DE10163292A1 - Lagerhälfte mit Nuten zur Verhinderung des Austritts von Schmieröl - Google Patents
Lagerhälfte mit Nuten zur Verhinderung des Austritts von SchmierölInfo
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Abstract
Eine Lagerhälfte (1) bildet ein zylindrisches Gleitlager (6) zum Abstützen einer Welle (7) für deren Umlaufbewegung, wenn zwei solche Lagerhälften (1) zusammengefasst werden. Die Lagerhälfte (1) besitzt zwei in Umfangsrichtung befindliche Enden (2b), deren jedes eine Vielzahl von in Umfangsrichtung verlaufenden Nuten (3) ohne Bildung irgendeiner Quetsch-Entlastungsfläche aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Lagerhälfte, die ein zylindrisches Gleitlager bildet,
wenn zwei Lagerhälften miteinander zusammengefügt werden.
Ein Gleitlager wird beispielsweise zum Abstützen einer Drehwelle, beispiels
weise einer Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors, verwendet. Das Gleitlager
wird durch Zusammenfügen von zwei im allgemeinen halbzylindrischen Lager
hälften zu einer zylindrischen Form hergestellt. Schmieröl wird zwischen der
inneren Umfangsfläche des Gleitlagers und der Drehwelle zur Bildung eines
Ölfilms zugeführt.
Herkömmliche Lagerhälften, die das Gleitlager bilden, weisen Quetsch-Ent
lastungsflächen auf, die an inneren Umfangsflächen der beiden umfangsseitigen
Enden derselben ausgebildet sind. Die Quetsch-Entlastungsflächen sind so
ausgebildet, dass sie sich im Wesentlichen über der gesamten Breite des Lagers
oder der axialen Abmessung des Lagers in Hinblick auf eine mittels des Lagers
abgestützte Welle ausbreiten. Wenn ein Gleitlager in ein Lagergehäuse einge
baut wird, verschieben sich die Verbindungen bzw. Verbindungsflächen der
jeweiligen Lagerhälften gelegentlich auseinander. Weiter kommt, wenn die
Quetschhöhe des Lagers übermäßig hoch ist, das Lager gelegentlich in eine
lokale Berührung mit der Welle als Folge eines radial einwärts gerichteten
Ausbauchens infolge der Deformation in der Nähe der Verbindung bzw. Verbin
dungsfläche. Die oben genannten Quetsch-Entlastungsflächen verhindern die
Verschiebung der Verbindungen bzw. Verbindungsflächen und die lokale
Berührung. Bei den herkömmlichen Lagerhälften tritt jedoch eine große Menge
Schmieröl von jeder Quetsch-Entlastungsfläche aus axial aus.
Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lagerhälfte zu
schaffen, die die Menge des von dort austretenden Schmieröls verringern kann,
wobei die Funktion der Quetsch-Entlastungsfläche aufrechterhalten bleibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die vorliegende Erfindung vor eine Lagerhälfte,
die ein zylindrisches Gleitlager zur Abstützung einer Welle für deren Umlauf
bewegung bildet, wenn zwei solche Lagerhälften zusammengefasst werden,
wobei die Lagerhälfte dadurch gekennzeichnet ist, dass sie zwei in Umfangs
richtung befindliche Enden aufweist, deren jedes eine Vielzahl von in Umfangs
richtung verlaufenden Nuten ohne Ausbildung einer Quetsch-Entlastungsfläche
aufweist.
Die Lagerhälfte ist mit einer Vielzahl der in Umfangsrichtung verlaufenden Nuten
in den inneren Umfangsflächen ihrer beiden umfangsseitigen Enden ausgebildet,
obwohl es keine Quetsch-Entlastungsfläche gibt. Bei Vorsprüngen, die zwischen
den Nuten gebildet sind, besteht die Tendenz, dass sie leicht an die Welle
angepasst werden, wodurch sie infolge der Berührung mit der Welle ver
schleißen bzw. abgenutzt werden. Entsprechend werden, wenn die Lagerhälften
zu einem Gleitlager zusammengefasst werden, die Vorsprünge an die Welle
angepasst, wodurch sie in einem frühen Stadium verschleißen bzw. abgenutzt
werden, dies derart, dass verschlissene bzw. abgenutzte Bereiche als Quetsch-
Entlastungsflächen dienen. Der Bereich, der als Quetsch-Entlastungsflächen
dient, ist in diesem Falle sehr klein. Als eine Folge kann die Menge des in der
Lagerhälfte austretenden Schmieröls kleiner sein als in einem Fall, bei dem eine
Lagerhälfte definitiv mit Quetsch-Entlastungsflächen ausgestattet ist. Weiter
kann die Lagerhälfte einen axialen Austritt von Schmieröl wirksamer verhindern,
weil sich die Nuten in Umfangsrichtung erstrecken.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform erstrecken sich die Nuten im Wesentli
chen über der gesamten in Umfangsrichtung verlaufenden Abmessung der
Lagerhälfte, und weisen sie Bereiche auf, die an den beiden in Umfangsrichtung
befindlichen Enden der Lagerhälfte angeordnet sind, wobei jeder dieser Bereiche
eine größere Querschnittsfläche als die Nuten aufweist, die in einem Bereich der
Lagerhälfte ausgebildet sind, der während der Umlaufbewegung der Welle
hauptsächlich der Last ausgesetzt ist. Eine große Menge Schmieröl kann ohne
Verkleinerung der Lastkapazität des Bereichs zugeführt werden, der während
der Umlaufbewegung der Welle hauptsächlich der Last ausgesetzt ist. Folglich
können die Fresssicherheit und die Gleiteigenschaft verbessert sein.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsformen sind die Bereiche der Nuten,
die an den beiden in Umfangsrichtung befindlichen Enden angeordnet sind, tiefer
als die Nuten, die in dem Bereich der Lagerhälfte ausgebildet sind, der während .
der Umlaufbewegung der Welle hauptsächlich der Last ausgesetzt ist. Zusätzlich
zu der Wirkung der Vergrößerung der Menge des Schmieröls, die dem Bereich
zugeführt wird, der hauptsächlich der Last ausgesetzt ist, besteht bei den
Vorsprüngen, den an den beiden in Umfangsrichtung befindlichen Enden ange
ordnet sind, die Tendenz, dass sie leicht an die Welle angepasst werden,
wodurch sie bei der Berührung mit der Welle verschleißen bzw. abgenutzt
werden, weil die Vorsprünge eine geringere Festigkeit als diejenigen Bereiche
aufweisen, die zwischen den Nuten desn Bereichs angeordnet sind, der während
der Umlaufbewegung der Welle hauptsächlich der Last ausgesetzt ist.
Nachfolgend wird die Erfindung ausschließlich beispielhaft unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:
Fig. 1 eine vordere Ansicht der Lagerhälfte einer ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine abgewickelte Ansicht der Lagerhälfte mit der Darstellung der
inneren Umfangsfläche derselben;
Fig. 3A einen vergrößerten Teilschnitt entlang der Linie 3A-3A in Fig. 2;
Fig. 3B einen vergrößerten Teilschnitt entlang der Linie 3B-3B in Fig. 2;
Fig. 4 einen Querschnitt durch ein Gleitlager mit Lagerhälften gemäß der
Ausführungsform; und
Fig. 5 eine Ansicht ähnlich zu Fig. 2 mit der Darstellung einer Lagerhälfte
einer zweiten Ausführungsform gemäß der Erfindung.
Nachfolgend wird eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter
Bezugnahme auf Fig. 1 bis 4 beschrieben. Gemäß Fig. 1 und 2 ist eine Lager
hälfte 1 der Ausführungsform im Allgemeinen zu einer halbzylindrischen Gestalt
ausgebildet. Die Lagerhälfte 1 besitzt zwei in Umfangsrichtung befindliche Enden
2b, von denen keine eine Quetsch-Entlastungsfläche aufweist.
Die Lagerhälfte 1 weist eine innere Umfangsfläche 1a auf, die durch Aufbohren
unter Verwendung von Schneidwerkzeugen (nicht dargestellt) gebildet ist. Die
innere Umfangsfläche 1a weist eine Vielzahl von Nuten 3 auf, die sich im
Wesentlichen in Umfangsrichtung fortlaufend über der gesamten Fläche er
strecken. Zu den Nuten 3 gehören flache Nuten 3a, die innerhalb von zwei
durchgehenden Bereichen von 45° in entgegengesetzten Richtungen von der
Senkrechten auf dem Mittelpunkt einer geraden Linie zwischen den beiden in
Umfangsrichtung befindlichen Enden der Lagerhälfte liegen, wie in Fig. 1
dargestellt ist. Zu den Nuten 3 gehören tiefe Nuten 3b, die innerhalb von zwei
separaten Bereichen von 45° liegen, die den durchgehenden Bereichen der
flachen Nuten 3a benachbart an den einander gegenüberliegenden in Umfangs
richtung befindlichen Enden angeordnet sind, wie in Fig. 1 dargestellt ist. Die
Nuten 3b sind tiefer als die Nuten 3a, wie in Fig. 1, 3A und 3B dargestellt ist. In
Fig. 1 sind die Böden bzw. Sohlen der flachen und der tiefen Nuten 3a und 3b
mittels einer gestrichelten Linie angegeben. In Fig. 2 sind die flachen Nuten 3a
mittels einer gestrichelten Linie angegeben, während die tiefen Nuten 3b mittels
einer ausgezogenen Linie zur gegenseitigen Unterscheidung angegeben sind.
Gemäß Fig. 3A und 3B sind Vorsprünge oder Stege 4a zwischen den flachen
Nuten 3a ausgebildet. Vorsprünge oder Stege 4b sind ebenfalls zwischen den
tiefen Nuten 3b ausgebildet. Jede Nut 3a besitzt eine Tiefe A1 von dem Vor
sprung 4a aus zu der Sohle hin, wobei diese Tiefe A1 etwa 0,0015 mm (etwa 1,5
µm) misst. Jede Nut 3b besitzt eine Tiefe A2 von dem Vorsprung 4b aus zu der
Sohke hin, welche Tiefe A2 etwa 0,005 mm (etwa 5 µm) misst. Die Teilung
zwischen den Vorsprüngen 4a und die Teilung zwischen den Vorsprüngen 4b
sind untereinander gleich und messen etwa 0,3 mm. Entsprechend besitzt jede
der tiefen Nuten 3b, die an den beiden in Umfangsrichtung befindlichen Enden
angeordnet sind, eine größere Querschnittsfläche als jede der flachen Nuten 3a,
die in der Nähe des zentralen Bereichs 2a angeordnet sind und hauptsächlich
einer Last während der Umlaufbewegung der Welle ausgesetzt sind, wie weiter
unten beschrieben wird.
Unter Bezugnahme auf Fig. 4 wird nachfolgend ein Gleitlager beschrieben, das
durch Zusammenfassen von zwei Lagerhälften 1 gebildet ist. Die beiden Lager
hälften 1 sind zwischen einem oberen und einem unteren Lagergehäuse 4a und
5a zu einer im Allgemeinen zylindrischen Gestalt zusammengefasst, wodurch
ein zylindrisches Gleitlager 6 gebildet ist. Eine Welle 7, beispielsweise eine
Kurbelwelle, wird in das Lager 6 eingesetzt. Schmieröl wird zwischen der inneren
Umfangsfläche des Lagers 6 und der Welle 7 zugeführt, sodass ein Ölfilm
gebildet wird.
Während die Welle 7 in der Richtung des Pfeils C in Fig. 4 umläuft, wird eine
Wellenlast der Welle 7 hauptsächlich durch einen Bereich D der inneren Um
fangsfläche 1a der unteren Lagerhälfte 1 etwas rechts von der zentralen Position
2a (in der gleichen Richtung, in der die Welle 7 umläuft) infolge eines Ölfilms
aufgenommen, der durch die Umlaufbewegung der Welle erzeugt wird. Die
Dicke des Ölfilms wird an dem Bereich D sehr klein, und der Bereich D hängt
von dem Betriebszustand ab. Der Bereich D kann vorhergesagt werden. Der
Bereich D entspricht den flachen Nuten 3a an der inneren Umfangsfläche der
Lagerhälfte 1.
Gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform gehören zu den Nuten 3, die
an der inneren Umfangsfläche 1a der Lagerhälfte 1 ausgebildet sind, die tiefen
Nuten 3b, die an den beiden in Umfangsrichtung befindlichen Enden derselben
angeordnet sind und die tiefer als die flachen Nuten 3a sind, die an dem Bereich
D angeordnet sind, der hauptsächlich der Wellenlast während der Umlaufbewe
gung der Weile 7 ausgesetzt ist. Entsprechend besitzt jede tiefe Nut 3b eine
größere Querschnittsfläche als jede flache Nut 3a. Als eine Folge besitzt jeder
der Vorsprünge 4b, die zwischen den tiefen Nuten 3b ausgebildet sind, die den
an den beiden in Umfangsrichtung befindlichen Enden 2b angeordnet sind, eine
geringere Festigkeit als jeder der Vorsprünge 4a zwischen den flachen Nuten 3a.
Entsprechend besteht bei jedem Vorsprung 4b, der an den beiden in Umfangs
richtung befindlichen Enden angeordnet ist, die Neigung, leicht an die Welle 7
angepasst zu werden, wodurch sie bei Berührung mit der Welle 7 verschleißen
bzw. abgenutzt werden.
Wenn die oben beschriebenen Lagerhälften 1 zu dem Gleitlager 6 zusammen
gefasst werden, werden die Vorsprünge 4b zwischen den tiefen Nuten 3b an den
beiden in Umfangsrichtung befindlichen Enden 2b der Welle 7 angepasst,
wodurch sie in einem frühen Stadium bei Berührung mit der Welle 7, die im
Umlauf steht, verschleißen bzw. abgenutzt werden. Jeder verschlissene bzw.
abgenutzte Bereich dient als eine Quetsch-Entlastungsfläche. Auf diese Weise
kann die Funktion der Quetsch-Entlastungsfläche erreicht werden, obwohl die
Lagerhälfte 1 ohne Quetsch-Entlastungsflächen ausgebildet ist. Weil der
Bereich, der als Quetsch-Entlastungsflächen dient, in diesem Fall sehr klein ist,
kann die Menge des in der Lagerhälfte 1 austretenden Schmieröls kleiner sein
als in dem Fall, bei dem die Lagerhälfte definitiv mit Quetsch-Entlastungsflächen
ausgestattet ist. Weiter kann die Lagerhälfte 1 einen axialen Austritt von
Schmieröl wirksamer verhindern, weil sich die tiefen Nuten 3b in Umfangsrich
tung erstrecken.
Weiter bilden die flachen Nuten 3a in Umfangsrichtung eine Fortsetzung der
tiefen Nuten 3b. Weil das Schmieröl glatt entlang der Nuten 3 fließt, kann eine
größere Menge Schmieröl dem Bereich D zugeführt werden, der hauptsächlich
der Last während der Umlaufbewegung der Welle 7 ausgesetzt ist. Folglich
können die Fresssicherheit und die Gleiteigenschaft des Gleitlagers verbessert
sein.
Es wird angenommen, dass die Nuten 3, die in der inneren Umfangsfläche 1a
der Lagerhälfte 1 ausgebildet sind, nur die tiefen Nuten 3b aufweisen. Bei dieser
Bauweise besteht die Neigung, dass der Ölfilm in dem Bereich D leicht unterbro
chen wird, der der Last während der Umlaufbewegung der Welle 7 ausgesetzt
ist, wodurch die Lagerleistung herabgesetzt wird. Andererseits wird angenom
men, dass die Nuten 3 nur die flachen Nuten 3a aufweisen. Weil der Verschleiß
der Vorsprünge 4a infolge der Anpassung an die Welle 7 zu erwarten ist, kann
jedoch die Funktion der Quetsch-Entlastungsflächen erreicht werden.
Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Nachfolgend werden nur
die Unterschiede zwischen der ersten und der zweiten Ausführungsform
beschrieben. Bei der zweiten Ausführungsform sind Nuten 10 nur in den in
Umfangsrichtung befindlichen Enden 2b der inneren Umfangsfläche 1a der
Lagerhälfte 1 ausgebildet. Der andere Bereich der inneren Umfangsfläche 1a,
der den Bereich D umfasst, der hauptsächlich der Wellenlast ausgesetzt ist,
besitzt keine Nuten.
Die Erfindung ist die durch die vorstehend angegebenen Ausführungsformen
nicht beschränkt. Verschiedene Modifikationen und Erweiterungen sind möglich.
Beispielsweise kann die Tiefe jeder Nut, die in der inneren Umfangsfläche 1a
ausgebildet ist, kontinuierlich verkleinert sein, da sich jede Nut von jedem der
beiden in Umfangsrichtung befindlichen Enden 2b aus derart erstreckt, dass sie
sich dem hauptsächlich eine Last aufnehmenden Bereich D nähert.
Der Bereich der flachen Nuten 3a weist in bevorzugter Weise den Bereich D, der
hauptsächlich der Wellenlast ausgesetzt ist, auf und liegt im Bereich zwischen
30° und 60° rechts und links von der Senkrechten auf dem Mittelpunkt der Linie
zwischen den in Umfangsrichtung befindlichen Enden der Lagerhälfte 1. Die
beiden anderen in Umfangsrichtung befindlichen Enden weisen die tiefen Nuten
3b auf. Entsprechend können die Bereiche der flachen und der tiefen Nuten 3a
und 3b in einer zweiseitigen Symmetrie vorliegen oder nicht.
Die flachen und die tiefen Nuten 3a und 3b können diskontinuierlich sein. Weiter
können von den Nuten diejenigen, die an den beiden in Umfangsrichtung
befindlichen Enden der Lagerhälfte angeordnet sind, so ausgebildet sein, dass
jede dieser Nuten eine größere Querschnittsfläche als jede Nut in dem Bereich D
aufweist, der hauptsächlich der Wellenlast ausgesetzt ist. Das heißt, jede der
Nuten, die in den in Umfangsrichtung befindlichen Enden ausgebildet ist, ist so
ausgebildet, dass sie so tief wie jede Nut in dem Bereich D, der hauptsächlich
der Wellenlast ausgesetzt ist, ist, und so ausgebildet ist, dass die Teilung
zwischen den Nuten in den beiden in Umfangsrichtung befindlichen Enden
größer als diejenige in dem Bereich D ist. Bei dieser Ausbildung kann auch die
Querschnittsfläche jeder Nut, die in den beiden in Umfangsrichtung befindlichen
Enden angeordnet ist, größer gemacht werden als jede Nut in dem Bereich D,
der hauptsächlich der Wellenlast ausgesetzt ist. Weiter können die Nuten 3
ausschließlich in den beiden axialen Enden ausgebildet sein.
Die vorstehende Beschreibung und die Zeichnungen dienen ausschließlich zur
Erläuterung der Prinzipien der vorliegenden Erfindung und sind nicht in einem
einschränkenden Sinn zu verstehen. Zahlreiche Änderungen und Modifikationen
sind für den Fachmann ersichtlich, und alle diese Änderungen und Modifikatio
nen sind als innerhalb des Umfangs der Erfindung gemäß deren Definition durch
die beigefügten Ansprüche liegend zu verstehen.
Claims (3)
1. Lagerhälfte, die ein zylindrisches Gleitlager zum Abstützen einer Drehwelle
bildet, wenn zwei Lagerhälften miteinander zusammengefügt werden, dadurch
gekennzeichhet, dass die Lagerhälfte zwei in Umfangsrichtung befindliche
Enden (2b) aufweist, deren jedes eine Vielzahl von in Umfangsrichtung verlau
fenden Nuten (3) ohne Bildung irgendeiner Quetsch-Entlastungsfläche aufweist.
2. Lagerhälfte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Nuten
(3) im Wesentlichen über der gesamten Umfangsabmessung der Lagerhälfte
erstrecken und Bereiche (3b), die an den beiden in Umfangsrichtung befindli
chen Enden (2b) der Lagerhälfte angeordnet sind, aufweisen, wobei jeder dieser
Bereiche (3b) eine größere Querschnittsfläche als die Nuten (3) aufweist, die in
einem Bereich (D) der Lagerhälfte ausgebildet sind, der hauptsächlich eine Last
während der Umlaufbewegung der Welle ausgesetzt ist.
3. Lagerhälfte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereiche
(3b) der Nuten (3), die an den beiden in Umfangsrichtung befindlichen Enden
(2b) angeordnet sind, tiefer als die Nuten (3) sind, die in dem Bereich (D) der
Lagerhälfte ausgebildet sind, der hauptsächlich einer Last während der Umlauf
bewegung der Welle ausgesetzt ist.
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