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DE102004001779A1 - Überrollschutz für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Überrollschutz für ein Kraftfahrzeug Download PDF

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Publication number
DE102004001779A1
DE102004001779A1 DE200410001779 DE102004001779A DE102004001779A1 DE 102004001779 A1 DE102004001779 A1 DE 102004001779A1 DE 200410001779 DE200410001779 DE 200410001779 DE 102004001779 A DE102004001779 A DE 102004001779A DE 102004001779 A1 DE102004001779 A1 DE 102004001779A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollover protection
vehicle
rollover
protection according
protection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200410001779
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd Stückle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
Priority to DE200410001779 priority Critical patent/DE102004001779A1/de
Publication of DE102004001779A1 publication Critical patent/DE102004001779A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/13Roll-over protection
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/13Roll-over protection
    • B60R2021/132Roll bars for convertible vehicles
    • B60R2021/134Roll bars for convertible vehicles movable from a retracted to a protection position
    • B60R2021/135Roll bars for convertible vehicles movable from a retracted to a protection position automatically during an accident

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Überrollschutz 2 für ein Kabriolett oder ein nach oben offenes Fahrzeug, der von einer inaktiven Stellung oder Ruhelage in eine aktive oder die Fahrzeuginsassen sichernde Stellung bringbar ist, wobei der Überrollschutz 2 in etwa im Bereich oder in der gleichen Ebene 7 wie der vordere Teil 3 der Fahrzeugkarosse 4 oder des vorderen Windschutzes 5 verstellbar angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Überrollschutz für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für ein Cabriolet oder ein nach oben offenes Fahrzeug, der von einer inaktiven Stellung oder Ruhelage in eine aktive oder die Fahrzeuginsassen sichernde Stellung bringbar ist.
  • Es ist bereits ein Cabriolet mit einem Überrollschutz bekannt ( DE 195 14 551 ), der sensorgesteuert ist und aus einer abgesenkten Ruhelage in eine über die Fahrzeugbrüstungslinie nach oben gerichtete Stützlage verlagerbar ist. In der Stützlage ist der Überrollschutz gegenüber dem Fahrzeugaufbau verriegelt. Der Überrollschutz ist separat von der Windschutzscheibe auf einer vertikal verlaufenden Ebene angeordnet. Hierdurch soll bei einem Überschlag im Bereich der A-Säule dem Einknicken des Windschutzscheibenrahmens entgegengewirkt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Überrollschutz derart auszubilden und anzuordnen, dass der Überrollschutz vorwiegend in einer Gefahrensituation in eine die Fahrzeuginsassen sichernde Stellung bewegbar ist.
  • Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass zumindest ein Teil des Überrollschutzes etwa im Bereich oder in der gleichen Ebene wie der vordere Teil der Fahrzeugkarosse oder des vorderen Windschutzes und/oder der Windschutzscheibe verstellbar angeordnet ist. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, den Überrollschutz bei geringer Gefahr oder bei langsamer Fahrt aus dem Sichtfeld der Insassen zu bewegen, so dass sie nach vorne freie Sicht haben. Tritt jedoch ein Gefahrenmoment auf bzw. wird eine Störgröße registriert, dann wird der Überrollschutz in kürzester Zeit in seine aktive Stellung d. h. in die die Insassen schützende Stellung gebracht.
  • Hierzu ist es vorteilhaft, dass der Überrollschutz in der gleichen Ebene wie der vordere Teil der Fahrzeugkarosse und/oder der Windschutzscheibe verstellbar angeordnet ist. Da der Überrollschutz in etwa in der gleichen Ebene wie beispielsweise die Windschutzscheibe angeordnet ist, passt er sich gut dem Gesamtbild des Fahrzeugs an und wirkt nicht störend.
  • Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung, dass der Überrollschutz im Bereich der A-Säule oder einer anderen im Frontbereich vorgesehenen hohlförmig ausgebildeten Strebe angeordnet und/oder mit dieser verstellbar verbunden ist. Hierdurch lässt sich der Überrollschutz platzsparend unterbringen und trägt auch zur Widerstandsfestigkeit der Karosserie, insbesondere der A-Säule, bei.
  • Hierzu ist es vorteilhaft, dass der Überrollschutz in die A-Säule oder eine andere im Frontbereich vorgesehene hohlförmig ausgebildete Strebe einschiebbar ist und mit der A-Säule oder dem Windschutzrahmen einer anderen im Frontbereich vorgesehenen, hohlförmig ausgebildeten Strebe gelenkig verbunden ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist schließlich vorgesehen, dass der Überrollschutz als U-Bügel ausgebildet ist, sodass er sich platzsparend im Bereich des Windschutzes unterbringen lässt.
  • Von besonderer Bedeutung ist für die vorliegende Erfindung, dass der an der A-Säule verschwenkbar gelagerte Überrollschutz auf die Oberfläche eines vorderen Teils der Fahrzeugkarosserie bzw. auf die Motorhaube klappbar oder in in der Oberfläche eines vorderen Teils der Fahrzeugkarosserie vorgesehene Vertiefungen versenkbar und dort arretierbar ist. Hierdurch kann auf einfache Weise der Überrollschutz platzsparend mit wenigen baulichen Mitteln bei Nichtgebrauch heruntergeklappt werden.
  • Im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung ist es von Vorteil, dass sich der Überrollschutz in etwa über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt und durch Längs- und/oder Querstreben unterteilt ist.
  • Vorteilhaft ist es ferner, dass der Überrollschutz zumindest teilweise mit energieabsorbierenden Teilen ummantelt ist, die aus Blechteilen, Kunststoff und/oder Schaumstoffmaterial bestehen können. Hierdurch können Verletzungen vermieden werden, falls sich der Überrollschutz stark verbiegt und sich dadurch im Bereich der Biegestellen scharfe Kanten bilden.
  • Außerdem ist es vorteilhaft, dass der Überrollschutz mit einer Sensoreinrichtung wirkungsmäßig verbunden ist, die bei Auftreten einer Störgröße den Überrollschutz in eine aktive Stellung bringt.
  • Ferner ist es vorteilhaft, dass der Überrollschutz als zweigeteilter Bügel ausgebildet ist oder aus einem separaten rechten und linken Bügel besteht und über eine Stellvorrichtung wie Druckfeder, Stellzylinder oder Stellmotor bei Auftreten einer Störgröße in eine aktive Stellung bringbar ist.
  • Vorteilhaft ist es ferner, dass der Überrollschutz in die Windschutzeinrichtung integriert ist.
  • Außerdem ist es vorteilhaft, dass der Überrollschutz in den vorderen und hinteren Verstrebungen oder Karosserieteilen des Fahrzeugs verstellbar ist oder verstellbare Überrollschutzteile aufweist, die derart angeordnet sind, dass bei Auftreten einer Störgröße der Überrollschutz oder die Überroll schutzteile in eine aktive Stellung gebracht werden und bei Erreichen ihrer Endlagestellung mit ihren gegenüberliegenden Enden verbindbar sind. Hierdurch kann die Steifigkeit der Karosserie und somit der Schutz für die Fahrzeuginsassen weiter verbessert werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass zumindest ein Teil des Überrollschutzes im vorderen Bereich an einer Motorhaube gelenkig angeschlossen und im Bereich eines Lenkrads mit mindestens einer in etwa vertikal verlaufenden Stellvorrichtung verbunden ist, die den Überrollschutz in eine die Insassen sichernde Position verschwenkt. Hierdurch wird der Bedienungsperson ein optimaler Schutz geboten.
  • Vorteilhaft ist es auch, dass sich der Überrollschutz über die gesamte Breite des Fahrzeugs oder je ein Überrollschutz über die gesamte Breite eines Fahrzeugsitzes erstreckt. Da jeder einzelne Fahrersitz mit einem Überrollschutz ausgestattet ist, besteht die Möglichkeit, bei einem Unfall nur den beschädigten Überrollschutz auszuwechseln.
  • Vorteilhaft ist es auch, dass der Überrollschutz mit einem Windschutz und/oder mit einer Windschutzscheibe ausgestattet ist. Hierdurch kann je nach Einschätzung der gefahrenen Geschwindigkeit der Überrollschutz mit integrierter Windschutzscheibe hochgefahren werden, um den Insassen einen Schutz vor Steinschlägen, Spritzwasser und vor dem Winddruck zu geben. Der Windschutz, der sich ebenfalls über die gesamte Breite des Fahrzeugs erstrecken kann, bietet dem Fahrer und Beifahrer einen optimalen Schutz.
  • Ferner ist es vorteilhaft, dass der Überrollschutz in einer Ansicht von oben in etwa V-förmig oder dreieckförmig ausgebildet ist und in seinem vorderen Bereich über mindestens eine Gelenkeinrichtung mit der Motorhaube oder dem Fahrgestell des Fahrzeugs und im hinteren äußeren Bereich oder seinem jeweiligen seitlichen Eckstück mit je einer Stellvorrichtung gelenkig verbunden ist. Hierdurch lässt sich der Überrollschutz bei einer auftretenden Störgröße in kürzester Zeit in die gewünschte Position verstellen.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt.
  • Dabei zeigen:
  • 1 einen Überrollschutz für ein Kabriolett mit einem in den Seitenholmen des Fahrzeugs verschiebbar gelagerten Überrollschutz,
  • 2 einen Überrollschutz für ein Kabriolett mit einem in den Seitenholmen des Fahrzeugs verschwenkbar gelagerten Überrollschutz,
  • 3 einen Überrollschutz für ein Kabriolett mit einem nach vorne verschwenkbar gelagerten Überrollschutz, der der Kontur der Motorhaube angepasst ist.
  • 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines im vorderen Bereich einer Fahrzeughaube vorgesehenen Überrollschutzes,
  • 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines im vorderen Bereich einer Fahrzeughaube vorgesehenen Überrollschutzes mit mehreren hintereinander angeordneten Überrollschutzbügeln,
  • 6 eine Teilansicht der Überrollschutzbügel in der Ansicht von oben.
  • In 1 ist mit 1 ein Kraftfahrzeug bezeichnet, das als offenes Fahrzeug oder auch als Kabriolett ausgebildet sein kann und hinter einem vorderen Teil bzw. einer Motorhaube 3 einen Überrollschutz 2 aufweist, der gemäß 1, 2 als U-förmiger Bügel ausgebildet ist, der einen rechten und linken Holm 10, 11 aufweist.
  • Der Überrollschutz 2 erstreckt sich in etwa über die gesamte Fahrzeugbreite und kann durch Längs- und/oder Querstreben unterteilt sein, um dadurch die Verwindungssteifigkeit des Überrollschutzes 2 zu erhöhen.
  • Der rechte und linke Holm 10, 11 ist in einer in der Zeichnung nicht dargestellten Halterung oder in je einer A-Säule 6 des Kraftfahrzeugs in einer geneigt verlaufenden Ebene 7 verschiebbar aufgenommen und lässt sich gemäß 1 in die in gestrichelten Linien angedeutete Pfeilrichtung 12 verstellen.
  • Bei Auftreten einer Störgröße wird das Verstellen des Überrollschutzes 2 von einer inaktiven in eine aktive Stellung, beispielsweise über eine Stellvorrichtung wie Druckfeder, Stellzylinder oder Stellmotor, bewirkt. Der Stellmotor kann hierzu mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Sensoreinrichtung wirkungsmäßig verbunden sein, die bei Erkennen einer Gefahrengröße für die Insassen ein sofortiges Verstellen des Überrollschutzes 2 in eine aktive Stellung bewirkt, sodass die Insassen durch den Überrollschutz 2 ausreichend geschützt sind.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß 2 kann der Überrollschutz 2 an der A-Säule 6 verschwenkbar gelagert sein und auf die Oberfläche des vorderen Teils der Fahrzeugkarosserie bzw. auf die Motorhaube 3 klappbar oder in in der Oberfläche des vorderen Teils der Fahrzeugkarosserie 3 vorgesehene in 3 nur angedeutete Vertiefungen 13 versenkbar und auch arretierbar sein, so dass sich der Überrollschutz 2 der Oberfläche des vorderen Teils bzw. der Motorhaube 3 anpasst und aufgrund seiner Arretierung so gesichert ist, dass keine Vibrationsgeräusche von dem Überrollschutz 2 ausgehen können.
  • Ferner ist es möglich, dass der Überrollschutz 2 zumindest teilweise mit energieabsorbierenden Teilen ummantelt ist. Diese Teile können aus Blechteilen, Kunststoff- und/oder Schaumstoffmaterial bestehen.
  • Gemäß den 1, 2 ist das Kraftfahrzeug 1 nicht mit einer Windschutzscheibe ausgestattet, sondern weist lediglich einen in den vorderen Teil bzw. in die Motorhaube 3 übergehenden Windschutz 5 auf, in dessen Ebene 7 der Überrollschutz 2 derart verstellbar angeordnet ist, dass er in seiner inaktiven Stellung, in der er vollständig in die A-Säule 6 eingefahren ist, mit einer Oberkante 15 des Windschutzes 5 des Kraftfahrzeugs 1 abschließt.
  • Nach einem anderen in der Zeichnung nicht dargestellten Beispiel ist es auch möglich, dass der Überrollschutz 2 in den vorderen und hinteren Verstrebungen oder Karosserieteilen des Fahrzeugs verstellbar ist oder verstellbare Überrollschutzteile aufweist, die derart angeordnet sind, dass bei Auftreten einer Störgröße der Überrollschutz 2 oder die Überrollschutzteile in eine aktive Stellung gebracht werden und bei Erreichen ihrer Endlagestellung mit ihren gegenüberliegenden Enden verbindbar sind.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß 4 und 6 kann der Überrollschutz 2 in einer Ansicht von oben in etwa V-förmig bzw. dreieckförmig ausgebildet und vor je einem Fahrzeugsitz 19 angeordnet sein.
  • Der Überrollschutz 2 besteht gemäß 4 und 6 aus einem stabilen Rohrrahmen mit zwei Rohrrahmenteilen 21, die sich, von der Gelenkeinrichtung 18 ausgehend, nach links und rechts V-förmig erweitern und an einen in der Zeichnung nicht dargestellten in etwa vertikal verlaufenden U-förmigen Rohrrahmen angeschlossen sind, der im Bereich des Windschutzes 5 vorgesehen ist. Der Überrollschutz 2 weist im hinteren Bereich zwei außenliegende Endstücke bzw. Eckstücke 20 auf, wobei jedes hintere Eckstück 20 mit der Stellvorrichtung 17 gelenkig verbunden ist. Die Rohrrahmenteile 21 des Überrollschutzes 2 können über in der Zeichnung nicht dargestellte Querverstrebungen miteinander verbunden sein. Ferner ist es möglich, den Überrollschutz 2 bzw. seine U-förmigen Rohrrahmenteile 21 in die Motorhaube zu integrieren oder diese in entsprechende, dem Querschnittsprofil der Rohrrahmenteile angepasste, in der Zeichnung nicht dargestellte Vertiefungen zu versenken.
  • Die Gelenkeinrichtung 18 ist mit der Motorhaube 3 oder einem in der Zeichnung nicht dargestellten Fahrgestell bzw. Rahmen des Fahrzeugs 1 verbunden. Mit Hilfe der in etwa vertikal verlaufenden Stellvorrichtung 17 kann der Überrollschutz 2 bei Auftreten einer Störgröße in eine die Insassen sichernde Position nach oben verschwenkt werden, so dass er die in 4 in ausgezogenen Linien dargestellte Position einnimmt. Liegt kein aktueller Gefahrenmoment vor, so kann der Überrollschutz 2 in eine in gestrichelten Linien dargestellte untere Position verschwenkt werden, wobei er eine Lage unterhalb der Frontabdeckung einnimmt.
  • Nach einem in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann sich der Überrollschutz 2 über die gesamte Breite des Fahrzeugs 1 vor mehreren Fahrzeugsitzen 19 erstrecken.
  • Ferner ist es möglich, den Überrollschutz 2 mit einem Windschutz 5 und/oder mit einer Windschutzscheibe auszustatten.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß 5 können an jedem außenliegenden Rahmenteil 21 zwei oder mehrere hintereinander angeordnete Stellvorrichtungen 17 vorgesehen sein. Die Stellvorrichtung 17 kann aus einem in die Fahrzeugkarosserie oder deren Verkleidung versenkbaren Stellzylinder bestehen.

Claims (18)

  1. Überrollschutz (2) für ein Kraftfahrzeug (1), insbesondere für ein Cabriolet oder ein nach oben offenes Fahrzeug, der von einer inaktiven Stellung oder Ruhelage in eine aktive oder die Fahrzeuginsassen sichernde Stellung bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil des Überrollschutzes (2) etwa im Bereich oder in der gleichen Ebene wie der vordere Teil (3) der Fahrzeugkarosse (4) oder des vorderen Windschutzes und/oder der Windschutzscheibe (5) verstellbar angeordnet ist.
  2. Überrollschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) in der gleichen Ebene wie der vordere Teil (3) der Fahrzeugkarosse (4) und/oder der Windschutzscheibe (5) verstellbar angeordnet ist.
  3. Überrollschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) im Bereich der A-Säule (6) oder einer anderen im Frontbereich vorgesehenen hohlförmig ausgebildeten Strebe angeordnet und/oder mit dieser verstellbar verbunden ist.
  4. Überrollschutz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) in die A-Säule (6) oder eine andere im Frontbereich vorgesehene hohlförmig ausgebildete Strebe einschiebbar ist.
  5. Überrollschutz nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) mit der A-Säule (6), dem Windschutz (5) oder einem Windschutzrahmen einer anderen im Frontbereich vorgesehenen, hohlförmig ausgebildeten Strebe gelenkig verbunden ist.
  6. Überrollschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) als U-Bügel ausgebildet ist.
  7. Überrollschutz nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der an der A-Säule (6) verschwenkbar gelagerte Überrollschutz (2) auf die Oberfläche eines vorderen Teils (3) der Fahrzeugkarosserie (4) bzw. auf die Motorhaube (3) klappbar oder in in der Oberfläche des vorderen Teils der Fahrzeugkarosserie (4) vorgesehene Vertiefungen (13) versenkbar und dort arretierbar ist.
  8. Überrollschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Überrollschutz (2) in etwa über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt und durch Längs- und/oder Querstreben unterteilt ist.
  9. Überrollschutz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) zumindest teilweise mit energieabsorbierenden Teilen ummantelt ist, die aus Blechteilen, Kunststoff und/oder Schaumstoffmaterial bestehen können.
  10. Überrollschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) mit einer Sensoreinrichtung wirkungsmäßig verbunden ist, die bei Auftreten einer Störgröße den Überrollschutz (2) in eine aktive Stellung bringt.
  11. Überrollschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) als zweigeteilter Bügel ausgebildet ist oder aus einem separaten rechten und linken Bügel besteht.
  12. Überrollschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) über eine Stellvorrichtung wie Druckfeder, Stellzylinder oder Stellmotor bei Auftreten einer Störgröße in eine aktive Stellung bringbar ist.
  13. Überrollschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) in die Windschutzeinrichtung (5) integriert ist.
  14. Überrollschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) in den vorderen und hinteren Verstrebungen oder Karosserieteilen des Fahrzeugs verstellbar ist oder verstellbare Überrollschutzteile aufweist, die derart angeordnet sind, dass bei Auftreten einer Störgröße der Überrollschutz (2) oder die Überrollschutzteile in eine aktive Stellung gebracht werden und bei Erreichen ihrer Endlagestellung mit ihren gegenüberliegenden Enden verbindbar sind.
  15. Überrollschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil des Überrollschutzes (2) im vorderen Bereich an einer Motorhaube (3) gelenkig angeschlossen und im Bereich eines Lenkrads (16) mit mindestens einer in etwa vertikal verlaufenden Stellvorrichtung (17) verbunden ist, die den Überrollschutz (2) in eine die Insassen sichernde Position verschwenkt.
  16. Überrollschutz nach Anspruch 1 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Überrollschutz (2) über die gesamte Breite des Fahrzeugs (1) oder je ein Überrollschutz (2) über die gesamte Breite eines Fahrzeugsitzes (19) erstreckt.
  17. Überrollschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) mit einem Windschutz (5) und/oder mit einer Windschutzscheibe ausgestattet ist.
  18. Überrollschutz nach Anspruch 1 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollschutz (2) in einer Ansicht von oben in etwa V-förmig oder dreieckförmig ausgebildet ist und in seinem vorderen Bereich über mindestens eine Gelenkeinrichtung (18) mit der Motorhaube (3) oder dem Fahrgestell des Fahrzeugs (1) und im hinteren äußeren Bereich oder seinem jeweiligen seitlichen Eckstück (20) mit je einer Stellvorrichtung (17) gelenkig verbunden ist.
DE200410001779 2004-01-13 2004-01-13 Überrollschutz für ein Kraftfahrzeug Withdrawn DE102004001779A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006020658A1 (de) * 2006-05-04 2007-06-21 Audi Ag Vorrichtung zum Überrollschutz
DE102007006534A1 (de) * 2007-02-09 2008-08-14 Webasto Ag Fahrzeug mit einem ableg- und/oder abnehmbaren Dach

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