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DE60116676T2 - Mehrband-Transformationsstufe für eine Mehrband-HF-Umschaltvorrichtung - Google Patents

Mehrband-Transformationsstufe für eine Mehrband-HF-Umschaltvorrichtung Download PDF

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DE60116676T2
DE60116676T2 DE60116676T DE60116676T DE60116676T2 DE 60116676 T2 DE60116676 T2 DE 60116676T2 DE 60116676 T DE60116676 T DE 60116676T DE 60116676 T DE60116676 T DE 60116676T DE 60116676 T2 DE60116676 T2 DE 60116676T2
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DE
Germany
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band
signal
stage
multiband
switching device
Prior art date
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DE60116676T
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Inventor
Walter Kodim
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Original Assignee
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
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Publication of DE60116676T2 publication Critical patent/DE60116676T2/de
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    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/44Transmit/receive switching

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Technisches Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft das Gebiet der Radiofrequenz (RF)- bzw. Hochfrequenz (HF)-Schaltungen und im Besonderen Mehrband-RF-Schaltungen, welche an zwei oder mehr RF-Frequenzbänder angepasst sind, wie beispielsweise an die für GSM (Globales System für die Mobile Kommunikation) definierten Frequenzbänder, z. B. 450 MHz (GSM 450), 900 MHz (GSM 900), 1800 MHz (GSM 1800) und 1900 MHz (GSM 1900).
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • RF-Schaltungen werden für eine große Vielfalt unterschiedlicher Anwendungen verwendet. Als ein Beispiel kann man Antennenumschaltschalter-Schaltkreise für Mobiltelefone nennen. An den TDMA ("time division multiple access"; zeitgemultiplexten Mehrfachzugangs)-Modus angepasste Mobiltelefone, beispielsweise GSM-Systeme, verwenden üblicherweise Antennenumschalter zum Koppeln eines Antennenanschlusses mit entweder einem Übertragungs- bzw. Sendepfad oder einem Empfangspfad des Mobiltelefons.
  • Ein Antennenumschalter für ein einzelnes Frequenzband, welcher im wesentlichen aus zwei Pin-Dioden und einem λ/4-Wandler besteht, ist aus der WO 88/00760 bekannt. Der Antennenumschalter ist in 1 gezeigt. In einem Übertragungs- bzw. Sendemodus sind beide Pin-Dioden D1 und D2 angeschaltet. Ein Sendeanschluss PTX ist daher mit einem Antennenanschluss PANT über eine erste Pin-Diode D1 angeschlossen. Ein Empfangsanschluss PRX ist über eine zweite Pin-Diode D2 mit Masse verbunden, und der sich ergebende Kurzschluss am Empfangsanschluss PRX wird durch den λ/4-Wandler in einen Leerlauf am Antennenanschluss PANT umgewandelt. Der Empfangsanschluss PRX ist daher vom Antennenanschluss PANT isoliert. In einem Empfangsmodus sind beide Pin-Dioden D1 und D2 ausgeschaltet. Im Empfangsmodus ist der Sendeanschluss PTX praktisch vom Antennenanschluss PANT getrennt und der Empfangsanschluss PRX ist mit dem Antennenanschluss PANT über den λ/4-Wandler verbunden ist. Der Schaltzustand (An/Aus) der Pin-Dioden D1 und D2 wird mittels einer Steuerspannung VDC gesteuert, welche an einen Steueranschluss angelegt wird. Eine Spule L1 stellt einen Gleichstrompfad zu den Pin-Dioden D1 und D2 her und ein Widerstand R1 stellt den Gleichstrom durch die Pin-Dioden D1 und D2 ein.
  • Für Mobiltelefone, die in einem Zweifachfrequenzband-Modus oder einem Dreifachfrequenz-Modus betreibbar sind, muss der in 1 dargestellte Antennenumschalter verändert werden. Bei Zweiband-Anwendungen wie GSM 900/GSM 1800 oder GSM 900/GSM 1900 kann beispielsweise eine Frequenzweichenschaltung in den gemeinsamen Antennenpfad eingefügt werden. Die Frequenzweichenschaltung spaltet eingehende Antennensignale in Hochbandsignale und Tiefbandsignale auf. Die eingehenden Hochbandsignale und Tiefbandsignale werden daraufhin einzeln an getrennte Antennenumschalter angelegt. Daher muss ein erster Antennenumschalter für Hochbandsignale und ein zweiter Antennenumschalter für Tiefbandsignale vorgesehen sein, wobei jeder Antennenumschalter den Antennenpfad weiter in einen Sendepfad und einen Empfangspfad aufspaltet. Dreibandanwendungen wie GSM 900/GSM 1800/GSM 1900 verwenden üblicherweise ebenfalls eine einzelne Frequenzweichenschaltung zum Aufspalten des gemeinsamen Antennenpfads in einen Tiefband-Signalpfad (GSM 900) und einen kombinierten Hochband-Signalpfad (GSM 1800/GSM 1900).
  • Die Verwendung einer Frequenzweichenschaltung zum Aufspalten eines am Antennenanschluss eintreffenden Signals in Tiefband- und Hochband-Signale führt zu einem vergleichsweise komplexen Schaltungsaufbau. Daher sind Antennenumschalter vorgeschlagen worden, welche so aufgebaut sind, dass sie auch die Signalaufspaltungsfunktion einer Frequenzweichenschaltung durchführen.
  • Ein Antennenumschalter zum Koppeln einer einzelnen Antenne mit entweder einem ersten und einem zweiten Empfänger, betreibbar in einem ersten bzw. einem zweiten Frequenzband, und einem ersten und einem zweitem Sender, betreibbar, um auf dem ersten bzw. dem zweiten Frequenzband zu senden, ist aus DE 197 04 151 bekannt. Der Antennenumschalter hat eine Mehrband-Wandlerstufe 100, wie schematisch in 2 dargestellt. Die Mehrband-Wandlerstufe 100 umfasst einen gemeinsamen Signaleingang 102, zwei getrennte Signalausgänge 104, 106, zwei λ/4-Wandler SL1, SL2, die in Reihe gekoppelt sind, und drei Schaltelemente SE3, SE4, SE5.
  • Die zwei λ/4-Wandler SL1, SL2, die in Reihe gekoppelt sind, stellen zusammen eine λ/4-Übertragungsleitung in einem ersten Frequenzband dar, und jeder einzelne λ/4-Wandler SL1, SL2 stellt eine λ/4-Übertragungsleitung für ein zweites Frequenzband dar, welches ungefähr dem Doppelten des ersten Frequenzbandes entspricht.
  • Der Signaleingang 102 der Mehrband-Wandlerstufe 100 ist üblicherweise sowohl mit einer Antenne gekoppelt als auch mit einem Mehrband-Übertragungsumschalter zum Koppeln entweder eines im ersten Frequenzband arbeitenden ersten Senders oder eines im zweiten Frequenzband arbeitenden zweiten Senders mit der Antenne. Der erste Signalausgang 104 kann mit einem ersten Empfänger gekoppelt sein, der im ersten Frequenzband empfängt, und der zweite Signalausgang 106 kann mit einem zweiten Empfänger gekoppelt sein, der im zweiten Frequenzband empfängt.
  • Die Mehrband-Wandlerstufe 100 hat vier Betriebszustände. In einem ersten Betriebszustand, der einer Übertragung im ersten Frequenzband entspricht, sind die Schaltelemente SE3 und SE4 ausgeschaltet und das Schaltelement SE5 ist angeschaltet. Der durch das Schaltelement SE5 an einem Knoten 108 erzeugte Kurzschluss wird in einen offenen Stromkreis bzw. Leerlauf für das erste Frequenzband am Signaleingang 102 der Mehrband-Wandlerstufe 100 umgewandelt. In einem zweiten Betriebszustand, welcher einem Senden im zweiten Frequenzband entspricht, ist das Schaltelement SE3 angeschaltet und die Schaltelemente SE4 und SE5 sind ausgeschaltet. Das Schaltelement SE3 erzeugt daher einen Kurzschluss an einem Knoten 110. Dieser Kurzschluss wird durch die λ/4-Übertragungsleitung SL1 in einen Leerlauf für das zweite Frequenzband am Signaleingang 102 umgewandelt. In einem dritten Betriebszustand, der einem Empfangen im ersten Frequenzband entspricht, sind die Schaltelemente SE3, SE4 und SE5 ausgeschaltet. Folglich ist der erste Signalausgang 104 Impedanz-angepasst über die zwei λ/4-Übertragungsleitungen SL1, SL2 mit dem Signaleingang 102 gekoppelt. In einem vierten Betriebszustand, der einem Empfangen im zweiten Frequenzband entspricht, ist das Schaltelement SE3 ausgeschaltet und die Schaltelemente SE4, SE5 sind angeschaltet. Dies bedeutet, dass der zweite Signalausgang 106 Impedanz-angepasst über die erste λ/4-Übertragungsleitung SL1 mit dem Signaleingang 102 gekoppelt ist. Weiterhin wird der durch das Schaltelement SE5 erzeugte Kurzschluss durch die zweite λ/4-Übertragungsleitung SL2, welche eine λ/4-Eigenschaft für das zweite Frequenzband aufweist, in einen Leerlauf am zweiten Ausgangsanschluss 106 umgewandelt.
  • Der vierte Betriebszustand bedingt, dass die zwei λ/4-Übertragungsleitungen SL1, SL2 identische Umwandlungseigenschaften aufweisen. Diese Anforderung begrenzt jedoch die Anwendbarkeit der Mehrband-Wandlerstufe 100, welche in 2 dargestellt ist, auf den Fall, dass das erste Frequenzband ungefähr gleich der Hälfte des zweiten Frequenzbandes ist. Ein weiterer Nachteil der Mehrband-Wandlerstufe 100 ist die Tatsache, dass sich im vierten Betriebszustand, d. h. im Hochband-Empfangsmodus, zwei Schaltelemente SE4, SE5 in einem AN-Zustand befinden. Dies führt zu einem erheblichen Stromverbrauch in der Größenordnung von Milliampere und verringert die Bereitschaftszeit von batteriebetriebenen Geräten. Darüber hinaus umfasst die Mehrband-Wandlerstufe 100 zusammen drei Schaltelemente SE3, SE4, SE5, die unter Vorspannung gesetzt werden müssen. Dies erfordert ein vergleichsweise komplexes Vorspannungsstromnetzwerk. Das Steuerstromnetzwerk wird sogar noch komplexer, falls die Mehrfach-Wandlerstufe 100 für Dreiband-Anwendungen angepasst werden muss.
  • Auch leidet die Mehrband-Wandlerstufe 100 an einer beschränkten Isolierung zwischen dem Signaleingang 102, welcher mit Sendern gekoppelt sein kann, und den Signalausgängen 104, 106, welche mit Empfängern gekoppelt sein können. Dies bedeutet, dass Abschlüsse der Signalausgänge 104, 106 in den ersten zwei Betriebszuständen wichtig werden, d. h. in Sendemodi. Die Abschlüsse der Ausgangsanschlüsse 104, 106 sind jedoch aufgrund der Randbedingungen schwierig auszulegen, welche durch die mit den Ausgangsanschlüssen 104, 106 gekoppelten Empfängern auferlegt werden.
  • Die WO-A-00 41326 von Motorola, Inc. beschreibt einen Radiofrequenz- bzw. Hochfrequenz-Umschalter zum Umschalten eines Antennenanschlusses zwischen zwei Leistungsverstärkeranschlüssen, und ein Empfangsanschluss umfasst einen Antennenanschluss, einen ersten Verstärkeranschluss, einen zweiten Verstärkeranschluss und einen oder mehrere Diodenschalter, welche zwischen dem ersten Verstärkeranschluss, dem zweiten Verstärkeranschluss und einem Massepotential angeordnet sind. Eine oder mehrere frequenzabhängige Isolierabschnitte sind zwischen dem ersten Verstärkeranschluss, dem zweiten Verstärkeranschluss und dem Empfangsanschluss so angeordnet, dass die Diodenumschalter unter Verwendung eines entsprechenden Steuereingangs gesteuert werden, um entweder den ersten Verstärkeranschluss, den zweiten Verstärkeranschluss oder den Empfangsanschluss mit dem Antennenanschluss zu verbinden.
  • Es besteht daher ein Bedarf an einer Mehrband-Wandlerstufe, welche nicht unter den Beschränkungen der Mehrband-Wandlerstufen des Stands der Technik leidet. Es besteht weiterhin ein Bedarf an einer Mehrband-Umschaltvorrichtung, welche solch eine Mehrband-Wandlerstufe umfasst.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Das bestehende Bedürfnis wird erfindungsgemäß durch eine Mehrband-Umschaltvorrichtung befriedigt, welche eine Mehrband-Wandlerstufe und eine Niedrigleistungsstufe umfasst. Die Mehrband-Wandlerstufe umfasst sowohl einen gemeinsamen ersten Signalanschluss und einen gemeinsamen zweiten Signalanschluss, als auch einen Signalpfad, der zwischen dem ersten Signalanschluss und dem zweiten Signalanschluss eingekoppelt ist. Der Signalpfad kann über zwei Schaltelemente zwischen einem ersten Zustand mit einer ersten λ/4-Wandlereigenschaft für einen ersten Sendemodus, einem zweiten Zustand mit einer zweiten λ/4-Wandlereigenschaft für einen zweiten Sendemodus und einem dritten Zustand mit einer Übertragungseigenschaft für einen Empfangsmodus umgeschaltet werden. Um zwischen jedem der drei Zustände umzuschalten, braucht maximal eines der Schaltelemente für jeden Zustand angeschaltet oder aktiviert zu werden.
  • Die erfindungsgemäße Mehrband-Wandlerstufe kann in allen Mehrband-Umgebungen verwendet werden, welche ein Koppeln einer elektrischen Komponente mit einem Eingangs-/Ausgangs-Anschluss in einem ersten Modus (dritter Zustand der Mehrband-Wandlerstufe) und ein Entkoppeln der elektrischen Komponente vom Eingangs-/Ausgangs-Anschluss in einem zweiten Modus (erster und zweiter Zustand der Mehrband-Wandlerstufe) benötigt. Vorzugsweise wird die Mehrband-Wandlerstufe dazu verwendet, um in einem Sendemodus einen Mehrband-Sendeschalter, welcher mit einem Antennenanschluss gekoppelt ist, von einem Mehrband-Empfangsschalter oder einem Mehrband-Sende-/Empfangs-Schalter zu entkoppeln, welcher mit dem Antennenanschluss über die Mehrband-Wandlerstufe gekoppelt ist.
  • Die Mehrband-Wandlerstufe kann auf einfache Weise an mehr als zwei unterschiedliche Frequenzbänder angepasst werden, beispielsweise an Dreiband- oder Vierband-Anwendungen. In diesem Fall kann der Signalpfad zwischen weiteren Zuständen umschaltbar sein, wobei jeder weitere Zustand einer individuellen λ/4-Übertragungseigenschaft für ein individuelles weiteres Frequenzband entspricht. Falls die Frequenzbänder nur wenig voneinander beabstandet sind, kann jedoch ein einzelner Zustand solchen Frequenzbändern zugeteilt werden, da ein Zustand mit einer λ/4-Übertragungseigenschaft für eines dieser Frequenzbänder auch eine ausreichend gute λ/4-Übertragungseigenschaft für weitere benachbarte Frequenzbänder aufweisen wird.
  • Erfindungsgemäß wird ein im dritten Zustand über einen der gemeinsamen Signalanschlüsse in die Mehrband-Wandlerstufe eingespeistes Signal auf die anderen gemeinsamen Signalanschlüsse unabhängig von seiner Frequenz übertragen. Falls gewünscht, können daher einzelne Signalpfade für einzelne Frequenzbänder erst dann ausgewählt werden, nachdem das Signal von der Mehrband-Wandlerstufe ausgegeben worden ist. Beispielsweise kann ein gemeinsamer Signalanschluss in mehrere einzelne Anschlüsse aufgespalten werden. Da der Signalpfad nicht notwendigerweise innerhalb der Mehrband-Wandlerstufe ausgewählt werden muss, ergeben sich weniger Beschränkungen bezüglich des Aufbaus der Mehrband-Wandlerstufe. Dies erlaubt eine weniger anspruchsvolle und flexiblere Umsetzung der Mehrband-Wandlerstufe.
  • Beispielsweise kann der dritte Zustand des Signalpfads ohne die Notwendigkeit umgesetzt werden, irgendein Schaltelement anzuschalten. Der Stromverbrauch im dritten Zustand kann daher sehr niedrig gehalten werden. Darüber hinaus ist die Verwendung der Mehrband-Wandlerstufe nicht mehr auf Frequenzbänder beschränkt, welche ein bestimmtes Frequenzverhältnis aufweisen. Auch können, wenn der Signalpfad aufgespalten wird, nachdem das Signal durch die Mehrband-Wandlerstufe gelaufen ist, bestimmte Abschlussanschlüsse mit einer vorbestimmten Abschlussimpedanz vorgesehen werden, wodurch eine Isolierung der Mehrband-Wandlerstufe im ersten und zweiten Zustand des Signalpfads verbessert wird.
  • Der umschaltbare Signalpfad der Mehrband-Wandlerstufe kann auf unterschiedliche Arten realisiert werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der Signalpfad zwei Signalpfadabschnitte bzw. -teile auf, die in Reihe gekoppelt sind. Beispielsweise ist ein erster Signalpfadabschnitt zwischen dem ersten Signalanschluss der Mehrband-Wandlerstufe und einem ersten Knoten eingekoppelt, und ein zweiter Signalpfadabschnitt ist zwischen dem ersten Knoten und dem zweiten Signalanschluss der Mehrband-Wandlerstufe eingekoppelt. Vorzugsweise weist jeder Signalpfadabschnitt eine bestimmte λ/4-Eigenschaft auf. Die λ/4-Eigenschaften der jeweiligen Signalpfadabschnitte können so gewählt werden, dass der erste Signalpfadabschnitt eine λ/4-Eigenschaft für das erste Frequenzband aufweist und dass der erste Signalpfadabschnitt und der zweite Signalpfadabschnitt zusammen eine λ/4-Eigenschaft für das zweite Frequenzband aufweisen.
  • Falls die Mehrband-Wandlerstufe in einer Mehrbandumgebung verwendet wird, in welcher ein drittes Frequenzband auftritt, welches einen größeren Abstand von dem ersten und zweiten Frequenzband aufweist, kann der Signalpfad einen dritten Signal pfadabschnitt aufweisen. Dieser dritte Signalpfadabschnitt kann in Reihe mit dem ersten und dem zweiten Signalpfadabschnitt gekoppelt sein und kann eine λ/4-Eigenschaft aufweisen, welche dergestalt ausgewählt ist, dass die drei λ/4-Abschnitte zusammen eine λ/4-Eigenschaft für das dritte Frequenzband aufweisen. Dieses Konzept kann analog erweitert werden, falls vier oder mehr wesentlich unterschiedliche Frequenzbänder verwendet werden.
  • Das Umschalten des Signalpfads kann mittels Schaltelementen durchgeführt werden, welche vorzugsweise unabhängig voneinander schaltbar sind. Für jeden Signalpfadabschnitt kann ein Schaltelement vorgesehen sein. Ein Schaltelement kann jeweils mit einem der zwei Enden eines entsprechenden Signalpfadabschnitts gekoppelt sein. Die Schaltelemente können so angeordnet sein, dass sie es erlauben, die entsprechenden Enden der Signalpfadabschnitte selektiv kurzzuschließen. Aufgrund der λ/4-Eigenschaft jedes Signalpfadabschnitts wird der Kurzschluss für ein bestimmtes Frequenzband in einen Leerlauf an einem der Signalanschlüsse der Mehrband-Wandlerstufe umgewandelt. Durch geeignetes Umschalten der einzelnen Schaltelemente wird der Signalpfad daher in Bezug auf die verschiedenen λ/4-Eigenschaften einstellbar.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird die Mehrband-Wandlerstufe in Mehrschichttechnik oder mit diskreten Elementen aufgebaut. Aufgrund der Tatsache, dass die Mehrband-Wandlerstufe von relativ niedriger Komplexität ist, kann eine standardisierte, niedrig-preisige Mehrschichttechnologie verwendet werden. Vorzugsweise wird die Mehrband-Wandlerstufe als eine einzelne Vorrichtung umgesetzt, was es ermöglicht, die Mehrband-Wandlerstufe auf modulare Weise in bestehende Umgebungen einzufügen.
  • Die erfindungsgemäße Mehrband-Wandlerstufe kann vorteilhafterweise zum Umsetzen von Mehrband-Umschaltvorrichtungen, wie beispielsweise Mehrband-Antennenumschalter, verwendet werden. Eine Mehrband-Umschaltvorrichtung kann eine Hochleistungsstufe umfassen, die mit dem ersten Signalanschluss der Mehrband-Wandlerstufe gekoppelt ist, und/oder eine Niedrigleistungsstufe, die mit dem zweiten Signalanschluss der Mehrband-Wandlerstufe gekoppelt ist. Vorzugsweise umfasst die Mehrband-Umschaltvorrichtung weiterhin einen gemeinsamen Knoten, mit welchem ein Eingangs-/Ausgangs-Anschluss, die Hochleistungsstufe und der erste Signalanschluss der Mehrband-Wandlerstufe gekoppelt sind.
  • Die Mehrband-Wandlerstufe kann dazu verwendet werden, die Hochleistungsstufe von der Niedrigleistungsstufe zu entkoppeln. Auch kann die Mehrband-Wandlerstufe dazu verwendet werden, den gemeinsamen Knoten der Hochleistungsstufe, des Eingangs-/Ausgangs-Anschlusses und der Signalanschlüsse der Mehrband-Wandlerstufe in geeigneter Weise abzuschließen. Auf diese Weise kann an dem gemeinsamen Knoten reproduzierbar eine vorbestimmte Impedanz erzeugt werden.
  • Die Niedrigleistungsstufe kann ein Niedrigleistungsumschalter sein, welcher einen mit dem zweiten Signalanschluss der Mehrband-Wandlerstufe gekoppelten ersten Signalanschluss umfasst und weiterhin eine Vielzahl von zweiten Signalanschlüssen umfasst, welche mit dem ersten Signalanschluss des Niedrigleistungsumschalters gekoppelt sein können. Mittels des Niedrigleistungsumschalters kann der einzelne Signalpfad der Mehrband-Wandlerstufe wahlweise mit einem der Vielzahl von zweiten Signalanschlüssen des Niedrigleistungsumschalters verbunden werden. Beispielsweise kann der Niedrigleistungsumschalter einen individuellen Signaleingangs- oder -ausgangs-Anschluss für jedes Frequenzband aufweisen. Im Fall von Mobiltelefonen, die beispielsweise in einem GSM 900-, GSM 1800- und GSM-1900-Modus betreibbar sind, kann der Niedrigleistungsumschalter daher drei entsprechende zweite Signalanschlüsse umfassen, welche als Signalausgangsanschlüsse konfiguriert sind. Der Niedrigleistungsumschalter kann zusätzliche zweite Signaleingangs- oder -ausgangsanschlüsse für Signale wie beispielsweise ein Niedrigleistungs-Übertragungssignal, ein GPS ("gobal positioning system"; globales Positioniersystem)-Signal oder ein Bluetooth-Signal aufweisen.
  • Auch kann die Niedrigleistungsstufe einen oder mehrere zweite Signalanschlüsse aufweisen, welche als Hilfsanschlüsse aufgebaut sind. Die Hilfsanschlüsse können mit unterschiedlichen vorbestimmten Impedanzen abgeschlossen werden. Durch Koppeln der Mehrband-Wandlerstufe mit einer vorbestimmten Impedanz mittels des Niedrigleistungsumschalters kann eine hohe Isolierung der Mehrband-Wandlerstufe erreicht werden. Gemäß einer weiteren Möglichkeit kann der eine oder können die mehreren Hilfsanschlüsse als Eingangsanschlüsse für eine Gleichspannung dienen. Die Gleichspannung kann beispielsweise zum Steuern von Schaltelementen oder anderen Komponenten der Mehrband-Wandlerstufe dienen.
  • Vorzugsweise wird der Niedrigleistungsumschalter als eine MMIC ("microwave monolithic integrated circuit"; monolithische integrierte Mikrowellen-Schaltung)-Vorrichtung realisiert. Da die Mehrband-Wandlerstufe eine gute Isolierung zwischen der Hochleistungsstufe und der Niedrigleistungsstufe sicherstellt, wird es möglich, Niedrigleistungs-MMIC-Vorrichtungen zu verwenden, d. h. Standard-MMIC-Vorrichtungen, die bereits von einer großen Zahl von Zulieferern zu vergleichsweise niedrigen Preisen verfügbar sind. MMIC-Niedrigleistungsumschalter haben den zusätzlichen Vorteil, dass die Anzahl der zweiten Signalanschlüsse des Niedrigleistungsumschalters auf einfache Weise auf 5 oder mehr erhöht werden kann. Die Zahl beispielsweise der Signalausgangsanschlüsse ist daher nicht länger durch das Design der Mehrband-Wandlerstufe beschränkt. Darüber hinaus ist der Leistungs- bzw. Stromverbrauch der MMIC-Vorrichtungen vergleichsweise niedrig. Daher ist auch der Gesamtstromverbrauch der Mehrband-Umschaltvorrichtung niedrig, insbesondere dann, wenn die Schaltelemente der Mehrband-Wandlerstufe ausgeschaltet sind.
  • Modulare MMIC-Niedrigleistungsstufen können vorteilhafterweise mit modularen Mehrband-Wandlerstufen und Hochleistungsstufen kombiniert werden, welche in Mehrschichttechnologie oder mit diskreten Komponenten aufgebaut sind. Das modulare Konzept erlaubt eine verteilte Zulieferung der einzelnen modularen Stufen von unterschiedlichen Zulieferern und ist daher für Produkte mit sehr hohen Stückzahlen geeignet. Darüber hinaus minimiert das modulare Konzept Designrisiken, da die modularen Stufen der Mehrband-Umschaltvorrichtung aufgeteilt und getrennt verifiziert werden können. Auch führt das modulare Konzept aufgrund der Möglichkeit des Aufteilens der individuellen modularen Stufen zu mehr Flexibilität beim Design von bedruckten Leiterplatten ("printed circuit board"; PCB).
  • Die Mehrband-Umschaltvorrichtung wird vorzugsweise als ein Antennenumschalter in Mobiltelefonen verwendet. Der Niedrigleistungsumschalter kann daher als ein Mehrband-Empfangsumschalter konfiguriert sein. Auch kann der Niedrigleistungsschalter als ein Mehrband-Sende-/Empfangsumschalter konfiguriert sein, vorausgesetzt, dass der Mehrband-Sende-/Empfangsumschalter nur niedrigen Übertragungsleistungen unterworfen ist. Daher können die Niedrigleistungs-Sendesignale in den Antennenumschalter über die Niedrigleistungsstufe eingespeist werden. Die Hochleistungsstufe kann einen Mehrband-Übertragungsumschalter umfassen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Weitere Gesichtspunkte und Vorteile der Erfindung werden beim Lesen der folgenden ausführlichen Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung und mit Bezug auf die Zeichnungen klar, von denen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Einzelband-Antennenumschalters nach dem Stand der Technik ist;
  • 2 eine schematische Darstellung eines Zweiband-Antennenumschalters nach dem Stand der Technik ist;
  • 3a eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Dreiband-Antennenumschalters ist;
  • 3b eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Vierband-Antennenumschalters ist;
  • 4 eine schematische Darstellung eines grundsätzlichen Simulationsaufbaus für den Dreiband-Antennenumschalter aus 3 ist;
  • 5 eine Tabelle ist, welche Simulationsmodelle und Datensätze zeigt, die für den Simulationsaufbau aus 4 verwendet werden; und
  • 6 die Simulationsergebnisse des Simulationsaufbaus aus 4 zeigt.
  • BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • In 3a ist eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Mehrband-Umschaltvorrichtung in Form eines Dreiband-Antennenumschalters 10 veranschaulicht. Der Antennenumschalter 10 ist Teil eines Mobiltelefons, das in drei Frequenzbändern in Übereinstimmung mit GSM 900, GSM 1800 und GSM 1900 betreibbar ist.
  • Der in 3a dargestellte Antennenumschalter hat eine modulare Struktur und besteht im wesentlichen aus einer Hochleistungsstufe 12, einer Mehrband-Wandlerstufe 14 und einer Niedrigleistungsstufe 16. Ein Signalausgang 18 der Hochleistungsstufe 12, ein erster Signalanschluss 20 der Mehrband-Wandlerstufe 14 und ein als Antennenanschluss 22 aufgebauter Eingangs-/Ausgangs-Anschluss sind jeweils mit einem Knoten 24 gekoppelt. Ein zweiter Signalanschluss 26 der Mehrband-Wandlerstufe 14 ist mit einem Signaleingangsanschluss 28 der Niedrigleistungsstufe 16 verbunden.
  • Die Hochleistungsstufe 12 ist in Mehrlagentechnologie aufgebaut und wird als ein Mehrband-Sendeschalter verwendet. Sie umfasst einen ersten Signaleingang 30 und einen zweiten Signaleingang 32, die mit entsprechenden, in 3a nicht dargestellten Sendern gekoppelt sind. Der erste Signaleingang 30 wird als gemeinsamer GSM 1800/GSM 1900-Signaleingang verwendet, d. h. als Hochbandsignaleingang. Der zweite Eingang 32 wird als GSM 900-Signaleingang verwendet, d. h. als Tiefbandsignaleingang. Ein erster Hochleistungssignalpfad 34 ist zwischen dem Hochbandsignaleingang 30 und einem Knoten 36 eingekoppelt. Ein zweiter Hochleistungssignalpfad 38 ist zwischen dem Tiefband-Signaleingang 32 und dem Knoten 36 eingekoppelt. Jeder Hochleistungssignalpfad 34, 38 umfasst ein Tiefpassfilter 40, 42, gefolgt von einem Schaltelement in Form einer Pin-Diode D3, D4. Die Tiefpassfilter 40, 42 verringern den Pegel von Übertragungs-Störsignalen bei harmonischen Frequenzen. Die Hochleistungsstufe 12 umfasst weiterhin ein individuelles, in 3 nicht gezeigtes Steuerstromnetzwerk für jede Pin-Diode D3, D4. Jedes Steuerstromnetzwerk kann wie das in 1 gezeigte Steuerstromnetzwerk aufgebaut sein.
  • Die Mehrband-Wandlerstufe 14 hat einen einzelnen Signalpfad 50, welcher den ersten Signalanschluss 20 und den zweiten Signalanschluss 26 der Mehrband-Wandlerstufe 14 verbindet. Der Signalpfad 50 ist aus zwei Signalpfadabschnitten in Form einer ersten Übertragungsleitung T1 und einer zweiten Übertragungsleitung T2, die in Reihe gekoppelt sind, aufgebaut. Die erste Übertragungsleitung T1 ist so aufgebaut, dass sie ungefähr eine λ/4-Eigenschaft für die zwei Frequenzbänder von 1800 MHz und 1900 MHz aufweist, welche GSM 1800 und GSM 1900 entsprechen. Die zweite Übertragungsleitung T2 ist so aufgebaut, dass die zwei Übertragungsleitungen T1 und T2 in Reihe gekoppelt ungefähr eine λ/4-Eigenschaft für das Frequenzband bei 900 MHz aufweisen, welches GSM 900 entspricht.
  • Die Mehrband-Wandlerstufe 14 umfasst weiterhin zwei Schaltelemente in Form von Pin-Dioden D1 und D2. Die zwei Pin-Dioden D1, D2 können unabhängig voneinander mittels eines in 3a nicht gezeigten individuellen Steuerstromnetzwerks geschaltet werden. Jedes Steuerstromnetzwerk kann wie das in 1 gezeigte Steuerstromnetzwerk aufgebaut sein und kann eine Spule und einen Widerstand umfassen. Die erste Pin-Diode D1 ist zwischen Masse und einem Knoten 52 eingekoppelt, welcher die zwei Übertragungsleitungen T1, T2 verbindet. Die zweite Pin-Diode D2 ist zwischen einem Knoten 54 und Masse eingekoppelt. Der Knoten 54 ist weiterhin mit dem zweiten Signalanschluss 26 der Mehrband-Wandlerstufe 14 und einem Ende der zweiten Übertragungsleitung T2 gekoppelt, das der Niedrigleistungsstufe 16 zugewandt ist.
  • Die Mehrband-Wandlerstufe 14 ist ebenfalls in Mehrlagentechnik aufgebaut. Gemäß dem modularen Gesichtspunkt der Erfindung werden die Hochleistungsstufe 12 und die Mehrband-Wandlerstufe 14 als individuelle Stufen auf unterschiedlichen Substraten realisiert. Alternativ hierzu könnten die Hochleistungsstufe 12 und die Mehrband-Wandlerstufe 14 auf einem einzigen Mehrlagen-Substrat integriert sein.
  • Die Niedrigleistungsstufe 16 ist grundsätzlich eine Empfangsschaltmatrix mit einem Signaleingangsanschluss 28, der mit dem zweiten Signalanschluss 26 der Mehrband-Wandlerstufe 14, drei Signalausgangsanschlüssen 56, 58, 60 und einem Hilfsanschluss 62 gekoppelt ist. Die Niedrigleistungsstufe 16 hat einen Signaleingang 64 für ein Steuersignal, welches angibt, welcher der Anschlüsse 56, 58, 60, 62 mit dem Signaleingangsanschluss 28 der Niedrigleistungsstufe 16 zu koppeln ist. Die Niedrigleistungsstufe 16 hat für jedes Frequenzband einen Signalausgangsanschluss. Der Signalausgangsanschluss 56 bestimmt den 1900 MHz-Signalpfad und ist mit einem 1900 MHz-Empfänger gekoppelt. Der Signalausgangsanschluss 58 bestimmt den 1800 MHz-Signalpfad und ist mit einem 1800 MHz-Empfänger gekoppelt. Als Letztes definiert der Signalausgangsanschluss 60 den 900 MHz-Signalpfad und ist mit einem 900 MHz-Empfänger gekoppelt. Die Empfänger sind in 3a nicht dargestellt. Der Hilfsanschluss 62 wird mit einer vorbestimmten festen Impedanz abgeschlossen. Die Funktion des Hilfsanschlusses wird weiter unten genauer geschrieben.
  • Nun werden die unterschiedlichen Betriebsmodi des Antennenumschalters 10 in Bezug auf die folgende Tabelle beschrieben:
  • Figure 00120001
  • Zunächst wird der Hochband-Sendemodus beschrieben, d. h. das Senden im 1800 MHz-Band oder im 1900 MHz-Band. Im Hochband-Sendemodus wird entweder ein GSM 1800-Sendesignal oder ein GSM 1900-Sendesignal an den ersten Signaleingang 30 der Hochleistungsstufe 12 angelegt. Die Pin-Diode D3 ist angeschaltet und die Pin-Diode D4 ist ausgeschaltet. Folglich wird entweder das GSM 1800-Sendesignal oder das GSM 1900-Sendesignal zum Antennenanschluss 22 geführt. In der Mehrband-Wandlerstufe 14 ist während eines Hochband-Sendens die Pin-Diode D1 angeschaltet und die Pin-Diode D2 ist ausgeschaltet. Dies entspricht dem ersten Zustand des Signalpfads 50, in welchem der Kurzschluss am Knoten 52 durch die erste Übertragungsleitung T1, welche eine λ/4-Wandlereigenschaft bei Hochbandfrequenzen aufweist, in einen Leerlauf am ersten Signalanschluss 20 der Mehrband-Wandlerstufe 14 umgewandelt wird. Folglich bleibt die Niedrigleistungsstufe 16 von der Hochleistungsstufe 12 und dem Antennenanschluss 22 isoliert.
  • Im Tiefband-Sendemodus wird ein GSM 900-Sendesignal an den zweiten Signaleingang 32 der Hochleistungsstufe 12 angelegt. Die Pin-Diode D3 ist ausgeschaltet und die Pin-Diode D4 ist angeschaltet. Folglich wird das GSM 900-Sendesignal zum Antennenanschluss 22 geführt. In der Mehrband-Wandlerstufe 14 ist im Tiefband-Sendemodus die Pin-Diode D1 ausgeschaltet und die Pin-Diode D2 angeschaltet. Dies entspricht dem zweiten Zustand des Signalpfads 50 der Mehrband-Wandlerstufe, in welchem der Signalpfad 50 eine λ/4-Wandlereigenschaft für das 900 MHz-Sendesignal aufweist. Der Kurzschluss an Knoten 54 wird durch die zwei Übertragungsleitungen T1, T2 in einen Leerlauf am ersten Signaleingang 20 der Mehrband-Wandlerstufe 14 umgewandelt. Folglich ist die Niedrigleistungsstufe 16 von sowohl der Hochleistungsstufe 12 als auch dem Antennenanschluss 22 im Tiefband-Sendemodus isoliert.
  • Die Niedrigleistungsstufe 16 ist als eine GaAs-MMIC-Empfangsschaltmatrix aufgebaut. Solche GaAS-MMIC-Vorrichtungen erzeugen üblicherweise Fehlsignale bei harmonischen Frequenzen als Antwort auf Hochleistungsausgangssignale in Sendemodi. Diese Fehlsignale werden intern erzeugt und tauchen letztendlich am Antennenanschluss 22 auf. Jedoch kann keine weitere Tiefpassfilterung am Antennenanschluss 22 vorgesehen werden. Daher müssen Fehlsignale unterhalb bestimmter Grenzen gehalten werden, die beispielsweise im GSM-Standard vorgegeben sind. Im Antennenumschalter 10 nach 3a sind am Knoten 24 vorhandene Sendesignale ausreichend durch die Höhe der durch die Mehrband-Wandlerstufe 14 bereitgestellten Isolierung gedämpft, so dass eine Fehlsignalerzeugung innerhalb der Niedrigleistungsstufe 16 sogar ohne ein Ergreifen weiterer Maßnahmen gering gehalten wird.
  • In den Hochband- und Tiefband-Sendemodi ist die Niedrigleistungsstufe 16 dergestalt geschaltet, dass der Signalausgang 26 der Mehrbandwandlerstufe 14 mit dem Hilfsanschluss 62 gekoppelt ist, welcher mit einer bestimmten Impedanz abgeschlossen ist. Solch ein fester Abschluss ist vorteilhaft, weil herausgefunden wurde, dass eine Sperrband-Dämpfung der Tiefpassfilter 40, 42, die innerhalb der Hochleistungsstufe 12 angeordnet sind, durch die am Knoten 24 vorhandene Impedanz beeinträchtigt wird. Eine beste Sendeleistung wird dann erreicht, wenn die Systemimpedanz von beispielsweise 50 Ω am Knoten 24 vorhanden ist. In dem in 2 beschriebenen Stand der Technik wurde jedoch gefunden, dass ungenutzte Anschlüsse, wie die Signalausgänge 104, 106, welche sowohl mit den Signaleingängen 102 als auch entsprechende Empfängern gekoppelt sind, eine veränderliche Impedanz in den Sendemodi zeigen. Dies basiert auf der Tatsache, dass Empfängerfilter im Sendemodus zu einer Fehlanpassung an den Signalausgängen 104, 106 führen. Eine veränderliche Impedanz an den Signalausgängen 104, 106 kann jedoch die Impedanz der Schaltelemente SE3, SE4, SE5 der Mehrband-Wandlerstufe 100 dergestalt verändern, dass kein effektiver Kurzschluss erzeugt wird. Daher kann keine korrekte Umwandlung in eine Leerlauf-Impedanz am Signaleingang 102 der Mehrband-Wandlerstufe 100 erreicht werden. Dies beeinflusst üblicherweise die Anpassung sowohl der entsprechenden Sender als auch auf die Leistung der Tiefpassfilter innerhalb einer mit dem Signaleingang 102 gekoppelten Hochleistungsstufe.
  • Dieses Problem von Antennenumschaltern nach dem Stand der Technik wird durch die Implementierung des Hilfsanschlusses 62 gelöst, der einen festen Abschluss des Signalausgangs 26 der Mehrband-Wandlerstufe in Sendemodi erlaubt. Durch Aktivieren des Hilfsanschlusses 62 kann daher die Impedanz am Knoten 24 konstant gehalten werden. Jedes Sendesignal wird daher aufgrund der von der Mehrband-Wandlerstufe 14 bereitgestellten Isolierung und zusätzlich durch die Isolierung der Niedrigleistungsstufe 16 bei aktiviertem Hilfsanschluss 60 gedämpft. Die maximalen Eingangsleistungsanforderungen der Empfängerfilter können entsprechend herabgesetzt werden. Hochleistungs-Empfangssägezahnfilter sind daher nicht länger notwendig. Die Größe der Sägezahnfilterstrukturen kann daher verringert werden. Weiterhin ergeben sich Vorteile für Mehrfach-Burst-Übertragungsmodi, so wie sie von GPRS ("general packet radio systems"; allgemeine Paketradiosysteme) verlangt werden.
  • Bis jetzt sind der Tiefband- und der Hochband-Sendemodus veranschaulicht worden. Als Nächstes wird der Empfangsmodus beschrieben. Der Empfangsmodus entspricht dem dritten Zustand des Signalpfads 50 innerhalb der Mehrband-Wandlerstufe 14.
  • Im Empfangsmodus sind alle Pin-Dioden D1, D2, D3, D4 ausgeschaltet, daher ist der Stromverbrauch des Antennenumschalters 10 im Empfangsmodus sehr niedrig.
  • Da beide Pin-Dioden D1, D2 der Mehrband-Wandlerstufe 14 im dritten Zustand ausgeschaltet sind, können die zwei Übertragungsleitungen D1, D2 als eine reine Übertragungsleitung ohne λ/4-Wandlereigenschaft angesehen werden. Im Empfangsmodus ist einer der Signalausgangsanschlüsse 56, 58, 60, d. h. ein entsprechender Empfänger, mit dem Antennenanschluss 22 in einer Impedanzangepassten Weise gekoppelt.
  • In 3b ist eine schematische Darstellung der zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Mehrband-Umschaltvorrichtung in Form eines Vierband-Antennenumschalters 10 gezeigt. Der Antennenumschalter 10 ist Teil eines Mobiltelefons, das in vier Frequenzbändern in Übereinstimmung mit GSM 450, GSM 900, GSM 1800 und GSM 1900 betreibbar ist. Der in 3b gezeigte Antennenumschalter 10 hat einige Ähnlichkeiten mit dem in 3 gezeigten Antennenumschalter. Die gleichen Bezugsziffern werden daher für entsprechende Komponenten verwendet.
  • Der in 3b gezeigte Antennenumschalter 10 hat erneut eine modulare Struktur und umfasst eine Hochleistungsstufe 12, eine Mehrband-Wandlerstufe 14 und eine Niedrigleistungsstufe 16. Die Hochleistungsstufe 16 ist in Mehrlagentechnologie aufgebaut und wird als ein Mehrband-Sendeumschalter mit einem ersten Signaleingang 30 verwendet, welcher mit einem GSM 450-Übertrager gekoppelt ist, und mit einem zweiten Signaleingang 32, der mit einem GSM 900-Sender gekoppelt ist.
  • Die Mehrband-Wandlerstufe 14 ist in Mehrlagentechnologie aufgebaut. Eine erste Übertragungsleitung T1 der Mehrband-Wandlerstufe 14 ist so aufgebaut, dass sie ungefähr eine λ/4-Eigenschaft für das Frequenzband von 900 MHz aufweist, welches GSM 900 entspricht. Eine zweite Übertragungsleitung T2 der Mehrband-Wandlerstufe 14 ist so aufgebaut, dass die zwei Übertragungsleitungen T1 und T2 zusammen ungefähr eine λ/4-Eigenschaft für das Frequenzband von 450 MHz aufweisen, welches GSM 450 entspricht.
  • Die Niedrigleistungsstufe 16 ist als Sende-/Empfangs-Umschaltmatrix mit einem einzelnen Signaleingangs-/ausgangs-Anschluss 28 aufgebaut, der mit einem zweiten Signalanschluss 26 der Mehrband-Wandlerstufe 14, vier Signalausgangsanschlüssen 56, 58, 60, 66, einem Signaleingangsanschluss 68, einem Hilfsanschluss 62 und einem Steuersignaleingang 64 gekoppelt ist. Die Signalausgangsanschlüsse 56, 58, 60, 66 sind mit einem 1900 MHz-Empfänger, einem 1800 MHz-Empfänger, einem 900 MHz-Empfänger bzw. einem 450 MHz-Empfänger gekoppelt. Die Empfänger sind in 3a nicht dargestellt. Der Hilfsanschluss 62 wird mit einer vorbestimmten Impedanz abgeschlossen.
  • Der Eingangsanschluss 68 der Niedrigleistungsstufe 16 ist entweder mit einem GSM 1800-Sendepfad oder einem GSM 1900-Sendepfad einer in 3b nicht dargestellten Sendestufe gekoppelt. Die am Signaleingang 68 maximal auftretende Sendeleistung beträgt 30 dBm. Daher kann die Niedrigleistungsstufe 16 als eine GaAs-MMIC-Sende-/Empfangs-Schaltmatrix aufgebaut sein. Üblicherweise können solche GaAs-MMIC-Vorrichtungen Leistungen bis zu ungefähr 30 dBm bewältigen. Daher kann der Wert von 30 dBm als eine Grenze in Bezug auf Niedrigleistungs- und Hochleistungssignale dienen. Zukünftig werden bei höheren Leistungen betreibbare MMIC-Vorrichtungen verfügbar werden. Daher kann sich die Grenze zwischen Niedrigleistungs-Signalen und Hochleistungs-Signalen entsprechend verschieben.
  • Der Betrieb des in 3b gezeigten Antennenumschalters 10 ist ähnlich dem Betrieb des Antennenumschalters aus 3a. Daher wird eine detaillierte Beschreibung ausgelassen. Die unterschiedlichen Betriebsmodi des in 3b dargestellten Antennenumschalters 10 sind in der folgenden Tabelle gezeigt:
  • Figure 00160001
  • In 4 ist ein Simulationsaufbau für den in 3a gezeigten Antennenumschalter 10 gezeigt. Die Simulation beruht auf gemessenen S-Parameter-Daten der Pin-Diode BAR 63 und zusätzlichen Simulationsmodellen, die in der HPADS-Bibliothek verfügbar sind, wie in 5 gezeigt ist. Die Simulation umfasst nicht die Niedrigleistungsstufe 16 zum wahlweisen Koppeln des Signalausgangs 26 der Mehrbandwandlerstufe 14 mit einzelnen Empfängern oder Hilfsanschlüssen. Darüber hinaus sind auch die Tiefpassfilter 40, 42 der Hochleistungsstufe 12 nicht in den Simulationsaufbau aufgenommen worden. Es ist weiterhin anzumerken, dass der Simulationsaufbau keine Komponenten enthält, welche zum Anlegen einer Vorspannung an die Pin-Dioden benötigt werden.
  • Wie aus 4 ersichtlich ist, sind die Spulen L3 und L4 parallel zu den Pin-Dioden D3 und D4 geschaltet, um die Isolierung der ersten und zweiten Signaleingänge 30, 32 der Hochleistungsstufe zu verbessern. Im Hochband-Sendemodus wird ein reihenresonanter Schaltkreis, der aus den parasitären Induktanzen der Pin-Diode D1 und des Kondensators C1 besteht, in einen Leerlauf am Antennenanschluss 22 umgewandelt. Im Tiefband-Sendemodus wird ein Kurzschluss, der durch die serielle Resonanzschaltung erzeugt wird, welche aus der parasitären Induktanz der Pin-Diode D2 und des Kondensators C2 besteht, ebenfalls in einen Leerlauf am Antennenanschluss 22 umgewandelt. Die basierend auf dem Simulationsmodell aus 4 berechneten Einfügungsverluste sind in 6 gezeigt.

Claims (14)

  1. Mehrband-Umschaltvorrichtung (10), umfassend: eine Mehrband-Wandlerstufe (14) mit: einem gemeinsamen ersten Signalanschluss (20) und einem gemeinsamen zweiten Signalanschluss (26); und einem Signalpfad (50), der zwischen dem ersten Signalanschluss (20) und dem zweiten Signalanschluss (26) eingekoppelt ist, wobei der Signalpfad (50) über Schaltelemente (D1, D2) umschaltbar ist zwischen einem ersten Zustand mit einer ersten λ/4-Wandlereigenschaft für einen ersten Sendemodus, einem zweiten Zustand mit einer zweiten λ/4-Wandlereigenschaft für einen zweiten Sendemodus und einem dritten Zustand mit einer Übertragungseigenschaft für einen Empfangsmodus, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) weiterhin umfasst: eine Niedrigleistungsstufe (16), umfassend: einen Signaleingangsanschluss (28), der mit dem gemeinsamen zweiten Signalanschluss (26) der Mehrband-Wandlerstufe (14) gekoppelt ist; einen ersten Signalausgangsanschluss (56), der zum Koppeln mit einem Empfänger vorgesehen ist, welcher in einem ersten Frequenzbereich arbeitet; einen zweiten Signalausgangsanschluss (58), der zum Koppeln mit einem Empfänger vorgesehen ist, welcher in einem zweiten Frequenzbereich arbeitet, wobei das zweite Frequenzband sich vom ersten Frequenzband unterscheidet; einen dritten Signalausgangsanschluss (60), der zum Koppeln mit einem Empfänger vorgesehen ist, welcher in einem dritten Frequenzbereich arbeitet, wobei das dritte Frequenzband sich vom ersten und zweiten Frequenzband unterscheidet; einen Hilfsanschluss (62), der mit einer vorbestimmten Impedanz abschliesst; und einen Signaleingang (64) zum Empfangen eines Steuersignals, das festlegt, welcher der Niedrigleistungsstufenanschlüsse (56, 58, 60, 62) mit dem gemeinsamen zweiten Signalanschluss (26) der Mehrband-Wandlerstufe (14) zu koppeln ist, wobei abhängig von dem empfangenen Frequenzbereich einer von dem ersten, dem zweiten und dem dritten Signalanschluss (56, 58, 60) angekoppelt wird, wenn die Mehrband-Wandlerstufe sich im dritten Zustand befindet, und wobei der Hilfsanschluss (62) angekoppelt wird, wenn sich die Mehrband-Wandlerstufe in dem ersten und dem zweiten Zustand befindet.
  2. Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei nur zwei Schaltelemente (D1, D2) verwendet werden, um zwischen jedem der ersten, zweiten und dritten Zustände umzuschalten, und wobei jeder Zustand maximal eines der Schaltelemente benötigt, um angeschaltet zu werden.
  3. Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Signalpfad (50) einen ersten Abschnitt (T1) ausweist, der zwischen dem ersten Signalanschluss (20) und einem ersten Knoten (52) eingekoppelt ist, sowie einen zweiten Abschnitt (T2), der zwischen dem ersten Knoten (52) und dem zweiten Signalanschluss (26) eingekoppelt ist, wobei der erste Abschnitt (T1) eine λ/4-Eigenschaft für den ersten Sendemodus aufweist und der erste Abschnitt (T1) und der zweite Abschnitt (T2) zusammen eine λ/4-Eigenschaft für den zweiten Sendemodus aufweisen.
  4. Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) nach Anspruch 3, wobei der zweite Abschnitt (T2) zwischen dem ersten Knoten (52) und einem zweiten Knoten (54), der mit dem zweiten Signalanschluss (26) gekoppelt ist, eingekoppelt ist, und wobei die Mehrband-Wandlerstufe (14) zum Umschalten zwischen den drei Zuständen weiterhin ein mit dem ersten Knoten (52) gekoppeltes erstes Schaltelement (D1) und ein mit dem zweiten Knoten (54) gekoppeltes zweites Schaltelement (D2) umfasst.
  5. Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Mehrband-Wandlerstufe (14) in Mehrschichttechnik oder mit diskreten Elementen aufgebaut ist.
  6. Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Niedrigleistungsstufe (16) eine MMIC-Vorrichtung ist.
  7. Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Niedrigleistungsstufe (16) ein Mehrband-Empfangsschalter (16) oder ein Mehrband-Sende/Empfangs-Schalter ist.
  8. Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin umfassend eine Hochleistungsstufe (12), die mit dem ersten Signalanschluss (20) der Mehrband-Wandlerstufe (14) gekoppelt ist.
  9. Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) nach Anspruch 8, weiterhin umfassend einen Eingangs/Ausgangs-Anschluss, der mit der Hochleistungsstufe (12) und dem ersten Signalanschluss der Mehrband-Wandlerstufe (14) gekoppelt ist.
  10. Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) nach Anspruch 9, wobei der Eingangs/Ausgangs-Anschluss ein Antennenanschluss (22) ist.
  11. Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei die Hochleistungsstufe ein Mehrband-Sendeschalter (12) ist.
  12. Mehrband-Umschaltvorrichtung nach einem Ansprüche 8 bis 11, wobei die Hochleistungsstufe (12) in Mehrschichttechnik oder mit diskreten Elementen aufgebaut ist.
  13. Mehrband-Umschaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei: der erste Frequenzbereich ungefähr um 1900 MHz herum zentriert ist; und/oder der zweite Frequenzbereich ungefähr um 1800 MHz herum zentriert ist; und/oder der dritte Frequenzbereich ungefähr um 900 MHz herum zentriert ist.
  14. Mobiltelefon, umfassend die Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Mehrband-Umschaltvorrichtung (10) als ein Antennenschalter konfiguriert ist.
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