DE29623237U1 - Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker - Google Patents
Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem DruckerInfo
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Description
Beschreibung
Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial
zu einem Drucker
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker, wobei
mehrere Bahneingabevorrichtungen vorgesehen sind, die jeweils mindestens eine Bahn aus Endlosmaterial bereithalten.
Üblicherweise werden dem Drucker Druckträger in Form von Einzelblättern
oder Bahnen aus Endlosmaterial zugeführt. Das Endlosmaterial kann in Form von gefalteten Bahnen (Fan-FoId-Bahnen)
mit Querfalzen oder Bahnen ohne Querfalze vorliegen.
Endlosbahnen gibt es in unterschiedlichen Aus führungs formen. Die gebräuchlichsten sind die Rollenform, wobei z.B. eine
Papierbahn mit einer beliebigen Länge auf einem zylindrischen Kern aufgewickelt ist. Eine andere Aus führungs form ist die
Stapelform, bei der die Bahn eine Zick-Zack- Faltung (Fan-Fold-Bahn)
hat und die Bahn an ihren Querfalzen umgelegt und zu einem Stapel gestapelt ist.
In der Praxis kommt es häufig vor, die im Drucker bereits vorhandene Bahn aus Endlosmaterial gegen eine andere auszutauschen.
Ein Bahnwechsel ist z.B. erforderlich, wenn bei Fan-Fold-Bahnen das Seitenformat oder der zu bedruckende Formularvordruck
geändert werden soll. Weiterhin ist ein Bahnwechsel erforderlich, wenn sich Bahneigenschaften ändern,
beispielsweise das Blattgewicht oder die Papierart, z.B. Normalpapier, Glanzpapier, Recyclingpapier etc..
Bei einem Drucker, insbesondere einem Hochleistungsdrucker, ist die Endlosbahn vollständig über den gesamten Transportweg
für den Druckvorgang eingelegt, d.h. von der Eingabeeinheit, dem Druckwerk, die Trocken- und/oder Fixiereinrichtung bis zu
einer Ausgabeeinheit. Wenn nun ein Bahnwechsel durchzuführen ist, so muß die bereits dem Drucker zugeführte Bahn aus dem
beschriebenen Transportweg vollständig entfernt werden und die neue Bahn ist in diesen Transportweg einzulegen.
Bislang erfolgte der Bahnwechsel nach zwei Vorgehensweisen. Bei der ersten Vorgehensweise wird zunächst der Druckbetrieb
gestoppt und der Transportweg geräumt, d.h. das Bedienpersonal entfernt die vorhandene Bahn. Anschließend legt das Bedienpersonal
die neue Bahn in den Transportweg ein; nach dem Einstellen des Druckers auf spezifische Eigenschaften der
neuen Bahn kann der Druckbetrieb wieder aufgenommen werden.
Eine andere Vorgehensweise besteht darin, den Druckbetrieb zu stoppen und die vorhandene Bahn im Eingabebereich des Druckers
aufzutrennen. Der verbleibende Rest der Bahn wird aus der Bahneingabevorrichtung entfernt und die neue Bahn wird in
dieselbe Bahneingabevorrichtung eingelegt. Gegebenenfalls ist das Ende der im Drucker liegenden Bahn und/oder der Anfang
der neuen Bahn zuzuschneiden. Das Ende der Bahn und der Anfang der neuen Bahn werden miteinander verbunden. Wenn der
Druckbetrieb wieder aufgenommen wird, so zieht die im Drucker vorhandene Bahn die neue Bahn bis zur Ausgabeeinheit mit.
Nachdem die Verbindungsstelle das Druckwerk passiert hat, kann auf der neuen Bahn der Druck beginnen. Beide genannten
Vorgehensweisen sind aufwendig, erfordern manuelle Eingriffe und sind zeit- sowie personalintensiv.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker
anzugeben, die schnell und weitgehend selbsttätig einen Bahnwechsel ausführt.
Diese Aufgabe wird für eine Einrichtung durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die Erfindung sieht eine Verbindungsvorrichtung vor, die das Ende der dem Drucker bereits zugeführten ersten Bahn mit dem
Anfang einer dem Drucker nachfolgend zuzuführenden weiteren
• ·
Bahn verbindet. Der Verbindungsvorrichtung ist in Förderrichtung der Bahn gesehen eine Bahnweiche vorgeschaltet, die aus
mehreren bereitgehaltenen Bahnen aus Endlosmaterial die genannte weitere Bahn auswählt und deren Anfang der Verbindungsvorrichtung
zuführt. In mehreren Bahneingabevorrichtungen, die jeweils mindestens eine Bahn aus Endlosmaterial bereithalten,
sind Mittel vorgesehen, welche die jeweilige Bahn der Bahnweiche zuführen.
Durch die Anordnung nach der Erfindung kann ein Bahnwechsel automatisch und schnell durchgeführt werden, wobei der Abfall
an Bahnmaterial, die sogenannte Makulatur, weitgehend minimiert wird. Die Anordnung kann als Baukastensystem aufgebaut
sein, in welches eine Vielzahl von Bahneingabevorrichtungen mit unterschiedlichen Bahnformen einbezogen werden kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Darin zeigen:
Figur 1 eine Einrichtung nach der Erfindung zum Zuführen einer Bahn, die aus mehreren in Bahneingabevorrichtungen
bereitgehaltenen Bahnen ausgewählt wird,
Figur 2 eine perspektivische Darstellung der Einrichtung nach der Erfindung, die das verwendete
Baukastensystem erkennen läßt,
Figur 3 verschiedene Bahneingabevorrichtungen,
30
30
Figur 4 die Kopplung verschiedener Bahneingabevorrichtungen mit einer Bahnweiche,
Figur 5 die Kopplung einer Verbindungsvorrichtung mit der Bahnweiche,
Figur 6 Einzelheiten der Verbindungsvorrichtung,
Figuren 7
und 8 verschiedene Arbeitsphasen der Verbindungsvorrichtung und
5
5
Figur 9 eine weitere Ausführungsform der Verbindungsvorrichtung
zum Abtrennen und Verbinden von Bahnen mit Transportlöchern.
Figur 1 zeigt eine Einrichtung nach der Erfindung zusammen mit einem Drucker 10, in welchem eine Bahn 12b aus Endlosmaterial
eingelegt ist, welche nach dem Bedrucken einem Ausgabestapel 14 zugeführt wird. Die Einrichtung nach der Erfindung
hat mehrere Bahneingabevorrichtungen 16a, 16b und 16c.
Die Bahneingabevorrichtung 16a enthält eine sogenannte Großrolle
mit einer Bahn 12a, deren Bahnlänge mehrere Tausend Meter betragen kann. Die Bahneingabevorrichtugn 16b enthält
eine Palette 18 mit einem Großstapel an Fan-Fold-Papier, welches als Bahn 12b vorgefaltet ist. Die weitere Bahneingabevorrichtung
16c enthält zwei Kleinstapel 20a, 20b mit gefalteten Papierbahnen 12cl, 12c2. Jede Bahneingabevorrichtung
16a, 16b, 16c enthält einen Bahnspeicher in Form von Tänzerwalzen 22. Diese Tänzerwalzen 22 ermöglichen die Zwischenspeicherung
einer vorgegebenen Länge der jeweiligen Bahn 12a, 12b, 12cl, 12c2.
Im vorliegenden Fall ist die Bahn 12b der Bahneingabevorrichtung 16b einer Bahnweiche 24, und von dort über Rollen 2 6
einer Verbindungsvorrichtung 28 zugeführt und gelangt über deren Ausgang an den Eingang des Druckers 10, wo sie über den
internen Transportweg des Druckers 10 am Druckwerk zum Bedrucken vorbeigeführt wird.
Die Verbindungsvorrichtung 28 enthält druckerseitig einen Bahnspeicher 30, der durch die Tänzerwalze 22 realisiert ist.
Weitere Einzelheiten der Verbindungsvorrichtung 28 werden weiter unten näher erläutert. Wie der Figur 1 zu entnehmen
ist, sind die verschiedenen Vorrichtungen 28, 24, 16a, 16b,
16c als einzelne Bausteine eines Baukastensystems konzipiert, so daß insbesondere weitere, nicht dargestellte Bahneingabevorrichtungen
an die Bahnweiche 24 leicht angeschlossen werden können.
Figur 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem eine Bahnweiche 32 in den Drucker 10 integriert ist. Gemäß
dem Baukastensystem werden verschiedene Bahneingabevorrichtungen 16d, 16e, 16f, 16g seitlich an die Bahnweiche 32 angeschlossen,
um deren jeweilige Bahn zuführen zu können.
Figur 3 zeigt Einzelheiten der Bahneingabevorrichtungen 16a, 16b, 16c. Die Bahneingabevorrichtung 16a enthält einen Vorrat
an Bahnmaterial in Form einer Großrolle 17, welche über mehrere Rollen 26 einem Ausgang 34 zugeführt wird. Dabei durchläuft
die Bahn 12a zwei Tänzerwalzen 22, die sich in der in Figur 2 gezeigten Weise nach oben und nach unten bewegen können,
je nachdem welche Bahnlänge zwischengespeichert werden soll. Die Tänzerwalzen 22 dienen zur Aufnahme überschüssiger
Länge der Bahn 12a. Anstelle der. Tänzerwalzen 22 kann auch ein Schiaufenzieher als Bahnspeicher eingesetzt werden.
Die Bahneingabeeinrichtung 16b enthält die Palette'18 auf der
mehrere Großstapel aus Fan-Fold-Material gestapelt sind. Die
Bahn 12b wird über Rollen 26 und eine einzige Tänzerwalze 22 ausgegeben. Die Bahneingabevorrichtung 16c enthält zwei
Kleinstapel 20a, 20b aus Fan-Fold-Material, deren Bahnen 12cl, 12c2 über Rollen 26 und Tänzerwalzen 22 ausgegeben werden.
Figur 4 zeigt eine Zusammenstellung der beiden Bahneingabevorrichtungen
16b und 16c mit der Bahnweiche 24 gemäß dem realisierten Baukastensystem. Die Bahnweiche 24 enthält verschiedene
Transportbahnen 36 bis 44, welche in einer Ausgabebahn 4 6 münden. Die Transportbahnen 36 bis 44 sind durch Rollen
26 oder Bänder 48 realisiert. Eine Steuerung (nicht dar-
gestellt) steuert die Rollen 26 bzw. die Transportbänder 48 so, daß nur eine einzige Bahn 12b, 12cl, 12c2 der Ausgabebahn
46 zugeführt wird. Im vorliegenden Fall wird die von der Bahneingabevorrichtung 16b abgegebene Bahn 12b der Ausgabebahn
4 6 zugeführt.
Figur 5 zeigt eine Zusammenstellung der Bahneingabevorrichtungen
16b, 16c, der Bahnweiche 24 und der Verbindungsvorrichtung 28 gemäß dem Baukastensystem. Die Bahnweiche 24 ist
so geschaltet, daß die von dem Kleinstapel 20a der Bahneingabevorrichtung 16c abgegebene Bahn 12cl der Verbindungsvorrichtung
28" zugeführt wird. Der innere Aufbau der Verbindungsvorrichtung 28 wird in der nachfolgenden Figur 6 näher
beschrieben.
Die in Richtung des Pfeils 50 von der Bahnweiche 28 herkommende Bahn, allgemein mit 12 bezeichnet, passiert einen Sensor
52 für die Formularerkennung. Dieser Sensor 52 erfaßt die Länge des verwendeten Formulars, um sicherzustellen, daß ein
Durchtrennen der Bahn 12 an der Trennstelle zwischen zwei Formularlängen erfolgt. Die Bahn, 12 durchläuft sodann eine
Schneidwalze , 54, deren obere Schneidkante mit einer Gegenschneide
56 zusammenwirkt, um die Bahn 12 bei Bedarf durchzutrennen. Oberhalb einer Arbeitsplatte 58 ist ein1 in Transportrichtung
der Bahn 12 gesehen vorderer Bahnniederhalter 60 und ein hinterer Bahnniederhalter 62 angeordnet. Zwischen den
Bahnniederhaltern 60, 62 ist eine Klebeeinrichtung 64 vorgesehen, im vorliegenden Fall ist diese mit einem Klebeband
ausgestattet. In einer Ausnehmung der Arbeitsplatte 58 ist ein Kantensensor 66 angeordnet, der zum Erkennen der Lage des
Querfalzes einer Fan-Fold-Bahn in bezug auf die Klebeeinrichtung 64 dient. Die Bahn 12 durchsetzt dann ein Transportrollenpaar
70, das von der Steuerung angesteuert den Bahntransport bewirkt. Im Anschluß an das Transportrollenpaar 70
durchsetzt die Bahn 12 einen Bahnspeicher mit einer Tänzerwalze 22 und wird dann über eine Umlenkrolle 68 dem Drucker
10 zugeführt.
Im folgenden werden anhand der Figuren 7 und 8 die von der Verbindungsvorrichtung 28 bei einem Bahnwechsel durchgeführten
Arbeitsschritte beschrieben. Gemäß Figur 7 ist in der ersten Arbeitsphase der stationäre Druckbetrieb dargestellt.
Dieser Druckbetrieb ist der Ausgangszustand für den im folgenden beschriebenen Bahnwechsel. Wenn ein solcher Bahnwechsel
erfolgen soll, so wird der Druckbetrieb zunächst angehalten. Gemäß der zweiten Arbeitsphase erkennt der Sensor 52 die
Trennstelle zwischen zwei Formularen, so daß die Steuerung über das Transportrollenpaar 70 diese Trennstelle zur Deckung
mit der Gegenschneide 56 ausrichtet und die Schneidwalze 54 anschließend die Bahn 12 durchtrennt.
In der dritten Arbeitsphase wird der Bahntransportweg geräumt, d.h. die abgetrennte Bahn 12 wird durch Bahntransportvorrichtungen
in der Bahnweiche 24 zurücktransportiert, wobei der Bahnspeicher der betreffenden Bahneingabevorrichtung 16a,
16b, 16c die zurücktransportierte Bahnlänge aufnimmt. In der vierten Arbeitsphase transportiert das Transportrollenpaar 70
die im Drucker 10 vorhandene Bahn .12 in Richtung des Druckers 10 bis ihr Bahnende in einer Klebezone unterhalb der Klebeeinrichtung
64 zu liegen kommt. Die Tänzerwalze·.. 22 bewegt
sich in Richtung des Pfeils 74 und nimmt die entstehende Bahnschlaufe auf. Der Bahntransport wird angehalten, sobald
der Kantensensor 66 das Bahnende erkennt.
In der nachfolgenden fünften Arbeitsphase wird der hintere Bahnniederhalter 62 in Richtung des Pfeils 76 nach unten gegen
die Arbeitsplatte 58 bewegt und fixiert das Ende der Bahn 12. In der sechsten Arbeitsphase wird eine neue Bahn, z.B.
die Bahn 12b, welche von der Bahneingabevorrichtung 16b abgegeben wird, in Richtung des Pfeils 78 zugeführt. Der Bahnvorschub
wird angehalten, sobald der Kantensensor 66 den Bahnanfang (gestrichelt gezeichnet) der neuen Bahn 12b erfaßt hat.
In der siebten Arbeitsphase wird die' neue Bahn 12b durch Bewegen des vorderen Bahnniederhalters 60 in Richtung des
Pfeils 80 fixiert. In der nachfolgenden achten Arbeitsphase werden beide Bahnen 12b, 12 durch die Klebeeinrichtung 64 in
Querrichtung 82 verklebt. Überstehende Enden des Klebebandes werden abgetrennt.
5
5
Im neunten Arbeitsschritt bewegen sich beide Bahnniederhalter 60, 62 in Richtung der Pfeile 84 in ihre Ruhelage zurück und
geben den Transportweg frei. Gemäß dem zehnten Arbeitsschritt wird der Druckbetrieb des Druckers 10 gestartet, wobei sich
die miteinander verbundenen Bahnen 12, 12b in Richtung des Pfeils 86 zum Drucker bewegen. Gleichzeitig hierzu oder später
kehrt gemäß Arbeitsschritt 11 die Tänzerwalze 22 in ihre Ausgangslage zurück. Die Klebeeinrichtung 64 wird für einen
erneuten Bahnwechsel vorbereitet.
Die in den vorherigen Beispielen beschriebene Verbindungsvorrichtung
28 eignet sich für den Bahnwechsel von Bahnen ohne Falze, sogenannte glatte Bahnen, sowie auch für Fan-Fold-Bahnen.
Bei Bahnen mit Randlochung für Traktorantriebe ist der Formularanfang bzw. das Formularende in bezug auf diese Randlochung
zu beachten. Handelsüblich sind Formularlängen mit 1/2-Zoll-Teilung, 1/3-Zoll-Teilung und 1/6-Zoll-Teilung. In
jedem Fall liegt der Formularanfang bzw. das Formularende zwischen zwei Transportlöchern. Solange es sich um' Bahnen mit
1/2-Zoll-Teilung handelt, liegt der Formularanfang immer mittig zwischen zwei Transportlöchern. Bei Formularlängen mit
1/3-Zoll-Teilung und 1/6-Zoll-Teilung variiert der Abstand des Formularanfangs zu den benachbarten Transportlöchern,
wobei sich dieser Abstand in periodischen Abständen von drei Blättern wiederholt. Um sicherzustellen, daß die Vorwärtsbewegung
mit Traktorantrieben, deren Antriebsstifte 1/2-Zoll Abstand voneinander haben, mit sicherem Eingriff der Stifte
in die Randlöcher erfolgen kann, muß die Gerätesteuerung die Formularteilungen der bereits im Drucker eingelegten Bahn und
der neu anzufügenden Bahn berücksichtigen. Eine Vereinfachung ergibt sich, wenn zwei mit Transportlöchern versehene Bahnen
miteinander verbunden werden, deren Formularanfang jeweils in
der Mitte zwischen zwei Transportlöchern liegt. Wie erwähnt, wiederholt sich der Abstand zwischen Formularanfang und Randloch
auch bei 1/3-Zoll-Teilung und 1/6-Zoll-Teilung periodisch
im Abstand von drei Blättern. Dies bedeutet, daß innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Blättern mindestens ein
Blatt vorhanden ist, bei dem der Formularanfang in der Mitte zwischen zwei Transportlöchern liegt. Bei einer solchen Vorgehensweise
müssen also diejenigen Blätter aussortiert werden, bei denen der Formularanfang nicht mittig zwischen zwei
Transportlöchern liegt.
Figur 9 zeigt eine Ausführungsform einer Verbindungsvorrichtung
28, die zusätzliche Elemente zum Aussortieren von überflüssigen Blättern von Bahnen mit Transportlochungen enthält.
Teile, die mit dem Ausführungsbeispiel nach den bisherigen Figuren übereinstimmen, sind gleich bezeichnet und werden
nicht nochmals erläutert. Gegenüber der bisherigen Ausführungsform der Verbindungsvorrichtung 2 8 sind zwei Sensoren
90a, 90b zusätzlich vorgesehen, welche den Abstand des Formularanfangs bzw. des Formularendes zu dem benachbarten Transportloch
der Bahn 12 erfassen. Dadurch ist es möglich, ein solches Blatt der neuen Bahn auszuwählen, das ohne Teilungssprung
an das Ende der bereits im Drucker enthaltenen Bahn 12 angefügt werden kann. Die überflüssigen Blätter werden über
eine Abfallklappe 92 einem Abfallbehälter 94 zugeführt, welcher unterhalb der Arbeitsplatte 58 angeordnet ist.
Claims (9)
1. Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn (12) aus Endlosmaterial zu einem Drucker (10),
mit einer Verbindungsvorrichtung (28), die das Ende einer dem Drucker bereits zugeführten ersten Bahn (12) mit dem
Anfang einer dem Drucker nachfolgend zuzuführenden weiteren Bahn (12b) verbindet,
einer der Verbindungsvorrichtung (28) vorgeschalteten Bahnweiche (24), die aus mehreren bereitgehaltenen Bahnen (12a, 12b, 12cl, 12c2) aus Endlosmaterial die weitere Bahn (12b) auswählt und deren Anfang der Verbindungsvorrichtung (28) zuführt,
und mit mehreren Bahneingabevorrichtungen (16a, 16b, 16c), die jeweils mindestens eine Bahn (12a, 12b, 12cl, 12c2) aus Endlosmaterial bereithalten und die jeweilige Bahn der Bahnweiche zuführen.
einer der Verbindungsvorrichtung (28) vorgeschalteten Bahnweiche (24), die aus mehreren bereitgehaltenen Bahnen (12a, 12b, 12cl, 12c2) aus Endlosmaterial die weitere Bahn (12b) auswählt und deren Anfang der Verbindungsvorrichtung (28) zuführt,
und mit mehreren Bahneingabevorrichtungen (16a, 16b, 16c), die jeweils mindestens eine Bahn (12a, 12b, 12cl, 12c2) aus Endlosmaterial bereithalten und die jeweilige Bahn der Bahnweiche zuführen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verbindungsvorrichtung (28) ein druckerseitiger Bahnspeicher (30) nachgeschaltet .ist, der eine vorgegebene
Länge der Bahn (12) speichern kann.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich-
net, daß die Verbindungsvorrichtung (28) eine Bahnhalteeinrichtung (60, 62) zum Halten des Endes der bereits dem
Drucker zugeführten ersten Bahn und zum Halten des Anfangs der nachfolgenden weiteren Bahn, eine Bahnschneidevorrichtung
(54) zum Abschneiden des Endes der ersten Bahn bzw. des Anfangs der weiteren Bahn an vorbestimmten
Positionen sowie eine Bahnheftevorrichtung (64) zum Anheften des Endes der ersten Bahn (12) an den Anfang der
nachfolgenden weiteren Bahn (12b) enthält.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnhalteeinrichtung (60, 62) mechanische Niederhalter
(60, 62), Druckrollen und Gegendruckrollen mit dazwi-
schenliegenden Bahnen oder Unterdruckelemente zum Festhalten
der Bahnen enthält.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich-
net, daß die Bahnschneidevorrichtung eine Schlagschere, ein Querschneidemesser, ein Schneidrad, einen Wasserstrahlschneider
oder einen Preßluftschneider enthält.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch ge-
kennzeichnet, daß die Bahnheftevorrichtung zum Verbinden zweier Bahnen eine Klebeeinrichtung zum Auftragen eines
Klebebandes, eines Flüssigklebstoffes oder eines Reaktionsklebstoffes
enthält oder daß die beiden Bahnen durch eine eine mechanische Verbindung herstellende Klammervorrichtung
verbindbar sind.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnweiche (24) mehrere
Bahnführungen für je eine Bahn enthält, die durch Walzen, Umlenkelemente, Führungselemente und/oder Bänder realisiert
ist.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bahneingabevorrichtung
(16a, 16b, 16c) einen Bahnspeicher (22) enthält, der vorzugsweise als Schlaufenzieher- oder als Tänzerwalzen-Vorrichtung
realisiert ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bahneingabevorrichtungen (16a, 16b, 16c) das Bahnmaterial in Form eines Stapels oder einer Rolle enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29623237U DE29623237U1 (de) | 1996-03-28 | 1996-03-28 | Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996112416 DE19612416A1 (de) | 1996-03-28 | 1996-03-28 | Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker |
| DE29623237U DE29623237U1 (de) | 1996-03-28 | 1996-03-28 | Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29623237U1 true DE29623237U1 (de) | 1998-01-22 |
Family
ID=26024241
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29623237U Expired - Lifetime DE29623237U1 (de) | 1996-03-28 | 1996-03-28 | Einrichtung zum Zuführen einer zu bedruckenden Bahn aus Endlosmaterial zu einem Drucker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29623237U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004002235A1 (de) * | 2004-01-15 | 2005-08-18 | OCé PRINTING SYSTEMS GMBH | Puffereinrichtung mit einem Vorratspuffer zur Aufnahme einer mit variierender Geschwindigkeit zugeführten Bedruckstoffbahn bei einer elektrografischen Druckeinrichtung |
| DE102004002232B4 (de) * | 2004-01-15 | 2007-09-13 | OCé PRINTING SYSTEMS GMBH | Multifunktionseinrichtung zur Nachbearbeitung einer von einer elektrografischen Druckeinrichtung bedruckten Bedruckstoffbahn |
| WO2017009034A1 (de) * | 2015-07-14 | 2017-01-19 | Koenig & Bauer Ag | Bahnbearbeitungsvorrichtung und ein verfahren zum transportieren zumindest einer materialbahn entlang zumindest eines bahntransportwegs einer bahnbearbeitungsvorrichtung |
-
1996
- 1996-03-28 DE DE29623237U patent/DE29623237U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
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