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DE1017975B - Maschine zum Fuellen von Behaeltern mit Schuettgut - Google Patents

Maschine zum Fuellen von Behaeltern mit Schuettgut

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Publication number
DE1017975B
DE1017975B DEU2509A DEU0002509A DE1017975B DE 1017975 B DE1017975 B DE 1017975B DE U2509 A DEU2509 A DE U2509A DE U0002509 A DEU0002509 A DE U0002509A DE 1017975 B DE1017975 B DE 1017975B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
motor
bulk material
belt
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU2509A
Other languages
English (en)
Inventor
Victor George Jenner
Vivian Desmond Worstall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unilever NV
Original Assignee
Unilever NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Unilever NV filed Critical Unilever NV
Publication of DE1017975B publication Critical patent/DE1017975B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/40Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by timing of filling operations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B39/00Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers
    • B65B39/14Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers movable with a moving container or wrapper during filling or depositing
    • B65B39/145Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers movable with a moving container or wrapper during filling or depositing in an endless path
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Maschine zum Füllen von Behältern mit Schüttgut Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Füllen von Behältern mit einem vorbestimmten Gewicht von Schüttgut, z. B. zerkleinertem oder feinteiligem Material.
  • Viele Verbrauchsgüter, wie z. B. Waschpulver, werden nach Gewicht verkauft, und die Geschwindigkeit und Genauigkeit des Füllens sind Faktoren, welche die Herstellungskosten des Produktes wesentlich beeinflussen.
  • Es sind Äviege-Füllmaschinen bekannt, welche eine Batterie aus einer Mehrzahl von einzelnen automatischen Wiegevorrichtungen benutzen. Jede automatische Wiegevorrichtung wiegt die erforderliche Menge des Schüttguts aus und gibt sie in einen Behälter ab.
  • Eine hohe Füllgenauigkeit kann erzielt werden, wenn genügend Zeit zur Vollendung des Wiegevorganges zur Verfügung steht.
  • Zur Erzielung höherer Füllgeschwindigkeiten sind Maschinen vorgeschlagen worden, die einen drehbaren Füllkopf mit einer Mehrzahl von im gleichen Abstand angeordneten Abgabetrichtern besitzen, die mit konstanter Geschwindigkeit unter Einrichtungen bewegt werden, welche den Trichter mit Schüttgut beschicken.
  • Es sind zahlreiche Einrichtungen zur Zufuhr von Schüttgut mit konstanter Geschwindigkeit bekannt.
  • Sie können die Gestalt eines Förderbandes haben, das mit einer konstanten Geschwindigkeit unter einem das Gut enthaltenden Trichter läuft. Das Gut auf dem Förderband wird gewogen, und die Messung wird dazu benutzt, den Fluß des Gutes von dem Trichter auf das Förderband konstant zu halten. Es ist jedoch gefunden worden, daß, wenn eine Gutzuführeinrichtung dieser Art mit einem drehbaren Füllkopf kombiniert wird, die Anordnung nicht zufriedenstellend arbeitet.
  • Es ist ferner gefunden worden, daß dies darauf zurückzuführen ist, daß beim Ingangsetzen oder Anhalten oder beim Wechseln der Geschwindigkeit der Vorrichtung der Füllkopf und die Zuführeinrichtung nicht auf die gleiche Weise reagieren und daß dieser Nachteil ütberwunden werden kann, indem man die Anordnung so trifft, daß die Zuführeinrichtung Schüttgut nicht mit einer konstanten Geschwindigkeit, sondern mit einer Geschwindigkeit zuführt, die eine Funktion der Drehgeschwindigkeit des Füllkopfes ist.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Maschine zum Füllen von 13ehältern mit einem vorbestimmten Gewicht von Schüttgut mit einer kontinuierlich arbeitenden Zuführvorrichtung zur Abgabe eines Stromes des Schüttguts, einer regelbaren Speisevorrichtung, welche die Zuführvorrichtung mit dem Schüttgut speist, einer auf das Gewicht des Schüttguts auf der Zuführvorrichtung ansprechenden Wiegevorrichtung, einer Regelvorrichtung, die auf die Wiegevorrichtung anspricht und die Speisevorrichtung regelt, um das Gewicht konstant zu halten, einem kontinuierlich drehbaren Füllkopf mit einer Vielzahl von im gleichen Abstand angeordneten Abgabetrichtern, einer Vorrichtung zum Drehen des Füllkopfes, um die Trichter durch den Schüttgutstrom hindurchzubewegen, und einer Vorrichtung zum kontinuierlichen Bewegen der Behälter, welche jeden Behälter in Ausrichtung mit dem unteren Ende je eines Trichters bringt, wenn der Trichter sich durch den Schüttgutstrom bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Synchronisiervorrichtung zum Synchronisieren der Geschwindigkeit der Zuführvorrichtung mit der Drehgeschwindigkeit des Füllkopfes vorgesehen ist.
  • Die regelbare Speisevorrichtung kann eine solche sein, die mit Schwingungen arbeitet, wobei die Menge des abgegebenen Gutes von der Schwingungsamplitude abhängt. Vorrichtungen zum mengengleichen Füllen von Behältern mit Zufuhr des Guts durch eine in Schwingungen versetzte Rüttelvorrichtung sind an sich bekannt. Die Speisevorrichtung kann auch einen Trichter, eine Rutsche od. dgl. für das Schüttgut, eine Trommel, die mit einem Teil ihrer zylindrischen Oberfläche in einer Öffnung im Boden des Trichters liegt, Mittel zum Drehen der Trommel und einen Schieber od. dgl. aufweisen, der an der Vorderseite des Trichters angebracht ist, um die Höhe der Schicht des den Trichter verlassen den Guts auf der Trommel zu regeln. Gewünschtenfalls kann die Speisevorrichtung auch einen Trichter od. dgl. für das Gut, ein Förderband, dessen Oberfläche unmittelbar unter einer Öffnung im Boden des Trichters liegt, Mittel zum Antrieb des Bandes und einen Schieber umfassen, der an der Vorderseite des Trichters angeordnet ist und die Höhe der Schicht des den Trichter verlassenden Guts auf dem Band regelt. Die letztgenannte Ausführungsform - wird in der Praxis vorzugsweise angewendet.
  • Bei den letzten beiden Ausführungsformen kann die Gutsmenge dadurch eingestellt werden, daß der Spalt zwischen dem Schieber und der Trommel bzw. dem Förderband-eingestellt oder die Drehgeschwindigkeit der Trommel bzw die Bewegungsgeschwindigkeit des Bandes geändert wird.
  • Die Wiegevorrichtung ist vorzugsweise mit einem Zeiger verstellen, dessen Verschiebung eine Funktion des Gewichts des Guts auf der Zuführvorrichtung ist.
  • Die Regelvorrichtung kann die Form von Relais besitzen, die durch Anzeigeelemente betätigt werden. Die Anzeigeelemente können bei Änderung einer Reaktanz in Tätigkeit treten, oder sie können elektrische Kontakte haben, um eine Verschiebung des Zeigers aus einer vorbestimmten Stellung und damit eine Abweichung des Gewichts des Guts auf der Zuführvorrichtung von einem vorbestimmten Wert festzustellen.
  • Regelvorrichtungen in der Form von Relais, die durch auf Reaktanzänderungen ansprechende Elemente betätigt werden, werden im nachstehenden allgemein als Annäherungsschalter bezeichnet.
  • Die Synchronisiervorrichtung besitzt vorzugsweise einen entfernt aufgestellten Übertragermotor, der mit dem drehbaren Füllkopf gekuppelt ist, und einen entfernt aufgestellten Mitlaufmotor, der so angeordnet ist, daß er die Zuführvorrichtung steuert. Die Motoren sind vorzugsweise selbstsynchronis ierende Dreiphasenmotoren, die gewöhnlich als »Selsyn«-Motoren bezeichnet werden.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen an einer bevorzugten Ausführungsform beispielsweise näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt schematisch eine Ansicht der 114aschine Fig. 2 zeigt schematisch in schaubildlicher Darstellung die einstellbare Mengen abgebende Speisevorrichtung und die zugehärige Ausrüstung; Fig. 3 zeigt schematisch in schaubildlicher Darstellung den Füllkopf mit den ihm zugeordneten Teilen.
  • Das Schüttgut wird von einer geeigneten Quelle (nicht dargestellt) einem Trichter 1 zugeführt, von dem drei Seiten auf einem Förderband 2 ruhen, das über einen Getriebekasten 3 von einem Elektromotor 4 angetrieben wird. Die Bewegungsrichtung des Förderbandes ist durch einen Pfeil angegeben. Die drei Seiten des Trichters 1 bilden zusammen mit der Vorderseite den Umfang der obengenannten Öffnung im Boden des Trichters.
  • Die Vorderseite des Trichters 1 ist mit einem be wegbaren Schieber 5 versehen, der mittels einer Zahnstange6 und eines Zahnrades 7 auf- und abbewegt werden kann, um den Spalt zwischen der unteren Kante des Schiebers 5 und dem Förderband 2 und dementsprechend die Höhe der Schicht des den Trichter verlassenden Schüttguts auf dem Förderband einzustellen.
  • Das Schüttgut fällt von dem Förderband 2 auf das Laufband 8 der Zuführvorrichtung. Das Laufband 8 geht über eine lose Rolle 9 und über eine Antriebsrolle 10, die mittels eines Treibriemens mit einem selbstsynchronisierenden Dreiphasen-Mitlaufmotor 11 gekuppelt ist.
  • Die Rollen 9 und 10 und der selbstsynchronisierende Motor 11 sind auf einem Gestell 12 angebracht, das auf einem Satz von Schneidenlagern 13 getragen ist.
  • Der Satz besteht aus zwei Lagern, von denen je eins auf jeder Seite des Gestells 12 auf einer Achse angeordnet ist, die rechtwinklig zur Bewegungsrichtung des Laufbandes 8 verläuft.
  • Die elektrischen Verbindungen des selbstsynchron,isierenden Motors 11 werden durch ein fünfadriges Kabel hergestellt, das biegsam an ihm befestigt ist, so daß nur eine sehr geringe mechanische Beanspruchung auf das Gestell 12 einwirkt. Diese Beanspruchung läßt sich auf ein Minimum herabsetzen, indem dafür gesorgt wird, daß die biegsame Verbindung so nahe wie möglich an der Achse der Schneidenlager 13 liegt. Zur Vereinfachung der Darstellung ist in der Zeichnung das Kabel so dargestellt, daß es die selbstsynchronisierenden Motoren unmittelbar verbindet. - Der selbst synchronisierende Mitlaufmotor 11 ist auf dem Gestell 12 in einem solchen Abstand von der Achse der Schneidlager 13 befestigt, daß das Gestell im Gleichgewicht ist, wenn sich das genaue Gewicht des Schüttguts auf dem Förderband 8 befindet.
  • Das Gestell ist mit einer Wiegevorrichtung 14 mitr tels einer Lenkervorrichtung 15 mechanisch verbunden, die am Ende des Gestells 12 in der Nähe der Rolle 9 befestigt ist. Die Wiegevorrichtung hat einen Zeiger 16, dessen Verschiebung eine Funktion des auf die Lenkervorrichtung 15 ausgeübten Zuges und daher des Gutgewichtes auf dem Band 8 ist. Das freie Ende des Zeigers 16 liegt zwischen den Elektroden 17 und 18 von zwei Annäherungsschaltern 19 bzw. 20. Diese beiden Annäherungsschalter bilden die Regelvorrichtung. Die Anordnung ist derart getroffen, daß, wenn das richtige Gewicht des Materials auf dem Band 8 liegt, das Ende des Zeigers in der Mitte zwischen den beiden Elektroden liegt. Die Regelvorrichtung steuert einen elektrischen Umkehrmotor 21, der mit dem Zahnrad 7 mittels eines Getriebekastens 22 mechanisch gekuppelt ist. Auf diese Weise wird bei irgendeiner Abweichnung des Gutgewichts auf dem Band 8 einer der beiden Annäherungsschalter 'betätigt, wodurch der Motor 21 in Gang gesetzt wird, der wiederum den Schieber 5 einstellt, bis das Gewicht wieder den vorbestimmten Wert erreicht. Gegebenenfalls kann eine Rückkopplungs- oder Verzögerungsvorrichtung eingeschaltet sein, um das »Übereilena zu verringern.
  • Der Füllkopf der Maschine hat einen kreisförmigen Tisch 23, der an einer senkrechten Welle oder Spindel 24 befestigt ist. Die Spindel 24 wird über ein SchneR-kenrad 25 und ein Getriebe 26 von einem Elektromotor 27 mit veränderbarer Geschwindigkeit angetrieben. Der kreisförmige Tisch trägt zwölf identisch ausgebildete, im gleichen Abstand angeordnete Trick ter 28, wobei jeder Trichter von seinem benachbarten Trichter durch eine Schneidkante 29 getrennt ist, die ein scharfes Abschneiden des Guts, das aus einem Zufuhrtrichter 30 heraustritt, der zur Führung für den von dem Band 8 herabfallenden Strom des Guts dient, gestattet.
  • Die Vorrichtung zum Bewegen der Behälter besitzt die Form eines Kettenförderbandes 31, das eine Vielzahl von Haltern 32 für die Behälter besitzt. Das Form derband 31 wird mittels eines Kettenrades 33 angetrieben, das auf der Spindel 24 befestigt ist. Die PIalter 32 für die Behälter sind mit Bezug auf die Trichter 28 derart angeordnet, daß, wenn ein Behälter, z. B. ein I(arton, in den Füllkopf eintritt, er mit dem unter ren Ende eines Trichters 28 nicht später in Ausrichtung kommt, als der betreffende Trichter unter den Zufuhrtrichter 30 gelangt, worauf er mit dem Trichter 28 um die Spindel 24 über annähernd 1800 umläuft und dann den Füllkopf verläßt.
  • Mit der Spindel 24 ist ferner ein selbstsynchronisierender Übertragermotor 34 gekuppelt, der mit dem selbstsynchronisierenden Mitlaufmotor 11 elektrisch verbunden ist. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, daß die Rotoren der selbstsynchronisierenden Motoren synchron umlaufen und daß daher das Verhältnis der Bewegungsgeschwindigkeit der Trichter 28 an dem Zufuhrtrichter 30 vorbei zu der Bewegungsgeschwindigkeit des Bandes 8 konstant ist. Ferner kann, da die tatsächliche Verschiebung der Trichter 28 und des Bandes 8 synchron vor sich geht, der Motor 27 angelassen und angehalten und seine Geschwindigkeit geändert werden, ohne daß irgendein langwährender Fehler in dem Gewicht des in die Behälter gefüllten Guts auftreten kann.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist kurz folgende: Es sei angenommen, daß die Maschine die Behälter mit dem richtigen Gewicht des Schüttguts füllt. Wenn nun z. B. eine Abnahme der Dichte des Schüttguts auftritt, liefert die einstellbare Mengen abgebende Speisevorrichtung weiter dasselbe Volumen des Guts, aber das Gewicht des Guts auf dem Band 8 der Zuführvorrichtung nimmt ab. Hierdurch wird eine Bewegung des Gestells 12 um die Schneidenlager 13 herbeigeführt. Diese Bewegung wird auf die Wiegevorrichtung 14 übertragen. Die Gewichtsabnahme bewirkt, daß der Zeiger 16 sich der unteren Elektrode 18 nähert, wodurch der untere Annäherungsschalter 20 betätigt wird, welcher ein Relais in der Speiseleitung des Motors 21 erregt, der darauf das Zahnrad 7 antreibt, um den Schieber 5 bochzuschfeben. Wenn das Gewicht des Guts auf dem Band 8 wieder den vorbestimmten Wert erreicht hat, kehrt der Zeiger 16 in seine frühere Mittelstellung zwischen den beiden Elektroden 17 und 18 zurück, und das System ist wieder im Gleichgewicht. Um ein »tSbereilen« zu verhindern, ist eine kleine neutrale Zone vorhanden, innerhalb welcher der Zeiger 16 sich bewegen kann, ohne daß er einen der beiden Annäherungsschalter erregt.
  • Die Abnahme des Gewichts des Schüttguts auf dem Band 8 der Zuführvorrichtung kann z. B. auch durch eine Verringerung der Geschwindigkeit des Motors 4 bedingt sein, der das Band 2 antreibt.
  • Um eine andere Möglichkeit zu veranschaulichen, sei angenommen, daß die Abweichung vom Gleichgewicht durch eine Verringerung der Geschwindigkeit des Motors 27 verursacht ist, der den Füllkopf antreibt. Die Trichter 28 befinden sich dann unter dem Strom des Guts während einer längeren Zeit und nehmen dementsprechend ein zu großes Schüttgutgewicht auf. Diese Abnahme der Geschwindigkeit wird durch den selbstsynchronisierenden Übertragermotor 34 auf den selbstsynchronisierenden Mitlaufmotor 11 übertragen, der darauf das Band 8 mit einer entsprechend geringeren Geschwindigkeit antreibt. Wenn die Geschwindigkeit des Bandes 8 abnimmt, erhöht sich das Gewicht des Guts auf ihm. Diese Erhöhung des Gewichts des Schüttguts wird in der oben beschriebenen Weise auf die Regelvorrichtung übertragen, die ihrerseits den Motor 21 erregt, der den Schieber 5 absenkt, bis das Gewicht des Guts auf dem Band 8 wieder den vorbestimmten Wert erreicht.
  • Es ist ersichtlich, daß die Wiegevorrichtung nicht das wahre Gewicht des Schüttguts auf dem Band 8 wiegt; das Gut in der Nähe der Rolle 9 hat eine größere Wirkung als das Gut in der Nähe der Rolle 10. Die hierdurch eingeführten Fehler sind jedoch sehr gering. Gewünschtenfalls kann das wahre Gewicht des Schüttguts auf der Zuführvorrichtung gemessen werden.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Maschine zum Füllen von Behältern mit einem vorbestimmten Gewicht von Schüttgut mit einer kontinuierlich arbeitenden Zuführvorrichtung zur Abgabe eines Stromes des Schüttguts, einer regelbaren Speisevorrichtung, welche die Zuführvorrichtung mit dem Schüttgut speist, einer auf das Gewicht des Schüttguts auf der Zuführvorrichtung ansprechenden Wiegevorrichtung, einer Regelvorrichtung, die auf die Wiegevorrichtung anspricht und die Speisevorrichtung regelt, um das Gewicht konstant zu halten, einem kontinuierlich drehbaren Füllkopf mit einer Vielzahl von im gleichen Abstand angeordneten Abgabetrichtern, einer Vorrichtung zum Drehen des Füllkopfes, um die Trichter durch den Schüttgutstrom hindurchzubewegen, und einer Vorrichtung zum kontinuierlichen Bewegen der Behälter, welche jeden Behälter in Ausrichtung mit dem unteren Ende je eines Trichters bringt, wenn der Trichter sich durch den Schüttgutstrom bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Synchronisiervorrichtung vorgesehen ist zum Synchronisieren der Geschwindigkeit der Zuführvorrichtung (8 bis 11) mit der Drehgeschwindigkeit des Füllkopfes (23, 28).

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung aus einem endlosen Förderband (8) besteht.
    3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisiervorrichtung einen getrennt aufgestellten Übertragermotor (34), der mit dem drehbaren Füllkopf (23, 28) gekuppelt ist, und einen getrennt aufgestellten Mitlaufmotor (11) zum Antrieb des Förderbandes (8) aufweist.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die getrennt aufgestellten Motoren (34 bzw. 11) aus einem selbstsynchronisierenden Dreiphasenübertragermotor und einem entsprechenden Mitlaufmotor bestehen.
    5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die regelbare Speisevorrichtung einen Trichter (1) für das Schüttgut, eine Fördervorrichtung (2) mit endlosem Band, dessen Oberfläche unmittelbar unter einer Öffnung in dem Boden des Trichters (1) liegt, eine Vorrichtung (3, 4) zum Antrieb des Bandes der Fördervorrichtung (2) und einen einstellbaren Schieber (5) aufweist, der an der Vorderseite des Trichters (1) angeordnet ist und die Höhe der Schicht des den Trichter (1) verlassenden Guts auf dem Band regelt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 830 323; USA.-Patentschriften Nr. 2 286 554, 1 770 470, 1 777 670; britische Patentschrift Nr. 432 118.
DEU2509A 1952-12-01 1953-11-28 Maschine zum Fuellen von Behaeltern mit Schuettgut Pending DE1017975B (de)

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DEU2509A Pending DE1017975B (de) 1952-12-01 1953-11-28 Maschine zum Fuellen von Behaeltern mit Schuettgut

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