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DE102005018196B3 - Verstellbares Fahrzeugdach mit einem Stoffverdeck - Google Patents

Verstellbares Fahrzeugdach mit einem Stoffverdeck Download PDF

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DE102005018196B3
DE102005018196B3 DE200510018196 DE102005018196A DE102005018196B3 DE 102005018196 B3 DE102005018196 B3 DE 102005018196B3 DE 200510018196 DE200510018196 DE 200510018196 DE 102005018196 A DE102005018196 A DE 102005018196A DE 102005018196 B3 DE102005018196 B3 DE 102005018196B3
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Magna Car Top Systems GmbH
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Ein verstellbares Fahrzeugdach weist ein Stoffverdeck auf, das zwischen einer Schließ- und einer Ablageposition zu verstellen ist und einen von einem Verdeckgestänge getragenen Verdeckbezugstoff umfasst. Das Verdeckgestänge besitzt einen an der Fahrzeugkarosserie gelenkig angeschlagenen Hauptspriegel sowie einen gelenkig gelagerten Eckspriegel, der sich bei geschlossenem Fahrzeugdach in Fahrzeuglängsrichtung gesehen hinter dem Eckspriegel befindet. In das Stoffverdeck ist eine Heckscheibe integriert. Der Eckspriegel ist mehrteilig ausgebildet und weist mindestens zwei über ein Drehgelenk gekoppelte Eckspriegelabschnitte auf, die bei der Überführung zwischen Schließ- und Ablageposition eine Relativschwenkbewegung zueinander ausführen. In Ablageposition ist die Heckscheibe zwischen dem oberen Eckspriegelabschnitt und dem Hauptspriegel abgelegt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein verstellbares Fahrzeugdach mit einem Stoffverdeck nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Ein in der DE 199 03 411 C1 beschriebenes Softtop-Fahrzeugdach in einem Cabriolet-Fahrzeug umfasst einen Verdeckbezugstoff, welcher von einem Verdeckgestänge mit diversen Lenkern und Spriegeln getragen wird und zwischen einer den Fahrzeuginnenraum überdeckenden Schließposition und einer geöffneten Ablageposition zu verstellen ist, in der das Stoffverdeck in einem heckseitigen Stauraum abgelegt ist. Die Lenker und Spriegel sind gelenkig an die Fahrzeugkarosserie bzw. gelenkig untereinander gekoppelt und werden zur Verstellung zwischen Ablage- und Schließposition von einem Stellglied beaufschlagt. Dem Verdeckgestänge sind mehrere sich in Querrichtung erstreckende Spriegel zugeordnet, wobei zwischen einem Eckspriegel, welcher dem Heck benachbart ist, und einem auf der Fahrzeugkarosserie aufliegenden Spannbügel eine Heckscheibe in den Verdeckbezugstoff integriert ist. Diese Heckscheibe besteht beim Fahrzeugdach der DE 199 03 411 C1 aus einem elastischen Material und wird bei der Ablage des Daches geknickt und in einer zwischen dem Spannbügel und dem Eckspriegel befindlichen Position im heckseitigen Stauraum abgelegt.
  • Problematisch bei derartigen Stoffverdecken ist beim Schließen des Daches das Erreichen der endgültigen Schließposition, bei der eine vordere Verriegelungseinrichtung am Stoffverdeck in eine korrespondierende Aufnahme am Windschutzscheibenquerrahmen eingreift und dort verriegelt wird. Beim Einfahren in die Verriegelungsaufnahme ist der Verdeckbezugstoff bereits unter Spannung gesetzt, was dazu führt, dass das Fahrzeugdach in eine sich aufrichtende Position beaufschlagt wird, was dem sicheren Erreichen der Schließposition entgegenwirkt.
  • Ein weiteres Problem liegt darin, dass bei derartigen Stoffverdecken zum Erreichen der gewünschten Ablageposition ein ordnungsgemäßes Zusammenlegen des Verdeckbezugstoffes sichergestellt sein muss. Unmittelbar nach dem Öffnen des Fahrzeugdaches verliert der Verdeckbezugstoff seine Spannung, wodurch die Gefahr unerwünschter Faltenbildung entsteht. Um dieser Gefahr vorzubeugen, ist bei der DE 199 03 411 C1 ein am Verdeckbezugstoff angreifender Faltenleger vorgesehen, der beim Öffnen des Daches den Verdeckbezugstoff mit einer gerichteten Kraft beaufschlagt, wodurch eine gewünschte Faltenbildung erzeugt bzw. unterstützt wird.
  • Darüber hinaus ist bei derartigen Stoffverdecken auf eine ordnungsgemäße und Platz sparende Ablage der Heckscheibe zu achten.
  • Aus der DE 295 13 595 U1 ist ein verstellbares Fahrzeugdach mit einem Stoffverdeck bekannt, dessen Verdeckgestänge einen mehrteiligen Eckspriegel aufweist, bestehend aus jeweils einem unteren und einem oberen seitlichen Eckspriegelabschnitt und einem in Querrichtung verlaufenden, mittleren Eckspriegelabschnitt, wobei die seitlichen Eckspriegelabschnitte gelenkig gelagert sind. Bei der Überführung zwischen der Schließposition und der Ablageposition führen die seitlichen Eckspriegelabschnitte zueinander eine Relativbewegung aus.
  • In der Ablageposition befindet sich der Hauptspriegel oberhalb der Heckscheibe, die gegenüber dem darunter liegenden Spannbügel geringfügig ansteigt. Oberhalb der Heckscheibe liegt der Hauptspriegel. Der obere Eckspriegelabschnitt liegt mit seiner freien Stirnseite geringfügig oberhalb der zugewandten Stirnkante der Heckscheibe. In Fahrzeuglängsrichtung beansprucht dieses Fahrzeugdach in der Ablageposition verhältnismäßig viel Platz. Außerdem wird der Faltenwurf nur durch die Ablagebewegung des mittleren Eckspriegelabschnittes gesteuert; darüber hinaus gibt es keine weiteren Steuerungselemente für die Ablagebewegung des Faltverdecks.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, mit einfachen Mitteln ein verstellbares Fahrzeugdach mit einem Stoffverdeck in der Weise auszubilden, dass einerseits eine Raum sparende Ablage mit definierter Faltenbildung des Verdeckbezugstoffes und andererseits ein sicheres Schließen des Daches gewährleistet ist.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Fahrzeugdach ist der in Fahrzeuglängsrichtung gesehen hinter dem Hauptspriegel liegende, sich in Querrichtung erstreckende Eckspriegel mehrteilig ausgebildet und besitzt mindestens zwei über ein Drehgelenk gekoppelte Eckspriegelabschnitte, die während der Überführungsbewegung zwischen Schließ- und Ablageposition eine Relativschwenkbewegung zueinander ausführen. Aufgrund dieser Relativschwenkbewegung wird der von dem oben liegenden Eckspriegelabschnitt getragene Verdeckbezugstoff beim Schließen des Daches erst zu einem Zeitpunkt mit einer Spannkraft beaufschlagt, in dem das Fahrzeugdach bereits seine Schließposition erreicht hat und die Verriegelungseinrichtung in die zugeordnete Aufnahme eingreift, sodass der Bezugstoff mit dem Erreichen der Aufnahme noch nicht unter Spannung steht und das Stoffverdeck auch kein Bestreben zeigt, sich aufzurichten. Das Strecken der Eckspriegelabschnitte wird zweckmäßig in der Weise gesteuert, dass erst nach bzw. zeitgleich mit dem Erreichen der endgültigen Schließposition die Eckspriegelabschnitte in ihre Strecklage gebracht werden und der Verdeckbezugstoff gespannt wird.
  • Das Erreichen der Strecklage zwischen den Eckspriegelabschnitten kann auf unterschiedliche Weise erreicht werden. Grundsätzlich kann die Strecklage entweder durch kinematische Ansteuerung der Eckspriegelabschnitte oder durch eine Kraftbeaufschlagung mittels Federelemente und/oder Spanngurte erreicht werden. Bei einer kinematischen Beaufschlagung ist die Bewegung der Eckspriegelabschnitte kinematisch zwangsgesteuert, wohingegen bei einer Kraftbeaufschlagung die Bewegung mittels der auf die Eckspriegelabschnitte übertragenen Kraft durchgeführt wird. Der letztere Fall zeichnet sich insbesondere durch einen einfachen Aufbau aus, da beispielsweise die Beaufschlagung eines Eckspriegelabschnittes über ein Federelement mit geringem Konstruktionsaufwand erreicht werden kann.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführung ist einer der Eckspriegelabschnitte gelenkig mit der Fahrzeugkarosserie gekoppelt, wobei der mit dem karosserieseitigen Abschnitt über das Drehgelenk verbundene, obere Eckspriegelabschnitt fest an den Verdeckbezugstoff angebunden ist und hierdurch eine Führung erfährt. Des Weiteren kann der karosserieseitige Eckspriegelabschnitt über ein Federelement kraftmäßig mit der Karosserie verbunden sein, sodass bei einer Auslenkung des karosserieseitigen Eckspriegelabschnittes um sein karosseriefestes Drehgelenk ein Drehmoment um dessen Drehachse wirkt. Darüber hinaus ist der karosserieseitige Eckspriegelabschnitt vorteilhaft über einen Spanngurt mit dem in Fahrzeuglängsrichtung davor liegenden Hauptspriegel verbunden, welcher bevorzugt ebenfalls über ein Drehgelenk schwenkbar an die Fahrzeugkarosserie angekoppelt ist. In dieser Ausführung sind der Hauptspriegel und sämtliche Eckspriegelabschnitte kinematisch gekoppelt bzw. in der Weise gebunden, dass die Einleitung einer Stellbewegung auf den Hauptspriegel ausreicht, um das Verdeck in kinematisch eindeutig festgelegter Weise zwischen Schließ- und Ablagestellung zu verstellen. Wird beispielsweise das Verdeck geöffnet, so lässt unmittelbar nach dem Entriegeln die Stoffspannung nach, indem der karosserieseitige Eckspriegelabschnitt durch die Wirkung des Federelementes in Richtung Ablageposition verstellt wird und zugleich eine Relativdrehbewegung um das Drehgelenk zwischen den beiden Eckspriegelabschnitten eingeleitet wird, was ein geringfügiges Absenken des Verdeckbezugstoffes in Richtung Fahrzeuginnenraum und damit einhergehend eine Reduzierung der Stoffspannung zur Folge hat. Aufgrund des Spanngurtes zwischen dem Hauptspriegel und dem karosserieseitigen Eckspriegelabschnitt wird ein unkontrolliertes Zurückklappen des Verdecks verhindert.
  • Im weiteren Verlauf der Ablagebewegung knickt der äußere Eckspriegelabschnitt relativ zum karosserieseitigen Eckspriegelabschnitt immer weiter ein, bis die zwischen dem Eckspriegel und dem Fahrzeugheck im Bezugstoff angeordnete Heckscheibe auf dem äußeren Eckspriegelabschnitt zur Ablage gelangt. Der Hauptspriegel bewegt sich zugleich ebenfalls immer weiter in Richtung seiner Ablageposition und kommt auf der Heckscheibe zur Ablage. Auf diese Weise ist die Heckscheibe in Ablageposition zwischen dem äußeren Eckspriegelabschnitt und dem Hauptspriegel eingeklemmt, was einerseits einen definierten Faltenwurf des die Heckscheibe einfassenden Bezugstoffes und andererseits ein kompaktes Ablagemaß ermöglicht.
  • Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
  • 1 ein Fahrzeugdach mit einem Stoffverdeck, dargestellt in Schließposition, mit einem dem Verdeckgestänge zugeordneten Hauptspriegel und einem dahinter liegenden Eckspriegel sowie einer dem Fahrzeugheck benachbarten, in den Verdeckbezugstoff integrierten Heckscheibe, wobei der Eckspriegel mehrteilig ausgebildet ist und zwischen den Eckspriegelabschnitten ein Drehgelenk angeordnet ist,
  • 2 das Fahrzeugdach in Ablageposition.
  • Bei dem in den 1 und 2 dargestellten Fahrzeugdach handelt es sich um ein verstellbares Stoffverdeck für ein Cabriolet-Fahrzeug, das zwischen der in 1 dargestellten Schließposition, in welcher ein Fahrzeuginnenraum überdeckt ist, und der in 2 dargestellten Ablageposition zu verstellen ist, in welcher der Fahrzeuginnenraum offen ist. Zum Öffnen des Fahrzeugdaches 1 wird dieses entgegen der mit Pfeil F dargestellten Fahrzeug-Vorwärtsrichtung nach hinten zurückgeklappt und in einem heckseitigen Stauraum abgelegt. Das Stoffverdeck des Fahrzeugdaches umfasst einen Verdeckbezugstoff 2 und ein Verdeckgestänge 3, welches Träger des Verdeckbezugstoffes ist. Das Verdeckgestänge 3 umfasst einen Hauptspriegel 4, welcher von einem nicht dargestellten Stellglied beaufschlagt wird, sowie einen dahinter angeordneten Eckspriegel 6, wobei sowohl der Hauptspriegel 4 als auch der Eckspriegel 6 über eine Stellkinematik 5 schwenkbar an die Fahrzeugkarosserie 10 angekoppelt sind. Hauptspriegel 4 und Eckspriegel 6 erstrecken sich in Fahrzeugquerrichtung. Darüber hinaus können weitere Spriegel und Lenker vorgesehen sein, von denen mit strichlierter Linie ein vorderer Spriegel 13 eingezeichnet ist.
  • Der Eckspriegel 6 ist mehrteilig aufgebaut und besteht aus einem karosserieseitigen Eckspriegelabschnitt 6a sowie einem daran über ein Drehgelenk 9 schwenkbar angekoppelten Eckspriegelabschnitt 6b. Da in den 1 und 2 das Fahrzeugdach 1 in Seitenansicht dargestellt ist, sind diesen Darstellungen lediglich zwei Eckspriegelabschnitte zu entnehmen. Aus Symmetriegründen existieren aber drei Eckspriegelabschnitte, nämlich in jedem Seitenbereich des Daches ein karosserieseitiger Eckspriegelabschnitt 6a sowie ein diese beiden im linken und rechten Seitenbereich gehaltenen Eckspriegelabschnitte verbindender oberer Eckspriegelabschnitt, der über jeweils ein Gelenk mit den karosserieseitigen Eckspriegelabschnitten gekoppelt ist.
  • Der karosserieseitige Eckspriegelabschnitt 6a ist über ein Federelement 11 mit der Fahrzeugkarosserie 10 verbunden, wobei das Federelement 11 den Eckspriegelabschnitt 6a in Richtung der Ablageposition kraftbeaufschlagt. Außerdem ist dieser karosserieseitige Eckspriegelabschnitt 6a über einen Spanngurt 12 mit dem davor liegenden Hauptspriegel 4 verbunden. Der Hauptspriegel 4 kann mit dem gleichen Spanngurt – gegebenenfalls mit einem hiervon separaten Spanngurt – mit dem vorderen Spriegel 13 gekoppelt sein.
  • Der oben liegende Eckspriegelabschnitt 6b, der über das Drehgelenk 9 mit dem karosserieseitigen Eckspriegelabschnitt 6a verbunden ist, besitzt eine feste Anbindung 7 an den Verdeckbezugstoff 2. Die feste Anbindung 7 liegt oberhalb einer Heckscheibe 8, die in den Verdeckbezugstoff 2 integriert ist und sich im rückwärtigen Teil des Fahrzeugdaches benachbart zum Fahrzeugheck befindet.
  • Anstelle einer festen Anbindung kommt aber auch eine lose Führung, beispielsweise mittels eines Gurtes, des Verdeckbezugstoffes 2 über den oberen Eckspriegelabschnitt 6b in Betracht.
  • Bei der Ablagebewegung des Fahrzeugdaches 1 wird unmittelbar nach dem Entriegeln der Verriegelungseinrichtung zwischen Fahrzeugdach und vorderem Windschutzscheibenquerrahmen der obere Eckspriegelabschnitt 6b um das Drehgelenk 9 relativ zum karosserieseitigen Eckspriegelabschnitt 6a aufgrund der Kraftwirkung des Federelementes 11 verschwenkt und dadurch aus der Strecklage gebracht, wodurch die Spannung im Verdeckbezugstoff schlagartig nachlässt. Das Federelement 11 zieht den karosserieseitigen Eckspriegelabschnitt 6a in Richtung Ablageposition, wobei diese Ablagebewegung durch den gespannten Spanngurt 12 zwischen Hauptspriegel 4 und karosserieseitigem Eckspriegelabschnitt 6a abgebremst wird. Die kinematisch gesteuerte Ablagebewegung erfolgt mithilfe eines Stellgliedes, welches zweckmäßig unmittelbar auf den Hauptspriegel 4 oder auf den vorderen Spriegel 13 einwirkt.
  • Zu Beginn der Ablagebewegung behält die feste Anbindung 7 zwischen dem oberen Eckspriegelabschnitt 6b und dem Verdeckbezugstoff 2 zunächst im Wesentlichen ihre der Schließstellung des Daches entsprechende Position bei, es wird während dieser Anfangsphase eine nur verhältnismäßig geringfügige Rotation um das Drehgelenk 9 durchgeführt. Ursache hierfür ist die verhältnismäßig hohe Steifigkeit im Abschnitt des Verdeckbezugstoffes zwischen der karosserieseitigen Anbindung und der festen Anbindung 7 zwischen Bezugstoff und Eckspriegel, was im Wesentlichen auf die hohe Steifigkeit der Heckscheibe 8 zurückzuführen ist. Die geringfügige Rotation des oberen Eckspriegelabschnitts 6b um das Drehgelenk 9 genügt aber, um die Stoffspannung im Verdeckbezugstoff zu reduzieren.
  • Im weiteren Verlauf der Ablagebewegung knickt der obere Eckspriegelabschnitt 6b in Bezug auf den karosserieseitigen Eckspriegelabschnitt 6a durch eine Drehbewegung um das Drehgelenk 9 immer weiter ein, zugleich wird die Heckscheibe 8 aufgrund ihres Eigengewichtes in Richtung Ablageraum hinab verschwenkt und kommt oberhalb des oberen Eckspriegelabschnittes 6b zur Ablage. Hierbei wird dem Verdeckbezugstoff im Abschnitt zwischen Oberkante der Heckscheibe 8 und der festen Anbindung 7 eine definierte Falte aufgeprägt. Der Hauptspriegel 4 wird ebenfalls um sein karosserieseitiges Drehgelenk in Richtung Ablageraum verschwenkt und kommt oberhalb der Heckscheibe 8 zur Ablage.
  • Beim Schließvorgang läuft der Ablauf in entgegengesetzter Richtung ab, wobei während der letzten Phase der Schließbewegung die Relativdrehung zwischen den Eckspriegelabschnitten 6a und 6b in der Weise gesteuert wird, dass zunächst der vordere Teil des Fahrzeugdaches in die Verriegelungsaufnahme am Querrahmen des Windschutzscheibenrahmens eingefahren wird und anschließend – gegebenenfalls gleichzeitig – die Eckspriegelabschnitte 6a und 6b in ihre Streckposition versetzt werden, wodurch der Verdeckbezugstoff mit seiner maximalen Stoffspannung beaufschlagt wird.
  • Die Heckscheibe ist zweckmäßig in sich starr ausgebildet und besteht beispielsweise aus Glas oder aus Polycarbonat. Es kommt gegebenenfalls aber auch eine biegsame Heckscheibe in Frage.

Claims (8)

  1. Verstellbares Fahrzeugdach mit einem Stoffverdeck, das zwischen einer Schließ- und einer Ablageposition verstellbar ist und einen von einem Verdeckgestänge (3) getragenen Verdeckbezugstoff (2) umfasst, wobei das Verdeckgestänge (3) einen an der Fahrzeugkarosserie (10) gelenkig angeschlagenen Hauptspriegel (4) sowie einen gelenkig gelagerten, mehrteilig ausgebildeten Eckspriegel (6) umfasst, der mindestens zwei über ein Drehgelenk (9) gekoppelte Eckspriegelabschnitte (6a, 6b) aufweist, welche bei der Überführung zwischen Schließ- und Ablageposition eine Relativschwenkbewegung zueinander ausführen, wobei der Hauptspriegel (4) bei geschlossenem Fahrzeugdach (1) sich in Fahrzeuglängsrichtung (F) gesehen vor dem Eckspriegel (6) befindet, und mit einer in das Stoffverdeck integrierten Heckscheibe (8), dadurch gekennzeichnet, dass die Heckscheibe (8) in Ablageposition zwischen dem dem Verdeckbezugstoff (2) zugewandten, oberen Eckspriegelabschnitt (6b) und dem Hauptspriegel (4) abgelegt ist.
  2. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdeckbezugstoff (2) an den dem Verdeckbezugstoff (2) zugewandten, oberen Eckspriegelabschnitt (6b) fest angebunden ist.
  3. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdeckbezugstoff (2) lose über den dem Verdeckbezugstoff (2) zugewandten, oberen Eckspriegelabschnitt (6b) geführt ist.
  4. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Eckspriegelabschnitte (6a, 6b) ein Federelement (11) angreift, das den Eckspriegel (6) in Richtung Ablageposition beaufschlagt.
  5. Fahrzeugdach nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (11) an dem unteren Eckspriegelabschnitt (6a) angreift, der verstellbar an der Fahrzeugkarosserie (10) gehalten ist.
  6. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Eckspriegelabschnitte (6a, 6b) über einen Spanngurt (12) mit dem Hauptspriegel (4) verbunden ist, wobei der Spanngurt (12) in Schließposition des Fahrzeugdaches (1) gespannt ist und den Eckspriegel (6) in einer angehobenen Position hält.
  7. Fahrzeugdach nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (11) an dem unteren Eckspriegelabschnitt (6a) angreift, der verstellbar an der Fahrzeugkarosserie (10) gehalten ist.
  8. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Eckspriegelabschnitt (6a) und der Hauptspriegel (4) jeweils schwenkbar an der Fahrzeugkarosserie (10) gelagert sind.
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