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DE10156141A1 - Gerät zur Bestimmung von Informationen der physischen Geographie und Verfahren zur Übermittlung dieser Informationen an ein solches Gerät - Google Patents

Gerät zur Bestimmung von Informationen der physischen Geographie und Verfahren zur Übermittlung dieser Informationen an ein solches Gerät

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Publication number
DE10156141A1
DE10156141A1 DE10156141A DE10156141A DE10156141A1 DE 10156141 A1 DE10156141 A1 DE 10156141A1 DE 10156141 A DE10156141 A DE 10156141A DE 10156141 A DE10156141 A DE 10156141A DE 10156141 A1 DE10156141 A1 DE 10156141A1
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DE
Germany
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information
electronic device
physical geography
location
localization
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DE10156141A
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English (en)
Inventor
Philippe Delarue
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Sagem SA
Original Assignee
Sagem SA
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Publication date
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    • H04W4/02Services making use of location information

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Telephone Function (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Gerät (103) zur Bestimmung von Informationen der physischen Geographie und ein Verfahren zur Übermittlung solcher Informationen an ein solches Gerät. Bei der Erfindung werden Mittel zur Lokalisierung des Geräts eingesetzt, um seine Position hinsichtlich Länge (150) und Breite (151) zu bestimmen. Wenn die Position des Geräts (103) bewertet ist, können verschiedene Informationen der physischen Geographie bestimmt werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung ist das Gerät (103) ein Mobiltelefon, das einem zellularen Funktelefonnetz angehört.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät zur Bestimmung von Informationen der physischen Geographie sowie ein Verfahren zur Übermittlung dieser Informationen an ein solches Gerät. Insbesondere betrifft die Erfindung ein elektronisches Gerät, das in der Lage ist, Informationen über ein Fernmeldenetz zu übertragen, das die Kapazität besitzt, Informationen der physischen Geographie genau zu bestimmen. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Bestimmung von Informationen der physischen Geographie für ein elektronisches Fernmeldegerät, das es ermöglicht, einem Benutzer des elektronischen Geräts Informationen der physischen Geographie zu übermitteln, die für den Ort, an dem sich das elektronische Gerät befindet, spezifisch sind, indem eventuell Schritte der Kommunikation und des Informationsaustausches zwischen dem Gerät und dem Fernmeldenetz, dem es angehört, eingesetzt werden.
Mit Information der physischen Geographie wird in dem gesamten vorliegenden Dokument eine Einheit von Daten bezeichnet, die sich auf geographische Parameter beziehen, wie beispielsweise den Sonnenaufgang, den Sonnenuntergang, die verschiedenen Mondphasen oder auch für die Küstengebiete die Gezeiten und die Koeffizienten der Gezeiten. Die Besonderheit all dieser Informationen besteht darin, daß sie sich auf einem relativ großen Gebiet, beispielsweise von der Größe eines Landes, in Abhängigkeit von dem betreffenden Ort dieses Gebiets unterscheiden.
Die Informationen der physischen Geographie, wie vorher definiert, sind für jeden Punkt eines Gebiets berechenbar, unabhängig vom Datum und der Uhrzeit, zu denen diese Informationen erhalten werden sollen. Diese Berechnungen greifen auf empirische mathematische Gesetze zurück, die bekannt sind. Jedoch aufgrund ihrer in Abhängigkeit von der Position veränderlichen Natur sind diese Informationen nicht leicht in einem Handbuch aufzeichenbar. Ein solches Handbuch kann nämlich natürlich, außer wenn es übermäßig dick ist, nicht erschöpfend sein.
Folglich werden im allgemeinen nur in verschiedenen Mitteilungen Informationen der physischen Geographie geliefert, die für ein gesamtes Gebiet annähernd stimmen, wobei diese Werte meistens Durchschnittswerten über das gesamte Gebiet entsprechen.
Manche Personen können allerdings eine oder mehrere Informationen der physischen Geographie genau und exakt benötigen. Sie sind heute gezwungen, auf ein platzraubendes Handbuch, welches nicht erschöpfend ist, zurückzugreifen oder Spezialorganisationen zu konsultieren, um die gewünschten Informationen zu erhalten; diese Spezialorganisationen sind jedoch nicht allen bekannt und überdies ist es nicht möglich, sie jederzeit während des Tages oder der Woche zu konsultieren.
Das erfindungsgemäße Gerät und Verfahren ermöglichen es, alle soeben dargelegten Probleme zu vermeiden. Bei der Erfindung werden nämlich Mittel zur Lokalisierung eines elektronischen Geräts eingesetzt, um seine Position hinsichtlich Länge und Breite zu bestimmen. Wenn die Posi­ tion des elektronischen Geräts bewertet ist, können die verschiedenen Informationen der physischen Geographie bestimmt werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung ist das elektronische Gerät ein Mobiltelefon, das einem zellularen Funktelefonnetz angehört. Dieser Netztyp setzt Informationsrelais, Basisstationen genannt, ein, die auf einem gegebenen Gebiet derart verteilt sind, daß der größte Teil dieses Gebiets von dem betreffenden Netz abgedeckt ist. Das Gebiet ist auf diese Weise in aneinandergrenzende Zellen geteilt, wobei jede dieser Zellen die Abdeckungszone einer ihr eigenen Basisstation darstellt. Die verwendete Telefonnorm kann beispielsweise die GSM- oder die UMTS-Norm sein.
In einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann das betreffende elektronische Gerät automatisch von der Basisstation lokalisiert werden, die die Zelle des Gebiets, in dem es sich befindet, abdeckt. Eine Zelle eines solchen Fernmeldenetzes ist nämlich von ihrer Definition her von geringen Abmessungen mit einem maximalen Radius von 20 Kilometern, so daß die Bestimmung der Position des elektronischen Geräts ausreichend genau ist, um exakt die Informationen der physischen Geographie an dem Ort, an dem sich das elektronische Gerät befindet, zu bestimmen.
In einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung können die Lokalisierungsinformationen in einem Speichermodul des Mobiltelefons enthalten sein, indem sie beispielsweise einem Städtenamen zugeordnet sind.
In einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung werden die Informationen über die Lokalisierung des elektronischen Geräts manuell von einem Benutzer des elektronischen Geräts erfaßt.
In einem vierten Ausführungsbeispiel kann die Berechnung der Informationen der physischen Geographie mit Hilfe eines besonderen Algorithmus erfolgen, der in einem Programmspeicher des Mobiltelefons enthalten ist.
In einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung schließt sich ein Benutzer von seinem Mobiltelefon aus an ein Fernmeldenetz an, das einen entfernten Informatikserver einsetzt, wobei dieser Server Zugriff auf eine Gesamtheit von Datenbasen hat. Der Benutzer kann nun entweder Lokali­ sierungsinformationen über den Ort, an dem er sich befindet, oder direkt die Informationen der physischen Geographie einholen, die dem Ort, an dem er sich befindet, oder eventuell jedem anderen Ort zugeordnet sind. Er kann auch an einen Programmspeicher des entfernten Informatikservers die Lokalisierungsinformationen übermitteln, die er zuvor erhalten hat. Ein bestimmter Algorithmus des Speichers ist nun in der Lage, eine Gesamtheit von Informationen der physischen Geographie zu berechnen.
Die Erfindung betrifft somit ein elektronisches Gerät, das Informationen über ein Fernmeldenetz übertragen kann, welches Basisstationen einsetzt, die auf einem abzudeckenden Gebiet verteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß es umfaßt:
  • - Mittel zur Lokalisierung, um eine Lokalisierungsinformation zu bestimmen, die von Längen- und Breitendaten, die einem Ort, an dem sich das Gerät befindet, entsprechen, gebildet wird;
  • - Mittel zur Bestimmung von Informationen der physischen Geographie, die für den Ort, an dem sich das Gerät befindet, spezifisch sind.
In einem ersten Beispiel umfassen die Lokalisierungsmittel ein Empfangsmodul, um insbesondere eine Lokalisierungsmeldung von einer Basisstation zu empfangen. In einem zweiten Beispiel umfaßt das Lokalisierungsmittel ein Speichermodul, das eine Gesamtheit von geographischen Ortsbezeichnungen enthält, die ihrer Lokalisierung zugeordnet sind. In einem dritten Beispiel umfassen die Lokalisierungsmittel eine Tastatur, um manuell die Lokalisierung des Geräts zu erfassen.
In einem Beispiel umfassen die Mittel zur Bestimmung von Informationen der physischen Geographie eine besondere Anwendung in einem Programmspeicher, um auf Basis der Lokalisierungsinformation des Geräts die Informationen der physischen Geographie zu berechnen. In einem weiteren Beispiel umfassen diese Mittel Mittel für den Anschluß an einen entfernten Informatikserver, der Zugriff auf eine Gesamtheit von Datenbasen hat, die es ermöglichen, die Informationen der physischen Geographie zu konsultieren, die der Lokalisierungsinformation des Geräts zugeordnet sind.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Bestimmung von Informationen der physischen Geographie an einem elektronischen Fernmeldegerät, das einem Fernmeldenetz angehört, das insbesondere Basisstationen einsetzt, die auf einem abzudeckenden Gebiet angeordnet sind, wobei jede Basisstation mit einer Zelle des Gebiets verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß es die verschiedenen Schritte umfaßt, darin bestehend:
  • - das elektronische Gerät zu lokalisieren, indem eine Loka­ lisierungsinformation bestimmt wird;
  • - die Informationen der physischen Geographie zu erstellen, die der Lokalisierungsinformation zugeordnet sind.
Bei einer ersten Einsatzart des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die verschiedenen Schritte automatisch bei Ingangsetzung des Geräts eingesetzt, und der Schritt der Lokalisierung des elektronischen Geräts erfolgt mit Hilfe einer lokalen Basisstation, wobei die Lokalisierungsinformation von der Basisstation zu dem elektronischen Gerät gesandt wird.
Bei einer zweiten Einsatzart des erfindungsgemäßen Verfahrens umfaßt der Schritt der Erstellung der Informationen der physischen Geographie die verschiedenen Phasen, darin bestehend:
  • - die Lokalisierungsinformation in einer spezifischen Speichereinheit zu speichern;
  • - eine Verbindung zwischen dem elektronischen Gerät und einem entfernten Informatikserver herzustellen, welcher einem Fernmeldenetz angehört;
  • - die Lokalisierungsinformation an den entfernten Informatikserver zu übertragen;
  • - von einer Datenbasis des Fernmeldenetzes, der der Informatikserver angehört, die Informationen der physischen Geographie zu entnehmen, die der Lokalisierungsinformation zugeordnet sind;
  • - die Informationen der physischen Geographie an das elektronische Gerät zu übertragen.
Schließlich kann der Schritt der Erstellung der Informationen der physischen Geographie den zusätzlichen Schritt umfassen, darin bestehend:
  • - einen internen Berechnungsalgorithmus des elektronischen Geräts einzusetzen, um auf Basis der Lokalisierungsinformation des Geräts die Informationen der physischen Geographie zu erstellen.
Die Erfindung und ihre verschiedenen Anwendungen werden bei Studie der nachfolgenden Beschreibung und der zugehörigen Figur besser verständlich. Diese hat nur hinweisenden Charakter und ist für die Erfindung keineswegs einschränkend. Insbesondere wird das elektronische Gerät, das Gegenstand der Erfindung ist, im Falle eines Mobiltelefons beschrieben, jedoch diese Beschreibung ist nicht auf ein Mobiltelefon beschränkt.
Die einzige Fig. 1 stellt ein Schema dar, welches den Einsatz des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie eine Darstellung des erfindungsgemäßen Geräts zeigt.
Fig. 1 zeigt ein Gebiet 100, das in Zellen 101 aufgeteilt ist. Diese Zellen weisen nicht unbedingt dieselbe Größe auf; ihre Größe hängt insbesondere von der Dichte der Bevölkerung ab, die in jeder der Zellen vorhanden ist. Je konzentrierter nämlich die Bevölkerung ist, desto kleiner müssen die Zellen sein, um den Bedürfnissen der Benutzer im Hinblick auf die Kommunikation gerecht zu werden. Jede der Zellen 101 umfaßt eine Basisstation 102, BTS genannt. Ein Mobiltelefon 103, das sich in einer der Zellen 102 befindet, kann Informationen mit der dieser Zelle zugeordneten Basisstation austauschen, die lokale Basisstation genannt wird.
Eine vereinfachte Darstellung des Mobiltelefons zeigt, daß es insbesondere besteht aus:
  • - einer Antenne 200, die an eine Übertragungseinheit 201 angeschlossen ist, die sich aus einem Sendemodul 202 und einem Empfangsmodul 203 zusammensetzt, um Informationen mit der lokalen Basisstation 102 austauschen zu können;
  • - einem Programmspeicher 204, der eine Gesamtheit von Anwendungen enthält, die für spezifische Aufgaben bestimmt sind, die für die Funktion des Mobiltelefons und insbesondere für den Einsatz des erfindungsgemäßen Verfahrens erforderlich sind; diese Anwendungen können durch spezifische elektronische Schaltungen in verschiedenen Ausführungsvarianten des erfindungsgemäßen Geräts ersetzt werden;
  • - einem Datenspeicher 205, der dazu bestimmt ist, eine Gesamtheit von Parametern, die für die Funktion des Mobiltelefons erforderlich sind, und insbesondere eine Gesamtheit von Informationen zu speichern, die für die Bestimmung von Informationen der physischen Geographie erforderlich sind;
  • - einem Mikroprozessor 206, der die Gesamtheit der innerhalb des Mobiltelefons ablaufenden Verfahren kontrolliert, insbesondere indem er den Austausch von Befehlen, Daten oder Adressen steuert, die von einem bidirektionalen Kommunikationsbus 207 übertragen werden; dieser Bus ist an die Gesamtheit der Elemente angeschlossen, die soeben beschrieben wurden, mit Ausnahme der Antenne 200.
Wenn ein Benutzer des Mobiltelefons 103 Informationen der physischen Geographie, die für die Zone, in der er sich befindet, spezifisch sind, einholen möchte, wird das erfindungsgemäße Verfahren eingesetzt. Es besteht aus zwei Hauptetappen, die die Bestimmung einer Lokalisierungsinformation, sodann die Bestimmung der Informationen der physischen Geographie, die mit dieser Lokalisierungsinformation zusammenhängen, sind.
Bei einer ersten Einsatzart lokalisiert die lokale BTS das Mobiltelefon 103 und teilt ihm eine Lokalisierungsinformation zu, die Längen- 150 und Breitendaten 151 umfaßt. Diese Daten können beispielsweise der durchschnittlichen Länge und Breite entsprechen, die der lokalen BTS zugeordnet sind. Die Lokalisierungsinformation wird nun von der BTS 102 zu dem Mobiltelefon 103 mit Hilfe einer Meldung 104 übertragen, Lokalisierungsmeldung genannt, beispielsweise vom Typ SMS (Short Message Service in der englischen Literatur). Die Längen- 150 und Breitendaten 151 werden somit dank der Anwendung 140, Speicheranwendung genannt, in einer ersten Einheit 161 bzw. einer zweiten Einheit 162 des Datenspeichers 205 des Mobiltelefons 103 gespeichert.
Bei einer zweiten Einsatzart umfaßt der Datenspeicher 205 ein Speichermodul 163, das eine Datenbasis 152 enthält, die eine Gesamtheit von Ortsbezeichnungen umfaßt, die über das gesamte Gebiet 100 verteilt sind. Auf diese Weise sind beispielsweise die wichtigsten Städte und/oder die wichtigsten bekannten geographischen Punkte des Gebietes 100 zu finden. Jede der Ortsbezeichnungen ist in der Datenbasis 152 einer Längen- und Breitenangabe zugeordnet. So kann der Benutzer eine Anwendung 141, Auswahlanwendung genannt, verwenden, um einen Ort, beispielsweise den Ort, an dem er sich befindet, auszuwählen und das Schreiben der Längen- 150 und Breitendaten 151, die diesem Ort mit Hilfe der Speicheranwendung 141 zugeordnet werden, in die Speichereinheiten 161 und 162 hervorzurufen. Diese Einsatzart kann vorzugsweise verwendet werden, wenn sich das Mobiltelefon nicht in einer Empfangszone befindet, oder wenn der Benutzer Informationen der physischen Geographie über einen anderen Ort als jenen, an dem er sich befindet, wünscht.
Eine dritte Einsatzart kann in der manuellen Erfassung der Längen- und Breitendaten mit Hilfe einer Tastatur 208 des Mobiltelefons 103 bestehen. Eine Anwendung 142, manuelle Erfassung genannt, kann zu diesem Zweck verwendet werden. Auch hier kann diese Einsatzart vorzugsweise verwendet werden, wenn sich das Mobiltelefon nicht in einer Empfangszone befindet und wenn es nicht über Datenbasen 152 verfügt, die es ermöglichen, eine Position auf Basis der Angabe eines Ortes zu bestimmen.
Wenn die Längen- 150 und Breitendaten 151 in die spezifischen Speichereinheiten 161 und 162 geschrieben sind, kann die Etappe der Bestimmung der Informationen der physischen Geographie eingesetzt werden.
Bei einer Einsatzart wird eine besondere Anwendung 143, die einen Berechnungsalgorithmus für Informationen der physischen Geographie umfaßt, verwendet, um auf Basis der Lokalisierungsinformation eine Gesamtheit von Informationen der physischen Geographie zu bestimmen.
Bei einer weiteren Einsatzart der Erfindung, die nicht das Vorhandensein des Berechnungsalgorithmus 143 in dem Mobiltelefon erfordert, werden die Längen- und Breiteninformationen an ein Fernmeldenetz 105 übertragen, beispielsweise vom Typ Internet, und insbesondere an einen entfernten Informatikserver 106 dieses Netzes, und zwar über die lokale Basisstation 102. Zu diesem Zweck werden eine Anwendung 144, Anschlußanwendung genannt, und sodann eine Anwendung 145, Übertragungsanwendung genannt, eingesetzt, um das Mobiltelefon 103 an das Fernmeldenetz 105 anzuschließen bzw. die Lokalisierungsinformation an den Server 106 zu übertragen. Um den Anschluß des Telefons 103 an das Fernmeldenetz 105 zu gewährleisten, kann das WAP-Protokoll (Wireless Application Protocol) beispielsweise verwendet werden. Der Server 106 hat Zugriff auf eine Gesamtheit von Datenbasen 107, die es auf Basis der Breiten- und Längendaten, die ihnen übermittelt wurden, ermöglichen, die Gesamtheit der von dem Benutzer gewünschten Informationen der physischen Geographie zu bestimmen. Bei dieser Einsatzart kann der Server, anstatt die Datenbasen 107 zu konsultie­ ren, eine spezifische Berechnungseinheit 108 einsetzen, die es ermöglicht, mit Hilfe von empirischen Formeln, die Gesamtheit der Parameter der physischen Geographie zu berechnen. Diese Einsatzart kann es auch ermöglichen, weitere Informationen über die Position des Mobiltelefons 103 zu erhalten. Beispielsweise sind die Datenbasen 107 in der Lage, eine Information über die Temperatur der Zone, in der sich das Telefon befindet, zu enthalten.
Wenn die Informationen der physischen Geographie bestimmt sind, werden sie an das Mobiltelefon 103 übertragen.
Eine Anzeigeanwendung 146 ermöglicht die Konsultation der Informationen auf einem Bildschirm 209 des Mobiltelefons 103.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auf Befehl des Benutzers oder automatisch eingesetzt werden, sobald der Benutzer sein Mobiltelefon 103 einschaltet, in Betrieb nimmt, oder auch sobald sich der Benutzer bewegt und somit sein Mobiltelefon von einer Zelle in die andere übergehen läßt. Eine sogenannte Anwendung 147 zur Erfassung der Inbetriebnahme und eine sogenannte Anwendung 148 zur Erfassung des Zellenwechsels sind zu diesem Zweck in dem Programmspeicher 204 vorgesehen.

Claims (16)

1. Elektronisches Gerät (103), das Informationen über ein Fernmeldenetz übertragen kann, indem Basisstationen (102) eingesetzt werden, die auf einem abzudeckenden Gebiet (100) verteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß es umfaßt:
Mittel zur Lokalisierung, um eine Lokalisierungsinformation zu bestimmen, die von einer Längenangabe (150) und einer Breitenangabe (151) gebildet wird, die einem Ort entsprechen, an dem sich das Gerät befindet;
Mittel zur Bestimmung von Informationen der physischen Geographie, die für den Ort, an dem sich das Gerät (103) befindet, spezifisch sind.
2. Elektronisches Gerät (103) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Lokalisierungsmittel ein Empfangsmodul (203) umfassen, um insbesondere eine Lokalisierungsmeldung (104) von einer Basisstation (102) zu empfangen.
3. Elektronisches Gerät (103) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lokalisierungsmittel ein Speichermodul (163) umfassen, das eine Gesamtheit (152) von geographischen Ortsbezeichnungen enthält, die ihrer Lokalisierung zugeordnet sind.
4. Elektronisches Gerät (103) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lokalisierungsmittel eine Tastatur (208) umfassen, um manuell die Lokalisierungsinformation (150, 151) von dem Gerät (103) zu erfassen.
5. Elektronisches Gerät (103) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bestimmung von Informationen der physischen Geographie eine besondere Anwendung (143) in einem Programmspeicher (204) umfassen, um auf Basis der Lokalisierungsinformation (150, 151) des Geräts (103) die Informationen der physischen Geographie zu berechnen.
6. Elektronisches Gerät (103) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bestimmung von Informationen der physischen Geographie Mittel (144) für den Anschluß an einen Informatikserver (106) umfassen, der Zugriff auf eine Gesamtheit von Datenbasen (107) hat, die es ermöglichen, die Informationen der physischen Geographie zu konsultieren, die mit der Lokalisierungsinformation (150, 151) des Geräts (103) verbunden sind.
7. Elektronisches Gerät (103) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fernmeldenetz ein zellulares Funktelefonnetz ist.
8. Elektronisches Gerät (103) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das zellulare Funktelefonnetz das GSM- oder UMTS-Netz ist.
9. Elektronisches Gerät (103) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lokalisierungsmeldung (104) eine Meldung des Typs SMS ist.
10. Verfahren zur Bestimmung von Informationen der physischen Geographie für ein elektronisches Fernmeldegerät (103), das einem Fernmeldenetz angehört, welches insbesondere Basisstationen (102) einsetzt, die auf einem abzudeckenden Gebiet (100) angeordnet sind, wobei jede Basisstation einer Zelle (101) des Gebiets (100) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß es die verschiedenen Schritte umfaßt, darin bestehend:
das elektronische Gerät (103) zu lokalisieren, indem eine Lokalisierungsinformation (150, 151) bestimmt wird,
die Informationen der physischen Geographie zu erstellen, die mit der Lokalisierungsinformation (150, 151) verbunden sind.
11. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Schritte automatisch bei Inbetriebsetzung des elektronischen Geräts (103) eingesetzt werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Schritte automatisch bei Erfassung eines Zellenwechsels (101) des elektronischen Geräts (103) eingesetzt werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt zur Lokalisierung des elektronischen Geräts (103) mit Hilfe einer lokalen Basisstation (102) erfolgt, wobei die Lokalisierungsinformation (150, 151) von der Basisstation (102) zu dem elektronischen Gerät (103) entsandt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt der Erstellung der Informationen der physischen Geographie die verschiedenen Phasen umfaßt, darin bestehend:
die Lokalisierungsinformation (150, 151) in einer spezifischen Speichereinheit (161, 162) des elektronischen Geräts (103) zu speichern;
eine Verbindung (144) zwischen dem elektronischen Gerät (103) und einem entfernten Informatikserver (106) herzustellen, der einem Fernmeldenetz (105) angehört;
die Lokalisierungsinformation (150, 151) an den entfernten Informatikserver (106) zu übertragen;
von einer Datenbasis (107) des Fernmeldenetzes (105), dem der Informatikserver (106) angehört, die Informationen der physischen Geographie, die mit der Lokalisierungsinformation (150, 151) zusammenhängen, zu entnehmen;
die Informationen der physischen Geographie an das elektronische Gerät (103) zu übertragen.
15. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß zwischen dem elektronischen Gerät (103) und dem Fernmeldenetz (105) nach dem WAP-Protokoll erstellt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt der Erstellung der Information der physischen Geographie den zusätzlichen Schritt umfaßt, darin bestehend:
einen internen Berechnungsalgorithmus (143) des elektronischen Geräts (103) einzusetzen, um auf Basis der Lokalisierungsinformation (150, 151) des Geräts die Informationen der physischen Geographie zu erstellen.
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