DE102004041059A1 - Vorrichtung zum Zuführen von Stapeln - Google Patents
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Abstract
Um mittels einer Vorrichtung zum Zuführen von in Form von Stapeln (1) angeordnetem Produkt (2) zu einer Verpackungsstation (3), insbesondere zu einem Füllrohr (4) einer vertikalen Schlauchbeutelmaschine, kompakte oder in spezieller Weise aufgelockerte Stapel (1) zuführen zu können, weist die Vorrichtung oberhalb des Füllrohres (4) eine Kalibrierstation (28) auf, welche zu einem Verändern, vorzugsweise einem Kompaktieren, der Stapel (1) dient.
Description
- Der Anmeldegegenstand betrifft die Verpackungsbranche und dort eine Vorrichtung zum Zuführen von in Form von Stapeln angeordnetem Produkt zu einer Verpackungsstation.
- Es ist bekannt, gestapeltes Produkt in oben offene Leerbeutel zu füllen. Dabei werden die Stapel auf einer Transporteinrichtung an die Verpackungsstation gebracht und dort in die Beutel geworfen. Nachfolgend werden die Beutel an einer Verschließstation kopfseitig verschlossen. Die Leerbeutel wurden zuvor mittels einer vertikalen Schlauchbeutelmaschine hergestellt.
- Die bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, dass sie die vertikal ausgerichteten Stapel nicht immer sicher zuführt, und es deshalb zu unansehnlichen, teilweise sich auflösenden Stapeln kommen kann.
- Es liegt die Aufgabe zu Grunde, gestapeltes Produkt in kompakter Weise einer Verpackungsstation zuzuführen.
- Gelöst ist die Aufgabe gemäß Anspruch 1. Danach umfasst eine Vorrichtung zum Zuführen von in Form von Stapeln angeordnetem Produkt zu einer Verpackungsstation, insbesondere einem Füllrohr einer vertikalen Schlauchbeutelmaschine eine Kalibrierstation, wobei die Vorrichtung oberhalb des Füllrohres
4 diese Kalibrierstation28 aufweist, welche zu einem Verändern, vorzugsweise einem Kompaktieren der Stapel1 dient. - Die vorgeschlagene Vorrichtung hat den Vorteil, dass an der separaten Kalibrierstation jeweils ein Stapel oder mindestens zwei Stapel gleichzeitig kompaktiert oder sonst wie verändert werden können, bevor sie in eine Verpackung, z. B. einen Schlauchbeutel abgegeben werden. Ein Stapel mit einer idealen Stapelform ist sicherer an die Verpackung abzugeben. Die Kalibrierstation passt einen ankommenden Stapel in einer derartigen Art und Weise an die an ihn gestellten Anforderungen an, dass er entweder besonders kompakt oder aber mit besonders zuverlässigen Falleigenschaften versehen wird. Dies wird durch ein Verändern der Stapelausmaße bzw. der Stapelgeometrie erreicht.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der vorgeschlagenen Vorrichtung sind in den Ansprüchen 2 bis 8 beschrieben.
- Eine einfache Stapelkomprimierung wird erreicht, wenn gemäß Anspruch 2 ein Stoßelement
25 dazu vorgesehen ist, von oben her auf einen in der Kalibrierstation28 befindlichen Stapel1 zu stoßen, um den Stapel1 derart bezüglich seiner Höhe zu komprimieren. Ein derartiges Stoßelement eignet sich insbesondere für flexible, deformierbare Gegenstände, z. B. Kaffeepads, die einen Stapel bilden. - Um gerade Stapel
1 zu erreichen, kann die Kalibrierstation28 vier mittels jeweils einer Stelleinrichtung29 aufeinander zu bewegbare Wände30 aufweisen (Anspruch 3). Derart werden seitlich aus dem Stapel herausragende Gegenstände in den Stapel geschoben. Als Stelleinrichtung eignet sich hierbei insbesondere ein Pneumatikzylinder (Anspruch 4). - Als Kalibrierstation zum Begradigen von Stapeln eignet sich insbesondere ein trichterförmig nach unten zu laufender Raum (Anspruch 5), den die Stapel passieren müssen, um in das Füllrohr zu gelangen.
- Ist gemäß Anspruch 6 die Kalibrierstation senkrecht oberhalb des Füllrohres vorgesehen, so können die Stapel, z. B. durch eine bodenseitige Klappe der Kalibrierstation, nach unten in das Füllrohr abgegeben werden, ohne dass sie nochmals in eine horizontale Richtung versetzt werden müssen.
- Die Kalibriereinrichtung kann auch zu einer Stapelverbreiterung vorgesehen sein. Diese ist dann sinnvoll, wenn ein Stapel in verbreitertem Zustand bessere Falleigenschaften hat und dann sicher in aufrechter Weise in einer Verpackung landen kann. Gemäß Anspruch 7 sind an einer Kalibrierstation seitlich an nur einigen Produkten eines Stapels angreifende Elemente vorgesehen, die dazu dienen, nur die ergriffenen Produkte in Horizontalrichtung zu verschieben, so dass derart eine Stapelverbreiterung erreicht wird. Als Elemente eignen sich Zinken einer Gabel (Anspruch 8).
- Im folgenden wird die Erfindung an Hand Ausführungsbeispiele darstellender Figuren näher beschrieben. Es zeigt:
-
1 in einer Seitenansicht eine Vorrichtung zum Zuführen von in Form von Stapeln angeordnetem Produkt zu einer Verpackungsstation, welche ein Füllrohr einer vertikalen Schlauchbeutemaschine aufweist, wobei die Vorrichtung oberhalb des Füllrohres (4 ) eine Kalibrierstation (28 ) aufweist, welche zu einem Kompaktieren der Stapel dient; -
2 in einer Ansicht von oben den Kalibrierraum gemäß1 ; -
3 in einer Ansicht von oben den Kalibrierraum der2 , jedoch mit vier mittels einer Stelleinrichtung aufeinander zu bewegbaren Wänden; -
4 in einem Vertikalschnitt eine Kalibrierstation, die als trichterförmig nach unten zu laufender Raum ausgestaltet ist, sowie -
5 in einer Seitenansicht zwei seitlich an jeweils nur einigen Produkten eines Stapels angreifende Elemente einer Kalibrierstation, die dazu dienen, jeweils nur die ergriffenen Produkte in Horizontalrichtung entgegengesetzt zueinander zu verschieben, so dass derart eine Stapelverbreiterung erreicht wird. - Ein mittels eines Antriebes
18 parallelversetzter Rechen19 schiebt mit einem seiner fünf Zinken20 einen Stapel1 aufeinandergelegter Gegenstände2 (Kaffeepads) auf eine Klappe7 (1 ). Nach einem Öffnen der Klappe7 mittels eines einfachen Stellmechanismusses21 gelangt der Stapel1 in eine tiefer liegende Kalibrierstation28 , um dort Teil eines höheren Stapels1 zu werden. Derart wird in Form von Stapeln angeordnetes Produkt einer Verpackungsstation3 , welche ein Füllrohr einer vertikalen Schlauchbeutelmaschine aufweist, zugeführt. - Die Kalibrierstation
28 ist senkrecht oberhalb des Füllrohres4 vorgesehen und dient zum Kompaktieren relativ hoher Stapel1 . Ein Stoßelement25 ist dazu vorgesehen, bei geöffneter Klappe7 , von oben her auf den in der Kalibrierstation28 befindlichen Stapel1 zu stoßen, um den Stapel1 derart bezüglich seiner Höhe zu komprimieren. Als Antrieb für das Stoßelement25 dient ein Linearmotor22 , dessen antreibendes Teil23 ein bewegliches Teil24 und damit das Stoßelement25 nach unten und auch wieder zurück bewegt. - Um den Stapel
1 desweiteren bezüglich seines Durchmessers zu komprimieren, weist die Kalibrierstation28 zusätzlich vier mittels jeweils als Pneumatikzylinder ausgebildeten Stelleinrichtung29 aufeinander zu bewegbare Wände30 auf (2 ,3 ). Der komprimierte Stapel1 wird sodann durch Betätigung eines Antriebes26 und damit verbundenem Öffnen einer weiteren Klappe27 nach unten in das Füllrohr4 abgegeben. - In einer zweiten Ausführungsform ist die Kalibrierstation
28 ein trichterförmig nach unten zu laufender Raum31 (4 ), bei dessen passieren die Stapel1 bezüglich ihres Durchmessers komprimiert werden. - In einem dritten Ausführungsbeispiel sind in einer Kalibrierstation zwei jeweils seitlich an jedem zweiten Produkt
2 in alternierender Weise angreifende Elemente5 vorgesehen, die dazu dienen, nur die ergriffenen Produkte2 in Horizontalrichtung aufeinander zu zu verschieben, so dass derart eine Stapelverbreiterung erreicht wird. Die Elemente5 sind Zinken von Gabeln6 . -
- 1
- Stapel
- 2
- Produkt
- 3
- Verpackungsstation
- 4
- Füllrohr
- 5
- Element
- 6
- Gabel
- 7
- Klappe
- 18
- Antrieb
- 19
- Rechen
- 20
- Zinken
- 21
- Stellmechanismus
- 22
- Linearmotor
- 23
- antreibendes Teil
- 24
- bewegliches Teil
- 25
- Stoßelement
- 26
- Antrieb
- 27
- Klappe
- 28
- Kalibrierstation
- 29
- Stelleinrichtung
- 30
- Wand
- 31
- trichterförmiger Raum
Claims (8)
- Vorrichtung zum Zuführen von in Form von Stapeln (
1 ) angeordnetem Produkt (2 ) zu einer Verpackungsstation (3 ), insbesondere zu einem Füllrohr (4 ) einer vertikalen Schlauchbeutelmaschine, wobei die Vorrichtung oberhalb des Füllrohres (4 ) eine Kalibrierstation (28 ) aufweist, welche zu einem Verändern, vorzugsweise einem Kompaktieren der Stapel (1 ) dient. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stoßelement (
25 ) dazu vorgesehen ist, von oben her auf einen in der Kalibrierstation (28 ) befindlichen Stapel (1 ) zu stoßen, um den Stapel (1 ) derart zu komprimieren. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalibrierstation (
28 ) vier mittels jeweils einer Stelleinrichtung (29 ) aufeinander zu bewegbare Wände (30 ) aufweist. - Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Stelleinrichtung (
29 ) ein Pneumatikzylinder vorgesehen ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalibrierstation (
28 ) ein trichterförmig nach unten zu laufender Raum (31 ) ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalibrierstation (
28 ) senkrecht oberhalb des Füllrohres (4 ) vorgesehen ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kalibrierstation (
28 ) seitlich an nur einigen Produkten (2 ) eines Stapels (1 ) angreifende Elemente vorgesehen sind, die dazu dienen, nur die ergriffenen Produkte (2 ) in Horizontalrichtung zu verschieben, so dass derart eine Stapelverbreiterung erreicht wird. - Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (
5 ) Zinken einer Gabel (6 ) sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE102004041059A1 true DE102004041059A1 (de) | 2006-03-02 |
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- 2004-08-25 DE DE200410041059 patent/DE102004041059A1/de not_active Withdrawn
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