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DE102004060803A1 - Cabriolet-Fahrzeug mit Verkleidungsteilen - Google Patents

Cabriolet-Fahrzeug mit Verkleidungsteilen Download PDF

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DE102004060803A1
DE102004060803A1 DE200410060803 DE102004060803A DE102004060803A1 DE 102004060803 A1 DE102004060803 A1 DE 102004060803A1 DE 200410060803 DE200410060803 DE 200410060803 DE 102004060803 A DE102004060803 A DE 102004060803A DE 102004060803 A1 DE102004060803 A1 DE 102004060803A1
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DE200410060803
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Inventor
Klaus Russke
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Valmet Automotive Oy
Original Assignee
Wilhelm Karmann GmbH
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/20Vehicle storage compartments for roof parts or for collapsible flexible tops
    • B60J7/202Vehicle storage compartments for roof parts or for collapsible flexible tops being characterised by moveable cover parts for closing the gap between boot lid and rearmost seats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Ein Cabriolet-Fahrzeug (1) mit einem zumindest im wesentlichen unterhalb einer Eintrittsöffnung (3) in der Karosserie (4) ablegbaren Dach (2), wobei zumindest ein Teilbereich der Eintrittsöffnung (3) bei abgelegtem Dach (2) durch zwischen einer abdeckenden und einer freigebenden Stellung bewegliche Verkleidungsteile (8) abdeckbar ist, wird so ausgebildet, daß zumindest ein Verkleidungsteil (8) aus der abdeckenden in die freigebende Stellung um zwei zueinander nicht parallele Bewegungsachsen (13; 12) verlagerbar ist und beide Bewegungen über ein gemeinsames Antriebsorgan bewirkbar sind, das für die beiden Bewegungen zwei um eine gemeinsame Achse (12) verlagerbare Bewegungsvermittler (19; 16) antreibt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Cabriolet-Fahrzeug mit einem bei seiner Öffnung zumindest im wesentlichen unterhalb einer Eintrittsöffnung in der Karosserie ablegbaren Dach, wobei zumindest ein Teilbereich der Eintrittsöffnung durch Verkleidungsteile abdeckbar ist, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Es ist üblich, zumindest solche Verkleidungsteile, die auch bei geschlossenem Dach in ihrer Freigabestellung verbleiben, zum Erreichen dieser Freigabestellung aus einer bündig mit umgebenden Außenflächen liegenden Abdeckstellung abzusenken und sie unterhalb von Außenflächen optisch zu verbergen, um die Eintrittsöffnung möglichst vollständig freizugeben und dadurch beispielweise in quer außen liegenden Bereichen den Durchtritt seitlicher Gestängeteile des Daches zu ermöglichen. Gleichzeitig soll in freigebender Stellung ein möglichst günstiges Packmaß des dann nicht benötigten Verkleidungsteils erreicht werden. Dennoch ist der Antriebsaufwand auch bei einer von der Abdeckstellung relativ weit beabstandeten und eventuell gewendeten Halterung des Verkleidungsteils minimal zu halten.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, bei einem gattungsgemäßen Cabriolet-Fahrzeug eine möglichst platzsparende Halterung in Freigabestellung und dennoch einfach anzutreibende Bewegung zwischen Freigabe- und Abdeckstellung zu erreichen.
  • Die Erfindung löst dieses Problem durch ein Cabriolet-Fahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsicht lich vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung wird auf die weiteren Ansprüchen 2 bis 12 verwiesen.
  • Mit der Möglichkeit, das Verkleidungsteil bei seiner Öffnung um zwei Achsen zu bewegen, ist eine sehr flexible Anpassung an das jeweilige Fahrzeug und seine Raumverhältnisse möglich. Gleichzeitig ist dennoch durch den gemeinsamen Antrieb für die beiden Bewegungen der Steuerungs- und Antriebsaufwand nicht größer als bei der Bewegung um eine Schwenkachse. Auch das Gewicht kann dadurch gering gehalten werden. Die konzentrische Anordnung beider Bewegungsvermittler ermöglicht deren Halterung beispielsweise auf der Welle eines Elektromotors. Auch kann die Achse der Antriebsvermittler eine der Bewegungsachsen des Verkleidungsteils sein, was eine konstruktive Vereinfachung und räumliche Verbesserung bewirkt.
  • Vorteilhaft ist insbesondere einer der Bewegungsvermittler über einen Teil seiner Bewegung als Mitnehmer wirksam, so daß bei Antrieb dieses Bewegungsvermittlers automatisch ohne Steuerungsaufwand beide Bewegungen zwangsweise und unter Ausschluß einer Fehlbedienungsmöglichkeit ablaufen.
  • Dabei kann die gemeinsame Bewegungsphase beider Vermittler durch einen einfachen kraftschlüssigen Anschlag eingeleitet werden.
  • Besonders günstig betätigt einer der Bewegungsvermittler einen das Verkleidungsteil hochschwenkenden Aufsteller, der dadurch, daß er eine Aufwärtskraft auf dieses vermittelt, nicht lotrecht zur Schwenkachse des Verkleidungsteils liegen muß. Vielmehr reicht in der Bewegung des Aufstellers allein dessen aufwärts gerichtete Komponente, um das Verkleidungsteil gegen Federkraft zu bewegen. Die Anordnung des Aufstellers ist daher sehr variabel in Relation zum Verkleidungsteil und erleichtert dadurch die konzentrische Anordnung des zugehörigen Bewegungsvermittlers und ermöglicht somit zwei parallele oder nur eine deckungsgleiche Schwenkebene(n) der Bewegungsvermittler trotz der nicht parallelen Schwenkachsen des Verkleidungsteils.
  • Ein Abgleiten des freien Kopfendes des Aufstellers erlaubt große Toleranzen und kann über eine Steigung der Gleitbahn zudem während der Klappbewegung des Verkleidungsteils um seine zweite Achse eine Winkelvariation während der Bewegung um die erste Achse ermöglichen, um etwa das Verkleidungsteil während der Ablage an Hindernissen vorbeiführen zu können.
  • Sofern die Verkleidungsteile in freigebender Stellung aus einer hochkant gestellten Zwischenstellung einwärts verschwenkt sind, kann die Bewegungsmechanik für die Verlagerung der Verkleidungsteile sehr einfach und flach an einer Rückwand des Insassenraums anliegend angeordnet werden. Insbesondere können die Verkleidungsteile dann bei abgelegtem Dach ausgeschwenkt werden, ohne mit der Dachspitze zu kollidieren, selbst wenn die Dachspitze bis dicht an die zunächst noch in Freigabestellung liegenden Verkleidungsteile heranreicht. Dies erlaubt eine sehr günstige, weit nach vorne gerückte Ablageposition für das Dach und ist daher ein besonderer Vorteil der Erfindung.
  • In der Zwischenstellung kann das Verkleidungsteil jeweils günstig so stehen, daß es zwischen dieser und der abdeckenden Stellung um eine zumindest nahezu quer zum Fahrzeug liegende zweite Achse schwenkbar ist.
  • Eine Verlagerbarkeit der Verkleidungsteile zwischen der Zwischenstellung und der freigebenden Stellung mittels eines Viergelenkes ermöglicht, daß die Verkleidungsteile einerseits in Abdeckstellung weit außen angeordnet sein können, andererseits jedoch in Freigabestellung nicht zu weit zur Fahrzeugmitte ragen. Dadurch ist die Erfindung auch bei relativ schmalen Fahrzeugen zu verwirklichen, ohne daß sich einander gegenüber liegende Verkleidungsteile überschneiden müssen. Dennoch ist auch eine hintereinander gestaffelte Lage von zwei eingeschwenkten Verkleidungsteilen im mittleren Fahrzeugbereich möglich.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus in der Zeichnung schematisch dargestellten und nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen des Gegenstandes der Erfindung.
  • In der Zeichnung zeigt:
  • 1 eine schematische, perspektivische und an der vertikalen Längsmittelebene sowie zum Fahrzeugbug und -heck abgebrochene Ansicht des hinteren Fahrzeugbereichs eines erfindungsgemäßen Cabriolet-Fahrzeugs bei in der Karosserie abgelegtem Dach und mit einem in Abdeck stellung liegenden Verkleidungsteil an jeder Querseite,
  • 2 einen Ausschnitt des Fahrzeugs nach 1 mit um eine im Wesentlichen quer zum Fahrzeug liegende Achse in Zwischenstellung aufgeschwenktem Verkleidungsteil,
  • 3 eine ähnliche Ansicht wie 2 während des Einschwenkens des Verkleidungsteils aus der hochkant liegenden Zwischenstellung in die Freigabestellung,
  • 4 eine ähnliche Ansicht wie 3 bei in Freigabestellung verschwenktem Verkleidungsteil,
  • 5 eine Einzelteilansicht des in Abdeckstellung nach 1 liegenden Verkleidungsteils und seiner Antriebsteile,
  • 6 eine ähnliche Ansicht wie 5 während des Aufschwenkens des Verkleidungsteils um eine zweite Schwenkachse,
  • 7 eine ähnliche Ansicht wie 6 am Ende des Aufschwenkens des Verkleidungsteils um eine zweite Schwenkachse in aufgestellter Zwischenstellung nach 2,
  • 8 eine ähnliche Ansicht wie 7 während des Einschwenkens des Verkleidungsteils in die Freigabestellung, etwa entsprechend der Stellung nach 3,
  • 9 eine ähnliche Ansicht wie 8 des Verkleidungsteils in Freigabestellung nach 4,
  • 10 eine Ansicht auf das geschlossene Verkleidungsteil und den daran verriegelten Aufsteller von schräg unten vorne,
  • 11 eine ähnliche Ansicht wie 10 während des Aufstellens des Verkleidungsteils über den Aufsteller mit zusätzlich eingezeichneter Bahnkurve des Kopfendes des Aufstellers an der Gleitfläche des Verkleidungsteils,
  • 12 eine ähnliche Ansicht wie 11 nahezu in Zwischenstellung des Verkleidungsteils,
  • 13 eine ähnliche Ansicht wie 12 bei beginnendem Quereinschwenken des Verkleidungsteils um eine erste Schwenkachse in Freigabestellung,
  • 14 eine ähnliche Ansicht wie 13 bei weiter fortschreitendem Einschwenken,
  • 15 eine ähnliche Ansicht wie 14 am Ende des Einschwenkens in Freigabestellung des Verkleidungsteils nach 4,
  • 16 die Stellung der Teile nach 10 in Ansicht von schräg unten in Richtung quer zum Fahrzeug,
  • 17 die Stellung nach 16 in perspektivischer Ansicht,
  • 18 eine in etwa 11 entsprechende Stellung der Teile in perspektivischer Ansicht von schräg unten,
  • 19 eine schematische Ansicht der Stellung der Antriebsteile bei in etwa den nach den 1 bis 4 dargestellten Stellungen des Verkleidungsteils.
  • Das erfindungsgemäße Cabriolet-Fahrzeug 1 kann entweder ein mit zumindest einer Rückbank versehenes vier- oder mehrsitziges Fahrzeug oder ein Zweisitzer sein.
  • Dabei kann das bewegliche und in geschlossener Stellung mittelbar oder unmittelbar an einen Windschutzscheibenrahmen anschließende Dach 2 separate und mit zumindest jeweils einem starren Rahmen versehene Baueinheiten bildende Dachteile umfassen oder, wie hier dargestellt, ein insgesamt mit einem gemeinsamen Bezug überzogenes Soft-Top bilden. Das Dach 2 kann manuell oder voll- oder teilautomatisch zu bewegen sein.
  • Das Dach 2 ist zu seiner Öffnung im hinteren Fahrzeugbereich ablegbar. Hierzu ist eine Eintrittsöffnung 3 in die Karosserie 4 vorgesehen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Dach 2 über eine sog. Z-Faltung in der Karosserie 4 ablegbar, wobei das im geschlossenen Zustand mit einem Windschutzscheibenrahmen verbundene vordere Dachende 5 seine Orientierung im abgelegten Zustand beibehält, also mit der Außenseite 6 auch in abgelegter Stellung nach oben weist.
  • Dabei fallen die Querränder 7 des vorderen Dachendes 5 aufgrund der bombierten Dachform ab. Wenn der bezüglich der Fahrzeugquerrichtung mittlere Bereich des vorderen Dachendes 5 in etwa in der Ebene der Eintrittsöffnung 3 liegt, ragen daher die Querränder 7 weiter nach unten in die Karosserie 4. Bei geöffnetem Dach 2 kann somit dieses selbst mit seiner nach oben weisenden Seite 6 einen optischen Abschluß für einen wesentlichen Teil des mittleren Bereichs der Eintrittsöffnung 3 ausbilden. Ein übergreifender Deckel oder ähnliches ist dann hier entbehrlich. Aufgrund der abfallenden Querränder 7 ist außen hingegen eine gesonderte optische Abdeckung vorteilhaft.
  • Es versteht sich, daß je nach Ausbildung der Eintrittsöffnung und der Dachablage auch andere Bereiche durch bewegliche Verkleidungsteile abdeckbar sein können.
  • Zur teilweisen Abdeckung der Eintrittsöffnung 3 sind erfindungsgemäß symmetrisch zu einer vertikalen Längsmittelebene liegende und bewegliche Verkleidungsteile 8 vorgesehen, die in den gezeichneten Ausführungsbeispielen bei geöffnetem Dach 2 zumindest teilweise oberhalb von seitlichen Rändern 7 des vorderen Dachendes 5 liegen. In 1 ist jeweils ein zur Fahrtrichtung F linkes Verkleidungsteil 8 in abdeckender Stellung schematisch dargestellt. Dabei kann dem Verkleidungsteil 8 ein weiteres, schmaleres Verkleidungsteil 10 vorgeordnet sein, das in herkömmlicher Weise unterhalb einer seitlichen Außenverkleidung 9 neben den Rücksitzen verfahrbar ist.
  • In 4 ist das seitliche Verkleidungsteil 8 in seiner Freigabestellung dargestellt. Es steht dabei hochkant, so daß seine Erstreckungsebene vertikal oder gegen die Vertikale nur um wenige Grad geneigt ist, wobei die Neigung durch die Schrägstellung einer den Insassenraum begrenzenden Rückwand 11 vorgegeben ist. Zudem ist in Freigabestellung das Verkleidungsteil 8 insgesamt unter die (zumeist gekrümmte) Ebene der Eintrittsöffnung 3 abgesenkt und daher von außen bei abgelegtem Dach nicht sichtbar. Dabei ist das Verkleidungsteil 8 zumindest so weit einwärts in Richtung einer vertikalen Längsmittelebene verlagert, daß seitlich genügend Raum für den Durchtritt von Gestängeteilen des Daches 2 freigegeben ist.
  • Das Verkleidungsteil 8 ist um eine im wesentlichen in Fahrtrichtung F liegende erste Schwenkachse 12 aus der Stellung nach 4 in die hochkant liegende Zwischenstellung nach 2 seitlich herausschwenkbar und von dort aus um die mehr oder weniger quer zum Fahrzeug liegende zweite Achse 13 in eine im wesentlichen horizontale Abdeckstellung umklappbar. Beide Bewegungen müssen keine reinen Rotationsbewegungen sein. Auch eine überlagerte translatorische und rotatorische Bewegung ist je nach Orientierung der Verkleidungsteile 8 in Freigabestellung möglich. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel liegen zwei reine Schwenkbewegungen vor, wobei die erste und zweite Achse 12, 13 windschief zueinander stehen.
  • In 5 ist die gesamte Mechanik bei in Abdeckstellung liegendem Verkleidungsteil 8 – ohne Antriebsorgan – dargestellt:
    Von der ersten, der Karosserie 4 zugeordneten und längs zu dieser gelegenen Achse 12 erstreckt sich ein erster Schwenkhebel 14a zum Verkleidungsteil 8. Ein zweiter Schwenkhebel 14b liegt im wesentlichen parallel hierzu und ist am Gelenk 15 auf einem die Achse 12 umgreifenden Bewegungsvermittler 16, der hier über ein Kreissegment von etwa 75° um die Achse 12 als vorstehender Mitnehmer ausgebildet ist, gelagert. Der Hebel 14a ist durch die Feder 17 in Richtung des Pfeils 18, also im Abdecksinn des Verkleidungsteils 8, vorgespannt.
  • Um die Achse 12 ist des weiteren ein zweiter Bewegungsvermittler 19 drehbar, der diese Achse 12 umgreift und ebenfalls über ein Kreissegment um die Achse 12 vorstehend nach Art eines Mitnehmers ausgebildet ist. Der Mitnehmer erstreckt sich hier über einen viel größeren Winkelbereich von etwa 240°. An diesem ist über das Gelenk 20 ein Antriebshebel 21 für den Aufsteller 22 schwenkbeweglich gehalten. Der Aufsteller 22 ist des weiteren über ein an dem Hebel 14a befindliches Schwenkgelenk 23 mit diesem verbunden.
  • Im geschlossenen Zustand des Verkleidungsteils 8 nach 5 ist das freie Kopfende 24 in einer Verriegelungsgabel 25 des Verkleidungsteils 8 gehalten, so daß dieses nicht um die Achse 13 aufgeschwenkt werden kann. Eine zweite Feder 26 wirkt zusätzlich in Richtung des Pfeils 27 im Schließsinn des Verkleidungsteils 8 um diese Achse 13.
  • Ein Antriebsorgan – nicht gezeichnet – beeinflußt direkt den um die Achse 12 drehbaren zweiten Bewegungsvermittler 19, so daß dieser in der ersten Phase der Bewegung (5 bis 7) einzeln beweglich ist.
  • Um das Verkleidungsteil aus der Abdeckstellung nach 5 (1. Bild in 19) in die Freigabestellung nach 9 (4. Bild in 19) zu bewegen, wird zunächst der Bewegungsvermittler 19 in Richtung des Pfeils 28 gedreht und nimmt dabei den an dem Gelenk 20 gehaltenen Antriebshebel 21 und darüber den Aufsteller 22 mit. Dieser wird bei noch in Ruhe verharrendem Hebel 14a über seine dortige Anlenkung 23 derart umgelenkt, daß das Kopfende 24 ungefähr vertikal aufwärts in Richtung des Pfeils 29 bewegt wird und dabei das Verkleidungsteil 8 um die Achse 13 entgegen der Einwirkungsrichtung 27 der Feder 26 aufwärts verschwenkt (6) bis in die hochkant stehende Zwischenstellung (7).
  • Bis zu dieser Hochkantstellung sind die Hebel 14a, 14b, die insgesamt mit ihren Drehgelenken 12, 15 an den Bewegungsvermittlern 19, 16 und ihren Anlenkungen an dem Verkleidungsteil 8 ein Viergelenk bilden, gegenüber der Abdeckstellung des Verkleidungsteils 8 noch nicht bewegt worden.
  • Trotz der quer zum Fahrzeug liegenden Bewegungsebene der Lagerung 20 um die Längsachse 12 ist zu Beginn der beschriebenen Bewegung ein Lösen des Kopfendes 24 aus der Verriegelung 25 dadurch möglich, daß die Achsen 12 und 13 windschief – und nicht im 90°-Winkel – zueinander liegen. Die Bahnkurve 30, die das Kopfende 24 auf einer erhabenen Gleitbahn 31 an der Unterseite des Verkleidungsteils 8 beschreibt, ist beispielsweise in den 11 und 12 eingezeichnet.
  • In der Zwischenstellung nach 7 (2. Bild in 19) schlägt der Mitnehmer des zweiten Bewegungsvermittlers 19 mit seiner Vorderkante 19a am Ende des ersten Bewegungsvermittlers 16 an und nimmt diesen daher in der folgenden Bewegungsphase bei weiterer Drehung in Richtung des Pfeils 28 mit, wobei dann gegen die Vorspannung 18 der Feder 17 angearbeitet wird. Der Mitnehmer des zweiten Bewegungsvermittlers 19 ist daher ein aktiver Arbeitsmitnehmer, der des ersten Bewegungsvermittlers 16 ein passiver Schleppmitnehmer.
  • Während des Einschwenkens der Hebel 14a und 14b um die Achse 12 gleitet das Kopfende 24 des mit dem Hebel 14a über das Gelenk 23 gekoppelten Aufstellers 22 auf der Gleitfläche 31 (14, 15) ab, was durch die Relativbewegung des Hebels 14a zum Verkleidungsteil 8 bedingt ist. Dabei kann die Gleitfläche 31 im wesentlichen parallel zum Verkleidungsteil 8 oder auch mit einer oder mehreren wechselnden Steigungen laufen. Dies hat dann den Effekt, daß während des Einschwenkens des Verkleidungsteils 8 quer zum Fahrzeug 1 das Verkleidungsteil 8 verkippt und ggf. anschließend rückgekippt und damit an Hindernissen der Karosserie 4, zum Beispiel einer vorstehenden Kante, vorbeigeführt werden kann.
  • In Freigabestellung ist der Schleppmitnehmer 16 durch den daran mit seiner Vorderkante 19a anliegenden Antriebsmitnehmer 19 gesperrt, so daß eine unbeabsichtig te Schwenkbewegung um die Achse 12 blockiert ist und erst ein Antreiben des Antriebsmitnehmers 19 die umgekehrte Aufstellbewegung zur Verlagerung des Verkleidungsteils 8 in die Abdeckstellung einleiten kann. Diese Bewegung ist zumindest unterstützt durch die Kraft der Feder 17. Auch kann der Antriebsmitnehmer 19, der ein Kreissegment von etwa 240° einnimmt, dann mit seiner gegenüberliegenden Endkante 19b den Schleppmitnehmer 16 entgegen der Richtung 28 drehen und am Ende der Bewegung in Abdeckstellung (19, Bild1) sperren. Dabei ist durch die Anlage des Kopfendes 24 des Aufstellers 22 an der Gleitbahn 31 während des gesamten Verschwenkens um die Achse 12 sichergestellt, daß ein Einschwenken des Verkleidungsteils 8 um seine Achse 13 erst nach Ende der Aufwärtsbewegung um die Achse 12 ermöglicht ist.
  • In den Ausführungsbeispielen sind die Verkleidungsteile 8 sowohl bei geschlossenem Dach 2 als auch während der Dachbewegung in Freigabestellung und nur bei geöffnetem Dach 2 in Abdeckstellung. Abweichend hierzu, kann es auch möglich sein, ein Verkleidungsteil auch bei vollständig geschlossenem Dach in Abdeckstellung zu halten.

Claims (12)

  1. Cabriolet-Fahrzeug (1) mit einem zumindest im wesentlichen unterhalb einer Eintrittsöffnung (3) in der Karosserie (4) ablegbaren Dach (2), wobei zumindest ein Teilbereich der Eintrittsöffnung (3) bei abgelegtem Dach (2) durch zwischen einer abdeckenden und einer freigebenden Stellung bewegliche Verkleidungsteile (8) abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Verkleidungsteil (8) aus der abdeckenden in die freigebende Stellung um zwei zueinander nicht parallele Bewegungsachsen (13; 12) verlagerbar ist und beide Bewegungen über ein gemeinsames Antriebsorgan bewirkbar sind, das für die beiden Bewegungen zwei um eine gemeinsame Achse (12) verlagerbare Bewegungsvermittler (19; 16) antreibt.
  2. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bewegungsvermittler (19) über einen Teilbereich eines um die gemeinsame Bewegungsachse (12) erstreckten Schwenkkreises einzeln beweglich und über einen anderen Teilbereich seiner Bewegung als Mitnehmer für einen weiteren Bewegungsvermittler (16) dient.
  3. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bewegungsvermittler (19) während der Verschwenkbewegung gegen den anderen (16) anschlägt und diesen in einer folgenden Bewegungsphase mitnimmt.
  4. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Schwenkbewegungen des Verkleidungsteils gegen die Vorspannung (18; 27) von Federn (17; 26) anzuarbeiten ist.
  5. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Achse (12) die Achse einer ersten Schwenkbewegung des Verkleidungsteils (8) ist.
  6. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bewegungsvermittler (19) einen das Verkleidungsteil (8) hochschwenkenden Aufsteller (22) betätigt.
  7. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsteller (22) an dem Verkleidungsteil (8) gleitbar ist.
  8. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Verkleidungsteils (8) eine Gleitbahn (31) für den Aufsteller vorgesehen ist.
  9. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahn (31) zumindest eine Steigung aufweist.
  10. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verkleidungsteil (8) von einer hochkant liegenden freigebenden Stellung in eine ebenfalls hochkant gestellte Zwischenstellung um eine zumindest nahezu längs zum Fahrzeug (1) erstreckte erste Achse (12) auswärts verschwenkbar ist und aus der Zwischenstellung um eine zumindest nahezu quer zum Fahrzeug (1) liegende zweite Achse (13) in Abdeckstellung schwenkbar ist.
  11. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die erste (12) und die zweite Achse (13) windschief zueinander stehen.
  12. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verkleidungsteil (8) zwischen der Zwischenstellung und der freigebenden Stellung jeweils mittels eines Viergelenkes (14a; 14b) verlagerbar ist.
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