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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft eine Halbleitervorrichtung, und insbesondere
einen dynamischen Random-Access-Memory(DRAN)-Speicher, sowie ein Verfahren
zur Herstellung desselben.
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2. Beschreibung des Standes der Technik
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Da
Techniken zur Herstellung von Halbleitervorrichtungen weiterentwickelt
werden und die Anwendungen für
Speichervorrichtungen vielfältiger werden,
sind Speichervorrichtung mit großer Kapazität erforderlich. Insbesondere
hat sich die Integrationsdichte einer DRAM-Vorrichtung, bei der
eine Speicherzelle aus einem Kondensator und einem Transistor besteht,
bemerkenswert verbessert.
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Da
sich die Integrationsdichte von Halbleitervorrichtungen erhöht, verringert
sich entsprechend die Größe eines
Kontaktloches, welches ein Bauteil mit einem anderen Bauteil, bzw.
eine Schicht mit einer anderen Schicht verbindet, allerdings nimmt
die Dicke der dielektrischen Zwischenschicht zu. Der Formfaktor
(Aspect Ratio) des Kontaktlochs, d. h. das Verhältnis seiner Höhe zu seinem
Durchmesser, nimmt somit zu und ein Ausrichtungsspielraum des Kontaktlochs
in einem Photolithographieverfahren nimmt ab. Demzufolge wird die
Ausbildung von kleinen Kontaktlöchern
durch konventionelle Verfahren sehr schwierig.
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Bei
DRAM-Vorrichtungen ist der Einsatz einer Technik zur Ausbildung
von Aufsatzkontaktflecken (engl. Landing Pads) zur Verringerung
des Formfaktors eines Kontaktlochs weit verbreitet, und eine selbst
ausgerichtete Kontaktstruktur (Self-Aligned Contact = SAC) wird bei einem
Muster mit einer Strukturgröße von etwa
0,1 μm oder
weniger angewandt, um Kurzschlußprobleme,
welche durch die Reduzierung des Ausrichtungsspielraums des Kontaktlochs
verursacht werden, zu verhindern.
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1A,
2A,
1B und
2B sind Querschnittsdiagramme,
welche ausgehend von der
US
6 458 692 B1 ein der Anmelderin bekanntes, konventionelles
Verfahren zur Herstellung einer DRAM-Vorrichtung mit einer SAC-Struktur
abbilden.
1A und
2A sind
Querschnittsdiagramme entlang einer Bitleitungsrichtung der DRAM-Vorrichtung
und
1B und
2B sind
Querschnittsdiagramme entlang einer Wortleitungsrichtung der DRAM-Vorrichtung.
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Bezugnehmend
auf 1A und 1B, werden
Isolierbereiche 12 auf einem Halbleitersubstrat 10 ausgebildet,
um aktive Bereiche unter Verwendung eines gewöhnlichen Isolationsverfahrens,
wie z. B. einem Flachgrabenisolationsverfahren (Shallow Trench Isolation
Process = STI) zu definieren.
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Metalloxidhalbleiter(Metall
Oxide Semiconductor = MOS)-Transistoren mit Gate-Elektroden 14, welche
als Wortleitungen dienen, und Source/Drain-Bereiche (nicht gezeigt)
aufweisen, werden auf dem Substrat 10 ausgebildet. Gate-Abdeckschichtmuster 16,
bestehend aus Nitrid werden auf der Gate-Elektrode 14 ausgebildet
und Gate-Spacern 18, bestehend aus Nitrid, werden auf den
Seitenwänden
der Gate-Elektrode 14,
ausgebildet.
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Eine
erste dielektrische Zwischenschicht 20, bestehend aus Oxid,
wird auf der gesamten Oberfläche
des Substrats 10, welche die MOS-Transistoren enthält, ausgebildet.
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Die
erste dielektrische Zwischenschicht 20 wird durch ein chemisch
mechanisches Polier-(CMP)-Verfahren oder ein Rückätzverfahren planarisiert. Unter
Verwendung eines Ätzgases
mit einer Ätzselektivität bezüglich Nitrid,
wird die erste dielektrische Zwischenschicht 20 geätzt, um
Kontaktlöcher, die
bezüglich
der Gate-Elektroden 14 selbst ausgerichtet sind, auszubilden.
Die Kontaktlöcher
legen die Source/Drain-Bereiche der MOS-Transistoren frei.
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Eine
dotierte Polysiliziumschicht wird auf der ersten dielektrischen
Zwischenschicht 20 und den Kontaktlöchern ausgebildet. Die dotierte
Polysiliziumschicht wird durch ein CMP-Verfahren oder ein Rückätzverfahren
in Knoteneinheiten unterteilt, so daß SAC-Kontaktflecken (nachfolgend
engl. SAC-Pads genannt) 22a und 22b in den Kontaktlöchern ausgebildet
werden. Die SAC-Pads 22a und 22b werden mit den
jeweiligen Source/Drain-Bereichen verbunden.
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Eine
zweite dielektrische Zwischenschicht 24 bestehend aus Oxid
wird auf der ersten dielektrischen Zwischenschicht 20 und
den SAC-Pads 22a und 22b ausgebildet. Die zweite
dielektrische Zwischenschicht weist eine Dicke von etwa 100 bis
300 nm auf. Die zweite dielektrische Zwischenschicht 24 wird
durch ein CMP-Verfahren oder ein Rückätzverfahren planarisiert. Die
zweite dielektrische Zwischenschicht 24 wird durch ein
gewöhnliches
Photolithographieverfahren partiell geätzt, um Bitleitungskontaktlöcher (nicht
gezeigt) auszubilden, welche einige SAC-Pads 22b, die sich
in den Drain-Bereichen befinden, freilegen.
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Eine
Metallbarriereschicht (nicht gezeigt), bestehend aus Titan/Titannitrid
(Ti/TiN), und eine erste Leitungsschicht 26 für Bitleitungen 30 sind
aufeinanderfolgend auf der zweiten dielektrischen Zwischenschicht 24 und
den Bitleitungskontaktlöchern ausgebildet.
Die erste Leitungsschicht 26 wird mit einer Dicke von etwa
40 bis 80 nm ausgebildet. Ein Nitridfilm wird auf der ersten Leitungsschicht 26 mit
einer Dicke von etwa 100 bis etwa 300 nm ausgebildet, so daß eine Bitleitungsmaskenschicht 28 ausgebildet wird.
Die Bitleitungsmaskenschicht 28 und die erste Leitungsschicht 26 werden durch
ein Photolithographieverfahren geätzt, wodurch die Bitleitungen 30, welche
die erste Leitungsschicht 26 und die Bitleitungsmaskenschicht 28 enthalten,
ausgebildet werden. Um den Isolierraum (nachfolgend auch: Schulterabschnitt)
zwischen der Bitleitung und einem Speicherknotenkontaktloch während eines
nachfolgenden Verfahrens zur Ausbildung der Speicherknotenkontaktlöcher hierbei
zu vergrößern, sollte
die Bitleitungsmaskenschicht 28 mit einer Dicke von etwa
20 nm oder mehr ausgebildet werden.
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Ein
Material mit einer Ätzselektivität bezüglich einer
sukzessiv in einem nachfolgenden Verfahren ausgebildeten dritten
dielektrischen Zwischenschicht, z. B. Nitrid, wird auf den Bitleitungen 30 und der
zweiten dielektrischen Zwischenschicht 24 abgeschieden.
Das Material wird zur Ausbildung von Bitleitungs-Spacern 32 auf
Seitenwänden
der Bitleitungen 30 anisotrop geätzt. Da der Ätzvorgang
zur Ausbildung der Bitleitungs-Spacer 32, welche aus Nitrid bestehen,
direkt nach Ausbildung der Bitleitungen 30 durchgeführt wird,
wird eine Oberfläche
der Bitleitungsmaskenschicht 28 bestehend aus einem identischen
Material, d. h. Nitrid partiell beschädigt.
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Die
dritte dielektrische Zwischenschicht 34, bestehend aus
Boro-Phospho-Silikatglas (BPSG), undotiertem Silikatglas (USG),
hochdichtem Plasma(HDP)-Oxid, oder chemischem Dampfphasen-Abscheidungs-(CVD)-Oxid,
wird auf der gesamten Oberfläche
der resultierenden Struktur ausgebildet. Die dritte dielektrische
Zwischenschicht 34 wird durch ein CMP-Verfahren oder ein
Rückätzverfahren planarisiert.
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Bezugnehmend
auf 2A und 2B, werden
Fotolackmuster (nicht gezeigt) zur Definierung von Speicherknotenkontaktlochbereichen
durch ein Fotoverfahren auf der dritten dielektrischen Zwischenschicht 34 ausgebildet.
Unter Verwendung eines Ätzgases
mit einer hohen Ätzselektivität bezüglich der
aus Nitrid bestehenden Bitleitungs-Spacer 32, werden die dritte
dielektrische Zwischenschicht 34 und die zweite dielektrische
Zwischenschicht 24 trockengeätzt, um die Speicherknotenkontaktlöcher 36,
welche die SAC-Pads 22a auf den Source-Bereichen freilegen,
auszubilden. Die dielektrischen Zwischenschichten 34 und 24 sollten
in diesem Fall überätzt werden,
um zu verhindern, daß die
Speicherknotenkontaktlöcher 36 nicht
geöffnet
werden. Aussparungen der Bit leitungsmaskenschicht 28 werden dementsprechend
erzeugt, um Schulterabschnitte zwischen den Bitleitungen 30 und
den Speicherknotenkontaktlöchern 36 zu
verschlechtern.
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Nach
Entfernen der Fotolackmuster wird eine zweite Leitungsschicht bestehend
aus dotiertem Polysilizium zur Auffüllung der Speicherknotenkontaktlöcher 36 ausgebildet,
und die zweite Leitungsschicht wird durch ein CMP-Verfahren oder
ein Rückätzverfahren
in Knoteneinheiten unterteilt, wodurch in Knoteneinheiten unterteilte
Speicherknotenkontaktflecken (nachfolgend auch Speicherknotenkontakt-Pads
genannt) 38 in den Speicherknotenkontaktlöchern 36 ausgebildet
werden.
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Entsprechend
dem konventionellen Verfahren sollte eine Dicke der Bitleitungsmaskenschicht 28,
bestehend aus Nitrid, erhöht
werden, um einen SAC-Verarbeitungsspielraum sicherzustellen, so
daß eine
Höhe der
Bitleitung 30 zunehmen kann. Wenn im Gegensatz dazu die
Strukturvorgaben (Design Rule) des Musters im Gegenteil auf etwa
0,1 µm
oder weniger abnehmen, wird ein Raum zwischen benachbarten Bitleitungen 30 kleiner,
wodurch ein Formfaktor der Bitleitung 30 erhöht wird.
Wenn die dritte dielektrische Zwischenschicht 34 in einem
Zustand, in welchem die Bitleitungs-Spacer 32 auf den Seitenwänden der
Bitleitungen 30 ausgebildet werden, ausgebildet wird, wird
der Raum zwischen den Bitleitungen 30 so schmal, daß der Formfaktor
der Bitleitungen 30 stark zunimmt. Demzufolge kann ein Spalt
zwischen den Bitleitungen 30 nicht vollständig mit
der dritten dielektrischen Zwischenschicht 34 aufgefüllt werden
und es können
Hohlräume
in der dritten dielektrischen Zwischenschicht 34 erzeugt
werden.
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Wenn
die Hohlräume
in der dritten dielektrischen Zwischenschicht 34 wie oben
beschrieben ausgebildet werden, können sich die Hohlräume während eines
nachfolgenden Reinigungsverfahrens ausdehnen. Wenn die zweite Leitungsschicht
für das Speicherknotenkontakt-Pad
ausgebildet wird, kann die zweite Leitungsschicht daher die vergrößerten Hohlräume durchbrechen,
so daß Speicherknotenkontakt-Pad 38 mit
einem benachbarten Speicherknotenkontakt-Pad 38 Kontakt
bilden kann. Demzufolge kann eine Brücke zwischen den Speicherknotenkontakt-Pads 38 erzeugt
werden.
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Wenn
die Dicke der Bitlinienmaskenschicht zur Sicherstellung des SAC-Verarbeitungsspielsraums
erhöht
wird, sollte eine Dicke des Fotolackfilms zur Ausbildung der Bitleitungen
erhöht
werden, wodurch ein Abheben der Bitleitung 30 aufgrund
eines Herabfallens des Fotolackfilms verursacht wird.
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Da
die Bitleitungsmaskenschicht 28 während dem Ätzverfahren zur Ausbildung
der Bitleitungs-Spacer 32 und der Speicherknotenkontaktlöcher 36 des
weiteren beschädigt
werden kann, werden die Bitleitungen 30 bezüglich der
Speicherknotenkontakt-Pads 38 elektrisch
kurzgeschloßen,
wodurch ein Einzelbitfehler erzeugt wird.
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Die
Bitleitungen entsprechen Schaltungen zur Erfassung des Vorhandenseins
von Ladungen, welche in den Speicherzellen der DRAM-Vorrichtung gespeichert
werden. Die Bitleitungen sind prinzipiell mit Leseverstärkern verbunden,
welche sich in einem Peripherschaltungsbereich der DRAM-Vorrichtung befinden.
Die Änderung
der Bitleitungsspannung wird durch Erfassung der in den Speicherzellen
gespeicherten Ladungen erfaßt
und die Spannungsänderung
nimmt entsprechend mit Zunahme einer Speicherkapazität der Speicherzelle
und einer Abnahme der Bitleitungsladungskapazität zu. Da die Abnahme der Bitleitungsladungskapazität eine Empfindlichkeit
des Leseverstärkers
dementsprechend verbessert, wird es bevorzugt, die Bitleitungsladungskapazität soweit
als möglich
zur Verbesserung der Zuverlässigkeit
und Reaktionsgeschwindigkeit zu vermindern.
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In
dem konventionellen Verfahren nimmt eine parasitäre Kapazität, d. h. die Bitleitungsladungskapazität zwischen
der Bitleitung 30 und dem Speicherknotenkontakt-Pad 38 oder
zwischen der Bitleitung 30 und einer benachbarten Bitleitung 30 zu. Dies
tritt auf, da die aus Nitrid bestehenden Bitleitungs-Spacer 32,
welche eine hohe dielektrische Konstante aufweisen, auf den Seitenwänden der
Bitleitungen 30 ausgebildet werden, um den Isolierspielraum
der Bitleitungen entsprechend dem SAC-Verfahren sicherzustellen.
Wird die Dicke der Bitleitungs- Spacer 32 mit
abnehmenden Strukturvorgaben des Musters kleiner, so wird die Bitleitungsladungskapazität stark
erhöht.
Die Anzahl der Bitleitungen, welche ein Zellen-Array der DRAM-Vorrichtung bilden, sollten
daher unter Berücksichtigung
der Bitleitungsladungskapazität
verringert werden, was eine Verringerung von Zellen pro Bitleitungseinheit
und eine Verschlechterung der Chipleistung zur Folge hat.
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In
der
US 6,458,692 A und
der japanischen offengelegten Patentveröffentlichung
JP 2001-217405 A werden
Verfahren zur Ausbildung von Kontakten offenbart, wobei Spacer bestehend aus
Siliziumoxid mit einer niedrigen dielektrischen Konstante auf Seitenwänden von
Bitleitungen ausgebildet werden, um eine Bitleitungsladungskapazität zu verringern.
Die Verringerung der Dicke einer Bitleitungsmaskenschicht kann jedoch
begrenzt werden, um den Spalt-Füllungsspielraum
einer dielektrischen Zwischenschicht zu senken. Zusätzlich besteht
fast keinerlei Isolierspielraum der Bitleitung, was eine Erzeugung
eines elektrischen Kurzschlusses zwischen der Bitleitung und einem
Speicherknotenkontakt-Pad zur Folge hat.
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Die
US 5,500,080 A offenbart
ein Verfahren zum Ausbilden von selbstausgerichteten Kontaktlöchern in
einer Halbleitervorrichtung. In dem Verfahren wird eine Barriereschicht
zum Begrenzen einer geöffneten
Fläche
jedes Kontaktlochs durch Verwendung eines Decken-(blanket)Ätzverfahrens
und eines CVD Verfahrens ausgebildet. Dieses Verfahren macht die
Verwendung eines Maskenmusterverfahrens nach dem Ausbilden der selektiven
Metallschicht, welche als die Barriereschicht verwendet wird, unnötig, wodurch
die Fehlausrichtungsrate und die durch die Fehlausrichtung der Maske
verursachte Toleranz minimiert werden. Aufgrund dieser Merkmale
ermöglicht
das Verfahren zum Ausbilden der Kontaktlöcher das Ausbilden von Kontaktlöchern, welche jeweils
eine minimale geöffnete
Fläche
aufweisen, welche zum Ausbilden eines Kontakts ausreicht.
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Die
US 6,093,641 A offenbart
Verfahren zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung, welche zum Erhöhen einer
Verfahrenstoleranz der Vorrichtung geeignet sind. Eines dieser Verfahren
enthält
die Schritte des sequentiellen Ausbildens einer Isolierschicht,
einer Planarisierungsschicht und einer Nitridschicht über Zelltransistoren,
die auf einem Substrat ausgebildet sind; Mustern der Nitridschicht
zum Definieren erster Kontaktlöcher;
Ausbilden von Seitenwandspacern aus Polysilizium auf den Seiten
der gemusterten Nitridschicht; Entfernen von Abschnitten der Planarisierungsschicht
und der Isolierschicht unter Verwendung der gemusterten Nitridschicht
und den Seitenwandspacern aus Polysilizium, um zweite Kontaktlöcher zu
definieren; sowie Ausbilden von Pad-Schichten aus Polysilizium in
den zweiten Kontaktlöchern,
um Abschnitte der gemusterten Nitridschicht freizulegen.
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Die
US 6,214,715 A offenbart
ein Verfahren zum Ausbilden eines selbstausgerichteten Kontakts ohne
Schlüssellöcher (keyholes)
unter Verwendung einer Abscheidung von Seitenwandspacern in zwei Schritten.
Das Verfahren beginnt durch Vorsehen einer Halbleiterstruktur, welche
eine Vorrichtungsschicht, eine erste Polyoxidzwischenschicht und
eine leitende Struktur darüber,
sowie einen Kontaktbereich auf der Vorrichtungsschicht benachbart
an die leitende Struktur aufweist. Eine über der Hartmaske und der IPO-1
Schicht ausgebildete erste Spacerschicht wird anisotrop geätzt, um
auf den Seitenwänden
der leitenden Struktur bis zu einem Niveau über dem Boden der Hartmaske
und unter dem Niveau der Oberseite der Hartmaske erste Seitenwandspacer auszubilden,
sodass das Profil der ersten Seitenwandspacer an keinerlei Punkt
konkav ist. Im Anschluss werden eine zweite Spacerschicht, eine zweite
Polyoxidzwischenschicht über
zweiten Seitenwandspacern, der Hartmaske und der IPO-1 Schicht ausgebildet,
eine Kontaktöffnung
wird in der zweiten Polyoxidzwischenschicht sowie der ersten Polyoxidzwischenschicht über den
Kontaktbereich ausgebildet. Ein Kontatkflecken wird sodann in den
Kontaktöffnungen ausgebildet.
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Die
Ausführungsformen
der Erfindung lösen diese
und andere Beschränkungen
des Standes der Technik.
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Die
Ausführungsformen
der Erfindung schaffen eine Halbleitervorrichtung, bei der ein Spalt,
welcher zwischen Bitleitungen ausgebildet ist, ohne die Erzeugung
von Hohlräumen
effektiv gefüllt,
ein Isolierspielraum einer Bitleitung erhöht und eine Bitleitungsladungskapazität verringert
wird.
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Die
Ausführungsformen
der Erfindung schaffen ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung,
welches einen Spalt, der zwischen Bitleitungen ohne die Ausbildung
von Hohlräumen
erzeugt worden ist effektiv füllt,
einen Isolierspielraum der Bitleitung erhöht und die Bitleitungsladungskapazität verringert.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
obigen sowie andere Merkmale der Erfindung werden durch die detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf
die beigefügten
Zeichnungen klarer ersichtlich.
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1A, 1B, 2A und 2B sind Querschnittsdiagramme,
welche ein Verfahren zur Herstellung einer DRAM-Vorrichtung, die
eine selbst ausgerichtete Kontaktstruktur gemäß einem herkömmlichen
Verfahrens aufweist, darstellen.
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3A bis 3C, 4A bis 4D, 5A bis 5D, 6A bis 6D, 7A bis 7D, 8A bis 8D und 9A bis 9D sind
Plandiagramme und Querschnittsdiagramme, welche ein Verfahren zur
Herstellung einer DRAM-Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung darstellen.
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10A bis 10B, 11A bis 11B, 12A bis 12B, 13A bis 13B, 14A bis 14B und 15A bis 15B sind Querschnittsdiagramme,
welche ein Verfahren zur Herstellung einer DRAM-Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung darstellen.
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16A bis 16F sind
Querschnittsdiagramme, welche ein Verfahren zur Herstellung einer DRAM-Vorrichtung
gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung darstellen.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Nachstehend
werden Ausführungsformen der
Erfindung in Bezug auf die begleitenden Zeichnungen erklärt. In den
Zeichnungen werden gleiche Bezugszeichen durch ähnliche oder identische Elemente
bezeichnet.
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3A bis 3C, 4A bis 4D, 5A bis 5D, 6A bis 6D, 7A bis 7D, 8A bis 8D und 9A bis 9D sind
Plandiagramme und Querschnittsdiagramme, welche ein Verfahren zur
Herstellung einer DRAM-Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung darstellen.
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3A ist
ein Plandiagramm eines Halbleitersubstrats 100, auf welchen
Wortleitungen 107 und Bitleitungen 125 ausgebildet
sind, während 3B und 3C Querschnittsdiagramme
jeweils entlang der A-A'-
und B-B'-Linien
in 3A sind.
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Bezugnehmend
auf 3A bis 3C, werden
unter Verwendung eines Isolierverfahrens wie einem Flachgrabenisolierverfahren
(shallow trench isolation process = STI) Isolierbereiche 102 auf
dem Halbleitersubstrat 100 ausgebildet, um aktive Bereiche
auf dem Halbleitersubstrat 100 zu definieren. Jeder der
aktiven Bereiche weist eine Stabform oder T-Form auf.
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Nachdem
eine dünne
Gate-Oxidschicht (nicht gezeigt) in dem aktiven Bereich durch ein
thermisches Oxidationsverfahren aufgewachsen ist, werden eine Gate-Leitungsschicht und
eine Gate-Maskenschicht sequentiell auf der Gate-Oxidschicht ausgebildet.
Die Gate-Leitungsschicht ist vorzugsweise mit einer Polyzidstruktur
ausgebildet, welche eine dotierte Polysiliziumschicht und eine Metallsilizidschicht enthält, die
auf der Polysiliziumschicht ausgebildet ist. Die Gate-Maskenschicht
wird unter Verwendung eines Materials mit einer Ätzselektivität bezüglich einer
dielektrischen Zwi schenschicht ausgebildet, welche sukzessiv in
einem nachfolgenden Verfahren ausgebildet wird. Die Gate-Maskenschicht
wird vorzugsweise unter Verwendung eines nitridbasierten Materials
ausgebildet.
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Die
Gate-Maskenschicht und die Gate-Leitungsschicht werden durch ein
Photolitographieverfahren gemustert, um die Wortleitungen 107,
welche Gate-Maskenschichten 106 und Gate-Leitungsmuster 104 enthalten,
auszubilden. Insbesondere werden die Gate-Maskenschicht und die
Gate-Leitungsschicht unter Verwendung einer Fotolackmaske gleichzeitig
gemustert. Nach Musterung der Gate-Maskenschicht unter Verwendung
der Fotolackmaske und Entfernung der Fotolackmaske, wird die Gate-Leitungsschicht
alternativ unter Verwendung der gemusterten Gate-Maskenschicht entsprechend
der Gate-Maskenschichten 106 gemustert.
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Eine
Isolierschicht wird auf der gesamten Oberfläche des Substrats 100,
auf dem die Wortleitungen 107 ausgebildet sind, unter Verwendung
eines Materials mit einer Ätzselektivität bezüglich einer dielektrischen
Zwischenschicht ausgebildet, welche sukzessiv darauf in einem nachfolgenden
Verfahren ausgebildet wird. Eine Isolierschicht bestehend aus einem
auf Nitrid basierendem Materials wird vorzugsweise auf dem Substrat 100 ausgebildet.
Die Isolierschicht wird anisotrop geätzt, um Gate-Spacer 108 auf
den jeweiligen Seitenwänden
der Wortleitungen 107 auszubilden. Da jede der Wortleitungen 107 von dem
Gate-Maskenmuster 106 und dem Gate-Spacer 108 umgeben
ist, ist die Wortleitung 107 von einer benachbarten Wortleitung 107 elektrisch
isoliert.
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Die
Source/Drain-Bereiche (nicht gezeigt) der MOS-Transistoren werden
in den aktiven Bereichen, welche zwischen den Gate-Spacern 108 freigelegt
sind, durch ein Ionenimplantationsverfahren ausgebildet. Vor der
Ausbildung der Gate-Spacer 108 wird zu diesem Zeitpunkt
ein LDD (lightly doped drain) Ionenimplantationsverfahren durchgeführt, um leicht
dotierte Souce/Drain-Bereiche in den aktiven Bereichen, die zwischen
den Wortleitungen 107 freigelegt sind, auszubilden, so
daß die
Source/Drain-Bereiche LDD-Strukturen aufweisen. Manche Source/Drain-Bereiche
entsprechen Kondensatorkontaktbereichen, in denen Speicherelektroden von
Kondensatoren elektrisch verbunden sind. Andere Source/Drain-Bereiche
entsprechen Bitleitungskontaktbereichen, mit welchen Bit-Leitungen
elektrisch verbunden sind.
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Die
dielektrische Zwischenschicht 110 ist auf der gesamten
Oberfläche
des Substrats 100 ausgebildet, auf dem die MOS-Transistoren
ausgebildet sind. Die dielektrische Zwischenschicht 110 wird
unter Verwendung eines auf Oxid basierendem Materials ausgebildet.
Die dielektrische Zwischenschicht 110 wird durch ein CMP-Verfahren,
ein Rückätzverfahren,
oder ein Mischverfahren da sowohl ein CMP-Verfahren als auch ein
Rückätzverfahren
benutzt, planarisiert.
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Die
dielektrische Zwischenschicht 110 wird zur Ausbildung von
Kontaktlöchern,
die bezüglich
der Wortleitungen selbst ausgerichtet sind, unter Verwendung eines Ätzgases
mit einer hohen Ätzselektivität bezüglich der
aus Nitrid bestehenden Gate-Maskenmuster 106 anisotrop
geätzt.
Die Kontaktlöcher legen
die Source/Drain-Bereiche der jeweiligen MOS-Transistoren frei.
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Nach
Ausbildung einer mit Störstellen
in hoher Konzentration dotierten Polysiliziumschicht zum Ausfüllen der
Kontaktlöcher,
werden die Polysiliziumschicht und die dielektrische Zwischenschicht 110 durch
ein CMP-Verfahren, ein Rückätzverfahren, oder
ein Mischverfahren bestehend aus einem CMP- und einem Rückätzverfahren
planarisiert. Demzufolge werden SAC-Pads 112a und 112b,
welche in Knoteneinheiten unterteilt sind, in den jeweiligen Kontaktlöchern ausgebildet.
Manche SAC-Pads 112a sind in dieser Ausführungsform
mit den Kondensatorkontaktbereichen entsprechenden Source-Bereichen, die
mit den Kondensatorkontaktbereichen korrespondieren, elektrisch
verbunden, während
andere SAC-Pads 112b mit den Drain-Bereichen, die mit den Bitlinienkontaktbereichen
korrespondieren, verbunden sind.
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Nach
Ausbildung der SAC-Pads 112a und 112b, wird ein
oxidbasiertes Material wie BPSG, USG, HDP-Oxid oder CVD-Oxid auf
einer gesamten Oberfläche
der resultierenden Struktur mit einer Dicke von etwa 100–300 nm,
vorzugsweise etwa 200 nm abgeschieden, wodurch eine erste Isolierschicht 114 ausgebildet
wird. Um einen Verar beitungsspielraum für ein nachfolgendes Photoverfahren
sicherzustellen, wird eine Oberfläche der ersten Isolierschicht 114 durch
ein CMP-Verfahren, ein Rückätzverfahren oder
ein Mischverfahren bestehend aus einem CMP- und einem Rückätzverfahren
planarisiert. Eine Planarisierung der ersten Isolierschicht 114 sollte
zu diesem Zeitpunkt ausgeführt
werden, so daß die
erste Isolierschicht 114 mit einer Dicke von etwa 100–200 nm
unter den Bit-Leitungen 125, die nachfolgend ausgebildet
werden, verbleibt. Die erste Isolierschicht 114 dient als
eine dielektrische Zwischenschicht zur Isolierung der SAC-Pads 112a und 112b von
den darauf ausgebildeten Bit-Leitungen 125.
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Die
erste Isolierschicht 114 wird mit einem Photolithographieverfahren
zur Ausbildung von Kontaktlöchern
(nicht gezeigt) geätzt,
worauf die SAC-Pads 112b auf den Drain-Bereichen freigelegt werden.
Auf der gesamten Oberfläche
der resultierenden Struktur werden aufeinanderfolgend eine erste
Leitungsschicht, eine Bitlinien-Maskenschicht, eine erste Pufferschicht
und eine zweite Pufferschicht ausgebildet.
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Die
erste Leitungsschicht wird vorzugsweise als eine Verbundschicht
ausgebildet, die einen ersten Film bestehend aus einem ersten Metall,
und/oder einem Verbund aus einem ersten Metall, z. B. Titan (Ti)/Titannitrid
(TiN), und einem zweiten Film, bestehend aus einem zweiten Metall,
z. B. Wolfram (W), enthält.
Die Bitleitungsmaskenschicht schützt
die darunterliegende erste Leitungsschicht während eines nachfolgenden Ätzverfahrens
zur Ausbildung von Speicherknotenkontaktlöchern. Die Maskenschicht enthält ein Material
mit einer Ätzselektivität bezüglich einer
zweiten Isolierschicht, die sukzessiv ausgebildet wird. Die Maskenschicht
wird vorzugsweise unter Verwendung von Nitrid ausgebildet. Die erste
Pufferschicht schützt
die darunterliegende Maskenschicht während eines nachfolgenden partiellen Ätzungverfahrens
der zweiten Isolierschicht. Die erste Pufferschicht wird unter Verwendung
eines Materials mit einer Ätzselektivität bezüglich der
zweiten Isolierschicht und mit einer im wesentlichen zu der der zweiten
Leitungsschicht für
Speicherknotenkontakt-Pads ähnlichen Ätzrate,
die in einem nachfolgenden Verfahren ausgebildet wird, ausgebildet.
Die erste Pufferschicht wird vorzugsweise unter Verwendung von Polysilizium
ausgebildet. Die zweite Pufferschicht verhindert die Ausbildung
einer Vertiefung bzw. Aussparung auf der ersten Puf ferschicht, wenn die
erste Leitungsschicht in einem nachfolgenden Verfahren zur Ausbildung
der Bitleitungen 125 geätzt wird.
Die zweite Pufferschicht wird unter Verwendung eines Materials mit
einer Ätzselektivität bezüglich der ersten
Pufferschicht ausgebildet. Die zweite Pufferschicht besteht vorzugsweise
aus Oxid.
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Die
zweite Pufferschicht, die erste Pufferschicht, die Bitlinien-Maskenschicht
und die erste Leitungsschicht werden durch ein Photolithographieverfahren
gemustert, so daß die
Bit-Leitungen 125, welche eine mehrschichtige Struktur
aufweisen, auf der ersten Isolierschicht 114 ausgebildet
werden. Jede der Bit-Leitungen 125 enthält ein erstes Leitungsmuster 116,
ein Bit-Leitungs-Maskenmuster 118, ein erstes Pufferschichtmuster 120 und
ein zweites Pufferschichtmuster 122. Die Bit-Leitungen 125 sind
senkrecht zu den jeweiligen Wortleitungen 107. Das erste
Leitungsmuster 116 entspricht einem Bit-Leitungs-Leitungsmuster.
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Jedes
der ersten Leitungsmuster 116, welches zwei Filme enthält, wird
wie oben beschrieben ausgebildet, um die Bit-Leitungskontaktlöchern direkt zu
kontaktieren. Bit-Leitungskontakt-Pads
werden alternativ in den Bit-Leitungskontaktlöchern ausgebildet und die ersten
Leitungsmuster 116 kontaktieren die Bit-Leitungskontakt-Pads
direkt.
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Insbesondere
werden eine Barrieremetallschicht, betehend aus Ti/TiN, und ein
dritter Metallfilm, bestehend aus W, auf der gesamten Oberfläche der
resultierenden Struktur, welche die Bit-Leitungskontaktlöcher enthält, ausgebildet.
Die dritte Metallschicht wird durch ein CMP-Verfahren oder ein Rückätzverfahren,
bis die Oberfläche
der ersten Isolierschicht 114 freigelegt ist, geätzt. Demzufolge
werden die Bit-Leitungskontakt-Pads, welche die Metallbarriereschicht
und den dritten Metallfilm enthalten, in den Bit-Leitungskontaktlöchern ausgebildet.
Nach Ausbildung der Bit-Leitungskontakt-Pads wird die erste Leitungsschicht
bestehend aus einem vierten Metall, z. B. W, auf der resultierenden
Struktur ausgebildet. Wenn die Bit-Leitungskontakt-Pads zusätzlich ausgebildet
werden, enthält
die erste Leitungsschicht einen einzigen Film.
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Ein
auf Oxid basiertes Material wie BPSG, USG, HDP-Oxid oder CVD-Oxid
wird auf den Bit-Leitungen 125 und der ersten Isolierschicht 114 abgeschieden,
um die zweite Isolierschicht 124 auszubilden. Die zweite
Isolierschicht 124 wird durch ein CMP-Verfahren, ein Rückätzverfahren,
oder ein Mischverfahren, bestehend aus einem CMP- und einem Rückätzverfahren
planarisiert, wenn bzw. bis die Oberflächen der Bit-Leitungen 125 freigelegt
sind. Falls das erste Leitungsmuster 116 Wolfram (W) enthält und die
zweite Isolierschicht 124 unter Verwendung von Oxid wie
HTO, das bei einer hohen Temperatur abgeschieden wird, oder Oxid
wie BPSG, SOG, etc. das nach Ablagerung ein Backverfahren bei hoher
Temperatur erfordert, ausgebildet wird, wird das Wolfram des ersten
Leitungsmusters 116 oxidiert, da eine Seitenwand des ersten
Leitungsmusters 116 freigelegt ist. Um eine Oxidation des
ersten Leitungsmusters 116 zu verhindern, wird es bevorzugt,
daß die
zweite Isolierschicht 124 unter Verwendung des HDP-Oxids
ausgebildet wird, welches eine Spaltfüllung ohne die Erzeugung von
Hohlräumen
erreicht, während
das HDP-Oxid bei einer geringen Temperatur abgeschieden wird.
-
Zur
Verhinderung der Ausbildung von Hohlräumen zwischen benachbarten
Bit-Leitungen 125 kann
auf den Bit-Leitungen 125 zusätzlich eine Nitridschicht ausgebildet
werden, welche eine Dicke von etwa 5–20 nm aufweist, bevor die
zweite Isolierschicht 124 ausgebildet wird.
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4A ist
ein Plandiagramm des Substrats 100, auf welchem eine Opferschicht 126 und
Kontaktmuster 128 ausgebildet sind, und 4B, 4C,
und 4D sind jeweils Querschnittsdiagramme entlang
der A-A', B-B' und C-C'-Linien in 4A.
-
Bezugnehmend
auf 4A bis 4C, wird ein
Oxid mit einer Ätzrate,
welche schneller als die der zweiten Isolierschicht 124 ist,
auf der planarisierten zweiten Isolierschicht 124 und den
Bit-Leitungen 125 abgeschieden, so daß eine Opferschicht 126 auf der
zweiten Isolierschicht 124 und den Bit-Leitungen 125 ausgebildet
wird. Falls die zweite Isolierschicht 124 z. B. unter Verwendung
von HDP-Oxid ausgebildet wird, wird die Opferschicht 126 unter
Verwendung von BPSG mit einer hohen Konzentration aus gebildet. Die
Opferschicht 126 verringert einen Abtrag der Bit-Leitungsmaskenmuster 118 während einem nachfolgenden
Planarisierungsverfahren für
die zweite Leitungsschicht, um Speicherknotenkontakt-Pads auszubilden.
Die Opferschicht 126 schützt entsprechend die ersten
Leitungsmuster 116 und die Bit-Leitungen 125.
-
Ein
Material mit einer Ätzselektivität bezüglich der
zweiten Isolierschicht 124 und mit einer Ätzrate,
die im wesentlichen der der zweiten Leitungsschicht zur Ausbildung
von Speicherknotenkontakt-Pads in einem nachfolgenden Verfahren ähnlich ist,
wird auf der Opferschicht 126 abgeschieden und dann derart
gemustert, daß sich
Speicherknotenkontaktmuster 128 auszubilden. Das Speicherknotenkontaktmuster 128 wird
vorzugsweise unter Verwendung von Polysilizium ausgebildet. Die
Speicherknotenkontaktmuster 128 öffnen Abschnitte der Opferschicht 126,
in denen Speicherknotenkontaktlöcher sukzessiv
ausgebildet werden. Die Speicherknotenkontaktmuster 128 erhöhen einen
Verarbeitungsspielraum eines nachfolgenden Photoverfahrens. Während einem
nachfolgenden Verfahren der partiellen Ätzung der zweiten Isolierschicht 124,
werden die Speicherknotenkontaktmuster 128 zusätzlich als
Pufferbereiche verwendet (d. h., Bereiche entsprechend Peripherschaltungs-/Kernbereichen
in einer C-C'-Richtung
in 4A), in denen keine Speicherknotenkontakt-Pads
ausgebildet werden. Die Speicherknotenkontaktmuster 128 sind
vorzugsweise linienförmig,
so daß eine
Vielzahl von Speicherknotenkontaktlöchern in einer Richtung, senkrecht
zu der, in welcher die Bit-Leitungen 125 (d.
h., in der Wortleitungsrichtung) angeordnet und geöffnet sind,
benachbart angeordnet sind. Die Speicherknotenkontaktmuster 128,
welche Linienformen aufweisen, können
eine Fehlausrichtung in einem nachfolgenden Photoverfahren verhindern
und können
einen Ätz-Stop-Nachteil
während
eines nachfolgenden Ätzverfahrens
für die
Speicherknotenkontakte verhindern bzw. ausgleichen, da die von den
Speicherknotenkontaktmustern geöffneten
Bereiche relativ breit sind. Die geöffneten Bereiche weisen des
weiteren identische Größen in einem
Zellen-Array-Bereich der DRAM-Vorrichtung
entsprechend den linienförmigen Kontaktmustern 128 auf,
wodurch eine Abweichung der Dicke der zweiten Isolierschicht 124 während eines
nachfolgenden Ätzverfahrens
für die
Speicherknotenkontakte gesenkt wird.
-
5A ist
ein Plandiagramm des Substrats 100, auf dem erste Spacer 130 ausgebildet
sind und 5B, 5C und 5D sind
Querschnittsdiagramme jeweils entlang der A-A', B-B und C-C'-Linien in 5A.
-
Bezugnehmend
auf 5A bis 5D, werden
die Opferschicht 126 und die zweite Isolierschicht 124 nach
Ausbildung der linienförmigen
Speicherknotenkontaktmuster 128 durch ein Zeit-Ätzverfahren
(time-etching process) unter Verwendung der Speicherknotenkontaktmuster 128 als Ätzmasken partiell
zu vorbestimmten Abschnitten über
dem ersten Leitungsmuster 116 geätzt. Das Ätzverfahren schließt vorzugsweise
an einem Punkt der zweiten Isolierschicht 124 ab, welcher
um mehr als etwa 50 nm über
dem ersten Leitungsmuster liegt. Die zweiten Pufferschichtmuster 122 werden
entsprechend dem Ätzverfahren
entfernt.
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Auf
einer gesamten Oberfläche
der resultierenden Struktur wird ein Material mit einer Ätzselektivität bezüglich der
zweiten Isolierschicht 124 und mit einer Ätzrate,
welche im wesentlichen der der zweiten Leitungsschicht für die Speicherknotenkontakt-Pads ähnlich ist,
die in einem nachfolgenden Verfahren ausgebildet werden, vorzugsweise
Polysilizium, mit einer Dicke von etwa 20–60 nm abgeschieden, und anschließend anisotrop
geätzt,
um erste Spacer 130 auf Seitenwänden der partiell geätzten Abschnitte
der zweiten Isolierschicht 124 und der Opferschicht 126 und
auf Seitenwänden
der Speicherknotenkontaktmuster 128 auszubilden. Die aus
Polysilizium bestehenden ersten Spacer 130 werden vor allem
auf Seitenwänden
der ersten Pufferschichtmuster 120 und auch Abschnitten
von Seitenwänden
der Bit-Leitungsmaskenmuster 118 der Bit-Leitungen 125 ausgebildet.
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Da
die ersten Spacer 130 aus den Abschnitten der. Seitenwände der
Bit-Leitungsmaskenmuster 118 bis zu den Seitenwänden der
ersten Pufferschichtmuster 120 ausgebildet werden, werden
zweite Spacer sukzessive auf den Seitenwänden der Bit-Leitungen 125 unter
den ersten Spacern 130 ausgebildet, wodurch eine Bit-Leitungsladungskapazität gesenkt
wird. Wenn der erste Spacer 130 unter Verwendung von Polysilizium ausgebildet
wird, kann ein Abtrag der Bit-Leitungsmaskenmuster 118 verhindert und
ein Schulterrand bzw. Isolierspielraum sichergestellt werden, da
Polysilizium typischerweise eine hohe Ätzselektivität bezüglich Nitrid
und Oxid aufweist. Die ersten Spacer 130 werden zu diesem
Zeitpunkt nicht auf den Bereichen, auf denen keine Speicherknotenkontakt-Pads
ausgebildet sind, ausgebildet (d. h., die den Peripherschaltungs-/Kernbereichen in
der C-C'-Richtung
in 5A entsprechenden Bereiche), da solche Bereiche
mit den Speicherknotenkontaktmustern 128 bedeckt sind.
-
6A ist
ein Plandiagramm des Substrats 100, auf dem Speicherknotenkontaktlöcher 131 ausgebildet
sind und 6B, 6C und 6D sind Querschnittsdiagramme
jeweils entlang der A-A', B-B' und C-C'-Linien in 6A.
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Bezugnehmend
auf 6A bis 6D, werden
die zweiten und ersten Isolierschichten 124 und 114 bestehend
aus Oxiden unter Verwendung der ersten Spacer 130 bestehend
aus Polysilizium als Ätzmasken
trockengeätzt,
um die Speicherknotenkontaktlöcher 131 auszubilden,
welche die den Source-Bereichen, in denen die SAC-Pads 112a ausgebildet
sind, entsprechenden Kondensatorkontaktbereiche freilegen. Gleichzeitig
werden die zweiten Spacer 124a aus der zweiten Isolierschicht 124 auf den
Seitenwänden
der Bit-Leitungen 125 unter den ersten Spacern 130 ausgebildet.
Das heißt,
die ersten Spacer 130 bestehend aus Polysilizium werden auf
oberen Abschnitten der Seitenwände
der Bit-Leitungen 125 ausgebildet, während die zweiten Spacer 134 bestehend
aus Oxid auf unteren Abschnitten der Seitenwände der Bit-Leitungen 125 ausgebildet
werden. In diesem Fall wird eine Ätzung in den Bereichen, in
denen die Speicherknotenkontakt-Pads nicht ausgebildet sind, nicht
durchgeführt
(d. h., die den Peripherschaltungs-/Kernbereichen in der C-C'-Richtung in 6A entsprechenden
Bereiche), da diese Bereiche mit den Speicherknotenkontaktmustern 128 bedeckt
sind.
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7A ist
ein Plandiagramm des Substrats 100, auf welchem die zweite
Leitungsschicht 132 ausgebildet ist, und 7B, 7C und 7D sind
Querschnittsansichten jeweils entlang der A-A', B-B' und C-C'-Linien in 7A.
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Bezugnehmend
auf 7A bis 7D, wird nach
Ausbildung der Speicherknotenkontaktlöcher 131 ein Reinigungsverfahren
durchgeführt,
um natürliche
Oxidfilme, welche auf den SAC-Pads 112a ausfwachsen, die
durch die Speicherknotenkontaktlöcher 131 freigelegt
sind, wie z. B. Polymere, diverse Partikel, etc. zu entfernen.
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Die
zweite Leitungsschicht 132, z. B. eine Polysiliziumschicht,
wird auf den Bit-Leitungen 125, auf
der zweiten Isolierschicht 124 und auf den Speicherknotenkontaktmustern 128 fortlaufend
ausgebildet. Die zweite Leitungsschicht 132 füllt die
Speicherknotenkontaktlöcher 131 auf.
Die zweite Leitungsschicht 132, wird wenn eine Oberfläche der
in den Bereichen verbleibenden Opferschicht 126, in denen keine
Speicherknotenkontakt-Pads existieren, freigelegt wird, durch ein
Planarisierungsverfahren wie z. B. einem CMP-Verfahren, einem Rückätzverfahren, oder
einem Mischverfahren bestehend aus einem CMP- und einem Rückätzverfahren
geätzt.
Bei dem obigen Planarisierungsverfahren werden zur gleichen Zeit
die aus Polysilizium bestehenden Speicherknotenkontaktmuster 128 entfernt.
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8A ist
ein Plandiagramm des Substrats 100, auf welchem die zweite
Leitungsschicht 132 hervorsteht und 8B, 8C und 8D sind
Querschnittsdiagramme jeweils entlang der A-A'-, B-B'- und C-C'-Linien in 8A.
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Bezugnehmend
auf 8A bis 8D, wenn
die Opferschicht 126 der 7C und 7D durch
ein Naß-Ätzverfahren
geätzt
wird, wird das Ätzverfahren
an der darunterliegenden zweiten Isolierschicht 124 beendet,
da die Opferschicht 126, welche in den Bereichen, in denen
keine Speicherknotenkontakt-Pads ausgebildet sind freigelegt ist,
eine schnellere Ätzrate
als die darunterliegende zweite Isolierschicht 124 aufweist.
Die Opferschicht 126 wird entsprechend durch das Naß-Ätzverfahren
entfernt, wodurch eine Mesa-Struktur, aus der die zweite Leitungsschicht 132 hervorsteht,
ausgebildet wird. Zwischen den geöffneten Bereichen und den bedeckten
Bereichen der Opferschicht 126 tritt eine Stufe von etwa
100 nm aufgrund der Kontaktmuster 128 (5C und 5D)
auf. Nach Durchführung
des CMP-Verfahrens zur Trennung der Speicherknotenkontakt-Pads in
Knoteneinheiten kann der Abtrag des Bit-Leitungsmaskenmu sters 118 auftreten,
so daß das
darunterliegende erste Leitungsmuster 116 freigelegt wird.
Da Polysilizium schneller als Oxid vertieft wird, wird deshalb die
Opferschicht, welche sich in den Bereichen befindet, in denen keine
Speicherknotenkontakt-Pads ausgebildet sind (d. h. die mit den Kontaktmustern 128 bedeckten
Bereiche), entfernt, um die Erzeugung einer Stufe auszugleichen.
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9A ist
ein Plandiagramm des Substrats 100, auf dem die Speicherknotenkontakt-Pads 134 ausgebildet
sind, und 9B, 9C und 9D sind
Querschnittsdiagramme jeweils entlang der A-A'-, B-B'- und C-C'-Linien in 9A.
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Bezugnehmend
auf 9A bis 9D, wird die
zweite Leitungsschicht 132 nach Entfernung der Opferschicht 126,
durch ein CMP-Verfahren oder ein Rückätzverfahren oder ein Mischverfahren
bestehend aus einem CMP- und einem Rückätzverfahren bis die Oberflächen der
Bitleitungsmaskenmuster 118 freigelegt sind, entfernt.
Die in Knoteneinheiten unterteilten Speicherknotenkontakt-Pads 132 werden
daher jeweils in den Speicherknotenkontaktlöchern 131 ausgebildet.
Die ersten Polysiliziumpufferschichtmuster 120 der Bit-Leitungen 125 werden
zu diesem Zeitpunkt mit der zweiten Leitungsschicht 132 entfernt.
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Die
Speicherknotenkontakt-Pads 134 weisen in dieser Ausführungsform
Strukturen mit T-förmigen
Querschnitten auf, welche die zweite Leistungsschicht 132 und
die ersten Spacer 130 enthalten, da die ersten Spacer 130 auf
den oberen Abschnitten der Seitenwände der Bitleitungen 125 unter Verwendung
von Polysilizium ausgebildet sind.
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Danach
werden Kondensatoren (nicht gezeigt), welche Speicherelektroden,
die elektrische Schichten und Plattenelektroden aufweisen, ausgebildet.
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Die
Opferschicht 126 wird entsprechend dieser Ausführungsform
auf der zweiten Isolierschicht 124 ausgebildet und die
zweite Isolierschicht 124 wird dann unter Verwendung der
Kontaktmuster 128, welche die Linienform aufweisen, partiell
geätzt.
Die ersten Spacer 130 bestehend aus Polysilizium werden
auf den Seitenwänden
der geätz ten
Abschnitte der zweiten Isolierschicht 124 ausgebildet und
die Speicherknotenkontaktlöcher 131 werden
unter Verwendung der ersten Spacer 130 als Ätzmasken
ausgebildet. Die Speicherknotenkontaktlöcher 131 werden mit
der zweiten Leitungsschicht 132 aufgefüllt.
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In
dem konventionellen Verfahren wird die Bitleitungsmaskenschicht
relativ dick ausgebildet, da nur die Bitleitungsmaskenschicht eine
Oberfläche
einer Bit-Leitungsleitungsschicht während dem Ätzverfahren, das die Speicherknotenkontakte
ausbildet, schützt.
Die ersten und zweiten Pufferschichtmuster 120 und 122 werden
in dieser Ausführungsform
jedoch auf den Bit-Leitungsmaskenmustern 118 ausgebildet
und die Opferschicht 126 schützt die ersten Leitungsmuster 116 der
Bitleitungen 125 während dem Ätzverfahren
zur Ausbildung der Speicherknotenkontakte. Ohne Bit-Leitungs-Spacer
auszubilden, wird die zweite Isolierschicht 124 direkt
nachdem die Bit-Leitungen 125 gemustert werden, ausgebildet, wodurch
der Abtrag der Bit-Leitungsmaskenmuster 118 bemerkenswert
verringert wird. Eine Dicke der Bit-Leitungsmaskenmuster 118 wird
deshalb minimiert, um den Formfaktor der Bitleitung 125 zu
senken, während
der Spalt-Füllungs-Spielraum
zwischen benachbarten Bit-Leitungen 125 verbessert wird.
Wenn die Dicke der Bit-Leitungsmaskenmuster 118 abnimmt,
verringert sich ebenfalls die Dicke des Photolackfilms zur Ausbildung
der Bit-Leitung 125, wodurch verhindert wird, daß der Photolackfilm
herabfällt
und die Bit-Leitung 125 anhebt.
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Das Ätzverfahren
zur Ausbildung der Speicherknotenkontakt-Pads 134 wird
zusätzlich
nach Ausbildung der ersten Spacer 130 durchgeführt, was in
einer Zunahme des Isolierspielraums der Bit-Leitung 125 bezülglich der
Speicherknotenkontaktlöcher 131 resultiert.
Ein elektrischer Kurzschluß zwischen der
Bitleitung 125 und dem Speicherknotenkontakt-Rad 134 kann
daher zur Verbesserung von Einzel-Bit-Fehlern verhindert werden.
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Die
parasitäre
Kapazität,
d. h. die Bit-Leitungsladungskapazität zwischen der Bit-Leitung 125 und
des Speicherknotenkontakt-Pads 134 der Bit-Leitung 125 und
der benachbarten Bit-Leitung 125 kann des weiteren um einen
Anteil von etwa 25 bis 30% reduziert werden, da die zweiten Spacer 124a bestehend
aus der zweiten Isolierschicht (d. h. Oxid, das eine niedrige dielektrische
Konstante aufweist) auf den unteren Seitenwänden der Bit-Leitungen 125 ausgebildet
sind. Wenn die Bit-Leitungsladungskapazität abnimmt, nimmt die Anzahl
von Zellen pro Einheit Bit-Leitung zu, was die Zelleneffizienz bzw.
die Zellenausnutzung verbessert und die Anzahl der verwendbaren
Chips pro Wafer erhöht.
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10A bis 10B, 11A bis 11B, 12A bis 12B, 13A bis 13B, 14A bis 14B und 15A bis 15B sind Querschnittsdiagramme,
welche ein Verfahren zur Herstellung einer DRAM-Vorrichtung entsprechend einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellen. 10A, 11A, 12A, 13A, 14A und 15A sind Querschnittsdiagramme in einer Bit-Leitungsrichtung
der DRAM-Vorrichtung, während 10B, 11B, 12B, 13B, 14B und 15B Querschnittsdiagramme
in einer Wortleitungsrichtung der DRAM-Vorrichtung sind.
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10A und 10B zeigen
Schritte zur Ausbildung von Wortleitungen 207 und SAC-Pads 212a und 212b auf
einem Halbleitersubstrat 200.
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Bezugnehmend
auf 10A und 10B werden
Isolierbereiche 202 auf dem Halbleitersubstrat 200 durch
ein Isolierverfahren wie einem Shallow-Trench-Isolierverfahren (STI)
oder eines lokalen Siliziumoxidierungsverfahrens (local Oxidation
of silicon process = LOCOS) ausgebildet, so daß aktive Bereiche auf dem Halbleitersubstrat 200 definiert werden.
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Nach
Aufwachsen einer dünnen
Gate-Oxidschicht (nicht gezeigt) durch ein thermisches Oxidationsverfahren
in den aktiven Bereichen des Sustrats 200, werden eine
Gate-Leitungsschicht und eine Gate-Maskenschicht aufeinanderfolgend
auf der Gate-Oxidschicht
ausgebildet. Die Gate-Leitungsschicht weist vorzugsweise eine Polyzidstruktur
auf, welche einen dotierten Polysiliziumfilm und einen Metallsilizidfilm,
der auf dem dotierten Polysiliziumfilm ausgebildet ist, enthält. Die
Gate-Maskenschicht wird unter Verwendung eines Materials, das eine Ätzselektivität bezüglich einer
sukzes siv durch ein nachfolgendes Verfahren ausgebildeten dielektrischen Zwischenschicht
aufweist, ausgebildet. Die Gate-Maskenschicht wird vorzugsweise
unter Verwendung eines auf Nitrid basierendem Materials ausgebildet.
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Die
Gate-Maskenschicht und die Gate-Leitungsschicht werden durch ein
Photolithographieverfahren gemustert, um die Wortleitungen 207 auf
dem Halbleitersubstrat 200 auszubilden. Jede der Wortleitungen 207 enthält ein Gate-Leitungsmuster 204 und ein
Gate-Maskenmuster 206.
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Auf
der gesamten Oberfläche
des Substrats 200, auf der sich die Wortleitungen 207 befinden, wird
eine Isolierschicht ausgebildet. Die Isolierschicht wird unter Verwendung
eines Materials, das eine Ätzselektivität bezüglich der
sukzessiv ausgebildeten dielektrischen Zwischenschicht aufweist,
ausgebildet. Die Isolierschicht wird vorzugsweise unter Verwendung
eines auf Nitrid basierendem Materials ausgebildet.
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Die
Isolierschicht wird zur Ausbildung der Gate-Spacer 208 auf
den Seitenwänden
der jeweiligen Wortleitungen 207 anisotrop geätzt.
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Source/Drain-Bereiche
(nicht gezeigt) der MOS-Transistoren werden an Abschnitten der aktiven
Bereiche, welche zwischen den Wortleitungen 207 freigelegt
sind, ausgebildet. Demzufolge werden die MOS-Transistoren auf dem
Halbleitersubstrat 200 ausgebildet. Vor Ausbildung der
Gate-Spacer 208 kann alternativ ein LDD-Ionenimplantationsverfahren
zur Ausbildung von leicht dotierten Source/Drain-Bereichen an den
Abschnitten der aktiven Bereiche zwischen den Wortleitungen 207 durchgeführt werden,
wodurch Source/Drain-Bereiche, welche LDD-Strukturen aufweisen,
ausgebildet werden. Manche Source/Drain-Bereicht korrespondieren
zu den Kondensatorkontaktbereichen, die mit den Speicherelektroden
von Kondensatoren verbunden sind, während andere Source/Drain-Bereiche
mit Bit-Leitungskontaktbereichen korrespondieren, die mit Bit-Leitungen
verbunden sind.
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Die
dielektrische Zwischenschicht 210 ist auf dem Halbleitersubstrat 200 ausgebildet,
worauf der MOS-Transistor ausgebildet wird. Die dielektrische Zwischenschicht 210 ist
unter Verwendung eines auf einen Oxid basierendem Materials ausgebildet.
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Die
dielektrische Zwischenschicht 210 wird durch ein CMP-Verfahren,
ein Rückätzverfahren, oder
ein Mischverfahren bestehend aus einem CMP- und einem Rückätzverfahren
planarisiert. Die dielektrische Zwischenschicht 210 wird
unter Verwendung eines Ätzgases
mit einer hohen Ätzselektivität bezüglich des
aus Nitrid bestehenden Gatemaskenmusters 206 anisotrop
geätzt.
Kontaktlöcher,
welche die Source/Drain-Bereiche freilegen, werden entsprechend
durch die dielektrische Zwischenschicht 210 ausgebildet.
Die Kontaktlöcher
sind bezüglich den
jeweiligen Wortleitungen 207 selbst ausgerichtet.
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Nach
Ausbildung einer mit einer Störstelle
in hoher Konzentration dotierter Polysiliziumschicht zur Auffülung der
Kontaktlöcher,
wird die Polysiliziumschicht durch ein CMP-Verfahren, ein Rückätzverfahren,
oder ein Mischverfahren bestehend aus einem CMP- und einem Rückätzverfahren
planarisiert. Demzufolge werden die in Knoteneinheiten unterteilten
SAC-Pads 212a und 212b in den jeweiligen Kontaktlöchern ausgebildet.
Die SAC-Pads 212a und 212b werden planarisiert,
wenn bzw. bis die dielektrische Zwischenschicht 210 freigelegt
ist. Die SAC-Pads 212a und 212b werden alternativ
planarisiert, wenn bzw. bis die Gatemaskenmuster 206, wie oben
beschrieben, freigelegt sind.
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Manche
mit den Source-Bereichen verbundene SAC-Pads 212a entsprechen
in dieser Ausführungsform
den Kondensatorkontaktpads, während andere
mit den Drain-Bereichen
verbundene SAC-Pads 212a den Bitleitungskontaktpads entsprechen.
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11A und 11B zeigen
Schritte der sukzessiven Ausbildung einer ersten Isolierschicht 214,
Bitleitungen 219, einer zweiten Isolierschicht 220 und
einer Kontaktmaskenschicht 221 auf der dielektrischen Zwischenschicht 210 auf.
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Bezugnehmend
auf 11A und 11B, wird
ein auf ein Oxid basierendes Material wie z. B. BPSG, USG, HDP-Oxid
oder CVd-Oxid nach Ausbildung der SAC-Pads 212a und 212b mit
einer Dicke von 100 bis 300 nm auf der gesamten Oberfläche der resultierenden
Struktur abgeschieden. Das auf Oxid basierende Material weist vorzugsweise
eine Dicke von etwa 200 nm auf. Die erste Isolierschicht 214 wird
daher auf der dielektrischen Zwischenschicht 210 und den
SAC-Pads 212a und 212b ausgebildet.
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Um
einen Spielraum für
ein sukzessives Photoverfahren sicherzustellen, wird eine Oberfläche der
ersten Isolierschicht 214 durch ein CMP-Verfahren, ein
Rückätzverfahren,
oder ein Mischverfahren bestehend aus einem CMP- und einem Rückätzverfahren
planarisiert. Die Planarisierung der ersten Isolierschicht 214 sollte
hierbei derart durchgeführt
werden, daß die
erste Isolierschicht 214 mit einer Dicke von etwa 100 bis
etwa 200 nm auf der resultierenden Struktur verbleibt. Die erste
Isolierschicht 214 dient als eine dielektrische Zwischenschicht
zur Isolierung der SAC-Pads 212a und 212b von
den sukzessiv darauf ausgebildeten Bitleitungen 219.
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Die
erste Isolierschicht 214 wird durch ein Photolithographieverfahren
zur Ausbildung von Bitleitungskontaktlöchern (nicht gezeigt), welche
die SAC-Pads 212b auf den Drain-Bereichen freilegen, geätzt.
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Eine
erste Leitungsschicht und eine Bitleitungsmaskenschicht werden aufeinanderfolgend
auf der ersten Isolierschicht 214 ausgebildet. Die erste Leitungsschicht
enthält
vorzugsweise eine Verbundschicht, die einen ersten Film, bestehend
aus einem ersten Metall und/oder einer Zusammensetzung eines ersten
Metalls, z. B. Titan (Ti)/Titannitrid (TiN), und einem zweiten Film,
bestehend aus einem zweiten Metall, z. B. Wolfram (W), aufweist.
Die Bitleitungsmaskenschicht schützt
die darunterliegende erste Leitungsschicht während einem sukzessiven Ätzverfahren
zur Ausbildung der Speicherknotenkontaktlöcher. Die Bitleitungsmaskenschicht
wird unter Verwendung eines Materials, das eine Ätzselektivität bezüglich der
sukzessiv ausgebildeten zweiten Isolierschicht 220 aufweist,
ausgebildet. Die Bitleitungsmaskenschicht wird vorzugsweise unter
Verwendung von Nitrid ausgebildet.
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Die
Bitleitungsmaskenschicht und die erste Leitungsschicht werden durch
ein Photolithographieverfahren zur Ausbildung der zu den Wortleitungen 207 senkrechten
Bitleitungen 219 gemustert. Jede der Bitleitungen 219 enthält ein Bitleitungsleitungsmuster 216 und
ein Bitleitungsmaskenmuster 218. Die Bitleitungsleitungsmuster 216 entsprechen
dem jeweiligen ersten Leitungsmuster.
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Die
Bitleitungsleitungsmuster 216, das die beiden Filme aufweist,
kontaktiert die Bitleitungskontaktlöchern direkt. Bitleitungskontaktpads,
die einen Metallbarrierefilm, wie Ti/TiN, und einen dritten Metallfilm,
wie W, aufweisen, werden alternativ, wie oben beschrieben, in den
Bitleitungskontaktlöchern ausgebildet.
Ein Bitleitungsleitungsmuster 216, das einen W-Film enthält, wird
sodann ausgebildet und kontaktiert das Bitleitungskontaktpad direkt.
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Ein
auf ein Oxid basierendes Material, vorzugsweise HDP-Oxid, wird auf
den Bitleitungen 219 und der ersten Isolierschicht 214 abgeschieden,
um die zweite Isolierschicht 220 auszubilden. Ein vorbestimmter
Abschnitt der zweiten Isolierschicht 220 wird durch ein
CMP-Verfahren, ein Rückätzverfahren,
oder ein Mischverfahren bestehend aus einem CMP- und einem Rückätzverfahren
planarisiert. Zur Verhinderung der Ausbildung von Hohlräumen in
der zweiten Isolierschicht 220 zwischen benachbarten Bitleitungen 219 kann
hierbei eine Nitridschicht auf den Bitleitungen 219 und
der ersten Isolierschicht 214 vor Ausbildung der zweiten
Isolierschicht 220 ausgebildet werden. Die Nitridschicht
weist vorzugsweise eine Dicke von etwa 5 bis 20 nm auf.
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Auf
der zweiten Isolierschicht 220 wird im Anschluss ein. Material,
vorzugsweise Polysilizium zur Ausbildung der Kontaktmaskenschicht 221 abgeschieden.
Das Material weist eine Ätzselektivität bezüglich der
zweiten Isolierschicht 220 und eine Ätzrate, die im Wesentlichen ähnlich zu
der zweiten Leitungsschicht für
Speicherknotenkontakt-Pads
ist, die sukzessiv abgeschieden wird, auf.
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12A und 12B zeigen
einen Schritt zur Ausbildung von Kontaktmustern 222 auf
der zweiten Isolierschicht 220 auf.
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Bezugnehmend
auf 12A und 12B wird
die Kontaktmaskenschicht 221 durch ein Photolithographieverfahren
zur Ausbildung von Speicherknotenkontaktmuster 222 gemustert,
welche Bereiche öffnen,
in denen Speicherknotenkontaktlöcher ausgebildet
werden. Die Kontaktmuster 222 weisen vorzugsweise Kontaktformen
auf, welche die Bereiche für
die jeweiligen Speicherknotenkontaktlochbereiche öffnen.
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Vorbestimmte
Abschnitte der zweiten Isolierschicht 220 werden durch
ein Zeit-Ätzverfahren
unter Verwendung der Kontaktmuster 222 als Ätzmasken über den
Bitleitungsleitungsmustern 216 partiell geätzt. Das Ätzverfahren
wird vorzugsweise an einem Abschnitt der zweiten Isolierschicht 220,
welche eine Dicke von mehr als etwa 50 nm von der Oberfläche der
aus Wolfram (W) bestehenden Bitleitungsleitungsmuster 216 aufweist,
abgeschloßen.
Das partielle Ätzverfahren
wird derart durchgeführt,
daß eine Breite
(S2) des geätzten
Teils 223 der zweiten Isolierschicht 220 kleiner
oder ähnlich
einem Intervall (S1) zwischen den benachbarten Bitleitungen 219 ist.
D. h. eine Breite (W2) eines Teils der zweiten Isolierschicht 220 der
Bitleitung 219 ist größer oder ähnlich einer
Breite (W1) der Bitleitung 219.
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13A und 13B zeigen
einen Schritt zur Ausbildung erster Spacer 224 auf Seitenwänden der
geätzten
Teile der zweiten Isolierschicht 220 auf.
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Bezugnehmend
auf 13A und 13B, wird
ein Material, das eine Ätzselektivität bezüglich der
zweiten Isolierschicht 220 und eine im Wesentlichen der
der zweiten Leitungsschicht für
die Speicherknotenkontakt-Pads ähnlichen Ätzrate aufweist, vorzugsweise
Polysilizium, auf der gesamten Oberfläche der resultierenden Struktur,
welche die partiell geätzten
Abschnitte der zweiten Isolierschicht 220 enthält, abgeschieden.
Das Material weist eine Dicke von etwa 20 bis 60 nm auf und wird
zur Ausbildung der ersten Spacer 224 auf den Seitenwänden der
geätzten
Teile der zweiten Isolier schickt 220 anisotrop geätzt Insbesondere
die ersten Polysiliziumspacer 224 werden auf oberen Abschnitten
der Seitenwände der
Bitleitungen 219 von Abschnitten der Bitleitungsmaskenmuster 218 bis
zu den Kontaktmustern 222 ausgebildet.
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Da
die ersten Polysiliziumspacer 224 eine hohe Ätzselektivität bezüglich Nitrid
als auch Oxid aufweisen, kann ein Abtrag der Bitleitungsmaskenmuster 218 verhindert
und ein Isolierspielraum während
einem nachfolgenden Ätzverfahren
zur Ausbildung von Speicherknotenkontakten in ausreichendem Maße sichergestellt
werden.
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14A und 14B zeigen
einen Schritt zur Ausbildung von Speicherknotenkontaktlöchern 226,
welche die SAC-Pads 212a freilegen, auf.
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Bezugnehmend
auf 14A und 14B, werden
die zweiten und ersten Isolierschichten 220 und 214,
die aus Oxiden bestehen, unter Verwendung der ersten Spacer 224,
die aus Polysilizium bestehen, als Ätzmasken trockengeätzt, wodurch
die Speicherknotenkontaktlöcher 226 ausgebildet
werden, welche die Kondensatorkontaktpads, d. h. die SAC-Pads freilegen,
die sich auf den Source-Bereichen befinden. Die zweiten Spacer 220a,
bestehend aus Abschnitten der zweiten Isolierschicht 220,
werden hierbei auf den Seitenwänden
der Bitleitungen 290 unter den jeweiligen ersten Spacern 224 ausgebildet.
D. h. die ersten Polysiliziumspacer 224 werden an oberen
Abschnitten der Seitenwände
der Bitleitung 219 ausgebildet und die zweiten Oxidspacer 220a werden
an unteren Bereichen der Seitenwände der
Bitleitungen 219 ausgebildet.
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15A und 15B zeigen
einen Schritt zur Ausbildung von Speicherknotenkontaktpads 230 in
den Speicherknotenkontaktlöchern 226.
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Bezugnehmend
auf 15a und 15B, wird
nach Ausbildung der Speicherknotenlöcher 226 ein Reinigungsverfahren
zur Entfernung von natürlichen
Oxidschichten, welche auf den durch die Speicherknotenkontaktlöcher 226 freigelegten
SAC-Pads 212a aufgewachsen sind, von Polymeren und von
diversen Partikeln, etc. durchgeführt.
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Die
zweite Leitungsschicht 228 wird auf der gesamten Oberfläche der
resultierenden Struktur unter Verwendung von Polysilizium ausgebildet,
wodurch die Speicherknotenkontaktlöcher 226 aufgefüllt werden.
Die zweite Leitungsschicht 228 wird durch ein Planarisierungsverfahren
wie z. B. ein CMP-Verfahren, ein Rückätzverfahren oder ein Mischverfahren
bestehend aus einem CMP- und einem Rückätzverfahren geätzt, wenn
bzw. bis eine Oberfläche
der zweiten Isolierschicht 220 auf den Bitleitungen 219 freigelegt
ist. Die in Knoteneinheiten unterteilten Speicherknotenkontakt-Pads 230 werden
daher in den Speicherknotenkontaktlöchern 226 ausgebildet.
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Die
Speicherknotenkontakt-Pads 230 weisen in dieser Ausführungsform
T-förmige Profilstrukturen
auf, welche die zweite Leitungsschicht 228 und die ersten
Spacer 224 enthalten, da die ersten Polysiliziumspacer 224 an
oberen Abschnitten der Seitenwände
der Bitleitung 219 ausgebildet werden.
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Im
Anschluß werden
Kondensatoren (nicht gezeigt), welche Speicherelektroden, dielektrische Schichten
und Plattenelektroden aufweisen, auf der resultierenden Struktur
durch Verwendung von allgemeinen Verfahren zur Ausbildung von Kondensatoren
ausgebildet.
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Das
Verfahren dieser Ausführungsform
ist im Wesentlichen ähnlich
zu anderen, mit Ausnahme dem Verfahren zur Ausbildung der Speicherknotenkontaktmuster 222,
welche die Kontaktformen aufweisen. Das heißt, da der vorbestimmte Teil
der zweiten Isolierschicht 220 über der Bitleitung 219 planarisiert
wird, kann der Abtrag der Bitleitungsmaskenmuster 218 aufgrund
der zweiten Isolierschicht 220 auf der Bitleitung 219 während des Ätzverfahrens
zur Ausbildung der Speicherknotenkontakte verringert werden.
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Der
Isolierspielraum der Bitleitung 219 bezüglich des Speicherknotenkontaktlochs 226 kann zusätzlich vergrößert werden,
da die ersten Spacer 224 an den oberen Abschnitten der
Seitenwände
der Bitleitungsmaskenmuster 218 ausgebildet sind, wo durch
elektrische Kurzschlüsse
zwischen den Bitleitungen 219 und den Speicherknotenkontakt-Pads 230 verhindert
werden.
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Da
des weiteren die zweiten Spacer 220a bestehend aus dem
Oxid, welches eine niedrige dielektrische Konstante aufweist, an
den unteren Abschnitten der Seitenwände der Bitleitungen 219 ausgebildet
sind, wird die Bitleitungsladungskapazität wirksam verringert.
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16A bis 16F sind
Querschnittsdiagramme, welche ein Verfahren zur Herstellung einer DRAM-Vorrichtung
entsprechend einer anderen Ausführungsform
der Erfindung darstellen.
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16A zeigt Schritte der sukzessiven Ausbildung
einer ersten Isolierschicht 314, Bitleitungen 319,
einer zweiten Isolierschicht 320 und einer Kontaktmaskenschicht 321 auf
einem Halbleitersubstrat 300 auf.
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Bezugnehmend
auf 16A, werden mit Verfahren, die
im wesentlichen ähnlich
zu in 3A bis 3C und 10A bis 10B dargestellten Verfahren
sind, Isolierbereiche 302, MOS-Transistoren, eine dielektrische
Zwischenschicht 310 und SAC-Pads 312a folgend
auf dem Halbleitersubstrat 300 ausgebildet.
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Ein
auf ein Oxid basierendes Material wird auf der dielektrischen Zwischenschicht 310 und
den SAC-Pads 312a abgeschieden, so daß die erste Isolierschicht 314 auf
der dielektrischen Zwischenschicht 310 und den SAC-Pads 312a ausgebildet wird.
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Um
einen Verarbeitungsspielraum eines nachfolgenden Photoverfahrens
sicherzustellen, wird eine Oberfläche der ersten Isolierschicht 314 durch ein
CMP-Verfahren, ein Rückätzverfahren,
oder ein Mischverfahren bestehend aus einem CMP- und einem Rückätzverfahren
planarisiert. Die erste Isolierschicht 314 dient als eine
dielektrische Zwischenschicht zur Isolierung der SAC-Pads 312a von
den nachfolgend darauf ausgebildeten Bitleitungen 319.
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Bitleitungskontaktlöcher (nicht
gezeigt) und die Bitleitungen 319 werden durch Verfahren,
die im wesentlichen ähnlich
zu den oben erläuterten
Ausführungsformen
sind, sukzessiv ausgebildet. Jede der Bitleitungen 319 enthält insbesondere
ein Bitleitungsleitungsmuster 316 und ein Bitleitungsmaskenmuster 318.
Das einem ersten Leitungsmuster entsprechende Bitleitungsleitungsmuster 316 enthält einen
ersten Titan (Ti)/Titannitrid(TiN)-Film und einen zweiten Wolfram(W)-Film.
Das Bitleitungsmaskenmuster 318 besteht aus Nitrid. Bitleitungskontaktpads,
welche einen Metallbarrierefilm aus Ti/TiN und einen dritten Metallfilm
aus W aufweisen, werden in den Bitleitungskontaktlöchern ausgebildet.
Ein Bitleitungsleitungsmuster 316, das einen einfachen W-Film
enthält
und mit dem Bitleitungskontaktpad direkten Kontakt bildet, wird
darauf ausgebildet.
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Ein
auf ein Oxid basierendes Material, vorzugsweise HDP-Oxid, wird auf
den Bitleitungen 319 und auf der ersten Isolierschicht 314 abgeschieden, um
die zweite Isolierschicht 320 auszubilden. Die zweite Isolierschicht 320 wird
durch ein CMP-Verfahren, ein Rückätzverfahren,
oder ein Mischverfahren bestehend aus einem CMP- und einem Rückätzverfahren
planarisiert, wenn bzw. bis die Oberflächen der Bitleitungen 319 freigelegt
sind.
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Ein
Material, das eine Ätzselektivität bezüglich der
zweiten Isolierschicht 320 aufweist, vorzugsweise Polysilizium
oder Titannitrid (TiN), wird auf den Bitleitungen 319 und
der zweiten Isolierschicht 320 abgeschieden, so daß die Kontaktmaskenschicht 321 auf
den Bitleitungen 319 und der zweiten Isolierschicht 320 ausgebildet
wird.
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16B zeigt einen Schritt der Ausbildung von Kontaktmustern 322 auf
den Bitleitungen 319.
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Bezugnehmend
auf 16B wird die Kontaktmaskenschicht 321 durch
ein Photolithographieverfahren zur Ausbildung von Speicherknotenkontaktmuster 322 gemu stert,
welche Abschnitte der zweiten Isolierschicht 320 öffnen, in
denen Speicherknotenkontaktlöcher
ausgebildet werden. Die Kontaktmuster 322 sind vorzugsweise
ausgebildet, daß eine
Vielzahl von benachbarten Speicherknotenkontaktlöchern in einer zu den Bitleitungen 319 senkrechten
Richtung, d. h. in einer Wortleitungsrichtung zusammengefaßt und geöffnet werden.
Zusätzlich
ist es wünschenswert,
daß die
Kontaktmuster 322 eine Breite (W4) aufweisen, die geringer
als die Breite (W3) der Bitleitung 319 ist. Da das aus
Nitrid bestehende Bitleitungsmaskenmuster 318 eine hohe Ätzselektivität bezüglich der
Polysiliziumkontaktmaskenschicht 321 aufweist, wird ein
Abtrag des Bitleitungsmaskenmusters 318 während des Ätzverfahrens
zur Ausbildung der Kontaktmuster 322 auf weniger als 10 nm
eingestellt.
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16C zeigt einen Schritt zur Ausbildung erster
Spacer 324 auf den Bitleitungen 319.
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Bezugnehmend
auf 16C, wird ein Material, das
eine Ätzselektivität bezüglich der
zweiten Isolierschicht 320 (z. B. Polysilizium, Nitrid,
Wolfram oder Titannitrid) aufweist, auf den Kontaktmustern 322 und
der zweiten Isolierschicht 320 mit einer Dicke von mehreren
10 nm abgeschieden. Das Material wird zur Ausbildung der ersten
Spacer 324 auf Seitenwänden
der jeweiligen Kontaktmuster 322 anisotrop geätzt. Die
ersten Spacer 324 bestehen vorzugsweise aus Polysilizium.
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16D zeigt einen Schritt zur Ausbildung von Speicherknotenkontaktlöchern 326,
welche die SAC-Pads 312a freilegen.
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Bezugnehmend
auf 16D, werden die zweiten und
die ersten Isolieroxidschichten 320 und 314 unter
Verwendung der ersten Spacer 324 als Ätzmasken zur Ausbildung der
Speicherknotenkontaktlöcher 326 trockengeätzt, welche
Kondensatorkontaktbereiche, d. h. die SAC-Pads 312a, welche sich
auf Source-Bereichen befinden, freilegen. Die zweiten Spacer 320a,
bestehend aus Abschnitten der zweiten Isolierschicht 320,
werden hierbei auf Seitenwänden
der Bitleitungen 319 ausgebildet.
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16E zeigt einen Schritt zur Ausbildung einer zweiten
Leitungsschicht 327 auf der resultierenden Struktur.
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Bezugnehmend
auf 16E, wird nach Ausbildung der
Speicherknotenkontaktlöcher 326 ein Reinigungsverfahren
zur Entfernung von natürlichen Oxidschichten,
welche auf den durch die Speicherknotenkontaktlöcher 326 freigelegten
SAC-Pads 312 aufgewachsen sind, sowie von Polymeren, von
diversen Partikeln, durchgeführt.
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Die
zweite Leitungsschicht 327 wird unter Verwendung von Polysilizium
auf der gesamten Oberfläche
der resultierenden Struktur ausgebildet, so daß die Speicherknotenkontaktlöcher 326 mit
der zweiten Leitungsschicht 327 aufgefüllt werden.
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16F zeigt einen Schritt zur Ausbildung von Speicherknotenkontakt-Pads 328 in
den Speicherknotenkontaktlöchern 326 auf.
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Bezugnehmend
auf 16F, wird die zweite Leitungsschicht 327 durch
ein Spinverfahren unter Verwendung von Chemikalien, einem Nassrückätzverfahren,
einem Trockenrückätzverfahren,
einem CMP-Verfahren, oder einem Mischverfahren unter Verwendung
von Kombinationen dieser Verfahren partiell entfernt, wenn bzw.
bis die Oberflächen
der Bitleitungsmaskenmuster 318 freigelegt sind. Somit werden
in Knoteneinheiten unterteilte Speicherknotenkontakt-Pads 328 in
den jeweiligen Speicherknotenkontaktlöchern 326 ausgebildet.
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Kondensatoren
(nicht gezeigt), welche Speicherelektroden, dielektrische Schichten
und Plattenelektroden aufweisen, werden nachfolgend unter Verwendung
von konventionellen Verfahren ausgebildet.
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Die
Kontaktmuster 322 und die ersten Spacer 324 bestehend
aus dem Material, das die Ätzselektivität bezüglich Oxid
aufweist, werden entsprechend dieser Ausführungsform über den Bitleitungen 319 ausgebildet.
Unter Verwendung der Kontaktmuster 322 und der ersten Spacer 324 als Ätzmasken,
werden die zweiten und die ersten Oxidisolierschichten 320 und 314 zur
Ausbildung der Speicherknotenkontaktlöcher 326 geätzt. Während dem Ätzverfahren
zur Ausbildung der Speicherknotenkontakte 328 wird ein
Abtrag der Bitleitungsmaskenmuster 318 aufgrund der Kontaktmuster 322 und
der ersten Spacer 324 verringert. Die Dicke der Bitleitungsmaskenschicht 318 wird
zur Verringerung der Höhe der
Bitleitung 319 daher minimiert.
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Da
die Speicherknotenkontaktlöcher 326 nicht
durch das konventionelle SAC-Verfahren
ausgebildet werden, erhöht
sich ein Isolierspielraum der Bitleitungen 319 , so. daß ein durch
einen elektrischen Kurzschluß zwischen
der Bitleitung 319 und dem Speicherknotenkontakt-Pad 328 verursachter Einzelbitfehler
verhindert wird.
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Darüber hinaus
kann eine Bitleitungsladungskapazität verringert werden, da die
zweiten Oxidspacer 320a, welche eine niedrige dielektrische Konstante
aufweisen, auf den gesamten Seitenwänden der Bitleitungen 319 ausgebildet
sind.
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Ohne
direkte Ausbildung von Bitleitungs-Spacern auf Seitenwänden der
Bitleitungen nach den Muster der Bitleitungen, werden entsprechend
Ausführungsformen
der Erfindung erste Spacer auf den Seitenwänden der Bitleitungsmaskenmuster
nach partieller Ätzung
einer zweiten Isolierschicht ausgebildet. Ein Abtrag der Bitleitungsmaskenmuster
wird daher bemerkenswert verringert. Demzufolge kann eine Dicke
der Bitleitungsmaskenmuster minimiert und ein Formfaktor der Bitleitung außerordentlich
reduziert werden, da die zweite Isolierschicht ausgebildet wird,
wenn keine Bitleitungs-Spacer
ausgebildet werden. Ein Spaltfüllungsspielraum
zwischen benachbarten Bitleitungen kann ebenfalls wirksam erhöht werden.
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Ein Ätzverfahren
zur Ausbildung von Speicherknotenkontakten kann nach Ausbildung
der ersten Spacer auf den Seitenwänden der Bitleitungsmaskenmuster
zusätzlich
durchgeführt
werden. Ein Isolierspielraum der Bitleitung kann daher zur Verhinderung
eines zwischen der Bitleitung und dem Speicherknotenkontakt-Pad
verursachten elektrischen Kurzschluß erhöht werden.
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Eine
parasitäre
Kapazität
zwischen der Bitleitung und dem Speicherknotenkontakt-Pad, oder zwischen
benachbarten Bitleitungen, d. h. eine Bitleitungsladungskapazität, kann
zusätzlich
verringert werden, da die zweiten Spacer, die aus einem auf einen
Oxid basierendem Material mit einer geringen dielektrischen Konstante
bestehen, auf den Seitenwänden
der Bitleitungen ausgebildet sind.
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Ausführungsformen
der Erfindung werden nun beschrieben.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung enthält
eine Halbleitervorrichtung ein Halbleitersubstrat, das Kondensatorkontaktbereiche
und eine erste Isolierschicht aufweist, die auf dem Substrat ausgebildet
sind. Bitleitungen, die erste Leitungsmuster und auf den ersten
Leitungsmustern ausgebildete Bitleitungsmaskenmuster enthalten,
sind auf der ersten Isolierschicht zwischen den Kondensatorkontaktbereichen
ausgebildet. Erste Spacer, die eine Ätzselektivität bezüglich eines
auf einem Oxid basierenden Materials aufweisen, wobei jeder der
ersten Spacer Polysilizium aufweist, werden auf oberen Abschnitten
der Seitenwände
der Bitleitungen von Oberenden der Bitleitungsmaskenmuster bis zu
einem vorbestimmten Abschnitt der Bitleitungsmaskenmuster ausgebildet.
Zweite Spacer, welche Teile der zweiten Isolierschicht eines auf
einem Oxid basierenden Materials enthalten, werden auf den Seitenwänden der
Bitleitungen unter den ersten Spacern ausgebildet. Eine zweite Leitungsschicht
für Speicherknotenkontakt-Pads
wird in den Speicherknotenkontaktlöchern, welche den Oberflächen der
ersten und zweiten Spacer gegenüberliegen
und die erste Isolierschicht passieren, um die Kondensatorkontaktbereiche
freizulegen, ausgebildet.
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Entsprechend
einer Ausführungsform
der Erfindun werden die ersten Spacer unter Verwendung von Polysilizium
so ausgebildet, daß die
Speicherknotenkontakt-Pads T-förmige
Strukturen aufweisen, welche die zweite Leitungsschicht und die
ersten Spacer enthalten.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
wie folgt dargelegt. Zuerst wird eine erste Isolier schicht auf einem
Halbleiter, welcher Kondensatorkontaktbereiche aufweist, ausgebildet. Bitleitungen
mit ersten Leitungsmustern und Bitleitungsmaskenmustern werden auf
der ersten Isolierschicht zwischen den Kondensatorkontaktbereichen ausgebildet.
Eine zweite Isolierschicht bestehend aus einem auf einem Oxid basierenden
Materials wird auf den Bitleitungen und auf der ersten Isolierschicht
ausgebildet. Kontaktmuster mit einer Ätzselektivität bezüglich der
zweiten Isolierschicht werden zur Öffnung von Speicherknotenkontaktlochbereichen
ausgebildet. Unter Verwendung der Kontaktmuster als Masken, werden
Abschnitte der zweiten Isolierschicht entsprechend der Speicherknotenkontaktlochbereiche
partiell geätzt.
Erste Spacer bestehend aus einem Material mit einer Ätzselektivität bezüglich der
zweiten Isolierschicht werden auf Seitenwänden der geätzten Abschnitte ausgebildet.
Unter Verwendung der ersten Spacer als Masken, werden zweite und
erste Isolierschichten zur Ausbildung von Speicherknotenkontaktlöchern, welche
die Kondensatorkontaktbereiche freilegen, geätzt, und bilden gleichzeitig
zweite Spacer, welche Abschnitte der zweiten Isolierschicht enthalten,
auf den Seitenwänden
der Bitleitungen unter den ersten Spacern aus. Eine zweite Leitungsschicht
füllt die
Speicherknotenkontaktlöcher
zur Ausbildung von Speicherknotenkontakt-Pads auf.
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Entsprechend
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung enthält
jede der Bitleitungen mindestens eine Pufferschicht, welche auf
dem Bitleitungsmaskenmuster ausgebildet ist.
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Die
Kontaktmuster können
Linienformen aufweisen, so daß eine
Vielzahl von benachbarten Speicherknotenkontaktlöchern in einer zu den Bitleitungen
senkrechten Richtung zusammengefaßt und freigelegt werden. Die
Kontaktmuster können
alternativ Kontaktformen aufweisen, welche die jeweiligen Speicherknotenkontaktlochbereiche öffnen.
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Entsprechend
einer zusätzlichen
Ausführungsform
der Erfindung wird eine erste Isolierschicht auf einem Halbleiter
ausgebildet, welche Kondensatorkontaktbereiche aufweist. Bitleitungen
mit ersten Leitungsmustern und Bitleitungsmaskenmustern wer den auf
der ersten Isolierschicht zwischen den Kondensatorkontaktbereichen
ausgebildet. Eine zweite Isolierschicht bestehend aus einem auf
einem Oxid basierenden Material wird auf den Bitleitungen und der
ersten Isolierschicht ausgebildet. Die zweite Isolierschicht wird
planarisiert, wenn bzw. bis die Oberflächen der Bitleitungen freigelegt
sind. Kontaktmuster mit einer Ätzselektivität bezüglich der
zweiten Isolierschicht werden auf den Bitleitungen zur Öffnung der
Speicherknotenkontaktlochbereiche ausgebildet. Erste Spacer bestehend
aus einem Material mit einer Ätzselektivität bezüglich der
zweiten Isolierschicht werden auf Seitenwänden der Kontaktmuster ausgebildet.
Unter Verwendung der Kontaktmuster und der Kontaktspacer als Masken,
werden die zweite Isolierschicht und die erste Isolierschicht zur
Ausbildung von Speicherknotenkontaktlöchern, welche die Kondensatorkontaktbereiche
freilegen, und gleichzeitig zweite Spacer bestehend aus Abschnitten
der zweiten Isolierschicht auf den Seitenwänden der Bitleitungen ausgebildet,
geätzt.
Eine zweite Leitungsschicht füllt
die Speicherknotenkontaktlöcher zur
Ausbildung von Speicherknotenkontakt-Pads aus.
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Ohne
direkte Ausbildung von Bitleitungs-Spacern auf Seitenwänden der
Bitleitungen, nachdem die Bitleitungen ausgebildet worden sind, werden
gemäß Ausführungsform
der Erfindung erste Spacer auf Seitenwänden der Bitleitungsmaskenmuster
nach partieller Ätzung
der zweiten Isolierschicht ausgebildet, wodurch ein Abtrag des Bitleitungsmaskenmusters
bemerkenswert reduziert wird. Eine Dicke des Bitleitungsmaskenmusters
kann daher minimiert und ein Formfaktor der Bitleitung verringert
werden, da die zweite Isolierschicht ausgebildet ist, wo kein Bitleitungs-Spacer
ausgebildet ist. Demzufolge kann ein Spalt-Füllungsspielraum zwischen benachbarten
Bitleitungen erhöht
werden.
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Das Ätzverfahren
zur Ausbildung der Speicherknotenkontakte wird ferner nach Ausbildung
der ersten Spacer auf den Seitenwänden der Bitleitungsmaskenmuster
durchgeführt,
so daß ein
Isolierspielraum der Bitleitung zunimmt, um einen elektrischen Kurzschluß zwischen
der Bitleitung und dem Speicherknotenkontakt-Pad zu verhindern.
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Eine
parasitäre
Kapazität
zwischen der Bitleitung und dem Speicherknotenkontakt-Pad, oder zwischen
der Bitleitung und einer benachbarten Bitleitung, d. h. einer Bitleitungsladungskapazität, kann zusätzlich gesenkt
werden, da die zweiten Spacer des auf einem Oxid basierenden Materials
mit einer niedrigen dielektrischen Konstante auf den Seitenwänden der
Bitleitungen ausgebildet sind.