DE19612416A1 - Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker - Google Patents
Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem DruckerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zuführen einer zu
bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker, wobei
mehrere Bahneingabevorrichtungen vorgesehen sind, die jeweils
mindestens eine Bahn aus Endlosmaterial bereithalten.
Üblicherweise werden dem Drucker Druckträger in Form von Ein
zelblättern oder Bahnen aus Endlosmaterial zugeführt. Das
Endlosmaterial kann in Form von gefalteten Bahnen (Fan-Fold-
Bahnen) mit Querfalzen oder Bahnen ohne Querfalze vorliegen.
Endlosbahnen gibt es in unterschiedlichen Ausführungsformen.
Die gebräuchlichsten sind die Rollenform, wobei z. B. eine
Papierbahn mit einer beliebigen Länge auf einem zylindrischen
Kern aufgewickelt ist. Eine andere Ausführungsform ist die
Stapelform, bei der die Bahn eine Zick-Zack-Faltung (Fan-
Fold-Bahn) hat und die Bahn an ihren Querfalzen umgelegt und
zu einem Stapel gestapelt ist.
In der Praxis kommt es häufig vor, die im Drucker bereits
vorhandene Bahn aus Endlosmaterial gegen eine andere auszu
tauschen. Ein Bahnwechsel ist z. B. erforderlich, wenn bei
Fan-Fold-Bahnen das Seitenformat oder der zu bedruckende For
mularvordruck geändert werden soll. Weiterhin ist ein Bahn
wechsel erforderlich, wenn sich Bahneigenschaften ändern,
beispielsweise das Blattgewicht oder die Papierart, z. B. Nor
malpapier, Glanzpapier, Recyclingpapier etc.
Bei einem Drucker, insbesondere einem Hochleistungsdrucker,
ist die Endlosbahn vollständig über den gesamten Transportweg
für den Druckvorgang eingelegt, d. h. von der Eingabeeinheit,
dem Druckwerk, die Trocken- und/oder Fixiereinrichtung bis zu
einer Ausgabeeinheit. Wenn nun ein Bahnwechsel durchzuführen
ist, so muß die bereits dem Drucker zugeführte Bahn aus dem
beschriebenen Transportweg vollständig entfernt werden und
die neue Bahn ist in diesen Transportweg einzulegen.
Bislang erfolgte der Bahnwechsel nach zwei Vorgehensweisen.
Bei der ersten Vorgehensweise wird zunächst der Druckbetrieb
gestoppt und der Transportweg geräumt, d. h. das Bedienperso
nal entfernt die vorhandene Bahn. Anschließend legt das Be
dienpersonal die neue Bahn in den Transportweg ein; nach dem
Einstellen des Druckers auf spezifische Eigenschaften der
neuen Bahn kann der Druckbetrieb wieder aufgenommen werden.
Eine andere Vorgehensweise besteht darin, den Druckbetrieb zu
stoppen und die vorhandene Bahn im Eingabebereich des Druckers
aufzutrennen. Der verbleibende Rest der Bahn wird aus
der Bahneingabevorrichtung entfernt und die neue Bahn wird in
dieselbe Bahneingabevorrichtung eingelegt. Gegebenenfalls ist
das Ende der im Drucker liegenden Bahn und/oder der Anfang
der neuen Bahn zuzuschneiden. Das Ende der Bahn und der An
fang der neuen Bahn werden miteinander verbunden. Wenn der
Druckbetrieb wieder aufgenommen wird, so zieht die im Drucker
vorhandene Bahn die neue Bahn bis zur Ausgabeeinheit mit.
Nachdem die Verbindungsstelle das Druckwerk passiert hat,
kann auf der neuen Bahn der Druck beginnen. Beide genannten
Vorgehensweisen sind aufwendig, erfordern manuelle Eingriffe
und sind zeit- sowie personalintensiv.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zum Zuführen
einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker
anzugeben, die schnell und weitgehend selbsttätig einen
Bahnwechsel ausführt.
Diese Aufgabe wird für eine Einrichtung durch die im Anspruch
1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die Erfindung sieht eine Verbindungsvorrichtung vor, die das
Ende der dem Drucker bereits zugeführten ersten Bahn mit dem
Anfang einer dem Drucker nachfolgend zuzuführenden weiteren
Bahn verbindet. Der Verbindungsvorrichtung ist in Förderrich
tung der Bahn gesehen eine Bahnweiche vorgeschaltet, die aus
mehreren bereitgehaltenen Bahnen aus Endlosmaterial die ge
nannte weitere Bahn auswählt und deren Anfang der Verbin
dungsvorrichtung zuführt. In mehreren Bahneingabevorrichtun
gen, die jeweils mindestens eine Bahn aus Endlosmaterial be
reithalten, sind Mittel vorgesehen, welche die jeweilige Bahn
der Bahnweiche zuführen.
Durch die Anordnung nach der Erfindung kann ein Bahnwechsel
automatisch und schnell durchgeführt werden, wobei der Abfall
an Bahnmaterial, die sogenannte Makulatur, weitgehend mini
miert wird. Die Anordnung kann als Baukastensystem aufgebaut
sein, in welches eine Vielzahl von Bahneingabevorrichtungen
mit unterschiedlichen Bahnformen einbezogen werden kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
der Figuren näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Einrichtung nach der Erfindung zum Zu
führen einer Bahn, die aus mehreren in Bah
neingabevorrichtungen bereitgehaltenen Bahnen
ausgewählt wird,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Einrich
tung nach der Erfindung, die das verwendete
Baukastensystem erkennen läßt,
Fig. 3 verschiedene Bahneingabevorrichtungen,
Fig. 4 die Kopplung verschiedener Bahneingabevor
richtungen mit einer Bahnweiche,
Fig. 5 die Kopplung einer Verbindungsvorrichtung mit
der Bahnweiche,
Fig. 6 Einzelheiten der Verbindungsvorrichtung,
Fig. 7
und 8 verschiedene Arbeitsphasen der Verbindungs
vorrichtung und
Fig. 9 eine weitere Ausführungsform der Verbindungs
vorrichtung zum Abtrennen und Verbinden von
Bahnen mit Transportlöchern.
Fig. 1 zeigt eine Einrichtung nach der Erfindung zusammen
mit einem Drucker 10, in welchem eine Bahn 12b aus Endlosma
terial eingelegt ist, welche nach dem Bedrucken einem Ausga
bestapel 14 zugeführt wird. Die Einrichtung nach der Erfin
dung hat mehrere Bahneingabevorrichtungen 16a, 16b und 16c.
Die Bahneingabevorrichtung 16a enthält eine sogenannte Groß
rolle mit einer Bahn 12a, deren Bahnlänge mehrere Tausend
Meter betragen kann. Die Bahneingabevorrichtung 16b enthält
eine Palette 18 mit einem Großstapel an Fan-Fold-Papier, wel
ches als Bahn 12b vorgefaltet ist. Die weitere Bahneingabe
vorrichtung 16c enthält zwei Kleinstapel 20a, 20b mit gefal
teten Papierbahnen 12c1, 12c2. Jede Bahneingabevorrichtung
16a, 16b, 16c enthält einen Bahnspeicher in Form von Tänzer
walzen 22. Diese Tänzerwalzen 22 ermöglichen die Zwischen
speicherung einer vorgegebenen Länge der jeweiligen Bahn 12a,
12b, 12c1, 12c2.
Im vorliegenden Fall ist die Bahn 12b der Bahneingabevorrich
tung 16b einer Bahnweiche 24, und von dort über Rollen 26
einer Verbindungsvorrichtung 28 zugeführt und gelangt über
deren Ausgang an den Eingang des Druckers 10, wo sie über den
internen Transportweg des Druckers 10 am Druckwerk zum Be
drucken vorbeigeführt wird.
Die Verbindungsvorrichtung 28 enthält druckerseitig einen
Bahnspeicher 30, der durch die Tänzerwalze 22 realisiert ist.
Weitere Einzelheiten der Verbindungsvorrichtung 28 werden
weiter unten näher erläutert. Wie der Fig. 1 zu entnehmen
ist, sind die verschiedenen Vorrichtungen 28, 24, 16a, 16b,
16c als einzelne Bausteine eines Baukastensystems konzipiert,
so daß insbesondere weitere, nicht dargestellte Bahneingabe
vorrichtungen an die Bahnweiche 24 leicht angeschlossen wer
den können.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem
eine Bahnweiche 32 in den Drucker 10 integriert ist. Gemäß
dem Baukastensystem werden verschiedene Bahneingabevorrich
tungen 16d, 16e, 16f, 16g seitlich an die Bahnweiche 32 ange
schlossen, um deren jeweilige Bahn zuführen zu können.
Fig. 3 zeigt Einzelheiten der Bahneingabevorrichtungen 16a,
16b, 16c. Die Bahneingabevorrichtung 16a enthält einen Vorrat
an Bahnmaterial in Form einer Großrolle 17, welche über meh
rere Rollen 26 einem Ausgang 34 zugeführt wird. Dabei durch
läuft die Bahn 12a zwei Tänzerwalzen 22, die sich in der in
Fig. 2 gezeigten Weise nach oben und nach unten bewegen kön
nen, je nachdem welche Bahnlänge zwischengespeichert werden
soll. Die Tänzerwalzen 22 dienen zur Aufnahme überschüssiger
Länge der Bahn 12a. Anstelle der Tänzerwalzen 22 kann auch
ein Schlaufenzieher als Bahnspeicher eingesetzt werden.
Die Bahneingabeeinrichtung 16b enthält die Palette 18 auf der
mehrere Großstapel aus Fan-Fold-Material gestapelt sind. Die
Bahn 12b wird über Rollen 26 und eine einzige Tänzerwalze 22
ausgegeben. Die Bahneingabevorrichtung 16c enthält zwei
Kleinstapel 20a, 20b aus Fan-Fold-Material, deren Bahnen
12c1, 12c2 über Rollen 26 und Tänzerwalzen 22 ausgegeben wer
den.
Fig. 4 zeigt eine Zusammenstellung der beiden Bahneingabe
vorrichtungen 16b und 16c mit der Bahnweiche 24 gemäß dem
realisierten Baukastensystem. Die Bahnweiche 24 enthält ver
schiedene Transportbahnen 36 bis 44, welche in einer Ausgabe
bahn 46 münden. Die Transportbahnen 36 bis 44 sind durch Rol
len 26 oder Bänder 48 realisiert. Eine Steuerung (nicht dar
gestellt) steuert die Rollen 26 bzw. die Transportbänder 48
so, daß nur eine einzige Bahn 12b, 12c1, 12c2 der Ausgabebahn
46 zugeführt wird. Im vorliegenden Fall wird die von der Bah
neingabevorrichtung 16b abgegebene Bahn 12b der Ausgabebahn
46 zugeführt.
Fig. 5 zeigt eine Zusammenstellung der Bahneingabevorrich
tungen 16b, 16c, der Bahnweiche 24 und der Verbindungsvor
richtung 28 gemäß dem Baukastensystem. Die Bahnweiche 24 ist
so geschaltet, daß die von dem Kleinstapel 20a der Bahneinga
bevorrichtung 16c abgegebene Bahn 12c1 der Verbindungsvor
richtung 28 zugeführt wird. Der innere Aufbau der Verbin
dungsvorrichtung 28 wird in der nachfolgenden Fig. 6 näher
beschrieben.
Die in Richtung des Pfeils 50 von der Bahnweiche 28 herkom
mende Bahn, allgemein mit 12 bezeichnet, passiert einen Sen
sor 52 für die Formularerkennung. Dieser Sensor 52 erfaßt die
Länge des verwendeten Formulars, um sicherzustellen, daß ein
Durchtrennen der Bahn 12 an der Trennstelle zwischen zwei
Formularlängen erfolgt. Die Bahn 12 durchläuft sodann eine
Schneidwalze 54, deren obere Schneidkante mit einer Gegen
schneide 56 zusammenwirkt, um die Bahn 12 bei Bedarf durchzu
trennen. Oberhalb einer Arbeitsplatte 58 ist ein in Trans
portrichtung der Bahn 12 gesehen vorderer Bahnniederhalter 60
und ein hinterer Bahnniederhalter 62 angeordnet. Zwischen den
Bahnniederhaltern 60, 62 ist eine Klebeeinrichtung 64 vorge
sehen, im vorliegenden Fall ist diese mit einem Klebeband
ausgestattet. In einer Ausnehmung der Arbeitsplatte 58 ist
ein Kantensensor 66 angeordnet, der zum Erkennen der Lage des
Querfalzes einer Fan-Fold-Bahn in bezug auf die Klebeeinrich
tung 64 dient. Die Bahn 12 durchsetzt dann ein Transportrol
lenpaar 70, das von der Steuerung angesteuert den Bahntrans
port bewirkt. Im Anschluß an das Transportrollenpaar 70
durchsetzt die Bahn 12 einen Bahnspeicher mit einer Tänzer
walze 22 und wird dann über eine Umlenkrolle 68 dem Drucker
10 zugeführt.
Im folgenden werden anhand der Fig. 7 und 8 die von der
Verbindungsvorrichtung 28 bei einem Bahnwechsel durchgeführ
ten Arbeitsschritte beschrieben. Gemäß Fig. 7 ist in der
ersten Arbeitsphase der stationäre Druckbetrieb dargestellt.
Dieser Druckbetrieb ist der Ausgangszustand für den im fol
genden beschriebenen Bahnwechsel. Wenn ein solcher Bahnwech
sel erfolgen soll, so wird der Druckbetrieb zunächst angehal
ten. Gemäß der zweiten Arbeitsphase erkennt der Sensor 52 die
Trennstelle zwischen zwei Formularen, so daß die Steuerung
über das Transportrollenpaar 70 diese Trennstelle zur Deckung
mit der Gegenschneide 56 ausrichtet und die Schneidwalze 54
anschließend die Bahn 12 durchtrennt.
In der dritten Arbeitsphase wird der Bahntransportweg ge
räumt, d. h. die abgetrennte Bahn 12 wird durch Bahntransport
vorrichtungen in der Bahnweiche 24 zurücktransportiert, wobei
der Bahnspeicher der betreffenden Bahneingabevorrichtung 16a,
16b, 16c die zurücktransportierte Bahnlänge aufnimmt. In der
vierten Arbeitsphase transportiert das Transportrollenpaar 70
die im Drucker 10 vorhandene Bahn 12 in Richtung des Druckers
10 bis ihr Bahnende in einer Klebezone unterhalb der Klebe
einrichtung 64 zu liegen kommt. Die Tänzerwalze 22 bewegt
sich in Richtung des Pfeils 74 und nimmt die entstehende
Bahnschlaufe auf. Der Bahntransport wird angehalten, sobald
der Kantensensor 66 das Bahnende erkennt.
In der nachfolgenden fünften Arbeitsphase wird der hintere
Bahnniederhalter 62 in Richtung des Pfeils 76 nach unten ge
gen die Arbeitsplatte 58 bewegt und fixiert das Ende der Bahn
12. In der sechsten Arbeitsphase wird eine neue Bahn, z. B.
die Bahn 12b, welche von der Bahneingabevorrichtung 16b abge
geben wird, in Richtung des Pfeils 78 zugeführt. Der Bahnvor
schub wird angehalten, sobald der Kantensensor 66 den Bahnan
fang (gestrichelt gezeichnet) der neuen Bahn 12b erfaßt hat.
In der siebten Arbeitsphase wird die neue Bahn 12b durch Be
wegen des vorderen Bahnniederhalters 60 in Richtung des
Pfeils 80 fixiert. In der nachfolgenden achten Arbeitsphase
werden beide Bahnen 12b, 12 durch die Klebeeinrichtung 64 in
Querrichtung 82 verklebt. Überstehende Enden des Klebebandes
werden abgetrennt.
Im neunten Arbeitsschritt bewegen sich beide Bahnniederhalter
60, 62 in Richtung der Pfeile 84 in ihre Ruhelage zurück und
geben den Transportweg frei. Gemäß dem zehnten Arbeitsschritt
wird der Druckbetrieb des Druckers 10 gestartet, wobei sich
die miteinander verbundenen Bahnen 12, 12b in Richtung des
Pfeils 86 zum Drucker bewegen. Gleichzeitig hierzu oder spä
ter kehrt gemäß Arbeitsschritt 11 die Tänzerwalze 22 in ihre
Ausgangslage zurück. Die Klebeeinrichtung 64 wird für einen
erneuten Bahnwechsel vorbereitet.
Die in den vorherigen Beispielen beschriebene Verbindungsvor
richtung 28 eignet sich für den Bahnwechsel von Bahnen ohne
Falze, sogenannte glatte Bahnen, sowie auch für Fan-Fold-Bah
nen. Bei Bahnen mit Randlochung für Traktorantriebe ist der
Formularanfang bzw. das Formularende in bezug auf diese Rand
lochung zu beachten. Handelsüblich sind Formularlängen mit
1/2-Zoll-Teilung, 1/3-Zoll-Teilung und 1/6-Zoll-Teilung. In
jedem Fall liegt der Formularanfang bzw. das Formularende
zwischen zwei Transportlöchern. Solange es sich um Bahnen mit
1/2-Zoll-Teilung handelt, liegt der Formularanfang immer mit
tig zwischen zwei Transportlöchern. Bei Formularlängen mit
1/3-Zoll-Teilung und 1/6-Zoll-Teilung variiert der Abstand
des Formularanfangs zu den benachbarten Transportlöchern,
wobei sich dieser Abstand in periodischen Abständen von drei
Blättern wiederholt. Um sicherzustellen, daß die Vorwärtsbe
wegung mit Traktorantrieben, deren Antriebsstifte 1/2-Zoll-
Abstand voneinander haben, mit sicherem Eingriff der Stifte
in die Randlöcher erfolgen kann, muß die Gerätesteuerung die
Formularteilungen der bereits im Drucker eingelegten Bahn und
der neu anzufügenden Bahn berücksichtigen. Eine Vereinfachung
ergibt sich, wenn zwei mit Transportlöchern versehene Bahnen
miteinander verbunden werden, deren Formularanfang jeweils in
der Mitte zwischen zwei Transportlöchern liegt. Wie erwähnt,
wiederholt sich der Abstand zwischen Formularanfang und Rand
loch auch bei 1/3-Zoll-Teilung und 1/6-Zoll-Teilung peri
odisch im Abstand von drei Blättern. Dies bedeutet, daß in
nerhalb von drei aufeinanderfolgenden Blättern mindestens ein
Blatt vorhanden ist, bei dem der Formularanfang in der Mitte
zwischen zwei Transportlöchern liegt. Bei einer solchen Vor
gehensweise müssen also diejenigen Blätter aussortiert wer
den, bei denen der Formularanfang nicht mittig zwischen zwei
Transportlöchern liegt.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform einer Verbindungsvorrich
tung 28, die zusätzliche Elemente zum Aussortieren von über
flüssigen Blättern von Bahnen mit Transportlochungen enthält.
Teile, die mit dem Ausführungsbeispiel nach den bisherigen
Figuren übereinstimmen, sind gleich bezeichnet und werden
nicht nochmals erläutert. Gegenüber der bisherigen Ausfüh
rungsform der Verbindungsvorrichtung 28 sind zwei Sensoren
90a, 90b zusätzlich vorgesehen, welche den Abstand des Formu
laranfangs bzw. des Formularendes zu dem benachbarten Trans
portloch der Bahn 12 erfassen. Dadurch ist es möglich, ein
solches Blatt der neuen Bahn auszuwählen, das ohne Teilungs
sprung an das Ende der bereits im Drucker enthaltenen Bahn 12
angefügt werden kann. Die überflüssigen Blätter werden über
eine Abfallklappe 92 einem Abfallbehälter 94 zugeführt, wel
cher unterhalb der Arbeitsplatte 58 angeordnet ist.
Claims (9)
1. Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn (12)
aus Endlosmaterial zu einem Drucker (10),
mit einer Verbindungsvorrichtung (28), die das Ende einer dem Drucker bereits zugeführten ersten Bahn (12) mit dem Anfang einer dem Drucker nachfolgend zuzuführenden weite ren Bahn (12b) verbindet,
einer der Verbindungsvorrichtung (28) vorgeschalteten Bahnweiche (24), die aus mehreren bereitgehaltenen Bahnen (12a, 12b, 12c1, 12c2) aus Endlosmaterial die weitere Bahn (12b) auswählt und deren Anfang der Verbindungsvor richtung (28) zuführt,
und mit mehreren Bahneingabevorrichtungen (16a, 16b, 16c), die jeweils mindestens eine Bahn (12a, 12b, 12c1, 12c2) aus Endlosmaterial bereithalten und die jeweilige Bahn der Bahnweiche zuführen.
mit einer Verbindungsvorrichtung (28), die das Ende einer dem Drucker bereits zugeführten ersten Bahn (12) mit dem Anfang einer dem Drucker nachfolgend zuzuführenden weite ren Bahn (12b) verbindet,
einer der Verbindungsvorrichtung (28) vorgeschalteten Bahnweiche (24), die aus mehreren bereitgehaltenen Bahnen (12a, 12b, 12c1, 12c2) aus Endlosmaterial die weitere Bahn (12b) auswählt und deren Anfang der Verbindungsvor richtung (28) zuführt,
und mit mehreren Bahneingabevorrichtungen (16a, 16b, 16c), die jeweils mindestens eine Bahn (12a, 12b, 12c1, 12c2) aus Endlosmaterial bereithalten und die jeweilige Bahn der Bahnweiche zuführen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verbindungsvorrichtung (28) ein druckerseitiger Bahn
speicher (30) nachgeschaltet ist, der eine vorgegebene
Länge der Bahn (12) speichern kann.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Verbindungsvorrichtung (28) eine Bahnhalte
einrichtung (60, 62) zum Halten des Endes der bereits dem
Drucker zugeführten ersten Bahn und zum Halten des An
fangs der nachfolgenden weiteren Bahn, eine Bahnschneide
vorrichtung (54) zum Abschneiden des Endes der ersten
Bahn bzw. des Anfangs der weiteren Bahn an vorbestimmten
Positionen sowie eine Bahnheftevorrichtung (64) zum An
heften des Endes der ersten Bahn (12) an den Anfang der
nachfolgenden weiteren Bahn (12b) enthält.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bahnhalteeinrichtung (60, 62) mechanische Niederhal
ter (60, 62), Druckrollen und Gegendruckrollen mit dazwi
schenliegenden Bahnen oder Unterdruckelemente zum Fest
halten der Bahnen enthält.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Bahnschneidevorrichtung eine Schlagschere,
ein Querschneidemesser, ein Schneidrad, einen Wasser
strahlschneider oder einen Preßluftschneider enthält.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bahnheftevorrichtung zum Verbinden
zweier Bahnen eine Klebeeinrichtung zum Auftragen eines
Klebebandes, eines Flüssigklebstoffes oder eines Reakti
onsklebstoffes enthält oder daß die beiden Bahnen durch
eine eine mechanische Verbindung herstellende Klammervor
richtung verbindbar sind.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Bahnweiche (24) mehrere
Bahnführungen für je eine Bahn enthält, die durch Walzen,
Umlenkelemente, Führungselemente und/oder Bänder reali
siert ist.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß jede Bahneingabevorrichtung
(16a, 16b, 16c) einen Bahnspeicher (22) enthält, der vor
zugsweise als Schlaufenzieher- oder als Tänzerwalzen-Vor
richtung realisiert ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bahneingabevorrichtungen (16a, 16b, 16c) das Bahnma
terial in Form eines Stapels oder einer Rolle enthält.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996112416 DE19612416A1 (de) | 1996-03-28 | 1996-03-28 | Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker |
| DE29623237U DE29623237U1 (de) | 1996-03-28 | 1996-03-28 | Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996112416 DE19612416A1 (de) | 1996-03-28 | 1996-03-28 | Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19612416A1 true DE19612416A1 (de) | 1997-10-02 |
Family
ID=7789772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996112416 Withdrawn DE19612416A1 (de) | 1996-03-28 | 1996-03-28 | Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19612416A1 (de) |
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