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DE102004055991B3 - Verstellbares Fahrzeugdach mit einem Stoffverdeck - Google Patents

Verstellbares Fahrzeugdach mit einem Stoffverdeck Download PDF

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DE102004055991B3
DE102004055991B3 DE102004055991A DE102004055991A DE102004055991B3 DE 102004055991 B3 DE102004055991 B3 DE 102004055991B3 DE 102004055991 A DE102004055991 A DE 102004055991A DE 102004055991 A DE102004055991 A DE 102004055991A DE 102004055991 B3 DE102004055991 B3 DE 102004055991B3
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Magna Car Top Systems GmbH
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CTS Fahrzeug Dachsysteme GmbH
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    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/18Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle rear
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Ein verstellbares Fahrzeugdach weist ein Stoffverdeck auf, das zwischen einer Schließ- und einer Ablageposition verstellbar ist und einen von einem Verdeckgestänge getragenen Verdeckbezugstoff umfasst. Das Verdeckgestänge weist einen Hauptspriegel und einen Eckspriegel auf, des Weiteren ist eine in das Verdeck integrierte Heckscheibe vorgesehen. Die Heckscheibe ist in Ablageposition zwischen dem Eckspriegel und dem Hauptspriegel abgelegt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein verstellbares Fahrzeugdach mit einem Stoffverdeck nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • In der Druckschrift DE 199 03 411 C1 wird ein Cabriolet-Fahrzeug mit einem verstellbaren Fahrzeugdach beschrieben, welches als Stoffverdeck ausgeführt ist und einen von einem Verdeckgestänge getragenen Verdeckbezugstoff umfasst. Zur Überführung zwischen Schließ- und Ablageposition wird ein Hauptspriegel des Verdeckgestänges, der gelenkig an der Fahrzeugkarosserie angeschlagen ist, mithilfe eines Stellgliedes verstellt, wodurch auch die weiteren Lenker und Querspriegel des Verdeckgestänges in die gewünschte Endposition verstellt werden.
  • Problematisch bei derartigen Stoffverdecken ist das ordnungsgemäße Zusammenlegen bzw. -falten des Verdeckbezugstoffes bei der Überführung von der Schließposition in die Ablagestellung. Sobald das Fahrzeugdach geöffnet wird, verliert der Verdeckbezugstoff seine Spannung, wodurch die Gefahr unerwünschter Faltenbildung entsteht. Um dieser Gefahr vorzubeugen, ist gemäß der DE 199 03 411 C1 ein am Verdeckbezugstoff angreifender, als biegeweicher Druckstab ausgebildeter Faltenleger vorgesehen, der im Übergang zwischen Schließ- und Ablagestellung auf Biegung beansprucht wird und den Verdeckbezugstoff mit einer nach außen gerichteten Kraft beaufschlagt. Auf diese Weise kann dem Verdeckbezugstoff die gewünschte Faltenbildung aufgeprägt werden und der Stoff in der vorgesehenen Weise zusammengelegt werden.
  • In das Stoffverdeck der DE 199 03 411 C1 ist auch eine biegsame Heckscheibe integriert, die aus einem elastischen Material besteht und in Ablagestellung zusammengefaltet wird. Die vom Faltenleger ausgeübte Kraft wirkt über den Bezugstoff mittelbar auch auf die Heckscheibe, wodurch auch die Faltung der Heckscheibe unterstützt wird.
  • Neben diesen faltbaren, nachgiebigen Heckscheiben sind aber auch starre Glasscheiben in Softtops bekannt, die in Ablageposition in einem heckseitigen Verdeckkasten abgelegt werden.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, mit einfachen Mitteln ein kompaktes Ablagemaß für ein Stoffverdeck mit Heckscheibe zu schaffen und zugleich die Faltenbildung des Verdeckbezugstoffes zu unterstützen.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Fahrzeugdach umfasst das Verdeckgestänge einen Hauptspriegel, welcher über eine Stellkinematik gelenkig an der Fahrzeugkarosserie angeschlagen ist und der von einem Stellglied beaufschlagt wird, sowie mindestens einen Eckspriegel, der in Fahrzeuglängsrichtung gesehen hinter dem Hauptspriegel liegt und ebenso wie dieser bei geschlossenem Fahrzeugdach eine Stützfunktion für den Verdeckbezugstoff ausübt. Der Eckspriegel spannt bei geschlossenem Dach den Verdeck bezugstoff im heckseitigen Dachbereich, zweckmäßig unmittelbar oberhalb der Heckscheibe.
  • Die Bewegung des gesamten Fahrzeugdaches wird über die Bewegung des Hauptspriegels gesteuert. Beim Schließen des Fahrzeugdaches wird der Hauptspriegel von der Stellkinematik und dem Stellglied aus der abgelegten Position in die angehobene Position aufgeschwenkt, wobei zugleich der Eckspriegel, der über Koppelelemente mit dem Hauptspriegel direkt oder indirekt verbunden ist, ebenfalls in eine aufgeschwenkte Position verstellt wird. Umgekehrt wird bei der Ablagebewegung auch der Eckspriegel entweder mithilfe geeigneter Steuerelemente oder durch sein Eigengewicht wieder in die heckseitige Ablageposition verstellt.
  • Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, dass die Heckscheibe in Ablageposition zwischen dem Eckspriegel und dem Hauptspriegel abgelegt ist. Da der Eckspriegel sich in Fahrzeuglängsrichtung gesehen hinter dem Hauptspriegel befindet und somit näher am Fahrzeugheck angeordnet ist, befindet sich bei horizontaler oder zumindest annähernd horizontaler Ablageposition des Daches der Eckspriegel zuunterst, die Heckscheibe in der Mitte und der Hauptspriegel oberhalb der Heckscheibe, wodurch ein kompaktes Ablagemaß gegeben ist. Die Ablagebewegung der Heckscheibe erfolgt analog zur Ablagebewegung des Eckspriegels entweder über das Eigengewicht der Heckscheibe oder über entsprechende Steuerelemente in Abhängigkeit von der Stellbewegung des Hauptspriegels. Der Verdeckbezugstoff, der mit der Heckscheibe verbunden ist, wird durch die Ablagebewegung der Heckscheibe in den Zwischenraum zwischen Eck- und Hauptspriegel automatisch ebenfalls in diesen Zwischenraum hineingelegt und erhält eine Falte aufgeprägt, da einerseits die Oberkante der Heckscheibe und andererseits auch der Hauptspriegel mit dem Verdeckbezugstoff verbunden ist und die Oberkante der Heckscheibe zwischen Eck- und Hauptspriegel zur Ablage kommt. Es handelt sich um ei ne definierte Faltenbildung, die auch über lange Betriebszeiten des Fahrzeugdaches sicher, durchgeführt werden kann.
  • Zweckmäßig greift an dem Eckspriegel ein Federelement an, über das der Eckspriegel in Richtung seiner Ablageposition beaufschlagt ist. In Kombination mit einer weiteren vorteilhaften Ausführung, gemäß der der Eckspriegel über einen Spanngurt oder ein ähnliches verformbares Verbindungselement mit dem Hauptspriegel gekoppelt ist, wird sowohl bei der Schließbewegung als auch bei der Ablagebewegung des Fahrzeugdaches eine kinematisch eindeutig festgelegte Eckspriegelbewegung erzielt. Soll das Fahrzeugdach abgelegt werden, wird der Hauptspriegel nach hinten in Richtung Ablageposition verstellt, wodurch die Spannung im Spanngurt bzw. dem sonstigen Verbindungselement nachlässt und der Eckspriegel unter der Wirkung des ihn beaufschlagenden Federelementes und gegebenenfalls unterstützt durch sein Eigengewicht ebenfalls in Richtung Ablageposition verstellt wird. Umgekehrt wird bei der Schließbewegung des Fahrzeugdaches der Eckspriegel gegen die Kraft des Federelementes mithilfe des Spanngurts bzw. des hierzu äquivalenten Verbindungselements von dem Hauptspriegel aufgestellt.
  • Alternativ zu der Ausführung mit dem Federelement bzw. dem Spanngurt kommt auch eine kinematisch zwangsgesteuerte Bewegung in Betracht, welche dadurch erreicht werden kann, dass der Eckspriegel kinematisch mit dem Hauptspriegel bzw. der Hauptspriegelstellkinematik gekoppelt ist.
  • Die Heckscheibe führt beim Ablegen des Fahrzeugdaches vorteilhaft eine Schwenkbewegung aus ihrer aufgestellten Lage in die abgesenkte Lage durch. Diese Schwenkbewegung wird insbesondere über eine gelenkige Anbindung der Heckscheibe an die Fahrzeugkarosserie ermöglicht, wofür beispielsweise an einem Heckscheibenrahmen ein Drehgelenk angreift. Bei der Schwenkbewegung wird die Heckscheibe in die Zwischenposition zwischen Eckspriegel und Hauptspriegel hineinverschwenkt.
  • Der Eckspriegel kann vorzugsweise gegenüber dem Hauptspriegel seine Winkellage verändern, sodass in Ablageposition zwischen diesen beiden Bauteilen ein anderer Relativwinkel eingestellt ist als in Schließposition des Fahrzeugdaches. Hierfür ist der Eckspriegel über ein eigenes Drehgelenk schwenkbar entweder mit der Fahrzeugkarosserie oder dem Eckspriegel bzw. der Stellkinematik des Eckspriegels gekoppelt. Im Falle einer Beaufschlagung des Eckspriegels über das Federelement und den Spanngurt ändert der Eckspriegel seine Relativwinkellage gegenüber dem Hauptspriegel, sobald die jeweilige Endposition verlassen und das gesamte Fahrzeugdach in Richtung der gegenüberliegenden Endposition verstellt wird.
  • Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen.
  • 1 ein Fahrzeugdach mit einem Stoffverdeck, dargestellt in Schließposition, mit einem dem Verdeckgestänge zugeordneten Hauptspriegel und einem Eckspriegel sowie einer im rückwärtigen Bereich des Fahrzeugdaches angeordneten Heckscheibe,
  • 2 das Fahrzeugdach in einer Zwischenposition bei der Überführung von Schließ- in Ablagestellung,
  • 3 das Fahrzeugdach in Ablagestellung.
  • In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Bei dem in 1 dargestellten Fahrzeugdach 1 handelt es sich um ein Softtop mit einem Stoffverdeck, welches einen Verdeckbezugstoff 2 und ein Verdeckgestänge mit einer Mehrzahl von Spriegeln und Lenkern umfasst, über die der Verdeckbezugstoff 2 gehalten und gespannt ist. Das Verdeckgestänge 3 weist einen Hauptspriegel 4 auf, welcher über eine Stellkinematik 5 schwenkbar an die Fahrzeugkarosserie 11 angebunden ist und von einem Stellglied zwischen der in 1 dargestellten Schließposition über die in 2 dargestellte Zwischenposition und der in 3 dargestellten Ablageposition zu verstellen ist. Die Stellkinematik 5 ist über ein Drehgelenk 12 schwenkbar an die Fahrzeugkarosserie 11 gekoppelt. Im Rahmen der Erfindung kommen aber beliebige kinematische Anbindungen des Hauptspriegels 3 an die Fahrzeugkarosserie in Betracht.
  • Des Weiteren umfasst das Verdeckgestänge 3 einen Eckspriegel 6, welcher in Fahrzeugvorwärtsrichtung F gesehen hinter dem Hauptspriegel 4 liegt und über ein Drehgelenk 13 schwenkbar an die Stellkinematik 5 des Hauptspriegels angebunden ist. Der Eckspriegel 6 wird nicht unmittelbar von dem Stellglied beaufschlagt, sondern führt seine Bewegung in Abhängigkeit der Stellbewegung des Hauptspriegels 4 aus. Diese Bewegungskopplung wird im gezeigten Ausführungsbeispiel über einen Spanngurt 15 erreicht, welcher als verformbares Verbindungselement zwischen dem Hauptspriegel 4 und dem Eckspriegel 6 angeordnet ist und über das zwischen Hauptspriegel und Eckspriegel eine Zugkraft übertragbar ist, welche den Eckspriegel 6 in seiner dargestellten Schließposition hält.
  • Des Weiteren greift am Eckspriegel 6 ein Federelement 14 an, beispielsweise ein Gummizug oder dergleichen, welches anderenends mit der Fahrzeugkarosserie 11 verbunden ist und den Eckspriegel 6 mit einer Zugkraft in Richtung seiner Ablageposition beaufschlagt. Der Eckspriegel 6 ist somit in Schließposi tion von dem Spanngurt 15 aufrecht gehalten, zugleich wird der Eckspriegel 6 von dem Federelement 14 in Gegenrichtung, also in Richtung der Ablageposition mit einer Kraft beaufschlagt.
  • Der Verdeckbezugstoff 2 erstreckt sich in Schließposition des Fahrzeugdaches zwischen Fahrzeugheck und vorderem Windschutzscheibenrahmen. Der Hauptspriegel 4 kann über eine Anbindung 7 fest mit dem Verdeckbezugstoff 2 verbunden sein, wohingegen der Eckspriegel 6 zwar in Schließposition den Verdeckbezugstoff abstützt, jedoch keine feste Verbindung mit dem Verdeckbezugstoff aufweist. Der Verdeckbezugstoff ist aber nicht zwingenderweise fest mit dem Hauptspriegel verbunden.
  • Im rückwärtigen Bereich ist in, den Verdeckbezugstoff 2 eine Heckscheibe 8 integriert, die zweckmäßig als feste, in sich starre Scheibe aus Glas oder einem anderen Werkstoff ausgebildet ist. Die Heckscheibe 8 ist über ein starres Koppelelement 9, beispielsweise ein Heckscheibenrahmen, und ein Drehgelenk 10 schwenkbar mit der Fahrzeugkarosserie 11 verbunden. Mittels dieser schwenkbaren Halterung kann die Heckscheibe 8 aus der aufgestellten Schließposition in eine abgesenkte Ablageposition nach unten in den Ablagekasten hinein verschwenkt werden. Der Bezugstoff 2, in den die Heckscheibe 8 eingebettet ist, beaufschlagt bei geschlossenem Dach die Heckscheibe mit einer Haltespannung, welche die Heckscheibe in der schräg aufgestellten Lage hält.
  • Auf ein als separates Bauteil ausgebildetes Koppelelement 9 kann gegebenenfalls auch verzichtet werden, ebenso auf das Drehgelenk 10. Bei Verzicht auf das Koppelelement 9 und gegebenenfalls auf das Drehgelenk 10 kann die Heckscheibe beispielsweise an ihrer Oberkante geführt sein, um eine kinematisch eindeutig festgelegte Ablagebewegung zu erreichen. Gegebenenfalls genügt auch eine „weiche" Anbindung der Heckscheibe an die Fahrzeugkarosserie nur über den Verdeckbezugstoff ohne sonstige Koppel- und Drehelemente. Bei der Ablagebewegung wird der Eckspriegel von der Spannkraft des Spanngurtes schneller entlastet als der Verdeckbezugstoff, so dass der Eckspriegel sich bereits unter der Heckscheibe befindet, wenn diese abgelegt wird.
  • Bei der Ablagebewegung des Fahrzeugdaches wird die in 2 dargestellte Zwischenposition durchlaufen. Hierbei ist der Hauptspriegel 4, welcher von dem Stellglied beaufschlagt wird, bereits aus seiner aufgestellten Schließposition ein Stück weit nach hinten in Richtung Ablageposition verschwenkt worden, wodurch die Stoffspannung im Verdeckbezugstoff 2 abgebaut wird. Der Eckspriegel 6, der über das Drehgelenk 13 verschwenkt werden kann, kann nun aufgrund der auch im Spanngurt 15 abgebauten Haltespannung unter der Einwirkung seines Federelementes 14 unabhängig von der Schwenkbewegung des Hauptspriegels 4 eine eigene Schwenkbewegung in Richtung Ablageraum durchführen, wodurch sich die relative Winkellage zwischen Hauptspriegel 4 und Eckspriegel 6 ändert. Diese Absenkbewegung des Eckspriegels 4 wird zudem durch das Eigengewicht des Eckspriegels unterstützt.
  • Aufgrund der nachlassenden Stoffspannung senkt sich auch die Heckscheibe 8 unter dem Einfluss ihres Eigengewichtes nach unten und gelangt hierbei mit ihrem vorderen Abschnitt in den Zwischenraum zwischen Hauptspriegel 4 und Eckspriegel 6. Auch der Stoffabschnitt zwischen der Oberkante der Heckscheibe 8 und der Anbindung 7 zwischen Verdeckbezugstoff 2 und Hauptspriegel 4 wird unter Bildung einer Falte in den Zwischenraum zwischen Eckspriegel und Hauptspriegel abgelegt. Diese Faltenbildung kommt insbesondere dadurch zustande, dass die Oberkante der Heckscheibe 8 zwangsweise in den Zwischenraum hineinbewegt wird. Gegebenenfalls kann aber die Faltenbildung auch durch ei nen zusätzlichen Faltenleger wie zum Beispiel Federelement unterstützt werden.
  • In 3 befindet sich das Fahrzeugdach 1 in seiner Ablageposition. Der obere Abschnitt der Heckscheibe 8 ist etwa bis zur Hälfte der Heckscheibe in den Zwischenraum zwischen Hauptspriegel 4 und Eckspriegel 6 abgelegt, ebenso der sich an die Oberkante der Heckscheibe anschließende Stoffabschnitt und auch der Spanngurt 15 zwischen Eckspriegel und Hauptspriegel, wobei auch ein größerer oder kleinerer Teil der Heckscheibe im Zwischenraum zwischen Hauptspriegel und Eckspriegel abgelegt sein kann. Der Eckspriegel 6 liegt zuunterst und befindet sich in einer annähernd horizontalen Lage, der Hauptspriegel 4 liegt auf der Heckscheibe 8 auf und nimmt ebenfalls eine annähernd horizontale Lage mit einem kleinen Relativwinkel gegenüber dem Eckspriegel 6 ein.

Claims (9)

  1. Verstellbares Fahrzeugdach mit einem Stoffverdeck, das zwischen einer Schließ- und einer Ablageposition verstellbar ist und einen von einem Verdeckgestänge (3) getragenen Verdeckbezugstoff (2) umfasst, wobei das Verdeckgestänge (3) einen an der Fahrzeugkarosserie (11) gelenkig angeschlagenen Hauptspriegel (4) sowie einen gelenkig gelagerten Eckspriegel (6) umfasst, wobei der Hauptspriegel (4) bei geschlossenem Fahrzeugdach (1) sich in Fahrzeuglängsrichtung gesehen vor dem Eckspriegel (6) befindet, und mit einer in das Stoffverdeck integrierten Heckscheibe (8), dadurch gekennzeichnet, dass die Heckscheibe (8) in Ablageposition zwischen dem Eckspriegel (6) und dem Hauptspriegel (4) abgelegt ist.
  2. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Eckspriegel (6) ein Federelement (14) angreift, das den Eckspriegel (6) in Richtung Ablageposition beaufschlagt.
  3. Fahrzeugdach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (14) an der Fahrzeugkarosserie (11) befestigt ist.
  4. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Eckspriegel (6) über einen Spanngurt (15) mit dem Hauptspriegel (4) verbunden ist, wobei der Spanngurt (15) in Schließposition des Fahrzeugdaches (1) gespannt ist und den Eckspriegel (6) in einer angehobenen Position hält.
  5. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Heckscheibe (8) schwenkbar gelagert ist.
  6. Fahrzeugdach nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Heckscheibe (8) um ein dem Fahrzeugheck zugewandtes, karosseriefestes Drehgelenk (10) schwenkbar gelagert ist.
  7. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Heckscheibe (8) in sich starr ausgebildet ist.
  8. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Eckspriegel (6) bei der Überführung zwischen Schließ- und Ablageposition seine Relativwinkellage gegenüber dem Hauptspriegel (4) ändert.
  9. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Eckspriegel (6) an einer Stellkinematik (5) des Hauptspriegels (4) gelenkig gelagert ist.
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