DE19917436C2 - Vorrichtung zum Übergeben einer Blisterpackung - Google Patents
Vorrichtung zum Übergeben einer BlisterpackungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übergeben
einer in einer Thermoformmaschine aus einer Folie
gebildeten Blisterpackung in die Packgutkette einer
Kartoniermaschine, mit einer ein Stanzwerkzeug
aufweisenden Stanzstation, der ein die
Blisterpackung ergreifender Absenker zugeordnet ist, der
in der Stanzstation höhenverstellbar oberhalb der
Packgutkette gelagert ist.
Die DE 37 44 458 A1 zeigt eine Verpackungsvorrichtung, bei
der die aus der Folienbahn ausgestanzten Blisterpackungen
einem Schacht zugeführt werden, in den diese bis zur
Landung auf einer nicht höhenverstellbaren Platte
hineinfallen, so daß sich durch nachfolgende in den
Schacht hineinfallende Blisterpackungen ein Stapel bildet,
der bei Erreichen einer vorgegebenen Größe von der Platte
auf ein höhenverstellbares Hebewerkzeug verschoben wird,
das den Stapel an die Packgutkette übergibt.
Die DE 297 22 256 01 zeigt eine Verpackungsmaschine, bei
der in einer Folienbahn ausgebildete Behälter einer
Stanzvorrichtung zugeführt werden, in der von unten ein
Unterwerkzeug mit einer Andruckplatte gegen die Folienbahn
und zugleich von oben ein Oberwerkzeug mit einem
Messerträger und einem diesem zugeordneten Stanzmesser
gegen die Folienbahn gepreßt werden, so daß der Behälter
weitgehend, aber nicht vollständig von der Folienbahn
abgetrennt wird und mit dieser durch Stege verbunden
bleibt. Der Behälter wird dann in der Folienbahn in
Transportrichtung der Folienbahn einer Ausgabevorrichtung
zugeführt, in der sich von unten Gegenhalter dem Behälter
anlegen, während dieser von oben durch einen Ausstoßer
durch die Folienbahn hindurch nach unten auf ein
Förderband gestoßen wird, das zwischen den dem Gegenhalter
bildenden Fingern verläuft. Aus der (nachveröffentlichten)
DE 198 20 408 A1 ist eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art bekannt, bei der eine Stanzvorrichtung und
eine Ausgabevorrichtung in einer Station zusammengefaßt
sind, wobei dem Ausstoßer eine Saugvorrichtung zum
Ansaugen der Behälter zugeordnet ist, die den Gegenhalter
ersetzt.
Aus der DE 29 22 171 A1 ist eine Vorrichtung bekannt, bei
der ein um eine Achse drehbares Transportrad vorgesehen
ist, das Saugorgane zum Ergreifen der Blisterpackungen
aufweist, wobei die Saugorgane in starrer Anordnung am
Transportrad befestigt sind. Das Transportrad ist an einer
Schwinge aufgehängt, wobei das Transportrad über ein
Schrittschaltgetriebe und die Schwinge über ein
Schubkurbelgetriebe derartig angetrieben sind, daß durch
Überlagerung der gewünschte Bewegungsablauf für die
Saugorgane resultiert. Diese Vorrichtung ist aufwendig und
daher teuer in der Herstellung und arbeitet darüber hinaus
jedenfalls bei hohen Taktzahlen dynamisch ungünstig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art so auszubilden, daß bei hohen
Taktzahlen und reduziertem mechanischem Aufwand ein
zuverlässiger Betrieb möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß zur Bildung eines
Stapels von Blisterpackungen in der Tasche der
Packgutkette in aufeinanderfolgenden Taktzyklen der Hub
des Absenkers variabel ist.
Diese Vorrichtung bietet den Vorteil, daß durch die
Integration des Absenkers in die Stanzstation insgesamt
eine sehr kompakte Bauweise mit wenig Platzbedarf
vorliegt, bei der auch die Kartoniermaschine näher an der
Thermoformmaschine platziert werden kann, so daß es bei
der Übergabe der Blister aus der Thermoformmaschine in die
Kartoniermaschine ausreichend ist, eine rein vertikale,
translatorische Bewegung auszuführen, die nicht mit einer
horizontalen oder rotatorischen Bewegung überlagert werden
muß. Die Höhenverstellung des Absenkers läßt sich sehr
einfach ohne großen konstruktiven Aufwand realisieren und
ermöglicht hohe Taktraten, wobei der variable Hub des
Absenkers den großen Vorteil bietet, daß durch den
Absenker die Blisterpackungen in den Taschen der
Packgutkette gezielt und definiert gestapelt werden
können, ohne daß beispielsweise die Gefahr des Verkantens
der Blisterpackungen in den Taschen der Packgutkette
besteht, wie dies der Fall wäre, wenn sich an das Ende der
Absenkbewegung eine freie Fallstrecke der Blisterpackung
anschließen müßte, um je nach momentan gegebener
Stapelhöhe die Stapelbildung fortsetzen zu können.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß der Absenker, das Stanzwerkzeug und
die Packgutkette höhengestaffelt untereinander angeordet
sind und daß das Stanzwerkzeug als Stanzrahmen ausgebildet
ist, durch den hindurch der Absenker beim Ablegen der
Blisterpackung in die Packgutkette reicht. In der Regel
wird eine Blisterpackung nicht randseitig von der Folie
getrennt, sondern muß in Umfangsrichtung vollständig aus
der Folie ausgestanzt werden, so daß ein Foliennetz mit
Abfallstegen entsteht. Um nicht vor dem Absenken der
Blisterpackungen in die Packgutkette das Foliennetz
entfernen und das Stanzwerkzeug wegschwenken zu müssen,
was Zeit erfordert und die Taktrate reduzieren würde, ist
es günstiger, den Absenker durch das Foliennetz sowie den
Stanzrahmen nach unten hindurchzuführen und wieder nach
oben zurückzuziehen. Dies bedeutet im Ergebnis auch, daß
allein die Höhenverstellung des Absenkers ausreichend ist
und das Stanzwerkzeug neben dem erforderlichen Stanzhub
keine zusätzliche Bewegung ausführen muß, um den Weg für
den Absenker freizugeben.
Die Blisterpackungen werden in der Thermoformmaschine
gebildet, indem in einer Folie Näpfe durch Tiefziehen
geformt werden, die anschließend befüllt und durch eine
Deckfolie verschlossen werden. Bei dem derzeitigen
technischen Entwicklungsstand erfolgt dies sehr
zuverlässig; jedoch kommt es auch vor, daß
Blisterpackungen nur teilweise gefüllt als "Fehlblister"
oder gar nicht gefüllt als "Leerblister" in der Stanzstation
ankommen. Deshalb ist im Rahmen der Erfindung eine dem
Füllstatus der Blisterpackung überwachende
Kontrolleinrichtung vorgesehen, wobei unterhalb des
Stanzwerkzeuges eine durch die Kontrolleinrichtung aus
einer den Durchgang des Absenkers freigebenden in eine den
Durchgang sperrende Stellung verstellbare Ablageeinheit
angeordnet ist. Meldet nun die Kontrolleinrichtung einen
Fehlblister, kann der Arbeitstakt in der Station zunächst
unverändert weitergeführt werden, das heißt die
Blisterpackung wird von dem Absenker ergriffen und durch
den Stanzrahmen von der Folie getrennt. Anschließend wird
dann der variable Hub des Absenkers ausgenutzt und die
fehlgefüllte Blisterpackung nicht auf den Stapel in der
Packgutkette abgelegt, sondern mit reduziertem Hub
oberhalb auf der Ablageeinheit plaziert.
Dabei ist weiterhin vorgesehen, daß die Ablageeinheit
durch eine Platte mit einer Durchgangsöffnung gebildet
ist, die durch einen verstellbaren Riegel verschließbar
ist. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, daß bei nur
geringem Platzbedarf der Riegel einfach linear zwischen
der den Durchgang sperrenden Stellung in die den Weg für
den Absenker freigebende Stellung verschoben werden kann.
Um die Ablageeinheit für den nächsten Arbeitstakt und
einen nachfolgenden Fehlblister freizugeben, ist auf der
Ablageeinheit ein Stößel angeordnet, durch den der
Fehlblister von der Ablageeinheit in ein Sammelgefäß
überführt werden kann, in dem die Ware in den gefüllten
Näpfen des teilgefüllten Fehlblisters zur Wiederverwertung
zur Verfügung steht.
Zur Verstellung des Riegels oder des Stößels der zur Verstellung beider ist ein
Pneumatikzylinder vorgesehen.
Im Rahmen der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, daß in
Transportrichtung der Folie hinter dem Stanzwerkzeug eine
Abfallstanze angeordnet ist, die dazu genutzt wird, das
Foliennetz zu zerkleinern. Dieser Abfallstanze können auch
Leerblister zugeführt werden, die somit zusammen mit den
Abfallstegen des Foliennetzes in einem einzigen
Abfallgefäß gesammelt und der Wiederverwertung zugeführt
werden. Dies wird in einfacher Weise erreicht, indem bei
der Detektion eines Leerblisters durch die
Kontrolleinrichtung das Ausstanzen durch das Stanzwerkzeug
entfällt.
Um die Blisterpackung bereits vor dem Ausstanzen aus der
Folie von oben halten zu können, ist zweckmäßigerweise der
Absenker als Absenksauger mit einem Saugkopf zum Ergreifen
der Blisterpackung ausgebildet, so daß die Blisterpackung
durch einen Unterdruck am Absenker gehalten und in die
Packgutkette übergeben wird. Das sichere Übergeben wird
dadurch gefördert, daß nicht lediglich der Unterdruck
aufgehoben wird, sondern zusätzlich ein kurzer Druckstoß
auf die Blisterpackung einwirkt.
Durch eine Thermoformmaschine können eine Vielzahl von
verschieden gestalteten Blisterpackungen hergestellt
werden, so daß jede einzelne Station der
Thermoformmaschine und der Kartoniermaschine auf das
andere Format der Blisterpackung möglichst schnell und
einfach ohne großen Arbeitsaufwand umstellbar sein muß.
Dies gilt auch für die erfindungsgemäße Vorrichtung, die
dazu derart gestaltet ist, daß der Absenker als Formatteil
lösbar an einem durch einen Servomotor verstellbaren
Träger und das Stanzwerkzeug lösbar am Rahmen der
Vorrichtung angeschlossen ist.
Im folgenden soll die Erfindung an einem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert werden;
es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung, mit einer teilweise
dargestellten Kartoniermaschine,
Fig. 2 den Schnitt II-II aus Fig. 1,
Fig. 3 den Schnitt III-III aus Fig. 1,
Fig. 4 die Ansicht aus Richtung des Pfeiles X aus Fig.
1,
Fig. 5 eine isolierte Darstellung der Ablageeinheit mit
dem angeschlossenen Sammelbehälter, und
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung der
Ablageeinheit, in einer Sicht aus Richtung des
Pfeiles VI aus Fig. 5.
Blisterpackungen 1 werden in Thermoformmaschinen
hergestellt, indem zunächst in einer ersten Folie Näpfe
tiefgezogen werden, die anschließend mit der zu
verpackenden Ware befüllt und mit einer Deckfolie
versiegelt werden. Die so gebildeten Blisterpackungen 1
müssen dann noch vereinzelt und in Faltschachteln verpackt
werden, denen sie mit einer Kartoniermaschine 2 zugeführt
werden. Die vorliegende Erfindung betrifft die Kopplung
der Thermoformmaschine mit der Kartoniermaschine 2 durch
eine Vorrichtung zum Übergeben der in der
Thermoformmaschine gebildeten Blisterpackungen 1 in die
Packgutkette der Kartoniermaschine 2. Die Vorrichtung
umfaßt dabei eine Stanzstation 3 mit einem
Stanzwerkzeug 4, das lösbar über zwei Klemmbolzen 5 am
Rahmen der Vorrichtung angeschlossen ist, und mit einem
die Matrize tragenden Hubtisch 6. Das Stanzwerkzeug 4 ist
als Stanzrahmen 7 ausgebildet, der die Blisterpackung 1 in
Umfangsrichtung aus der Folie herausstanzt, die als
Foliennetz mit durch Abfallstegen getrennten Öffnungen
weitergeführt wird.
Der Stanzstation 3 ist ein als Absenksauger ausgebildeter
Absenker 8 zugeordnet, der translatorisch vertikal
verstellbar ist. Der Absenker 8, das Stanzwerkzeug 4 und
die Packgutkette 9 sind höhengestaffelt untereinander
angeordnet.
Wird nun eine Blisterpackung 1 in der Folie der
Stanzstation 3 zugeführt, so senkt sich der Absenker 8 auf
die Blisterpackung 1 ab und ergreift diese mit seinem
Saugkopf 10, der mit einer Unterdruckquelle verbunden ist.
Das Stanzwerkzeug 4 trennt die Blisterpackung 1 aus der
Folie heraus. Durch die in dem Foliennetz ausgebildete
Masche und durch den Stanzrahmen 7 des stationär
verharrenden Stanzwerkzeuges 4 hindurch wird der
Absenker 8 mit der Blisterpackung 1 linear nach unten
verstellt, bis die Blisterpackung 1 sich in der Tasche der
Packgutkette 9 der Kartoniermaschine 2 befindet. Der Hub
des Absenkers 8 ist dabei variabel, so daß in
aufeinanderfolgenden Taktzyklen in der Tasche der
Packgutkette 9 ein Stapel 11 von Blisterpackungen 1
gebildet werden kann, und zwar jederzeit auch nach dem
Start der Thermoformmaschine und der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, ohne daß eine erstmalige Befüllung der Tasche
der Kartoniermaschine 2 erfolgen muß, wie es bei anderen
Übergabevorrichtungen notwendig ist.
Die Vorrichtung weist weiterhin eine Kontrolleinrichtung
auf, mit der der Füllstatus der Blisterpackung 1
kontrolliert und darauf überwacht werden kann, ob
sämtliche Näpfe korrekt gefüllt sind, oder ob ein
Fehlblister vorliegt, bei dem mindestens ein Napf nicht
gefüllt ist, bzw. ein Leerblister, bei dem sämtliche Näpfe
leer geblieben sind. Unterhalb des Stanzwerkzeuges 4 ist
eine Ablageeinheit 12 angeordnet, die durch eine Platte 13
mit einer Durchgangsöffnung 14 gebildet ist, die durch
einen Riegel 15 gesperrt bzw. freigegeben werden kann. Die
Verstellung des Riegels 15 erfolgt in Abhängigkeit des von
der Kontrolleinrichtung erfaßten Füllstatus der
Blisterpackung 1. Liegt ein Fehlblister vor, so wird
dieser normal von dem Absenker 8 erfaßt und ausgestanzt,
wobei anschließend der variable Hub des Absenkers 8
ausgenutzt wird, der den Fehlblister lediglich bis zur
Ablageeinheit 12 absenkt, deren Durchgangsöffnung 14 durch
den Riegel 15 verschlossen ist. Von dort wird der
Fehlblister durch einen Stößel 16 in einen
Sammelbehälter 17 transportiert. Signalisiert die
Kontrolleinrichtung eine korrekt gefüllte Blisterpackung,
gibt der Riegel 15 die Durchgangsöffnung 14 wieder frei
und ein normaler Taktzyklus wird abgearbeitet. Sowohl zur
Verstellung des Riegels 15, der einflügelig oder
zweiflügelig mit entgegengesetzt verstellbaren Flügeln
gestaltet ist, als als auch des Stößels 16 sind
Pneumatikzylinder 18 vorgesehen.
In Transportrichtung der Folie hinter dem Stanzwerkzeug 4
ist eine unabhängig von dieser zu betätigende
Abfallstanze 19 angeordnet, die gleichfalls über einen
Pneumatikzylinder 20 verstellt wird. Diese Abfallstanze 19
dient dazu, das Foliennetz mit den Abfallstegen zu
zerkleinern und in einem Abfallbehälter zu sammeln, zu dem
die Folienreste über ein Förderband 21 transportiert
werden. Diesem Abfallbehälter werden auch die Leerblister
zugeführt, da bei einem von der Kontrolleinrichtung
erfaßten Leerblister das Ausstanzen der Blisterpackung 1
unterbleibt.
Der Absenker 8 ist paarweise vorgesehen. Die beiden
Absenker 8 sind lösbar an einem Träger 22 angeschlossen,
der zur Höhenverstellung durch einen Servomotor 23 in
vertikaler Richtung verfahren wird.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Übergeben einer in einer
Thermoformmaschine aus einer Folie gebildeten
Blisterpackung (1) in die Packgutkette (9) einer
Kartoniermaschine (2), mit einer ein Stanzwerkzeug (4)
aufweisenden Stanzstation (3), der ein die
Blisterpackung (1) ergreifender Absenker (8)
zugeordnet ist, der in der Stanzstation (3)
höhenverstellbar oberhalb der Packgutkette (9)
gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung
eines Stapels (11) von Blisterpackungen (1) in der
Tasche der Packgutkette (9) in aufeinanderfolgenden
Taktzyklen der Hub des Absenkers (8) variabel ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Absenker (8), das Stanzwerkzeug (4) und die
Packgutkette (9) höhengestaffelt untereinander
angeordnet sind, und daß das Stanzwerkzeug (4) als
Stanzrahmen (7) ausgebildet ist, durch den hindurch
der Absenker (8) beim Ablegen der Blisterpackung (1)
in die Packgutkette (9) reicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß eine den Füllstatus der
Blisterpackung (1) überwachende Kontrolleinrichtung
vorgesehen ist, und daß unterhalb des
Stanzwerkzeuges (4) eine durch die Kontrolleinrichtung
aus einer den Durchgang des Absenkers (8) freigebenden
in eine den Durchgang sperrende Stellung verstellbare
Ablageeinheit (12) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ablageeinheit (12) durch eine Platte (13) mit
einer Durchgangsöffnung (14) gebildet ist, die durch
einen verstellbaren Riegel (15) verschließbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Ablageeinheit (12) ein
Stößel (16) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Verstellung des Riegels (15) oder des
Stößels (16) oder zur Verstellung beider ein
Pneumatikzylinder (18) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß in Transportrichtung der Folie
hinter dem Stanzwerkzeug (4) eine Abfallstanze (19)
angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Absenker (8) als Absenksauger
mit einem Saugkopf (10) zum Ergreifen der
Blisterpackung (1) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Absenker (8) als Formatteil
lösbar an einem durch einen Servomotor (23)
verstellbaren Träger (22) angeschlossen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Stanzwerkzeug (4) lösbar am
Rahmen der Vorrichtung angeschlossen ist.
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