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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine Walzen-geführte Vorschub-Vorrichtung, die
es ermöglicht,
ein Werkstück
auf einem Arbeitstisch einer Holz-Bearbeitungs-Maschine entlang
einer Vorschub-Strecke zu bewegen, bevorzugter auf eine Walzen-geführte Vorschub-Vorrichtung
mit einer Steuerventil-Anordnung, die verwendet wird, um den Luftstrom
einer pneumatisch arbeitenden Hub-Einheit zu steuern, um einen Transport
eines Werkstücks
entlang einer Transport-Strecke zu ermöglichen.
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Eine
herkömmliche
Walzen-geführte
Vorschub-Vorrichtung, wie sie beispielsweise aus dem Firmenprospekt "R 800 Industrie-Trennbandsäge" der Firma Centauro
S.p.A., Via Carpi Ravarino 87, IT-41010 Limidi bekannt ist, umfasst
eine Führungs-Einheit,
die auf einem Arbeitstisch befestigt ist und eine Vielzahl von Führungswalzen
umfasst, eine Vorschub-Einheit mit einem Arm, der relativ zu der Führungs-Einheit
verschwenkbar ist, und einer Einführwalze, die schwenkbar an
einem Ende des Arms befestigt ist, eine pneumatisch arbeitende Einheit
mit einem direktionalen Steuerventil, das zwischen einer Schließ- und einer Öffnungs-Position
durch Luftdruck aus einer Luftdruck-Quelle verlagerbar ist, einem Pneumatik-Zylinder
und einer Kolbenstange, die stromabwärts des Steuerventils angeordnet
sind und die mit dem Ende des Arms verbunden sind, und einen manuell
betätigten
Aktuator. Wenn der Aktuator betätigt
wird, um das Steuerventil zu der Öffnungs-Position zu verlagern,
wird die Kolbenstange durch Luftdruck in Bewegung versetzt, um das
Ende des Arms näher
an die Führungswalzen
zu schieben, um ein Werkstück
vorwärts
entlang einer Transport-Strecke zu fördern, die durch die Führungswalzen
und die Einführwalze
definiert ist, während
das Werkstück
an seinem Platz gehalten wird.
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Während des
Transport-Vorgangs muss jedoch der Bediener den Aktuator mit einer
Hand oder einem Fuß betätigen, um
das Steuerventil in der Öffnungs-Position
zu halten, was lästig
ist.
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Nachdem
ein Teil des Werkstücks
geschnitten ist, muss außerdem
der Aktuator freigegeben werden, um das Steuerventil in die Schließ-Position zurückzuführen, um
ein Drehen des Arms nach außen
zum anschließenden
Schneiden des verbleibenden Teils des Werkstücks zu gestatten, was auch
unbequem ist.
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Die
DE 44 37 217 A1 betrifft
eine Walzenvorschub-Einheit für
eine Blechbearbeitungsmaschine mit den grundsätzlichen gattungsgemäßen Maschinenkomponenten.
Nähere
Angaben über
die Ansteuerung der pneumatisch arbeitenden Hub-Einheit sind dieser
Druckschrift nicht entnehmbar.
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Die
DE 198 11 242 A1 bezieht
sich auf eine Bearbeitungsmaschine mit Vorschubeinheiten, bei denen
keine pneumatisch arbeitenden Hubeinheiten beteiligt sind. Diese
Druckschrift stellt daher lediglich technologischen Hintergrund
dar.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine Walzen-geführte Vorschub-Vorrichtung bereitzustellen,
welche eine pneumatisch arbeitende Hub-Einheit aufweist, die einen
Arm zu einer gewünschten
Position schwenken kann, ohne dass eine manuelle Betätigung erforderlich
ist, um den Transport-Vorgang zu ermöglichen.
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Gemäß dieser
Erfindung umfasst die Walzen-geführte
Vorschub-Vorrichtung
eine Führungs-Einheit,
eine Vorschub-Einheit und eine pneu matisch arbeitende Hub-Einheit.
Die Führungs-Einheit
umfasst einen stationären
Ständer,
der ausgebildet ist, um auf einem Arbeitstisch befestigt zu werden,
und eine Vielzahl von Führungswalzen,
die relativ zu dem stationären
Ständer
drehbar sind. Die Vorschub-Einheit umfasst einen Arm, welcher ein Trag-Ende
aufweist, das angeordnet ist, um zwischen einer Anfangs- und einer
Arbeits-Position beweglich zu sein, die zu den Führungswalzen entfernt bzw.
näher an
diesen ist, und eine Einführwalze,
die auf dem Trag-Ende befestigt ist und drehbar zu diesem ist, so
dass in der Arbeits-Position das Werkstück vorwärts entlang der Transport-Strecke
durch Drehung der Einführwalze
bewegt wird, während
dieses durch die Führungswalzen
geführt
wird. Die pneumatisch arbeitende Hub-Einheit um fasst eine Luftdruck-Quelle,
einen Pneumatik-Zylinder mit einem Kolben, der durch Luftdruck angetrieben
wird, und einer kopfseitigen Druck-Kammer und einer stangenseitigen Druck-Kammer,
die entsprechend auf gegenüberliegenden
Seiten des Kolbens gebildet sind, und eine Kolbenstange, die mit
dem Kolben in Verbindung steht. Die Kolbenstange oder der Zylinder
ist mit dem Trag-Ende des Arms verbunden, so dass, wenn die Kolbenstange
als Reaktion auf einen höheren
Druck in der kopfseitigen Druck-Kammer als in der stangenseitigen
Druck-Kammer nach vorne bewegt wird, die Einführwalze in Richtung auf die
Arbeits-Position bewegt wird, und wenn die Kolbenstange rückwärts als
Reaktion auf einen höheren Druck
in der stangenseitigen Druck-Kammer als in der kopfseitigen Druck-Kammer
bewegt wird, die Einführwalze
in Richtung auf die Anfangs-Position bewegt wird. Eine Steuerventil-Anordnung
wird verwendet, um einen Luftstrom aus der Luftdruck-Quelle in die
kopfseitige Druck-Kammer
und die stangenseitige Druck-Kammer zu steuern, so dass, als Reaktion auf
ein Arbeits-Signal, der Druck in der kopfseitigen Druck-Kammer so gesteuert
wird, dass er größer als der
in der stangenseitigen Druck-Kammer ist, um es der Einführwalze
zu gestatten, in der Arbeits-Position gehalten
zu werden, so dass, als Reaktion auf ein Start-Signal, der Druck
in der stangenseitigen Druck-Kammer so gesteuert wird, dass er größer ist als
der in der kopfseitigen Druck-Kammer, um es der Einführwalze
zu gestatten, in der Anfangs-Position gehalten zu werden, und so
dass, als Reaktion auf ein Pausen-Signal die Drücke in der kopfseitigen und stangenseitigen
Druck-Kammer so gesteuert werden, dass sie gleich groß sind,
um es der Einführwalze
zu gestatten, in einer Pausen-Position gehalten zu werden, welche
zwischen der Anfangs-Position und der Arbeits-Position liegt, und
welche als eine weitere Anfangs-Position dient, wenn die Steuerventil-Anordnung
durch ein anderes Arbeits-Signal angesprochen wird. Ein Aktuator
wird verwendet, um das Start-Signal zu der Steuerventil-Anordnung
zu schicken. Ein Sensor-Element wird verwendet, um das Arbeits-Signal
und das Pausen-Signal zu der Steuerventil-Anordnung als Antwort auf einen Beginn
eines Einführ-Wegs
bzw. ein Ende eines Ausführ-Wegs des
Werkstücks
zu schicken.
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Andere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden
detaillierten Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen offensichtlich werden, in welchen:
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1 eine
perspektivische Ansicht des bevorzugten Ausführungsbeispiels einer Walzen-geführten Vorschub-Vorrichtung
gemäß dieser
Erfindung ist;
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2 eine
ausschnittsweise, perspektivische Ansicht einer Führungs-Einheit
und einer Steuerventil-Anordnung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
ist;
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3 eine
Draufsicht auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel ist;
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4 eine
schematische Ansicht ist, die eine Anordnung einer pneumatisch arbeitenden
Hub-Einheit, einer Luftdruck-Quelle
und der Steuerventil-Anordnung des bevorzugten Ausführungsbeispiels zeigt;
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5 eine
Ansicht ist, die ähnlich
wie 4 ist, aber ein erstes 3-Positionen-Ventil der Steuerventil-Anordnung
in einer ersten Position zeigt;
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6 eine
Draufsicht auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel ist, die einen
Arm in einer Anfangs-Position zeigt;
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7 eine
Ansicht ähnlich
wie 5 ist, aber veranschaulicht, dass sich ein zweites
2-Positionen-Ventil der Steuerventil-Anordnung in einer Nicht-Kommunikations-Position
befindet und sich ein viertes 2-Positionen-Ventil der Steuerventil-Anordnung in einer Öffnungs-Position
befindet;
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8 eine
Draufsicht auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel ist, die den
Arm in einer Arbeits-Position zeigt;
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9 eine
Ansicht ähnlich
wie 5 ist, die aber zeigt, dass sich ein drittes 2-Positionen-Ventil der
Steuerventil-Anordnung in einer Verbindungs-Position befindet, während sich
das erste Ventil in einer zweiten Position befindet;
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10 eine
Draufsicht auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel ist, die ein
Werkstück
am Ende eines Ausführ-Wegs
zeigt;
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11 eine
Ansicht ähnlich
wie 5 ist, die aber zeigt, dass sich das dritte Ventil
in einer Nicht-Verbindungs-Position befindet, während sich das erste Ventil
in einer mittleren Position befindet; und
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12 eine
Draufsicht auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel ist, die einen
Rest-Teil des Werkstücks
am Beginn eines Einführ-Wegs zeigt.
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Bezugnehmend
auf die 1 bis 4 ist das
bevorzugte Ausführungsbeispiel
einer Walzen-geführten
Vorschub-Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung gezeigt, die eine Führungs-Einheit 10,
eine Vorschub-Einheit 20 und
eine pneumatisch arbeitende Hub-Einheit 30 umfasst.
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Die
Führungs-Einheit 10 umfasst
einen stationären
Ständer 11,
der ausgebildet ist, um auf einem Arbeitstisch 110 einer
Holz-Bearbeitungs-Maschine 100,
wie zum Beispiel eine Holz-Säge-Maschine,
befestigt zu werden, und eine Vielzahl von Führungswalzen 12, die
in einer vertikalen Richtung verlaufen, die relativ zu dem stationären Ständer 11 drehbar sind
und die zueinander entlang eines Transport-Wegs (x) versetzt sind.
Die Holz-Säge-Maschine weist
ein Sägeblatt 200 zum
Schneiden eines Werkstücks 300 auf,
das entlang des Transport-Wegs (x) transportiert wird.
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Die
Vorschub-Einheit 20 umfasst einen Arm 21, welcher
ein Ankopplungs-Ende
und ein gegenüberliegendes
Trag-Ende aufweist, zwei Einführwalzen 22,
die an dem Trag-Ende des Arms 21 befestigt sind und relativ
zu diesem um eine Achse in der vertikalen Richtung drehbar sind,
und einen Antriebs-Motor 23, welcher an dem Ankopplungs-Ende des
Arms 21 befestigt ist, um eine Bewegung zu liefern, die
durch das Ankopplungs-Ende übertragen wird,
um die Einführwalzen 22 anzutreiben.
Der Arm 21 umfasst ferner einen Schwenk-Ansatz 211,
der schwenkbar an einer vertikalen Stange 120 befestigt ist,
die an dem Arbeitstisch 110 angebracht ist, so dass das
Trag-Ende beweglich ist zwischen einer ersten von Anfangs-Positionen, die entfernt
zu den Führungswalzen 12 ist
(siehe 6), und einer Arbeits-Position, die näher an den
Führungswalzen 12 ist
(siehe 8). Folglich kann in der Arbeits-Position ein
Werkstück 300 vorwärts entlang
des Transport-Wegs durch Drehung der Einführwalzen 22 bewegt
werden, während
dieses durch die Führungswalzen 12 geführt wird.
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Die
pneumatisch arbeitende Hub-Einheit 30 umfasst eine Luftdruck-Quelle 31,
einen Pneumatik-Zylinder 35, eine Kolbenstange 352,
eine Steuerventil-Anordnung, einen Aktuator 331 und ein
Sensor-Element 342.
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Der
Pneumatik-Zylinder 35 umfasst einen Kolben 351,
der durch Luftdruck angetrieben wird, und eine kopfseitige Druck-Kammer 353 und
eine stangenseitige Druck-Kammer 354, die entsprechend
an zwei gegenüberliegenden
Seiten des Kolbens 351 gebildet sind. Die Kolbenstange 352 umfasst
ein Ende, das mit dem Kolben 351 in Verbindung steht, und
ein gegenüberliegendes
Ende, das mit dem Trag-Ende des Arms 21 verbunden ist,
so dass, wenn die Kolbenstange 352 als Reaktion auf einen
höheren
Druck in der kopfseitigen Druck-Kammer 353 als in der stangenseitigen
Druck-Kammer 354 vorwärts bewegt
wird, das Trag-Ende des Arms 21 und die Einführwalzen 22 in
Richtung auf die Arbeits-Position bewegt werden, und wenn die Kolbenstange 352 rückwärts als
Reaktion auf einen höheren Druck
in der stangenseitigen Druck-Kammer 354 als in der kopfseitigen
Druck-Kammer 353 bewegt wird, das Trag-Ende des Arms 21 und
die Einführwalzen 22 in
Richtung auf die erste der Anfangs-Positionen bewegt werden.
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Die
Steuerventil-Anordnung umfasst ein erstes 3-Positionen-Ventil 32,
ein zweites 2-Positionen-Ventil 33, ein drittes 2-Positionen-Ventil 34 und ein
viertes 2-Positionen-Ventil 36.
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Das
erste Ventil 32 umfasst eine erste und zweite Auslass-Öffnung 322, 323,
welche entsprechend mit der stangenseitigen Druck-Kammer 354 bzw.
der kopfseitigen Druck-Kammer 353 durch zwei Geschwindigkeitssteuerungs-Elemente 37 kommunizieren,
wie zum Beispiel Geschwin digkeitssteuerungs-Ventile, um die Geschwindigkeit
des Stroms komprimierter Luft in die stangenseitige Druck-Kammer 354 bzw.
in die kopfseitige Druck-Kammer 353 zu steuern. Das erste
Ventil 32 umfasst ferner eine Einlass-Öffnung 321, die stromabwärts der
Luftdruck-Quelle 31 angeordnet ist, zwei Auslass-Öffnungen 324, 325 und
eine erste und zweite Führungs-Öffnung 326, 327.
Das erste Ventil 32 ist durch Luftdruck bewegbar zwischen
einer ersten Position (siehe 5), wo komprimierte
Luft von der Luftdruck-Quelle 31 zu der stangenseitigen
Druck-Kammer 354 durch die erste Auslass-Öffnung 322 geführt wird,
um die Kolbenstange 352 rückwärts zu bewegen, um dadurch
die Einführwalzen 22 in
Richtung auf die erste der Anfangs-Positionen zu bewegen, einer
zweiten Position (siehe 9), wo komprimierte Luft aus
der Luftdruck-Quelle 31 zu der kopfseitigen Druck-Kammer 353 durch
die zweite Auslass-Öffnung 323 geführt wird,
um die Kolbenstange 352 vorwärts zu bewegen, um dadurch
die Einführwalzen 22 in
Richtung auf die Arbeits-Position zu bewegen, und einer mittleren
Position, die zwischen der ersten und zweiten Position liegt (siehe 4),
wo eine Zufuhr von komprimierter Luft aus der Luftdruck-Quelle 31 unterbrochen
ist, um die Einführwalzen 22 in
einer Pausen-Position zu halten, welche sich zwischen der ersten
Anfangs-Position und der Arbeits-Position
befindet.
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Das
zweite Ventil 33 ist angeordnet stromabwärts der
Luftdruck-Quelle 31 und stromaufwärts der ersten Führungs-Öffnung 326 des
ersten Ventils 32 und ist ausgebildet, um als Reaktion
auf ein Start-Signal von dem Aktuator 331 verlagert zu
werden von einer Nicht-Verbindungs-Position, wo die Zufuhr von komprimierter
Luft aus der Luftdruck-Quelle 31 zu der ersten Auslass-Öffnung 322 unterbrochen
ist, zu einer Verbindungs-Position, wo die Zufuhr von komprimierter
Luft zu der ersten Auslass-Öffnung 322 wieder
aufgenommen ist, um das erste Ventil 32 zu der ersten Position
zu verlagern.
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Das
dritte Ventil 34 ist angeordnet stromabwärts der
Luftdruck-Quelle 31 und stromaufwärts einer zweiten Führungs-Öffnung 327 des
ersten Ventils 32 und wird als Reaktion auf ein Signal
von dem Sensor-Element 342 verlagert zu einer Verbindungs-Position,
wo komprimierte Luft aus der Luftdruck-Quelle 31 zu der
zweiten Auslass-Öffnung 323 geführt wird, um
das erste Ventil 32 zu der zweiten Position zu verlagern,
oder einer Nicht-Verbindungs-Position,
wo die Zufuhr von komprimierter Luft zu der zweiten Auslass-Öffnung 323 unterbrochen
ist.
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Das
vierte Ventil 36 ist angeordnet stromabwärts der
Luftdruck-Quelle 31 und stromaufwärts des dritten Ventils 34 und
ist stromabwärts
des zweiten Ventils 33 angeordnet, um die komprimierte
Luft von diesem aufzunehmen, so dass das vierte Ventil 36 durch
die komprimierte Luft verlagert wird von einer Öffnungs-Position, wo die Zufuhr
der komprimierten Luft aus der Luftdruck-Quelle 31 durch
das dritte Ventil 34 erhalten wird, um dadurch das erste
Ventil 32 in der zweiten Position zu halten, zu einer Schließ-Position,
wo die Zufuhr der komprimierten Luft durch das dritte Ventil 34 unterbrochen
ist, um nicht die Lage des ersten Ventils 32 zu ändern, welches
sich in der ersten Position befindet.
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Der
Aktuator 331 umfasst eine Druck-Platte, die benachbart
zu dem stationären
Ständer 11 befestigt
und manuell betätigbar
ist.
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Das
Sensor-Element 342 umfasst eine Kontakt-Platte 343,
welche umfasst ein Schwenk-Ende, das an dem stationären Ständer 11 befestigt
ist, und ein Kontakt-Ende 3431, das drehbar ist zu einer Druck-Position
als Reaktion auf den Beginn des Einführ-Wegs des Werkstücks 300 und
zu einer Entlastungs-Position als Reaktion auf das Ende des Ausführ-Wegs
eines Werkstücks 300,
eine Druck-Stange 344, welche mit der Kontakt-Platte 343 in
Verbindung steht, und einen Schalter 345, welcher durch
das Kontakt-Ende 3431 der Kontakt-Platte 343 durch
die Druck-Stange 344 betätigt wird, um ein Arbeits-Signal,
das der Druck-Position des Kontakt-Endes 3431 entspricht,
zu dem zweiten Ventil 34, und ein Pausen-Signal, das der
Entlastungs-Position des Kontakt-Endes 3431 entspricht,
zu dem zweiten Ventil 34 zu schicken.
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Bezugnehmend
auf die 5 und 6, drückt im Einsatz
ein Bediener zuerst die Druck-Platte des Aktuators 331,
um ein Start-Signal an das zweite Ventil 33 zu schicken,
um das letztgenannte zu der Verbindungs-Position zu verlagern. Folglich wird
es komprimierter Luft aus der Luftdruck-Quelle 31 ermöglicht,
durch das zweite Ventil 33 zu strömen, um das erste Ventil 32 zu
der ersten Position zu verlagern, so dass komprimierte Luft aus
der Luftdruck-Quelle 31 zu der stangenseitigen Druck-Kammer 354 geführt werden
kann, um den Luftdruck darin zu erhöhen. Die Kolbenstange 352 wird
daher rückwärts bewegt,
so dass die Einführwalzen 22 in Richtung
auf die erste Anfangs-Position bewegt werden, das heißt, entfernt
von den Führungswalzen 12. Gleichzeitig
wird das vierte Ventil 36 zu der Schließ-Position durch die komprimierte
Luft von dem zweiten Ventil 33 verlagert, um die Zufuhr
von komprimierter Luft durch das dritte Ventil 34 zu unterbrechen.
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Nachdem
die Einführwalzen 22 eine
ausreichende Strecke bewegt worden sind, um das Werkstück 300 zwischen
den Führungswalzen 12 und
den Einführwalzen 22 zu
platzieren, wird der Aktuator 331 freigegeben, um das zweite
Ventil 33 zu der Nicht-Verbindungs-Position zu verlagern,
wie in 7 dargestellt ist. In dieser Lage werden die Drücke in der
kopfseitigen und stangenseitigen Druck-Kammer 353, 354 gesteuert,
gleich groß zu sein,
so dass das erste Ventil 32 zu der mittleren Position zurückkehrt,
um die Kolbenstange 352 auf der Stelle zu halten und, so
dass die Einführwalzen 22 in der
Pausen-Position gehalten werden. Das dritte Ventil 36 wird
außerdem
zu der Öffnungs-Position
zurückgeführt, um
die Zufuhr von komprimierter Luft aus der Luftdruck-Quelle 31 durch
das dritte Ventil 34 aufrechtzuerhalten.
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Bezugnehmend
auf 8 und 9 wird anschließend, wenn
sich das Werkstück 300 auf
dem Arbeitstisch 110 befindet, um das Kontakt-Ende 3431 der
Kontakt-Platte 343 zu berühren, der Schalter 345 betätigt, um
ein Arbeits-Signal an das dritte Ventil 34 zu schicken,
um das dritte Ventil 34 zu der Verbindungs-Position zu
verlagern. In dieser Lage wird es komprimierter Luft aus der Luftdruck-Quelle 31 gestattet,
durch das dritte Ventil 34 zu strömen, um das erste Ventil 32 zu
der zweiten Position zu verlagern, so dass komprimierte Luft aus
der Luftdruck-Quelle 31 zu der kopfseitigen Druck-Kammer 353 geführt werden
kann, um den Luftdruck darin zu erhöhen. Die Kolbenstange 352 wird
folglich nach vorne bewegt, so dass die Einführwalzen 22 in Richtung
auf die Arbeits-Position bewegt werden, das heißt näher an die Führungswalzen 12.
Folglich kann das Werkstück 300 entlang
des Transport-Wegs durch die Einführwalzen 22 in dem
Einführ- und Ausführ-Weg vorwärts bewegt
werden, während
dieses durch die Führungswalzen 12 geführt wird.
Bezugnehmend auf 10 wird das Werkstück 300 durch
das Sägeblatt 200 in
ein erstes Teil 310 und zweites Teil 320 geschnitten.
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Bezugnehmend
auf 11 wird am Ende des Ausführ-Wegs das Sensor-Element 342 ausgelöst, um ein
Pausen-Signal zu schicken, um das dritte Ventil 34 zu der
Nicht-Verbindungs-Position zu verlagern, um das erste Ventil 32 zu
der mittleren Position zu verlagern. In dieser Lage wird die Kolbenstange 352 an
der Stelle gehalten, so dass die Einführwalzen 22 in der
Pausen-Position gehalten werden, welche dann als eine zweite Anfangs-Position
dienen kann.
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Bezugnehmend
auf 12 wird danach, wenn das zweite Teil 320 des
Werkstücks 300 zu schneiden
ist, der Vorschub-Vorgang fortgesetzt. Die Kontakt-Platte 343 wird
in Kontakt mit dem zweiten Teil 320 gebracht, um den Schalter 345 zu
veranlassen, ein weiteres Arbeits-Signal zu schicken, so dass die
Einführwalzen 22 von
der zweiten Anfangs-Position zu der Arbeits-Position bewegt werden,
um näher
an den Führungswalzen 12 zu
sein. Auf diese Weise kann das Werkstück 300 entlang des
Transport-Wegs transportiert
werden und in Teile geschnitten werden, ohne dass es erforderlich
ist, den Aktuator 331 manuell zu betätigen.
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Wie
veranschaulicht, ist gemäß dieser
Erfindung der Vorschub-Vorgang eines Werkstücks 300 bequem auszuführen, da
die Einführwalzen 22 in jede
gewünschte
Position bewegt und dort gehalten werden können. Während des Vorschub-Vorgangs wird
das Werkstück 300 durch
Rotation der Einführwalzen 22 transportiert,
während
es durch die Führungswalzen 12 geführt wird.
Sobald das Werkstück 300 die
Kontakt-Platte 343 des Sensor-Elements 342 in
dem Einführ-Weg
berührt,
kann das Werkstück 300 zusätzlich an
einer Stelle gehalten werden, ohne dass der Bediener den Aktuator 331 drückt. Nachdem
das Werkstück 300 in
zwei Teile geschnitten ist, können
außerdem
die Einführwalzen 22 durch
bloßes
Platzieren des zweiten Teils 320 auf dem Transport-Weg
und durch Berühren
desselben mit dem Sensor-Element 342 zu der Arbeits-Position
bewegt werden, um das Transportieren des zweiten Teils 320 für einen
nachfolgenden Schneid-Vorgang
zu starten.