position (der horizontalen Strömungslamellen)
    27
    dritte Position (der horizontalen Strömungslamellen)
    28
    vierte Position (der horizontalen Strömungslamellen)
    29
    Schließstellung (der horizontalen Strömungslamellen)
    30
    hintere innere Kante der oberen Lamellen
    31
    hintere innere Kante der unteren Lamellen
    32
    elastische Spitze der horizontalen Strömungslamellen
    33
    Achse einer vertikalen Strömungslamelle
    34
    Seitenwand der Ausströmdüse
    35
    Seitenwand der Ausströmdüse
    36
    Seitenblocklamelle
    37
    Seitenblocklamelle
    38
    Seitenblocklamelle
    39
    Seitenblocklamelle
    40
    Drosselklappe
    41
    Achse der Drosselklappe
    43
    Gehäuse
    44
    Einströmseite
    A
    Pfeilrichtung
    B
    Pfeilrichtung
    b
    Breite der Ausströmöffnung
    h
    Höhe der Ausströmöffnung
    α
    Winkel zwischen Flügeln
    β
    stumpfer Winkel zwischen Schenkeln
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Claims (11)

  1. Ausströmdüse einer Belüftungsvorrichtung oder Klimaanlage vorzugsweise für ein Fahrzeug, wobei die Ausströmdüse (1) eine Ausströmöffnung (5) mit rechteckigem Querschnitt (6) aufweist, wobei die Breite (b) der Ausströmöffnung (5) größer ist als deren Höhe (h), und wobei stromaufwärts der Ausströmöffnung (5) horizontale Strömungslamellen (7, 8), die den Luftstrom (9) vertikal ablenken, und stromaufwärts der horizontalen Strömungslamellen (7, 8) vertikale Strömungslamellen (10), die den Luftstrom (9) horizontal ablenken, angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der horizontalen Strömungslamellen (7, 8) auf eine obere Strömungslamelle (7) und eine untere Strömungslamelle (8) begrenzt ist und dass die horizontalen Strömungslamellen (7, 8) um eine obere bzw. untere horizontale Achse (11 bzw. 12) schwenkbar sind und ein gekrümmtes Profil (13) aufweisen.
  2. Ausströmdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen Achsen (11, 12) der oberen und der unteren Strömungslamelle (7, 8) an einer oberen bzw. unteren Innenwand (14, 15) der Ausströmdüse (1) angeordnet sind.
  3. Ausströmdüse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen Achsen (11, 12) die Krümmungsprofile (13) der oberen und der unteren Strömungslamelle (7, 8) jeweils in einen vorderen und einen hinteren Flügel (16, 17) teilen, wobei der vordere und der hintere Flügel (16, 17) in einem Winkel (α) zueinander angeordnet sind.
  4. Ausströmdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (11, 12) die horizontalen Strömungslamellen (7, 8) in einen vorderen und einen hinteren Schenkel (18, 19) aufteilen, wobei die Schenkel (18, 19) in einem stumpfen Winkel (β) zueinander angeordnet sind.
  5. Ausströmdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen Strömungslamellen (7, 8) synchron um ihre Achsen (11, 12) schwenkbar sind und aufgrund ihres Krümmungsprofils (13) für drei Hauptströmungsrichtungen (20, 21, 22) drei Hauptpositionen aufweisen, eine erste Position (25), bei der die obere Strömungslamelle (7) zumindest mit ihrer äußeren Kante (23) an der oberen Innenwand (14) der Ausströmdüse (1) anliegt und eine erste Strömungsrichtung (20) durch die untere Strömungslamelle (8) nach oben abgelenkt ist, eine zweite Position (26), bei der die untere Strömungslamelle (8) zumindest mit ihrer äußeren Kante (24) an der unteren Innenwand (15) der Ausströmdüse (1) anliegt und eine zweite Strömungsrichtung (21) durch die obere Strömungslamelle (7) nach unten abgelenkt ist und eine mittlere dritte Position (27), bei der sich eine mittlere Stellung der beiden Strömungslamellen (7, 8) einstellt und sich eine dritte mittlere Strömungsrichtung (22) ergibt.
  6. Ausströmdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen Strömungslamellen (7, 8) unabhängig voneinander um ihre Achsen (11, 12) schwenkbar sind und in einer vierten Position (28) eine Schließstellung (29) einnehmen können, in der die vorderen bzw. äußeren oder die hinteren bzw. inneren Kanten (23, 24 bzw. 30, 31) der Strömungslamellen (7, 8) aufeinander gedrückt sind.
  7. Ausströmdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen und/oder die hinteren Kanten (23, 24 bzw. 30, 31) der Strömungslamellen (7, 8) elastische Spitzen (32) eines gummielastisches Materials aufweisen.
  8. Ausströmdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Strömungslamellen (10) einen Betätigungsmechanismus aufweisen, der zur horizontalen Ablenkung der Strömungsrichtung die vertikalen Strömungslamellen (10) synchron um ihre Achsen (23) schwenkt.
  9. Ausströmdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausströmdüse (1) im Bereich der inneren Seitenwände (34, 35) Seitenblocklamellen (36 bis 39) aufweist, die jeweils zu einer Seite hin die Strömungsrichtung blockieren und an der gegenüberliegenden Seite die Strömungsrichtung freigeben.
  10. Ausströmdüse nach einem der Ansprüche, 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenblocklamellen (36 bis 39) einen L-förmigen Querschnitt aufweisen und ihre Anzahl auf jeder Seite derart begrenzt ist, dass bei maximaler Schwenkung der senkrechten Strömungslamellen (10) die Strömungsrichtung an der jeweils angeströmten Seitenwand wirbelfrei vorbeigleitet.
  11. Ausströmdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass stromaufwärts der vertikalen Strömungslamellen (10) eine Drosselklappe (40) angeordnet ist.
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