DE102004036842A1 - Ein-Ausstiegsluke für ein Kampffahrzeug, insbesondere einen Kampfpanzer - Google Patents
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Abstract
Eine Ein-/Ausstiegsluke für ein Kraftfahrzeug, insbesondere einen Kampfpanzer, mit einem Lukendeckel (3.1-3.2), der oberhalb des oberen Randes einer Lukenöffnung (2) angeordnet und zum Öffnen und Schließen parallel zur Lukenöffnung verschiebbar ist. Der Lukendeckel besteht aus einem Unterteil (3.1), das in Linearführungen geführt, mittels einer Betätigungsvorrichtung (5) verschiebbar ist und im geschlossenen Zustand die Lukenöffnung (2) dichtend abschließt, und einem Oberteil (3.2), das zusammen mit dem Unterteil (3.1) verschiebbar ist und während der Schließbewegung des Lukendeckels aus einer auf dem Unterteil (3.1) aufliegenden Position in eine erhöhte Position anhebbar ist. Zum Anheben des Oberteils (3.2) dient eine Auflaufschräge (6.1), auf welche ein am vorderen Ende des Oberteils (3.2) angeordnete Führungsrolle (6.2) aufläuft zum Anheben des vorderen Endes. Das hintere Ende des Oberteils (3.2) ist über ein Gestänge (6.1) gelenkig mit dem hinteren Ende des Unterteils (3.1) verbunden zum Anheben des hinteren Endes des Oberteils (3.2). Im vollständig geöffneten Zustand des Lukendeckels liegen das Unterteil (3.1) und das Oberteil (3.2) des Lukendeckels unmittelbar aufeinander und sind innerhalb eines Schutzgehäuses (4) angeordnet.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Ein-Ausstiegsluke für ein Kampffahrzeug, insbesondere einen Kampfpanzer, mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Derartige Ein-Ausstiegsluken sind grundsätzlich bekannt und beispielsweise in
DE 42 40 140 A1 undDE 195 04 922 A1 beschrieben. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ein-Ausstiegsluke mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 so auszubilden, dass bei ausreichendem Schutz bei geschlossenem Lukendeckel die Silhouette des Kampffahrzeugs möglichst niedrig gehalten werden kann und bei geöffnetem Lukendeckel die Rundumsicht möglichst wenig behindert wird. Weiterhin sollte die Möglichkeit geschaffen werden, im Bereich des geöffneten Lukendeckels Winkelspiegel derart anzuordnen, dass der Ausblick bei geöffnetem und geschlossenem Lukendeckel möglich ist. Schließlich sollte die Möglichkeit geschaffen werden, die Öffnungs- und Schließbewegung des Lukendeckels unter Beachtung aller Sicherheitsvorschriften motorisch durchzuführen.
- Die Lösung der Grundaufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
- Gemäß den oben zitierten Druckschriften zum Stand der Technik war es bekannt, den Lukendeckel einer Schiebeluke aus zwei Deckelteilen aufzubauen, die unterschiedliche Funktionen besitzen. In
De 42 40 140 A1 besteht der Lukendeckel aus zwei übereinander angeordneten Deckelteilen, nämlich einem oberen Schiebedeckel, der oberhalb des oberen Randes der Lukenöffnung angeordnet und parallel zur Schließebene der Luke verschiebbar ist, und einem unteren Dichtdeckel, der in Richtung senkrecht zur Schließebene bewegbar angeordnet ist. - In
DE 195 04 922 A1 ist eine Ein-Ausstiegsluke für ein Kampffahrzeug beschrieben mit einem Lukendeckel, der oberhalb des oberen Randes der Lukenöffnung angeordnet und zum Öffnen und Schließen parallel zur Schließebene der Luke verschiebbar ist, wobei bei einer Ausführungsform dieser Ein-Ausstiegsluke an der Unterseite des Lukendeckels ein Dichtungsdeckel angeordnet ist, der mit dem Lukendeckel über eine Befestigungsvorrichtung verbunden ist, welche eine Relativbewegung vorgegebener Länge in Schließrichtung zwischen Lukendeckel und Dichtungsdeckel zulässt, wobei die Anordnung so ist, dass im letzten Abschnitt der Schließbewegung durch die Bewegung des Lukendeckels ein Anpressdruck auf den Dichtungsdeckel ausgeübt wird und dieser sich fest auf eine an der Lukenöffnung angeordnete Dichtung auflegt. - Ein Grundgedanke der vorliegenden Erfindung besteht darin, den Lukendeckel aus zwei übereinander angeordneten Teilen mit im wesentlichen gleichem Außenumriss aufzubauen, nämlich einem Unterteil, das mittels der Betätigungsvorrichtung in Schließrichtung und Öffnungsrichtung verschiebbar ist und in geschlossenem Zustand dichtend abschließt, und einem Oberteil, das am Unterteil befestigt und mit diesem verschiebbar ist und das Mittel aufweist, durch die es während oder beim Abschluss der Schließbewegung aus einer auf dem Unterteil aufliegenden Position in eine erhöhte Position angehoben wird. Diese Anordnung eröffnet die Möglichkeit, die beiden Teile des Lukendeckels im geöffneten Zustand innerhalb eines mit einem Deckel versehenen, mit dem Fahrzeug fest verbundenen Schutzgehäuses unterzubringen, in welchem Oberteil und Unterteil dicht aufeinander liegen. Dies hat zur Folge, dass das Schutzgehäuse relativ niedrig gehalten werden kann und somit die Silhouette des Kampffahrzeugs nicht wesentlich vergrößert wird.
- Durch das Anheben des Oberteils während der Schließbewegung des Lukendeckels wird in diesem Bereich ein verstärkter Schutz erzeugt, in dem die beiden Deckelteile auf Abstand angeordnet sind. In der Geschlossenstellung kann sich dann das Oberteil des Lukendeckels auf der Höhe des Deckels des Schutzgehäuses befinden. Während der Öffnungsbewegung des Lukendeckels wird das Oberteil wieder in die abgesenkte Position gebracht, in der es in das Schutzgehäuse hineinpasst.
- Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ein-Ausstiegsluke wird gemäß der weiteren Erfindung eine Möglichkeit geschaffen, auf dem Schutzgehäuse Winkelspiegel anzuordnen, die auch bei geöffnetem Lukendeckel, also wenn sich Oberteil und Unterteil im Schutzgehäuse befinden, einen Ausblick aus dem Fahrzeuginneren heraus gestatten. Zu diesem Zweck sind in der Dachplatte des Fahrzeugs und im Unterteil des Lukendeckels Glasblöcke angeordnet, die im geöffneten Zustand des Lukendeckels zueinander fluchten, so dass ein optischer Strahlendurchgang an dieser Stelle möglich ist. Aus Gründen des Schutzes im geschlossenen Zustand des Lukendeckels ist im Oberteil des Lukendeckels kein derartiger Glasblock angeordnet. Dafür weist das Oberteil des Lukendeckels in seinem vorderen Bereich einen im geöffneten Zustand nach vorne ausfahrbaren Teilabschnitt auf, dessen Abmessungen so sind, dass im ausgefahrenen Zustand des Teilabschnitts eine Lücke zwischen diesem und dem restlichen Oberteil entsteht, die direkt über den Glasblöcken im Unterteil und in der Dachplatte angeordnet ist und an dieser Stelle den optischen Durchgang freigibt.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ein-Ausstiegsluke weist die Betätigungsvorrichtung zum Öffnen und Schließen des Lukendeckels einen Elektromotor auf, dessen Abtriebselement über eine Rutschkupplung ein in eine am Unterteil des Lukendeckels in Längsrichtung angeordnete Zahnstange eingreifendes Antriebsritzel antreibt. Bei einer derartigen Antriebsvorrichtung muss verhindert werden, dass ein Schließen des Lukendeckels möglich ist, solange sich eine Person in der Lukenöffnung befindet. Dies wird dadurch erreicht, dass unterhalb des Unterteils des Lukendeckels ein parallel zur Lukenöffnung ausziehbares Sicherheitsrollo angeordnet ist, das im geschlossenen Zustand einen den Speisestrom des Elektromotors freigebenden Schalter betätigt. Hierdurch ist sichergestellt, dass der Elektromotor nur betätigt werden kann, wenn das Sicherheitsrollo geschlossen ist und sich somit keine Person mehr in der Lukenöffnung befinden kann.
- Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ein-Ausstiegsluke näher erläutert.
- In den Zeichnungen zeigen:
-
1 eine Aufsicht auf eine Ein-Ausstiegsluke bei abgenommenem Schutzgehäuse; -
2 in gegenüber1 vergrößerter Darstellung einen Längsschnitt durch die Ein-Ausstiegsluke nach der Linie A-A in1 bei geöffnetem Lukendeckel; -
3 eine Seitenansicht der Ein-Ausstiegsluke in der in2 dargestellten Position des Lukendeckels; -
4 die Ein-Ausstiegsluke im Zustand nach den2 und3 in einer isometrischen, teilweise geschnittenen Darstellung; -
5 in einer Darstellung analog4 die Ein-Ausstiegsluke mit ausgefahrenem Teilabschnitt des Oberteils; -
6 in einer Schnittdarstellung analog2 , die Ein-Ausstiegsluke während einer ersten Phase der Schließbewegung; -
7 die Ein-Ausstiegsluke in Seitenansicht in der Position gemäß6 des Lukendeckels; -
8 in einem Schnitt analog2 die Ein-Ausstiegsluke in einer zweiten Phase der Schließbewegung des Lukendeckels; -
9 die Ein-Ausstiegsluke in Seitenansicht im Zustand des Lukendeckels gemäß8 ; -
10 in einem vergrößerten Teilschnitt analog2 die Ein-Ausstiegsluke im vollständig geschlossenen Zustand des Lukendeckels; -
11 die Ein-Ausstiegsluke in Seitenansicht im Zustand des Lukendeckels nach10 ; -
12 die Ein-Ausstiegsluke in einer teilweise geschnittenen, isometrischen Darstellung im Zustand des Lukendeckels nach den10 und11 . - Die Zeichnungen zeigen eine Ein-Ausstiegsluke, die in der Dachplatte
1 eines ansonsten nicht näher dargestellten Kampffahrzeugs angeordnet ist, mit einer Lukenöffnung2 , die mittels eines in einer Ebene parallel zur Ebene der Lukenöffnung verschiebbaren Lukendeckels verschließbar ist, wobei der Lukendeckel aus zwei übereinander angeordneten Teilen besteht, nämlich einem Unterteil3.1 und einem Oberteil3.2 . In dem in2 dargestellten vollständig geöffneten Zustand des Lukendeckels liegen Oberteil3.2 und Unterteil3.1 unmittelbar aufeinander auf und sind innerhalb eines mit einem Deckel4.1 versehenen Schutzgehäuses4 angeordnet, das fest mit dem Fahrzeug verbunden ist. Oberteil3.2 und Unterteil3.1 besitzen im wesentlichen den gleichen Außenumriss, so dass sie im geöffneten Zustand in das Schutzgehäuse4 hineinpassen und, wie weiter unten erläutert, im geschlosse nen Zustand der Luke die Lukenöffnung vollständig und dichtend abdecken. - Das Unterteil
3.1 des Lukendeckels besitzt an den in Schließrichtung verlaufenden Seitenkanten Führungsschienen11.1 , die in am Fahrzeug angeordneten Führungsrollen11.2 laufen, so dass damit eine Linearführung des Unterteils3.1 bei der Schließ- und Öffnungsbewegung sichergestellt ist. Bei den beiden Bewegungen wird das Oberteil3.2 vom Unterteil3.1 mitgenommen. - Als Betätigungsvorrichtung für die Öffnungs- und Schließbewegung des Lukendeckels dient ein Elektromotor, dessen Abtriebselement über eine Rutschkupplung
5.2 eine Abtriebswelle5.1 antreibt, an der ein in den Zeichnungen nicht sichtbares Ritzel angeordnet ist, das in eine Zahnstange5.3 an einer Seitenkante des Unterteils3.1 . eingreift. Die Abtriebswelle5.1 ist im Fahrzeuginneren mit einem Vierkant5.11 und an der Fahrzeugaußenseite mit einem nicht dargestellten Vierkant versehen, über welche der Lukendeckel manuell gegen die Wirkung der Rutschkupplung geöffnet und geschlossen werden kann. - Um zu verhindern, dass der Lukendeckel geschlossen wird, solange sich eine Person in der Lukenöffnung
2 befindet, ist an der Unterseite der Lukenöffnung2 ein Sicherheitsrollo9 angeordnet, das parallel zur Lukenöffnung2 ausziehbar ist und im geschlossenen Zustand einen nicht dargestellten Schalter betätigt, durch welchen der Speisestromkreis des Elektromotors5 freigegeben wird, so dass der Motor zum Öffnen und Schließen betätigt werden kann. - Auf dem Deckel
4.1 des Schutzgehäuses4 ist der Ausblickteil8.1 eines Winkelspiegels angeordnet. Damit bei geöffnetem Lukendeckel ein Ausblick durch den Winkelspiegel möglich ist, sind im Unterteil3.1 des Lukendeckels und in der Dachplatte1 des Fahrzeugs Glasblöcke8.2 und8.3 angeordnet und, wie4 zu entnehmen, ist ihre Lage so, dass sie bei geöffnetem Lukendeckel zum Ausblickteil8.1 des Winkelspiegels und zu dem im Fahrzeuginneren angeordneten Einblickteil8.4 fluchtend liegen, so dass ein Strahlendurchgang hier möglich wäre, wenn dies nicht durch das oberhalb des Unterteils3.1 angeordnete Oberteil3.2 verhindert würde. Um dennoch einen Durchblick zu ermöglichen, besitzt das Oberteil3.2 des Lukendeckels in seinem vorderen Bereich einen im geöffneten Zustand nach vorne ausfahrbaren Teilabschnitt3.21 , der in Führungen3.22 (1 ) geführt ist und dessen Abmessungen so sind, dass in dem in5 dargestellten ausgefahrenen Zustand des Teilabschnitts3.21 zwischen diesem Teilabschnitt und dem Rest des Oberteils3.2 eine Lücke8.5 entsteht, die so angeordnet ist, dass sie zu den Glasblöcken8.2 und8.3 fluchtend steht und dadurch den optischen Durchgang frei gibt. Das Ausfahren des Teilabschnitts3.21 kann manuell erfolgen. - Die Schließbewegung des Lukendeckels ist am besten anhand der
2 ,6 ,8 und10 zu erkennen. Bei der Schließbewegung wird das Oberteil3.2 des Lukendeckels von dem aus dem Schutzgehäuse4 herausgeschobenen Unterteil3.1 mitgenommen. Wenn sich das Oberteil3.2 in der in6 dargestellten Stellung befindet, läuft ein Paar Führungsrollen6.2 an der Vorderseite des Oberteils3.2 auf fest angeordnete Auflaufschrägen6.1 auf. Dies führt bei der weiteren Schließbewegung zu einer Anhebung des vorderen Bereichs des Oberteils3.2 , wie in8 gezeigt. Am hinteren Ende ist das Oberteil3.2 über ein Gestänge6.3 gelenkig mit dem Unterteil3.1 verbunden. Die Anordnung ist so, dass bei der weiteren Schließbewegung, wie10 zeigt, auch der hintere Bereich des Oberteils3.2 gegen die Kraft einer Zugfeder6.4 angehoben und durch das Gestänge6.3 abgestützt wird. In der in10 dargestellten voll geöffneten Stellung von Unterteil3.1 und Oberteil3.2 stützt sich Letzteres über eine Abstützrolle6.51 an einem federnden Abstützelement6.5 ab, das an der Vorderkante des Deckels4.1 des Schutzgehäuses4 angeordnet ist. In diesem voll geschlossenen Zustand des Lukendeckels ist das Oberteil3.2 vom Unterteil3.1 so weit abgehoben, dass es sich im wesentlichen auf der Höhe des Deckels4.1 des Schutzgehäuses4 befindet. Hierdurch ist die Gesamtdicke des Lukendeckels deutlich erhöht und der Schutz infolge des Zwischenraums zwischen den beiden Deckelteilen verstärkt. - In der geschlossenen Stellung kann das Unterteil
3.1 durch Betätigung von Verriegelungseinrichtungen10 an die in der Lukenöffnung angeordneten Dichtungen2.1 angedrückt werden, womit die Lukenöffnung dichtend verschlossen ist. Oberteil3.2 und Unterteil3.1 liegen im geschlossenen Zustand an einem Anschlag7 an. Die manuelle Verriegelung des Lukendeckels geschieht über eine Verriegelungsvorrichtung10.1 . Oberhalb der Lukenöffnung und der beiden Teile3.1 und3.2 des Lukendeckels ist ein Schutzrollo12 gegen Witterungseinflüsse bei geöffneter Luke angeordnet.
Claims (12)
- Ein-Ausstiegsluke für ein Kampffahrzeug, insbesondere einen Kampfpanzer, mit einem Lukendeckel, der oberhalb des oberen Randes einer Lukenöffnung angeordnet und zum Öffnen und Schließen parallel zur Ebene der Lukenöffnung mittels einer Betätigungsvorrichtung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lukendeckel (
3.1 –3.2 ) in der vollständig geöffneten Stellung innerhalb eines mit einem Deckel (4.1 ) versehenen, mit dem Fahrzeug fest verbundenen Schutzgehäuses (4 ) angeordnet ist, und dass der Lukendeckel aus zwei übereinander angeordneten Teilen mit im wesentlichen gleichem Außenumriss besteht, nämlich einem Unterteil (3.1 ), das in Linearführungen (11.1 –11.2 ) geführt, mittels der Betätigungsvorrichtung (5 –5.1 –5.2 ) verschiebbar ist und im geschlossenen Zustand die Lukenöffnung (2 ) dichtend abschließt, und einem Oberteil (3.2 ), das zusammen mit dem Unterteil (3.1 ) verschiebbar ist, sowie Mitteln (6.1 –6.5 ) zum Anheben des Oberteils (3.2 ) im geschlossenen Zustand oder während der Schließbewegung aus einer auf dem Unterteil (3.1 ) aufliegenden Position, in der Unterteil (3.1 ) und Oberteil (3.2 ) gemeinsam in das Schutzgehäuse (4 ) passen, in eine erhöhte Position, in der die Gesamthöhe des Lukendeckels größer ist als die Innenhöhe des Schutzgehäuses (4 ). - Ein-Ausstiegsluke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Anheben des Oberteils (
3.2 ) mindestens eine mit dem Fahrzeug verbundene Auflaufschräge (6.1 ) aufweisen, auf welche mindestens eine am vorderen Ende des Oberteils angeordnete Führungsrolle (6.2 ) nach einem vorgegebenen Abschnitt der Öffnungsbewegung aufläuft, zum Anheben des vorderen Endes sowie mindestens einem das hintere Ende des Oberteils (3.2 ) gelenkig mit dem hinteren Ende des Unterteils (3.1 ) verbindenden Gestände (6.3 ) zum Anheben des hinteren Ende des Oberteils (3.2 ). - Ein-Ausstiegsluke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Oberteil (
3.2 ) und Unterteil (3.1 ) des Lukendeckels mindestens eine Zugfeder (6.4 ) zur Erzeugung einer Vorspannung beim Anheben des Oberteils (3.2 ) angeordnet ist. - Ein-Ausstiegsluke nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass am vorderen Ende des Deckels (
4.1 ) des Schutzgehäuses (4 ) mindestens ein Abstützelement (6.5 ) zur Abstützung des hinteren Endes des Oberteils (3.2 ) des Lukendeckels in der angehobenen Stellung angeordnet ist. - Ein-Ausstiegsluke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließbewegung des Lukendeckels durch mindestens einen in der Bahn des Unterteils (
3.1 ) und/oder Oberteils (3.2 ) liegenden Anschlag begrenzt ist. - Ein-Ausstiegsluke nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb eines auf dem Deckel (
4.1 ) des Schutzgehäuses (4 ) angeordneten Ausblickteils (8.1 ) eines Winkelspiegels in der Dachplatte (1 ) des Fahrzeugs und im Unterteil (3.1 ) des Lukendeckels im geöffneten Zustand des Lukendeckels zueinander fluchtende Glasblöcke (8.2 ,8.3 ) für den optischen Durchgang angeordnet sind und das Oberteil (3.2 ) des Lukendeckels in seinem vorderen Bereich einen im geöffneten Zustand nach vorne ausfahrbaren Teilabschnitt (3.21 ) aufweist, dessen Abmessungen so sind, dass im ausgefahrenen Zustand eine Lücke (8.4 ) zwischen dem ausgefahrenen Teilabschnitt (3.21 ) und dem restlichen Oberteil (3.1 ) im Bereich zwischen dem Ausblickteil (8.1 ) des Winkelspiegels und dem Glasblock (8.2 ) im Unterteil (3.1 ) des Lukendeckels den optischen Durchgang frei gibt. - Ein-Ausstiegsluke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung einen Elektromotor (
5 ) aufweist, dessen Abtriebselement über eine Rutschkupplung (5.2 ) eine Abtriebswelle (5.1 ) antreibt, die ein in eine am Unterteil (3.1 ) des Lukendeckels in Längsrichtung angeordnete Zahnstange (5.3 ) eingreifendes Antriebsritzel trägt. - Ein-Ausstiegsluke nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Lukenöffnung (
2 ) ein parallel zur Lukenöffnung ausziehbares Sicherheitsrollo (9 ) angeordnet ist, das im geschlossenen Zustand einen den Speisestromkreis des Elektromotors (5 ) freigebenden Schalter betätigt. - Ein-Ausstiegsluke nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle (
5.1 ) über einen in das Fahrzeuginnere und nach außen geführten Vierkant (5.11 ) manuell gegen die Rutschkupplung (5.2 ) zur Notöffnung des Lukendeckels betätigbar ist. - Ein-Ausstiegsluke nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch mindestens eine von innen und außen betätigbare Verriegelungsvorrichtung (
10.1 ) zum Festhalten des Lukendeckels in der geöffneten und/oder geschlossenen Stellung. - Ein-Ausstiegsluke nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Unterteils (
3.1 ) des Lukendeckels über Führungsschienen (11.1 ) und Führungsrollen (11.2 ) geführt ist. - Ein-Ausstiegsluke nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Lukenöffnung (
2 ) und oberhalb des Schließweges des Lukendeckels (3.1 –3.2 ) ein ausziehbares Schutzrollo (12 ) angeordnet ist.
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