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DE1018962B - Anordnung fuer Fernsteuerempfaenger mit einem von einem Synchronmotor angetriebenen Auswahlorgan - Google Patents

Anordnung fuer Fernsteuerempfaenger mit einem von einem Synchronmotor angetriebenen Auswahlorgan

Info

Publication number
DE1018962B
DE1018962B DEL17704A DEL0017704A DE1018962B DE 1018962 B DE1018962 B DE 1018962B DE L17704 A DEL17704 A DE L17704A DE L0017704 A DEL0017704 A DE L0017704A DE 1018962 B DE1018962 B DE 1018962B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
arrangement according
switch
slide
circumference
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL17704A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Kunke
Heinz Heggemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL17704A priority Critical patent/DE1018962B/de
Publication of DE1018962B publication Critical patent/DE1018962B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • H02J13/1313
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y04INFORMATION OR COMMUNICATION TECHNOLOGIES HAVING AN IMPACT ON OTHER TECHNOLOGY AREAS
    • Y04SSYSTEMS INTEGRATING TECHNOLOGIES RELATED TO POWER NETWORK OPERATION, COMMUNICATION OR INFORMATION TECHNOLOGIES FOR IMPROVING THE ELECTRICAL POWER GENERATION, TRANSMISSION, DISTRIBUTION, MANAGEMENT OR USAGE, i.e. SMART GRIDS
    • Y04S40/00Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them
    • Y04S40/12Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment
    • Y04S40/121Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment using the power network as support for the transmission

Landscapes

  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Anordnung für Fernsteuerempfänger mit einem von einem Synchronmotor angetriebenen Auswahlorgan Bei Zentralfe:rnsteuerungsanlagen, sogenannten Rundsteueranlagen, werden dem Energieverteilungsnetz, das als Übertragungsmittel dient, vorzugsweise Tonfrequenzimpulse aufgedrückt. Dies geschieht mit Hilfe besonderer Tonfrequenzsendeanlagen, die von einer Kommandoanlage gesteuert werden. Die gesendeten Tonfrequenzimpulse können an jeder beliebigen Stelle des Energieverteilungsnetzes herausgesiebt und zur Steuerung bestimmter Vorgänge bei den dem \Tetz angeschlossenen Verbrauchern benutzt werden. Zu diesem Zweck sind besondere Empfänger vorgesehen, die innerhalb eines abgeschlossenen Gehäuses aus einem elektrischen: Eingangsteil, das auf die Steuerfrequenz abgestimmt ist, und einem von einem Synchronmotor angetriebenen mechanischen Teil, das die ihm zugeordneten Verbraucher schaltet, bestehen.
  • Die Zentralfernsteuer- oder Rundsteuertechnik hat sich sehr schnell ein weites Anwendungsgebiet erschlossen. Es können z. B. mit einer solchen Anlage sämtliche Straßenlampen, Reklamebeleuchtungen, Schaufensterbeleuchtungen, Hausflurbeleuchtungen, Doppeltarifzähler, Heißwasserspeicher sowie Futterdämpfer usw. fernbetätigt werden. Da innerhalb dieser Verbrauchergruppen die Schaltaufgaben zu verschiedenen Zeiten durchgeführt «,-erden: sollen, muß also eine Unterscheidungsmöglichkeit für die einzelnen Befehle geschaffen werden.
  • Grundsätzlich besteht ein Befehl aus zwei Impulsen gleicher Frequenz, die in einem für den Befehl kennzeichnenden Zeitabstand ausgesandt werden. Der Empfänger nimmt die Impulse auf und führt die entsprechenden Befehle durch. Dazu ist eine Zeitauswahleinrichtung vorgesehen, die beim Empfang des ersten Impulses für eine Umdrehung in Umlauf versetzt wird und durch besondere Mittel feststellt, ob der zweite eintreffende Impuls für diesen Empfänger bestimmt ist. Ist dies der Fall, so wird der entsprechende Befehl ausgeführt, anderenfalls setzt sich das Zeitauswahlorgan nach Beendigung einer Umdrehung selbsttätig still, ohne daß ein Befehl ausgeführt wird.
  • Derartige Empfänger bestehen in ihrer einfachsten Form aus einem Synchronmotor, der eine oder mehrere nebeneinander angeordnete Scheiben antreibt, die auf ihrem Umfang achsparallele Nuten tragen (Anbringungsorte), in denen sich radial hervorstehende Nocken oder Stifte anbringen lassen. Die Stifte werden jedoch nur auf bestimmten Stellen des Umfangs angebracht und können auf diesen Stellen Schaltfunktionen ausführen. Die Schaltfunktionen werden allerdings nur dann ausgeführt, «renn der Empfänger bei einer bestimmten Winkelstellung der Schaltstifte einen Impuls aufnimmt. Erst dann werden nämlich mechanische Glieder in Tätigkeit gesetzt, die die Ausführung der gewünschten Schaltaufgabe bewirken. Bei diesen bekannten Fernsteuerempfängern sind die Schaltstifte mit Hilfe von Federn elastisch an den Scheiben befestigt, so daß sie in Achsrichtung verschoben werden können. Mit dieser Anordnung können also insgesamt so viel verschiedene Befehle auf die parallel an den Netzleitungen liegenden Empfänger gegeben werden, wie Stifte oder Nocken über dem Umfang der Scheibe verteilt untergebracht werden können. Diese Anzahl ist natürlich begrenzt, da ein bestimmter Abstand zwischen den beiden Stiften eingehalten «,-erden muß und die Scheiben und damit der ganze Empfänger nicht zu groß «-erden.
  • Übersteigt nun die Anzahl der erforderlichen Befehle die Anzahl der in den Empfängern möglichen Anbringungsorte, so muß eine Vorwahl (Gruppenwahl) durchgeführt werden. Zu dem Zweck wird nach dem Startimpuls zunächst ein Gruppenwahlimpuls gegeben und danach erst der eigentliche Befehlsimpuls. Durch den Gruppenwahlimpuls wird aus der Gesamtzahl der Empfänger nur eine bestimmte Gruppe für einen nachfolgenden Befehlsimpuls aktiv gemacht. Dies kann z. B, dadurch geschehen, daß eine Sperrvorrichtung gegen. das axiale Verschieben der Schaltstifte unwirksam gemacht wird, wenn der Empfänger aktiv sein soll.
  • Wenn nun die Empfänger in fünf Gruppen eingeteilt werden, so werden für die Gruppenwahl die ersten fünf Nuten, in denen Schaltstifte sitzen, benutzt. Hat der Empfänger insgesamt 40 Nuten, so bleiben zur Durchführung der Befehle dann noch 35 Schaltstifte. Somit können 5 - 35 = 185 Befehle gegeben werden. Wird zur Gruppenwahl nur ein Impuls gegeben, so spricht man von. einstelliger Gruppenwahl. Bei mehrstelliger Gruppenwahl erhöht sich die höchstmögliche Anzahl der Befehle entsprechend.
  • Die Erfindung bezweckt nun, die Einstellung der Empfänger auf ein bestimmtes Gesamt-Befehlsprogramm in einfacher Weise durchführen zu können, wobei besonders die Möglichkeit berücksichtigt ist, mit ein- oder mehrstelliger Gruppenwahl arbeiten zu können.
  • Erfindungsgemäß wird das bei einem Fernsteuerempfänger, der als Auswahlorgan eine von einem Synchronmotor angetriebene Trommel besitzt, dadurch erreicht, daß auf dem Umfang der Trommel teils fest, teils in Achsrichtung verschiebbar angeordnete, sowohl in Umfangsrichtung als auch in Achsrichtung an beliebig wählbaren Stellen einsetzbare Stifte vorgesehen sind, von denen die verschiebbar angeordneten zur Betätigung von Befehlsschaltern dienen und bei gestartetem Empfänger vom Auswahlmechanismus automatisch in die Schaltebene geschoben werden.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und -zwar zeigen die zusammengehörenden Fig. 1, 2 und 3 einen konstruktiven Vorschlag für den Fernsteuerempfänger; an Hand der mehr schematischen Darstellungen Fig. 4 und 5 wird die Wirkungsweise erläutert: Fig. 5 a zeigt eine Einzelheit.
  • Der Fernsteuerempfänger gemäß Fig. 1, 2 und 3 besteht im wesentlichen aus einer Trommel t aus Leichtmetall, die am Umfang mit einer Anzahl von achsparallelen Nuten 2 entsprechend der gewünschten Zahl von Anbringungsorten versehen ist. Im Innern der Trommel t befindet sich der zu ihrem Antrieb dienende Synchronmotor 3, der über ein Getriebe 4 die Trommel in Umlauf versetzt. In die jeweils für die Impulsbildauswahl benutzten Nuten 2 werden flache Schieber 5 lose eingesetzt. Jeder Schieber besitzt einen radial nach außen gerichteten stiftförmigen Ansatz 6 und eine mehr oder minder lange flache Kerbe 7. Der Stift 6 kann bei den einzelnen Schiebern eine verschiedene Länge haben, worauf im folgenden noch eingegangen wird. Um ein Herausfallen der Schieber zu verhindern, wird die Trommel t von einer endlosen dünnen Spiralfeder 8 umschlungen. Durch Leichtes Anheben der Feder ist es daher möglich, einen der Schieber in eine Nut einzusetzen bzw. aus einer Nut herauszuheben und dadurch das Relais auf den gewünschten Impulsbefehl einzustellen. Jeder Schieber 5 kann in seiner Nut 2 in Achsrichtung verschoben werden, und zwar um die Länge der flachen Kerbe 7, nämlich so weit, bis die Kerbe mit ihrem einen oder anderen Ende an der Spiralfeder 8 anliegt. Die Trommel 1 ist zwischen zwei Platinen 9 und 10 gelagert. An einer Stirnseite auf dem Umfang der Trommel t sind klinkenzahnähnliche Nuten und Nocken zur Betätigung der Schaltkontakte 13 vorhanden. Das Relais 12 spricht auf die impulsmäßig empfangene Tonfrequenz an und überträgt die Bewegung seines Ankers auf einen als Doppelhebel ausgebildeten Rechen 20, der um den Punkt 21 schwenkbar ist. Der Rechen 20 wird also bei Empfang eines Impulses vom Relais 12 so verschwenkt, daß er der Trommel genähert wird. In Fig. 3 ist der Rechen nur mit seiner Oberseite sichtbar. Die Einzelheiten des Rechens werden später an Hand der Fig. 4 und 5 erläutert. Jedenfalls befinden sich an der der Trommel zugekehrten Seite des Rechens Schalthebel, die mit den Stiften 6 der einzelnen Schieber 5 zwecks Prüfung des Impulsabstandes, d. h. zur Auswahl des Kommandos, zusammenarbeiten.
  • Durch den ersten Tonfrequenzimpuls wird das Relais 12 erregt. Sein Anker zieht an, und dabei wird der Rechen 20 für die Dauer des Impulses aus der dargestellten Stellung herausgeschwenkt. Dadurch wird der Kontakt 13 geschlossen und der Synchronmotor 3 an Spannung gelegt. Die Trommel 1 dreht sich nun, und der Kontakt 13 wird dadurch, daß sich der Träger des Kontaktes 13 auf den erhöhten Rand der Trommel aufsetzt, unabhängig von der Bewegung des Ankers des Relais 12 und der Bewegung des Rechens 20 so lange aufrechterhalten, bis am Schluß einer Umdrehung der Trommel der Träger des Kontaktes 13 in die Vertiefung des erhöhten Randes einfällt und dabei die in Fig. 1 dargestellte Lage wieder einnimmt.
  • Um die Wirkung des Empfängers zu erläutern, wird im einzelnen auf die mehr schematisch gehaltenen Fig.4 und 5 verwiesen. In Fig. 5 beispielsweise ist der Umfang der Trommel in Abwicklung dargestellt, und es ist angenommen, daß diese Trommel sich beim Umlauf des Synchromnotors von rechts nach links in Richtung des eingezeichneten Pfeiles P bewegt. Die Zeichnung zeigt wieder die Trommel 1 mit den Nuten 2. In jeder der Nuten können Schieber 5 angebracht werden, die zur Ausführung der Befehle mit Schaltstiften versehen sind. Zu dem Empfänger gehören Ausführungsschalter 11, 11a, 11b. Der Rechen 20 trägt an seiner der Trommel zugekehrten Unterseite Führungsbahnen 31, 31a, 31b sowie Weichen 41, 41 a., 41 b. Im Empfängergehäuse sind Führungsbahnen 51, 51a, 51b fest angebracht. Weitere Einzelheiten der Konstruktion werden nun bei der Erläuterung der Wirkungsweise erwähnt.
  • Bei dem dargestellten Empfänger soll es sich um einen solchen handeln, der durch einen Gruppenwahlirnpuls aktiv gemacht wird, und zwar durch einen Impuls auf dem ersten Anbringungsort für Gruppenwahlstifte. Zu Beginn der Trommelumdrehung befinden sich alle Weichen in der für die Weiche 41 a dargestellten Lage. Wird nun ein Gruppenwahlimpuls gegeben, der für eine andere Gruppe von Empfängern bestimmt ist, so bleiben bei dem dargestellten Empfänger die Weichen alle in der für die Weiche 41a. dargestellten Lage, da die zugehörigen Gruppenwahlstifte (Bahn E) unter den Weichen durchlaufen, ohne sie zu betätigen. Dies geschieht aber nur dann, wenn in diesem Augenblick kein Impuls gegeben und der Rechen mit den Weichen nicht auf die Trommel zugeschwenkt worden ist. Alle Stifte, die sich auf Schiebern in der Trommel des dargestellten Empfängers befinden, werden dann durch die festen Führungsbahnen 51, 51 a, 51 b so verschoben, daß sie, wie für die Bahn D dargestellt ist, an den Weichen und den Betätigungshebeln 111, 112 der Schalter 11 usw. wirkungslos vorbeilaufen. Wird dagegen gerade in dem Augenblick, in dem sich der Gruppenwahlstift (Bahn E) vor der Kante der Weiche 41 a befindet, ein Gruppenwahlimpuls gegeben und dadurch der Rechen mit den Weichen zur Trommel hingeschwenkt, so gelangt die Weiche 41 a. in den Weg des Gruppenwahlstiftes (Bahn E), und die Weiche 41a wird aus der dargestellten Stellung in die für 41 und 41 b gezeichnete Lage verschwenkt. Die Schieber mit den Gruppenwahlstiften besitzen nur eine kurze Kerbe, in die sich die Feder 8 einlegt, und sie sind daher axial in der Nut nicht verschiebbar. Daher sind sie in der Lage, bei der Drehung der Trommel die Weichen zu verschwenken. Im dargestellten Falle ist angenommen, daß die Weichen 41 und 41b durch je einen zugehörigen Gruppenwahlstift in die dargestellte Stellung verschwenktworden sind.
  • Nach dem Empfang des zu dem Empfänger gehörenden Gruppenwahlimpulses soll nun: der Schalter 11 eingeschaltet werden. Dazu ist in einer bestimmten Nut ein axial verschiebbarer Schieber 5 mit einem langen Stift 6 eingesetzt, der sich bei der Drehung der Trommel auf der Bahn A, B bewegt. Beim Auftreffen und Entlanggleiten des Stiftes 6 an der Führungsbahn 51 wird der zugehörige- Schieber zunächst axial nach oben verschoben, und der Stift gelangt dann an die Kante der Weiche 41. Hierbei ist der Rechen 20 noch nicht auf -die Trommel zugeschwenkt. Wenn nun der Stift 6 an dem Endpunkt der Kante der Weiche 41 angekommen ist, und es wird in diesem Augenblick der dritte Tonfrequenzimpuls gegeben, so wird der Rechen 20 und damit die Führungsbahn 31 in den Weg des Stiftes 6 geschwenkt und dieser gleitet dann an dieser Führungsbahn auf dem Weg B entlang und gegen den Einschalthebel 111 des Schalters 11, und dieser Schalter wird eingeschaltet.
  • In Fig. 5 a ist die Stirnansicht auf die Führungsbahn in Richtung des Pfeiles A dargestellt. Wie hieraus ersichtlich ist, hat die Führungsbahn 31 einen größeren und einen kleineren Ausschnitt. Würde in dem Augenblick, in dem sich der Stift gerade am Ende der Weiche 41 befindet, kein Impuls gegeben worden sein, so würde der Rechen 20 mit der Führungsbahn 31 nicht verschwenkt, und der Stift würde entlang der Bahn A durch den großen Ausschnitt der Führungsbahn 31 hindurch und wirkungslos an dem Schalter 11 vorbeigelaufen sein. Der Stift 6 bleibt nun bis zum Ende des Umlaufes der Trommel in der Stellung stehen, in die er durch die Führungsbahn 31 gebracht wurde. Damit ist der Befehl zur Einschaltung des Schalters 11 ausgeführt.
  • Kurz vor Beendigung des Umlaufes wird durch einen axial reicht verschiebbaren Schieber, der in den letzten Anbringungsort eingesetzt ist und für jede Weiche 41, 41a, 41b je einen Stift besitzt, der sich in bezug auf die zugehörige Weiche in einer Bahn bewegt, wie sie für die Weiche 41 a durch die Bahn C dargestellt ist, die Weiche in die Stellung zurückgeschwenkt, wie sie für die Weiche 41a dargestellt ist. In dieser Stellung ist zunächst der Empfänger wieder inaktiv, und er muß erst durch einen Startimpuls und einen Gruppenwahlimpuls wieder zum Empfang eines Befehlsimpulses aktiv gemacht werden.
  • Es sei nun angenommen, daß bei der nächsten Umdrehung der Trommel nach Empfang des Startimpulses und des zugehörigen Gruppenwahlimpulses der Schalter 11 b in die Ausschaltstellung gebracht werden soll. Dies geschieht wieder durch einen Stift 6, der sich auf einem bestimmten Anbringungsort befindet. Drr Stift 6 war beispielsweise vorher bei inaktiv gemachten Empfänger durch die Führungsbahn 51 b in entsprechender Weise, wie für die Bahn D dargestellt ist, in die oberste Stellung gebracht worden. Bei der Drehurig der Trommel gleitet der Stift an der Führungskante der Weiche 41 b entlang (Bahn F, G). Am unteren Ende der Weiche ist ebenso wie an den anderen Weichen eine abgesetzte Nase angebracht, in die sich ein langer Stift für den Einrschaltimpuls, wie für die Bahn A, B beschrieben, entlang bewegt, während ein kurzer Stift, wie er für den Ausschaltimpuls vorgesehen ist, sich unter dieser Nase hinwegbewegt. Hierdurch gelangt nun der Stift gegen den oberen Teil der zugespitzten Führungsbahn 31 b, und wenn in diesem Augenblick der dritte Impuls gegeben und damit der Rechen an die Trommel herangeschwenkt wird, wird der Stift, wie durch i Bahn F dargestellt, nach oben abgelenkt, und er kommt mit dem Ausschalthebel 112b des Schalters 11b in Eingriff und bringt diesen dadurch in die Ausschaltstellung.
  • Wäre in dem Augenblick, in dem sich der Stift gerade am Ende der Weiche befindet, kein Impuls gegeben worden, so würde der Stift durch die kleine Aussparung der Führungsbahn 31 (Fig. 5 a), gemäß der dargestellten Bahn G, umvirksam an dem Schalter 11b vorbeigelaufen sein.
  • Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß die Verschwenkbarkeit der Weichen 41, 41 a, 41 b nur für den Fall erforderlich ist, daß eine Gruppenwahl bei den Empfängern vorgesehen ist. Ist keine Gruppenwahl erforderlich, so können diese Weichen festgestellt werden, oder es können auch statt dessen feste Führungsbahnen mit einer abgesetzten \Tase 42 vorgesehen sein, die dann eine Lage wie die rechte Kante der eingeschwenkten Weichen 41 und 41 b aufweisen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung für Fernsteuerempfänger mit einer von einem Synchronmotor angetriebenen, als Auswahlorgan dienenden Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Umfang der Trommel teils fest, teils in Achsrichtung verschiebbar angeordnete, sowohl in Umfangsrichtung als auch in Achsrichtung an beliebig wählbaren Stellen einsetzbare Stifte vorgesehen sind, von denen die verschiebbar angeordneten zur Betätigung von Befehlsschaltern dienen und bei gestartetem Empfänger vom Auswahlmechanismus automatisch in die Schaltebene geschoben werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trommel (1) in Achsrichtung verlaufende Nuten (2) vorgesehen sind, in welche Schieber (5, 6) mit über den Umfang der Trommel radial vorstehenden Stiften an den jeweils gewünschten Anbringungsorten einsetzbar sind..
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (5, 6) als flache Plättchen ausgebildet sind, die durch eine über den Umfang der Trommel (1) gelegte endlose Spiralfeder (8) festgehalten werden.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schieber an seiner am Trommelumfang liegenden Schmalseite mit einer flachen Kerbe (7) geeigneter Länge versehen ist, in der die Spiralfeder (8) liegt, die dadurch die Axialverschiebung des Schiebers begrenzt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Schieber teils fest im Gehäuse angebrachte Führungsbahnen (51, 51 ca, 51 b), teils an einem beweglichen Rechen angebrachte, für sich verstellbare Weichen in Gestalt eines schwenkbaren Führungshebels (41,41a-, 41 b) dienen.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Weichen (41, 41a, 41b) je nach ihrer Stellung den freien Durchgang der an den Schiebern (5, 6) angebrachten Stifte gestatten oder sich dem Stift derart in den Weg stellen, daß er nur nach einer bestimmten Axialverschiebung an der Weiche vorbeigeführt wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rechen: (20) außerdem Führungsbahnen (31, 31 a, 31 b) angebracht und so geformt sind, daß sie den Stift auf den Schalthebel (111, 112) für Ein- oder Ausschalten lenken oder ihm den. freien Durchgang gestatten. B. Anordnung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen (20) um einen Punkt (21) drehbar ist und bei Eintreffen eines Impulses durch ein Relais (12) entgegen der Wirkung einer Feder (22) der Trommel (1) genähert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: BBC-Mitteilungen 1953, S. 120; deutsche Patentschriften Nr. 747 933, 728 586; Elektrotechnische Zeitschrift, 1951, S. 354 bis 356.
DEL17704A 1954-01-16 1954-01-16 Anordnung fuer Fernsteuerempfaenger mit einem von einem Synchronmotor angetriebenen Auswahlorgan Pending DE1018962B (de)

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