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DE102004039045A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln der Position einer Markierung eines endlosen Trägermaterials - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln der Position einer Markierung eines endlosen Trägermaterials Download PDF

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DE102004039045A1
DE102004039045A1 DE102004039045A DE102004039045A DE102004039045A1 DE 102004039045 A1 DE102004039045 A1 DE 102004039045A1 DE 102004039045 A DE102004039045 A DE 102004039045A DE 102004039045 A DE102004039045 A DE 102004039045A DE 102004039045 A1 DE102004039045 A1 DE 102004039045A1
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Werner Dipl.-Ing. Fuchs
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Oce Printing Systems GmbH and Co KG
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ermitteln einer für die Positionierung eines zu bedruckenden endlosen Trägermaterials (16) im Drucker oder Kopierer relevanten Markierung des Trägermaterials (16). In dem Erfassungsbereich (46) einer Sensoranordnung (50) ist die Markierung des in den Drucker oder Kopierer eingelegten endlosen Trägermaterials (16) angeordnet. Ein Zeigegerät (48) wird an einer für die Positionierung des Trägermaterials (16) im Drucker oder Kopierer relevanten Position der Markierung (48) positioniert. Die Sensoranordnung (50) erfasst die Position des positionierten Zeigegerätes (48).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln der Position einer als Referenz dienenden Markierung eines endlosen Trägermaterials, bei dem bzw. bei der zum Ermitteln der Position das endlose Trägermaterial in einen Drucker oder Kopierer eingelegt wird.
  • Insbesondere bei Hochleistungsdruckern mit einer Druckgeschwindigkeit von größer 150 Blatt DIN A4 pro Minute werden zum Positionieren von Druckbildern auf dem endlosen Trägermaterial Markierungen mit Hilfe von Sensoranordnungen im Drucker oder Kopierer erfasst. Beispielsweise werden in einem Randbereich des Trägermaterials vorgesehene Randlöcher mit Hilfe so genannter Lochsensoren erfasst. Alternativ oder zusätzlich können auf das Trägermaterial vorgedruckte Marken mit Hilfe einer Sensoranordnung, insbesondere mit Hilfe eines Markensensors, im Drucker oder Kopierer erfasst werden. Mit Hilfe der erfassten Position einer solchen Markierung wird mindestens eine weitere Position mit Hilfe einer Steuereinheit des Druckers insbesondere abhängig von der voreingestellten Formularlänge bestimmt. Vorzugsweise wird die Position eines im Trägermaterial vorgesehenen Querfalzes bestimmt. Mit Hilfe der ermittelten Position wird die Markierung oder die bestimmte Position an einer Sollposition positioniert, um ausgehend von dieser Sollposition ein Druckbild exakt auf dem Trägermaterial zu positionieren.
  • Um weitere Positionen auf dem Trägermaterial, insbesondere einen Querfalz im Trägermaterial, exakt an einer Sollposition positionieren zu können, ist es erforderlich, die Position des Querfalzes in Bezug auf die erfassbaren Randlöcher und/oder in Bezug auf die erfassbaren vorgedruckten Marken, zu erfassen, um die exakte Lage des Trägermaterials im Drucker oder Kopierer sowie die Lage weiterer Positionen, insbesondere weiterer Querfalze im Trägermaterial exakt bestimmen und positionieren zu können. Mit Hilfe der erfassten Positionen einer Markierung im Drucker oder Kopierer werden Abläufe gesteuert und/oder Fehlerzustände überwacht.
  • Bei einem bekannten Hochleistungsdrucker der Baureihe CB der Anmelderin wird eine als Trägermaterial dienende Papierbahn 16 nach dem Einlegen an einer Positionsmarkierung positioniert. Die Positionsmarkierung ist, wie in 1 dargestellt, eine Kante eines Lineals 12 quer zur Hauptförderrichtung der Papierbahn 16, das an einer schwenkbaren Vorrichtung 14 befestigt ist, so dass das Lineal 12 mit Hilfe der Schwenkvorrichtung 14 in Richtung des Pfeils P1 zur Papierbahn 16 hin geschwenkt werden kann. Im heruntergeschwenkten Zustand berührt die Unterkante des Lineals 12 die Oberfläche der Papierbahn 16 oder ist unmittelbar über der Papierbahn 16 angeordnet, um Mess- bzw. Positionierungsfehler zu vermeiden. Die Papierbahn 16 wird dem Drucker in Richtung des Pfeils P2 zugeführt, wobei die durch den Pfeil P2 angegebene Richtung die Hauptförderrichtung ist, in der die Papierbahn 16 dem Drucker zum Bedrucken zugeführt wird.
  • Die im heruntergeschwenkten Zustand an der Papierbahn 16 sichtbare Kante des Lineals 12 bildet die Positionsmarkierung, an der eine in oder auf der Papierbahn 16 aufgebrachte Markierung exakt ausgerichtet werden muss, um ausgehend von dieser Position einen so genanten Synchronisiervorgang durchzuführen. Bei einem Solchen Synchronisiervorgang wird die Papierbahn 12 soweit in Richtung des Pfeils P2 gefördert, bis eine Markierung mit Hilfe einer im Drucker angeordneten Sensoranordnung erfasst wird. Ausgehend von der bis zum Eintreffen der Markierung an der Sensoranordnung geförderten Länge der Papierbahn 16 und der Ist-Position der Papierbahn 16 beim Eintreffen der Markierung an der Sensoranordnung wird die weitere Positionierung der Papierbahn 16 im Drucker gesteuert.
  • Im vorliegenden Fall enthält die Papierbahn 16 einen Querfalz 18, der als Perforation in der Papierbahn 16 ausgebildet ist und eine Trennstelle zwischen zwei benachbarten bedruckbaren Formularen bildet. Die Formulare sind zu bedruckende Abschnitte der Papierbahn 16, die bei einer Weiterverarbeitung der Papierbahn 16 beispielsweise die Länge eines Einzelblattes festlegen.
  • Zum Positionieren des Querfalzes 18 wird die Papierbahn 16 mit Hilfe von Bedieneingaben von einer Bedienperson durch langsames Vorwärtsfördern der Papierbahn 16 in Richtung des Pfeils P2 und/oder ein langsames Fördern der Papierbahn 16 in entgegengesetzter Richtung des Pfeils P2 so lange hin und her gefördert, bis der Querfalz 18 an der Linealkante des Lineals 12 exakt ausgerichtet ist. Dieser Vorgang ist relativ aufwendig und erfordert viel Übung und Geschick der Bedienperson. Alternativ oder zusätzlich kann auf die Papierbahn 16 eine Markierung aufgedruckt sein, die auch als Marke bezeichnet wird. Die Marke wird dann ähnlich wie die Randlöcher mit Hilfe einer Sensoranordnung im Drucker oder Kopierer erfasst, wobei vorzugsweise das Eintreffen der vorderen oder hinteren Markenkante an der Sensoranordnung erfasst und zur Steuerung der Positionierung der Papierbahn 16 genutzt wird.
  • In 1 ist weiterhin ein zweiter Querfalz 20 dargestellt, der wie der erste Querfalz 18 als Perforation in der Papierbahn 16 ausgebildet ist. Der Bereich zwischen dem ersten Querfalz 18 und dem zweiten Querfalz 20 ist ein Druckbereich eines ersten Formulars.
  • In 2 ist die Papierbahn 16 mit den Querfalzen 18 und 20 nach 1 dargestellt. Gleiche Elemente haben gleiche Bezugszeichen. Auf der Papierbahn 16 ist eine erste Marke 22 in Form eines gedruckten Rechtecks dargestellt. Die erste Marke ist in Bezug auf die Hauptförderrichtung P2 der Papierbahn 16 unmittelbar nach dem Querfalz 18 im linken Randbereich der Papierbahn 16 angeordnet. Dieser Randbereich wird bei einer Weiterverarbeitung der bedruckten Papierbahn 16 z.B. abgeschnitten oder befindet sich nach dem Binden mehrerer Druckseiten in einem nicht sichtbaren Randbereich. Eine zweite Marke 24 in Form eines auf die Papierbahn 16 gedruckten Rechtecks ist in Papierlaufrichtung P2 unmittelbar nach dem zweiten Querfalz 20 angeordnet.
  • Die Querfalze 18 und 20 begrenzen einen ersten Druckbereich, der auch als Formular bezeichnet wird, wobei der Abstand zwischen den Querfalzen 18 und 20 auch als Formularlänge bezeichnet wird. An den ersten Druckbereich schließt nach dem Querfalz 20 ein zweiter Druckbereich an, der dieselbe Formularlänge hat wie der erste Druckbereich. Unmittelbar nach dem zweiten Querfalz 20 ist die zweite Marke 24 angeordnet und hat die gleiche Lage zum Querfalz 20 und zum linken Rand der Papierbahn 16, wie die erste Marke 22 zum Querfalz 18 und zum linken Rand der Papierbahn 16.
  • Ausgehend von der Größe der aufgedruckten Marken 22 und 24 ist ein Erfassungsbereich einer Sensoranordnung im Drucker oder Kopierer vorgesehen, der in einem so genannten Erfassungsfenster die Papierbahn 16 abtastet und ermittelt, ob und gegebenenfalls wann eine Markenkante in diesem Erfassungsfenster an der Sensoranordnung eintrifft. Dieses Fenster ist für die erste Marke 22 in 2 mit 26 bezeichnet und für die zweite Marke 24 mit 28. Das Fenster gibt jedoch lediglich den Bereich der Papierbahn an, der auf Grund der Abmessungen und Position der Marken 22, 24 mit Hilfe der Sensoranordnung abgetastet wird und ist somit auf der Papierbahn 16 weder vor noch nach dem Bedrucken sichtbar.
  • Nach dem Einlegen der Papierbahn 16 in den Drucker ist die vordere Markenkante exakt an der Linealkante des Lineals 12 durch langsames Vor- und/oder Zurückbewegen der Papierbahn 16 auszurichten. Anschließend muss die Bedienperson die Lage und Breite der am Lineal ausgerichteten Marke 24 quer zur Hauptförderrichtung P2 abmessen und über ein Bedienfeld in den Drucker eingeben. Die Sensoranordnung zum Erfassen der Marke im Drucker wird dann entsprechend quer zur Hauptförderrichtung so verschoben, dass die Marke 24 beim Durchlauf der Papierbahn 16 durch den Drucker vom Erfassungsbereich der Sensoranordnung erfasst wird.
  • Alternativ oder zusätzlich kann der Erfassungsbereich der Sensoranordnung in y-Richtung der Position der Marke 24 angepasst werden. Ferner wird der Abstand zwischen der dem Querfalz 18 zugewandten Markenkante der Marke 24 und dem Querfalz 18 als Parameter im Drucker beispielsweise durch eine Eingabe einer Bedienperson über eine Eingabeeinheit voreingestellt. Ferner ist der Abstand zwischen dem Querfalz 18 und dem Querfalz 20, d.h. die Formularlänge, bzw. der Abstand zwischen der Vorderkante der ersten Marke 22 und der Vorderkante der zweiten Marke 24, ebenfalls als Parameter durch eine Eingabe der Bedienperson voreingestellt.
  • Vor allem das exakte Positionieren der zu erfassenden Markierung, d.h. der Marke 24 oder des Querfalzes 18 am Lineal 12, als auch das exakte Vermessen der Breite und der Lage der Marke 24 ist recht aufwendig und erfordert auch bei geschultem Fachpersonal relativ viel Zeit. Ferner können Fehler beim Messen und Eingeben der am Lineal 12 abgelesenen Werte auftreten.
  • Alternativ können die Marken 22 und 24 an einer beliebigen anderen Stelle jedes Formulars angeordnet sein. Beispielsweise können die Marken 22 und 24 als grafische Elemente für ein zu erzeugendes Gesamtdruckbild genutzt werden und insbesondere Bestandteil eines Logos sein.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, die eine für die Positionierung eines zu bedruckenden endlosen Trägermaterials im Drucker oder Kopierer relevanten Markierung des Trägermaterials auf einfache Art und Weise ermitteln und bei denen Fehler vermieden werden.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
  • Durch das Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 wird auf einfache Art und Weise ein Zeigegerät auf der relevanten Position der Markierung positioniert und die Position des Zeigegerätes erfasst. Dadurch ist eine einfache und sichere Ermittlung der Position der Markierung möglich, wobei Fehler bei der Erfassung weitestgehend ausgeschlossen sind. Durch das Positionieren des Zeigegerätes ist ferner ein exaktes Justieren der Papierbahn nicht mehr erforderlich. Abhängig vom Erfassungsbereich der Sensoranordnung ist das Erfassen der relevanten Position der Markierung in einem relativ großen Bereich möglich. Vorzugsweise umfasst das Ermitteln der Position auch das Übertragen der mit Hilfe einer Sensoranordnung erfassten Position an eine Steuereinheit des Druckers oder Kopierers.
  • Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ermitteln einer für die Positionierung eines zu bedruckenden endlosen Trägermaterials im Drucker oder Kopierer relevanten Markierung des Trägermaterials. Die Vorrichtung hat eine Sensoranordnung, in der ein Erfassungsbereich der Markierung des in den Drucker oder Kopierer eingelegten endlosen Trägermaterials angeordnet ist. Ferner hat die Vorrichtung ein Zeigegerät, dass an einer für die Positionierung des Trägermaterials im Drucker oder Kopierer relevanten Position der Markierung positionierbar ist. Die Sensoranordnung erfasst die Position des positionierten Zeigegerätes.
  • Durch diese Vorrichtung ist es möglich, die Position der Markierung auf einfache Art und Weise zu erfassen. Das Positionieren des Zeigegerätes auf der Markierung bzw. an der relevanten Position der Markierung ist schnell und ohne großen Aufwand möglich, wodurch das Ermitteln der Position relativ schnell und fehlerfrei erfolgt. Ein hochgenaues Ausrichten der Markierung am Drucker oder Kopierer wie beim Stand der Technik ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht erforderlich. Ferner kann die mit Hilfe der Sensoranordnung ermittelte Position an eine Steuereinheit des Druckers oder Kopierers übertragen und durch diese Steuereinheit weiterverarbeitet werden, wodurch Fehler beim Ablesen und bei der Eingabe der Position vermieden werden.
  • Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden auf die in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiele Bezug genommen, die an Hand spezifischer Terminologie beschrieben sind. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass der Schutzumfang der Erfindung dadurch nicht eingeschränkt werden soll, da derartige Veränderungen und weitere Modifizierungen an den gezeigten Vorrichtungen und den Verfahren sowie derartige weitere Anwendungen der Erfindung, wie sie darin aufgezeigt sind, als übliches derzeitiges und künftiges Fachwissen eines zuständigen Fachmanns angesehen werden. Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, nämlich:
  • 1 eine perspektivische Darstellung der Papierzuführung eines Hochleistungsdruckers;
  • 2 einen Ausschnitt einer zu bedruckenden endlosen Papierbahn mit aufgedruckten Markierungen;
  • 3 eine schematische Darstellung einer Papierzuführung eines Hochleistungsdruckers gemäß der Erfindung; und
  • 4 eine schematische Schnittdarstellung des Hochleistungsdruckers nach 3, wobei die zu bedruckende Papierbahn und der Papierförderweg durch den Drucker dargestellt ist.
  • In 3 ist ein Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Hochleistungsdruckers dargestellt, der einen ähnlichen Aufbau hat, wie der bereits im Zusammenhang mit 1 in der Beschreibungseinleitung beschriebene bekannte Hochleistungsdrucker. Gleiche Elemente haben gleiche Bezugszeichen. Einer Papierzuführung 10 des Hochleistungsdruckers wird eine Papierbahn 16 in Richtung des Pfeils P2 zugeführt. Die Papierbahn 16 wird der Papierzuführung 10 des Druckers beispielsweise von einem Stapel oder einer Papierrolle (nicht Dargestellt) zugeführt. Im Unterschied zu den in 2 dargestellten Marken sind bei der Papierbahn 16 nach 3 größere Marken auf die Papierbahn 16 gedruckt, die als grafisches Element Bestandteil des Druckbildes sind, insbesondere eines Firmenlogos.
  • Wie bereits im Zusammenhang mit 2 erläutert, unterteilen Querfalze 18, 20, 30, 32, 34 die endlose Papierbahn 16 in Druckbereiche mit gleicher Formularlänge. Jeder dieser Abschnitte enthält eine Markierung 36, 38, 40, 42, 44, die jeweils dieselben Abmessungen und dieselbe Position im Druckbereich haben. Somit hat jede der Markierungen 36 bis 44 die gleiche Abmessung und Position in y-Richtung als auch denselben Abstand von einem benachbarten Querfalz 18, 20, 30, 32, 34.
  • Eine tastsensitive Sensoroberfläche 46 ist unterhalb der in den Drucker eingelegten Papierbahn 16 angeordnet. Die Sensoroberfläche 46 bildet vorzugsweise mit der im Einzugsbereich der Papierzuführung 10 benachbarten Flächen eine gemeinsame ebene Fläche, so dass die Papierbahn 16 am Einzug der Papierbahn 16 in den Drucker problemlos über die Sensoroberfläche 46 gleiten kann. Alternativ können auch Messverfahren mit Hilfe von Magnetfeldern, induktiven Messverfahren oder potentiometrischen Messverfahren sowie Ultraschallmessverfahren eingesetzt werden, bei denen die jeweilige Sensoranordnung auch unterhalb einer Abdeckplatte angeordnet sein kann, durch die hindurch eine Eingabe mit Hilfe eines Zeigegerätes problemlos möglich ist. Dadurch ist die Sensoranordnung dann nicht zwingend tastsensitiv im Wortsinn.
  • Zur automatisierten Justage eines Sensors zum Erfassen der Markierungen 36, 38, 40, 42, 44 im Drucker, der die Markierung zur Papierlaufsteuerung erfasst, ist es insbesondere erforderlich, dass die y-Abmessung und die y-Position der Marken 36 bis 44 exakt bekannt ist. Zum exakten Positionieren der Druckbilder ist es weiterhin erforderlich, dass der Abstand zwischen der Markierung 42 und dem benachbarten Querfalz 32 exakt bekannt ist. Eine Bedienperson verfährt die Papierbahn 16 nach dem Einlegen mit Hilfe von Bedieneingaben in x-Richtung so, dass der Querfalz 32 und die Markierung 42 auf der Sensoroberfläche 46 liegt. Eine exakte Positionierung des Querfalzes 32 und/oder der Markierung 42 in einem bestimmten Bereich der Sensoroberfläche 46 ist dazu nicht erforderlich. Alternativ kann zwischen dem Erfassen der Position des Querfalzes 32 und der Position der Markierung 42 ein Vorschub der Papierbahn 16 durch eine Bedieneingabe einer Bedienperson erfolgen, wobei der beim Vorschub zurückgelegte Weg der Papierbahn 16 erfasst und bei der Positionsbestimmung berücksichtigt wird.
  • Die Bedienperson zeichnet mit Hilfe eines Zeigegerätes sowohl die Position des Querfalzes 32 als auch den Umriss der Markierung 42 nach. Das Zeigegerät ist im Ausführungsbeispiel nach 3 ein Stift, der auch als Griffel bezeichnet wird und der in 3 vergrößert dargestellt ist. Der Stift 48 ist komplementär zur Sensoroberfläche 46 der Sensoranordnung ausgebildet. Bei einer druckempfindlichen Oberfläche, wie z.B. einem Glidepad mit einem optischen, einem kapazitiven oder einem Ultraschallmessverfahren, kann ein beliebiger Stift genutzt werden, durch den die Bedienperson einen Druck durch die Papierbahn 16 hindurch auf die Sensoroberfläche 46 ausüben kann.
  • Bei anderen Messverfahren, insbesondere beim induktiven Messverfahren oder beim Messverfahren mit Hilfe eines Magnetfeldes, kann es erforderlich sein, dass der Stift ein bestimmtes Material oder eine Schaltungsanordnung enthält. Zusätzlich kann am Stift 48 eine Eingabetaste angeordnet sein, durch die die Position des Stiftes 48 auch erfasst werden kann, wenn dieser keinen Druck auf die Sensoroberfläche 46 oder die Papierbahn 16 ausübt. Auch können andere Zeigegeräte, wie z.B. Lichtgriffel oder ein Fadenkreuz, eine sogenannte Lens-Maus verwendet werden. Mit Hilfe des jeweiligen Zeigegerätes 48 wird, wie bereits erwähnt, die Position von zur Positionierung der Papierbahn 16 erforderlichen Markierungen vorgenommen.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach 3 wird wie bereits erwähnt mit Hilfe des Stiftes 48 der Querfalz 32 markiert, indem ein Teilbereich des Querfalzes 32 mit dem Stift 48 nachgezogen wird. Ferner wird mit Hilfe des Stiftes 48 der Umriss der Markierung 42 nachgezogen. Eine nicht dargestellte Steuereinheit des Druckers erfasst die über die Sensoroberfläche 46 eingegebenen Positionen des Querfalzes 32 und der Markierung 42 und bestimmt mit Hilfe dieser ermittelten Positionen die Lage der Markierung 42 zum Drucker und die Lage der Papierbahn 16 im Drucker. Durch die Eingabe des Umrisses der Markierung 42 ermittelt die Steuerung weiterhin die Lage und die Ausdehnung der Markierung 42 in y-Richtung.
  • Wie bereits im Zusammenhang mit den 1 und 2 erwähnt, ist im Drucker mindestens eine weitere Sensoranordnung vorgesehen, die das Eintreffen vorzugsweise der Vorderkante der Markierungen 36 bis 44 erfasst, wobei ausgehend von der erfassten Markenkante die Lage der Papierbahn 16 im Drucker und/oder den Umdruckzeitpunkt von Druckbildern auf die Papierbahn 16 gesteuert wird. Der Erfassungsbereich dieser Sensoranordnung ist beispielsweise 0,8 mm in x-Richtung und 4 mm in y-Richtung. Die Markierungen 36 bis 44 können insbesondere dann, wenn sie als grafisches Element in das zu erzeugende Druckbild integriert sind, an jeder beliebigen Stelle auf dem Formular zwischen zwei Querfalzen 32, 30 angeordnet sein. Um die Markierung 42 an jeder Stelle erfassen zu können, ist die Sensoranordnung zum Erfassen der Markierung 42 in y-Richtung verschiebbar angeordnet. Auf Grund des mit Hilfe der Sensoroberfläche 46 eingegebenen Umrisses der Markierung 42 ermittelt die Steuereinheit eine geeignete Position der Sensoranordnung zum Erfassen der Markierung 42 in y-Richtung und verfährt diese Sensoranordnung mit Hilfe eines Stellantriebs in diese geeignete Position.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Sensoroberfläche beleuchtet, so dass auch Markierungen, die auf der Rückseite der Papierbahn 16 aufgedruckt sind, durch die Papierbahn 16 hindurch scheinen, wodurch zumindest die Umrisse dieser Markierungen für eine Bedienperson von der in 3 dargestellten Oberseite der Papierbahn 16 sichtbar sind und mit Hilfe des Zeigegerätes 48 markierbar sind. Die Sensoroberfläche hat zumindest die Breite einer maximal mit Hilfe des Druckers bedruckbaren Papierbahnbreite. Dabei kann die tastsensitive Sensoroberfläche auch aus mehreren tastsensitiven Teilbereichen zusammengesetzt sein, die aneinandergrenzen. Vorzugsweise wird als Sensoroberfläche 46 ein hochauflösendes Grafiktablett mit geeigneter Abmessung verwendet.
  • In 4 ist eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Druckers dargestellt, in der lediglich schematisch einige Elemente der Papierführung dargestellt sind. Wie bereits im Zusammenhang mit 3 erläutert, ist im Bereich der Papierzuführung 10 eine Sensoranordnung 50, insbesondere ein Grafiktablett, in die Oberfläche der Papierzuführung 10 eingelassen worden. Die Papierbahn 16 wird beim Fördern in Richtung des Pfeils P2 über die Sensoroberfläche 47 hinweg in den Drucker gefördert. Mit Hilfe des Zeigegerätes 48 kann eine Position auf der Papierbahn 16, insbesondere die Position einer auf der Papierbahn 16 enthaltenen Markierung 42 nachgezogen und dadurch eingegeben werden.
  • Alternativ ist auch eine Punkteingabe möglich. Bei einer Punkteingabe entfällt das Nachziehen von Umrissen bzw. von Linien. So können z.B. auch Eckpunkte der Markierung 42 und/oder zwei Punkte auf dem Querfalz 32 mit Hilfe des Zeigegerätes 48 eingegeben werden. Die Papierbahn 16 ist über mehrere Umlenkwalzen 52 bis 62 durch den Drucker geführt, wobei die Position der auf der Oberseite der Papierbahn 16 aufgedruckten Markierung 42 und der weiteren Markierungen 36, 38, 40 und 44 mit Hilfe einer Sensoranordnung 64 erfasst werden. Nachdem die Position der Markierung 42 mit Hilfe des Zeigegerätes 48 eingegeben und durch die Sensoranordnung 50 erfasst worden ist, wird die Papierbahn 16 während eines Initialisierungsvorgangs soweit in Richtung des Pfeils P2 gefördert, bis die Vorderkante einer Markierung 44 an der Sensoranordnung 64 eintrifft.
  • Die Sensoranordnung 64 ist, wie bereits erläutert, in y-Richtung nach 3 derart ausgerichtet, dass sie das Eintreffen der Markierungen 36 bis 44 erfasst. Beim Eintreffen einer Markenkante wird diese Position der Papierbahn 16 dann als Initialisierungsposition, d.h. als Ausgangsposition, für das weitere Fördern der Papierbahn 16 durch den Drucker, insbesondere zum Positionieren der Papierbahn 16 während des Druckprozesses, genutzt. Ausgehend von dieser Position wird die Papierbahn 16 an eine Sollposition verfahren, die als Ausgangsposition für einen Druckprozess dient. Nachfolgend wird die Papierbahn 16 zu einem vorbestimmten Zeitpunkt vor dem Umdrucken eines Druckbildes auf diese Papierbahn 16 von dieser Sollposition aus gestartet.
  • Ist, wie im Zusammenhang mit 3 bereits erläutert, eine Markierung auf der Rückseite der Papierbahn 16 vorhanden und ist die Position dieser Markierung mit Hilfe der Sensoranord nung 50 erfasst worden, so kann alternativ oder zusätzlich zu der Sensoranordnung 64 eine Sensoranordnung 66 zum Erfassen des Eintreffens der Vorderkante dieser auf der Rückseite der Papierbahn 16 angeordnete Markierung an der Sensoranordnung 66 sein. Mit Hilfe dieser Sensoranordnung 66 kann die Positionierung der Papierbahn 16 und der Druckprozess auf gleiche Weise gesteuert werden, wie mit Hilfe der Sensoranordnung 64. Ausgehend von der beschriebenen Initialisierungsposition beim Eintreffen der Vorderkante der Markierung 44 an der Sensoranordnung 64 können von der Steuereinheit des Druckers alle weiteren Positionen der weiteren Querfalze 18, 20, 30 bis 34, und der weiteren Markierungen 36 bis 42 bestimmt werden. Alternativ zu den verfahrbaren Sensoranordnungen 64, 66 kann auch eine Sensoranordnung mit einem Erfassungsbereich über die gesamte im Drucker verarbeitbare Papierbahnbreite vorgesehen sein, wobei ausgehend von der mit Hilfe der Sensoranordnung 50 erfassten Position ein Sensorbereich aus diesem Gesamtsensorbereich ausgewählt wird, in dem das Eintreffen von Markierungen überwacht wird.
  • Ferner werden mit Hilfe der Sensoranordnungen 64 und 66 nur Kanten von Markierungen überwacht, die in einem bestimmten Zeitfenster, d.h. bei voreingestellter Fördergeschwindigkeit der Papierbahn 16 an einer bestimmten Stelle angeordnete Markierungen erfasst werden. Alternativ zu den Markierungen 36 bis 44 können auch in einem Randbereich der Papierbahn 16 angeordnete Randlöcher markiert und somit deren Position mit Hilfe der Sensoranordnung 50 exakt erfasst werden. Werden z.B. die Umrisse von zwei hintereinander angeordneten Randlöchern mit Hilfe des Zeigegerätes 48 eingegeben und die Position eines zwischen diesen Randlöchern angeordneten Querfalzes, so kann die Lage des Querfalzes zu diesen Randlöchern von der Steuereinheit des Druckers sehr einfach und genau ermittelt werden.
  • Alternativ zu der in 4 dargestellten Anordnung kann auch anstatt des tastsensitiven Sensors 50 eine Anordnung zum Erfassen der Position des Zeigegerätes 48 vorgesehen sein, die oberhalb der Papierbahn angeordnet ist, jedoch die Lage des Zeigegerätes 48 zum Drucker exakt bestimmen kann.
  • Obgleich in den Zeichnungen und in der vorhergehenden Beschreibung bevorzugte Ausführungsbeispiele gezeigt und detailliert beschrieben worden sind, sollte sie lediglich als rein beispielhaft und die Erfindung nicht einschränkend angesehen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben sind und sämtliche Veränderungen und Modifizierungen, die derzeit und künftig im Schutzumfang der Erfindung liegen, geschützt werden sollen.
  • 10
    Papierzuführung
    12
    Lineal
    14
    Schwenkanordnung
    16
    Papierbahn
    18, 20, 30, 32, 34
    Querfalz
    22, 24, 36 bis 44
    Markierung
    46
    Tastsensitive Sensoroberfläche
    48
    Zeigegerät
    50
    Tastsensitiver Sensor
    52 bis 62
    Umlenkwalzen
    64
    Markenanordnung
    P1, P2
    Richtungspfeile

Claims (16)

  1. Verfahren zum Ermitteln einer für die Positionierung eines zu bedruckenden endlosen Trägermaterials im Drucker oder Kopierer relevanten Markierung des Trägermaterials, bei dem das endlose Trägermaterial (16) in den Drucker oder Kopierer eingelegt wird, das endlose Trägermaterial (16) derart im Drucker positioniert wird, dass die Markierung in einem Erfassungsbereich (46) einer Sensoranordnung (50) angeordnet ist, ein Zeigegerät (48) an einer für die Positionierung des Trägermaterials (16) im Drucker oder Kopierer relevanten Position der Markierung (42) positioniert wird, und bei dem die Position des positionierten Zeigegeräts (48) erfasst wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe der ermittelten Position des Zeigegerätes (48) weitere zum Positionieren des Trägermaterials (16) relevante Positionen bestimmt werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe der erfassten Position und/oder mit Hilfe der bestimmten weiteren Position das Trägermaterial (16) im Drucker oder Kopierer derart positioniert wird, dass die erfasste Position und/oder die bestimmte weitere Position an einer Sollposition im Drucker oder Kopierer vorzugsweise automatisch ohne weitere Bedienhandlungen positioniert wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erfasste Position und/oder die bestimmte weitere Position mit Hilfe der oder mit Hilfe einer weiteren Markierung an der Sollposition positioniert wird.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Eintreffen der Markierung und/oder einer weiteren Markierung mit Hilfe einer zweiten im Drucker oder Kopierer angeordneten Sensoranordnung (64, 66) erfasst wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass abhängig von der ermittelten Position (y) der Markierung (42) quer zur Förderrichtung des Trägermaterials (16) der Erfassungsbereich der zweiten Sensoranordnung (64, 66) eingestellt wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Sensoranordnung (64, 66) quer zur Förderrichtung (P2) verschiebbar angeordnet ist und mit Hilfe eines Stellantriebs quer zur Förderrichtung derart verschoben wird, dass die Markierung beim Vorbeiführen an der zweiten Sensoranordnung (64, 66) erfasst wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass als Markierung ein Querfalz (18, 20, 30 bis 34), ein Randloch und/oder eine bereits auf das Trägermaterial (16) gedruckte Marke (36 bis 44) genutzt wird, und dass eine festgelegter Bereich, ein festgelegter Punkt und/oder der Umriss der Markierung erfasst wird.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Position der Markierung (42) mit Hilfe einer tastsensitiven Sensoranordnung (50) erfasst wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoranordnung (50) mindestens zwei, vorzugsweise gleich große, aneinandergrenzende Erfassungsbereiche hat, wobei das Trägermaterial (16) an einer tastsensitiven ebenen Fläche (42) der Sensoranordnung (50) anliegt und wobei die zu kennzeichnende Position der Markierung mit Hilfe des Zeigegerätes (48) eingegeben wird.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Position der Markierung mit Hilfe eines potentiometrischen Messenverfahrens, eines magneto-mechanischen Messenverfahrens, eines kapazitiven Messenverfahrens, eines induktiven Messenverfahrens, mit Hilfe eines optischen Messverfahrens mit Hilfe von Ultraschall und/oder mit Hilfe von Magnetfeldern erfasst wird.
  12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass als Sensoranordnung (50) ein Grafiktablett, ein Glidepad, ein Touchscreen, eine Lichtschrankenmatrix und/oder ein Lichtgriffel verwendet wird.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (16) auf dessen einer Bedienperson abgewandten Seite zumindest während des Erfassens der Position der Markierung beleuchtet wird.
  14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionieren des Trägermaterials (16) zum Anordnen der Markierung im Erfassungsbereich der Sensoranordnung (50) mit Hilfe von Bedieneingaben einer Bedienperson über ein Bedienfeld des Druckers oder Kopierers erfolgt, wobei das Trägermaterial (16) mit Hilfe der Bedieneingaben vorzugsweise langsam vorwärts und/oder langsam rückwärts in Bezug auf seine Hauptförderrichtung (P2) gefördert wird.
  15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bedienperson ein Zeigegerät (48) zu der zu kennzeichnenden Position der Markierung (42) führt.
  16. Vorrichtung zum Ermitteln einer für die Positionierung eines zu bedruckenden endlosen Trägermaterials im Drucker oder Kopierer relevanten Markierung des Trägermaterials, mit einer Sensoranordnung (50), in deren Erfassungsbereich (46) die Markierung (42) des in den Drucker oder Kopierer eingelegte endlose Trägermaterial (1b) angeordnet ist, mit einem Zeigegerät (48) an einer für die Positionierung des Trägermaterials (16) im Drucker oder Kopierer relevanten Position der Markierung (42) positioniert wird, wobei die Sensoranordnung (50) die Position des positionierten Zeigegeräts (48) erfasst.
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