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DE102004026133A1 - Sendeanordnung, Empfangsanordnung, Transceiver sowie Verfahren zum Betreiben einer Sendeanordnung - Google Patents

Sendeanordnung, Empfangsanordnung, Transceiver sowie Verfahren zum Betreiben einer Sendeanordnung Download PDF

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DE102004026133A1
DE102004026133A1 DE102004026133A DE102004026133A DE102004026133A1 DE 102004026133 A1 DE102004026133 A1 DE 102004026133A1 DE 102004026133 A DE102004026133 A DE 102004026133A DE 102004026133 A DE102004026133 A DE 102004026133A DE 102004026133 A1 DE102004026133 A1 DE 102004026133A1
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DE
Germany
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arrangement
frequency antenna
output
input
radio
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Ceased
Application number
DE102004026133A
Other languages
English (en)
Inventor
Jan-Erik Dr. Müller
Rainer Dr. Kronberger
Matthias Geissler
Dirk Heberling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Intel Deutschland GmbH
Original Assignee
Infineon Technologies AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Infineon Technologies AG filed Critical Infineon Technologies AG
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Priority to JP2005155932A priority patent/JP2005341594A/ja
Priority to US11/139,351 priority patent/US7502598B2/en
Publication of DE102004026133A1 publication Critical patent/DE102004026133A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • HELECTRICITY
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    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
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Abstract

Es wird vorgeschlagen, in einer Sendeanordnung einen Leistungsverstärker (12) über eine regelbare Anpassvorrichtung (13) an eine Hochfrequenzantennenanordnung (17) zu koppeln. Dadurch ist eine direkte Impedanztransformation des Ausgangs (121) des Leistungsverstärkers (12) auf den Eingang der Hochfrequenzantennenanordnung (17) möglich. Eine Transformation auf den Standard 50 Ohm ist nicht notwendig. Leistungsverstärker (12), Anpassvorrichtung (13) sowie eine Steuerschaltung (11) zur Steuerung der Impedanz der Anpassvorrichtung (13) bilden eine funktionale Einheit, welche vorteilhaft in einem Halbleiterkörper (1) als monolithisch integrierte Struktur ausgebildet ist. In gleicher Weise kann eine Empfangsanordnung realisiert sein, die eine Antenne, eine Filtereinrichtung und eine dazwischen geschaltete Anpassvorrichtung umfasst.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Sendeanordnung, eine Empfangsanordnung sowie einen Transceiver mit einer solchen Sendeanordnung und einer solchen Empfangsanordnung. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Betreiben einer Sendeanordnung.
  • Moderne Mobiltelefone erfordern zunehmend höhere Datenübertragungsraten und unterschiedliche Mobilfunkstandards. Während für eine Sprachdatenübertragung der Mobilfunkstandard GSM bereits ausreichende Datenübertragungsraten vorsieht, ist für die Übertragung größerer Datenmengen der Mobilfunkstandard WCDMA/UMTS notwendig. Für sehr große Datenübertragungsraten, beispielsweise für Multimediaanwendungen, wird W-LAN (Wireless Local Area Network) eingesetzt. Auf Grund des engen zur Verfügung stehenden Frequenzspektrums sind für die verschiedenen Mobilfunkstandards unterschiedliche Sende- und Empfangsfrequenzen im Bereich von 800 Mhz bis 2,5 Ghz vorgesehen. Die unterschiedlichen Anforderungen an die Sende- und Empfängerstufen von mobilen Kommunikationsgeräten machen die Entwicklung von Hochfrequenz-Baugruppen mit hoher Funktionalität notwendig.
  • Beispiele für verschiedene Baugruppen, welche in den Sende- bzw. Empfangspfaden eines Kommunikationsgerätes oder mobilen Telefons, kurz Mobiles eingesetzt werden, sind neben dem Leistungsverstärker zum Verstärken eines zu sendenden Signals sowie einer Antenne auch ein Antennenschalter, der Antennen mit verschiedenen Resonanzfrequenzen mit dem Leistungsver stärker verbindet. Für jede innerhalb des Mobile verwendete Antenne ist eine eigene Anpassung an den Leistungsverstärker des Sendepfades vorgesehen.
  • Gleiches gilt für den Empfangsverstärker, der ebenfalls mit den verschiedenen Antennen gekoppelt ist. Die verschiedenen Baugruppen im Sendepfad und auch im Empfangspfad eines mobilen Kommunikationsgerätes werden im allgemeinen jeweils für sich entworfen, designt und implementiert. Sie sind auf unterschiedlichen Substratträgern untergebracht und jeweils mit einer standardisierten 50 Ohm-Schnittstelle versehen.
  • Einen Ausschnitt eines Sendepfades eines herkömmlichen Kommunikationsgerätes zeigt 8. Dabei ist ein Leistungsverstärker P1 mit einem Antennenschalter P2 verbunden. Ein Ausgang des Antennenschalters P2 führt wiederum zu einer hier nicht gezeigten Antenne. Leistungsverstärker P1 sowie der Schalter P2, welche in unterschiedlichen Halbleiterkörpern ausgebildet sind, weisen jeweils die Impedanz Z1 bzw. Z2 auf. Beide Impedanzen Z1 der Schaltkreise und Z2 sind voneinander verschieden und entsprechen den Impedanzen der Schaltkreise, welche die Signale verarbeiten. Um die Signalverluste auf Grund von Reflexionen möglichst gering zu halten, wird vor dem Ausgang des Leistungsverstärkers P1 eine Impedanztransformation durch die Schaltung A1 auf 50 Ohm vorgenommen. Der Ausgang des Leistungsverstärkers zeigt dann 50 Ohm.
  • In gleicher Weise ist eine Anpassvorrichtung A2 der internen Signalverarbeitung der Antennenschaltung P2 vorgeschaltet, welche die Leitungsimpedanz von 50 Ohm der Leitung L auf die interne Impedanz Z2 der Antennenschaltung P2 transformiert. Somit können der Leistungsverstärker P1 und die Antennenschaltung P2 trotz unterschiedlicher interner Schaltkreisim pedanzen Z1 und Z2 zusammengeschaltet werden. Die Transformationsschaltungen A1 und A2 sind dabei meist innerhalb des entsprechenden Halbleiterkörpers des Leistungsverstärkers P1 bzw. der Antennenschaltung P2 untergebracht. Eine Fehlanpassung der Leitung L, die zu größeren Reflektionsverlusten führt, wird dadurch verringert.
  • Durch das Vorsehen der standardisierten 50 Ohm-Schnittstellen lassen sich unterschiedlichste Baugruppen hochfrequenzmäßig aneinander angepasst verbinden.
  • Jedoch ist eine Anpassung der internen Impedanz Z1 auf die Eingangsimpedanz von 50 Ohm bzw. die Ausgangsimpedanz durch die Transformationsschaltungen A3 bzw. A1 nur in einem relativ schmalen Frequenzbereich möglich. Dies liegt an den internen Anpassschaltungen A3 bzw. A1, die eine Anpassung der Impedanzen Z2 bzw. Z1 nur in einem schmalen Frequenzbereich ermöglichen. Außerhalb dieses Frequenzbereichs treten auf Grund von Anpassfehlern Verluste auf, die die Leistungsfähigkeit des entsprechenden Bauteils erheblich verringern. Eine Änderung der internen Impedanz Z1 führt ebenfalls zu einer Fehlanpassung und einer Abweichung von den standarisierten 50 Ohm, da die Transformationsschaltungen A1 bzw. A3 nun eine feste Impedanzanpassung durchführen. Dieser Effekt lässt sich besonders bei den Antennen erkennen, welche sich besonders empfindlich gegenüber Umgebungseinflüssen verhalten. Beim Entwurf einer Sendeanordnung muss daher eine entsprechende Reserve eingeplant werden, um die Gesamtspezifikation erfüllen zu können. Dies erhöht insgesamt den Leistungsverbrauch der gesamten Schaltung, verringert den Wirkungsgrad und erhöht die Herstellungskosten. Zudem müssen mehrere platzsparende Antennen auf die Geometrie des Gehäuses abgestimmt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Sendeanordnung bzw. eine Empfangsanordnung vorzusehen, die unempfindlich gegenüber äußeren Umgebungseinflüssen ist. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Betreiben einer Sendeanordnung vorzusehen, die besonders unempfindlich gegenüber äußeren Störungen ist.
  • Diese Aufgabe wird mit den nebengeordneten Patentansprüchen gelöst.
  • Grundgedanke der Erfindung ist es dabei, die Anzahl der standardisierten 50 Ohm-Schnittstellen innerhalb der verschiedenen Baugruppen der Sende- bzw. Empfangsanordnung zu verringern. Dazu wird eine funktionale Einheit aus Hochfrequenzantenne und Leistungsverstärkern in einem Sendepfad geschaffen. Diese enthält eine integrierte Regelung der Eingangsimpedanz der Hochfrequenzantennenanordnung. Die Sendeanordnung ist dabei so ausgebildet, dass eine interne Ausgangsimpedanz des Leistungsverstärkers unmittelbar an eine Eingangsimpedanz der Hochfrequenzantennenanordnung angepasst ist. Es wird also die Schaltkreisimpedanzen des Leistungsverstärkers direkt an die Eingangsimpedanzen der Antennenvorrichtung angepasst, ohne durch zusätzliche Transformationsschaltkreise eine Transformation auf über 50 Ohm vorzunehmen. Diese Anpassung erfolgt über eine steuerbare Anpassvorrichtung, welche zwischen den Ausgang des Leistungsverstärkers und den zumindest einen Anschluss der Hochfrequenzantennenanordnung geschaltet ist.
  • In gleicher Weise ist bei einer Empfangsanordnung eine steuerbare Anpassvorrichtung vorgesehen, welche zwischen den Eingang einer Filtereinrichtung und dem zumindest einen Anschluss der Hochfrequenzanordnung geschaltet ist. Die Anpass vorrichtung ist dabei zu einer steuerbaren Anpassung einer Ausgangsimpedanz des zumindest einen Anschlusses der Hochfrequenzantennenanordnung an eine Eingangsimpedanz des Eingangs der Filtereinrichtung ausgebildet. Die Anpassung erfolgt dabei in der Sendeanordnung wie auch der Empfangsanordnung über eine Steuereinrichtung mit einem Ausgang für ein Anpasssignal. Der Ausgang der Steuereinrichtung ist mit der Anpassvorrichtung verbunden. Die Steuereinrichtung ist zur Erzeugung und zur Abgabe des Anpasssignals in Abhängigkeit zumindest eines vorgegebenen Parameters ausgebildet.
  • Weiterhin enthält die Sendeanordnung bzw. die Empfangsanordnung eine Abstimmschaltung zur Frequenzabstimmung der Hochfrequenzantennenanordnung. Die Abstimmschaltung umfasst dabei zumindest eins mit dem Abstimmanschluss der Hochfrequenzantennenanordnung koppelbares Abstimmglied. Abhängig von einem Abstimmsignal an einem Stelleingang ist das zumindest eine Abstimmglied mit dem Abstimmanschluss der Hochfrequenzantennenanordnung gekoppelt. Je nach Stellung des Abstimmgliedes schaltet die Hochfrequenzantennenanordnung so zwischen einen von zwei Resonanzfrequenzen um. Durch die Abstimmschaltung lässt sich so eine Resonanzfrequenz der Hochfrequenzantennenanordnung in der Sendeanordnung wie auch der Empfangsanordnung verändern. Die Bandbreite der verwendeten Hochfrequenzantennenanordnung in der Sende- wie auch der Empfangsanordnung ist so deutlich vergrößert. Die sich daraus ergebende Impedanzänderung bei einer Änderung der Resonanzfrequenz der Hochfrequenzantennenanordnung ist durch die steuerbare Anpassvorrichtung kompensierbar, so dass eine Fehlanpassung reduziert ist. Bevorzugt kann so eine einzige sehr breitbandige Antenne für mehrere verschiedene Mobilfunkstandards verwendet werden. Durch die Regelung der Anpassung des Leistungsverstärkers an die Hochfrequenzantennenanordnung in der Sendean ordnung bzw. der Hochfrequenzantennenanordnung an den Eingang der Filtereinrichtung in der Empfangsanordnung währen des Betriebs ist eine Transformation auf eine standarisierte Schnittstelle nicht mehr notwendig. Dadurch entfallen auch zusätzliche, due die Transformation verursachte Leistungsverluste. Weiterhin lassen sich Kosten und Platz durch die Ausbreitung mit einer einzigen breitbandigen Multifunktionsantenne einsparen.
  • Bevorzugt ist dabei zumindest die Anpassvorrichtung und der Leistungsverstärker in einem Halbleiterkörper als integrierte Schaltung ausgebildet. Sie bilden so eine funktionelle Einheit.
  • In einer zweckmäßigen Weiterbildung der Sendeanordnung weist diese eine Messvorrichtung zur Detektion einer Fehlanpassung zwischen der Anpassvorrichtung und dem Ausgang des Leistungsverstärkers auf. Die Messvorrichtung ist dabei zur Abgabe eines von der Fehlanpassung abgeleiteten Parameters an einen Eingang der Steuereinrichtung ausgebildet. Die Steuereinrichtung erzeugt in Abhängigkeit des anliegenden Parameters das Anpasssignal für die Anpassvorrichtung zur Kompensation der Fehlanpassung. Auf diese Weise können dynamische Veränderungen in der Anpassung, welche beispielsweise durch äußere Umwelteinflüsse auf die Hochfrequenzantennenanordnung hervorgerufen werden, kompensiert werden. Insbesondere wird die erfindungsgemäße Sendeanordnung unabhängig von der verwendeten Antenne oder einer Bauform einer die Sendeanordnung enthaltenden Hülle.
  • Bevorzugt ist dabei die Messvorrichtung zur Messung einer reflektierten Leistung ausgebildet. Alternativ ist die Messvorrichtung als Stehwellendetektor zum Messen eines Stehwellen verhältnisses zwischen Ausgang des Leistungsverstärkers und Eingang der Anpassvorrichtung ausgebildet. Beide Messungen erlauben Rückschlüsse auf eine Änderung der Impedanz der mit der Anpassvorrichtung verbundenen Antenne oder der Ausgangsimpedanz des Leistungsverstärkers.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Sendeanordnung und die Empfangsanordnung Teil einer Transceiveranordnung. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass die Hochfrequenzantennenanordnung sowie die mit ihr gekoppelten Abstimmschaltung sowohl von der Sendeanordnung als auch der Empfangsanordnung gemeinsam benutzbar ausgebildet sind. Damit ist die breitbandige Antenne mit Hilfe der Anpassvorrichtungen des Sende- und Empfangspfads sowohl als eine Sende- wie auch als eine Empfangsantenne ausgebildet. Unterschiedliche Impedanzen im Eingang einer Filtereinrichtung im Empfangspfad wie auch im Ausgang des Leistungsverstärkers des Sendepfades werden durch die jeweilige Anpassvorrichtung auf die Impedanz der Antennenanordnung transformiert.
  • Ein Verfahren zum Betreiben einer Sendeanordnung umfasst neben einem Bereitstellen eines Verstärkers für das zu sendende Signal sowie einem Bereitstellen einer Hochfrequenzantennenanordnung zum Senden eines Signals, ein Koppeln eines Ausgangs des Verstärkers mit dem Eingang der Hochfrequenzantennenanordnung. Dieses Koppeln wird durch unmittelbares Anpassen einer Ausgangsimpedanz des Verstärkers auf eine Eingangsimpedanz der Hochfrequenzantennenanordnung durchgeführt. Eine Transformation auf eine standardisierte Schnittstelle, bevorzugt die 50 Ohm-Schnittstelle entfällt. Weiterhin umfasst das Verfahren den Schritt eines Ermittelns einer Impedanzänderung zwischen Ausgang des Leistungsverstärkers und Eingang der Hochfrequenzantennenanordnung. Eine Impedanzänderung wird korrigiert, indem die Eingangsimpedanz der Hochfrequenzantennenanordnung verändert wird. Bevorzugt erfolgt dies über eine steuerbare Anpassvorrichtung, welche dem Eingang der Antennenanordnung vorgeschaltet ist. Die Anpassvorrichtung korrigiert die Impedanz der Hochfrequenzantennenanordnung in Abhängigkeit der ermittelten Impedanzänderung.
  • Auf diese Weise lässt sich eine funktionelle Einheit einer Sendeanordnung bilden, deren einzelne Bauelemente in ihrer Impedanz optimal aufeinander angepasst sind. Impedanzänderungen werden korrigiert. Die funktionelle Einheit ist besonders flexibel und unabhängig von äußeren die Impedanzen verändernden Einflüssen. Die bislang durchgeführte standardisierte Transformation auf einen festen Wert kann somit entfallen. Zudem wird durch eine kontinuierliche Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens der Leistungsverbrauch bzw. der Wirkungsgrad des Leistungsverstärkers unabhängig von den die Antennenimpedanz verändernden äußeren Einflüssen. Es lassen sich so sehr breitbandige Antennen in der Anordnung realisieren.
  • Im folgenden wird die Erfindung unter Zuhilfenahme von Zeichnungen in Detail erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sendeanordnung,
  • 2 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Empfangsanordnung,
  • 3 eine Transceiveranordnung mit einer Sende- und einer Empfangsanordnung,
  • 4 eine Realisierungsform in einem Halbleiterkörper,
  • 5 einen Ausschnitt des Ausführungsbeispiels gemäß 1,
  • 6 bis 7 verschiedene Ausführungsformen einer Hochfrequenzantennenanordnung mit angeschlossenen Baugruppen gemäß dem Ausführungsbeispiel der 3,
  • 8 einen Ausschnitt einer bekannten Sendeanordnung.
  • 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Sendeanordnung. Diese Sendeanordnung kann vor allem in mobilen Kommunikationsgeräten implementiert sein, die zum Senden von Signalen gemäß verschiedenen Mobilfunkstandards ausgebildet sind. Die erfindungsgemäße Sendeanordnung ist in einem mobilen Kommunikationsgerät integriert, die zu Übertragungen von Signalen nach dem GSM oder nach dem WCDMA-Standard ausgebildet ist. Beide Mobilfunkstandards senden und empfangen auf unterschiedlichen Frequenzen. GSM sendet im Bereich zwischen 800 MHz und 1,9 GHz, wobei Signale nach dem WCDMA-Standard im Bereich von 2,1 GHz gesendet und empfangen werden. Die Bandbreite der zu sendenden Signale kann daher mehrere 100 MHz umfassen. Es ist folglich notwendig eine sehr breitbandige Antenne für die erfindungsgemäße Sendeanordnung vorzusehen. Dazu ist, wie im Ausführungsbeispiel der 1 zu erkennen, eine Antenne 17 mit einer Abstimmvorrichtung 18 verbunden. Die Abstimmung der Hochfrequenzantenne 17 erfolgt durch mehrere, hier aus Übersichtsgründen nicht dargestellte Abstimmglieder innerhalb der Abstimmeinrichtung 18. Diese Abstimmglieder lassen sich abhängig von einem Stellsignal am Eingang 181 der Abstimmeinrichtung 18 mit der Antennenvorrichtung verbinden, so dass sich deren Resonanzfrequenz ändert. Dadurch ist ein optimales Abstrahlverhalten über einen weiten Frequenzbereich erreichbar. Jedoch ändert sich mit einer Änderung der Resonanzfrequenz auch die Eingangsimpedanz der Antenne.
  • Zur Kompensation enthält die erfindungsgemäße Sendeeinrichtung ein Anpassnetzwerk 13, deren Ausgang 133 weiterhin mit der Antenneneinrichtung 17 gekoppelt ist. Weiterhin enthält die Anpassvorrichtung 13 einen Stelleingang 132 zur Einstellung einer Impedanz des Eingangs 134 der Anpassvorrichtung 13. Zusätzlich umfasst die Sendeanordnung einen Leistungsverstärker 12, welcher mit seinem Ausgang 121 an das Anpassnetzwerk 13 angeschlossen ist.
  • Der Stelleingang 132 der Anpassvorrichtung 13 ist an einen Ausgang 111 einer Steuerschaltung 11 angeschlossen. Die Steuerschaltung 11 umfasst einen Eingang 110 sowie einen zweiten Ausgang 112, welcher mit der Abstimmvorrichtung 18 gekoppelt ist.
  • Die Steuereinrichtung 11 empfängt an ihrem Eingang 110 einen Parameter, der die Ausgangsfrequenz des zu sendenden Signals definiert. Daraus erzeugt die Steuereinrichtung 11 ein Abstimmsignal an ihrem Ausgang 112, welches der Abstimmvorrichtung 18 zugeführt wird. Abhängig von diesem Abstimmsignal verbindet die Abstimmvorrichtung 18 eines oder mehrerer ihrer Resonanzglieder mit der Antennenvorrichtung 17. Durch das Signal am Eingang 110 der Steuerschaltung 11 wird die Resonanzfrequenz der Hochfrequenzantenne 17 so eingestellt, dass eine optimale Abstrahlcharakteristik für das zu sendende Signal erreicht wird. Beispielsweise wird zum Senden eines GSM-Signals die Resonanzfrequenz der Antenne auf 850 MHz einge stellt, für ein Signal nach dem WCDMA-Standard auf 2,1 GHz. Die Resonanzglieder in der Abstimmvorrichtung 18 sind so gewählt, dass sich über den gesamten durch die Antenne abgedeckten Frequenzbereich eine optimale Abstrahlcharakteristik ergibt.
  • Durch die Änderung der Resonanzfrequenz ändert sich allerdings auch die Eingangsimpedanz der Hochfrequenzantennenanordnung 17, wegen des nunmehr veränderten internen Widerstandes. Dies führt im Normalfall dazu, dass die Ausgangsimpedanz des Verstärkers 12 am Ausgang 121 sowie die Eingangsimpedanz der Antennenanordnung 17 unterschiedlich groß werden. Daraus ergibt sich eine erhöhte Reflexion im Sendepfad und ein Rückfluss eines Teils der abgegebenen Leistung zurück in die Verstärkungseinrichtung 12. Um dies zu verhindern, wird gleichzeitig von der Steuerschaltung 11 am Ausgang 111 ein Stellsignal erzeugt, welches die Anpassvorrichtung 13 so steuert, dass die Impedanzänderung der Hochfrequenzantenne kompensiert wird. Dadurch wird der Eingang der Anpassvorrichtung und damit die Hochfrequenzantennenanordnung wieder optimal auf den Ausgang des Verstärkers 12 angepasst.
  • Dieser Vorgang ist im oberen Bereich der Teilfigur 1 im Detail noch mal dargestellt. Die Ausgangsimpedanz der internen Schaltkreise des Leistungsverstärkers beträgt Z1. Die Eingangsimpedanz der Anpassvorrichtung 13 beträgt Z2 und ist zudem abhängig von der Impedanz ZA der Hochfrequenzeinrichtung 17. Die Anpassvorrichtung 13 transformiert ihre Eingangsimpedanz Z2 stets auf die Ausgangsimpedanz Z1 des Verstärkers 12. Dadurch ist immer eine optimale Anpassung gewährleistet. Ändert sich nun die Ausgangsimpedanz Z1 des Verstärkers 12 oder die Impedanz ZA der Hochfrequenzantennenanordnung durch äußere Einflüsse, so wird die resultierende Fehlanpassung durch eine Änderung von Z2 von der Anpassvorrichtung 13 wieder kompensiert.
  • Durch die funktionelle Einheit aus Leistungsverstärker 12, Anpassvorrichtung 13 und Steuereinheit 11 lässt sich auch über einem sehr breitbandigen Frequenzbereich eine optimale Anpassung an eine Hochfrequenzantenne erreichen. Insbesondere können dadurch Impedanztransformationen der Ausgangsimpedanz des Leistungsverstärkers auf 50 Ohm sowie von 50 Ohm auf eine Eingangsimpedanz der Antennenanordnung entfallen. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Leistungsverstärker 12, die Anpassvorrichtung 13 sowie die Steuerschaltung 11 in einem einzigen Halbleiterkörper 1 als monolithisch integrierte Struktur ausgebildet. Am Eingang 19 des Halbleiterkörpers 1 wird dabei der Steuerschaltung 11 in Form eines digitalen Signals alle notwendigen Parameter zur Einstellung der Anpassvorrichtung 13 wie auch der Abstimmvorrichtung 18 übergeben. Dazu gehören beispielsweise Resonanzfrequenzen der Antenne, maximale Ausgangsleistung oder auch die Bandbreite des Signals. Eine standardisiertes 50 Ohm-Schnittstelle ist nur am Eingang 14 vorgesehen. Auf diese kann jedoch bei geeigneter Ausbildung und Anpassung ebenfalls verzichtet werden. Der Signaleingang der Hochfrequenzantennenanordnung 17 kann direkt mit dem Eingang 16 des Halbleiterkörpers 1 verbunden werden. Eine Transformation auf die standardisierten 50 Ohm oder einen beliebig anderen Wert ist nicht notwendig, da eine Impedanzanpassung an die Ausgangsimpedanz des Leistungsverstärkers 12 automatisch durch die Anpassvorrichtung 13 vorgenommen wird.
  • Äußere Einflüsse, welche die Impedanz der Antenne ändern, sind beispielsweise die Geometrie einer Hülle, in der die erfindungsgemäße Sendeanordnung eingesetzt wird. Auch größere metallische Gegenstände wie beispielsweise ein Autodach in der Nähe der Antenne können deren Eingangsimpedanz ändern. Dadurch ergeben sich sowohl statische, wie auch dynamische und sich zum Teil ändernde resultierende Fehlanpassungen. Die damit verbundene teilweise Reflexion der Ausgangsleistung wird durch die Anpassvorrichtung 13 kompensiert und reduziert.
  • 2 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Empfängerpfades. Gleiche Bauelemente tragen dabei gleiche Bezugszeichen. In dieser Ausführungsform ist die Kontrolleinrichtung 21, die Abstimmschaltung 18 zur Frequenzabstimmung der Hochfrequenzantennenanordnung 17, die Anpassvorrichtung 23 sowie ein Filter 22 in einem einzigen Halbleiterkörper 2 als monolithisch integrierte Struktur realisiert. Am Eingang 19 des Halbleiterkörpers 2 werden Parameter zur Einstellung einer Impedanz sowie der Resonanzfrequenz der Hochfrequenzantennenanordnung 17 der Steuerschaltung 21 übergeben. Diese erzeugt daraus die Steuersignale für die Abstimmschaltung 18 zur Frequenzabstimmung. Die daraus resultierende Impedanzänderung wird durch Stellsignale an einem Stelleingang 231 der Anpassvorrichtung 23 mitgeteilt, die daraufhin eine Impedanzanpassung der Ausgangsimpedanz der Hochfrequenzantennenanordnung an die Eingangsimpedanz der Filtereinrichtung 22 durchführt.
  • Die Filtereinrichtung 22 enthält einen Stelleingang 221. Sie ist mit einem in seiner Grenzfrequenz abstimmbaren Filter ausgestattet. Die Abstimmung der Grenzfrequenz erfolgt über ein Stellsignal am Stelleingang 221, welcher mit der Steuerschaltung 21 gekoppelt ist. Signale, die von der sehr breitbandigen Antenne 17 empfangen werden, lassen sich so in geeigneter Weise bereits im Empfangspfad vor der Frequenzumsetzung auf eine Zwischenfrequenz filtern und ungewünschte Stör anteile im empfangenen Signal unterdrückt. Zudem ist es sinnvoll, in der Filtereinrichtung 22 einen rauscharmen Verstärker vorzusehen, der das bereits gefilterte Signal verstärkt. Auch hier ist eine zusätzliche Impedanztransformation auf bzw. von den standardisierten 50 Ohm nicht notwendig. Antenne 17, Abstimmschaltung 18, Anpassvorrichtung 23, Filter 22 und Steuereinheit 21 bilden eine funktionelle Einheit, die ein Empfangen von Signalen über einen sehr breiten Frequenzbereich ermöglicht.
  • 3 zeigt einen Ausschnitt eines mobilen Kommunikationsgerätes, in den erfindungsgemäße Sende- und Empfangsanordnung implementiert ist. Zudem wird hier die Hochfrequenzantennenanordnung 17 sowie die Abstimmschaltung zur Frequenzabstimmung 18 sowohl von der Empfangsanordnung wie auch von der Sendeanordnung gemeinsam benutzt. Gleiche Bauelemente tragen dabei wieder gleiche Bezugszeichen. Das mobile Kommunikationsgerät umfasst eine Basisbandeinheit 32, welche zur digitalen Signalverarbeitung ausgebildet ist. Diese moduliert zu sendende Signale gemäß dem Modulationstyp eines ausgewählten Mobilfunkstandards und erzeugt ein komplexwertiges digitales Signal. Das komplexwertige Signal enthält eine Inphasenkomponente I sowie eine Quadraturkomponente Q und wird auch als IQ-Signal bezeichnet. Das digitale IQ-Signal wird einer Transceivereinrichtung 31 zugeführt, welche einen Vektormodulator enthält. Das digitale Trägersignal wird anschließend in der Transmittereinrichtung auf die Ausgangsfrequenz gemischt und dem Leistungsverstärker 12 zugeführt. Gleichzeitig übergibt der Transceiver 31 Parameter an die Kontrollschaltung 11, der diese als Zielvorgaben zur Ausgangsimpedanzanpassung des Leistungsverstärkers 12 an die Antennenanordnung 17 verwendet. Übergebene Parameter sind beispielsweise die maximale zu sendende Leistung, sowie der Frequenzbereich der zu sen denden Signale. Die Kontrollschaltung 11 schaltet daraufhin die Resonanzstrukturen innerhalb der Anpassschaltung 18 so, dass die frequenzmäßige Abstrahlcharakteristik der Antenne 17 optimal für das zu sendende Signal ist. Die Antenne 17 lässt sich so über die Anpassvorrichtung 18 auf die Sende- bzw. die Empfangsfrequenz abstimmen.
  • Weiterhin werden Parameter dem Eingang 122 des Leistungsverstärkers 12 zugeführt. Anhand dieser Parameter stellt der Leistungsverstärker 12 die optimalen Betriebsbedingungen ein. Dazu gehören maximale Ausgangsleitungen, Linearitätsvorgaben etc. Eine Impedanzänderung bzw. eine Fehlanpassung zwischen dem Ausgang 121 des Leistungsverstärkers 12 und dem Eingang der Anpassvorrichtung 13 wird über einen Stehwellendetektor 30 ermittelt. Dieser Stehwellendetektor misst die vom Leistungsverstärker abgestrahlte Leistung sowie die auf Grund der Fehlanpassung am Eingang der Anpassvorrichtung 13 reflektierte Leistung. Die reflektierte Leistung stellt dabei ein Maß für die Fehlanpassung dar. Der Stehwellendetektor 30 übermittelt die Fehlanpassung der Steuereinrichtung 11, die daraufhin ein neues Stellsignal für die Anpassvorrichtung 13 erzeugt. Eine Impedanzänderung wird so lange durchgeführt, bis ein Minimum einer reflektierten Leistung erreicht wird.
  • Wird durch äußere Einflüsse die Resonanzlänge bzw. die Abstrahlcharakteristik der Antenne 17 verändert, ändert sich auch deren Eingangsimpedanz. Die Fehlanpassung und die reflektierte Leistung steigen dadurch an. Durch das Anpasssignal der Steuereinrichtung 11 an die Anpassvorrichtung 13 wird die dynamische Veränderung der Antennenimpedanz wieder kompensiert. Zudem kann auch eine Impedanzänderung des Ausgangs 121 des Leistungsverstärkers 12 mit dem Stehwellendetektor 30 erkannt werden. Eine solche Impedanzänderung kann beispiels weise durch Änderungen der Verstärkungsparameter am Eingang 122 hervorgerufen werden. Durch den Stehwellendetektor 30, der die reflektierte Leistung an die Steuerschaltung 11 übermittelt, ist so eine optimale Anpassung des Eingangs der Antenne an den Ausgang 121 des Leistungsverstärkers 12 möglich.
  • Wird vom Sende- in den Empfangsbetrieb umgeschaltet, so werden die Leitungen L17 von der Hochfrequenzantenne 17 getrennt und die Leitungen L12 geschaltet, so dass die Anpassvorrichtung 23 des Empfangspfads mit der Hochfrequenzantennenanordnung 17 verbunden ist. Die Ausgangsimpedanz der Antenne 17 ist über die Anpassvorrichtung 23 an die Eingangsimpedanz des Filters 22 angepasst. Der Ausgang des Filters 22 ist wiederum mit der Transceiverschaltung 31 verbunden. Die Transceiverschaltung 31 führt eine Demodulierung des empfangenen Signals gemäß dem Modulationstyp eines ausgewählten Mobilfunkstandards durch. Daraus ermittelt sie ein Signal- zu Rauschverhältnis. Das Signal-/Rauschverhältnis stellt ein Maß für eine mögliche Fehlanpassung zwischen der Ausgangsimpedanz der Antennenanordnung 17 und der Eingangsimpedanz des Filters 22 dar. Bei einer optimalen Anpassung ist das empfangene Signal vom umgebenden Rauschen deutlich unterscheidbar. Eine Fehlanpassung reduziert das Signal-/Rauschverhältnis. Die Transceiverschaltung 31 übermittelt der Steuerschaltung 21 verschiedene Parameter, die daraufhin die Anpassvorrichtung 23 steuert, bis ein optimales Signal-/Rauschverhältnis eingestellt ist. Zusätzlich ist die Steuerschaltung 21 mit der Abstimmschaltung zur Einstellung der Resonanzfrequenz der Hochfrequenzantennenanordnung 17 verbunden. Dadurch wird die Antenne optimal auf das zu empfangende Signal abgestimmt.
  • In diesem Ausführungsbeispiel sind bis auf Basisbandeinheit 32, Transceiverschaltung 31 und Hochfrequenzantennenanordnung 17 alle Baugruppen als monolythische integrierte Schaltungen in einem Halbleiterkörper ausgebildet. Eine zusätzliche Transformation auf oder von 50 Ohm zwischen den einzelnen Baugruppen entfällt dadurch. Die Anpassvorrichtungen 13 und 23, Steuerschaltungen 11 und 21, sowie der Filter 22 und der Leistungsverstärker 12 werden als eine funktionelle Einheit ausgelegt und entwickelt. Eine optimale Anpassung zwischen der Baugruppe ist aufgrund des gemeinsamen Designs bereits vorhanden.
  • Die funktionelle Einheit ist in 4 deutlich zu erkennen. Diese zeigt einen Halbleiterchip 99 mit einem daran befestigten Resonator 17. Der Resonator 17 bildet die Hochfrequenzantennenanordnung und ist in Laminattechnik als strukturierte Antenne mit einer dünnen Metallschicht, eingebettet in einem organischen Kunststoff ausgebildet. Die Antenne enthält mehrere Anschlüsse 96 für eine Veränderung der Resonatorfrequenz. Diese Anschlüsse werden auch Resonatorbeschaltung genannt und sind mit der Abstimmschaltung 18 zur Abstimmung der Resonanzfrequenz der Hochfrequenzantennenanordnung 17 verbunden. Die Abstimmvorrichtung 18 ist innerhalb des Halbleiterkörpers 99 realisiert. Mehrere Leitungen L16 führen zu einer ebenfalls im Halbleiterkörper implementierten Steuerschaltung 11. Der Halbleiterchip enthält einen Leistungsverstärker 12, welcher von einer Masseschirmung 12A umgeben ist. Diese dient dazu, ein Einkoppeln von abgestrahlter HF-Strahlung in den Leistungsverstärker 12 zu verhindern. Zusätzlich ist die Kontrolllogik mit einer Steuerschaltung 13B verbunden, der Teil der Anpassschaltung ist. Die Steuerschaltung 13B steuert wiederum die einzelnen Anpassglieder 13A der Anpassvorrichtung. Eine Anpassung der Impedanz der Hochfrequenzantennenanordnung an die Ausgangsimpedanz des Leistungsverstärkers erfolgt über mehrere schaltbare Glieder an den Anschlüssen 97, welche je weils mit der Hochfrequenzantennenanordnung 17 koppelbar sind. Auf der Rückseite des Halbleiterkörpers 99 sind die Anschlüsse 14A, 19 sowie 14B vorgesehen. Diese führen zu der Transceivereinheit 31. Die gemeinsame Implementierung in einen einzigen Halbleiterkörper erlaubt es, Transformationen auf oder von 50 Ohm zwischen den Baugruppen wegzulassen.
  • 5 zeigt einen Ausschnitt einer Sendeanordnung mit Antennenanordnung, Resonanzschaltung und Anpassrichtung gemäß 3. Darin weist die hochfrequente Antennenanordnung 17 eine Resonatorlänge L1 auf. Die Abstimmvorrichtung 18 enthält einen Schalter S1, welcher drei schaltbare Zustände einnehmen kann. Zusätzlich enthält die Abstimmschaltung 18 weitere Resonatorelemente R1 und R2, so dass sich bei einer entsprechenden Schalterstellung des Schalters S1 die Resonatorlänge L1 verändert. Insgesamt sind so die Resonatorlängen L1, L2 und L3 für die Antennenanordnung einstellbar. Dadurch ergeben sich drei verschiedene Resonanzfrequenzen. Die daraus resultierende Impedanzänderung der gesamten Anordnung auf Hochfrequenzantennenanordnung 17 und damit verbundener Abstimmschaltung 18 wird durch eine Anpassvorrichtung 13 kompensiert. In diesem Ausführungsbeispiel sind drei einzelne Anpassglieder vorgesehen, die jeweils eine Anpassung des nicht dargestellten Ausgangs des Leistungsverstärkers 12 an die Hochfrequenzantennenanordnung 17 sowie die Anpassvorrichtung 18 vornehmen. Abhängig von der gewählten Resonatorlänge wird so eine der drei Anpassglieder ausgewählt.
  • 6 zeigt eine Antennenanordnung, die zwei Teilantennen 17A und 17B umfasst. Zwischen den beiden Teilantennen ist ein Schalter 52 vorgesehen. Dadurch lassen sich die beiden Teilantennen 17A und 17B zu einer Gesamtantenne verbinden mit einer Resonatorlänge als Summe aus beiden einzelnen Resonator längen. Zudem sind die beiden Teilantennen durch Öffnen des Schalters S2 gleichzeitig benutzbar. Weiterhin ist jede der Teilantennen 17A und 17B mit der Anpassvorrichtung 18 und darin enthaltenen Resonatorelementen R1 und R2 gekoppelt. In diesem Ausführungsbeispiel stellt die Teilantenne 17A eine Sendeantenne dar, die mit dem Anpassnetzwerk 11 verbunden ist. Die Teilantenne 17B ist mit dem Anpassnetzwerk 21 des Empfangspfades verbunden. Die Anpassung durch die Netzwerke 11 und 21 erfolgt über verschiedene Anpassglieder in den Netzwerken, die jeweils über Schalter in den Signalpfad geschaltet werden können. Die Anpassung ist daher nur in diskreten Schritten möglich. Durch diese Anordnung ist eine größtmögliche Flexibilität für den gleichzeitigen Empfang und das Senden von Signalen sowie für die Frequenzabstimmung der Antennenanordnung erreichbar.
  • Eine weitere Beschaltungsvariante zeigt 7. Darin ist die Abstimmvorrichtung 18 für eine kontinuierliche Abstimmung der Resonanzfrequenz der Antennenanordnung 17 mit einer kontinuierlichen Abstimmung ausgebildet. Eine Anpassung der Ausgangsimpedanz der Antennenanordnung 17 an die Filtereinrichtung im Empfangspfad erfolgt über eine in diskreten Schritten veränderbare Anpassung mit der Anpassvorrichtung 23. Dazu sind wieder mehrere Anpassglieder vorgesehen, die durch einen Schalter mit dem Ausgang und der Antenne 17 verbunden werden können. Für den Sendepfad ist eine Anpassvorrichtung 11 vorgesehen, welche zu einer kontinuierlichen Impedanzanpassung ausgebildet ist.
  • 1, 2, 99
    Halbleiterkörper
    11, 21
    Steuerschaltung
    12
    Leistungsverstärker
    13, 23
    Anpassvorrichtung
    17
    Antennenvorrichtung
    18
    Abstimmschaltung
    22
    Filter
    30
    Stehwellendetektor
    31
    Transceiver
    32
    Basisbandeinheit
    19
    Steuersignaleingänge
    14
    Signaleingang
    L12, L17
    Antennenleitungen
    L16
    Steuerleitungen
    132, 231
    Anpasseingang
    110, 122
    Stelleingang
    Z1, Z2
    Impedanzen
    R1, R2
    Resonatoren
    L1, L2, L3
    Resonatorlängen
    P1, P2
    Baugruppen
    A1, A2, A3, A4
    Impedanztransformationsschaltungen

Claims (18)

  1. Sendeanordnung insbesondere in einem Sendeempfänger, umfassend: – eine Hochfrequenzantennenanordnung (17), die zur Abgabe hochfrequenter Signale ausgebildet ist, mit einem Abstimmanschluss zur Abstimmung einer Resonanzfrequenz der Hochfrequenzantennenanordnung (17) und zumindest einem Anschluss zur Zuführung eines abzugebenden Signals; – eine Abstimmschaltung (18) zur Frequenzabstimmung der Hochfrequenzantennenanordnung (17), die zumindest ein mit dem Abstimmanschluss der Hochfrequenzantennenanordnung (17) koppelbares Abstimmglied (R1, R2) umfasst, wobei abhängig von einem Abstimmsignal an einem Stelleingang das zumindest eine Abstimmglied (R1, R2) mit dem Abstimmanschluss der Hochfrequenzantennenanordnung (17) gekoppelt ist; – einen Leistungsverstärker (12) mit einem Eingang für ein zu verstärkendes Signal und mit einem Ausgang, der mit dem zumindest einen Anschluss der Hochfrequenzantennenanordnung (17) gekoppelt ist; – eine steuerbare Anpassvorrichtung (13), die zwischen den Ausgang des Leistungsverstärkers (12) und den zumindest einen Anschluss der Hochfrequenzantennenanordnung (17) geschaltet ist und zu einer Anpassung einer Eingangsimpedanz der Hochfrequenzantennenanordnung (17) an eine Ausgangsimpedanz des Leistungsverstärkers (12) ausgebildet ist; – eine Steuereinrichtung (11) mit einem ersten Ausgang (112) für ein Stellsignal, das mit dem Stelleingang der Abstimmschaltung zur Frequenzabstimmung verbunden ist und mit einem zweiten Ausgang (111) für ein Anpasssignal, der mit der Anpassvorrichtung (13) verbunden ist, wobei die Steuereinrichtung (11) zur Erzeugung und Abgabe des Stell- und des Anpass signals in Abhängigkeit zumindest eines vorgegebenen Parameters ausgebildet ist; – wobei Ausgang des Leistungsverstärkers (12) ohne eine Impedanztransformationsschaltung (A1, A2) mit dem Eingang der Anpassvorrichtung (13) verbunden ist.
  2. Sendeanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Messvorrichtung (30) zur Detektion einer Fehlanpassung zwischen der Anpassvorrichtung (13) und des Ausgangs (121) des Leistungsverstärkers (12) vorgesehen ist, an deren Ausgang ein von der Fehlanpassung abgeleiteter Parameter abgreifbar ist, und dass der der Ausgang der Messvorrichtung (30) mit einem Eingang der Steuereinrichtung (11) zur Zuführung des zumindest einen vorgegebenen Parameters gekoppelt ist.
  3. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung (30) zur Messung einer reflektierten Leistung ausgebildet ist.
  4. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsimpedanz des Leistungsverstärkers (12) gleich der Eingangsimpedanz der Anpassvorrichtung (13) ist.
  5. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Anpassvorrichtung (13) und der Leistungsverstärker (12) in einem Halbleiterkörper (1) als eine integrierte Schaltung ausgebildet sind.
  6. Empfangsanordnung, insbesondere in einem Sendeempfänger, umfassend: – eine Hochfrequenzantennenanordnung (17), die zum Empfang hochfrequenter Signale ausgebildet ist mit einem Abstimmanschluss zur Abstimmung einer Resonanzfrequenz der Hochfrequenzantennenanordnung (17) und mit zumindest einem Anschluss zur Abgabe eines empfangenen Signals; – eine Abstimmschaltung (18) zur Frequenzabstimmung der Hochfrequenzantennenanordnung (17), die zumindest ein mit dem Abstimmanschluss der Hochfrequenzantennenanordnung (17) koppelbares Abstimmglied (R1, R2) umfasst, wobei abhängig von einem Abstimmsignal an einem Stelleingang das zumindest ein Abstimmglied (R1, R2) mit dem Abstimmanschluss der Hochfrequenzantennenanordnung (17) gekoppelt ist; – eine Filtereinrichtung (22) zur Unterdrückung von Signalanteilen in einem empfangenen Signal mit einem Eingang für die empfangenen Signale und mit einem Ausgang, wobei der Eingang mit dem zumindest einen Anschluss der Hochfrequenzantennenanordnung (17) gekoppelt ist; – zumindest eine Anpassvorrichtung (23), die zwischen den Eingang der Filtereinrichtung (22) und den zumindest einen Anschluss der Hochfrequenzantennenanordnung (17) geschaltet ist und zu einer steuerbaren Anpassung einer Ausgangsimpedanz der Hochfrequenzantennenanordnung (17) an eine Eingangsimpedanz der Filtereinrichtung (22) ausgebildet ist; – eine Steuereinrichtung (21) mit einem ersten Ausgang für ein Stellsignal, das mit dem Stelleingang der Frequenzabstimmschaltung (18) verbunden ist und mit einem zweiten Ausgang für ein Anpasssignal, welcher mit der Anpassvorrichtung (23) verbunden ist, und die Steuereinrichtung zur Erzeugung und Abgabe des Stell- und des Anpasssignals in Abhängigkeit zumindest eines vorgegebenen Parameters ausgebildet ist; – wobei der Ausgang der Anpassvorrichtung (23) ohne eine Impedanztransformationsschaltung (A1, A2) mit dem Eingang der Filtereinrichtung (22) verbunden ist.
  7. Empfangsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Messvorrichtung (31) zur Messung eines Signal-/Rauschverhältnisses eines empfangenen Signals mit dem Ausgang der Filtereinrichtung (22) gekoppelt ist, die zur Zuführung eines aus dem gemessenen Signal-/Rauschverhältnis abgeleiteten Parameters an einen Eingang der Steuereinrichtung (21) für den zumindest einen vorgegebenen Parameter ausgebildet ist.
  8. Empfangsanordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsimpedanz der Filtereinrichtung (22) gleich der Ausgangsimpedanz der Anpassvorrichtung (23) ist.
  9. Empfangsanordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung (22) eine Verstärkereinrichtung (22A) zur Verstärkung am Eingang anliegender Signale umfasst.
  10. Empfangseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung (22) ein in seiner Grenzfrequenz abstimmbares Filter umfasst.
  11. Empfangsanordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Anpassvorrichtung (23) und die Filtereinrichtung (22) in einen Halbleiterkörper (2) als integrierte Schaltung ausgebildet sind.
  12. Sendeanordnung oder Empfangsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsimpedanz des Leistungsverstärkers (12) und/oderdie Eingangsimpedanz der Filtereinrichtung (22) einen von 50 Ohm verschiedenen Wert aufweisen.
  13. Sendeanordnung oder Empfangsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (21, 11) einen Eingang zur Zuführung von Signalen aufweist, welche den zumindest einen vorgegebenen Parameter charakterisieren.
  14. Sendeanordnung oder Empfangsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine vorgegebene Parameter von einer Resonanzfrequenz der Hochfrequenzantennenanordnung (17) abgeleitet ist.
  15. Sendeanordnung oder Empfangsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochfrequenzantennenvorrichtung (17) in einer Laminattechnik ausgebildet ist, bei der die Hochfrequenzantennenvorrichtung (17) als metallische Schicht auf einem organischen Träger aufgebracht ist.
  16. Transceiveranordnung mit einer Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, sowie 12 bis 15 und einer Empfangsanordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochfrequenzantennenanordnung (17) und die Abstimmschaltung (18) der Sendeanordnung und der Empfangsanordnung als von der Sendeanordnung und der Empfangsanordnung gemeinsam benutzbare Hochfrequenzantennenanordnung (17) und Abstimmschaltung (18) ausgebildet sind.
  17. Verfahren zum Betreiben einer Sendeanordnung, umfassend die Schritte: – Bereitstellen eines Verstärkers (12) für ein zu sendendes Signal; – Bereitstellen einer Hochfrequenzantennenanordnung (17) zum Senden eines Signals; – Koppeln eines Ausgangs des Verstärkers (12) mit dem Eingang der Hochfrequenzantennenanordnung (17) durch unmittelbares Anpassen einer Ausgangsimpedanz des Verstärkers (12) auf eine Eingangsimpedanz der Hochfrequenzantennenanordnung (17); – Ermitteln einer Impedanzänderung zwischen Ausgang des Leistungsverstärkers (12) und Eingang der Hochfrequenzantennenanordnung (17); – Korrigieren der Impedanzänderung durch Nachregeln der Eingangsimpedanz der Hochfrequenzantennenanordnung (17).
  18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Ermittelns einer Impedanzänderung den Schritt eines Ermittelns eines Stehwellenverhältnisses umfasst.
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