DE10155895A1 - Hebebühne für ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug - Google Patents
Hebebühne für ein Fahrzeug, insbesondere KraftfahrzeugInfo
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Abstract
Eine Hebebühne für ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug, mit wenigstens zwei Hubflächen 12, 13, welche von einer jeweils zugeordneten hydraulischen Hubeinrichtung in der Höhe verstellbar sind, wobei jede Hubeinrichtung einen in einem Hubzylinder 5, 6 durch ein Bewegungsübertragungsmedium verstellbaren Hubkolben 14, 15 aufweist, der über eine mechanische Bewegungsübertragungseinrichtung 20, 21 mit der zugeordneten Hubfläche 12, 13 verbunden ist, und mit in einer Pumpeinrichtung 16 koaxial geführten Betätigungskolben 10, 11, welche für eine gemeinsame Bewegung starr miteinander verbunden sind und über das in einem jeweiligen geschlossenen Kreislauf befindliche Bewegungsübertragungsmedium die Hubkolben 14, 15 betätigen.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Hebebühne für ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug, nach der deutschen Patentanmeldung 100 52 185.1.
- Stand der Technik
- In der deutschen Hauptanmeldung 100 52 185.1 ist eine Hebebühne für ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug beschrieben mit wenigstens zwei Hubflächen, welche mittels einer jeweils zugeordneten hydraulischen Hubeinrichtung in der Höhe verstellbar sind, wobei jede Hubeinrichtung einen in einem Hubzylinder durch ein Bewegungsübertragungsmedium verstellbaren Hubkolben aufweist, der über eine mechanische Bewegungsübertragungseinrichtung mit der zugeordneten Hubfläche verbunden ist, und mit Betätigungskolben einer Pumpeinrichtung, welche für eine gemeinsame Bewegung starr miteinander verbunden sind und über das in einem jeweiligen geschlossenen Kreislauf befindliche Bewegungsübertragungsmedium die beiden Hubkolben betätigen. Hierdurch wird mit geringem Aufwand eine synchrone Bewegung der beiden Hubflächen erreicht.
- Bei einer aus der WO 95/11190 bekannten Hebebühne sind für das Anheben zweier Hubflächen, auf denen ein Fahrzeug steht, zugeordnete hydraulische Hubeinrichtungen vorgesehen, die jeweils einen in einem Hubzylinder verschiebbar angeordneten Hubkolben aufweisen. Zur Steuerung einer synchronen Bewegung der beiden Hubflächen wird ein relativ aufwendiges Steuerungssystem mit Steuerventilen vorgesehen.
- Aufgabe der Erfindung
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Hebebühne der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher ebenfalls mit verringertem Aufwand eine synchrone Bewegung der beiden Hubflächen erreicht wird.
- Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Patentanspruches 1 gelöst.
- Die Unteransprüche beinhalten vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
- Bei der Erfindung sind die beiden Betätigungskolben koaxial in der Pumpeneinrichtung geführt. Hierdurch ist eine einfache Gestaltung der Pumpeneinrichtung möglich. Insbesondere können die beiden Pumpzylinder, in denen die Betätigungskolben geführt und von einem Druckmedium beaufschlagbar sind, koaxial in der Pumpeinrichtung angeordnet werden. Vorzugsweise werden die beiden Betätigungskolben von einer gemeinsamen Pumpe mit dem Druckmedium beaufschlagt. Das Bewegungsübertragungsmedium im jeweils geschlossenen Kreislauf, welches die Bewegung der Betätigungskolben auf die Hubkolben überträgt, ist vorzugsweise als Hydraulikflüssigkeit ausgebildet, die inkompressibel ist. Dieses Bewegungsübertragungsmedium befindet sich zwischen dem jeweiligen Betätigungskolben und zugeordnetem Hubkolben. Die beiden Betätigungskolben werden in Druckräumen, welche in den Pumpzylindern hinter den jeweiligen Kolben vorgesehen sind, mit dem Druckmedium beaufschlagt. Vorzugsweise sind die beiden Druckräume über eine Verbindungsleitung miteinander verbunden. In der Verbindungsleitung kann das Druckmedium, welches ein hydraulisches oder pneumatisches Druckmedium sein kann, zwischen den beiden Druckräumen zur Anpassung eines gleichmäßigen Druckaufbaus fließen. Diese Verbindungsleitung ist vorzugsweise in der Verbindungseinrichtung, mit welcher die beiden Betätigungskolben starr miteinander verbunden sind, angeordnet. Diese Verbindungseinrichtung kann stab- oder stangenförmig ausgebildet sein und erstreckt sich vorzugsweise axial durch die beiden Pumpzylinder. Durch diese starre Verbindungseinrichtung wird eine gleichzeitige Hin- und Herbewegung der Betätigungskolben in Abhängigkeit von der Beaufschlagung durch das Druckmedium erreicht.
- Bei der Erfindung wird eine synchrone Bewegung der beiden Hubflächen beim Anheben und Absenken erzielt. Insbesondere beim Absenken wird die Gefahr vermieden, dass aufgrund von Positionierungsfehlern des Fahrzeugs und unterschiedlicher Belastungen der Hubflächen eine ungleichförmige Bewegung der Hubflächen stattfindet. Durch die starre Verbindung der koaxial in der Pumpeinrichtung geführten und starr miteinander verbundenen Betätigungskolben wird eine synchrone Bewegung dieser beiden Kolben erreicht. Diese synchrone Bewegung wird über das inkompressible Bewegungsübertragungsmittel in den beiden Kreisläufen auf die Hubkolben übertragen. Hierdurch ist die synchrone Bewegung der beiden Hubflächen in Auf- und Abwärtsrichtung gewährleistet.
- Anhand der Figur wird an einem Ausführungsbeispiel die Erfindung noch näher erläutert.
- In der Figur ist schematisch ein Hubsystem insbesondere elektrohydraulisches Hubsystem dargestellt, welches zwei Hubflächen 12, 13 aufweist. Die beiden Hubflächen 12, 13 sind durch zugeordnete mechanische Bewegungsübertragungseinrichtungen 20, 21 mit den jeweiligen Hubkolben 14, 15 verbunden. Diese Bewegungsübertragungseinrichtung können Hubstempel, Scherengerüste, an denen die Hubstempel angreifen, oder dergleichen sein. Jeder Hubkolben 14, 15 ist in einem Hubzylinder 5, 6 in axialer Richtung beweglich angeordnet. Der jeweilige Hubzylinder 5, 6 und der darin beweglich angeordnete Hubkolben 14, 15 bilden zusammen mit der jeweiligen mechanischen Bewegungsübertragungseinrichtung 20, 21 eine Hubeinrichtung, welche der jeweiligen Hubfläche 12, 13 zugeordnet ist.
- Zur Steuerung der synchronen Bewegung der beiden Hubkolben 14, 15 sind in einer Pumpeinrichtung 16 zwei Betätigungskolben 10, 11 vorgesehen. Die beiden Betätigungskolben 10, 11 sind koaxial in der Pumpeinrichtung 16 geführt. Hierzu sind in der Pumpeinrichtung zwei koaxial angeordnete Pumpzylinder 2, 4 vorgesehen, in denen jeweils ein Betätigungskolben 10, 11 in axialer Richtung verschiebbar geführt ist.
- Die beiden Betätigungskolben 10, 11 werden von einem Druckmedium, welches von einer Pumpe 7 geliefert wird, beaufschlagt. Hierzu sind in den Pumpzylindern 2,4 Druckräume 1, 3 an der jeweiligen Rückseite der Betätigungskolben 10, 11 vorgesehen. Die beiden Druckräume sind über eine Verbindungsleitung 9, in welcher das von der Pumpe 7 gelieferte Druckmedium strömen kann, miteinander verbunden. Das Druckmedium kann ein Druckgas oder eine Hydraulikflüssigkeit, insbesondere ein Drucköl sein. Hierdurch ist gewährleistet, dass in den beiden Druckräumen 1, 3 der gleiche Druck zur gleichen Zeit auf die beiden Betätigungskolben 10, 11 zur Einwirkung gebracht werden kann.
- Beim dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Verbindungsleitung 9 durch eine stabförmige oder stangenförmige Verbindungseinrichtung 19, mit welcher die beiden Betätigungskolben 10, 11 in ihrer axialen Bewegungsrichtung starr verbunden sind. Die Verbindungseinrichtung 19erstreckt sich hierbei durch die beiden Pumpzylinder 2, 4. Die Pumpe 7 wird von einem Pumpenmotor 8 angetrieben.
- Zwischen jedem Betätigungskolben 10, 11 und dem jeweils zugeordneten Hubkolben 14, 15 befindet sich ein geschlossener Kreislauf, welcher von jeweils einer Förderkammer 22, 23, Leitungen 17, 18 und Förderdruckräumen 24, 25 gebildet wird. Die jeweilige Förderkammer 22, 23 befinden sich in den Pumpzylindern 2, 4 an den jeweiligen entgegengesetzt zu den Druckräumen 1, 3 liegenden Kolbenseiten. Die Förderkammern 22, 23 sind über die Leitungen 17, 18 mit den Förderdruckräumen 24, 25 in den Hubzylindern 5, 6 verbunden. Die Förderdruckräume 24, 25 befinden sich unterhalb der Hubkolben 14, 15. Diese beiden geschlossenen Kreisläufe sind mit einem inkompressiblen Bewegungsübertragungsmedium, insbesondere einer Hydraulikflüssigkeit, angefüllt. Hierdurch ist gewährleistet, dass die Bewegung der beiden Betätigungskolben 10, 11 auf die Hubkolben 14, 15 übertragen wird.
- Zum Anheben der Hubflächen 1, 2 wird von der Pumpe 7 Druckmedium in die Druckräume 1, 3 gefördert. Hierdurch werden die beiden Betätigungskolben 10, 11 synchron in der Figur von links nach rechts bewegt. Diese synchrone Bewegung der Betätigungskolben 10, 11 wird über das inkompressible Bewegungsübertragungsmedium in den beiden Kreisläufen (Förderkammern 22, 23, Leitungen 17, 18, Förderräume 24, 25) auf die Hubkolben 14, 15 übertragen. Hierdurch wird die synchrone Anhebung der beiden Hubflächen 12, 13 erreicht.
- Zum Absenken der Hubflächen 12, 13 wird der Druck in den Druckräumen 1, 3 verringert. Die damit verbundene synchrone Bewegung der Betätigungskolben 10, 11 in der Figur von rechts nach links ergibt sich daraus, dass in den beiden Kreisläufen jeweils die gleiche Menge an Bewegungsübertragungsmedium aus den Förderräumen 24, 25 durch die Leitungen 17, 18 in die Förderkammern 22, 23 verdrängt wird. Hieraus resultiert eine synchrone Absenkung der beiden Hubflächen 12, 13.
- Durch das einfach aufgebaute Hubsystem wird eine einfache und wirtschaftliche Instandhaltung und Wartung gewährleistet. Aufgrund der robusten Bauweise der Steuereinrichtung ist das Hubsystem wenig störanfällig. Durch die geschlossenen Kreisläufe erreicht man eine fein abgestimmte synchrone Hubbewegung der beiden Hubflächen 12, 13. Bezugszeichenliste 1 Druckraum
2 Pumpzylinder
3 Druckraum
4 Pumpzylinder
5 Hubzylinder
6 Hubzylinder
7 Pumpe
8 Pumpenmotor
9 Verbindungsleitung
10 Betätigungskolben
11 Betätigungskolben
12 Hubfläche
13 Hubfläche
14 Hubkolben
15 Hubkolben
16 Pumpeinrichtung
17 Leitung
18 Leitung
19 starre Verbindungseinrichtung
20 Bewegungsübertragungseinrichtung
21 Bewegungsübertragungseinrichtung
22 Förderkammer
23 Förderkammer
24 Förderdruckraum
25 Förderdruckraum
Claims (8)
1. Hebebühne für ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug,
mit wenigstens zwei Hubflächen (12, 13), welche von
einer jeweils zugeordneten hydraulischen Hubeinrichtung in
der Höhe verstellbar sind, wobei jede Hubeinrichtung
einen in einem Hubzylinder (5, 6) durch ein
Bewegungsübertragungsmedium verstellbaren Hubkolben (14, 15)
aufweist, der über eine mechanische
Bewegungsübertragungseinrichtung (20, 21) mit der zugeordneten Hubfläche (12,
13) verbunden ist, und mit Betätigungskolben (10, 11)
einer Pumpeinrichtung (16), welche für eine gemeinsame
Bewegung starr miteinander verbunden sind und über das
in einem jeweiligen geschlossenen Kreislauf (17, 18)
befindliche Bewegungsübertragungsmedium die beiden
Hubkolben (14, 15) betätigen, nach der deutschen
Patentanmeldung 100 52 185.1, dadurch gekennzeichnet, dass die
beiden Betätigungskolben (10, 11) koaxial in der
Pumpeneinrichtung (16) geführt sind.
2. Hebebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Pumpeneinrichtung (16) zwei koaxial angeordnete
Pumpzylinder (2, 4) aufweist, in denen die
Betätigungskolben (10, 11) geführt sind, und von einem Druckmedium
beaufschlagbar sind.
3. Hebebühne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das Bewegungsübertragungsmedium im jeweils
geschlossenen Kreislauf (17, 22, 24 und 18, 23, 25) eine
Hydraulikflüssigkeit ist.
4. Hebebühne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die beiden Betätigungskolben (10, 11)
von einer gemeinsamen Pumpe (7) mit einem Druckmedium
beaufschlagbar sind.
5. Hebebühne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass Druckräume (1, 3), in welchen die
beiden Betätigungskolben (10, 11) mit dem Druckmedium
beaufschlagt werden, miteinander verbunden sind.
6. Hebebühne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Verbindungsleitung (9), mit
welcher die beiden Druckräume (1, 3) verbunden sind, in
einer Verbindungseinrichtung (19) angeordnet sind, mit
welcher die beiden Betätigungskolben (10, 11) für ihre
gemeinsame Bewegung starr miteinander verbunden sind.
7. Hebebühne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungseinrichtung (19) stab- oder stangenförmig
ausgebildet ist.
8. Hebebühne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die stab- oder stangenförmig Verbindungseinrichtung (19)
sich axial durch die beiden Pumpzylinder (2, 4)
erstreckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001155895 DE10155895A1 (de) | 2000-10-20 | 2001-11-14 | Hebebühne für ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10052185A DE10052185A1 (de) | 2000-10-20 | 2000-10-20 | Hebebühne für ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug |
| DE2001155895 DE10155895A1 (de) | 2000-10-20 | 2001-11-14 | Hebebühne für ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10155895A1 true DE10155895A1 (de) | 2003-05-22 |
Family
ID=26007441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001155895 Withdrawn DE10155895A1 (de) | 2000-10-20 | 2001-11-14 | Hebebühne für ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10155895A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105152074A (zh) * | 2015-08-05 | 2015-12-16 | 广州高昌液压机电技术有限公司 | 一种两柱双拉升液压举升机 |
-
2001
- 2001-11-14 DE DE2001155895 patent/DE10155895A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105152074A (zh) * | 2015-08-05 | 2015-12-16 | 广州高昌液压机电技术有限公司 | 一种两柱双拉升液压举升机 |
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