DE10159485A1 - Handkreissäge - Google Patents
HandkreissägeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B9/00—Portable power-driven circular saws for manual operation
- B27B9/02—Arrangements for adjusting the cutting depth or the amount of tilting
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Abstract
Um bei einer Handkreissäge 1, bei welcher für Schrägschnitte das Sägeblatt 4 mit seinem Sägeblattgehäuse 2 gegenüber einer Grundplatte 6 um eine quer zu seiner Antriebswelle 8 verlaufende Achse 5 schwenkbar gelagert ist und ein mit dem Sägeblattgehäuse 2 fest verbundener Einsteller 10 an einer Führungsplatte 9 oder dergleichen der Grundplatte 6 in mehreren Winkelstellungen festlegbar ist, zu verhindern, dass das Sägeblatt mit der oberen Plattenkante in Berührung kommt und diese ausbricht, ist ein den Schwenkbereich des Einstellers 10 begrenzender lösbarer Anschlag 16, 17 für eine bestimmte Winkelstellung des Sägebalttes 4 vorgesehen.
Description
Bei Handkreissägen ist es bereits bekannt, für Schrägschnitte
das Sägeblatt mit seinem Sägeblattgehäuse gegenüber einer
Grundplatte um eine quer zu seiner Antriebswelle verlaufende
Achse schwenkbar zu lagern. Dabei ist ein mit dem Sägeblattge
häuse fest verbundener Einsteller vorgesehen, welcher gegenüber
einer Führungsplatte oder dergleichen an der Grundplatte in be
liebigen Winkelstellungen meistens zwischen 1 bis 60° festleg
bar ist. Mit derartigen Sägen wird auch ein Vorritzen der Plat
tenoberseite durchgeführt und zwar so, dass das Sägeblatt nur
einige Millimeter in das Werkstück eintaucht und zwar bei einer
Winkelstellung von 0°. Dabei wird die Oberfläche nur angeritzt,
damit sie beim nachfolgenden Durchsägen des Werkstückes nicht
einreißt oder aufplatzt. Dabei besteht jedoch immer noch die
Gefahr, dass beim anschließenden Durchtrennen mit voller
Schnitttiefe das Sägeblatt mit der oberen Plattenkante in Be
rührung kommt und diese ausbricht.
Um dies zu verhindern, ist erfindungsgemäß ein den Schwenkbe
reich des Einstellers begrenzender lösbarer Anschlag für eine
bestimmte Winkelstellung des Sägeblattes vorgesehen. Vorzugs
weise ergibt sich durch den Anschlag eine Schwenklage des Säge
blattes um 5° im Uhrzeigersinn in Vorschubrichtung gesehen. Da
durch erhält man einen minimalen Versatz zum späteren Trenn
schnitt. Dies gilt vorallem, weil die Schwenkachse um den Be
trag der Materialstärke einer Führungsschiene, welche zwischen
der Kreissäge und dem Werkstück liegt, nach oben verschoben
ist. Durch diesen Versatz wird beim anschließenden Durchtrennen
mit voller Schnitttiefe jedoch mit Sicherheit verhindert, dass
das Sägeblatt mit der oberen Plattenkante in Berührung kommt.
Man erhält so eine glatte nicht ausgebrochene Kante. Der gerin
ge Versatz an der Kante ist sogar erwünscht und mit bloßem Auge
praktisch nicht sichtbar. Wenn die Platte dann mit einem Aufl
eimer versehen wird, erhält man einen handwerklich korrekten
Plattenabschluss ohne Fehlerstellen.
Eine besondere Vereinfachung ergibt sich, wenn der Anschlag an
der Führungsplatte oder dergleichen vorgesehen ist. Zweckmäßi
gerweise wird als Anschlag eine Taste oder dergleichen mit ei
nem Zapfen angeordnet, welche durch eine Ausnehmung in der Füh
rungsplatte in die Bewegungsbahn des Einstellers ragt. Auf die
se Weise ergibt sich eine bequeme Möglichkeit, genau den Win
kelgrad einzustellen, welcher für das Vorritzen erforderlich
ist. Zur weiteren Bedienungserleichterung ist die Taste entge
gen der Anschlagrichtung federbeaufschlagt und in der An
schlagsstellung einrastbar. Ein kurzer Druck auf die Taste bis
in die Einraststellung ergibt also die Sicherheit, dass der
entsprechende Winkel eingestellt ist. Beim Lösen der Rastvor
richtung schwenkt die Taste dann wiederum in ihre Ausgangsstel
lung zurück. Zusätzlich kann selbstverständlich in der An
schlagsstellung noch die übliche Feststellvorrichtung zwischen
Führungsplatte und Einsteller in Anspruch genommen werden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es
stellen dar:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer
Handkreissäge,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines durchtrennten
Werkstückes mit dem Sägeblatt.
Bei der Handkreissäge 1 ist das Sägeblattgehäuse 2 mit dem An
triebsmotor 3 und dem Sägeblatt 4 um die Achse 5 schwenkbar auf
einer Grundplatte 6 gelagert. Dabei verläuft die Schwenkachse 5
quer zur Antriebswelle 8 des Sägeblattes 4. Zur Festlegung des
Sägeblattgehäuses 2 gegenüber der Grundplatte 6 in den ver
schiedenen Schwenklagen ist an der Grundplatte 6 eine Führungs
platte 9 angeordnet. An dieser anliegend befindet sich ein fest
mit dem Sägeblattgehäuse 2 verbundener Feststeller 10. Zur
Festlegung des Feststellers 10 gegenüber der Führungsplatte 9
dient eine Schraube 11, welche durch einen gebogenen Schlitz 12
der Führungsplatte 9 hindurchragt und in einem aus der Zeich
nung nicht ersichtlichen Gewinde des Feststellers 10 angeordnet
ist. Um Schrägschnitte herstellen zu können, wird das Säge
blattgehäuse 2 mit dem Feststeller 10 gegenüber der Führungs
platte 9 geschwenkt, wobei diese beiden Teile in der gewünsch
ten Winkelstellung durch die Schraube 11 gegeneinander festge
klemmt werden.
Zur Erzielung eines geraden Schnittes wird die Kreissäge zu
nächst auf eine Führungsschiene 21 aufgesetzt (Schnitt in Fig.
1). Um ein Ausbrechen der Oberseite 13 eines in Fig. 2 darge
stellten Werkstückes 14 auszuschließen, erfolgt zunächst nur
ein Anritzen des Werkstückes 14 von der Oberseite 13 um einige
Millimeter, wobei das Sägeblatt 4 eine Winkelstellung von 5°
einnimmt und zwar im Uhrzeigersinn in Arbeitsrichtung 15 gese
hen.
Um diese Winkellage des Sägeblattes 4 ohne umständliche Ein
stellungsversuche zu erhalten, ist an der Führungsplatte 9 eine
Taste 16 vorgesehen, welche mit einem Zapfen 17 durch eine
Ausnehmung 18 der Führungsplatte 9 hindurchragt und in einen
Schlitz 19 des Feststellers 10 so eingreift, dass das Sägeblatt
4 eine Winkelstellung von 5° einnimmt. In dieser Stellung kann
die Lage zusätzlich durch die Schraube 11 gesichert werden. Auf
die Taste 16 wirkt in nicht dargestellter Weise eine Feder ein,
welche die Taste 16 entgegen der Anschlagsstellung festhält.
Wie Fig. 2 zeigt, erfolgt anschließend zum vollständigen Durch
trennen des Werkstückes 14 mit dem Sägeblatt 4 in der Stellung
20 ein senkrecht zur Oberfläche 13 geführter gerader Schnitt,
wobei das Sägeblatt mit der Oberseite 13 nicht mehr in Berüh
rung kommt.
Claims (7)
1. Handkreissäge, bei welcher für Schrägschnitte das Säge
blatt mit seinem Sägeblattgehäuse gegenüber einer Grundplatte
um eine quer zu seiner Antriebswelle verlaufende Achse schwenk
bar gelagert ist und ein mit dem Sägeblattgehäuse fest verbun
dener Einsteller an einer Führungsplatte oder dergleichen der
Grundplatte in mehreren Winkelstellungen festlegbar ist, da
durch gekennzeichnet, dass ein den Schwenkbereich des Einstel
lers (10) begrenzender lösbarer Anschlag (16, 17) für eine be
stimmte Winkelstellung des Sägeblattes (4) vorgesehen ist.
2. Handkreissäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass zum Vorritzen eines Werkstückes die Winkelstellung etwa 5°
beträgt.
3. Handkreissäge nach einem oder beiden der vorhergehenden
Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag
(16, 17) an der Führungsplatte (9) oder dergleichen angeordnet
ist.
4. Handkreissäge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlag als Taste (16) oder dergleichen mit einem
Zapfen (17) ausgebildet ist, welcher durch eine Ausnehmung (18)
in der Führungsplatte (9) hindurchragt.
5. Handkreissäge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Taste (16) entgegen der Anschlagrichtung (15) federbe
aufschlagt ist.
6. Handkreissäge nach einem oder beiden der vorhergehenden
Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Taste (16)
in der Anschlagstellung einrastbar ist.
7. Handkreissäge nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Feststeller (10)
einen Gegenanschlag für den Anschlag (16, 17) aufweist.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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Family Applications Before (1)
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Cited By (3)
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2001
- 2001-01-16 DE DE20100725U patent/DE20100725U1/de not_active Expired - Lifetime
- 2001-12-04 DE DE10159485A patent/DE10159485A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
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