[go: up one dir, main page]

DE102004017528A1 - Sendeanordnung und Verfahren zum Betreiben eines Verstärkers in einer Sendeanordnung - Google Patents

Sendeanordnung und Verfahren zum Betreiben eines Verstärkers in einer Sendeanordnung Download PDF

Info

Publication number
DE102004017528A1
DE102004017528A1 DE102004017528A DE102004017528A DE102004017528A1 DE 102004017528 A1 DE102004017528 A1 DE 102004017528A1 DE 102004017528 A DE102004017528 A DE 102004017528A DE 102004017528 A DE102004017528 A DE 102004017528A DE 102004017528 A1 DE102004017528 A1 DE 102004017528A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
power amplifier
control circuit
transmission arrangement
arrangement according
semiconductor body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102004017528A
Other languages
English (en)
Inventor
Jan-Erik Dr. Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Infineon Technologies AG
Original Assignee
Infineon Technologies AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Infineon Technologies AG filed Critical Infineon Technologies AG
Priority to DE102004017528A priority Critical patent/DE102004017528A1/de
Priority to US11/096,882 priority patent/US20050242879A1/en
Publication of DE102004017528A1 publication Critical patent/DE102004017528A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/02Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation
    • H03F1/0205Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in transistor amplifiers
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/02Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation
    • H03F1/04Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in discharge-tube amplifiers
    • H03F1/06Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in discharge-tube amplifiers to raise the efficiency of amplifying modulated radio frequency waves; to raise the efficiency of amplifiers acting also as modulators
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/20Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers
    • H03F3/24Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers of transmitter output stages
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/403Circuits using the same oscillator for generating both the transmitter frequency and the receiver local oscillator frequency
    • H04B1/406Circuits using the same oscillator for generating both the transmitter frequency and the receiver local oscillator frequency with more than one transmission mode, e.g. analog and digital modes
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/02Transmitters
    • H04B1/04Circuits
    • H04B2001/0408Circuits with power amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Abstract

Eine Sendeanordnung umfasst eine Transmitterschaltung (2) zur Signalaufbereitung zu sendender Signale, welche mit ihrem Signalausgang (25) mit einem Leistungsverstärker (41) verbunden ist. Der Leistungsverstärker (41) ist in einem Halbleiterkörper (4) ausgebildet und weist zumindest eine Betriebsart auf, welche durch zumindest einen einstellbaren Einstellparameter gekennzeichnet ist. Außerhalb des Halbleiterkörpers (4) ist eine programmierbare Steuerschaltung (3) vorgesehen, welche zur Abgabe von Stellsignalen an den Leistungsverstärker (41) zur Einstellung des zumindest einen einstellbaren Einstellparameters ausgebildet ist. Kontroll- und Bias-Schaltung (3) und der Leistungsverstärker (41) sind somit separat ausgebildet und können jeweils für sich in der optimalen Technologie realisiert werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Sendeanordnung sowie ein Verfahren zum Betreiben eines Verstärkers in einer Sendeanordnung.
  • Sendeanordnungen werden für Anwendungen im Kommunikationsbereich innerhalb von mobilen Kommunikationsgeräten verwendet. Um bei modernen mobilen Kommunikationsgeräten vielfältigen Anwendungen zu ermöglichen, ist es erforderlich, dass die Sendeeinheit mehrere verschiedene Betriebsarten für verschiedene Kommunikationsstandards abdecken kann. Beispiele für verschiedene Betriebsarten ergeben sich durch die unterschiedlichen Mobilfunkstandards wie GSM/EDGE, GPRS, UMTS/WCDMA, 802.11a/b, GPS und weitere.
  • Die verschiedenen Betriebsarten unterscheiden sich unter anderem in der Ausgangsfrequenz eines Sendesignals. Ein Sender eines mobilen Kommunikationsgerätes, der die Frequenzen abdeckt, wird als multibandfähig bezeichnet. Gleichzeitig müssen in der Sendeanordnung unterschiedliche Modulationsarten und Ausgangsleistungen für die verschiedenen Kommunikationsstandards implementiert sein. Diese Fähigkeit wird Multimode-Fähigkeit genannt. Eine weitere Anforderung an moderne Sender in Kommunikationsgeräten ist ein niedriger Strombedarf, um die Standzeit bei mobilen Kommunikationsgeräten zu erhöhen.
  • Bislang wurde eine solche Sendeanordnung in einem mobilen Kommunikationsgerät dadurch implementiert, dass ein Transceiver mit einem oder mehreren parallel geschalteten Leistungsverstärkerpfaden gekoppelt wurde. Die Leistungsverstärkerpfa de sind dann an eine oder mehreren Antennen angeschlossen. Der Transceiver der Sendeanordnung wird dabei vor allem für die Signalaufbereitung des zu sendenden Signals verwendet. Beispielsweise weist der Transceiver einen I/Q-Modulator auf, der ein komplexwertiges Basisbandsignal aus einer Inphasekomponente I und einer Quadraturkomponente Q auf ein Signal mit einer Zwischenfrequenz umsetzt. Das Basisbandsignal trägt dabei die zu sendenden Informationen. Das auf eine Zwischenfrequenz umgesetzte Signal kann nun weiterhin auf die gewünschte Ausgangsfrequenz gemischt werden. Neuerdings werden aber auch sogenannte Direktumsetzer verwendet, die das Basisbandsignal direkt ohne eine Zwischenfrequenz auf die Ausgangsfrequenz umsetzen. Anstatt eines I/Q-Modulators wird auch ein Polar-Modulator verwendet, dessen Eingangsignale eine Amplitude und einen Polarwinkel darstellen. Da in einem Transceiver gute HF-Kleinsignaleigenschaften notwendig sind, werden vorteilhaft BiCMOS- oder RF-CMOS-Technologien verwendet.
  • Das auf die Ausgangsfrequenz umgesetzte Signal wird je nach Frequenz- bzw. Betriebsartanforderung einem der mehreren parallel geschalteten Leistungsverstärkerpfade zugeführt, wobei sich die Frequenz- oder Betriebsanforderungen aus dem verwendeten Mobilfunkstandard ergeben. Zum Sendevorgang wird immer der jeweilige Leistungsverstärker ausgewählt, der das zu sendende Signal abhängig von der Betriebsart optimal verstärken kann. Die Leistungsverstärker in den einzelnen Leistungsverstärkerpfaden sollten das zu sendende Signal gemäß dem verwendeten Mobilfunkstandard verstärken. Für die Leistungsverstärker werden daher sehr gute HF-Eigenschaften gefordert. Gleichzeitig werden eine hohe Spannungsfestigkeit und eine gute Stromtragefähigkeit benötigt.
  • Aus diesem Grund werden die Leistungsverstärker vielfach bezüglich der Transceiverschaltkreise in separaten Halbleiterchips ausgebildet. Bevorzugt werden Leistungsverstärker dabei in GaAs-, GaN-, SiGe-, SiC- oder InP-Halbleitern realisiert. Diese Halbleitermaterialien zeichnen sich vor allem durch eine hohe Elektronenbeweglichkeit und geringe Leistungsverluste aus, die so gute HF-Eigenschaften gewährleisten. Zur Wahl der richtigen Antenne bzw. zur Impedanzanpassung ist zwischen den Ausgang des Leistungsverstärkers und einer Antenne meistens eine Switch- bzw. Duplexer-Einheit mit entsprechender Impedanzanpassschaltung angeschlossen.
  • Auf dem Halbleiterchip des Leistungsverstärkers sind neben den eigentlichen Leistungsverstärkerschaltungen auch Bias- bzw. Mode-Kontrollschaltungen untergebracht. Die Bias- und Kontrollschaltkreise stellen dabei die Betriebsparameter für den Leistungsverstärker ein. Beispielsweise geben sie den Ruhestrom des Verstärkers, die Versorgungsspannung oder die Ausgangsleistung vor und führen einen Abgleich für einen linearen Verstärkungsfaktor durch.
  • Diese Bias-Schaltkreise sind aus schaltungstechnischen Gründen häufig einfach gehalten, sodass bei einem Multi-Mode-Betrieb des Leistungsverstärkers Kompromisse bei den resultierenden Eigenschaften hingenommen werden müssen. Bei der Wahl teurer Substrate wie GaAs oder InP für die Implementierung wird so auch der Bias- bzw. Kontrollschaltkreis in einer teuren und aufwändigen Technologie realisiert. Der Platzverbrauch eines Leistungsverstärkers steigt dadurch. Bei einem Ausfall der Bias-Schaltung ist der vollständige Chip untauglich, bei einer Änderung der Anforderung des Leistungsverstärker muss sehr häufig eine neue Bias- und Steuerschal tung und damit ein komplett neuer Leistungschip entworfen und prozessiert werden.
  • Der Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine kostengünstigere und flexiblere Sendeanordnung, insbesondere für Mobilfunkanwendungen vorzusehen. Diese soll vorzugsweise für verschiedene Betriebsarten gleichermaßen einsetzbar sein. Ein weitere Aufgabe der Erfindung ist das Vorsehen eines Verfahrens, das ein Betreiben eines Verstärkers in einer Sendeanordnung mit einfachen Mitteln ermöglicht.
  • Diese Aufgaben werden mit den Gegenständen der unabhängigen Patentansprüche 1 und 21 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Eine erfindungsgemäße Sendeanordnung umfasst eine Transmitterschaltung zur Signalaufbereitung von zu sendenden Signalen. Die Transmitterschaltung enthält einen Signalausgang. In der Sendeanordnung ist weiterhin zumindest ein in einem Halbleiterkörper ausgebildeter Leistungsverstärker vorgesehen. Dieser weist zumindest eine Betriebsart auf, die durch zumindest einen einstellbaren Parameter gekennzeichnet ist. Der Leistungsverstärker enthält einen Signaleingang und einen Signalausgang. Der Signaleingang ist an den Signalausgang der Transmitterschaltung angeschlossen. Weiterhin ist eine programmierbare Steuerschaltung für den Leistungsverstärker vorgesehen. Die programmierbare Steuerschaltung ist außerhalb des Halbleiterkörpers realisiert. Sie ist zur Abgabe von Stellsignalen an den Leistungsverstärker zur Einstellung des zumindest einen einstellbaren Einstellparameters ausgebildet.
  • Mit der Erfindung wird die Steuerschaltung mit den verschiedenen Signalen zur Einstellung der Betriebsart des Leistungs verstärkers und der Leistungsverstärker in zwei verschiedenen Halbleiterkörpern realisiert. Dadurch kann der Leistungsverstärker in der für die jeweilige Anforderung optimalen Technologie implementiert werden. Die Steuerschaltung, welche insbesondere die Versorgungs- bzw. Biasschaltkreise sowie die Schaltkreise zur Einstellung verschiedener Betriebsarten des Leistungsverstärkers enthält, ist außerhalb des Halbleiterkörpers des Leistungsverstärkers und in der für sie optimalen Technologie implementiert. Die programmierbare Steuerschaltung kann so wegen der deutlich leistungsfähigeren realisierbaren Digital- und/oder Analog-Schaltkreise mehrere Betriebsarten des Leistungsverstärkers in optimaler Weise abdecken. Der Leistungsverstärker kann ebenso für mehrere durch die Steuerschaltung einstellbare Betriebsarten ausgebildet sein, sodass auf zusätzliche Leistungsverstärkerzüge in einer Sendeanordnung verzichtet werden kann.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung umfasst der Halbleiterkörper zumindest eine Messvorrichtung zur Messung eines Betriebsparameters des Leistungsverstärkers. Die Messvorrichtung ist mit der Steuerschaltung gekoppelt. Die Steuerschaltung ist ihrerseits zur Einstellung des zumindest einen Einstellparameters in Abhängigkeit des gemessenen Betriebsparameters ausgebildet.
  • Dadurch ist es möglich, für die verschiedenen Betriebsarten des Leistungsverstärkers die optimalen Einstellparameter zu erzeugen. Insbesondere können auch dynamische Effekte des Leistungsverstärkers während eines laufenden Betriebes durch die Messvorrichtung detektiert und bei der Erzeugung der Einstellparameter entsprechend berücksichtigt werden.
  • In einer Ausbildung der Erfindung ist die Messvorrichtung des Halbleiterkörpers zur Messung eines durch den Leistungsverstärker verursachten Temperaturanstiegs ausgebildet. In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist die Messvorrichtung zur Messung eines Stromverbrauchs des Leistungsverstärkers ausgebildet. Ebenso kann die Messvorrichtung den Verstärkungsfaktor des Leistungsverstärkers oder die abgegebene Ausgangsleistung des Leistungsverstärkers messen. Auch das so genannte Stehwellenverhältnis bzw. die Strom- oder Spannungsamplituden am Ausgang des Leistungsverstärkers stellt einen möglichen Betriebsparameter des Leistungsverstärkers dar, der für eine Einstellung der Einstellparameter verwendbar ist. Dadurch kann die Linearität des Verstärkers konstant gehalten werden.
  • Die Messvorrichtungen können in geeigneter Weise auch außerhalb des Halbleiterkörpers angeordnet sein. Zweckmäßig ist dies unter anderem bei einem Sensor zum Messen des Stehwellenverhältnisses oder der vom Leistungsverstärker abgegebenen Leistung.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung umfasst der durch die Steuerschaltung einstellbare Einstellparameter des Leistungsverstärkers den Wert des Ruhestroms des Leistungsverstärkers. Zusätzlich kann der Einstellparameter auch eine Einstellung des Verstärkungsfaktors des Leistungsverstärkers oder eine Einstellung der Ausgangsleistung des Leistungsverstärkers umfassen. Ebenso kann die Steuerschaltung zur Einstellung einer Temperaturabhängigkeit des Ruhestroms ausgebildet sein. Unter dem Begriff Ruhestrom fallen unter anderem der Ausgangsruhestrom des Verstärkers, aber auch eine, einen Arbeitspunkt des Verstärkers einstellende elektrische Größe. In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung umfasst die Steuerschaltung eine Detektionseinrichtung, welche die von den Messvorrichtungen übermittelten Informationen auswertet. Bei Überschreiten eines vorbestimmten Grenzwertes ist die Detektionseinrichtung zur Abgabe eines Signals zur Abschaltung des Leistungsverstärkers ausgebildet. Bevorzugt stellt die Detektionseinrichtung so eine Schutzschaltung dar, die den Leistungsverstärker vor Überspannung, zu hohem Strom oder einem schädigenden Stehwellenverhältnis schützt.
  • Die verschiedenen Einstellparameter sind je nach ausgewählter Betriebsart unterschiedlich. Zusätzlich können sich die Einstellparameter zeitabhängig und auch betriebsartabhängig ändern. Durch die Messvorrichtung wird der Steuerschaltung immer der momentan aktuelle Betriebszustand des Leistungsverstärkers übermittelt, die daraufhin die optimalen Einstellungen für die jeweilige Betriebsart trifft und diese als Einstellparameter an den Leistungsverstärker sendet. Weitere Einstellparameter des Leistungsverstärkers, für deren Abgabe die Steuerschaltung ausgebildet ist, sind Parameter für die Quellenimpedanz der Ansteuerung oder Parameter für eine dynamische Verstärkungsregelung zur Erzeugung einer linearen Übertragungskennlinie des Leistungsverstärkers bei gleichzeitig niedriger Stromaufnahme im gesamten Aussteuerbereich. Die Steuerschaltung oder der Halbleiterkörper kann zusätzlich eine Detektionsschaltung zum Schutz des Leistungsverstärkers bei Überlast enthalten.
  • Bevorzugt enthält der Leistungsverstärker eine inaktive Betriebsart, in der kein zu sendendes Signal verstärkt wird. In dieser Betriebsart soll der Leistungsverstärker einen möglichst geringen Stromverbrauch aufweisen. Die Steuerschaltung ist so zur Abgabe des entsprechenden Einstellparameters zur Einstellung dieser inaktiven Betriebsart ausgebildet. Je nach Anforderungen an die Einstellparameter für die verschiedenen Betriebsarten des Leistungsverstärkers ist die Steuerschaltung in CMOS- oder Bipolar- oder in BiCMOS-Technologie ausgebildet. Sie kann in einem zweiten Halbleiterkörper implementiert sein, und bevorzugt in Silizium-Technologie ausgebildet sein. In einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist der Leistungsverstärker in einem Halbleiterkörper implementiert, der Galliumarsenid oder Indiumphosphid oder Silizium-Germanium-Verbindungen enthält. Bevorzugt ist der Leistungsverstärker in LDMOS- (Laterally-Doped MOS) oder GaAS-Technologie in MMIC-(Monolithic Microwave integrated circuits) Technologie ausgebildet. Diese Technologien eignen sich besonders für Schaltungen, die sehr gute HF-Signaleigenschaften aufweisen müssen.
  • In einer anderen Weiterbildung der Erfindung enthält die Steuervorrichtung eine Speichereinheit. In diese Speichereinheit sind die Einstellparameter für die zumindest eine Betriebsart des Leistungsverstärkers ablegbar. Zusätzlich kann die Steuerschaltung eine Schnittstelle zur Programmierung der Speichereinheit mit den verschiedenen Einstellparametern umfassen. Die Programmierung kann dabei über eine digitale Schnittstelle oder eine analoge Schnittstelle erfolgen. Damit lassen sich verschiedene Betriebsarten des Leistungsverstärkers in der Steuereinrichtung zusammenfassen. Je nach Betriebsart werden aus der Speichereinheit die notwendigen Einstellparameter gelesen, eventuell weiterverarbeitet und an den Leistungsverstärker übermittelt.
  • Dabei ist es besonders zweckmäßig, wenn die Steuerschaltung einen Dateneingang zur Einstellung der Betriebsart aufweist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Verstärken eines Signals umfasst daher ein Bereitstellen eines Leistungsverstärkers in einem Halbleiterkörper mit zumindest einer Betriebsart für ein Verstärken eines zu sendenden Signals. Weiterhin wird eine Steuerschaltung außerhalb des Halbleiterkörpers des Leistungsverstärkers bereitgestellt. Es wird eine Betriebsart des Leistungsverstärkers ausgewählt, welche durch zumindest einen Einstellparameter gekennzeichnet ist. Der zumindest eine Parameter zur Einstellung dieser Betriebsart wird an den Leistungsverstärker durch die Steuerschaltung übergeben. Bevorzugt wird dabei die Steuerschaltung mit einer Anzahl verschiedener durch Einstellparameter gekennzeichneter Betriebsarten programmiert.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Detail erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Sendeanordnung in einem Sendepfad,
  • 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Sendeanordnung in einem Ausführungspfad,
  • 3 einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Sendeanordnung.
  • 1 zeigt eine erfindungsgemäße Sendeanordnung 1 in einem Sendepfad. Der Sendepfad ist Teil eines aus Übersichtsgründen nicht dargestellten mobilen Kommunikationsgeräts, welches gemäß mehreren Mobilfunkstandards Daten senden und empfangen kann. Die Mobilfunkstandards, welche schon in der Beschreibungseinleitung beim Stand der Technik aufgeführt sind, stel len unterschiedliche Anforderungen an den Sendepfad. Während beispielsweise im GSM-Mobilfunkstandard ein zu sendende Signal während des Sendevorgangs immer mit der gleichen Amplitude übertragen wird, ist bei dem WCDMA-Mobilfunkstandard das zu sendende Signal amplitudenabhängig. Die Anforderungen hinsichtlich der Linearität der Verstärkung eines Leistungsverstärker im Sendepfad sind daher deutlich höher.
  • Der Sendepfad enthält neben der erfindungsgemäßen Sendeanordnung 1 auch eine Basisbandeinheit 8. Die Basisbandeinheit 8 besitzt einen Ausgang 83 für einen Datenstrom D, der an einen Eingang 23 einer Transmitterschaltung 2 der erfindungsgemäßen Sendeanordnung 1 angeschlossen ist. Der Ausgang 82 für einen Steuerdatenstrom K ist mit einen Eingang 21 der Transmitterschaltung 2 verbunden. Die Basisbandeinheit 8 erzeugt das zu sendende Signal in Form eines digitalen Datenstroms D. Der digitale Datenstrom D ist bereits mit einem für den gewählten Mobilfunkstandard vorgesehenen Typ moduliert. Bevorzugt wird für die verschiedenen Kommunikationsstandards eine Vektormodulation mit unterschiedlichen Modulationsarten verwendet. Bei einer Vektormodulation erzeugt die Basisbandeinheit 8 ein komplexes, digitales Basisbandsignal mit einer Inphasenkomponente I und einer Quadraturkomponente Q. Beide Komponenten I und Q ergeben den digitalen Datenstrom D. Weiterhin gibt die Basisbandeinheit 8 über einen Kontrollstrom bevorzugt digitale Steuersignale K an die Transmitterschaltung 2 der erfindungsgemäßen Sendeanordnung ab. Die Steuersignale K dienen zur Einstellung der maximalen zu sendenden Leistung, Filter, Sendefrequenz und weiterer Parameter. Abhängig von dem Kontrollstrom K nimmt die Transmitterschaltung 2 die notwendigen Einstellungen für das zu sendende Signal vor.
  • Die Transmitterschaltung 2 besitzt zudem einen Steuerausgang 22, der an einen Steuereingang 35 einer Bias- und Steuerschaltung 3 angeschlossen ist. Die Transmitterschaltung 2 weist weiterhin einen Signalausgang 25 auf sowie einen weiteren Steuerausgang 24. Der Steuerausgang 24 ist an einen Steuereingang 52 einer Duplexer-Einheit 5 angeschlossen. Der Signalausgang 25 ist mit einem Eingang 42 eines Leistungsverstärkers 41 verbunden.
  • Der Leistungsverstärker 41 ist in einem Halbleiterkörper 4 bzw. einem Chip 4 implementiert. Er bildet so einen integrierten Schaltkreis in diesem Chip. Alle Ein- und Ausgänge des Leistungsverstärkers 41 sind durch Anschlüsse auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers 4 gebildet. Der Leistungsverstärker 41 weist einen Signalausgang für das verstärkte zu sendende Signal auf, welcher an einen Eingang 51 der Duplexer-Einheit 5 angeschlossen ist. Die Duplexer-Einheit 5 enthält ein hier aus Übersichtsgründen nicht dargestelltes Anpassnetzwerk, welches eine Impedanzanpassung des Ausgangs 40 der Verstärkungseinrichtung 41 an die mit dem Ausgang 53 verbundenen Antenne 7 durchführt. Dadurch wird die von der Antenne 7 reflektierte Leistung reduziert und das Stehwellenverhältnis zwischen Ausgang 40 des Leistungsverstärkers 4 und der Antenne 7 verringert. Das gewählte Anpassnetzwerk ist dabei abhängig von der Sendefrequenz des zu sendenden Signals. Weiterhin kann die Duplexer-Einheit 5 auch zusätzliche Resonanzschaltkreise besitzen, um die Resonanzfrequenz der Antenne 7 auf die Sendefrequenz anzupassen.
  • Der Leistungsverstärker 41 besitzt weiterhin einen Eingang 43 zur Zuführung von Einstell-, Bias- oder Steuersignalen. Der Eingang 43 ist mit einem Ausgang 33 der Bias- bzw. Steuerschaltung 3 verbunden. Der Eingang 43 und der Ausgang 33 um fasst dabei mehrere Anschlüsse und parallel geschaltete Leitungen. Die auf den jeweiligen Leitungen gesendeten, bevorzugt analogen Einstellsignale am Eingang 43 dienen zur Einstellung von Parametern des Leistungsverstärkers 41, die so eine optimale Verstärkung des zu sendenden Signals für eine spezifische Betriebsart ermöglichen. Die Einstellsignale dienen so direkt zur Einstellung von Parametern des Leistungsverstärker 41 im Halbleiterkörper 4. Die Einstellungen, die über die Signale am Einstelleingang 43 vorgenommen werden betreffen unter anderem die Ruhestromaufnahme des Verstärkers, seinen Verstärkungsfaktor, Versorgungsspannung und die Ausgangsimpedanz des Verstärkers. Auch die maximale Ausgangsleistung wird bestimmt. Zusätzlich stellen in dieser Ausführung weitere Leitungen die Versorgungsspannung und den Versorgungsstrom für den Leistungsverstärker zur Verfügung.
  • Weiterhin sind mehrere Messvorrichtungen vorgesehen, die verschiedenartige Betriebsparameter des Leistungsverstärkers 41 während des laufenden Betriebs ermitteln. Einige Messvorrichtungen sind dabei innerhalb des Halbleiterkörpers 4 implementiert. Weitere Messvorrichtungen sind an den Ein- bzw. Ausgängen außerhalb des Halbleiterkörpers angeschlossen. Die von den Messvorrichtungen ermittelten Daten liegen an einem Ausgang 44 des Halbleiterkörpers 4 an, welcher mit einem Eingang 34 der Steuerschaltung 3 verbunden ist.
  • Die Steuerschaltung 3 ist zur Erzeugung und Abgabe der Einstellparameter an den Ausgang 33 ausgebildet. Dazu empfängt die Steuerschaltung 3 zum einen ein Signal vom Transceiver 2 über den Eingang 35, das ihr die Betriebsart des Leistungsverstärkers für das zu sendende und zu verstärkende Signal mitteilt. Aus dieser Information erzeugt die Steuerschaltung 3 alle Einstellparameter für diese Betriebsart. Diese werden dem Leistungsverstärker übermittelt und stellen so den Leistungsverstärker 41 optimal für diese Betriebsart ein.
  • Wenn sich die Betriebsparameter des Leistungsverstärkers 41, beispielsweise seine Temperatur, sein Stromverbrauch, das Stehwellenverhältnis am Ausgang 40 oder auch sein Verstärkungsfaktor, während des laufenden Betriebs ändern, wird dies durch die Messvorrichtungen registriert. Sie erzeugen ein Signal und geben dieses am Ausgang 44 ab. Die Messsignale werden am Dateneingang 34 der Steuerschaltung 3 empfangen und weiterverarbeitet. Daraus leitet die Steuerschaltung geänderte Einstellparameter ab, welche am Ausgang 33 erneut dem Leistungsverstärker 41 im Halbleiterkörper 4 zugeführt werden. Die Einstellparameter werden somit entsprechend geändert, um sich den neuen Betriebsbedingungen des Leistungsverstärkers 41 anzupassen. Der Prozess erfolgt dynamisch und kontinuierlich, so dass immer eine optimale Funktionsweise des Leistungsverstärkers gewährleistet ist. Dabei ist die Bias- bzw. Steuerschaltung 3 insbesondere gegen HF-Störstrahlung entkoppelt. Auch die direkten Versorgungsleitungen sind so gegen HF-Störungen des Leistungsverstärkers gut entkoppelt.
  • Wenn eine neue Betriebsart, beispielsweise aufgrund eines neuen Mobilfunkstandards benötigt wird, zeigt die Basisbandeinheit 8 dies über die Steuersignale K an ihrem Ausgang 82 dem Transceiver der Sendeanordnung 1 an. Der Transceiver ermittelt daraus die notwendige Betriebsart für den Leistungsverstärker 41 und sendet ein entsprechendes Stellsignal über seinen Stellausgang 22 an die Steuerschaltung 3. Die Steuerschaltung 3 erzeugt die neuen für diese Betriebsart notwendigen Einstellparameter für den Leistungsverstärker 41. Dies kann beispielsweise eine neue Verstärkungsregelung, ein neuer Linearitätsverlauf oder auch eine Temperaturkompensation des Ruhestroms sein.
  • Wenn beispielsweise von einer Betriebsart des Leistungsverstärkers 41, in welcher Signale mit konstanter Amplitude verstärkt werden, in eine Betriebsart umgeschaltet wird, in der amplitudenabhängige Signale verstärkt werden sollen, müssen von der Steuerschaltung 3 die Einstellparameter so gewählt werden, dass der Leistungsverstärker möglichst verzerrungsfrei das Signal verstärkt. Gleichzeitig schaltet der Transceiver 2 über den Steuerausgang 24 die Duplexer-Einheit auf ein neues Frequenzband oder ändert das Anpassnetzwerk in der Duplexer-Einheit 5, um eine optimale Anpassung an den Ausgang des Leistungsverstärkers 41 zu erreichen.
  • Der Leistungsverstärker 41 in der erfindungsgemäßen Sendeanordnung kann nun möglichst breitbandig ausgelegt werden. Die notwendigen Bias-, Steuer- und Kontrolleinstellungen werden durch die Steuerschaltung über die Einstellparameter vorgenommen. Durch die breitbandige Realisierung des Leistungsverstärkers und die konsequente Übernahme aller Bias- bzw. Kontrollschaltkreise in eine programmierbare Steuerschaltung können auf zusätzliche parallel geschaltete Verstärkerzüge zum Teil verzichtet werden. Die separat implementierte Steuerschaltung 3 ist nun temperaturunabhängig und lässt sich unabhängig von dem Leistungsverstärker entwerfen und realisieren. Ihre flexible Programmierung ermöglicht auch, neue Betriebsarten für unterschiedliche Signale mit dem gleichen Leistungsverstärker 41 zu realisieren. Eine HF-Entkopplung zwischen der Bias- und Steuerschaltung und dem HF-Leistungsverstärker wird verbessert.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung zeigt das Ausführungsbeispiel in der 2. Gleiche Bauelemente tragen dabei gleiche Bezugszeichen. Die Steuerschaltung 3 enthält hier neben dem Steuereingang 35 einen weiteren Steuereingang 31, welcher mit einem Ausgang 81 der Basisbandeinheit 8 verbunden ist. Über diesen lassen sich weitere Informationen an die Steuerschaltung 3 übermitteln. Im Ausführungsbeispiel ist der Eingang 31 unter anderem als Programmiereingang für eine Speichereinheit 37 ausgebildet. In der Speichereinheit 37 werden Einstellparameter für verschiedenen Betriebsarten des Leistungsverstärkers 41 abgelegt. Die Kommunikation zwischen Basisbandeinheit 8 und Bias- bzw. Steuerschaltung 3 und Transmitterschaltung 2 und Bias bzw. Steuerschaltung 3 erfolgt über einen digitalen sogenannten Drei-Leiter-Bus. Wird ein Signal zur Einstellung einer Betriebsart empfangen, entnimmt die Steuerschaltung 3 aus ihrer Speichereinheit 37 die Einstellparameter für die einzustellende Betriebsart. Dies können beispielsweise zusätzliche Amplituden-Informationen für die zu sendenden Signale sein, oder Signale zur Veränderung der Ausgangsleistung des Verstärkers 41. Die Steuerschaltung 3 kann somit auch wichtige Betriebsinformationen zum Transceiver 2 oder der Basisbandeinheit 8 über den Drei-Leiter-Bus zurückmelden.
  • Zusätzlich wird über den Eingang der Bias- bzw. Steuerschaltung 3 dynamisch eine Veränderung der zu sendenden Signale mitgeteilt. Beispielsweise wird über den Eingang 31 der Crestfaktor des zu sendenden Signals oder die Maximalamplitude übermittelt. Die Bias- bzw. Steuerschaltung 3 kann so auf die zukünftigen Signale reagieren und den Leistungsverstärker entsprechend anpassen. Eine Verzerrung wegen zu großen Eingangsamplituden wird so verhindert. Der zusätzliche Eingang 31 erlaubt daher eine dynamische und sehr schnelle Anpassung an die sich im laufenden Betrieb ändernden zu sendenden Signale. Die von der Basisbandeinheit übermittelten Einstellsignale am zweiten Eingang können so vorteilhaft für eine Feinabstimmung der Einstellparameter genutzt werden.
  • In dieser Ausführungsform besitzt die Transmitterschaltung 2 zusätzlich noch einen Dateneingang 26 zur Zuführung von Messergebnissen der Messvorrichtungen im Halbleiterkörper 4. Anhand dieser Betriebsinformationen des Leistungsverstärkers 41 kann der Transceiver möglicherweise Einstellungen in seinen Schaltkreisen vornehmen, um so eine noch bessere Verstärkung des zu sendenden Signals zu ermöglichen. Beispielsweise könnten so durch geeignete Maßnahmen Verzerrungen im zu sendenden Signal reduziert werden.
  • Zusätzlich ist in diesem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sendeanordnung ein weiterer parallel geschalteter Verstärkerzug 66, dargestellt durch die gestrichelten Linien, vorgesehen. Der zweite Verstärkerzug 66 ist in einem eigenen Halbleiterkörper 6 implementiert und umfasst ebenfalls einen oder mehrere Leistungsverstärker und Messvorrichtungen. Der Verstärkerzug 66 ist ebenfalls mit seinem Ausgang 61 an einen weiteren Eingang 51A der Duplexer-Einheit 5 angeschlossen. Ein weiterer Signalausgang 25A der Transmitterschaltung 2 ist mit einem Eingang 62 des Leistungsverstärkerzugs 66 verbunden. Seine Einstellparameter zur Einstellung der Betriebsart erhält der zweite Leistungsverstärkerzug 66 über seinen Einstelleingang 63 von der Steuerschaltung 3. Messvorrichtungen im Halbleiterkörper 6 des Leistungsverstärkerzugs 66 übermitteln die Betriebsinformationen und Betriebsparameter an die Steuerschaltung 3 bzw. die Transmitterschaltung 2.
  • Ein solcher zweiter parallel geschalteter Leistungsverstärkerzug kann dann erforderlich sein, wenn nicht alle möglichen Betriebsarten mit einem Leistungsverstärker abgedeckt werden können. Alternativ kann ein zweiter Verstärker notwendig sein, wenn der Transceiver 2 für eine höhere Ausgangsleistung ausgelegt ist oder eine größere Verstärkung nicht erforderlich ist. Der zweite Leistungsverstärker 66 umfasst nur noch eine einzige Endstufe. Diese ist in einer teuren und aufwändigen Technologie in einem GaAs oder InP-Halbleiter mit hervorragenden Hochfrequenzeigenschaften ausgebildet. Abhängig von der Betriebsart wird der zweite Leistungsverstärker 6 immer dann eingesetzt, wenn der Transceiver 2 das zu sendende Signal bereits mit seinem vollen Aussteuerbereich abgibt.
  • Den Ausgängen 61 bzw. 40 der Halbleiterkörper 6 bzw. 4 sind jeweils eine Impedanzanpassschaltung vorgeschaltet, die über die Signale der Steuereinrichtung 3 regelbar ist. Die Steuerschaltung stellt die Ausgangsimpedanz mit Hilfe der von den Messvorrichtungen gemessenen Parametern so ein, dass eine Anpassung des Ausgangs der Halbleiterkörper auf die jeweiligen Eingänge des Duplexers durchgeführt werden.
  • 3 zeigt einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Sendeanordnung 1 der 1. Der Leistungsverstärker 41 ist in einem Halbleiterkörper 4 integriert und umfasst drei hintereinander geschaltete einzelne Verstärkerstufen 41A, 41B und 41C. Die Verstärkerstufen lassen sich aber genauso parallel schalten. Die einzelnen Verstärkerstufen 41A bis 41C sind in einer monolithischen Struktur innerhalb des Halbleiterkörpers 4 realisiert und als integrierte Schaltungen ausgebildet. Bevorzugt umfasst der Halbleiterkörper ein Material, welches hervorragende Hochfrequenzeigenschaften besitzt. Beispielsweise ist dies Galliumarsenid GaAs, das sich durch eine sehr hohe Elektronenbeweglichkeit auszeichnet. Andere Beispiele sind Indiumphosphid InP oder Silizium-Germanium SiGe. An die Verstärkungseinrichtung 41 sind im Halbleiterkörper 4 mehrere Messfühler 46 und 47 untergebracht.
  • Beispielsweise überwacht ein Temperaturmessfühler 46 den Temperaturanstieg im Halbleiterkörper 4. Ein Temperaturanstieg wird durch Wärmeverluste der eigentlichen Leistungsverstärkerschaltkreise 41A bis 41C bei einem Verstärken eines Signals erzeugt. Eine Temperaturänderung in den Verstärkerschaltkreisen verändert wiederum weitere elektrische Parameter wie beispielsweise Widerstand, Leistungsverbrauch oder Reaktanzen. Abhängig von der Temperatur T müssen daher die Einstellparameter entsprechend gewählt werden. Der Messfühler übermittelt so die gemessene Temperatur T oder die Änderung der Temperatur an den Messeingang 34A der Bias- bzw. Steuerschaltung 3.
  • Weiterhin ist ein Messfühler 47A vorgesehen. Dieser ist in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls innerhalb des Halbleiterkörpers 4 des Leistungsverstärkers 41 untergebracht und ermittelt den Stromverbrauch I des Verstärkerzugs 41. Das Messergebnis wird über den Anschluss 44B auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers 4 an einen zweiten Messeingang 34B übermittelt.
  • Letztlich ist dem Ausgang 40 des Verstärkerzuges 41 des Halbleiterkörpers 4 eine Messschaltung 48 nachgeschaltet, welche das Stehwellenverhältnis VSWR bestimmt. Das Stehwellenverhältnis gibt das Verhältnis zwischen abgestrahlter und reflektierter Leistung an. Dieser Messwert ist besonders wichtig, um den Verstärker vor Beschädigungen zu schützen, die bei zu großer reflektierter Leistung auftreten. Zudem ist der Messwert des Stehwellenverhältnisses für eine Optimierung der Linearität des Leistungsverstärkers verwendbar. Das Stehwellenverhältnis VSWR wird an einen dritten Messeingang 34C abgegeben.
  • Zusammen mit dem Stellsignal am Eingang 35, welches die Betriebsart für den Leistungsverstärker der Steuerschaltung 3 mitteilt, erzeugt die Bias- bzw. Steuerschaltung 3 aus den übermittelten Messergebnissen dynamisch mehrere Einstellparameter. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind dies der Ruhestrom RI sowie die Spannungen U1 und U2. Diese werden an den Ausgängen 33A bis 33C abgegeben und dem Verstärkerzug 41 im Halbleiterkörper 4 zugeführt. Zur Entkopplung gegen zurückgestrahlte HF-Störstrahlung ist wie angedeutet ein Mittel 75 zur Entkopplung vorgesehen. Durch die kontinuierliche Übermittlung der Messergebnisse durch die Messvorrichtungen 46, 47 und 48 erfolgt eine dynamische Anpassung der Einstellparameter I, U1 und U2. Der Leistungsverstärkerzug 41 mit seinen einzelnen Leistungsverstärkerstufen 41A bis 41C wird so stets optimal angesteuert.
  • Gleichzeitig enthält die Bias- bzw. Steuerschaltung eine Detektions- und Schutzeinrichtung 36. Diese wertet das Stehwellenverhältnis VSWR am Eingang 34C aus. Bei Überschreiten eines Grenzwertes reduziert sie wie angedeutet die Spannung U2, um so den Leistungsverstärker 41 im Halbleiterkörper 4 vor Beschädigungen zu schützen. Beispielsweise kann sie auch einen Schalter öffnen, oder den Verstärker ganz abschalten. In dieser Ausführung wertet die Schutzvorrichtung 36 nur das Stehwellenverhältnis aus. Es ist jedoch auch möglich, weitere Betriebsparameter für einen Schutz gegen Überlastung oder Beschädigung zu beobachten. Zusätzlich kann das Stehwellenver hältnis zur Einstellung verschiedener Parameter wie Impedanzanpassung verwendet werden.
  • Durch die konsequente Trennung der Bias- bzw. Steuerschaltung in der Steuerschaltung 3 und dem eigentlichen Leistungsverstärkerzug innerhalb eines separat angeordneten Halbleiterkörpers bleiben dennoch eine flexible und einfache Montage gewährleistet. So kann beispielsweise die Steuerschaltung 3 sowie der Leistungsverstärker 41 der erfindungsgemäßen Sendeanordnung in einzelnen Chips implementiert sein, welche mit einer Flip-Chip- oder in Face-to-Face-Technologie montiert werden. Diese Technologie ermöglicht zudem auch eine einfache Platzierung verschiedener Messfühler innerhalb und außerhalb des Halbleiterkörpers für den Leistungsverstärker. Ein Platzverbrauch bleibt somit annähernd konstant, allerdings wird die für die Realisierung des Leistungsverstärkers teure Technologie für die Bias- bzw. Steuerschaltung nicht benötigt. Daraus ergibt sich eine höhere Flexibilität und Präzision der Biaseinstellungen.
  • Die hier dargestellte konsequente Trennung in der Sendeanordnung lässt sich in gleicher Weise auch für einen entsprechenden Empfangspfad realisieren. In diesem Fall kann beispielsweise eine Trennung der Bias- und Steuerschaltung eines Empfangsverstärkers und des eigentlichen Empfangsverstärkerzuges erfolgen. Die beiden logischen Schaltungsblöcke, Steuer- und Bias-Schaltung einerseits und dem eigentlichen Verstärkerzug andererseits, werden separat in den jeweiligen optimalen Technologien mit den optimalen Materialien implementiert. Eine Flexibilität wird dadurch deutlich erhöht.
  • 1
    Sendeanordnung
    2
    Transmitterschaltung
    3
    Bias- bzw. Steuerschaltung
    4, 6
    Halbleiterkörper
    5
    Duplexer
    7
    Antenne
    8
    Basisbandeinheit
    41, 66
    Leistungsverstärker
    42, 51, 51A, 62
    Signaleingänge
    22
    Stellausgang
    35
    Stelleingang
    36
    Schutzschaltung
    43
    Stelleingang
    25, 40
    Signalausgang
    21
    Steuersignaleingang
    23
    Dateneingang
    82
    Steuersignalausgang
    83
    Datenausgang
    41
    Leistungsverstärker
    41A, 41B, 41C
    Leistungsverstärkerstufen
    46, 47A, 48
    Messvorrichtungen
    44A, 44B
    Messausgänge
    34A, 34B, 34C
    Messeingänge
    RI, U1, U2:
    Einstellparameter

Claims (23)

  1. Sendeanordnung (1) umfassend: – eine Transmitterschaltung (2) zur Signalaufbereitung zu sendender Signale mit einem Signalausgang (25); – zumindest einen in einem Halbleiterkörper (4) ausgebildeten Leistungsverstärker (41) mit einem Signaleingang (42), der an den Signalausgang (25) der Transmitterschaltung (2) angeschlossen ist, mit einem Signalausgang (40) und mit einem Stelleingang (43) zur Einstellung einer von mehreren möglichen Betriebsarten des Leistungsverstärkers (41), wobei eine der mehreren möglichen Betriebsarten durch zumindest einen am Stelleingang (43) anliegenden Einstellparameter einstellbar ist; – eine außerhalb des Halbleiterkörpers (4) ausgebildete programmierbare Steuerschaltung (3), welche zur Abgabe des zumindest einen Einstellparameters an den Stelleingang (43) des Leistungsverstärkers (41) ausgebildet ist.
  2. Sendeanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiterkörper zumindest eine Messvorrichtung (46, 47, 48) zur Messung eines Betriebsparameters des Leistungsverstärkers (41) aufweist, wobei die Messvorrichtung (46, 47, 48) mit der Steuerschaltung (3) gekoppelt ist und die Steuerschaltung (3) zur Abgabe des zumindest einen Einstellparameters in Abhängigkeit des gemessenen Betriebsparameters ausgebildet ist.
  3. Sendeanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Messvorrichtung (48) außerhalb des Halbleiterkörpers (4) vorgesehen ist, die zur Messung eines Betriebsparame ters des Leistungsverstärkers (41) ausgebildet ist, wobei die Messvorrichtung (48) mit der Steuerschaltung (3) gekoppelt ist und die Steuerschaltung (3) zur Abgabe des zumindest einen Einstellparameters in Abhängigkeit des gemessenen Betriebsparameters ausgebildet ist.
  4. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschaltung (3) eine Schnittstelle (31) zur Zuführung dynamischer Abstimmungssignale aufweist, und die Steuerschaltung zur Abgabe des zumindest einen Einstellparameters in Abhängigkeit des zugeführten Abstimmungssignals ausgebildet ist, wobei die Abstimmungssignale von dem zu verstärkenden Signal abgeleitet sind.
  5. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschaltung (3) eine Speichereinheit (37) umfasst, in der Einstellparameter für zumindest eine der mehreren Betriebsarten des Leistungsverstärkers (41) ablegbar sind.
  6. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschaltung (3) eine Schnittstelle (31) zur Programmierung der Speichereinheit (37) mit den Einstellparametern umfasst.
  7. Sendeanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelle (31) zur Zuführung eines digitalen Programmdatenstroms zur Programmierung der Speichereinheit (37) ausgebildet ist.
  8. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Transmitterschaltung (2) zur Abgabe eines Signals an einen Dateneingang (35) der Steuerschaltung (3) zur Einstellung der Betriebsart des Leistungsverstärkers (41) ausgebildet ist.
  9. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung (46, 47, 48) zur Messung einer Temperatur oder einer Temperaturänderung des Halbleiterkörper (4) oder des Leistungsverstärkers (41) ausgebildet ist.
  10. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung (47) zur Messung eines Stromverbrauchs (I) des Leistungsverstärkers (41) ausgebildet ist.
  11. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung (46, 47, 48) zur Messung eines Verstärkungsfaktors oder einer Ausgangsleistung des Leistungsverstärkers (41) ausgebildet ist.
  12. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung (48) zur Messung eines Stehwellenverhältnisses an den Ausgang (40) des Leistungsverstärkers (41) angeschlossen ist, deren Ausgang mit der Steuerschaltung (3) gekoppelt ist.
  13. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Steuerschaltung (3) einstellbare Einstellparameter des Leistungsverstärkers (41) den Wert des Ruhestroms des Leistungsverstärkers (41) umfasst.
  14. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Steuerschaltung (3) einstellbare Einstellparameter des Leistungsverstärkers (41) eine Einstellung des Verstärkungsfaktors des Leistungsverstärkers (41) oder eine Einstellung der Ausgangsleistung des Leistungsverstärkers (41) umfasst.
  15. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschaltung (3) zur Einstellung einer bestimmten Temperaturabhängigkeit des Ruhestroms des Leistungsverstärkers (41) ausgebildet ist.
  16. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Betriebsart des Leistungsverstärkers (41) als inaktive Betriebsart ausgebildet ist, wobei die Steuerschaltung (3) zu einer Abgabe eines Einstellparameters zur Einstellung der inaktiven Betriebsart ausgebildet ist.
  17. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschaltung (3) als ein Teil der Transmitterschaltung (2) ausgebildet ist.
  18. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschaltung (3) Transistoren umfasst, die in CMOS- oder in Bipolar- oder in BiCMOS-Technologie in einem Halbleiterkörper (4) ausgebildet sind, welcher Silizium umfasst.
  19. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiterkörper (4) des Leistungsverstärkers (41) GaAs- oder InP- oder Si-Ge-Verbindungen umfasst.
  20. Sendeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Leistungsverstärker (41) mit lateral dotierten Feldeffekttransistoren oder als monolithisch integrierter Schaltkreis ausgebildet ist.
  21. Verfahren zum Betreiben eines Leistungsverstärkers in einer Sendeanordnung, umfassend die Schritte: – Bereitstellen eines Leistungsverstärkers (41) in einem Halbleiterkörper (4) mit zumindest einer Betriebsart zum Verstärken eines zu sendenden Signals; – Bereitstellen einer Steuerschaltung (3) außerhalb des Halbleiterkörpers (4) des Leistungsverstärkers (41); – Wählen einer Betriebsart des Leistungsverstärkers (41), welche durch zumindest einen Einstellparameter gekennzeichnet ist; – Übergeben des zumindest einen Einstellparameters an den Leistungsverstärker (41) durch die Steuerschaltung (3).
  22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Bereitstellens der Steuerschaltung (3) den Schritt umfasst: – Programmieren der Steuerschaltung (3) mit einer Anzahl verschiedener durch Einstellparameter gekennzeichneter Betriebsarten des Leistungsverstärkers (41).
  23. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Wählens die Schritte umfasst: – Ermitteln eines Betriebsparameters des Leistungsverstärkers (41) durch eine Messvorrichtung (46, 47, 48) im Halbleiterkörper des Leistungsverstärkers (41); – Erzeugen eines für die gewählte Betriebsart optimalen Einstellparameters in Abhängigkeit des ermittelten Betriebsparameters.
DE102004017528A 2004-04-08 2004-04-08 Sendeanordnung und Verfahren zum Betreiben eines Verstärkers in einer Sendeanordnung Ceased DE102004017528A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004017528A DE102004017528A1 (de) 2004-04-08 2004-04-08 Sendeanordnung und Verfahren zum Betreiben eines Verstärkers in einer Sendeanordnung
US11/096,882 US20050242879A1 (en) 2004-04-08 2005-03-31 Transmission arrangement and method for operating an amplifier in a transmission arrangement

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004017528A DE102004017528A1 (de) 2004-04-08 2004-04-08 Sendeanordnung und Verfahren zum Betreiben eines Verstärkers in einer Sendeanordnung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102004017528A1 true DE102004017528A1 (de) 2005-11-03

Family

ID=35070417

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102004017528A Ceased DE102004017528A1 (de) 2004-04-08 2004-04-08 Sendeanordnung und Verfahren zum Betreiben eines Verstärkers in einer Sendeanordnung

Country Status (2)

Country Link
US (1) US20050242879A1 (de)
DE (1) DE102004017528A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007016628A1 (de) * 2007-04-05 2008-10-16 Continental Automotive Gmbh Teilintegrierte Sende- und Empfangseinrichtung

Families Citing this family (25)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7327803B2 (en) 2004-10-22 2008-02-05 Parkervision, Inc. Systems and methods for vector power amplification
US7355470B2 (en) 2006-04-24 2008-04-08 Parkervision, Inc. Systems and methods of RF power transmission, modulation, and amplification, including embodiments for amplifier class transitioning
US8013675B2 (en) 2007-06-19 2011-09-06 Parkervision, Inc. Combiner-less multiple input single output (MISO) amplification with blended control
US8334722B2 (en) 2007-06-28 2012-12-18 Parkervision, Inc. Systems and methods of RF power transmission, modulation and amplification
US9106316B2 (en) 2005-10-24 2015-08-11 Parkervision, Inc. Systems and methods of RF power transmission, modulation, and amplification
US7911272B2 (en) 2007-06-19 2011-03-22 Parkervision, Inc. Systems and methods of RF power transmission, modulation, and amplification, including blended control embodiments
US8031804B2 (en) 2006-04-24 2011-10-04 Parkervision, Inc. Systems and methods of RF tower transmission, modulation, and amplification, including embodiments for compensating for waveform distortion
US7937106B2 (en) * 2006-04-24 2011-05-03 ParkerVision, Inc, Systems and methods of RF power transmission, modulation, and amplification, including architectural embodiments of same
US8170604B2 (en) * 2006-06-27 2012-05-01 Motorola Mobility, Inc. Method and system for managing communications for a multi-mode communications device
US7590395B2 (en) * 2006-07-27 2009-09-15 Harris Corporation Power management scheme for software-defined radios
US20080102874A1 (en) * 2006-10-28 2008-05-01 Motorola, Inc. Control of transmit power of a second transmitter based on antenna loading parameters measured on a first transmitter
US8059702B2 (en) * 2006-11-30 2011-11-15 Motorola Mobility, Inc. Monitoring multiple modem transmission in a communication device
US8665778B2 (en) * 2006-11-30 2014-03-04 Motorola Mobility Llc Monitoring and control of transmit power in a multi-modem wireless communication device
US8744519B2 (en) * 2006-12-14 2014-06-03 Motorola Mobility Llc Multimodal phone data session management enhancement that alleviates dual transmission problems
US8326242B2 (en) * 2006-12-20 2012-12-04 Broadcom Corporation On-chip power management for a mobile communication device and method for use therewith
WO2008144017A1 (en) 2007-05-18 2008-11-27 Parkervision, Inc. Systems and methods of rf power transmission, modulation, and amplification
US7894376B2 (en) * 2007-08-30 2011-02-22 Broadcom Corporation Transmit power management based on receiver parameter and method for use therewith
US8195250B2 (en) * 2008-04-30 2012-06-05 Motorola Mobility, Inc. Method and apparatus for controlling power among modems in a multi-mode mobile communication device
CN101478815B (zh) * 2008-12-15 2010-10-13 华为技术有限公司 微波系统中的发射装置、发信功率控制方法及其控制装置
DE102010002638A1 (de) * 2010-03-08 2011-09-08 Robert Bosch Gmbh Radarsensor und Verfahren zur Steuerung eines Radarsensors
US8712348B2 (en) * 2010-09-01 2014-04-29 Samsung Electronics Co., Ltd. Apparatus and method for controlling a tunable matching network in a wireless network
US8364104B2 (en) * 2010-09-24 2013-01-29 Intel Corporation Power calibration under voltage standing wave ratio change by frequency sweep
EP2695294A1 (de) 2011-04-08 2014-02-12 Parkervision, Inc. System und verfahren zur hf-leistungsübertragung, -modulation und -verstärkung
JP6174574B2 (ja) 2011-06-02 2017-08-02 パーカーヴィジョン インコーポレイテッド アンテナ制御
EP4538829A3 (de) 2013-09-17 2025-06-25 Parkervision, Inc. Verfahren, vorrichtung und system zur darstellung einer informationstragenden zeitfunktion

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0350015A2 (de) * 1988-07-08 1990-01-10 Siemens Aktiengesellschaft Leistungs-MOSFET mit Temperatursensor
EP0550850B1 (de) * 1992-01-08 1997-09-03 Siemens Aktiengesellschaft Monolithisch integrierbarer Temperatursensor für Leistungshalbleiterbauelemente und Verfahren zu dessen Herstellung
DE19722300A1 (de) * 1997-05-28 1998-12-03 Bosch Gmbh Robert Übertemperatur-Schutzschaltung
DE19946668C2 (de) * 1999-09-29 2001-09-27 Rohde & Schwarz Sendeeinrichtung und Verfahren zu deren schneller Umschaltung
DE10205502A1 (de) * 2002-02-09 2003-08-28 Infineon Technologies Ag Halbleiterbauelement mit integriertem Temperatursensor
DE10209021A1 (de) * 2002-03-01 2003-10-23 Infineon Technologies Ag Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des Laststromes durch ein Halbleiterbauelement
DE10220587A1 (de) * 2002-05-08 2003-11-27 Infineon Technologies Ag Temperatursensor für MOS-Schaltungsanordnung

Family Cites Families (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5101173A (en) * 1990-11-28 1992-03-31 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Air Force Stored program controlled module amplifier bias and amplitude/phase compensation apparatus
US5159283A (en) * 1991-08-26 1992-10-27 Motorola, Inc. Power amplifier
US6137355A (en) * 1994-04-17 2000-10-24 Sevic; John F. Dual-mode amplifier with high efficiency and high linearity
JPH09331206A (ja) * 1996-06-12 1997-12-22 Saitama Nippon Denki Kk Tdma方式用携帯電話機のアンテナ整合部
JP3094955B2 (ja) * 1997-06-23 2000-10-03 日本電気株式会社 送信増幅器制御回路
US6804497B2 (en) * 2001-01-12 2004-10-12 Silicon Laboratories, Inc. Partitioned radio-frequency apparatus and associated methods
KR100358444B1 (ko) * 1999-07-27 2002-10-25 엘지전자 주식회사 휴대 무선 전화기의 안테나 매칭 장치
JP2002043813A (ja) * 2000-05-19 2002-02-08 Hitachi Ltd 方向性結合器及び高周波回路モジュール並びに無線通信機
JP2002151982A (ja) * 2000-11-15 2002-05-24 Hitachi Ltd 高周波電力増幅回路及び無線通信機並びに無線通信システム
US7283794B2 (en) * 2001-03-30 2007-10-16 Skyworks Solutions, Inc. Low voltage digital interface
KR20020096008A (ko) * 2001-06-19 2002-12-28 엘지전자 주식회사 안테나 정합 회로망
US7411934B2 (en) * 2002-02-12 2008-08-12 Broadcom Corporation Packetized audio data operations in a wireless local area network device
US6614309B1 (en) * 2002-02-21 2003-09-02 Ericsson Inc. Dynamic bias controller for power amplifier circuits
JP3977339B2 (ja) * 2002-02-28 2007-09-19 株式会社ルネサステクノロジ 高周波電力増幅回路および通信用電子部品
EP1450479B1 (de) * 2003-02-20 2012-03-28 Sony Ericsson Mobile Communications AB Effizienter Modulation von Hochfrequenzsignalen
US6847904B2 (en) * 2003-02-25 2005-01-25 Microchip Technology Incorporated Multi-channel programmable gain amplifier controlled with a serial interface
JP2004319550A (ja) * 2003-04-11 2004-11-11 Hitachi Ltd 半導体装置
US6873211B1 (en) * 2003-09-10 2005-03-29 Skyworks Solutions, Inc. Multi-mode bias circuit for power amplifiers
US6998914B2 (en) * 2003-11-21 2006-02-14 Northrop Grumman Corporation Multiple polar amplifier architecture
US7522892B2 (en) * 2003-12-22 2009-04-21 Black Sand Technologies, Inc. Power amplifier with serial interface and associated methods

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0350015A2 (de) * 1988-07-08 1990-01-10 Siemens Aktiengesellschaft Leistungs-MOSFET mit Temperatursensor
EP0550850B1 (de) * 1992-01-08 1997-09-03 Siemens Aktiengesellschaft Monolithisch integrierbarer Temperatursensor für Leistungshalbleiterbauelemente und Verfahren zu dessen Herstellung
DE19722300A1 (de) * 1997-05-28 1998-12-03 Bosch Gmbh Robert Übertemperatur-Schutzschaltung
DE19946668C2 (de) * 1999-09-29 2001-09-27 Rohde & Schwarz Sendeeinrichtung und Verfahren zu deren schneller Umschaltung
DE10205502A1 (de) * 2002-02-09 2003-08-28 Infineon Technologies Ag Halbleiterbauelement mit integriertem Temperatursensor
DE10209021A1 (de) * 2002-03-01 2003-10-23 Infineon Technologies Ag Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des Laststromes durch ein Halbleiterbauelement
DE10220587A1 (de) * 2002-05-08 2003-11-27 Infineon Technologies Ag Temperatursensor für MOS-Schaltungsanordnung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007016628A1 (de) * 2007-04-05 2008-10-16 Continental Automotive Gmbh Teilintegrierte Sende- und Empfangseinrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
US20050242879A1 (en) 2005-11-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102004017528A1 (de) Sendeanordnung und Verfahren zum Betreiben eines Verstärkers in einer Sendeanordnung
DE102004047684B4 (de) Sendeeinrichtung mit digitaler Vorverzerrung und Verfahren zur Regelung einer Vorverzerrung in einer Sendeeinrichtung
DE102004005130B3 (de) Sende-/Empfangsanordnung und Verfahren zur Reduktion von Nichtlinearitäten in Ausgangssignalen einer Sende-/Empfangsanordnung
DE69922620T2 (de) Lineare Leistungsverstärkeranordnung und Verfahren zu ihrem Betrieb
DE102004026133A1 (de) Sendeanordnung, Empfangsanordnung, Transceiver sowie Verfahren zum Betreiben einer Sendeanordnung
DE112020003995T5 (de) Einhüllendennachverfolgung auf mehreren niveaus mit analoger schnittstelle
DE102017220853A1 (de) Sender/Empfänger-Modul für Millimeterwellen-5G-Mimo-Kommunikationssysteme
DE112020004006T5 (de) Systeme zur einhüllenden nachverfolgung auf mehreren niveaus mit separaten dc-und ac-pfaden
DE10000319B4 (de) Hochfrequenz-Leistungsverstärker
DE112018001855T5 (de) Vorrichtung und verfahren zur vorspannungsschaltung von leistungsverstärkern
DE112018001714T5 (de) Feed-forward-hüllkurvenverfolgung
DE102004002239A1 (de) Unkorrelierter adaptiver Vorverzerrer
DE102005058875A1 (de) Anpassnetzwerk
DE602004010982T2 (de) Modulationsabhängige Arbeitspunkteinstellung für effiziente und hochlineare Leistungsverstärker
DE10056472A1 (de) Polar-Loop-Sendeschaltung
DE60019851T2 (de) Leistungsverstärker und Kommunikationsgerät mit einem Leistungsverstärker
DE102008052927B4 (de) Senderanordnung
EP2947770A2 (de) Detektorkalibrierungsschaltung und übertragungsvorrichtung
DE102005050622A1 (de) Sendeendstufe mit einstellbarer Ausgangsleistung und Verfahren zum Verstärken eines Signals in einer Sendeendstufe
DE10302630A1 (de) Leistungsverstärker mit schaltbarem Verstärkungsfaktor bei gleichzeitiger Unterdrückung der Rauschleistung im Empfangsband
EP0654900A2 (de) Funkgerät mit Sendeleistungsregelung
DE10132587A1 (de) Sendeanordnung mit Leistungsregelung
EP1405405A2 (de) Verfahren zur regelung der verstärkung eines hochfrequenten signals
DE102008039783B4 (de) Leistungsdetektor-Hochfrequenzmultiplexer
DE60226317T2 (de) Schaltung für leistungsverstärker

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8131 Rejection