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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine isolierende Harzzusammensetzung, einen isolierenden Film mit einem
Träger,
der diesen verwendet, eine mehrschichtige Leiterplatte und ein Verfahren
für die
Herstellung einer mehrschichtigen Leiterplatte.
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Das folgende Verfahren ist für ein Herstellungsverfahren
einer mehrschichtigen Leiterplatte üblich. Ein Material, welches
durch Imprägnierung
von Glasgewebe mit einem Epoxidharz und semi-Härtung des Harzes (sogenanntes
prepreg) hergestellt wird, und eine Kupferfolie werden auf ein isolierendes
Substrat mit einem ausgebildeten Schaltkreismuster gestapelt und
mittels einer Heißpresse
zusammenlaminiert. Anschließend wird
ein Loch, für
eine Verbindung der Schichten untereinander, in das resultierende
Laminat gebohrt und danach werden die innere Wand des Lochs und
die Oberfläche
der Kupferfolie einer stromlosen Plattierung und, falls notwendig,
einer weiteren Plattierung unterzogen, um eine Leiterschicht erforderter
Stärke
auszubilden. Anschließend
wird unnötiges
Kupfer entfernt, um ein Schaltkreismuster auszubilden.
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In letzter Zeit wurden elektronische
Geräte
in Größe und Gewicht
weiter reduziert und in der Funktionalität verbessert. In Übereinstimmung
mit dieser Tendenz ist der Integrationsgrad von Chips mit hohem
Integrationsgrad bzw. LSIs oder Chipteilen angestiegen und ihre
Ausgestaltung änderte
sich schnell zu einer, die viele Kontaktstifte oder eine geringere
Größe aufwies.
Die Entwicklung ausgeklügelter
Leiter auf einer mehrschichtigen Leiterplatte wurde deshalb vorangetrieben,
um die Anordnungsdichte von elektronischen Teilen zu erhöhen. Als
ein den Bedürfnissen
entsprechendes Verfahren zur Herstellung einer mehrschichtigen Leiterplatte,
existiert ein Aufbau-Verfahren, in dem kein Glasgewebe verwendet
wird und eine isolierende Harzzusammensetzung für die Bildung einer isolierenden
Schicht anstelle eines prepreg verwendet wird, und eine Zwischenschicht-Verbindung
nur für
einen benötigten
Abschnitt durch ein Loch hergestellt wird, um eine mehrschichtige
Struktur auszubilden. Dieses Verfahren wird hauptsächlich als
Verfahren verwendet, das den Bedürfnissen
von Gewichts- und Größenreduktion
und Verfeinerung entspricht.
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Hinsichtlich der isolierenden Harzzusammensetzung,
die beispielsweise für
das Aufbau-Verfahren verwendet
wird, gibt es einen adhäsiven
Film, der ausgezeichnete Eigenschaften zur Ausfüllung von Schaltkreisen aufweist
(siehe beispielsweise Japanische Ungeprüfte Patentanmeldung, Publikationsnummer 87927/1999).
Zusätzlich
wurde eine Harzzusammensetzung mit ausgezeichneten Handhabungseigenschaften,
falls sie sich in semi gehärtetem
Zustand befindet, und mit ausgezeichneten Flammschutzeigenschaften offenbart
(siehe beispielsweise Japanische Ungeprüfte Patentanmeldung, Publikationsnummer
256537/2000).
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Falls eine isolierende Schicht aus
einer isolierenden Harzzusammensetzung ohne Verwendung von Glasgewebe
gebildet wird, haben die mechanischen, körperlichen Eigenschaften der
isolierenden Schicht einen großen
Einfluss auf die Eigenschaften der mehrschichtigen Leiterplatte
bei deren Herstellung. Insbesondere falls die isolierende Schicht
starr und spröde
ist und geringe Ausdehnungen aufweist, wird während eines Ausstanzens der
mehrschichtigen Leiterplatte in Produktgröße ein Sprung oder Bruch in
der isolierenden Schicht verursacht, was erheblich nachteilige Auswirkungen
auf die Leitungs- oder Isolierungsverlässlichkeit hat. Für die Verbesserung
der Ausdehnungen der isolierenden Schicht, wird im Allgemeinen ein
Verfahren verwendet bei dem ein thermoplastisches Harz von hohem
Molekulargewicht in die isolierende Harzzusammensetzung eingeführt wird.
Die Einführung
eines derarten Harzes wirft jedoch das Problem auf, dass die Glas-Übergangstemperatur
der resultierenden Harzzusammensetzung vermindert wird, und dass
der thermische Expansionskoeffizient erhöht wird oder die elektrischen
Eigenschaften schlechter werden.
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Falls kein Glasgewebe verwendet wird,
wird die isolierende Schicht wahrscheinlich zusätzlich einer großen thermischen
Ausdehnung unterworfen, wobei ein Unterschied hinsichtlich des Expansionskoeffizienten zwischen
der isolierenden Schicht und einem Grundmaterial, einem Leiter (Kupfer)
oder Lötmittel,
verursacht wird, so dass ein Bruch in der isolierenden Schicht verursacht
werden kann und daher die Verbindungszuverlässigkeit erheblich erniedrigt
wird. Ein im Allgemeinen benötigter
thermischer Expansionskoeffizient der isolierenden Schicht liegt
auf einem Niveau von 50 × 10–
6/°C
oder weniger (Durchschnittswert im Bereich von 30 bis 100 °C).
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Weiterhin wird die Datenverarbeitungsgeschwindigkeit
gegenwärtig
erhöht,
daher ist eine Verringerung des Übertragungsverlusts
weiterhin wichtig. Gegenwärtig
wird die Datenmenge insbesondere im Hochfrequenzbereich erhöht, daher
wird ein isolierendes Harz benötigt,
das eine Dielektrizitätskonstante
von 3,5 oder weniger und einen dielektrischen Verlust von 0,015
oder weniger in einem Bereich von 1 GHz aufweisen kann.
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Gegenwärtig hat es Wünsche nach
einer isolierenden Harzzusammensetzung mit der vorstehend angegebenen
Leistung gegeben und zwar nach einer isolierenden Harzzusammensetzung,
die gehärtet
wird, um eine isolierende Schicht zu bilden, die gleichzeitig die
Bedürfnisse
zufrieden stellt, erstens nach einer derart hohen Ausdehnung, dass
die isolierende Schicht mechanische oder thermische Belastungskonzentration
erträgt,
zweitens nach einem derart niedrigen thermischen Expansionskoeffizienten,
dass die Verbindungsverlässlichkeit
aufrecht erhalten werden kann, selbst nach dem wiederholten Gebrauch
bei tiefen und hohen Temperaturen, und drittens nach derart ausgezeichneten
elektrischen Eigenschaften, dass die Dielektrizitätskonstante
und der dielektrische Verlust niedrig sind.
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Zusätzlich zu der oben genannten
Leistung wird die isolierende Harzzusammensetzung gegenwärtig benötigt, um
eine isolierende Schicht mit hervorragenden Bindungseigenschaften
an eine Leiterschicht auszubilden. Bei der Verfeinerung der Leitungen,
unter dem Gesichtspunkt des Erhalts einer ausgezeichneten Genauigkeit
bei dem Ätzen
hinsichtlich der Ausbildung eines Schaltkreises, ist es bevorzugt,
dass die Rauheit der Grenzfläche
geringer ist, über
die die isolierende Schicht und die Leiterschicht verbunden sind.
Gegenwärtig wurde
eine Folie mit niedrigem Profil praktisch verwendet, wobei die Rauheit
der aufgerauten Kupferfolie von einem konventionellen Wert zwischen
7 und 8 μm
(Rz) auf einen Wert zwischen 3 und 4 μm (Rz) erniedrigt wurde. Jedoch
weist eine derarte Folie mit niedrigem Profil wahrscheinlich eine
geringere Bindungsstärke
hinsichtlich der Leiterschicht und isolierenden Schicht auf. Daher
ist eine isolierende Harzzusammensetzung erwünscht, die eine hohe Bindungsstärke selbst
bei einer Folie mit niedrigem Profil vorweisen kann. Um weiterhin
Umweltprobleme zu vermeiden, ist es erforderlich, dass die isolierende
Harzzusammensetzung ausgezeichnete Flammschutzeigenschaften trotz
Halogenfreiheit vorweist. Im Allgemeinen ist die Leistung eines
halogenfreien, flammhemmenden Stoffs häufig nicht so gut wie die eines
halogenhaltigen, flammhemmenden Stoffs, wie beispielsweise eines
bromhaltigen, flammhemmenden Stoffs. Jedoch besteht andererseits
die Gefahr, dass andere Leistungen gegenteilig beeinflusst werden,
falls die Flammschutzeigenschaften durch Erhöhung der Menge an halogenfreiem,
flammhemmenden Stoff erhalten wird, der zu der isolierenden Harzzusammensetzung
zugegeben wird.
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Es wurden Studien in Bezug auf die
Lösung
oben genannter Probleme durchgeführt.
Als Ergebnis wurde eine isolierende Harzzusammensetzung gefunden,
die umfasst: (a) ein Novolak-Epoxidharz
mit einer Biphenylstruktur, (b) Carbonsäure-modifizierte Acrylnitril-Butadien-Gummipartikel, (c)
ein Triazinring enthaltendes Cresol-Novolak-Phenolharz, (d) eine
phenolische Hydroxylgruppe enthaltende Phosphorverbindung, und (e)
ein anorganisches Füllmittel.
Es wurde herausgefunden, dass die isolierende Harzzusammensetzung,
obwohl sie halogenfrei ist, nicht nur in bezug auf Flammschutzeigenschaften
von Vorteil ist, sondern auch dadurch dass ein gehärteter Film,
der aus der isolierenden Harzzusammensetzung gebildet wurde, eine
derart hohe Ausdehnung realisiert, dass der Film einer Belastungskonzentration
standhält,
die von einem mechanischen oder thermischen Faktor und von einem
thermischen Expansionskoeffizienten verursacht wurde, die äquivalent
zu jener einer Struktur mit verstärkendem Material, wie Glasgewebe,
ist und weiterhin ausgezeichnete Hochfrequenz-Eigenschaften vorweist.
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Die vorliegende Erfindung 1 bezieht
sich auf eine isolierende Harzzusammensetzung, umfassend (a) ein
Novolak-Epoxidharz mit einer Biphenylstruktur, (b) Carbonsäure-modifizierte Acrylnitril-Butadien-Gummipartikel,
(c) ein Triazinring enthaltendes Cresol-Novolak-Phenolharz, (d) eine phenolische Hydroxylgruppe
enthaltende Phosphorverbindung, und (e) ein anorganisches Füllmittel.
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Die vorliegende Erfindung 2 bezieht
sich auf eine isolierende Harzzusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung 1, in der Komponente (c) ein Triazinring enthaltendes
Cresol-Novolak-Phenolharz
mit einem Stickstoffgehalt zwischen 12 und 22 Gewichtsprozent ist.
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Die vorliegende Erfindung 3 bezieht
sich auf eine isolierende Harzzusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung 1 oder der vorliegenden Erfindung 2, in der das Verhältnis der
Gesamtzahl an Hydroxylgruppen in Komponente (c) und Komponente (d)
zu der Zahl an Epoxidgruppen in Komponente (a) 0,6 bis 1,3 beträgt. Die
vorliegende Erfindung 4 betrifft die isolierende Harzzusammensetzung
gemäß einer
der vorliegenden Erfindungen 1 bis 3, in der das Verhältnis des
Gewichts von Komponente (a) zu dem Gewicht an Komponente (b) 88/12
bis 98/2 beträgt.
Weiterhin bezieht sich die vorliegende Erfindung 5 auf die isolierende
Harzzusammensetzung gemäß einer
der vorliegenden Erfindungen 1 bis 4, in der die Menge an Komponente
(d) 1,5 bis 2,5 Gewichtsprozent beträgt, bezogen auf das Gesamtgewicht
von Komponenten (a) bis (d) in bezug auf ein Phosphoratom.
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Die vorliegende Erfindung 6 bezieht
sich auf einen isolierenden Film, der eine isolierende Schicht und einen
Träger
umfasst (auf den nachstehend als "einen isolierenden Film mit einem Träger" Bezug genommen wird)
und durch Semi-Härtung
einer isolierenden Harzzusammensetzung, gemäß einer der vorliegenden Erfindungen
1 bis 5, auf der Trägeroberfläche erhalten
wurde. Die vorliegende Erfindung 7 bezieht sich auf eine mehrschichtige
Leiterplatte, die mindestens eine isolierende Schicht, mindestens
eine Innenschichtschaltung, mindestens eine Außenschichtschaltung und ein
Substrat enthält
(auf das nachstehend als "eine
mehrschichtige Leiterplatte" Bezug
genommen wird), die eine isolierende Schicht umfasst, die durch
Härtung
eines Films in einem isolierenden Film mit einem Träger gemäß der vorliegenden
Erfindung 6 erhalten wird. Die vorliegende Erfindung 8 bezieht sich
auf eine mehrschichtige Leiterplatte, die eine isolierende Schicht
umfasst, die durch Härtung
einer isolierenden Harzzusammensetzung, gemäß einer der vorliegenden Erfindungen
1 bis 5, erhalten wurde.
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Die vorliegende Erfindung 9 bezieht
sich auf ein Herstellungsverfahren einer mehrschichtigen Leiterplatte,
wobei das Verfahren die Schritte umfasst: I) Anwenden einer isolierenden
Harzzusammensetzung, gemäß einer
der vorliegenden Erfindungen 1 bis 5, auf einen Innenschichtschaltkreis
auf einer oder beiden Seiten eines Substrats; II) Härten der
isolierenden Harzzusammensetzung, um eine isolierende Schicht zu
erhalten; und III) Ausbilden eines Außenschichtschaltkreises auf
der Oberfläche
der isolierenden Schicht. Die vorliegende Erfindung 10 bezieht sich
auf ein Verfahren für
die Herstellung einer mehrschichtigen Leiterplatte, wobei das Verfahren
die Schritte umfasst: i) Laminieren eines isolierenden Films mit
einem Träger,
gemäß der vorliegenden
Erfindung 6, auf eine oder beide Seiten eines Substrats; ii) Härten des
isolierenden Films in dem isolierenden Film mit einem Träger, um
eine isolierende Schicht zu erhalten; und iii) Ausbilden eines Außenschichtschaltkreises
auf der Oberfläche
der isolierenden Schicht.
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Bei den 1(a) bis 1(g) handelt
es sich um Querschnittsansichten für die Erklärung der Herstellungsschritte
einer mehrschichtigen Leiterplatte. In 1 bezeichnet 1a ein erstes Schaltkreismuster, 1d bezeichnet ein
zweites Schaltkreismuster, 1g bezeichnet ein drittes Schaltkreismuster, 2 bezeichnet
ein isolierendes Substrat, 3 bezeichnet eine Platine, 4b bezeichnet
eine isolierende Harzzusammensetzungs-Schicht, 4e bezeichnet
eine isolierende Harzzusammensetzungs-Schicht, 5c bezeichnet
ein Loch, 5f bezeichnet ein Loch, 6c bezeichnet
eine erste isolierende Schicht und 6f bezeichnet eine zweite
isolierende Schicht.
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Die erfindungsgemäße, isolierende Harzzusammensetzung
umfasst: (a) ein Novolak-Epoxidharz
mit einer Biphenylstruktur, (b) Carbonsäure-modifizierte Acrylnitril-Butadien-Gummipartikel, (c)
ein Triazinring enthaltendes Cresol-Novolak-Phenolharz, (d) eine
phenolische Hydroxylgruppe enthaltende Phosphorverbindung, und (e)
ein anorganisches Füllmittel.
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In der vorliegenden Erfindung ist
das Novolak-Epoxidharz mit einer Biphenylstruktur (a), ein Novolak-Epoxidharz
das in seinem Molekül
einen aromatischen Ring enthält,
der ein Biphenylderivat ist, und Beispiele schließen Epoxidharze
ein, die durch folgende Formel (1) dargestellt sind:
in der p 1 bis 5 darstellt.
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Diese können einzeln oder in Kombination
verwendet werden.
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Beispiele kommerziell verfügbarer Produkte,
die als Novolak-Epoxidharz mit Biphenylstruktur (a) verwendet werden,
beinhalten NC-30005 {Epoxidharz von Formel (1), in der p 1,7 ist}
und NC-3000S-H {Epoxidharz von Formel (1), in der p 2,8 ist}, die
jeweils von Nippon Kayaku Co., Ltd. hergestellt werden.
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In der vorliegenden Erfindung sind
Carbonsäure-modifizierte
Acrylnitril-Butadien-Gummipartikel
(b) Partikel, die durch die Kopolymerisierung von Acrylnitril, Butadien
und einer Carbonsäure
(beispielsweise Acrylsäure
oder Methacrylsäure)
und durch partielle Querverknüpfung
des kopolymerisierten Produkts erhalten wurden. Als Carbonsäure wird
Acrylsäure
bevorzugt. Im Hinblick auf einen primären durchschnittlichen Partikeldurchmesser,
kann die Partikelgröße von 60
bis 80 nm reichen. Diese können
einzeln oder in Kombination verwendet werden.
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Als Beispiel eines kommerziell verfügbaren Produkts,
das als Carbonsäure-modifizierte
Acrylnitril-Butadien-Gummipartikel (b) verwendet wird, kann XER-91
erwähnt
werden, das von der JSR Corporation hergestellt wird.
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In der vorliegenden Erfindung ist
das einen Triazinring enthaltende Cresol-Novolak-Phenolharz (c) ein Cresol-Novolak-Phenolharz,
das einen Triazinring auf der Hauptkette eines Cresol-Novolak-Phenolharzes
enthält.
Der Stickstoffgehalt des Cresol-Novolak-Phenolharzes mit Triazinring
beträgt
vorzugsweise 12 bis 22 Gewichtsprozent, bevorzugterweise 17 bis
19 Gewichtsprozent und insbesondere vorzugsweise 18 Gewichtsprozent.
Falls der Stickstoffgehalt des Moleküls sich innerhalb dieses Bereichs
bewegt, wird der dielektrische Verlust nicht zu groß und bei
der Zubereitung eines Lacks aus der isolierenden Harzzusammensetzung
ist die Löslichkeit
der Zusammensetzung in einem Lösungsmittel
geeignet, und die verbliebene Menge an ungelöster Materie kann erniedrigt
werden. Als ein Triazinring enthaltendes Cresol-Novolak-Phenolharz können jene
mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 500 bis 600 verwendet
werden. Diese können
einzeln oder in Kombination verwendet werden.
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Das Triazinring enthaltende Cresol-Novolak-Phenolharz
kann durch Reaktion eines Cresols, eines Aldehyds und einer Triazinring-enthaltenden
Verbindung bei einem pH von 5 bis 9 erhalten werden. Als Cresol kann
jedes der o-, m- und p-Cresole verwendet werden. Als Triazinring
enthaltende Verbindung können
Melamin, Guanamin oder ein Derivat hiervon, oder Cyanursäure oder
ein Derivat hiervon, verwendet werden.
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Als Beispiel eines kommerziell verfügbaren Produkts,
das als Triazinring enthaltendes Cresol-Novolak-Phenolharz (c) verwendet
wird, kann ein Triazinring enthaltendes Cresol-Novolak-Phenolharz erwähnt werden,
PHENOLITE EXB-9829 (Stickstoffgehalt: 18 Gewichtsprozent), hergestellt
von Dainippon Ink & Chemicals
Incorporated.
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In der vorliegenden Erfindung ist
die phenolische Hydroxylgruppe enthaltende Phosphorverbindung (d)
eine Phosphorverbindung, die eine phenolische Hydroxylgruppe enthält und durch
folgende Formel (2) dargestellt wird:
wobei n = 0, 1 oder 2 ist;
falls n = 1 ist, so stellt R
4 ein Wasserstoffatom
eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe, eine Cycloalkylgruppe,
eine Arylgruppe, oder eine Aralkylgruppe dar,; falls n = 2 ist,
so stellt R
4 jeweils auftretensunabhängig ein
Wasserstoffatom, eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe, eine
Cycloalkylgruppe, eine Arylgruppe, oder eine Aralkylgruppe dar,
oder zwei R
4 und daran gebundene Kohlenstoffatome
bilden einen unsubstituierten Benzolring, oder einen Benzolring,
der mit einer Alkylgruppe oder Cycloalkylgruppe substituiert ist;
und x eine natürliche
Zahl größer gleich
2 ist, vorzugsweise 2 bis 5.
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Diese können einzeln oder in Kombination
verwendet werden.
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In Formel (2), falls R4 eine
lineare oder verzweigte Alkylgruppe ist, wird eine C1-C6 Alkylgruppe bevorzugt. Falls R4 eine
Cycloalkylgrupe ist, wird eine C6-C8 Cycloalkylgrupe bevorzugt. Falls R4 eine Arylgruppe ist, wird eine Phenylgruppe
bevorzugt. Falls R4 eine Aralkylgrupe ist,
wird eine C7-C10 Aralkylgrupe
bevorzugt. x ist bevorzugt 2. In Formel (2), falls n = 2 ist und
zwei R4 und daran gebundene Kohlenstoffatome
zusammen einen unsubstituierten Benzolring, oder einen Benzolring,
der mit einer Alkylgruppe oder Cycloalkylgruppe substituiert ist
bilden, so ist weiter ein unsubstituierter Benzolring oder ein mit
einer C1-C4 Alkylgruppe
oder einer C6-C8 Cycloalkylgruppe
substituierter Benzolring bevorzugt.
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Insbesondere können Phosphorverbindungen angemerkt
werden, die durch die folgende Formel (3) oder Formel (4) dargestellt
werden:
wobei R
5 ein
Wasserstoffatom, eine Methyl-, Ethyl, n-Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl-,
Isobutyl-, sec-Butyl-, tert-Butyl-, oder Cyclohexylgruppe darstellt.
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In der vorliegenden Erfindung werden
als phenolische Hydroxylgruppe enthaltende Phosphorverbindung (d)
insbesondere 10-(2,5-Dihydroxyphenyl)-9,10-dihydro-9-oxa-10-phosphaphenanthren-l0-oxid
und Derivate hiervon bevorzugt.
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Als Beispiel eines kommerziell verfügbaren Produkts,
das als phenolische Hydroxylgruppe enthaltende Phosphorverbindung
(d) verwendet wird, kann HCA-HQ genannt werden, das von SANKO CO.,
LTD. hergestellt wird.
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In der vorliegenden Erfindung gibt
es in bezug auf den anorganischen Füllstoff (e) keine besondere Einschränkung. Beispiele
umfassen Siliziumdioxid, Kieselglas, Talk, Aluminiumoxid, Aluminiumhydroxid,
Bariumsulfat, Calciumhydroxid, Aerogel und Calciumcarbonat. Für die Verbesserung
des Dispersionsvermögens umfasst
der anorganische Füllstoff
einen mit einem Kupplungsagens, beispielsweise einem Silan Kupplungsagens,
behandelten. Diese können
einzeln oder in Kombination verwendet werden. Vom Gesichtpunkt eines Erzielens
sehr guter dielektrischer Eigenschaften und geringer thermischer
Expansion, ist Siliziumdioxid bevorzugt, wobei sphärisches
Siliziumdioxid vorteilhaft ist.
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In der isolierenden Harzzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung kann die Menge an Novolak-Epoxidharz
mit enthaltener Biphenylstruktur (a) zwischen 55 und 75 Gewichtsprozent
betragen, bevorzugterweise 62 bis 72 Gewichtsprozent, bezogen auf
das Gesamtgewicht der Komponenten (a) bis (d). Falls die Menge innerhalb
dieses Bereichs liegt, ist die Widerstandskraft gegenüber der
Löthitze
hervorragend, und die Fluidität
der isolierenden Harzzusammensetzung während der Anwendung auf einen
Träger
ist geeignet, und ein gehärteter
Film der Harzzusammensetzung weist unwahrscheinlich eine unebene
Oberfläche
auf.
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In der isolierenden Harzzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung, bewegt sich die aufgenommene Menge an
Carbonsäure-modifizierten
Acrylnitril-Butadien-Gummipartikeln (b) vorzugsweise im Bereich
von 2 bis 10 Gewichtsprozent, bevorzugterweise von 3 bis 6 Gewichtsprozent,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Komponenten (a) bis (d). Falls
die Menge innerhalb dieses Bereichs liegt, wird der durch die Anwendung der
isolierenden Harzzusammensetzung auf einen Träger erhaltene Film ausgezeichnete
Eigenschaften in Bezug auf das Aussehen sowohl vor als auch nach
der Trocknung vorweisen, so dass das Problem einer Unebenheit, die
bei der Aufrauung verursacht wird, oder einer mangelnden Isolierungsverlässlichkeit
schwerlich auftritt.
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In Bezug auf die aufgenommenen Mengen
an Komponente (a) und (b) liegt das {Gewicht von Komponente (a)}/{Gewicht
von Komponente (b)} Verhältnis
vorzugsweise zwischen 88/12 bis 98/2, bevorzugterweise zwischen
93/17 und 97/3. Falls das Mengenverhältnis innerhalb dieses Bereichs
liegt, sind der Widerstand gegenüber
der Löthitze
und die Isolierungsverlässlichkeit
hervorragend und ein durch die Anwendung der isolierenden Harzzusammensetzung
auf einen Träger
erhaltener Film weist ausgezeichnete Eigenschaften in Bezug auf
das Aussehen auf und die Fluidität
der isolierenden Harzzusammensetzung wird geeignet sein, so dass
ein Problem, dass der gehärtete
Film wahrscheinlich eine unebene Oberfläche aufweist, oder ein Problem
von Unebenheit, das durch Aufrauung verursacht wird, oder einer
mangelnden Isolierungsverlässlichkeit schwerlich
auftritt.
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In der isolierenden Harzzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung, kann die enthaltende Menge eines Triazinring
enthaltenden Cresol-Novolak-Phenolharzes (c) bei 4 bis 15 Gewichtsprozent
liegen, bevorzugterweise bei 5 bis 9 Gewichtsprozent, bezogen auf
das Gesamtgewicht der Komponenten (a) bis (d). Falls die Menge innerhalb
dieses Bereichs liegt, kann eine befriedigende Bindungsstärke eines
Films der isolierenden Harzzusammensetzung zu einer Leiterschicht
sichergestellt werden, ohne die Oberfläche des Films stark anzurauen,
und der gehärtete
Film weist einen ausgezeichneten dielektrischen Verlust und einen
hervorragenden thermischen Expansionskoeffizienten auf, ebenso wie
eine hervorragende Ausdehnung, und ein Problem von Materialerschöpfung bzw.
Durchbrennen oder einer Erniedrigung des dielektrischen Verlusts
in einem thermischen Belastungstest tritt schwerlich auf.
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In der isolierenden Harzzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung kann die enthaltene Menge an phenolischer
Hydroxylgruppe enthaltender Phosphorverbindung (d) im Bereich von
1,5 bis 2,5 Gewichtsprozent liegen, vorzugsweise im Bereich von
1,8 bis 2,2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Komponenten
(a) bis (d), in Bezug auf ein Phosphoratom. Falls die Menge innerhalb
dieses Bereichs liegt, sind die Flammschutzeigenschaft (beispielsweise
als V-0 eingestuft, gemäß dem in
UL-Subject 94 beschriebenen Verfahren gemessen) und die Isolierungsverlässlichkeit
hervorragend, und der Tg eines gehärteten Films der isolierenden
Harzzusammensetzung ist nicht zu niedrig.
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In der isolierenden Harzzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung, liegt das Verhältnis der Gesamtzahl der Hydroxylgruppen
in Komponente (c) und Hydroxylgruppen in Komponente (d) zu der Zahl
von Epoxidgruppen in Komponente (a) (Zahl der Hydroxygruppen/Zahl
der Epoxidgruppen) bevorzugt im Bereich von 0,6 bis 1,3, wobei 0,75
bis 1,25 bevorzugt sind. Falls das Verhältnis innerhalb dieses Bereichs
liegt, ist die Härtung
der isolierenden Harzzusammensetzung zufriedenstellend und der dielektrische
Verlust und thermische Expansionskoeffizient des gehärteten Films
der isolierenden Harzzusammensetzung können erniedrigt werden, während eine
zufriedenstellende Ausdehnung des Films sichergestellt ist. Zusätzlich ist
eine geeignete Aufrauung möglich,
so dass eine ausreichende Bindungsstärke des Films zu einer Leiterschicht
erhalten werden kann.
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Weiterhin liegt in der isolierenden
Harzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung das Verhältnis der
Zahl an Hydroxylgruppen in Komponente (c) zu der Zahl an Epoxidgruppen
in Komponente (a) (Zahl der Hydroxygruppen/Zahl der Epoxidgruppen)
bevorzugt zwischen 0,15 und 0,50, wobei 0,17 bis 0,30 bevorzugt ist.
Falls das Verhältnis
innerhalb dieses Bereichs liegt, weist ein Film der isolierenden
Harzzusammensetzung eine hohe Ausdehnung auf und das Problem einer
mangelnden Bindungsstärke
zu einer Leiterschicht tritt nicht auf.
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In der erfindungsgemäßen isolierenden
Harzzusammensetzung liegt die enthaltende Menge an anorganischem
Füllstoff
(E), bezogen auf das Gesamtvolumen der Komponenten (a) bis (e) vorzugsweise
im Bereich von 5 bis 35 Volumenprozent, wobei 10 bis 30 Volumenprozent
bevorzugter sind. Falls die Menge innerhalb dieses Bereichs liegt,
werden der thermische Expansionskoeffizient und der dielektrische
Verlust nicht groß und
eine zufriedenstellende Fluidität
für die
Ausbildung einer isolierenden Schicht auf einem Innenschichtschaltkreis
kann erhalten werden. Für
die Dispergierung eines anorganischen Füllmittels der erfindungsgemäßen isolierenden
Harzzusammensetzung kann ein wohlbekanntes Knetverfahren, beispielsweise ein
Kneter, eine Kugelmühle,
eine Perlenmühle,
oder eine Drei-Rollenmühle,
verwendet werden.
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In der isolierenden Harzzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung kann als Reaktionspromotor ein Imidazol
oder als latentes thermisches Härtungsagens
ein BF3 Aminkomplex hinzugefügt werden.
Vom Gesichtspunkt eine hervorragende Lagerungsstabilität der isolierenden
Harzzusammensetzung und hervorragende Handhabungseigenschaften der Harzzusammensetzung
zu erzielen, falls sie sich im B-Zustand befindet, ebenso wie eine
hervorragende Beständigkeit
gegenüber
Löthitze
zu erzielen, sind 2-Phenylimidazol, 2-Ethyl-4-methylimidazol, 1-Cyanoethyl-2-Phenylimidazolium
Trimellitat bevorzugt. Die Menge an enthaltenem Reaktionspromotor
liegt bevorzugt im Bereich von 0,2 bis 0,6 Gewichtsprozent, bezogen
auf das Gewicht des Novolak-Epoxidharzes, das eine Biphenylstruktur
(a) in der isolierenden Harzzusammensetzung aufweist. Falls die
Menge innerhalb dieses Bereichs liegt, können eine zufriedenstellende
Beständigkeit
gegenüber
Löthitze
und eine hervorragende Lagerungsstabilität der isolierenden Harzzusammensetzung,
ebenso wie hervorragende Handhabungseigenschaften der Harzzusammensetzung,
falls sie sich in einem B-Zustand befindet, erzielt werden.
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In der erfindungsgemäßen isolierenden
Harzzusammensetzung kann, falls notwendig, ein Additiv, wie ein
Pigment, ein Glättungsmittel,
ein Entschäumer,
oder eine Zusammensetzung zum Ionenfang hinzugegeben werden.
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Die isolierende Harzzusammensetzung
kann mit einem Lösungsmittel
zu einem Lack verdünnt
werden und auf ein isolierendes Substrat angewendet werden, das
eine ausgebildete Innenschichtschaltung vorweist, und gehärtet werden,
um eine isolierende Schicht zu bilden. Beispiele von Lösungsmitteln
beinhalten Ketone, wie Aceton, Methylethylketon, und Cyclohexanon;
aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Xylol und Toluol; Alkohole,
wie Ethylenglycol-monoethylether, Ester, wie Ethylethoxyproprionat;
und Amide, wie N,N-Dimethylformamid
und N,N-Dimethylacetamid. Diese Lösungsmittel können einzeln
oder in Kombination verwendet werden. Bezüglich der verwendeten Lösungsmittelmenge
in der isolierenden Harzzusammensetzung gibt es keine bestimmte
Limitierung und die Menge kann eine Menge sein, die herkömmlicherweise
verwendet wird.
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Ein isolierender Film mit einem Träger kann
durch die Anwendung der erfindungsgemäßen isolierenden Harzzusammensetzung
oder des oben erwähnten
Lacks auf mindestens eine Oberfläche
eines Trägers und
deren Semi-Härtung
gebildet werden. Beispiele von Trägern beinhalten Metallfolien,
wie Kupfer und Aluminium; und Trägerfilme
von Harzen, wie Polyester, Polyimide und Polyethylenterephthalat
(PET).
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Falls die isolierende Harzzusammensetzung
in Form eines Lacks auf einen Trägerfilm
oder Kupferfolie unter Verwendung einer Komma-Beschichtungsmaschine
aufgebracht wird, so ist bevorzugt, dass die Menge an verwendetem
Lösungsmittel
so eingestellt wird, dass der Feststoffgehalt der isolierenden Harzzusammensetzung
40 bis 70 Gewichtsprozent beträgt.
Alternativ kann die Menge an Lösungsmittel,
gemäß der Ausstattung
für die
Bildung eines Films, angepasst werden.
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Ausdrücklich werden die Schritte
für die
Herstellung einer mehrschichtigen Leiterplatte, unter Verwendung
der erfindungsgemäßen isolierenden
Harzzusammensetzung, unter Bezugnahme auf 1, beschrieben. Die Schritte für die Herstellung
einer mehrschichtigen Leiterplatte sind nicht auf die unten beschriebenen limitiert.
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Zuerst wird die Platine 3,
die das auf dem isolierenden Substrat 2 gebildete erste
Schaltkreismuster 1a umfasst, hergestellt {siehe 1-(a)}. Als isolierendes
Substrat 2 kann eine konventionell bekannte Laminierungsfolie,
die in einer allgemeinen Leiterplatte verwendet wird, beispielsweise
Glasgewebe-Epoxidharz, Papier-phenolisches-Harz, Papier-Epoxidharz,
Glasgewebe•Glaspapier-Epoxidharz,
verwendet werden, wobei es keine besondere Limitierung gibt.
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Hinsichtlich des Verfahrens für die Erstellung
des Schaltkreismusters 1a gibt es keine besondere Limitierung.
Beispielsweise kann ein konventionell bekanntes Verfahren zur Herstellung
einer Leiterplatte verwendet werden, wie beispielsweise ein Subtraktiv-Verfahren,
bei dem eine kupferplattierte Laminierungsfolie verwendet wird,
die durch die Zusammenlaminierung einer Kupferfolie und des oben
erwähnten
isolierenden Substrats erhalten wird, und ein unbenötigter Abschnitt
der Kupferfolie weggeätzt
wird oder beispielsweise ein Additiv-Verfahren, bei dem ein Schaltkreis
durch stromlose Plattierung auf dem benötigten Abschnitt des isolierenden
Substrats gebildet wird.
-
1-(a) zeigt
ein Beispiel in dem das Schaltkreismuster 1a durch Ätzen der
auf einer Oberfläche
eines isolierenden Substrats 2 gebildeten Leiterschicht
gebildet wird. Das Schaltkreismuster 1a kann ebenso auf beiden
Oberflächen
des isolierenden Substrats 2 durch Verwendung einer doppelseitigen,
kupferplattierten Laminierungsfolie gebildet werden.
-
Danach wird die Oberfläche des
Schaltkreismusters 1a einer Aufrauungs-Behandlung unterworfen,
so dass die Oberfläche
geeignete Bindungseigenschaften aufweist. Hinsichtlich des Verfahrens
für diese
Behandlung gibt es keine bestimmte Limitierung, so dass beispielsweise
ein konventionell bekanntes Verfahren verwendet werden kann, in
dem ein nadelförmiger
Kupferoxidkristall auf der Oberfläche einer Leiterschicht 1a durch
eine wässrige
alkalische Natriumhypochlorit Lösung
gebildet wird, wobei der gebildete, nadelförmige Kupferoxidkristall durch
Eintauchen in eine wässrige
Dimethylaminoboran-Lösung
reduziert wird. Danach wird die isolierende Harzzusammensetzungsschicht 4b auf
einer oder beiden Oberflächen
der Platine 3 gebildet, die das Schaltkreismuster 1a aufweist.
Hinsichtlich de Verfahrens zur Erstellung der isolierenden Harzzusammensetzungsschicht
gibt es keine bestimmte Limitierung, soweit die isolierende Harzzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Beispielsweise kann ein
Verfahren angemerkt werden, bei dem die erfindungsgemäße isolierende
Harzzusammensetzung unter Verwendung einer Lackgießanlage
oder Walzen-Beschichtungsmaschine
um eine isolierende Harzzusammensetzungsschicht 4b auszubilden
auf eine oder beide Oberflächen
der Platine 3 mit dem Schaltkreismuster 1a angewendet
wird. Es kann ein Verfahren angemerkt werden, bei dem eine Schicht
durch Laminierung oder Pressung gebildet wird, wobei ein Film mit einem
Träger
verwendet wird, der durch Semi-Härtung
oder Härtung
der erfindungsgemäßen isolierenden Harzzusammensetzung
erhalten wird. Danach wird die isolierende Harzzusammensetzungsschicht
gehärtet, um
eine isolierende Schicht zu erhalten. Falls ein Film mit einem Träger verwendet
wird, wird der Träger
in geeigneter Art abgelöst
und die Harzzusammensetzung gehärtet.
Die Härtungstemperatur
und Härtungszeit können bestimmt
werden, in dem die folgende Plattierungsbehandlung und Anlagerungsbehandlung
für Kupfer,
beispielsweise bei 160 bis 200 °C
20 bis 60 Minuten, in Betracht gezogen wird. In diesem Bereich weist die
resultierende isolierende Schicht geeignete Bindungseigenschaften
an Kupfer in der nachfolgenden Plattierungsbehandlung auf und es
ist unwahrscheinlich, dass durch eine alkalische Behandlungslösung während der
Plattierungsbehandlung Beschädigungen
auftreten.
-
Weiterhin kann das Loch 5c in
der isolierenden Schicht gebildet werden, um eine Verbindung der Schichten
zwischen dem Innenschichtschaltkreis 1a und einem Außenschichtschaltkreis
zu erstellen. Hinsichtlich des Verfahrens, um das Loch zu bilden,
gibt es keine bestimmte Limitierung. Beispielsweise kann ein konventionell
bekanntes Verfahren verwendet werden, wie beispielsweise ein Laser-Verfahren
oder ein Sandstrahl-Verfahren.
-
Anschließend wird das zweite Schaltkreismuster 1d auf
der isolierenden Schicht 6c gebildet und ein Verbindungsloch
wird gebildet, um eine Zwischenschicht-Verbindung zwischen dem ersten
Schaltkreismuster 1a und dem zweiten Schaltkreismuster 1d {siehe 1-(d)} zu bilden.
-
Falls die Leiterschicht mit einem
Plattierungs-Verfahren gebildet wird, wird die isolierende Schicht 6c zuerst
mit einer sauren Aufrauungslösung
behandelt. Als saure Aufauungslösung
können
eine Chrom/Schwefelsäure-Aufrauungslösung, eine
alkalische Permanganat-Aufrauungslösung, eine Natriumfluorid/Chrom/Schwefelsäure-Aufrauungslösung, oder
eine Tetrafluorborsäure-Aufrauungslösung verwendet
werden. Danach wird die resultierende Platine einer Neutralisationsbehandlung
unterworfen, indem sie in eine wässrige
salzsaure Lösung
von Zinnchlorid getaucht wird und im Folgenden einer Seeding-Behandlung
bzw. Animpf-Behandlung für
die Abscheidung von Palladium unterworfen wird, indem sie in eine
Palladiumchlorid-Lösung
getaucht wird.
-
Danach wird die resultierende Platine
in eine stromlose Plattierungslösung
getaucht, um eine stromfreie Plattierungsschicht abzulagern, die
eine Stärke
von 0,3 bis 1,5 μm
auf der isolierenden Schicht 6c aufweist und, falls notwendig,
weiterhin einer Plattierung unterzogen, so dass die Leiterschicht
eine geeignete Stärke
aufweist. Hinsichtlich der stromlosen Plattierungslösung und
des Plattierungsverfahrens gibt es keine bestimmte Limitierung und
die konventionell bekannten können
verwendet werden. Anschließend
wird ein nicht benötigter
Abschnitt weggeätzt,
um das Schaltkreismuster 1d zu bilden. Die erfindungsgemäße isolierende
Harzzusammensetzung wird auf eine oder beide Oberflächen der
Platine 3 mit Schaltkreismuster 1a unter Verwendung
einer Lackgießanlage
oder Walzen-Beschichtungsmaschine um eine isolierende Harzzusammensetzungsschicht 4e auszubilden
{siehe 1-(e)}, angewendet.
-
Alternativ kann, nach Aufrauung der
isolierenden Schicht und Seeding, das Schaltkreismuster 1d durch
die Bildung einer Maske aus einer Plattierungsabdeckung und Abscheidung
einer stromlosen Plattierungsschicht ausschließlich auf den benötigten Abschnitten
gebildet werden, gefolgt von der Entfernung der Plattierungsabdeckung.
Falls weiterhin ein isolierender Film mit einem Träger, der
eine Kupferfolie umfasst, bei der Bildung der isolierenden Schicht
verwendet wird, kann das zweite Schaltkreismuster durch ein Ätzungsverfahren
gebildet werden. Hinsichtlich des Ätzungsverfahren gibt es keine
bestimmte Limitierung und ein Leiterbild-Galvanisierungsverfahren
bzw. Muster-Plattierungsverfahren kann unter Verwendung einer sehr
dünnen
Kupferfolie von 3 μm
Stärke
verwendet werden.
-
Anschließend wird das Schaltkreismuster 1d auf
die gleiche Art wie oben angemerkt für die Bildung der zweiten isolierenden
Schicht 6f einer Aufrauungsbehandlung unterworfen und weiterhin
wird ein drittes Schaltkreismuster 1g gebildet, um eine
Zwischenschicht-Verbindung zwischen dem zweiten Schaltkreismuster 1d und
dem dritten Schaltkreismuster 1g {siehe 1-(f) und 1-(g)}
anzufertigen.
-
Eine mehrschichtige Leiterplatte,
die mehrere Schichten umfasst, kann durch Wiederholung einer Serie
der obengenannten Schritte hergestellt werden.
-
Die isolierende Harzzusammensetzung,
der isolierende Film mit einem Träger und die erfindungsgemäße mehrschichtige
Leiterplatte können
in elektronischen Teilen, beispielsweise LSI und Chipteilen, verwendet
werden.
-
Im Folgenden wird die vorliegende
Erfindung detailliert unter Bezugnahme auf die folgenden spezifischen
Beispiele beschrieben, wobei die Beispiele nicht so ausgelegt werden
sollten, dass sie den erfindungsgemäßen Bereich limitieren.
-
Beispiel 1
-
- 1) Eine doppelseitig-kupferplattierte Glasgewebe-Basis-Epoxidharz-Laminierungsfolie
(MCL-E-67, hergestellt durch Hitachi Chemical Co., Ltd.; mit beidseitig
aufgerauten Folien auf beiden Oberflächen; Stärke der Kupferfolie: 18 μm; Stärke des
Substrats: 0,8 mm) wurde geätzt
um eine Platine herzustellen, die auf einer Seite davon ein Schaltkreismuster
aufweist (im Folgenden als "erstes
Schaltkreismuster" bezeichnet).
- 2) Ein Lack einer isolierenden Harzzusammensetzung mit der nachstehenden
Formulierung wurde hergestellt. Der Lack einer isolierenden Harzzusammensetzung
wurde auf einen PET Film angewendet und bei 100 °C für 10 Minuten getrocknet, um
eine Filmrolle herzustellen, die ein isolierendes Harz einer Stärke von
50 ±3 μm aufweist.
Der Film, der ein isolierendes Harz aufweist, wurde mit einem luftdruckbetriebenen
Batchbetrieb-Vakuum-Laminator (MVLP-500, hergestellt von Meiki Co.,
Ltd.) auf eine Oberfläche
der oben-hergestellten Platine laminiert, so dass das isolierende
Harz in Kontakt mit dem ersten Schaltkreismuster stand.
– 80 Gewichtsanteile
Biphenyl-Epoxidharz, NC3000S-H (hergestellt durch Nippon Kayaku
Co., Ltd.)
– 5
Gewichtsanteile Carbonsäure-modifizierte
Acrylnitril-Butadien-Gummipartikel, XER-91 SE-15 (hergestellt durch
JSR Corporation)
– 9
Gewichtsanteile Triazinring enthaltendes Cresol-Novolak-Phenolharz,
PHENOLITE EXB-9829 (hergestellt durch Dainippon Ink & Chemicals Incorporated;
Stickstoffgehalt: 18 %, Hydroxyläquivalent:
151)
– 26
Gewichtsanteile Phosphor-enthaltende Verbindung, HCA-HQ (hergestellt
durch SANKO CO., LTD.)
– 40
Gewichtsanteile anorganisches Füllmittel,
sphärisches
Siliziumdioxid, ADMAFINE SC-2050 (hergestellt durch Admatechs Co.,
Inc.)
– 0,24
Gewichtsanteile Imidazol-Derivat Verbindung, 1-Oyanoethyl-2-phenylimidazolium
Trimellitat, 2PZ-CNS (hergestellt durch Shikoku Corporation)
– 55 Gewichtsanteile
Lösungsmittel,
Methylethylketon
- 3) Der PET Film wurde von dem Film abgelöst, der ein isolierendes Harz
auf die Platine laminiert aufwies, und das isolierende Harz wurde
bei Härtungsbedingungen
von 180 °C
für 60
Minuten gehärtet,
um eine erste isolierende Schicht auszubilden.
- 4) Ein Loch für
die Zwischenschicht-Verbindung wurde in der ersten isolierenden
Schicht durch Anwendung einer CO2 Laser
Bearbeitungsmaschine (Modell LCO-1B21,
hergestellt durch Hitachi Via Mechanics, Ltd.) gebildet, wobei folgende
Bedingungen vorlagen: Strahldurchmesser 80 μm, Frequenz 500 Hz, Pulsbreite
5 μs und
Schusszahl 7.
- 5) Die Platine, in der ein Loch ausgebildet ist, wurde in eine
Quelllösung
(wässrige
Lösung
von Diethylenglycolmonobutylether: 200 ml/l, NaOH: 5 g/l) getaucht,
auf 70 °C
für 5 Minuten
erhitzt, anschließend
in eine Aufrauungslösung
(wässrige
Lösung
von KMnO4: 60 g/l, NaOH: 40 g/l) getaucht,
auf 80 °C
für 10
Minuten erhitzt, und danach in eine Neutralisierungslösung (wässrige Lösung von
SnCl2: 30 g/l, HCL: 300 ml/l) bei Raumtemperatur
für 5 Minuten
getaucht, um die Neutralisation zu bewirken, wobei folglich die
erste isolierende Schicht aufgeraut wird.
- 6) Für
die Ausbildung eines zweiten Schaltkreismusters auf der aufgerauten
Oberfläche
der ersten isolierenden Schicht, wurde das Schaltkreissubstrat zuerst
in PdCl2 enthaltende Katalysatorlösung zur
stromlosen Plattierung (HS-202B, hergestellt durch Hitachi Chemical
Co., Ltd.) bei Raumtemperatur für
10 Minuten getaucht, mit Wasser gewaschen, anschließend in
eine stromlose Kupferplattierungslösung (CUST-201, hergestellt durch
Hitachi Chemical Co., Ltd.) bei Raumtemperatur für 15 Minuten getaucht, gefolgt
von der Kupfersulfat Plattierung. Anschließend wurde das Tempern bzw.
die Anlagerung bei 180 °C
für 30
Minuten durchgeführt, um
eine Leiterschicht auszubilden, die eine Stärke von 20 μm auf der Oberfläche der
isolierenden Schicht aufweist. Danach wurde ein Oxidfilm auf der
Kupferoberfläche
der Leiterschicht durch Polierung mit einer #600 Schwabbelscheibe
entfernt, anschließend
wurde ein Ätzungsabdeckmittel
ausgebildet und ein nicht benötigter Abschnitt
geätzt,
und dann wurde das Ätzungsabdeckmittel
entfernt, um ein zweites Schaltkreismuster zu bilden, das mit dem
ersten Schaltkreismuster über
ein Verbindungs-Loch verbunden ist.
- 7) Um eine mehrschichtige Struktur zu bilden, wurde weiterhin
die Leiteroberfläche
des zweiten Schaltkreismusters in eine wässrige Lösung von Natriumchlorit: 50
g/l, NaOH: 20 g/l und Natriumtriphosphat: 10 g/l bei 85°C für 20 Minuten
getaucht, mit Wasser gewaschen und dann bei 80 °C für 20 Minuten getrocknet, um
eine unebene Kupferoxid Oberfläche
auf der Leiteroberfläche
des zweiten Schaltkreismusters auszubilden.
- 8) Außerdem
wurde eine Serie der Schritte 2) bis 6) wiederholt, um eine mehrschichtige
Leiterplatte herzustellen, die drei Schichten umfasst.
-
Beispiel 2
-
Im wesentlichen wurde das gleiche
Verfahren wie in Beispiel 1 wiederholt, mit Ausnahme, dass die Menge
an enthaltenem Biphenyl Epoxidharz (NC3000S-H) von 80,0 Gewichtsanteilen
auf 82,8 Gewichtsanteile geändert
wurde, und dass die enthaltene Menge an Triazinring enthaltendem
Cresol-Novolak-Phenolharz (PHENOLITE EXB-9829) von 9,0 Gewichtsanteilen
auf 12,2 Gewichtsanteile geändert
wurde.
-
Beispiel 3
-
Im wesentlichen wurde das gleiche
Verfahren wie in Beispiel 1 wiederholt, mit Ausnahme dass anstelle von
40,0 Gewichtsanteilen des sphärischen
Siliziumdioxids als anorganischer Füllstoff 40,0 Gewichtsanteile Aluminiumhydroxid
(HYGILITE H-42M, hergestellt durch SHOWA DENKO K.K.) verwendet wurden.
-
Vergleichsbeispiel 1
-
Im wesentlichen wurde das gleiche
Verfahren wie in Beispiel 1 wiederholt, mit Ausnahme dass anstelle von
9,0 Gewichtsanteilen des Cresol-Novolak-Phenolharzes mit Triazinring
(PHENOLITE EXB-9829), 4,7 Gewichtsanteile eines phenolischen Novolak-Harzes
(HP-850, hergestellt durch Hitachi Chemical Co., Ltd.; Hydroxyläquivalent:
106) verwendet wurden.
-
Vergleichsbeispiel 2
-
Im wesentlichen wurde das gleiche
Verfahren wie in Beispiel 1 wiederholt, mit Ausnahme dass anstelle von
9,0 Gewichtsanteilen des Cresol-Novolak-Phenolharzes mit Triazinring
(PHENOLITE EXB-9829), 5,2 Gewichtsanteile eines phenolischen Cresol-Novolak-Harzes (KA-1165,
hergestellt durch Dainippon Ink & Chemicals
Incorporated; Hydroxyläquivalent:
119) verwendet wurden.
-
Vergleichsbeispiel 3
-
Im wesentlichen wurde das gleiche
Verfahren wie in Beispiel 1 wiederholt, mit Ausnahme dass anstelle von
9,0 Gewichtsanteilen des Cresol-Novolak-Phenolharzes mit Triazinring
(PHENOLITE EXB-9829), 5,3 Gewichtsanteile eines Triazinring-enthaltenden
phenolischen Harzes vom phenolischen Novolak Typ (PHENOLITE LA-7032,
hergestellt durch Dainippon Ink & Chemicals
Incorporated; Stickstoffgehalt: 5 %; Hydroxyläquivalent: 120) verwendet wurden.
-
Vergleichsbeispiel 4
-
Im wesentlichen wurde das gleiche
Verfahren wie in Beispiel 1 wiederholt, mit Ausnahme, dass anstelle
von 9,0 Gewichtsanteilen des Cresol-Novolak-Phenolharzes mit Triazinring
EXB-9829, 6,4 Gewichtsanteile eines Triazinring-enthaltenden phenolischen
Harzes vom phenolischen Novolak Typ PHENOLITE LA-1356 (hergestellt
durch Dainippon Ink & Chemicals
Incorporated; Stickstoffgehalt: 19 %; Hydroxyläquivalent: 146) verwendet wurden.
-
Die dadurch hergestellten mehrschichtigen
Leiterplatten, in den Beispielen 1 bis 3 und Vergleichsbeispielen
1 bis 4, wurden einzeln bezüglich
Flammschutzeigenschaft, Bindungsstärke zu einem Außenschichtschaltkreis,
Rauheit der Oberfläche
nach Anrauung einer isolierenden Schicht, Ausdehnung einer isolierenden Schicht
(Film), Brucherzeugungsrate in einer isolierenden Schicht in einem
thermischen Schocktest, beschleunigtem Isolierungsverlässlichkeitstest
in einer ungesättigten
Atmosphäre,
288 °C Löthitze Widerstandstest, Koeffizient
der thermischen Expansion, und Dielektrizitätskonstante und dielektrischen
Verlust eines isolierenden Harzes allein untersucht. Die Ergebnisse
werden in Tabelle 1 gezeigt.
-
Flammschutzeigenschaft
-
In dem Schritt, in jedem der Beispiele
1 bis 3 und Vergleichsbeispiele 1 bis 4, wurde eine doppelseitig-kupferplattierte
Glasgewebe-Basis-Epoxidharz-Laminierungsfolie (MCL-E-67, hergestellt
durch Hitachi Chemical Co., Ltd.; doppelseitig aufgeraute Folien
auf beiden Oberflächen
aufweisend; Stärke
der Kupferfolie: 18 μm)
geätzt
um ein Substrat (das kein gebildetes Schaltkreismuster aufweist)
herzustellen und anschließend wurde
die isolierende Harzzusammensetzung von Beispiel 1 auf beide Oberflächen des
Substrats angewendet, so dass die Stärke der isolierenden Schicht
auf einer Seite 150 μm
betrug, und anschließend
auf 180 °C für 1 Stunde
erwärmt
um ein Test-Exemplar für
die Flammschutzeigenschaft herzustellen. Das Test-Exemplar wurde
gemäß dem in
UL-Subject 94 beschriebenen Verfahren untersucht.
-
Ausdehnung des Films
-
In dem Schritt, in jedem der Beispiele
1 bis 3 und Vergleichsbeispiele 1 bis 4, wurde der erhaltene Lack einer
isolierenden Harzzusammensetzung auf eine Kupferfolie aufgebracht
und bei 80 °C
für 10
Minuten getrocknet, bei 180 °C
für 60
Minuten gehärtet,
der Plattierung unterworfen, anschließend dem Tempern bei 180 °C für 30 Minuten
unterworfen, gefolgt durch die Entfernung von Kupfer durch Ätzen, um
einen gehärteten, isolierenden
Harzfilm zu erhalten. Der Film wurde zu einem Exemplar zugeschnitten,
das eine Breite von 10 mm, eine Filmstärke von 50 μm und eine Länge von 100 mm aufwies, durch
Verwendung eines Autograph-Zugbelastungstesters
(Abstand der Einspannung: 50 mm) gestreckt, um die Ausdehnung bei
Bruch zu bestimmen.
-
Bindungsstärke zu einem
Außenschicht-Schaltkreis
-
In jeder der mehrschichtigen Leiterplatten,
die in den Beispielen 1 bis 3 und Vergleichsbeispielen 1 bis 4 erhalten
wurden, wurde ein Ende eines Abschnitts (Breite: 10 mm; Länge: 100
mm) der L1 Leiterschicht (dritte Schaltkreisschicht) abgelöst und durch
eine Aufspannvorrichtung gehalten (100 kg Tensilometer, hergestellt durch
Toyo-Boldwin Co.), und etwa 50 mm in die vertikale Richtung bei
Raumtemperatur abgelöst,
um eine derzeitige Belastung zu messen.
-
Oberflächenrauheit
nach Aufrauung
-
In jeder der mehrschichtigen Leiterplatten,
die in den Beispielen 1 bis 3 und Vergleichsbeispielen 1 bis 4 erhalten
wurden, wurde der Außenschicht-Schaltkreis
(drittes Schaltkreismuster) in einer wässrigen Ammoniumpersulfat-Lösung geätzt um Kupfer
zu entfernen, wodurch ein Test-Exemplar hergestellt wurde. Das Test-Exemplar
wurde auf 2 Quadratmillimeter bzw. zu einem 2 Millimeter Quadrat
zugeschnitten und die Oberflächenrauheit
(Rz) wurde in Bezug auf drei unterschiedliche Punkte auf dem Test-Exemplar gemessen,
wobei ein Ultratiefenform-Messungsmikroskop (Modell VK-8500, hergestellt
durch die KEYENCE CORPORATION), unter Bedingungen, dass die Messungslänge 149 μm, die Vergrößerung 2000
und die Auflösung
0,05 μm
betrug, verwendet wurde und ein Durchschnittswert der Werte der
drei Punkte wurde als Oberflächenrauheit
(Rz) nach Aufrauung berechnet, der erhalten wird in dem die minimale
Rauheit von der maximalen Rauheit, bei einer Messlänge von
149 μm,
abgezogen wird.
-
Beschleunigte Lebensdauerprüfung: beschleunigter
Test zur Isolierungsverlässlichkeit
in ungesättigter
Atmosphäre
-
In jeder der mehrschichtigen Leiterplatten,
die in den Beispielen 1 bis 3 und Vergleichsbeispielen 1 bis 4 hergestellt
wurden, wurde ein Leiterkabel durch Löten an einem Endteil befestigt,
um eine Spannung an die Zwischenschicht-Richtung der isolierenden
Schicht anzulegen. Anschließend
wurde eine Spannung von 50 Volt bei Raumtemperatur für eine Minute
angelegt, um den Isolierungswiderstand in der Zwischenschicht-Richtung
der isolierenden Schicht zu messen. Weiterhin wurde eine Gleichspannung
von 6 Volt an das resultierende Test-Exemplar in einer ungesättigten
Atmosphäre
bei 130 °C
für 85
% RH angelegt und aus der Atmosphäre für bzw. nach 50 Stunden herausgenommen
und eine Zeitspanne, die für
den Aufbau eines Widerstandwerts von 108 Ω oder mehr
benötigt
wird, falls eine Spannung von 50 Volt bei Raumtemperatur für eine Minute
an das Test-Exemplar angelegt wurde, wurde als Zeit für die Isolierungsverlässlichkeit
bestimmt.
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288 °C Löthitze Widerstandsfähigkeit
-
Jede der mehrschichtigen Leiterplatten,
die in den Beispielen 1 bis 3 und Vergleichsbeispielen 1 bis 4 hergestellt
wurden, wurde auf 25 Quadratmillimeter zugeschnitten und in ein
Lötbad
gelegt, das auf 288 ±2 °C eingestellt
ist, um die Zeitdauer bis zum Auftreten des Blasenwurfs zu bestimmen.
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Koeffizient
der thermischen Expansion
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In dem Schritt, in jedem der Beispiele
1 bis 3 und Vergleichsbeispiele 1 bis 4, wurde der erhaltene Lack einer
isolierenden Harzzusammensetzung auf eine Kupferfolie angewendet,
bei 80 °C
für 10
Minuten getrocknet, bei 180°C
für 60
Minuten gehärtet,
der Kupferplattierung unterworfen, einem Tempern bei 180°C für 30 Minuten
unterzogen, gefolgt von der Entfernung von Kupfers auf den Oberflächen durch Ätzen, um
einen isolierenden Harzfilm zu erhalten. Der Film wurde in ein Testexemplar,
das eine Breite von 4 mm, eine Schichtstärke von 50 μm und eine Länge von 20 mm aufwies, geschnitten
und unter Verwendung eines Modell 2000 thermischen Analysesystems
943TMA (hergestellt durch Du Pont Co.), unter den Bedingungen einer
Belastung von 5g durch ein Streckverfahren, einer Messung unterzogen,
um einen durchschnittlichen thermischen Expansionskoeffizienten
im Bereich von 30 bis 100 °C
zu bestimmen.
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Dielektrizitätskonstante
und dielektrische Verlust-Tangente
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In dem Schritt, in jedem der Beispiele
1 bis 3 und Vergleichsbeispiele 1 bis 4, wurde der erhaltene Lack einer
isolierenden Harzzusammensetzung auf eine Kupferfolie angewendet,
bei 80 °C
für 10
Minuten getrocknet, bei 180°C
für 60
Minuten gehärtet,
der Kupferplattierung unterworfen, der Anlagerung bei 180°C für 30 Minuten
unterzogen, gefolgt von der Entfernung des Kupfers auf den Seiten
der Oberflächen
durch Ätzen,
um einen isolierenden Harzfilm zu erhalten. Der Film wurde in ein
Testexemplar, das eine Breite von 1,7 mm, eine Filmstärke von
50 μm und
eine Länge
von 100 mm aufwies, geschnitten und unter Verwendung eines Hohlraum-Resonanzmeters
HP8753ES (hergestellt durch Kanto Denshi Corporation) einer Messung
unterzogen, um die Dielektrizitätskonstante
(εr) und
eine dielektrische Verlust-Tangente
(tanδ) bei
1 GHz zu bestimmen.
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Aus der Tabelle, wie aus den Beispielen
1 bis 3 ersichtlich, geht hervor, dass die mehrschichtige Leiterplatte,
unter Verwendung der erfindungsgemäßen isolierenden Harzzusammensetzung,
derartige Eigenschaften aufweist, dass die Flammschutzeigenschaft
ausgezeichnet ist, ein aus der isolierenden Harzzusammensetzung
ausgebildeter Film eine hohe Ausdehnung und eine hervorragende Bindungsstärke gegenüber einem
Schaltkreismuster aufweist, obgleich die Oberflächenrauheit des Films nach
der Aufrauung gering ist und daher ist der Film von Vorteil bei
der Verbesserung von Leitungen und die Isolierungsverlässlichkeit
und der Löthitzewiderstand
bei 288 °C
sind hervorragend. Weiterhin wurde gezeigt, dass eine mehrschichtige
Leiterplatte, die einen hervorragenden thermischen Expansionskoeffizienten
und hervorragende Dielektrizitätseigenschaften
aufweist, hergestellt werden kann.
-
Im Gegensatz dazu haben die mehrschichtigen
Leiterplatten der Vergleichsbeispiele 1 bis 4, von denen jede im
wesentlichen nicht die erfindungsgemäße isolierende Harzzusammensetzung
enthält,
gezeigt, dass sie mäßig in Bezug
auf den thermischen Expansionskoeffizienten, die dielektrischen
Eigenschaften und die Bindungsstärke
an einen Schaltkreisleiter sind.
-
Industrielle Verwertbarkeit
-
Die erfindungsgemäße isolierende Harzzusammensetzung
ist von Vorteil, nicht nur weil sie Flammschutzeigenschaften bei
gleichzeitiger Halogenfreiheit anbietet, sondern auch weil ein aus
der isolierenden Harzzusammensetzung gebildeter Film eine hohe Ausdehnung
aufweist, so dass der Film mechanischer oder thermischer Belastungskonzentration
standhalten kann, einen thermischen Expansionskoeffizienten äquivalent
zu dem einer Glasgewebe enthaltenden Struktur, und hervorragende
Hochfrequenzeigenschaften und ein, unter Verwendung der isolierenden
Harzzusammensetzung erstellter isolierender Film mit einem Träger und eine
mehrschichtige Leiterplatte können
die jüngsten
Bedürfnisse
an elektronischen Vorrichtungen erfüllen, in denen sie miniaturisiert
und leicht sein und viele Funktionen aufweisen sollten.