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DE1294787B - Halbautomat zum Schneiden von Kegelraedern - Google Patents

Halbautomat zum Schneiden von Kegelraedern

Info

Publication number
DE1294787B
DE1294787B DEK54750A DEK0054750A DE1294787B DE 1294787 B DE1294787 B DE 1294787B DE K54750 A DEK54750 A DE K54750A DE K0054750 A DEK0054750 A DE K0054750A DE 1294787 B DE1294787 B DE 1294787B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool spindle
semi
piston
cutting machine
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK54750A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BALASCHOW ALEKSEJ F
KABATOW NIKOLAJ F
Original Assignee
BALASCHOW ALEKSEJ F
KABATOW NIKOLAJ F
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BALASCHOW ALEKSEJ F, KABATOW NIKOLAJ F filed Critical BALASCHOW ALEKSEJ F
Priority to DEK54750A priority Critical patent/DE1294787B/de
Publication of DE1294787B publication Critical patent/DE1294787B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F9/00Making gears having teeth curved in their longitudinal direction
    • B23F9/08Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob
    • B23F9/10Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob with a face-mill

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zur Bearbeitung von Zahnrädern, und hier insbesondere auf Halbautomaten zum Schneiden von Kegelrädern mit Kreisbogenzähnen nach dem Kopierverfahren.
  • Bei Maschinen dieser Art müssen sowohl das Werkstück, als auch das Werkzeug in der Weise beweglich eingespannt sein, daß sie eine Vielzahl von verschiedenen Stellungen zueinander einnehmen können.
  • Gewöhnlich ist bei Halbautomaten zum Schneiden von Kegelrädern nach dem Kopierverfahren ein Werkstückständer auf Querführungen des-Maschinenbettes vorgesehen, wobei dieser beim Einrichten des Halbautomaten längs der Führungen verschoben werden kann.
  • Diesem gegenüber befindet sich der Werkzeugstock mit einer im Betrieb in axialer Richtung verschiebbaren Werkzeugspindel. Hier im Werkzeugstock befinden sich weiterhin der Antriebsmotor für die Werkzeugspindel und das Axialverstellungswerk für diese. Weiter sind hier vorgesehen, Steuereinrichtungen für den Eilrückgang der Werkzeugspindel zur Ermöglichung der Verstellung des Werkstückes um eine Teilung und mit Steuernocken arbeitende Steuerwerke für das gesamte Arbeitsspiel.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Einrichtungen zur Axialverstellung der die Schneidwerkzeuge tragenden Werkzeugspindel.
  • Bei Maschinen der vorbeschriebenen Gattung treten beim Schneiden, insbesondere wenn mit Hartmetallwerkzeugen gearbeitet wird, erhebliche Schneidkräfte auf. Diese Kräfte wirken auf die Lager der Werkzeugspindel und auch auf die Teile der Einrichtung zur Axialverstellung der Spindel.
  • Es ist bekannt, die während des Betriebes nötigen Bewegungen der Werkzeugspindel durch einen Nocken, eine Kurvenscheibe od. dgl. zu erzeugen. Gewöhnlich wird der Nocken von dem die Werkzeugspindel in Drehung versetzenden Elektromotor angetrieben. Zwischen dem Antriebsmotor und dem Steuernocken ist eine Zahnradübertragung mit einer Reihe von Kegel-, Stirn- und Wechselrädern zur Erzeugung der verschiedenen Bewegungsabläufe vorgesehen. Bei diesen bekannten Ausbildungen läuft auf dem Nocken oder der Kurvenscheibe ein Hebel ab, der seine Bewegung unmittelbar mechanisch auf die Werkzeugspindel überträgt und diese in axialer Richtung verstellt.
  • Die bei der Arbeit des Halbautomaten auftretenden erheblichen Kräfte übertragen sich also durch den gesamten Getriebezug der in die Axialverstellung eingeschalteten Teile. Diese müssen entsprechend groß dimensioniert werden, und es kann doch nicht verhindert werden, daß elastische Verformungen auftreten.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Axialverstellungseinrichtung aufzuzeigen, die kraft- und damit auch verformungsarm arbeitet und die sich besonders kompakt bauen läßt.
  • Erfindungsgemäß ist bei einem Zahnschneidehalbautomaten der eingangs beschriebenen Art in dem Getriebezug des Axialverstellungswerkes der Werkzeugspindel zwischen dem auf der steuernden Nocken-oder Kurvenscheibe ablaufenden Hebel und der Werkzeugspindel selbst ein hydraulischer Nachlaufverstärker vorgesehen, dessen Kolben gleichachsig mit der von ihm in axialer Richtung angetriebenen Lagerhülse der Werkzeugspindel angeordnet ist und mit dieser eine starre Bewegungseinheit bildet. Eine besonders kompakte Bauart ergibt sich, wenn der auf der Nockenscheibe ablaufende Hebel doppelarmig ausgebildet ist und sein anderes Ende unmittelbar auf den Steuerschieber des hydraulischen Nach-Laufverstärkers wirkt. Eine besonders zweckmäßige Ausbildung ist es dann noch, den Steuerschieber in einer zentralen Bohrung des Kraftkolbens selbst vorzusehen.
  • Hydraulische Nachlaufverstärker als Verschiebeantriebe bei Werkzeugmaschinen sind an sich bekannt. Für den Antrieb des Schlittens von spanabhebenden Werkzeugmaschinen ist beispielsweise ein Antrieb mit einem hydraulischen Arbeitskolben bekannt, dessen Zylinder über einen Steuerkolben beaufschlagt werden, wobei dieser von einer Kinematik bewegt wird, welche eine Steuerkurve einschließt.
  • Bei der Erfindung geht es nicht um die hydraulische Kraftverstärkung als solche, sondern um die besondere Ausbildung eines derartigen Kraftverstärkers im Axialverstellungsantrieb der Werkzeugspindel eines Zahnradschneideautomaten, wobei es sich um einen mit Hartmetallwerkzeugen und damit mit hohen Schneidekräften arbeitende Kegelräderschneideautomaten handelt.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen erfindungsgemäß ausgerüsteten Räderschneidehalbautomaten in Vorderansicht, F i g. 2 den Halbautomaten nach F i g. 1 in Draufsicht, F i g. 3 den Dreh- und Axialverschiebungsantrieb der Werkzeugspindel in schematischer Darstellung, F i g. 4 einen Axialschnitt durch den Werkzeugspindelkopf, F i g. 5 eine Einzelheit aus der übertragungskinematik des Werkzeugspindel-Axialverstellungswerkes, F i g. 6 eine vergrößerte Darstellung des hydraulischen Nachlaufverstärkers der Werkzeugspindel aus F i g. 4.
  • Der als Ausführungsbeispiel für die Erfindung beschriebene Halbautomat zum Schneiden von Kegelrädern mit Kreisbogenzähnen nach dem Kopierverfahren besteht aus dem Maschinenbett 1 (F i g. 1), auf dem, links vom Arbeitsplatz, der Ständer 2 starr befestigt ist.
  • Rechts vom Arbeitsplatz ruht auf Längsführungen 3 des Maschinenbettes 1 der Tisch 4, auf dem eine in der Horizontalebene schwenkbare Platte 5 angeordnet ist.
  • Auf der Platte 5 sitzt, in Führungen 6 verschieblich, der Werkstückspindelstock 7.
  • Oberhalb von Ständer 2 und Werkstückspindelstock 7 erstreckt sich ein Verbindungsjoch 8 zur Versteifung beider Bauteile gegeneinander. Bei der Arbeit wird das Joch 8 sowohl mit dem Ständer 2, als auch dem Werkstückspindelstock 7 fest verschraubt.
  • In der Abdeckung 9 des Werkstückspindelstockes 7 befindet sich ein hydraulisches Futter zum Einspannen des Rohlings. Mit 10 ist ein Schneckenförderer zum Abführen der Späne bezeichnet.
  • Der Ständer 2 nimmt die Werkzeugspindel 11 sowie deren Verstell- und Antriebseinrichtungen auf. Die Werkzeugspindel 11 wird, wie in F i g. 3 dargestellt, von einem Elektromotor 12 mit (nicht dargestellter) elektrodynamischer Bremsvorrichtung über die Kegelräder 13, 14, 15 und 16, die Wechselräder 17 und 18, die Stirnräder 19, 20, 21 und 22 und das Zahnradbad 23 und 24, letzteres mit Innenverzahnung, in Drehung versetzt. Die Wechselräder 17 und 18 dienen zur Änderung der Werkzeugspindeldrehzahl.
  • Zur Erreichung eines Bewegungsgesetzes zwischen den Drehungen der Werkzeugspindel und deren Axialverschiebung wird auch die axiale Verschiebung vom Elektromotor 12 bewirkt. In diesen Antrieb ist der erfindungsgemäße hydraulische Nachlaufverstärker zwischen Nockenscheibe 47, Doppelarmhebel 45 und Verstellkolben 35 eingeschaltet. Diese Teile sind in F i g. 3 schematisch, in F i g. 4 und 6 in ihren Einzelheiten gezeigt.
  • Das Axialverstellungswerk der Werkzeugspindel 11 sitzt, wie in F i g. 4 gezeigt, auf einem Flansch 25, einer Einstelltrommel 26, in welcher exzentrisch und parallel zur Trommelachse eine Hülse 27 axial verschieblich untergebracht, in welcher selbst die Werkzeugspindel 11 unverschieblich gelagert ist.
  • Zur Erreichung einer Verstellbarkeit der Werkzeugspindel parallel zu sich selbst dienen die innere Einstelltrommel 26 und die diese exzentrisch aufnehmende äußere Einstelltrommel 31. Das Einrichten des Halbautomaten gelingt durch Drehung der beiden Einstelltrommeln gegeneinander, wobei der Verdrehungswinkel höchstens 180° zu betragen braucht. Die Drehung erfolgt über die in F i g. 4 sichtbare Schnecke 32, die im Eingriff steht mit dem an der Verstelltrommel 26 befestigten Schneckenradsektor 33.
  • Die axiale Verschiebung der prismatischen Hülse 27 und damit auch der Spindel 11 wird durch den Kolben 35 des hydraulischen Nachlaufverstärkers über den Flansch 34 bewirkt. Dieser hydraulische Kraftverstärker arbeitet, wie sich aus F i g. 4 und insbesondere F i g. 6 ergibt, folgendermaßen: Über die Leitung 36 ist die linke Stirnseite 37 des Kolbens 35 dauernd mit Drucköl beaufschlagt. Gleichzeitig wird dem Einstich 38 des Steuerschiebers 39 dauernd Drucköl zugeleitet.
  • Der Kolben 35 des hydraulischen Kraftverstärkers stellt sich, wenn sich der Schieber 39 in seiner Ruhelage befindet, selbsttätig so ein, daß der mittlere Bund 40 des Schiebers 39, der etwas breiter ist als der Ring 41, den Raum 42 des Kraftverstärkerzylinders von dem Einstich 43 trennt. Infolgedessen kann kein Öl aus dem Zylinderraum 42 ausfließen.
  • Der Schieber 39 öffnet, wenn er sich während des Betriebes der Werkzeugmaschine nach rechts verschiebt, einen ringförmigen Schlitz zwischen der linken Stirnseite des mittleren Bundes 40 des Schiebers 39 und dem Ring 41. Auf diese Weise wird der Zylinderraum 42 mit dem Einstich 43 verbunden, so daß Öl aus dem Zylinderraum 42 in den Einstich 43 und von hier weiter in die Rücklaufleitung 44 abfließen kann. Auf Grund der Druckbeaufschlagung der linken Arbeitsfläche 37 des Arbeitskolbens 35 folgt dieser der Bewegung des Schiebers 39, bis dieser wieder seine Ruhelage einnimmt.
  • Bewegt sich umgekehrt der Schieber 39 nach links, so wird ein Ringschlitz zwischen dem rechten Rand des mittleren Bundes 40 des Schiebers 39 und der Stirnseite des Ringes 41 geöffnet, wodurch Drucköl dem Zylinderraum 42 zuströmt. Die rechte Stirnfläche des Arbeitskolbens 35 ist größer als die linke Stirnfläche 37, so daß der Kolben 35 nunmehr dem Schieber 39 bei seiner Bewegung nach links folgt, wiederum, bis dieser die Ruhelage einnimmt.
  • Der Steuerschieber 39 wird bewegt von einem Doppelarmhebel 45, schematisch dargestellt in F i g. 3 und mit seinen konstruktiven Einzelheiten in F i g. 5.
  • Dieser Hebel 45 ist schwenkbar um einen Zapfen 50 angeordnet und steht mit dem dem Steuerschieber 39 abgewandten Ende über die Rolle 46 der Stützschraube 46' in Wechselwirkung mit der Vorschubkurve 47. Die dauernde spielfreie Berührung der genannten Teile ist durch die auf den Steuerschieber 39 wirkende Feder 48 (F i g. 4) sichergestellt.
  • Die Einstellung erfolgt derart, daß auf dem höchsten Punkte der Vorschubkurve 47 die Schraube 46' so gedreht wird, daß der Kolben 35 bis zum Anschlag im Flansch 49 verschoben wird.
  • Der Schwenkzapfen 50 des Doppelarmhebels 45 ist, wie in F i g. 5 zu erkennen, in einer Schlitzführung verschieblich, so daß der Verstellweg der Hülse 27 und mit jeder Werkzeugspindel 11 durch Verstellen dieser Schwenkachse 50 geändert werden kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Räderschneidhalbautomat zum Schneiden von Kegelrädern mit Kreisbogenzähnen mit im Ständer aufgenommener Werkzeugspindel und von einem Spindelstock getragener Werkstückspindel in paralleler Ebene hierzu, und mit einem Axialverstellungswerk für die Werkzeugspindel, in dessen Antrieb eine Vorschubkurve eingeschaltet ist, die mit dem Drehantrieb der Werkzeugspindel getrieblich verbunden ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß im Antrieb des Axialverstellungswerkes der Werkzeugspindel (11) zwischen einem Schlepphebel (45), einer Kurvenscheibe (47) und der Werkzeugspindel (11) ein hydraulischer Nachlaufverstärker vorgesehen ist, dessen Kolben (35) gleichachsig mit der von ihm angetriebenen Lagerhülse (27) der Werkzeugspindel (11) angeordnet ist.
  2. 2. Räderschneidhalbautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (35) mit der Lagerhülse (27) eine starre Bewegungseinheit bildet.
  3. 3. Räderschneidhalbautomat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (39, 40) in einer Zentralbohrung des Arbeitskolbens (35) aufgenommen ist.
  4. 4. Räderschneidhalbautomat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Kurvenscheibe (47) bewegte Hebel (45) mit seinem freien Ende unmittelbar auf den Steuerschieber (39, 40) wirkt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5014467A (en) * 1987-10-14 1991-05-14 Carl Hurth Maschinen- Und Zahnradfabrik Gmbh & Co. Method and machine for the discontinuous generating grinding with indexing

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE832229C (de) * 1949-05-20 1952-02-21 Erwin Kohring Hydraulischer Schlittenantrieb fuer spanabhebende Werkzeugmaschinen

Patent Citations (1)

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