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DE102005007652A1 - DLL-Schaltung zum Bereitstellen eines Ausgangssignals mit einer gewünschten Phasenverschiebung - Google Patents

DLL-Schaltung zum Bereitstellen eines Ausgangssignals mit einer gewünschten Phasenverschiebung Download PDF

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DE102005007652A1
DE102005007652A1 DE102005007652A DE102005007652A DE102005007652A1 DE 102005007652 A1 DE102005007652 A1 DE 102005007652A1 DE 102005007652 A DE102005007652 A DE 102005007652A DE 102005007652 A DE102005007652 A DE 102005007652A DE 102005007652 A1 DE102005007652 A1 DE 102005007652A1
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DE
Germany
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delay
signal
output
periodic
input signal
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102005007652A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Jakobs
Andreas TÄUBER
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Infineon Technologies AG
Original Assignee
Infineon Technologies AG
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Publication date
Application filed by Infineon Technologies AG filed Critical Infineon Technologies AG
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Priority to US11/358,940 priority patent/US20060197566A1/en
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Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/13Arrangements having a single output and transforming input signals into pulses delivered at desired time intervals
    • H03K5/131Digitally controlled

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Pulse Circuits (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine DLL-Schaltung zum Bereitstellen eines Ausgangssignals, das bezüglich eines periodischen Eingangssignals um eine gewünschte Phasenverschiebung verschoben ist, mit einer Anzahl von Verzögerungselementen mit jeweils gleicher Verzögerungszeit, die in Reihe zu einer Verzögerungskette verschaltet sind, wobei an das erste Verzögerungselement der Verzögerungskette das periodische Eingangssignal angelegt wird, mit einer Detektionseinheit, die mit Ausgängen zumindest eines Teils der Verzögerungselemente verbunden ist und vorgesehen ist, um festzustellen, bis zu welchem Verzögerungselement eine bestimmte Flanke des periodischen Signals nach einem vorgegebenen Phasenfortschritt des periodischen Signals gelangt ist, und um eine entsprechende Steuerinformation zu generieren, die angibt, an welchem der Verzögerungselemente die bestimmte Flanke des periodischen Signals zuletzt bestimmt wurde, und mit einer Auswahlschaltung, die abhängig von der Steuerinformation und abhängig von der gewünschten Phasenverschiebung eines der Verzögerungselemente auswählt und das Signal am Ausgang des ausgewählten Verzögerungselementes als das Ausgangssignal der DLL-Schaltung ausgibt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine DLL-Schaltung zum Bereitstellen eines Ausgangssignals, das bezüglich eines periodischen Eingangssignals um eine gewünschte Phasenverschiebung verschoben ist.
  • Geregelte Verzögerungselemente in Form von DLL-Schaltungen (Delay Locked Loop) werden bei integrierten Schaltungen dazu verwendet, aus einem gegebenen periodischen Eingangssignal ein Ausgangssignal mit einer festen Phasenbeziehung abzuleiten. Die Phasenverschiebung zwischen dem Ausgangssignal und dem periodischen Eingangssignal wird dabei in Bruchteilen der Periodendauer oder auch in Grad angegeben. Die Phasenbeziehung soll unabhängig von der Frequenz des periodischen Eingangssignals sowie unabhängig von äußeren Einflüssen wie Änderungen der Prozessparameter, Betriebsspannungs- und Temperaturänderungen (PVT: Process/Voltage/Temperature) und dergleichen konstant gehalten werden. Eine herkömmliche DLL-Schaltung umfasst beispielsweise eine Anzahl von Verzögerungselementen, die in Reihe zu einer Verzögerungskette verschaltet sind. Die Verzögerungselemente weisen identische Signalverzögerungen auf, die über ein geeignetes Steuersignal einstellbar sind. Das Steuersignal wird aus der Phasendifferenz zwischen periodischen Eingangssignal am Eingang der Verzögerungskette und dem Signal am Ausgang der Verzögerungskette ermittelt. Diese Regelschleife ist so ausgebildet, dass durch Verstellen der Verzögerung der einzelnen Verzögerungselemente die Phasendifferenz zwischen dem Eingangssignal und dem Signal am Ausgang der Verzögerungskette immer einem festen Wert, z. B. 180° entspricht. Dies kann in einem gewissen Rahmen unabhängig von der Frequenz und den Einflüssen von Prozessparametern, der Betriebsspannung und der Temperatur immer erreicht werden.
  • An den Ausgängen der einzelnen Verzögerungselemente der Verzögerungskette stehen Signale mit unterschiedlichem Phasenversatz zur Verfügung, die für die Weiterverarbeitung in der nachfolgenden Schaltung ausgekoppelt werden können. Der Entwurf von einstellbaren Verzögerungselementen, insbesondere hinsichtlich ihrer Linearität, ihres Einstellbereiches und ihrer Auflösung der Verzögerungszeit, abhängig von dem Steuersignal sehr aufwändig. Ebenso müssen bei einer solchen Regelschleife der Phasendetektor und ein eventuell vorgesehener Schleifenfilter hohen Anforderungen genügen, da bereits bei einer kleinen Änderung der Steuergröße ein Vielfaches der Auflösung in der Phasendifferenz zwischen dem Eingangssignal und dem Signal am Ausgang der Verzögerungskette bewirkt wird. Auch die inhärente Verzögerung zwischen Änderung des Steuersignals und der entsprechenden Reaktion am Ausgang der Verzögerungskette müssen bei der Regelcharakteristik berücksichtigt werden.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine DLL-Schaltung zum Bereitstellen eines Ausgangssignals mit einer gewünschten Phasenverschiebung zur Verfügung zu stellen, die mit einem geringen Aufwand aufgebaut werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch die DLL-Schaltung nach Anspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine DLL-Schaltung zum Bereitstellen eines Ausgangssignals vorgesehen, das bezüglich eines periodischen Eingangssignals um eine gewünschte Phasenverschiebung verschoben ist. Die DLL-Schaltung weist eine Anzahl von Verzögerungselementen mit jeweils gleicher Verzögerungszeit auf, die in Reihe zu einer Verzögerungskette verschaltet sind. An das erste Verzögerungselement der Verzögerungskette ist das periodische Eingangssignal angelegt. Die DLL-Schaltung weist weiterhin eine Detektionseinheit auf, die mit Ausgängen zumindest eines Teils der Verzögerungselemente der Verzögerungskette verbunden ist und vorgesehen ist, um festzustellen, bis zu welchem Verzögerungselement eine bestimmte Flanke des periodischen Signals nach einem vorgegebenen Phasenfortschritt des periodischen Signals gelangt ist und um eine entsprechende Steuerinformation zu generieren, die angibt, an welchem der Verzögerungselemente die bestimmte Flanke des periodischen Signals zuletzt bestimmt wurde. Es ist ferner eine Auswahlschaltung vorgesehen, die abhängig von der Steuerinformation und abhängig von der gewünschten Phasenverschiebung eines der Verzögerungselemente auswählt und das im Signal am Ausgang des ausgewählten Verzögerungselementes als das Ausgangssignal der DLL-Schaltung ausgibt.
  • Die erfindungsgemäße DLL-Schaltung hat den Vorteil, dass auf einfache Weise eine bestimmte Phasenverschiebung realisiert werden kann. Insbesondere werden Verzögerungselemente mit festgelegter Verzögerungszeit verwendet, so dass auf das Vorsehen einstellbarer Verzögerungselemente verzichtet werden kann. Die Anpassung der Verzögerung an die Frequenz des Eingangssignals zur Einstellung der Phasenverschiebung und die Kompensation der Einflüsse der Prozessparameter, Betriebsspannungsänderungen und Temperaturänderungen werden über eine Variation des für den Abgriff des Ausgangssignals ausgewählten Verzögerungselementes realisiert. Anstatt eine feste Anzahl von einstellbaren Verzögerungselementen vorzusehen, wird die Verzögerungskette mit einer Anzahl von festgelegten Verzögerungselementen vorgesehen und das Verzögerungselement in der Verzögerungskette bestimmt, an dem ein vorgegebener Phasenfortschritt vorliegt. Es wird eine entsprechende Steuerinformation generiert, die dieses Verzögerungselement der Verzögerungskette bezeichnet und mithilfe einer Auswahlschaltung ein Ausgang eines der Verzögerungselemente abhängig von der ermittelten Steuerinformation und abhängig von der gewünschten Phasenverschiebung des periodischen Eingangssignals ausgewählt.
  • Es kann eine im Wesentlichen zu der Verzögerungskette baugleiche weitere Verzögerungskette mit einer zugeordneten weiteren Auswahlschaltung vorgesehen sein, um abhängig von der Steuerinformation und abhängig von einer gewünschten weiteren Phasenverschiebung eines der Verzögerungselemente in der weiteren Verzögerungskette auszuwählen und das Signal an einem Ausgang des ausgewählten Verzögerungselementes der weiteren Verzögerungskette als ein weiteres Ausgangssignal auszugeben. Auf diese Weise kann eine bereits ermittelte Steuerinformation dazu verwendet werden, verschiedene Phasenverschiebungen von mehreren Eingangssignalen gleicher Frequenz vorzunehmen. Weiterhin kann eine Phasenverschiebung eines weiteren Eingangssignals mit einer unterschiedlichen Frequenz realisiert werden, wenn die Beziehung zwischen der Frequenz des periodischen Eingangssignals, das zur Ermittlung der Steuerinformation dient, und des weiteren periodischen Eingangssignals bekannt ist. Weiterhin kann auch bei einer vorbestimmten Frequenz des periodischen Eingangssignals und abhängig von der Steuerinformation eine bestimmte Signalverzögerung für z. B. ein nicht-periodisches Signal an der weiteren Verzögerungskette eingestellt werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Detektionseinheit mehrere D-Flip-Flop-Schaltungen auf, die jeweils mit dem Ausgang von verschiedenen der Verzögerungselemente der Verzögerungskette verbunden sind, wobei an die Takteingänge der D-Flip-Flop-Schaltungen das mit dem vorgegebene Phasenfortschritt beaufschlagte periodische Eingangssignal angelegt wird, um entsprechend der dem vorgegebenen Phasenfortschritt verzögerten Flanke des Eingangssignals das Signal am Ausgang der jeweiligen Verzögerungselemente in die entsprechende D-Flip-Flop-Schaltung zu übernehmen. Die Auswerteschaltung ist so vorgesehen, dass die Steuerinformation abhängig von den Speicherwerten der D-Flip-Flop-Schaltungen generiert wird. Dies stellt eine besonders einfache Realisierung der Detektionseinheit dar.
  • Vorzugsweise kann die Detektionseinheit vorgesehen sein, um an den Takteingang der D-Flip-Flop-Schaltungen das periodische Signal anzulegen, um einen Phasenfortschritt von 360° vorzugeben. Alternativ kann die Detektionseinheit vorgesehen sein, um an den Takteingang der D-Flip-Flop-Schaltungen das invertierte periodische Signal anzulegen, um einen Phasenfortschritt von 180° vorzugeben.
  • In der praktischen Realisierung sind die D-Flip-Flop-Schaltungen vorzugsweise so angeordnet, dass das mit dem vorgegebenen Phasenfortschritt beaufschlagte periodische Eingangssignal im Wesentlichen gleichzeitig an den Takteingängen anliegt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der DLL-Schaltung ist die Auswahlschaltung so gestaltet, dass das Verzögerungselement aus der Reihe der Verzögerungselement an einer vorbestimmten Position ausgewählt wird und das Signal am Ausgang des ausgewählten Verzögerungselementes als das Ausgangssignal ausgegeben wird. Die Position des Verzögerungselementes wird durch die gewünschte Phasenverschiebung geteilt durch die Einzelverschiebung eines der Verzögerungselemente bestimmt, wobei die Einzelphasenverschiebung von der Steuerinformation und dem vorbestimmten Phasenfortschritt ermittelt wird.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Taktverdopplungsschaltung mit einer solchen DLL-Schaltung vorgesehen. Die Taktverdopplungsschaltung weist eine DLL-Schaltung auf, bei der die Auswahlschaltung so eingestellt ist, das die gewünschte Phasenverschiebung 90° beträgt. Die Verdopplungsschaltung weist weiterhin ein exklusiv ODER-Gatter auf, dass das periodische Signal und das um 90° phasenverschobene periodische Signal miteinander verknüpft, um an einem Ausgang des exklusiv ODER-Gatters ein Ausgangssignal mit verdoppelter Taktfrequenz zu erhalten.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein Schaltbild einer DLL-Schaltung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 ein Signalzeitdiagramm der einzelnen Signale der DLL-Schaltung nach 1;
  • 3 eine DLL-Schaltung mit zwei Verzögerungsketten zum Einstellen von zwei Phasenverschiebungen bzw. Zeitverzögerungen gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
  • 4 eine DLL-Schaltung zum Bereitstellen eines Ausgangssignals, dessen Phasenverschiebung bezüglich des Eingangssignals einstellbar ist; und
  • 5 eine Taktverdopplungsschaltung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • In 1 ist eine DLL-Schaltung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung als Blockschaltbild dargestellt. Die DLL-Schaltung weist eine Verzögerungskette 1 auf, die (im vorliegenden Ausführungsbeispiel 8) in Reihe geschaltete Verzögerungselemente 2 aufweist. Die Verzögerungselemente 2 sind vorzugsweise baugleich ausgebildet und weisen somit vorbestimmte nahezu identische Signalverzögerungen auf. Die Signalverzögerung ist so gewählt, dass sie deutlich kleiner ist, als die Periodendauer eines anliegenden periodischen Eingangssignals REFCLK. Das periodische Eingangssignal ist im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Referenztaktsignal, das beispielsweise an eine integrierte Schaltung, in der die DLL-Schaltung verwendet wird, angelegt wird. Die Verzögerungselemente 2 und die Verzögerungskette 1 können beispielsweise jeweils zwei hintereinander geschaltete Inverterschaltungen permanent durchgeschaltete Transmissionsgatter oder ähnliche übliche Elemente aufweisen, die eine Signalverzögerung bewirken. Bei Ausführung in einer integrierten Bauweise ist im Wesentlichen bei einer Baugleichen Ausführung der Verzögerungs elemente sichergestellt, dass diese die gleiche Signalverzögerung bewirken.
  • Es ist weiterhin eine Detektoreinheit 3 vorgesehen, die Eingänge aufweist, die mit Ausgängen von einigen der Verzögerungselemente 2 verbunden sind. Welche Ausgänge der Verzögerungselemente mit der Detektoreinheit 3 verbunden werden, hängt im Wesentlichen von der gewünschten Auflösung der Detektoreinheit ab. Es kann auch vorgesehen sein, Ausgänge jedes der Verzögerungselemente 2 mit einer entsprechenden Detektoreinheit 3 zu verbinden. Im vorliegenden Beispiel ist nur der Ausgang jedes zweiten Verzögerungselementes 2 mit der Detektoreinheit 3 verbunden.
  • Die Detektoreinheit 3 weist für jeden entsprechenden Eingang ein D-Flip-Flop 4 auf, wobei der Ausgang des jeweiligen Verzögerungselementes 2 mit einem Dateneingang D des zugehörigen D-Flip-Flops 4 verbunden ist. Die D-Flip-Flops 4 werden beginnend mit dem in 1 am weitesten links angeordneten D-Flip-Flop als erstes bis viertes D-Flip-Flop bezeichnet. Die D-Flip-Flops 4 weisen weiterhin jeweils einen Takteingang auf, an den ein gemeinsames Referenzsignal angelegt wird. Das Referenzsignal wird von dem periodischen Eingangssignal abgeleitet und weist einen festdefinierten Phasenfortschritt bezüglich des Eingangssignals auf. Im vorliegenden Beispiel ist bei einem periodischen Eingangssignal mit einem Tastverhältnis von 1:1 mithilfe eines Inverters 5 ein Phasenfortschritt von 180° realisiert. Es ist alternativ auch möglich, den Inverter 5 wegzulassen und das periodische Eingangssignal an die Takteingänge der D-Flip-Flops 4 anzulegen, um einen Phasenfortschritt von 360° zu realisieren. Auch das Anlegen eines Signals an die Takteingänge der D-Flip-Flops, das einen davon abweichenden Phasenfortschritt bzgl. des Eingangssignals aufweist, ist z. B. bei einem abweichenden Tastverhältnisses des Eingangssignals denkbar.
  • Jedes der D-Flip-Flops weist vorzugsweise einen invertierenden Q und einen nicht invertierenden Ausgang Q auf. Die Ausgänge der D-Flip-Flops sind mit einer entsprechenden Anzahl von UND-Gattern 6 verbunden, die so verschaltet sind, dass sie nach der Übernahme der an den Ausgängen der entsprechenden Verzögerungselementen 2 anliegenden Signale bei einer steigenden Flanke am Takteingang die in den D-Flip-Flops gespeicherten Werte empfangen und nur dasjenige UND-Gatter 6 eine logische „1" ausgibt, das in der Reihe der den Verzögerungselementen 2 zugeordneten D-Flip-Flops 4 als letztes erkannt hat, dass eine Signalflanke des periodischen Eingangssignals das entsprechende Verzögerungselement 2 erreicht hat. Im Wesentlichen überprüfen die UND-Gatter 6 im vorliegenden Beispiel, dass das zugehörige D-Flip-Flop eine logische „1" speichert, dass vorhergehende D-Flip-Flop ebenfalls eine logische „1" speichert und das nachfolgende D-Flip-Flop eine logische „0" speichert und dadurch angegeben wird, dass die entsprechende Flanke des periodischen Eingangssignals das dem nachfolgenden D-Flip-Flop zugeordnete Verzögerungselement 2 noch nicht erreicht hat. Das erste UND-Gatter 6, das dem ersten D-Flip-Flop 4 zugeordnet ist, weist dagegen nur zwei Eingänge auf, die mit dem nicht-invertierenden Ausgang des ersten D-Flip-Flops und dem invertierenden Ausgang des zweiten D-Flip-Flops 4 verbunden sind. Das vierte und letzte UND-Gatter 6, das dem vierten und letzten D-Flip-Flop 4 zugeordnet ist, ist mit seinen Eingängen den nicht-invertierenden Ausgängen des dritten und vierten D-Flip-Flops 4 angeschlossen.
  • Ausgänge der UND-Gatter 6 entsprechen Auswahlsignalen und geben als eine Steuerinformation an, bis zu welchem Verzögerungselement 2 eine entsprechende Flanke des periodischen Eingangssignals in der Verzögerungskette 1 gelangt ist. Die Auswahlsignale sind mit SEL zuzüglich der Nummer des Verzögerungselementes, in dem die entsprechende Flanke zuletzt erkannt worden ist, gekennzeichnet. Z. B. bedeutet eine logische „1" des Auswahlsignals SEL4, dass eine entsprechende Flanke des periodischen Eingangssignals bereits an dem vierten Verzögerungselement 2 und noch nicht an dem sechsten Verzögerungselement 2 erkannt wurde. Im dargestellten Beispiel ist der Übersichtlichkeit halber nur die Erzeugung der Auswahlsignale nach dem zweiten, dem vierten, dem sechsten und dem achten Verzögerungselement 2 dargestellt und daraus die Auswahlsignale SEL2, SEL4, SEL6 und SEL8 erzeugt. Da die DLL-Schaltung, die in 1 gezeigt ist, dazu dient, ein Ausgangssignal mit einer Phasenverschiebung von 90° bezüglich des periodischen Eingangssignals zu erzeugen, werden die Auswahlsignale dazu genutzt, bestimmte Ausgänge von Verzögerungselementen 2 an den Ausgang der DLL-Schaltung anzulegen. Dazu weist die Auswahleinheit 7 schaltbare Ausgangstreiber 8 auf, die mithilfe des Auswahlsignals hochohmig oder durchgeschaltet (geschlossen) werden können. Da nur eines der Auswahlsignale SEL eine logische „1" aufweist, während die anderen Auswahlsignale eine logische „0" ausgeben, ist nur einer der Ausgangstreiber 8 durchgeschaltet, während die übrigen gesperrt sind.
  • Bei einem durch den Inverter 5 vorgegebenen Phasenfortschritt von 180° kann eine gewünschte Phasenverschiebung zwischen dem Ausgangssignal und dem periodischen Eingangssignal von 90° dadurch erreicht werden, dass der Ausgang desjenigen Verzögerungselementes 2 mit dem Ausgang der DLL-Schaltung verbunden wird, dessen Positionsnummer in der Verzögerungskette 1 bezüglich der Positionsnummer des Verzögerungselementes, das die entsprechende Flanke des periodischen Eingangssignals zuletzt detektiert hat, halbiert wird. Würde beispielsweise die entsprechende Flanke des periodischen Eingangssignals zuletzt an dem sechsten Verzögerungselement 2 detektiert, so geben die Auswahlsignale SEL2, SEL4 und SEL8 eine logische „0" und das Auswahlsignal SEL6 eine logische „1" aus. Die vier vorgesehenen Ausgangstreiber sind mit den Ausgängen des ersten bis vierten Verzögerungselementes der Verzögerungskette verbunden, so dass durch das Auswahlsignal SEL6 nur derjenige Ausgangstreiber 8 durchgeschaltet wird, der mit dem Ausgang des dritten Verzögerungselementes 2 verbunden ist, dessen Ausgang das propagierende Eingangssignal nach etwa der Hälfte der Zeitdauer für den Phasenfortschritt von 180° anliegt.
  • Dieser Fall ist auch in dem Signal-Zeit-Diagramm der 2 dargestellt. Zum Zeitpunkt T1 erkennt man eine steigende Flanke des periodischen Eingangssignals, die durch die Verzögerungskette 1 propagiert. Die Ausgangssignale an den Ausgängen der Verzögerungselemente 2 sind als Signale SIG1 bis SIG8 dargestellt. Die Signale SIG2, SIG4, SIG6 und SIG8 sind an die Dateneingänge des ersten bis vierten Flip-Flops 4 angelegt. Zum Zeitpunkt T2 liegt eine fallende Flanke des periodischen Eingangssignals am Eingang der DLL-Schaltung an, die invertiert durch den Inverter 5 als steigende Flanke an die Takteingänge der D-Flip-Flops 4 angelegt wird. Eine steigende Flanke an den Takteingängen der D-Flip-Flops 4 bewirkt, dass das jeweils an den Dateneingängen anliegende Ausgangssignal des jeweiligen Verzögerungselementes 2 in das D-Flip-Flop 4 übernommen wird. Nach dem Zeitpunkt T2 sind also in dem ersten, zweiten und dritten D-Flip-Flop eine logische „1" und in dem vierten D-Flip-Flop eine logische „0" gespeichert. D. h., dass die steigende Flanke des Eingangssignals vom Zeitpunkt T1 zumindest bis zum Ausgang des sechsten Verzögerungselementes 2 propagiert ist, den Ausgang des achten Verzögerungselementes 2 jedoch nicht erreicht hat. Mithilfe der UND-Gatter 6 wird nun eine Steuerinformation generiert, die durch Auswahlsignale SEL2, SEL4, SEL6 und SEL8 gebildet wird. Es wird nur dasjenige Auswahlsignal auf eine logische „1" gesetzt, dass dem D-Flip-Flop bzw. Verzögerungselement 2 entspricht, dass zuletzt die entsprechende Flanke (steigende Flanke zum Zeitpunkt T1 des periodischen Eingangssignals) detektiert hat, wobei das nachfolgende D-Flip-Flop 4 diese Flanke nicht mehr detektiert hat. Das Auswahlsignal SEL6 bewirkt nun das Abgreifen des Ausgangssignals des dritten Verzögerungselementes (= 6:2), so dass das periodische Eingangssignal mit einer Verzögerung, d. h. mit einer Phasenverschiebung an den Ausgang der DLL-Schaltung angelegt wird, die der Hälfte des vor bestimmten Phasenfortschritts entspricht, die in dem gezeigten Beispiel aufgrund des vorgesehenen Inverters 5 180° beträgt.
  • In 3 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen DLL-Schaltung gezeigt. Die Ausführungsform der 3 enthält im Wesentlichen die gleiche DLL-Schaltung, wie sie in 1 dargestellt ist. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen daher Elemente gleicher oder vergleichbarer Funktionen. Die in den UND-Gatter 6 generieren Auswahlsignale SEL2, SEL4, SEL6 und SEL8 werden parallel weiteren Auswahlschaltern 9 zugeführt, die Ausgangssignale von weiteren Verzögerungselementen 10 einer weiteren Verzögerungskette 11 abhängig von dem jeweiligen Auswahlsignal SEL2, SEL4, SEL6, SEL8 an einen zweiten Ausgang A2 weiterleiten. Am Eingang der zweiten Verzögerungskette 11 liegt ein Signal DQS an, das um die gleiche Zeitdauer verzögert werden soll, wie das periodische Eingangssignal REFCLK. Ist das zweite Eingangssignal DQS ein periodisches Signal mit der gleichen Periodendauer, wie das erste Eingangssignal REFCLK, so wird am zweiten Ausgang A2 ein periodisches Signal ausgegeben, das die gleiche Phasenverschiebung aufweist, wie das erste Ausgangssignal am einen Ausgang A1 des Teils der der DLL-Schaltung der 1 entspricht. Ist das zweite Eingangssignal kein periodisches Signal, so wird es zeitlich um eine Zeitdauer verzögert, die von der Phasenverschiebung des ersten Eingangsignals und deren Periodendauer abhängt. Bei einer in Grad angegebenen Phasenverschiebung entspricht die zeitliche Verzögerung des zweiten Eingangssignals Phasenverschiebung durch 360° Periodendauer. Beispielsweise kann das erste Eingangssignal für die erste Verzögerungskette ein Taktsignal sein, dass um eine bestimmte Phasenverschiebung verschoben werden soll, und das zweite Eingangssignal ein Datensignal sein, dass eine der Phasenverschiebung entsprechende Zeitverzögerung erfahren soll, um mit dem Taktsignal z. B. in ein Latch übernommen werden zu können. Selbstverständlich ist es auch möglich die Auswahlschalter in anderer Weise mit den Ausgängen der weite ren Verzögerungselemente 10 zu verbinden, so dass ein anderes Verhältnis zwischen den Phasenverschiebungen des ersten und zweiten Ausgangssignals A1, A2 erreicht wird. Z. B. kann das Auswahlsignal SEL6 an einen weiteren Auswahlschalter 9 angelegt sein, der mit dem zweiten weiteren Verzögerungselement 10 verbunden ist, um als zweites Ausgangssignal bei einem identischen Eingangssignal ein um 60° phasenverschobenes Signal zu erhalten.
  • 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen DLL-Schaltung. Die DLL-Schaltung weist eine Anzahl von Verzögerungselementen 20 auf, die in Reihe geschaltet sind und eine Verzögerungskette 21 bilden. Am Eingang der Verzögerungskette 21 liegt ein periodisches Eingangssignal E an, das am Ausgang als periodisches Ausgangssignal mit einer Phasenverschiebung bezüglich des Eingangssignals E am Eingang der DLL-Schaltung ausgegeben wird, wobei die Phasenverschiebung durch ein Phasenverschiebungssignal PV vorgegeben wird.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist jeder der Ausgänge der Verzögerungselemente 20 mit einem Dateneingang eines entsprechenden zugeordneten D-Flip-Flops 2 einer Detektionseinheit 23 verbunden. Die D-Flip-Flops 22 weisen wie oben beschrieben einen Takteingang auf, an den das invertierte Eingangssignal angelegt wird, so dass – ein Tastverhältnis von 50:50 des Eingangssignals vorausgesetzt – das D-Flip-Flop bei einer Phasenverschiebung von 180° bzgl. des Eingangssignals getriggert wird und das an dem Ausgang des jeweiligen Verzögerungselementes 20 anliegendes Signal in das entsprechende D-Flip-Flop 22 übernommen wird. Ausgänge der D-Flip-Flops 22 sind mit einer Auswahlschaltung 24 verbunden, die in 4 der Einfachheit halber als Block dargestellt ist. Die Auswahlschaltung 24 ist im Wesentlichen so gestaltet, dass erkannt wird, bis zu welchem Verzögerungselement 20 eine bestimmte Flanke des Eingangssignals in der Verzögerungskette 21 nach einem Phasenfortschritt von 180° propagiert ist. Damit erkennt die Auswahlschaltung, wie weit das Eingangssignal in der Verzögerungskette 21 beim Phasenfortschritt von 180° gelangt ist.
  • Die Auswahlschaltung 24 ist über Steuerleitungen mit Auswahlschaltern 25 verbunden. Es ist für jeder der Verzögerungselemente 20 ein Auswahlschalter 25 vorgesehen. Einer der Auswahlschalter 25 wird durchgeschaltet, um den Ausgang eines der Verzögerungselemente 20 an die Ausgangsleitung 26 anzulegen, so dass das an dem entsprechenden Verzögerungselement 20 anliegende Signal an den Ausgang ausgegeben wird. Die Verzögerungen der Verzögerungselemente 20 sind im Wesentlichen gleich. Wenn beispielsweise eine bestimmte Flanke des periodischen Eingangssignals bis zu dem 10. Verzögerungselement nicht jedoch bis zum 11. gelangt ist, heißt das, dass die Gesamtverzögerung der zehn Verzögerungselemente etwa einem Phasenfortschritt von 180° entspricht. D. h. eines der Verzögerungselemente bewirkt einen Phasenverzug von 18°.
  • Die Auswahlschaltung 24 erhält als Eingangssignal einen Phasenverzögerungswert PV, der angibt, um welche Phasenverschiebung das periodische Eingangssignal verschoben werden soll. Ist eine Phasenverschiebung von 90° erwünscht, so bestimmt die Auswahlschaltung 24, dass der Ausgang des fünften Verzögerungselementes 20 auf die Ausgangsleitung 26 angelegt wird. Das fünfte Verzögerungselement ergibt sich daraus, dass die fünffache Phasenverschiebung von 18° (5 × 18° = 90°) bezüglich des Eingangssignals als Ausgangssignal A ausgegeben werden soll. Soll eine Phasenverschiebung von beispielsweise 270° ausgegeben werden, so entspricht dies dem Ausgang des fünfzehnten Verzögerungselementes 20 usw. Die Auswahlschaltung 24 ist so gestaltet, dass nur jeweils eines der Ausgänge der Verzögerungselemente 20 an die Ausgangsleitung A angelegt wird, um ein Gegeneinandertreiben von verschiedenen logischen Pegeln zu vermeiden. Allgemein ergibt sich die Nummer des Verzögerungselementes 20, dessen Ausgang auf die Ausgangsleitung 26 durchgeschaltet wird, gemäß folgender Berechnungsformel: Nummer des Verzögerungselementes = gewünschte Phasenverschiebung/bestimmter Phasenfortschritt (180°)/Nummer des zuletzt durch die bestimmte Flanke erreichten Verzögerungselementes
  • Die Ausführungsform der 4 ermöglicht es, abhängig von einem vorgegebenen Phasenverschiebungswert die Phasenverschiebung eines Ausgangssignals am Ausgang A bzgl. eines periodischen Eingangssignals E nahezu beliebig einzustellen.
  • Die Merkmale der verschiedenen Ausführungsformen der dargestellten DLL-Schaltungen können, sofern sie sich nicht technisch ausschließen, beliebig miteinander ausgetauscht und ergänzt werden, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.
  • In 5 ist eine Taktverdopplungsschaltung gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die Taktverdopplungsschaltung weist eine DLL-Schaltung auf, die eine 90° Phasenverschiebung bewirkt, wie sie beispielsweise in 1 dargestellt ist. Der Ausgang der DLL-Schaltung 30 ist mit einem ersten Eingang Exklusiv-ODER-Gatters 31 verbunden, an dessen zweiten Eingang das periodische Eingangssignal angelegt ist. Am Ausgang des Exklusiv-ODER-Gatters 31 kann ein periodisches Ausgangssignal abgegriffen werden, das die doppelte Frequenz des periodischen Eingangssignals aufweist. Vorzugsweise sollte das periodische Eingangssignal ein Tastverhältnis von 50:50 aufweisen, so dass auch ein Tastverhältnis von 50:50 bei dem Ausgangssignal mit der doppelten Frequenz erreicht werden kann.
  • Die DLL-Schaltung bzw. die mit der DLL-Schaltung aufgebaute Taktverdopplungsschaltung haben den Vorteil, dass sie mit einem geringeren Schaltungsaufwand, wie bisherige Schaltungen aufgebaut werden können und dass insbesondere an die dafür verwendeten elektronischen Bauelemente geringere Anforderungen gestellt werden.
  • 1
    Verzögerungskette
    2
    Verzögerungselement
    3
    Detektionseinheit
    4
    D-Flip-Flop
    5
    Inverter
    6
    UND-Gatter
    7
    Auswahlschaltung
    8
    Auswahlschalter
    9
    weiterer Auswahlschalter
    10
    weiteres Verzögerungselement
    11
    weitere Verzögerungskette
    20
    Verzögerungselement
    21
    Verzögerungskette
    22
    D-Flip-Flop
    23
    Detektionseinheit
    24
    Auswahlschaltung
    25
    Auswahlschalter
    26
    Ausgangsleitung
    30
    DLL-Schaltung
    31
    Exklusiv-ODER-Gatter

Claims (9)

  1. DLL-Schaltung zum Bereitstellen eines Ausgangssignals, das bezüglich eines periodischen Eingangssignals um eine gewünschte Phasenverschiebung verschoben ist, mit einer Anzahl von Verzögerungselementen (2, 20) mit jeweils gleicher Verzögerungszeit, die in Reihe zu einer Verzögerungskette (1, 21) verschaltet sind, wobei an das erste Verzögerungselement (2, 20) der Verzögerungskette (1, 21) das periodische Eingangssignal angelegt ist, mit einer Detektionseinheit (3, 23), die mit Ausgängen zumindest eines Teils der Verzögerungselemente (2, 20) verbunden ist und vorgesehen ist, um festzustellen, bis zu welchem Verzögerungselement (2, 20) eine bestimmte Flanke des periodischen Signals nach einem vorgegebenen Phasenfortschritt des periodischen Signals gelangt ist, und um eine entsprechende Steuerinformation zu generieren, die angibt, an welchem der Verzögerungselemente (2, 20) die bestimmte Flanke des periodischen Signals zuletzt bestimmt wurde, und mit einer Auswahlschaltung, die abhängig von der Steuerinformation und abhängig von der gewünschten Phasenverschiebung eines der Verzögerungselemente (2, 20) auswählt und das Signal am Ausgang des ausgewählten Verzögerungselementes (2, 20) als das Ausgangssignal der DLL-Schaltung ausgibt.
  2. DLL-Schaltung nach Anspruch 1, wobei eine im Wesentlichen zu der Verzögerungskette (2, 20) baugleiche weitere Verzögerungskette (11) mit einer zugeordneten weiteren Auswahlschaltung vorgesehen sind, um abhängig von der Steuerinformation und abhängig von einer gewünschten weiteren Phasenverschiebung eines der Verzögerungselemente (2, 20) in der weiteren Verzögerungskette (1, 21) auszuwählen und das Signal an einem Ausgang des ausgewählten Verzögerungselementes (2, 20) der weiteren Verzögerungskette (11) als ein weiteres Ausgangssignal auszugeben.
  3. DLL-Schaltung nach Anspruch 2, wobei an das erste Verzögerungselement (10) der weiteren Verzögerungskette ein weiteres periodisches Signal angelegt wird.
  4. DLL-Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Detektionseinheit(3, 23) D-Flip-Flop-Schaltungen (4, 22) aufweist, die jeweils mit dem Ausgang eines der Verzögerungselemente (2, 20) der Verzögerungskette (1, 21) verbunden sind, wobei an die Takteingänge der D-Flip-Flop-Schaltungen (4, 22) das mit dem vorgegebenen Phasenfortschritt beaufschlagte periodische Eingangssignal angelegt wird, um entsprechend der dem vorgegebenen Phasenfortschritt verzögerten Flanke des Eingangssignals das Signal am Ausgang der jeweiligen Verzögerungselemente in die entsprechende D-Flip-Flop-Schaltung (4, 22) zu übernehmen, wobei eine Auswerteschaltung vorgesehen ist, um die Steuerinformation abhängig von den Speicherwerten der D-Flip-Flop-Schaltungen (4, 22) zu generieren.
  5. DLL-Schaltung nach Anspruch 4, wobei die Detektionseinheit (3, 23) vorgesehen ist, um an den Takteingang der D-Flip-Flop-Schaltungen (4, 22) das periodische Eingangssignal anzulegen, um einen Phasenfortschritt von 360° vorzugeben.
  6. DLL-Schaltung nach Anspruch 4, wobei die Detektionseinheit (3, 23) vorgesehen ist, um an den Takteingang der D-Flip-Flop-Schaltungen (4, 22) das invertierte periodische Eingangssignal anzulegen, um einen Phasenfortschritt von 180° vorzugeben.
  7. DLL-Schaltung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die D-Flip-Flop-Schaltungen (4, 22) so angeordnet sind, dass das mit dem vorgegebenen Phasenfortschritt beaufschlagte periodische Eingangssignal im wesentlichen gleichzeitig an den Takteingängen anliegt.
  8. DLL-Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Auswahlschaltung (7, 24) das Verzögerungselement aus der Reihe der Verzögerungselemente (2, 20) an einer vorbestimmten Position auswählt und das Signal am Ausgang des ausgewählten Verzögerungselementes (2, 20) als das Ausgangssignal ausgibt, wobei die Position des Verzögerungselementes (2, 20) durch die gewünschte Phasenverschiebung geteilt durch die Einzel-Phasenverschiebung eines der Verzögerungselemente bestimmt wird, wobei die Einzel-Phasenverschiebung von der Steuerinformation und dem vorbestimmten Phasenfortschritt ermittelt wird.
  9. Taktverdopplungsschaltung mit einer DLL-Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die Auswahlschaltung (7, 24) so eingestellt ist, dass die gewünschte Phasenverschiebung 90° beträgt, und mit einem Exklusiv-Oder-Gatter, das das periodische Signal und das um 90° phasenverschobene periodische Signal miteinander verknüpft, um an einem Ausgang des Exklusiv-Oder-Gatters ein Ausgangssignal mit verdoppelter Taktfrequenz zu erhalten.
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