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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein Telekommunikation und spezieller
die intelligente Auswahl einer Zustelltechnik zum Senden einer Nachricht
von einem Telekommunikations-Endgerät.
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1 veranschaulicht
die schematische Darstellung eines drahtlosen lokalen Netzes 100 (Funk-LAN)
im Stand der Technik, das umfasst: Stationen 101-1 bis 101-N,
wobei N eine positive ganze Zahl ist, und den Zugangspunkt 102,
die, wie gezeigt ist, miteinander verbunden sind. Jede Station 101-i, wobei
i eine positive ganze Zahl in der Menge {1, ... N} ist, kommuniziert
drahtlos über
den Zugangspunkt 102 mit anderen Stationen im drahtlosen
lokalen Netz 100. Station 101-i muss sich innerhalb
eines bestimmten Abstandes vom Zugangspunkt 102 befinden,
um mit dem Zugangspunkt 102 und anderen Stationen im drahtlosen
lokalen Netz 100 zu kommunizieren. Ein allgemeiner Standard
für drahtlose
lokale Netze ist die Richtlinie 802.11 des Instituts der Elektro-
und Elektronik-Ingenieure (IEEE).
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2 veranschaulicht
die schematische Darstellung von zwei Mobiltelefonen 201-1 und 201-2,
die Signale über
das Mobilfunknetz 200 senden und empfangen. Wie in 2 gezeigt
ist, umfasst das Funknetz 200 M drahtlose Vermittlungsstellen 210-1 bis 210-M,
wobei M eine positive ganze Zahl ist; und die drahtlose Vermittlungsstelle 210-3 kommuniziert
mit K Basisstationen 220-3-1 bis 220-3-K, wobei
K eine positive ganze Zahl ist. Typisch ist, dass jede drahtlose
Vermittlungsstelle 210-i im Funknetz 200 mit einer
Vielzahl von Basisstationen verbunden ist, Basisstationen jedoch
zwecks Anschaulichkeit nur für
die drahtlose Vermittlungsstelle 210-3 in 2 dargestellt
sind.
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Ein
Mobiltelekommunikations-Endgerät
des Hybrid 802.11 ist ein Endgerät,
das sowohl Funk nach IEEE 802.11 als auch Zellenfunk (z. B. Funk
mit codegeteiltem Mehrfachzugriff, usw.) aufweist und daher entweder über ein
Nahbereichsnetz nach Standard IEEE 802.11 oder ein C-Netz Signale
senden und empfangen kann.
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US 2003/0112178 A1 und
WO 03/009622 A1 offenbaren
Verfahren zum Auswählen
eines von mehreren Netzen beruhend auf dem Standort eines Endgerätes und/oder
der Tageszeit.
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Die
vorliegende Erfindung, wie im Anspruch 1 definiert, ermöglicht die
vorteilhafte Auswahl einer Zustelltechnik zum Senden einer Nachricht
von einem Hybrid-Telekommunikations-Endgerät. Zum Zweck dieser Patentbeschreibung
umfasst die Zustelltechnik zumindest eines von:
- (i)
einem physikalischen Medium (z. B. Kupfer, Funk, usw.);
- (ii) einem Bitübertragungsprotokoll
(z. B. Direktfolge-Streuspektrum
DSSS, usw.);
- (iii) einer Mediumszugriffsüberwachung
(z. B. codegeteilter Mehrfachzugriff CDMA, usw.); und
- (iv) einem Netzwerk zur Übertragung
(z. B. Festnetz PSTN, Internet, usw.).
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Natürlich wird
keine Auswahl für
eine spezielle Kategorie benötigt,
wenn nur eine Wahl verfügbar
ist (z. B., wenn Funk das einzige verfügbare physikalische Medium
ist, usw.).
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Insbesondere
ermöglicht
die veranschaulichende Ausführung
die automatische Auswahl einer Zustelltechnik für eine Nachricht, die von einem
ersten Endgerät
zu einem zweiten Endgerät
gesendet wird, auf der Basis des semantischen Inhalts der Nachricht
entsprechend (v) unten. Die Auswahl kann kombiniert mit einem oder
mehreren der anderen Kriterien erfolgen, die in (i) bis (iv) unten
ausführlich
dargelegt werden:
- (i) der Standort des ersten
Endgerätes,
- (ii) der Standort des zweiten Endgerätes,
- (iii) Zeit und Datum (d. h. die kalendarische Zeit) an dem ersten
Endgerät,
- (iv) die kalendarische Zeit an dem zweiten Endgerät, und
- (v) eine oder mehrere Eigenschaften der Nachricht (z. B. der
sendende Teilnehmer, der empfangende Teilnehmer, eine Priorität der Nachricht, der
Inhalt der Nachricht, usw.).
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Die
folgenden Beispiele veranschaulichen die Attraktivität der automatischen
Auswahl einer Zustelltechnik auf der Basis von (i) bis (v) oben.
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Beispiel für (i):
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An
bestimmten Stellen in einem Krankenhaus könnte das Anmelden eines Telefongesprächs über ein
Mobiltelefon nachteilige Auswirkungen auf in der Nähe befindliche
medizinische Geräte
haben, während
das Anmelden eines Telefongesprächs über eine
IEEE 802.11 Station auf die medizinischen Geräte nicht störend einwirken könnte (weil
zum Beispiel der 802.11 Funk mit einer anderen Frequenz arbeitet).
Umgekehrt könnte
es bei einem „Hotspot" 802.11 (d. h. ein
802.11 Nahbereichsnetz an einem öffentlichen
Standort) mehr erwünscht
sein, eine E-Mail-Nachricht über ein
Mobilfunknetz als über
den Hotspot zu senden, weil Verschlüsselung und Sicherheit in Mobilfunknetzen
typischerweise robuster sind. Somit wäre es vorteilhaft, eine automatische
Auswahl der Zustelltechnik, die am meisten erwünscht ist, zum Senden einer
Nachricht von einem Hybrid-Telekommunikations-Endgerät zu besitzen,
wobei „am
meisten erwünscht" auf dem Standort
des Endgerätes
in Verbindung mit speziellen Vorzügen (z. B. benutzerdefinierte
Regeln, usw.) beruht.
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Beispiel für (ii):
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Ein
Verwaltungsbeamter im Gebäude
A eines Krankenhauses meldet ein Gespräch mit einem Mobiltelefon des
Hybrid 802.11 zu einer Krankenschwester im Gebäude B des Krankenhauses an,
die ebenfalls ein Mobiltelefon des Hybrid 802.11 besitzt. Das Gebäude B enthält empfindliche
medizinische Geräte,
während
dies im Gebäude
A nicht so ist. Vorteilhaft wäre
es, wenn das Gespräch
zu der Krankenschwester automatisch über das Nahbereichsnetz 802.11
des Krankenhausgeländes
anstatt über
ein Mobilfunknetz gesendet werden würde, wenn sich die Krankenschwester
in dem Gebäude
B befindet. Wenn sich die Krankenschwester im Gebäude A befindet,
könnte
es umgekehrt mehr erwünscht
sein, das Gespräch
wegen erhöhter
Sicherheit über
ein Mobilfunknetz zu übertragen
(um z. B. bundesstaatliche Persönlichkeitsrechte
zu erfüllen,
wenn Unterlagen eines Patienten erörtert werden, usw.).
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Beispiel für (iii):
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Ein
Angestellter (eine Angestellte) meldet von seinem oder ihrem Büro aus ein
Telefongespräch über ein
Mobiltelefon des Hybrid 802.11 an. Das gemeinsame Nahbereichsnetz
802.11 wird über
einen Netzkoppler der Internet-Telefonie (VoIP) mit dem Internet
verbunden. Es könnte
vorteilhaft sein, während
der Geschäftsstunden,
wenn „Sendezeit" für Mobiltelefone
teurer als Telefongebühren
für drahtgebundene Übertragungswege
ist, Telefongespräche über 802.11
und das Internet anstatt über
ein C-Netz zu übertragen.
Umgekehrt könnte
es für
einen Angestellten, der in Nachtschicht oder Wochenendschicht arbeitet,
vorteilhaft sein, dass Telefongespräche durch ein C-Netz übertragen
werden, wenn der Mobilfunkbetreiber „freie Nächte und Wochenenden" anbietet.
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Beispiel für (iv):
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Im
Beispiel für
(iii) könnte
es, wenn sich der Angestellte in New York befindet und um 21 Uhr östlicher
Normalzeit ein Telefongespräch
zu einer Person in San Francisco anmeldet, erwünscht sein, das Gespräch über das
Nahbereichsnetz 802.11 und Internet anstatt über ein C-Netz zu übertragen,
falls das Mobilfunkprogramm von San Francisco eingehende Anrufe
während
Spitzenzeiten (wie beispielsweise 18 Uhr, Pazifische Normzeit) berechnet.
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Beispiele für (v):
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- – Bob,
der für
eine Verteidigungsfirma arbeitet, meldet ein Telefongespräch an über ein
Mobiltelefon des Hybrid 802.11 zu Oberst Flag, dem Armeebeauftragten
auf dem gemeinsamen Grundstück.
Da der Anruf an Oberst Flag gerichtet ist, sollte der Anruf der
größeren Sicherheit
halber über
ein C-Netz übertragen
werden.
- – Bob
sendet an einen Mitarbeiter eine nicht geheime, mit Vorrang zu übertragende
E-Mail-Nachricht durch ein Hybrid-Telekommunikations-Endgerät. Das E-Mail-System
von Bobs Mobilfunkbetreiber ist nicht sehr zuverlässig und
so wird die E-Mail-Nachricht automatisch über das gemeinsame Nahbereichsnetz
802.11 gesendet, weil Zuverlässigkeit
und nicht Sicherheit das wichtigste Kriterium für eine nicht geheime Nachricht
hoher Priorität
ist.
- – Oberst
Flag besitzt ein Hybrid-Telekommunikations-Endgerät, das entweder über ein
militärisches
satellitengestütztes
Netz oder ein ziviles C-Netz kommunizieren kann. Das Endgerät unterstützt sowohl
Sprech- als auch Datenverbindungen und weist ein Betriebssystem
auf, welches das Anmelden des Benutzers mit einem Passwort erfordert.
Die Frau von Oberst Flag, die Zivilistin ist, besitzt ebenfalls
eine Zugangsberechtigung auf dieses Endgerät. Wenn Oberst Flag von dem Endgerät eine Nachricht
sendet, wird die Nachricht in Abhängigkeit vom Standort des Endgerätes und/oder
der kalendarischen Zeit, wie oben beschrieben, automatisch entweder über das
Satellitennetz oder das C-Netz übertragen.
Wenn sich die Frau von Oberst Flag in dem Endgerät anmeldet und eine Nachricht
sendet, wird die Nachricht jedoch immer über das zivile C-Netz übertragen.
- – Oberst
Flag sendet eine E-Mail-Nachricht von dem Hybrid-Satelliten/Telekommunikations-Mobilfunkendgerät an Oberst
Blake. Basierend auf dem Text der Nachricht wird die Nachricht automatisch
entweder über
das C-Netz (z. B. erörtert die
E-Mail ein gestriges Fußballspiel
zwischen Armee und Marine, usw.) oder das Satellitennetz (z. B.
erörtert
die E-Mail einen geplanten militärischen
Einsatz, usw.) übertragen.
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Zum
Zweck dieser Beschreibung wird der Begriff „kalendarische Zeit" als etwas bezeichnet, das
auf eines oder mehrere von dem Folgenden hinweist:
- (i) eine Zeit (z. B.. 16:23:58, usw.);
- (ii) eine oder mehrere zeitliche Bezeichnungen (z. B.. Dienstag,
November, usw.);
- (iii) ein oder mehrere Ereignisse (z. B. Erntedankfest, Geburtstag
von Johannes, usw.); und
- (iv) eine Zeitspanne (z. B. 8 Uhr bis 9 Uhr, usw.).
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Die
veranschaulichende Ausführung
umfasst:
- (a) Bestimmen des Standorts eines
ersten Telekommunikations-Endgerätes; und
- (b) Auswählen,
basierend auf dem Standort, eines aus einer Vielzahl von für das erste
Telekommunikations-Endgerät
verfügbaren
physikalischen Medien zum Senden einer Nachricht an ein zweites Telekommunikations-Endgerät.
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1 stellt
ein beispielhaftes drahtloses Nahbereichsnetz 100 im Stand der Technik
dar;
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2 stellt
ein beispielhaftes C-Netz 200 und Mobilfunk-Handgeräte 201-1 und 201-2 im
Stand der Technik dar;
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3 stellt
die Arbeitsweise von Hybrid-Telekommunikations-Endgeräten 301-1 und 301-2 gemäß der veranschaulichenden
Ausführung
der vorliegenden Erfindung dar;
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4 veranschaulicht
ein Blockdiagramm der herausragenden Komponenten des Hybrid-Telekommunikations-Endgeräts 301-i,
wie in 3 gezeigt, entsprechend der darstellenden Ausführung der
vorliegenden Erfindung;
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5 veranschaulicht
ein Ablaufdiagramm zum Auswählen
eines physikalischen Mediums, eines Bitübertragungsprotokolls, eines
Netzwerkes und einer Mediumszugriffsüberwachung zum Senden einer
Nachricht vom Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-i, wie es in 3 gezeigt
ist, entsprechend der darstellenden Ausführung der vorliegenden Erfindung.
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3 veranschaulicht
eine schematische Darstellung entsprechend einer erläuternden
Ausführung. 3 stellt
das drahtlose Nahbereichsnetz 300 dar, das an dem Zugangspunkt 302 zentriert
ist, C-Netz 310, Hybrid-Telekommunikations-Endgeräte 301-1, 301-2,
Internet 303 und Festnetz (PSTN) 304, die wie
dargestellt, untereinander verbunden sind.
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Das
C-Netz 310 ist identisch mit dem in 2 dargestellten
C-Netz 200.
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Der
Zugangspunkt 302 ist mit dem in 2 dargestellten
Zugangspunkt 202 identisch. Wie in 3 gezeigt
wird, ist der Zugangspunkt 302 mit Internet 303 und
Festnetz (PSTN) 304 verbunden, wodurch Stationen im Nahbereichsnetz 300 Signale über Internet 303 oder
Festnetz (PSTN) 304 in bekannter Art und Weise senden und
empfangen können.
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Die
Hybrid-Telekommunikations-Endgeräte 301-1 und 301-2 sind
Mobil-Telekommunikations-Endgeräte
nach Standard 802.11. Wie in 3 dargestellt
ist, liegen beide Telekommunikations-Endgeräte 301-1 und 301-2 im Übertragungsbereich
des C-Netzes 310. Das Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-1 liegt
außerdem
innerhalb des Übertragungsbereiches
von Zugangspunkt 302 und besitzt somit die Fähigkeit,
Signale sowohl über
das Nahbereichsnetz 300 als auch das C-Netz 310 zu senden
und zu empfangen. Jedoch liegt das Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-2 außerhalb des Übertragungsbereiches
von Zugangspunkt 302 und kann somit Signale nur über das
C-Netz 310 senden und empfangen.
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Wie
es dem Fachmann deutlich wird, veranschaulicht 3 nur
eine Ausführung,
in der ein Hybrid-Telekommunikations-Endgerät in der Lage sein könnte, Nachrichten über eine
Vielzahl von Zustelltechniken gemäß der vorliegenden Erfindung
zu senden. Im Beispiel von 3 kann das
Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-1 Nachrichten über zwei
unterschiedliche drahtlose Netze senden (d. h. das drahtlose Nahbereichsnetz 300 und
das C-Netz 310). In einigen anderen Ausführungen
könnte
das Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-1 in der Lage
sein, Nachrichten (i) über
drei oder mehrere unterschiedliche Netze, (ii) über zwei oder mehrere unterschiedliche
physikalische Medien (zum Beispiel Kupfer, Funk, usw.), (iii) über zwei
oder mehrere unterschiedliche Mediumszugriffsüberwachungen (z. B. codegeteilter
Mehrfachzugriff, Vielfachzugriff mit Zeitteilung, usw.) oder (iv) über zwei
oder mehrere unterschiedliche Bitübertragungsprotokolle (z. B.
Direktfolge-Streuspektrum, OFDM-Technik, usw.) zu senden. Dem Fachmann
wird nach Lesen dieser Patentbeschreibung deutlich, wie Ausführungen
nach der vorliegenden Erfindung für diese anderen Möglichkeiten
herzustellen und zu verwenden sind.
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4 veranschaulicht
ein Blockdiagramm der herausragenden Komponenten des Hybrid-Telekommunikations-Endgeräts 301-i nach
einer darstellenden Ausführung.
Das Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-i umfasst
Receiver 401, Prozessor 402, Speicher 403,
Transmitter 404 und Taktgenerator 405, die, wie
gezeigt wird, untereinander verbunden sind.
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Wie
in 4 gezeigt wird, empfangt der Receiver 401 Signale
von einer Vielzahl von Netzen, einschließlich satellitengestützter Netze,
Mobilfunknetzen und drahtloser Nahbereichsnetze. Wie es sich dem
Fachmann erschließen
wird, könnte
in einigen Ausführungen
der vorliegenden Erfindung der Receiver 401 ein einzelner
physikalischer Empfänger (z.
B. ein Radio, usw.) zum Empfangen von Signalen von unterschiedlichen
Netzen sein, während
in einigen anderen Ausführungen
der Receiver 401 ein kombinierter Empfänger sein könnte, der eine Vielzahl von
physikalischen Empfängern
aufweist (z. B. ein Radio und eine Ethernet-Netzwerk-Schnittstellenkarte,
zwei unterschiedliche Radios, usw.).
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Der
Prozessor 402 ist ein Universalprozessor, der in der Lage
ist, im Speicher 403 gespeicherte Anweisungen auszuführen, Daten
vom Speicher 403 zu lesen und in diesen zu schreiben, Nachrichten
zu erzeugen und die nachstehend beschriebenen Aufgaben und in Bezug
auf 5, wie nachstehend beschrieben, auszuführen. In
einigen alternativen Ausführungen
nach der vorliegenden Erfindung könnte der Prozessor 402 einen
oder mehrere Spezialprozessoren umfassen (z. B. einen Netzwerkprozessor, einen
zugeordneten Prozessor zur Bestimmung einer Position von Satellitensignalen,
usw.). In jedem Fall wird dem Fachmann nach dem Lesen dieser Offenbarung
deutlich werden, wie der Prozessor 402 herzustellen und
zu verwenden ist.
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Der
Speicher 403 speichert Daten und ausführbare Anweisungen, wie es
an sich bekannt ist und könnte
eine beliebige Kombination von Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM),
blockweise löschbarem Speicher,
Plattenlaufwerk, usw. sein.
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Wie
in 4 gezeigt wird, sendet der Transmitter 404 Signale
an eine Vielzahl von Netzen, einschließlich satellitengestützter Netze,
Mobilfunknetzen und drahtloser Nahbereichsnetze. Wie es sich dem
Fachmann erschließen
wird, könnte
in einigen Ausführungen
nach der vorliegenden Erfindung der Transmitter 404 ein
einzelner physikalischer Transmitter sein (z. B.. ein Rundfunksender,
usw.), um Signale über
unterschiedliche Netze zu übertragen, während in
einigen anderen Ausführungen
der Transmitter 404 ein zusammengesetzter Transmitter sein
könnte,
der eine Vielzahl von physikalischen Transmittern (z. B.. ein Rundfunksender
und eine Ethernet-Netzwerk-Schnittstellenkarte, zwei unterschiedliche
Rundfunksender, usw.) aufweist.
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Der
Taktgenerator 405 überträgt aktuelle
Daten und Zeit in bekannter Art und Weise zum Prozessor 402.
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5 veranschaulicht
ein Ablaufdiagramm 500 zum Auswählen eines physikalischen Mediums, eines
Bitübertragungsprotokolls,
eines Netzwerkes und einer Mediumszugriffsüberwachung, um eine Nachricht
von dem Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-i entsprechend
einer darstellenden Ausführung
zu senden. Wie in der darstellenden Ausführung offenbart ist, führt der
Prozessor 402 des Hybrid-Telekommunikations-Endgeräts 301-i die
Aufgaben von Ablaufdiagramm 500 aus, wobei jedoch dem Fachmann
deutlich wird, wie alternative Ausführungen der vorliegenden Erfindung
herzustellen und zu verwenden sind, in denen eine andere Informationseinheit
(z. B. ein Internetserver, ein Zugangspunkt, eine Funkvermittlungsstelle,
usw.) einige oder alle Aufgaben vom Ablaufdiagramm 500 (d.
h. „auf
Infrastruktur basierende" Ausführungen)
durchführt.
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In
Aufgabe 510 wird in bekannter Art und Weise ein Signal
zum Senden einer Nachricht M von dem Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-i zu einem
etwas anderen Telekommunikations-Endgerät T (nicht
zwangsläufig
Hybrid) empfangen. In der darstellenden Ausführung empfängt der Prozessor 402 dieses
Signal (z. B. von einer Benutzereingabevorrichtung, in 4 nicht
gezeigt, usw.), während
in einigen anderen Ausführungen
eine andere Informationseinheit (z. B.. ein Internet-Serverprozessor,
ein Zugangspunktprozessor, usw.) dieses Signal empfangen könnte.
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In
Aufgabe 520 wird der Standort des Hybrid-Telekommunikations-Endgerätes 301-i bestimmt. In
der veranschaulichenden Ausführung
werden vom Receiver 401 empfangene Satellitensignale zum Prozessor 402 weitergeleitet,
und der Prozessor 402 führt
die notwendigen Berechnungen durch, um den Standort des Hybrid-Telekommunikations-Endgerätes 301-i zu
bestimmen. In einigen anderen Ausführungen könnte das Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-i den
zugeordneten Prozessor eines globalen Positionsbestimmungssystems
(GPS) aufweisen, um den Standort zu bestimmen, wie es an sich bekannt
ist, während
in einigen anderen Ausführungen
eine weitere Informationseinheit, wie beispielsweise eine drahtlose
Basisstation, den Standort des Hybrid-Telekommunikations-Endgerätes 301-i bestimmen
könnte.
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In
der optionalen Aufgabe 530 wird der Standort des Hybrid-Telekommunikations-Endgerätes T bestimmt.
(In einigen Ausführungen
könnte
es nicht erwünscht
sein, Aufgabe 530 auszuführen; z. B.. könnte es
zu viele Änderungen
an der hinterlassenen Ausrüstung,
usw. erfordern, und folglich ist diese Aufgabe durch punktierte
Linien als optional dargestellt). In der darstellenden Ausführung legt
das Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-i den Standort
des Hybrid-Telekommunikations-Endgeräts T fest,
indem an den entsprechenden Zugangspunkt, Server, die drahtlose
Basisstation, usw. eine Anfrage gesendet wird. In einigen anderen
Ausführungen könnten Zugangspunkt,
Server, usw. die Aufgabe 530 möglicherweise zusätzlich zu
der Aufgabe 520, wie oben beschrieben, durchführen. Dem
Fachmann wird deutlich, wie Aufgabe 530 entsprechend der
darstellenden Ausführung
oder entsprechend alternativer Ausführungen, wie beispielsweise
auf Infrastruktur basierende Implementierungen, auszuführen ist.
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In
Aufgabe 540 wird die kalendarische Zeit am Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-i bestimmt.
In der darstellenden Ausführung
empfängt der
Prozessor 402 diese Informationen von dem Taktgenerator 405.
In einigen anderen Ausführungen könnte der
Prozessor 402 diese Informationen von dem Receiver 401 empfangen,
der wiederum diese Informationen von einer anderen Informationseinheit (z.
B. eine drahtlose Basisstation, usw.) empfängt. In einigen anderen, auf
Infrastruktur basierenden Ausführungen
führen
drahtlose Basisstation, Zugangspunkt usw., die einige oder alle
der Aufgaben von Ablaufdiagramm 500 ausführen, Aufgabe 540 (z.
B.. über
ihren eigenen Taktgenerator, usw.) aus.
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In
der optionalen Aufgabe 550 wird die kalendarische Zeit
am Telekommunikations-Endgerät
T bestimmt. In der darstellenden Ausführung bestimmt der Prozessor 402 die
kalendarische Zeit am Hybrid-Telekommunikations-Endgerät T, das
mathematisch auf den Ergebnissen von Aufgabe 530 und 540 basiert
(d. h. indem die Anzahl von die Endgeräte 301-i und T trennenden
Zeitzonen bestimmt wird und folglich Stunden von der in Aufgabe 540 bestimmten kalendarischen
Zeit addiert oder subtrahiert werden). In einigen anderen Ausführungen
könnten
Zugangspunkt, Server, usw. die Aufgabe 550 durchführen. Dem
Fachmann wird deutlich, wie die Aufgabe 550 entsprechend
der darstellenden Ausführung
oder entsprechend alternativer Ausführungen, wie beispielsweise
auf Infrastruktur basierende Implementierungen, durchzuführen ist.
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In
Aufgabe 560 werden eine oder mehrere Eigenschaften der
Nachricht M (z. B.. Priorität,
semantischer Inhalt, der sendende Benutzer, der empfangende Benutzer,
usw.) in bekannter Art und Weise bestimmt. In der veranschaulichenden
Ausführung führt der
Prozessor 402 die Aufgabe 560 aus, während in
einigen anderen Ausführungen
Zugangspunkt, Server, usw. die Aufgabe 560 ausführen könnten.
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In
Aufgabe 570 wird ein physikalisches Medium aus der Menge
von physikalischen Medien, die für
das Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-i verfügbar sind,
zum Senden der Nachricht M ausgewählt. (Diese Menge basiert auf
den Fähigkeiten
des Transmitters 404 und dem Standort des Endgeräts 301-i).
Die Auswahl beruht auf einem Standort oder mehreren Standorten,
der kalendarischen Zeit (kalendarische Zeitpunkte) und den in Aufgaben 520 bis 560 erhaltenen
Eigenschaften entsprechend einer oder mehrerer Vorschriften. In
der veranschaulichenden Ausführung
wird Aufgabe 570 durch den Prozessor 402 ausgeführt, während in
einigen anderen Ausführungen
Zugangspunkt, Server, usw. die Aufgabe 570 ausführen könnten. Wie
es sich dem Fachmann erschließen
wird, könnten
die Vorschriften zum Auswählen
eines physikalischen Mediums streng codiert sein (z. B.. gespeichert
in einem Nur-Leseteil von Speicher 403, usw.) oder könnten durch
den Benutzer des Endgeräts 301-i (z.
B. über
Eingabemittel von Endgerät 301-i,
usw.) definiert sein.
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In
Aufgabe 580 wird aus der Menge von Netzwerken, die für das Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-i verfügbar sind,
ein Netzwerk zum Senden der Nachricht M ausgewählt. (Diese Menge basiert auf
dem in Aufgabe 570 ausgewählten physikalischen Medium,
den Fähigkeiten
des Transmitters 404 und dem Standort des Endgerätes 301-i). Die
Auswahl basiert auf einem Standort oder mehreren der Standorte,
der kalendarischen Zeit (kalendarische Zeitpunkte) und Eigenschaften,
die in den Aufgaben 520 bis 560 entsprechend einer
oder mehrerer Vorschriften erhalten werden. In der veranschaulichenden
Ausführung
wird Aufgabe 580 durch den Prozessor 402 ausgeführt, während in
einigen anderen Ausführungen
Zugangspunkt, Server, usw. die Aufgabe 580 durchführen könnten. Wie
oben beschrieben ist, könnten
in einigen Ausführungen
die Vorschriften zum Auswählen
eines Netzes streng codiert sein (z. B. gespeichert in einem Nur-Leseteil
von Speicher 403, usw.) oder könnten von dem Benutzer des
Endgeräts 301-i (z.
B. über
Eingabemittel von Endgerät 301-i,
usw.) definiert werden.
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In
Aufgabe 590 wird aus der Menge von Bitübertragungsprotokollen, die
für das
Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-i verfügbar sind,
ein Bitübertragungsprotokoll
zum Senden der Nachricht M ausgewählt. (Diese Menge basiert auf
dem in Aufgabe 580 ausgewählten Netz, den Fähigkeiten
des Transmitters 404 und potenziell dem Standort des Endgerätes 301-i).
Die Auswahl basiert auf einem Standort oder mehreren der Standorte,
der kalendarischen Zeit (kalendarische Zeitpunkte) und Eigenschaften,
die in den Aufgaben 520 bis 560 einer oder mehrerer
Vorschriften entsprechend erhalten werden. In der veranschaulichenden
Ausführung
wird Aufgabe 590 durch den Prozessor 402 ausgeführt, während in
einigen anderen Ausführungen
Zugangspunkt, Server, usw. die Aufgabe 590 durchführen könnten. Wie
es oben beschrieben ist, könnten
in einigen Ausführungen
die Vorschriften zum Auswählen eines
Netzes streng codiert sein (z. B. gespeichert in einem Nur-Leseteil
von Speicher 403, usw.) oder könnten vom Benutzer des Endgeräts 301-i (z.
B. über
Eingabemittel von Endgerät 301-i,
usw.) definiert werden.
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In
Aufgabe 595 wird aus der Menge von Mediumszugriffsüberwachungen,
die für
das Hybrid-Telekommunikations-Endgerät 301-i verfügbar sind, eine
Mediumszugriffsüberwachung
zum Senden der Nachricht M ausgewählt. (Diese Menge basiert auf dem
in Aufgabe 580 ausgewählten
Netz bzw. in Aufgabe 590 ausgewählten Bitübertragungsprotokoll sowie
den Fähigkeiten
der im Speicher 403 gespeicherten Software). Die Auswahl
basiert auf einem Standort oder mehreren der Standorte, der kalendarischen Zeit
(kalendarische Zeitpunkte) und den Eigenschaften, die in den Aufgaben 520 bis 560 entsprechend einer
oder mehreren Vorschriften erhalten werden. In der darstellenden
Ausführung
wird Aufgabe 595 durch den Prozessor 402 ausgeführt, während in
einigen anderen Ausführungen
Zugangspunkt, Server, usw. die Aufgabe 595 durchführen könnten. Wie
es oben beschrieben ist, könnten
in einigen Ausführungen
die Vorschriften zum Auswählen
eines Netzes streng codiert sein (z. B. gespeichert in einem Nur-Leseteil
von Speicher 403, usw.) oder könnten vom Benutzer des Endgeräts 301-i (z.
B. über
Eingabemittel von Endgerät 301-i, usw.)
definiert werden.
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Es
soll verständlich
werden, dass die oben beschriebenen Ausführungen nur die vorliegende
Erfindung veranschaulichen und dass viele Änderungen der oben beschriebenen
Ausführungen
durch den Fachmann ersonnen werden können, ohne vom Umfang der Erfindung
abzuweichen. Es ist daher beabsichtigt, dass solche Änderungen
innerhalb des Umfangs der folgenden Patentansprüche enthalten sind.