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DE1061413B - Rundsteuersystem mit einem Normal- oder einem Sonderprogramm zugeordneten Empfaengern - Google Patents

Rundsteuersystem mit einem Normal- oder einem Sonderprogramm zugeordneten Empfaengern

Info

Publication number
DE1061413B
DE1061413B DEL26185A DEL0026185A DE1061413B DE 1061413 B DE1061413 B DE 1061413B DE L26185 A DEL26185 A DE L26185A DE L0026185 A DEL0026185 A DE L0026185A DE 1061413 B DE1061413 B DE 1061413B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
program
receiver
command
group
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL26185A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Brand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL26185A priority Critical patent/DE1061413B/de
Publication of DE1061413B publication Critical patent/DE1061413B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • H02J13/1313
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y04INFORMATION OR COMMUNICATION TECHNOLOGIES HAVING AN IMPACT ON OTHER TECHNOLOGY AREAS
    • Y04SSYSTEMS INTEGRATING TECHNOLOGIES RELATED TO POWER NETWORK OPERATION, COMMUNICATION OR INFORMATION TECHNOLOGIES FOR IMPROVING THE ELECTRICAL POWER GENERATION, TRANSMISSION, DISTRIBUTION, MANAGEMENT OR USAGE, i.e. SMART GRIDS
    • Y04S40/00Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them
    • Y04S40/12Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment
    • Y04S40/121Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment using the power network as support for the transmission

Landscapes

  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

DEUTSCHES
Zur zentralen Fernsteuerung von Verbrauchern, die dem Energieverteilungsnetz angeschlossen sind, werden dem Netz von einem Sender aus nach einem bestimmten Programm Tonfrequenzimpulse überlagert, die von den Verbrauchern zugeordneten Empfängern je nach dem gesendeten Impulsbild die eine oder andere Verbrauchergruppe steuern. Es sind zur Zeit zwei Verfahren der Impulsübermittlung gebräuchlich. Bei dem Impulszeitverfahren werden die Empfänger durch die zeitliche Impulslänge, bei dem Impulsintervallverfahren durch eine Aufeinanderfolge von gleich laugen Impulsen in einem bestimmten Zeitabstand gesteuert. Bei den folgenden Betrachtungen soll ein Empfänger nach dem letzten Verfahren zugrunde gelegt werden.
Jeder Empfänger ist nur für einen bestimmten Impulsbefehl, der sich aus verschiedenen Einzelimpulsen zu einem Impulsbild zusammensetzt, eingestellt. Eine zylindrische Trommel ist mit einem Synchronmotor gekoppelt, der bei Beginn eines gesendeten Impulsbildes bei Eintreffen des ersten, also des Startimpulses anläuft und die Trommel dreht. Auf ihrem Umfang sind in bestimmter Reihenfolge Reiter angebracht, die bei zeitgerechtem Eintreffen der Tonfrequenzimpulse des gesendeten Impulsbildes die gewünschte Schaltaufgabe auslösen. Der Empfänger ist so· eingerichtet, daß die Trommel nach einer Umdrehung sich in seiner Ausgangsstellung automatisch wieder stillsetzt.
In seinen Einzelheiten ist der Empfänger in der Beschreibung der deutschen Patentschrift 1 018 962 erläutert. Auf dem Umfang der Trommel sind achsparallele Nuten angeordnet, die als Schaltorte feste und verschiebbare Stifte in einer bestimmten Anordnung tragen. Von den vorgesehenen 24 Schaltorten auf dem Umfang der Trommel ist der erste als Startplatz und der zweite zur Sicherung gegen Störimpulse als Sperrplatz vorgesehen. Die übrigen Schaltorte sind mit Gruppenstiften, die zur Auswahl der für die betreffende Empfängergruppe bestimmten Impulse dienen, und mit Befehlsstiften besetzt. Die Walze bewegt sich nach Inbetriebsetzung durch den Startimpuls in 24 Sekunden einmal um sich selbst und setzt sich dann automatisch wieder still. Bei zeitgerechtem Eintreffen der Impulse werden die in den Nuten achsparallel verschiebbaren Befehlsstifte durch Weichen, die an einem der Walze gegenüberliegend angeordneten Rechen verschwenkbar angebracht sind, in Bahnen gelenkt, in denen sie die gewünschten Schaltaufgaben ausführen, d. h., in denen sie die in der Nähe der Walze angeordneten Schalter durch. Umlegen von Schalthebeln.betätigen können (Aktivbahnen).
Das Impulsbild wird im Sender durch einen Impulsgeber in Zusammenwirkung mit einem Programm-Rundsteuersystem mit einem Normaloder einem Sonderprogramm
zugeordneten Empfängern
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs -G. m. b. H., Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Helmut Brand, Hameln,
ist als Erfinder genannt worden
geber erzeugt und einem Tonfrequenzgenerator zugeleitet, der es in das Energieversorgungsnetz einspeist. Der Impulsgeber besteht aus einem Kontaktarm, der, von einem -Synchronmotor angetrieben, nach Inbetriebnahme eine Umdrehung synchron zu dem Empfängerauswahlorgan ausführt und dabei eine Anzahl von Kontaktsegmenten überstreicht. Der Kontaktarm des Impulsgebers überstreicht während, einer Umdrehung alle Kontaktsegmente und stellt somit jedesmal bei Berührung des Segmentes eine Verbindung zu einem Relais her, das die Einspeisung der Tonfrequenz in das Energieversorgungsnetz steuert. Bei 24 Kontaktsegmenten ist also bei einem Umlauf des Kontaktarmes die Erzeugung von 24 Einzelimpulsen möglich. Die Breite der einzelnen Kontaktsegmente ist bei konstanter Umlaufzeit also maßgebend für die Länge jedes Einzelimpulses. In die Leitungen, die von den Kontaktsegmenten zu dem Relais führen, sind Schalter des Programmgebers eingebaut, mit deren Hilfe jedes gewünschte Impulsbild eingestellt werden kann. Wird beispielsweise in der 6., 10. und IS. Sekünde nach dem Start des Impulsgebers ein Impuls für das Energieversorgungsnetz gewünscht, so werden nur der sechste, zehnte und fünfzehnte Schalter des Programmgebers geschlossen, die anderen hingegen bleiben geöffnet. Beim Umlauf des Kontaktarmes des Impulsgebers werden also dem Steuerrelais nur zu den gewünschten. Zeiten (6., 10., 15. Sekunde) während des Umlaufs des Kontaktarmes des Impulsgebers Spannungen zugeführt, so daß nur zu diesen Zeiten die Einspeisung der Tonfrequenzimpulse in das Energieversorgungsnetz erfolgen kann.
Für die Durchführung von Sonderprogrammen, wie z. B. Luftschutzwarnsignalen, ist die erwähnte Fernsteueranlage nicht geeignet, da -infolge des für die Luftwarnung festgelegten, zur Erzeugung der Heul-
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3 4
töne erforderlichen Impulsbildes eine zwangläufige ■ Die Erfindung bezweckt, bei einem Rundsteuer-Störung der Normalempfänger eintreten würde. Für system, bei dem sowohl Empfänger für ein Normal-Luftschutzwarnzwecke sind deshalb besondere An- als auch für ein Sonderprogramm mit Impulsen ein lagen vorgesehen, die mit einer anderen Frequenz un- und derselben Tonfrequenz gesteuert werden können, abhängig von der Fernsteuerung der Normal- 5 ein vom ' Normalprogramm getrenntes Sonderempfänger arbeiten. . programm ohne Rücksicht auf das Senden des
Während ein Normalempfänger durch die spezielle Normalprogramms zu senden. Für dieses Rundsteuer-Anordnung· seiner Gruppen- und Befehlsstifte weit- system werden Rundsteuerempfänger benutzt nach geliend verschlüsselt ist, liegt bei dem Luftschutz- einer in der deutschen Patentschrift 1 018 962 bewärnempfänger ein besonderes Problem vor, weil ja io schriebenen Bauart mit auf dem Umfang einer Tromdie Luftschutzwarnung auch während eines laufenden mel angebrachten Schaltorten. Erfindungsgemäß ist Normalprogramms zu jeder Zeit möglich sein soll. Da jeder zweite der vorhandenen Schaltorte dem Sondernun die Luftschutzwarnempfänger mit den Normal- programm zugewiesen, und auf jedem dem Sonderempfängern bei Durchgabe eines Normalprogramms programm zugewiesenen Schaltort ist ein Gruppenanlaufen, muß also eine Verschlüsselung eines Luft- 15 schaltstift (1 in Fig. 2) und daneben ein Befehlsschaltschutzempfängers bei jeder Stellung seiner Emp- stift zum Ein- und Ausschalten des dem Sonderfängerwalze gegeben sein. Eine jederzeitige Ver- programm zugeordneten Verbrauchers angebracht, schlüsselung wird nach der Erfindung durch die An- Durch die Einführung einer derartigen Sperrplatzordnung von jeweils einem ortsfesten Gruppenstift anordnung wird zwar die Zahl der zu steuernden und einem verschiebbaren Befehlsstift in einer ge- 20 Verbraucher wesentlich eingeschränkt, es wird jedoch meinsamen Nut auf der Empfängertrommel erreicht. . erreicht, daß mit demselben Empfängertyp sowohl ein Der Verschlüsselungsvorgang wird an Hand der normales Fernsteuerprogramm als auch die Steuerung Fig. 2 deutlich, in der eine Empfängerweiche dar- von z.B. Luftschutzwarnanlagen als Sonderprogramm gestellt ist. Normalerweise nimmt die Weiche 2 die in durchgeführt werden kann. Die Empfänger können Fig. 2 a dargestellte Inaktivstellung ein, d.h., dem 25 beispielsweise auf den geraden Schaltorten ihrer Ausauf der Empfängerwalze angeordneten und sich bei wahlorgane ein normales Fernsteuerprogramm und Rotation der Walze auf der durch Pfeil 12 angedeu- auf den ungeraden Schaltorten ein Luftschutzwarnteten Bahn bewegenden Befehlsstift 3 bietet sie einen programm oder umgekehrt steuern, ohne daß eine freien Durchlauf. Der Gruppenstift 1 ist so- kurz ge- gegenseitige Beeinflussung und Störung stattfindet, halten, daß auch er die Weiche passiert, ohne sie zu 30 Als Ansprechorgan besitzt der erfindungsgemäße berühren, wenn der Rechen seine abgeschwenkte Stel- Fernsteuerempfänger die eingangs erwähnte, in der lung innehat, d. h. wenn kein Impuls kommt. Bei deutschen Patentschrift 1 018 962 beschriebene zylin-Beginn eines Luftschutzwarnprogramms befinden sich drische Trommel mit den auf dem Umfang angeordwährend des ersten Signalimpulses, der den Rechen neten achsparallelen Nuten, in denen radial gerichtete und damit die Weiche der Trommel nähert, ein 35 Stifte ortsfest oder verschiebbar angeordnet sind. Die Gruppenstift 1 und ein Befehlsstift 3 nach Fig. Ib ortsfesten Stifte sind zur Betätigung der Weichen stets gerade innerhalb des Funktionsbereiches, d. h., vorgesehen, die an dem in bezug auf die Walze be-■sie befinden sich bei Eintreffen des Impulses auf ihren weglichen Rechen schwenkbar angebracht sind. Die Bahnen 11 und 12 kurz vor der Weiche 2 (Fig. 2 a). verschiebbaren Stifte werden während des Passierens Der Gruppenstift 1 schwenkt jetzt auf seinem Wege 40 der Weichen, d.h. während des Passierens ihres die Weiche2 in Pfeilrichtung 13 um die Achse 9. Der Funktionsbereiches, von diesen je nach deren Stellung Befehlsstift 3 wird zwar durch die geschwenkte Weiche in Aktiv- oder Inaktivbahnen gelenkt. Die Gleitbahnen aus seiner Bahn (Pfeil 12') gelenkt, er kann aber an den Weichen zur Leitung der Befehlsstifte sind so keinen Schaltvorgang ausführen, da er sich noch nicht ausgebildet, daß sie diese, wenn die Weichen durch in einer Aktivbahn befindet (Fig. 2 b). Erst wenn die 45 Gruppenstifte verstellt sind, in Aktivbahnen, wenn sie Weiche durch den Gruppenstift vollständig herum- hingegen durch Sperrstifte zurückgestellt sind, nicht geschwenkt ist, bietet sich dem folgenden Befehlsstift 4 lenken, so daß sie nicht schalten. Eine Verschlüsselung eine Gleitfläche 8 an der Weiche, die ihn je nachdem, des als Luftschutzwarnempfänger arbeitenden Fernob die Weiche der Empfängertrommel genähert ist Steuerempfängers wird erreicht, indem die für das oder nicht, in eine Einschaltbahn bzw. in eine Aus- 50 Luftschutzwarnprogramm eingestellte Trommel auf schaltbahn 5 führt (Fig. 2 c). Mit dem Rechen ist eine den zwischen den Sperrplätzen liegenden freien Schalt-Gleitbahn 8' fest verbunden, die die Verlängerung der orten je einen festen Gruppenstift und1 einen ver-Weichengleitbahn 8 bildet. Wird bei aktiv gemachter schiebbaren Befehlsstift trägt. Bei Eintreffen des Weiche gerade ein Impuls gegeben, wenn sich der ersten Impulses eines Luftschutzwarnprogramms wird Befehlsstift in seinem Funktionsbereich befindet, so 55 der sich gerade in Höhe der Weiche befindliche gleitet er, da der Rechen durch den Impuls der Walze Gruppenstift durch Verstellung der Weiche den in genähert ist, über die Gleitfläche 8' in die Einschalt- gleicher Ebene liegenden Befehlsstift in eine Inaktivbahn, in der er einen Schalter betätigt, der die Luft- bahn leiten, so daß erst der folgende Befehlsstift einen Schutzsirene auslöst. Wird kein Impuls gegeben, wenn Schaltvorgang ausführen kann,
der Befehlsstift den Funktionsbereich passiert, dann 60 An Hand der Zeichnung sei die Erfindung an einem gleitet er, da sich der Rechen in seiner angehobenen Ausführungsbeispiel, in dem der eingangs beschrie-Stellung befindet, nicht über die Gleitbahn 8', sondern bene Empfängertyp zugrunde gelegt ist, im einzelnen bewegt sich darunter hinweg in die Ausschaltbahn 5. näher beschrieben.
Die Rückstellung der Weichen, also die Wieder- Fig. 1 zeigt eine Gegenüberstellung der Besetzung empfangsbereitschaft des Empfängers erfolgt durch 65 der einzelnen Schaltorte des Auswahlorgans für einen Impuls, der auf einen geradzahligen, also auf Normalempfänger und Sonderprogrammempfänger; einen für Normalprogramm bestimmten Schaltort Fig. 2 gibt eine Empfängerweiche in drei Arbeitsgegeben wird. Der Sperrstift 7, der während dieses Stellungen wieder.
Impulses den Funktionsbereich durchläuft, dreht die Der Umfang der Trommel, auf. dem sich 24 Schalt-
Weiche in die in Fig. 2 a dargestellte Lage zurück. 70 orte befinden, ist in Fig. 1 a für einen normalen Fern-

Claims (3)

Steuerempfänger und in Fig. 1 b für einen Luftschutzwarnempfänger in der Ebene abgerollt dargestellt. Die mit den Zahlen 0, 1, 2 ... 23 versehenen Felder stellen je einen Schaltort dar. Jeder Schaltort wird auf dem Trommelumfang durch eine sich über die ganze Breite erstreckende Nut gebildet. Die Nuten sind je nach dem Impulsbild, auf das der Empfänger eingestellt ist, mit festen Gruppen- oder Sperrstiften und mit axial verschiebbaren Befehlsstiften besetzt. Bei Verwendung als Normalempfänger sind die ungeraden Schaltorte und bei Verwendung als Luftschutzwarnempfänger die geraden Schaltorte als Sperrplätze ausgebildet, d. h., diese Orte auf der Trommel sind mit Stiften besetzt, die den Empfänger inaktiv machen, wenn sie während der Dauer eines Impulses gerade ihren Funktionsbereich durchlaufen, also die am Rechen angeordneten Weichen passieren. Die geraden Schaltorte 2, 4 ... 12 werden für den Normalempfänger als Gruppenplätze benutzt, d. h., auf diesen Plätzen werden Schaltstifte untergebracht, deren Anordnung bei einer bestimmten Gruppe von Empfängern gleich ist. Die geraden Schaltorte 14, 16... 22 sind den innerhalb ihrer Nuten verschiebbaren Befehlsstiften vorbehalten. Der Schaltort 0 dient als Startplatz und ist mit einem Sperrstift besetzt, dessen Aufgabe es ist, die Weichen bei Start zunächst in eine Inaktivstellung zu bringen. Bei Verwendung des Fernsteuerempfängers für Luftschutzwarnzwecke sind die ungeraden Schaltplätze 1, 3 ... 23 mit je einem ortsfesten Gruppenstift und einem verschiebbaren Befehlsstift besetzt. Die Funktion des nicht besetzten Startplatzes und die Anordnung der Gruppen- und Befehlsstifte wird im folgenden noch näher erläutert. Der besonderen Ausbildung der Fernsteuerempfänger, einmal als Normalempfänger und zum anderen als Luftschutzwarnempfänger mit der besonderen Anordnung ihrer Sperrplätze, durch die bewirkt wird, daß bei Sendung eines Sonderprogramms die Normalempfänger und bei Sendung eines Normalprogramms die Luftschutzwarnempfänger automatisch gesperrt sind, muß auf der zentralen Sendestelle Rechnung getragen werden. Während bisher der im Sender vorgesehene Impulsgeber durch Einstellung des Programmgebers in der Lage war, unter Verwendung aller seiner Kontaktsegmente ein beliebiges Impulsbild auszusenden, ist jetzt die eine Hälfte seiner Kontatktsegmente nur für die Sendung eines Normalprogramms und die andere Hälfte nur für die Sendung eines Luftschutzwarnprogramms eingerichtet. Die Kontaktsegmente sind dabei abwechselnd mit dem Programmgeber für Normalprogramm und mit dem für Luftschutzwarnprogramm verbunden, so daß der Impulsgeber für Normalprogramm nur mit seinem in der örtlichen Aufeinanderfolge geraden und für Luftschutzwarnprogramm nur mit seinen ungeraden Kontaktsegmenten aktiv werden kann. Es kann also mit dem Impulsgeber zur Erzeugung eines Normalprogramms, wenn als Impulsdauer 1 Sekunde angesetzt ist, nach dem Startimpuls höchstens nur in jeder folgenden geradzahligen Sekunde ein Impuls gesendet werden. Für Sonderprogramm kann infolge der Kontaktsegmente nur in jeder ungeradzahligen Sekunde nach dem Startimpuls ein Impuls abgegeben werden. Von den im Netz verteilten Empfängern werden bei g5 Aussendung einer derartigen Impulsverteilung nur diejenigen ansprechen, die auf ihren ungeraden Schaltorten keine Sperrstifte besitzen, d. h. alle Luftschutzwarnempfänger. Da auf jedem zweiten. Schaltort eines Luftschutzwarnempfängers ein Befehlsstift sitzt, der innerhalb seines Funktionsbereiches während der Dauer eines Impulses eine aktiv gemachte Weiche durchläuft, erfolgt eine einmalige Einschaltung der vom Empfänger gesteuerten Sirene durch den ersten Befehlsstift. Die folgenden Befehlsstifte passieren die Einschaltbahn, ohne einen weiteren Vorgang auszulösen. Nach jedem Umlauf werden die Empfängertrommeln durch den automatischen Startimpuls gestartet. Es ist jetzt klar, daß der Startplatz auf der Empfängerwalze unbesetzt bleiben muß, um ein ungestörtes Luftschutzwarnprogramm durchzuführen. Mit dem erfiii dungsgemäß en Fernsteuerempfänger wird es also jetzt möglich, auch das Luftschutzwarnprogramm mit derselben Tonfrequenz durchzuführen, die für die Steuerung der Normalempfänger verwendet wird. Erst durch die alternierende Anordnung der Schaltorte auf den Empfängertrommeln einmal für Normalprogramm und zum anderen Mal für Luftschutzwarnprogramm wird die gestellte Aufgabe in einer derart vorteilhaften Weise gelöst, daß eine gegenseitige Störung der einzelnen Programme vollständig ausgeschlossen ist. Darüber hinaus, ist unabhängig von einem bereits laufenden Normalprogramm jederzeit eine Steuerung der Luftschutzwarnempf anger möglich, indem der Impulsgeber im Sender lediglich nur auf Luftschutzwarnprogramm umgestellt zu werden braucht. Automatisch werden dann die Normalempfänger für den weiteren Umlauf ihrer Walzen inaktiv gemacht, da die jetzt ausgesendeten Fernsteuerimpulse auf Sperrplätze für Normalempfanger treffen. Patentansprüche:
1. Rundsteuersystem mit einem Normal- oder einem Sonderprogramm zugeordneten Empfängern, deren synchron umlaufende Schalttrommeln über auf diesen Trommeln angebrachte Schaltstifte entsprechend dem zugeordneten Impulsbild Schalter steuern (Zellweger-Etnpfanger), dessen vom Normalprogramm getrenntes Sonderprogramm ohne Rücksicht auf das Senden des Normalprogramms gesendet werden kann, dadurch gekenruzeichnet, daß jeder zweite der vorhandenen Schaltorte dem Sonderprogramm zugewiesen ist und daß auf jedem dem Sonderprogramm zugewiesenen Schaltort des Rundsteuereimpfängers auf- dem Umfang der Empfängertrommel (Fig. Ib) ein Gruppenschaltstift (1 in Fig. 2) und daneben ein Befehlsschaltstift zum Ein- und Ausschalten des dem Sonderprogramm zugeordneten Verbrauchers angebracht sind.
2. Sonderprogrammempfänger für ein Rundsteuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Trommel auf jedem dem Normalprogramm zugeordneten Schaltort (Fig. Ib) einen Sperrstift (7 in Fig. 2) trägt.
3. Formalprogrammempfänger für ein Rundsteuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Trommel auf jedem dem Sonderprogramm zugeordneten Schaltort (Fig. la) einen Sperrstift (7 in Fig. 2) trägt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 018 962.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©909 577/320 7.59
ZEICHNUNGEN BLATT 1
AUSGABETAG: 16. JULI 1959
kl. 21 c 45/06
INTERNAT. KL. H 02 C
Fig. la
Normal- Empfänger
Fig.n
SonderprogranwrEmpfänger
Sperre Befehl 0 Sperre 1 Qruppe Befehl 2 Sperre 3 Gruppe Befehl Sperre 5 Gruppe Befehl 6 Sperre 7 Gruppe Befehl 8 Sperre 9 Gruppe 10 Sperre 11 Gruppe 12 Sperre 13 1U Sperre 15 16 Sperre 17 18 Sperre 19 20 Sperre 21 22 Sperre 23
Sperre Befehl öruppe Sperre Befehl Gruppe Sperre Befehl Gruppe Sperre Befehl Gruppe Sperre Befehl Gruppe Sperre Befehl Gruppe Sperre Befehl Grruppe Sperre Befehl Gruppe Sperre Befehl Gruppe Sperre Befehl Gruppe Sperre Befehl Gruppe Befehl· Gruppe
f ZEICHNUNGEN BLATT 1
AUSGABETAG: 16. JULI 1959
DAS 1061413 KL.21c 45/06 INTERNAT. KL. H 02 C
909 577/320
DEL26185A 1956-11-10 1956-11-10 Rundsteuersystem mit einem Normal- oder einem Sonderprogramm zugeordneten Empfaengern Pending DE1061413B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018962B (de) 1954-01-16 1957-11-07 Licentia Gmbh Anordnung fuer Fernsteuerempfaenger mit einem von einem Synchronmotor angetriebenen Auswahlorgan

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018962B (de) 1954-01-16 1957-11-07 Licentia Gmbh Anordnung fuer Fernsteuerempfaenger mit einem von einem Synchronmotor angetriebenen Auswahlorgan

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