DE10156573A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Zusammentragen von Druckprodukten - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Zusammentragen von DruckproduktenInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung zum Zusammentragen von Druckprodukten, mit einer Vielzahl von Abrollstationen (21), wobei die Abrollstationen (21) jeweils eine Rolle einer bedruckten und aufgewickelten Materialbahn aufnehmen und abwickeln, mit Mitteln zum Zusammenführen der von den Abrollstationen (21) abgewickelten Materialbahnen und mit einem Falzapparat (22), welcher wenigstens eine Längsfalzeinrichtung zum Falzen der abgewickelten und zusammengeführten Materialbahnen aufweist, zeichnet sich dadurch aus, dass der Falzapparat (22) eine einer ersten Längsfalzeinrichtung des Falzapparates nachgeordnete erste Querschneideinrichtung (308) zum Erzeugen von ersten Signaturen sowie eine einer zweiten Längsfalzeinrichtung des Falzapparates nachgeordnete zweite Querschneideinrichtung (308) zum Erzeugen von zweiten Signalturen umfasst und dass eine der ersten und der zweiten Querschneideeinrichtung nachgeordnete Fördereinrichtung vorgesehen ist, welche die ersten und zweiten Signaturen sammelt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammentragen von
Druckprodukten gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Zusammentragen von Druckprodukten
gemäß dem Oberbegriff vom Anspruch 11.
Herkömmliche Rollendruckmaschinen bedrucken gewöhnlich eine Papierbahn in einer
Druckmaschine, wonach die Bahn direkt von der Druckmaschine durch einen Trockner zu
einer Falzmaschine transportiert wird. Die Bahn wird dann in einer der Druckmaschine
angeschlossenen Falzmaschine gefalzt und geschnitten, um so Signaturen zu formen, die
gelagert und später mit anderen Signaturen in einer Binderei zusammengetragen werden
können, um ein endgültiges Druckerzeugnis zu ergeben. Falzmaschinen sind komplex und
häufig die Komponenten in der Druckmaschine, die für eine begrenzte Geschwindigkeit
verantwortlich sind.
Ein bekannter Druckprozess, bei dem keine Falzmaschine benötigt wird, ist das Drucken
von Rolle zu Rolle. Hierbei wird eine Materialbahn von einer Rolle abgewickelt, in einem
Druckprozess bedruckt und daraufhin auf eine Rolle gewickelt. Diese Drucktechnik wird
beispielsweise im Tapetendruck eingesetzt, wo kein Falz- oder Zusammentragvorgang
erforderlich ist. Die aufgerollte und bedruckte Tapete kann dann manuell auf die benötigte
Größe zugeschnitten werden.
US 4,410,122 offenbart einen Apparat zur Herstellung von Papierrollen, bei dem die
Bedruckstoffbahn breitenmäßig gesteuert wird. Der Apparat verfügt über ein
Stangengefüge mit elastisch biegbaren Trägern zur Erzielung einer gewölbten
Grundeinstellung. Eine Reihe von nebeneinander liegenden unabhängigen aber
zusammenwirkenden Wickelelementen befindet sich auf den Trägern. Die Wickelelemente
sind einzeln relativ zu den Trägern verstellbar, um sekundäre Einstellungen zu erzielen.
Ein Längsschneider teilt eine die Vorrichtung längs passierende Bahn in Stränge.
Diese Schrift offenbart keine Vorrichtung zum Bedrucken einer Bahn und bezieht sich
nicht auf Druckvorgänge. Vor dem Schneiden findet kein Bedrucken der Bahn statt.
US 6,041,707 offenbart eine Rollenrotationsdruckmaschine mit einer Vielzahl von direkt
aufeinanderfolgenden, in einer Reihe angeordneten Druckwerken. Unter den Druckwerken
befinden sich Wickeleinrichtungen zum Einsetzen von schwebend gelagerten
Wickelrollen, die entweder als Aufrolleinrichtung oder Abrolleinrichtung verwendet
werden können. Die Wickelrollen nehmen eine bedruckte Materialbahn auf. Eine erste
Wickeleinrichtung wird als Abrolleinrichtung verwendet, so dass eine zu bedruckende
Bahn von der Wickelrolle abgerollt wird und durch die Druckwerke hindurchläuft.
Daraufhin wird die bedruckte Bahn von einer Bahnkantensteuerungseinrichtung zu einer
letzten Wickeleinrichtung geführt, wo die bedruckte Bahn aufgerollt wird. Zwei andere
Wickeleinrichtungen können als Aufrolleinrichtungen dienen. Des Weiteren stellt der
Apparat ein Rollenlager und ein Rollentransportsystem bereit, welches das Rollenlager mit
der Wickeleinrichtung verbindet. Ein Falzapparat ist den Druckwerken in Richtung des
Bahnlaufs nachgeschaltet. Nach dem Drucken ist ein Trockner vorgesehen, um das
bedruckte Material zu trocknen.
Das Verfahren und die Vorrichtung aus dieser Schrift haben den Nachteil, dass die
aufgerollten Rollen die volle Breite haben. Die Vorrichtung ist dadurch in den möglichen
Kombinationsvarianten von Druckbildern und Produktarten, die zusammengefügt werden
können, begrenzt. Das Zusammenfügen von verschiedenen Segmenten zur Bildung eines
Endprodukts ist kompliziert und eingeschränkt.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren zu
schaffen, die einen flexibleren Herstellungsprozess, insbesondere
Zusammentragungsprozess, von Druckprodukten ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 11 gelöst.
Weitere Merkmale sind in den Unteransprüchen enthalten.
Eine alternative oder zusätzliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Verbesserung
der elektromechanischen Zuverlässigkeit eines gesamten Druckprozesses.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine effiziente und kostengünstige
Methode zum Zusammenfügen oder -tragen eines endgültigen Druckerzeugnisses zu
schaffen.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zusammentragen von Druckprodukten mit einer
Vielzahl von Abrollstationen, wobei die Abrollstationen jeweils eine Rolle einer
bedruckten und aufgewickelten Materialbahn aufnehmen und abwickeln, mit Mitteln zum
Zusammenführen der von den Abrollstationen abgewickelten Materialbahnen und mit
einem Falzapparat, welcher wenigstens eine Längsfalzeinrichtung zum Falzen der
abgewickelten und zusammengeführten Materialbahnen aufweist, zeichnet sich dadurch
aus, dass der Falzapparat eine einer ersten Längsfalzeinrichtung des Falzapparates
nachgeordnete erste Querschneideinrichtung zum Erzeugen von ersten Signaturen sowie
eine einer zweiten Längsfalzeinrichtung des Falzapparates nachgeordnete zweite
Querschneideinrichtung zum Erzeugen von zweiten Signaturen umfasst, und dass eine der
ersten und der zweiten Querschneideeinrichtung nachgeordnete Fördereinrichtung
vorgesehen ist, welche die ersten und zweiten Signaturen sammelt.
Durch die Bereitstellung einer von der Druckmaschine unabhängigen
Zusammentragvorrichtung für die bedruckten und aufgewickelten Rollen, können die mit
dem Falzapparat zusammenhängenden Probleme vom Druckprozess in vorteilhafter Weise
abgekoppelt werden. Zudem kann gemäß der vorliegenden Erfindung eine große Auswahl
an Formaten für die endgültigen Produkte in der Zusammentragvorrichtung erstellt
werden.
In Einrichtungen aus dem Stand der Technik werden die Signaturen typischerweise in
einem Stapel ausgegeben. Die Signaturen müssen dann wieder getrennt und gesammelt
werden, zum Beispiel in einer Binderei in der Magazinanleger eingesetzt werden, um das
Endprodukt (beispielsweise Bücher) zu erzeugen. Vorteilhafterweise müssen mit der
vorliegenden Erfindung keine Signaturenstapel gebildet werden, und die Entnahme von
Signaturen aus einem Stapel ist ebenso wenig notwendig.
Es kann weiterhin vorgesehen sein, dass die erste und die zweite Längsfalzeinrichtung
jeweils einen Falztrichter umfassen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können die erste und die zweite
Längsfalzeinrichtung jeweils einen Pflugfalzer umfassen.
Überdies kann die erste und/oder die zweite Querschneideinrichtung jeweils zwei
rotierende Messerzylinder mit jeweiligen zueinander versetzten Perforiermessern
aufweisen. Bei gleichzeitiger Verwendung von Transportbändern, welche die Bahn durch
die Perforiermesser führen, ist eine ständige gesicherte Führung der Bahn als auch der
quergeschnittenen Signaturen möglich.
Ferner kann vorgesehen sein, dass die Fördereinrichtung als Sattelfördereinrichtung oder
als Taschenfördereinrichtung ausgebildet ist. Dabei ist eine Zuführung der
quergeschnittenen Signaturen erheblich erleichtert.
Die Zusammentragvorrichtung kann vorteilhafter Weise das Sammeln der Signaturen nach
dem Sattelprinzip ermöglichen, nachdem die Signaturen in einer Vielzahl von
Falzapparaten erzeugt und an eine Sattelfördereinrichtung weitergegeben worden sind.
Vorteilhafterweise besteht dank der Sattel der Fördereinrichtung in der
Zusammentragvorrichtung keine Notwendigkeit zum Handhaben oder Greifen der
Signaturen, was eine der größten Fehlerquellen in den heutigen Bindesystemen darstellt.
Die Sattel können sich längs oder quer zur Laufrichtung der Materialbahn bewegen.
Die Zusammentragvorrichtung kann auch das Sammeln der Signaturen in bewegbaren
Taschen ermöglichen, die sich längs oder quer zur Richtung bewegen, in welcher die
Signaturen die Falzapparate verlassen. Die Taschen vereinen eine Vielzahl von Produkten,
um größere Endprodukte zu bilden. Vorzugsweise dienen die Taschen zum
Zusammentragen der Produkte. Vorteilhafterweise beseitigt die Taschenfördereinrichtung
in der Zusammentragvorrichtung die Notwendigkeit, die Signaturen zu greifen oder zu
handhaben.
Eine Druckanordnung kann weiterhin in vorteilhafter Weise eine Druckmaschine zum
Drucken von Rolle zu Rolle, ein Rollenlager für die bedruckten Rollen und eine
Vorrichtung zum Zusammentragen von Druckprodukten wie oben beschrieben, welche
bedruckte Rollen aus dem Rollenlager verarbeitet, umfassen.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können die Druckmaschine und der
Falzapparat in einer Druckanordnung räumlich voneinander getrennt, insbesondere in
verschiedenen Gebäuden aufgestellt sein.
In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Druckanordnung kann eine
Transporteinrichtung, insbesondere ein Transportwagen, welcher die bedruckten Rollen
von dem Rollenlager zur Vorrichtung zum Zusammentragen von Druckprodukten
transportiert, vorgesehen sein.
Es kann ebenfalls vorgesehen sein, dass die Druckanordnung mindestens einen
Längsschneider zum Trennen der von der Druckmaschine bedruckten Materialbahn in eine
Vielzahl von Strängen aufweist, welche zu den jeweiligen Rollen aufgewickelt werden.
Somit können breite Bahnen bedruckt und die Bahn in schmälere Stränge geschnitten
werden. Die dabei entstehenden schmalen Rollen können dann einfacher in der
Zusammentragvorrichtung zusammengefügt werden.
Es ist weiterhin von Vorteil, eine erfindungsgemäße Druckanordnung mit mindestens
einem Prozessor auszustatten, welcher die Druckmaschine, das Rollenlager und die
Vorrichtung zum Zusammentragen von Druckprodukten gemeinsam steuert.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Zusammentragen von Druckprodukten, mit den
Verfahrensschritten Aufnehmen einer jeweiligen Rolle einer bedruckten und
aufgewickelten Materialbahn auf einer jeweiligen Abrollstation, Abwickeln der
Materialbahn mittels der jeweiligen Abrollstation, Zusammenführen der von den
Abrollstationen abgewickelten Materialbahnen und Längsfalzen der abgewickelten und
zusammengeführten Materialbahnen zeichnet sich durch die Verfahrensschritte
Querschneiden von ersten zusammengeführten und längsgefalzten Materialbahnen zum
Erzeugen von ersten Signaturen, Querschneiden von zweiten zusammengeführten und
längsgefalzten Materialbahnen zum Erzeugen von zweiten Signaturen und
Sammeln der ersten und zweiten Signaturen aus.
Es kann ferner vorgesehen sein, dass das Verfahren das Längsschneiden der bedruckten
Materialbahnen in eine Vielzahl von Strängen, welche zu den jeweiligen Rollen
aufgewickelt werden, umfasst.
Darüber hinaus kann das Zwischenlagern der bedruckten und aufgewickelten Rollen und
Transportieren der zwischengelagerten Rollen zu der jeweiligen Abrollstation vorgesehen
sein.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann weiter das Kennzeichnen der bedruckten und
aufgewickelten Rollen zum Sortieren der Rollen umfassen.
Vorzugsweise erfolgt der Transport über einen automatisierten Puffer.
Durch die Gewährleistung, dass die bedruckten Rollen transportiert werden können, muss
sich ein Falzwerk in der Zusammentragvorrichtung nicht direkt an der Druckmaschine
befinden. Obwohl sich die Zusammentragvorrichtung vorzugsweise neben dem
automatisierten Puffer befindet, könnten Kunden oder Druckereien auch ihre eigenen
separaten Zusammentragvorrichtungen haben, denen ein Maschinenbediener die Rollen
mit dem bedruckten Material zuführt. Die Druckmaschine liefert vorzugsweise ein
standardisiertes Produkt, nämlich bedruckte und aufgewickelte Rollen.
Vorzugsweise umfasst die Zusammentragvorrichtung eine Vielzahl von Falzapparaten,
wovon jeder vorzugsweise mindestens einen Falztrichter aufweist. Vorzugsweise gibt es
eine Vielzahl von Trichtern für jeden Falzapparat, so dass W- oder Z-förmige Falzbrüche
möglich sind. Alternativ können als Falzapparate auch Pflugfalzwerke eingesetzt werden.
Die Zusammentragvorrichtung ermöglicht es, die Signaturen ohne Eingriff eines Bedieners
zu einem komplexen Druckerzeugnis zusammenzubringen.
Da der Falzapparat bei Druckverfahren mit hoher Geschwindigkeit die meisten Fehler
verursacht, wird durch die Trennung des Falzapparats vom Druckverfahren von Rolle zu
Rolle außerdem ein effizienteres Drucken möglich. Die vorliegende Erfindung lässt
ebenfalls effizientere Veränderungen bei laufender Maschine zu, da das bedruckte Material
weniger Prozesse durchläuft. Zudem wird die Lagerung des Materials dadurch erleichtert,
dass das Druckerzeugnis auf eine Rolle gewickelt wird.
Vorzugsweise kann ein erfindungsgemäßes Verfahren das Organisieren der bedruckten
Materialrollen beinhalten, indem Kennzeichnungen auf dem bedruckten Material
angebracht werden, beispielsweise ein spezieller Textteil, der durch ein optisches
Zeichenerkennungssystem (OCR) oder ein anderes visuelles Sensorsystem gelesen werden
kann. Die Kennzeichnungen ermöglichen ein effizientes Zusammenfügen der bedruckten
Materialrollen sowie die Möglichkeit, Stränge von verschiedenen bedruckten
Materialrollen zu einem späteren Zeitpunkt rationell zusammenzutragen. Überdies können
Rollen für besondere Zwecke hergestellt werden, beispielsweise für personalisierte
Beilagen für bestimmte Regionen oder Berufsgruppen. Die Rollen können dann den
Zusammentragvorrichtungen zugeführt werden, um auf den Kunden zugeschnittene
Druckprodukte zu erzeugen.
Vorzugsweise umfasst ein erfindungsgemäßes Verfahren das Drucken eines mehrfarbigen
Bilds auf das bedruckbare Material anhand von vier Druckwerken. Die Druckwerke
können Offsetdruckwerke zum Drucken der Farben Schwarz, Magenta, Zyan und Gelb
sein, wobei jedes Druckwerk einen Plattenzylinder und einen Gummituchzylinder enthält.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren kann weiter die Verwendung der Druckmaschine zum
Drucken auf der Grundlage von digitaler Bebilderung umfassen, wobei der Plattenzylinder
digital bebildert werden kann, zum Beispiel durch den Einsatz von Laser oder eines
elektronischen Prozesses. Vorzugsweise können die Bilder "fliegend" bei jeder
Umdrehung des Plattenzylinders ohne Unterbrechung des Druckprozesses geändert
werden.
Die Überwachung der Druckprodukte kann mit Hilfe eines visuellen Sensorsystems
erfolgen. Ein Prozessor kann an das digitale Bebilderungssystem angeschlossen werden.
Daten zu den Bildern, die auf jede Rolle gedruckt werden, können in einer Datenbank
gespeichert werden, auf die der Prozessor Zugriff hat. Der Prozessor steuert vorzugsweise
auch die anderen Bereiche der Druckvorrichtung und kann eine ordnungsgemäße Auswahl
von bestimmten bedruckten Rollen zur Anordnung auf Abrollstationen der
Zusammentragmaschine gewährleisten. So können die fertigen Produkte nach Bedarf
angeordnet werden, wobei der Prozessor als Auswahleinrichtung dient.
Durch die Möglichkeit einer digitalen Bebilderung und fliegenden Wechseln kann die
Vielseitigkeit des Druckprozesses gesteigert werden, um einer breiteren Palette von
Kundenwünschen Rechnung zu tragen und auch das Herstellen individuell zugeschnittener
Produkte zu ermöglichen.
Die Druckmaschine kann eine Vielzahl von Bahnbreiten bedrucken. Dies ermöglicht einen
vielseitigeren Druckvorgang sowie die Anpassung an vielfältigere Kundenpräferenzen.
Vorzugsweise kann das Verfahren außerdem die Lagerung der Rollen in mindestens einem
Rollenlager umfassen. Die Rollen können aus unbedrucktem, vorgedrucktem oder
bedrucktem Material bestehen. Die Lagerung von Rollen stellt eine sicherere und
effizientere Aufbewahrung dar als die Lagerung von Signaturen, wo es leicht zu
Beschädigungen der Kanten oder Bogen kommen kann. Die bedruckten Rollen sind
weniger empfindlich als die Signaturen.
Zudem können durch den Einsatz des Längsschneiders und/oder "fliegende"
Druckbildwechsel ohne Unterbrechung des Druckprozesses, die bedruckten Rollen nach
besonderen Eigenschaften gruppiert oder gelagert werden, beispielsweise beim Drucken
einer bestimmten Zeitschrift eine Reihe von generischen Rollen, die zu drucken sind,
sowie eine Rolle mit speziellen Artikeln und Anzeigen für eine bestimmte Berufsgruppe,
wie zum Beispiel Ärzte, und eine zweite Rolle für eine weitere Berufsgruppe, zum Beispiel
Lehrer. Die bedruckten Rollen können dann auf den Abrollstationen der
Zusammentragvorrichtung gruppiert werden, so dass die Zeitschriften für Ärzte aus den
generischen Rollen und den Rollen für Ärzte zusammengestellt werden, und dann die
Zeitschriften für Lehrer aus den generischen Rollen und der zweiten Rolle für Lehrer
gebildet werden. Etiketten oder Adressen aus einer Datenbank, auf die der Prozessor
zugreifen kann, können ebenfalls auf die Produkte aufgedruckt werden.
Der Prozessor kann die Position von verschiedenen Bildern auf jeder einzelnen Rolle in
der Datenbank speichern. Wenn die Druckprodukte auf den Abwickelrollen der
Zusammentragmaschine angeordnet sind, wird dadurch eine individuelle
Zusammenführung der einzelnen Bilder ermöglicht.
Jedes Element der Druckvorrichtung einschließlich der Rollenlager, der Druckform oder
der Plattenzylinder, des visuellen Sensorsystems und der Zusammentragvorrichtung kann
beispielsweise über ein LAN (lokales Netzwerk) mit dem Prozessor verbunden werden.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren kann zusätzlich das Aufbewahren der Rollen von
bedruckbarem Material in einem automatisierten Puffer umfassen. Der automatisierte
Puffer kann eine Vielzahl von Rollen an die Abrollstationen der Zusammentragvorrichtung
weiterleiten. Dabei kann der automatisierte Puffer, der vom Prozessor gesteuert wird, die
bedruckten Rollen aufgrund einer Kennzeichnung, die an den Rollen befestigt oder in
ihnen integriert ist, sortieren und organisieren. Der automatisierte Puffer schafft größere
Automatisierungsmöglichkeiten des Druckprozesses. Wird er außerdem in Kombination
mit der Kennzeichnung, zum Beispiel einem Barcode, eingesetzt, können die Produkte
unter höchst effizienten Einsatz von Arbeitskraft und Material gedruckt und
zusammengetragen werden.
Die Aufrollstationen der Druckmaschine, auf welchen die bedruckten Rollen aufgewickelt
werden, verfügen vorzugsweise über Schneidevorrichtungen und eine
Führungseinrichtung, so dass der aufgewickelte Strang zur Bildung einer fertigen Rolle
abgeschnitten werden kann. Der Materialstrang, der weiterhin aus der Druckvorrichtung
herausläuft, kann dann zu einer neuen Aufrollstation geleitet werden, um eine neue Rolle
zu beginnen.
Sind die bedruckten Stränge oder die Bahn einmal zur Abrollstation der
Zusammentragvorrichtung transportiert worden, können sie mit einer Schneidevorrichtung,
wie z. B. einem rotierenden Messer, in Signaturen geschnitten werden. Der Schnitt kann
als Doppel- oder Einfachtrennschnitt ausgeführt werden.
Vorzugsweise kann das Verfahren des Weiteren die Druckmaterialanforderung gemäß
einer Kundenvorbestellung umfassen. Die Vorbestellung kann sowohl quantitative (z. B.
die Anzahl der benötigten Produkte) als auch qualitative (z. B. die Papiersorte) Kriterien
für das fertige Produkt festlegen. Durch die Druckmaterialanforderung zu einem frühen
Zeitpunkt wird das nachfolgende Drucken kostengünstiger (z. B. kann das Material in
großen Mengen verschickt werden) und effizienter (z. B. entsteht keine Verzögerung durch
Warten auf Materialien).
Des Weiteren kann das Verfahren vorteilhafter Weise das Einrichten erfindungsgemäßen
Druckmaschine gemäß einer Kundenbestellung umfassen. So können zum Beispiel das auf
das bedruckbare Material aufgedruckte Bild, Vorgaben bezüglich Papiergröße und
-qualität und die Schnittpositionen geändert werden. Dadurch ergibt sich ein vielseitigerer
Druckvorgang sowie die Anpassung an vielfältigere Kundenpräferenzen.
Vorzugsweise kann das Verfahren zusätzlich die Verteilung eines Endprodukts an einen
Kunden umfassen. Durch Etikettieren, Sortieren und Zusammenfügen des vom Falzapparat
gefertigten Produkts kann das endgültige Produkt entstehen. Vorteilhafterweise ermöglicht
das Trennen der Vorgänge des Etikettierens, Sortierens und Zusammenfügens von der
Druckmaschine und dem Falzapparat das Durchführen von Änderungen an der
Druckmaschine, ohne dass die Verteilung an den Kunden unterbrochen wird.
Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen anhand bevorzugter
Ausführungsformen beschrieben.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Überblick über die erfindungsgemäße Druckvorrichtung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Druckmaschine zum Drucken von Rolle zu Rolle der
Druckvorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel eines in der Zusammentragvorrichtung eingesetzten
Falzapparats aus Fig. 1 nach dem Sattelprinzip;
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel eines in der Zusammentragvorrichtung eingesetzten
Falzapparats nach dem Taschenprinzip aus Fig. 1;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Schneidevorrichtung aus Fig. 2; und
Fig. 6 ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Druck- und
Zusammentragverfahrens von Rolle zu Rolle.
Fig. 1 zeigt eine Übersicht über die Druckvorrichtung 1 der vorliegenden Erfindung. Die
Druckvorrichtung 1 umfasst ein Lager 2 für unbedruckte Rollen, aus dem unbedruckte
Materialrollen 8, beispielsweise aus Papier, automatisch an eine Druckmaschine 14 zum
Drucken von Rolle zu Rolle übergeben werden. Die entstehenden bedruckten Rollen 18,
die je nach der Einstellung eines Längsschneiders oder einer Schneidevorrichtung 214
schmaler als die unbedruckte Rolle sein können, werden dann, vorzugsweise automatisch,
zu einem Lager 250 für Rollen transportiert. Eine Zusammentragvorrichtung 20, die sich
im selben Gebäude wie die Druckmaschine oder in einem anderen Gebäude befinden kann,
wird zum Zusammenfügen der bedruckten Rollen 18 verwendet. Vorzugsweise werden die
Rollen 18 im Lager 250 automatisch zu den Abrollstationen 21 der
Zusammentragvorrichtung 20 in Abhängigkeit eines gewünschten Endproduktformats
weitergeleitet. Die Rollen werden dann abgewickelt und die jeweiligen Bahnen durch
einen der Vielzahl von Falzapparaten 22, 23, 24 geführt, von denen jeder einen Falztrichter
und eine Schneidevorrichtung zum Schneiden der jeweils von den bedruckten Rollen
abgewickelten Bahnen in Signaturen 122, 123, 124 umfasst. Eine Fördereinrichtung 28, die
beispielsweise über Sattel 29 verfügt, kann die Signaturen zu einem endgültigen
Druckerzeugnis zusammenfügen.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, erlaubt die vorliegende Vorrichtung das Zusammenfügen von
Druckerzeugnissen, ohne dass Signaturen mittels komplizierter Falzeinrichtungen an der
Druckmaschine geschaffen werden. Des Weiteren wird durch die vorliegende Vorrichtung
eine große Format- und Produktvielfalt erzielt. Eine einzelne bedruckte Materialrolle kann
in unterschiedlich breite Stränge geschnitten werden, die dann nach Bedarf durch die
Zusammentragvorrichtung zusammengefügt werden können. Die gesamte
elektromechanische Zuverlässigkeit und Produktivität der Druckvorrichtung kann
gesteigert werden.
Die vorliegende Vorrichtung 1 umfasst zudem mindestens einen Prozessor 50, der über ein
LAN 60 mit den automatisierten Lagervorrichtungen 2 und 250, den Plattenzylindern oder
bildtragende Zylindern der Druckwerke der Druckmaschine 14, mit einer optischen
Bahnüberwachungseinrichtung 52, dem Längsschneider 214, Aufrollstationen für die
bedruckten Rollen 18 sowie mit der Zusammentragvorrichtung 20 verbunden ist. Der
Prozessor 50, der beispielsweise ein von INTEL CORPORATION gefertigter Prozessor
sein kann, ist in der Lage, Informationen zur Größe der Rollen im Lager 2 zu empfangen,
eine automatisierte Übergabe der Rollen an die Maschine 14 zu steuern, die an der
Druckmaschine 14 gedruckten Bilder, z. B. durch automatische Plattenwechsel zu steuern
(einschließlich fliegender Druckbildänderungen, bei denen das Druckbild bei jeder
Umdrehung des bildtragenden Zylinders wechselt), das Längsschneiden der Bahn und das
Schneiden der Bahn zur Bildung der bedruckten Rollen 18 zu steuern. Die Position der
gedruckten Bilder auf jeder bedruckten Rolle 18 kann in einer Datenbank gespeichert
werden, auf die der Prozessor 50 Zugriff hat. Der Prozessor 50 steuert auch die
automatisierte Übergabe der bedruckten Rollen 18 an den Puffer 250 und die
Abrollstationen 21 der Zusammentragvorrichtung 20, beispielsweise mittels Roboterarmen
oder Transportwagen. Auch die Führung der bedruckten Rollen durch die Falzapparate 22,
23, 24 kann gesteuert werden, ebenso das Falzen durch die Falzapparate, so dass die
gewünschten Druckerzeugnisse an die Fördereinrichtung 28 weitergegeben werden
können.
Fig. 2 zeigt weitere Details der Druckmaschine 14 aus Fig. 1 beim Bedrucken einer Bahn
16. Ein Einlaufbereich 200 nimmt die Bahn 16 aus unbedrucktem Material (z. B. Papier)
auf, die von der Bedruckstoffrolle 8 abgewickelt wird. Die Druckmaschine 14 druckt ein
mehrfarbiges Bild auf die Materialbahn 16 mittels vier Druckwerken 202, 204, 206, 208,
die beispielsweise Offsetdruckwerke zum Drucken der Farben Schwarz, Magenta, Zyan
und Gelb sein können. Anschließend trocknet die Druckmaschine 14 die Bahn 16 aus
bedrucktem Material in einem Trockner 210. Nachdem die Bahn den Trockner 210
verlassen hat, schneidet die Druckmaschine 14 die Materialbahn 16 mit Hilfe einer
Schneidevorrichtung 214 wahlweise in mindestens zwei Stränge 212, 213. Die
Schneidevorrichtung 214 schneidet die Materialbahn 16 mit Hilfe eines Längsschneiders
216, der die Bahn 16 entlang der Laufrichtung der Materialbahn 16 schneidet, worauf in
Zusammenhang mit Fig. 5 näher eingegangen wird. Die Schneidevorrichtung 214 kann den
Strang 212 erzeugen und gesondert weiterführen und auf eine Vielzahl von bedruckten
Materialrollen 18, 19 aufwickeln. Die Vielzahl der bedruckten Materialrollen 18, 19
können dann an das Lager 250 aus Fig. 1 übergeben werden. Wenn gewünscht, können die
Druckwerke 202, 204, 206, 208 digitale Bebilderungseinheiten umfassen. Zusätzlich kann
der Bediener die Druckwerke 202, 204, 206, 208 zum Bedrucken von Bahnen
unterschiedlicher Formate einstellen. Des Weiteren kann der Bediener falls erwünscht
fliegende Änderungen ohne Unterbrechung des Druckprozesses vornehmen, so dass
beispielsweise bei jeder Umdrehung der Druckzylinder ein neues Bild gedruckt wird.
Die Aufrollstationen für die Rollen 18 beinhalten eine Schneidevorrichtung zum
Abtrennen der Bahn, wenn eine Rolle 18, 19 voll ist, und können ebenso eine
Zuführeinrichtung zum Transportieren des Strangs, der die Maschine 14 verlässt, zu einer
anderen Aufrollstation umfassen. Die Schneidevorrichtung kann vom Prozessor 50
gesteuert werden.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines Falzapparats 30, der als
einer der Falzapparate in der Zusammentragvorrichtung 20 zum Einsatz kommt. Die
Stränge 212, 213, 214, 215 werden von den Rollen 18, 19, etc. abgewickelt und mit Hilfe
einer Vielzahl von Walzen 300 ausreichend bearbeitet und gespannt, um die Stränge 212,
213, 214, 215 über einen Trichter oder Falztrichter 302 zu führen. Der Trichter 302 und
eine Vielzahl von z. B. von zusammenwirkenden Falzzylindern gebildeten Spalten 304
falzen den mindestens einen Strang 212 so, dass der Falzapparat 30 den mindestens einen
Strang 212 durch den Einsatz einer Strangschneidevorrichtung 308, z. B. ein ausfahrbares
oder rotierendes Messer, in mindestens ein Strangsegment 306 schneidet. Vorzugsweise
umfasst die Schneidevorrichtung zwei Reihen von Schneidmessern, wobei die erste zum
Perforieren dient und die zweite die Bahn vollständig in Signaturen 310 schneidet. Die
Zusammentragvorrichtung 20 kann die Signaturen dann mit Hilfe einer
Sattelfördereinrichtung 28 (Fig. 1) mit Sätteln 29 sammeln, die zeitlich auf den Schnitt
abgestimmt sind und sich längs oder in einem Winkel (vorzugsweise senkrecht) zur
Richtung bewegen, in der die Signaturen die Falzapparate verlassen.
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht eines alternativen Ausführungsbeispiels von Falzapparat 32,
der in der Zusammentragvorrichtung 20 zum Einsatz kommt. Der mindestens eine Strang
212 wird von der Rolle 18 abgewickelt, wobei durch die Walzen 300 eine ausreichend
Bearbeitung und Spannung erreicht wird, um mindestens einen Strang 212 zum Trichter
302 zu führen. Der Trichter 302 und die Spalte 304 falzen den mindestens einen Strang
212, so dass der Falzapparat 30 durch die Verwendung der Strangschneidvorrichtung 308,
z. B. ein ausfahrbares oder rotierendes Messer, den mindestens einen Strang 212 in das
mindestens eine Strangsegment 306 teilen kann. Der Falzapparat 30 kann dann durch den
Einsatz einer Vielzahl von Taschen 400, die zeitlich auf den Schnitt abgestimmt sind und
sich vorzugsweise senkrecht oder in einem Winkel zur Laufrichtung des bedruckten
Materials bewegen, die mindestens eine Signatur 306 aufnehmen und z. B. weiterbefördern.
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht der Schneidevorrichtung 214, die Längsschneider
216, 217 umfasst. Eine Vielzahl von Führungsrollen 500, z. B. zwei, können die Bahn 16
durch die Schneidevorrichtung 214 hindurchleiten und die Stränge 212, 213 zu einer
Vielzahl von Walzen 510, z. B. drei, führen, wo die Stränge 212, 213 auf die Rollen 18, 19
gewickelt werden. Beim Passieren der Schneidevorrichtung 214 schneiden die
Längsschneider 216, 217 die Bahn 16 mittels einer Vielzahl von Messern 515, 516, z. B.
ausfahrbare oder rotierende Messer, in die Stränge 212, 213, zum Beispiel drei. Die
Schnittlinie verläuft längs zur Laufrichtung der Materialbahn 16 und entspricht einer Kante
502 einer Vielzahl von Seitenbildern 504. Die Seitenbilder 504, die einer Seite des
Endprodukts entsprechen können, sind auf jedem Strang 212 so angeordnet, dass sich
jeweils Oberkante der einen Seite und Unterkante der darauffolgenden Seite berühren.
Durch das Bilden von Strängen 212, 213 wird eine größere Flexibilität bei der
Kombination der Seitenbilder 504 in der Zusammentragvorrichtung 20 erzielt, z. B.
können die Seitenbilder 504 zum Erzeugen eines Endprodukts auf vielfältige Weise gefalzt
werden. Die Messer 515, 516 können wahlweise anstellbar und axial, d. h. quer zu
Bahnlaufrichtung bewegbar sein, so dass Stränge unterschiedlichen Formats gebildet
werden können.
Fig. 6 zeigt ein Ablaufdiagramm in fünf Schritten für das Druckverfahren von Rolle zu
Rolle.
In Schritt 101 kann ein Drucker laut einer Kundenvorbestellung Druckmaterial anfordern,
z. B. die Papiermenge.
In Schritt 102 können an einer Vielzahl von unbedruckten Materialrollen 8 (Fig. 2), z. B.
Papier, Kennzeichnungen angebracht werden, so dass eine Vielzahl von unbedruckten
Materialrollen, möglicherweise in unterschiedlichen Breiten, sortiert werden können. Ein
automatisierter Puffer kann die unbedruckten Materialrollen 8 im Rollenlager 2 aus Fig. 1
lagern. Eine Druckmaschine 14, auch in Fig. 2 dargestellt, kann eingerichtet werden, z. B.
wird der Plattenzylinder mit einem Laser vorbebildert, neu bebilderte Platten werden zur
Verfügung gestellt und/oder aufgespannt, oder eine digitale Bebilderungseinrichtung mit
der Möglichkeit des fliegenden Druckbildwechsels ohne Unterbrechung des
Druckprozesses wird entsprechend der Kundenbestellung programmiert. In einem nächsten
Schritt können die unbedruckten Materialrollen zur Druckmaschine gebracht werden,
beispielsweise von Hand oder durch den Einsatz von Roboterarmen.
In Schritt 103 wird eine Materialbahn in einem Druckverfahren von Rolle zu Rolle der
Druckmaschine 14 bedruckt, um die Rollen 18 mit bedrucktem Material zu erzeugen, wie
dies in Fig. 2 abgebildet ist. Dabei wickelt die Druckmaschine 14 die Rollen 8 mit
unbedrucktem Material ab, druckt ein Bild, kann das bedruckte Material trocknen und kann
das bedruckte Material wie in Fig. 5 längs schneiden. Die Bahn oder die Stränge werden
dann zu bedruckten Materialrollen 18 aufgerollt, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Die
Druckmaschine 14 kann Bahnen unterschiedlicher Breite bedrucken. Die bedruckten
Rollen können variieren, da durch den Einsatz eines digitalen Bebilderungsverfahrens die
Druckbilder während des Druckens wechseln können.
In Schritt 104 können die Rollen 18 des bedruckten Materials an ein Rollenlager 250 wie
in Fig. 1 gezeigt übergeben werden, z. B. manuell und/oder mit Hilfe einer
Transporteinrichtung, z. B. eines Roboters oder eines Fahrzeugs. Aus dem Rollenlager 250
können die Rollen 18 aus dem bedruckten Material vorzugsweise automatisch an eine
Zusammentragvorrichtung 20 wie in Fig. 1 abgebildet weitergegeben werden. Alternativ
können die Rollen 18 zu einer Vielzahl von Zusammentragvorrichtungen an verschiedenen
Orten transportiert werden. Das Rollenlager 250 umfasst vorzugsweise einen
automatisierten Puffer, der die bedruckten Materialrollen sortieren, organisieren und die
Rollen 18 aus bedrucktem Material automatisch an die Zusammentragvorrichtung 20
übergeben kann.
In Schritt 105 fügt die Zusammentragvorrichtung 20 die Druckerzeugnisse aus den
bedruckten Materialrollen 18 durch Falzen und/oder Schneiden, z. B. Querschneiden des
bedruckten Materials in den Falzapparaten 22, 23, 24 zusammen. Die dabei entstehenden
Signaturen werden gesammelt und zu einem fertigen mehrseitigen Druckerzeugnis
zusammengefügt und/oder gebunden. Das Druckerzeugnis kann mit einem Etikett versehen
und an einen Kunden geliefert werden.
Die Falzapparate enthalten vorzugsweise jeweils mindestens einen Falztrichter. Alternativ
können die Falzapparate Pflugfalzer sein. Die durch einen Falzapparat hindurchlaufenden
Stränge aus den Abrollstationen 21 können auch über mehr als einen Trichter des
Falzapparats geführt werden, so dass verschiedene Falzbrüche wie beispielsweise ein W-
Falz erzeugt werden können. Die Stränge können auch über nur eine Seite des Trichters
geleitet werden, damit kein Falz entsteht.
Die Zusammentragvorrichtung umfasst vorzugsweise eine große Zahl von Abrollstationen,
am besten mehr als vier, damit eine große Auswahl an Möglichkeiten der
Produktzusammenstellung gewährleistet ist.
Da die Rollen unter anderem mit einem OCR-Gerät identifiziert werden können, kann der
gesamte Anordnungsvorgang der bedruckten Rollen in der gewünschten Form in den
Abrollstationen automatisiert werden. Zur Steuerung der Platzierung der bedruckten Rollen
in der Zusammentragvorrichtung kann ein Prozessor oder ein Computer eingesetzt werden.
Anstatt eines einzelnen Prozessors kann zur Steuerung der Vorrichtungen 1 und 20 auch
eine Vielzahl zusammenwirkender Prozessoren oder Rechner vorgesehen sein, welche
ebenfalls über das LAN in Datenverbindung stehen können. Auch sind drahtlose
Verbindungen oder Internet-basierte Verbindungen denkbar.
1
Druckvorrichtung
2
Lager für unbedruckte Rollen
8
unbedruckte Materialrollen
14
Druckmaschine
16
Bahn
18
,
19
bedruckte Rollen
20
Zusammentragvorrichtung
21
Abrollstation
22
,
23
,
24
Falzapparat
28
Fördereinrichtung
29
Sattel
30
Falzapparat
32
Falzapparat
50
Prozessor
52
Bahnüberwachungseinrichtung
60
LAN
101
,
102
,
103
,
104
,
105
Ablaufdiagramm-Schritt
122
,
123
,
124
Signaturen
200
Einlaufbereich
202
,
204
,
206
,
208
Druckwerke
210
Trockner
212
,
213
,
214
,
215
Stränge
214
Schneidevorrichtung
216
,
217
Längsschneider
250
Lager für Rollen
300
Walzen
302
Falztrichter
304
Spalte
306
Strangsegment
308
Strangschneidevorrichtung
310
Signatur
400
Taschen
500
Führungsrolle
502
Kante
504
Seitenbilder
510
Walzen
515
,
516
Messer
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Zusammentragen von Druckprodukten, mit
einer Vielzahl von Abrollstationen (21), wobei die Abrollstationen (21) jeweils eine Rolle einer bedruckten und aufgewickelten Materialbahn aufnehmen und abwickeln;
Mitteln zum Zusammenführen der von den Abrollstationen (21) abgewickelten Materialbahnen; und
einem Falzapparat (22), welcher wenigstens eine Längsfalzeinrichtung zum Falzen der abgewickelten und zusammengeführten Materialbahnen aufweist;
dadurch gekennzeichnet, dass der Falzapparat (22) eine einer ersten Längsfalzeinrichtung des Falzapparates nachgeordnete erste Querschneideinrichtung (308) zum Erzeugen von ersten Signaturen sowie eine einer zweiten Längsfalzeinrichtung des Falzapparates nachgeordnete zweite Querschneideinrichtung (308) zum Erzeugen von zweiten Signaturen umfasst und dass eine der ersten und der zweiten Querschneideeinrichtung nachgeordnete Fördereinrichtung vorgesehen ist, welche die ersten und zweiten Signaturen sammelt.
einer Vielzahl von Abrollstationen (21), wobei die Abrollstationen (21) jeweils eine Rolle einer bedruckten und aufgewickelten Materialbahn aufnehmen und abwickeln;
Mitteln zum Zusammenführen der von den Abrollstationen (21) abgewickelten Materialbahnen; und
einem Falzapparat (22), welcher wenigstens eine Längsfalzeinrichtung zum Falzen der abgewickelten und zusammengeführten Materialbahnen aufweist;
dadurch gekennzeichnet, dass der Falzapparat (22) eine einer ersten Längsfalzeinrichtung des Falzapparates nachgeordnete erste Querschneideinrichtung (308) zum Erzeugen von ersten Signaturen sowie eine einer zweiten Längsfalzeinrichtung des Falzapparates nachgeordnete zweite Querschneideinrichtung (308) zum Erzeugen von zweiten Signaturen umfasst und dass eine der ersten und der zweiten Querschneideeinrichtung nachgeordnete Fördereinrichtung vorgesehen ist, welche die ersten und zweiten Signaturen sammelt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste und die zweite Längsfalzeinrichtung jeweils einen Falztrichter (302)
umfassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste und die zweite Längsfalzeinrichtung jeweils einen Pflugfalzer (302)
umfassen.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehendes Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste und/oder die zweite Querschneideinrichtung jeweils zwei rotierende
Messerzylinder mit jeweiligen zueinander versetzten Perforiermessern aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fördereinrichtung als Sattelfördereinrichtung (28) oder als
Taschenfördereinrichtung (400) ausgebildet ist.
6. Druckanordnung,
gekennzeichnet durch
eine Druckmaschine (14) zum Drucken von Rolle zu Rolle, ein Rollenlager (250)
für die bedruckten Rollen und eine Vorrichtung zum Zusammentragen von
Druckprodukten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, welche bedruckte Rollen aus
dem Rollenlager (250) verarbeitet.
7. Druckanordnung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckmaschine und der Falzapparat räumlich voneinander getrennt,
insbesondere in verschiedenen Gebäuden aufgestellt sind.
8. Druckanordnung nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch
eine Transporteinrichtung, insbesondere ein Transportwagen, welche die
bedruckten Rollen von dem Rollenlager zur Vorrichtung zum Zusammentragen von
Druckprodukten transportiert.
9. Druckanordnung nach einem der Ansprüche b bis 8,
gekennzeichnet durch
mindestens einen Längsschneider (216, 217) zum Trennen der von der
Druckmaschine bedruckten Materialbahn (16) in eine Vielzahl von Strängen (212),
welche zu den jeweiligen Rollen (18) aufgewickelt werden.
10. Druckanordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
gekennzeichnet durch
mindestens einen Prozessor, welcher die Druckmaschine (14), das
Rollenlager (250) und die Vorrichtung zum Zusammentragen von Druckprodukten
gemeinsam steuert.
11. Verfahren zum Zusammentragen von Druckprodukten, mit den Verfahrensschritten
Aufnehmen einer jeweiligen Rolle einer bedruckten und aufgewickelten Materialhahn auf einer jeweiligen Abrollstation;
Abwickeln der Materialbahn mittels der jeweiligen Abrollstation;
Zusammenführen der von den Abrollstationen (21) abgewickelten Materialbahnen; und
Längsfalzen der abgewickelten und zusammengeführten Materialbahnen; gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte:
Querschneiden von ersten zusammengeführten und längsgefalzten Materialbahnen zum Erzeugen von ersten Signaturen;
Querschneiden von zweiten zusammengeführten und längsgefalzten Materialbahnen zum Erzeugen von zweiten Signaturen; und
Sammeln der ersten und zweiten Signaturen.
Aufnehmen einer jeweiligen Rolle einer bedruckten und aufgewickelten Materialhahn auf einer jeweiligen Abrollstation;
Abwickeln der Materialbahn mittels der jeweiligen Abrollstation;
Zusammenführen der von den Abrollstationen (21) abgewickelten Materialbahnen; und
Längsfalzen der abgewickelten und zusammengeführten Materialbahnen; gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte:
Querschneiden von ersten zusammengeführten und längsgefalzten Materialbahnen zum Erzeugen von ersten Signaturen;
Querschneiden von zweiten zusammengeführten und längsgefalzten Materialbahnen zum Erzeugen von zweiten Signaturen; und
Sammeln der ersten und zweiten Signaturen.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
gekennzeichnet durch
Längsschneiden der bedruckten Materialbahnen in eine Vielzahl von Strängen
(212), welche zu den jeweiligen Rollen (18) aufgewickelt werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 und 12,
gekennzeichnet durch
Zwischenlagern der bedruckten und aufgewickelten Rollen (18) und Transportieren
der zwischengelagerten Rollen zu der jeweiligen Abrollstation.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
gekennzeichnet durch
Kennzeichnen der bedruckten und aufgewickelten Rollen zum Sortieren der Rollen.
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